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 Hakuos Labor

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Ryôkai Hakuo
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BeitragThema: Hakuos Labor   Do Jun 02, 2016 12:37 am

Uhm....ja... Hakuos Labor eben. Mit vielen Schlangen und so.
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Ryôkai Hakuo
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BeitragThema: Re: Hakuos Labor   Fr Jun 03, 2016 3:28 pm

cf: Friedhof

Mondän sprang der Ryôkai von Baum zu Baum, während er den weißhaarigen Zwerg über die Schulter gelegt hatte und á lá Taxi in sein trautes Heim transportierte. Und wie es sich für einen strapaziösen Gast gehörte, kam es auch mal zu diversen Komplikationen und ein aggressives Verhalten wurde an den Tag gelegt. So wehrte sich sein Passagier, der im Übrigen den Namen Izanagi Shura trug mit mehreren punktuellen Tritten und Schlägen, welche die Hinterseite des Schwertkämpfers missbrauchten. Doch die verursachten Schmerzen waren durchaus passabel und so verzog der Hüne keine einzige Miene. Wie sagt man so schön? Man soll gleiches mit gleichem vergelten und so hob Hakuo einer seiner Pranken an, blickte musternd nach hinten und fixierte seine  beiden goldgelben Augen auf das prachtvolle Hinterteil der Izanagi, welches wohl durch elitäres Training eine wohlproportionierte Form inne hatte. Wirklich süß. Nun war es soweit. Während sich der Serpent in einer rapiden Geschwindigkeit weiterhin nach vorne bewegte, wanderte seine rechte Hand schwungvoll auf den Podex des Weibsbildes. Der Ryôkai schlug zu. Mehrere kräftige Schläge folgten auf das Geschehen und das Popöchen der Schwertkämpferin wurde kräftig versohlt. Hakuo hingegen genoss diese Prozedur. Wie oft kam es denn bitte vor, dass man als Mann die Möglichkeit hatte eine Dame so figurativ zu bestrafen. “Böses Mädchen Shorty-chan. Du abgrundtief böses Mädchen. Ruhe jetzt. Sei artig!“ Das Mienenspiel auf der Physiognomie des Jounins nahm eine triebhafte Nuancierung an. Seine Augen verdrehten sich und die Zunge des Mannes kam lüstern aus seiner Futterluke hervor. “Hohoho. Süßes Hinterteil hast du da. Schön knackig und wohl geformt. Machst du Squats Shorty-chan?“ Shura musste ihn hassen. Sie musste es einfach nach all den dissonanten Aktionen, welche Hakuo mit ihr veranstaltete. Jedoch störte es den skurrilen Schönling wenigst wie andere Persönlichkeiten auf seine grotesken Handlungen reagierten. Er machte sich eher einen Spaß daraus und genoss jede einzelne Reaktion, die durch seine sonderbaren Tätigkeiten verursacht wurden. Nach wenigen Minuten verließen die beiden auch das Waldgebiet und genossen eine unglaublich chaotische Aussicht. Der Serpent hatte den Standpunkt seines Hauses im Flüsseviertel bestimmt. Warum? Ganz einfach. Es handelte es sich hierbei um eine schöne Landschaft, die dennoch etwas abseits von Chigiri lag. Zahlreiche Flüsse durchkämmten das Land und somit wurde das Gebiet nur selten von außenstehenden Touristen oder anderen Menschen besucht. Diese Ortschaft war perfekt. Hier und da waren zwar einige Leute, doch diese interessierten sich selten bis gar nicht für die Experimente, die Hakuo veranstaltete. Er war hier für sich alleine und hatte somit seine Ruhe. Der Shinobi sprang mit einem Satz nach vorne, als er auch seelenruhig in die Tiefe stürzte, um schneller in seinem Labor zu sein. Zahlreiche Gedanken bildeten sich in seinem Kopf während er in Richtung Flüsseviertel stürzte. Er war froh darüber, dass sich die Weißhaarige geöffnet hatte. Zwar hatte er nur kurz das Vergnügen das wahre Gesicht seiner Wegbegleitung zu sehen, doch immerhin hatte sie sich ihm geöffnet. Ihr ging es nicht so gut wie sie es vorgab und so musste Hakuo wohl ein wenig Detektiv Conan spielen und die Wahrheit ans Licht bringen. Den Fall würde er jedoch erst in seinem Labor angehen. Dort angekommen, blickte er gemütsarm auf den Boden. “So wir sind endlich da.