Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


Team

Saori Junji
Chiyo


Unter dem Sternenhimmel [Gegenwart | Hyuuga Junji & Kiryu Nyra]

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Unter dem Sternenhimmel [Gegenwart | Hyuuga Junji & Kiryu Nyra]

Beitrag von Gast am Do Jun 02, 2016 6:43 pm


Strangers like Us
Far below the stars you came
You are the beginning of my future, a future of eroded pleasure, not knowing what I want. Because you choke me, confuse me and rob me of my ego. Can I trust you? These emotions, I don't know, will they learn but just at that moment we are strangers.
Where there's beauty beyond your dreams


Ein Pfad, dessen Weg durch das Gestrüpp in ein Nichts führen mag, jene die zu blind sind um den Weg zum Paradies zu finden. Für Unwissende mag der lange steinige, von überwuchternen Bäumen ein Weg zum Nichts führen. Nur wenige kennen den dort, den Nyra selbst ihr kleines Paradies nennt. Sobald man erst angekommen ist, erblickt man einen kleinen Bachlauf, der geradewegs zu einer verborgenen heißen Quelle führt, dessen Wasser leuchtend klar unter dem Sternenhimmel glitzert. Und während die Schwarzhaarige in aller Seelenruhe ein heißes Bad nimmt, bemerkt sie nicht das die verschlossenen Augen einer Seele auf sie nieder blicken und der Beginn einer unwissenden Zukunft beider darstellen.
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Re: Unter dem Sternenhimmel [Gegenwart | Hyuuga Junji & Kiryu Nyra]

Beitrag von Gast am Fr Jun 03, 2016 12:02 pm

,,Du kannst nicht davon laufen…Nyra…Nyra!“

Keuchend schreckte die Schwarzhaarige aus einem ihrer seelenlosen Träume auf, Schweißperlen rannen ihr wie zarte Kristalle über die bleiche Haut, deren sonstiger Pfirsichfarbener Ton durch des Mondes Licht vollkommen fahl wirkte. Mit einem atemlosen seufzen richtete sich die Kunoichi auf, fuhr sich durch die dunkle Mähne, deren Strähnen ihr verirrt in das feminine Gesicht fielen und stützte sich mit der linken auf der weichen Matratze ihres Bettes ab. Immer noch glitt das verschwommene Gesicht eines Unbekannten vor ihrem inneren Auge, leblose Augen starrten in der ihre Saphirblauen, deren Glanz schimmernd im Mondlicht das tiefe Blau des Ozeanes wieder zu spiegeln vermag, doch es war die Stimme, eine Stimme die lebloser und rauer nicht hätte sein können, doch zugleich so bekannt und dennoch unbekannt, es schien als würde ein Teil ihres Selbst zu ihr sprechen, sie aus jenen Albträumen reißen wollen. Doch wusste sie nicht damit umzugehen. Ihr Blick glitt aus dem Fenster was sie vor einigen Tagen sauber gemacht hatte, da es zurzeit derweilen keine Missionen für sie gab, hatte die Schwarzhaarige ihre Freizeit damit zu gebracht ihre Wohnung aufzuräumen. Das Dorf war trotz jener Nacht recht aktiv, so hatte der Nudelladen vor ihrer Türe gar noch auf und die betrunkenen Zivilisten feierten wahrscheinlich irgendetwas belangloses, womit die Kunoichi so oder so nichts hätte anfangen können. ,,Was soll’s…“, erklang es leise aus ihrem Munde, als die junge Dame sich letztendlich dazu aufraffte und mit einem seichten Schwung aus dem Bett, auf ihren Füßen landete. Sich streckend, gab ihr Rücken ein hörbares knacken von sich und mit einem verwirrten Augen blinzeln trat sie geschmeidig hinüber zu ihrem Kleiderschrank. Davor stehend kamen ihr die zahlreichen Kimono’s entgegen geflogen…Von wegen aufgeräumt, grummelte sie im Inneren und versuchte das Chaos aus Stoff von ihrem Kopf zu befreien. Nyra entschied sich für einen schlicht schwarzen Kimono, dessen dunkler Stoff die nun mehr blasse Haut der jungen Frau wie zartes Elfenbein schimmern ließ, deren Augen schillernd durch die schwarze Mähne zu dringen schien, als sie sich das lange Haar auf den Rücken warf. Mit einem weißen Gürtel befestige sie den Kimono an ihrem Leib, trat in die Sandalen die sie vor einigen Monaten ergattern konnte, an dessen Riemen kleine Muscheln befestigt waren.

