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Tennō Asgar
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BeitragThema: Hauptbesprechungsraum   Fr Mai 13, 2016 12:30 pm

~ Hier in diesem Besprechungsraum, finden die großen Gespräche statt. Die Leute können sich hier über die Ereignisse unterhalten und die neuen Missionen planen. Hier dürfen alle posten, welche an der Planung der Missionen teilnehmen wollen. ~
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Nisshoku Rasui
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BeitragThema: Re: Hauptbesprechungsraum   Mi Mai 18, 2016 5:40 pm

(Cf: Besprechungsraum der Bestien)

°oO(Hat es dieser Volltrottel Asgar also endlich geschafft, seinen Arsch eingeknastet zu kriegen. Wunderbärchigst. Die letzte Linie der Verteidigung unseres Dorfes … in den Händen des Feindes. Und das, noch bevor der überhaupt zu irgendeinem größeren Schlag ausgeholt hat. Wenn diese Affen in Konoha oder Chigiri davon erfahren, lachen die sich doch schlapp! Sogern ich Asgar doch aus dem Weg hätte, ich glaube momentan wäre es wirklich besser, wenn wir ihn da baldigst herausgeholt bekämen … und ihn anschließend an seinem Sessel im Büro festdübeln und unter permanente Beobachtung stellen. Und um sicherzustellen, dass diesmal auch alles richtig gemacht wird, ziehe ich selbst los und haue ihn da raus. Drachen retten und Jungfrauen töten. Alles wie immer.)

Vergessen waren die unwichtigen Streitigkeiten mit dem traurigen Bodensatz dessen, was die Rangjauchegrube an Bestien über Chikyû ausgeleert hatte. Am Ende hatten die Ex-Kage und die Schildkröte doch alles unter sich ausgemacht. Nach der großen Besprechungsrunde zum Thema, Verteidigungsstrategie und andere exotische Tiefseegurken, war es zudem, nachdem alle Beteiligten den Raum verlassen hatten, zu einer unerklärlichen Explosion im Besprechungsraum der Bestien gekommen, die den superknorken Massagesessel des Tigerleins in die ewigen Jagdgründe befördert hatte. Wenn Rasui so einen nicht bekam, dann durfte niemand so einen haben! Selbst hier, im weniger geheimen und exklusiven, dafür aber größeren Hauptbesprechungsraum, war die Bestuhlung bei weitem nicht so dekadent wie das, was sich Rasuis Mitbestie geleistet hatte.
Rasui selbst saß hier auf einem von vielen Stühlen, hatte vor sich verschiedene Notizen zum aktuellen Stand der Dinge ausgebreitet und ging diese immer wieder durch, während er sich gedanklich bereits auf die heute bevorstehenden Kämpfe einstellte. Seine Hände beschäftigte er dabei mit ein wenig ausgefallener Puppenkontrolle. Hinter ihm tanzte seine Lieblingspuppe Tayune, welche in den Händen ein paar, aus hunzgewöhnlichen Papierblättern gefaltete, Fächer hielt, stumm vor sich hin, einen uralten Fächertanz imitierend, den Rasui einmal im Theater gesehen, aber in der originalen Form als zu altbacken, starr und langsam empfunden hatte. Sein Fächertanz, den er über geschickte Fingerbewegungen an seine Puppe weitergab, beinhaltete wesentlich mehr Bewegung, einen Hauch mehr Sexappeal und spontanes Einprügeln mit den Papierfächern auf eine kleine, ebenfalls von Rasui animierte, Asgar-Puppe. Das Geschehen um seine Finger und die Puppen, welche nur seinen Anweisungen folgten, war allerdings vollkommen von dem zu trennen, was derzeit in Rasuis Köpfchen vorging. Naja, nahezu vollkommen. Ein paar böse Gedanken waren schon der blonden Jungfrau in Nöten gewidmet, größtenteils drehten sich seine Gedanken aber darum, ob man am aktuellen Plan nicht noch irgendwo was verbessern könnte.
"Memo an mich selbst; das nächste Mal fetten Sumo-Ringer anwerben, der Asgar brautgemäß über die Schwelle Chikyûs zurück tragen kann." murmelte der Schwarzgewandte leise sich sich selbst. Der Anblick wäre sicher nicht ohne. Solche, und ähnliche Gedanken, mussten irgendwo schon sein. Bei allem Ernst, der in dieser Situation absolute Voraussetzung für ein professionelles Verhalten war, musste man doch schon die Absurdität des Ganzen in Betracht ziehen. Ein Kage, der dem großen Bösen in die offenen Arme läuft und sich wie eine Bitch einkerkern lässt. Fast so, als hätte da wer keinen Plan B gehabt, für den Fall, dass was fürcherlich schief ging. Na, wenigstens hatte man nicht auch noch Forest erwischt. Kaum auszudenken, wie gesundheitsgefährdent ruhig es sonst im Kageamt geworden wäre, ohne jemanden, der Asgar ständig die Tür einrennt. Rasui konnte den Part schließlich nicht auch noch übernehmen! Apropos Übernehmen: Warum übernahm Forest eigentlich keinen Bestienposten? Nicht, dass er gut einschätzen konnte, ob sie dafür talentiert genug war, aber sie wäre zumindest ein angenehmerer Umgang als gewisse Massagesesselfurzer, Dauergrinser und Teebeutelschänder. "Memo an mich selbst; nächste Bestienwahl manipulieren." Hieß: Asgar irgendein gefügig machendes Gift in den Sake schütten, peinliche Fotos als Reserve-Erpressungsmaterial knipsen und die Wahl am Ende selbst entschieden. "Nicht das am Ende noch diese bombende Wahnsinnige in unsere illustre Runde aufgenommen wird."
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Ota Ao
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BeitragThema: Re: Hauptbesprechungsraum   Do Mai 26, 2016 6:43 pm

