Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


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Gold aus der Kehle [nicht allzu lang entfernte Vergangenheit]

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Gold aus der Kehle [nicht allzu lang entfernte Vergangenheit]

Beitrag von Hyuuga Junji am Do Mai 05, 2016 8:06 pm


In Shô, einem kleinen Ort zwischen dem Erdreich und dem Feuerreich, gibt es eine wunderbare Kneipe für Jazzfreunde der näheren Umgebung. Mittelgroß begeistert sie mit sinnlichem Ambiente und Livemusik vom Feinsten. Sie ist beliebter Treffpunkt für die Seelen des guten Geschmacks und so trifft man hier natürlich auch diverse Persönlichkeiten die einen ebensolchen in sich tragen. Zum Beispiel Hyuuga Junji und Sadako Forest...

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Re: Gold aus der Kehle [nicht allzu lang entfernte Vergangenheit]

Beitrag von Sadako Forest am Do Mai 05, 2016 9:29 pm

Da stand sie nun also, halbnackt in einer alten Barracke die ihr als Unterschlupf diente, an der Grenze von Chikyû und hielt mit entsetztem Gesichtsausdruck ein Kleid in die Höhe. Ja ein Kleid. Forest und ein Kleid. Es gab einen Grund warum sie heute schon eine Phobie von diesen Dingern hatte - hier erfahrt ihr warum. Es sollte eine einfache Mission sein. "Bring den undercover Chikyu-nin zurück der sein Gedcähtnis verloren hat." hatte ihr Anda gesagt. Natürlich hatte Forest gefragt warum sie das nicht selbst tat, damals als Kage war sie ja immerhin diejenige gewesen die ihn undercover geschickt hatte um in diesem Dorf zu arbeiten. "Mein Gesicht kennt man." Hatte sie als Antwort bekommen und wie immer wenn Anda sie um etwas bat hatte die blondhaarige nachgegeben. Warum mach ich das eigentlich? Unklar war es auch ob sie sich noch in Chikyû befand oder schon in Konoha To. Die Grenze war groß und lang zwischen den beiden Reichen, da war es bei manchen Dörfern die immer größer wurden nach so vielen hundert Jahren einfach unklar wohin sie nun genau gehörten. Solang es keine wichtigen Handeslposten waren war es den großen Anführern wohl auch egal und trotzdem war sie hier. Sie hatte gefragt was so schlimm daran sei das man ihren Kollegen nicht einfach hier lassen könnte? "Wir wissen ja nicht ob er immernoch was über Chikyû weiß - als hochrangiger ist das gefährlich." Und nach so vielen Jahren fällt ihr das wieder ein.... schlimm genug das ich ihn aus einer Bar holen muss in der er seit Jahren angestellt ist ohne das es auffällig rüber kommt. Wieso musste sie eigentlich immer hinter Anda aufräumen? Die Jounin mit den langen blonden Haaren lies ihren Kopf sinken, seufzte laut und lies sich im Schneidersitz auf den Boden sinken, hielt das schwarze Stück Stoff in ihrer Hand und war schon fast den Tränen nahe. Warum ein Kleid?! Ihr war klar gewesen das sie hier an der Grenze nicht in voller montur herumlaufen konne, das ihr Stirnband von Chikyû entweder Anhänger fand oder Gegner und das sie als Shinobi nicht in so eine noble Bar maschieren konnte. Also hatte sie sich noch im Dorf ein paar Klamotten zusammen gesammelt, hatte alles in ihrer Tasche verstaut. Nachdem sie dann in Shô angekommen war, hatte sie sich etwas abseits einquartiert und als sie sich umziehen wollte war die Schriftrolle mit der Kleidung fort. Stattdessen fand sie nur einen Zettel mit einem Siegel und der Aufschrift "Zieh das doch an steht dir sicher super - Anda". So war sie also zu dem Kleid gekommen. Genügend Geld für was anderes hatte sie nicht dabei und in ihren üblichen