Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


Team

Saori Junji
Chiyo


Ayato lernt das Kirin

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Ayato lernt das Kirin

Beitrag von Uchiha Ayato am Mo Mai 16, 2016 9:22 pm


Mit langsamen Schritten trug es ihn immer tiefer in die ältesten Katakomben die der Uchiha-Clan aufweisen konnte. Alles, was aus grauer Vorzeit gerettet werden konnte befand sich hier, verstaubte in riesigen Regalen, vollkommen verhüllt vor den Augen der Öffentlichkeit. In diesen Schriften befanden sich Geschichten, Sagen, Fakten. Auch solche, die man lieber vergessen wollte, solche die den Clan in einen dunklen Schatten tauchten. Normalerweise wurde der Zugang zu diesen Räumen streng gehütet, kaum eine Seele durfte sich glücklich schätzen Erlaubnis für den Zugang zu erlangen. Rote Augen glühten in der Dunkelheit, durchbrachen die Schwärze und legten die komplexen Siegel frei, die hier verteilt waren um ungewollte Besucher fernzuhalten. Nur die kleine Laterne, die der junge Mann in seiner rechten Hand hielt, bewahrte ihn davor, die Fallen und Sicherheitsmaßnahmen auszulösen. An sich ein recht interessantes Sicherheitskonzept. Es gab eine Handvoll von diesen Laternen, die mit einem speziellen Siegel ausgestattet waren, und der Träger einer solchen Laterne konnte die Siegel gefahrenlos passieren. Ohne ein solches Passiersiegel, wäre hier zum einen die Hölle los, zum anderen würde die Polizei des Dorfes über den Einbruch informiert werden. Vorsichtig strichen die Finger des Uchiha über eines der vielen Siegel, er hatte nie wirklich viel Ahnung von so etwas gehabt, eindrucksvoll sah es jedoch alle male aus. Wahrscheinlich könnte er sich hier stundenlang aufhalten und einfach nur diese Kunstwerke betrachten, doch Ayato fing sich wieder, und schritt weiter die Treppen hinab. Er war nicht hier, um Fuin-, und Kekkeikünste zu bewundern, auch wenn es sicherlich ein guter Zeitvertreib gewesen wäre, doch das sollte ein anderes Mal geschehen. Vorrausgesetzt, er würde jemals wieder Zutritt in die Katakomben erhalten. Alleine dieses eine Mal hatte ihn einige Gefallen geschuldet und war unglaublich anstrengend gewesen. Wenn es um die Vergangenheit ging, war die Clanführung eben besonders vorsichtig. Waren es drei Stunden, die Ayato sich einer Befragung unterziehen musste? Er ließ ein leises seufzen von sich, ehe er vor einer großen hölzernen Tür stand, die wahrscheinlich hunderte Jahre alt war. Zumindest sah sie so aus, als wäre sie noch zu Zeiten erbaut worden, in denen Krieg die Welt einte und Gefahren aus vergangen Zeiten drohten alles zu zerstören. Es brauchte einen kräftigen Ruck, damit die Tür nachgab und schließlich den großen Raum freigab, in denen die Geheimnisse des Uchiha Clans begraben lagen. Ayato schloss die Tür hinter sich, und stellte die Laterne auf eine dafür vorgesehen Vorrichtung, ehe er sich überrascht umsah. Kaum hatte er die Laterne abgestellt, entzündeten sich überall im Raum kleine Lichter, die ihn in ein sanftes, angenehmes Licht tauchten. Mannshohe Regale voller Schriftrollen füllten den Raum, jedes Regal gründlich beschriftet und die Schriften sortiert. Seine Füße trugen den jungen ANBU weiter in den Raum hinein bis er schließlich die Mitte erreichte. Hier stand ein kleiner Tisch mit Stuhl, eine Leselampe und ein wenig Schreibzeug, das so aussah als sei es lange nicht mehr genutzt worden. Ayato rief sich in Erinnerung was die Ältesten gesagt hatten, als er sie um Erlaubnis fragte. Die Tafel, am Ende des Raumes sollte er meiden, sprachen sie, da das Wissen dieser Tafel seine Fähigkeiten weit übersteigen sollte. Aber ein kleiner Blick würde nicht schaden, oder? Zielstrebig ging er an einigen Regalen vorbei, ehe er das Ende des Raumes erreicht hatte. Der ANBU hob eine Braue als er die große Steintafel dort stehen sah, als ob sie erst seit gestern hier stehen würde. Es hatte sich kein Staub angesammelt, wie man es eigentlich erwarten würde, allgemein fiel Ayato auf, das der Raum ziemlich staubfrei war, dafür das er wohl seit langer Zeit nicht mehr betreten wurde. Vorsichtig strich er über den Stein, der an einigen Stellen rissig war, ehe er sich vor die Tafel hockte und den Kopf schieflegte. Hier stand rein Garnichts. Null, nichts, negativ. War das ein schlechter Scherz? Der Uchiha erhob sich wieder, und war im Begriff sich umzudrehen, um endlich mit seinem Studium anzufangen, ehe er sich wieder in die Richtung der Tafel wandte, und die Augen zusammenkniff. Nein, das hier war bestimmt kein Scherz. Die Ältesten hätten ihn nicht vor einer leeren Tafel gewarnt. Rot füllte seine Augen, als er sein Sharingan aktivierte und verwundert die Tafel betrachtete. War der Text gerade aus dem Nichts aufgetaucht? Aufmerksam las Ayato die wenigen Zeilen, ehe seine Augen wieder eine normale Färbung annahmen. Was hatte das zu bedeuten? Natürlich hatte er von den legendären Augen gehört, die man Mangekyo Sharingan nannte. Doch was hatten diese, mit den Bestien gemeinsam, die man Bijuu nannte? Wieso standen solche Märchen auf einer solchen Tafel festgeschrieben. Der Uchiha wandte sich von der Tafel ab, und schritt wieder gen Mitte des Raumes, auch wenn die Worte, die er gelesen hatte, ihn beschäftigten. Ein erschütterndes Ereignis, eine schreckliche Tat, ein großer Verlust. Niemandem wünschte er solche Geschehnisse, egal welche Kräfte man im Gegenzug erwecken würde.

