Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


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Nakazama-Bach

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Nakazama-Bach

Beitrag von Kanehana Chiyo am Di Jul 05, 2016 11:24 am

Der Nakazama Bach ist langes unauffälliges Bächlein, das zu unterschiedlichen Jahreszeiten mal mehr, mal weniger Wasser führt. Der Bach schlängelt sich entlang der süd-östlichen Küste des Feuerreiches und mündet später in eine Verzweigung eines großen Flusses. Der Nakazama-Bach führt dabei zwischen einigen kleineren Ortschaften und tiefen Wäldern umher, woe die Natur noch unberührt vom Menschen ist. Durch das klare reine Wasser ist er reich an kleineren Fischen, die höchstens zum eigenen Verzehr dienen.
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Re: Nakazama-Bach

Beitrag von Kanehana Chiyo am Di Jul 05, 2016 11:43 am


Cf: Schorfklippen

Vorheriges Aussehen [Henge no Jutsu]


Hier war sie also. Ihre Heimat lag weit hinter dem Horizont  und die Reise ins Ungewisse nahm ihren Lauf. Sie hatte sich nur karg von den anderen verabschiedet, weil sie es sonst nicht ausgehalten hätte. In ihre Gesichter zu blicken. Ihnen Lebewohl zu sagen.   Wie ein Schatten wanderte sie ziellos umher. Orientierungslos. Planlos. Chiyo hatte schon aufgehört die Tage zu zählen, die seid ihrer Ankunft verstrichen waren. Sie vermied jeglichen unnötigen Kontakt mit anderen Menschen, aus Angst, dass sie doch noch irgendwann in die Hände Chigiris fallen könnte. Zu ihrer eigenen Sicherheit bewegte sie sich nur noch mit Hilfe des Henge no Jutsus fort. Als ehemalige Schwertshinobi des Blutnebels würden wohl viele Leute ihr Gesicht erkennen. Ob sie wussten, dass sie geflohen war? Diese tiefe Angst vor dem, was passieren könnte oder passiert war, hielt sie in Aufruhr und ließ ihr keine Ruhe. Mit jedem Tag  der verstrich, wurde diese Angst etwas weniger, aber doch war dieses unangenehme und kräftezehrende Gefühl vorhanden. Sie war in einem Land, dessen Menschen sie nicht kannte, dessen Umgebung ihr fremd war und sie konnte sich nicht wirklich vorstellen, überhaupt je wieder heimisch zu werden. Ihr Weg hatte sie an einem kleinen rauschenden Bach vorbeigeführt, dem sie schon eine ganze Weile gefolgt war und in Richtung Westen floss. Laut ihrer Karte, würde dieser Bach in eine Verzweigung eines großen Flusses einmünden, der abwärts Richtung Konoha floss. Soviel konnte sie auf ihrer Karte erkennen, die sie in den Händen hielt. Es reichte zur groben Orientierung aus, aber zu mehr auch nicht. Sie stand gerade an einem ruhigen Abschnitt des kleinen Bächleins, welches vor sich hinplätscherte. Chiyo dachte einen Moment nach und gab klein bei, eine Rast einzulegen. Sie war viel gelaufen, sodass ihre Beine sich schwer anfühlten. Sie wollte keine Pausen machen. Sie lief einfach davon. Sie legte vorsichtig ihren Rucksack ab, dass ihre mit Schlafmitteln aufgepumpte Katze als neues dunkles Zuhause bezeichnen konnte, und warf auch ihr Schwert auf den Grund, um den Ballast der letzten Tage von sich abzulegen. Die dunkelhaarige Frau zog ihre Jacke aus und hielt sie in ihren Händen fest, während sie mit finsterem Gesichtsausdruck das eingenähte Symbol Chigiris auf dem Rücken der Jacke betrachtete. Sie verteufelte dieses Reich. Die Jacke entglitt ihren Händen und fiel mit einem klackern zu Boden. Die Kunoichi setzte sich auf sie und zog auch ihre ledernen Handschuhe aus, unter denen ihre schwitzigen Hände zum Vorschein kamen. Ihr Körper fiel nach hinten und ihre gelben Augen fixierten zwischen den Baumwipfeln das kleine Stück blauer Himmel, welches da oben auf sie gewartet hatte.

Die Kanehana schloss die Augen und lauschte den Vögeln, die um sie herum ein wahres Wunschkonzert veranstalteten. Sie lauschte dem Rauschen der Blätter und den zwei Bienen, die etwas abgelegen um zwei wildgewachsene Blumen kreisten. Sie atmete den Duft des Waldes ein und nahm die wohltuende Wärme der Sonne auf, die ihren Körper wärmte. Regungslos blieb sie liegen. Nur das Ein- und Ausatmen der Luft machte deutlich, dass die Kanehana existierte. Doch da war noch was. Dieses Gefühl tief in ihr, welches gerade zum Vorschein kam. Der Gedanke, der sich wie aus dem Nichts in ihrem Körper manifestiert hatte. Chiyo merkte erst jetzt, dass sie in ihrem Leben noch nie sich so einsam gefühlt hatte wie jetzt. Sie wünschte sich an die andere Seite des Meeres. Dort, wo sie sich zu Hause fühlte, welches sie manchmal zwischen den Bäumen des Waldes zu ihrer Linken erahnen konnte. Sie hatte sich selbst verstoßen. Ein verkrampfter schmerzerfüllter Laut entwich ihrem trockenen Mund, welcher sie zusammenzucken lies. Warme Tränen rannen über ihre Wangen hinab auf ihre Jacke. Der Körper bebte vor Schmerz, Wut und Verzweiflung,  und sie schlug die Hände vor das Gesicht. Was war nur aus ihr geworden? Sie hatte alles zurückgelassen. Was würde aus ihrer Familie werden… Bilder ihrer Liebsten schossen ihr in den Kopf, die sie nicht mehr verdrängen konnte. Aus einer Brise wurde plötzlich ein Sturm, der in ihrem ganzen Körper wütete. Kiba. Mutter. Vater… alle waren sie nicht hier und würden vermutlich sterben. Es fühlte sich so falsch an hier zu sein. Chiyo krümmte sich vor dem Schmerz, die die Welle an Emotionen ausgelöst hatte. Die Tränen kamen unkontrolliert, genauso, wie Laute, die sie zu keinem Wort zusammenbringen konnte. Im Schutze der Wälder konnte sie ungestört ihren Emotionen den Raum geben, der ihr bis dahin gefehlt hatte. In ihrem Kopf blitzen weitere Gedanken und Bilder auf, die sich nicht verdrängen lassen konnte. Jede Faser von Chiyos Körper bebte und die Tränen wurden zu einem Wasserfall, die ihr Gemüt aufs Tiefste erschütterten. Wie viel konnte ein Mensch noch ertragen? Hat sie nicht genug durchlitten? Es zerriss sie, aber es tat gut. Ihre Hände bohrten sich in den Untergrund und sie weinte weiterhin heftig. Unermüdlich. Erst jetzt, begann sie das volle Ausmaß ihrer Taten zu verstehen und zu begreifen. Es zu umreißen. Dieser heftige Emotionsausbruch hielt noch ganze zehn Minuten an, ehe der Sturm der Gefühle sich langsam legte. Wie weggeblassen lag die Frau da und atmete noch immer heftig. Das Gesicht errötet und ihr Körper erschöpft. Die Hände um den Oberkörper gepresst. Plötzlich war ihr Kopf so unheimlich leer, so leer, dass es schon beängstigend war. In dieser Stille war plötzlich alles ruhig. Sie horchte in sich und nichts tauchte mehr vor ihrem geistigen Auge auf. Chiyo konnte jetzt noch immer nicht realisieren, was gerade mit ihr geschehen war. Vor einigen Minuten war die Welt noch in Ordnung, aber jetzt? Sie hatte sich noch nie so erlebt. Weder als ihr Verlobter gestorben war, noch als Ayumi gegangen war. Ihre Atemgeräusche wurden wieder langsamer und auch die Ruhe schien wieder in ihren Gliedmaßen Einzug zu erhalten. Sie versuchte nicht weiter darüber nachzudenken und ging an den Bach, um ihr Gesicht rein zu waschen. Was auch immer mit ihr passiert ist. Es fühlte sich besser an. Sie betrachtete ihr Spiegelbild in dem klaren Nass und was sie erkannte, war nicht mehr die Person, die sie einst kannte. Die Ex-Swordnin wusch sich das Gesicht und setzte sich auf ihre Jacke, die von den Sonnenstrahlen nun ziemlich warm geworden war. Ihre Hände legte sie dabei auf die angewinkelten Knie. Was auch immer das gerade gewesen war. Es machte ihr Angst.