blauen Klamotten - nein das ging nicht. Warum quält mich diese Frau so? Wenn ich zurück bin werd ich ihr allen Sake verschütten und sie windel weich klopfen. Andaaaaaaaa~ Sie ballte ihre Finger um den Stoff zu Fäusten. Es brauchte einige Zeit bis sie sich überwinden konnte das Kleid über zu ziehen. Kaum hatte sie das schwarze Kleidungsstück an, sah man wie sich ihre Mine immer mehr verfinsterte. Die lälnge ging bis knapp über ihre Knie - das war ja noch ertrag bar, doch die vielen Fransen die von oben bis unten an dem Kleid angebracht waren nervten sie jetzt schon. Wenigstens war kein Ausschnitt zu sehen und die Träger waren auch breit genug, überdeckten ihre Schultern und somit auch die Narbe an ihrer linken. Wenigstens da hatte Anda mitgedacht. Doch dieses verdammte Ding war so Figur betont das sie das Gefühl hatte das ihre Brüste noch größer aussahen und - allgemein fühlte sie sich einfach wie ein Püppchen und das war sie ja bei weitem nicht. Jetzt wo sie sich in das Kleid gezwungen hatte, zwängte sie ihre Füße in diese schrecklichen schwarzen, hochhackigen Schuhe und brach sich allein schon beim stehen die Knöchel. Himmel - scheiße verdammt noch mal, das halt ich keine Minute aus! Fluchend stapfte sie vor den Spiegel des Zimmers und blickte sich an. Keine Sekunde nachdem sie sich erblickt hatte, schlug sie sich die Handflächen vor das knallrote Gesichte, gab ein paar Geräusche von sich die man so nicht einordnen konnte. Weinte sie oder fluchte sie? Ihre langen blonden Haare versuchte sie noch ein paar mal zu kämmen, versuchte sie glatt zu bekommen, doch immer stand ihr irgendwo eine Strähne ab, gab ihrem "seriösen" Auftreten einfach nicht mehr den flair den er eigentlich erreichen sollte. Das wird schrecklich, das wird so grausam - ich werde sie umbringen wenn ich zurück bin. Irgendwann band sie sich einen Teil ihrer Haare zurück, zumindest die langen Strähnen die ihr immer über die Schultern vielen zog sie zurück und band sich einen einfachen Zopf. So sah ihre Frisur zumindest nicht ganz so wüst aus. Mit einem leisen seufzen befestigte sie eine Schriftrolle mit ihren Waffen an die innenseite ihres Oberschenkel - ohne die würde sie sich sicher nicht auf die Straße wagen, stolperte zu der Tür und bekam es einfach nicht auf die Reihe in diesen Schuhen zu laufen. Doch wieso war man schon ein shinobi? Etwas Chakra im Absatz und in der Sohle schaffte abhilfe, wenn es auch den dumpfen Schmerz der unbequemen Schuhe nicht nahm. Schnell überquerte sie die Straßen, fand schnell das Lokal nach dem sie gesucht hatte, warf noch einen Blick in den Himmel und sah den Bussard, ihren alten Freund kreisen, der sie mit Sicherheit genau sah und sich nun einen Ast ablachte. Die Jounin atmete nocheinmal tief durch, legte die Hand auf die Türklinke und schob die Tür auf um in das abgedunkelte Lokal zu treten. Sofort schlug ihr der Geruch von Holz, irgend einem Parfum, etwas stickiger Luft entgegen, gefolgt von einer angenehmen Musik die sie aufhorchen lies. Ihr Blick schweifte durch den Raum - Nur den Sänger holen - dann bin ich hier weg. - sah die runden Tische und Holzstühle, es war einiges los, aber auch wieder nicht so viel als das sie auffallen würde wenn sie so alleine hier hereinkam. Etwas unsicher steuerte sie auf die Bar zu, ging ein paar Schritte an dieser entlang, blickte in Richtung der Bühne die auf der anderen Seite des Raumes war und schob sich schließlich auf einen der Barhocker - was bei ihrer größe und in dem Kleid mit diesen Schuhe gar nicht so einfach war.

