Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


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Saori Junji
Chiyo


Vom Krähen zähmen und Explosionen beschwören

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Vom Krähen zähmen und Explosionen beschwören

Beitrag von Kanehana Chiyo am Mo 4 Jul 2016 - 21:26

Karasu Bunshin no Jutsu (fertig)
Chiyo war früh aufgestanden und hatte sich fix zu Recht gemacht. Auch an einem Trainingstag musste Chiyo schließlich gut aussehen. Das äußere Erscheinungsbild war ihr sehr wichtig und manchmal schaffte sie es sogar, bis zu zwei Stunden oder länger im Bad zu stehen und mit ihren Spiegelbild unterhaltsame Gespräche zu führen. Auch wenn sie nur Trainieren wollte, war ihr das äußere Erscheinungsbild trotzdem wichtig. Ihr Weg führte auf einen ihr bekannten Trainingsplatz, den sie schon lange nicht mehr genutzt hatte. Fast schon zu lange. Um die Uhrzeit waren nur die wenigsten wach, sodass Väterchen Frost seine Arbeit tun konnte und die Umgebung in kaltes Nass hüllte.

Sie atmete tief ein und aus und ließ ihren Blick über die Umgebung hinweggleiten, ehe sie sich bereit machte. Chiyo hatte sich einen Plan ausgearbeitet, wie sie am effektivsten das Karasu Bunshin no Jutsu erlernen konnte. Er besah zwei  knifflige Schritte. Der erste Schritt galt dem Auflösen eines Bunshins in Krähen. Der zweite sah dann die Steuerung über das eigene Bewusstsein vor, was wohl die größte Arbeit darstellen würde. So weit so gut. Ob das in der Praxis so klappen würde, das würde sich noch zeigen.
Chiyo formte vor ihrem Oberkörper Fingerzeichen und murmelte „Kagebunshin no Jutsu“ , woraufhin aus einer Rauchwolke zwei Kopien ihrer selbst erschienen. Manchmal war es noch immer seltsam, sich selbst doppelt, dreifach, oder gar in mehrfacher Ausführung vor sich stehen zu sehen, doch mittlerweile gehörte das zu ihrem Alltag hinzu. Ihr Blick wechselte zwischen den beiden anderen Chiyos hin und her, ehe sie das Wort an beide richtete „Ihr wisst was ihr zu tun habt“, sprach sie bestimmend. Die beiden Kagebunshin nickten zustimmend und Chiyo entfernte sich ein wenig von den beiden, damit die zwei ungestört üben konnten.
Die Schwarzhaarige atmete tief ein und aus und formte Fingerzeichen. „Bunshin no Jutsu“, stieß sie mit ihrem Atem aus und vor ihrem Antlitz erschien eine kleine Gruppe ihrer selbst. Chiyo hielt inne. Sie hatte sich noch keine großartigen Gedanken darüber gemacht, mit welchem Zeichen sie die Bunshin in Krähen verwandeln wollte. Nach einem Moment der Überlegung entschied sie sich für ein schlichtes Fingerzeichen. Sie blickte zu den beiden, die um sich eine Gruppe Bunshin versammelt hatten und sie tat es ihnen gleich.
Die 29 Jährige konzentrierte sich auf das Bild einer Krähe und formte wieder einmal Fingerzeichen, diesmal das Signal, indem sie einen der Bunshin zu einer Krähe auflösen wollte. Gespannt wartete sie das Ergebnis ab. Ihre gelben Augen weiteten sich, als sie das Ergebnis, nun ja… vor sich liegen sah. Ein zerrupftes dickes Hühnchen. Das hatte sie also fertiggebracht, aber so schnell wollte sie nicht ans Aufgeben denken. Es war doch erst, der erste Versuch. Sie schaute neben sich und staunte auch hier über das Ergebnis, welches einem winzigen kleinen Küken mit übergroßen Füßen glich, dass wohl die letzten Monate etwas zu viel abgespeckt hatte. Vielleicht hatte sie einfach zu viel auf einmal gewollt. Sie seufzte. Das war deprimierender, als sie sich gedacht hatte und jetzt wünschte sie sich, sie hätte irgendjemanden dabei, der ihr beim Erlernen der Technik helfen konnte. Unter diesem Punkt war sie einzelgängerisch und perfektionistisch. Auf ein Neues! Immer wieder legten sich ihre Finger zu den gewünschten Zeichen, ihre Zähne knirschten mehr und mehr, je weniger es ihr gelang, einen der Bunshin in die Gestalt einer Krähe zu bringen. Nach mehreren Versuchen gab sie schließlich auf. Sie brauchte eine Pause. Die Kanehana war einfach viel zu verbissen. Als sie zu ihren beiden Klonen schaute um sich eine Erholungsminute zu gönnen, sah sie es schwarz auf weiß. Eine Krähe, eine zu groß geratene Krähe. Über ihre Lippen huschte ein leichtes Lächeln ehe sie sich den Schweiß von der Stirn wischte und zu der Wasserflasche griff, die sie sich mitgebracht hatte.