Cf: Thronsaal

Ao wusste nicht ob er sich gut fühlen sollte oder ob es ihm miserabel gehen sollte. Er hatte seine Verlobte halb durch die Wüste getragen, weil sie nicht gehen wollte und sich darum gekümmert das die Genin ihm nicht auch noch schlapp machte.  Er hasste den Sand, die Wüste. Alles juckte ihm nach so einem Marsch und es war zum kotzen, wirklich zum kotzen gewesen. Forest verstört, das Mädchen neben sich und er war der starke Mann der sie versuchte zu ermutigen. Ganz schön schwer mit dem Gedanken im Nacken den Kage auf dem Gewissen zu haben. Nunja noch wussten sie nicht ob er tot war und dennoch quälte ihn der Gedanke. Sauber hatte er da gedient der zuverlässige Shura. Irgendwo hatte er seinen Befehl gefolgt und doch wusste er das Forest alles getan hätte um diesen Befehl nicht auszuführen. Vielleicht war er feige, oder nur einfach anders eingestellt. Er folge Bfehelen stumpf wie ein Hund dem Knochen nach lief. So war er erzogen wurde, so hatte er leben müssen. Er konnte es sich nicht leisten zu sterben und seine Familie sich selbst zu überlassen. Rin würde das nicht verkraften und alle Last würde auf Haru übergehen. Es war feige und egoistisch, aber wenn der Kage starb würde ein neuer kommen und sich um das Dorf kümmern. Wenn er starb würde niemand einfach so nachrücken und sich um seine Familie kümmern, geschweige denn um seine Forest. Der Gedanke sie alleine auf der Welt zu lassen war quälend und so lief er lieber und beugte sich seinen Befehlen, wenn es aussichtslos war. Der Weg zurück war so nervig gewesen wie der Weg hin, nur das sie sich um die schmalen Schnitte an seinem Körper kümmerten. Ein paar shcläge hatte er leider abbekommen und das hatte seiner Sandysmapthie bei weitem nicht gut getan Ich hasse Sand mehr den jeh – irgendetwas stimmt mit meinem Erbe nicht Ein Sand hassender Nomade mit dem Suiten in einem Dorf das im Sand begraben lag. Sein Leben verschonte ihn vor keiner Ironie. Über mehr als die Ironie seines Lebens dachte er auf dem Weg nach Hause auch nicht nach. Sand in seinen Schuhen, seinen wieder verschlossenen Wunden. Es war super sich selbst heilen zu können, auch wenn es anstrengend war so viel Chakra zu verbrauchen. Irgendwann würde er sich daran vielleicht gewöhnen und es besser in den Griff bekommen. Die Tore brauchte immerhin auch einiges an Kontrolle. Wenn er nur stärke wäre als das, wenn er nur mehr Tore hätte nutzen können, wenn er nicht hätte auf Rinka und Forest aufpassen müssen. Wenn, so viele wen‘s die in seinem Hirn herum spuckten und ihn durch die Tunnel quälten. Sie sprachen nicht und er ließ Forest alleine bei sich zu Hause, ließ Rinka alleine um zu seiner Familie zurück zu kehren. Außer, dass er so lange gelaufen war sah er fast gesund aus. Narben würden nicht mehr gehen, sie waren in Massen vorhanden. Schwer fühlte es sich an in die Wohnung zu treten, sich seiner Familie zu stellen die da war. Er hörte die Musik aus dem Zimmer und kurz darauf seine Mutter beim singen. Seit dem Tod seines Vaters hatte sie nicht mehr gesungen. Ob sie wieder dabei war so etwas wie Fürsorge zu übernehmen. Ich bin wieder zu Hause, rief er mit matter Stimme und hörte das rutschen von Socken auf den polierten Boden Aooooo-chaaaaaan ich habe gekocht hast du Hunger? Oh du siehst echt mies aus  weist du das? Charmante Begrüßung, aber so kannte er den Blonden ja irgendwie.DU hast gekost, hast du lieber Haru? Ein protestierendes schnauben ging von dem Blonden aus und er blickte beleidigt Richtung Wohnzimmer. Kaaaa-san Ao ist gemein. Dennoch lachte der Blonde und auch Rin kam mit einem Grinsen in den Flur. Du belagerst ihn ja auch gleich. Ao-kun du siehst müde aus möchtest du etwas essen? Haru hat mir gekocht, es gibt Makrelen. Sein Seelenessen! Vielleicht konnte er sich so Gedanken darüber machen was nun passieren würde. Drei Tage waren nicht viel, es war gar nicht viel und er hatte im Gefühl das man ihn da weiter mit reinziehen würde. Was für ein Wunder du hast den Kage verloren. Aber er wollte es ja so – schlimm diese sich widersprechenden Befehle und Gefühle. Wie Forest sich dann wohl fühlt? Essen klingt wunderbar Ka-san. Er schlüpfte aus den flachen Schuhe und ließ sich von seiner Mutter am Esstisch drapieren, bevor sie ihm essen in Hülle und Fülle brachte. Neben dem Fisch gab es reis, so viel das selbst Forest davon satt geworden wäre und einen Pudding mit Fruchtstückchen als Nachtisch. Sie aßen schweigend, vielmehr Ao aß schweigend. Seitdem er Forest kannte waren die beiden Selbständiger geworden, als hätte seine Beziehung sie wach gerüttelt und dennoch würde er ihnen nichts von dem Problem erzählen, dass es nun gab wo Asgar fort war. Er übertrug diese Spannung nicht gerne auf die beiden und so aß er fertig, hörte sich an wie ihr tag gewesen war und zwang sich unter die Dusche. Erst der Kontrast von Wasser auf seiner Haut ließ ihn spüren wie sehr ihm den Körper schmerzte, dass ihm die Muskeln weh taten und er nicht mehr konnte. Überall war Sand und er war müde, erschöpft von den Dingen die passiert waren und besorgt. Was würde wohl mit Forest passieren? Er konnte jetzt nicht da sein – dennoch wäre er es gerne. Mit feuchten Haaren ging er ins Bett, fühlte sich gerändert.

Dafür, dass der Tag so schlimm gewesen war schien die Nacht ruhig, beinahe friedlich. Keine Alpträume nur unbändige Sehnsucht als er aufwachte und Forest nicht bei ihm war. Er war viel zu früh wach und als er sich aus dem Bett gezwungen hatte und in die Küche trat lag ein Zettel auf der Anrichte.  Man beorderte ihn in den Besprechungsraum. Heute würde er also drei Köpfe kürzer gedacht werden, weil er den Kage verloren hatte. Es gab schöneres als so einen Start in den Tag. Nach dem Frühstück setzte er sich dann auch in Bewegung. In seiner Nomadenkleidung machte er sich auf zum Büro, eher zu dem Raum in dem man ihn töten würde. Er rechnete mit alle und würde es wohl auch solide verarbeiten können. Als er jedoch nach Klopfe den Raum betrat musste er feststellen, dass dort nur ein einziger Mann in einem Stuhl saß. Hinter ihm tanzte einen Frau mit Fächern hin und her. Der anblickt irritierte ihn ein wenig, jedoch nicht genug um seine feine Fassade zu beschädigen. Er wusste wer dieser Mensch war, Bestie des Dorfes und eine unheimliche noch dazu. Einen Moment lang stand er nur da, musterte den Mann in seiner ruhigen Art und schloss dann die Tür hinter sich. Ota Ao. Ich wurde hierher beordert um weitere Befehle entgegen zu nehmen. Ich nehme an man hat mit irgend einer Einheit zugeteilt um unser Problem zu lösen. Problem war eine nette Beschreibung dafür, dass Asgar nicht da war und er daran Schuld hatte. Er sparte sich jedoch zu sagen, dass es seine Schuld war, irgendwer würde das für ihn übernehmen, oder bereits übernommen haben. Ganz leicht neigte er den Kopf zu einer höflichen Begrüßung, ehe er so von der Tür fort trat, dass sie ihm nicht in den Rücke schlug, wenn jemand hier herein stürmen sollte. Wo ist Forest. Ich hätte gedacht sie ist wieder an einer Seite. Wenn sie uns trennen wollen gibt es Probleme, bevor wir überhaupt los sind. Dämliche Organisation ist das hier. Ich will doch nur sie beschützen. Ob man ihm ansah, dass er höflich Probleme machen würde, wenn sie Forest nicht mit ihm schickten? Wohl kaum, dafür wirkte er zu ruhig, zu diszipliniert und vielleicht etwas zu seltsam in seiner Nomadenkleidung.

[out: Bäumchen sagte ich soll hierhin Very Happy ]
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Nagase Kyoko
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BeitragThema: Re: Hauptbesprechungsraum   Fr Mai 27, 2016 1:00 am

Da war Kyoko einmal auf zweiwöchiger Mission im Ausland unterwegs und währenddessen brachen Daheim sämtliche Stützpfeiler der Normalität ein. Sie hatte sich bereits auf dem Rückweg befunden und sich an den Gedanken auf einige, wenn auch nur begrenzte, freie Tage erfreut, da machte Kuzo, dessen Fähigkeiten zur Botschaftsübertragung nicht selten insgeheim verflucht wurden, der jungen Frau einen Strich durch die Rechnung. Letztere war ja schon misstrauisch geworden, als sie den ungewohnt, besorgten Blick des kleinen Kuchiyosepartners vernommen hatte, welcher sonst in sämtlichen Situationen hämisch grinsend auftrat und sich vermutlich selbst über Kriegserklärungen seitens Chigiri erfreut hätte. Doch was darauffolgend seiner züngelnden Zunge entfahren war, wurde von der Nagase aufgrund seiner unrealistischen Lächerlichkeit vorerst als schlechter Witz abgestempelt, doch keiner von denen, wo man sich lauthals lachend nicht mehr einkriegte. Letztendlich wusste sie jedoch ganz genau, dass Kuzo bezüglich der Überbringung von Botschaften niemals scherzen würde und sich ihr geliebtes Tunneldorf in einer äußerst verzwickten Situation befand. Urlaub? Von wegen! Zeitlich schaffte sie ja nicht einmal einen kurzen Besuch im Teehaus. Bei dem Gedanken, dass ihre Heimat vor kurzem jedoch seine grundlegend wichtigste Kampf- und Führungsrolle verloren hatte, würde ihr jedoch vermutlich selbst das nicht bekommen, auch wenn man der Schlange erwartungsgemäß keinerlei Besorgnis ansah. Die ihrerseits einzig erwähnte Sorge gegenüber Kuzo war angemerkt, dass sich Sand zwischen den nackten Zehen unglaublich unangenehm anfühlte und Pyramiden völlig veraltet waren.