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Re: Gold aus der Kehle [nicht allzu lang entfernte Vergangenheit]

Beitrag von Hyuuga Junji am Do Mai 05, 2016 10:37 pm

"Du machst das schon...", sprach eine belustigte Frauenstimme und Junji spürte eine Hand auf seiner Schulter, die dort immer wieder aufmunternd aufklopfte. Er selbst blickte starr in einen Spiegel, aus dem er ebenso kalt in seine leeren, weißen Augen wieder hinausstarrte. Eine Antwort blieb der Sannin ihr schuldig, doch seine Aura sprach alles aus, was sein Schweigen versuchte zu verbergen. Davon aber ließ sich die Schwarzhaarige nicht beeindrucken und auf ihren wohlgeformten Lippen zeichnete sich das Schmunzeln, nein das hämische Grinsen eines Siegers ab. In der Tat, das musste der Hyuuga zugeben, sie war ein Sieger und er fragte sich noch immer, was sie zu einer solchen Aktion getrieben hatte. Doch dass Junji sich dort hineinmanövriert hatte war nicht einmal das Schlimmste, nein, es war der Umstand, dass er auch noch verloren hatte, trotz aller Sicherheit. Es passierte wahrlich nicht oft, dass sich der schwarze Lotus von Konoha in etwas irrte, doch auch das sollte vorkommen und diesen Triumph kostete Shizune, jene schwarzhaarige Frau nun völlig aus.
Junji kannte sie schon lange, waren sie doch in der Akademie Klassenkameraden gewesen, ehe sie nach ihrer Geninernennung einen anderen Weg als den der Shinobi eingeschlagen hatte. Damals hatten sie ihre Passion, das Singen, geteilt und sie hatte es sich zur Aufgabe gemacht damit ihren Unterhalt zu verdienen, wohingegen der Sannin Shinobi geblieben war. Ihr Kontakt war jedoch niemals abgebrochen und auch in seiner Zeit auf Reisen hatte der Hyuuga, wie auch jetzt, immer wieder seinen Weg durch das beschauliche Örtchen Shô geführt, was nun Shizunes Wohnort darstellte. Tags zuvor hatte Junji eine ihrer Vorstellungen besucht, die hier gängig waren. Sie ereigneten sich nicht in erster Linie wie ein Konzert, sondern waren viel eher gern zur Kenntnis genommene Hintergrundmusik. Doch auch dabei fand man die Verehrer der Musik und für jene hatte sie, entgegen der Wette des Sannin eine perfekte Imitation von Ruisu Arumsutorongus "Kawaii Sekai" abgegeben, was nicht nur ihn mit einem offenen Mund zurückgelassen hatte. Eine solche Vorstellung hatte er von ihr, oder einer Frau generell niemals erwartet und so war es am heutigen Abend an ihm vor diesem Publikum zu singen. Angeblich kam dieser Umstand sehr passend, denn der eigentliche andere Sänger hatte leichte Stimmbeschwerden und war kränklich und so hatte sie einspringen müssen. So aber teilte sie sich heute die Arbeit mit Junji.
Unwirsch klatschte Shizune in die Hände und riss ihren Kindheitsfreund aus den dunklen, mürrischen Gedanken.
"So, Junji, ich glaube es geht langsam los! Hast du dir schon Gedanken gemacht, was du heute für den ersten Song des Abends trällern willst?"
Über den Spiegel blickte der Hyuuga die Sängerin böse an, doch irgendwie machte dies auch keinen besonders anderen Eindruck, als wenn er ihr einen normalen Blick geschenkt hätte, doch es half nichts. Mit einem langsamen Handgriff rückte der Sannin seinen schwarzen, förmlichen Männerkimono zurecht, der mit einem leichten Ausschnitt die vielen Narben auf seinem Körper nur andeutete, doch es regte einen Unbekannten zumindest zur Vorstellung an. Auch mit den Narben auf seinem Antlitz machte Junji so überhaupt nicht den Eindruck, als wäre er ein Musiker, schon gar nicht ein Sänger und das war auch gut so, doch nun gab es kein Zurück mehr. Er stand auf, fuhr sich mit der flachen Hand übers Gesicht und vermied Blickkontakt mit Shizune, als er aus dem Ankleidezimmer hinter der Bühne trat und über einen Vorhang zum Vorschein kam. Verhalten war der Applaus der wenigen Leute, die auf ihn achteten, noch verhaltener ihr Enthusiasmus, denn jener Mann dort war völlig unbekannt. Glasigen Blickes, wie es bei dem Byakugan üblich war, suchte sich der Hyuuga irgendeinen leeren Punkt im Raum, den er fixierte. Vor dem Mikrofon blieb er stehen und schluckte einmal, seufzte und umschloss mit einer Hand den Ständer, während er dem Pianisten zunickte als Zeichen seiner Bereitschaft.
"Hmmmm .... I'm not much for introductions..."
Völlig ohne ein Wort begann Junji zu singen und überraschte sein Publikum wohl schon damit und erst recht mit dem ersten Ton. Trotz aller Askese im Lebensstil brauchte der Sannin nicht zu leugnen, dass er das Singen liebte und genau darin lag auch seine Strategie. Für ihn galt es alles um ihn herum zu vergessen und sich einzig und allein auf den Klang seiner Stimme zu lauschen, die weich wie Butter zu den sanften Klängen von Klavier und Band schallte. Kaum eine Bewegung durchzuckte seinen Körper, doch auf seinem Gesicht zeigten sich Gefühle, die man so kaum, wenn nicht gar nicht von ihm kannte.
"Smoke in the dark..."
So kalt, wie Junji im Leben war, so emotional war er in der Kunst, sodass sich ihm an dieser Stelle des Liedes die Nackenhaare aufstellten, während er in all seinem Können den Gesang zum Besten gab. Erst mit dem letzten Ton öffneten sich seine Augen wieder und tief war der Atemzug, den er tätigte, als sein leerer Blick wieder über das Publikum schweifte, die ihn halb ungläubig, halb begeistert anstarrten. Still anstarrten.

