Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


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Beitrag von Hyuuga Junji am Di Mai 17, 2016 12:38 pm

Gute Adresse und eine der besten Sakebars in Konoha, direkt im Herzen der Verwaltung.

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Re: Salziger Spucknapf

Beitrag von Gast am Do Mai 19, 2016 1:13 pm

cf: Tor von Konoha

Die Befragung der Frau hatte leider weit weniger Informationen gebracht, als Izayoi gehofft hatte. Zwar hatte Junji zuletzt noch eine Frage gestellt, auf die die Frau etwas sagte, das in Izayois Ohren irgendwie seltsam klang, aber dennoch konnte sie bisher damit noch nicht gross etwas anfangen. Aber vielleicht hatte Junji ja bereits eine Idee?
Zumindest wussten sie nun, wo sie die Fährte als nächstes hinführte. Sie gingen in eine durchaus bekannte Bar, die einen, in ihren Augen, ekligen Namen trug. Alleine deshalb war sie niemals freiwillig eine Besucherin dieser Bar gewesen, bis eben. Doch auch dieses Mal war es nur mehr oder weniger freiwillig, immerhin ging es hier um etwas Wichtiges. Den auch wenn wohl so gut wie alle Beteiligten glaubten, die Menschen, die entführt wurden, wären tot, so starb für Izayoi genau diese Hoffnung zuletzt.
Im Verwaltungsviertel angekommen, sah sich die Aschblonde um. Hier, in diesem Viertel, war sie nicht besonders oft gewesen, obwohl sie bereits seid ihrer Geburt hier lebte. Als Shinobi war es kein Bereich gewesen, der besonders interessant gewesen war und die Bar, für die diese Strasse bekannt war, wollte sie auch nie besuchen. Dennoch wusste sie wo sich eben genau diese Bar aufhielt. Weit weg von ihrem derzeitigen Standort war sie nicht mehr, aber Izayoi war sich sicher, das auch Junji wusste, wo sie sich befand.
"Die Bar ist nicht mehr weit weg.", rein rhetorische Aussage, einfach damit die Stille wiedereinmal unterbrochen wurde, die sich zwischen ihnen gebildet hatte. Natürlich war das im Grunde keine schlechte Sache, es war typisch für Junji und ja, obwohl die Hatake sonst gerne sprach, war sie dieses Mal auch besonders still, da sie über ihren derzeitigen Fall nachdachte. Als Shinobi war es nicht üblich, dass sie solchen Fällen nachgingen und auch wenn sie hoffte, dass das bald zuende war und im Grunde nur das Beste hoffte, so fand sie es dennoch erfrischend interessant einmal detektivischer Arbeit nachgehen zu können.

Ihr Weg führte sie weiter zwischen den Gebäuden, bis sie vor der Bar anhielten. Izayoi ging voraus und öffnete die Tür. Ein eindeutiger Schwall von Alkohol kam ihr engegen. Es mangelte wohl etwas an ausreichender Belüftung, dennoch schien die Bar unglaublich gut besucht zu sein. Auch heute waren nicht gerade wenige Menschen hier und Izayoi fragte sich in diesem Augenblick, wie sie vorgehen wollten. Sie wandte sich zu Junji und damit Niemand zuhören konnte, beugte sie sich noch etwas dichter an sein Ohr heran und sprach: "Was hast du hier vor? Einfach nur an die Bar setzten, etwas trinken und sich umhören oder verfolgst du hier etwas ... Spezielleres?", ganz sicher was Junji hier nämlich nun gerne tun würde, war sie sich nicht. Fest stand jedoch, dass sie nicht viel Alkohol vertrug. Würden sie also etwas trinken, würde sie penibel genau darauf achten müssen, was sie trank und wieviel. Ansonsten würde sie vermutlich keine grosse Hilfe mehr sein, bei den weiteren Ermittlungen.
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Re: Salziger Spucknapf