“ Eventuell breitete sich ein Gefühl der Verwunderung bei Shura aus, weil kein einziges Gebäude weit und breit zu sehen war. Ein Labor jedoch musste versteckt und schwer zu entdecken sein und genau dies traf auf die Heimstätte des Ryôkais zu. Routiniert zog er an einem kleinen Grashalm, injizierte ein wenig seines eigenen Chakras dort ein und aus dem Erdboden öffnete sich ein kleines Tor, in dem eine düstere Treppe nach unten führte. Die Izanagi verweilte immer noch auf dem Rücken des Serpents, als er sie auch nach unten ließ. „Herzlich Willkommen im Hotel Snakey-chan. Falls dich mal einer meiner Schlangen kitzelt. Nicht übel nehmen….“ Erneut so ein perverser Satz aus dem Munde des Schlangenmannes, als er auch seine Hand vor sein Mundwerk legte und ein lautes, schrilles Kichern von sich gab: “Hohoho. Meine Schlange könnte dich kitzeln. Verstehst du den Witz Shorty-chan? Verstehst du ihn? Ich mein… meine Schlange...“ Hakuo war erheitert über seinen schelmischen Witz, der wohl in einer pubertierenden Gruppe voller Jugendlichen mehr als gut ankommen würde. Sukzessiv lief der Jounin die Treppe runter, als sie auch endlich das eigentliche Ziel erreichten. Ein exorbitantes Labor, welches durch zahlreiche Utensilien und verschiedensten Gefäßen auffiel. Es war riesig und in den Gefäßen waren verschiedene Körperteile von Menschen zu sehen, die sich in einer grünen Flüssigkeit befanden. Dies war auch der Grund warum der Ryôkai den Kopf abgetrennt hatte und ihn bei sich trug. Es war eine experimentelle Leichenstätte, in der auch eine Masse an Schlangen ihren Wohnraum bezogen. Unter all diesen Apparaten war ein kleiner Wohnbereich, samt Küche und Esstisch zu sehen. “Setz dich Shorty-chan. Ich fange gleich an zu kochen und mache etwas zu essen für uns.“ Ob sie seiner Einladung wohl nachging?
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Izanagi Shura
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BeitragThema: Re: Hakuos Labor   So Jun 05, 2016 12:01 am

Auch wenn es sich bei Shura grundlegend um eine Person handelte, welche sich von Provokationen nicht beeindrucken ließ und ein herausragendes Talent dafür besaß ihren Mitmenschen mit so viel Desinteresse und dargestellter Belanglosigkeit zu begegnen, dass Sympathiepunkte sich nicht gerade in Massen sammeln wollten, war es doch wahrlich keine Lüge, wenn man behauptete, dass dieser Mann sie wirklich aufregte. In Chigiri To traf man selten auf eine Person, welche sich hingegen der allgemeinen, gesellschaftlichen Normen über die kühle, distanzierte Höflichkeit, lediglich ein dünner Schleier vor Tod, Blutdurst, sowie Verderben, hinwegsetze und in solch einer Offensichtlichkeit sein aufdringliches, rückhaltloses Verhalten zur Schau stellte. Und um ehrlich zu sein kam die Schwertkämpferin absolut nicht damit zurecht, war das Einstellen auf individuelle Persönlichkeit eh nicht gerade die größte Stärke der sozialschwachen Dame. Tatsächlich schien dieser Mann die sonst so unverbindliche, gefasste Shura völlig aus dem Konzept zu bringen und schenkte ihren Schlägen vorerst keinerlei Beachtung. Er wollte erst gar nicht daran denken die junge Frau auf ihre Forderung herunter zu lassen und schleppte sie perplex dreinblickend einfach mit, bei der geringen Größe ihrerseits kein sonderlich kraftaufwendiges Handeln für den Hünen. Noch während die Izanagi wiederwillig zappelte und vergeblich versuchte in ihrer Position an die am Obi befestigten Schwerter zu gelangen, wurde sie Zeugin davon, wie sich beide Jonin in beachtlicher Geschwindigkeit vom Friedhof entfernten, Richtung südliches Flüsseviertel, wie sich nach kurzer Zeit herausstellte. Sie hatte schon erwartet, dass solch eine abstruse, seltsame Kreatur ihren Wohnsitz nicht mitten in der Innenstadt befestigte und jenes, bewässerte Gebiet stellte eine schöne, wenn auch einsame Gegend Chigiris dar. Für eine kurze Zeit herrschte Stille, bekanntlich Ruhe vor dem Sturm und die Weißhaarige ließ ihren Blick über die Straßen schweifen, wand sich ab und zu immer noch kämpferisch im Griff Hakuos, als wolle sie einfach nicht wahrhaben wollen von