Sie verweilte einen ganzen Moment in dieser Position und griff dann nach ihrem Rucksack, um etwas Proviant herauszunehmen. Sie hatte keinen wirklichen Hunger, doch sie musste Essen um am Leben zu bleiben. Freudlos entpackte sie Besteck und eine Dose mit Nudelsuppe. Normalerweise wäre jetzt die Stelle gekommen, an der man den Inhalt der Dose erwärmte, doch Chiyo war gerade nicht danach. Ihr war danach sich schlecht zu fühlen. Sie legte den Finger um die Öse der metallenen Lasche und riss mit einem kräftigen Ruck die Dose auf, sodass einige Spritzer ihr Handgelenk trafen. „Was für ein scheiß Tag…“, entglitt es der 29 Jährigen.  Lustlos aß sie den Inhalt der Dose leer, ohne wirklich darauf zu achten, was sie da gerade zu sich nahm. Als sie fertig war, riss sie das Etikett der leeren Dose ab, knüllte es in ihrer rechten Hand zusammen und verbrannte mit einer kleinen Katon-Flamme zu Asche. Sie öffnete ihre Handfläche und schaute nach, ob noch irgendwelche Etikettreste übrig waren. Dem war nicht so, sodass sie mit einem Pusten die Asche in der Umgebung verteilte. Die Dose warf sie in ein nahegelegenes Gebüsch. Kurze Zeit später stand Chiyo wieder vollbepackt auf den Beinen um wieder ihres Weges zu ziehen. Sie formte Fingerzeichen und verwandelte sich mit dem gewohnten Ruf, diesmal in einen jungen Fischer. Sie war vielleicht verloren, aber nicht verschwunden.

Jetziges Aussehen [Henge no Jutsu]


Tbc: ???

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Re: Nakazama-Bach

Beitrag von Kami no Sekei am Mo Aug 08, 2016 9:01 am


2 Wochen Zeitsprung
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Die Ereignisse des Ingame sind ab diesem Punkt 2 Wochen in die Zukunft gerückt. Im Laufe dieser 2 Wochen sind die Events abgelaufen und jeder Charakter kann sich selbst ausmalen was er in diesen 2 Wochen noch zusätzlich erlebt hat.


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Re: Nakazama-Bach

Beitrag von Uzumaki Nozomi am Fr Okt 07, 2016 1:46 pm

Erneuter Neueinstieg nach dem Event
cf: Wald Konoha + Event

Seit einer Woche war Nozomi nun schon das Gefäß des Neunschwänzigen. Etwas von der das Mädchen bis jetzt nicht viel bemerkte. Abgesehen von ihrem Chakraproblem und dem ein oder anderen Blick eines Bürgers hatte die Versiegelung zu keinen Veränderungen geführt. Anders als erwartet hörte sie keine Stimme und kämpfte mit niemanden um die Kontrolle über ihren Körper. Wäre ihr nicht bekannt, dass der Kyuubi in ihr versiegelt wurde, sie würde nicht einmal wissen, dass sie ein anderes Wesen in sich trug. Zu wissen, dass da etwas in ihr war,mit dem sie aber keinen Kontakt hatte, war für Nozomi unheimlicher als wenn sie nicht von der Versiegelung wüsste und sich nicht den Kopf über den Grund für die Stille zerbrechen müsste. So fragte sie sich nämlich immer wieder warum der Fuchs schwieg. Davon abgesehen wollte sie ihn ja wieder auf den rechten Weg führen, damit er eines Tages wieder frei gelassen werden konnte. Nozomi konnte sich schlecht vorstellen, dass der Kyuubi für immer versiegelt bleiben sollte – oder etwa doch? Immerhin hatte man diese Maßnahme nur ergriffen, weil er eine Gefahr für das Dorf war. Und wenn er eines Tages keine Gefahr mehr darstellte, so gab es doch auch keinen Grund mehr ihm seiner Freiheit zu berauben. Doch wie sollte man jemanden resozialisieren zu dem man keinen Kontakt hatte, sondern isolierte? Deshalb hatte sie bereits mehrmals ersucht Kontakt mit dem Kyuubi auf zu nehmen, doch es hatte nie geklappt.