Nach einer mehrstündigen, pausenlosen Reise auf dem beschuppten Rücken Nishikis, welche mit ihren überheblichen Nörgeleien erneut die Nerven jener Partnerin strapazieret, war die Schwarzhaarige endlich in Chikyū To angekommen. Sie fand gerade noch genug Zeit um sich kurz auszuruhen und im Clananwesen aufzufrischen, da erhielt sie auch schon die Anweisung umgehend im ihr bekannten Hauptbesprechungsraum des Kagegebäudes zu erscheinen. Welch Sklaventreiber! Doch im Grunde war sogar ihr, mit der wunderbaren Einstellung selbst äußerst negative Situationen nicht ernst zu nehmen, klar bewusst, dass es nun galt zu handeln. Auf dem Weg zum höchsten Gebäude des gesamten Dorfes, herausragend und von jedermann als Schutzdarstellung wahrgenommen, vielen ihr das erste Mal seit langem die zahlreichen Einwohner auf den Straßen auf, welche vermutlich in Unwissen über die tatsächlich drohende Gefahr so ganz normal ihr Leben lebten. Wäre doch eine Schande, wenn all diese Würme unter dem Schuh des ankommenden Feindes zerquetscht werden. Ihr Ziel erreicht, richtete sich das schlangenartige Augenpaar der Kunoichi in die Höhe, hinauf bis zum geschätzten Stockwerk des Besprechungsraumes. Natürlich hätte sie auch wie jede andere Person die Treppen benutzen können, doch ging die extravagante Dame davon aus bereits alt und grau zu sein, ehe sie den Raum erreicht hatte. Und weder standen ihr Falten, noch weißes, krauses Haar. Und so verwendete sie bereitwillig das Sen’ei Jashu, um sich mit den daraus erscheinenden Schlangen, verwendet als Seile, nach oben zu ziehen, nur um letztendlich elegant und doch standfest auf dem Fensterbrett zu landen. Glücklicherweise und sehr zum Vorteil ihres überraschenden Auftrittes, wurde der Weg in den Raum nicht von einer Glasscheibe versperrt. Gerade so hatte das Shura Mitglied noch die letzten Worte des blauhaarigen wahrgenommen, welcher sich zusammen mit einer weiteren Person, nach kurzer Musterung als Bestie herausstellend, im sonst leeren Raum befand. Na das war ja super Gesellschaft! Ohne eine normgerechte Begrüßung oder Vorstellung, säuselte sogleich ihre gespielt, liebliche Stimme eine wohl eher unerwünschte Antwort. „Problem? Klingt für mich eher nach Dorfeinsturz, Endstation Katastrophe!“ War da eine unterschwellige Anschuldigung zu hören? Zumindest schenkte die Kunoichi ihren Mitopfern ein breites Lächeln, während sie ihren stechenden Blick durch den Raum gleiten ließ, wobei dieser kurzzeitig an einer tanzenden Puppe hängen blieb, was das kritische Heben ihrer Augenbraue zur Folge zog. „Sehr schick.“ Diese amüsante Gruppierung, wenn auch sicher mit starken Ninja bereichert, war doch hoffentlich nicht alles, was sie zur Errettung des Kage bereitstellten? Langsam begab sich die junge Frau an den großen Tisch und begutachtete flink einige, bereits vorhandene Notizen und Informationen. Als hätte sie eine Kleinigkeit vergessen wurde zwischendurch kurz aufgeblickt und erneut das Wort erhoben. „Achja Nagase Kyoko. Mir wurde der Urlaub gestrichen.“
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Nisshoku Rasui
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BeitragThema: Re: Hauptbesprechungsraum   Mo Mai 30, 2016 11:20 pm

°oO(Ota Ao. Kurzer Name, strammer Bursche. Uninteressant, Turnbeutelvergesser. Oder in dem Fall: Kageverschlamper. Könnte mir gut vorstellen, dass das noch eine Weile an dem Jungchen nagen wird. Unser achso toller Kage deckte seinen Rückzug und nun ist er mit der Schuld des Überlebenden gestraft. Oh, welch Pein! Oh, welch seelische Agonie! … Gut, es könnte ihm auch gehörig am Anus vorbeigehen. Was interessierts mich, solange er seinen Job macht?! Und seinen Job will er schonmal machen. Pluspunkt. Die Details darf er gern mir überlassen. Vorrecht des Älteren und so. Nicht, dass ich seinen, zweifellos umfangreichen Fähigkeiten nicht trauen würde, was ich tatsächlich nicht tue, aber ich verlasse mich bei der Rettung unseres Nummero Uno Arsches doch lieber mich selbst. Es braucht also keiner auch nur daran zu denken, mir die Führung dieser kleinen Rettungsaktion nehmen zu wollen. Und solange ich die Fäden in den Händen halte, wird schon alles gut gehen. Die berechtigte Frage ist nur, wie geht es danach weiter? Großangriff? Stellungskrieg? Oder hauen wir diesem selbsternannten Halbgott direkt auf den Kopf? Und warum zum Henker verschwört sich eigentlich alle Welt gegen mich und lässt mich nicht mal in Ruhe in diese vermaledeite Pyramide? Da gibt es doch garantiert wesentlich mehr zu entdecken, als rotzlöffelige kleine Genin-Äuglein jemals erfassen könnten!)