letzterem mitten in der Öffentlichkeit getragen zu werden, schien sich jedoch vorrübergehend auf die Landschaft zu konzentrieren. Immer wieder tauchten vereinzelt kleine Häuser auf und die beiden bewegten sich an, durchs Wasser gleitenden Schiffen vorbei, deren begrenzte Insassen beim Anblick des Riesen und seines lebendigen Gepäckes vermutlich perplexer schauten, als Shura selbst zu Beginn. Sie wusste, dass sich in diesem Gebiet nur wenige Ninja aufhielten, ein Großteil der Familien hatten ihre Anwesen im Stadtbereich des Blutnebels. Die Menschen hier lebten überwiegend vom Fischverkauf und dem Betrieb kleiner Lokale, in vereinzelten war sie zu früherer Zeit selbst schon gewesen. Wenn die Kenjutsuka genauer darüber nachdachte, viel ihr auf schon eine ganze Weile nicht mehr hier gewesen zu sein. Lag es an den Erinnerungen, welche sie mit einigen Orten hier verband? Oder viel mehr an den Gestalten in jenen Erinnerungen. Tatsächlich jedoch, schlichen sich momentan keinerlei schmerzende Bilder in ihren Kopf und das Labyrinth, bestehend aus wegversperrenden, dornenbeinhaltenden Hecken wurde vorerst nicht betreten. Doch ehe sich Shura genauere Gedanken über diese Thematik machen konnte, blickte sie sogleich schockiert auf, als der Schwertkämpfer es doch tatsächlich wagte seiner Begleitung ans Hinterteil zu fassen, letzteres mehrere Male und mit absoluter Sicherheit nicht unabsichtlich. „Pfoten weg! Gott ich bring dich um!“ In ihrer vielversprechenden Rage, angemerkt wäre der Kopf ihres Peinigers schon längst samt gewisser Weichteile gefallen, wenn die junge Frau nur in der Lage dazu gewesen wäre, vergaß sie sogar das sonst übliche Siezen und schlug Hakuo mit voller Wucht auf den Rücken. Blöd nur, dass sich ihr Stärkenbereich auf Geschwindigkeit auslegte, nicht auf Körperkraft, was bei der schmächtigen Statur wahrlich kein Wunder war. Noch während er ein, von der Izanagi nun so gar nicht betontes Körperteil hochlobte, stieg eine unverkennbare, wenn auch durchaus neuartige Röte in das Gesicht der Frau. „Dumme Drecksschlange“ entgegnete sie ihm trotzdem in zurückgewonnenem, kühlen Tonfall, welcher anmerken ließ, was sie in Zukunft mit ihm vorhatte. Wie konnte solch eine undisziplinierte Person nur den Rang eines Jonin erreichen? Zumindest schienen die beiden nun endlich am Ziel angekommen zu sein, wenn sich auch kurzzeitige Verwunderung im Inneren Shuras breitmachte, immerhin waren die umliegenden Gebäude meterweit von den Ninjas entfernt. Als sich der umliegende Boden auftat und somit den Eingang zu einem Geheimversteck offenbarten, hatte die nun wieder ruhiger gewordene Kunoichi jedoch schon damit gerechnet und gab nur ein unbeeindrucktes Schnauben von sich, woraufhin sie endlich heruntergelassen wurde. Für den ersten Moment zuckte ihre Hand nachtragend zum Griff ihres Katanas, doch hielt sie ein, angetrieben von einer langsam auftuenden, doch äußerst starken Neugierde, ihr Inneres förmlich überkommend beim Anblick des dunklen Weges ins Unbekannte. Eine Person mit halbwegs gutem Menschenkenntnis und vernünftiger Lebensweise hätte die Situation vermutlich sofortig genutzt und wäre ohne Eintritt gegangen, doch irgendetwas hielt Shura davon ab. Vermutlich weil es genau das war, wonach sich ihr energisches, ruheloses Gemüt sehnte. Eine Herausforderung, Antworten auf die Fragen der Neugierde. Und so lief sie langsam und in gar paranoider Aufmerksamkeit die Treppen herunter, lauschte dabei dem grottigen Witz ihres Gesprächspartners und schenkte ihm genervt Antwort. „Ja schon klar.“ Mit einem strengen, doch interessierten Gesichtsausdruck betrat sie letztendlich das Heim Hakuos, welches sich sogleich als professionelles Labor herausstellte. Ohne auf die Anweisung ihres Gastgebers zu hören, durchstreifte Shura fasziniert den Raum und ließ ihr violettes Augenpaar über die zahlreichen Gerätschaften und eingelegten Gliedmaßen streifen. „Nein ich will nichts“ gab sie abwesend zurück und blieb vor einem weiblichen Torso, umgeben von grünlicher Flüssigkeit stehen.