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Re: Gold aus der Kehle [nicht allzu lang entfernte Vergangenheit]

Beitrag von Sadako Forest am Do Mai 05, 2016 11:29 pm

Dieser ungewohnte Klang der Schuhe die sie trug machte sie beinahe wahnsinnig. Bei jedem Schritt ertönte passend ein leises Klack, was ihre Augenbraue immer leicht zucken lies. Wer hatte nocheinmal die Idee gehabt sie in so einen Laden zu schicken? Dämlich, einfach nur dämlich. Forest war wohl das unweiblichste was Chikyû zu bieten hatte - vom benehmen her zumindest. Vom Aussehen, naja jeder was er mochte nicht wahr? Doch sie war keine Frau die sich um ihr Aussehen kümmerte, sie war niemand der darauf achtete ob die Unterwäsche zu der Jacke passte - absolut nicht nein. Sie duschte ja auch nur weil nach ein paar Tagen in Chikyû der Körper dann doch abartig klebte, gut so schlimm ist sie nun auch wieder nicht. Aber sie war bei weitem wegen ihrer temperamentvollen Art, weitaus öfter in Schlägereien verwickelt als man es ihrer kleinen Gestalt zutraute und nun musste sie sich hier in diesem Laden benehmen. Kein bequemes breitbeiniges hinsetzen auf den Stühlen - kein herumbrüllen wenn ihr Glas leer wer. Oh nein. Die Chikyû Gepflogenheiten musste sie stecken lassen, musste einmal Frau sein, einmal. Wie mach ich das bloß? Ihre Augenbrauen zogen sich verzweifelt zusammen, während sie sich mit etwas Kraftaufwand auf den Barhocker schob, die Oberschenkel zusammenpresste und den Stoff des Kleides glatt strich. Mit ihren 23 Jahren gehörte sie wohl noch zu dem jüngeren Kaliber hier, allgemein war ja 23 noch kein Alter, doch die Frau mit den langen blonden Haaren hatte Erfahrung, sie hatte bereits so viel durchgemacht, sie viel überstanden, so unendlich viele Missionen erledigt, da sollte sie es wohl schaffen einmal unauffällig zu bleiben oder? Solang mich keiner anspricht ist alles gut, ruhig bleiben - atmen - ah geht ja nicht in dem Ding - exisiteren... vegetieren... Hunger.... Fast hätte sie ihre Ellenbogen in ihrer guten alten Manier auf dem Tresen aufgelegt und mit einem lauten stöhnen ihr Gesicht in ihren Händen verbogen. Doch sie zwang sich aufrecht sitzen zu bleiben, zwang sich einfach ruhig zu bleiben bis der Barkeeper auf sie zu kam und fragte ob er ihr etwas bringen könne. Wasser- brachte sie etwas harsch aus ihrem Mund. -bitte. Setzte sie schnell nach und hatte bereits ihr freundliches Lächeln auf den Lippen das sie um einiges jünger machte als sie eigentlich war. Wer hatte nochmal gesagt das es eine gute Idee war sie in so einen Laden zu schicken? Ihr Tun dürfte schneller auffallen als sie es sich zugestehen wollte, auch wenn ihre Narben von dem Kleid verdeckt wurde, ihr Statur und ihr verklemmtest verhalten sprachen für sich, wenn auch ungeschulte Augen den Shinobi in ihr wohl nicht erkennen sollten. Das Wasser kam gleich, nicht in einem gewöhnlichen Glas wie sie es kannte, sondern in einem seltsam V-geförmten Glas mit langem Stil indem sich wohl so viel Wasser befand das davon vielleicht ein Käfer seinen Drust stillen konnte. Doch sie sagte nichts, nahm das Glas mit einem dankenden Lächeln entgegen. Kaum ein paar Sekunden später tat sich was auf der Bühne, jemand kam hervor, ein großgewachsener Mann im Kimono kam hinter dem roten Vorhang hervor, gefolgt von einer kleineren Frau mit schwarzen