Beitrag von Hyuuga Junji am Di Mai 24, 2016 12:22 am

ka: Tor von Konoha

Als sie die Tür zu dem Etablissement öffneten, schlug ihnen ein Schwall, oder besser eine Wolke aus Körpersäften, Rauch und Alkohol entgegen, die der Atemluft, wenn man sie denn noch so bezeichnen wollte, eine ganz besondere Geruchsnote verliehen. Junji verzog keine Mine, als er eintrat, doch er wusste warum er solche Orte nur selten aufsuchte. Trotz der frühen Stunde des Tages war der Schankraum gut gefüllt und ein Stimmengewirr legte sich über alles, sodass man nicht ohne weiteres jedem Gespräch in der Umgebung lauschen konnte. Nur wenige Blicke legten sich auf das Duo, doch der Sannin erkannte dass jene die es taten, abschätzig und misstrauisch waren, was aber auch nicht verwunderlich war, wenn eine bildhübsche Frau neben einem nicht sonderlich auffällig schönen Narbengesicht einen solchen Ort betraten. Tatsächlich musste man sich auch nach mehreren Schritten in den Raum umgucken, wo noch Plätze frei waren und diesen Moment des Verharrens nutzte Izayoi, um sich über sein Vorgehen zu vergewissern.
"Eine Mischung aus allem.", raunte er leise zurück, begann sich etwas genauer umzublicken und erkannte tatsächlich kaum ein Anzeichen dafür, dass es dem Klientel irgendwie naheging, dass ein offensichtlicher Stammgast einfach fehlte, vielleicht sogar tot war. Es war sehr wahrscheinlich, dass bei der Redseligkeit eines Wirtes das Thema des Verschwindens des Mannes schon ordentlich breitgetreten worden war an den vielen Stammtischen, doch darüber galt es noch nicht nachzudenken.
Kühl zwinkerte Junji seiner alten Freundin zu und gab es auf einen Platz an einem Tisch zu suchen, stattdessen suchte er seinen Weg zwischen eben jenen hindurch, schnurstracks hin zur Bar, wo er der Sitte entsprechend einen Hocker vorzog und der weiblichen Begleitung anbot, ehe er selbst Platz nahm. Es dauerte nicht lange, da wurde der Wirt auf ihn aufmerksam und fragte etwas ruppig nach ihren Wünschen, was hier aber scheinbar zum normalen Ton gehörte. Vom Aussehen her ausgesprochen perfekt angepasst wirkte der Sannin jedoch etwas abschreckend auf den hochgewachsenen Mann mit dem Handtuch über der Schulter, der sich ein wenig räusperte, als er den leeren Blick auf sich spürte. Zuerst bestellte die Hatake, was er mit einem Kopfnicken quittierte, doch als Junji schließlich jenes merkwürdige Getränk bestellte, welches sich das Opfer stets zu Gemüte geführt hatte, wurde er stutzig. Vielleicht war es nur für den Bruchteil einer Sekunde, doch der Wirt zog sein Gesicht zusammen, wobei er die Augen etwas zu sehr verengte, um es nicht zu bemerken. Schließlich nickte er aber doch, wandte sich ab ehe man noch etwas sagen konnte und der Hyuuga ließ ihn gewähren. Er schwieg und wartete, tauschte einen Blick mit Izayoi aus, die die kurze Unsicherheit sicherlich auch bemerkt hatte, doch auch sie war ein Profi. Sie würde ihn vorerst machen lassen und als der Wirt wiederkehrte, musterte er Junji noch einmal ganz genau, der die Geste erwiderte.
"Ihr wisst wer dieses Getränk immer bestellt hat.", stelle er nüchtern fest und erntete vorerst keine Reaktion, als das Geplänkel der Blicke aber unangenehm wurde, nickte der hochgewachsene Mann schließlich und stützte beide Hände auf den Tresen, konnte es aber wieder nicht verhindern für einen Bruchteil einer Sekunde zu einem Tisch hinüberzustarren, an welchem zwei Männer saßen, was Junji demonstrativ langsam aufklärte, indem er der kurzen Andeutung mit dem Kopf folgte. Beide Männer waren intensiv in einem Gespräch verwickelt, schienen keine Notiz von ihnen zu nehmen und er erkannte sie als jene Freunde mit denen das Opfer sich traditionsgemäß hier getroffen hatte.
"Izayoi, würdest du zu den beiden Männern dort hinüber an den Tisch gehen und befragen?", während er sprach blickte der Sannin tief in die Augen des Wirtes, "Ich kümmere mich derweil um diesen Mann."

