Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


Team

Saori Junji
Chiyo


[1 Jahr in der Vergangenheit] Ein Zusammtreffen an der Küste

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

[1 Jahr in der Vergangenheit] Ein Zusammtreffen an der Küste

Beitrag von Gast am Mo Mai 30, 2016 11:15 pm

Das Grenzgebiet zwischen dem Reich des Feuers und des Wassers. Seit Jahren tut sich heir kaum noch etwas, die meisten Besucher die hier landen befinden sich nur auf der Durchreise. Nur wenige kleine Siedlungen zieren daher die Inseln auf Seite des Wasserreichs, deren restliche Einwohner meist in ärmsten Verhältnissen ums überleben kämpfen.
Dennoch kommt es immer wieder vor das Shinobi aus Chigiri To hier ihr Lager aufschlagen, wenn es um die Kontrolle der Grenzen geht. So auch die Gruppe von Shin Kobayashi der an diesem Tag eine Begnung erlebte die er nicht mehr vergessen sollte.


Zuletzt von Kobayashi Shin am Mo Mai 30, 2016 11:17 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Gast
Gast

avatar


Nach oben Nach unten

Re: [1 Jahr in der Vergangenheit] Ein Zusammtreffen an der Küste

Beitrag von Gast am Mo Mai 30, 2016 11:16 pm

Nebel, wie so oft wenn man sich in den Küstengebieten, oder auf einer der vielen Inseln in Mizu no Kuni aufhält. Für Fremde war dies alleine schon Grund genug diese Gegenden zu meiden, doch nicht so für Shin. Er lebte seit nun fast 15 Jahren im Reich des Wassers, dabei hatte er die Tristesse und Ruhe dieses Naturschauspiels lieben gelernt. Umso mehr genoss er die Zeit wenn er hier an der Küste war. In Chigiri To, dem Dorf dessen er Diente, verdrängte die Enge der Stadt den Nebel die meiste Zeit komplett aus seinen Straßen, stattdessen blinkten neonfarbene Anzeigen über Läden und der Lärm der hektischen Bewohner ließ kaum eine ruhige Sekunde zu. Fast immer war dort irgendwo Krach zu hören, besonders wenn mal wieder ein Tumult auszubrechen drohte oder es gar zu ernsthaften Straßenkämpfen kam.
Hier war das nicht so, es eine wahre Idylle. Doch wie kam er überhaupt hierher? Eine Mission hatte Shin und drei weitere Jonin ins Grenzgebiet des Reiches geführt, wofür er war in gewisser Weise dankbar war. Nicht das der Begleitschutz für die Söhne eines reichen Geschäftsmannes die hier lebten eine spannende Aufgabe war, im Gegenteil. Vier hochrangige Ninja zum Schutz von zwei Kindern abzustellen glich einem schlechten Scherz, doch die Angst der Reichen vor Überfällen der Armen ließen das Geld im Reich florieren und gegen eine gute Bezahlung hatte auch die Mizukage nie etwas einzuwenden. Die Dankbarkeit verspürte er eher dafür das diese Mission noch nach der Ablieferung der Zielpersonen eine anschließende Grenzpatroullie vorsah. Kein Wunder, an dieser Stelle war das Land des Feuerreichs nicht mehr allzuweit entfernt, weswegen hier regelmäßige Kontrollen durchgeführt wurden. Normalerweise wurden diese allerdings von Chunin durchgeführt, die so ihre ersten eigenen Aufträge außerhalb des Dorfes erfüllten, Jonin waren hier sonst eher nur in Kriesenzeiten anzutreffen.
Dementsprechend waren auch die drei mitgereisten Shinobi nicht unbedingt begeistert von diesem Auftrag, besonders da Sie keineswegs unbekannte in Chigiri waren. Da war zum einen Fukita, Kensuke ein noch recht Junger Jonin, gerade Anfang zwanzig und manchmal noch etwas ungestüm und hitzköpfig für seinen Rang, dafür jedoch ein Meister des Taijutsu, an dessen Stärke sich schon so mancher Gegner die Zähne ausgebissen hat. Dann war Shirugane, Hina eine Expertin im Umgang mit Suiton Ninjutsu, sowie eine ausgebildete Iryonin mit auf die Reise gekommen und zu guter letzt Tsuchida, Yoshinori der bereits zehn Jahre älter war als Shin, aufgrund seiner Erfahrung und nicht zuletzt seiner sensorischen Fähigkeiten aber dennoch ein wichtiger Teil des Teams geworden war.
Nachdem die Kinder erfolgreich an ihrem Zielort abgeliefert wurden, fanden die vier sich also gemeinsam in einem Gasthof in unmittelbarer Nähe zu den felsigen Klippen der Insel ein. Dieser bot zwar ein schönes Panorama, viel mehr als diesem, ein paar weiterer kleiner Häuser und einem Lebensmittel und einem Krämerladen hatte das Örtchen aber auch nicht zu bieten. Schwer vorstellbar warum sich hierher überhaupt jemand verirren sollte. Egal, für die Gruppe war es an der  Zeit für das Abendessen und die Besprechung der nächsten Aufgaben, schließlich mussten Sie laut der Schriftrolle aus dem Kagebüro die nächsten vier Tage auf dieser und einer weiteren Insel verbringen.
Da es nicht all zu viel zu klären gab und Shin seinerseits sowieso niemand war der gerne Small Talk hielt, überließ er dem älteren Yoshinori die Planung und die Führung der Gruppe. Da der 35jährige dabei nach einigen Minuten wie so häufig desinteressiert, fast gedanklich abwesend wirkte, wurde der Hauptredner allerdings mächtig sauer. „Du hasst das hier, oder? bildest dir ein etwas besseres zu sein als ich.“ stellte der Sensor Shinobi, der direkt Gegenüber von Shin saß, schon bald fest „Das hier ist nicht mal deine Heimat. Trotzdem bist du hier und darfst die selben Vorzüge genießen wie ich der sein ganzes Leben für dieses Dorf gekämpft hat. Wie wäre es also wenn du zumindest ein kleines Fünkchen Respekt zeigst, du arroganter Bastard!“ Ein kalter genervter Blick folgte, das war alles Shin dafür übrig hatte. Yoshinori war nicht der erste Partner der ihn nicht mochte und es würde auch sicher auch nicht der letzte sein, warum sollte er sich also darum scheren was er denkt? Zumal er innerlich sowieso überzeugt war dem Chigiri Nin überlegen zu sein. „Ah, du schweigst also mal wieder, was? Ist das deine Antwort auf alles? Mein Gott, was sehen die Oberen nur in dir?“ resignierte der Senpai bereits, worauf  sich der grauhaarige dann doch zu einer Antwort hinreißen ließ „Wahrscheinlich sehen sie in mir jemand der WIRKLICH Respekt verdient, alter Mann“ das er sich damit keine Freunde machen würde war Shin natürlich klar, aber das musste er auch nicht. Sofort stand auch der Junge Kensuke neben Yoshinori auf „Hey Chikyû! Du solltest besser aufpassen was du sagst. Nur weil die Mizukage dich anerkannt hat bist du noch lange keiner von uns!“ dabei ließ er schon mal seine Finger knacken um deutlich zu machen das er kein Problem damit hätte dem im Dorf unter der Erde geborenen Shin gehörig eine zu verpassen. Ehe schlimmeres passieren konnte wies Yoshinori Kensuke mit einer Geste aber zur Ruhe auf. „Etwas stimmt hier nicht“ murmelte der Sensorik begabte Mann vor sich hin, doch sein Gegenüber konnte darauf nur müde abwinken „Da hast du recht, mit euch stimmt wirklich was nicht.“ Dabei stand von seinem Platz auf, ließ den halben Teller seines Curry stehen und verabschiedete sich mit einer abwinkenden Geste nach draußen. Das Gequatsche der anderen wollte er sich nicht mehr anhören, sie waren zwar keine schlechten Shinobi, aber doch nicht auf seinem Niveau, davon war Shin überzeugt. Jetzt wollte er zumindest noch ein wenig die frische Luft der nebeligen Küste genießen, ehe seine Team ihm noch weiter die Laune verderben würde.
Gast
Gast