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Ryôkai Hakuo
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BeitragThema: Re: Hakuos Labor   Mo Jun 06, 2016 6:16 pm

Resolut bewegte der Ryôkai seine Quadratlatschen in Richtung Küche, um seinem Gast eine exquisite Mahlzeit zuzubereiten. Auf der Karte standen heute ein aromatisch köstlicher Caesar Salat, garniert mit elitärem Balsamico-Dressing. Dazu ein saftiger Krabbenburger aus der Krossen Krabbe, der aus feinster Gehirnmasse von einer in Bio-Umgebung gezüchteten Frau bestand, mariniert in Augenbrauensauce und dazu eine frische Popelvinigrette, welche je nach Belieben in die Speise hinzugefügt werden konnte. Als Dessert gab es Mousse au blonde Haare, welches wohl definitiv besser schmeckte, als die Pferdefleischlasagne, die es vor einiger Zeit im Lidl zu kaufen gab. Während der Serpent all seine Schränke durchforschte ,um nach den passenden Zutaten zu suchen kam ihm auch einer seiner Schlangen entgegen, welche obskur nach oben blickte und sich wohl fragte was sein Meister im Moment tat und welch Schönheit er in diesen einsamen Palast gebracht hatte. Für Hakuo waren diese Reptilien durchaus seine besten lebendigen Freunde, mit welchen er die meiste Zeit seines durchwachsenen Lebens verbrachte. Sie waren die einzigen Lebewesen, die ihm zuhörten und ihm auch durch gewisse Geräusche das Gefühl einer beseelten Konversation gaben. Routiniert legte er seine Hand auf seinen Kumpanen und begann diesen liebevoll und voller Zärtlichkeit zu streicheln, als sein Geselle - den er übrigens liebevoll „Schlango-chan“ getauft hatte – begann ein Gespräch anzufangen. “SSSSSSSSSSSSSSSSSSSSS“ Hakuo war ein Schlangenflüsterer. Er war der Lord Voldemort des Naruto Universums und konnte durch das jahrelange Zusammenleben mit diesen Individuen ihre Sprache verstehen – zumindest Ansatzweise – okay, vielleicht doch nicht ganz so viel wie er annahm, aber er konnte sie verstehen. Ein scheues Lächeln verfestigte sich auf dem Mundwerk des Hünen, als er auch seine beiden Okulare verdrehte und plötzlich laut anfing zu lachen. Dieser Schlango-chan war wahrlich ein Witzbold und ein imponierender Charmeur war er auch noch. Ein wahrer Comedian in seiner Szene und wohl der lustigste Geselle im gesamten Labor. Der Ryôkai lachte und lachte, als er sich auch langsam wieder gefangen hatte und die Aussage der Schlange erwiderte: “Hohoho. Schlango-chan du Witzbold. Aber ja du hast Recht. Meine Begleitung hat wirklich einen Prachthintern. Diese Pobacken sind ein Traum...“ Der maskierte Jounin senkte den Geräuschpegel seiner Aussage, und legte seine Hand vorsichtig vor den Mund, damit auch nur sein länglicher Freund diese Aussage hörte. “Und ich hatte ihn in der Hand. Habe sogar draufgeschlagen. Ein wahrer Leckerbissen sag ich dir. Hohoho.“ Die Viper war sichtlich eifersüchtig und ärgerte sich darüber, dass sein Meister zum Zug kam und diese pompösen Körperteile in der Hand halten dürfte. Und erneut ergriff das Reptil das Wort und setzte seine Beobachtungen mit einem heiteren “SSSSSSSSSSSSSSS….SSSSSSS….SSSSSSSSSSSS.“ fort. Und erneut fing der Schwertkämpfer an, nicht mehr aus dem Lachen zu kommen. “Ach Schlango-chan. Du hast schon wieder Recht. Ihre Br…. Ihre Br… ihre Brüste sind wirklich klein. Hohohohoho. Aber sie liegen bestimmt gut in der Hand…“ Es war eine unabsichtlich laute Aussage. Die Izanagi war sichtlich das Ziel aller Begierde und auch Schlango-chan schien von ihr angetan zu sein. Vorsichtig nahm er seinen kleinen Gefährten auf den Arm, entschloss sich doch nichts zu kochen, weil er ja eigentlich nicht kochen konnte und das auch nie wirklich praktiziert hatte. Entschlossen ging der Ryôkai nun zu seinem Besuch, welche sich dem Anschein nach vor einen seiner Behälter gestellt hatte und diese beobachtete. Was ihr wohl durch den Kopf ging? Normalbürger, die er zuvor in sein Labor eingeladen hatte und anschließend ermordete versprach er immer Superkräfte und ein hochwertiges Leben, welches ohne Krankheiten von dannen ging. Leider ist keiner seiner Experimente wieder zu seiner Existenz zurückgekehrt und die Regeneration durch die Zellen der Schlange sind ausgeblieben. Hakuo beging zahlreiche Wiederholungen – änderte immer wieder die Formel der Flüssigkeit, blieb aber leider bis heute erfolglos. Vielleicht war es dieses mal ja anders und er konnte mit Shura als Glücksbringer einen bahnbrechenden Erfolg landen. Diskret und völlig unbemerkt setzte er seinen Freund Schlango-chan auf die Schulter seiner weißhaarigen Begleitung, damit dieser ihren Körper erkunden konnte. “Nicht erschrecken Shura-chan. Da möchte jemand in das Paradies und deinen wundervollen Körper erkunden.“ Der Ryôkai errötete ein wenig an dem Gedanken was sein treuer Kumpane wohl alles mit ihrem Körper anstellen konnte. Auch ein wenig Blut schoss aus der Nase des Hünen. Die Gedanken über die nackte, großartige Haut und die lüsterne Fantasie, die der Schwertkämpfer sich in seinem Zerebrum ausmalte waren einfach wundervoll. Mit diesen triebhaften und schönen Fiktionen im Kopf schritt der Jounin nun in Richtung einer Gerätschaft, der in der Nähe der Behälter stand. Mit ein paar Klicks und getippten Befehlen übergab er das Signal ein neues Konvolut vorzubereiten. Gekonnt legte er den abgetrennten Kopf hinein in das Gefäß, drückte einen Knopf, als sich auch das Glasgefäß schloss und eine grüne Flüssigkeit mit der neuen, verbesserten Formel das ganze Behältnis füllte. Es würde einige Tage dauern bis er ein Ergebnis sah und hoffte darauf, dass die noch lebenden Zellen regenerierten und einen zierlichen Körper aufbauten. Erneut wandte er sich seinen lüsternen Gedankenspielen zu, schritt auf Shura zu und suchte nach seinem länglichen Freund Schlango-chan. Ob er sich noch in der Weißhaarigen befand? Oder wurde er von der missmutigen Schwertkämpferin schon ermordet – wie all seine Freunde, die ihr in die Hände fielen? “So Shorty-chan. Wie du sehen kannst war das doch nicht unser Abendessen. Ich experimentiere gerne. Leider kann ich auch nicht kochen, weshalb ich dir nichts anbieten kann...“ Das Augenpaar des Serpents wanderten auf den Hintern der Weißhaarigen. Er hatte wahrlich Gefallen dran gefunden. “Hrhrhrhrhrhr.