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Re: Salziger Spucknapf

Beitrag von Gast am Sa Mai 28, 2016 8:53 pm

Izayoi hatte sich ein alkoholisches Mischgetränk bestellt, das für Frauen typisch war. Der Alkoholgeschmack wurde dabei gekonnt unterdrückt von süssen Geschmäckern, was das Getränk im Endeffekt noch gefährlicher machte. Es schmeckte gut, also trank man gerne in Glas mehr, als beabsichtigt und gerade bei Izayoi mochte das fatale Folgen haben. Deswegen nahm sie sich vor, nur die Hälfte des Getränkes zu trinken. Angetrunken würde sie Junji wohl kaum von grossem Nutzen sein und sie kannte sich gut. Wenn sie einmal zwei Gläser hinter sich hatte, würde alles andere dann ganz schnell gehen. Nein, Izayoi war professionell und wenn sie hier schon etwas bestellen musste - immerhin waren sie in einer Bar, da musste das sein! - dann würde es zumindest bei einem Glas bleiben.
Nach dem Izayoi ihre Bestellung aufgegeben hatte, gab Junji seinen Wunsch preis und nannte exakt das gleiche Getränk, das auch die Ehefrau des Opfers genannt hatte. Izayoi liess sich die Überraschung nicht anmerken, aber sie musste innerlich Junji zugestehen, dass das ein absolut guter Schritt war, an den sie selbst in diesem Moment nicht gedacht hatte. Ja, sie mochte gut mit Menschen umgehen, aber eine gute Schnüfflerin war sie nicht. Als Detektivin würde sie wohl versagen. Gut hatte sie da Junji dabei, der war in diesen Bereichen mit Sicherheit besser als sie!
Der Wirt sprang auch sofort darauf an und ein Blickduell der Beiden folgte, an dem Izayoi eine stumme Zuschauern war. Sie betrachtete den Wirt, dann liess sie ihren Blick zum Sannin schweifen, bevor sie wieder den Wirt anblickte. Kurz darauf verschwand dieser für einen Moment und Izayoi legte ihre Unterarme auf den Tresen der Bar. Ob das nun eine gute oder eine schlechte Reaktion war? Schlecht einzuschätzen, aber Izayoi hoffte innig, dass sie diese Spur nun weiterführen würde.
Der Wirt kehrte zurück und das Blickduell wurde fortgeführt, bis dann Junji die Stille durchbrach und sie kurz darauf zu zwei Männern an einem etwas weiterentfernten Tisch schickte. Sie sollte sich dort erkundigen, während er sich mit dem Wirt beschäftigte.
Für einen Moment blickte sie Junji an, nickte dann jedoch und liess sich vom Barhocker gleiten. Ihre Schritte führten sie geradewegs zu den zwei Männern, die ausgelassen miteinander diskutierten. Sie war sich nicht sicher, wie sie diese Unterhaltung am besten begann, also tat sie es einfach ganz spontan.
"Hallo, ist hier noch frei?", sie deutete auf einen leeren Stuhl am Tisch, "Ich darf mich doch sicher setzen, nicht wahr?", ein charmantes Lächeln und schon sass sie auf dem besaten Stuhl. Sie lehnte sich etwas vor und legte die Arme auf den Tisch.
"Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen? Kennt ihr einen gewissen Umi Sakai? Ich habe gehört, er kommt gerne Abends in diese Bar und genehmigt sich ein, zwei Gläschen." ein erneutes Lächeln erschien auf ihren Lippen. Sie hoffte, dass sie damit auf Sympathie traf, immerhin hatte sie sich gerade zu zwei Wildfremden hingesetzt, das konnte man auch durchaus als Unhöflich auffassen.


Zuletzt von Hatake Izayoi am So Jun 05, 2016 12:35 am bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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Re: Salziger Spucknapf