avatar


Nach oben Nach unten

Re: [1 Jahr in der Vergangenheit] Ein Zusammtreffen an der Küste

Beitrag von Hyuuga Junji am Di Mai 31, 2016 1:23 pm

Kaum hörbar war das seichte, aufgescheuchte Wasser, dass im schwachen Küstenwind winzige Wellen schlug. Die Sonne spiegelte sich nur schwach auf dem gräulichen Nass, dass den wolkenverhangenen Himmel perfekt wiedergab. Regen lag in der kühlen Luft, unter der sich Sträucher und Büsche beugten, es war die bekannte Ruhe vor dem Sturm. Eine kleine Bewegung durchbrach die Monotonie der Gezeiten und ein winziges Wesen wuselte wie ein Schatten im Feuer aus dem Wasser hervor. Kleine Füßchen huschten durch den Sand, hinterließen kaum eine Spur, verschwanden wieder im Gebüsch. Kaum war diese Bewegung verschwunden, kehrte wieder die völlige Einsamkeit zurück, die diesen Küstenstreifen umschlossen hatte, kein Augenpaar hatte gesehen, was sich dort an Land geschlichen hatte und auch wenn man es gesehen hätte, niemand hätte die Wahrheit dahinter erahnen können.
Wenige hundert Meter entfernt, die Gebüsche waren auf einer Anhöhe geendet und den Platz mit einer weiten Graslandschaft getauscht, die bis in die Ferne hinein kaum durchbrochen war von anderen Gewächsen. Dort erkannte man es wieder, jenes echsenartige Wesen, die schuppige Haut noch immer benetzt von Wassertropfen, die leuchtenden Augen wachsam auf die Umgebung gerichtet. Es verharrte, Sekunden verstrichen, dann öffnete es seinen Mund. Hätte es einen Beobachter gegeben, so hätte dieser nun bemerkt was die Besonderheit dieses Tieres ausmachte, denn aus dem Mund kam eine Hand. Erst klein und unscheinbar wurde jene Hand, kaum hatte sie das Körperinnere verlassen, urplötzlich groß, so groß wie die Hand eines ausgewachsenen Mannes, gehüllt in Bandagen. Sie stützte sich auf den Boden und immer weiter folgte der Hand ein Arm, eine Schulter, ein Kopf. Lange schwarze Haare glänzten in der Sonne, das Antlitz von eben diesen verdeckt. Ein merkwürdiges Schauspiel zeigte sich jenem möglichen Beobachter, denn er wurde Zeuge, wie nach und nach ein menschlicher Körper einem so kleinen, unscheinbaren Wesen entstieg und als der Mann den Kopf hob, die Mähne zur Seite fiel erkannte man auch die weißen, leeren Augen, die Kälte darin, die böse Aura.

Junji nahm einen tiefen Atemzug, genoss für einen Moment den kühlen Wind, der seine weite, weiße Jimbeijacke mit den langen Ärmeln in Wallung brachte. Er spürte die kleinen Füßchen seiner Vertrauten an den engen schwarzen Hosenbeinen und wie diese immer höher stiegen und jene Echse, aus der er wenige Augenblicke zuvor entschlüpft war, auf seiner Schulter Platz nahm.
"Danke", sagte der Sannin, der dafür nicht sprechen musste, sondern lediglich die Worte in seinem Kopf formte. Auch Zen, die selbst nicht physisch sprechen konnte, musste nichts anderes tun, doch ihre Gedanken schwiegen. Die Echse sagte selten etwas, doch Junji wusste, dass sie das auch nicht brauchte. Sie verstanden sich auch ohne Worte, selbst wenn diese nur in Gedanken ausgesprochen wurden.
Der Hyuuga hatte es jedenfalls geschafft, er war mit Hilfe des Tokagegakure no Jutsu durch sämtliche Barrieren geschlüpft und scheinbar unbemerkt in Chigiri eingedrungen. Sein Chakra zu spüren war beinahe unmöglich und benötigte weitaus mehr als einfachen Spürsinn, was ihm weitere Sicherheit gab. Dennoch musste Junji Vorsicht walten lassen, denn das Inselreich war gefährlich und wachsam, zumindest sagte man das über seine Bewohner. Tatsächlich aber war der Austausch mit dem Feuerreich derart zum Erliegen gekommen, dass man vieles getrost als Mythen bezeichnen konnte und genau aus diesem Grund war er hier. Informationen. Der Grund weshalb er überhaupt aus Konoha ausgezogen war, denn das Dorf wollte sich aus seiner Lethargie lösen, wieder mehr nach außen blicken. Der Sannin zurrte den Gurt um seine linke Schulter fester, an welcher er einen Seesack trug, der seine Habseligkeiten beinhaltete und schritt voran. Weiter ins Landesinnere. Er hatte alte Karten studiert und wusste ungefähr wo er war, doch was er nicht wusste, waren die Standorte von Grenzbastionen, die Beschaffenheit von Sicherheitsmechanismen und überhaupt, wie dicht die äußeren Inseln besiedelt waren.
Gut eine Stunde marschierte Junji durch eine ansehnliche Grasebene, die den Geruch des Meeres in der Luft über sich bewahrte. Zu Gesicht bekam er jedoch weder Mensch noch Tier, was doch ein wenig merkwürdig war, denn es kam ihm zu leer vor. Hin und wieder nutzte er auch sein Byakugan, um sich in der näheren Umgebung umzusehen, doch er fand wenig mehr als Stock und Stein. Das sollte sich allerdings ändern, denn seine Einsamkeit fand ein Ende, zumindest tat sich dieser Umstand am Horizont auf, als er eine Entdeckung verzeichnete. Eine weitere Routineuntersuchung durch sein Doujutsu ergab nämlich das Ende der kleinen Landzuge, die er durchquert hatte und dort fand er einen kleinen Steg. Drei Männer gingen dort zu Werke, zogen Netze voller Fisch von ihren Schiffen hinunter und machten sich an diesen zu schaffen. Nichts ungewöhnliches, wie er befand, vor allem nicht, wenn man sich darüber Gedanken machte wo er sich hier befand. Aufgrund seiner Entdeckung aber dehnte der Hyuuga seine Suche etwas aus und wurde tatsächlich ein weiteres Mal fündig, als er sich noch weiter auf die Ferne konzentrierte. Dort nämlich entdeckte Junji ein kleines Dorf. Etwas trostlos wirkte es ohne Zweifel, jedoch durchaus nicht geisterhaft. Noch immer lagen gut 4 Kilometer zwischen ihm und dieser Siedlung und so beschloss er nicht weiter darauf zu achten und es einfach zu umgehen. Für seine Beobachtungen suchte der Sannin einen etwas zentraler gelegenen Ort, eine Stadt oder zumindest etwas, dass dem näherkam und kein halb verfallenes Fischerdorf.