Der Tanz der Puppe Tayune geriet kurz ins Stocken, als die Tür des Hauptbesprechungsraums aufschwang und der junge Mann eintrat. Rasui sah von seinen Notizen auf und grinste breit wie eh und jeh. Mit einer Handbewegung wies er den Jungen an, sich zu setzen. "Ah, einer der Loser, die von unserem Kage rausgeboxt werden mussten. Ja, frohlocken Sie ruhig. Sie wurden dem unglaublich professionellen Kage-Rettungsteam zugeteilt. Unter meiner Führung." Und da konnte er noch froh sein. Gab genug andere Bestien, die es bei dieser Rettungsmission unter Garantie geschafft hätten, den sprichwörtlichen Karren noch weiter in den Dreck zu ziehen. Rasui dachte da an einen gewissen Tiger, der beim Befreiungsversuch sämtliche Fallen dreimal ausgelöst hätte, bevor er sein Team in ein adäquates Erdloch mit sogenannten „schwedischen“ Gardinen manövriert und nicht wieder rausbekommen hätte.
Um seine Finger bei Laune zu halten, setze Rasui sein nebensächliches Spiel fort und so tanzte seine Frauenpuppe ebenfalls weiter. Dabei durchquerte sie elegant den Raum, schob eine Hand in ihren Kimono und zog ein Blatt Papier heraus, welches sie dem jungen Mann übergab. "Der Plan ist-" Weiter kam er nicht. Denn es stellte sich Fensterbesuch ein. Die beste Art von Besuch! Die Art von Besuch, mit der man in einem Shinobi-Dorf immer zu rechnen hatte und die insgeheim doch niemand leiden konnte, was aber niemand freiwillig zugab. Zumindest Rasui tat dies nicht. "Endstation Katastrophe wäre, wenn wieder eine Schokoladenknappheit über uns hereinbricht, wie damals, Dreiundelfzig!" Allein das Wort „Schokoladenknappheit“ reichte schon, um einen kalten Schauer seinen Rücken hinab zu jagen.
Nachdem Frau Neuankömmling eingetreten war, lies Rasui seine Puppe auch zu ihr tanzen und ihr ein Papierblatt reichen. "Nisshoku Rasui." Erwiderte Vorstellung musste sein, auch wenn er eigentlich keiner Vorstellung bedurfte. "Und: ist mir egal." Urlaub war was für Schwächlinge! "Augen aufs Papier, ich habe nicht umsonst wertvolle Sekunden meines Lebens ans schnöde Maschinenschreibertum verschwendet!" Ein Blick aufs ausgehändigte Pamphlet verriet, was für die Rettung der Jungfrau in Nöten, also Asgar, geplant war. "Die Anwesenden hier, hinzuzüglich der Abwesenden, sind dem Rettungsteam zugeteilt. Wir nehmen es auf uns, unseren Kagen aus den Klauen des Möchtegern-Halbgottes zu befreien. Deckung gibt uns ein zweites Team, welches unseren kornigen Widersacher ablenken soll. Solide Taktik, nicht? Gewürzt mit dem merkwürdigen Umstand, dass eine dritte Misson, bestehend aus Genin, die wunderbare Aufgabe zu Teil wird, in Atons Pyramide der Mysterien einzudringen. Verdammte Glückspilze!"
Zweifelsohne zu Aos Erleichterung, war auch Forest der Rettungsmission zugeteilt. Sie, Kyoko und Ao sollten vor allem tatkräftige Unterstützung bieten, für den Fall, dass man auf Wächter stieß. Laut dem Info-Blatt, war es an Saori, Anda und Rasui, Fallen aufzuspüren und unschädlich zu machen, sowie generell den reibungslosen Ablauf der Mission zu garantieren. "Ich hoffe Sie sind sich Ihrer Rollen in diesem Stück klar. Sadako-san und Ota-san übernehmen direkte Konfrontationen. Überlassen wir es Nagase-san das schnelle Ausschalten von nichtsahnenden Wachen." Rasuis technische Kenntnisse würden beim Aufspüren und Umgehen von Fallen sehr nützlich werden. Anda hingegen würde wohl Spürhund spielen. Und die irre Saori würde Rasui wohl an der kurzen Leine halten müssen, damit sie nicht einfach einen Weg durch die Kerker freisprengt. "Soweit, so simpel erstmal, hm? Noch Fragen? Einwände? Steuererklärungen? Wenn nicht, wüsste ich gerne, ob Sie uns noch irgendwas zu unserem Feind sagen können und wie sie seine Verteidigungsstrategie einschätzen würden." Er blickte in Aos Richtung, wobei seine Augen natürlich, wie immer, nicht hinter dem silbernen Haarvorhang sichtbar waren. Und, ganz nebenbei, steuerte er seine Puppe zurück zu sich und platzierte sie hübsch auf einem Stuhl neben sich.
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Ota Ao
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BeitragThema: Re: Hauptbesprechungsraum   Mi Jun 01, 2016 2:04 pm

Dies war vielleicht der einzige Moment in dem Ao sein Shura leben wirklich vermisste. Es schien ihm so einfach zu sein die Ruhe zu bewahren, sich nicht aufzuregen. Als Shura wurde man von einer Person angemeckert, aber hier hielt sich scheinbar jeder für den besten und vor allem für die Person der es erlaubt war ihn schlecht zu machen. Erst dieser seltsame Kerl mit seiner Puppe der ihn erst einmal als Loser abstempelte. Gut das Forest das nicht hört, sonst würde sie wohl sofort böse werden und ihn anmeckern. Wenn er so wunderbar plant wie er Ahnung von dem Moment der Entscheidung hat dann gehe ich lieber sofort nach Hause und sammle meine Familie ein. Nicht das Forest sich das gefallen lassen würde ihr Dorf zu verlassen – aber so? Naja ich bin nicht hier um Autoritäten anzuzweifeln auch, wenn er so unseriös wie Asgar wirkt. Die Shura sind in diesem Dorf wohl wirklich am normalsten. Da will sogar ich beinahe wieder zurück. Und dann kam kaum hatte er das Stück Papier in der Hand noch eine Frau durch das Fenster, welche in diesem Probleme ein Katastrophe sah. Ihr lächeln wirkte zynisch und irgendwie mochte er sie spontan nicht, genau so wenig wie den Herrn mit seiner Puppe. Anspannung schien in der Luft zu liegen und doch prallte ein Gefühl der Schuld an ihm ab. Er hatte auf Asgar gehört und da es ein wenig egoistisch gewesen war, kam es ihm nicht einmal falsch vor. Was war er nur für ein Shinbio - was für ein Shura. Ich diene hier um meine Familie zu ernähren. Wenn sie nicht wäre, wäre ich sowieso nicht hier. Diesen Idioten rette ich wohl nur wegen Forest. Dabei ist er ein lauter Säufer. Verstehen werde ich das nie. Dabei war es vollkommen egal was er verstand. Alle Dinge die er wissen musste waren ihm klar. Er liebte Foerst, die wollte Agar zurück woraus folgte, dass er folgte und ihn holen ging. Sie alleine lassen war keine Option, nicht in der Menge aller Möglichkeiten eingefasst. Da laut werden, meckern oder emotionales Verhalten auch nicht so zu seinen Charaktereigenschaften gehörten setzte er sich auf den angewiesen Platz und gab nur ein kurzer Danke, von sich. Zum einen für den Platz, zum anderen für das Stück Papier vor seiner Nase. Seien blauen Augen huschten zu den beiden anderen die darüber zu debatieren schienen ob Asgars verschwinden oder Schokoladenknappheit schlimmer war. Irgendwie lächerlich und die beiden sollen ihn da raus holen. Kann ich nicht einfach wieder hinter meiner Maske verschwinden? Mizu wäre wohl nie fort und vielleicht war es gut einen Pol zu habend er ruhig war, egal wie dämlich die Menschen um ihn herum waren. Stumpf lächelnd saß er da, hörte sich an das sie keinen Urlaub mehr hatte, ihm das egal war und das dieses Stück Papier ihn Arbeit gekostet hatte. schlimmer als das Gemecker von Haru. Der ist immerhin noch jung genug um sich so auszudrücken. Aber die Schildkröte ist es quirlig dafür, dass sie eine Schildkröte ist. Vielleicht eher eine Schnappschildkröte. Zum Glück muss ich nicht in die dumme Pyramide – noch mehr Sand der mich töten möchte. Widerliches zeug. Der Gedanken an den Ort ihres Kampfes behagte ihm nicht. Sand, Sandsoldaten mehr Sand und brennende Sonne. Er war im falschen Dorf geboren auch, wenn Forest dabei war diesen Umstand und die 22 Jahre Sandproblem auszugleichen. Seien Augen bleiben auf dem Blatt kleben, auf welchem er neben den Wort des Mannes auch noch eine Erklärung fand. Forest und er gingen voran – gar nicht so falsch, wenn man bedachte, dass sie beide Nahkämpfe waren. Der heilende Taijutsuka, früher hätte er an so etwas nicht gedacht. Aber er hatte damals auch nicht damit gerechnet, dass sein Gefühl wieder kam und er so etwas wie Schmerz empfand. Alles hatte sich geändert und alles würde sich ändern, wenn dieses Dorf unterging. Habe verstanden, meinte er brav auf die Mitteilung seiner Aufgabe hin. Forest schützen, voran kommen und dann irgendwie Asgar zurück holen. Brav hob er den Kopf um sich einer Frage gegenüber zu sehen. Es war seltsam einem Menschen nicht in die Augen zu sehen, doch Ao störte sich an so etwas nicht. Er kannte Masken und las mehr die Haltung seines Gegenübers, als das er in die Augen starrte um leben zu finden. Der Feind leidet an einem Gottkomplex und interessiert sich nur für Erben der Sandkotrolle. Andere nimmt er nicht ernst. Er hat einen Hang zur Dramatik und spielt mit dem Leben um sich herum. Es erschien mir so, als würde ihn der Tod nicht interessieren. Zudem ist er fähig sich für einen Moment vollkommen zu entziehen, seien Ausstrahlung zu verstecken und seine Kraft dann gebündelt zu entfalten. Er war kein Sensor und dennoch hat er gemerkt, dass Aton für einen Moment einfach fort gewesen war, bevor er versucht hatte ihn zu töten. Seine Angriffe sind schnell und er ist fähig viele Soldaten zu befehligen. Seine Soldaten reagieren auf aggressives verhalten, als würde sie Emotionen schmecken. Mehr kann ich zu seinen Fähigkeiten nicht sagen. Ich bin mir nicht sicher, ob er von dem Stab in seiner Hand abhängig ist. Seien Augen hatte an einem anderen wesen geklebt, er hatte versucht das Mädchen zu schützen, dann Forest und Asgar hatte er nicht schützen können. Nun gut, eigentlich sollte der auch ihn schützen und das ganze Dorf. Aber Asgar war eben nicht so verlässlich. Das war ungerechtfertigt und gemein, weil Aos Leben ohne ihn vielleicht zu Ende gewesen wäre – dennoch. Immerhin war er bereit los zu gehen und ihn zu retten. Sollte das nicht alles sein was interessant war?
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Nagase Kyoko
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Shinobi Akte
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BeitragThema: Re: Hauptbesprechungsraum   Sa Jun 04, 2016 12:49 am

