Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


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Saori Junji
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Fortsetzung von Ingamemission vor Zeitsprung

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Fortsetzung von Ingamemission vor Zeitsprung

Beitrag von Gajo am Do 18 Aug 2016 - 11:30

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Re: Fortsetzung von Ingamemission vor Zeitsprung

Beitrag von Gajo am Do 18 Aug 2016 - 11:55

Die Gestik seines Gegenübers änderte sich. Gajo behielt Ai-Chan genau im Blick und auch wenn sie das falsche Aussehen nicht veränderte, so tat es doch ihre Körpersprache. Der Hüne im Kleide eines Kindes lehnte sich an die Wand, lässig, mit einem verschmitzten Grinsen und vor der Brust verschränkten Armen. Krank war er für diesen Moment nicht mehr, sondern lauschte einfach den Worten seiner Vorgesetzten. Als ziemlich erstaunlich empfand der Oinin die Wandlung, die seinem Gegenüber anhaftete und Gajo grinste noch ein wenig breiter. Sie war ohne Zweifel professionell und das empfand der Schwarzhaarige nur als Vorteil.
"Gut.", sprach er langsam mit seiner normalen Stimme, die mit seinem kindlichen Abbild etwas konfus wirkte, doch letztendlich nichts zur Sache tat.
"Ich denke eine Niere wäre das Beste. Davon gibt es für gewöhnlich viele und ein Handel wäre wohl leicht zu arrangieren."
Eine solche Einschätzung hätte Gajo für gewöhnlich nie gegeben, doch wenn man ihm schon die Wahl ließ, dann tat er seine Arbeit gut. Schließlich hatte er seinen Rang nicht ohne Grund inne.
"Ansonsten ist von meiner Seite aus alles geklärt."
Ohne ein weiteres Wort schritt er an Amaya vorbei und setzte sich auf das Bett, lehnte sich mit dem Rücken zur Wand und schloss die Augen. Gajo hatte seit gut 24 Stunden nicht mehr geschlafen und und da sein Körper keinerlei Gefühle hatte, musste er seinen Tagesrhythmus mit Routine vollführen. So hatte sich der Hüne angewöhnt zu essen, wenngleich er Hunger nicht kannte und er hatte sich angewöhnt zu trinken, wenngleich er ebenso wenig Durst verspürte. So war es mit jeder Alltäglichkeit, auch mit dem Schlafen.

Gajo achtete nicht im Mindesten auf seine Vorgesetzte. Er hatte frei bekommen, was gleichbedeutend war mit der Erlaubnis seine Zeit für sich zu nutzen. Ob sie es nun schätzte, dass er hier blieb oder nicht war ihm herzlich egal. Ebenso bemerkte er nicht, ob sie das Zimmer verließ oder ob sie ebenso hier verweilte. Es dauerte schlichtweg nicht lange und der Oinin war in einen traumlosen Schlaf gefallen, der ihn wieder zu Kräften kommen ließ.
Als Gajo erwachte herrschte der Mond noch über der ruhenden Stadt und anhand seines Standes erkannte er, dass es um die fünfte Stunde sein musste. Ebenso wie andere Regungen verspürte der Hüne auch keine morgendliche Lethargie und erhob sich ohne jegliche Verzögerung. Auch Ai-Chan war im Raum, auch wenn nicht wirklich zu erkennen war, ob sie wirklich schlief oder nicht. In der Routine eines Oinin legte Gajo schnell wieder die Maske des kranken Kindes an und verließ das Zimmer. Unbemerkt streifte er durch die Gänge des Hotels, suchte hohe Punkte in der Umgebung auf und verschaffte sich überhaupt einmal einen Überblick. Das Stadtgebiet war ihm gänzlich unbekannt und so empfand er es als eine gute Idee die verbleibenden Stunden bis zum Frühstück zu nutzen.

Dort gelangte er pünktlich an und fand seine vermeintliche Mutter bereits vor. Schweigend gesellte sich Gajo an ihren Tisch und nickte ihr zur Begrüßung schwach zu. Seine bleiche Gesichtsfarbe unterstrich sein gespieltes Elend nur noch mehr und im persönlichen Empfinden spielte der Hüne seine Rolle täuschend echt.
"Mami, hast du den Onkel Doktor schon getroffen? Mein Kopf tut weh!"
Dabei nippte er an einer warmen Milch und machte sich nicht die Mühe den Milchbart an seiner Oberlippe zu entfernen. Immerhin war er nur ein Kind!
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Re: Fortsetzung von Ingamemission vor Zeitsprung