In Gedanken wieder bei dem Kyuubi und ihrem kleinen Problem an dem sie hart arbeitete packte Nozomi ihre Reisetasche. Die junge Uzumaki sollte sich heute mit Hyuuga Junji am Nakazawa Bach treffen. Neben Proviant für den kleinen Ausflug, packte die kleine Hobbyfotografin auch ihre Kamera ein. Nozomi wollte die Gelegenheit nutzen um mal wieder ihrem Hobby nach gehen zu können. Wer weiß welchen Motiven sie auf ihrem Weg durch den Wald bis zum Bach begegnen würde? Aus diesem Grund brach die 17-Jährige auch einige Stunden früher auf, bevor sie sich hätte auf den Weg machen müssen um pünktlich am Treffpunkt zu erscheinen. Nachdem Nozomi das streng bewachte Tor Konohas passiert hatte, lief sie alleine durch den dicht bewachsenen Wald. Auch wenn sie von den Gefahren dieser Welt wusste, so hatte Nozomi keine Angst ganz alleine von Konoha zum Bach zu reisen. Nur weil es Nukenin und feindliche Dörfer gab, so bedeutete dies ja nicht gleich, dass die Gefahr gleich hinter dem nächsten Baum auf sie wartete. Und was für ein Leben würde sie führen, wenn die Angst ihr Leben und ihre Handlungen kontrollieren würde? Stattdessen lief sie unbekümmert mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen durch den Wald. Den Finger auf dem Auslöser ihrer Sofortbild-Kamera, suchte sie ihre Umgebung nach interessanten Motiven ab und wäre dabei fast über eine Wurzel gestolpert.

Auch wenn die Medicnin keine Information darüber hatte, warum sie den Hyuuga am Bach treffen sollte, so vermutete sie, dass dieses Treffen mit ihrem neuen Status als Jinchuuriki zusammen hing. Warum auch sonst sollte sie sich mit einem der 3 legendären Sannin treffen? Und dann auch noch abseits von der Stadt? Immerhin war es sehr unwahrscheinlich, dass sie mit ihm auf eine Mission gehen sollte. Zum einen hätte man ihr dies mitgeteilt, damit sie ihr Gepäck dementsprechend zusammen packen könnte. Zum anderen war sie in ihrer derzeitigen Verfassung wohl kaum missionstauglich. Seit der Versiegelung hatte die Uzumaki erhebliche Probleme Chakra zu schmieden, was sie für Missionen uninteressant machte. Denn für einen Medicnin, der sein Chakra nicht 100%tig unter Kontrolle hatte, gab es auf Missionen keine Verwendung. Warum sollte man auch einen Medicnin mit nehmen, wenn er einem im Notfall gar nicht helfen konnte? Auch im Krankenhaus gab es für jemanden, der das heilende Chakra nicht einsetzen konnte, nur wenige Aufgaben. Das Risiko, dass man bei falscher Anwendung jemanden verletzen würde, war einfach zu groß, als dass man es eingehen wollte. So hatte die Rothaarige alle ihre Patienten, die den Angriff des Fuchses überlebt hatten, abgegeben müssen und durfte nur noch kleinere Aufgaben übernehmen, die kein Chakra benötigten. Es war eine Entscheidung ihrer Vorgesetzten für die Nozomi sogar Verständnis hatte, denn auch sie wollte nicht das jemand zu Schaden kam. Hätte man ihr nicht die Anweisung gegeben ihre Patienten an Kollegen ab zu geben, so hätte es Nozomi von sich aus getan, um niemanden zu gefährden. Allerdings würde sie dies nicht davon abhalten, sich nach“ihren“ Patienten zu erkundigen. Obwohl der Kyuubi ihren Chakrahaushalt durcheinander brachte und sie daran hinderte Medicjutsu anzuwenden, bereute Nozomi ihre Entscheidung von vor einer Woche nicht. Durch die Versiegelung waren die Stadt und ihre Bewohner vor weiterem Schaden und Leid verschont geblieben. Auch musste Nozomi wegen ihrer aktuellen Verfassung nicht sofort den Beruf als Medicnin an den Nagel hängen, denn ihr aktueller Zustand würde nicht für immer sein. Naruto Uzumaki, war einst ebenfalls der Wirt des Kyuubis gewesen und hatte dennoch über mächtige Ninjutsu verfügt. Es war also möglich als Jinchuuriki Chakra zu schmieden und effektiv einzusetzen. Es schien somit nur eine Frage des Trainings und der Zeit sein, bis sie wieder andere heilen konnte.

An der beschriebenen Stelle am Bach angekommen schaute sich Nozomi sofort um. Wie vermutet war der der Sannin, mit dem sie sich hier treffen sollte, noch nicht in Sichtweite. Um genauer zu sein, war niemand weit und breit zu sehen. Ein ungewohnter Anblick für jemanden, der sich in den letzten Monaten nur noch in der Stadt aufgehalten hatte und Tag ein und aus von vielen Menschen umgeben war. Die Chuunin setzte sich auf einen großen Stein der Steinsammlung, welche am Ufer des Baches lag und wartete. Es war still. Man hätte hören können wie ein Senbo zu Boden fiel, wäre nicht das Plätschern des Baches gewesen. Nozomi blickte in Richtung Stadt, welche weit hinter den Bäumen lag und verlor sich in ihren Gedanken. Eine Woche war seit dem Angriff der wahr gewordenen Legende vergangen.Eine Woche, mehr nicht. Eine Tatsache, die bei dem Fortschritt des Wiederaufbaues der zerstörten Stadtteile schwer zu glauben war. Daran zeigte sich mal wieder wozu Menschen in der Lage waren, wenn sie zusammen arbeiteten. Die Bewohner von Konoha To bauten allerdings nicht nur gemeinsam ihre Heimat wieder auf, sondern spendeten sich gegen Seitig Trost und halfen sich über diese schwere Zeit hinweg. Die einen boten Schlafunterkünfte an, andere beteiligen sich an Spendenaktionen für jene, deren Häuser und Wohnungen durch den Fuchs zerstört wurden und somit auch ihr Hab und Gut unter den Trümmern lag, während wieder andere ihren Teil zum Wiederaufbau auf andere Art und Weiße zusteuerten. Nozomis war jedes Mal aufs Neue gerührt, wenn sie durch die Straßen lief und den Zusammenhalt der Menschen beobachtete. Natürlich gab es auch jene, denen das Schicksal der anderen egal war, doch der Großteil der Bewohner zeigte sich solidarisch und verkörpern die Mentalität des Reiches. Ein menschlicher Zusammenhalt mit dem man jeden Schicksalsschlag überstehen würde, komme was da wolle. Davon war Nozomi fest überzeugt. Nozomi drehte sich zum Bach hin. Ihr Finger war am Auslöser der Kamera. Durch die Linse beobachtete Nozomi die orangen Fische, welche an ihr vorbei schwammen und wartete auf den richtigen Moment. Als einer der Fische aus dem Wasser sprang folgte Nozomi seinem Weg mit der Kamera und fing seinen Sprung auf einem Bild ein.