Beitrag von Hyuuga Junji am So Mai 29, 2016 12:16 pm

Wortlos beobachtete Junji wie Izayoi aufstand und zu den beiden Männern hinüberging. Auch sie hatte kein Wort verloren, doch der Hyuuga konnte in dieser Hinsicht seiner alten Freundin ohne Zweifel vertrauen und das bedeutete etwas bei ihm, denn er traut so gut wie niemandem, nicht mal bei den einfachsten Dingen. Der Wirt hatte es ihm gleichgetan und misstrauisch die Kunichi mit einem abschätzenden Blick verfolgt, was dem Sannin nicht entgangen war, doch es war sehr schwer etwas aus all dem herauszulesen. Als die Hatake saß und das Gespräch begann drehte sich auch Junji wieder um, schob mit einer erhabenen Geste seine Bestellung beiseite, nur um an jener Stelle die bandagierten Hände auf dem Tresen zu verschränken. Sein leerer Blick bohrte sich in den seines Gegenübers und es passierte vorerst nichts, was die Nervosität bei dem Wirt doch sichtlich ansteigen ließ.
"Nun.", begann der Schwarzhaarige mit einem widerwärtig kalten Ausdruck auf den vernarbten Zügen, "Bevor ich anfange fragen zu stellen, habt ihr mir etwas zu sagen?"
Er war sich bewusst, dass auch dies eine Frage war, doch das Eis seiner Stimme war unmissverständlich. Beschuldigt hatte der Hyuuga niemanden, doch man konnte leicht erahnen, was genau auf denjenigen wartete, der letztendlich die Schuld trug und das machte ohne Zweifel Eindruck. Der Wirt ließ die Arme sinken, stützte sich auf den Vorbau des Tresens und beugte sich dabei herausfordernd nach vorn.
"Nein.", war die freche Antwort, auf die Junji keinerlei Mine verzog. Er nickte nur.
"Gut, dann verratet mir doch bitte, wann ihr Umi Sakai zuletzt gesehen habt."
Ein Schulterzucken, nicht mehr war die Reaktion des Hünen, der sich weder um wartende Gäste kümmerte, noch darum sich mit seinem Verhalten selbst zu entlasten. Der Sannin zeigte sich gleichsam unbeeindruckt.
"Genauer bitte."
"Zwei oder drei Tage her vielleicht. Keine Ahnung."
"Irgendwelche Auffälligkeiten?"
Kopfschütteln.
"Irgendwelche Dinge, die vielleicht nicht besonders erschienen aber doch anders als sonst waren?"
Schulterzucken. Ohne den Blick von dem Wirt zu nehmen griff Junji nach dem Glas, führte es langsam vor seinen Mund und roch daran. Ob ihm gefiel was er roch konnte man nicht erkennen, doch als er seinen rechten Arm auf den Ellenbogen stützte, in dessen Hand er auch das Getränk noch hielt und nicht davon trank, war sein Eindruck wohl doch eher negativ. Ganz sanft legte sich ein dunkles, sehr dunkles Lächeln auf sein Lippen und kaum merklich begann die Luft um das Glas zu flimmern. Der Hyuuga legte den Kopf schief, sein Gegenüber zeigte noch keine Reaktion. Das Flimmern wurde immer stärker und immer merklicher, sodass nun auch der Wirt es bemerkte. Seine Augen in dem wettergegerbten Gesicht verengten sich, als er das Schauspiel betrachtete, doch er sagte nichts. Noch immer wurde das Ausmaß der Absonderlichkeit stärker und ein blauer, dünner Faden von Chakra schlug blitzartig aus seiner bandagierten Hand aus, verflüchtigte sich aber sofort wieder. Nun waren auch andere Augen auf ihn gerichtet, was Junji allerdings gar nicht zu kümmern schien. Mit einem erstickten Knall zerbarst das Glas und wie durch eine unsichtbare Hand flogen die Glassplitter alle in Richtung des Wirtes, der sich erschrocken versuchte darunter wegzuducken, was jedoch nicht sonderlich gut gelang. Unangenehm wurde er von einigen Scherben an Gesicht und Schulter getroffen, während der Rest hinter ihm an die Wand klatschte und klirrend zu Boden fielen. Der Sannin hatte grazil seine Hand zurückgezogen und nicht einmal ein Tropfen der Flüssigkeit hatte seine Kleidung bedeckt, was man von dem Wirt nicht sagen konnte, der nun nicht mehr so dreinschaute, als würde er jeden Kampf annehmen.
"Entschuldigt.", fuhr Junji fort mit einem zynisch bösen Unterton, noch immer das diabolische Grinsen auf den Lippen, "Ich habe manchmal einen sehr sehr festen Griff, wenn ich das Gefühl habe, dass mir jemand nicht die Wahrheit sagt. Ich komme natürlich für den Schaden auf."
Es vergingen einige Sekunden, wenn nicht Minuten, ehe die ganze Situation wieder an Normalität gewann und die meisten Gäste sich wieder ihren eigenen Dingen zuwendeten. Diese Zeit benötigte der Wirt allerdings auch, um zu realisieren was überhaupt passiert war und, viel wichtiger, dass Junji nicht hier war, um sich einen Bären aufbinden zu lassen. In der Tat hatte auch der Verhörbericht beschrieben, dass man das allgemeine Gefühl hatte, jener Mann zeigte sich wenig kooperationsbereit. Geduldig wartete der Hyuuga, bis sich sein Gegenüber wieder gesammelt und vergewissert hatte, dass seinem Gesicht keine nennenswerten Verletzungen zugefügt worden waren. Abgesehen von ein paar kleinen Schnitten war dies auch so.
"Was willst du?", schnaubte der Hüne unter zusammengepressten Zähnen hervor, "Verdammt, ich bin Wirt, ich weiß nichts, ich schenke hier hunderten Visagen Zeug aus, glaubst du, dass ich jeden Vollidioten frage, ob alles gut ist?"
Junji überging den Zorn des Mannes ohne Regung.
"Nein. Stammgäste hingegen schon."
"Und was willst du über Sakai wissen?"
"Ich wiederhole mich ungern."
Der Wirt seufzte laut und hob die Arme resignierend. Er spuckte aus.
"Was solls? Er hat die alte gefickt, die ihm seit Tagen den Kopf verdreht hatte. Jetzt ist es raus und wenn es sonst nichts gibt, ich habe schon entgegen einem Versprechen genug gesagt und auch zu tun.

