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 Dach des Kagegebäudes

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Ota Forest
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BeitragThema: Dach des Kagegebäudes   Fr Mai 20, 2016 1:24 pm


~Der wohl höchste Punkt im ganzen Dorf. Ein sagenhafter Blick über die verschiedenen Viertel ist hier garantiert. Hier oben scheint durch das Loch in der Decke eigentlich immer die Sonne und nicht selten wird es hier oben so heiß das man das Gefühl hat zu kochen.~
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Ota Forest
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BeitragThema: Re: Dach des Kagegebäudes   Fr Mai 20, 2016 2:19 pm

cf: Thronsaal - 1 Tag später

Heimweg:
 

Schweren Schrittes erreichte sie schließlich die Dorfgrenze und der Gang durch die Tunnel war für sie diesesmal noch unerträglicher als sonst. Sie mieden Gänge in denen Shinobis vorzufinden waren, weshalb sich das ganze noch länger hinzog als sonst. Noch sollte niemand anders außer den Bestien erfahren was passiert war, da der Kage fort war, waren die Bestien die nächste Anlaufstelle und Forest war sich sicher das bereits die ersten Boten unterwegs waren um Shinobis zu sammeln, eine Verteidung aufzubauen oder was auch immer. Was genau in solchen Situationen zu tun war wusste sie nicht - nicht im Moment zumindest. Ihr Kopf war noch immer leer, ihre Glieder schmerzten und ihr Magen knurrte unsagbar laut vor sich hin. Doch sie ignorierte es, ignorierte fast alles um sich herum, hielt nur Ao an der Hand damit sie wenigstens etwas an Halt hatte. Doch auch diese Hand verlies sie, als sie beschlossen sich ersteinmal zu trennen um zu duschen, zu Essen, vielleicht etwas zu schlafen. Die nächsten Anweißungen würden schneller kommen als ihr lieb war und die Sensor Shinobis wüssten mit Sicherheit das sie wieder zurück im Dorf waren. Talon hatte alles überbracht was sie wusste, also gab es keinen Grund sich abzuhetzen um alles nocheinmal zu Berichten. Man würde sie schon finden. Als sie ihre Wohnung erreichte und müde die Tür aufstieß wurde sie sogleich stürmisch von ihrer Mutter begrüßt und in eine Umarmung gezogen. Das ihre Mutter zuhause war hatte sie verwundert, sonst war sie immer alleine und hatte sich gedanklich auch schon damit abgefunden ihren Frust alleine zu verarbeiten. Doch kaum schloß Jama sie in ihre Arme rollten der blondhaarigen die Tränen über die Wangen und sie vergrub ihr Gesicht in der Kleidung ihrer Mutter, konnte sich nicht mehr auf ihren Beinen halten und krallte sich mit ihren Fingern an ihr fest um nicht zusammen zu brechen. Forest fühlte sich schrecklich, innerlich zerstört, das Versagen gegen diesen Gott lies sie an ihren Fähigkeiten zweifeln, lies sie an allem zweifeln was sie bisher erreicht hatte, sie hatte das Leben ihres liebsten ohne Asgar nicht retten können, sie hatte nichts gegen Aton ausgerichtet, sie hatte nichts dagegen getan um ihren Kagen aufzuhalten sich selbst in diesen Kampf zu stürzen nur damit die drei entkommen konnten. Ihr Kage, ihr Bruder und Freund seit Jahren, die letzte Bastion war nicht im Dorf und es war ihre Schuld - so sah es zumindest in ihrem Kopf aus.
Irgenwann lag sie geduscht in ihrem Bett, hatte mehr oder minder etwas gegessen und versuchte etwas Schlaf nachzuholen. Doch wirklich viel bekam sie nicht ab, so fühlte sie sich zumindest als sie ihre blauen Augen aufschlug und ein klopfen an ihrem Fenster vernahm. Träge schob sich die kleine Frau aus ihrem Bett, schob das Fenster zur Seite auf und blickte auf eine Shura Maske die sich auf ihrer Höhe befand. Nur mit einem Nicken nahm sie den Brief entgegen und so plötzlich wie der Shura aufgetaucht war, war er auch schon wieder fort. Mit einem seufzen riss sie das Papier auf und flog über die Zeilen. Sie sollte sich im Hauptbesprechungsraum einfinden, darunter stand noch etwas Handschriftliches. "Komm davor aufs Dach" Schmerzvoll verzog Forest ihr Gesicht als sie die Handschrift von Anda erkannte. Bis eben hatte sie nicht gewusst das sie mal wieder im Dorf war, also wusste sie auch schon was die blondhaarige verbockt hatte. Nein - nein... ich ertrag das nicht. Nicht Anda. Forest und die ehemalige Kagin teilten sich viele Erinnerungen, viel was vergangen war hatten sie erlebt und pflegten eine sehr spezielle Freundschaft zueinander. Doch Anda war nicht nur ihr Senpai, sondern auch noch die Zieh-Mutter von Asgar. Forest hatte nicht nur ihren Freund zurück gelassen, sondern auch einen Sohn. Mit einem leisen stöhnen fuhr sie sich durch ihre blonden Haare, lies den Brief auf ihren Schreibtisch liegen und presste ihre Lippen aufeinander. Sie wollte sich nicht vorstellen was in Anda vorging und es war ihr mehr als nur klar das die rothaarige sie sehen wollte. Also sammelte sie ihre Sachen, zog sich ihre blauen Sachen an und schlüpfte in die schwarzen Stiefel. Wehmütig blickte die Samurai auf die Katana vor sich, hatte das Gefühl es nicht würdig zu sein diese Waffen mit sich zu tragen wenn sie nichteinmal Leute beschützen konnte die ihr wichtig waren. Doch - so wares nunmal im Leben eines Kämpfers oder? Schweigend legte sie sich den Gürtel mit ihren Waffen und den Dolch von Ao um, sah sich kurz im Spiegel und blickte in das Gesicht einer Frau die gebrochen war. Kräftig schüttelte sie ihren Kopf, raufte sich plötzlich die Haare und fluchte so laut es ihr möglich war. Verdammt nochmal! Das bist nicht du Forest! Du bewegst jetzt deinen Arsch da raus und gehst zu Anda und dann holst du Asgar zurück! Irgendwie hatte sie das bedürfnis sich selbst in den Po zu treten oder sich eine runter zu hauen, doch sie war noch nie ein Fan von Selbstverstümmelung gewesen. Schnell verließ sie die Wohnung, ihre Mutte war auch schon wieder aufgebrochen und diesesmal verzichtete sie auf Umwege, nahm den direkten Weg durch das Dorf über die Dächer und erblickte nach einigen Minuten auch schon das Kagegebäude vor sich. Die blondhaarige machte sich nicht die Mühe brav durch das Gebäude zu gehen, nahm den direkten Weg übe die Wand und schwang sich oben angekommen elegant über das Geländer, fand sich nun am höchsten Punkt in Chikyû wieder und sah sich um. Wo war Anda nun?
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Tencha Anda
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BeitragThema: Re: Dach des Kagegebäudes   Di Mai 31, 2016 9:16 am

Das war nicht ihr ernst, das konnte nicht ihr ernst sein. Wutentbrannt schlug sie mit der geschlossenen Faust gegen die Metalltür, die hinauf auf das Dach geführt hatte. Bis vor kurzem hatte die rot-blond-haarige Frau noch hinter der Tür gestanden, die tatsächlich sich nicht geöffnet hatte, anders als erwartet. Doch vielleicht hätte sie es sich auch denken können, das Forest den direkt Weg über die Wand bevorzugen würde. Ihr Gesicht hatte sich nur noch mehr vor Wut verzehrt, als sie den blonden Schopf ihrer Schülerin gesehen hatte, welche auf das Dach hinausgetreten war. Die Tür gab einen lauten Knall von sich, als sie von ihrer Faust getroffen wurde. Somit würde sie wissen, wo Anda gerade steckte.
Natürlich sie war es gewesen, die die noch junge Frau zu sich zitiert hatte. Sie wusste, dass Anda Möglichkeiten gehabt hätte sie oder so zu finden und zu sich zu zerren. Vielleicht war es der eigene Wille dies zu umgehen und freiwillig hierher zu kommen. Doch das änderte rein gar nichts. Ihr eigener Sohn, ob der nun von ihrem Fleisch und Blut sein mag oder nicht, hatte gestern seinen Arm verloren. Doch als sie dies hörte, hatte sie das Gefühl, da würde noch etwas kommen. Wieso hatte er dies nicht selbst überbringen können?! Er hatte sich gefangen nehmen lassen um drei Shinobi des Dorfes die Flucht zu ermöglichen. Doch er war noch einmal der verdammte Kage und hatte in diesem Dorf zu regieren. Er hatte sich nicht freiwillig zu opfern. Und seine Shinobi waren verdammt noch einmal zu seinem Schutz dagewesen. Es hätte andersherum sein müssen. Sie hätten sich diesem dummen Befehl wiedersetzen müssen, gegen den eigenen Fluchttrieb ankämpfen müssen.
Anda war sehr emotional. Das wusste jeder. Leidenschaftlich, sehr schnell aggressiv und nicht zu unterschätzen. Doch hier hatte jemand die Hand gegen ihre Familie erhoben, was all dies nur verstärkte. Wutentbrannte Augen starrten das Mädchen an, als Anda ihren Kopf hob. Sie presste die Lippen aufeinander, als würde sie noch einen Moment versuchen sich zurück zu halten. Noch immer ruhte ihre rechte Faust auf der Tür, noch immer schien sie sie mehr und mehr verkrampfen zu wollen. Auch ihre anderen Finger wirkten nicht weniger verkrampft.
„ Du bist also auch noch dumm genug hierher zukommen?!“ brachte sie ausspuckend verächtlich hervor. Da gab es keinen Platz mehr für Töne, die die innige Beziehung zwischen den beiden ausdrückte. Nur noch Platz für Hass, Verachtung, Angst um das Leben ihres Sohnes, Anschuldigungen und Schuldgefühle. Aber Forest würde sie gut genug kennen, wissen wie sie sich umgekehrt verhalten würde, wer dann hier stehen würde und wen sie zusammenschreien würde. Doch natürlich würde sie so etwas nicht freiwillig zugeben.
„ Ist dir dein Leben so viel mehr wert als das deines Kage. Du bist nur ein Krieger, ein Soldat. Da um unser Dorf zu beschützen, deinen Kage zu beschützen und zu tun was man dir sagt.“ Doch war es nicht das letzte was man ihr gesagt hatte? Sie hatte fliehen sollen, ein Befehl ihres Kage. Und nun stand Anda hier vor ihr, ihre ehemalige Kage und schrie voller Wut über ihre Taten an. „ Aber nein, du stehst hier vor mir. Unverletzt und darüber nachdenkend, welches Kleid du zur Hochzeit mit deinem liebsten Ao anziehen wirst. Als wäre es dir egal, was gestern passiert ist. Aber gut, du sitzt ja auch nicht im Kerker. Nein, du bist wohlbehalten zurück und kannst dich nun weiter der Familienplanung zu wenden. Doch soll ich dir etwas verraten, Sadako?! Es wird bald kein Dorf mehr geben und du wirst deine Hochzeit in Ruinen feiern. Wenn es fällt, wirst du ja sicher nicht hier sein. Wirst du dann wieder wegrennen? Dich dem Kampf entziehen und alle alleine lassen?! Aber das ist deine Art. Widerlich.“ Verabscheuend, spuckte sie auf den Boden um nur noch mehr Verachtung auszudrücken. Sie  ließ ihren rechten Arm sinken  und schritt ein paar wenige Schritte auf sie zu. „ Erklär es mir. Ich habe dich alle die Jahre unterwiesen um dich zu einem unserer besten Kämpfer zu formen und du dankst es mir mit solchem Verhalten. Zu so etwas habe ich dich nicht gemacht. Ich habe dich anderes gelehrt.“ Kopfschüttelnd verschränkte sie die Arme vor ihrer Brust. „ Erklär es mir. Erklär mir, warum du hier vor mir stehst. Erklär mir….“ Anda konnte nicht weitersprechen, ihre Finger verkrallten sich in den gegensätzlichen Unterarm, sodass es sogar schmerzte. Doch das war egal. Es war nichts, rein gar nichts gegen das, was sie zu vor in der Nacht gespürt hatte. Erneut fingen die Tränen an in ihrem Gesicht herunter zu laufen. Vor Wut, vor Angst, vor Trauer um Asgar. „ Erklär mir, warum du mir meinen Sohn nicht zurück gebracht hast!“ deutlich leiser war ihre Stimme geworden. Doch diese gezeigte Schwäche wollte sie nicht auf sich sitzen  lassen. Nein, Forest hatte dafür zu leiden, was sie getan hatte. Wenn es jemand war, dann war sie Schuld. Sie hatte ihn einfach alleine gelassen mit diesem Monstrum, hatte zu gelassen, dass er gefangen genommen wurde, dass er mittlerweile vielleicht schon Tod war! Ihre Brust krampfte sich zusammen. Das durfte nicht sein. Es war egal geworden, wie schlau diese Entscheidung gewesen war zu fliehen. Es war egal geworden, das jeden Augenblick eine Welle der Zerstörung eintreffen könnte, egal, dass die Vorbereitungen für Gegenschlag und Verteidigung nicht abgeschlossen waren, egal, dass sie keine Chance zu haben schienen. Es zählte nur das man ihr ihren Sohn genommen hatte. Sie hatte nie eine große Beziehung zu ihm gepflegt, ihn am Anfang abgelehnt und hatte ihn verstoßen wollen. Aber all das war egal geworden, vielleicht war es der kleine Mutterfunke in ihr, der existiert hatte oder sie sich vorstellen konnte, was passierte, wenn es Shiori wäre. Nur das Asgars Fehlen für das Dorf noch bedeutsamer gewesen war.
„ Du hast mir meinen Sohn wiederzubringen. Und wenn du alleine in die Wüste geht’s und dort stirbst. Bring ihn mir zurück. Unverletzt und fähig unser Dorf zu verteidigen.“ Schnaubte sie wütend und kam Forest immer näher. Noch ging von ihr keine größere Gefahr aus. Sie trug lediglich ihre Hotpans, der Bikini Oberteil und Schuhe. Ihre Haare wie immer zurückgebunden und ihre gesamten Fuuin gut sichtbar. Sie schien also noch nicht die Möglichkeit gezogen zu haben, Forest hier und jetzt niederzumetzeln. „ Was du getan hast, kann nicht verziehen werden. Doch geh und versuche es zu retten. Von deiner Ehre zu retten, was noch übrig ist. Solltest du als Samurai nicht so etwas besitzen? Ehre?! Nein, das tust du nicht. Aber… wenn du das möchtest, werde ich dir gerne beim Seppuku helfen. Das macht ihr doch, wenn ihr eure Ehre verloren habt nicht wahr?!“ fragte sie überspitzt, wobei ihr Verzweiflung ihre Stimme am Ende ein wenig höher werden ließ, nur ihr Erscheinen ein wenig verrückter glänzen ließ. Laut genug schrie sie, dass das restliche Kagegebäude oder zumindest jene von draußen, sie sehen und hören können würden. „ Du kleiner Wicht. Du Wurm. Wer denkst du das du bist, dass du hier sein kannst?! Unverletzt und einfach als wäre rein gar nichts geschehen. Ich habe all die Jahre nur eine Versagerin ausgebildet. Wie erbärmlich. “ Sie kam nicht davon los. Wieso stand dort nicht Asgar, den sie anschreien konnte, weil Forest in der Wüste geblieben war oder weil etwas anderes geschehen war. Warum musste es ihr Sohn sein. Nachdem sie gestern fassungslos erst alles verneint hatte, dann irgendwann anfing zu weinen und Shiori aus Angst eng sich gedrückt hatte, war sie zu einer Phase angekommen, wo sie sich wie ein kleines Kind verhielt, die Augen zu nur auf eine Begebenheit gerichtet. Forest. Forest sollte erklären. Ihr sagen, warum sie ihren Sohn nicht hatte in die Arme schließen können.
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Ota Forest
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BeitragThema: Re: Dach des Kagegebäudes   Di Mai 31, 2016 5:05 pm