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Re: Nakazama-Bach

Beitrag von Hyuuga Junji am Fr Okt 07, 2016 4:12 pm

Es war vorbei. Junji hatte nicht viel Zeit gehabt all das zu realisieren, doch für das große Ziel hatte er einen großen Preis gezahlt. Einen Preis, der vielleicht nicht seiner Existenz glich, doch diese zumindest stark beeinträchtigte. Der Hyuuga schloss einen Moment die leeren Augen und ließ den Wind durch die langen, schwarzen Haare gleiten, die leicht wehten und das Licht der Sonne auf ihrer glänzenden Oberfläche reflektierten. Ebenso nahm die unsichtbare Kraft Besitz von seinem weißen Männerkimono, dessen dünner, weißer Stoff jedoch eher matt war und den Glanz des Lichtes eher verschluckte. Tief atmete der Sannin durch, ballte dabei die verbliebene Faust und konnte nicht leugnen ein merkwürdiges Gefühl dort zu verspüren, wo sein einstiger, linker Arm gewesen war. Dieser war sein Preis gewesen und lediglich ein loser Ärmel baumelte von seiner Schulter und erinnerte an die Extremität, die dort noch vor einer Woche seine Kampfkraft gegen den Kyuubi gelenkt hatte. Der Fuchsgeist war besiegt und versiegelt worden, doch seine Zerstörung, ein Zeugnis der beinahe schon vergessenen Macht, hatte man noch immer nicht vom Antlitz Konohas tilgen können. Zu groß waren die Schäden an Mensch und Besitz.
Junjis Aufgabe war es nun sich mit der Erforschung dieser Kraft zu beschäftigen. In ein Mädchen hatte man sie versiegelt, eine Uzumaki, eine Kunoichi ihres Dorfes, scheinbar ohne Besonderheiten. Er kannte Nozomi nicht, den Namen jener jungen Dame, die womöglich gar nicht so recht fassen konnte welches Erbe sie angetreten hatte, doch wer konnte ihr das verübeln? Der Sannin tat dies nicht, zwar hatte er Zweifel an ihrer Stärke, ihrer Kraft eine solche Macht auch zu tragen, doch auch nur deshalb weil er gesehen hatte, was sie anzurichten imstande war. Gegen die Uzumaki selbst hegte Junji keinerlei negative Gedanken, distanzierte sich gar auch gegen solche in Bezug auf das Monster in ihr. Der Hyuuga zog es vor unvoreingenommen an diese Aufgabe heranzugehen, deren Ausmaße er ebenso noch nicht kannte.

Geladen hatte er Nozomi an einen kleinen, abgelegenen Ort der in ausreichender Entfernung zum Dorf genügend Ruhe und Abgeschiedenheit bot, um gewisse Dinge in Erfahrung zu bringen, die Konzentration und Verschluss benötigten. Es war nicht ratsam vor allen Augen eine Kraft zu erforschen, die bereits gezeigt hatte, welche Gefahr sie barg und deren Beherrschung noch in den Sternen stand. Dies würde nur Unruhe und Misstrauen stiften, zumal Nozomi davon ohne Zweifel genug abbekam.
Behände und katzenhaft hatte sich Junji im Schutze der Bäume bereits sehr früh zum vereinbarten Treffpunkt aufgemacht, jedoch davon abgesehen sich zu früh zu zeigen. Er wollte sehen in wie weit die Uzumaki war, ohne dass sie vielleicht das unmittelbare Gefühl hatte beobachtet oder gar bewertet zu werden. Ergiebig waren solche Observationen im Detail selten, doch abseits von der Fülle der Informationen waren sie doch in den meisten Fällen ehrlich. Sehr ehrlich. Was Junji von Nozomi aber sah verwunderte ihn doch, denn eine Leichtigkeit hing ihr an, die ihn ob der vergangenen Ereignisse sehr beeindruckte. Scheinbar unbekümmert schon watete die Rothaarige durch die Außengebiete ihres Dorfes und ging der Fotographie nach. Minuten ließ der Sannin ohne einen Laut oder eine Bewegung vergehen, ehe er sich tatsächlich zeigte.
In einem Wimpernschlag war seine Gestalt von dem Ast verschwunden und noch vor dem nächsten, völlig lautlos tauchte er in einem kleinen, blauen Chakrawirbel wieder auf, der sein Shunshin no Jutsu ikonisch verschleierte.
"Sei gegrüßt, Uzumaki Nozomi.", raunte Junji hinter ihrem Rücken ernst und sein kühles, vernarbtes aber erhabenes Gesicht blickte aus leeren Augen auf sie hinab.
"Verzeihe mir meine Verspätung, mein Name ist Hyuuga Junji und mir wurde die Aufgabe zugetragen euch als Mentor zur Seite zu stehen."
Der Hyuuga schwieg einige Momente. Ein Windhauch überzog die Lichtung und brachte den Bach hinter ihnen etwas in Wallung, wie auch den losen Ärmel des Sannin, de von seinem Verlust zeugte.
"Bevor wie jedoch beginnen gibt es einige Dinge, die ich zu sagen habe, vor allem Regeln an die es sich zu halten gilt. Zu aller erst möchte ich noch einmal herausstreichen, dass wir uns in einer ersten Angelegenheit befinden, die große Vorsicht, aber auch Mut erfordert. Aus diesem Grund ist es unabdingbar, dass in Zukunft all meinen Anweisungen folgegeleistet wird. Des weiteren ist Ehrlichkeit wichtig, auf jede Frage die ich dir stelle verlange ich eine ehrliche Antwort und gleiches kannst du auch von mir verlangen."
Gerade nach diesem Satz machte der Shinobi eine Pause und ließ seine Worte erst einmal wirken, auch wenn er noch nicht am Ende war.
"Du kannst die sicher sein, dass alles was passieren wird unter uns bleiben wird, was auch nötig ist, denn wie du ja schon weißt ist der Fuchsgeist in dir eine unbekannte Kraft. Niemandem wäre geholfen, wenn unsere Aufgabe als Gefahr gesehen wird, daher hüte dich und überlege wem du was preisgibst. All das wird nicht leicht und ich bin mir sehr wohl dessen bewusst, dass ich hier im der Tür ins Haus gefallen bin, doch ich bin ebenso ein Freund klarer Verhältnisse. Unsere Arbeit wird voraussichtlich viel Zeit in Anspruch nehmen und aus diesem Grund wird sich unsere beider Leben in dieser Hinsicht ändern. Dazu musst du bereit sein. Glaubst du, du bist imstande das zu tun? Bis zum unsicheren Ende?"