So schlug der Hyuuga einen Weg ein, der ihn mit sicherem Abstand an allem vorbeiführen sollte ohne jemandem zu begegnen. Zu seinem Unglück aber sollte nicht alles so verlaufen wie geplant. Es gab nämlich in der Tat einen Grund, warum diese Gegend so menschenleer war und da Junji diesen nicht kannte war es nicht verwunderlich, dass ihm eine böse Überraschung drohte.
Nur wenige hundert Meter hatte er nach seiner Entdeckung zurückgelegt, da erschütterte ein leichtes Beben die Erde, als wollte etwas durch den Boden hindurch nach oben ausbrechen. Natürlich hatte sich der Sannin nicht die Mühe gemacht seinen allesdurchstoßenden Blick auch unter sich zu fokussieren, doch so musste er auch mit den Folgen leben. Geröll und Erde flog durch die Luft, als vor ihm ein dünner Kanal unter dem Gras sichtbar wurde und ein wurmartiges Ungeheuer daraus hervorbrach. Gut sechs Meter ragte das Geschöpf vor ihm in die Höhe und man konnte nur erahnen, wie weit sich jener mit chitinartigen Panzerplatten bedeckte Körper noch in den Untergrund erstreckte. Mit einem beherzten Sprung brachte Junji etwas Abstand zwischen sich und dem ungebetenen Gast und die Adern an seiner Schläfe formten ein bedrohliches Geäst, was zur Folge hatte, dass er wieder mit den Vorzügen seines Doujutsu ausgestattet wurde. Schnell wurde ihm klar, dass ein Kampf unvermeidlich wurde und wenn dies der Fall war, musste der Hyuuga seine Verschleierung zumindest für einen kurzen Moment aufgeben.
Stoisch betrachtete er die klauenartigen Kauwerkzeuge am oberen Ende des Wesens, dass von Chakra durchflossen wurde und dieses auch bereits an jenem merkwürdigen Maul sammelte. Mit einem Krachen entlud sich ein konzentrierter Wasserstrahl in seine Richtung und wieder musste Junji in geschickten Ausweichbewegungen nach hinten springen, während sich das Wasser wie eine überdimensionale Klinge durch den Boden bohrte und tiefe Furchen hinterließ. Aus Schutz vor Geröll hob der Schwarzhaarige die Rechte vor das Gesicht, während sich das Kampffeld durch die Verwüstung in eine Staubwolke hüllte. Wunderbar, dachte er und haderte mit sich selbst, dass sein Ausflug in das Inselreich vor einem jähen Ende stand. Kurzentschlossen beugte sich der Sannin nach vorn und preschte los, die Arme hinter sich geworfen. Katzenhaft unterlief oder übersprang er weitere Angriffe des Suitonelements aus dem Munde des Ungeheuers, bis er in Nahkampfreichweite war und es nun galt, dem zuckenden Haupt selbst auszuweichen.
Der Hyuuga rollte sich zur Seite, stieß sich mit der Hand vom Boden empor und entging damit dem Schweif, der unmittelbar hinter ihm aus dem Boden geschossen kam. Eine riesiger klingenartiger Fortsatz hatte sich dort durch das Erdreich gebohrt und ihn um ein Haar erledigt, doch Junji vermochte mehr zu sehen als andere Menschen. In der Bewegung, in der seine Füße wieder den Boden berührten stieß er sich ein weiteres Mal ab und brachte sich damit in eine Position über den herabstürzenden Schlund, der mit einem Tosen den Boden aufbrach. Die Luft um seine Fäuste begann augenblicklich zu flimmern und das war der Moment in der sein gewaltiges Chakra schwach spürbar wurde, doch es ging nicht anders. In einer gewaltigen, unsichtbaren Druckwelle brachte der Sannin es durch seine nach vorn geworfenen Hände zum Einsatz und krachend traf diese auf das Monster, dass einen unmenschlichen Laut von sich gab, als seine Panzerplatten unter der Wucht seines Angriffs zerbarsten. Elegant kam Junji weiter hinten wieder am Boden auf und rutschte einige Meter aufgrund des Schwungs über den Boden, ehe er gänzlich zum stehen kam. Die Bewegungen des Ungeheuers erschlafften und so entspannte sich auch die Haltung des Hyuuga, der einmal ausatmete und und die Augen schloss. Das Geäst von Adern verschwand und seine Verschleierung von Chakra umhüllte ihn wieder. Er konnte nur hoffen, dass das kurze Aufblitzen seines Chakras von niemanden bemerkt worden war, doch immerhin war er einer der drei legendären Sannin. Er war sich sicher, er würde im Falle des Falles fliehen können.
Hyuuga Junji
"Künstler des Todes"


avatar
Anzahl der Beiträge : 328
Anmeldedatum : 21.11.15

Shinobi Akte
Alter: 27
Größe: 183cm
Besonderheiten: Stark vernarbt, linker Arm fehlt


Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: [1 Jahr in der Vergangenheit] Ein Zusammtreffen an der Küste

Beitrag von Gast am Fr Jun 03, 2016 12:05 am

Der Wind strich durch die lange Mähne des Mannes, als er den Gasthof verließ. An den Küsten der Inseln ging immer eine leichte Brise, was Shin als das reinste Geschenk ansah. Verglichen mit der überhäuften, hektischen Innenstadt von Chigiri To, schien die Zeit hier fast still zu stehen. Nach einem tiefen Atemzug ging Shin für ein paar Minuten die Straße entlang, an den kleinen Häusern und Geschäften vorbei, ehe er rechts von jener Straße abbog. Von hier aus ging ein kleiner Trampelpfad ab, der direkt an die Klippen führte und von welchen man wunderbar auf das Meer hinaus sehen konnte, zumindest so weit dies der die Nebelbank zu ließ. Das hier war jetzt der Moment auf den er schon den ganzen Tag gewartete hatte. Die Mission war ohne Probleme erledigt worden und auch seine drei Kollegen, die ihn in so gerne hatte, das ihm am liebsten ein Messer in den Rücken rammen würden, war er auch zumindest kurzfristig los geworden. Mit einem kurzen Blick zum Boden suchte und packte sich der Shinobi einen Stein. Diesen begutachtete er dann auch aus der Nähe noch mal genaustens und warf ihn anschließend mit all seiner Kraft auf das Meer hinaus. Durch den dichten Nebel konnte er noch nicht mal sehen wo der Stein die Wasseroberfläche durchbrach und in die Tiefe sank, doch ironischerweise mochte er dieses Naturschauspiel genau deswegen. Im Nebel blieb alles im verborgenen, obwohl doch so viel in ihm steckte. Alles mögliche konnten sich hinter der grauen Suppe verstecken und doch gab sie nichts aus ihrem Innern Preis. Was dann passierte, ist für den normalen Menschen, nicht nachzuvollziehen. Einen Moment nachdem er den Stein geworfen hatte, sah der Ninja seine Mutter aus dem Nichts auftauchen. Sie stand einfach da, schwebte im Nebel über dem Meer und lächelte ihn an. Im nächsten Augenblick kam auch schon seine kleine Schwester dazu, die ebenfalls glücklich wirkte und lachte. Die beiden deuten Shin zu Ihnen zu kommen um sich Ihnen anzuschließen, wieder eine Familie zu sein. Ganz ohne Worte, nur durch ihre Gestik und Mimik. Leider war das nicht möglich, „Ich bin noch nicht soweit. Ihr müsst noch ein wenig auf mich warten.“ sprach er mit den imaginären Frauen im Nebel, wobei ihm Erinnerungen an die beiden durch seinen Kopf schossen. Seine Kindheit, seine Heimat, an all glückliche Zeiten... aber diese waren vorbei und es half auch nichts diesen nachzuweinen. Dennoch nahm sich der grauhaarige seine Zeit für diese Gedanken, er nahm sie sich schließlich viel zu selten, ehe er sich wieder gestatte ins hier und jetzt zu wechseln. Realistisch waren es wohl nur wenige Minuten, doch ihm kam der Moment eine Ewigkeit und Shin genoss diesen in jedem Atemzug. Irgendwann aber, griff er wieder nach einem Stein von der Klippe und musterte diesen. Dieses mal tat er das noch länger und ausgiebiger als zuvor, wahrscheinlich weil er wusste was gleich passieren würde und das wollte er eigentlich nicht. Ein kurzes lächeln zuckte über sein Gesicht „Auf Wiedersehen ihr beiden, bis zum nächsten mal. Irgendwann werde ich zu euch kommen, versprochen“ wendete er sich noch mal an die Trugbilder, ehe er den zweiten Stein durch die graue Wand auf Meer hinaus warf. Mit einem Mal verschwanden Mutter und Schwester und sein „Genjutsu“ wie er diesen Zustand für sich selbst nannte, erlosch.