Warme Sommerluft schlug ihr entgegen, tief sog Nyra die Luft in ihre Lungen, stieß jene mit einem hörbaren schnaufen aus und blickte nach rechts. Die feiernden und grölenden Passanten zu ihrer Linken wanken ihr aufmunternd zu, als solle sie sich geradewegs zu ihnen bewegen, doch jene nicht weiter beachtend trat Nyra los, in Richtung des Waldes. Einzig und allein den Gedanken habend sich ein heißes Bad unter freiem Himmel zu gönnen. Denn wann sonst schien der Himmel mit übermäßigen Sternen übersät und bot somit einen traumhaften Blick auf jenes Dunkel was von leuchtenden und tanzenden Punkten begleitet war? Durch die zahlreichen Gassen tretend, hier und dort das fauchen einer Katze welche sie womöglich erschrocken hatte bei ihrer nächtlichen Jagd, kam Nyra dem Wald immer näher, ehe sie gänzlich über das feuchte, durch die schwüle Lufttemperatur, Gras trat. Seichte Halme strichen ihr über die nackten Beine, dort wo sie ihren Kimono hoch hielt um den schwarzen Stoff nicht mit Nass in Berührung kommen zu lassen. Kurz einen Blick über die Schulter riskieren, dass ihr auch ja keiner folgte, wich Nyra vom Pfad ab und begab sich auf einen eher steinigen und von hohen Gräsern und Unkraut überwucherten Weg. Das Rauschen der Bäume, deren Blätter im zarten Wind nach zu geben schienen, klang wie beruhigende Musik in ihren Ohren, das Plätschern eines Bachlaufes unterstützte die Natur in ihrem musikalischen Vorhaben, einer traumhaften Nacht. Sich an einem Baum abstützend trat Nyra über einen gefallenen Baum, aus dessen zerstörten Rinde erneutes Leben an Natur seinen Platz fand.

Heißer Dampf stieg ihr entgegen, bildete nahezu eine nebelartige Schicht über die Luft, während der kleine Wasserfall das warme Wasser zum Plätschern brachte. Kleine Wellen schlugen gen das Gestein, das jenes Wasser im Inneren der kleinen Oase hielt. Doch es glich keiner Oase, sondern viel mehr einer heißen Quelle die im verborgenen Schatten der Bäume lebte. Nur wenige kannten die Quelle außerhalb des Dorfes, denn der Weg dahin erschien einem lang doch durchaus wert, denn allein der Anblick jener Natur raubte selbst Nyra jedes Mal den Atem. Die Lichtung war nicht allzu groß, doch bot sie von der Quelle aus einen einwandfreien Blick auf den Sternen übersäten Himmel. Den Knoten von ihrer Taille lösend, dort wo der Stoff ihren Körper bedeckte, glitten Band und Kimono zu Boden. Entblößten die nackten weiblichen Rundungen Nyra’s, deren Händen zu ihrem nachtschwarzen Haar glitten und es zu einem mehr oder weniger haltbaren Dutt nach oben befestigten. Kühle doch von Sommerluft getragener Briese, umschmeichelte der Wind ihre Weiblichkeit, als Nyra einen Fuß vor den anderen trat und langsam in das heiße Wasser stieg. Das heiße Nass ummantelte ihren nackten Leib und mit einem hörbaren seufzen der Erleichterung trat Nyra in die Mitte der Quelle. Rieb ihren verspannten Nacken und neigte jenen Kopf zur Seite. Langsam blickte sie gen Wasser, erkannte das Spiegelbild, die junge Frau darin die ihr furchtlos entgegen blickte, deren Seele jedoch tief verborgen hinter den Saphirblauen Augen lag. Mit ihrer rechten fuhr sie über ihre linke Wange, über die silbernen Schlangenschuppen die sanft glitzerten. Sie fühlten sich unter ihrer Haut weich an, doch verachtete sie das was sie sah. Sich auf die Lippen beißend, schloss sie ihre Augen und versuchte das heiße Wasser um sie herum zu genießen. Hier würde sie vorerst keiner stören.
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Re: Unter dem Sternenhimmel [Gegenwart | Hyuuga Junji & Kiryu Nyra]