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Re: Nakazama-Bach

Beitrag von Uzumaki Nozomi am Fr Okt 07, 2016 6:57 pm

Nozomi war in ihre Fotografie vertieft als plötzlich eine kühle Stimme die Stille durchbrach. Erschrocken zuckte die junge Uzumaki zusammen und ließ ihre Kamera fallen. Gerade noch rechtzeitig konnte die Chuunin das Erbstück ihrer Mutter auffangen, bevor dieses die Wasseroberfläche des Baches durchbrach. Nozomi bedeutete diese Kamera genauso viel wie die beiden Kettenanhänger, welche sie um den Hals trug, denn es war die Kamera ihrer verstorbenen Mutter. Megumi hatte nicht nur die Leidenschaft für die Medizin sondern auch für die Fotografie an ihre Tochter weitergeben. Im Gegensatz zum Smaragden um ihrem Hals, dem Hochzeitsgeschenk ihrer Mutter, hatte Nozomi die Kamera bereits vor dem Tod ihrer Eltern erhalten. So hatten ihre Eltern noch mit erleben können, wie die kleine Hobbyfotografin stets auf Motivjagd ging und dabei auch den ein oder anderen Einwohner Konoha Tos in den Wahnsinn trieb, weil Klein Nozomi einfach alles fotografiert hatte, was ihr vor die Linse gekommen war. Während sich bei anderen Romane oder Videospiele in Regalen stapeln, besitzt Nozomi ein Regal nur für ihre Fotoalben. Alben mit Fotos von Feiern, Festen, kleinen Ausflügen oder längeren Reisen. Und nicht zu vergessen ihren geliebten Ausflügen zum Strand. Eines stand für Nozomi fest. Eines Tages wollte sie die ganze Welt bereist haben. Die Welt erkunden, fremde Kulturen kennen lernen und neue Gerichte ausprobieren war eines ihrer Ziele und ließ sich leider schlecht mit ihrem Traumberuf verbinden, weshalb sie noch nie die Grenzen des Reiches übertreten hatte.

Nozomi drehte sich in Richtung Quelle der Stimme und er blickte einen Mann. Ein Mann der im Gegensatz zu ihr mit Sicherheit schon viel von dieser Welt gesehen hatte. Einen Mann dessen Aussehen ihr bekannt war. Seine langen Haare, sein vernarbtes Gesicht und seine leeren Augen hatte Nozomi bereits mehr als nur einmal gesehen. Sogar vor dem Angriff des Fuchsgeistes. Und selbst wenn nicht, so wäre ihr das Aussehen des Mannes von Bildern dennoch bekannt. Hyuuga Junji, so lautete der Name des Mannes. Ein Name der wohl nicht nur in diesem Reich bekannt war. Die Bekanntheit eines Sannin reichte bekanntlich über die Grenzen des eigenen Reiches hinaus. Bei seinem Auftreten verstand Nozomi warum ein paar Einwohner den Hyuuga als unheimlich bezeichnen. Doch Nozomi wollte niemanden nach wegen seinem Aussehen beurteilen, denn die Verpackung konnte nichts über das innere aussagen. Stattdessen konnte das Äußere einen über das Innere täuschen. Nur weil jemand finster und kühl wirkte, musste er es nicht auch gleich sein. Während ihrer Zeit im Krankenhaus hatte Nozomi schon oft einen Patienten der auf den ersten Blick anders wirkte, als er in seinem inneren war. Und sogar die hübschesten Wesen konnten echte Biester sein.

Nozomi sprang von ihrem Stein auf, so dass sie vor dem größeren Shinobi stand und blickte zu dem höherrangigen Shinobi hinauf. „Guten Tag Junji-sama“, lächelte Nozomi freundlich und verneigte sich höflich vor dem Sannin. Anschließend winkte sie seine Entschuldigung wegen der Verspätung grinsend ab. Eine Geste, die so viel bedeutet wie: macht nichts, nicht schlimm. Seine Bemerkung, dass er von nun an ihr Mentor sei, schien ihre Vermutung bzgl. des Treffens zu bestätigen und seine nächsten Worte nahmen ihr jede Zweifel. Nozomi packte die Kamera zurück in ihren Rücksack und lauschte aufmerksam Junjis ernsten Worten. Hin und wieder nickte sie bestätigend an den richtigen Stellen um ihm zu zeigen, dass sie seine Ansicht teilte und mit den Gedanken nicht wo anders war. Seine Worte waren hart, aber schüchterten die Chuunin nicht ein. Selbst wenn man sie als Gefahr sehen würde, so wie es einst bei Naruto der Fall war, Nozomi würde ihr Ziel nicht aus den Augen verlieren und aufgeben. Und mit der Unterstützung eines Sannin musste sie die Aufgabe auch nicht alleine bewältigen. Nozomi war zuversichtlich die Aufgabe zu meistern, denn neben Junjis Unterstützung konnte war sie sich sicher, auch auf ihre Freunde bauen zu können. Egal wie schwierig die Aufgabe werden würde. Egal was für Steine ihr in den Weg gelegt werden würde, Nozomi wusste, dass sie niemals alleine mit diesen Steinen kämpfen würde. Die Abneigung und den Hass, den einst Naruto ausgesetzt war, würde sie sicherlich auch nicht zu spüren bekommen. Auch wenn sie jetzt noch verunsicherte und verängstigte Blicke auf der Straße erntete, so glaubte Nozomi, dass sich dies nach einer Zeit gelegt haben würde und nicht in Hass umschlagen würde. Die Vergangenheit war dafür da, dass der Mensch daraus lernte und so Nozomi davon überzeugt, dass man aus der Geschichte um Naruto gelernt hatte. Auch wenn vieles lange Zeit nur als Mythos aufgefasst wurde, so hatte sich doch gezeigt, dass es die Wahrheit war.
Trotz der ernsten Lage und seinen Worten war Nozomis Lächeln nicht verschwunden. Zwar war sich die Chuunin dem Ernst der ganzen Sache und der Bürde bewusst, doch deshalb musste sie nicht gleich ihr Lächeln verlieren. Entschlossen blickte sie den Hyuuga an. „Ihr könnt Euch auf mich verlassen. Ich werde tun was nötig ist um dafür zu sorgen, dass der Fuchsgeist nicht wieder zur Bedrohung wird“. Kein Zittern war in ihrer Stimme zu bemerken. Nozomi war entschlossen. Entschlossen zu tun, was nötig war um andere zu schützen und die Kontrolle über ihr Chakra wieder zu erlangen. So wie sie seinen Worten Glauben schenkte, konnte er sich auch auf sie verlassen. „Und ihr braucht Euch auch keine Gedanken machen. Selbst wenn ich wollte, ich könnte Euch nicht belügen, ohne dass ihr es bemerken würdet“, lächelte sie aufrichtig und strich sich eine Strähne hinter ihr Ohr. Wenn Nozomi etwas nicht konnte, dann war es zu lügen, ohne dabei verdächtige Anzeichen wie eine erhöhte Stimme oder ein verräterisches Kichern von sich zu geben. Ein Grund, weshalb sie immer die letzte war, die von Überraschungen für andere erfuhr.