Nun war er wieder in der echten Welt angekommen und musste sich auch wieder seinen echten Aufgaben stellen. Also ging er den Trampelpfad zurück auf die Straße in Richtung des Gasthauses. Weit war es nicht, vielleicht 300, 350 Meter, daher konnte er schon von weitem erkennen das seine Kollegin Hina bereits wild mit den Armen durch die Luft wedelte um ihn auf sie aufmerksam zu machen. Was immer Sie wollte, so wichtig konnte es schon nicht gewesen sein, dachte sich Shin. Trotzdem, oder auch gerade deshalb, ließ sich der Genjutsuka alle Zeit der Welt bei seinem Marsch zurück. Die Iryonin war darauf schon sichtlich genervt, dabei war sie die einzige der drei anwesenden Chigiri Jonin, die dem ehemals Fremden sonst etwas abgewinnen konnte. „Wo warst du denn so lange verdammt noch mal? Du kannst doch nicht einfach mitten in der Besprechung für 20 Minuten verschwinden?“ fuhr Sie ihren Kollegen dementsprechend an, welcher aber nur kurz zur deutlich kleineren Frau herunter sah und dann die Arme vor der Brust verschränkte. „Ich dachte es wäre besser wenn ich dem Hitzkopf und dem Alten etwas Zeit gebe um sich eine Strategie gegen mich zurecht zu legen, bevor sie noch etwas dummes machen und ich Ihnen weh tun muss.“ Natürlich würde es keinen Kampf in der Gruppe geben, da war sich Shin sicher. Der Blutnebel tolerierte zwar das Blutvergießen unter seinen Anhängern, aber nicht während einer Mission, hier stand der Erfolg der Mission über allem. Dennoch konnte Hina auf Shins erneute Provokation dem Team gegenüber einfach nur mit dem Kopf schütteln und dem fast gleichaltrigen Shinobi ins Gewissen reden. „Weißt du Shin, es ist mir egal was du von Kensuke-Kun und Yoshinori-Senpai hältst, genauso wie es mir egal ist was die beiden von dir denken. Wir alle dienen Chigiri und der Mizukage und ich werde nicht zulassen das einer von euch die Mission gefährdet, nur weil ihre eure Egos nicht im Griff habt.“ Die Wort kamen zwar beim Shinobi an, doch gingen sie zum einen Ohr rein und zum anderen wieder heraus ohne das irgendwas davon bei ihm hängen geblieben wäre. Mit dem Blick zum Gasthaus gerichtet, strich er sich die Haare die ihm vor die Augen gefallen waren aus dem Gesicht und  führte aus, dass Hina doch bitte keine Mücke zum Elefanten machen sollte. Die Mission war zu Ende, die Zielpersonen am Abgabepunkt auf der Nachbarinsel übergeben. Alles was jetzt noch folgte waren ein paar Tage Patrouille, eine Aufgabe für halbstarke Kinder, die sonst an Ihrer Stelle hier eingesetzt waren.  

Der Tag war also gelaufen, dachte sich Shin und schritt an der Kunoichi vorbei, welchem ihm dabei jedoch plötzlich am Arm fest hielt. Mit nun noch schrofferer Stimme, ob Shins offensichtlicher Überheblichkeit, fuhr Sie ihn an das er schon längst wüsste was wirklich Sache ist, wenn er nicht so einfach das Lokal verlasen hätte. In Wirklichkeit war es nämlich so, dass Yoshinori bereits kurz nach der Ankunft der Gruppe auf der Insel eine fremde Chakrasignatur wahrgenommen hatte. Zwar war diese kaum zu erkennen, weswegen er nicht sofort Alarm geschlagen habe, aber nun war er sich sicher. Die anderen beiden warteten drinnen auf ihn, sie würden sich nun in zweier Teams aufmachen und das Gebiet in dem der Sensor Shinobi den Fremdling vermutete absuchen. Jetzt Sofort! Genervt riss der 35jährige seine Hand los und wollte schon zu einer abfälligen Antwort ansetzen, als ein lauter Schrei durch das nahegelegene Waldstück in die Siedlung direkt an der Küste schallte. „Was zum Teufel war das? Das klang wie ein...“ In diesem Moment sprang auch schon die Tür des Gasthofs auf und die restlichen beiden Begleiter rannten auf die Straße. „Kein Frage, das ist unser Mann... und er hat gerade einen Eunicida getötet, mit nicht viel mehr als einem Angriff“ erklärte Yoshinori mit bestimmter und zugleich leicht beunruhigter Stimme. Geschockt blickten die anderen drei Jonin zum erfahrensten Mann der Gruppe. Einen Eunicida mit nur einer Attacke ins Jenseits befördern? Wie war das möglich? Die riesigen Würmer waren schon immer die größte Gefahr für die auf Menschen die auf den hiesigen Inseln lebten. Auf den etwas größeren Inseln mit mehr Bevölkerung installierte man deswegen vor einigen Jahren gar spezielle Abwehrgeschütze an den Eingängen der Siedlungen, damit die Menschen sich überhaupt gegen Angriffe der Ungetüme verteidigen konnten. Obgleich es selten war das sich eines dieser Wesen nahe an die Dörfer heran wagte, da die Tiere große Menschenmassen meiden und nur einzelne Personen, zweier oder dreier Gruppen maximal, als Ziele ihrer Jagd haben. Doch wenn ein Eunicida zuschlägt endet dies meist tödlich für das Opfer, denn ein ausgewachsenes Exemplar stellt selbst einen ausgebildeten Ninja keinen einfachen Gegner dar. Wie also konnte der Unbekannte dies mit einem einzigen Schlag geschafft haben? Und wie sollten die Vier nun vorgehen?
Der Plan war klar, zumindest für den Dienstältesten und damit Ranghöchsten der Gruppe. „Vergesst das aufteilen, wir wissen jetzt wo der Eindringling ist und zu was er im Stande ist. Wenn wir ihn schnappen wollen, müssen wir gemeinsam angreifen. Kensuke und ich werden versuchen ihn in den Nahkampf zu verwickeln und an der Flucht zu hindern, Shin und Hina, ihr unterstützt uns aus sicherer Entfernung.“ Damit war war der gebürtige Chikyu Nin aber gar nicht einverstanden und zog sofort sein Schwert aus der Scheide. „Denkst du nicht, ich sollte mich besser in den Nahkampf begeben? Mein Zanetsuken dürstet schon nach einem würdigen Gegner und dessen Blut an seiner Klinge“ In Wahrheit war es wohl weniger das Schwert als Shin selbst, der sich mit einem starken Gegner messen wollte, wer ein solches Monster mit einem Schlag erledigen kann, der musste ihm schließlich würdig sein. Die vier stürmten derweil los als Shins Einwand sehr zu seinem missfallen abgelehnt wurde. Yoshinori hatte Kensuke einst als Genin ausgebildet und durch jedes blutige Ritual bis zu seiner Jonin Ernennung begleitet, die beiden funktionieren wie eine gute geölte Maschine, da würde Shin ihnen nur in die Quere kommen, so Yoshinori. Außerdem habe er neben seinen Senor Fähigkeiten noch einige Tricks drauf, von denen der grauhaarige gar nichts ahnen würde.