Ayato schüttelte den Kopf, warf den Gedanken ab, ehe er sich zielstrebig an eines der Regale stellte, und dort einige Schriftrollen hervorzog, die er schließlich auf den Tisch legte. Er sollte sich endlich an das setzen, wofür er den ganzen Aufwand überhaupt betrieben hatte. Das ganze sollte nicht nur eine kleine Geschichtsstunde werden, viel eher hatte Ayato vor, etwas aus diesen Schriften zu rekreieren, vorrausgesetzt er würde finden was er hoffte hier zu finden. Er setzte sich auf den Stuhl, ehe er einen Moment lang die Augen schloss, und an seine Kindheit zurückdachte. Wenn der flammende Drache den Himmel berührte, wenn Stürme verheerenden Ausmaßes tobten, würde der Gott des Donners sich gen Erde begeben, und seine zerstörerische Macht entfesseln. Hatte er das richtig in Erinnerung? So ähnlich lautete jedenfalls eine Schreckensgeschichte, die man früher den Kindern erzählt hatte, damit sie bei Stürmen Acht geben würden. Der flammende Drache, der den Himmel berührte. Ayato breitete die erste Schriftrolle vor sich aus, ehe sein Sharingan wieder aufleuchtete und er den Text quasi aufsog. Vor zwei Tagen, kam ihm diese Idee, als er sich entschied es sei an der Zeit, eine neue Technik zu lernen, die er möglicherweise für die Prüfungen des Hokagefestivals nutzen könne. In seinem Arsenal befanden sich viele Techniken, die wenigsten davon waren jedoch dafür geeignet, einen Kampf mit einem Mal zu beenden. Der Uchiha wusste nicht was auf ihn zukommen würde, also wollte er für alles gewappnet sein. Außerdem, würde eine solche Technik ihm helfen, sein Dorf beschützen zu können. Ayato atmete tief durch und strich über das alte Papier unter seinen Fingern. Diese Schriftrolle befasste sich mit alten Sagen und Geschichten über die uralten Wesen dieser Welt. Kuchiyose, so groß wie Mehrstöckige Häuser, Wesen von gewaltiger Macht, aber auch Sagengestalten wie die Bijuu, oder der Achtköpfigen Schlange. Mystische Wesen, doch für Ayato nichts weiter als Geschichten. Ja, vielleicht mag es sie einmal gegeben haben, und wenn, dann galten sie seit Jahrhunderten als vernichtet. Drachen. Hier wurde es interessant. Mayestätische Wesen, Gebieter von Erde und Luft. Der Blauhaarige zog die nächste Schriftrolle an sich heran und öffnete sie. Historie des Uchiha Clans. Ayato atmete tief durch und begann dann schließlich zu lesen. An diesem Stück, würde er wohl eine ganze Weile sitzen. Die Rolle schien unglaublich lang, und mit den ersten Worten, die Ayato las, wurde ihm klar das die Historie tatsächlich mit der Gründung des Clans einsetzte, und in Detail Clanführung und Rituale beschrieb. Er rieb sich kurz die Augen, und es war als würde er jetzt schon von dem müde werden, was kommen würde. Während dem Lesen stellte Ayato fest, dass das Schreibzeug, das hier stand, noch ziemlich gut benutzbar war, auf jeden Fall reichte es, damit er einige Gedanken festhalten konnte, die mit der Entwicklung des Jutsus zusammenhingen. Sollte er der Geschichte auch nur ein wenig glauben schenken, so würde er mit einem flammenden Drachen den Himmel mit Sturm erfüllen, und so eine Bestie aus Blitz hervorrufen. Tatsächlich klang das gar nicht so unlogisch. Ein Katonjutsu mit genug Hitze, wäre bestimmt in der Lage Sturmwolken zu erschaffen indem er einfach für einen