„Ich danke euch für Eure Hilfe. Wie Ihr sicherlich wisst kann ich mein Chakra nicht mehr kontrolliert einsetzen und ja...“. Den Rest konnte er sich sicherlich denken. Mit einem Wimpernschlag war Nozomis Lächeln verschwunden. Auch wenn es nur eine Frage der Zeit war, bis sie wieder Medicjutsu anwenden könnte, so nagte der Verlust der Chakrakontrolle doch sehr an der hilfsbereiten Chuunin. Schließlich konnte sie aktuell nicht tun, was sie am liebsten tat. Sie konnte nicht tun, was ihr Leben war. Sie konnte niemanden heilen und für Nozomi gehörte dies mit zu den schlimmsten Dingen, die ihr hätten passieren können. Wenn sie nicht wüsste, dass dies nicht für immer war? Nozomi wüsste nicht was sie täte. Vermutlich wäre sie am Boden zerstört, doch zu ihrem Glück gab es dafür keinen Grund. „Tut mir leid wegen Eurem Arm“, bekundete sie anschließend ihr Beileid für seinen Verlust und wandte ihren Blick von Junji ab. Sie hatte ihr bestes gegeben als der Sannin seinen Arm verloren hatte, doch leider hatten ihre medizinischen Künste nicht ausgereicht. Wenigstens hatte sie ihn vor einem Tod durch Vierblutung bewahren können.
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Re: Nakazama-Bach

Beitrag von Hyuuga Junji am Di Okt 11, 2016 10:49 pm

Es erstaunte Junji noch mehr, wie positiv die junge Uzumaki tatsächlich auf seine ernsten Worte reagierte. In ihren Augen erkannte der Hyuuga einen Trotz sich der bösen Vorahnung aus ihrer Situation heraus zu ergeben und das war ein wichtiger Punkt, denn ohne den nötigen Willen würden sie beide scheitern. Sicher war er sich jedoch noch nicht, würde sich diese wohl auch erst zeigen, wenn sie sich den ersten Schwierigkeiten gegenübersahen. So nickte der Sannin ernst und sog einmal tief die kühle Luft ein.
"Mach dir um meinen Arm keine Sorgen, ich benötige ihn nicht. Viel wichtiger ist, dass wir dich wieder in den Shinobialltag eingliedern, denn vorerst stehen wir vor einigen Problemen. Besonders möchte ich dir noch einmal in Erinnerung rufen, dass du einen großen Teil deiner Freiheit aufgegeben hast mit der Versiegelung des Neunschwänzigen. Das Dorf besitzt nun einerseits eine Waffe, ein Instrument der Macht, dass es zu kontrollieren, zu verstehen, aber auch zu schützen gilt. Aus diesem Grund ist es notwendig dich schnell und ohne Umwege wehrhaft zu machen. Wir kennen keinerlei Hintergrund zu dem vergangenen Angriff und können die Gefahr lediglich erahnen. Daher musst du verstehen, dass wir womöglich hin und wieder unter Beobachtung stehen."
Eindringlich bohrten sich Junjis leere Augen in die seines Gegenübers und musterten sie skeptisch. Dann aber begann sich ein Geäst um seine Schläfen zu bilden, ein Geäst aus Adern, dass tiefe Schatten in sein Gesicht warf und seinen Augen eine Kontur verlieh. Sofort breitete sich der Blick des Hyuuga aus und erkannte jede Bewegung im Umkreis, doch das war noch längst nicht alles. Auch in Nozomis Körper vermochte Junji zu blicken und das zu sehen, was ihren Chakrahaushalt so sehr ins Wanken brachte. Das gewaltige Chakra des Fuchsgeistes hatte ihre körpereigenen Reserven unterwandert und einen Pol erstellt, der so wie Kraft zu haben schien, dass ihr Können nicht mehr ausreichte.
"Ich erkenne deine Bürde und ich sehe auch, was sie mit dir macht, Nozomi. Es wird ganz gewiss nicht leicht werden wieder dorthin zu kommen, wo du einst warst, doch dafür bin ich hier. Wir beginnen zu ergründen, wie du mit dem Kyuubi in dir leben kannst und zwar als Shinobi."
Junji machte eine kurze Pause und schwieg, während sein bedrohlicher Blick noch immer auf ihr ruhte.
"Doch es ist vorerst nicht die Kontrolle des Chakras, die wie zu verstärken versuchen, sondern deinen Körper. Während wir das tun, ergründen wir gleichzeitig die Auswirkungen des Fuchsgeistes auf ihn und du gewinnst eine Fähigkeit, die du, so viel ich deiner Vita entnehme, noch nicht sehr gründlich kultiviert hast: Taijutsu. Im gleichen Atemzug versuchen wir das mit deiner Chakrakontrolle zu verbinden. Dies ist eine alte Technik meines Clans, mit der wir unseren Kindern lehren ihr Chakra mit dem Juuken einzusetzen. Du wirst das Juuken nicht lernen, doch ich versuche dir auf einem körperlichen Weg beizubringen, wie dein Chakra in die zirkuliert und wie du genau das beeinflussen kannst."
Junji drehte sich zur Seite und blickte scheinbar in die Baumkronen zu seiner Rechten, doch noch immer sah er mit dem aktiven Byakugan alles, was sie umgab. Dann begann die Luft um ihn leicht zu flimmern. Ein blaues Leuchten kam hinzu und schien langsam loses Laub und kleine Steine zu seinen Füßen empor zu heben. Das Leuchten wurde stärker und stärker, dass seine Auswirkungen auch begannen an Nozomis Kleidern zu ziehen und diese leicht in Wallung brachten. Dann, urplötzlich, lies Junji denn offenbar gesammelten Druck zu allen Seiten in einer gewaltigen Druckwelle austreten. Zu allen Seiten, doch nicht jener Ort an dem die junge Uzumaki stand. Boden brach in ohrenbetäubenden Krachen, Erdreich flog überall hin und das Chakra hinterließ einen kleinen Zylinder der Zerstörung in dessen Mitte der Sannin stand.
"Du wirst lernen, wie du Chakra an vielen Stellen deines Körpers sammeln kannst und du wirst lernen wie genau das geht, denn es gibt viele Geheimnisse, die ein normaler Shinobi nicht kennt."
Er drehte sich wieder in ihre Richtung, den Kopf gesenkt.
"Wir beginnen jetzt damit und im speziellen möchte ich gerne sehen, wie es um deine körperliche Verfassung bestellt ist.."
Wieder drehte sich Junji von seiner Schülerin ab und bewegte sich zu dem Stein auf dem sie gesessen hatte. Dort ließ er sich im Lotussitz nieder und ließ das Adergeäst auf seinen Schläfen verschwinden, woraufhin seine Augen wieder in die Leere zurückfielen.
"Ich möchte, dass du so lange um diese Lichtung rennst, bis deine Füße dich nicht mehr tragen können.", sagte er trocken und machte keine Anstalten dem noch etwas hinzuzufügen.