Es dauerte dann nur ein paar Minuten bis die Gruppe durch das kleine Wladstück hindurch in der Nähe des wenige Kilometer entfernten Tatorts angekommen war. Um es dem Gegner trotz der hier recht offenen Fläche möglichst schwer zu machen sie kommen zu sehen, setzte Hina das Kirigakure no Jutsu ein, um den Nebel auch hier ähnlich Dicht wie an der Küste werden zu lassen. Den unmengen an Wasser um sie herum sei dank, war dies auch nicht die schwerste Aufgabe für die Suiton Expertin. „Kensuke!“ flüsterte der Sensei seinem ehemaligen Schüler, welcher zustimmend nickte. Darauf sprangen beide Shinobi in die Höhe und warfen je zwei Shuriken in Richtung ihres Gegners, ehe sie auf dem Kadaver des Wurmes landeten um sich von dort ab zustoßen und hinter ihren Wurfgeschossen her auf den noch unbekannten Eindringling zu zufliegen. Widerwillig blieb Shin wie ihm befohlen zunächst zurück und versuchte durch den Nebel zu beobachten wie sich die beiden Männer schlagen würden, auch wenn ihm dies als nicht in Mizu no Kuni geborener etwas schwerer viel als seinen Kameraden.


Code:

   [color=cyan]Kirigakure no Jutsu - Hidden Mist Technique[/color]
   [b]Rang:[/b] D
   [b]Reichweite:[/b] Nah - Mittel
   [b]Chakrakosten:[/b] Gering - Hoch
   [b]Voraussetzung:[/b] Ausbildung in Kiri no Sato
   [b]Beschreibung:[/b] Mit diesem Jutsu ist es dem Anwender möglich, Nebel wie aus dem Nichts aufsteigen zu lassen. Dieser Nebel kann so dicht sein, das man nicht einmal mehr  die Hand vor Augen sieht, sofern der Anwender genug Chakra hierfür aufwendet. Dies erlaubt dem geschulten Shinobi, ungesehen aus dem Hinterhalt zu attackieren. Orientierung ist lediglich noch durch das Hören, Schmecken, Riechen und Fühlen möglich, der Sehsinn wird nutzlos. Selbst die mächtigen Doujutsu Sharingan und Rinnegan sind machtlos gegen diese Technik.
Gast
Gast

avatar


Nach oben Nach unten

Re: [1 Jahr in der Vergangenheit] Ein Zusammtreffen an der Küste

Beitrag von Hyuuga Junji am Mo Jun 06, 2016 6:10 pm

Die Kampfgeräusche waren verklungen und das heulen des noch immer nach Salz schmeckenden Windes kehrte zurück. Er vertrieb die Staubschwaden, die jene Auseinandersetzung aufgewirbelt hatte und offenbarte nun gänzlich das Bild des toten Ungeheuers, welches sein Bezwinger noch niemals zuvor gesehen hatte. Junji wischte sich in einer lässigen Bewegung etwas Schmutz von der Schulter und machte einige Schritte auf den überlriechenden Kadaver zu, um ihn genauer zu betrachten. Im Kampf hatte Zen geschwiegen und auch zuvor hatte sie nichts verlauten lassen, was genau diese Art war die der Hyuuga auch so sehr an seiner Vertrauen schätzte, die seelenruhig auf seiner Schulter verharrte. Sie sprach nur, wenn sie wirklich etwas zu sagen hatte oder wenn man sie etwas fragte. Er war sich sicher, dass die Echse sehr genau wusste, was dort vor ihm lag, doch scheinbar war diese Information für sein zwingendes Überleben nicht wichtig gewesen, was letztendlich auch zutreffend gewesen war.
Die zerfetzten Kopfsegmente lagen in einem kleinen Krater und eine grünliche Flüssigkeit trat aus dem Körper aus, versickerte im sandigen Boden. Junji hielt sich einen der weiten Ärmel vor die Nase, doch das half wenig, der beißende Gestank stieg in seine Nase, doch das hielt ihn nicht davon ab, alles zu examinieren. Mit einer eleganten Bewegung schlug der Sannin mit der freien Hand einen seiner Ärmel zurück und griff mit der bandagierten Hand nach einem Stück der gebarstenen Panzerung. Das kleine Stück war schwerer als erwartet und präsentierte sich in einem merkwürdig öligen Schimmer im schwachen Licht der Sonne, welche langsam von dichten Regenwolken verdeckt zu werden drohte.
"Was ist das?", tönte seine Frage durch seine Gedanken, denn auch die Stabilität erwies sich als besser, als jene der Chitinpanzer von anderen Insekten.
"Das Material oder das Wesen?"
"Das Wesen."
"Ein Eunicida, ein sehr großer sogar. Diese Wesen kamen hier in früheren Zeiten sehr häufig vor, heute gibt es nur noch wenig, da die Jagd auf sie schon vor tausenden Jahren sehr intensiv war."
"Kann man es zähmen?"
"In unseren Schriften gibt es dazu jedenfalls keine Quelle. Ausschließen würde ich es allerdings nicht."
Junji schwieg. Achtlos warf er das Panzerstück wieder in die kleine Grube und erhob sich aus seiner Hockhaltung, um das Wesen noch einmal im Ganzen zu betrachten. Sein Byakugan aktivierte sich und seine neue, in Ruhe gefasste Einschätzung der Länge des Monsters verbesserte sich auf mindestens 12 Meter. Es gab ein weitreichendes Tunnelsystem in der näheren Umgebung, was vermutlich als Fortbewegungsmethode diente, doch im Inneren des Eunicida gab es ebenfalls große Mengen des sandigen Untergrundes, was zeigte, dass es ihn nicht nur zur Seite schaufelte, sondern ebenso zu sich nahm. Kein weiteres Exemplar war in Sicht und so beschloss der Sannin seinen Weg fortzusetzen, den Bogen um das Dorf auszuweiten und bei seinen Kontrollen nun auch unter den Boden zu schauen, um nicht ein weiteres Mal einer solchen Überraschung zum Opfer zu fallen. Gerade aber, als er eine solche Kontrolle tätigte, war es nicht die Gefahr aus dem Untergrund, nein, es war die Gefahr auf der Erde, die sich ihm nun offenbarte. Innerlich fluchend musste Junji feststellen, dass seine kleine Eskapade aufgeflogen war und seine Befürchtung sich bewahrheitete.