gewissen Temperaturunterschied zwischen zwei Luftschichten sorgte. Und unter Umständen würde es bei solchen Sturmwolken auch zu Blitz und Donner kommen. Das würde er definitiv untersuchen müssen. Eine Tagesreise von Konoha entfernt würde er niemanden stören, und könnte zu genüge testen ob ein Katonjutsu wie zum Beispiel das Goryuuka ausreichen würde, um Gewitterwolken zu bilden. Ein stärkeres Jutsu im Katonbereich konnte er leider nicht aufweisen, aber für einen kurzen Feldtest würde es reichen müssen. Ayato fokkusierte sich wieder auf den Text. Eine ganze Zeit gab es nur langweilige Clanpolitik, frühe Geschichte des Clans die zwar interessant war, ihn jedoch nicht weiterbringen würde. Dennoch las er weiter, er wollte kein Detail verpassen, das ihn auf die richtige Fährte bringen würde. Zwei Stunden vergingen, zogen sich wie zähes Gummi, während Ayato bei der Gründung Konohagakures angekommen war, und mehr über dem Papier hing, als das er wirklich noch aufrecht saß. Draußen würde es wohl langsam Abend werden, und ein Knurren in seinem Magen machte seinen Hunger deutlich. Glücklicherweise hatte er sich eine kleine Box mitgebracht, in dem etwas zu essen war. In einer kurzen Pause leerte Ayato die Box, ehe er sich weiter an das Studium der Schriftrolle setzte. Mit der Gründung des Dorfes wurde das ganze tatsächlich interessanter, aber auch weniger genau. Scheinbar versuchte man zu verstecken was sich zu solchen Zeiten genau abspielte, aber wer zwischen den Zeilen las, konnte vermuten das nicht alles mit rechten Dingen zuging. Nein, hier würde er nicht weiterkommen. Er schob die Schriftrolle beiseite und machte eine kleine Runde durch den Raum, um sich die Füße zu vertreten. Es wäre ja auch zu einfach gewesen, gäbe es hier eine ordentliche Formelsammlung. Natürlich, einige Jutsu waren niedergeschrieben worden, es gab Schriften, die über Katonjutsu, oder das Sharingan und seine Genjutsu berichtete, doch das war nicht wonach Ayato strebte. Schließlich blieb er vor einer Schriftrolle stehen, die ihm bisher nicht aufgefallen war. " Die Reisen des Uchiha Sasuke. " murmelte Ayato vor sich hin, und strich über den Titel. Uchiha Sasuke. Jedes Kind kannte diesen Namen. Eine legendäre Gestalt, die den Clan zu neuer Stärke erhob. Ein Volksheld, der sich gegen Mächte stellte, die seine eigenen Kräfte weit überstiegen. Und dennoch gingen er, und Uzumaki Naruto gemeinsam siegreich hervor. Der Blauhaarige zog die Schriftrolle, die wenig älter aussah als die anderen, aus dem Regal, um sich sofort mit ihr an den Tisch zu begeben, sich kurz die Augen zu reiben und schließlich zu lesen zu beginnen. Die Reisen des Uchiha waren von Beginn deutlich interessanter geschrieben, als die Chroniken die er zuvor in der Hand gehalten hatte. Der Autor, von dem Ayato vermutete das es entweder Uchiha Sasuke selbst, oder eine nahestehende Person gewesen sein muss, erzählte recht lebendig, welchen Gefahren das Genie des Clans auf seinen Reisen begegnete, und hier und dort gab es Erzählungen aus der Vergangenheit, bevor er zu dem Held wurde, der er heutzutage war. Verzweiflung und Hass, Verrat und Schwäche. Die Dinge von denen der Autor schrieb waren keine schönen, doch sie machten deutlich für was Sasuke kämpfte, weshalb er seinen Weg gewählt hatte.