Phase II. Sie hatte es begriffen. Zugegebenermaßen hatte es einer der Kage Bunshin begriffen und anschließend das Wissen an die Schwarzhaarige weitergereicht. Mittlerweile stand die Sonne weit über dem Boden und der Mittag war längst angebrochen. Von einer leichten Erwärmung war trotzdem nicht viel zu spüren, wie für Chigiri üblich. Chiyo zog ein letztes Mal an ihrer Zigarette, ehe sie sich wieder an die Arbeit machte und erhob sich von der nahegelegenen Bank, die ihre besten Jahre schon hinter sich gelassen hatte. Sie hatte jetzt ein grobes Gefühl dafür entwickelt, wie viel Chakra sie nutzen musste, um den Bunshin in die Krähengestalt zu bekommen. Langsamen Schrittes bewegte sie sich von der Bank weg inmitten des Trainingsplatzes. Sie nahm einen tiefen Atemzug, und schloss die Augen für einen Moment länger als sonst, um zur Ruhe und zu sich zu kommen. Anschließend formte sie Fingerzeichen und bildete eine Gefolgschaft von Bunshin um sie herum, die ihr wieder einmal als Kanonenfutter dienen würden. Die Kunoichi konzentrierte sich auf die Krähe, die sie sich im Geiste vorstellte und sprach die Worte: "Karasu Bunshin no Jutsu" mit Bedacht aus und fixierte dabei einen der Bunshin. Vor sich erblickte sie nach wenigen Sekunden eine Krähe, die dieses Mal die richtigen Proportionen zu haben schien, aber und das war ein Fakt, sich nicht bewegte. Völlig regungslos. Die Swordnin musterte ratlos ihre Kreation und so langsam gingen ihr wirklich die Ideen aus, was sie machen konnte. Was war nun falsch? Dieses Spiel machte sie schon ein paar Mal mit. Sie versuchte es erneut, diesmal versuchte sie die Chakraimpulse zu kontrollieren, während sich der Bunshin in eine Krähe verwandelte. Auf ihr Signal löste sich einer der übrig gebliebenen Bunshin in eine Krähe auf. Wie aus dem Nichts fing der Vogel das Fliegen an, steuerte aber nicht die Umgebung, sondern direkt Chiyo an, die mit ihren Händen panisch um sich schlug. "Woah...", staunte sie, als hätte sie gerade eine große Kugel Eis bekommen und sank zufrieden zu Boden, obwohl ihr Haar wahrscheinlich aussah, als sei ein Tornado hinweggefegt worden. Sie blickte auf ihre Hände und riss sich noch einmal vom Boden auf.
Es dauerte noch eine ganze Weile, bis sie den Kniff raus hatte. Es hatte die ganze Zeit vor ihren eigenen Augen gelegen...