Ein Tropfen klatschte hörbar auf seine Schulter, gefallen aus dem immer grauer werdenden Himmel und ein Donnergrollen schallte aus der Ferne an sein Ohr. Der Wind riss an seinen schwarzen Haaren und dem weiten Kimono. Es war als wollte der Himmel seinen Unmut über das bevorstehende Aufeinandertreffen ausdrücken, welches der Sannin schweigend und reglos erwartete. Man hatte ihn entdeckt und ein klassisches Team aus vier Shinobi näherte sich aus dem Dorf, welches er eigentlich geplant hatte zu umgehen. In der Ferne erkannten sie ihn vermutlich bereits als kleinen Punkt, weshalb es sinnlos war sofort zu fliehen, denn eine Verfolgung würde mehr Zeit in Anspruch nehmen als ein Kampf, Zeit die man nutzen konnte, um Verstärkung anzufordern. Das zumindest glaubte Junji, der sich in seiner Kampfkraft selten einem Gegner gegenüber gesehen hatte, der ihn vor unlösbare Probleme stellte. Vielleicht war es Arroganz, doch der Sannin war nicht ohne Grund in seinem Rang und das würde er auch dieses Mal beweisen.
Drei Männer und eine Frau stürmten im Laufschritt auf ihn zu, ihrem Chakralevel nach zu urteilen, welches für den Hyuuga klar sichtbar war, alle auf einem recht hohen Niveau. Schnell wurde klar, dass sie den Kampf nicht in die Breite tragen wollten, sondern sich in eine klassische Offeniv - und Unterstützungsabteilung aufteilten, die womöglich mit geballter Kraft eintreffen würde. Eiskalt blickte er in die entschlossenen Gesichter und immer wieder zuckte die Zunge der Echse auf seiner Schulter zwischen den schuppigen Lippen hervor. Die Frau formte ein Fingerzeichen und ein dichter Nebel tat sich wie aus dem Nichts auf, der sich trotz des starken Windes und des aufkommenden Regens kein Stück bewegte. Junji erkannte schnell warum, denn es war Chakra, welches sie nun wie eine Wolke umgab und wohl vielen die Sicht genommen hätte, doch einem Byakugan nahm man nicht so einfach die Sicht. Schon früher hatte er die Geschichten jenes Nebels gehört, aus dem die Shinobi des Nebelreiches lautlos ihre Opfer meuchelten und sich damit einen überdauernden Ruf geschaffen hatten. Der Sannin zeigte jedoch noch immer keine Regung, stand dort, wartete ab.
Zwei der Männer sprangen auf und schickten Shuriken auf die Reise, die gezielt in seine Richtung flogen und mit einem kurzen Intermezzo der Angreifer von eben jenen auch gefolgt wurden. Für einen normalen Shinobi hätte dieser Angriff unter Umständen ausgereicht, doch was sie nicht wussten war, dass Junji alles genau sah und keiner der Züge ihn dadurch überraschte. Blau leuchtete das Chakra um seine Rechte auf, nachdem er den weiten Ärmel zurückgeschlagen hatte und wehrte einen Shuriken mit einem Klirren so ab, dass er den Anderen gleichsam mit aus dem Weg räumte. Somit blieben nur noch die beiden Shinobi übrig, die auf ihn zuflogen wie eine Rakete. Geschickt schnellte seine Linke nach vorn, fing einen Tritt des Älteren ab, unter welchem er zeitgleich hinwegtauchte, um den Angriff des Zweiten mit einem lauten Krachen in den Boden gleiten zu lassen.
Sofort bemerkte der Sannin, dass er es mit zwei starken Taijutsuka zu tun hatte, die sofort nachsetzten und versuchten, ihn mit Angriffen einzudecken, um eine offene Stelle in seiner Deckung auszumachen. Man hörte nur das laute Klatschen von Haut auf Haut oder seltener das Krachen von verfehlten Faustschlägen in den Boden, denn sie Bewegungen der drei Kämpfenden verschwommen im Laufe der Minuten, in denen sich Junji darauf beschränkte zu verteidigen und sich in einem Kreis mit dem Rücken scheinbar unbeabsichtigt zu den beiden anderen Drängen zu lassen, um diese so zu einem Einreifen zu zwingen. Seine beiden Gegner waren gut und verlangten ihm viel ab, doch ein Nahkämpfer wusste sehr schnell, wenn er einem Angreifer überlegen war. Diese Gleichung war jedoch nicht äquivalent, denn ein Angreifer konnte das über einen Verteidiger niemals sagen, was ein tiefgreifender taktischer Vorteil war, den er gedachte auszunutzen. Und zwar wollte der Hyuuga wissen, was noch auf ihn wartete, ehe er begann wirklich zu kämpfen und so musste er eine vermeintlich offene Angriffsfläche bieten, die hoffentlich das gewünschte Ergebnis brachte. Die harschen Blicke seiner Kontrahenten, deren Zorn und Wut immer deutlicher wurden konterte er selbst mit stoischer Ruhe und äußerster Konzentration. Hier galt es niemanden zu unterschätzen und ein einziger Fehltritt würde Leben kosten. Seines oder das seiner Gegner.
Hyuuga Junji
"Künstler des Todes"


avatar
Anzahl der Beiträge : 328
Anmeldedatum : 21.11.15

Shinobi Akte
Alter: 27
Größe: 183cm
Besonderheiten: Stark vernarbt, linker Arm fehlt


Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: [1 Jahr in der Vergangenheit] Ein Zusammtreffen an der Küste

Beitrag von Gast am Di Jun 07, 2016 9:04 pm

Nun ging es also los, der Fremde würde zeigen müssen ob er wirklich so fähig war wie Yoshinori es zuvor im Dorf angedeutet hatte. Zumindest im Bezug auf den Riesenwurm hatte der Sensor Shinobi recht behalten, wie der frisch erlegte Körper des Ungetüms auf der ansonsten offenen Ebene verriet. Durch den Schutz des durch ein Jutsu erzeugten Nebels, suchten sich Shin und Hina auch genau jenen toten Eunicida als Deckung aus. Von dort beobachten sie wie ihre Kollegen mit höher Geschwindigkeit auf den Feind zuflogen um diesen blitzschnell zu erledigen. Es war die typische Angriffstaktik welche die Shinobi des Wasserreichs bereits seit hunderten, wenn nicht gar tausenden, von Jahren anwendeten. Ein oder zwei Krieger fielen durch den Nebel verdeckt mit einem Überraschungsangriff über den Gegner her, während der Rest der Gruppe im Hintergrund blieb. So konnte die wahre Stärke der Einheit geheim gehalten werden, sollte der erste Angriff misslingen. In den letzten Jahren hatte Shin an diversen Operationen teilgenommen die dank dieses Manövers teilweise in kürzester Zeit als Erfolg verbucht werden konnten. Heute brachte besonders Hinas Anwesenheit einen großen zusätzlichen Vorteil, denn dank ihrer großartigen Chakrakontrolle konnte Sie einen so dichten Nebel erzeugen wie kaum ein anderer.