Uchiha Itachi. So lautet der Name des Shinobi, der niemals vergessen werden soll. Ein heimlicher Held Konohagakures, ein Mann der seine Familie für das Dorf opferte, und fortan als Ausgestoßener lebte. Ein Mann der seinem jüngeren Bruder die Chance gab, seinen Weg zu wählen und das richtige zu tun.

Im folgenden wurde der Weg der beiden Uchiha beschrieben, und ihre letzte Konfrontation, aus der Sasuke als Sieger hervorging, und sein Bruder starb. Ayatos Augen wurden groß, bei der Beschreibung des Kampfes zwischen zwei Meistern des Sharingans, und die Details festigten seine Vermutung, das Sasuke selbst zumindest Teile dieses Werkes beigesteuert hat. Weitere Stunden folgte der Uchiha den Reisen des legendären Shinobi, ehe ein lautes Gähnen sich aus seinem Mund zwang. Oben müsste es schon Nacht geworden sein, also begann er schnell hier aufzuräumen, ehe er die Schriftrolle mit seinen Notizen schnappte, und schließlich seinen Weg aus den Katakomben suchte. Erschöpft fiel er in sein Bett, seinem Ziel jedoch einen guten Schritt näher gekommen. In den nächsten Tagen würde er einen kleinen Trainingstripp einlegen, um grundsätzliche Thesen zu testen. Nun, konnte er jedoch erst einmal schlafen.