Beitrag von Yuki Amaya am Di 30 Aug 2016 - 21:31

Eine Niere sollte es also sein? Klassisches leiden eines Kindes ist das nicht, aber was kümmert es mich. Es gibt so viele absurde Krankheiten und wer weiß, vielleicht war ich ja keine gute Mutter und habe versuchte ihn mir Arsen zu töten. Wenn sie sich vorstellte das dieser kleine Monster ihr Kind sein sollte lag der Gedanke bei weitem nicht fern. Aber er war eben Ai-chans Sohn und Ai war bestimmt eine wunderbare Mutter mit allen Klischees, die es so zu erfüllen gab. Rote Haare, vollbusig und doch ohne Ehemann. Entweder war mein Mann ein Arschloch oder ich war eine Hure, viel mehr ist gar nicht möglich oder? Sei es drum. Mit einem nicken gab sie ihm zu verstehen, dass es ihr recht war und damit endet ihr Gespräch erneut. Sie waren wirklich ein Traumduo, sprachen nicht und sie suchten nicht einmal etwas wie Nähe. In keiner noch so kalten Welt würde sie sich diesem Idioten in die Arme werfen und auch Ai würde dies nicht tun solange sie nüchtern war. Also brav den Alkohol meiden und die brave Mutter sein. Ihr Sohn hatte eine klare Ansage bekommen und damit war ihr der Rest egal. Sie sollte schlafen, aber sie wusste, dass es keine Option war. Essen wäre auch keine allzu schlechte Idee und doch verdarb ihr alles das bisschen Hunger was sie vielleicht hatte. Während sie also noch überlegte was am klügsten war schien er schon im Land der Träume zu verweilen. Es war nur ein kurzer Seitenblick, bevor sie sich in das angrenzen Bad schob, die Tür zu schloss, ihre Fassade fallen ließ und den Verband von ihrer Haut rollte. Stück um Stück kam das Wunde Fleisch zum Vorschein und in einer erbitterten Routine betastete sie es um zu sehen ob  Schäden davon trug. Doch es war so runzelig und zerrissen wie eh und jeh. Keine neuen Schäden, keine neue Heilung. Es würde immer so zerstört bleiben, ebenso wie ihre aufgewühlte und verkümmerte Seele. Es dauerte nicht lange bis sie alles wieder angelegt hatte und Ai-chan sich ebenso zur Ruhe begab. Die Oinin zog den Stuhl jedoch vor das vergilbte Fenster und spähte hinaus auf die Menschen. Sie gingen umher als wäre nichts und doch waren sie alle so kaputt und zerstört wie Amaya selbst. Irgendwann fiel sie in einen leichten schlaf, wurde jedoch von einem letzten Sonnenstrahl geweckt der wie ein Stich auf ihrere haut zu jucken schien. Es war nie weit mit ihrer Unruhe und sobald es dunkel wurde, die Sonne wie ein roter Feuerball am Horizont verschwand, da wurde es nur noch schlimmer. Sie sah zu wie sie unter ging und es graute ihr davor, sie am Morgen wieder aufgehen zu sehen. Dennoch verharrte sie ein unendlich lange Zeit in dem Stuhl, starrte wie hypnotisiert aus dem Fenster und spürte nur den leisen Schmerz in ihrem Körper. Irgendwann nickte sie wieder ein nur um von einem Alptraum geplagt zu werden und wieder auf zu schrecken. Ein Glück das sie nicht schrie. Si verkümmert war alles in ihr, dass sie nicht einmal mehr aus ihrer tiefsten Angst einen Schrei hervor bringen konnte. Ihr Gefühl lies nicht zu, dass sie weiter schlief und so ließ sie das schlafende Kind alleine und schlüpfte zurück in ihre hohen Schuhe um den Raum zu verlassen. Sie war die erste im Speisesaal und wurde misstrauisch beugte. Mit einem müden Lachen, einem klimpern der Wimpern und einem sorgenvollen „meinem Sohn geht es so schlecht“ war es ihr jedoch erlaubt sitzen zu bleiben, während das karge Frühstück angerichtet wurde. Im Geist zählte sie die wachen Stunden und entschied sich dafür, lieber eine Tablette zu nehmen um noch etwas länger wach zu bleiben. Müde Züge zu verstecken gehört beinahe zu ihr dazu und so trank sie gezwungenermaßen einen Tee den man ihr brachte und wartete auf ihren Sohn. Die letzte Stunde schien sich zu ziehen und als sie ihren kleinen sah rang sie sich ein überzeugendes Lächeln ab. Guten Morgen mein kleiner Liebling hast du gut geschlafen? flötete sie fröhlich und sah zu wie er seinen Platz einnahm und Milch trank. Leider war der Onkel noch nicht bei mir. Aber mach dir keine Sorgen, er wird sicher bald zu uns kommen. Fürsorglich reichte sie ihm etwas zu Frühstücken und kämpfte mit dem Ekel als sie selbst etwas in sich hinein zwang. Essen – abartiges warmes Essen.  Sie aßen nicht lange und als sie fertig waren ließ sie ihren Partner einen Moment am Tisch sitzen, während sie an die Rezeption ging und tat was sie bereits angekündigt hatte. Sie hinterließ eine Nachricht und bekam eine Wartezeit von drei Tagen, ehe etwas passieren würde. Drei weitere tage sie sie mit ihm verbringen musste und sie sie in die Verantwortung ihres Kindes stellen würde – immerhin sollte man einem kranken Kind ja seinen letzten Wunsch erfüllen. Nein sie wollte nie Mutter werden.
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