Beitrag von Hyuuga Junji am Mo Jun 06, 2016 7:42 pm

Tief war der Seufzer aus Junjis Kehle, als er sich mit der bandagierten Hand an den Baum zu seiner Rechten lehnte und den anstrengenden Tag endgültig hinter sich ließ. Die Kageernennung war in vollem Gange und der Trubel im Dorf und um es herum waren gar nicht sein Metier. Als Schiedsrichter oder Überwacher hatte er den ersten Teil des Wettkampfes gehütet und was ein Spektakel versprochen hatte zu werden, folgte auch diesem Ruf, wurde ihm gerecht. Wichtig für die Wahl des Hokage würden derartig unwichtige Präsentationen jedoch nicht werden, zumindest hoffte der Sannin das nicht. Eine Profilierung dieser Art war mehr ein Zirkus, um den Massen das hinter den Kulissen abgespielte Schauspiel irgendwie schmackhaft zu machen, doch mehr nicht. Nichtsdestoweniger hatte Ikazushi Shiosai seinen Respekt gewonnen, denn sein Jutsu hatte wahrlich Macht bewiesen, was allerdings auch nichts daran änderte, dass er Ausländer war. Besonders in diesen Zeiten wurde so etwas genau bewertet und jeder wäre ein Narr anzunehmen, dass dies nicht in Zukunft noch den ein oder anderen Streit vom Zaun brechen würde. Der Hüne würde sich beweisen müssen.
Hier jedoch war Junji weit von all dem Trubel entfernt und nichts umgab ihn, als das seichte Zirpen der Grashüpfer und das Plätschern eines Wasserfalls in der Ferne. Der Mond war bereits am Himmel, doch es war noch immer so warm wie am Tage. Seine Hand erspürt die wärme gar noch in den Bäumen und so genoss er die seichte Brise, die aufkam und das Rascheln der Blätter in das nächtliche Konzert mit einbrachte. Jener entfernte Wasserfall war sein Ziel, denn an diesem Ort gab es eine sprudelnde, heiße Quelle, die er in früheren Jahren immer für seinen Schatz gehalten hatte. Niemals hatte der Sannin dort eine andere Seele erblickt und stets allein gewesen, was er als einen sehr erstrebenswerten Zustand ansah. Nicht jeder sah das so und so suchte auch nicht jeder nach solchen Orten, was sein Glück immer gewesen war. Dieses Kleinod war einer dieser Schätze und es war schon viel zu lange her, als dass Junji ihn das letzte Mal aufgesucht hatte.