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Izanagi Shura
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BeitragThema: Re: Hakuos Labor   Fr Jun 10, 2016 5:22 pm

So vertrieb er sich also die Freizeit, führte seine Forschungen fort, spielte dreist mit dem Leben anderer oder besser gesagt mit ihrem Tod. Shura fand es widerlich, wie der Mann sich die manifestierten Hüllen anderer einfach annahm und sie wie sein Eigentum behandelte, andererseits übte das Dargebotene auch eine gewisse Faszination auf sie aus und zwar jene, die es unmöglich machte den Blick von den konservierten Leichnamen abzuwenden. „Interessant“ murmelte die Weißhaarige, während sie ihre Hand vorsichtig auf das Glas legte, die einzige Trennwand zwischen ihr und dem Torso, eingehüllt in grüner, dicker Flüssigkeit. Mochte sich der vernünftige Teil ihres Inneren zwar auf die Abneigung gegenüber Hakuo und dem zu sehenden versteifen, so konnte sie letztendlich doch nicht leugnen, dass die Neugierde viel größer war, als das eigentlich gar nicht vorhandene Mitleid. Die Katze kann sich noch so sehr mit der Maus anfreunden und gute Seiten zeigen, bekommt sie Hunger, ist alles vergessen. Wer war Shura denn, um über die Grausamkeit eines anderen urteilen zu können? Sie selbst, das heranziehende Unwetter, der einschlagende Blitz, war doch nicht viel besser, wenn sie ihre Brutalität auch andersartig auslebte, doch sicher nicht mit mehr Reue als der Blauhaarige. Auf dem Kampffeld gab es bekanntlich kein Entkommen vor ihr, völlig irrelevant welch Alter oder Geschlecht ihre Gegner besaßen, war ihr danach, durchzog ihre scharfe Klinge alles. Kalt, desolat, rastlos. Und nun versuchte dieser Wahnsinnige mit seiner irrwitzigen Art eine Mauer zu zerbrechen, die schon längst als unzerstörbar galt. Lächerlich! Selbst ihre verstorbenen Teamkameraden, die wenigen Seelen, welche einen Platz im Inneren Shuras erhalten hatten, würden ihn für dieses fruchtlose Unterfangen auslachen. Zumindest belästigte der Schwertkämpfer seine Kollegin momentan nicht und machte sich, in Hoffnung der Dame, daran einfach das Essen zuzubereiten, auch wenn sie selbst keinen Bissen davon zu sich nehmen würde. Doch scheinbar vergönnte man ihr dieses Glück nicht und sogleich wurde die Kenjutsuka aus ihren Gedanken gerissen, nur um Zeuge von einem lauten, sinnlosen Gespräch zwischen Hakuo und einem seiner Haustiere zu werden. Langsam, ja gar wiederwillig wand sie sich vorrübergehend von den Versuchsobjekten des Mannes ab und richtete genervt, beobachtend das stechende Augenpaar auf ihren Gastgeber. Konnte er wirklich so simpel mit dem Schuppentier kommunizieren? Oder tat er das alles nur, um die junge Frau weiter zu provozieren? Doch schien das Wesen bei genauerer Betrachtung tatsächlich mit ihm zu sprechen, blöderweise über sie! Und fast selbstverständlich, ging es natürlich wieder um den mittleren, hinteren Bereich ihres Körpers. Mit einem Blick, der wahrlich pure, empfundene Bösartigkeit demonstrieren sollte, blickte die Izanagi zu dem Duo herüber und drehte ihr Hinterteil provokant von ihnen weg. Die Überbringung war eindeutig, Hakuo würde nie wieder so nah an sie herankommen. Doch als wären die bisherigen Dreistigkeiten des Mannes nicht genug gewesen, kam er nun auch noch in beachtlicher Lautstärke auf die verhältnismäßig geringe Oberweite seines Gastes zu sprechen. Empört, doch nach wie vor nicht gesegnet mit wahrhaft, impulsiven Emotionen, blickte sie auf und verschränkte ihre Arme abweisend vor der Brust. So klein waren sie gar nicht! Und überhaupt, was interessierte sie die Meinung eines perspektivlosen Idioten, welcher allem Anschein nach keineswegs mit seinen Forschungen weiterkam. In herausfordernder, demonstrativer Art drehte sie ihren zierlichen Körper wieder in Richtung Versuchsobjekte und versuchte den Schlangenflüsterer vorerst zu ignorieren, dachte daran einfach wieder zu gehen, doch genau in diesem Moment kam er direkt auf sie zu, den kleinen