Haaren. Neugierig drehte sie den Hocker in Richtung Bühne, besah sich die beiden erwachsenen und wusste schnell das es sich bei dem Mann um den handelte den sie suchte. Ein normaler Sänger wie die Frau hinter ihm war er nicht, die Narben waren deutlich zu sehen, Narben die nur von einem Kampf kommen konnten, die Haut so fahl das es auf sie schon fast krankhaft wirkte. Ja das musste der Kerl sein den sie holen sollte. Es gab keine andere Möglichkeit. Er sollte hier arbeiten und Shinobis oder Söldner sahen nunmal aus wie Shinobis und Söldner wenn man es so offen zeigte wie er. Kaum tat sich etwas auf der Bühne spürte sie wie sich hinter sie auf den freien Hocker setzte, merkte wie sich ein Körper zu ihr beugte, doch sie starrte stur weiter gerade aus zur Bühne. Ein kurzes Nicken und das Klavierspiel setzte ein, gefolgt von einer Stimmlichenleistung die sie ehrlich gesagt nicht erwartet hatte. Kaum fing er an zu singen überkam sie eine seltsame Entspannung, die Wut und der Ärger waren plötzich in weiter Ferne, da war nur die Musik und die Stimme in ihren Ohren. Just in dem Moment in dem angefangen wurde auf der Bühne zu singen, schlang sich ein Arm um ihre Taillie und aus reinem Reflex heraus machte sie eine kurze Handgelenkbewegung nach hinten und kippte den Inhalt ihres Glases gekonnt über ihre Schulter in das Gesicht eines Mannes. Empört und schockiert stand er auf und lies die kleine blondhaarige wieder alleine. Was auch immer sie nun damit ausgelöst hatte, es war ihr so ziemlich egal. Ohne ein Wort zu sagen streckte sie ihre Hand mit dem Glas zu dem Barkeeper der ihr ohne ein Wort zu sagen nachschenkte und einen Zahnstocher in das Glas dazugab. Danach rutschte sie von dem Hocker, wand den Blick nicht von der Bühne ab und bahnte sich zielstrebig einen Weg zwischen den Tischen und Stühlen hindurch, sah nur einmal kurz zur Seite und setzte sich auf den nächsten freien Stuhl direkt vor der Bühne. Noch immer gefangen von dem Lied lies sie sich nieder, lehnte sich zurück und schlug ihre Beine übereinander, ganz Ladylike eben. Mit ihren Fingern fischte sie nach dem Zahnstocher in ihrem Glas an dem eine Olive hing. Gebannt sah sie zu den vernarbten Mann - und innerlich fand sie es faszinierend das es tatsächlich jemanden auf der Welt gab der noch längere Haare hatte als sie selbst und dann auch noch ein Mann. Frustriert war sie deswegen nicht, vermutlich hätte sie nichteinmal so lange Haare, wäre sie nicht zu faul um sie schneiden zu lassen. Wie auch immer. Ihre blauen Augen ruhten weiter auf dem Mann mit den leeren Augen. Erst jetzt wurde ihr diese Tatsache bewusst und skeptisch verzog sie ihre Augenbrauen. Wie lange war es nocheinmal her das Anda ihn geschickt hatte? 10 Jahre ungefair. Haben wir wirklich Leute mit solchen Augen in Chikyû? Fragte sie sich innerlich für einen Moment, verwarf diese Frage allerdings recht schnell wieder. Sie hatte ja selbst tiefblaue Augen und blonde Haare was in dem Dorf unter der Erde recht selten vorkam. Das Lied neigte sich dem Ende zu und im Gegensatz zum Rest des Puplikums stimmte sie nicht direkt in den Applaus ein den man ihm gab, führte lediglich den Zahnstocher zu ihrem Mund um die Olive abzuziehen um mit durchdringenden Blick weiter auf den Hyuuga zu sehen - von dem sie nicht wusste das er einer war, gespannt darauf was als nächstes kam.