Es waren also perfekte Voraussetzungen um der Auseinandersetzung ein schnelles Ende zu bereiten und doch hatte der 35jährige Jonin ein merkwürdiges Gefühl bei der Sache. Irgendetwas stimmte mit dem nicht identifizierten Shinobi nicht. Normale Gegner gingen bereits in Verteidigungsposition sobald die ersten Nebelwolken auftraten, dieser jedoch zeigte keinerlei Reaktion, er stand einfach da, beinahe regungslos. Zwar hatten sich Shins Augen durch die vielen Jahre in Chigiri an den Nebel gewöhnt, er konnte das Gesicht des Unbekannt aber in diesem Moment trotzdem nicht durch die dichte Wand erkennen. Daher war es ihm auch nicht klar ob dieser seiner Kameraden überhaupt erahnte oder nicht, so oder so war das verhalten aber sehr merkwürdig. Ein lautes klirren machte dann deutlich das die Shuriken von Kensuke und Yoshinori vom Ziel abgewehrt wurden und selbst die Angriffe der Taijutsuka währte der Eindringling zunächst scheinbar problemlos ab. Wie macht er das? ging es dem grauhaarigen Mann durch den Kopf, denn so etwas hatte er noch nicht gesehen. Trotz der Sichtverhältnisse und trotz der eingespielten Fähigkeiten ihres Partner gelang es den beiden Chigiri Ninja nicht auch nur einen Treffer zu landen. Mit schnellen und gleichzeitig eleganten Bewegungen wehrte der Fremde Attacke um Attacke ab. „Verdammt, wer zum Teufel bist du?“ schrie Kensuke seinem Gegner entgegen als dieser sich ein weiteres Mal scheinbar spielend leicht unter dessen eingesprungenen Tritt hinweg duckte und ihn mit einer leichten Berührung aus der Balance brachte. „Halt uns ja nicht zum Narren, oder du spürst die Gewalt des Blutnebels!“ brüllte der Junge Mann weiter, ehe sein früherer Lehrer ihn kurzzeitig zur Ruhe brachte. Doch so einfach war das nicht, Kensuke war schon seit seiner Kindheit ein Heißsporn und die Tatsache das er schon minutenlang keinen Treffer setzen konnte brachte ihn innerlich zur Weißglut. Was beiden Angreifern dabei aber wohl entging war, das sie ihren Kontrahenten unbewusst in Richtung ihrer Teammitglieder trieben... oder war es überhaupt so? Shin wollte daran inzwischen nicht mehr so recht glauben. Für ihn sah es so aus als wäre es der Unbekannte, der die Richtung festlegte, nur wie? Die Shuriken und den Angriff der beiden hätte er eventuell noch hören können, auch wenn es unwahrscheinlich war. Unter keinen Umständen jedoch, hätte er Hina und ihn sehen können als sie sich angeschlichen haben. Wie also wusste er wo sie waren? War er etwa auch ein Sensor?

In seinem Kopf spielte Shin darauf einige Möglichkeiten durch, wie er weiter vorgehen könnte. Kurz griff er dabei bereits an sein Schwert doch ein Angriff jetzt wäre wohl nicht von Erfolg gekrönt gewesen. So wie sich der Shinobi bewegte und seine Gegner kontrollierte, bestand zudem die Gefahr das dieser den inzwischen fast blind vor Wut anstürmenden Kensuke in Shins Schwerthieb trieb und sich die Teammitglieder so gegenseitig ausschalteten. Das Risiko war zu groß. Ein Genjutsu war aber auch nicht möglich, dazu hätte er den Fremden überhaupt erst einmal richtig zu Gesicht bekommen müssen, was bei diesen Sichtverhältnissen und der Geschwindigkeit des Kontrahenten nur schwer möglich war. Dann noch in seinen Kopf einzudringen um ihm eine Illusion vorzutäuschen? Nein, das war definitiv auszuschließen. Es blieb also nach Meinung des zweitältesten der Gruppe nur eine Lösung. „Du musst den Nebel gleich auflösen“ sprach er daher zu seiner Kollegin die nicht recht verstand was Shin von ihr wollte. „Spinnst du, ohne das Kirigakure no Jutsu fliegt unsere Tarnung auf und unseren Hinterhalt können wir vergessen? Du hast doch Yoshinoris Plan gehört.“ Natürlich hatte er das, aber dieser Plan war nun nichtig, denn der Gegner hatte offensichtlich Fähigkeiten die der Senpai nicht einkalkuliert hatte. All zu lange wollte er dies nun aber nicht erklären, dazu fehlte schlicht die Zeit. „Es gibt keinen Hinterhalt, der Kerl weiß längst wo wir sind. Er muss ebenfalls starke, sehr starke sensorischen Fähigkeiten haben, darum nähern die Drei sich auch stetig unserer Position. Wenn wir ihn jetzt noch überraschen wollen, dann nur damit das wir die Initiative ergreifen, also löst du auf mein Kommando gefälligst den Nebel.“ meinte mit immer noch ruhiger, aber dieses mal doch bestimmter Stimme und deutete dabei über den Kadaver vor ihnen hinweg auf die Bewegungen der Kampfgruppe.
Für einen Moment zögerte die Kunoichi noch, doch jetzt bemerkte auch sie das ihr Kollege recht hatte. „Was hast du vor?“ wollte sie aber noch wissen, ehe sie der Aufforderung folge leisten würde, worauf Shin sie in seine Taktik einweihte. „Er bewegt sich zu schnell, der Hitzkopf und der Alte können da nicht mithalten. Also müssen wir ihn langsamer machen und seine Bewegungen einschränken. Deswegen werde ich mit etwas Feuer einen Keil in die Gruppe treiben, danach musst du sofort deine Wasserpeitsche einsetzen und ihn einen Moment mit deinem Chakra fesseln. Ich werde ihn dann mit Arijigoku schachmatt setzen.“ Ein gewagter Plan, zweifelsohne, doch in jetzigen Situation erschien es Shin, die beste Möglichkeit zu sein. Sobald der Eindringling erst mal im Treibsand stecken würde, hätten Sie leichtes Spiel mit ihm.

Während die Gruppe der Taijutsuka nun schon sehr nah bei Ihnen war, warteten die beiden Ninjutsu Spezialisten noch immer auf den richtigen Moment... „Jetzt!“ gab der gebürtige Chikyû dann plötzlich das Zeichen und sprang dabei einige Meter nach hinten und in die Höhe, wobei er eilig die nötigen Fingerzeichen formte. Auch Hina verließ ihre Position und stoppte den Chakrafluss, womit die Nebelwand schlagartig schwächer wurde. Katon: Gōkakyū no Jutsu hallte es dann aus Shins Richtung, ehe ein großer Feuerball auf die Kämpfer zu flog und die Nebelschwaden dabei vertrieb. Wie erhofft trennte dieser die Gruppe auf, doch Shin musste nachdem er gelandet war erst wieder seine Körperenergie konzentrieren um das nächste Jutsu wirken zu können. Es kam nun auf Hina an die man bereits beim Einsatz ihres Mizu no Muchi Jutsus startete. Bis hierhin lief der Plan, das zweite Jutsu musste aber auch treffen und den Gegner lange genug aufhalten, ansonsten würde der nun zumindest als dunkelhaariger Mann erkennbare Feind sicher der Falle entkommen können.


verwendete Jutsu

Code:
[b][color=red]Katon: Gōkakyū no Jutsu [Großer Feuerball][/color][/b]
[b]Rang:[/b] C
[b]Reichweite:[/b] 50 und mehr Meter
[b]Chakrakosten:[/b] mäßig
[b]Voraussetzung:[/b] /
[b]Beschreibung:[/b] Eine große Menge Chakra wird hier in der Lunge gesammelt und verlässt den Mund in Form eines gigantischen Feuerballs. Der Durchmesser beträgt schon bei wenig Chakra mehrere Meter, und desto mehr man in ihn setzt, desto größer wird er und desto weiter fliegt er. Der Schaden, den er bei einem direkten Treffer anrichtet, reicht aus, um einen Menschen zu töten.