Insgesamt: knapp über 1000 Wörter

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Re: Vom Krähen zähmen und Explosionen beschwören

Beitrag von Kanehana Chiyo am So 10 Jul 2016 - 22:54

Katon: Kibaku Enjin

Aufmerksam musterten die gelbgrünen Augen jede einzelne Phrase des vergilbten Buches, welches ihr in die Hände gefallen war. Nur durch puren Zufall hatte sie sich iim Regal geirrt und hielt eine historische Aufzeichnung in den Händen, die mit ihrem grauen Lederband und der verwaschenen Schrift sich kaum merklich von den anderen im Regal stehenden Bänden unterschied. Zugegeben war die Schwarzhaarige ein wahrer Lesewurm. Schon seit ihrer frühen Jugend hatte sie die Freude am Lesen entdeckt und daran stets festgehalten. Sie mochte Romane, vor allem die, die mit viel Kitsch und Romantik daherkamen, aber auch für packende Kriminalgeschichten war sie stets zu haben. Chiyo blätterte etwas in dem unschenbarem Buch und laß ein paar Zeilen, dann ein paar Abschnitte und schließlich wurden daraus ein paar Seiten. Der Schreibstil zog sie regelrecht in den Bann. Dieses Buch war interessant, weil es weniger eine Aneinanderreihung von spröden Daten und Fakten war, wie man das von herkömmlichen Büchern dieser Gattung erwartete, erzählte dieses Buch mehr die damaligen Geschehnisse und verlieh auch Stimmen aus vergangenen Epochen gehör, die nicht unbedingt eine tragende Rolle am Geschehen hatten.
Das Buch handelte von der Zeit, als drei junge Shinobi von einem Amegakure Ninja zu den drei Sannin Konohas ernannt waren. Fast beiläufig in einem Nebensatz versteckt, weckte eine kleine Randbemerkung ihre Neugierde. Egal wie sehr die Sannin in den Fokus der Erzählung rückten, war da dieser eine Mann namens Hanzou, der so wie sie mit Kibakufudas kämpfte. Es ließ sofort ihr Herz höher schlagen und sie wollte mehr über jene Person wissen. Mehr über jenen amegakurestämmigen Shinobi, der zu seiner Zeit ein gefürchteter Mann war.
Es vergingen Tage, bis sie zwischen den ganzen Schnippseln und Halbsätzen, den Bergen an Büchern, denen sie kaum eine brachbare Information entlocken konnte, etwas über seine Fähigkeiten fand. Es war nur wenig, aber sie entdeckte eine Technik, die als Katon: Kibaku Enjin bezeichnet wurde. Gleichwohl schoss ihr der unsinnige Gedanke in den Kopf, sich das Jutsu anzueignen, welches nur vage umrissen war.

Ein lauter Knall hallte durch die düsteren Wälder Chigiris und Vögel erhoben sich prompt in die Lüfte. Danach kehrte wieder die Ruhe ein, die nur von dem Rauschen der Blätter und einem unverständlichen Gemurmmel unterbrochen wurde. Es lag der unverkennbare Geruch in der Luft welcher nur von Kibakufuda stammen konnte. Die Staubwolke, die bei der Explosion freigesetzt wurde, wurde durch den seichten Wind hinweggetragen. Mit verschränkten Armen blickte sie auf die letzten Überreste eines Steins, den sie zuvor mit einem Kibakufuda zur Detonation gebracht hatte.
Es war vermeindlich das erste Mal, dass sie ohne das Shibuki eine Explosionstechnik entwickelte. Bisher hatte sich ihr Können in diesem Bereich auf ihr Schwert konzentriert, dass sie schon seit einigen Jahren begleitete, aber was würde sie nur ohne Shibuki tun? Stillschweigend trat sie an den aufgeplatzten Stein heran und musterte ihn. Ihr Blick glitt dabei auf die Stelle, wo sie das Kibakufuda platziert hatte. Von hier aus war der Stein gesplittert und war in tausend Teile zersprungen. Sie blickte auf das nähere Umfeld. Die Bäume um sie herum gaben ein ähnlich prägnantes Bild ab. Die 29 Jährige zog auf ihren Taschen die restlichen Briefbomben, die sie mittlerweile an ihren zehn Fingern abzählen konnte. Es musste noch einen anderen Weg geben, wie sie effizenter lernen konnte. Momentan war sie ziemlich planlos. Chiyo setzte sich teils frustriert, teils genervt an einen schattigen Baum und packte ihren Rosenblüten-Tee aus, der schon ziemlich erkaltet sein musste. Ein Nippen an dem Becher bestätigte das und der bitterliche Beigeschmack breitete sich nach einem weiteren Schluck in ihrem Mundraum aus. Ihre Fingernägel klopften dabei unbehelligt an der Thermoskanne, während sie grübelte. Entmutigt ging sie nach einer Weile nach Hause. Vielleicht hatte sie ja etwas übersehen.