Na das war ja eine tolle Rettungstruppe. Kyoko wusste noch nicht so ganz, ob sie die momentane Gruppierung als traurig oder eher belustigend betrachten sollte, doch machte letztere Ansichtsweise die Sache zumindest erträglicher. Und so würde sie dann wahrscheinlich in Angriff nehmen den Kage zu retten, zusammen mit dem Vorstand der Rentnervereinigung und der jungen Grinsebacke von der Kinderriegelverpackung. Letzterer schenkte den restlichen Anwesenden jedoch keineswegs das von der Kunoichi eigentlich erhoffte Milchbubilächeln, sondern zog es eher vor den stillen Betrachter zu spielen. Dafür plapperte die Schildkröte jedoch ungezügelt los und schenkte der Schwarzhaarigen sogleich Antwort, welche bei ihr das kritische Heben einer Augenbraue zur Folge hatte. „Ach so etwas gab es?“ Man merkte ihrer Stimmlage jene mangelnde Interesse förmlich an. Hoffentlich erzählte der Weißhaarige jetzt nicht noch, wie er zusammen mit Madara die Dinosaurier besiegte. Doch scheinbar schien sein Erzählfokus auf etwas ganz anderem zu liegen und in überraschender Professionalität wies er die beiden an ihre Augen aufs Papier zu wenden und begann sogleich mit einer klaren Arbeitszuteilung. „Uh ein ganz harter!“ Ein breites Grinsen zog sich über ihr Gesicht, während ihr Blick doch gehorsam auf den Akten lag, wobei sie sich bezüglich der ausgesprochene Beschwerde das “Und: ist mir egal“ wahrlich nur schwer verkneifen konnte. Ein wenig Respekt musste man den Älteren wohl doch entgegenbringen! Während die Nagase den Worten der Bestie halbherzig Gehör schenkte, schweifte ihr Blick flott über jene Zeilen, welche ihr beglückend die Information zukommen ließen, dass ihre Gruppe noch längst nicht komplett war. Wo man sich in solch einer Situation lieber vergnügte, konnte sich die Schlange zwar denken, weniger jedoch, weshalb man es tatsächlich vorzog das Treffen im Hauptbesprechungsraum zu meiden. Und als wollte man der jungen Frau sofortig Antwort schenken, erschallte von draußen lautes Gebrüll, wenn auch aufgrund der Masse an Worten recht schwer zu identifizieren und von Kyoko mit nicht mehr als einem kurzen, erhobenen Blick kommentiert. Da schienen es aber welche ordentlich krachen zu lassen. Die Schwarzhaarige konnte solche direkten, emotionalen Ausbrüche noch nie nachvollziehen, sie waren zu verräterisch, ließen Masken bröckeln und Licht hineindringen, wo Dunkelheit herrschen sollte. Jedoch handelte es sich bei ihr, trotz gewisser impulsiver Züge, keineswegs um eine emotionale Person, weshalb solche Momente vermutlich schlicht und einfach nicht in ihrem Bereich des Verständlichem lagen. Die anderen Kollegen, welche jene Truppe komplettieren sollten, waren scheinbar die ehemalige Kage, Saori als bombige Giftkumpanin und Forest, letztere angemerkt eine alte Jugendfreundin Kyokos. Die bunte Ansammlung fähiger Shinobi und Kunoichi wurde scheinbar immer besser. Bei dem Gedanken daran, innerhalb der Konstellation als Attentäterin zu fungieren, machte sich eine freudige Welle im Inneren des Shura Mitgliedes breit. Was gab es schöneres als sich im Verborgenen dem unwissenden Gegner zu nähern, dieser selbstverständlich gedanklich an einem völlig anderen Ort und ihm letztendlich blitzschnell mit der vergifteten Klinge die Kehle aufzuschlitzen. „Klingt nach einer Menge Spaß!“ Kurzzeitig hob sich ihr stechendes, schlangenartiges Augenpaar und fuhr musternd über die zwei Männer, das vorfreudige, hinterlistige Schmunzeln unverdeckt auf dem Gesicht tragend. Fragen hatte die junge Frau vorerst keine, weshalb sich ihre Aufmerksamkeit sogleich dem zuvor stillen Schwarzhaarigen widmete, welcher auf Aufforderung Rasuis sogleich das Wort erhob. Und auch wenn Kyoko dafür bekannt war, selbst ernsthafte Situation nur selten voll zu nehmen, erschien ihr der nun erwähnte Gegner als ernsthafte Bedrohung für Chikyū und dies nicht nur, weil er den Tsuchikage, letzterer grundlegend die stärkste Kampfkraft des Dorfes, in seiner Gewalt hatte. Sein Stärkenfeld klang breitgefächert und die zahlreichen Soldaten würden für die zweite, zur Ablenkung aufgerufene Gruppierung sicher ein ausdauererforderndes Problem werden. „Ein größenwahnsinniges Sandmännchen also. Toll!“ Nachdenklich richtete sich ihr Augenpaar wieder auf die Akten vor ihr. Ob die Soldaten wohl individuelle Fähigkeiten besaßen? Und welche Rolle spielte der von Ota-san erwähnte Stab? Shinobi oder magische Manifestierung? Mit Sicherheit würde sie es noch erfahren, auch wenn der Fokus für die Nagase vorerst woanders lag. Asgar musste gerettet werden und das möglichst schnell, ansonsten würde der machtgierige Gegner wohl nicht viel von ihm übriglassen.
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Jishaku Kamiko
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BeitragThema: Re: Hauptbesprechungsraum   Sa Jun 04, 2016 8:40 pm

Der Heimweg von der Pyramide war genauso wie der langwierige Marsch dort hin. Sand kratzte auf der Haut. Es war trocken. Und er dauerte soooo lange. Ich konnte es wieder kaum aushalten. Vor allem nach dem an der Pyramide nicht mal irgendwas Spannendes passiert ist, außer das Saori versucht hat, den Weltrekord in Explosionsdruckwellen-Zurückfliegen zu brechen. Dieser ist allerdings kläglich gescheitert, sehr zu meinem Vergnügen. Das war jedoch jetzt wieder vorbei und wir stapften durch den Sand und es schien einfach kein Ende zu nehmen.

Erst als uns die Nachricht aller Nachrichten erreichte, entfachte wieder Feuer in mir. "Asgar wurde gefangen genommen. Die Sensation des Jahres. Der ach so tolle Tsuchikage hat sich tatsächlich fassen lassen." Wir legten alle ein paar Zähne zu und schnellten zurück ins Dorf. Mit einem neuen Ziel vor Augen wurde der verbleibende Weg auch sehr schnell zurückgelegt.