*klick*

Ein lauter, scheppernder Knall lies ihren Blick zur Seite wandern. Forest atmete tief und lange ein, langsam wieder aus und richtete ihre blauen Augen auf Anda die neben der metallischen Eingangstür stand und sie mit Zorn in den Augen anstarrte. Die blondhaarige wusste zum ersten mal nicht was sie genau erwarten würde, doch gedanklich hatte sie sich bereits auf das schlimmste eingestellt. Noch etwas auser Atem von dem Lauf durch das Dorf, straffte sie ihre Schultern, verschränkte ihre Arme hinter ihrem Rücken und schob ihre Füße zusammen, den Kopf leicht gesenkt und wand sich an die ehemalige Kagin zu, die sie auch schon begrüßte. Es waren nur ein paar Worte, doch bereits jetzt schlug ihr die Wut, die Verachtung, die Enttäuschung der rothaarigen schwer entgegen. Hai. Antwortete sie flach, musste einen Moment die Augenlieder schließen um die Fassung zu bewahren. Anda war wohl die einzige Person der Forest gegenüber wirklichen Respekt entgegen brachte, deswegen auch die stramme Haltung und der fehlende kindliche Unerton in ihrer Stimme. Natürlich war sie hier, wo sollte sie hin? Anda könnte sie sowieso ohne Probleme aufspüren und finden und diese Konfrontation wollte sie lieber ohne Zuschauer hinter sich bringen. Ihre Finger verkrampften sich hinter ihrem Rücken, bohrten sich in ihre Haut als sie anfing zu sprechen. Forest hatte Anda in ihrer Kagezeit nie erlebt, doch sie wusste das es die Worte eines Kagen waren die sie nun abbekam. Auch wenn es schmerzte dieses "nur" von ihrer Lehrmeisterin zu hören, als einfaches Objekt abgestempelt zu werden. Noch konnte sie es ertragen, schluckte schwer und öffnete langsam ihre Augen wieder. Ich weiß. Sie wusste nicht was genau in Anda vorgehen muss, wie es in ihr Aussah, welchen Schmerz sie mit sich trug. Forest wusste allerdings wie sie sich selbst fühlte, zermürbt und erschlagen, gebrochen in ihrem Stolz, erschüttert von dem was passiert war und das war wohl nur ein Bruchteil von dem was Anda ertragen musste. Von einem Moment auf den anderen erhob sich die Stimme von Anda und das ganze ging von einem Kage zu Jounin Anschiss hinüber in ein Anda gegen Forest. Kaum merklich spannte sich ihr gesamter Körper an, ihre Finger vergruben sich an ihren Unterarmen und die blondhaarige biss die Zähne zusammen, presste die Lippen aufeinander. Sei ruhig - es ist mir nicht egal. Es ist mir verdammt nochmal nicht egal! Die Frage warum Anda so von ihr dachte und sprach, konnte sie sich sparen, sie wusste selber das sie in ganzer Linie versagt hatte, das sie ihren Kagen, ihren Freund im Stich gelassen hatte, sie wusste es nur zu gut. Trotzdem traf es sie tief das ihr Anda unterstellte das sie Feige war, das sie sich lieber um ihre Hochzeit kümmerte, welches Kleid sie tragen wollte und das sie ihr Dorf einfach so zurück lassen würde. Du warst nicht dabei - du hast keine Ahnung. Sei still. Sei einfach still. Wo zuvor noch ihre selbstzweifel gebrodelt hatten, stieg nun auch in ihr die Wut empor. Noch immer sah sie zu der älteren Frau, sah wie sich ihre Faust von der metallischen Tür löste und sie ein paar Schritte auf sie zu kam. Verächtlich spuckte sie auf den Boden, was Forest nun die erste Regung in Form eines schnaubens entlockte. Forest wusste nicht ob es ihre eigene Wut war, die Trauer, oder ihre Zweifel, doch als sie die Tränen der sonst so starken Frau sah bekamen auch ihre blauen Augen einen feuchten Glanz. Noch immer biss sie ihre Zähne aufeinander, sog immer wieder stockend die Luft ein um sie dann für ein paar Sekunden anzuhalten. Während ihr Anda Schritt um Schritt näher kam nutzte sie die Gelegenheit um die Erklärung zu liefern die von ihr verlangt wurde. Schließlich war sie ja nur ein Krieger der tat was man ihm sagte. Ihre Stimme klang dabei trocken, als hätte sie seit Tagen nichts mehr zu sich genommen und auch sie war lauter als gewohnt. Meine Aufgabe war es unseren Kagen auf eine diplomatische Mission zu begleiten und ihn zu schützen. Bei unserem Feind handelt es sich um einen selbsternannten Gott mit Fähigkeiten die unsere Vorstellungen übertraf. Er hat einen starken Bezug zum Jishaku Clan weshalb mir schnell die Aufgabe zugetragen wurde mich um die Vertreterin des Clans zu kümmern die uns begleitete. Aton wollte das wir kapitulieren und uns ergeben. Wir gingen nicht darauf ein, weshalb er die Jisahku Erbin sowie Asgar-sama gefangen nehmen wollte. Es kam zum Kampf- Ihr Atem stockte als die Erinnerung in ihr aufkam wie einfach dieser goldene Vogel ihrem Angriff ausgewichen war, wie effektlos ihre Angriffe gewesen waren, in welche Gefahr sie alle gebracht hatte. -mir gelang es zusammen mit Asgar einen erfolgreichen Angriff durchzuführen. Aton war verschwunden, aber etwas war seltsam. Wie aus dem Nichts formte er sich neu, mein Angriff hatte keinen Effekt. Langsam lies Forest ihre Arme sinken, die Hände zu Fäusten geballt. Der Rest ist bekannt. Asgar verlor seinen Arm, Aton bildete ein gigantischs Wesen und zwang Asgar dazu den Behemoth zu nutzen und befahl uns zurück zu kehren. Forest musste Anda wohl nicht erklären was das zu bedeuten hatte. Sie selbst hatte diese Technik noch nie an ihm gesehen, aber sie ging stark davon aus das Anda es wusste. Die Jounin zog ihre Schultern etwas hoch und trat einen Schritt nach vorne. Und du glaubst wirklich das es mir egal ist!? Nun war es Forest die schrie und sich selbst für einen Moment über ihre Stimme wunderte die sich überschlug. Ich werde dich nicht um Vergebung bitten, das Dorf wird nicht zu einer Ruine werden! Ich werde nicht davon laufen, denn ich werde ihn zurückholen! Noch ein Schritt in ihre Richtung. Forest hatte ihre Faust so stark geballt das ihre Knöchel bereits weiß wurden und sich ihre Fingernägel in die Haut gruben. Doch Anda war noch immer nicht fertig mit ihrer Schimpfitrade gegen sie. Davor hatte sich Forest für ihre Verhältnisse noch sehr gut im Griff, doch als Anda nun auf ihre Ehre, ihre Samurai, ihr hartes Training, auf ihr ganzes Leben anspielte war es aus mit der Ruhe in ihr. DAMARE! Es war ein hohes spitzes brüllen das aus ihrer Kehle kam. Wutentbrannt starrte sie auf Anda. Das letzte hatte das Fass zum überlaufen gebracht, hatte ihren Geduldsfaden gekappt der sowieso nicht so lange war. Knurrend stand sie vor ihrer Lehrmeisterin, ihrer Vertrauten, doch im Moment empfand sie nichts dergleichen mehr für die alte. Als hätte Forest nicht schon selbst gewusst wie sehr sie versagt hatte, wie erbärmlich sie doch war nein, Anda musste nocheinmal kräftig drauf treten. Ihr linker Arm hob sich an und Forest deutete mit ihrem Finger auf Anda vor sich. Was weißt du schon von Ehre?!! Ihr keiner Körper zitterte, so sehr spannte sie sich an um sich nicht sofort auf sie zu stürzen. Tränen der Wut bildeten sich in ihren Augen. Wer von uns hat sich aus dem Dorf verzogen? Jahrelanges herumstreunern in der Welt.... Wo warst du als Asgar zum Palast aufgebrochen ist?! In der Gosse wahrscheinlich oder? Forest spuckte die Worte einfach aus ohne sich darüber Gedanken zu machen was es noch für konsequenzen für sie haben könnte. Du warst nicht dabei als alles passiert ist, du hast keine Ahnung was da draußen wartet! Schwer atmend sog sie die trockene warme Luft ein, lies ihren Arm sinken und machte einen letzten Schritt auf die ältere zu, hob provokant ihren Blick und sah zu ihr auf. Wenn du mir dabei helfen willst komm doch her! Kümmer dich um die Versagerin die du mit eigenen Händen dazu gemacht hast! Ein Schüler lernt immerhin nur das was ihm vom Meister beigebracht wird - in deinem Falle nichts was mir jemals von Nutzen war! Wären Worte eine ätzende Flüssigkeit würde Forest wohl damit das Kagegebäude auflösen können. Jedes mal wenn sie zum schreien ansetzte wurde ihre Stimme hysterischer, wütender und sie blendete alles um sich herum aus. Eigentlich sollten sie sich doch für eine Besprechung einfinden um die Rettung  zu planen, eigentlich sollten sie sich um die Sicherheit des Dorfes kümmern, eigentlich gab es wichtigeres als sich gegenseitig aufs Maul zu hauen - doch die beiden Frauen waren ja bekannt dafür das sie sich schnell in Rage redeten, schnell Handgreiflich wurden und bei einem Thema das sie beide so sehr mitnahm war es da kein wunder das sie einfach alles um sich herum vergaß und sich ihrer blinden Wut hingab.
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Tencha Anda
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BeitragThema: Re: Dach des Kagegebäudes   Do Jun 09, 2016 10:28 pm