Lakaien im Schlepptau, welchen er ungefragt auf die Schulter seiner Gegenüber setzte. Da war er wieder, der Drang ihm augenblicklich den Kopf abzutrennen, sie hasste es, hasste diese unvorhersehbaren Berührungen, egal wo und bedeutungslos durch wen. Doch richtete sich ihre Aufmerksamkeit vorerst auf das kleine Schuppentier, welches sogleich sachte, doch erbarmungslos und in gewisser Geistesabwesenheit gepackt wurde, um eventuelle, ungewollte Erkundungstouren zu vermeiden. Manch einer hätte erwartet sie würde das Tier nun brutal zerquetschen, bis ihm die Augen aus dem Kopf schossen, doch stattdessen hob die junge Frau ihren feingliedrigen Finger und ließ ihn in kreisförmigen Bewegungen, sachte über den Kopf der Schlange gleiten, welche sich trotz allem unter strenger Beobachtung der Jonin befand. Für manch einen mochte ihr plötzliches Verhalten seltsam erscheinen, insbesondere, wenn man die harte Art bedachte, mit welcher sie sich die andere Schlange in jenem Raum vornahm, doch besaß Shura schon immer eine gewisse Zuneigung zu Tieren. „Armes Ding. Musst dir täglichen den Schwachsinn von diesem Idioten anhören“ murmelte sie gedankenverloren, ehe das zierliche Wesen erneut auf die Schulter der Weißhaarigen gepackt wurde, nach wie vor unter strenger Begutachtung und letztere sogleich auf Hakuo zuschritt, mit nicht gerade versöhnlichem Ausdruck. „Das war mir klar“ wurde schroff entgegnet, ehe sie direkt vor ihm zum Stehen kam, diesmal den direkten Blick in seine schlangenartigen Augen nicht zu fürchten schien, löste es auch nach wie vor ein unangenehmes Gefühl in ihrem Inneren aus. „Izanagi-san! Und hört auf mich andauernd anzustarren, notgeiles Schwein. Das nervt.“
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Ryôkai Hakuo
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BeitragThema: Re: Hakuos Labor   Di Jun 28, 2016 11:36 am

Klassisch und mit einer ungewöhnlichen Konstanz blickte der Ryôkai auf das Hinterteil der Weißhaarigen. Die Form und die Rundungen waren wahrlich tadellos, jedoch gab es eine Sache, die den Schwertkämpfer immens störten. Wieso zur Hölle musste sie eine Art Laken tragen, welches ihre mustergültigen Körperteile verdeckte? Was sprach dagegen ein wenig Haut zu zeigen? Für einen Moment verschwand der Blauhaarige in seinem Gedankenpalast und malte sich die Vorzüge eines gemischten Bades in den heißen Quellen aus. Was würde er alles tun, um Shorty-chans Popöchen in diesem Paradies voller Dampf und Hitze zu sehen. Zwei schwitzende Körper und definitiv kräftigender als eine Flasche Actimel am Tag – denn auch eine heiße Quelle schickt blaue Männchen in das Innere deines Körpers und stärkt die Abwehrkräfte! Mit einem energischen Kopf schütteln verschwand er auch wieder aus seinem Luftschloss und wimmelte all die perversen Gedanken ab, die ihm im Momentum durch den Zerebrum schossen. Auch wenn er selber nicht das Vergnügen haben konnte, hatte sein treuer Gefährte und Freund Schlango-chan seinen Spaß und schlängelte seine längliche Existenz im Paradies herum. Hakuo konnte von Glück reden, dass die „Aggrobraut“ nicht seinen nächsten Kumpanen ins Delirium befördert hatte und ihm sein wunderschönes Leben nahm. Im Gegenteil – sie lies das Reptil machen und hatte dem Anschein nach nichts dagegen, dass der kleine Racker ihren Körper erkundete. Hatte sie in der kurzen Abwesenheit des Ryôkais in der Küche etwa eine Anti-Aggressiontherapie angefangen und war nun von ihren hitzigen und kriegerischen Charaktereigenschaften befreit? Hatte sie sich etwa geändert oder war sie tief im Inneren gar nicht die schlecht gelaunte Mörderin, für die sie sich nach außen ausgab? Auch wenn der Serpent sehr wenig Ahnung von menschlichen Charakterzügen hatte, wusste er aus Büchern, dass Homo Sapiens sich Fassaden aufbauten, um ihr wahres Ich zu verstecken – genau wie er selber nur dass er sich eine sichtbare Maskerade aufgebaut hatte, während Shura eventuell eine unsichtbare Maske trug, um