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Re: Gold aus der Kehle [nicht allzu lang entfernte Vergangenheit]

Beitrag von Hyuuga Junji am So Mai 08, 2016 4:44 pm

Der Applaus kam doch, was Junji innerlich doch sehr erleichterte. Zwar war sein Gesang noch nie wirklich schlecht angekommen, allerdings passierte so ein Auftritt quasi nie, was seine Unerfahrenheit in derlei Dingen nur weiter hinaushob. Ein kurzer Seitenblick zu seiner alten Freundin verriet ihm aber, dass auch sie der Meinung war, dass der Sannin eine gute Figur bei seinem ersten Konzert abgegeben hatte. Immerhin musste sie als Profi das wissen. Er atmete einmal tief durch und nickte mit einem kurzen Hauch eines Lächelns als Dankeschön in Richtung Publikum. Eine Frau fiel ihm dabei ins Auge, die eine etwas unbeholfene Figur machte und eher ungeschickt zwischen den Tischen nach vorne kam. Sie nahm an einem freien Platz unmittelbar vor der Bühne in Besitz und ihr Blick richtete sich doch mit so etwas wie unbestreitbarer Penetranz auf ihn. Trotz der fremden Situation verwirrte dies den Hyuuga nicht im Geringsten, denn gerade solche Dinge erinnerten ihn an Kampfsituation, in denen er sich weitaus wohler fühlte. Die blonde Frau in dem extravaganten Kleid wollte etwas von ihm, was genau konnte er nicht sagen, doch irgendwie hatte Junji ein schlechtes Gefühl. Während er aus seinen leeren Augen ebenfalls beobachtete, hatte Shizune bereits das Mikrofon ergriffen und richtete ein paar Worte an die Versammelten. Unter anderem stellte sie den Sannin vor und zu seinem Glück ließ sie sämtliche Titel seines Shionbidaseins weg, was die ganze Sache weitaus weniger aufregend gestaltete. Ebenso aber kündigte sie die nächste Nummer an, woraufhin eine weitere Frau die Bühne betrat und sich das Duo zu beiden Seiten neben Junji stellte. Der Hyuuga hatte versprechen müssen diese besondere Nummer mit ihnen zu singen und hatte am Morgen sogar extra geprobt. Ohne Frage mochte er das Lied, doch noch immer widerstrebte es ihm dies vor einem Publikum vorzutragen, was aber nach wie vor nichts half.
Aus dem Hintergrund begann das Schauspiel auch gleich. Zu einem fetzigen Takt begann das Klavier mit einem kurzen Vorspiel und schon war es Zeit für ihn einzusetzen. Gemeinsam sangen sie einen vom Text her unfassbar kitschigen Song, doch musikalisch vermochte er doch zu überzeugen. Die Harmonien verbanden sich tatsächlich zu einem Wohlklang, der ein weiteres Mal die Bar durchzog und ein Lächeln auf die Gesichter des Publikums zauberte. Auch hier endete der Klang in Applaus und endlich, so dachte zumindest Junji, hatte er seine Schicht beendet. Kurz war sie gewesen, vorerst, doch ihm war es unter all den Blicken und insbesondere eines Blickes, wie eine Ewigkeit vorgekommen. Nach einer angedeuteten Verbeugung verschwand der Sannin hinter dem Vorhang, während seine alte Freundin die Bühne übernahm und ihrerseits nun einen Song zum Besten gab. Der Hyuuga kam aus den Hinterzimmern hervor und machte sich auf zur Bar, wo er eine hausgemachte Limonade bestellte und auch die ein oder anderen Komplimente von Zuhörern entgegennahm. Dass er nicht sehr gesprächig war, merkten diese schnell und so lichtete sich der Kreis von Menschen so schnell, wie er gekommen war. Endlich war es Junji vergönnt seine trockene Kehle in etwas Ruhe zu befeuchten, denn als Künstler musste er hier nichts bezahlen, was bei den doch ordentlichen Preisen sehr angenehm war.

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Re: Gold aus der Kehle [nicht allzu lang entfernte Vergangenheit]