Erklärungen! Es war Zeit für Erklärungen. Worte einer Frau, Worte, von ihrer Schülerin, die sie hören wollte, um zu verstehen. Dennoch war es wahrscheinlich, dass sie selbst zu erregt war, um sie wirklich zu realisieren. Sie hatte sich in Rage geredet, immer mehr Salz auf Forest Wunden gestreut umso vielleicht ihren eigenen Schmerz zu vergessen und um Antworten auf die ungeklärten Fragen bekommen.
Am Anfang hatte Forest noch dort gestanden wie eine Soldatin, außer, dass sie ihren Kopf gesenkt hielt. Ruhiger als Anda, antwortete sie mit einem einfachen ‚Hai‘. Es war wohl bemerkenswert, dass sie es schaffte, so ruhig vor ihrer Lehrmeisterin stehen zu bleiben, während, diese hasserfüllt verachtende, wütende Worte ihr entgegen warf. Doch mehr und mehr konnte man auch an der blonden Jonin bemerken, wie diese sich veränderte. Dieses Wortgefecht, wenn es denn dabei blieb, würde immer emotionaler werden. Mit jedem weiteren Wort der ehemaligen Kage, schaffte es Anda, Forest mehr aus ihrer Ruhe zu drängen, sie selbst aufzustacheln. Sie würden es gegenseitig tun. Es war nur noch eine Frage der Zeit bis sie sich beide schreiend gegenüber standen und der erste die Faust erhob.
Am Anfang schien Forest noch eine Art Bericht abzugeben, eine Erklärung, sachlich und ohne eigenen Kommentar. Sie stimmte Anda zu, dass es ihre Aufgabe gewesen war Asgar zu beschützen. Eigentlich sollte es lediglich eine diplomatische Mission werden – das war auch Andas Stand gewesen, nicht zuletzt hatte sie die vier eigentlich begleiten sollen. Stattdessen hatte sie sich mit ihrer geliebten Bürokratie herum schlagen müssen. Schon in ihrer Jugend hatte sie es genossen das Adrenalin an der vordersten Front zu spüren und alles getan um ganz vorne auch mit dabei zu sein. Erst wenn sie mit Blut der Feinde besudelt war, konnte sie befriedigt nach Hause zu kehren. Möglicherweise eine etwas dunkle Seite der ehemaligen Kage, die ein wenig besonnener als Kage gehandelt hatte, wenn gleich sie nicht gerade wenigen zu spüren gegeben hatte, dass sie im Grunde nur Soldaten gewesen waren – die Worte, die sie am Anfang an Forest in einem noch recht leisen, für diese Situation noch recht neutralen Tonfall gerichtet hatte, waren tatsächlich mit Bestandteil ihrer früheren Ansicht? Früheren? Nun sagen wir einfach, das Alter hat sie teilweise anders denken lassen, vielleicht etwas das man als Alter bringt Weisheit oder als Lebenserfahrung bezeichnen könnte – doch im Grunde stimmte die Kernaussage immer noch und nur wenige der Akademisten waren sich dessen bewusst, wenn sie voller Vorfreude ihre Prüfung zum Genin absolvierten.
„Aton…“ murmelte Anda eher zu sich selbst und massierte sich mit einer Hand kurz die Schläfen. Dieser Name alleine bereitete ihr schon Kopfschmerzen, er war am gestrigen Tag ein großer Bestandteil ihrer Diskussionen gewesen. Bezug zum Jishaku Clan – ja, dass hatten sie auch feststellen müssen, wobei Anda es nicht unbedingt gut geheißen hatte, dass Asgar die Genin hatte mitnehmen müssen. Es lag nicht daran, dass Genin nicht ersetzbar waren – leichter als andere, in ihnen steckte noch nicht so viel Können wie in einem Jonin und im Falle eines Krieges waren sie leichter zu verschmerzen als jemand aus der Elite, aber dennoch. Einerseits hielt so jemand viele Einheiten auf. Man musste auf sie aufpassen und sie ggf. retten. Sie hatte es oftmals gehasst, wenn auf Shura Missionen blutige Anfänger dabei gewesen waren, die einfach nur im Weg gestanden hatten, manchmal hatte sie dann das Bedürfnis einfach einen Schlag auf den Hinterkopf zu verteilen um schneller und unbesorgter agieren zu können. Andererseits war dies ein mächtiger Clan und Mitglieder in ihm zu verlieren… war unklug. Aber wer wusste, ob es noch ein Morgen gab, damit diese Genin sich zu einer Jonin und damit zu einer fähigen Kunoichi ihres Clans entwickeln könnte? Es wäre unwahrscheinlich, wenn sie mit ihren Genin auf dem Stand eines Chunin später stehen bleiben würde.
Für einen kurzen Moment würde es für Forest so aussehen, als würde Anda wirklich über etwas nachdenken, doch dieser Gedanke wurde schnell beiseitegeschoben. Sie könnte über dieses Berichtdetail mit dem verpatzten Angriff auch später noch grübeln. Das Asgar allerdings gezwungen war, das Behemont zu nutzen, ließ Anda mit den Zähnen knirschen. „ Sein Siegel ist zerstört? Nein, aber … das ist nicht gut. Asgar, warum hast du das getan?!“ gab sie von sich als wäre sie fast schon erschüttert. Doch was wunderte es sie eigentlich noch, immer hin hatten sie es mit einem Gegner zu tun, der Asgar übertraf und von Forest nicht getroffen werden konnte. Und selbst Anda musste mittlerweile bei ihren Schwerttechniken aufpassen.
„ So enthusiastisch?“ fragte sie verachtend spottend und schüttelte nur kurz den Kopf darüber, wie Forest dort wie ein kleines Kind stand und sich selbst über ihre sich überschlagende Stimme wunderte. Schreiend wollte sie ihr Parole bietend, doch da gehörte noch ein wenig mehr dazu – und damit war nicht gemeint, dass Anda darauf wartete, dass sie noch mit dem Fuß aufstampfte. „ Ohja das wirst du Sadako. Du wirst ihn mir zurückholen. Selbst, wenn du vor gehabt hättest dich zu verziehen, hätte ich dich mit geschleift. Und um deiner willen will ich hoffen, dass du Recht behalten magst und das Dorf nicht zu einer Ruine geworden ist, wenn wir wieder hier sind.“ Sie blickte sie von oben herab an und ihre Züge strahlten die Ernsthaftigkeit ihrer Worte aus. Ein Ausdruck den man bei ihr eigentlich nur in einem Kampf oder aber bei Verhandlungen sah, die sie als Kage geführt hatte und sie keinen Widerspruch duldete. Forest dürfte ihn sehr selten bislang gesehen haben – wahrscheinlich weil ihre Beziehung sich erst intensivierte nachdem Asgar Kage geworden war. In ihrer Amtszeit hatte sie erstaunlich wenig Kontakt zu ihr, was man eigentlich annehmen sollte, so viel wie sie anstellte.
Forest schien sich die Seele aus dem Leib schreien zu wollen. Spitz und hoch warf sie Anda ein Schimpfwort an den Kopf, doch es hielt sie sich nicht davon ab, weiter zu sprechen, sie mehr zu provozieren und sie mehr zu beschuldigen. Wahrscheinlich würden nur wenige Worte aus Forest Mund sie dazu bewegen inne zu halten.
„ Was ich von Ehre weiß?! Dass sie in dieser Welt niemals existieren wird! Genau so wenig wie Fairness oder Gerechtigkeit.“ Sagte sie sarkastisch auf ihren Vorwurf und verschränkte die Arme vor ihrer Brust. Sie hatte eigentlich mehr erwartet. Doch scheinbar war ihrer Schülerin doch noch nicht mit ihrem Konter fertig. Sie fing an zu weinen, wobei Anda nicht glaubte, dass es Tränen der Trauer sondern wahrscheinlich der der Wut waren. Wäre sie noch bei Sinnen, hätte sie sich vielleicht gefragt, ob sie nicht doch übertrieben hätte, doch in diesem Zustand, grinste sie sogar hämisch, weil es ihre Bestätigung dafür, ins Schwarze getroffen zu haben. Sie würde bezahlen. Dann jedoch verflog dieses Grinsen rasch und neben einer sich erhebenden Faust zeigte ihr Gesicht nun erneut den Abgrund tiefen Hass, von dem auch wieder ihre Augen durchtränkt waren.
„ Ich habe mich nicht aus dem Dorf verzogen. Ich war immer in eurer Nähe. Habe euch beobachtet, um zu wissen ob ihr in Gefahr seid.“ Rechtfertige sie sich. Ihre Hand zitterte, zu sehr hatte sie immer mehr und mehr das Bedürfnis Forest eine rein zu hausen. Was bildete sie sich ein, darüber zu urteilen? Sie hatte sich niemals verzogen, war immer für jeden dagewesen. „ Ich hätte dort sein sollen, doch Asgar musste sich dafür entscheiden, dass ich die Verteidigung dieses Dorfes organisieren sollte, weil ich das Dorf besser kenne als die Bestien. Das einzige bisschen an Vorbereitung, was wir für diesen Krieg haben, das einzige bisschen Schutz für unser Dorf, habt ihr mir und Nisshoku-san zu verdanken. Ich wollte da draußen sein. Asgar hätte meine Aufgaben übernehmen müssen. Doch er musste sich darüber weg setzen und dafür sorgen, dass ich nicht an dieser Mission teilnehmen kann sondern mich mit Büroarbeit herumschlagen musste… während mein… während mein Sohn einen Arm verlor um meine nichtsnutzige Schülerin zu beschützen.“ Immer lauter war ihre Stimme geworden, hatte sich immer mehr hochgeschraubt und war schriller geworden. Es war ganz deutlich, dass sie noch einige Zeit brauchen würde, um es ihr nicht noch ein paar Mal unter die Nase zu reiben, wenn sie dafür für schuldig hielt. „Was weißt du schon, vom Alltag eines Shinobi? An wie vielen Gräbern deiner Kameraden hast denn schon gestanden? Ein Mädchen, das es nicht mal im ersten Anlauf schaffte die Genin oder sogar die Chuninprüfung zu bestehen, will mir etwas über unser Leben erklären? Ich war Kage. Auch wenn ich das nie gewollt habe. Ich weiß besser als jeder andere, was da draußen auf einen wartet. In der Gosse könntest wohl eher du enden, weil niemand nach deiner Sünde mehr etwas mit dir zu tun haben möchte!“ schrie sie sie jetzt offen an und erhob erneut ihre Faust geben sie, schritt ein paar schnelle Schritte auf sie zu und war nur noch wenig von ihr entfernt. Man spürte wie die Luft immer mehr knisterte, langsam aber sicher wurde die Stimmung immer bedrohlicher. Es gab nicht mehr viel Raum um sich noch mehr hoch zu kochen, sie würde sie sich bald entladen. Anda lief die letzten zwei Schritte auf sie zu, hatte bereits zu einem Schlag ausgeholt und dennoch hielt sie auf einmal in ihren Bewegungen abrupt inne. Sie öffnete ihre Faust und schlug ihre Hände wütend nach unten. Ausschnaubend, sagte sie eher zu sich selbst: „Nein, du verdienst es nicht, dass ich mir meine Hände schmutzig mache.“ Wütend drehte sie sich kurz von ihr weg, während sie ihre nächsten Worte hörte. In einer schnellen Drehung wandte sie sich jedoch wieder um und zog dabei ihr Schwert aus ihrer Brust hinaus. Es war kaum möglich, doch ihre Augen strahlten nun eine Finsternis aus, die an die Augen mancher blutrünstiger oder mordlustiger Shinobi erinnerte. Manchmal hatte es Phasen früher gegeben, wo Anda sich nicht hatte beherrschen können und mehr Feinde als nötig getötet hatte, nur um das Adrenalin zu spüren. Doch dies war anders. Sie hatte versucht sich zurückzuhalten und sie alleine mit Worten nieder zu machen. Zudem hatte sie doch eben beschlossen, dass sie es nicht Wert war von ihr geschlagen zu werden. Aber alles veränderte sich mit diesen Worten. Sie konnte sich kaum noch beherrschen, zog wütend die Luft durch ihre Zähne ein und presste dann ihre Lippen aufeinander, ehe doch die Worte voller Hass aus ihr herauskamen. „ Du wagst es mich derart zu beleidigen, Sadako?! Was fällt dir ein. Wie redest du mit deiner ehemaligen Kage? Ich habe zahlreiche Male unser vermaledeites Dorf beschütz, meinen Kopf oft genug riskiert und Missionen erfolgreich beendet und das bereits doppelt so viele Jahre wie du alt bist. Ich wollte zwar nie diesen Posten, aber wenn sie nicht geglaubt hätten, dass meine Fähigkeiten dazu ausreichen, wäre ich es kaum geworden. … Und schließlich hast du mich bislang nie im Kenjutsu schlagen können und bei so vielen Trainingseinheiten für neue Techniken habe ich dich unterstützen müssen. Sag es mir noch einmal ins Gesicht, dass du nichts Nützliches von mir gelernt hast! Du dummes, naives, kleines Mädchen.“ Ihre Stimme war unnatürlich ruhig gewesen. Gefährlich ruhig. Irgendetwas schien in ihr nun einen ganz anderen Schalter umgelegt zu haben. Von der wild schreienden Anda, die nur Antworten wollten nur derjenigen, die im Kampf ohne Rücksicht auf Verluste kämpfte und schon das Leben zahlreicher Shinobi auf den Gewissen hatte. Und in ihrem Zustand gerade schien sie keine Furcht dazu zu haben, nicht auch Forest auf diese Liste zu setzen. Sie war dafür verantwortlich, dass sie ihren Sohn nie wieder sehen würde vielleicht. Und als Mutter, auch wenn sie das für ihn nicht unbedingt war, fühlte sie geradezu emotional um nicht besser zu wissen, dass sie Forest für die Mission eigentlich noch gebrauchen wollte. „ Komm her, amakko-chan!“ Anda stand nun mit erhobenem Schwert vor Forest. „ Lass es mich dir zeigen.“
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Ota Forest
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BeitragThema: Re: Dach des Kagegebäudes   Mi Jun 22, 2016 9:27 pm