ihr wahres Ich zu verstecken. Waren die beiden sich vielleicht doch ähnlicher als man denken konnte? Nein – niemals. Nach einigen Momenten der Stille kam auch Schlango-chan aus der Weißhaarigen gekrochen. Endlich. Routiniert und erwartungsvoll bückte der Schwertkämpfer sich nach unten und hielt seine Hand an sein Ohr, um der Berichterstattung seines Freundes zu lauschen. “SSSSSSSSSSSSSSSSSSSSS“ Welch exzellente und detaillierte Reportage das Reptil doch von sich gab. Jede Körperzone wurde dem Forscher partikulär und ausführlich beschrieben, sodass sich Hakuo ein meisterhaftes Bild in seiner Fantasie ausmalen konnte. Ein leises Kichern entwich dem Ryôkai aus seinem Mundwerk, als er sich auch seinem länglichen Mitbewohner zuwandte und ihm sachte den Kopf streichelte. “Hihihi. Gut gemacht Schlango-chan. Sie hat wirklich schöne Körpermaße! Hihihi.“ Erneut schoss ein wenig Blut aus seiner Nase und auch eine deutliche Rötung seiner Physiognomie war bemerkbar zu sehen. Das weibliche Geschlecht war schon ein fantastisches Werk Gottes und wie der Zufall es so wollte – hatte er genau solch eines in seinem Haus. Warte…Er hatte eine lebendige Frau in seinem Haus und  dies das erste Mal. Laut seiner Adoptivmutter konnte das nur eines bedeuten. Der Herzschlag des Serpent nahm ein ungeheures Tempo auf, als er seine Okulare auch auf die kleine weißhaarige Dame fixierte und sie leichtfertig an den Schultern packte. Die goldgelben Augen des Hünen durchdrangen das Weiblein, als er auch eine laute Aussage traf: “Shoorty-chan. Bist du meine Freundin?… Bist du meine Freundin?!... Eine kurze Stille zierte das Labor, als es auch weiterging. “MAMA! ICH HAB EINE FREUNDIN!!!“ Lauter wie ein Feuerwerk. Bombastisch. Phänomenal. Und ganz und gar nicht pädophil (!!!). Sukzessiv ließ Hakuo nun auch wieder von ihr ab und setzte sich an dem Tisch und bat Shura kurz darauf sich auch zu setzen. “Jetzt aber mal zu ernsteren Themen… Welche Körbchengröße hast du? Und was genau ist eigentlich mit dir los? Du wirkst ab und an ein wenig bedrückt. Gib mir eine Antwort mein Schatzi-chan.“ Ein exorbitantes und fröhliches Mienenspiel zierte das Gesicht des Serpent. Ob sie ihm wohl eine Antwort auf all seine Fragen geben würde?
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Izanagi Shura
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BeitragThema: Re: Hakuos Labor   Sa Jul 16, 2016 12:12 am

Wie unglaublich obszön, pervers und bestückt mit direkter Schamlosigkeit konnte ein Mann, in diesem Fall sogar ein Krieger, denn bitte sein? Da wollte er sein schlangenartiges Augenpaar, selbst nach mehrfacher Aufforderung, einfach nicht von gewissen Körperteilen Shuras wenden. So machte sich ein eingehendes Gefühl des Unmutes in ihr breit, durchzog ihren zierlichen Körper, verursachte eine Gänsehaut und ließ ihren Kopf brummen. Nicht aus Angst, sondern simpel aufgrund der Tatsache, dass sie es schon längst nicht mehr ertrug so völlig ohne Umschweife angestarrt zu werden. Sein Blick schien sich förmlich durch ihre Haut zu bohren und erneut kribbelte es in den Fingern der Weißhaarigen. Wie gerne hätte sie ihr Katana gezückt und diesem Irren den Kopf abgeschlagen. Vermutlich würde er selbst bei rollendem Haupte noch ein breites Grinsen auf dem maskierten Gesicht tragen. „Euch sollte man die Lippen zusammennähen!“ entgegnete sie, ohne sich der fragwürdigen Fratze ihres Gastgebers zuzuwenden. Gar in provokanter Ignoranz, wand sie ihre Aufmerksamkeit lieber den konservierten, menschlichen Gliedmaßen zu, auch wenn die tatsächlichen Gedankengänge der jungen Frau, längst nicht mehr von dem anzüglichen Geschwafel ihres Gegenübers abzubringen waren, staute sich die Wut in ihrem Inneren doch von Wort zu Wort an. So langsam war sie sich ziemlich sicher, dass der Schwertkämpfer unter starken Halluzinationen litt, sprach er doch tatsächlich mit dem weißen Schuppentier und ignorierte völlig den alleinigen Schulteraufenthalt der Schlange. Man dürfte