Beitrag von Sadako Forest am Di Mai 17, 2016 1:47 pm

Vergnügt blickte sie weiter auf den Herrn auf die Bühne während die Frau ein paar Worte an das Publikum richtete. Fraglich verzog die blondhaarige ihre Gesicht etwas, noch nie hatte sie so einen Namen in Chikyû gehört - gut vermutlich war es auch weit vor ihrer Zeit gewesen als man jemanden hier her geschickt hatte. Trotzdem konnte sie sich ein leises seufzen nicht verkneifen. Sie hätte mir ja wenigstens eine Namen sagen können - oder ein Bild - irgendwas! Sie musste also einfach darauf vertrauen das es sich bei dem Kerl wirklich um den gesuchten handelte. Die blauen Augen der Frau wanderten über die Bühne fixierten die Frau die noch immer sprach, ging zu dem Pianisten und den anderen Mitgliedern der dieses Live-music-acts. Am Ende blieb sie allerdings wieder an dem vernarbten hängen und kam um dieses seltsame Gefühl in ihrem Magen nicht drum herum das sie gerade dabei war wie immer in etwas hinein zu laufen was sie später bereuen würde. Es war ein Fehler überhaupts hier her zu kommen - ich will zurück in die Wüste... da ist es wärmer als hier. Mit einer lockeren Handbewegung lies sie das Glas in ihrer Hand leicht hin und her schwenken und man bekam für den Moment sogar den Eindruck als wüsste sie wirklch was sie tat. Eine zweite Frau gesellte sich zu dem Duo auf der Bühne und gemeinsam stiegen sie in einen weiteren Song ein. Diesesmal war der Takt und die Melodie etwas peppiger als zuvor und auch Forest bekam wieder ein mildes Lächeln auf den Lippen. Heeeeeh.... sowas würde man ihn aber nun wirklich nicht zutrauen. Und wiedereinmal bewies es ihr das man lieber keine Vorurteile gegenüber anderen haben sollte. So einen schnulzigen Song hätte wohl kaum jemand einem so vom Leben gezeichneten Mann zugetraut, genausowenig wie man der kleinen Forest zutraute Shinobi zu sein. Demetnsprechend überrascht blickten einige drein, doch die blondhaarige behielt ihre ruhige Ausstrahlung, lediglich das grinsen auf ihren Lippen wurde etwas breiter. Ob sie auch einmal heiraten würde? Die Vorstellung war seltsam, doch sie war ja bereits 23 Jahre alt und hatte noch nicht einmal einen Freund in ihrem Leben gehabt. Traurig eigentlich, aber bei ihrem stürmischen Gemüt und ihrer oft noch kindlichen Art war es einfach schwer jemanden zu finden der sie wirklich für Voll nahm. Sie glaubte ja nichtmal das Anda sie Ernst nahm, dafür nutzte die ehemalige Kage sie zu sehr für ihre eigenen Vorteile aus. Arbeiten. Ja das war wohl das einzige was sie wirklich konnte - und trainieren. Mhhhh - ach was heiraten, braucht doch kein Mensch, ich bin gut so wie ich jetzt bin. Andere Frauen würden wohl in eine Midlifecirisis fallen, doch sie tat das ganze einfach zur Seite schieben - ob sie da schon wusste das sie in ein paar Wochen verlobt sei? Wie auch immer zurück ins Lokal. Auch dieser Song neigte sich so langsam dem Ende zu, das Publikum klatschte und auch Forest stieg kurz mit ein, hatte den Blick noch immer auf Junji gerichtet - so war doch der Name gewesen oder? Etwas überrascht das seine Vorstellung schon vorbei war sah sie zu wie er hinter dem Vorhang verschwand und überlegte ob sie nun irgendwo warten sollte. Doch wo ging es hinter dem Vorhang entlang? Wo könnte sie schon warten? Also blieb sie sitzen, beobachtete wie Musikinstrumente umgeräumt wurden und für einen Moment lang juckte es sie selbst in den Fingern auf ihrer Gitarre zu spielen. Doch das musste warten, denn kaum ging das nächste Stück los erschien ihr Zielobjekt auch schon wieder seitlich der Bühne, bahnte sich einen Weg zur Bar um sich dort hin zu setzten. Sofort wurde er von ein paar Leuten umringt, doch durch die Musik konnte sie nicht verstehen was gesprochen wurde. Mit neugierigen Blickt beugte sie sich leicht nach vorne, nahm ihr Glas und schob sich zwischen den Tischen wieder zurück zur Bar. Der Kreis um Junji löste sich auch schon wieder auf. Die Blicke der Zivilisten wirkten etwas enttäuscht oder gar mürrisch, weshalb die blonde ihren Kopf etwas schief legte. Vielleicht ist er genervt - dabei war sein Auftritt doch so gut - oh oder er mag keine Komplimente wie ich. Naiv wie sie war fing sie von ihren eigenen Gedanken an mit ihm zu sympathisieren obwohl sie ja nicht einmal wusste was wirklich Sache war. Mit einem freundlichen lächeln schob sie sich zur Bar, nicht direkt neben Junji, aber auch keine zwei Meter weg von ihm, beugte sich etwas seitlich nach vorne und grinste einfach einen Moment. Darf ich mich dazu setzen? Eigentlich war die Frage überflüssig, denn sie würde es auch tun wenn er Nein sagen würde - wer hatte nochmal die Idee sie hier her zu schicken? Ihre Kneipengewohnheiten könnte sie sowieso nie ablegen. Das war - -eeeeeeh was soll ich sagen? Das war toll - gut - awesome? Ich hab doch keine Ahnung wie man wirklich höflich ist!!! wirklich wunderschön - die Melodie, die Texte, die Stimmen - es hat alles so toll miteinander harmoniert, ich war wirklich überrascht wie ergreifend Musik sein kann. Und damit log sie keines wegs - sie hatte nicht wirklich Ahnung von Musik - sie sang und klimperte selbst auf ihrer Gitarre, aber das auch nur so wie sie gerade drauf war ohne damit etwas bezwecken zu wollen, trotzdem hatte sie bemerkt wie es den Raum erfüllt hatte und alle anwesenden in eine andere Welt gezogen hatte die nur der Musik galt. Junji-san war es oder? - Oder habt Ihr ein Problem damit wenn ich Euch beim Vornamen nenne? Fügte sie schnell hinzu als sie merkte das sie in ihre alten Gewohnheiten verfiel - sie hasste es zu siezen - sie war einfach zu Kumpalhaft für solche Dinge.