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Re: Nakazama-Bach

Beitrag von Uzumaki Nozomi am Sa Okt 15, 2016 11:14 am

Aufmerksam hatte Nozomi den Sätzen des kampferfahrenen Sannin gelauscht. Sätze, welche die junge Uzumaki mit jedem weiteren Wort immer mehr verwirrten. Bereits die ersten Sätze hatten die Medicnin ins Grübeln gebracht. Sie sollte ihre Freiheit aufgegeben haben? Konoha besaß nun eine Waffe? Nozomi konnte sich keinen Reim daraus machen, was der Schwarzhaarige damit genau meinte. Doch anstatt dem Mann, der ihr bezüglich des Kyuubis helfen sollte, unhöflich ins Wort zu fallen und für Klarheit zu sorgen, beschloss Nozomi zu schweigen und die Grübeleien mit einer einfachen Erklärung aus ihrem Kopf zu verbannen. Sie musste sich verhört haben. Ganz klar, sie musste ihn falsch verstanden haben. Konoha To und die Menschen von denen sie so fiel hielt, würden den Kyuubi niemals als Waffe sehen oder gar als solche benutzen wollen. Man hatte gesehen welche gewaltigen Kräfte der Neunschwänzige besaß und welche Zerstörung er anrichten konnte. Konoha To würde diese Zerstörung doch niemals gegen jemand anderen richten und jemand anderem den Schmerz zufügen, mit dem sie selbst zu kämpfen hatten. Nein, ein solches Verhalten passte nicht zu dem Bild, welches Nozomi von ihrer Heimat und ihren Landsleuten hatte.

Nozomi blickte in die Augen des Hyuuga. Jene leere kalte Augen mit denen er sie zuvor bedrohlich gemustert – ja gar durchbohrt- hatte. Ein Blick, der sie nicht nur verunsichert hatte sondern bei welchem ihr auch ein kalter Schauer den Rücken herunter gelaufen war. Noch nie war die Medicnin einem Menschen mit solch einer Aura begegnet. Nicht einmal die wenigen Nukenin, mit denen sie bis jetzt das Vergnügen haben durfte, hatten solch eine bedrohliche Ausstrahlung besessen. Auch jetzt spürte Nozomi diese kalte Aura von ihm ausgehen. Erneut wanderten ihre blauen Augen von seinem ernsten Blick zu den Narben in seinem Gesicht, während sie seinen nächsten Worten lauschte. Hinter jeder Narbe steckte bekanntlich eine Geschichte und Nozomi fragte sich was ihm widerfahren war. Allerdings nicht nur wegen seiner sichtbaren Narbe im Gesicht. Sein Auftreten erinnerte Nozomi an Patienten im Krankenhaus. Patienten, mit einer schweren Vergangenheit, die ihre Narben nicht auf der Haut sondern auf der Seele trugen und Distanz zwischen sich und anderen aufbauten indem sie Unnahbarkeit und Desinteresse signalisierten. Doch bevor sich die Rothaarige weiter den Kopf über den Grund seines Wesens zerbrechen konnte, drehte der Hyuuga ihr den Rücken zu und brach somit den Blickkontakt ab. Kurz darauf bekam die Uzumaki eine Kostprobe seiner Macht zu spüren. Nozomi staunte nicht schlecht beim Anblick seiner Fähigkeiten. Einzig und alleine Mithilfe seiner  Chakrakontrolle hatte Junji eine gewaltige Druckwelle abgefeuert. Allerdings hatte er sein Chakra nicht in alle Richtungen abgefeuert, was auf eine meisterhafte Chakrakontrolle hinwies. Nozomi war sich sicher. Wenn ihr jemand bei ihrem Problem helfen konnte, dann war er es. Doch anstatt dies zu tun, wollte er ihre körperlichen Attribute verbessern?  Erst hatte er ihre Neugier geweckt, als er ihr das Lüften von Geheimnissen in Aussicht stellte und nun sollte sie laufen, bis ihre Füße sie nicht mehr tragen konnten?