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Re: Salziger Spucknapf

Beitrag von Gast am So Jun 05, 2016 12:53 am

Izayoi hatte sich an den Tisch der zwei Männer gesetzt, hatte sich charmant und freundlich gezeigt damit man ihr auch kaum etwas abschlagen konnte, doch Junji hatte es geschafft, dass all dies vergebene Mühe war. Den kaum hatte sie sich gesetzt, hatte den Männern etwas schöne Augen gemacht und ihre Frage gestellt, schien im Grunde der gesamte Raum nur noch Augen für den Hyuuga zu haben, auch die Männer, mit denen sie sprach. Einer rempelte den anderen leicht an und deutete auf Junji. Grosse Augen hatten sie Beide, als sie an Izayoi vorbeischauten und den Schwarzhaarigen beobachteten. Da die Aschblonde mit dem Rücken zu ihrem Partner sass, konnte sie selbst natürlich nicht sehen, was er mit dem Glas gerade anstellte. Erst als sie es zerbersten hörte, drehte sie sich ebenfalls überrascht um und beobachtete das Spektakel. Sie kannte Junji, dennoch war es ungewohnt ihn so zu sehen. Ihr gegenüber verhielt er sich zumindest nie so und ja, sie hatte ihn auch noch nie gegenüber Jemand anderem so gesehen. Womöglich war sie immer zur falschen - oder richtigen - Zeit in seiner Anwesenheit gewesen, dennoch verwirrte es sie, ihren guten Freund so zu sehen. Oder war das ganze auch etwas überspitzt gespielt, um eine wahrheitsgetreuere Antwort zu erhalten? Möglich war Beides.
Für einen Moment beobachtete sie noch etwas das Gespräch zwischen dem Wirt und Junji, bevor sie bemerkte, dass man sie etwas fragte.
Sie wandte sich nur widerwillig um und sah die beiden Männer an. "Kennst du den?", fragte einer der Beiden und Izayoi legte die Stirn in Falten. Für einen Moment musste sie tatsächlich nachdenken, was man ihr gerade für eine Frage gestellt hatte, da sie mit ihren Gedanken noch immer wo anders war.
"Hallo? Ich rede mit dir. Kennst du den? Du bist doch zusammen mit ihm hier rein gekommen. Und wieso willst du etwas über Sakai wissen?", Fragen über Fragen. Izayoi strich sich eine Haarsträhne hinter ihr Ohr und lächelte etwas verlegen. Zu leugnen das sie Junji kannte, wäre Schwachsinn und wollte sie auch gar nicht, auch wenn sie vermutete, dass sie wohl bessere Antworten bekommen hätte, wäre das eben nicht ganz so offensichtlich passiert.
Sie lehnte sich etwas nach vorne, stützte ihre unterarme auf den Tisch und sah die beiden Herren an, ihr freundlichstes Lächeln auf den Lippen.
"Der Herr der eben etwas die Fassung verloren hat? Ja, ich kenne ihn. Er ist ein guter Freund von mir.", erklärte sie und beliess es dabei, ohne weiter darauf einzugehen, wieso sie hier war, immerhin beantwortete sie somit die Frage. Nicht mehr und nicht weniger.
"Und was die andere Frage angeht, ich interessiere mich für Sakai weil er mir etwas schuldet.", führte sie weiter aus. Sie mochte es nicht zu lügen und tat dies hier nur sehr ungerne, weshalb sie möglichst nicht weiter ins Detail gehen wollte. Schulden tat er ihr wirklich etwas und zwar Antworten! Aber so, wie sie es derzeit ausgelegt hatte, würden die beiden Männern bestimmt denken, dass es sich hierbei um eine Geldsache handelte.
"Also ...? Könnt ihr mir vielleicht helfen? Es wäre wirklich wichtig, dass ich Sakai endlich finde. Er scheint mir in letzter Zeit aus dem Weg zu gehen."
Was der Wirt und Junji untereinander besprachen, bekam Izayoi natürlich nicht mit, dazu sassen sie zu weit weg um zu verstehen, was für Worte die Beiden untereinander austauschten, obwohl sie dies nicht gerade leise taten.
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Re: Salziger Spucknapf

Beitrag von Hyuuga Junji am Mo Jun 06, 2016 4:35 pm

Junjis Gesicht entgleiste nicht. Eigentlich zeigte es sogar keinerlei Regung, was den Wirt doch etwas verunsicherte. Sein trotziger Blick wurde schwächer und die Hoffnung, dass der ungebetene Gast mit dieser Offenbarung verschwand, verflog in den darauf folgenden Sekunden. Der Sannin konnte sich zwar die Problematik denken, doch er wusste weder, um wen es sich nun handelte und wie genau man zueinander stand. Ebenso aber machte sein Gegenüber keine Anstalten dies weiter auszuführen, weshalb der Hyuuga seinen Kopf schief legte.
"Weiter bitte. Ich bin nicht hier um ihnen alles aus der Nase zu ziehen.", sprach er mit eisiger, aber doch ruhiger Stimme und machte eine auffordernde Geste. Die Antwort kam nicht sofort, zumal einer der Anwesenden nun offenkundig an ihrem Gespräch teilzuhaben gedachte. Kurz blickte der Hüne in seine Richtung, beugte sich dann aber vor, wurde ernster.
"Gut", raunte er leise, "Ich aber habe von nichts gewusst, falls sich irgendetwas herausstellt. Ich habe nirgendwo meine Finger im Spiel und vor allem habe ich keine Ahnung, ob das mit dem Verschwinden von Sakai wirklich zusammenhängt."
Junji zuckte ausdruckslos mit den Schultern. Ihm war klar, dass der Wirt versuchte sich mit so einer Versicherung aus eventuellen Verstrickungen herauszuhalten, doch das würde nur die Sachlage können.
"Wir werden sehen."
"Scheiße, ich wusste ihr würdet das sagen.", er spuckte aus, "Raus komm ich trocken aus der Sache eh nicht mehr. Viel sagen kann ich aber auch nicht... Die Frau heißt Kiyaku, wie sie mit Nachnamen heißt weiß ich nicht, aber sie wohnt am kleinen Marktplatz in der Nähe... in der Nähe eures Viertels. Beim Viertel der Hyuuga."
Der Sannin nickte, sagte aber nichts.
"Das Rumgeturtel geht schon seit einem Monat so und so weit ich weiß haben sie sich auch hier zum ersten Mal gesehen, niemals aber direkt zusammen getrunken. Ihr wisst ja, Sakai war ein verheirateter Mann, wie genau sie sich aber kennengelernt haben weiß ich nicht."
Die Erzählung wurde unterbrochen und der Wirt zapfte sich ein Bier, dass er gierig hinunterschlang. Den Schaum von den Lippen leckend, wandte er sich wieder Junji zu, der geduldig wartete.
"Mehr weiß ich, bei meiner Ehre, wirklich nicht! Alles was ich weiß, weiß ich von denen."
Dabei zuckte sein Kopf in die Richtung der beiden Freunde, derer sich Izayoi angenommen hatte. Der Hyuuga folgte mit seinem Blick der Geste und beobachtete eine Zeit lang das Gespräch zwischen den Dreien, dann drehte er sich wieder zu dem Wirt. In seine Augen war die Ehre, auf die zuvor ja geschworen wurde, die Ehre eines Wirtes sehr zweifelhaft, doch nach anfänglichen Schwierigkeiten hatte sich der Mann tatsächlich als kooperativ erwiesen.
"Danke.", sagte er aus diesem und nur aus diesem Grund, denn wirkliche Dankbarkeit verspürte er nicht. Niemand hatte es bei den Ermittlungen zuvor für wichtig gehalten mit dieser nicht ganz unerheblichen Wahrheit hinauszurücken und das ärgerte ihn. Natürlich war es, wenn man das Große und Ganze betrachtete makaber, dass es gerade den Sannin ärgerte, denn schließlich war auch er verantwortlich für viele Tote im gesamten Feuerreich in den letzten Jahren, doch ihr Verschwinden konnte nie aufgeklärt werden. Stets arbeitete Junji gründlich, ob es nun gegen seine Herkunft war oder für sie. Er würde herausfinden was passierte und er würde es beenden.
"Ein Wasser bitte.", bestellte Junji schon beinahe frech, als der Wirt sich gerade zu fragen schien, ob seine Person noch benötigt wurde, doch nun klärte er auch das. Mit dem Glas in Händen, dass er diesmal nicht zu zerstören gedachte, blickte er hinüber zu seiner Freundin und wartete auf ihre Ergebnisse.