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Re: Gold aus der Kehle [nicht allzu lang entfernte Vergangenheit]

Beitrag von Hyuuga Junji am Mi Mai 18, 2016 10:40 am

Am liebsten hätte Junji einfach 'Nein' gesagt, doch dazu kam er gar nicht. Jene blonde Frau, die ihn schon während seines Auftritts so merkwürdig beäugt hatte, setzte sich mir nichts dir nichts über Sitte und Norm hinweg, zeigte sofort, dass sie dies als eher hinderlich hielt. Der Sannin hingegen schätzte Abstand sehr, unterstützte gesellschaftliche Normen daher in gewisser Weise. Irgendwie war es respektlos sich einfach darüber hinwegzusetzen, denn man zeigte letztendlich nichts anderes, als dass man selber viel besser meinte bewerten zu können, wie man mit seinem Gegenüber umzugehen hatte und in diesem Fall lag sie völlig falsch. Vielleicht tat jene blonde Frau dies mit Vorsatz, vielleicht war sie aber auch einfach so schlecht erzogen, dass sie nicht einmal einen Gedanken darüber verschwendete. Letztendlich aber würdigte der Hyuuga sie nicht einmal eines Blickes, hob schweigend sein Glas und ließ das kalte Nass seine trockene Kehle hinabrinnen. Durchaus mochte es wohl arrogant anmuten, dass jegliches Kompliment einfach ohne Regung an ihm abprallte, doch nicht er war es, der damit eine flegelhafte Haltung offenbarte, Junji honorierte lediglich das, was er als flegelhaft von ihr empfand. Tatsächlich hätte er womöglich ein Gespräch begonnen, wenn sie sich ihm auf andere Weise angekündigt hätte und von dem Drängen absah, dass sie doch durchaus perfektioniert hatte.
Beiläufig winkte der Sannin mit seinem leeren Glas, dass er in einem Zug geleert hatte und bestellte in aller Seelenruhe ein weiteres, ließ die Fremde einfach sitzen. So schien es zumindest, denn als sich der Wirt mit dem Befüllen des Wasserglases Zeit ließ, es darauf sauber servierte und Junji einen weiteren Schluck daraus genommen hatte, drehte er seinen Kopf kühl in ihre Richtung. Zähe Sekunden waren dahingeflossen, in denen nichts passiert war und so wie der Hyuuga sein Gegenüber anhand ihres Auftretens bewertete, würde sich ihre Ungeduld sicher zeigen. Man musste nur provozieren, dann würde sie vermutlich von selbst wieder gehen. Sprechen tat er nicht, lediglich musterte er sie aus seinen leeren, pupillenlosen Augen, deren Blick man nicht verfolgen konnte. Ein Umstand, der viele Menschen nervös machte, wenn man sie so längere Zeit begutachtete. Die Blonde war klein, wirkte in ihrem Kleid etwas deplatziert und ihr Körper machte auf den ersten Blick nicht den Anschein einer typischen Gesellschafterin. Kleinigkeiten wie Ansehnlichkeit hatten bei den Einschätzungen des Sannin einer Person nie wirklichen Wert gehabt und so observierte er jene Frau völlig neutral. Die Kälte in seinem Blick war nicht gewichen, viel eher hatte sie zugenommen, als die Sekunden wieder zu stehen schienen. Dann wandte er den Kopf wieder ab, als wäre nichts gewesen und ergötzte sich einfach weiter an seinem Wasser, welches er wieder leerte und welches er wieder erneuern ließ. Wortlos selbst verständlich.
Mit Sicherheit konnte Junji es nicht sagen, doch eigentlich gab es nur zwei Dinge, die die Unbekannte zu dem antrieben, was sie letztendlich tat. Einerseits war sie sorglos und sie erzählte tatsächlich die Wahrheit und wollte damit nicht, wie Junji aber vermutete, über etwas hinwegtäuschen. Tatsächlich nämlich begannen Menschen mit einem Kompliment im Gespräch dann, wenn sie etwas wollten. Das Prinzip von Zuckerbrot und Peitsche war allgemein geläufig und beinahe schon erschreckend natürlich geworden. Der Sannin aber würde sich nicht dazu herablassen, dies aus der Frau zu kitzeln, denn wenn er ehrlich war, interessierte es ihn nicht mal, was sie von ihm wollte. Doch wenn sie etwas wollte, dann sollte sie von sich aus zur Sache kommen.

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Hyuuga Junji
"Künstler des Todes"


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