„Ich verstehe nicht, wieso wollt Ihr mein Taijutsu verbessern?“, meinte sie irritiert und neigte ihren Kopf leicht nach rechts. „Wie Ihr wisst , bin ich Medicnin. Ohne Kontrolle über meinem Chakra kann ich allerdings niemanden mehr heilen. Ganz im Gegenteil, ich würde bei einem Versuch meine Patienten gefährden“. Nozomi machte eine Pause und blickte traurig zu Boden. „Wenn ich mein Chakra nicht kontrolliert anwenden kann…. dann waren die letzten Jahre des Trainings vollkommen umsonst“. Zum Ende des Satzes war ihre Stimme immer leiser geworden, bis man sie kaum noch hatte hören können. Wenn sie ihr Chakra nicht kontrolliert einsetzen konnte, dann konnte sie weiter Papierkram erledigen und Kräuter sammeln gehen, wie sie es schon die letzten Tage getan hatte. Zwar war die Rothaarige zuversichtlich, dass sie das Problem mit ihrem Chakra beheben könnte, doch dazu benötigte sie seine Hilfe. Und jede Minute in der sie sich ihrem Körper und nicht dem anderen Problem widmeten entfernte Nozomi immer weiter von ihrem Ziel wieder als Medicnin arbeiten zu können. Nozomi hob wieder ihren Blick und fixierte den Hyuuga erneut. „Versteht mich bitte nicht falsch. Es ist mir eine Ehre, dass ihr mich trainieren wollt. Aber ihr sagtet ja selbst, es ist wichtig mich wieder in den Shinobialltag einzugliedern und mein Alltag besteht nun einmal aus der Arbeit im Krankenhaus oder medizinischen Missionen“. So gut sie konnte versuchte Nozomi dem Sannin zu erklären, dass sie einen Alltag führte der wenig Gefahren beinhaltete und es somit keinen Grund gab die Stärkung ihrer körperlichen Attribute dem Chakratraining vor zu ziehen. Ganz im Gegenteil. Nozomi war sich sicher, dass es Priorität hatte ihr Chakra gefahrlos an wenden zu können. Etwas, das jemand wie er auch wissen sollte. Und dennoch wollte er sie im Taijutsu trainieren? „Ich weiß, dass ich stärker werden muss, damit ich mich auch selbst gegen Angreifer zur Wehr setzen kann. Ein toter Medicnin nützt schließlich niemandem…. aber solange ich mein Chakra nicht kontrolliert einsetzen kann... solange wird man mich auch nicht als medizinische Begleitung auf Missionen schicken, bei denen ich Gefahr laufe angegriffen zu werden. “ Freundlich lächelte Nozomi den Hyuuga an und versuchte ihre Nervosität zu verbergen. Es war ihr nicht leicht gefallen, diese Worte an den finster schauenden Hyuuga zu richten, denn sie wollte nicht, dass ihre Bedenken falsch rüber kam. Und um ehrlich zu sein, war sich Nozomi nicht sicher, ob sie ihr Anliegen richtig formuliert hatte. Das Herz der jungen Uzumaki schlug schneller als gewöhnlich, während sie angespannt auf die Reaktion des Hyuugas wartete. Hoffentlich hatte sie es sich jetzt nicht mit dem Sannin verscherzt.
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Re: Nakazama-Bach

Beitrag von Hyuuga Junji am So Okt 16, 2016 6:21 pm

Junji antwortete auf ihre Gegenfragen nicht sofort. Mit Absicht ließ er Pausen walten, in denen er seine wohl nun Schülerin abschätzend betrachtete. Allem Anschein nach hatte sie noch nicht so recht verstanden, was sich dort in ihr befand und in wie weit die Unsicherheit in der Dorfleitung darin vorherrschte. Wie sollte sie auch, sie war jung und wusste nicht, was für eine Verantwortung man auf sie geladen hatte, oder wie weit die Bedenken bei den erfahreneren Shinobi gingen.
"Die Wahrheit ist, Nozomi, dass ich leider keine Ahnung habe, wie genau wie dir die Kontrolle über dein Chakra zurückgeben können in einem Maße, dass du wieder zu deinen alten Tätigkeiten zurückkehren kannst. Genau aus diesem Grund sind wir aber hier. Wir werden diese Geheimnisse ergründen und lüften. Dazu aber lernen wir zu aller erst das Novum zu verstehen.", stellte der Hyuuga trocken klar, ohne den kühlen, eindringlichen Blick von der Uzumaki zu nehmen.
"Du wirst lernen müssen deinen Alltag vorerst anzupassen und dich in anderen Disziplinen zu üben, ehe du in bekannte Gefilde zurückkehren kannst. Von heute auf morgen wird das aber kaum geschehen und aus diesem Grund wirst du deinen Platz nun woanders suchen müssen."
Junji machte eine ausladende Geste in die Umgebung als Zeichen, dass er das Gespräch für beendet hielt. Sicherlich verstand er die Bedenken Nozomis sehr genau, doch ein Mensch mit gebrochenen Beinen würde auch keinen Marathon laufen, sondern versuchen seine körperliche Verfassung auf andere Art zu erhalten. Genau aus diesem Grund würde der Sannin die Uzumaki nicht schonen so schnell wie möglich einen anderen Platz in der Shinobigesellschaft zu finden... so lange, bis sie in der Lage war wieder zu dem Dasein als Iryounin zurückzukehren. Ob sie nun wollte oder nicht.

Während Nozomi seinen Anweisungen folgte und rannte, meditierte der Sannin in einem Zustand regloser Trance auf dem Stein inmitten der Lichtung, unweit des Baches. Das Rauschen des kühlen Wassers drang an sein Ohr und mischte sich mit dem Säuseln des Windes, sodass Junji einer in letzter Zeit rar gewordenen Entspannung anheim fiel. Die Zerstörung des Dorfes hatte vielen Menschen das Leben gekostet und den Überlebenden nicht selten Nerven und Lebenslust. Aber sie hatte auch Platz für neues geschaffen und altes, längst vergessenes ans Licht gebracht, wie beispielsweise in den Vierteln der Hyuuga, seines Clans. Ein alter Keller war dort zum Vorschein gekommen und mit mächtigen Siegeln versehen hatte noch niemand die Möglichkeit gefunden ihn zu betreten. Lange Zeit hatte Junji auf seinem Krankenbett über den Inschriften und Zeichen gesessen, was ihn immer näher an eine Lösung brachte. Dennoch war der Fund für alle noch immer ein großes Rätsel, nicht zuletzt auch deshalb, weil der Sinn der Inschriften so unergründlich war. Die Kryptographen des Dorfes waren noch nicht dazu gekommen sich diesem Fund zu widmen, was ihnen auch sicherlich aufgrund der Situation niemand verübelte, doch nichtsdestoweniger saß ein Großteil des Clans auf heißen Kohlen im Bestreben das Rätsel als erster zu lösen. Er selbst war einer dieser Menschen, denn ein Wort was sehr oft in den wirren Sätzen und Zeichen zu erkennen war, war Macht. Macht stand in dieser Inschrift stets in einer Verbindung zum Mond, worauf sich niemand bisher hatte einen Reim machen können.
So verging die Zeit und Junji kehrte nur langsam hin und wieder in das Hier und Jetzt zurück, um seine ihm anvertraute Kunoichi zu beobachten, die ihre ganz eigenen, weitaus größeren Probleme hatte.

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