Der nächste Tag begann früh, und Ayato hatte viel vor. Er hatte schon früh einen Antrag eingereicht, das Dorf verlassen zu dürfen, und etwa eine Tagesreise entfernt ein Training abzuhalten, unter dem Vorwand sich auf das kommende Festival, und die Prüfungen dort vorzubereiten. Zu seinem Glück wurde der Antrag angenommen, und der Uchiha konnte zügiger losreisen, als er zuerst geplant hatte. Vor seiner Abreise besuchte er sowohl seine Schwester, als auch seine Freundin, um sich für ein paar Tage zu entschuldigen, ehe er sich auf den Weg machte. Sein Ziel war der Fuß eines nahen Berges, an dem er trainieren würde. Die Hinreise würde ungefähr einen Tag dauern, sein Aufenthalt sollte drei Tage betragen, ehe er am fünften Tag wieder abreisen würde. In diesen drei Tagen galt es seine Thesen zu testen, und das Jutsu, das Sasuke einst gegen seinen Bruder wandte, zu rekreieren oder als nicht umsetzbar zu deklarieren. Die Reise zu seinem Trainingsort erwies sich als angenehm und ereignislos. Die meiste Zeit konnte er einer großen Straße folgen, auf denen einige Händler pendelten, und ihre Waren im Reich anboten. Erst als er bereits den halben Tag gewandert war, machte er eine Pause, denn sein weiterer Weg würde ihn durch den Wald führen. Dafür wollte er ausgeruht sein, denn durch das Dickicht zu stapfen würde recht anstrengend werden. Gegen Abend erreichte er sein Ziel, und schlug dort sein Zelt auf, entzündete ein Lagerfeuer und machte sich mit der näheren Umgebung bekannt. Sein Blick richtete sich auf den klaren Himmel. Zumindest würde er das noch solange sein, wie er sich noch vorbereiten würde. Nachdem er sich mit Essen versorgt hatte, legte er sich schlafen, in der Hoffnung der nächste Tag würde schneller kommen. Er war ein wenig aufgeregt, ein bisschen wie ein kleines Kind zu Weinachten. Der nächste Tag begann mit einigen Aufwärmübungen, generelle Fitness sowie ein paar Chakraübungen, ehe er sich an die ersten Katonjutsu machte, die er zunächst gen Berg schoss. Seine erste Thesis, war das erzeugen von Sturmwolken. Die ersten zwei Tage des Trainings würden sich damit befassen, welche Jutsu seines Arsenals dafür geeignet waren solche Wolken zu erschaffen, und ob das Konzept überhaupt realisierbar war. Gegen Mittag des ersten Tages schoss er deshalb das erste Katon: Gokakyu no Jutsu  gen Himmel, der weiterhin vollkommen klar war. In den nächsten Versuchen varrierte er das Jutsu mit verschiedenen Chakramengen, um zu erfahren ob er so das gewünschte Ergebnis erzielen konnte. Leider blieben diese Versuche vollkommen ohne Erfolg, nicht mal eine kleine Wolke bildeten sich am Himmel. Nachdem er dies versucht hatten, ging er zur nächsten Stufe über, und unterstützte das Gokakyu mit einigen Hosenka, doch auch hier gab es keinerlei Anzeichen von Wolken. Das konnte er also getrost von der Liste der möglichen Jutsu streichen. Tatsächlich befand sich nur noch ein anderes Katonjutsu in seinem Repertoire, doch angesichts des Chakras, das er bisher verbraucht hatte, hielt er es für eine bessere Idee die nächsten Tests erst nach einer Mittagspause durchzuführen. Er aß eine Kleinigkeit und ruhte sich etwas aus, bevor er sich wieder an die Arbeit machte. Zunächst schrieb er die bisherigen Testergebnisse nieder. Der bisherige Misserfolg könnte mehrere Ursachen haben. Nicht heiß genug, schlechte Umweltbedingungen, generelles Unmöglichsein. Letzteres schloss er zwar aus, aber genau wissen konnte man es nie. Vielleicht waren die nötigen Umstände für den Einsatz auch deutlich zu speziell? Herausfinden würde er es nur, wenn er weitertesten würde. Das nächste Jutsu in seinem Repertoire, und das letzte Katonjutsu, war das Gouryuuka, eine Flamme in Form eines Drachenkopfes. Ayato hob die Augenbraue als er daran dachte. Wenn der flammende Drache den Himmel berühte? Auf Gouryuuka würde dieser Punkt definitiv zutreffen. Wenn das Jutsu die Temperatur der Atmosphäre schnell genug heben könnte, um Gewitterwolken zu erschaffen, würde es auf jeden Fall ein geeigneter Kandidat für diese Technik sein. Der Uchiha holte tief Luft, ehe er die Fingerzeichen formte, und einen flammenden Drachenkopf gen Himmel schickte. Ob es reichen würde, könnte dies der Erfolg sein, auf der er wartete? Ayato hatte vor dem ganzen mindestens eine Viertelstunde Zeit zu geben, ehe er es mit mehreren Gouryuuka versuchen