Sobald ich angekommen war, stand mein Ziel fest. Den Weg kannte ich gut. Oft genug musste ich ihn schon gehen, weil ich schon oft genug mir da eine Standpauke anhören musste. Nur weil die Akademie meint ein paar komische Regeln zu haben. "Doofe Spaßbremsen. Naja, Standpauken standen diesmal nicht auf dem Plan." Stattdessen eilte ich zum Hauptbesprechungsraum. Denn immerhin musste Asgar befreit werden. Und das klingt nach einer Menge Action und viel Spaß. Und ich konnte gleichzeitig einen meiner Vorfahren kennenlernen … Und ihm mega eins aufs Maul geben. Immerhin hat er diese dämliche Pyramide beschworen. Nur wegen ihm musste ich stundenlang durch die Wüste latschen. "Das werde ich ihm heimzahlen." Der kann sich auf eine ordentliche Trachtprügel gefasst machen.

Im Kagegebäude angekommen, ging ich den Gang zum Besprechungsraum entlang. An der Tür angekommen atmete ich kurz durch. Immerhin ging es um die Rettung der wichtigsten Person im Dorf. Ich trat die Tür auf. "SO LEUTE, wer kommt mit Asgar retten und Aton ordentlich den Arsch versohlen?" Ich stand mitten in der aufgetretenen Tür. Mein rechter Arm war nach oben angewinkelt und ich ließ meine Muskeln spielen. Ein breiteres Grinsen konnte man wohl kaum in Chikyu finden. „Hehe!“
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Nisshoku Rasui
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BeitragThema: Re: Hauptbesprechungsraum   Sa Jun 11, 2016 9:01 pm

°oO(Junge, ich hoffe, ich muss dir nicht noch deine hübschen Augen ausreißen und neue einsetzen, damit du einen Blick fürs Detail bekommst. Bei dieser Aktion, wie bei eigentlich jeder Shinobi-Aktion, kommt es aufs Detail an! Und du kommst mir hier nur randseitig mit einem Stab in seiner Hand? Beschreib' ihn mir gefälligs! Und entwickelt gefälligst irgendeinen Chakraspürsinn, damit du mir sagen kannst, ob da was faul dran war! Nie hat man einen Spürhund vor Ort, wenn man ihn braucht! Ich habe bereits um die fünfzig verschiedene Thesen, aber irgendwie laufen sie alle auf das gleiche Ergebnis hinaus. Und du meinst nur, du wüsstest nicht, ob er von dem Stab abhängig ist. Mensch, das erkennt man doch schon daran, wie sehr er in Gefahrensituationen daran klebt! Er mag euch ordentlich eine reingeklatscht haben, mit seinen überlegenen Gottkräften, aber wenn der Stab nur zur Zierde wäre, hätte er ihn doch zumindest beiseite gelegt. Oder wollt ihr mir ernsthaft erzählen, ihr hättet ihn nichtmal soweit bedrängen können, dass er das für nötig empfunden hätte? )

Während Ao einen kurzen Bericht zum Kampf mit Aton ablieferte, saß Rasui überraschend ruhig an seinem Platz, lauschte und spielte nur ein wenig mit seiner Puppe, auf dem Platz neben sich, um seine Finger bei Laune zu halten. Innerlich filterte er die Worte des Blauäugigen, schmiss bereits bekannte Infos raus und konzentierte sich auf neue Erkenntnisse. Dann verglich er die Erkenntnisse mit dem, was er vom Jishaku-Clan wusste, kam zu einem zufriedenstellenden Ergebnis und warf ein lautes "Ahaaaa!" in den Raum, und sei es auch nur, um Kyokos Beleidigung ihres Feindes, als größenwahnsinniges Sandmännchen, zu unterbrechen.
"Stäbe sind selten ohne Belang. Schon garnicht in seiner Situation, die sich uns eigentlich nicht präsentieren dürfte. Sandkontrolle ist keine alltägliche Fähigkeit des Jishaku-Clans. Das ist etwas, was auf den legendären Dämon Ichibi zurückgeht. Ich verwette meinen tollen Trinkhut darauf, dass der Stab unserem Halbgott Zugang zu dieser exklusiven Fähigkeit gewährt. Vielleicht hat die Pyramide auch was damit zu tun. So oder so, bei der nächsten Gelegenheit will ich, dass sie dem Detail, hier dem Stab, mehr Beachtung schenken!" Und wenn der Stab nur ein Stab war, würde sich schon irgendwas anderes finden lassen, dass sie für Atons Sandkontrolle verantwortlich machen konnten. Im Moment erschien es Rasui noch recht abwegig, dass Aton den Ichibi selbst in sich tragen könnte. Diese Bestien waren mittlerweile nurnoch Sagenstoff, kaum noch mit der Realität in Verbindung zu bringen. Was Rasui von ihnen wusste, reichte kaum, um ihn glauben zu lassen, dass sie in Gefahr liefen, diesem Monster demnächst zu begegnen. Aber die Möglichkeit, dass Aton sich einen Teil des Chakras dieser Bestie gesichert hatte, war nicht völlig auszuschließen. Im Gegenteil, es war eine gute Erklärung für die Fähigkeiten ihres Feindes.
"Sobald wir Asgar befreit haben, werden wir uns dem Ablenkungs-Team anschließen. Aller Wahrscheinlichkeit nach, wird es dann auf eine direkte Konfrontation mit Aton hinauslaufen. Ich schlage also vor, dass wir erst dann auf seinen Stab abzielen und nicht vorher. Wenn ich richtig liege, mit meiner Vermutung, soll er nicht zu früh erfahren, dass wir davon wissen. Wenn ich falsch liege, haben wir auch nicht viel verloren. Auf jeden Fall sollten wir unserem Feind erst dann Grund zur Sorge geben, wenn wir für seine Sorgen bereit sind." Momentan hatten sie noch genug mit ihren eigenen Sorgen zu tun. Eine dieser … Sorgen, marschierte nämlich gerade durch die Tür des Besprechungsraumes.
Sie stand im Türrahmen, siegessicher einen Arm zum Muskelspiel gehoben und grinste breit. Eine Genin. Eine, die Rasui kannte, und vor allem eine, die hier, wie eigentlich alle Genin, nichts zu suchen hatte. "Du ganz sicher nicht!" erwiederte Rasui nur unwesentlich weniger breit grinsend auf Kamikos Worte. Man sah es hinter dem Vorhang silberner Haare zwar nicht, aber es sie hier einmal angemerkt, dass Rasuis Augen gerade förmlich mit Überschallgeschwindigkeit rotierten, so sehr rollte er sie gerade. Das dadurch entstehende, leise Pfeifen, konnte man aber auch dem Wind zuschreiben, der durch irgendwelche winzige Spalten im Gemäuer oder den Fenstern wehte. Auf einen Wink Rasuis hin, erhob sich die, einer schönen erwachsenen Frau unglaublich ähnliche, Puppe Tayune und glitt langsam durch den Raum zur Tür, um Kamiko freundlich, aber doch nachdrücklich, rauszuschieben und die Tür zu schließen. "Geschlossene Gesellschaft, sorry! Hätte da aber eine andere Mission für dich. Schau doch mal, ob du drei Drachen, namentlich Sadako Forest, Takahashi Saori und Tencha Anda, für uns aufspüren und herbringen kannst!" Irgendwie musste man die Jugend von heute ja bei Laune halten. Und nebenher noch den Rest vom Schützenfest auftreiben!
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Ota Ao
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BeitragThema: Re: Hauptbesprechungsraum   So Jun 19, 2016 2:01 pm