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Re: Salziger Spucknapf

Beitrag von Gast am So Jun 12, 2016 6:08 pm

Was Junji mit dem Wirt am Tresen besprach, konnte Izayoi natürlich nicht hören, dafür war sie mit den zwei anderen Typen hier beschäftigt. Als sie erklärt hatte, dass Sakai ihr etwas schulden würde, schienen die zwei Kerle im ersten Moment etwas skeptisch zu sein, bevor sie dann leicht mit den Schutlern zuckten und sich zurücklehnten. Zumindest der eine, während der andere sein Gläschen Sake in einem Zug runterschüttete. Der Saketrinker hatte dunkelbraunes Haar während der andere ein dreckiges Blond aufwies.
"Das ist typisch für Sakai.", erklärte der Blonde dann mit leicht angeheiterter Stimmung. Anscheinend waren sie noch nicht eben nur ein paar Minuten hier, eine deutliche Alkoholfahne wies daraufhin, dass sie dieses kleine Trinkgelage schon ein Weilchen pflegten an diesem Abend. Aber das spielte für Izayoi keine Rolle, vielleicht würde es ihr sogar zum Vorteil verhelfen, den die Zunge eines Angetrunkenen war meist lockerer. Sie lächelte still in sich hinein, als sie sich dessen bewusst wurde.
"Das ist also typisch für Sakai?", fragte sie dann unvermittelt.
"Jaja, absolut. Mir hat er zwei ganze Jahre lang was geschuldet, bis er es mir dann endlich zurück gegeben hat.", erklärte er dann und lachte, bevor er im nächsten Moment einen glasigen Blick bekam und das Lachen aus seinem Gesicht verschwand. Vielmehr wirkte er auf einmal überrascht und auch etwas traurig. Die Aschblonde legte den Kopf leicht schief und sah ihn etwas verwirrt an, wurde sich dann aber bewusst, dass sie ja mit Freunden Sakais sprach. Mit Sicherheit vermissten diesen ihn auch sehr.
Der Braunhaarige meldete sich dann zu Wort, da der Blonde anscheinend nicht mehr weiterzusprechen vermochte: "Entschuldige ihn, er ist bei diesem Thema derzeit etwas ... Schwierig.", freundschaftlich legte er seinem Kumpel eine Hand auf die Schulter, "Sakai ist seid einiger Zeit verschwunden und wir wissen nicht, wo er ist. Tut mir leid, deine Schulden wirst du vorerst nicht eintreiben können."
Izayoi wirkte, als ob sie dies das erste Mal hören würde und blinzelte gespielt überrascht. "Verschwunden? Auf einer Mission oder wie?"
"Nein. Hier im Dorf, aber Niemand weiss wirklich, was passiert ist."
"Man weiss wirklich gar nichts?", immerhin ging es darum, endlich etwas Informationen eintreiben zu können.
Der Mann schüttelte leicht den Kopf. "Tatsächlich gar nichts, ja. Zumindest nichts wirklich auffälliges, auch wenn Sakai kurz bevor er verschwand, schon ein paar ungewöhnliche Dinge tat."
"Ungewöhnliche Dinge? Was den zum Beispiel?", man musste ja hartnäckig bleiben! Für einen Moment sah sie erneut Skepsis in den Augen des Braunhaarige aufflammen, während der andere noch ein Glas Sake bestellte.
"Tut mir leid, ich bin nur so ungeheuer neugierig.", erklärte sie mit einem entschuldigenden Lächeln und hob leicht die Schultern an. Diesem Blick konnte doch kaum Jemand wiederstehen!
"Naja ... Dieses Treffen nach der Arbeit hier in diesem Lokal war eigentlich Tradition. Schon seid Jahren, aber die letzten paar Tage verschwand er immer sehr bald oder kam erst gar nicht mit her. Das wirkt womöglich auf andere nicht seltsam, aber für uns war es ungewöhnlich. Er sagte, er hätte etwas dringendes zu erledigen. Auf die Frage hin, wo, erklärte er nur, dass er zum Marktplatz müsse. Wir haben aber nicht weiter nachgehakt."
"Verstehe ...", murmelte Izayoi und seufzte leise, "Das ist eine ziemlich traurige Sache. Ich hoffe wirklich, dass Sakai nichts zugestossen ist. Vielleicht brauchte er auch einfach nur eine Auszeit?"
"Glaube ich nicht.", erwiderte der Braunhaarige, "Kurz vor dem Ganzen hat er Urlaub gehabt und nach dem er wieder die Arbeit aufnahm, erklärte er, wie erholt er wäre. Kurz darauf begann es dann. Shiro ...", bei dem Namen deutete er auf den Blonden, "schwört aber, ihn mit einer Frau gesehen zu haben. Und damit meine ich nicht seine Frau. Aber wer weiss was das zu bedeuten hat ..."