Sollte Anda doch über sie spotten, sollte sie doch über sie herziehen, sie von oben herab Anblicken. Jetzt war es sowieso schon zu spät. Schlimmer konnte es ihre ehemalige Kage wirklich nicht mehr machen, Forest war sowieso schon auf 180. Ihre Hände ballten sich zu Fäusten während sie die Frau vor sich beobachtete, wie sie sie mit ihrem Blick musterte, anstarrte und ihr drohte. Ich werde Recht behalten. Das Dorf wird keinen Schaden erleiden solange ich laufen kann. Wir werden in keine Ruine zurückkehren, dafür sorge ich. Gab sie ihr mit einem knurrenden Unterton zurück. So einfach lies sie sich nicht zusammen stauchen, schon gar nicht wenn es darum ging ihr geliebtes Dorf zu schützen. In die Züge von Anda trat mit der Zeit etwas ernstes, etwas das sie an ihr sonst nie sah, vermutlich trieben sich die beiden Frauen gerade Gegenseitig in den Wahnsinn und in die blinde Wut, sonst würde sie so einen Blick sicher nicht aufsetzen. Doch einschüchtern lies sie sich davon sowieso nicht, im Gegenteil, es steuerte Forest nur selbst dazu den Blick zu heben und in die violetten Augen der alten Hexe zu sehen. Die blondhaarige hatte keine Angst, weshalb sich in ihren blauen Augen ihre Gewissheit wiederspiegelte das sie auf ihre Fähigkeiten vertrauten, wenn auch sie gerade einen gewaltigen Knacks überwinden musste. Natürlich weißt du nichts von Ehre Anda, dafür bist du selbst zu ehrenlos. Fairness und Gerechtigkeit gibt es in unserem Leben sowieso nicht, wir sind Shinobi, wir sind der Schatten des Dorfes. Ich trage wenigstens die Ehre meiner Waffen mit mir, aber davon hast du noch nie etwas verstanden. Seit ich ein Kind bin wurde ich damit erzogen, während du mit deinem Schwert nur Ideenlos in der Luft herumfuchtelst. In meinem kleinen Finger steckt mehr Ehre als in deinem ganzen Körper. Allein das du dich hinter deiner Glaskugel versteckst und uns aus sicherer Entfernung zusiehst. Das erkennt sogar ein blinder Hund wie feige du dich versteckst, ich frage mich wie du es überhaupts geschafft hast jetzt im Dorf zu sein, wenn du unsere Gefahr siehst bist du immerhin am anderen ende der Welt. Verachtung, pure Verachtung war in ihre Worten zu hören und für einen Moment schien sich ihre Stimme zu fangen, war allerdings noch immer lauter als sonst und klang mit jedem Satz immer dunkler und böser. Forest spürte regelrecht wie sie sichin Rage redete, ihr Puls schoss in die Höhe, lies ihr Herz kräftig in ihrem Brustkorb schlagen und ihre Finger noch etwas mehr verkrampfen. Anda selbst hob ihre Faust. Die meisten hätten wohl spätestens jetzt die Beine in die Hand genommen, doch die blonde Sadako rührte sich keinen Fleck. Nein sie würde nicht davon rennen, sie hatte keine Angst vor den Schlägen der ehemaligen Kagin, sie hatte oft genug mit ihr gerauft, hatte sich oft genug mit anderen geschlagen, Forest wusste inzwischen wie hart ihre Schläge waren, da gab es nichts mehr wovon sie Angst haben musste. Nicht mehr. Die Stimme von Anda hallte über das Dach, schlug ihr allerdings stark entgegen und Forest hatte das Gefühl den Hass und die Wut in ihrer Stimme regelrecht ergreifen zu können. Die Nackenhaare der Jounin stellten sich auf, ein Schauer lief ihr über den Rücken, als sie sie noch einmal als nichtsnützig darstellte. Wie öft und von wie vielen würde sie sichd as noch anhören dürfen? Ein flackern in ihren Augen verriet wie sehr die blinde Wut in ihr immer weiter aufflammte und wie stark sie ihren Körper zurückhalten musste sich nicht sofort auf Anda zu stürzen. Es verlangte ihr alles ab nicht einfach ihre Faust zu heben und ihre Knöchel in der Visage ihrer alten Lehrmeisterin zu versenken. Damit kannst du mich schon lange nicht mehr provozieren Anda. Weißt du warum ich an keinen Grab meiner Kameraden stand? Weil ich es immer geschafft habe sie Lebend zurück zu bringen. Wieviele Jahre reise ich mir den Arsch für dieses Dorf nun schon auf, ohne mich hättet ihr Hunderte unerledigte Aufträge, vielleicht bin ich nicht die perfekte Soldatin, aber eine der loyalsten die ihr jemals hattet. Ich hab das nicht für dich oder für Asgar getan, sondern für das Dorf. Meinetwegen lande ich nach diesem Kampf in der Gosse, fein wer will schon etwas mit einem Shinobi zu tun haben der den Kagen den sicheren Tod bereitet hat, weil sie zweimal durch die Geninprüfung gefallen ist. Solang das Dorf noch steht soll mir das recht sein. Ein warmer Wüstenwind wehte über die Dächer, die immense Spannung zwischen den beiden Frauen war deutlich zu spüren und die Hitze der Sonne verstärkte den Eindruck nur noch mehr. Im nächsten Moment preschte die alte Frau nach vorne, machte knapp vor ihr halt und lies ihren zum Schlag erhobenen Arm nach unten schnellen. Forest hatte ihren Kopf leicht in den Nacken gelegt, starrte auf den Hinterkopf der ihr nun zugewandt war. Wieder hatte man von ihr keine Regung gesehen, lediglich ihre Augenbrauen hatten sich grimmig zusammengezogen. Um ehrlich zu sein war sie etwas überrascht das Anda die erste der beiden gewesen war die zum Schlag ausgeholt hatte, Forest hatte es nicht direkt erwartet. Sie hatte die Luft angehalten, stieß die Luft mit einem lauten verachtenden Schnauben aus, als die rothaarige meinte sie wäre es nicht würdig. Unterschätz mich nicht Anda. Knurrend straffte sie ihre Schultern, war drauf und dran ihr einfach in den Rücken zu fallen, als sie sich auch schon wieder zu ihr umdrehte und ihr Schwert aus dem Siegel auf ihrem Brustkorb zog. War es nun also soweit? Als sich die Blicke der beiden trafen erkannte Forest wie abgrundtief böse Anda sein konnte, wie ernst ihr die Sache inzwischen wurde, wie sie sich darauf bereit machte ihr den Kopf abzuschlagen. Forest hatte Anda nie ernsthaft Kämpfen sehen, sie war lange mit ihr unterwegs gewesen, hatte Gesichten gehört wie sie furios in den ersten Reihen gekämpft hatte, musste oft daran denken wie ähnlich sie sich doch waren. Doch nie hatte sie in einem Kampf diesen Blick gesehen, nie diese Präsenz gespürt und was tat die blondhaarige? Betonung liegt auf ehemalig. Anda weiter provozieren richtig. Weißt du warum? Du schaffst es ja nichtmal deine eigene Tochter richtig oder gar alleine zu erziehen. Sie kennt mich vermutlich besser als dich. Halt Shiori in Zukunft von mir fern, nicht das sie noch Züge eines Nichtsnutz annimmt. Damit wich aus ihren sonst so fröhlichen, lebendigen Augen jeglicher Glanz. Beide Frauen hatten sich bis zum zerreisen provoziert und würde sie wissen wie schlimm sie sich gerade beleidigten, würde es ihnen vermutlich später leid tun. Doch im Moment war da nur Wut und Hass. Unser letzter Kampf ist zwei Jahre her, es gab nie etwas das du mir noch hättest zeigen können. Das einzige was dich gerettet hat war Erfahrung. Ich werde dich heute übertreffen Anda, ich werde es besser machen als du – hör endlich auf auf mich herab zu sehen - Onibaba. Es war nicht mehr als ein zischen das sie zwischen ihren Zähnen herauspresste, doch Anda würde es hören, da war sie sich sicher.
Die beiden waren nur wenige Schritte voneinander entfernt, Anda hatte bereits ihre Waffe gezogen, hielt sie erhoben gegen sie. Forest sog die Luft durch ihre Nase ein, verrenkte ihre Augen zu Schlitzen, besah sich die Haltung ihrer Lehrmeisterin und verzog ihre Lippen zu einem schmalen bösen grinsen. Die blonde verbannte jegliche Gedanken aus ihrem Kopf, es war egal was sie die letzen Wochen erlebt hatte, wie groß ihr Plan inzwischen für die Zukunft war, das sie Asgar noch retten musste, das sie ihr Dorf beschützen musste. Alles geriet in den Hintergrund. Langsam ging sie in die Knie, schob ihr linkes Bein nach hinten um sich etwas seitlicher zu hin zu stellen, drehte ihren Oberkörper leicht und starrte die Frau vor sich regelrecht nieder. Es gab nichts mehr das sie ihr sagen wollte, die Wut die in ihr brodelrte drohte die blonde zu zerreisen, und verbrannte alle Lebensfreude in ihrem Innern. Da war nur noch der Kampf vor ihren Augen, die Frau die sie in den Dreck gezogen hatte und selber kein Stück besser als sie selbst war. Forest spannte ihren Körper an, setzte sich in Bewegung, die Distanz war schnell überwunden, gleichzeitig griff sie hinter ihren Rücken, zog mit der rechten eines ihrer Katana und donnerte es mit Schwung von oben auf Anda um ihr Schwert nach unten zu schleudern, nur um ihr dann einen kräftigen Tritt mit dem Schienbein in die Leiste zu geben.
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Takahashi Saori
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BeitragThema: Re: Dach des Kagegebäudes   Di Jul 05, 2016 8:23 pm

Die heiße Luft war weder angenehm noch beruhigend, sie entzog der jungen Frau lediglich den Sauerstoff. Es war wie in einer Hochdruckkammer in der langsam aber sicher alles Leben vernichtet wurde, ein Vakuum das ihre Existenz auslöschen sollte. Ihre Beine fühlten sich schwer an als sie über den Asphalt der Straßen von Chikyû ging. Ihre rechte Hand ruhte in ihrer Hosentasche, während die andere Hand an ihrem Mund lag, die Zigarette haltend an der sie zog. Vor Jahren hatte sie schon damit aufgehört gehabt zu Rauchen. Sie hatte es sich angewöhnt gehabt, zum Stressabbau und nun? Hatte sie wieder angefangen, Monatelange Qualen um die Nikotinsucht zu besiegen, alles für die Katze. "Mist...mist mist mist..." Ihr Kopf tat ihr weh. Zu viel war zu denken gewesen, über zu vieles war zu philosophieren, zu viele Pläne waren in ihrem Hochleistungsgehirn zu finden, einer ausgeklügelter als der andere und doch war keiner gut genug um all jene zu schützen die ihr zur Zeit noch am Herzen lagen, nicht einmal ansatzweise. Egal was sie tat, nie kam sie über die 70% Überlebenschance für das Dorf, ihre Freunde und ihre Familie. "...Es ist alles meine Schuld...Kibou rettete ich...und damit habe ich eine ganze Welt in Gefahr, nein an den Rande des Abgrundes der Hölle gebracht...ich hab diesen Kerl frei gelassen durch meine pure Dummheit die ich mir nie selbst eingestehen wollte...törichtes kleines Mädchen..." Am liebsten hätte sie laut geschrien, doch zu gering war der Wille dazu. Sie atmete aus, der Rauch umhüllte ihr Gesicht als sie die Zigarette von ihrem Mund nahm und die Augen kurz schloss, stehen bliebt. Es tat so gut, brachte sie runter, nahm ihr für einen Moment den Schmerz. Alkohol wäre die schlechtere und dümmere Variante hier von gewesen, hätte ihre Gedanken getrübt und hätte sie untauglich für den bevorstehenden Kampf gemacht. Erneut hob Saori die Hand und führte die Zigarette zum Mund, zog kräftig daran, nur um den wenigen Dreck des ganzen der gefiltert wurde auch wieder auszuatmen, das Gift gelangte dennoch in den Körper. Egal.
Sie wäre noch stundenlang weiter spaziert, hätte sich den Kopf zerbrochen, hätte Pläne geschmiedet und wäre danach mit der altbekannten Miene und viel zu spät in den Besprechungsraum geplatzt, hätte ihre typisch verrückte und auch fröhliche Art zur Schau gestellt, einen nahezu perfekten Plan in die Runde geworfen und dann wärs los gegangen. Wären da nicht diese Schreie gewesen. Schreie die sie durchaus erkannte oder besser, sie erkannte die Stimmen die dort schrien.

Wenige Minuten später, einige Schritte an einer Hauswand entlang stand die Takahashi auch schon auf dem Dach des Gebäudes. Unter ihnen war die Besprechung wohl in vollem Gange, hier oben jedoch sah die Explosionskünstlerin etwas ganz anderes. Ihre alte Meisterin und Kage Anda und ihr gegenüber Sadako Forest, ihre Nachbarin. Noch war Saori unbemerkt. Natürlich, wie sollte es auch anders sein? Eine stille Attentäterin die damit ihr Geld jahrelang verdient hatte Menschen zu beobachten, zu jagen und leise zur Strecke zu bringen, kalt leer, so hatte man Saori einige Jahre lang gekannt, bevor sie zu dieser quickfreudigen Persönlichkeit geworden war, eine Maske die sie irgendwie nicht mehr los geworden war. Saori stand weit oben am höchsten Punkt des Daches und lehnte an einem Mast der wohl zu einer Telefonschaltung gehörte, merkwürdiges und neumodisches Zeug, gefiel ihr nicht wirklich, da war man zu gut zu erreichen für dienstliche Zwecke. Saori lauschte dem Gespräch, den leisen und lauten Momenten dieser Unterhaltung, wenn man es denn so nennen konnte. Sie keiften sich an wie alte Waschweiber, wollten nicht nachgeben. Gaben sich gegenseitig die Schuld an all dem was gerade geschah, es war blinde Wut die sie sich zuwarfen, nicht mehr. Kein Funke von Anstand, kein Funke von gegenseitigem Respekt, nur blanker Hass und die Trauer und die Wut über sich selbst und die Geschehnisse. "...Seid ruhig...wieso...wieso tut ihr das...haben wir nicht genug Probleme?" Ihr schmerzte der Kopf wieder, während die Zigarette, die sie sich neu angezündet hatte auf dem Weg nach oben in ihrem Mund gehalten wurde und langsam hinunter brannte, während sie sich an dem Mast hinab gleiten ließ, sich den Kopf fest hielt und zu der Szene ein Stück unter ihr blickte. Erst hier hörte Saori einige Dinge, von denen sie bisher nichts mitbekommen hatte, zu sehr war sie mit eigenen Problemen beschäftigt gewesen. Asgar hatte einen Arm verloren...dies war nun nicht die schlimmste Sache...diesen Kerl konnte man nicht töten...geschweige denn das ein verlorener Arm ein Problem darstellte, er war immerhin ein Nutzer des Senton, dieses Chakra war mächtig genug selbst solche Verletzungen irgendwann zu heilen, dennoch erkannte die Jônin welcher Schmerz in beiden Frauen lag, doch sie richteten diesen Schmerz auf die falschen Personen. Saori wäre am liebsten dazwischen gesprungen, doch wollte sie sich noch nicht hinein begeben in diese Höhle des Löwen, noch war es nicht der Moment. Möglicherweise wurden sie beide noch vernünftig, doch mit jedem weiteren Wort, mit jedem weiteren Einatmen und Ausatmen wurde es stickiger, die Sonne war nicht mehr das was ihr die Hitze in den Körper trieb, auch nicht die Zigarette, sondern die Nähe zu den beiden Frauen, sie waren bereit zu morden, das konnte man regelrecht spüren. Ihr eigenes Blut kochte dabei schon beinah auf. "Ich..ich wars...ich bin schuldig für alle das hier..." Sie wäre am liebsten ins nächste Mausloch gekrochen. Sie wollte das alles nicht. Sie wollte nur in ihrem Labor verschwinden, ihre Experimente machen und die Welt um sie herum vergessen sie wollte. "Ri-chan...was soll das? Seit wann bist du denn so ne weinerliche Tante?" Sie schreckte auf, sah um sich..niemand da...doch diese Stimme. "Ta..Takao?" Es dauerte...doch dann sah sie ihn, sein Körper direkt an ihrem, Rücken an Rücken, als wäre er nie gestorben. "Du warst früher anders...du warst immer die mutige von uns Dreien, die Starke, die die uns aus jeder Gefahr heraus gebracht hat und nun willst du hier sitzen, die beiden da unten sich gegenseitig umbringen lassen und dich selbst verstecken? Du solltest dich schämen." Saori wollte ihn ansehen, wusste jedoch, sobald sie hinter sich sah, würde er verschwinden und ihr Unterbewusstsein wieder auf Normalmodus springen...wieso hatte sich ihr Inneres gerade ihn ausgesucht, knapp eine Woche nach...
"Aber...ich wars...Schuld..das alles..." "Dann brings in Ordnung...kämpfe...oder willst du ihn nicht finden?...Den Typ der mich umgebracht hat?" Das war er gewesen, der Satz den sie gebraucht hatte. Ihre Augen weiteten sich und die Zigarette fiel zur Hälfte, zu Asche geworden zu Boden. Sie zog daran und im nächsten Moment, im nächsten klaren Moment, stand sie am Rande des Daches, direkt über den beiden Frauen, anders als zuvor. und Rauch quoll aus ihrem Mund als sie ausatmete, die Zigarette warf sie einfach zur Seite. "Also kämpfe um das Ende..." Die Präsenz die sie wohl nun ausstrahlte war die einer wilden Bestie welche im Gebüsch lauerte und nur darauf wartete Blickkontakt mit seinem Opfer, in diesem Falle beiden Opfern aufzunehmen. In ihren Augen erkannte man nichts mehr, keine Gefühle, keine Wärme. Das fröhliche was man sonst darin erkannte, war einer Mordlust gewichen die sie zuletzt vor 7 Jahren verspürt hatte. Sie hatte sich damals geschworen nie wieder so zu werden...damals hatte Anda sie abgezogen, hatte ihr einen Dienst als Forscherin und Jônin gegeben, bevor sie vollständig zu einem wilden Werkzeug geworden wäre, das nicht mehr wusste was Menschlichkeit war. Anda erinnerte sich sicherlich an diese Zeit, eine Zeit, in der Saori kurz davor gestanden hatte eine Gefahr für das Dorf selbst zu werden. "SCHLUSS!" Ihre Stimme hallte über das Gebäude und noch im selben Atemzug zog sie die Drahtseile aus ihrer Tasche. Einige Bewegungen waren nötig, denn die beiden waren bereits dabei sich anzugreifen, zumindest hatte Forest den ersten Schritt gemacht. Saori sprang, eine doppelte Umdrehung in der Luft sorgte dafür das die Drähte sich in beide Richtungen auswickelten und ergriffen Anda an Hand und Fußgelenken und zogen sich zusammen, hielten sie an Ort und Stelle, doch hielten sie fest. In Forests Fall wickelten sich die Drähte um ihren ganzen Körper und pressten ihr Katana gegen ihre Brust, so das die Klingenspitze ihr sanft an der Kehle anlag. Die Attentäterin landete leichtfüßig zwischen den beiden, die Arme überkreuzt und die Drähte mit festem Griff haltend. Ihr Blick schweifte zwischen den beiden umher, doch besonders Anda erhielt den einen Blick der damals dafür gesorgt hatte das sie aus dem Dienst einer Attentäterin entlassen worden war, die pure Lust Blut zu riechen, zu schmecken und es zu vergießen. "Ihr habt nichts besseres zu tun? Unser Dorf ist dem Untergang geweiht wenn wir nichts unternehmen. Asgar ist noch immer in Gefangenschaft und ihr benehmt euch wie Kleinkinder die sich darum streiten wer die Schaufel im Sandkasten verloren hat..." Saori´s Miene war unverändert, ihre Worte jedoch waren voller Kälte. "Wenn ihr euch töten wollt, tut euch keinen Zwang an...aber wenn ihr meine Heimat dabei aufs Spielt setzt weil ihr am Ende im Kampf fehlt..dann lernt ihr eine Seite kennen die DU damals selbst kanntest Anda-sama...ICH hab dieses Monster dort draußen frei gesetzt das weißt du ganz genau...weder war es Forest-san, noch war Asgar darin involviert....also halt die Füße flach, das ist deiner nicht würdig nicht deiner Selbst die ich einst als meine oberste Meisterin und Kage akzeptierte." Die Worte der Jônin kamen von Herzen, wenn man dies gerade auch nicht wirklich hätte sehen können oder gar in ihrer Stimme wahrnehmen können. In ihr brodelte es ebenfalls. Ehre und Anstand gehörten zum Leben eines Shinobi und beide hatten dies gerade vergessen und sie, Takahashi Saori selbst? Sie kehrte in alte Muster zurück, gefährliche Muster. Die beiden konnten auf sie hören und sich beruhigen, andernfalls würde sie sie gewaltsam dazu bringen sich endlich wie Erwachsene Soldaten zu verhalten die sie nun einmal waren!
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Jishaku Kamiko
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BeitragThema: Re: Dach des Kagegebäudes   Sa Jul 09, 2016 2:18 pm

Krach. Die Tür knallte mir fast ins Gesicht. Vor Wut konnte ich kaum atmen und japste einen kurzen Moment. „NA WARTE! DIR WERD ICH ES ZEIGEN!!!“ „Ich hole die drei, wie noch nie jemand Leute geholt hat.“ Ein Feuer entbrannte in mir und ich entfernte mich vom Besprechungsraum. Ich war voll entschlossen bei jeder Aufgabe mein Bestes zu geben. „Es wird Zeit, dass man aufhört, die große Kamiko zu unterschätzen.“ So machte ich mich auf die Suche nach meiner Meisterin Saori, Forest und der ehemaligen Kage Anda. Ich trat aus dem Kage-Gebäude heraus und überlegte, wo ich mit der Suche beginnen sollte. Ausnahmsweise kam tatsächlich mal mein Kopf zum Einsatz. Die mittlerweile vermutlich total verstaubten Zahnräder fingen langsam an, aus ihrem Schlaf zu erwachen und sich in Bewegung zu setzen. Wäre das keine Metapher, hätte man ein lautes knarren und knacken hören können. Ich strengte mich tierisch an. Mitten auf dem Weg stand ich dort und dachte nach, überlegte, wo sich diese drei aufhalten könnten.

Während ich dort anderen Leuten den Weg blockierte, konnten man eindeutig hinter mir laute Stimmen hören, die sich gegenseitig anbrüllen. „Hm, wo könnten die nur sein? MAAAN, ich bin nicht gut in so was!!!“ In dem Moment kam mir ein Geistesblitz. Sofort wusste ich, was ich tun muss, um meine Mission zu erledigen. „Genau, jetzt hab ich es. Ich sollte auf das Kage-Gebäude. Dort habe ich den besten Überblick und werde sie bestimmt finden können.“ Sofort machte ich mich also auf den Weg und betrat wieder den Turm.  Voller Stolz, dass ich auf so eine brillante Idee gekommen bin, schnellte ich nach oben.

Auf dem Dach angekommen, konnte ich meinen Augen kaum trauen. „YEAH, bin ich gut, ich hab sie gefunden.“ Dachte ich mir. Jedoch war ich mir nicht ganz sicher, ob es wirklich Saori war, die dort vor mir stand. Forest und Anda wurden von meiner Meisterin festgehalten und in Saoris Augen sah ich nicht die gewohnte Freude. Ich hörte ihre Worte und auch wenn ich nicht ganz wusste, was Saori meinte mit ihrer „anderen Seite“, halfen sie mir meinen Mut zusammen zu nehmen. Als sie fertig war, erhob ich überraschender Weise etwas leise und schüchtern das Wort: „Ähm, Hi, Leute? Saori sensei, Forest-sensei, Anda-sama, ich soll euch sagen von Rasui-sama aus, dass ihr bitte in den Hauptbesprechungsraum kommen soll. Ähm, ja. Bitte?“
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Tencha Anda
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BeitragThema: Re: Dach des Kagegebäudes   Mi Jul 20, 2016 1:01 pm

Forest war nicht schuld an der Gefangennahme ihres Sohnes. Und auch nicht an dem Detail, dass er seinen Arm verloren hat. Es würde dauern sich das selbst einzugestehen, dass man eigentlich doch wusste, dass ihr Sohn es selber zu verschulden hatte, dass sie auch ihn hier anschreien würde … und dass sie ihre Worte wahrscheinlich niemals wahr machen könnte – zumindest nicht den Teil in dem sie dem Mädchen das Schlechteste vom Schlechtesten wünschte. Das in ihrem Kopf gerade der Wunsch existierte, sie mit einer Klinge zu durchbohren war wahrscheinlich für sie selbst irgendwo so verstörend und gleichsam doch so harmlos zu dem anderen. Ein Leben in der Gosse, Elend, tote Freunde und Familienmitglieder. Sie war nicht klar bei Verstand, doch dieser Streit vernebelte ihn nur noch mehr, brachte das reizbare Gemüt der Kage immer mehr in Wallung. Früher hatte sie länger die Beherrschung behalten können, doch der Alkohol hatte diese Eigenschaft wieder hervor geholt. Um einiges sachlicher wäre diese Sache angegangen worden. Wahrscheinlich hätte Anda es sogar jetzt, wenn vor ihr nicht jemand stand, denn sie wie eine Tochter betrachtete. Nein, mehr als. Eine Tochter, Weggefährtin und ja… natürlich würde sie dies niemals aussprechen, eine ihr ebenbürtige Kämpferin, der sie ihr Leben nicht anvertrauen sondern es auch für sie geben würde.
Die Wahrheit der Situation zeigte sich nicht mehr. Die Wahrheit, dass Anda eigentlich die Geschichte gar nicht kannte. Nur aus ihrer Phantasie und den eigenen Gedanken eine gebaut hatte und nun hier mehr oder weniger grundlos eine kleinere Frau anschrie, die dabei war sich eine Familie aufzubauen und schon selbst genug dafür gesorgt hatte, einzuknicken. Doch sie ließ harte, schneidende Worte auf sie niederregnen, immer mehr und mehr. Nur um jemanden die Schuld geben zu können, nur um sich selbst bessere zu fühlen, um sich abzureagieren, um alles zu verarbeiten. Ao war auch dabei gewesen, sie hätte ihn hier zusammen schreien können – doch er war ihr egal. Wenn gleich sie selbst ihn einmal trainiert hatte – die Bindung zu Forest war anders. In dem Moment als sie den Bericht gehört hatte, den ersten Schmerz überwunden und Shiori in Sicherheit gewusst hatte, galten ihre Gedanken nur diesem blonden Mädchen. War sie denn überhaupt wohl auf? Doch diese Frage währte nicht lange, nicht mal eine Sekunde, ehe sie zum Fokus des Hasses wurde.
Forest würde niemals so schnell klein beigeben. Anders als manch anderer konterte sie Anda. Immer und egal in welcher Lebenslage. Vielleicht war es zusammen mit ihrem Willen wohl das, was die ehemalige Kage immer am meisten an ihr bewundert und geschätzt hatte.  Doch die rothaarige Frau gab auch nicht auf. Nicht mit den Worten und schon gar nicht mit den Taten. Die Wortduell würde solange gehen bis einer von ihnen als erstes die Waffen ziehen würde und dann … es war unleugbar, dass diese Frauen sich bis aufs bitterste Ende in ihren momentanen Zuständen bekämpfen wollen würde, wenn niemand sie würde trennen.

„ Und ob sie dann noch alle Leben? Hm? Vielleicht keine Ruine, aber vielleicht mehr Leichen als du ertragen kannst. Unschuldige Kinder? Standest du schon an ihren Gräbern?“ Anda schwieg eine Weile, legte ein wissendes, verächtliches Grinsen auf. Leicht wurde der Kopf geschüttelt. „…Nein. Das Leben hat dich in diesem Punkt noch nicht abgehärtet. Du glaubst an einen Irrsinn, Forest. An den Irrsinn, dass du alle beschützen könntest. Das alle immer zu dir zurückkehren werden. Ich habe es früher auch mal gedacht, doch die Zeit belehrt dich eines Besseren. Aber deine Träume werde ich dir noch austreiben.“   Für einen Moment könnte man gedacht haben, dass ein höhnisches Auflachen nach diesem Tonfall kommen würde. Es hätte wohl auch gut zu dem eher hochnäsigen Anblick von Anda gepasst, der den Anschein erwecken konnte, dass sie auf sie herab sah, als wäre sie nur ein einfacher dummer Bauer. Doch nichts, sie zog nur die Lippen zu einer schmalen Linie und wunderte sich selbst über ihre Worte – in gewisser Weise, konnte sie nicht von diesem Mädchen lassen. Bezeichnete sie noch immer als ihre Schülerin, verglich sie noch immer mit sich selbst und nicht zuletzt musste sie sich eingestehen, dass sie auch immer noch gerne an diesen Traum würde glauben können. Vielleicht war Forest ihr dort ja im vielen voraus. Vielleicht war ja gerade das an ihr besonders, beneidenswert. Solange konnte sie es sich erhalten und würde das vielleicht auch weiterhin schaffen? Doch solch nebensächliche Gedanken gingen stetig in kürzester Zeit in dem Nebel aus Wut unter, wurden umschlungen und in die Tiefe gezogen. Es zählte nur der Hass.
„ Ich muss ja genug wissen, um von deinen Großeltern gelernt zu haben, oder? Aber stimmt, du hast Recht, sonst hätte ich nicht bereits an den Gräbern meiner eigenen Kinder stehen müssen…. Vielleicht war das eine Strafe meines oft ungestümen Verhaltens. Aber ich verrate dir etwas. Das ist etwas, was ich nicht noch einmal zu lassen werde. Ich werde nicht erneut in Untätigkeit verfallen. Ich werde ihn lebendig zurückholen. Und jeder der ihn mir wegnehmen will oder mit Schuld daran trägt, wird eliminiert!“ Ihre Augen und jeder Faser ihrer Gesichtszüge ließen an ihren Worten keinen Zweifel, nur etwas träumerisches durchzuckte dann ihr Gesicht und ein bösartiges, höhnisches Lächeln überlief ihre Lippen. „Vielleicht habe ich ja doch etwas wie einen Muttergedanken ihn mir… “ Ein kurzes Auflachen, belustigt über den eigenen Ausbruch, als wäre es eine dumme Beschreibung für sich selbst, ehe der Kopf geschüttelt wurde.
Doch Forest sprach weiter. Betonte erneut, dass Anda sich nur hinter ihrer Glaskugel verstecken würde. Bei einem Wort musste sie dann den Kopf in den Nacken legen. „ Feige?“  hakte sie nach. Schallendes Gelächter breitete sich auf den Dach aus. Doch es klang nicht vertraut, eher bösartig, sie Wut war zu sehr in ihr. „ Besorgt trifft es eher. Neugierig und ein wenig spannen.“ Stellte sie richtig und schüttelte tadelnd den Kopf. „ Aber ich denke, feige sicher nicht. Dafür kämpfe ich zu gern an vorderster Linie. Immer noch übrigens. Oder verstecke ich mich gerade? Nein, ich sehe in deine Augen. Doch dein Anblick steigert meinen Hass nur noch mehr. Vielleicht hätte ich dich nur von fern beobachten sollen. Jemand anderes hierher schicken sollen. Aber….  Weißt du, wo bliebe dann der Spaß… ?“ Das Strenge, fanatische kehrte zurück, doch es wurde von etwas Neuem überlagert. In ihre Augen trat etwas Verrücktes, womöglich dem Ausdruck von Saori gleich, wenn sie von neuen Bomben und deren Explosionen schwärmte. Nein wahrscheinlich schlimmer, wie manche ihn in Chigiri haben könnten. „ Warum ihn teilen, wenn ich ihn auch für mich haben, sehen kann, wie du zerbrichst und dafür bezahlst.“

Das Schwert war gezogen, es lag schwer in ihrer Hand. Schwerer als üblich, der letzte Funken Widerstand nicht das Schwert gegen sie zu erheben in einem solchen Zustand, doch er wurde verdrängt, zerbrach als sie ihre nächsten Worte sprach und ihr Blick nur noch finsterer wurde. „Vorsicht, du bewegst ich auf zerbrechlichem Eis, Sadako. Lass Shiori aus dem Spiel.Das hat gänzlich andere Gründe von denen du keinen einzigen verstehst.“ Sagte sie mit schneidender Zunge und presste jedes einzelne Worte fast aus ihrem Mund. „Wie würdest du dich fühlen? Wenn du an den Gräbern deiner Kinder stehts? Wenn Ao dir Kinder unter die Brust schiebt, die nicht von dir sind? Doch du sollst sie als Ersatz für deine Toten betrachten? Ich war nie eine gute Mutter und ich werde es nie sein. Shiori verdient eine bessere Mutter als ich es je sein werde.“  Forest wollte Abgründe? Bitte sie hatte sich in einen bewegt, den nur wenige kannten. Man konnte sie wahrscheinlich an zwei Händen abzählen, wovon weniger als eine noch lebte. Die Geschichten von früher waren kaum jene die sie erzählte, jene die in das verschlossene Kapitel eines jeden gehörten. So wie manche eine Schandtat verheimlichten, so redete sie nicht über dieses Thema. Wahrscheinlich war es der Wut geschuldet, dass sie es überhaupt angesprochen hatte. Ein trauriger Glanz hatte sich über ihrem Gesicht ausgebreitet, sie fühlte sich zurück versetzt, eine Träne bildete sich sogar in ihrem Augenwinkel, verdeutlichte den Schmerz des Themas. Doch es war Vergangenheit, alles was damit zusammen hing. Sie musste sich auf das hier und jetzt konzentrieren. Sie hatte es ihr bereits gesagt, sie würde kein weiteres Kind zu Grabe tragen.

„ Sag niemals nie!“ Mit einem Lächeln im Gesicht machte auch Anda sich bereit. Seitlich hinstellend, stemmte sie ihre Füße gen Boden, um sich eines festen Standes zu vergewissern. Sie stand hier niemand gegenüber dem sie leichtfertig begegnen können würde. Ein Sieg würde Anda nicht geschenkt werden. Ihre Augen verengten sich konzentriert, schienen sie genau im Blick behalten zu wollen. Hatte sie vorher nicht ihr ganzes Denken auf sie konzentriert, galt dies auch nun für ihre Augen. Sie hatte ihre Umgebung gut genug im Kopf als das sie sich für diesen Moment leisten konnte, diese zu vernachlässigen. Im Kampf wäre es anders. Sobald der erste Zug kam, wie es nur wenige Millisekunden später geschah. Das Schwert war Forest entgegen gereckt als das sie darauf aufgespießt werden könnte, wenn sie ungeachtet darauf zu laufen würde. Doch diesen Gefallen würde die junge Frau ihr sicher nicht tun. Noch einmal provozierte sie sie, schrie ihr einen verächtlichen Spitznamen zu, den Forest nur konterte. Noch wütender über eben jenen, verfestigtigt sich ihr Griff um ihr Schwert.
Dann war es soweit, der Kampf begann vollends. Forst überwand den Abstand zu Anda und vollführte einen kräftigen Schlag mit ihrem Schwert von oben hinab. Da sie wusste, dass die Nähe zu Forest gefährlich war, weil sie ihm Gegensatz zu Anda, nicht eine Niete im Taijutsu war, ließ sie ihr Schwert nach oben ziehen, um zu parieren aber gleichzeitig die unbewaffnete Hand sich auf ihren Oberkörper legen. Ein neues Siegel wurde aktiviert und sie zog eines ihrer Kurzschwerter hervor. Doch im Gegensatz zu anderen war sie nicht mit großartiger Beidhändigkeit gesegnet, sodass ihre linke Hand das Schwert schwächer führen würde als das rechte ihr Katana. Es reichte jedoch um es dem Bein von Forest entgegen zu halten. Metall prallte auf Metall als die Beinschienen von Forest mit dem Kurzschwert zusammen knallten. „ Ich werde solange auf dich herabsehen wie es mir gefällt!“  presste sie mit einem Grinsen hervor, überzeugt von ihren eigenen Fähigkeiten. Lange würde sie diesem wahrscheinlich nicht standhalten können, wenn sie sich zunehmend auch auf ihr Katana konzentrieren wollen würde, weshalb sie selbst Kraft in ihren Beinen sammelte, um seitlich nach hinten zu springen. Sie brauchte eine günstigere Ausgangslage um besser zuschlagen zu können, als das sie so von ihr eingekesselt war. Während sie kurz durchatmete ließ sie das Kurzschwert klappernd auf den Boden fallen, nahm beide Hände an das Heft ihres Katana und lief diesmal selbst auf Forest zu, um sie mit Schwerthieben ihrerseits zu attackieren. Zunächst zielte sie dabei auf ihren rechten Schulter Hals Übergang. Bei normalen Menschen wären dort die Flanken gewesen, doch dafür waren die ihren zu niedrig angesetzt. Aber ihre Arme hielten inne, als sie nicht nur eine Stimme vernahm, die laut über das Dach hallte, sondern sie auch ihre Augen auf die Person wandte. Sie blickte in vertraute Seelenspiegel, deren Ausdruck ihr jedoch gar nicht gefielen. Nicht weil sie unterbrochen hatten, vielleicht würde man das glauben, sondern weil sie sie an eine Zeit erinnerten, in der sie zum Wohle der Jonin sie hatte aus dem Dienst entlassen müssen. Es war zweckslos weiter den eigenen Körper bewegen zu wollen, ein Seitenblick reichte und die im Licht schimmernden Drahtseile verrieten die Jonin. Nichts anderes war bei ihrem Anblick zu erwarten gewesen. Auch Forest war bewegungsunfähig. Verächtlich pressten sich ihre Lippen zunächst fest aufeinander, ehe sie den Kopf in den Nacken legte und zu ihr sprach.  „ Das mag sein. Doch du hast nicht Mitschuld an der Situation  meines Sohnes. Halt dich da raus, Takahashi.“  Zischte sie ihr zu. „Glaub mir, was ich Forest angetan hätte, wäre nichts im Vergleich zu dem was ich diesem Halbgott antun werde, der es gewagt hat meinen Sohn nicht nur einen Arm abzutrennen sondern ihn auch noch gefangen genommen hat. Ich habe noch genügend Energie für ihn aufgehoben.“   Sie würde in den Krieg ziehen, nicht primär für ihr Dorf, aber es stand gleichauf mit dem Wunsch all jene zu beschützen die sie liebte. An erster Stelle kam Asgar zu retten.
Langsam glitten ihre Augen zurück auf Forest, dann auf ihre eigenen Händen und sie musste zu Boden blicken. Das Auftauchen von Saori hatte ihren Geist genug geklärt, um sich darüber im Klaren zu werden, dass sie gerade vorgehabt hatte Forest zu töten. Ihre eigene Schülerin, die ihr mehr als das bedeutete und bereits zu ihrer Familie  gehörte. Über sich selbst verbittert, stieß sie die Luft aus und löste den Griff um ihre Waffen, so dass sie auf den Boden fielen. „ Um der Willen des Dorfes und meines Sohnes. Sie hat Recht, es ist meiner nicht würdig. Außerdem… könntest du nützlich sein… Als Ablenkung. Vielleicht…“  Sie konnte ihre eigene Schmach, die sie gerade empfand, nicht zugeben. Sie hatte sich nicht beherrscht. Erneut war ihr ins Bewusstsein getreten, wie wenig sie sich unter Kontrolle halten konnte, wenn sie sich in Rage redete. Sie hatte Forest angegriffen. FOREST. Gegen sie die Waffe nicht nur erhoben sondern auch geführt. Das war unverzeihlich. Und dennoch war noch immer zu viel Wut und Hass in ihr als das sie es aussprechen würde können.
Ihre Ohren griffen jedoch noch andere Worte auf, die kurz nach Saori einen ihr unbekannten Mund verließen. Sie blickte über die Schulter und erkannte hinter ihr ein junges, eingeschüchtertes Mädchen. Zumindest nahm sie dies an. Eine Genin? Wahrscheinlicher, denn sie sah noch zu jung aus, um in ihrer Zeit auf die Akademie gekommen zu sein.  Argwöhnisch musterte die Kage sie. „ Rasui hat mir gar nichts zu sagen. Das kannst du ihm ausrichten. Ich komme wenn es mir beliebt.  Und wenn er das nächste etwas von mir will, kann er es mir ruhig persönlich sagen.“ Das sie im Grunde auch gar nicht hier weg konnte, war zu offensichtlich um es überhaupt noch auszusprechen. Dennoch gab es nur eine die diesen Umstand ändern konnte.  Der Genin gegenüber konnte sie es sich zwar erlauben, aber Rasui wollte sie tatsächlich nicht unbedingt ärgern, wenn es sich nicht vermeiden. Gestern bei ihren Besprechungen hatten sie beide zwar noch einen kühlen Kopf behalten, doch heute hatte sie es nicht gekonnt, würde es in der Schlacht sicher auch nicht und sich mit dem  ‚Kommandanten‘ an diesem Tag anzulegen. Sie drehte ihren Kopf wieder Richtung Saori, versuchte ihrem Blick das zornige, hasserfüllte zu nehmen, doch wirklich möglich war es ihr noch nicht. „ Habt ihr nicht gehört? Die Schildkröte hat etwas zu verkünden, ihr wollt doch alle in den Krieg ziehen. Also los, komm mach uns los Saori. Ich werde mich schon genug beherrschen.“


nicht mehr auf dem Dach:
 