Etwas in Ao rollte unaufhörlich mit den Augen. Er hatte mehr auf den Stab achten sollen – als wäre er nicht mit anderen Dingen beschäftigt gewesen. Er hatte sich Sorgen um seine Freundin gemacht, seine Verlobte, um die einzige Person die ihn einfach so zum Mann genommen hatte ohne Ansprüche an ihn zu stellen. Irgendwie wollte sie schon bestimmte Dinge, aber sie zwang ihn nicht in Klamotten und sie gab sein Geld nicht Händewerfend aus, es ging um ihn, nicht um seinen Job. Sollte die Kröte sich doch über mangelnde Informationen zum Stab beschweren. Sie waren zu dritt da heraus gekommen und von diesen Person hatte nur Forest den Stab wirklich im Auge gehabt. Aber war das nicht immer so mit Leuten die meinten sie müssten führen? Sie wollte Dinge von Personen wissen, welche dieses Wissen unmöglich besitzen konnten. Er war ein einfacher Shura gewesen und er lebte nach dem Motto des gehorchens. Wenn sein Kage befahl zu laufen, dann lief er. Ao selbst nannte das Loyalität – es war nicht menschlich, aber loyal – irgendwie eben. Fast genau so anstrengend wie das Gefasel von Asgar. Nur das dem hier der Alkohol fehlt und das über laute Organ. In seinem inneren legte Ao den Kopf wie ein gelangweiltes Kind schief und pustete seine Haare fort. Ichibi, Sandkontrolle - Sanderbe – alles Dinge die ihn nie interessiert hatten. Er mochte Sand nicht, also mied er den Clan und von diesem Dämon hatte er auch nur etwas in alten Mythen gehört. Als gäbe es so etwas heute noch. Die Leute von damals haben die Monster irgendwie besiegt und ich glaube nicht das ein Antiker Sandmeister mit Gottkomplex einen nicht existierenden Dämon beschwören kann. Das ergibt doch keinen Sinn. Beim nächsten mal werde ich darauf achten. Spinner! Beim nächsten Mal werde ich wieder das tun was man mir sagt. Schau dir den Stab doch selbst an. Wenn meine Aufgabe lautet rette die Genin, dann rette ich die Genin und glotze keinen Stab an, in der Hoffnung, dass ich Anzeichen auf einen Dämon finde. Ich bin Kämpfer kein Archäologe. Also alles kann ich nun wirklich nicht sein. Sein Inneres schnauben wollte gar kein Ende nehmen. Dummer Stab, dummer Asgar und nun auch noch eine nervende Schildkröte die ihm Aufgabe zuschob die er nicht effektiv ausführen konnte. Ao war ein Kämpfer, er stand neben Forest und er heilte sie zur Not. Leuten auflauern war auch noch eine Option, aber Stäbe anschauen. Warum musste er mit seinen 21 Jahren eigentlich alle Ansprüche erfüllen, die an ihn gestellt wurden? Es schienen täglich nur noch mehr zu werden. Wieso konnte er nicht wieder Shura sein, da redete man wenigstens nicht so viel und er musste nicht so tun als würde man sonst etwas tun. Spontane Dinge lagen ihm eben nur bedingt. Hätte ja niemand damit gerechnet, das Aton sofort in die Luft ging. Irgendwie waren die Herrscher von Chikyu alle ein wenig seltsam und ihre Vertreter auch. Er dachte an Anda, ihren Konsum von Alkohol, dachte an Asgar und seinen Sake und jetzt besah er sich Rasui mit einem gespielten netten Gesichtsausdruck. Nein sie waren alle ein wenig seltsam – er wollte nie dazu gehören. Lieber würde er anfangen ein Team zu leiten und es zu trainieren. Aber zu diesen Menschen gehören – nein das war zu viel Aufmerksamkeit für ihn. Er wollte zurück in seine Höhle und dabei zusehen wie das Wasser die Pflanzen versorgtem, wie alles blühte und er wollte Forest bei sich haben. Immer wieder drangen Wortfetzen an ihn heran, die offensichtlich von außerhalb kamen und er wollte gar nicht wissen wieso man so herum schrie. Aber da sich alles um Asgar drehte ging es bestimmt genau darum. Während Rasui also wieder von dem Stab anfing hatten seine Augen den Blick aus dem Fenster gefunden und er hörte brav wie ein Schulkind zu. Asgar holen, alle zusammenkommen, Aton töten. Mehr brauchte er nicht wissen – zumindest vorerst nicht. Kaum war die Erklärung geendet flog die Tür auf und ein Mädchen trat ein. Selbstsicher mit dunklen haare, bereit Asgar zu retten. Dieser Kerl hatte wirklich viele Freunde und Ao fragte sich ob er in dem Schrank irgendwann etwas anderes sehen würde als seinen Kage. Doch irgendwie zweifelte er daran und das würde er wohl immer tun. Mit seinen Vorgesetzten per du sein – nein er mochte so etwas nicht. Für ihn war das ein Job, keine Lebenseinstellung und das unterschied ihn wohl von vielen anderen Shinobi. Leidenschaft hatte er in diesem Bereich einfach nie besessen. Also versuchte er heraus zu finden was an dieses Mädchen dazu brachte leidenschaftlich zu sein und bei näherem betrachten musste etwas in ihm schmunzeln. Blaue Augen und schwarze Haare. Sie hätte mehr seien Schwester sein können, als Haru sein Bruder war. Lauter als diese war sie auch und sie schien zu wissen, was sie wollte – nicht so wie Haru. Leichte Sympathie für das Mädchen, die jedoch schwinden würde, wenn er wüsste, dass sie ebenso zu diesen Sandmonstern gehört. Das sie von dem etwas unfreundlichen Rasui gleich heraus geworfen wurde störte ihn nicht, doch bei der Erwähnung das Forest ein Drachen war, zock er einen Moment die brauen zusammen, nur um es sofort wieder zu lassen. Dennoch erhob er sich aus dem Stuhl und blickte über den Tisch zu dem Mann vor dem er Respekt haben sollte. Wenn es keine Umstände macht werde ich nach Sadako-san suchen. Wie gerne wäre er dem Älteren an die Kehle gesprungen und hätte es ihm heimgezahlt, dass er Forest einen Drachen genannt hatte. Aber so war er nicht und an einigen Tagen tat ihm das wirklich leid. Warum war er so ruhig, so beherrscht so emotionslos? Er wollte ihm wirklich an die Gurgel gehen. Ob der Shura aus ihm weichen würde, irgendwann? Mit gestrafften Schulter stand er da, fixierte wieder den älteren und behielt seinen absolut nichts sagenden Blick im Gesicht. Das er aufgestanden war konnte man wohl mit einer sehr emotionalen Reaktion gleich setzen und doch war er am Ende nur aufgestanden und noch nicht dabei wütend zu werden. Hoffentlich hatte die Werte Dame im Raum nicht auf noch einige böse Worte für Forest über, reichte schon, dass sie auf Aton nicht ernst nahm.
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Nisshoku Rasui
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BeitragThema: Re: Hauptbesprechungsraum   Do Jul 07, 2016 6:52 pm

°oO(Dieser Bursche ist mal ein Shinobi, wie ihn jeder haben will. Hält die Fresse, nickt artig und tut so, als würde er das nächste Mal garantiert mehr nach Bedeutsamem Ausschau halten, als beim letzten Mal. Oh, warte, ich meinte: Er ist ein Soldat, wie man ihn haben will. Von einem Shinobi erwarte ich doch schon ein wenig mehr Wille zur Verbesserung, vernünftiges Mitarbeiten und … he, schaut der da gerade aus dem Fenster. Aber da ist doch garnichts weiter. Der ignoriert mich kackdreist! Na, wenigstens muss ich dann keine wertvollen Worte mehr verschwenden. Da kann ich ebenso gut auch auf simples Blablabla umschalten und warten, bis der Kerl von selbst seinen Weg zurück in die Realität findet. Er soll bloß nicht glauben, dass ich ihn bei der Rettungsaktion auch einfach wegrennen lasse. Wenn, dann darf er unsere Rückzug decken, auch wenn ich nicht hoffe, dass es soweit kommt. Wenn alles glatt geht, schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe. Asgar ausm Kerker, Aton ins Grab. Vielleicht verliert Genoße Kageverbummler dabei ja selbst auch mal einen Arm, wer weiß. Verdient hät' ers. Wie unser Oberschatten, für sein voreiliges Losstürzen.)