würde. Dann hätte das Jutsu eine hohe Vorbereitungszeit und müsste entsprechend geplant werden, das dürfte je nach Auswirkungen jedoch in Ordnung sein. Das was Sasuke einst gegen seinen Bruder nutzte, eine Technik von unvergleichlicher Stärke, könnte von ihm wiederentdeckt werden. Es verging etwa eine Viertelstunde, und am bisher klaren Himmel waren kleine Wolken zu erkennen, die durchaus dunkel zu bezeichnen waren. Ein kleiner Erfolg! Das Gouryuuka war also tatsächlich ein geeigneter Kandidat um Gewitterwolken zu erzeugen, auch wenn er wahrscheinlich mehrere Flammendrachen gen Himmel schicken müsste. Unklar ist, ob sich dadurch auch die Zeit verringern würde, in der die Wolken auftauchen, und es zu stürmen beginnen würde. Erschöpft von den bisherigen Anstrengungen des Tages ließ Ayato sich in sein Zelt fallen. Die nächsten beiden Tage gehörten also dem Gouryuuka, und seiner Kapazität in der Erzeugung von Stürmen. Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück, und den morgendlichen Übungen sofort an die Wurst, jetzt entschied sich, wie tauglich die Technik für den Einsatz sein würde. Mit einem Mal schoss der Uchiha zwei Gouryuuka in die Luft, und wartete ab wie der Himmel darauf reagieren würde. Natürlich würden alle weiteren Tests so beeinflusst werden, das ließ sich nicht vermeiden, doch am nächsten Tag würde er drei Gouryuuka testen. Tatsächlich zogen nach ungefähr zehn Minuten dicke schwarze Wolken auf, und Regentropfen trommelten leise auf der Zeltplane. Zufrieden grinste der Uchiha gen Himmel und schloss die Augen, atmete tief durch ehe er sie wieder öffnete und sich einmal kurz streckte. Soweit so gut, nun blieb nur abzuwarten, ob sich auch ein kleines Gewitter zusammenbrauen würde. Die Tropfen wurden dicker und dicker, und bald wurde es dem ANBU zu ungemütlich, um draußen stehen zu bleiben. Er zog sich in sein Zelt zurück, und lauschte dem rythmischen platschern des Regens. Weitere zehn Minuten später, begann es im Himmel zu grollen, und kurz darauf zuckte ein Lichtblitz über den Himmel. Ein purer Erfolg! Hoffentlich würde er das ganze morgen noch erfolgreicher beenden können, ehe er schließlich wieder ins Dorf zurückkehren würde. Ayato schlief schnell ein, und bekam nicht mehr mit, wie der Sturm sich wieder legte, als er morgens das Zelt verlassen hatte, war es draußen noch ein wenig feucht.  Ein Aufwärmtraining später, hatte der Lernende sich für den finalen Testlauf bereitgemacht. Es war Mittag, der Himmel war wieder recht klar geworden nachdem er ihn gestern mit Wolken bedeckt gesehen hatte, die Sonne strahlte und reflektierte sich in den Pfützen, die sich am Boden gebildet hatten. Heute ging es nur darum, sein Erfolgsgefühl noch ein wenig zu pushen. Er hatte die Grundthesis bereits bewiesen, mit diesem Test ging es nur darum die Praktikabilität zu erhöhen, beziehungsweise zu testen ob sie sich erhöhen ließ. Die drei Drachenköpfe, die Ayato nach dem schließen der Fingerzeichen in die Luft schickte, flogen mit recht hoher Geschwindigkeit auf die wenigen Wolken zu, die sich noch dort oben befanden. Diesmal ließ sich die Veränderung an den Wolken verfolgen, wie sich immer mehr Wolken bildeten, wie sie dunkel wurden, und wie die ersten Blitze hin und her zuckten. Zehn Minuten. Soviel Vorbereitungszeit würde er brauchen. Zufrieden stand Ayato im Regen und betrachtete das Schauspiel der Elemente. Sollte er nun den ersten Versuch wagen? Sein Blick senkte sich auf seine rechte Hand. Wenn er sich das alles so richtig gedacht hatte, könnte er mit einem Chidori, die Blitze kontrollieren, die dort von Wolke zu Wolke zuckten. Natürlich würde das ganze auch etwas chakraintensiv sein, immerhin ließ sich die Natur nicht so einfach bändigen. Ayato schloss die Augen für einen Moment und atmete tief durch, ehe er sich dagegen entschied. Das hier würde fürs erste genügen, und außerdem war er durch das Training hier recht erschöpft. Bald würde er sich nach Hause begeben können, und sein Training in Kürze fortsetzen. Spätestens nach der Kageauswahl würde er schon Zeit dafür finden.


Rest folgt dann im Eventplay
Uchiha Ayato
Konoha ANBU Captain
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Shinobi Akte
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Besonderheiten: blaues Haar


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