Tbc: Besprechungsraum  

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BeitragThema: Re: Dach des Kagegebäudes   Mi Aug 03, 2016 3:37 pm

Forest hatte alles gesagt was es für sie zu sagen gab. Von Anda lies sie sich seit ihrer gemeinsamen Trainingsreise nicht mehr unterbuttern und herum kommandieren, die scharfen Worte der rothaarigen Frau machten ihr schon lange keine Angst mehr. Ob das Ignoranz war der ehemaligen Kagin so zu begegnen? Ja war es und dessen war sich die Jounin auch vollends bewusst. Doch anders konnte man dieser Frau nicht gegenüber treten, anders konnte man ihr nicht stand halten, anders war es nicht möglich gegen sie zu bestehen das hatte sie über die letzten Jahre gelernt. Das und das es Themen gab die Anda jetzt noch belasteten. Das Forest Shiori erwähnte war nicht nur aus ihrer Wut heraus passiert, sie wusste wie sensibel Anda auf das Thema ihrer Kinder reagierte, genauso wie Anda wusste wie emotional die blonde wurde wenn es um ihre Liebsten Personen ging. So wie man in den Wald hineinschreit kommt es wieder heraus - hah Wortwitz. Die Luft zwischen den beiden Frauen schien zu knistern, man konnte den Hass und die Wut spüren und in ihren Augen sehen, sie würden sich hier und jetzt einen Kampf liefern den mit Glück beide Lebend verlassen würden. Es stand so sicher in ihren Gesichtern und ihrer Körperhaltung wie die Tatsache das sie das offensichtlichste nicht mehr wahrnahmen. Sie wollten sich bekämpfen, genau dann wenn das Dorf jeden fähigen Schinobi brauchte den es zu bieten hatte, allen voran der ehemaligen Kagin. Allen voran jene Person in dessen Augen nun Forest etwas erkennen konnte was sie leicht zum stutzen brachte. Sie kannte die alten Geschichten über die rothaarige Frau, wie sie furios in vorderster Linie gekämpft hatte wie sie sich vor keinen Kampf versteckt hatte. In dieser Hinsicht waren sie gleich, doch nie hatte die blondhaarige Jounin diesen verrückten Ausdruck in den Augen gehabt. Zum erstenmal seitdem sie sich hier auf dem Dach befand regte sich etwas in ihr, appelierte ihr Gewissen? Schaltete sich ihre Vernunft ein? Forest schluckte schwer als sie ihre Schultern straffte. Das war ein Blick den sie bisher nur sehr selten an Gegnern gesehen hatte, so selten das sie vergessen hatte wie es war in einen wirklichen Kampf zu sein. Doch nun war es zu spät. Rückzug kam nicht in Frage, zu sehr brannte ihr Körper darauf sich gegen die Worte und Anschuldigungen zu wehren und dem vorlauten Mundwerk einhalt zu gebieten. Forest lies nicht auf sich herumtrampeln, nicht auf körperlicher und schon gleich nicht auf mentaler Ebene.
Möglich das sie noch nicht so viele tote vor sich gesehen hatte wie es Anda in füheren Zeiten erlebt hatte, möglich das sie keine Kinder zu Grabe tragen musste bisher, ihre Familie bestand nur aus ihren Eltern und nun Ao. Es hatte nie viele Personen gegeben die sie hatte verlieren können, woher sollte sie also die Gefühle kennen, die ein Tot mit sich brachte? Es war Naiv zu glauben das immer alle zu ihr zurückkehrten, doch dieser Gedanke hatte Forest schon immer voran getrieben. Sie vertraute in die Fähigkeiten anderer, sie dachte nicht einmal daran das etwas schlimmes passieren könnte. Es war naiv so optimistisch zu sein, doch so war sie, so hatte sie sich durch ihr Leben gekämpft und war immer wieder aufgestanden. Es gab nichts das sie zum einknicken bringen würde, nicht so schnell zumindest. Sonst wäre sie jetzt nicht hier, sonst hätte sie sich in ihrem Zimmer verschanzt und sich sonst etwas angetan. Ja sie hatte geweint, sie hatte geflucht, hatte alles nicht wahrhaben wollen, doch wo wäre sie jetzt wenn sie sich von diesen negativen Gedanken in eine Ecke drängen lies? Sie würde nicht vor Wut hier stehen und sich ein Wortgefecht mit Anda liefern, sicher nicht nein. Den Gedanken Schuld an der gefangennahme des Kagen zu haben würde sie nie loswerden, sie würde immer den Schmerz spüren und die Bilder vor Augen haben als sie sich von dem Palast entfernt hatte, es würde immer in ihrem Kopf bleiben und ihr wie jetzt einen schmerzvollen Stich verpassen. So sehr wie sie das ganze runter ziehen wollte, so sehr war der Drang da sich dagegen zu wehren und da änderten auch die Falschen Bilder in ihrem Kopf nichts daran, als Anda sie fragte wie sie reagiere wenn Ao ihr plötzich Kinder unterjubeln würde. Ob es ihr das Herz bräche? Um ehrlich zu sein wusste sie es nicht, doch der Schmerz der einen Moment in Andas Augen aufflackerte machte ihr deutlich das es sie genauso treffen würde wie ihre Sensei. Sie waren beide nur Menschen und Frauen.
Das Wortgefecht endete in Beschimpfungen, Forest überwand die Distanz zwischen ihnen und holte zum Schlag aus. Sie hatte nicht damit gerechnet sofort einen Treffer zu erzielen, doch die Reaktion die Anda noch immer aufwies liesen ihre Augen zu schmalen Schlitzen verengen. Das Metall ihrer Waffen kollidierte, lies das Geräusch über das Dach hallen. Ihren Tritt parrierte Anda mit einer ihrer Kurzschwerter das sie sich aus der Brust zog, hielt einen Moment gegen die Kraft die Forest aufzuweisen hatte gegen, ehe sie sich voneinander lösten. Die Kraft die die Blonde immer wieder zeigte war zu fürchten und Anda war wohl neben Asgar und Ao die einzigen die das auch wussten. Nicht umsonst hatte man wegen Forest das Kagebüro schon des öfteren renovieren müssen. "Sieh nur auf mich herab und lass dich von deinem hohen Thron blenden. Der Genuss der Aussicht wird dir schon bald vergehen." Es war ein leises zischenzwischen ihren Zähnen, aus dem einzigen Grund nicht wieder unnötig herumzubrüllen. Die beiden Frauen setzten sich beinahe zur selben Zeit in Bewegung, ehe ein Schrei über das Dach fegte und noch während der letzte Buchstabe durch die Luft hallte, wurde ihr Körper plötzlich schwer, ihre Schritte stoppten bevor sie das Stechen der Drahtseile um ihre Haut spürte. Schnell und unangenehm zog sich der Draht zusammen, presste ihre Beine gegeneinander und noch ehe sie sich weiter rühren konnte presste ihr Arm gegen ihren Körper, genau so, das sie die Spitze ihrer Waffe an ihrem Kinn spüren konnte. Ihre erste Reaktion war es natürlich sich gegen das Stoppen zu wehren, sie wand sich gegen den Draht, versuchte ihren Arm frei zu bekommen mit dem Ergebniss das ihr die feinen Schnüre nur tiefer in die Haut schnitten. Bösartig funkelten ihre Augen zur Seite aus der die Stimme gekommen war nur um zu sehen wie Saori vor ihren Augen auf dem Dach landete. Wütend sog Forest Luft durch die Nase ein, ihr Körper spannte sich an und doch wagte sie es nicht einen weiteren Muskel zu rühren. Anda, Saori und sie selbst an einem Ort. Zwei von drei waren rasend vor Wut und die dritte? Sie hatte einen noch fieseren Blick drauf als Anda es noch zuvor gehabt hatte. Ein kurzer Schauer ging über ihren Rücken als die braunhaarige Kunoichi das Wort erhob. Mit einem schnauben wand Forest den Blick von ihr ab. Ihre Worte enthielten so viel Wahrheit das sie deswegen nur noch wütender wurde.
Die drei Frauen auf dem Dach waren wohl Chikyûs größter Segen und Alptraum zu gleich, im Moment mehr Alptraum als etwas anderes. Ein Falsches Wort und Saori würde das Gebäude zerfetzen, ein falscher Atemzug und Forest würde Anda den Schädel einschlagen. Eine verdammt gefährliche Situation, das sah nun sogar sie ein und war wohl auch das Einzige weshalb sie ruhiger wurde. Die beiden älteren und erfahreneren Kunoichis wechselten kurz ein paar Worte und Andas letzter Satz war wohl auch Grund weshalb Forest noch länger in ihrem Gefängnis gefangen gehalten wurde. Sie konnte einfach nicht aufhören auf ihr herumzutrampeln und sie zu provozieren. Kanonenfutter, ja vielleicht wäre das gerade das beste was sie tun konnte, gleichzeitig wollte sie das ganze aber auch nicht auf sich sitzen lassen, schwieg allerdings zum Wohle der Gesundheit und Intakthaltung dieses Viertels. Einen Moment lang schließte sie ihre Augenlider, spürte die Klinge an ihrem Hals. Sie könnte nichteinmal etwas sagen ohne sich selbst aufzuspießen - Kluge Saori. Es dauerte ein paar Sekunden aber schließlich spürte sie wie die Drähte um sie lockerer wurden, ein paar rote Striemen blieben zurück, doch nichts weiter war passiert. Zum Glück sollte man sagen. Was hätte sie getan wenn sie wirklich einen Treffer erzielt hätte? Wollte sie wirklich das Blut ihrer Kameraden an ihren Fingern? Nein, nein genau das war es doch was sie immer vermeiden wollte und trotzdem hatte sie sich auf einen Kampf eingelassen. Erschlagen von ihrer Erkenntnis lies sie den Arm mit ihrer Waffe sinken, richtete den Blick gen Boden und starrte ein paar Sekunden auf die Steinplatten vor sich. Ihre Finger verkrampften sich um den Griff ihrer Waffe und einen Moment lang durchzuckte ihr Körper eine Bewegung bei der man dachte sie würde ihre Waffe am liebsten von sich stoßen und wegwerfen. Diese Katana waren nicht dazu da um Kameraden zu verletzen, sonder um sie zu schützen.
Mit einem geschlagenen Schnaufen kehrte das Katana an seine Halterung zurück, gerade in dem Moment in dem die Tür ein weiteresmal aufschlug und die kleine Kamiko im Türrahmen zu sehen war. Sie rief nah den drei Frauen, die Besprechung hatte begonnen und man erwartete sie. Ja die Besprechung, die Rettung von Asgar, der Grund weshalb sie eigentlich hier war. Ihre Hände verkrampften sich wieder zu Fäusten, der Frust kehrte zurück. Schwer setzte sich die Blonde in Bewegung, warf Saori einen kurzen Blick zu. Ein Blick der nichtssagend war, sie wusste nicht ob sie Abstand von ihr halten sollte oder ihr dankbar für das einschreiten sein sollte. Sie hatte erwähnt das sie Aton befreit hatte, ob das stimmte? Trotzdem. Forest war immerhin dort gewesen, in direkter Konfrontation mit dem sogenannten Gott und hatte es dazu kommen lassen das sie nun so frustriert auf dem Dach stand. Mit einem leichten nicken wand sie sich also von der braunhaarigen ab. Ein flattern über ihr kündigte ein Wesen an das ihr wohl nun als einziges Trost spenden konnte. Sie wusste nicht wie lange der Vogel zugesehen hatte, oder ob er gerade erst aus der Wüste zurückgekehrt war. Doch sie fühlte sich zumindest etwas besser als sie den gewohnten Druck des Vogels auf ihrer Schulter spürte, lehnte leicht den Kopf gegen das Federvieh und stapfte weiter durch die Tür.

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