Der von Rasui auf Atons Stab angesprochen Shinobi tat tatsächlich eine Weile so, als lausche er aufmerksam den Worten der Schildkröte, ging dann aber dazu über, den unheimlich atemberaubenden Vorgängen vor dem Fenster mehr Beachtung zu schenken und im Oberstübchen auf Durchzug zu stellen. Rasui war derlei Verhalten nicht fremd. Daher lehnte er sich in seinem Stuhl zurück, verschränkte die Arme vor der Brust und ließ nurnoch monotones "Blablabla" in Zimmerlautstärke vernehmen, damit sich Ao nicht in seiner Meditation gestört fühlte. Leider kam ihm dann aber die Hereinplatzerin dazwischen, sowie Rasuis Auftrag, abwesende Mitglieder des Rettungsteams, die eigentlich hier erwartet wurden, aufzuspüren. Völlig aus der Meditation gerissen, sah sich der junge Mann nun wohl wieder mit der grausamen Realität konfrontiert, dass er immernoch in einem Raum mit Rasui saß, weshalb er nun selbstaufopferungsvoll anbot, selbst nach Forest zu suchen, nur um dem unheiligen Würgegriff der Schildkröte entkommen zu können.
"Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten! Verkauft an den mürrschen Herren mit den blauen Äuglein!" Damit war Ao frei, den Raum zu verlassen. Warum er ihn mürrisch genannt hatte. Rasui hatte Ao gut im Blick gehabt, weshalb seine Reaktion auf Rasuis Bezeichnung der Gesuchten als 'Drachen' nicht unbemerkt geblieben war. Ob sich der junge Mann generell an Rasui störte oder nur an seiner Wortwahl, konnte er nicht mit Sicherheit sagen, aber er empfand, dass es wohl das Beste war, den Kerl einfach ziehen zu lassen. Hatte außerdem den Vorteil, dass Rasui nicht noch stundenlang hier sitzen musste, vor sich hin blablabla'end, während das Blauauge seiner Meditation, clever getarnt als vegetativer Erschöpfungszustand, nachging.
Vermutlich würde Ao umgehend den Raum verlassen wollen. Rasui wünschte sich, er könne es ihm gleichtun. Leider hatte er, als Bestie, immernoch eine gewisse Vorbildfunktion zu erfüllen. Da geziemte es sich schlicht nicht, erst nach Leuten schicken zu lassen, und dann den Raum zu verlassen, noch bevor jene überhaupt eingetroffen waren. Leider schrie gerade so ziemlich alles in Rasui danach, einfach hier abzuhauen und sich wieder in seinen Keller zu verziehen. Mit einer großen Tafel Schokolade in der einen Hand und in den Bauplänen für einen verbesserten Flammenwerfer für Tayune in der anderen. Lust auf eine Gruppendiskussion zum Thema, wie holen wir Asgar aus dem Bau, hatte er nicht. Ginge es nach ihm, würde man so eine Aktion nichtmal starten, sondern abwarten bis Aton seinen nächsten Zug gemacht hatte. Außerdem gab es noch so viel, was sie nicht wussten. Anstatt intensiv Nachforschungen zu den Kräften dieses selbsternannten Halbgott des Sandes anzustellen, schmiss man ihm direkt eine große Ladung Shinobi ins Gesicht. Wo der Kage und Handlanger versagt hatten, sollte es nun also schlicht eine größere Truppe richten.
Nachdenklich trommelte Rasui mit einer Hand auf der Tischplatte herum, während die andere Hand wieder anfing, seine Puppe Tayune zu bewegen, welche daraufhin ihren Tanz von zuvor wiederaufnahm. Seit Rasui seine Nachforschungen zum Thema Edo Tensei aufgenommen hatte, ging er allen denkbaren und undenkbaren Hinweisen zum Thema Untod nach. Und dieser Aton schrie förmlich danach, irgendein untotes Monster zu sein oder zumindest in irgendeiner Form mit dem legendären Jutsu, welches die Toten auferstehen lässt, verbunden zu sein. Und wenn er das nicht war, wenn er wirklich lebendig war, wie könnten sie dann verhindern, dass er sich in achthundert Jahren, oder wann auch immer, wieder erhob, wie hier, zu ihrer Zeit? Wer sich einmal am eigenen Schopf aus dem Grab gezogen hatte, konnte dies sicher noch ein zweits Mal. Vielleicht hatte die geheimnisvolle Pyramide ja etwas mit Atons Wiederauferstehung zu tun, aber da würde Rasui so schnell nicht hinkommen. Sein Auftrag führte ihn woanders hin und außerdem kamen da wohl nur Genin rein. Und Rasui war eigentlich überhaupt nicht scharf darauf, einer Bande von unerfahrenen Windelscheißern diese so überaus interessante Pyramide und die Geheimnisse darin zu überlassen. So blieb ihm nur, zu mutmaßen, dass Aton, wahrhaftig ins Leben zurückgekehrt war. Und dass es nur einen Weg gab, sicherzustellen, dass er es nicht nochmal tun würde.
°oO(Mal angenommen, nicht das Edo Tensei wurde verwendet, sondern irgendein Jutsu, welches Atons uraltem Körper neue Lebenskraft verleiht, dann muss der Körper dem Zugriff all jener entzogen werden, die dieses Prozedere wiederholen könnten. Und bevor ich irgendwem anders diese Aufgabe anvertraue, übernehme ich sie lieber selbst. Ist schließlich auch Teil meiner Aufgaben als Bestatter, sicherzustellen, dass die Toten tot bleiben.)
Langsam begann sich in Rasuis Köpfchen eine neue Idee zu manifestieren. Wenn Atons Körper real genug war, konnte er womöglich zu einer Menschenpuppe umgewandelt werden. Rasui war dies zwar noch nie gelungen, aber mit seinen Nachforschungen zu dem Thema war er mittlerweile weit genug, dass er, mit der entsprechenden Arbeitszeit und Möglichkeit, sich allein darauf konzentieren zu können, einen Durchbruch schaffen könnte. Eine Einmalige Gelegenheit für einen einmaligen Körper, eine einmalige neue Waffe in seinen Händen. Das Grinsen auf Rasuis Zügen wuchs wieder in die Breite, das leise Trommeln seiner Finger auf der Tischplatte schwoll an. °oO(Bisher habe ich mich bei meinen geheimen Arbeiten nur mit minderwertiger Ware beschäftigt, Erfahrungen gesammelt. Aber ein Meister, ein Künstler wie ich, der braucht etwas erstklassiges! Etwas, was einem Meisterwerk würdig ist. Was könnte da besser sein, als diesen Möchtegern-Halbgott für alle Zeit in meine Dienste zu bannen?)
Von einem plötzlichen Geistesblitz gepackt, drehte Rasui eines der Informationsblätter zur Mission auf die Rückseite und begann mit Bleistift und viel Fantasie, Notizen anzulegen. Er würde einen Teufel tun, hier in der Öffentlichkeit seine Gedanken zu den besonderen Fähigkeiten der geplanten Hitokugutsu niederzuschreiben, aber die Bewaffnung konnte er problemlos schonmal planen. Die würde auch zu jeder anderen neuen Puppe passen, nicht weiter auffallen. Mit dem Einsetzen seines Planungsrausches, schwand auch sein Interesse an den anwesenden Personen. Vermutlich würde man ihn später mit einer Brechstange von seiner Arbeit losreißen müssen. Im Moment würde er nämlich nichtmal mehr dann aufblicken, wenn Forest Trompete spielend in den Raum einmarschieren würde, begleitet von Anda am mobilen Schlagzeug und gesanglich untermalt von Asgar.
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