Er lies die Hand sinken und stapfte weiter durch das Unterholz, bog und brach Äste auf seinem Weg, ehe er schließlich in einen dichten Bambuswald kam, der bezeichnend für die Umgebung der Quelle war. Der Geruch des Wassers lag schon in der Luft und geduldig schlug der Hyuuga seine weiten Ärmel zurück, wobei er den weißen Seesack zu Boden gleiten ließ, den er mit sich getragen hatte. Er öffnete die Bandagen, ordnete sie fein säuberlich und offenbarte damit seine stark vernarbten Unterarme und Hände, die nur ein Vorgeschmack auf das waren, was sich zeigte, als er den roten, von Blut gefärbten Gürtel öffnete und die weite Jimbeijacke von den Schultern zog. Ordentlich legte er sie zusammen, bettete sie zu den anderen Utensilien, bis er gänzlich nackt im Halbschatten der hohen Bambusse stand. Seine Haut, schon im Sonnenlicht aschfahl glich mehr einem kalten weiß im schwachen Mondlicht, auf welchem sich jede einzelne seiner unzähligen Narben wie ein Kohlestrich abzeichnete.
Im Adamskostüm schob Junji die dünnen Äste eines jungen Gewächses zur Seite und schritt auf die kleine Lichtung, die den Weiher umgab, aus dem sanfte Nebelschwaden in den sternenbehangenen Nachthimmel aufstiegen. Augenblicklich hielt er inne, denn etwas völlig unerwartetes zeigte sich ihm. Eine Person, eine Frau war hier, an jener Quelle, die er niemals zuvor wissentlich geteilt hatte. Nicht, dass es ihn störte, doch es war sehr befremdlich, selbst wenn der Hyuuga viele Jahre nicht hier gewesen war. Ihr Gewand fiel zu Boden und schräg von hinten eröffnete sich dem Shinobi ein Anblick, den er so bewusst noch niemals gesehen hatte. In seinem siebenunzwanzig Jahre andauernden Leben hatte der Sannin noch niemals bei einer Frau gelegen und niemals auch nur richtig mit diesem Gedanken gespielt. Es gab stets andere Dinge, die seine Lust überdeckt hatten und letztendlich war es nicht zu leugnen, dass es auch seine Art war, die ihn recht wenig zur Schau stellte. Dennoch konnte sich Junji nicht so recht von diesem Ausblick losreißen von weißen Brüsten im Mondlicht, die ihm immer als romantisches Stilmittel in Romanen vorgekommen waren, doch er musste seine Meinung augenblicklich revidieren. Die Frau bemerkte ihn nicht, denn ihre Schritte gingen geradewegs auf den Rand des natürlichen Beckens zu und blickte eine Weile gedankenverloren in ihre Spiegelbild und da erkannte es auch er, dass ihre Haut an einigen wenigen Stellen mit seltsamen Malen überzogen waren. Erst wusste sie der Hyuuga nicht so recht zuzuordnen, doch dann fiel ihm die Ähnlichkeit mit der Haut seiner Vertrauten auf. Sein Kuchiyosestamm, die Echsen von Kyorame, pflegten eine ähnliche Haut zu haben, denn sie war tatsächlich geschuppt. Auch wenn es merkwürdig war, so etwas an einem Menschen zu sehen, tat es der Schönheit der Frau eigentlich keinen Abbruch soweit das Junji zumindest beurteilen konnte. Sie watete bis in die Mitte der Quelle und schien ihn noch immer nicht zu bemerken, doch auch der Sannin selber brauchte einen Augenblick ehe er bemerkte, dass er selbst ungehörig gestarrt hatte. Innerlich scholt er sich schon für diese Entgleisung, doch schon lag der Blick der Frau auch auf ihm.
"Ähm, entschuldigt.", sprach der Hyuuga nach einigen Sekunden des Schweigens und drehte sich auf dem Absatz um, um zu seinen Sachen zurückzukehren und eines seiner Handtücher zu holen, um seine Blöße zu bedecken. Er tat dies ohne besondere Eile oder äußere Regung, die einen Beobachter dazu verleiteten an Scham zu denken. Diese Ausstrahlung hatte Junji ganz sicher nicht, er war wie immer, stoisch, ruhig und kehrte mit einem Handtuch um das Becken gewickelt wieder. Auf ein Bad würde er nicht wegen Gesellschaft verzichten.
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Re: Unter dem Sternenhimmel [Gegenwart | Hyuuga Junji & Kiryu Nyra]

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