meinen, mit solch realitätsabschweifenden Wahrnehmungen wäre es unmöglich den Beruf eines Shinobi ordentlich und mit Disziplin auszuführen, doch wusste die Izanagi leider selbst, eben jenes verzerrte Bild der äußerlichen Eindrücke konnte mit Erfolg gekürt werden, vorausgesetzt man brachte die nötigen Fähigkeiten mit. Immerhin waren nachweislich viele, große Ninjas, auch vergangener Zeit, nicht ganz klar im Kopf. Oder war dies nur eine eingeredete Entschuldigung Shuras, stand es um den Geisteszustand ihrerseits doch ebenfalls längst nicht mehr herausragend? Letzteres änderte jedoch nichts an ihren Zweifeln, bezüglich der Zurechnungsfähigkeit Hakuos, erinnerte er doch viel mehr an einen Clown von Sinnen, als an einen ernstzunehmenden und gefährlichen Gegner auf dem Schlachtfeld. Vermutlich konnte man diesbezüglich auch Shuras Sicherheit begründen, den Mann ohne Probleme in die Knie zu zwingen. Zumindest ihr Selbstbewusstsein ließ sich nicht von den psychischen Erschwernissen beeinflussen! Doch noch ehe sie einige, äußerst blutige und brutale Tagträumereien in die Tat umsetzten konnte, wurde die Jonin plötzlich von ihrem Gesprächspartner gepackt, welcher scheinbar völlig aus der Haut fuhr und seine gelben Augen, mit schmerzender Direktheit, in die violetten seiner Gegenüber starren ließ. „Was zu….“ weiter kam die überrumpelte, spontan aus ihren Gedanken gerissene Frau gar nicht. Die Worte blieben förmlich in ihrem Halse stecken, war jedoch fragwürdig, ob der Grund darin in dem Gebrüll des Gastgebers oder dessen bohrendem Blick lag. Für einen kurzen Moment herrschte gar gruselige Stille auf die seltsame Annahme des Irren, Shura blickte ihn mit fast monotoner Überraschung an, schien völlig mitgerissen von seinem explosionsartigen Ausbruch, ehe sie sich wieder zu fassen schien und grob die Arme ihres Gegenübers wegschlug. „FASS MICH NICHT AN!“ entgegnete sie lauthals und rieb sich über die Arme, als müsste sie eine brennende, schmerzende Flüssigkeit abreiben. Auf die irrwitzige Vermutung der Schlange ging sie erst gar nicht ein. Natürlich war sie nicht seine Freundin! Er war viel eher dabei die Kenjutsuka als seine Feindin anzuheuern. Nur langsam schien sie sich zu beruhigen und massierte sachte ihren Nasenrücken. Doch als wolle der Mann seinen Gast absichtlich zum Ausbruch bewegen, fragte er, nach einer weiteren, anzüglichen Anmerkung, auch noch was mit ihr los sei. Nichts ist los. Alles ist normal! Wutentbrannt starrte die Weißhaarige ihn an, während sich auf ihrem Gesicht eisige Gleichgültigkeit ausbreitete, schienen ihre klaren Augen förmlich aufzuflammen. „Ich bin nicht dein Schatzi-chan!“ Sie hatte genug von seiner auftreibenden Respektlosigkeit, er würde lernen die Izanagi ernst zu nehmen. Er saß bereits, diese Position würde sein Bewegungsfeld einschränken. Und niemand war so schnell wie Shura…. und so impulsiv voreilig, wenn es um ihren Stolz ging. Ein kurzer Moment der Ruhe herrschte, sie schien sich äußerlich wieder gefasst zu haben und schielte leicht zu Hakuo rüber, ehe kaum für das bloße Auge sichtbar ihr Katana gezogen wurde, nur damit sie daraufhin einen flinken Sprung nach vorne wagen konnte, um ihrem dreisten Gesprächspartner die Klinge an den Hals zu halten. „Eigentlich kämpfe ich beidhändig, doch du bist es nicht wert zwei Klingen zu beschmutzen!“ Es benötigte einiges, um die unsichtbare Mauer der Kunoichi zu zerbrechen. Er hatte es geschafft.
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Kami no Sekei
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BeitragThema: Re: Hakuos Labor   Mo Aug 08, 2016 9:03 am


2 Wochen Zeitsprung
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Die Ereignisse des Ingame sind ab diesem Punkt 2 Wochen in die Zukunft gerückt. Im Laufe dieser 2 Wochen sind die Events abgelaufen und jeder Charakter kann sich selbst ausmalen was er in diesen 2 Wochen noch zusätzlich erlebt hat.


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