So schnell war sie nicht wieder hergekommen. Chiyo hatte lieber die vergangenen Tage mit ihrer Familie verbracht, als sich um dieses Jutsu zu kümmern. Vielleicht würde ihr etwas Abstand gut tun. Erst als sie Kiba auf ihre Lernfortschritte angesprochen hatte, gab er ihr den wundersamen Tipp mit simplen Notizzetteln zu arbeiten, oder mit anderem Papier. Im ersten Moment hatte sie etwas überrascht geschaut, denn so abwägig schien diese Idee gar nicht. Am liebsten hätte sie ihn  dafür geknutscht, aber das hätte nur einen angewiederten und genervten Blick gegeben.


Sie kehrte an den Platz zurück. Im Gepäck ein dutzend Blöcke von Notizzetteln, die sie dem Herrn um die Ecke abgekauft hatte. Sein erstaunter Blick gab ihr zur Kenntnis, dass er sich nicht vorstellen konnte, was eine Frau mit einer ganzen Tüte voller unbeschriebener Notizblöcke machen würde. Sie hatte mit dem Gedanken gespielt ihm zu erzählen, dass sie demnächst ihre Wohnung mit jenen Zetteln schmücken wollte. Es wäre wenigstens schöne Dekoration. Was die Sowrdnin eigentlich trainieren wollte, war nichts weiter, als das Papier in geordneter Form von Punkt A nach Punkt B zu bringen, ohne dass dabei etwas detonieren konnte. So geübt schien sie mit ihrer Chakrakontrolle auch wieder nicht. Also packte sie sich einen der Stapel, riss ein dutzend Blätter heraus und steckte sie in alle möglichen Taschen ihrer Kleidung, die sie finden konnte. Sie stellte sich in eine gefestigte Position und konzentrierte sich dabei ganz auf ihren Chakrafluss, um das Papier aus ihren Taschen nach oben heraufwandern zu lassen. Sie versuchte etwas Chakra in die Zettel zu leiten, doch alles was sie bewirkte war, dass es sich urplötzlich in alle Richtungen verteilt hatte und vom Wind weggetragen wurde. Vielleicht hatte sich die Frau doch viel zu hohe Ziele gesteckt. Ein erneuter Versuch mit ein paar weniger Zetteln, würde vielleicht die Kontrolle etwas verbessern. Sie beschränkte sich diesmal auf die Nummer fünf. Wieder nahm sie eine konzentrierte Haltung ein und versuchte sich den Fluss ihres Chakras bildlich vorzustellen. Die Zirkulation des geschmiedeten Chakras wahrzunehmen und für sich zu nutzen. Sie ließ erneut die Zettel aus den Taschen schweben und gerade, als sie einen Zettel entdeckt hatte, der aus ihrer Hüfttasche bis zum Gürtel gewandert war, fiel dieser auf den Boden herunter. Es würde noch ein langer steiniger Weg vor ihr liegen.

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