Izayoi hörte noch ein kleinwenig weiter den Erzählungen zu, bevor sie sich dann nett bedankte und sich verabschiedete. Sie stand auf und ging auf Junji zu. Viel aus den zwei Kerlen konnte si enicht herausbekommen. Anscheinend wussten die Zwei fast genau so viel (oder wenig) wie sie selbst. Nur das mit dem Brechen der Tradition und mit der Frau ... Das mochten Ansätze sein. Aber Niemand konnte sagen, ob das wirklich nun Hinweise auf die Entführung waren, den derzeit erkannte Izayoi keinerlei Zusammenhang darin.
Sie setzte sie mit eine leisen Seufzten neben Junji und blickte ihn an.
"Fertig. Du auch?", fragte sie dann und wollte hier nicht unbedingt gerne über das Ganze sprechen, vor allem deshalb, weil sie zu den zwei kerlen nicht ganz ehrlich gewesen war.

tbc: Kleiner Marktplatz


Zuletzt von Hatake Izayoi am Mo Jun 27, 2016 10:13 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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Re: Salziger Spucknapf

Beitrag von Hyuuga Junji am Sa Jun 18, 2016 8:39 pm

Ungeachtet dessen, dass noch immer viele Blicke auf ihm lagen, nippte Junji seelenruhig an dem bestellten Wasser. Das kalte Nass rann ihm die Kehle hinab und löschte den Durst, den er durchaus verspürte. Im Laufe des Tages hatte er gänzlich vergessen, etwas zu sich zu nehmen, weshalb sich ebenso wie der Durst auch der Hunger einstellte. Seine Aufgabe an diesem Ort war für den Moment beendet, doch Izayoi schien sich ihrerseits noch etwas mit ihrer neuen Bekanntschaft zu unterhalten. Zwar hatte der Hyuuga lange keinen Kontakt mehr zu seiner alten Freundin gehabt, ehe er am Morgen dieses Tages zu ihr gekommen war, doch in seiner Erinnerung war sie gar nicht jener Mensch gewesen, der einen solchen Ort aufgesucht hätte, wenn es nicht im Zuge ihrer Mission gewesen wäre. Dafür aber, machte sie einen sehr unauffälligen Eindruck und wenn man sie von weitem beobachtete, kam nicht der Eindruck eines überaus energischen Gespräches auf, aber ebenso wenig jener eines Geheimnistuerischen. Die Art und Weise ging einfach in der Normalität unter und das funktionierte für gewöhnlich nur, wenn man im Gespräch nicht sonderlich auffiel.
Es sollte jedoch nicht lange dauern und die Hatake erhob sich von dem Tisch mit einem Abschiedsgruß und kam zu Junji hinübergelaufen. Der Sannin tat so, als blickte er sie an während sie näher kam, aber sein Blick war viel eher auf die Männer gerichtet, die ihrerseits ihr Auge auf sie geworfen hatten. Respekt und Unbehagen las er dort und das war gut, denn scheinbar hatte Izayoi genau den richtigen Eindruck erweckt, um an Informationen zu kommen. Noch einmal hob der Hyuuga das Glas an und leerte es in einem Zug, ehe er es schwungvoll auf den Tresen zur Bar stellte. Aus seinem weiten Ärmel holte er ein paar Münzen ließ sie ebenso auf die Einrichtung fallen und nickte auf die Frage seiner Partnerin.

Wortlos erhob er sich und schickte sich an nach draußen zu gehen, denn einen wirklichen Drang sein Gespräch in der Spelunke fortzuführen hatte er nicht. Die Weißhaarige folgte ihm. Ein paar Schritte entfernt vom Eingang hielt Junji inne und lehnte sich im Schatten eines hervorstehenden Daches an eine Wand.
"Scheinbar hatte unser Gesuchter ein Tächtelmächtel.", stellte er emotionslos klar und hob eine bandagierte Hand an das Kinn, "Die Frau heißt Kiyaku, sie wohnt hier irgendwo am Marktplatz. Sollen wir ihr einen Besuch abstatten, oder hast du eine bessere Spur bekommen?"
Bei den Gedanken, die sich Junji hierbei wieder machte rückte die Frau von Sakai wieder in den Kreis der Verdächtigen. Wenn es sich als wahr herausstellen sollte, dass der Gesuchte eine Beziehung zu einer Frau außerhalb seiner Ehe hatte, dann war das durchaus ein Mordgrund für manche Menschen. Andererseits würde das nicht klären, was mit den anderen Verschwundenen geschehen war, denn ein solcher Fall war schließlich unabhängig. Der Gedanke kam dem Hyuuga auf, dass man das Verschwinden der anderen Männer als einen Deckmantel für andere Morde nutzte, ohne eine direkte Spur auf sich zu lenken, doch auch das war reine Spekulation.

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Hyuuga Junji
"Künstler des Todes"


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Re: Salziger Spucknapf

Beitrag von Kami no Sekei am Mo Aug 08, 2016 8:54 am


2 Wochen Zeitsprung
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Die Ereignisse des Ingame sind ab diesem Punkt 2 Wochen in die Zukunft gerückt. Im Laufe dieser 2 Wochen sind die Events abgelaufen und jeder Charakter kann sich selbst ausmalen was er in diesen 2 Wochen noch zusätzlich erlebt hat.


Kami no Sekei
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