Code:
[color=cyan][b]Mizurappa [Violent Water Wave][/b][/color]
[b]Rang:[/b] C
[b]Chakraverbrauch:[/b] mittel
[b]Reichweite:[/b] mittel
[b]Voraussetzung:[/b] -/-
[b]Beschreibung:[/b] Bei diesem Jutsu speit der Anwender einen großen Wasserball auf den Gegner. Dieses Jutsu hat eine große Ähnlichkeit mit Goukakyuu no Jutsu.
Gast
Gast

avatar


Nach oben Nach unten

Re: [1 Jahr in der Vergangenheit] Ein Zusammtreffen an der Küste

Beitrag von Hyuuga Junji am Mi Jun 08, 2016 12:09 pm

Junji antwortete nicht. Er vergeudete keinen Atem um belanglose Gespräche während eines Kampfes zu führen, doch es war gut zu sehen, dass zumindest einer seiner Gegner keinen großen Geduldsfaden hatte, womöglich sogar wankelmütig war. Die Gewalt des Blutnebels war jedoch in der Tat etwas, dem er skeptisch entgegensah, nicht weil er sie für lächerlich hielt, sondern viel eher deshalb, weil er in dieser Auseinandersetzung ein Zeitlimit hatte, wenn er sich nicht mit ihrer ganzen Stärke schlagen wollte. Während sich die drei Männer behakten, mit Schlägen eindeckten und überhaupt einen Nahkmapf in sehr hoher Geschwindigkeit führten, erkannte der Sannin, dass jene anderen beiden ein kurzes Gespräch führten. Zu gern hätte er ihre Worte vernommen, doch die Entfernung zwischen ihnen war zu groß, also galt es zu warten und zu reagieren, wie es auch der ursprüngliche Plan war. Innerlich bereitete sich Junji schon auf alles vor und das Chakra begann in ihm zu brodeln, unter der Haut zu kochen, es wartete nur darauf auszubrechen.
Urplötzlich, ohne Vorwarnung begann sich der Nebel zu lichten und die Sicht aufzuklären, was nur zwei Gründe haben konnte. Erstens er behinderte sie selbst, oder zweitens, sie hatten durchschaut, dass er ihn in keinster Weise beeinträchtigte. Beides war wahrscheinlich, doch die Frage blieb zu klären, ob sie sich darüber im Klaren waren, wie das Byakugan funktionierte. Zeit zum erörtern hatte der Hyuuga nicht. Der dritte Mann, der Gruppe sprang empor, formte Fingerzeichen und ein gezielter Feuerball flog in die Richtung der Kämpfenden. Mit einem Satz nach hinten wich er aus, die beiden anderen taten es ihm gleich, jedoch in die andere Richtung. Geschickt drehte sich Junji im Fluge um, kam mit Blickrichtung zu den Ninjutsu am Boden auf und nun war es an der Frau ein Suitonjutsu auf ihn zu schießen. Die kräftigen Wassermassen flogen auf ihn zu und der Sannin duckte sich, verkleinerte seine Silhouette, als er seine bandagierte Rechte nach vorne warf, um eine unsichtbare Druckwelle in ihre Richtung zu feuern. Das Chakra des Hakke Dai Kusho durchbrach den Druck des Wassers und spaltete die Welle auf, sodass das kalte Nass zu beiden Seiten an ihm vorbeirauschte. Die Macht seines Angriffs war jedoch noch nicht gebrochen, die Druckwelle erfasste die Kunoichi nämlich, hob sie von den Füßen und schleuderte sie mehrere Meter nach hinten, wo sie eher schlecht als recht, jedoch ohne Verletzung unspektakulär aufkam. Sofort rappelte sie sich wieder auf und fluchte jäh auf den Unbekannten, der noch immer mit ausgestreckter Hand in Lauerfaltung verharrte und aus seinen gefährlichen Augen jede Regung seiner Gegner beobachtete. Der Kampf hatte gerade erst begonnen.
Nur langsam richtete sich Junji auf und lies die Hand sinken, doch er machte weiterhin nicht den Anschein eines Aggressors, sondern gab sich mit seinem Reaktiven Part zufrieden. Die Echse auf seinen Schultern verharrte gleichsam still und zeigte auch bei stärksten Bewegungen kaum eine Regung.
"Ihr habt mich entdeckt.", sprach der Sannin langsam und in nichtssagender Stimme, "Dahingehend gebe ich mich geschlagen. Wenn ihr mich aber einfach meiner Wege gehen lasst, verlasse ich euer Land wieder und niemandem passiert etwas. Ansonsten werde ich diesen Kampf bis an sein bitteres Ende führen."
Innerlich verspürte Junji nicht die geringste Lust diesen Kampf unbeendet ziehen zu lassen, denn er liebte den Nervenkitzel, er liebte das Töten auch wenn man ihm das nicht ansah. Das Blut seiner Feinde zu vergießen war für ihn die größte Wonne, doch er war ebenso ein Profi, wie er auch ein Künstler war und so galt es immer abzuwägen. Die Gefahr war noch immer da und auch wenn das bisher gezeigte Niveau weit davon entfernt war ihn zu beeindrucken, so war dies noch lange kein Indikator dafür, dass es nicht noch wachsen würde. Somit nahm er die letzte Chance an, den Konflikt mit dem geringsten Risiko zu lösen, auch wenn er nicht glaubte, dass es so funktionierte. Ein weiteres Donnergrollen durchzuckte den Himmel gefolgt von einem Blitz, während es langsam begann zu regnen.

Techniken:


Hakke Dai Kusho
Typ: Taijutsu
Rang: B
Chakrakosten: Mittel
Reichweite: Mittel
Voraussetzung: Juuken, Junji als Lehrer
Beschreibung: Bei dieser Technik, einem verstärkten Hakke Kusho, sammelt der wieder Anwender Chakra an einem Körperteil, vorzugsweise der Handfläche und feuert dieses in einer unsichtbaren Druckwelle in eine Richtung. Die Kraft des Jutsus ist stark genug um Felsen zu zertrümmern und Knochen zu brechen.
Hyuuga Junji
"Künstler des Todes"


avatar
Anzahl der Beiträge : 328
Anmeldedatum : 21.11.15

Shinobi Akte
Alter: 27
Größe: 183cm
Besonderheiten: Stark vernarbt, linker Arm fehlt


Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: [1 Jahr in der Vergangenheit] Ein Zusammtreffen an der Küste

Beitrag von Gesponserte Inhalte

Gesponserte Inhalte



Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten