Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


Team

Saori Junji
Chiyo


Shizuma Ichizoku [Konoha]

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Shizuma Ichizoku [Konoha]

Beitrag von Shizuma Shotaro am So 21 Aug 2016 - 18:54

Shizuma-Clan

Clanguide




» Allgemein



Wappen: Das Wappen des Shizuma-Clans stellt ein Symbol entworfen von Hayato Shizuma dar, welches von dem Friedenstier schlechthin inspiriert ist: Einer weißen Taube. Die Abspreizungen nach links und rechts stellen die Flügeln dieses Vogels dar und die drei Federn, die nach unten zeigen, sind die Schwanzfedern. Entgegen gesetzt dazu befindet sich der Taubenkopf, welcher wie in Demut nach unten zeigt. Des Vogels schlichte violette Farbe ist zudem für Schneider eine Erleichterung, sodass es einfacher ist, das Clanwappen auf Kleidung aufzubringen. Somit existiert das Zeichen seit dem ersten Oberhaupt, steht für Frieden und Liebe innerhalb der Familie, aber auch in Bezug auf alle Menschen, die einem begegnen. Natürlich ist auch Heilung und die Medizin ein wichtiger Aspekt, da das Hiden des Shizuma-Clans so orientiert ist, dass der Haupteffekt bei Iryô-Jutsus liegt. Somit steht die Taube auch für den Schutz des Lebens.


Alter: Der Clan ist grob zusammengefasst wohl einer der Ältesten der Welt. Ähnlich dem Ninshû ist er um die 1500 Jahre alt, barg Familien, die durch die Schüler dieser Überzeugung lernten Chakra zu schmieden, und erfreute sich eines bescheidenen Anfangs als eine Gruppe, die sich dem Ninshû fortlaufend anschloss.

Erster Auftritt: Das erste offizielle Auftreten beginnt bei dem ersten Clanoberhaupt Hayato Shizuma, welcher nach einer langen Leidensperiode seiner Vorfahren dank seiner Mutter einen neuen Nachnamen erhielt und sich dazu entschied aus dem, was er gelernt hatte, ein Hiden zu entwickeln und den Shizuma-Clan auszurufen. Dies war vor weniger als knapp 1450 Jahren. Davor existierte der Grund, der zur Entstehung führte, und wichtige Personen bereits einige Jahrzehnte. Der richtige Beginn allen Übels und aller Entstehung liegt bei einem verteufelten Priester namens Kinji Toshishai, welcher ein besonderes Relikt fand, in dem ein unbekannter Mann sterbende Personen versiegelt hatte. Eines der ersten Fuuin-Jutsu und auch ein Zeugnis dafür, dass es auch schon Fûin lange gab.


Heimat: In der Gegenwart lebt der Shizuma-Clan mit all seinen als Bewohner registrierten Mitgliedern in Konohagakure no Sato. Die Spuren der Familie ziehen sich aber durch die Geschichte durch das gesamte Land und darüber hinaus. In ihrer Blütezeit lebten sie einst in Kirigakure no Sato, doch dann begann die große Verfolgung durch eine Organisation des Erdreichs, und alle Mitglieder flohen mit allem, was ihnen durch Tradition und Rituale wichtig war. Erst nach einer gefühlten Ewigkeit kehrte die letzte Überlebende zurück, gründete eine Familie und siedelte den Clan mit einer neuen Familienstrukturierung wieder in Mizu no Kuni an. Dies war vor knapp 1200 Jahren. 600 Jahre später änderten sich in Kirigakure allerdings die politischen Strukturen und der alte Geist blutrünstiger Führung kehrte zurück, was dem Clan komplett widersprach. Schweren Herzens entschlossen sie sich im Reich des Feuers eine neue Heimat zu suchen, da sie sowohl um ihr eigenes Leben als auch ihre Traditionen fürchteten.

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Re: Shizuma Ichizoku [Konoha]

Beitrag von Shizuma Shotaro am So 21 Aug 2016 - 18:55


Geschichte:

Nacht der Toten
[…] Sie wollen meinen Blutkristall, sie wollen ihn mir stehlen und zu ihren Gunsten missbrauchen. Ich trage ihn stets bei mir, verflochten mit einer Perlenkette und meinem Kleiderkragen. Man sieht ihn offenkundig, wenn man vor mir steht und eben deswegen halte ich mich versteckt. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass so ein einfacher Mann wie ich in Besitz eines solchen Reliktes kommt und dann um sein Leben bangen muss. Tagtäglich höre ich das Flüstern der Bürger, meinen Namen und die Schritte derer, die mich verfolgen. Ich war doch nur ein Priester, nur ein Gläubiger aus Naramoto. Hätte ein Besucher meiner Kirche nicht sein Amulett auf seinem Sitzplatz liegen gelassen oder hätte ich es nie gefunden, ich könnte heute in Sicherheit und Ruhe leben. Doch nein, mich ereilte das Schicksal eines Gejagten. Ich eignete mir das Amulett an, verarbeitete es in meiner Kleidung und musste keinen Monat später fliehen. Raus aus Naramoto, mir blieb fürs Erste nichts anderes als eine verlassene Hütte an einem Gebirgshang. Währenddessen forschte ich an dem Kristall, den ich wegen seiner Farbe Blutkristall taufte. Und diesen wollen sie jetzt, nachdem ich auch meine Hütte mit meinen Forschungen verließ. Meine Kette ist etwas Besonderes. Mir begegnen in meinen Träumen Gesichter von Menschen, die mir nie begegnet sind. Frauen, Männer, alle über 50 Jahre alt. Sie sprechen wirr zu mir und greifen nach meinem Innersten. Es fühlt sich an, als wollen sie nach meinem Leben greifen und es wie einen kalten Wind heraussaugen. Ich weiß, dass der Kristall nichts Gutes bedeutet, aber ich weiß auch, dass er in den Händen meiner Verfolger mehr Schaden anrichten würde, als wenn ich ihn behalte.
Weiterhin habe ich versucht, den Kristall mit einer Art Energie zu beeinflussen, die ich in mir spüre. Sie fließt durch meinen Körper wie ein rauschender Bach. Ich konnte sie anzapfen, meine Hände begannen zu leuchten und der Kristall reagierte auf meine Taktik. Als ich ihn mit diesem Flimmern berührte, erreichten mich Bilder und Unterhaltungen. Mein Kopf drohte, zu zerplatzen. Doch ich verstand Dinge, die gesagt wurden, Dinge, die ich sah. Es waren Erinnerungen von verstorbenen Menschen. Welche, die ich nicht kannte. Von Geburten kleiner Söhne, Prüfungen junger Männer, Hochzeiten hübscher Frauen, Tode alter Ehepaare, Umzüge in andere Reiche und vieles mehr. Es war das Leben, was ich sah. Und nebenbei immer die Stimmen der Toten. Sie sprechen alles, was man sich denken kann. „Mami, ich habe Angst.“ „Papa, wann kommt Opa zurück?“ „Ich liebe dich, mein Engel.“ „Wollen wir ein Kind bekommen?“ „Hast du Angst vor dem Tod?“ „Ich weiß nicht, was ich tun soll. Es steigt mir alles über den Kopf.“ „Ich freue mich so für dich!“ „Und ich habe dir vertraut, du Schwein!“ „Bitte streitet euch nicht, ich halte das nicht aus!“ „Ach, Schatz. Du musst dich nicht um Papa fürchten, er kommt wieder.“ „Ist der Streit vorüber?“ „Wieso erzählen wir uns diese Dinge? Was interessiert es dich und was interessiert es uns?“ „Weißt du, wie lange ich dafür gearbeitet habe?“ „Ich hasse dich, du hast mein Leben ruiniert, du Miststück!“ „Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder.“ „Keine Sorge, es wird alles gut, Liebes.“ „Es ist Verschwendung zu weinen.“ „Ich liebe sie, aber ich vertraue ihr nicht.“
So vieles, Negatives wie Positives. Liebe, Hass, Glück, Missbrauch, Trauer, Freude. Und ich mittendrin. Was wollen diese Stimmen von mir? Ich weiß nur eine Hilfe und einen Menschen, dem ich trauen kann. Dieses Wesen befindet sich in einem Dorf umrundet von Bergen und Eis. Ich muss zu ihr und sie fragen, ob sie Antworten für mich hat. Aber werde ich mich besinnen können? Nach dieser Nacht ist meine Verzweiflung am größten. Ich habe die Vergangenheit durch mein Amulett gesehen, die Stimmen Verstorbener. Zum Teufel, ich habe den Tod in meinem Kopf! Wie soll ich damit umgehen? Ich kann das nicht alleine. Diese Nacht hat mir auch klar werden lassen, dass ich unbedingt Hilfe brauche und nicht nur darüber nachdenken sollte. Nun, ich komme zu dir, meine Liebe. Ich weiß nicht, ob ich es dir sagen werde, aber über all diese Dinge hinaus weiß ich, dass ich trotz meines Glaubens Gefühle für dich habe. Tomiko, meine Teuerste. Hilf mir, meinem Leben und meinem Herz.
Tagebucheintrag des Clangründers Kinji Toshishai

Ich weiß nicht, ob ich es ihm sagen soll. Ich kann es nicht, Vater. Er reitet dem Tod entgegen auf einem Ross, das schneller galoppiert als er seine Zügel schlagen lässt. Du weißt, von wem ich spreche. Du hast mir verboten ihn zu treffen, als wir 15 Jahre alt waren. Erinnerst du dich? An diesen Jungen mit dem blonden Haar und dem laut dir besitzergreifendem Blick. Sein Name war Kinji, ich hoffe, du weißt es noch. Ich habe mich an das gehalten, was du mir gesagt hast. Damals ist er für dich fortgegangen mit der Hoffnung, ich käme nach, wenn ich alt genug bin, doch das bin ich nicht. Wir waren unter uns, Vater. Unsere Familie und niemand anderes für all die Zeit. Doch nun fürchte ich um mich und uns alle. Er ist wieder da seit ein paar Wochen. Ich traue mich nicht, es wem anders zu sagen, aber Kinji hat mich gefunden und gebeten, ihm zu helfen. Er trägt eine Kette mit einem Rubin bei sich. In dieses Teil ist er so vernarrt, dass er es mich nur anfassen lässt, wenn ich vorher um Erlaubnis frage. Er ist anders. Nicht mehr der rebellische Junge von damals, der weiß, wann es richtig ist, um etwas Unerreichbares zu kämpfen und aufzugeben. Ich will ihn nicht beleidigen oder seinen Ruf morden, aber es trifft es besser wie nichts anderes: Er ist wahnsinnig. Dieses Ding muss ihn so verändert haben, diese Kette. Er nennt den Rubin Blutkristall, obwohl es doch nur ein Edelstein ist. Trotz dessen ist er anders, als alle anderen Rubine. Er strahlt etwas Bedrohliches aus, dem Kinji verfallen ist. Aber das ist nicht, was ich eigentlich sagen wollte, Vater. Es geht darum, dass ich mich dieser Gefahr entziehen will. Ich fürchte um meine beiden Töchter, während ich die Zeit mit ihm verbringe. Sie sehen ihn jeden Tag in meiner Wohnung sitzen und fragen, wer er ist und ich erzähle deinen Enkelinnen, dass er ein alter Freund ist. Aber er ist wahnsinnig und hat mich sogar schon bedroht. Er schwankt hin und her zwischen seinen Launen. Einmal weinte er, als er schlief. Am nächsten Tag war er so wütend, dass er kurz davor war, eine Tür aus den Angeln zu reißen. Dann gab es wieder Zeitpunkte, wo er mir nahe kam. Er umarmte mich, flüsterte mir Dinge zu und letztlich, dass er mich liebte. Darauf wusste ich nichts zu sagen und blickte ihm nur entgeistert entgegen. Vater, kannst du dir vorstellen, was er getan hat? Es war vorgestern, als er mir seine Gefühle gestand. Und als ich schwieg, verzerrte sein Gesicht sich in eine dämonische Fratze und er schrie mich an. „Warum kannst du mich nicht lieben?! Warum nicht? Bin ich dir zu hässlich? Zu alt? Wäre ich kein guter Vater? Sag schon, du Miststück! Was bin ich nicht, was du dir wünschst?“ Genau das warf er mir ins Gesicht. Ich konnte nicht anders und verwies ihn meiner Wohnung. Ohne großen Protest ging er hinaus und seitdem habe ich ihn nicht mehr gesehen. Mich plagen aber keine Schuldgefühle, sondern die Angst, dass er vollkommen überschnappt. Ich habe Angst um Sachiko und Manami. Dass er sie entführt oder gar tötet.
Was für die Gesellschaft schlimmer ist, ist aber, dass ich ihm geholfen habe, als er zu mir kam. Kinji erzählte von Erinnerungen, Verstorbenen, Vergangenheiten, die sich in seinem Kopf abspielen. Keine Ahnung, was das zu bedeuten hat, aber er bekam sie, während er schlief und am Tag, während er mit seiner Hand seinen Kristall berührte. Er bat mich darum, ihm meine Energie zu geben und daran teilzuhaben. Und es war grausam. Bilder junger Mädchen, wie sie weinten. Verzweifelter Männer auf dem Schlachtfeld. Alten Frauen, die um ihre verlorenen Familien trauerten. Es waren auch glückliche Momente dabei, aber die Gesichter dieser Menschen brannten sich mit ihrer Wut und ihrer Trauer fester in meinen Kopf als die, mit denen sie lachten. Ich weiß nicht, was es für Energie war, die Kinji haben wollte, aber er entzog mir wirklich etwas, während wir gemeinsam den Kristall berührten. Nun ist es mir gleich, was es war, aber ich will nicht, dass er dasselbe mit anderen Menschen tut. Ich bin kurz davor, mich umzubringen, weil mich die Bilder dieser Toten quälen, während ich schlafe. Hätte ich meine Kinder nicht, Vater, hättest du keine Tochter mehr. Darum bitte ich dich um Hilfe.
Es fällt mir schwer, Kinji auf diese Art zu verraten, aber es ist besser für uns alle. Bitte suche dir ein paar Männer, mit denen du Jagd auf ihn machst. Findet ihn und tötet ihn. Ich kann dir dafür nichts geben, um dich zu entlohnen, dich nur um Sachikos und Manamis Willen drum bitten. Reißt diesen Wahnsinnigen aus unserer Welt, bevor noch irgendwelche Dinge geschehen, die nicht mehr rückgängig zu machen sind.
Deine geliebte Tochter, Tomiko
Brief von Tomiko an ihren Vater

Es ist als wären wir die Schöne und das Biest. Er ist das Monster und ich die unberührte Unschuld. Ich weiß nicht, wie ich es mit ihm aushalten soll. Und auch nicht, wie ich überhaupt in diese Situation gekommen bin. Er ist weg, ich bin hier, mit einem Leben gefüllten Bauch. Alleine die Gedanken an seine Stimme lassen mich beinahe brechen. Noch so jung und schon verfallen. Nun denn, so unschuldig bin ich nicht. Kinji war wie ein Wahnsinniger hinter mir her, als er zu uns ins Dorf kam. Er redete auf mich ein, gab mir Versprechen und ich verfiel dem, obwohl Kinji mindestens 20 Jahre älter als ich ist. Wie konnte es so weit kommen, dass ich von so einem Dreckskerl schwanger bin? Vielleicht lag es an seinem Kristall und seiner Aura. Ich durfte seine Kette berühren und habe Bilder gesehen. Er sagte zu mir, es sei die Zukunft und diese sehen zu können, hat mich geblendet. Ich sah glückliche Familien und er predigte mir, dies wäre unsere. Wie ein dummes Huhn war ich in den Käfig gelaufen. Nun hatte er die Pforten geschlossen und war weggelaufen. Mich hatten kurzerhand einige Männer besucht und gefragt, wo Kinji sei. Ich wusste es nicht, aber als sie mich sahen, fragten sie, wer der Vater meines ungeborenen Kindes sei. Als ich dann den Namen dieses Monsters erwähnte, weitete der Anführer der Jagdgruppe erschrocken die Augen. Er erzählte mir, dass er der Vater einer Frau sei, die Kinji mit seinem Amulett geholfen habe. Und nun diesen Mann töten musste, da er ein Wahnsinniger sei. Mir wurde klar, dass ich eine Lüge mit Kinji gelebt hatte. Ich versuchte alles Erdenkliche, zu helfen. Ich gab ihnen Gegenstände mit, damit Hunde seinem Geruch folgen konnten. Und letztlich, gestern, erreichte sie mich. Die Nachricht, dass Kinji tot sei. Der Vater der Frau hatte es mir berichtet. Kinji habe sich gewehrt wie ein wildes Tier und sogar zwei seiner Freunde getötet, aber letztlich haben sie gewonnen und ihm das Amulett abgenommen. Ich fragte, wo es sei und der Mann trug es bei sich. Er wollte, dass seine Tochter dieses Monster vergessen könne und da ich ein Kind von ihm erwartete, stehe es mir zu, den Blutkristall zu behalten. Er gab ihn mir wirklich, bat mich, stillzuschweigen und ihn zu verstecken. Dies tat ich auch, denn ich wusste, dass Kinji mich angelogen hatte. Ich wusste zwar nicht, welche Bilder mich verfolgten, während ich schlief, aber es war aushaltbar. Nun konzentriere ich mich nur noch auf meine eigene kleine Familie. Warte, dass mein kleiner Sohn zur Welt kommt und ich ihn mit der Unterstützung meiner zwei besten Freundinnen aufziehen kann. Ich würde ein Geheimnis wahren, das in Form eines roten Kristalls in meiner Wohnung lag, den Tod eines Wahnsinnigen verschweigen und meinem einzigen Kind nie erzählen können, wer sein Vater war. Doch wenn all dies nötig ist, um größeren Schaden zu verhindern, erledige ich dies gern. Ich weiß zwar noch nicht, was mit dem Amulett passiert, wenn mein Sohn groß ist und ich sterben sollte, doch wird es sicher nie wieder so einen Menschen wie Kinji geben. Der andere täuscht, um zu überleben und für den nichts wichtiger ist außer sich selbst. Und es wird auch nie wieder einen Menschen geben, der mich mit einem roten Amulett täuscht und schwängert. Aber dafür kann mein Sohn nichts. Daran ist einzig und allein Kinji schuld. Dieser gefallene Engel, gestraft von seinem eigenen Gott, den er so verehrte.
Tagebucheintrag von Kinjis letzter Exfreundin

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Re: Shizuma Ichizoku [Konoha]

Beitrag von Shizuma Shotaro am So 21 Aug 2016 - 18:55


Geschichte:

Erbe eines Wahnsinnigen
Lieber Danno,
Es fällt mir schwer, Euch diese Zeilen zu schreiben und über mein Innerstes zu sprechen. Vorerst als Mann, letztlich wegen meiner Art, aber ich erbitte Euren Rat bezüglich mir und meiner Ehefrau Manami. Ich bin mit ihr nun schon zwei Jahre verheiratet. Immer öfters plagen mich die Gedanken um meine Herkunft. Meine Mutter ist bereits verstorben, wie Ihr als Angehöriger meiner Familie wohl wisst. Einzig und allein möchte ich seit geraumer Zeit erfahren, wer mein Vater war. Nie wurde es mir gesagt und wenn ich fragen wollte, wurde mir der Finger gezeigt und gezischt – ich sollte kein Wort über das Thema verlieren. Aber je älter ich werde, desto mehr möchte ich es nun wissen. Manami soll doch auch wissen, wer ihr Schwiegervater ist. Könnt Ihr uns helfen? Ich habe aus eigener Entscheidung den Weg eines Kämpfers eingeschlagen und den Umgang mit Waffen gelernt, um meine Frau beschützen zu können, falls mein Vater ein schlechter Mensch sein sollte. Ich muss es wissen, Danno. Benachrichtigt mich bitte umgehend. Entweder mit eurer Entscheidung oder gleich mit den Informationen, die auch Ihr mir verschwiegen habt.
Euer Stiefsohn, Haku
Brief von Haku Uemura an seinen Stiefvater Danno Uemura

Mein lieber Haku,
Mir ist klar, dass dich diese Frage quält seit du ein kleiner Junge bist. Es ist sicher schwer, nicht vollständig über seine Abstammung Bescheid zu wissen. Es war auch schwer für mich, dass du mich nie akzeptieren konntest und mich heute so behandelst, als wäre ich ein erzwungener Vorgesetzter für dich, aber ich bleibe beim Thema. Es liegt nicht in meiner Verantwortung, was du mit deinem Leben machst oder was passieren wird, wenn ich dir sage, woher du stammst. Da deine Mutter tot ist, werde ich auch niemanden, der mir nahe steht, enttäuschen. Und letztlich bist du auch alt genug, um es erfahren zu können, ohne, dass es dich nachhaltig während deiner Entwicklung beeinflusst. Mit deinen 27 Jahren weißt du sicher ganz gut, was du willst und machst es auch. Außerdem möchte ich dir meinen Glückwunsch zu eurem ersten Kind ausrichten, selbst wenn es dich nicht interessiert. Manamis Schwester kam gestern extra vorbei, um es mir zu berichten. Immerhin eine freundliche Seele, die an mich denkt, selbst, wenn ich sie nicht so gut kenne.
Denke nicht, dass ich die Nachricht schonend verfassen werde, wenn du bereits in deiner Vergangenheit graben willst. Die ist nämlich genauso schonungslos zu allen anderen gewesen. Dein Vater war ein Wahnsinniger. Jemand, der von allen guten Geistern verlassen war und wahrscheinlich an einer psychischen Krankheit litt. Sein Name war Kinji Toshishai. Soweit ich es von deiner Mutter weiß, war er zuerst Priester und dann sein eigener Vorgesetzter, indem er seine eigene Ideologie gründete. Er riss deine Mutter für eine Weile mit sich, indem er sie bekehrte und aus dieser Beziehung bist du entstanden. Kurz darauf tauchten Jäger auf, die Kinji töten wollten, da er woanders Leid verbreitet haben soll mit seinen Predigten und seinem Verhalten. Er haute ab, ließ deine Mutter und dich zurück - noch während sie schwanger war. Ich kam erst dazu, als du schon drei Jahre alt warst, also weiß ich wirklich nur das, was deine Mutter mir erzählte. Einer ihrer Sätze, die sie voller Verbitterung sagte, war: Ich hasse diesen Mann so sehr wie das, was er mir hinterlassen hat.
Ich habe keine Ahnung, ob sie damit dich meint, aber ich denke, sie hat dich geliebt. Sie war nie ein schlechter Mensch und hat dich mit Liebe erzogen. Was sie also meinte, blieb mir verschlossen. Mehr kann ich dir zu Kinji nicht sagen, es tut mir leid.
Dein Stiefvater Danno
Antwort von Danno an seinen Stiefsohn Haku

Und da dachten ich und Sachiko tatsächlich, dass es ein Ende hatte. Diese Tragödie zwischen einem Mann namens Kinji und unserer Mutter. Was war der wirkliche Schluss dieser Geschichte? Ohne es zu wissen, war ich seit 2 Jahren mit dem Sohn von Kinji verheiratet. Einem Mann, der meine Mutter in seinem Wahnsinn umgarnt hatte. Ich fühlte mich schuldig, ekelhaft und schmutzig. Obwohl Haku eigentlich nichts dafür konnte, wer sein Vater war, ertrug ich den Gedanken nicht. Ich hatte mich sofort von ihm getrennt und sogar gesagt, wenn er unbedingt will, kann er unsere Tochter behalten. Sie war die Enkelin dieses Bastards, der unsere Mutter in die Tiefen ihrer Zerbrechlichkeit geschickt hatte. Ich wollte mit diesem Gesindel nichts zu tun haben. Im nächsten Leben hätte ich vielleicht eine Chance, es besser zu machen. Aber ich sagte meiner Schwester Bescheid, und wir gingen. Weg von dieser Vergangenheit, die uns einholte. Weg von Erinnerungen, die sich ansammelten. Nur ich und Sachiko. Wir zogen nach Tsuchi no Kuni, um dort in Ruhe in einer Siedlung zu leben, in der nur Frauen wohnten, die ihre Männer verloren hatten. Es war ein Dorf, zerfressen von einer Fehde zwischen vier Familien. Wir kamen hinzu, waren willkommen und fühlten uns wohl. Es plagten mich natürlich Gewissensbisse, dass ich Haku und schlimmer noch, meine Tochter zurückgelassen hatte, doch Kinji hatte alles zerstört. Obgleich er tot war, war er immer noch unter uns. Ich wollte nicht, ich konnte das nicht. Haku wollte wissen, wer sein Vater war. Damit hatte es begonnen. Und mit unserer Scheidung hatte es geendet. Ich weiß nicht, was aus den beiden wird, aber ich will nie wieder Kontakt zu ihnen haben. Ich weiß, was mit Mutter geschehen ist. Sie hatte jahrelang Träume, Alpträume, um genau zu sein. Und ich will normal leben. Ich will nicht gequält werden, während ich schlafe. Es fällt mir schwer, ja. Aber es ist besser so. Für jeden von uns.
Tagebucheintrag von Manami, Tochter von Tomiko

Name: Uemura, Haku
Alter: 28 Jahre
Profession: Krieger
Herkunft: Tsuro
Mutter: Uemura, Izumi
Vater: Toshishai, Kinji
Todestag: Schätzungsweise 14. Juni
Todesursache: Suizid, Stich mitten ins Herz, selbst durchgeführt mit eigenem Katana
Weitere Dinge: Hat eine Tochter hinterlassen, um dessen Verbleib wir uns nun kümmern müssen. Andere Angehörige gibt es nicht. Hat eine Exfrau, die den Kontakt verweigert. Hat einen Stiefvater, der den Kontakt verweigert. Hat eine Schwägerin, die den Kontakt verweigert. Körper wird im örtlichen Wald beigesetzt ohne Wissen der Tochter. Akte wird geschlossen.
Ermittlungsakte von Hakus Heimatdorf nach seinem Freitod

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Re: Shizuma Ichizoku [Konoha]

Beitrag von Shizuma Shotaro am So 21 Aug 2016 - 18:55


Geschichte:

Eine Blüte vom Sturm zerblättert
Es ist spät, aber ich habe begonnen, nochmal alles zu ordnen. Alles, was ich von meinem Vater und meinen Großeltern an Akten, Papieren und Erinnerungsstücken besitze. Es ist schwer, die Papiere nach Daten zu ordnen, wenn auf manchen nichts steht, aber daraus mache ich einen Sonderstapel. Hauptsache ich kann feststellen, von wem was ist. Dann verstehe ich, was passiert ist. Ich weiß, was für ein Ekel mein Großvater ist. Ich weiß, warum mein Vater sich sehr jung schon das Leben nahm. Und ich weiß, warum meine Mutter und meine Tante nichts mit mir zu tun haben wollen, obwohl sie sich lebend im Erdreich befinden. Aber gut, ich bin weise. Ich renne ihnen nicht hinterher, wenn sie es nicht mögen und mich abstoßen. Ich bleibe, wo ich zu Hause bin. Auch hier wissen einige über mein Schicksal und meine Familie Bescheid, doch glücklicherweise bemitleiden sie mich, statt mich zu verachten. So wie Mutter es tut. Sie ist lediglich selbstsüchtig, hat keinen Mut und ist feige. Mir ist bewusst, dass man niemals schlecht von denen sprechen sollte, die einen in die Welt gesetzt haben, wenn man Ehre besitzt, aber wie könnte ich es nicht bei meiner Familie? Sie verließ meinen Vater und mich. Sie war der Grund, warum er tot ist. Er ist sogar zum Krieger geworden, um sie vor Kinji beschützen zu können, wenn er ein Mörder sein sollte. Doch das spielte heute keine Rolle, denn obwohl er tot war, kostete er bis in die Gegenwart Menschen das Leben. Vielleicht würde die Einsamkeit nur mit meiner Tante auch meiner Mutter irgendwann töten. Es musste eigentlich so kommen. Sie war nun im hohen Alter und auch ich war nicht mehr die Jüngste mit 43 Jahren. Zudem frage ich mich, für wen ich das alles überhaupt mache. Ich habe keine Familie, keine Nachkommen. Ich scheue mich davor, meine Linie fortzuführen, wenn wir von solchen Monstern abstammen. Wenn ich mir die Briefe von meinem Vater durchlese, erkenne ich seinen Wunsch nach der Wahrheit. Und dieser Wunsch hat ihn ins Verderben gestürzt. Was wäre, wenn meine Kinder ähnlich schwach sind? Ich stehe über den Dingen und lasse sie nicht an mich heran. Doch ich weiß auch, dass dies begünstigt dadurch ist, dass meine Mitmenschen Mitleid haben und keine Wut für mich empfinden. Bei meinen Kindern könnte das wieder anders sein.
Außerdem ist die momentane politische Situation extrem angespannt. In diesen Zeiten ein Kind zu bekommen wäre stressig und gefährlich. Ich weiß nicht, wie ich das alleine erledigen sollte. Es gibt laut Erzählungen viele Familien, die als Söldner angeheuert werden. Und ich will nicht kämpfen. Ich liebe den Frieden und meine Ruhe. Meine Nachbarn haben mir beim Einkaufen erzählt, dass es in der Nähe Kämpfe zwischen zwei Mächten gab, die andauernd Blut vergossen. Und es waren Clans. Es fielen die Namen Senju und Uchiha. Ich hielt mich bewusst von Menschen fern, die zu viel über diese Menschen erzählten oder gar diesen Namen trugen. Und nun sitze ich hier, forsche in meiner Familiengeschichte. In mir ist ein Konflikt entstanden. Was ist schlimmer? Ein Wahnsinniger als Großvater, der einen Schatten über die komplette Familie legt oder eine Familie, die für Geld und andere Dinge in den Krieg gegen andere Familien zieht? Bis jetzt habe ich keine Antwort. Und ich weiß nicht …
Unvollständiger Tagebucheintrag von Jin Uemura, Tochter von Haku

Tränen verwässern meine Schriften und die meiner Familie. Schreie hallen durch mein zerstörtes Heim. Was kann ich tun? Es waren zu viele. Ich weiß nicht …
Was ist geschehen? Sie kamen zu mir. In der Nacht, wo ich das letzte Mal vernünftig einen Stift in meiner Hand hielt. Es waren welche von einem dieser Söldner-Clans, aber weder Uchiha noch Senju. Ich erkannte nur ihr Stirnband. Das Zeichen für das Feuerreich. Das Zeichen für Kämpferstärke und Mut. Aber für mich das Zeichen für Schandtaten und nicht vorhandener Moral. Wenn ich dürfte und könnte, würde ich jeden Clan auslöschen, der im Krieg einen Finger krumm gemacht hat. Was sie mir antaten … Ich, ich weine nur. Jede Nacht, jeden Morgen. Selbst in meinen Träumen, wo das Ganze noch schrecklicher aussieht als in der Realität. Dort sitze ich in dunklen Ecken, Schatten tanzen um mich und lachen höhnisch. Hier sitze ich auf meinem Stuhl, mit einem Stift, vor meinem Tagebuch und lasse meine Tränen schluchzend hinunterfallen. Ich weiß immer noch nicht, für wen ich das mache, auch wenn es jetzt jemanden gibt. Trotz meiner Rachegelüste, halte ich die Hände still. Ich sehe nach links. Dort liegt in einem Korb mit Decke und Kissen ein Kind. Welches ich vor fünf Tagen zur Welt brachte. Wie oft habe ich während dieser Zeit geweint? Wie oft hätte ich mir die Augen auskratzen können? Ich fühlte mich wie meine Mutter. Eklig, missbraucht, geschändet. Ich kann niemandem unter die Augen treten. Moment … es gibt ja niemanden, dem ich unter die Augen treten kann. Mein ganzes Dorf wurde ausgelöscht. Die Männer alle, manche Frauen hatten das Glück und sind lediglich vergewaltigt worden. So wie ich. Die meisten kamen danach nicht wieder. Entweder verschwanden sie oder brachten sich an Ort und Stelle um. Der Schwester meiner Nachbarin durfte ich zusehen wie sie sich erhängte. Ihre Tochter hatte sich irgendwas zusammen gemischt, um sich zu töten. Sie nahm ein wenig Wasser und alles erdenklich Ungesunde, das sie fand, und trank es. Keine zehn Minuten später war sie ebenfalls tot, beide waren schwanger gewesen. Die Schwester war 35 Jahre alt, ihre Tochter 15 Jahre. Welche Scheusale mussten das gewesen sein, die eine Mutter und ihr Kind gemeinsam in einem Raum vergewaltigten? Sie so zu erniedrigen, dass sie nichts anderes wahrnahmen wie die Flucht in die respektvollen Arme des Todes. Mein Gedanke war lediglich, als ich meine Situation wahrnahm, dass ich nicht so schwach sein wollte wie mein Vater. Ich tötete mich nicht, obwohl ich oft genug davor stand, es zu tun. Außerdem war es ein Graus, alleine meinen Sohn zur Welt zu bringen. Niemand half mir und ich musste es mit dem Nötigsten tun.
Eins lässt sich sagen. Dieses Kind ist eine Frucht des Krieges. Und es ist das Symbol für meinen Hass auf Konoha und das Feuerreich. Ich werde nicht nach dem Vater jagen oder mehr dem Erzeuger, doch ich werde meinem Sohn lehren, dass dieses Land die Menschen behandelt wie Objekte. Sie bedeuten ihnen nichts, egal wem man begegnet. Und ich habe ein neues Ziel, nachdem all das passiert ist.
Erstens: Ich werde meinen Sohn in der Abgelegenheit des Hauses meiner Großmutter großziehen.
Zweitens: Ich werde den Blutkristall meines Großvaters finden.
Tagebucheintrag von Jin Uemura

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Re: Shizuma Ichizoku [Konoha]

Beitrag von Shizuma Shotaro am So 21 Aug 2016 - 18:55


Geschichte:

Die Toten unter den Lebenden
So viele Jahre sind vergangen. Ich kann diese Manuskripte wohl kaum noch als Einträge bezeichnen. Es sind Aufzeichnungen über mein Leben, eine Art Biographie. Vielleicht für meinen Sohn, aber auf jeden Fall für die Zukunft. Ich selbst bin nun ziemlich alt, sehr sicher, dass meine eigene Mutter und ihre Schwester tot sind und lebe mit meinem Sohn in einem Schneegebiet in einem Dorf namens Ozaki. Mein lieber Hayato ist 25 Jahre alt. Drei Jahre jünger, wie sein Großvater als er sich das Leben nahm. Mittlerweile ist er ein Shinobi, hat sich auf Kenjutsu spezialisiert und unser Verhältnis könnte nicht besser sein. Obwohl einige seiner Kollegen es lustig finden, dass er noch bei mir wohnt, stört uns dies nicht weiter. Wenn ich es vergleiche, kenne ich keine Mutter-Sohn-Beziehung, die enger ist wie unsere. Vor allem ist es wieder eine Zeit, in der ich glücklich sein kann. Der Shinobi-Weltkrieg, in dem Hayato geboren wurde, ist vorüber. Mit 68 Jahren bin ich wahrscheinlich auch zu unattraktiv, damit mir so etwas nochmal passieren könnte. Und obwohl ich so alt bin, habe ich während meines 50. Lebensjahres begonnen, das Heilen zu lernen. Für mich gibt es nichts Wichtigeres als meinen eigenen Sohn zu retten und zu verarzten, wenn er von Missionen für Ozaki wiederkehrt. Ich sehe es als meine Pflicht an, dies zu tun. Einerseits als Frau, andererseits als Mutter. Und letztlich, weil er das Juwel meines Lebens ist. Hayato hat bisher auch nie nach seinem Vater gefragt. Er weiß wohl, dass er das nicht muss. Erstens kenne ich ihn nicht, zweitens will ich das auch nicht und drittens könnte ich das auch nicht. Was vielleicht anders ist, ist sein Nachname. Ich kam als ein Niemand nach Ozaki und behielt meinen Geburtsnamen Uemura, während ich sagte, dass mein Sohn den Nachnamen Shizuma träge. Eigentlich wäre mein Name auch seiner, doch ich wollte eine klare Linie ziehen. Ich war die letzte richtige Wurzel von Kinji und Hayato hatte nichts mehr mit ihm zu tun. Wir waren für uns, also sollte das auch klar sein.
Noch nie hatte ich so eine gute Beziehung zu einem Menschen wie zu meinem Sohn. Der einzige Verbleib meiner Familie oder vielmehr dieser Leute mit gemeinsamer DNA. Wir waren nämlich nie eine Familie gewesen. Der eine war wahnsinnig, die andere feige, ein weiterer brachte sich um. Dies war nichts, womit ich mich identifizieren wollte. Dennoch: Eine Sache gab es. Den Blutkristall. Ich hatte ihn in der Wohnung meiner Großmutter väterlicherseits entdeckt. Sie hatte ihn aufbewahrt und versteckt. Es war nicht einfach gewesen, die Wohnung zu finden. Gar erst das Versteck, denn sie hatte es unter ihren Fliesen im Badezimmer in Beton eingegossen und zubetonieren lassen. Besser konnte man so etwas wohl nicht verstecken, wenn es niemand durch einfache Handgriffe finden sollte. Ich hatte zum Glück genug Kraft, hatte einen Hammer in ihrer Wohnung gefunden und solange die Spitze stumpf gehauen, bis ich das Amulett freigelegt hatte. Ich musste zugeben, der Kristall war wunderschön und makellos. Und immer noch an einer großen Perlenkette befestigt, die Kinji selbst getragen hatte. Ich riss die Kette mit aller Kraft ab und ließ den Kristall mit seiner rautenförmigen Fassung in die Tasche meiner Kleider gleiten. Man durfte ihn sich nicht zu lange ansehen, sonst wurde man so wie Kinji. Das merkte ich mir über all die Zeit. Nun bewahre ich den Rubin in einer verschlossenen Kiste im Keller unseres Hauses auf, wo niemand bis auf ich hinkann. Hayato weiß zwar von einem Schlüssel, aber wagt es nicht, sich der Truhe zu nähern. Ich frage mich, was aus dem Kristall und uns werden wird.
Seit geraumer Zeit fange auch ich an, mich zu verändern. Trotz aller Glückseligkeit, an der ich teilhaben darf, sehe ich Dinge, die nicht für mich bestimmt sind. Es sind schemenhafte, graue Gestalten, die sich durch unsere Wohnung bewegen. Sie sehen aus wie Menschen und waren es wohl sogar mal, doch ich weiß nicht, was sie wollen oder wer sie sind. Mitunter wache ich mitten im Schlaf auf, eines der Wesen steht vor meinem Bett und sieht mich mit seinen rauchigen Augenhöhlen an. Ich habe keine Angst vor ihnen, da sie uns nichts weiter tun. Dennoch würde ich gern wissen, was sie wollen und wieso sie hier existieren. Ich will nicht sagen, dass ich Geister sehe, das wäre absurd. Gespenster gibt es nicht und bis auf mich sieht sie niemand. Nicht einmal mein Sohn. Doch scheue ich mich davor, es ihm zu sagen. Ich will ihn nicht beunruhigen. Jetzt, wo er mir auch gerade erst gestanden hat, dass es mittlerweile ein Mädchen in seinem Leben gibt, an das er sein unschuldiges Herz verloren hat. Ach, mein süßer Hayato … Du bist erwachsen geworden und deine alte Mutter hat noch solche verrückten Sorgen wie einen Kristall, der sie Geister sehen lässt.
Erste Clanaufzeichnungen von Jin Uemura

„Es tut mir leid, Euch das mitteilen zu müssen, aber Eure Mutter leidet an einer unbekannten Krankheit, Hayato. Ich weiß nicht, was ich für sie tun kann.“ So hatte mir ein Iryonin namens Koto aus Kaminari no Kuni gesagt, warum meine Mutter seit einer Woche so zu Wege war wie ein Shinobi mit einem letzten Tropfen Chakra nach einem blutigen Kampf. Was war los mit ihr? Ich hatte sie nie so erlebt. So gebrechlich und krank. Sie war nun 79 Jahre alt und hätte noch weiterleben können, wenn es ihr nicht so ginge wie jetzt. Koto hätte mir auch gleich sagen können, dass es keine Hoffnung mehr gibt und sie bald stirbt. Denn so war es. Meine Mutter lag im Sterben. Sie litt nicht an einer Krankheit, sie starb vor unseren Augen weg. Ich war zwar auch schon 36 Jahre alt, aber dass ich dennoch keine Ahnung hatte, was mit ihr geschah, traf mich zutiefst. Vor allem in den ersten paar Tagen. Nun liegt sie hier vor mir, schläft und murmelt. Was sie auch schon seit einiger Zeit tat. Sie wisperte etwas, während sie schlief und das beunruhigte mich seitdem. Ich verstehe nie genau, was sie sagt, immer nur einzelne Wörter. Wenn ich jetzt hinhöre und aufschreibe, was sie sagt, verstehe ich: Notgedrungen – sie waren – es gibt – Rubin – Rubin – der Kristall – Schlüssel – Wollen wir? – Meine Kinder – erschöpft – tun sie – Ozaki – Shizuma – Rubin – Krieg.
Was hat dieses lückenhafte Gemurmel zu bedeuten? Mein Nachname, Krieg, ein Rubin, den Mutter im Haus versteckt, Ozaki? Was hatte ich mit der Sache zu tun?

Nun sind fünf Stunden vergangen, es ist mitten in der Nacht. Meine Frau Sajoko hat unsere drei Kinder bereits ins Bett gebracht und sich zu mir gesellt. Wir sehen meine Mutter an und sie spürt, wie nutzlos ich mich fühle. Ich weiß, dass ich ein guter Mann mit Ehre und Fürsorge bin, aber es macht mich wütend, so unfähig neben meiner sterbenden Mutter zu sitzen. Sajoko tut, was sie für nötig hält und legt ihr immer wieder einen kühlen Lappen auf die Stirn und tupft ihr Gesicht ab, doch es bringt rein gar nichts. Ich sehe es vor mir. Meine Mutter wird die nächsten Tage nicht überleben.
Clanaufzeichnungen von Hayato Shizuma

Somit hat der Tod eine völlig neue Bedeutung für mich bekommen. Ich habe den Kristall, von dem Mutter murmelte, gefunden und aus seinem Verließ geholt. Mich plagen, wie in den Aufzeichnungen meiner Vorfahren, Träume von unbekannten Menschen, und wenn ich den Rubin tagsüber anfasse, ebenso. Außerdem beginne ich, schemenhafte Gestalten wahrzunehmen, die durch das Haus von mir und meiner verstorbenen Mutter wandern. Einmal war ich mir sogar sicher, sie selbst gesehen zu haben. Doch beweisen kann ich es niemandem, denn niemand sieht das, was ich sehe. Ich habe auch Sorge, dass es mich in den Tod reißt. So wie alle anderen, die mit dem Blutkristall in Verbindung stehen. Noch dazu müssen wir die Endphase des zweiten Shinobi-Weltkriegs durchstehen. Ich bin suspendiert worden, weil ich eine Mission mit meinen Tagträumen gefährdet habe. Dies hat mich schon hart getroffen, aber ich konnte nicht lange um meine Arbeit trauern, da ich weiterhin diese Bilder von Leuten und ihren Familien im Kopf habe. Eines habe ich gestern ausprobiert. Den Kristall mit Chakra zu bearbeiten. Ich weiß nicht, was ich mir davon verspreche, aber da der erste Besitzer etwas von Energie niedergeschrieben hatte, tippte ich auf die erste Nutzung seinerseits von Chakra. Er hatte nur keinen Namen für diese Energie, die er da nutzte.
Und tatsächlich – als ausgebildeter Shinobi mit bewusster Chakrakontrolle gelang mir ein Jutsu, ohne dass ich es wollte. Ohne es zu wissen, entzog ich dem Kristall etwas und während ich dies tat, erschienen vor mir mindestens 20 von diesen schemenhaften Gestalten, die ich seit geraumer Zeit sah. Männer wie Frauen, Kinder wie Erwachsene. Sie standen vor mir, starrten mich an und ein älterer Mann fragte mich mit verzerrter Stimme: „Wer bist du? Was willst du?“
Ich wusste gar nicht, wie mir geschah. Zum Glück war ich alleine und musste somit nichts rechtfertigen, was geschah. Dafür war ich in dem Moment selbst zu perplex. Als ich dann antwortete „Ich bin Hayato Shizuma und habe versucht, diesen Rubin mit Chakra zu beeinflussen“ lächelte der sprechende Geist. „Endlich jemand“, wisperte er stolz und seine rauchigen Augen erstachen mich beinahe. „Wir versuchen seit so langer Zeit mit jemandem zu sprechen. Aber jeder, der bisher mit dem Kristall in Berührung kam, ist wahnsinnig geworden und gestorben wie eine elendige Ratte.“ Als er das sagte, wurde ich wütend. Meine Mutter war keine Ratte. „Bevor du deinen Unmut aus dir herauslässt, Hayato, lass dir bewusst sein, dass du der erste bist, mit dem wir sprechen können, sodass er uns hört. Deine Mutter war eine großartige Vorgängerin. Und sie hat die Arbeit geleistet, die nötig war, um dich jetzt zu sehen.“ „Vorgängerin? Ihr habt geplant, mit uns zu kommunizieren?“, fragte ich fassungslos und vergaß meine Wut wieder. „Wenn wir dir sagen würden, wie lange wir es schon versuchen, wären wir für mehr als 40 Tode verschiedener Generationen und Menschen verantwortlich. Deshalb lag dein Urgroßvater auch gar nicht so falsch, dass es Menschen gab, die ihn wegen dem Kristall verfolgten. Dass er das Ding Blutkristall nannte, war allerdings bedeutungslos. Und wir sind auch nicht hier, um mit dir über unsere Familie zu sprechen.“
Was er mir dann erzählte, während ich gehorsam zuhörte, nahm mir den Atem. Das übertraf alles, was ich bisher erlebt und gehört hatte. „Dinge wie das von dir genannte Chakra gibt es schon weitaus länger als euch Shinobi. Manche wussten sogar wie ihr heute, wie man es benutzt und taten dies auch. Meistens im Geheimen, sodass von diesem Wissen heute nur das übrig ist, was wir erlebt haben. Hast du eine Ahnung wie alt ich bin? Ich schätze nicht, aber ich bin vor mehr als 100 Jahren gestorben und andere unter uns vor noch längerer Zeit. Und alle sind wir hier, gebunden an diesen Rubin, der seit Generationen von einer Familie in die nächste wandert. Auf der Suche nach Hilfe zerstören wir jedoch mehr als wir jemals wollten. Dein Urgroßvater, deine Großmutter, deine Mutter und du und viele weitere sind Zeugen eines Kreislaufs, der jetzt zerbrochen werden kann. Außerdem können wir dir helfen, obwohl wir alle tot sind. Sei dir bewusst: Wir sind Seelen Verstorbener, aber behandle uns nicht als wären wir nichts. Was unsere Geschichte angeht, ist nur eins zu sagen: Es gab einst einen Mann, der vor langer Zeit mit Chakra umgehen konnte und Seelen von Sterbenden an diesen Rubin gebunden hat. Ihr kennt diese Technik heute als Fuinjutsu. Und würdet es wohl auch als Kinjutsu bezeichnen, was er tat. Es ist ein schreckliches Dasein in dieser Geisterwelt. Endlos und trostlos. Und unser Fuin lockert sich mit allen Jahren, die vergehen. Es droht, sich aufzulösen, weswegen wir unseren Zustand nutzen. Wir brauchen alle Hilfe, Hayato. Wir sind zwar an diesen Rubin gebunden, aber können damit leben, da wir nicht alleine sind. Und wenn du das lernst, was wir dir beibringen, können wir in einer Symbiose leben, die es vorher noch nie gegeben hat. Du wirst ein Teil der Geisterwelt und wir ein Teil deiner Welt.“

Ich habe das Angebot angenommen. Ich konnte nicht anders. Aus Angst vor meinem Tod, aus Angst vor Respektlosigkeit, wenn ich Nein sagen würde. Und aus Mitleid, als ich eine Mutter mit ihrer kleinen Tochter sah, die schüchtern neben ihr stand und mich anblickte. Mit Augen so hilfesuchend wie meine Mutter in dem ersten Tag ihres Dahinscheidens. Sie würden mich Jutsus lehren. Ich würde wirklich von Verstorbenen Techniken lernen, indem sie mir von sich selbst eine Art Kraft schenkten, mit der ich stärker wurde. Und dafür sollte ich ihr Fuin-Jutsu festigen, damit sie nicht belanglos in meiner Welt streiften. Und damit es nicht langweilig wurde, sollte ich sie ab und zu mit einem extra Jutsu aus dem Kristall rufen, um mit ihnen zu sprechen. Ihr Dasein erleichtern. Es würde spannend werden. Da ich nun auch wusste, dass ich dem Tod entkam und diesen Seelen helfen konnte, wurde ich ruhiger. Außerdem habe ich entschieden, es meiner Frau und meiner Familie zu sagen, wenn sie alt genug sind. Ich kann das nicht behalten für mich ganz allein. Ich muss die Techniken weitergeben und diesen Seelen helfen. Mit meiner Familie.
Mit meinem Clan, dem Shizuma-Clan.
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Re: Shizuma Ichizoku [Konoha]

Beitrag von Shizuma Shotaro am So 21 Aug 2016 - 18:55


Geschichte:

Der dritte Shinobi-Weltkrieg
Weitab unserer Familie und unseres zu Hauses wütet der Krieg zwischen den Großreichen. Ich bin froh, dass wir nicht involviert sind, auch wenn dort draußen schlimme Dinge geschehen. Ähnlich wie meiner Familie, aber das möchte ich nicht in Erinnerung rufen. Es sind nun über 10 Jahre vergangen seit ich die Jutsus der Verstorbenen erlernt habe. Meine Kinder sind ebenfalls groß geworden. Zwar erst junge Teenager, aber dennoch fähig, auf sich selbst aufzupassen. Zu Ehren meiner Mutter und als offizieller, kleiner Clan haben wir Riten und Regeln eingeführt. Meine einzige Tochter wird genau wie ihre Großmutter zu einer Iryonin ausgebildet und meine beiden Söhne zu Shinobi. In bestimmten Lebensjahren lernen sie die Jutsus, die ich lernen durfte, sodass diese Techniken zu Clantechniken werden. Wir werden sie weitergeben und modifizieren. Ich danke den Toten, dass sie mir gezeigt haben, mit Seelenkraft zu kämpfen und zu arbeiten. Außerdem bin ich schon lange wieder im Dienst. Meine Frau ist für eine Trainingsreise vor 8 Jahren aufgebrochen, um das Handwerk einer Heilerin zu lernen, sodass sie der Sensei unserer Tochter werden konnte. Sonst hätten wir niemanden finden können. Außerdem kennt sie sich mittlerweile ebenso mit der Seelenkraft aus wie ich und kann es unserem Kind am besten beibringen. Ich danke Sajoko dafür. Irgendwie wollte ich es auch nicht wahrhaben, dass die Seelen Toter an Gegenstände gebunden werden konnten. Vielleicht gründete ich damit eine eigene Religion, aber ich glaube, dass alles und jeder eine Seele hat. Jeder Grashalm, jede Heuschrecke, jeder Regentropfen, jedes Kleinkind. Die meisten Seelen gehen unsichtbar an uns vorbei in die Geisterwelt. Und nur die, die gebunden sind wie die Toten, die mir die Jutsus beibrachten, erscheinen im Diesseits. Sie zeigten mir zuletzt, wie man Seelen bindet. Also das, was mit ihnen gemacht wurde und ich nahm mir fest vor, selbst gebunden zu werden, wenn ich sterben sollte. Dies sollte mein ältester Sohn für mich tun. Ich wollte zu Ehren der Toten das Schicksal dieser teilen. So lerne ich auch wie wichtig es ist, die Vergangenheit nie zu vergessen, während viele in meiner Familie sie leugneten.
Nun denn, wir werden ein Clan sein mit einem Hiden und Kontakt zur Totenwelt. Der Shizuma-Clan mit dem Shi no shita. Wir brauchen den Blutkristall nicht mehr länger und haben den Kreislauf zerbrochen, in dem die Toten die Lebenden mit sich reißen.
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Re: Shizuma Ichizoku [Konoha]

Beitrag von Shizuma Shotaro am So 21 Aug 2016 - 18:56


Geschichte:

Die Toten vergessen nie
„Dein höhnisches Grinsen kannst du für dich behalten, du Drecksack“, sagte Tadashi zu seinem Onkel, der vor ihm stand mit Katana und ziemlich vielen Schnittwunden. Er gab einfach nicht auf. Er kannte den Alten zu gut, als dass dieser einfach sagen würde, dass es sinnlos wäre für ein Ziel zu kämpfen. Sollte er also weitermachen und riskieren zu sterben? Aufgeben wollte Tadashi jedenfalls auch nicht. „Lass mich doch einfach gehen“, rief er ihm entgegen und nahm sein eigenes Schwert in die andere Hand, um damit seine Forderung zu unterstreichen. „Ganz einfach, wir sind eine Familie. Du warst unser Mitglied und die Clanverbannung schreibt es vor, dass man Nuke-Nin tötet. Es tut mir leid, aber du hast dich für deinen Tod entschieden. Wir hätten ja nichts dagegen, wenn du wegziehst, aber wenn du Menschen tötest, hast du selbst nichts anderes verdient, Tadashi“, erklärte sein Onkel mit bitterem Unterton und verlor sein Grinsen. Sein Neffe erwiderte daraufhin: „Du weißt schon wie albern ihr seid oder? Rosen sind beseelt, dein Ehering ist beseelt, mein Katana ist beseelt. Ich soll Shinobi werden und meine Schwester ist dazu verdammt, Iryonin zu sein, wie großartig. Eure ganzen Traditionen sind absoluter Mist und ihr merkt es nicht. Ich will nur ein normales Leben ohne euch Gläubige.“ „Ohne uns Gläubige? Wir sind eine Familie, keine Kirche.“ „Na und? Ihr zwingt euch trotzdem gegenseitig Dinge auf. Und wenn es schon Seelen gibt, will ich ganz sicher nicht an eine Vase oder so gebunden werden. Das wäre ein Gefängnis für die Ewigkeit.“ „Es ist hoffnungslos“, murmelte Tadashis Onkel und griff ihn wieder an. Diesmal prallten die Schwerter aufeinander und nach einem Trick des Onkels verletzte dieser den Braunhaarigen schwer am Arm. Ohne sein Leben weiter aufs Spiel zu setzen, löste sich dieser mit einem Jutsu in Luft auf. Sein Onkel betrachtete das Blut auf dem Boden, seufzte und kehrte mit leeren Gefühlen heim.
Weiterhin hatte Tadashi keinen Kontakt mehr zu seinem Clan und wandte auch nie mehr ein Totenjutsu an, obwohl er es beherrschte. Er ging als Nuke-Nin seinen Weg und versuchte irgendwie zu überleben. Keiner weiß genau, was aus ihm geworden ist, doch er wurde als verachtenswertes Beispiel in die Familie aufgenommen. Es sind Notizen gefunden worden, dass er für einige Morde in Hi no Kuni verantwortlich sei, aber seine Spur verläuft sich wie ein Fußabdruck im Sand eines Strandes. Jedoch nicht die Erinnerung an ihn. Die Familie und die Kristalltoten wissen von ihm. Sie werden immer von ihm wissen. Denn sie vergessen nie.
Erzählungen eines Kristalltoten

Und bis heute Gedenken wir ihnen. Die Shizumas sind gewachsen, ihr Hiden ist gewachsen und ihre Bedeutung ebenso. Damit aber auch die Aufgabe, das Geheimnis zu hüten. Wir wissen, wie man mit Toten spricht und wie man Seelen im Diesseits festsetzt. Sollte dies zu stark nach außen dringen, könnten wir ernsthafte Probleme bekommen. Bisher ist aber alles gut verlaufen. Ich, Zeshin Shizuma, gehöre einer der neuen Generationen an. Wir leben alle in Kirigakure und haben vor einigen Jahren den vierten Shinobi-Weltkrieg mit hohen Verlusten hinter uns gebracht. Legenden wurden begonnen, Helden geboren und Kriege brachen aus und all dies sitzt in den Erinnerungen der Lebenden. Abrufbar für unsere Nachkommen in ein paar Jahrzehnten. Unser System funktioniert zudem sehr gut. Die Frauen sind Iryonin, die Männer Shinobi, die sie beschützen und insgesamt erwarten wir bereits wieder zwei neue Nachkommen. Es ist wunderbar eine solch blühende und gutherzige Familie zu haben. Trotz mancher Verluste, vor allem vor vielen Jahren, hat sich alles zum Guten gewandt. Ich führe unsere Ahnenschriften gerne fort, auch wenn ich nicht weiß, was ich für die Nachwelt berichten soll, wenn wir ein gutes Leben führen. Vielleicht wissen es viele in Kiri nicht, dass wir ein nicht so schwacher Clan sind, wie wir zu sein scheinen, aber dieser Deckmantel ist wichtig. Ich hoffe, dass er trotz der guten Situation nicht vergeht. Ich setze all meine Hoffnungen in meinen Sohn Atsushi Shizuma. Auch er wird den Clan fortführen, Shinobi werden und ein gutes Leben und eine gute Frau haben. Auf dass ich zu den Toten gehen kann, um meinen Urenkeln meine Geschichte zu erzählen. Die Geschichte eines Nachfahrens einer heldenhaften Frau: Jin Uemura.
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Re: Shizuma Ichizoku [Konoha]

Beitrag von Shizuma Shotaro am So 21 Aug 2016 - 18:56


Geschichte:

Fehde zwischen Erde und Wasser
Selbst wenn man zu den Toten sprechen kann, habe ich nie verstanden, was es mit den Gründen auf sich hat, die Shinobi einem erzählen, nachdem sie eine Gräueltat begangen haben. Wir hätten beinahe ein Jahrhundert Frieden haben können. Wir hatten sogar den vierten Weltkrieg überstanden, in dem die gesamte Welt drohte in ein endloses Genjutsu einer einzigen Person gezerrt zu werden, die mit ihrem fieberhaften Willen nach streitloser Gegenwart Frieden erzwingen wollte. Aber nun sind die nächsten Verbrecher aus dem Boden des Elends erwachsen und bedrohen unseren Clan. Dieses Mal können selbst die Toten uns nicht helfen und es hat alles auch längst nichts mehr mit dem Beginn einer Familie mit einem besonderen Jutsu zu tun. Nein, es geht um unsere Existenz; es geht darum, dass wir überleben wollen und es müssen, da ohne uns die Seelen der Kristalltoten und unserer Ahnen ewige Qualen in einer sich auflösenden Zwischenwelt erleiden müssen. Das wäre ein Kreislauf, mit dem das anfängliche Leid unseres Clans in Verbindung steht. Doch selbst wenn wir uns alle an Gegenstände binden würden, um doch nicht zu sterben, aber auch nicht physisch getötet werden zu können, würde das die aufkommende Plage nicht stoppen. Hier zu sitzen und um das eigene Leben hilflos bangen zu müssen ... Mir fehlen die Worte. Wovon ich eigentlich spreche, ist eine Mission von unbekannten Ninjas, die es auf meinen Bruder, meinen Mann und meinen Onkel abgesehen hatten. Erwischt haben sie zwar nur zwei ihrer auserkorenen Opfer, aber mein Mann kam übel zugerichtet wieder nach Hause mit einem Brief, der als Warnung an mich und unseren Clan fungieren sollte. In ihm steht geschrieben:

Wertes Clanoberhaupt,
Uns ist egal, welchen Namen Ihr tragt. Bedeutsam ist lediglich Eure Position und die damit verbundene Autorität. Unsere Nachricht an Euch soll jene sein: Wenn Ihr eure gesamten Erbstücke nicht bis auf das Letzte zerstört, wird eine geschlossene Gruppe an Tsuchi-Shinobi euch eines Tages als Clan überfallen, alles Materielle zerstören, das Heim verbrennen und möglichst viele von euch ebenso. Informanten sind eingeweiht, also haltet Euch nicht zurück, dies euren Familienmitgliedern mitzuteilen. Kinder und Frauen werden als Erstes getötet, wenn Ihr dem Befehl nicht Folge leistet. Es ist lediglich eine Schande, dass es ernsthaft eine Ninja-Familie gibt, die ein Hiden entwickelt hat, um Kontrolle über den Tod zu erlangen. Das muss beendet werden.
K.


Stets haben wir uns bemüht, dass keiner genau wusste, um was für eine geheime Technik es sich bei unserem Hiden handelt. Stets haben wir versucht, eine diplomatische, freundliche, liebevolle Familie zu sein, die sowohl Kämpfer als auch nützliche Heiler hervorbringt. Es entgeht meinem Verständnis, wie man uns verfolgen und ermorden will. Wir haben nie etwas Schlechtes getan, leben in keiner Autokratie, erziehen unsere Nachkommen mit Liebe, Disziplin und Weltoffenheit und die Kristalltoten beherbergen nach meiner Erkenntnis keine schlummernden Verräter. Natürlich gibt es den einen oder anderen, der seine Herkunft verschweigt, aber niemand von ihnen wirkt auf mich so, als hege er einen Groll gegen uns, der bis in die heutigen Tage reicht.

Ich habe meinen Mann soeben noch einmal versorgt. Seine Wunden an Hüfte und Oberschenkel sind tief, er kann nicht laufen, doch ich konnte endlich die Blutungen aufhalten. Dazu war erstaunlich viel Seelenkraft nötig. Offenbar waren die Waffen, die ihn getroffen haben, mit Chakra modifiziert, sodass sie sich nur spärlich schließen ließen. Die Attentäter waren wirklich auf seinen Tod aus gewesen - den von meinem Onkel und Bruder hatten sie ja bereits herbeigeführt. Ich will mir gar nicht vorstellen wie sie gestorben sind. Durch einen direkten Stich ins Herz? Verblutet durch die klaffenden Wunden? Ohnmächtig geworden aufgrund der Schmerzen und dann hat das Herz einfach nicht mehr mitgemacht? Es war sicherlich schlimm genug, wenn mein Ehemann nun hier so liegt, mit Schweiß auf der Stirn, einem verzerrten Lächeln und flacher Atmung. Mein Gefühl sagt mir, dass selbst unsere besonderen Kräfte ihm nicht helfen können. Es muss eine Art Jutsu geben, welches diese Verräter benutzt haben, damit unsere Heil-Techniken keinen Anklang mehr finden. Eine Art Jutsu, das Chakra abstößt, obwohl es selbst mit Chakra durchgeführt oder platziert wurde. Gerade deswegen bekomme ich Angst. Ryota liegt hier, versucht stark zu sein und mir keine Angst zu machen, aber seine Zukunft ist schon erdrückende Gewissheit. Er wird sterben wegen einer Gruppe Attentäter, die bereits eine Technik gegen unsere Medizinfertigkeiten entwickelt haben, und bis zum letzten Zeitpunkt unser aller Tod wollen. Wenn wir unsere Erbstücke mit den gebundenen Seelen nicht zerstören, soll unser Clan zerstört werden.
Clan-Aufzeichnungen von Nami Shizuma


Es ist Nacht. Draußen gewittert es heftig, während der Regen gegen die Fensterscheiben schlägt. Selbst in den Bergen gibt es keinen Frieden. Keine Ruhe, wie jegliche Einheimische mit ihren kleinen Familien sie predigen. Ich sitze hier alleine, aber ohne Stift und Papier. Es bricht nicht die Traditionen, auch mal keine Clanaufzeichnungen aus den Momenten zu machen, von denen man glaubt, sie könnten von Wichtigkeit sein. Was anderes als Tagebucheinträge oder irgendwelche Manuskripte sind unsere Aufzeichnungen bisher auch nicht. Eine Sammlung von Schriften von Personen aus dieser Familie. Ich dagegen werde diesen Monolog so festhalten, dass ich ihn in vielen Jahren noch als Tote an ein Gefäß gebunden wiedergeben kann, wie ich ihn jetzt in meinem Kopf sammle. Es dient lediglich der Speicherung von Informationen. Ein kleines Jutsu, das ich entwickelt habe, was nur intern in unserer Familie funktioniert. Man schreibt einen Text ein einziges Mal auf, wendet dann dieses Jutsu an, welches von mir stammt, und sobald man als Shizuma in der Sterbephase gebannt wird, aktiviert sich das Jutsu wie ein kleines Anhängsel bis in den Scheintod hinein. Man speichert in sich selbst so das, was man geschrieben hat, hat es bei Bedarf vorm geistigen Auge, und kann mühelos diese Schriften von alten Zeiten vortragen. Wer weiß, wann einer meiner Nachfahren diesen Monolog benötigt? Ich schäme mich auch nicht, alles vorzulesen, was ich hier schreibe. Wenn Du mir gerade zuhörst, der einer aus meiner Familie Stammender ist, dann fühle dich nicht negativ berührt, weil du diese Sätze hörst, welche ich eigentlich einst an mich selbst richtete.
Nun sei es aber um die Aufklärung dieser Technik, es geht mehr oder minder um die Dokumentation dessen, was sich nach zehn Jahren zugetragen hat. Vielleicht - wer scharfsinnig meiner Stimme lauscht - hört heraus, dass ich in mir eine Bitterkeit trage, die nie mehr auszugleichen ist. Ich wirke zynisch, verhasst und auch schnippisch, jedoch mit Recht, wie ich finde - und auch noch lange finden werde. Die erste Frage, die ich mir in dieser Sekunde, wo ich auf meinem Sofa in der Wohnstube liege, stelle, ist diese: Wie viele sind noch übrig? Es sind draußen bisher weitaus mehr Blitze am Himmel erschienen um diese Uhrzeit, als ich noch Verwandte besitze, welche das Hiden mit mir teilen. Natürlich habe ich die Einschläge und das Grollen am Himmel nicht gezählt, aber allein schon die Regelmäßigkeit, mit der ich hier manchmal zusammenzucke, reicht, um mir zu zeigen, wie viele wir letztlich nur noch sind.
Allerdings, mein Clan hat sich bei der anbahnenden Gefahr aus dem Erdreich gegen die Forderung entschieden, unsere Erbstücke mit den Seelen der Toten zu zerstören. Einerseits eine Entscheidung, die ich aus Stolz und etlichen anderen Gefühlen nachvollziehen kann, aber andererseits auch wiederum eine, die uns all das Leid beschert hat, welches mich so verändert hat, dass ich nun mit den Fingernägeln im Sofa kratzend und mit zusammen gebissenen Zähnen hier liege, an die Decke sehe und vieles unterdrücke, was hochkochen könnte. Wenn man Namen von mir verlangen würde, würde ich zu persönlich und emotional werden, ich versuche mich mit Begrifflichkeiten entsprechender Personen zu distanzieren. Wen haben sie mir also genommen, diese Shinobi aus dem Erdreich, die uns vor Jahren mit Verfolgung und Genozid unserer Familie gedroht haben? Meinen Mann, meine drei Kinder, keine vier Geschwister, alle meine Großeltern, meine Mutter, meinen Onkel, einen Cousin, sogar schon einen Enkel, welcher nicht einmal ein Jahr alt gewesen war bei seiner Ermordung. Vielleicht weiß man nun, wie viele noch da sind. Mein Vater, dessen Schwester mit Mann und einem Sohn, ich habe noch zwei Enkel und ansonsten hat nur noch der Mann meiner Tante Eltern, welche aber nicht zu unserer direkten Familie zählen. Wir sind also zu siebt, wenn ich gerade richtig zähle. Was ist aus dem Shizuma-Clan mit über 30 Mitgliedern geworden? Ein unwichtiger, zerbrechlicher, trauernder Haufen, der sich in das Reich zurückgezogen hat, aus dem die Mörder der eigenen Familie stammen.
Und wo bin ich gerade? Vielleicht die nächste interessante Frage. Diese Hütte ist an sich nichts Nennenswertes. Aufgenommen hat uns ein kleines Bergdorf, welches an sich von der Außenwelt abgeschnitten ist. Reines Glück, dass wir diese Zuflucht gefunden haben, nachdem wir mit letzter Mühe und Not aus Mizu no Kuni geflohen sind. In Hi no Kuni waren wir nicht lange sicher gewesen. Uns erschien lediglich die abgeschnittene Weite der Tsuchi-Berge für halbwegs resolut, und außerdem denke ich, dass die Mörder nicht glauben, dass wir ausgerechnet in ihre Heimat gehen würden. Also hausen wir nun hier in diesem 600 Seelenort, wie uns gesagt wurde. Zwar hat das Dorf eine kleine Wirtschaft, mit der es leben kann, aber über kurz oder lang gehen vor allem die Heranwachsenden nach Iwagakure, um erst nach 20 bis 30 Dienstjahren als Shinobi wiederzukehren. Dann gesellen sie sich zu diesen Menschen hier, welche ein Durchschnittsalter von 60 Jahren haben. Es gibt eine verschwindend geringe Anzahl an Kindern und Jugendlichen. Bis 7 Jahre gibt es vielleicht 20 Kinder, darüber bis 14 nochmal so viele und bis zur Volljährigkeit sind es nur noch 10 oder so. Für die hiesigen Familien ist es eine Erleichterung, dass es hier einen Chûnin aus Iwa gibt, welcher sich mit seinen 76 Jahren trotzdem bereit erklärt hat als Lehrer zu fungieren. Er ist längst pensioniert, aber unterrichtet die armen Dorfkinder so, dass sie spätestens bis zum 13. Lebensjahr das Wissen eines Akademisten haben. Eine sehr lobenswerte Seele in diesem dunklen Dorf, wo sich wahrlich jeder kennt.
So schicke auch ich meine beiden Enkel zu diesem Lehrer und auch meine Tante ihren Sohn. Ich weiß nicht, wie es mit uns weitergehen soll, obwohl wir hier für eine Weile sicher sind und das Dorf sogar unseren Kleinsten eine Chance bietet. Wir sind an erster Stelle zu wenige um uns zu wehren, an zweiter sind wir des Kampfes überdrüssig, da so viele von uns in ihrem eigenen Blut gestorben sind ohne versiegelt worden zu sein. Bei wenigen haben wir es geschafft, ihnen diese Würde aus unserer Tradition heraus zukommen zu lassen, aber viele haben es nicht geschafft. Ihre Seelen sind in der Luft verdunstet wie heißer Rauch einer Quelle in Konoha. So beispielsweise meine Mutter. Bei einem der größten Überfälle wurde sie von mehreren Shinobi gleichzeitig getötet, wir waren auf der Flucht, ich musste sie liegen lassen und sie schwand dahin. Es schmerzt mich jetzt noch, obwohl es ein paar Jahre her ist. Vielmehr beschäftigt mich die Frage, wie lange wir hier noch bleiben können. Unsere Verfolger und diese Clanhasser wissen, dass wir nicht alle tot sind. Sie werden nicht aufhören, bis der Letzte von uns mit seinem Blut die Klinge ihrer Waffe geschmückt hat. Alles nur deswegen, weil diese Menschen nicht verstehen können, dass wir keinen okkulten Mist betreiben, sondern sakral motivierte, wahrhaft heilige Handlungen vollziehen. Es wäre sicherlich eine Qual, wenn wir unser Hiden auf Außenstehende anwenden, aber das tun wir nicht. Wir tun es bei uns, empfinden es als wert- und würdevoll und sichern so den Lauf der Welt als eine Art Buch in den Erinnerungen unserer Toten. Sie können immer nützlich sein. Wir erachten und nicht als so etwas wie Auserwählte. Nur verstehen diese Schweine es nicht.
Die wichtigsten Erbstücke konnten wir Hayato sei Dank retten, vor der Zerstörung bewahren. In einem großen Sack, beinahe wie ein Weihnachtsmann im Winter, hat mein Vater sie auf dem Rücken transportiert, und nun liegen sie abgeschlossen in einem Zimmer in dieser Hütte, in der ich mit ihm wohne. Die Dorfbewohner wissen um unser Problem, unser Dasein und unseren Namen. Wir haben hier also Asyl gefunden, was jedoch nicht bedeutet, dass dies lange anhält. Neu entfalten können wir uns hier keineswegs. Auch ist noch keineswegs daran zu denken in einem Ritus die Verstorben zu würdigen und zu trauern, welche unversiegelt entschwunden sind. Zuerst müssen wir auf irgendeine Weise diese Verfolgung unserer Familie beenden. Kampf und Blut steht an zweiter Stelle, aber in meinen Augen bleibt nichts Anderes übrig. Mit 56 Jahren bin alt genug zu wissen, wann man zu schwach für einen offensiven Schachzug ist, jedoch auch zu alt, um überhaupt noch gut und schnell offensiv zu sein. Wenn das Schicksal uns nicht wohlgesonnen ist, dann war's das mit uns. Dann wird dieser Monolog vielleicht das Letzte sein, was als eine Art Clanaufzeichnung in die Geschichte unserer Familie eingeht, aber wir werden in unseren Herzen ein ehrliches Ende gefunden haben. Ob mit Kampf oder nicht, vermag ich nicht zu sagen, aber wenn unsere letzte Generation nicht versiegelt wird, dann hat der Shizuma-Clan ein offizielles Ende gefunden. Und der Kreislauf von auflösenden Siegeln, Tod um Tod und träumerischer Qual wird von neuem beginnen.
Totenmonolog von Satomi Shizuma

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Re: Shizuma Ichizoku [Konoha]

Beitrag von Shizuma Shotaro am So 21 Aug 2016 - 18:56


Geschichte:

Auferstehung und Wiedergeburt
"Sie gehören uns", haben sie gesagt. "Wir werden sie mit uns nehmen." Zwei Kinder, die den Nachnamen Shizuma tragen. Ein Mädchen und ein Junge, welches beide Geschwister sind, aber die Letzten ihres einst so großen Clans. Die eine zwölf Jahre alt, der große Bruder 15 Jahre alt. Jung genug, um ihnen die von Leid geprägten Köpfe zu verdrehen. Ihre Entführer aus Tsuchi no Kuni stammend wurden zu ihren Erziehern, nachdem sie das gesamte Dorf abgeschlachtet und verbrannt hatten, in welchem der Rest der Familie Zuflucht gefunden hatte. Nur sie waren noch da und die gestohlenen Erbstücke des Clans. Jedoch zwangen die Entführer die verbliebenen Erwachsenen dazu ihr eigenes Hiden für scheußliche Taten zu benutzen. Zunächst zwangen sie sie, dass die Erwachsenen einander bis zur Bewusstlosigkeit kämpften und sich verletzten. Floss nicht genug Blut, wurden beide Kandidaten angehalten und ihnen wurde ein paralleler Kunaischnitt versetzt, dann sollten sie weitermachen. Wer gewann, durfte den anderen, der am Boden lag, mit fünf Kunaistichen in den Bauch und Brustkorb abstechen, damit er in die Sterbephase gelangen konnte. War diese Phase erreicht, wurde der Gewinner gezwungen, seinen Verwandten in ein von den Peinigern ausgewähltes Gefäß zu fesseln. Der Letzte, der unversiegelt übrigblieb, war der Ehemann einer Frau und der Vater eines Jungen, welcher bereits im Kampf gegen seine Tante verloren hatte. Somit hatte sein Vater das Finale gewonnen, um letztlich so getötet zu werden, wie es für einen Shizuma am würdelosesten war - unversiegelt. Einzig und allein waren da nun noch Miko und Yohei Shizuma, welche in den Händen ihrer zukünftigen Vormünder waren, traumatisiert und leicht kontrollierbar.
Erzählungen eines Kristalltoten

Liebes Tagebuch,
Wir haben nie aufgehört zu beten, zu glauben, zu lieben und zu hoffen. Den Anschein eines willigen, gehorsamen Mädchen zu machen hat mir mein Leben gerettet. Meinen Bruder Yohei hat es leider ereilt. Er war zu ungehalten, unverblümt und konnte den Deckmantel der Gefügigkeit nicht lange genug ertragen. Schon ein Jahr nach unserer Knechtschaft im Erdreich plante er ein von mir getrenntes Attentat an unseren Entführern. Diese sind aber nach wie vor viel zu mächtig. Nur noch ich bin mit den Jutsus und dem Hiden unseres Clans gesegnet und gelehrt übriggeblieben. Und was ich noch nicht kann, kann ich eines Tages von den Toten lernen. Nun bin 19 Jahre alt. Es ist viel Zeit vergangen, seit ich zu einem Spezial-Nuke-Nin ausgebildet worden bin. Dieses organisierte Verbrechen, welches sich wie ein gesamtes Netz durch die Länder spannt, hat meines Erachtens nach nicht nur meinen Clan ereilt. Bei unserem war die Organisation am erfolgreichsten. Sie haben mich, glauben, ich sei sie, ein Teil des Ganzes, aber ich trenne zwischen mir und dem Ich, welches ich für mein Überleben zur Verfügung stelle.
Eines Tages wird es mir gelingen, diese Bande mit all ihren Mitgliedern zu zerschlagen. Das ist mein Ziel und auch der Weg Rache zu kriegen für all die Tötungen an meiner Familie. Zuletzt für die an meiner Großmutter, welche einer der grausamsten war. Es muss nur noch ein bisschen Zeit vergehen, ich muss stärker werden. Ich arbeite nämlich an einer bestimmten Technik, die Iryônin-Jutsu, Nin-Jutsu und Seelenkraft-Nutzung in sich vereinigt. Es soll ein Jutsu werden, mit welchem ich einen Menschen ohne allzu hohen Chakra-Verbrauch kontrollieren oder auch lähmen kann. Mit mehr Chakra vielleicht auch töten. Mein Plan ist jedoch, wenn ich auf die Seelenkraft der Toten zurückgreife sowie mein Chakra und ein Nin-Jutsu daraus entwickle, welches sich aggressiv gegen einen Organismus äußert, dann hätte ich eine Chance, diese Organisation von innen heraus zu zerstören. Es wäre ein Iryô-Jutsu, jedoch nur mit dem Hintergrund: Was heilt, kann auch töten. Wie eine einfache Medizin, die überdosiert wurde. Mir schwebt die spontane und schlagartige Freisetzung einer entscheidenden Chakra-Menge vor, welche so komprimiert ist, dass sie sich in den feindlichen Organismus frisst und das Herz beinahe wie eine unsichtbare Hand umschlingt, um es mit der enthaltenen Seelenkraft zu schwächen. Ein Jutsu, das direkt am Zentrum eines Menschen wirkt. Das Herz wird so geschwächt, dass der Betroffene bewusstlos wird, weil es zu langsam schlägt. Mitunter kann natürlich der Schlag aussetzen und dann kommt es zu Toden, aber das erachte ich als Kollateralschaden.
So kann ich die entsprechenden Ohnmächtigen mit einem einfachen Griff zum Kunai töten, wie sie es mit meiner Familie getan haben. Und kaum einer wird davon etwas merken, weil ich diese Technik für mich selbst entwerfe. Üben werde ich auf Missionen an Zielpersonen, damit sich das Training möglichst unauffällig einreihen kann. So sollte die Wiedergeburt meines Clans garantiert sein. Ich werde diese Gruppierung aus übermäßig starken und verwerflichen Shinobi hochheben, alle einzeln in die Abgründe der Morallosigkeit schicken und dann meine Clan-Erbstücke nehmen, verschwinden und ein neues Kapitel aufschlagen und schreiben. Diese dunkle Zeit muss ein Ende finden.
Miko
Tagebucheintrag von Miko Shizuma


[...]Es ist immer eine Schande, wenn der Schüler über den Meister hinauswächst, ihn dann auch noch verrät und ihm nach dem Leben trachtet. Miko hat sich von einem kleinen winselnden Mädchen zu einer großen Frau entwickelt, welche nicht zögert jemanden anzugreifen, der nur fünf Meter von ihr entfernt ein Shuriken zückt. So wird sie es auch bei mir versuchen. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass dieses Überbleibsel vom Shizuma-Clan, welchen wir nun mehr oder weniger wegen der Erbstücke im Besitz haben, so über sich hinauswächst, uns so viel vorgaukelt und eines Tages jeden umlegt, als wäre sie Akatsuki persönlich. Wir sind zwar nicht annähernd so eine Organisation wie diese, aber wir kontrollieren den Untergrund in Tsuchi no Kuni mit zahlreichen Verbündeten im Ausland. Ich bezeichne die Mitglieder unserer Familie als Erdphönixe und wir als Institution tragen den kaum bekannten Namen Karasu no Kami. Außenstehenden ist nicht klar, dass wir seit langem die Verantwortlichen für förmliche Säuberungen in der Gesellschaft sind. So war unser Ziel auch die Beseitigung dieser Nekromanten mit dem Namen Shizuma. Den letzten Nutzen wollten wir uns durch zwei Geiseln bewahren, die jung genug waren, um sie zu manipulieren, jedoch verriet uns einer sehr früh und Miko hat nun schon über die Hälfte der Mitglieder der Karasu no Kami umgebracht. Die Leichen häufen sich, Rückzugsorte werden von ihr ausgeräuchert, ihre Spur zieht sich durch das gesamte Erdreich. In den Außenposten war sie bisher nicht, aber ihr Ziel ist letztlich der Ort, wo ich mich bei unserem Zusammentreffen aufhalten werde. Es ist unausweichlich. Sie oder ich. Leider bin ich zuversichtlich, da ich ehrenvoll kämpfen werde ohne Unterstützung der Erdphönixe, dass sie den Sieg davon tragen wird. Zwar wird es sicherlich anstrengend, aber hier geht es um die Fortführung der Phönixe. Möge sie ins nordwestliche Tsuchi no Kuni kommen, wo ich in einem geheimen Bergtempel lebe. Hier wird es sich entscheiden. Hier wird einer von uns sterben und unter Steinen begraben.
Ordensschrift des Anführers der Karasu no Kami an seinen engsten Vertrauten


Nun sind viele Jahre ins Land gezogen, nachdem ich meinen Plan verwirklicht habe, es geschafft habe meine Familie zu rächen, und mich zurückgezogen habe. Natürlich habe ich längst nicht alle getötet, die sich Erdphönix nennen. Nachdem ich den großen Meister des Ordens besiegt hatte, waren viele der Organisation klar genug im Kopf, mich als rechtmäßige Anführerin zu sehen, da ich in einem fairen Duell gesiegt hatte. Einige Hunderte verließen die Karasu no Kami aber auch, da sie in mir nicht das sahen, wofür diese Gruppierung an Leuten stand. Für verblendete, ethnische Säuberung. Dies sollte nun ein Ende gefunden haben, nachdem aber auch ich in dem Kampf ziemlich stark verletzt worden war. Retten musste ich mich alleine, jedoch kostete der Kampf mich meinen linken Arm. Seitdem kann ich keine Jutsus mehr anwenden, da ich nur noch eine Hand besitze. Und mit einer Hand lassen sich schon gar keine Iryônin-Jutsus mehr durchführen.
Aber dennoch bin ich nicht mehr alleine. Zwar habe ich das Amt der führenden Person der Organisation angeboten bekommen, aber abgelehnt, da ich innerhalb derjenigen, die die Truppe verlassen wollten, jemanden kennengelernt hatte, welcher mich mit seinem Willen zu gehen angesteckt hatte. Ich weiß nicht, was aus den übrigen Erdphönixen wird, nachdem ich sie so sehr dezimiert habe, sie keinen Boss mehr haben und somit auch niemanden, der ihnen Mordaufträge vorschreibt. Vielleicht erkennen sie ja, wie so einige von ihnen bereits, dass dieses Töten absolut sinnlos ist. Rache mag auch nicht das beste Motiv sein, das gestehe ich ein, aber ich sehe in mir selbst so etwas wie eine Wiedergeburt unserer Familie. Ich bin die Letzte gewesen, nun nicht mehr. Nach über 50 Jahren verfasst jemand mit dem Namen Shizuma wieder eine Schrift für unseren Clan. Diese Person bin ich, Miko Shizuma, eines von vielen Clanoberhäuptern. Ich habe einen Mann gefunden, welcher einst ein Erdphönix war, aber sich besonnen hat und mir seine Hand zu einem neuen Kapitel anbot. Diese nahm ich dankend an. Nun sehe man unsere Früchte, die sich aus dieser Entscheidung heraus entwickelt haben, aber immer noch am reifen sind. Ich hätte es selbst nie für möglich gehalten und werte die Schmerzen einer Geburt sogar höher als die der Wunde, durch die ich meinen Arm verloren habe, aber das liegt vielleicht daran, dass ich diese Schmerzen sechsmal ertragen habe. Meinen Arm habe ich ja nur einmal verloren, doch Kinder kann man mehrfach kriegen. So habe ich mit meinem Partner zwei Töchter und vier Söhne. Es ist auch eine der zärtlichsten Gesten, die ich je erleben durfte, aber trotz meiner Behinderung ist mein Mann bei mir geblieben. Er hat auch zu mir gesagt, dass er es nicht in erster Linie um unserer Kinder willen getan hat, sondern meinetwegen. Das bezeugt für mich einen Glauben an Menschheit, den jemand selbst nach langer Zeit in so einer schattigen Organisation nicht verloren hat. Zudem werde ich also nicht als Schlächterin wahrgenommen, sondern als Frau mit gestürzter Vergangenheit und viel offenen Wunden, welche nur so vernarben konnten. Der Shizuma-Clan wächst wieder, die Riten und Traditionen, welche ziemlich lange brachlagen, werden wiederaufgenommen. Zwar kann ich nur als Oberhaupt in Demut dienen und nicht wie traditionell als Iryônin, aber nach so einer dunklen Fehde ist das ausnahmsweise vertretbar. Außerdem haben wir auch alle unsere Erbstücke wieder. Wir haben uns geweigert, sie zu zerstören, aber diejenigen, die diese Forderung gestellt hatten, hatten die Gegenstände letztlich als Beute und Schätze gestohlen, statt sie zu vernichten. So sind uns allen wenigstens unsere Ahnen geblieben, auch wenn die jüngst Versiegelten von ihnen auf eine ziemlich würdelose Art und Weise aus dem Leben gezogen worden waren.
Außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Maßnahmen - und diese habe ich vollzogen. So wurde ich mit meiner jetzigen Familie belohnt, welche bis auf zwei Ausnahmen auch schon einen eigenen Zweig entwickelt hat. Wer hätte gedacht, dass man mit 67 Jahren schon fünffache Großmutter sein kann? Der Clan wird so wieder zu alter Blüte herangedeihen, auch wenn ich beispielsweise das Jutsu, mit dem ich die Karasu no Kami ausgerottet habe, nicht mehr weitergeben kann. Was zählt ist, dass wir nun sicher sind. Sicher in Mizu no Kuni, wo wir nach so langer Zeit doch tatsächlich Asyl gefunden haben. Wir bauen aktuell sogar an einem Clanviertel, da ich es als Oberhaupt so kalkuliere, dass noch ein paar Kinder das Licht der Welt erblicken werden. Auch meine beiden letzten starrköpfigen Söhne, die sich lieber dem Kampf als der Liebe widmen, werden irgendwann an einer Furie hängen bleiben, die sich an sie kettet. Und eine meiner beiden Töchter ist aktuell erneut schwanger, sodass wir für dieses Kind auch ein Zimmer benötigen. Es ist toll wieder lächeln zu können; und wunderschön, wenn man durch ein Stadttor gehen kann mit dem Gefühl Zuhause zu sein.
Clanaufzeichnungen von Miko Shizuma

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Re: Shizuma Ichizoku [Konoha]

Beitrag von Shizuma Shotaro am So 21 Aug 2016 - 18:57


Geschichte:

Ein Erbe zerlaufen in blutroten Rinnsalen
Aus dem Herz gerissen. Mit anderen Worten kann ich nicht beschreiben, was uns umgibt. Jahrhundertelang fanden wir unseren Frieden umgeben von Meer und Nebel. Immer noch wiegt mein Geist schwer, wenn ich an meine Kindheit denke, die ich unter meinem Mizukagen hatte. Ich liebe dieses Dorf. Es war die Rettung meiner Familie, als wir vor dem Nichts standen. Doch nun müsste es selbst gerettet werden.
Wir sind alle davongegangen. Es war riskant, es war gefährlich für die Kinder und die Frauen, es war Verrat. Doch wir sahen uns bedroht. Wie können wir an einem Ort bleiben, wo das Blut zur Ordnungsregel einer Gesellschaft geworden ist? Wo man für die Wahrheit foltert, wo man zum Erreichen der Missionsziele gnadenlos tötet, wo Schmerzen eine Währung darstellen. Das ist nicht das Land, in das wir vor so langer Zeit zurückgekehrt sind.
Ich musste mit Miko-sama darüber verhandeln, ob wir ausbrechen oder uns arrangieren, doch auch sie sah keine Chance wie ein Clan sich gegen eine ganze Stadt behaupten sollte. Kirigakure war nicht mehr der Ort, an dem sie vor so vielen Jahrhunderten um Asyl gebeten hatte. Damals lebte der Geist von Naruto Uzumaki in fast allen Ländern, die von der Aulöschung bedroht gewesen waren, und man hatte ihr geholfen. Nun war es aber fast schon ein Delikt, wenn wir mit unseren Ahnen sprachen, weil sie Zeitzeugen von Persönlichkeiten sind, die die Geschichte von Kirigakure mitgestaltet und erlebt haben. Die wissen, dass es falsch ist, was hier passiert. Die keine Tyrannei ertragen wollen.
Also organisierte ich penibel, was nötig war, um meine Familie vor einer Massenhinrichtung oder sonstiger Entehrung zu bewahren. Die jungen Shinobi ließen sich von unseren stärksten Ahnen kontrollieren, um die Kinder in Sicherheit des Nachts aus dem Dorf zu geleiten. Die Erfahrenen und sonstige gute Kämpfer schlossen sich dann an und transportierten unsere rituellen Gegenstände. Die Flucht blieb leider nicht unbemerkt. Einige starben in dieser Nacht, unversiegelt. Das ist die größte Schmach, die uns durch Kiri je zuteilwurde. Wir mussten gegen unsere eigenen Kameraden kämpfen, die entweder dem brutalen Kurs der Stadt folgten oder sich nicht trauten sich den Befehlen zu widersetzen. Auch von ihnen starben einige in dieser Nacht. Es floss so viel Blut. Und als wir uns auf der Flucht nach Hi no Kuni befanden, flossen so viele Tränen.
Meine Schwester starb bei der Flucht. Ich werde nie wieder zu ihr sprechen können, weil ihr inmitten des Kampfes starb und wir ihren Leib zurücklassen mussten. Unser Schmerz war so unendlich groß. Und Miko war kaum in der Lage die Trauer des Clans zu begreifen. Zuerst die Verfolgung unserer Gründerväter, die Weltkriege, das Massaker durch die Karas uno Kami und jetzt vertrieben aus der einstigen Heimat, die wir patriotisch unterstützt hatten.
Dann die Frage: Wohin? Unsere Kinder brauchten eine Akademie und Sensei, wir brauchten eine Zuflucht und Sicherheit vor der Verfolgung Kirigakures. Obwohl Jin einen enormen Hass wegen Konohagakure hatte, standen wir schließlich nach mehreren Tagen vor deren Toren. Es fiel mir schwer um Hilfe zu bitten, doch wir hofften auf den Willen des Feuers und die Stärke des Reiches, um uns aufzufangen und schützen zu können. Es als Heimat anzunehmen, gelang mir selbst bis in meine hohen Jahre nicht, doch ich hoffe für unsere Urenkel und alle danach kommenden Kinder, dass sie in Konoha ihre Heimat finden können, es unterstützen und lieben lernen. Die Seelen und der Friede dieser Welt haben die Blutrünstigkeit des neuen Kirigakures nicht verdient.
Totenmonolog von Shô Shizuma
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Re: Shizuma Ichizoku [Konoha]

Beitrag von Shizuma Shotaro am So 21 Aug 2016 - 18:57


Zusammenfassung

Teil 1

Der Shizuma-Clan ist im Verhältnis zu anderen Clan eine extrem alte Familie, welche schon zu Zeiten Rikudo Sennins den Keim der eigenen Entwicklung gesät hatte. Es begann alles mit einem Priester namens Kinji Toshishai, welcher durch Zufall einen mysteriösen Rubin fand, welchen er sich aneignete, in eine Kette arbeiten ließ und ihn Blutkristall nannte. Damit begann die Entstehung des Hidens, was jedoch zunächst noch einige Opfer kosten sollte. Dieser Blutkristall beinhaltete nämlich durch ein frühzeitliches Fuuin versiegelte Seelen, was zu Zeiten Kinjis noch eine unbekannte Jutsu-Disziplin war. Der Gläubige wusste nicht einmal, dass es Chakra gibt, aber gerade durch Einsatz dessen konnte man den Blutkristall und das darauf gelegte Siegel beeinflussen. Über die Jahre lockert sich dieses nämlich und die Verstorbenen, die an den Rubin gebunden sind, wandeln immer öfter in der Welt der lebenden als rauchige Erscheinungen und verursachen denjenigen, die den Kristall berühren, schmerzhafte Albträume. Dies geschah auch bei Kinji, der deswegen glaubte, er werde verfolgt. Er wollte den Kristall für sich behalten, flüchtete zu einer alten Liebe, von der er wusste, sie würde ihn nicht wegschicken, und so kam der Blutkristall in Umlauf. Seine alte Freundin namens Tomiko nahm den mittlerweile völlig wahnsinnig gewordenen Priester auf, welcher unter starken Stimmungsschwankungen litt aufgrund der Albträume und Geisterscheinungen.
Tomiko jedoch hatte bereits zwei Töchter, Sachiko und Manami. Da Kinji sie mit seinen verjährten Gefühlen konfrontierte, aber auch schon angeschrien hatte, fürchtete die junge Frau um das Leben ihrer Kinder. So entschied sie sich letztlich gegen den Priester, indem sie ihrem Vater einen Brief schickte, in dem sie von ihm wünschte, dass er mit einigen Genossen zusammen diesen Mann suchen gehe, um ihn zu töten. Dieser wiederum war schon vor Absenden des Briefes geflohen, da er spürte, dass Tomiko sich zurückhielt, zögerte und misstraute. Somit trug er seine Tragödie weiter, indem er einer naiven Frau namens Izumi Uemura begegnete. Sie war weitaus jünger als er, aber verfiel ihm so umso leichter. Mit dem Blutkristall konnte er sie so täuschen, dass sie nach Berührung des Rubins glaubte, ihre eigene Zukunft gemeinsam mit Kinji zu sehen, wobei es sich hier nur um Erinnerungen Verstorbener handelte, doch das wurde ihr natürlich nicht gesagt. So machte der Toshishai mit ihr, was er wollte, während sie gefügig darauf wartete, dass all das eintrat, was sie von ihrer Zukunft erwartete, in die sie Kinji nun mit einplante. Er sollte ihr Partner werden und der Vater ihres ersten Kindes. Als es soweit war und Kinji mit Izumi einen Sohn gezeugt hatte, wurden seine Halluzinationen wieder schlimmer. Er ließ die schwangere Partnerin alleine, welche somit zu seiner Exfreundin wurde. Erst dann realisierte Izumi aber auch, wie sie geblendet worden war. Doch sie beschloss, dass ihr Kind dafür nichts konnte und wollte es zur Welt bringen. Gen Ende der Schwangerschaft wurde sie von unbekannten Männern besucht, welche auf der Suche nach Kinji waren und sie nach ihm fragten. Es war Tomikos Vater mitsamt ein paar Freunden, welcher Jagd auf den alten Priester machte. Sein Zorn wurde dadurch geschürt, als Izumi ihm alles erzählte, was sie wusste, um zu helfen. Ihren Sohn brachte sie mit ein paar Freundinnen letztlich alleine zur Welt, während Tomikos Vater auf Kinji traf, diesen in einen Kampf verwickelte und unter einigen Verlusten schließlich hatte töten können. Den Blutkristall nahm er an sich, besuchte Izumi erneut und gab ihr diesen Rubin, damit sie ihn verwahren konnte. Dann zog er davon mit dem, was übrigblieb, zurück zu seiner verängstigten Tochter.
Haku Uemura war die Saat, die von der grausamen Schlingpflanze Kinji übriggeblieben war. Der Sohn Izumis, welcher zum Krieger wurde, um seine Mutter beschützen zu können, jedoch stetig mit der Frage beschäftigt war, wer sein Vater war. Er ließ nie los, egal, was seine Mutter tat. Zwar hatte er einen Stiefvater namens Danno, aber mit dem verstand er sich nie recht. Als Haku erwachsen wird, heiratet er schließlich, seine Mutter ist jedoch schon verstorben und kann das Glück nicht mehr mit ihm teilen. Seine Frau ist wie durch Schicksal bestimmt ein hübsches Mädchen namens Manami - die Tochter von Tomiko. Diese weiß jedoch nicht, dass Haku Kinjis Sohn ist. So führen beide zwei Jahre eine glückliche Ehe und bekamen eine Tochter. Haku quält sich jedoch mit der Frage nach seiner Herkunft und schickt seinem Stiefvater Post, damit dieser ihm endlich erzähle, was er nun alles wisse. Der Uemura erfährt den Namen seines Vaters, dessen Beruf, Charakterzüge und letztlich, dass dieser Izumi Uemura zurückließ. Der größte Fehler seinerseits war danach, diese Erkenntnisse mit seiner Frau zu teilen. Manami wurde in ihren Augen von einer schrecklichen Vergangenheit eingeholt, welche mit ihrer eigenen Mutter zusammenhing. Sie wollte um keinen Preis, dass sie mit etwas in Verbindung geriet, was direkt mit Kinji Toshishai und dessen Leidensgeschichte zu tun hatte. So ließ sie Haku wie einen heißen Stein fallen mitsamt der gemeinsamen Tochter. Sie zog mit ihrer Schwester nach Tsuchi no Kuni, reichte die Scheidung ein und brach jeglichen Kontakt nach etlichen Streitereien Vorort ab. Haku stand alleine da mit seinem einzigen Kind, das er nicht ordentlich zu erziehen wusste. Die Verzweiflung und der Selbsthass des Kriegers wuchsen somit ins Unermessliche, da er die Gründe der Eskapade nur bei sich sah. Das einzige Papier, was von ihm am Lebensende übrigblieb, war seine Sterbeakte, in der kurz und knapp sein Suizid durch sein eigenes Katana geschildert wird. Er wird ohne Wissen der Tochter vom Heimatdorf beigesetzt und Jin, sein letzter Verbleib, wächst ohne Eltern auf.
Nach dieser Geschichte bahnt sich auch bereits der erste Shinobi-Weltkrieg an. Jin Uemura ist bereits eine gereifte Frau von einem Alter von 43 Jahren, als sie die Gelüste männlicher Hi no Kuni-Krieger ereilen und ihr das Leben zur Hölle machen, welches sie so friedvoll lebte. Wie viele andere Bewohnerinnen ihres Dorfes wird sie vergewaltigt und als Folge davon schwanger, jedoch ist sie eine der wenigen Frauen, welche keinen Suizid begehen. Die Männer, Alten und meisten Kinder sind getötet worden, aber Jin hält dem Druck auf ihre Psyche stand. Aufgrund der Ahnenforschung, die sie betrieb, war ihr klar, woher sie stammte, doch entschied sich, nicht so feige wie ihre eigene Mutter sein zu wollen. Sie wollte ihr Kind nicht abstellen und alleine lassen, so wie Manami es mit ihr getan hatte, sondern das Kind, welches sie nun austrug, mit Liebe trotz schrecklicher Entstehung erziehen. Trotz dieser inneren Einstellung entwickelt Jin aber einen überirdischen Hass auf Konoha, da diese Shinobi von dorther stammten. Diesen Hass gibt sie auch an ihren Sohn weiter, wobei sie zunächst zwei Ziele verwirklicht: Sie zieht ins alte Haus ihrer Großmutter und zieht ihren Sohn dort groß, und dann will sie endlich den Blutkristall wiederfinden.
Nach vielen Jahren schließlich hat Jin es geschafft. Ihr Kind Hayato ist 25 Jahre alt und zu einem ansehnlichen, friedliebenden Shinobi geworden, während beide gemeinsam im Schneedorf Ozaki lebten. Für ein neues Kapitel entschied Jin sich jedoch dazu zu behaupten, Hayato träge den Nachnamen Shizuma, womit sie einen wesentlichen Beitrag zur Entstehung des gesamten Clans beitrug. Kinji war so gut wie vergessen. Sie fand aber auch den Rubin des toten Priesters, sodass sie genau wie er von Albträumen und Halluzinationen heimgesucht wurde. Aufgrund ihrer Weisheit und zum Schutz ihres Sohnes verschwieg sie ihm all dies aber und unterdrückte die negativen Seiten, die mitunter stark in Erscheinung traten wie Träume von Tod, Trennung und Einsamkeit. Jin wollte Hayato sein Glück lassen, da er auch nach gewisser Zeit eine Frau namens Sajoko geehelicht hatte, welche eine wunderbare Schwiegertochter abgab. Dennoch wurde die letzte Uemura schwerkrank, wie ein Iryônin feststellen sollte. Sie lag irgendwann im Sterben, da der Blutkristall ihr ihre Kraft zu nehmen schien. Und ihr Sohn ahnte, dass er nichts tun konnte, und dass Jin starb. Auch die drei Kinder Sajokos und Hayatos brachten Jin kein Lebensglück mehr ein oder eine Besserung. Sie konnte lediglich letzte Hinweise vermitteln, während sie im Schlaf Wörter murmelte und ihrem Sohn anvertraut hatte, wo sie den Blutkristall aufbewahrte.
Der zweite Weltkrieg brach an und Hayato, dessen Mutter nun verstorben war, hatte sich des Rubins bedient, ihn aus seinem Versteck geholt und sein Vorhaben war, wie Kinji es einst tat, den Kristall mit Energie - also Chakra - zu beeinflussen. So durchbrach er endlich den Kreislauf, den das verdammte Ding umgab, und hatte den Grundstein für das Hiden gelegt. Ihm begegneten dadurch nämlich endlich alle auf einmal die in dem Kristall versiegelten Seelen als eine Art Horde von Geistern, welche mit ihm sprechen konnten. Einer von ihnen erzählte ihm wichtige Dinge über den Rubin und auch den schrecklichen Kreislauf aus Tod und Albträumen. Letztlich wurde aber das Angebot dargelegt, dass Hayato von den Toten gewisse Techniken lernen könne und ebenso lernen würde, ihre Seelenkraft zu nutzen. Aus diesem Pakt mit einigen Bedingungen wurde das Shi no shita geboren: Die Zunge des Todes. Das Hiden des Shizuma-Clan. Dieser wurde wenige Zeit später von Hayato und seiner Frau ins Leben gerufen, nachdem er das entdeckte Geheimnis mit ihr geteilt hatte. Sie wurde auch zur ersten Iryônin des Clans, nahm dafür eine lange Reise auf sich und gab die Erkenntnisse weiter. So bildeten sich nach und nach die Riten, Traditionen und Rollenverteilungen im Shizuma-Clan, der zunächst klein und geheim blieb, aber im Laufe der Zeit an Größe und Bedeutung gewann.


Teil 2

Nach der Entstehung des Clans und des Hidens reißt die Geschichte jedoch nicht ab. Zu Leiden einiger Mitglieder brachte der Clan auch Nuke-Nin wie beispielhaft Tadashi Shizuma hervor, welcher nicht mit dem Glauben der Familie übereinstimmte, nicht versiegelt werden wollte und sich gegen alle stellte, die seinen Namen trugen. Sein Onkel war letztlich derjenige, der ihn verfolgte, stellte und verbannte, jedoch nicht tötete. Es wurde nur klar, dass Tadashi noch versuchte, als Nuke-Nin in Hi no Kuni zu leben, bevor er wahrscheinlich von Anbus getötet worden war. An sich gingen solche Personen aber als verachtenswerte Beispiele in die Clangeschichte ein, welche bis in die Gegenwart gezählt einige hundert Jahre aufweist. So wissen sogar die Kristalltoten von Tadashi als Monster und Abschaum zu berichten. Mit Stolz, einer großen Anzahl an Mitgliedern, dem Hiden und ihrem Namen lebte der Clan irgendwann in Kirigakure, nachdem sogar der vierte Shinobi-Weltkrieg überstanden worden war. Es war eine Art Blütezeit, da der Wechsel von einem Clanoberhaupt zum nächsten mühelos und friedlich ohne einen einzigen Nuke ablief. Es gab viele Iryônin, aber auch Shinobi, und die Leute aus dem Clan waren beliebt für ihre zärtliche, offene Art, wie sie kaum ein Oinin jemals gehabt haben dürfte. All dies wurde jedoch beendet, als das Clanoberhaupt einen Drohbrief erhielt. Unbekannte forderten von ihm und dem gesamten Clan, alle Erbstücke mit versiegelten Seelen zu zerstören, ansonsten würden sie verfolgt, ermordet und bis aufs Letzte ausgerottet - von Tsuchi-Shinobis. Der Clan weigerte sich daraufhin und besiegelte eine förmlich systematische Tötung vieler seiner Mitglieder. Die übrigen wenigen flohen aus Kirigakure mitsamt den Erbstücken, waren in Hi no Kuni aber nicht lange sicher. Einige erachteten es als strategisch vorteilhaft, wenn sie sich nach Tsuchi no Kuni in ein abgeschiedenes Bergdorf zurückzögen. Das taten sie auch, wurden aufgenommen und konnten eine Weile in Ruhe, aber mit Angst im Nacken leben, bis die Organisation, die hinter all dem steckte, die Familie dort fand. Als eine Art Strafe wurden alle Bewohner des Dorfes getötet, alle Häuser in Brand gesetzt und auf würdelose Weise wurden die Erwachsenen des dezimierten Clans von sich selbst untereinander umgebracht. Übrig blieben Miko und Yohei Shizuma als Jugendliche mit ein paar Jutsus des Hidens, jedoch traumatisiert und manipulierbar. Sie wurden beide von der Organisation entführt und trainiert, aber Yohei verriet sie nach einem Jahr und wurde daraufhin umgebracht. Seine jüngere Schwester war cleverer, behielt den Deckmantel des braven Mädchens bei und brach mit ihrer Rache und einem speziell entwickelten Jutsu nach weiteren Jahren der Ausbildung aus den Reihen der Gruppierung der Karasu no Kami heraus. Diese Leute, die sich als Mitglied Erdphönixe nannten, hatten es sich zur Aufgabe gemacht, Clans auszurotten, welche ihrer Meinung nach nicht den Normen der Gesellschaft entsprachen oder sich über etwas hinwegsetzten, worüber niemand Kontrolle haben sollte. So war der Shizuma-Clan ein langjähriges Ziel gewesen, da sie bei den Karasu no Kami als Nekromanten galten. Die letzte Nekromantin hatten sie demnach in ihren eigenen Reihen, aber erlagen ihrem überraschenden Angriff aus der Mitte heraus. Miko wusste, wie sie kämpfen musste, kannte das System bis ins kleinste Detail und stand irgendwann der Leitung dieser Gruppierung gegenüber. Dem letzten Erdphönix, der wichtig war, um diese Meute zu zerschlagen. Sie gewann zwar den Kampf, tötete den Mann und verlor einen Arm, aber nur so konnte der Clan nach jahrelanger Verfolgung wiedergeboren werden. Miko besann sich nach ihrer Rache und lernte einen Mann kennen, der die Organisation verlassen wollte. Sie lernte ihn lieben und die beiden heirateten, woraufhin sie sechs Kinder bekamen. Das war dann eine Periode, in der sie alle sicher sein konnten, dass sie wieder unverfolgt ins normale traditionelle Leben eintreten konnten. Als Familie, als Shizuma-Clan mit dem Shi no shita. Die Familie wuchs weiter, die Traditionen wurden wiederaufgenommen und der Clan zog sogar zurück nach Kirigakure, wo er Asyl fand vor den übrigen Verbleibseln der Karasu no Kami.
Die Zeit des Friedens hielt lange an und niemand erwartete nach der Dezimierung durch die Organisation nochmals eine Verfolgung im ähnlichen Ausmaß. Dass die Erde sich in ihrem politischen Rahmen wieder in tausende Teile zersplitterte, bekamen die Shizuma oft genug mit, auch wenn sie weit draußen auf dem Meer lebten. Sie hörten stets wie Kämpfe ausbrachen, der Frieden nach dem vierten Weltkrieg abebbte wie Sand, der von der Flut verschlungen wurde, und sahen mit an wie die Einzelreiche in größeren Reichen vereint wurden. Mitunter begab sich der Clan auf Missionen, um geschändeten Dörfern und hilfsbedürftigen Zivilisten zur Hilfe zu eilen. Der Anblick von medizinischen Shizuma-Einheiten, die immer nur aus Frauen bestanden, wurde fast Alltag auf dem Festland, da diese sich dazu berufen fühlten zu helfen. Sie konnten das Leid auch immer wieder mindern, mischten sich nicht in die politischen Angelegenheiten der anderen Reiche ein und blieben so vom Kreuzfeuer verschont, allerdings entwickelte sich in ihrem eigenen Rücken die Dorfpolitik in eine Richtung, die sie kaum aufzuhalten vermochten. Der Clan war groß und stark, doch sie zogen es nicht in Erwägung gegen ihre eigene Heimat mit Gewalt vorzugehen. Kirigakure entwickelte sich zu einem Ort der Folter, der Schmerzen und Rücksichtslosigkeit. Zu dem, was er vor Jahrtausenden schon einmal gewesen war. Die Shizuma beobachteten das Geschehen zunächst, doch ihnen wurde nach immer größer werdenden Disputen klar, dass sie hier nicht bleiben konnten. Entweder litten sie selbst irgendwann unter der Führung dieser blutigen Hand, oder sie zogen von dannen, um sich und ihre Traditionen zu beschützen. Letzteres taten sie dann auch. Vereint und mit einem Plan der Flucht bewaffnet brach der Clan komplett eines Nachts auf, um zu flüchten, wobei es zu blutigen Kämpfen an den Dorfmauern kam. Sowohl Shizuma als auch Kiri erlitten dabei Verluste, doch letztlich konnten die ganzen Familien mit ihrem Hab und Gut, das zu ihnen gehörte, fliehen. Um in Konoha schließlich eine neue Heimat zu finden, die sie seit etwa 200 Jahren bewohnen.

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Re: Shizuma Ichizoku [Konoha]

Beitrag von Shizuma Shotaro am So 21 Aug 2016 - 18:58


» Intern



Regierung: Der Shizuma-Clan wird stets durch ein diplomatisches und demokratisch gewähltes Clanoberhaupt regiert. Die Wahl läuft so ab, dass bei einer Versammlung eine Vorwahl stattfindet, wer sich wen als kommendes Oberhaupt wünscht. Die drei Kandidaten, die in dem Verfahren die meisten Stimmen erhalten, kommen in die finale Auswahl. Hier wird erneut abgefragt, jedoch nur mit den drei Kandidaten als Auswahl, welche am meisten als Oberhaupt ersehnt werden. Derjenige, der dann die meisten Stimmen hat, wird das neue Oberhaupt, wobei der Kandidat natürlich die freie Entscheidung hat, ob er dies tatsächlich möchte. Wenn nicht, kann er das Amt an den Zweitplatzierten abgeben. Wenn dieser dies auch nicht möchte, muss der Drittplatzierte das Amt einnehmen. Nach einer fünfjährigen Mindestregentschaft kann er dann bei Bedarf das Amt weitergeben, selbst, wenn er in dem Zeitpunkt noch nicht versiegelt wird. Normalerweise ist man als Oberhaupt nämlich lebenslang tätig bis zum Tod.
Bezüglich anderer politischer Strukturen gibt es im Clan eine Geschlechterpolitik. Es ist eine unumstößliche Regelung seit Hayato Shizuma, dass Frauen das Handwerk eines Iryônin lernen in Verbindung mit der Seelenkraft und somit auch besondere Clanjutsus in ihr Repertoire aufnehmen können. Verboten ist es zwar nicht auch eine Kunoichi mit Kampffertigkeiten zu werden, aber das Augenmerk liegt bei den meisten Frauen doch darauf, eine Iryônin zu sein. Die, die es weniger wollen, berufen sich meistens auf Miko Shizuma, welche zwar auch Iryô-Jutsus des Clans beherrschte, aber an sich eine der größten Kämpferinnen der Clangeschichte war. Somit gibt es auch hier mittlerweile eine Art Lockerung. Den Männern ist es untersagt mit der Seelenkraft Iryô-Jutsus auszuführen, gar erst zu lernen. Sie dürfen zwar Iryônin werden, wenn sie es unbedingt wünschen, aber sie werden dann nur als Durchschnittkraft wahrgenommen, als ein Iryônin, wie jedes Dorf ihn anbieten könnte. Er ist dann keiner der so anerkannten Shizuma-Iryôs. Ansonsten werden eigentlich alle Männer des Clans - wie vorgesehen - Kämpfer. Große Shinobi mit großen Kampffertigkeiten, die ihre Frauen und die Familie beschützen. Seit der Clan gewachsen ist, wird diese Aufgabe auch besonders ernst genommen, da der Clan nicht noch einmal in so eine Lage wie bei der Verfolgung um Miko Shizuma herum geraten will.
Der letzte politische Aspekt wäre, dass seit der Zeit mit Miko als Clanoberhaupt eine Familienaufteilung im Clan herrscht. Sie ist die Mutter der sechs Pfade, denn ihre sechs Kinder haben allesamt eigene Kinder in die Welt gesetzt, und die Stammbäume, die zu diesen Kindern hinreichen, werden als die entsprechenden Pfade bezeichnet. Es gibt dabei keine Hierarchie, nur die Aufzählung findet so statt, welches Kind das Erstgeborene war, benennt den ersten Pfad und das letzte Kind den sechsten Pfad. Dieses Splitting soll dem Oberhaupt nicht nur Übersicht, Regierung und Weiteres vereinfachen, sondern die Familien auch in Häuser einteilen, welche sich in der Stadt verteilt besser zuordnen lassen. Der Clan ist längst so groß, dass sich nicht alle bis aufs letzte freundschaftlich und mit einem Schulterklopfen kennen. Man weiß natürlich, mit dem man verwandt ist, aber falls man einem Verwandten begegnet, mit dem man selten was zu tun hat, ist es ein Leichtes, ihn einfach nach seinem Abstammungspfad zu fragen. So weiß man auch ca., wo die Person wohnt, und zudem ist diese Frage auch eine Garantie dafür, dass man keine Verräter vor sich hat. Denn wer sich vielleicht irgendwie durch Klauen der Äußerlichkeit in den Clan einschleichen will, aber diese Frage nicht oder nur falsch beantworten kann, wird sofort enttarnt und den Beamten vorgeführt. Ein definitiv letzter Punkt wäre auch, dass den entsprechenden Häusern bestimmte Erbstücke zugeteilt sind. Alle versiegelten Seelen seit Miko, die den entsprechenden Pfaden angehören, sind auch nur in abgesicherten Räumen der aktuell lebenden Verwandten zu finden, nicht woanders. Alle übrigen Erbstücke befinden sich in Besitz des Oberhauptes und dessen Haus.


Clanoberhaupt:

Shizuma Shotaro
Alter: 33 Jahre
Rang: Clanoberhaupt + Jônin + Hohepriester
Pfad: Tetsuya
Status: Lebendig
Beschreibung:
Seit drei Jahren hat Shotaro Shizuma das Amt des Clanoberhaupts inne und führt seine Familie mit dem nötigen Sinn für Liebe, Kraft und Humor. Er ist ein faszinierendes Gemisch aus jugendlichem Wahnwitz, geistiger Reife und unbrechbarer Geduld. Es gibt eigentlich kaum etwas, was ihm schlechte Laune bringen könnte, außer wenn es sich um ernste Gefahren handelt, tiefgreifende Probleme oder traurige Erinnerungen. Zudem ist er sehr darauf bedacht für den Clan immer ein offenes Ohr zu haben, sodass er seine Zeit komplett allen opfert, die etwas von ihm wollen. Daher musste er auch das Amt des ANBU niederlegen, weil ihm die zeitlichen Ressourcen für diesen Rang fehlten. Seitdem ist er wieder als Jônin tätig und vertritt als Hohepriester auch das Amt des Verantwortlichen für Riten und Traditionen. In wichtigen Angelegenheiten ist sein Wort Gesetz, wobei er alles möglichst demokratisch und friedlich regelt. Kurz nach seiner Ernennung erwarb Shotaro eine leerstehende Villa zusammen mit seinen Brüdern, in der er seitdem wohnt. Den Keller ließ er zur neuen Schatzkammer des Oberhaupts ausbauen und hat insgesamt für sich, die anderen zwei und Tara viel zu viel Platz, doch falls es zu wichtigen Versammlungen kommt, finden diese auch dort statt.

Mitglieder:

Shizuma Nikkari
Alter: 48 Jahre
Rang: Jônin
Pfad: Tetsuya
Status: Lebendig
Beschreibung:
Nikkari ist der Ziehvater des jetzgen Oberhaupts Shotaro. Ihm kommt dadurch zwar keine besondere Position zugute, doch seine Familie hat derzeit die Aufgabe die Schatzkammer des Tetsuya zu hüten. Mit seiner Frau Miori, seinem Vater und seinem Sohn wohnt er zusammen, beherbergt die Erbstücke seiner Vorfahren, und dient Konoha dabei noch als fleißiger Jônin und Kenjutsu-Meister. Des Öfteren hat er Einzelschüler, aber kein Dojo oder Teams. Nikkari trainierte unter anderem auch Shotaro und seine Brüder, die von ihm auch ihre Schwerter geschenkt bekamen.

Shizuma Miori
Alter: 46 Jahre
Rang: Chûnin + Iryônin
Pfad: Tetsuya
Status: Lebendig
Beschreibung:
Miori ist Nikkaris Ehefrau und die Mutter von Satomu. Sie ist 46 Jahre alt und eine der bekannteren Iryônin aus dem Pfad des Tetsuya, weil sie zur Ziehmutter der Drillinge wurde, nachdem Kazuma gestorben war. Mitunter vergleicht man ihre Güte und ihre Selbstlosigkeit mit der von Miko Shizuma, wobei sie diese Ehre immer bescheiden von sich weist. Hauptsächlich bleibt und arbeitet sie im Dorf, um unter anderem auch künftige Iryônin anzuleiten.

Shizuma Idate
Alter: 78 Jahre
Rang: ehem. Jônin
Pfad: Tetsuya
Status: Lebendig
Beschreibung:
Idate ist der Großvater von Shotaro und ein pensionierter Jônin Konohas. Er kümmert sich hauptsächlich um die Erbstücke seines Pfades, da er Teil der derzeitigen Wächterfamilie ist. Wenngleich er heutzutage einiges an Respekt bekommt, war das nicht immer so. Er kämpfte stets mit sich selbst und Enttäuschungen, die er nicht so leicht verkraftete wie andere. Man könnte mutmaßen, dass er vielleicht vor Shotaro das Oberhaupt war, doch dem ist nicht so. Sein Enkel war der erste Kandidat seit vielen Jahrzehnten aus dem Tetsuya-Pfad, der zum Oberhaupt wurde. Idate ist sehr stolz, aber wünscht sich, dass er selbst mehr zur Familie beigetragen hätte. Der siegellose Tod seines älteren Sohnes spielt dabei auch eine belastende Rolle.

Shizuma Satomu
Alter: 26 Jahre
Rang: Jônin
Pfad: Tetsuya
Status: Lebendig
Beschreibung:
Satomu ist zusammen mit Shotaro und seinen Brüdern aufgewachsen. Die meisten im Clan betrachten ihn ebenfalls als dessen Bruder, obwohl er ganz klar der Cousin der Drillinge ist. Der 26-Jährige ist ein tüchtiger Jônin Konohas und ebenso auf das Kenjutsu fixiert. Er soll der Nachfolger von Nikkari werden und möchte eines Tages entweder Genin ausbilden oder eine Schule für Schwertkunst eröffnen. Dafür fehlt ihm allerdings noch das Kapital. Weiterin hat er viel von der Selbstlosigkeit seiner Mutter Miori geerbt, nachdem er als Kind damit kämpfen musste auf die Cousins nicht eifersüchtig zu sein. Das zu überwinden, gelang ihm jedoch gut. Heute ist er ein lockerer, unkonventioneller Geselle, wenn er Zeit mit den Jungen im Clan verbringt. Ansonsten tut er immer recht etikettiert.

Shizuma Shokuda
Alter: 33 Jahre
Rang: Jônin
Pfad: Tetsuya
Status: Lebendig
Beschreibung:
Der ältere Bruder von Shotaro ist der ebenso 33-jährige Shokuda. Der Blauhaarige kommt ganz nach seiner Mutter Setsuko und teilte mit seinen Geschwistern den Weg des Kenjutsu. Er war immer eine Art Ruhepol zwischen dem quirligen Shotaro und dem grummeligen Shosuke. Einerseits passte er auf sie auf, andererseits machte er auch jeden blöden Spaß mit, den Shotaro vorschlug. Sie kämpften oft Seite an Seite und haben an Respekt und Liebe zueinander nichts verloren. Auch wenn Shotaro nun das Oberhaupt ist, behandeln die drei sich immer noch wie früher. Grenzen gibt es bei ihnen nicht.

Shizuma Shosuke
Alter: 33 Jahre
Rang: Jônin
Pfad: Tetsuya
Status: Lebendig
Beschreibung:
Der Jüngere der Drillinge ist Shosuke. Der Brünette im Bunde ist im Vergleich zu den anderen beiden recht zurückhaltend und lässt andere nicht so offenherzig an sich heran, da er auch der eindeutige Grund ist, wieso ihr Adoptivvater ihnen erzählte, dass sie nicht seine leiblichen Söhne seien. Auf Fragen in diese Richtung reagiert er ebenso gereizt, doch ansonsten tut er immer mal schlechtgelaunt, obwohl er die Nähe zu seiner Familie zu schätzen weiß. Seitdem Shotaro Anführer des Clans ist, ist Shosuke so etwas wie sein Leibwächter. Der Jüngere hat einen ungebändigten Eifer den Mittleren zu unterstützen, und am einfachsten fällt ihm das durch seine Kampfkraft. So sieht man sie öfter gemeinsam aufkreuzen, vor allem zu offiziellen Anlässen.

Shizuma Yue
Alter: 40 Jahre
Rang: Jônin + Iryônin
Pfad: Sarusuke
Status: Lebendig
Beschreibung:
Aus dem Pfad des Sarusuke stammt die 40-jährige Yue. Sie trainierte Shotaro und seine Brüder auf Wunsch von Idate, und machte die Drillinge zu den Schwertmeistern, die sie heutzutage alle sind. Ihr Training war recht hart und erbarmungslos, worüber sie heutzutage noch gern Witze reißt. Im Übrigen ist sie aber eine liebe, humorvolle Frau, die für ihr langsam reifes Alter immer noch den Schalk im Nacken hat. Das ist unter anderem auch der Grund, wieso sie jegliche Männer vergrault, die sie attraktiv finden. Einerseits zu stark, andererseits zu unberechenbar.

Besondere ehemalige Mitglieder:

Kinji Toshishai
Alter: 72 Jahre
Rang: Priester + Verbrecher + Clangründer
Status: Verstorben
Beschreibung:
Kinji war ein Priester vor der Zeit Rikkudo Sennins und gilt als der eigentliche Anfang des Shizuma-Clans. Die Blutslinie beginnt mit wichtigen ersten Schritten bei ihm und zieht sich bis heute fort, obwohl er selbst nie ein Oberhaupt war oder den Nachnamen trug. Er hat den Blutkristall gefunden, in dem Seelen Verstorbener versiegelt waren, welche ihn haben wahnsinnig werden lassen, da er begann sie zu sehen und von ihren Erinnerungen zu träumen. Später manipulierte er damit die Mutter seines einzigen Kindes Izumi, nur um sie schwanger mit dem Sohn sitzen zu lassen. Zuvor hatte er mehr oder minder bei seiner Jugendliebe Tomiko um Zuflucht und Hilfe gebeten, doch sein Charakter und sein Wahn haben das Verhältnis gestört und er floh. Ihr Vater war derjenige, der den Priester am Ende seiner Tage auf ihren Wunsch hin mit ein paar Freunden jagte und hinrichtete.


Tomiko Ienari
Alter: 68 Jahre
Rang: Zivilistin + Kinjis Jugendliebe
Status: Verstorben
Beschreibung:
Tomiko gehörte nie wirklich direkt zum Clan, jedoch ist sie in dessen Stammbaum eindeutig vorzufinden. Sie war die Mutter von Manami, der Exfrau von Haku Uemura. Somit zählte sie auch als Großmutter von Jin, welche Hakus Tochter war. An sich war Tomiko eine sehr liebevolle, zurückhaltende Seele, die in den konservativen Zeiten ein Hausfrauen-Dasein mit zwei Töchtern pflegte, bis ihre Jugendliebe Kinji sie heimsuchte wie ein Teufel. Sie bot ihm den Einlass, den er wünschte, aber hielt seinen Stimmungsschwankungen und seinen verwirrten Gedanken nicht stand, bekam Panik vor dem Blutkristall und erwiderte die Gefühle des Priesters nicht. Sie schickte ihrem Vater dann nach Kinjis Flucht einen Brief, wo sie um seine Ermordung bat. Ihr Vater nahm sich dessen an, und richtete für Tomiko den alten Verbrecher. Sie selbst erfuhr noch von dieser Nachricht, aber verstarb zu früh, um noch mitzuerleben, dass eine ihre Töchter den Sohn dieses Mannes geheiratet hatte.


Izumi Uemura
Alter: 45 Jahre
Rang: Zivilistin
Status: Verstorben
Beschreibung:
Izumi war die geknechtete Mutter Haku Uemuras. Sie hatte vor der Bekanntschaft mit Kinji in ihrem Dorf ein legeres Leben als Gemüseverkäuferin gelebt, wobei sie einen kleinen, aber ehrlichen Freundeskreis hatte, dennoch naiv und neugierig blieb. Dies wurde ihr zum Verhängnis, als der Priester von Tomiko geflohen war, und ihr Heimatdorf als Zuflucht aussuchte. Früher oder später begegneten sich die beiden. Obwohl ein heftiger Altersunterschied von ca. 20 Jahren vorhanden war, gewann Kinji das Herz der jungen Dame durch den Blutkristall für sich, indem sie Erinnerungen von Toten für ihre eigene Zukunft hielt. In dieser spielte der Priester eine Rolle als Partner und Vater, sodass sie keine Zweifel darin hegte, als er sie nach seinen Gelüsten manipulierte. Als Resultat wurde sie schwanger. Erst als Kinji sie abrupt im Dorf alleine zurückließ ohne den Kristall wurde ihr klar, was sie getan hatte. Trotz dessen bekam sie Haku, den sie dann mit ihren besten Freundinnen großzog. Später, als sie erfuhr, dass man den Vater ihres Kindes getötet hatte, bekam sie den Blutkristall als Vermächtnis. So erzählte sie Haku aber auch nie von seinem Vater, auch wenn sie später erneut einen Vater namens Danno fand.


Haku Uemura
Alter: 28 Jahre
Rang: Krieger
Status: Verstorben
Beschreibung:
Hakue Uemura war das Kind von Kinji und Izumi Uemura. Der spätere Krieger bekam nie erzählt, wer sein Vater war, obwohl er sich auch nicht wirklich mit seinem Stiefvater gut verstand. Seine Mutter verstarb zudem schon in jungen Jahren und so konnte nur noch Danno in einem Brief dem jungen verheirateten Mann auf seine finale Frage nach seiner Herkunft antworten, was er auch tat. Zu diesem Zeitpunkt war der trainierte Mann aber bereits mit Manami - Tochter Tomikos - verheiratet und hatte eine Tochter im Säuglingsalter. Die Antwort seines Stiefvaters zerbrach dann ihn und seine Familie, da Manami nichts mit einem Ableger Kinjis zu tun haben wollte, auch in Gedenken an ihre Mutter. So beendete sie die Ehe zwischen sich und Haku und ließ ihn mit der Tochter Jin alleine. Er selbst war wie vor den Kopf gestoßen, völlig von der Bühne des Lebens gestoßen und versank in Zweifeln und Schuldgefühlen. Seine Tochter beachtete er gar nicht mehr, sondern sah nur den Tod als Ausgleich für seine Abstammung und das Leid, was Kinji verbreitet hatte. Mit 28 Jahren nahm er sich durch sein Katana das Leben, woraufhin seine Tochter beide Eltern verloren hatte.


Manami Ienari
Alter: 84 Jahre
Rang: Zivilistin
Status: Verstorben
Beschreibung:
Manami Ienari trug einst für zwei Jahre den Nachnamen Uemura durch eine Ehe mit Haku, woraus eine Tochter namens Jin hervorging. Sie selbst war die Tochter Tomikos und hatte noch eine Schwester namens Sachiko, mit der sie später nach der Scheidung nach Tsuchi no Kuni zog, um dort abgeschottet und mit beendeten Kontakte in einem Dorf zu leben bis zu ihrem Tod. Den Kontakt zu allem, was mit Haku und ihrem Kind zu tun hatte, verweigerte die feige, selbstsüchtige Frau komplett. Das einzige, was sie noch interessierte, waren Schwester und Mutter. So gilt sie auch im Shizuma-Clan, selbst wenn sie im Stammbaum auftaucht, als eine verbissene alte Schlange, die einer umso wundervolleren Frau der Familie das Leben schenkte. Trotz ihres frühen Verlassens der Familie erfuhr man noch, dass sie 84 Jahre alt wurde, bevor sie einer schweren Lungenentzündung erlag.


Jin Uemura
Alter: 79 Jahre
Rang: Zivilistin
Status: Verstorben
Beschreibung:
Jin Uemura war die Tochter des durch Suizid verstorbenen Haku und eine der wichtigsten Frauen im Clan zur Entstehungszeit. Sie selbst wurde ohne ihre Eltern groß, aber betrieb perfide genau Ahnenforschung, obwohl um sie herum Jahre lang Krieg und Tod tobten. In ihrer mittleren Lebensphase wurde sie in ihrem Heimatdorf auch von ersterem ereilt. Konoha-Shinobi hatten Spaß daran, sich an den Frauen zu vergreifen, nachdem sie Kinder und Männer getötet hatten. Dies traf auch auf die Uemura zu, wodurch sie ein Kind und ewigen Hass auf Hi no Kuni davon trug. Trotz viel Leid und Tränen in der Zeit gab sie aber nicht auf, zog ihren Sohn Hayato groß und hatte auch das Ziel erfüllt, den Blutkristall wiederzufinden. Genau wie Kinji wurde jedoch auch sie von Albträumen, Erinnerungen und Erscheinungen heimgesucht. Im hohen Alter erlag sie daher entsprechender Erschöpfung, weswegen sie über Wochen hinweg vor ihrem Sohn im Sterben lag. Dabei flüsterte sie noch bedeutungsvolle Worte, die letztlich der Schlüssel dazu waren, dass ihr Sohn, der zu einem Shinobi geworden war, in der Lage war, den Kreislauf um den Blutkristall herum endlich aufzubrechen und das erste Clanoberhaupt der Geschichte zu werden.


Hayato Shizuma
Alter: 81 Jahre
Rang: Jônin + Erstes Clanoberhaupt
Status: Versiegelt
Beschreibung:
Einer der größten Meilensteine in der Geschichte des Clans ist Hayato Shizuma. Nicht nur ist er der erste Träger des Familiennamens, sondern auch Sohn von Jin Uemura, erstes Clanoberhaupt und Erlöser der Kristalltoten. Nachdem seine Mutter gestorben war und kein Iryônin ihr hatte helfen können, ging er den letzten Hinweisen nach, die Jin ihm hinterlassen hatte: Eine Truhe, ein Schlüsseln und Bruchstücke an geflüsterten Worten. In dieser Truhe lag der Blutkristall und nach Berührung erfuhr Hayato viele Erinnerungen der Kristalltoten und begann ebenso, diese zu sehen. Der wesentliche Unterschied lag aber in der Zeit. Kinji wusste nicht, was Chakra war, doch als Shinobi in neuerer Zeit wusste Hayato um die entscheidende Körperenergie. Mit dieser konnte er den Kristall beeinflussen und in Kontakt mit den Toten treten, welche ihm alles erzählten und auch auf seine Familie zu sprechen kamen. Letztlich kam ein Pakt zustande: Hayato lernte die ersten Totenjutsus, wobei er regelmäßig das Siegel auf dem Kristall festigen, aber die Toten auch immer mal wieder rufen sollte. Eine neue Kraft wurde ihm auch zuteil: Die Seelenkraft. Dadurch kamen auch die ersten Iryônin-Jutsus zustande, da die Seelenkräfte Toter heilende Wirkung besitzen. Nach einiger Zeit entschied der große Shinobi dann den Shizuma-Clan auszurufen, da er sah, dass alles, was mit den Kristalltoten zu tun hatte, rituelle Formen annahm. Zudem entwickelte sich auch ein animistischer Glaube. Seine größte Tat war letztlich, dass er sich zu Ehren der Kristalltoten selbst in das erste Erbstück des Clans versiegeln ließ.


Sajoko Shizuma
Alter: 88 Jahre
Rang: Jônin + Iryônin + Frau des ersten Clanoberhauptes Hayato
Status: Versiegelt
Beschreibung:
Sajoko Shizuma gilt als erste Iryônin im Shizuma-Clan, da sie sich trotz Ehe, entwickelnder Traditionen und eigener Kinder auf eine 8-jährige Trainingsreise begab. Die schöne Blonde kehrte mit unglaublichen Kenntnissen wieder, und war letztlich auch diejenige, die die Seelenkraft für entsprechende Iryônin-Jutsus zu modifizieren wusste. Als Sensei ihrer eigenen Tochter wurde sie dann auch tätig, da sich schon bei ihr der Glaube entwickelt hatte, der heute typisch ist: Frauen heilen, Männer schützen und kämpfen. Zudem gilt sie als großes Vorbild, weil sie nie von Hayatos Seite gewichen ist und auch diejenige war, die diesen großartigen Mann versiegelte. Und im Clan gilt es als sehr intimer Liebesbeweis, wenn ein Ehepartner den anderen in der Sterbephase versiegelt.


Tadashi Shizuma
Alter: ca. 30 Jahre
Rang: Jônin + Nuke-Nin
Status: Verstorben
Beschreibung:
Tadashi gilt als eines der größten exemplarische Beispiele im Clan für Verrat, Missmut, fehlendes Verständnis und völlige Abneigung. Er war im Gegensatz zu vielen Familienteilen nicht überzeugt von dem ganzen "Seelenkram" und empfand es fast schon als schändlich, wenn man statt zu sterben und ins Jenseits zu kommen, versiegelt wurde in einen Gegenstand, der die Seele bei Zerstörung einfach erlischen ließ. Tadashi hatte auch nie großen Respekt vor berühmten Vorfahren und führte bei den Herbeirufungen von ihnen lieber Streitgespräche als Diskussionen. So wollte er letztlich nur noch von seiner Familie weg, die er als eklig, grausam und blasphemisch erachtete. Er tötete sich mehr oder weniger durch sein Leben, nachdem er geflohen war, um an Geld und Weiteres zu gelangen. Dies führte ihn später nach Hi no Kuni, wo er dann aber vermutlich von Anbus beseitigt wurde.


Satomi Shizuma
Alter: 57 Jahre
Rang: Jônin + Iryônin
Status: Versiegelt
Beschreibung:
Satomi Shizuma war keine der Persönlichkeiten, die so viel wie Sajoko oder Hayato zum Clan beigetragen haben. Sie hat jedoch ein Speicherjutsu entwickelt, welche dazu dient, Schriften mental speichern und als versiegelter Seele mit geschlossenen Augen wiedergeben zu können, sodass sie als eine der wenigen am meisten über die schreckliche Zeit der Verfolgung zu berichten weiß. Satomi hat nicht nur viele Verwandte verloren, sondern war auch die Großmutter derjenigen Frau, die als letzte Überlebende den Clan wieder aufleben ließ, nachdem sie ihn gerächt hatte. Ihr Ende fand die 57-Jährige in einem Bergdorf in Tsuchi no Kuni, nachdem ihre Mörder sie dort gefunden hatten. Sie wurde von ihrem eigenen Vater in einem perfiden Spiel getötet und versiegelt, in dem es hieß: Wer den anderen zuerst besiegt und versiegelt, darf weiterleben. Jedoch war ihr Vater dann das "arme Schwein", welches am Ende würdelos unversiegelt umgebracht wurde und verstarb.


Miko Shizuma
Alter: 90 Jahre
Rang: Ehem. Erdphönix + Clan-Rächerin + Clanoberhaupt + Jônin + Mutter der sechs Pfade
Status: Versiegelt
Beschreibung:
So kurz der Name dieser Frau auch ist, desto bedeutender ist sie für die Sicherung der Existenz der Familie. Miko lebte mitten in der Zeit der Fehde zwischen Wasser und Erde, als der Clan bis auf sie als Letzte dezimiert worden war. Ihr Bruder Yohei verstarb nach der gemeinsamen Entführung durch die verantwortliche Organisation Karasu no Kami, als er versuchte, die Mitglieder dort zu verraten und zu flüchten. Sie selbst behielt den Deckmantel des willigen braven Mädchens bei, wobei sie selbst nicht einmal 14 Jahre alt war, als sie bei diesen Leuten aufwuchs, trainiert wurde und letztlich als eine der Besten bis zu ihrem Verrat galt. Miko tötete viele Erdphönixe - so nannten sich die Mitglieder der Gruppierung - und suchte sich den Weg nach ganz oben, bis sie dem Anführer in einem Kampf gegenüberstand. Sie rächte ihren Clan und dessen Verfolgung, indem sie ihn umbrachte, wobei sie aber den linken Arm verlor. Trotz dieser Eskapade fand Miko am Ende dieses Schattenkapitels einen Mann, den sie lieben lernte. Ein ehemaliger Erdphönix, welcher die Karasu no Kami schon vor Ermordung des Oberhauptes verlassen hatte. Um dann endlich mit den verblieben Erbstücken ein neues Leben beginnen zu können - sie war bereits über 24 Jahre alt -, heiratete Miko ihren Mann in Kirigakure, nachdem sie dort Asyl gefunden hatte. Sie bekamen gemeinsam sechs Kinder. Nachdem Der Clan wieder erblühte, wurde sie das nächste Oberhaupt, erhielt, obwohl sie aus der förmlich aus der Wildnis kam, den Rang eines Jônin, und formte die Traditionen des Clans ein Stück weit neu. Miko teilte die Familie, als ihr letztes Kind ein eigenes bekommen hatte, in sechs Pfade auf, welche jeweils den Namen ihres entsprechenden Kindes tragen, um keine Neben- oder Hauptfamilien entstehen zu lassen, aber eine gewisse Strukturierung. Dieser Clan-Legende wird schließlich die Wiedergeburt des Shizuma-Clans und die erneute Ansiedelung in Kiri zugeschrieben. Neben Hayato zählt zu größten Vorbildern und ihre versiegelte Seele zu beschwören ist für die Familie meisten ein Anlass in die Knie zu gehen und erst bei Bitte wieder aufzustehen.


Die Kristalltoten
Alter: alle Altersgruppen aus den unterschiedlichsten Generationen (Kleinkind bis Senior)
Ränge: Wenige Krieger, viele Zivilisten, einige Politiker, einfache Kaufleute, einige Beamte
Status: Versiegelt
Beschreibung:
Die Kristalltoten sind eine Sonderkategorie unter den versiegelten Seelen, welche von den Shizuma-Mitgliedern gerufen werden können. Sie sind nicht mit dem Clan verwandt, sondern eine zusammengewürfelte Sammlung an unterschiedlichen Leuten von vor über 500 Jahren durch einen unbekannten Mann, der bereits mit Chakra umgehen konnte. Aus Schutz vor dem Clan haben sie nie ihre Namen verraten, sondern nur einige Dinge über ihre Vergangenheit, da die Leute aus dem Clan diese durch Träume sowieso kannten. So können sie auch nicht mit Namen angesprochen werden, sondern geduzt und es wird sofort auf das los gesprochen, was Thema sein muss. Man kann auch nicht mit allen Kristalltoten auf dieselbe Art sprechen. Manche wollen gar nicht, einige halten der langen Zeitperiode bis zur Gegenwart nicht stand und schreien einen sofort an, nur wenige sind weise und ruhig. Deshalb ist es auch selten, dass die Kristalltoten gerufen werden. Dies eigentlich nur noch aus Ritualzwecken. Die Seelenkraft, die von ihnen ausgeht, holen die Clanmitglieder sich mittlerweile durch ihre eigenen versiegelten Ahnen. Äußerlich unterscheiden sich diese Wesen außerdem nur durch ihre Größe. Ansonsten sehen sie alle aus wie eine Erscheinung aus langsam in sich zirkulierendem Rauch, haben keine genauen Konturen und nur die Fassade eines Menschen.

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Re: Shizuma Ichizoku [Konoha]

Beitrag von Shizuma Shotaro am So 21 Aug 2016 - 18:58


» Religion



Religionsform: Animismus – Animisten betrachten jeden auch nur all so kleinen Teil der Welt als einen beseelten Ehrfurcht gebietenden Kosmos. Für sie ist die spirituelle Welt die eigentliche Realität. Obwohl es keinen einheitlichen Animismus gibt, lassen sich doch wesentliche Merkmale aufzeigen, die bei den meisten animistischen Kulturen vorkommen. So ist dem Animismus jeder religiöse Überbau fremd. „Heilig“ im Sinne von „respektgebietend“, aber auch „respektfordernd“, ist die Natur in allen Ausprägungen. In jedem Stein, jeder Pflanze, jedem Tier und jedem Menschen, auch an jedem Ort entwickelt Lebenskraft einen eigenen Willen, der natürlichen Regeln folgt. Im Animismus fällt besonders auf:

- das Fehlen jeder Form von allmächtigen Göttern oder einer Idee des Göttlichen
- das Fehlen von Metaphysik: Es ist gerade die unmittelbare Natur, die selbst beseelt ist, und die sich durch Naturereignisse ausdrückt und auf diese Weise unmittelbar mit dem Menschen kommuniziert
- das Fehlen von sakralen Bauten
- die Existenz religiöser, aber auch alltäglicher Regeln, die unmittelbarer Naturerfahrung entspringen

In animistischen Weltanschauungen existiert der gesamte Kosmos in zwei Formen: einer materiellen Welt und einer geistartigen Welt (ähnlich dem christlichen Diesseits-Jenseits-Verständnis). Eine Unterscheidung zwischen dem Natürlichen und dem Übernatürlichen gibt es jedoch nicht, denn alles, was im Kosmos existiert und geschieht, wird als natürlich wahrgenommen. Jedes Ding existiert in zwei identischen Formen: einer sichtbaren, materiellen, und einer unsichtbaren, geistartigen Form, die sozusagen eine Doppelwelt zur materiellen Welt bildet. Während die geistartige Welt in ihrer Gesamtheit als nahezu ideal und unvergänglich gesehen wird, versteht man die materielle Welt als störanfällig und vergänglich. Im Animismus hat der Mensch einen Körper und mindestens eine Seele, die in gewisser Unabhängigkeit vom Menschen existiert. Sie ist ein zweites Ich des Menschen in der geistigen Welt. Verlässt dieses geistige Doppel den Menschen dauerhaft, wird er krank, schwach und kann sterben. Der Mensch lebt also in zwei Welten gleichzeitig, nach dem Tod des Körpers nur noch in der jenseitigen Welt. Der Mensch besteht aus einem Körper und mindestens einer Seele. Sie ist nicht an den Menschen gebunden, lebt auch nicht in ihm, sondern in seiner Nähe. Sie ist mit Emotionalität, Willen und Denkvermögen ausgestattet. (Andere Begriffe für die Seele: Traumego, Freiseele, spirituelles Doppel). Die Seelen sollen den Körper beschützen. Sie beeinflussen zudem die normalen Lebensvorgänge im menschlichen Körper.
Lebende Verwandte eines Verstorbenen sind für die Seele des Verstorbenen verantwortlich. Sie müssen sie versorgen, und – viel wichtiger – sie dürfen den Verstorbenen nicht vergessen. Denn solange an die Seele eines Verstorbenen gedacht wird, ist sie in einem Zustand persönlicher Unsterblichkeit. Darum hat die Familie in animistischen Kulturen einen so hohen Stellenwert. Wenn die Verstorbenen jedoch vergessen werden, dann erlischt die persönliche Unsterblichkeit und sie werden somit zu Geistwesen, die keine Anbindung mehr an die Welt der Ahnen und somit auch nicht mehr an die Menschen haben. Wenn sie dann den Menschen erscheinen, gibt es niemanden, der sie beim Namen nennen könnte, und sie können Furcht und Schrecken verbreiten.

Textquelle

Wenn es um den Punkt der Kontaktaufnahme zu Verstorbenen geht, dann kommt das Hiden Shi no shita ins Spiel und ermöglicht den Clanmitgliedern Gedankenaustausch mit den Toten und viele weitere Dinge. Es braucht keine Menschen wie Medien oder Schamanen, denn durch diese Technik ist jeder in der Familie, unabhängig davon ob eingeheiratet oder eingeboren, fähig mit Toten zu kommunizieren.


Rituale:
この世のチェーンの儀式
Saishiki no jinkai no kihan
Ritual der irdischen Fesseln

Das Ritual der irdischen Fesseln beinhaltet die Versiegelung der Seele eines sterbenden Menschen. Es handelt sich nicht nur um ein Ritual, sondern auch um ein Jutsu wie bei fast allen Riten des Shizuma-Clans, obgleich sie alle Techniken des Hidens in diese Richtung nur bei ihrer Familie und ihren Ahnen anwenden. Für dieses Ritual benötigt man einen Gegenstand, den man bewusst in der Familie wahrt und weitervererbt, weil man an diesen die Seele binden wird. Es funktioniert nicht mit anderen Lebewesen oder Pflanzen, da diese selbst sterben und ihre Seelen dann in die Geisterwelt entlassen. Während das ausgesuchte Clanmitglied im Sterben liegt, wird dieses Jutsu durchgeführt, denn nur dann – in dem Zustand, wo die Seele den Körper verlassen will – kann man sie an etwas anderes binden. Dieses Ritual führt letztlich zu einem schmerzlosen, ruhigen Tod des Clanmitglieds.

個人的な不死の保護
Hogo no jishin no fukyū
Wahrung der persönlichen Unsterblichkeit

Das Ritual sowie Jutsu mit diesem langen Namen bedeutet Wahrung der persönlichen Unsterblichkeit. Es spielt eine zentrale Rolle, wenn eine Seele erst einmal an einen Gegenstand gebunden wurde und von da an in einem Zustand verbleibt, der immer wieder ins Wanken gerät. Dieses Wanken erklärt sich dadurch, dass das Fuinjutsu des Clans, um Seelen zu binden, immer wieder verjährt und erneuert werden muss. Wenn das Siegel schwach wird, haben die Seelen Zugang zur Welt der Lebenden und erscheinen. Die Wahrung der Unsterblichkeit ist ein Folge-Fuin für die Festigung des anderen Jutsus, aber der Shizuma-Clan glaubt, dass die Seelen in Vergessenheit geraten, wenn sie anfangen, in der Welt der Lebenden zu erscheinen, weswegen sie immer exakt ein Jahr nach dem Tod der Person dieses Ritual ausführen. Grundlegend ist es nichts anderes als die Festigung eines Siegels für eine Seele, aber der Clan modifiziert diesen Umstand mit seinem Glauben.

生きている魂のキス
Ikite iru tamashī no kisu
Kuss der lebenden Seelen

Beim Kuss der lebenden Seelen handelt es sich um ein Ritual, das bei Säuglingen des Clans durchgeführt wird. Das Baby wird drei Tage nach seiner Geburt, wenn die Umstände es genehmigen, in eine riesige, flache Schale in eine Wasserlache gelegt und hinzu gestellt werden alle beseelten Gegenstände der Linie der Urgroßeltern und – wenn sie schon tot sind – auch der Großeltern. Dann leiten die Eltern Chakra in das Wasser, um die Gegenstände mit dem Säugling zu verbinden, damit dieser seinen ersten Kontakt mit der Seelenkraft seiner Ahnen erhält. Dies dauert maximal eine Viertelstunde, dann wird das Baby wieder aus dem Wasser genommen und abgetrocknet und hat die Prozedur überstanden. Es schadet überhaupt nicht und ist völlig harmlos bis auf einen nassen Hintern.

生と死の遭遇
Taigan obu seiki narabi ni chōmin
Treffen von Leben und Tod

Das Treffen von Leben und Tod. So lautet der Name für das umfangreichste Ritual vom Shizuma-Clan, das mehrere Unterpunkte hat. Hier geht es um die Heranwachsenden im Clan, die mit dem Hiden vertraut gemacht werden müssen. In erster Linie geht es im Rahmen des 12. Lebensjahres um die Heranführung an die Seelenkraft der Ahnen. Die meisten beginnen mit ihrer Genin-Zeit nämlich auch ihre Ausbildung zum Iryonin und egal ob Junge oder Mädchen, werden beide gleichermaßen mit der Seelenkraft vertraut gemacht, um ihre Jutsus modifizieren zu können. Dies geschieht über viele Jahre. Des Weiteren lernt jedes junge Clanmitglied mit 16 die ersten Clanjutsus im Zusammenhang mit der Totenehre. Mit 16 findet auch das erste Treffen mit der Seele eines Ahnen statt. Die erste Kommunikation, um genau zu sein. Mit etwa 22 Jahren hat man dieses stetig laufende Ritual dann abgeschlossen und hat auch die Erlaubnis, eigene Jutsus mit der Seelenkraft zu entwickeln.

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Re: Shizuma Ichizoku [Konoha]

Beitrag von Shizuma Shotaro am So 21 Aug 2016 - 18:58



六 血筋
Roku chisuji

Bei den sechs Abstammungspfaden des Shizuma-Clans handelt es sich weniger um ein aktives Ritual, sondern mehr um eine traditionelle Aufteilung der Familie seit Miko Shizuma, welche die Mutter dieser Pfade ist. Jeder Pfad hat einen Namen, der aus dem Namen des entsprechenden Ahnen besteht. Bei dem Namen erkennt ein Shizuma auch sofort, der wievielte Pfad es ist, da die Kinder Mikos in einer gewissen Reihenfolge geboren wurden. Zu jedem Pfad können heute mehrere einzelne Familien zählen.



こうじのサルスケ
Kōji no Sarusuke

Der Pfad des Erstgeborenen ist der Pfad des Sarusuke. Heute existieren als seine Nachfahren insgesamt vier Familien unterschiedlicher Größe, welche allesamt als seine engsten Verwandten die Erbstücke aller Clanmitglieder bis hin zu Sarusuke selbst aufbewahren. Sarusuke war der älteste Sohn Miko Shizumas und gilt als strategischer Schattenkämpfer. Seine bevorzugten Disziplinen waren Stile wie der Dunkle Stich, Ninjutsus zum Verbergen und Täuschen und möglichst lautloses Töten der Gegner. In offensiveren Kämpfen griff Sarusuke aber auch zu seinem Katana, mit welchem er dann auf der Bildfläche flinke und täuschende Angriffe vollführte. Seine Nachfahren pflegen eher einen Kampfstil in diese Richtung mit Waffen, Schwertern und Überraschungsmomenten.




こうじの祐次
Kōji no Yūji

Der Pfad des Zweitgeborenen ist der Pfad des Yūji. Heute existieren als seine Nachfahren insgesamt zwei Familien mit vergleichsweise vielen Clanmitgliedern, welche allesamt als seine engsten Verwandten die Erbstücke aller Clanmitglieder bis hin zu Yūji selbst aufbewahren. Yūji war der zweite Sohn Miko Shizumas und gilt als starker Genjutsuka, welcher den größten Intellekt unter seinen Geschwistern aufzuweisen hatte. Seine bevorzugten Kampfmethoden waren Genjutsus, die dem Feind vorgaukeln, er hätte mehr Chakra in seine Techniken investiert, als in Wirklichkeit, sodass beispielsweise ein Katon-Jutsu weitaus intensiver erschien. Insgesamt verwirrte er seine Gegner gern, sodass sich daraus Überraschungsmomente für seine Kameraden ableiten ließen. Yūji beherrschte aber auch Genjutsu, welche den Shizuma-Clan als Nekromanten-Clan imitierten. So beherrschte er auch viele Illusionen, die mit Geistern zu tun hatten. Seine Nachfahren pflegen eher einen Kampfstil in Richtung Genjutsu als Hauptstärke mit meistens Ninjutsu als zweite Kampffertigkeit.




こうじの哲也
Kōji no Tetsuya

Der Pfad des Drittgeborenen ist der Pfad des Tetsuya. Heute existieren als seine Nachfahren insgesamt drei Familien in ähnlich kleiner Größe, welche allesamt als seine engsten Verwandten die Erbstücke aller Clanmitglieder bis hin zu Tetsuya selbst aufbewahren. Tetsuya war der dritte Sohn Miko Shizumas und gilt als einer der größten Schwertkämpfer der Clangeschichte. Selbstdisziplin, Reaktionsgeschwindigkeit und Waffentalent waren seine Markenzeichen, denn je älter er wurde, desto umfangreicher wurde sein Kampfstil. Mit 32 Jahren kämpfte Tetsuya bereits mit drei Katanas zeitgleich, welche er mit einigen Ninjutsus kombinierte. So beherrschte er eine Technik, mit der er Teile seines Körpers aus sich herauswachsen lassen konnte, welche aber nichts anderes wie ein Bunshin waren, um ihn zu unterstützen. So konnte der Schwertkämpfer mitunter auch sechs Katanas gleichzeitig halten, weil er zusätzliche Arme durch Ninjutsus suggerierte. Je mehr Schwerter es wurden, desto umständlicher wurde jedoch auch Defensive und Angriff, weswegen das Optimum seines Stils bei drei Schwertern liegt. Tetsuyas Nachfahren pflegen eher einen Kampfstil in Richtung Kenjutsu als Hauptstärke mit elementarlosen Ninjutsu als zweite große Fertigkeit.




こうじの綱吉
Kōji no Tsunayoshi

Der Pfad des Viertgeborenen ist der Pfad des Tsunayoshi. Heute existieren als seine Nachfahren vier Familien durchschnittlicher Größe, welche allesamt als seine engsten Verwandten die Erbstücke aller Clanmitglieder bis hin zu Tsunayoshi selbst aufbewahren. Tsunayoshi war der vierte Sohn Miko Shizumas und gilt als einer der größten Sensor-Shinobi im Clan, jedoch vereinigt er auch den Federstil als Taijutsu-Kunst in sich, sodass er auch extrem gut im Ausweichen war. Der letzte Sohn der großen Shizuma-Legende beherrschte einige starke selbsterfundene Ninjutsus zum Verfolgen und Entdecken von Feinden sowie deren Kuchiyose. Somit ist es für den Clan auch nicht verwunderlich, dass Tsunayoshi relativ früh in die Einheit der Oinin rekrutiert wurde. Mit ihm im Team war es ein Leichtes Feinde aufzuspüren, Fallen zu stellen und ihn auch vorauszuschicken, um Verwirrung zu stiften, da er flink und geschickt genug war, Schwertern, Waffen und zahlreichen Jutsus einfach zu entgehen durch seinen Federstil. Tsunayoshis Nachfahren pflegen eher einen Kampfstil in Richtung des Taijutsu. Hauptsächlich gibt es Shinobi mit dem Federstil, wie er ihn hatte, aber auch offensivere Kandidaten sind durchaus vorhanden. Und wenn sich ein Clanmitglied in Sensor-Techniken unterrichten lassen will, wendet es sich immer an einen Verwandten aus dem Pfad des Tsunayoshi.




こうじの乙女
Kōji no Otome

Der Pfad der Fünftgeborenen ist der Pfad der Otome. Heute existieren als ihre Nachfahren drei Familien kleinerer Größe, welche allesamt als ihre engsten Verwandten die Erbstücke aller Clanmitglieder bis hin zu Otome selbst aufbewahren. Otome war die erste Tochter Miko Shizumas und das fünfte Kind in Reihenfolge und gilt als eine der besten Iryônin seit der Wiedergeburt des Clans. Sie hat viele Techniken von den Toten wiedererlernt, um sie weitergeben zu können, da durch die Dezimierung auch viele Iryô-Jutsus verloren gegangen waren. Sie selbst erfand zudem einige neue Heilungstechniken in Korrelation mit der Seelenkraft, welche ihrem Namen deswegen größeres Gewicht verleihen als anderen Iryônin. Beispielsweise stammt von ihr ein Jutsu, mit dem ein Shizuma-Mitglied für eine gewisse Zeit das Dasein einer versiegelten Seele mit seinem eigenen Körper eintauschen kann. Diese Technik ist im Notfall eine der wichtigsten, um einer Person Zeit zu schenken und ihr Leben retten zu können, da eine bereits verstorbene Seele in einem schwerverletzten Körper keine Schmerzen spürt und so konzentriert den Puls der Zielperson senken kann, womit Blutverlust gesenkt wird. Die Nachfahren Otomes pflegen keinen besonderen Stil, da die Frauen ohnehin alle Iryônin werden, aber die Frauen, die diese Aufgabe besonders ernstnehmen, verbringen viel Zeit mit ihrer versiegelten Vorfahrin, um direkt von ihr die wichtigsten Iryô-Jutsus zu lernen, welche hauptsächlich von den Iryôs beherrscht werden, die im Pfad der Otome geboren wurden. Die Männer haben meisten sehr durchmischte Kampfstile. Hier ist alles dabei.




こうじのミコト
Kōji no Mikoto

Der Pfad der Sechstgeborenen ist der Pfad der Mikoto. Heute existiert als ihre Nachfahren eine große Familie, die als ihre engste Verwandtengruppe die Erbstücke aller Clanmitglieder bis hin zu Mikoto selbst aufbewahrt. Mikoto war die zweite Tochter Miko Shizumas und deren letztes Kind. Sie gilt entgegen ihrer zarten Erscheinung als direkte Nachfolgerin ihrer Mutter als Attentäterin mit einem gewissen Hang zum Töten. Mikoto machte sich einige Ninjutsus ihrer Mutter, die sie aus Zeiten der Karasu no Kami kannte, zu Nutze, um sich selbst äußerlich perfekt zu verändern. Auf vielen Missionen und in heiklen Situationen verwandelte sie ihren Körper in den eines Mannes, wobei sie ihre physischen Eigenschaften grob beibehielt. Ihr Haar blieb lang und schwarz, die Augen violett, das Gesicht etwas androgyn und die Haut hell und zart. Meistens wurde sie so für einen jungen Knaben gehalten und entwich den meisten Gegnern, indem sie gerade in den Situationen plötzlich handelte, in denen sie verspottet wurde. Gerade da, wo man sie auslachte und sagte, so ein Knirps könne nicht einmal seine eigene Mutter besiegen, zog sie ihr Waffenarsenal hervor und griff an. Neben ihren Täuschungskünsten hatte Mikoto sich nämlich auf Bomben spezialisiert. Sie arbeitete viel mit Blenden, Schlafgas, Giftgas, Krähenfüßen und Bomben, welche ablenkende Geräusche verursachten. In ihrem Repertoire war viel zu finden für meist jeden Gebrauch. Durch plötzliche Angriffe und dann große Explosionen schaffte sie es also innerhalb kürzester Zeit viele Gegner auf einmal zu töten, was ihr nicht einmal schwerzufallen schien. Mikotos Nachfahren sind durch keinen besonderen Kampfstil geprägt, jedoch haben über die Hälfte von ihnen eine Spezialausbildung im Bombenbau sowie die gescheite Anwendung im Kampf. Die Ninjutsus zur äußerlichen Veränderung dagegen sind im Laufe der 200 Jahre seit Miko Shizuma wieder untergegangen.

Seelenvermächtnis

Das Seelenvermächtnis ist ein Ritual im Shizuma-Clan, welches seit Hayato Shizuma selbst existiert. Es besagt die Vererbung der Gegenstände, an die die Seelen der Ahnen gebunden sind, an die kommenden Generationen. Hierin besteht die Aufbewahrung der Sachen, deren Schutz und Wahrung des Zustands, ständige Überprüfung und regelmäßige Durchführung anderer wichtiger Rituale. Durch das Seelenvermächtnis kriegt insgesamt jedes lebende Clanmitglied drei Seelen, welche es bei sich tragen darf, was auch bedeutet, dass es praktischerweise nur Seelen sein dürfen, die in kleineren Dingen wie Schmuck versiegelt wurden. Im Gegenzug dafür müssen für Missionen aber zwei Seelen ausgetauscht werden, damit die verbliebene im Kampf eingesetzt wird. Es geht also niemand, der nicht gegen die Clanregeln verstoßen will, mit mehr als einem Erbstück aus Konoha fort. Nach Rückkehr darf man den Rest wieder an sich nehmen. Man legt sich die Seelen wieder an, die man zuvor weggegeben hat. Wessen Seelen dies sind, ist der Person freigestellt. Es dürfen jedoch nur Ahnen aus dem eigenen Abstammungspfad sein, nicht der Ahne, bei dem der Pfad beginnt, und auch keine Erbstücke, welche bereits vergeben sind. Alle versiegelten Ahnen und die entsprechenden Erbstücke ab Miko Shizuma bis Hayato selbst sind in Obhut des Clanoberhauptes in einer unterirdischen Schatzkammer.


Besondere Orte:



Schatzkammer des Clanoberhaupts

Es hört sich wilder an, als es in Wirklichkeit ist. Jeder, der als Dieb hier die Lauscher aufsperrt, wird kaum an Geld, Gold, Diamanten oder so etwas in der Art gelangen. Es befinden sich zwar trotz dessen einige wertvolle Gegenstände in dieser unterirdischen Kammer, aber diese nur deswegen leer zu fegen, lohnt sich kaum für einen gierigen Schlund. Diese ach so angepriesene Kammer ist letztlich sogar eher ein vollgestellter Keller, der auf einen wirkt wie das Wohnzimmer eines alten Greises, der zu jedem Fundstück eine Geschichte erzählen kann, weil es ein Erinnerungsstück aus seinem Leben ist. Hier gibt es allerlei: Schmuck, Lampen, die aussehen wie Kugelfische, abgebrannte Kerzen (in diesem Fall um doch tatsächlich Licht zu spenden), Vasen, Krüge, Teppiche, Spielzeuge, Eheringe, Flaschen, medizinische Gefäße, eine alte Standuhr, ein gemütlicher Sessel, Papier, Schachteln, Boxen, sogar ein Teleskop und das Steuerrad eines alten Schiffes. Man erkennt also, dass nicht allzu wenige Clanmitglieder eine blühende Fantasie hatten, wenn es darum ging, die Frage zu beantworten In was für einem Gegenstand willst du versiegelt werden?. Die wichtigsten Erbstücke jedoch, die die bedeutsamsten Personen enthalten, sind in einem extra Raum abgeriegelt und gesichert aufbewahrt. Der "Rest" der Familie befindet sich in der Hauptkammer. Und die Verantwortung für all das trägt das Clanoberhaupt, wobei man als Mitglied der Familie erst in die Kammer kommt, wenn man diesem Bescheid sagt. Ansonsten ist die Tür nämlich abgesperrt.

Schatzkammern der sechs Pfade

Ergänzend zur ersten Schatzkammer, welche alle Vorfahren Miko Shizumas enthält und diese selbst, gibt es ab ihren Kindern sechs einzelne Schatzkammern, die aber weitaus kleiner sind und jeweils nur die Erbstücke des entsprechenden Pfades beherbergen. Es gibt pro eine Wächterfamilie, die für die einzelne Kammer zuständig ist, aber es wird alle fünf Jahre eine der Familien ausgewählt, welche in einem vorgefertigten Kellergeschoss die Gegenstände aufbewahrt bis zum nächsten Wechsel. Ist dies nicht möglich, weil es nur eine Familie gibt, dann beherbergt diese die Erbstücke einfach unbegrenzt, was aktuell bei dem Pfad von Mikoto der Fall ist.


Besondere Feiertage: -

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Re: Shizuma Ichizoku [Konoha]

Beitrag von Shizuma Shotaro am So 21 Aug 2016 - 18:59


» Hiden


Das Hiden des Shizuma-Clans heißt „Shi no shita“ und bedeutet übersetzt Zunge des Todes. Die meisten würden aufgrund des Namens wohl denken, dass es sich um eine schreckliche Clantechnik handelt, doch dies ist es ganz und gar nicht. Bei dem Hiden handelt es sich grob gesagt um die Verbindung zu verstorbenen Menschen, aber wie man diese nutzt, ist einem zum Großteil selbst überlassen. Es gab schon vor einiger Zeit das Phänomen, mit Fuinjutsus Seelen an Gegenstände zu binden und dies ist die Grundlage dieses Hidens. Der Clan bindet die Seelen seiner sterbenden Mitglieder an materielle Erbstücke und hat mit weiteren Jutsus Zugriff auf diese. Das Einfachste ist, die Seelen zu materialisieren und mit den Ahnen zu kommunizieren. Dies tut im Clan jeder gelegentlich. Am meisten wird das Hiden jedoch im Bereich der Medic-Jutsus angewandt, da es das Medizin-Chakra auf positive Weise modifiziert. Die Clanmitglieder ziehen aus den Seelen ihrer Ahnen Seelenkraft und verstärken mit dieser ihre Medizin-Jutsus, um helfen zu können. Man muss es so verstehen, dass sie nicht die Seelen selbst für diese Techniken anzapfen, sondern eine Art Energie, die von ihnen ausgeht. Die Seelen Toter müssen als eigene Instanz wahrgenommen werden, die den Shizumas als wenige Auserwählte zugänglich ist. Diese Seelenkraft senkt außerdem für einige wichtige Iryô-Jutsus die Chakra-Kosten um einen Rang, da die Seelenkraft eine ebenso heilende Wirkung hat, aber nicht vom Anwender ausgeht (dies gilt für: Kotsu no Jutsu – Technik der Knochenheilung, Shōsen Jutsu - Mystische Handfläche, Ranshinshou - Neuvernetzung der Nerven, In'yu Shōmetsu, Chikatsu Saisei no Jutsu – Technik der Regenration). Als Eingrenzung kann man aber auch sagen, dass nur ihre Ahnen von diesem Hiden mit einbezogen sind. Die Seelen anderer Menschen sind unzugänglich, da jegliche von ihnen kurz bevor der Besitzer stirbt, mit einem Fuinjutsu versiegelt werden müssen. Ist dies nie geschehen, sind die Seelen auch nicht mit den Jutsus kompatibel. Wenn man die Seelenkraft nicht nutzt, um Medic-Jutsus durchzuführen, wird sie bedingt für das Kämpfen genutzt. Für etwas anderes als Ninjutsus kann man dieses Hiden auch gar nicht nutzen. Manche greifen auf Jutsus zurück, die dann mit der Seelenkraft gekoppelt sind und wirklich an Totentechniken erinnern. Aber da das Hiden nie zum Kampf entwickelt wurde, sind dies auch nur gelegentlichere Techniken.



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Re: Shizuma Ichizoku [Konoha]

Beitrag von Shizuma Shotaro am So 21 Aug 2016 - 18:59


» Clanjutsu's



Spoiler:

E-Rang

Chikara no Kikon [Seelenkraft]
Typ: Nin
Rang: E
Reichweite: Nah
Chakrakosten: Minimal
Voraussetzung: Shi no shita | Gegenstand mit gefesselter Seele
Beschreibung: Diese Grundtechnik beherrscht jeder Shizuma. Sie ist dazu da für viele Jutsus die Seelenkraft bereitzustellen, welche von toten Seelen zur Verfügung gestellt werden kann. Der Anwender leitet bei Berührung mit einem beseelten Gegestand ein wenig Chakra in diesen, wobei auf eine gewisse Art das Fuin aktiviert wird, welches auf dem Gegenstand liegt. Diese Aktivierung ist eine Art Signal für den Toten seine Energie aus seinem Gefängnis freizugeben. Der Anwender muss die Hand dabei auf dem Gegenstand lassen, um die Seelenkraft aufnehmen zu können.

Code:
 [b][color=#915C83]Chikara no Kikon [Seelenkraft][/color][/b]
[b]Typ:[/b] Nin
[b]Rang:[/b] E
[b]Reichweite:[/b] Nah
[b]Chakrakosten:[/b] Minimal
[b]Voraussetzung:[/b] Shi no shita | Gegenstand mit gefesselter Seele
[b]Beschreibung:[/b] Diese Grundtechnik beherrscht jeder Shizuma. Sie ist dazu da für viele Jutsus die Seelenkraft bereitzustellen, welche von toten Seelen zur Verfügung gestellt werden kann. Der Anwender leitet bei Berührung mit einem beseelten Gegestand ein wenig Chakra in diesen, wobei auf eine gewisse Art das Fuin aktiviert wird, welches auf dem Gegenstand liegt. Diese Aktivierung ist eine Art Signal für den Toten seine Energie aus seinem Gefängnis freizugeben. Der Anwender muss die Hand dabei auf dem Gegenstand lassen, um die Seelenkraft aufnehmen zu können.


D-Rang

Kyokubu masui [Lokalanästhesie]
Typ: Nin
Rang: D
Reichweite: Nah
Chakrakosten: Gering
Voraussetzung: Chikara no Kikon | Shi no shita | beseelter Gegenstand
Beschreibung: Der Anwender nutzt sein Medizin-Chakra, welches mit Seelenkraft zunächst modifiziert wird, um Bereiche am Körper einer Zielperson zu betäuben. Dazu legt er nach Chikara no Kikon die Hände flach auf die entsprechenden Stellen und leitet sein Chakra kurz hinein. Die Betäubung hält bis zu vier Posts an. Für größere Operationen wird diese Anästhesie nicht empfohlen.

Shinda Gengo no Jutsu [Technik der Totensprache]
Typ: Nin
Rang: D
Reichweite: Selbst
Chakrakosten: Gering
Voraussetzung: Shi no shita | Beseelter Gegenstand
Beschreibung: Für dieses Jutsu ist keine Seelenkraft nötig. Der Anwender beeinflusst einen beseelten Gegenstand mit seinem Chakra, teilt der Seele so mit, dass sie von seinem Bewusstsein Besitz ergreifen soll und überlässt seinem Körper dann als Beobachter der Seele. Diese kann dann mit dem Mund sprechen, mit den Augen sehen, den Ohren hören und natürlich dabei denken wie ein normaler Mensch, aber ist bewegungsunfähig. Dieses Jutsu dient lediglich zur einfachen Kommunikation mit dem Toten für Außenstehende. Sobald der Tote Besitz vom Lebenden ergreift, färben seine Augen sich komplett schwarz.

Ushi mitsu no Jutsu [Technik der Geisterstunde]
Typ: Nin
Rang: D
Reichweite: Mittel
Chakrakosten: Gering
Voraussetzung: Shi no shita, Bunshin no Jutsu
Beschreibung: Mit dieser Technik kombiniert der Anwender das Shi no shita mit dem Bunshin no Jutsu in einer etwas stärkeren, aber nicht gefährlicheren Form. Inspiriert durch die wabernde Erscheinung von Seelen, welche unter einem zu lockeren Siegel leiden, erschafft er bis zu zwanzig rauchige Silhouetten nach Abbild einer versiegelten Seele. Diese befinden sich zunächst um den Anwender herum, können aber auch schwebend untereinander die Plätze wechseln und zu einem Zielort wandern. Dabei ziehen sie Rauchfahnen hinter sich her. Vor allem nachts kann diese Technik einen besonderen Effekt haben.

Code:
 [b][color=#915C83]Kyokubu masui [Lokalanästhesie][/color][/b]
[b]Typ:[/b] Nin
[b]Rang:[/b] D
[b]Reichweite:[/b] Nah
[b]Chakrakosten:[/b] Gering
[b]Voraussetzung:[/b] Chikara no Kikon | Shi no shita | beseelter Gegenstand
[b]Beschreibung:[/b] Der Anwender nutzt sein Medizin-Chakra, welches mit Seelenkraft zunächst modifiziert wird, um Bereiche am Körper einer Zielperson zu betäuben. Dazu legt er nach Chikara no Kikon die Hände flach auf die entsprechenden Stellen und leitet sein Chakra kurz hinein. Die Betäubung hält bis zu vier Posts an. Für größere Operationen wird diese Anästhesie nicht empfohlen.

[b][color=#915C83]Shinda Gengo no Jutsu [Technik der Totensprache][/color][/b]
[b]Typ:[/b] Nin
[b]Rang:[/b] D
[b]Reichweite:[/b] Selbst
[b]Chakrakosten:[/b] Gering
[b]Voraussetzung:[/b] Shi no shita | Beseelter Gegenstand
[b]Beschreibung:[/b] Für dieses Jutsu ist keine Seelenkraft nötig. Der Anwender beeinflusst einen beseelten Gegenstand mit seinem Chakra, teilt der Seele so mit, dass sie von seinem Bewusstsein Besitz ergreifen soll und überlässt seinem Körper dann als Beobachter der Seele. Diese kann dann mit dem Mund sprechen, mit den Augen sehen, den Ohren hören und natürlich dabei denken wie ein normaler Mensch, aber ist bewegungsunfähig. Dieses Jutsu dient lediglich zur einfachen Kommunikation mit dem Toten für Außenstehende. Sobald der Tote Besitz vom Lebenden ergreift, färben seine Augen sich komplett schwarz.

[b][color=#915C83]Ushi mitsu no Jutsu [Technik der Geisterstunde][/color][/b]
[b]Typ:[/b] Nin
[b]Rang:[/b] D
[b]Reichweite:[/b] Mittel
[b]Chakrakosten:[/b] Gering
[b]Voraussetzung:[/b] Shi no shita, Bunshin no Jutsu
[b]Beschreibung:[/b] Mit dieser Technik kombiniert der Anwender das Shi no shita mit dem Bunshin no Jutsu in einer etwas stärkeren, aber nicht gefährlicheren Form. Inspiriert durch die wabernde Erscheinung von Seelen, welche unter einem zu lockeren Siegel leiden, erschafft er bis zu zwanzig rauchige Silhouetten nach Abbild einer versiegelten Seele. Diese befinden sich zunächst um den Anwender herum, können aber auch schwebend untereinander die Plätze wechseln und zu einem Zielort wandern. Dabei ziehen sie Rauchfahnen hinter sich her. Vor allem nachts kann diese Technik einen besonderen Effekt haben.
 


C-Rang

Kaiko no Jutsu [Technik des Rückblicks auf vergangene Zeiten]
Typ: Nin
Rang: C
Reichweite: Selbst | Nah
Chakrakosten: Gering
Voraussetzung: Chikara no Kikon | Shi no shita | beseelter Gegenstand
Beschreibung: Mit diesem Jutsu ist es dem Anwender erlaubt, Erinnerungen von Toten so zu sehen wie sie selbst. Es entwickeln sich Bilder in seinem Kopf, die sich letztlich wie ein Film abspielen und man sieht das, was der Ahne vor langer Zeit erlebt hat. In Farbe, beweglich, mit Ton, allem. Dabei hat der Anwender aber die Augen geschlossen, um nicht abgelenkt zu werden. Zudem kann der Angehörige des Clans diese Erinnerungen auch einem Außenstehenden zeigen, jedoch muss der Ahne dies erlauben.

Kakusei no Jutsu [Technik des Erwachens]
Typ: Nin
Rang: C
Reichweite: Nah
Chakrakosten: Mittel
Voraussetzung: Chikara no Kikon | Shi no shita | beseelter Gegenstand
Beschreibung: Der Anwender nutzt sein Medizin-Chakra, welches mit Seelenkraft zunächst modifiziert wird, um eine bewusstlose oder komatöse Person aus ihrem Zustand zu erwecken. Dazu legt er die Hand mit dem Chakra auf die Stirn der Person, leitet Chakra und Seelenkraft hinein und kann Psyche und Gehirn so beeinflussen, dass der Mensch wieder aufwacht, egal wie lange er ohnmächtig war oder im Koma lag. Es gibt aber keine Garantie auf die Technik. Es kann immer Umstände geben, die sie vielleicht blockieren oder zu gravierend sind.

Chikuseki no Jutsu [Technik der Speicherung]
Typ: Nin
Rang: C
Reichweite: Selbst
Chakrakosten: Mittel
Voraussetzung: Manuskripte | Versiegelung durch Clanmitglied | Shizuma-Clanmitglied
Beschreibung: Der Anwender kann diese Technik Satomi Shizumas so oft er mag in seinem Leben anwenden. Er liest einen Text oder schreibt ihn, um ihn mit dieser Technik mental Wort für Wort abzuspeichern. Zu Tragen kommt die Technik dann erst, wenn das Clanmitglied verstorben ist und versiegelt wurde. Als versiegelte Seele kann der Anwender dann alle Schriften auswendig mit geschlossenen Augen vortragen und verliert sie auch nicht, auch wenn sie im Original vielleicht nicht mehr existieren. Hierfür benötigt man keine Seelenkraft, und die Technik ist ganz nützlich, um Clanaufzeichnungen zu speichern wie die sogenannten Totenmonologe, welche ziemlich stark Tagebucheinträgen ähneln.

Code:
 [b][color=#915C83]Kaiko no Jutsu [Technik des Rückblicks auf vergangene Zeiten][/color][/b]
[b]Typ:[/b] Nin
[b]Rang:[/b] C
[b]Reichweite:[/b] Selbst | Nah
[b]Chakrakosten:[/b] Gering
[b]Voraussetzung:[/b] Chikara no Kikon | Shi no shita | beseelter Gegenstand
[b]Beschreibung:[/b] Mit diesem Jutsu ist es dem Anwender erlaubt, Erinnerungen von Toten so zu sehen wie sie selbst. Es entwickeln sich Bilder in seinem Kopf, die sich letztlich wie ein Film abspielen und man sieht das, was der Ahne vor langer Zeit erlebt hat. In Farbe, beweglich, mit Ton, allem. Dabei hat der Anwender aber die Augen geschlossen, um nicht abgelenkt zu werden. Zudem kann der Angehörige des Clans diese Erinnerungen auch einem Außenstehenden zeigen, jedoch muss der Ahne dies erlauben.

[b][color=#915C83]Kakusei no Jutsu [Technik des Erwachens][/color][/b]
[b]Typ:[/b] Nin
[b]Rang:[/b] C
[b]Reichweite:[/b] Nah
[b]Chakrakosten:[/b] Mittel
[b]Voraussetzung:[/b] Chikara no Kikon | Shi no shita | beseelter Gegenstand
[b]Beschreibung:[/b] Der Anwender nutzt sein Medizin-Chakra, welches mit Seelenkraft zunächst modifiziert wird, um eine bewusstlose oder komatöse Person aus ihrem Zustand zu erwecken. Dazu legt er die Hand mit dem Chakra auf die Stirn der Person, leitet Chakra und Seelenkraft hinein und kann Psyche und Gehirn so beeinflussen, dass der Mensch wieder aufwacht, egal wie lange er ohnmächtig war oder im Koma lag. Es gibt aber keine Garantie auf die Technik. Es kann immer Umstände geben, die sie vielleicht blockieren oder zu gravierend sind.

[b][color=#915C83]Chikuseki no Jutsu [Technik der Speicherung][/color][/b]
[b]Typ:[/b] Nin
[b]Rang:[/b] C
[b]Reichweite:[/b] Selbst
[b]Chakrakosten:[/b] Mittel
[b]Voraussetzung:[/b] Manuskripte | Versiegelung durch Clanmitglied | Shizuma-Clanmitglied
[b]Beschreibung:[/b] Der Anwender kann diese Technik Satomi Shizumas so oft er mag in seinem Leben anwenden. Er liest einen Text oder schreibt ihn, um ihn mit dieser Technik mental Wort für Wort abzuspeichern. Zu Tragen kommt die Technik dann erst, wenn das Clanmitglied verstorben ist und versiegelt wurde. Als versiegelte Seele kann der Anwender dann alle Schriften auswendig mit geschlossenen Augen vortragen und verliert sie auch nicht, auch wenn sie im Original vielleicht nicht mehr existieren. Hierfür benötigt man keine Seelenkraft, und die Technik ist ganz nützlich, um Clanaufzeichnungen zu speichern wie die sogenannten Totenmonologe, welche ziemlich stark Tagebucheinträgen ähneln.


B-Rang

Fushi no sonchō [Wahrung der Unsterblichkeit]
Typ: Nin | Fuin
Rang: B
Reichweite: Nah
Chakrakosten: Mittel
Voraussetzung: Beseelter Gegenstand
Beschreibung: Diesen Jutsu ist ein Folge-Fuin für eine vorangegangene Versiegelung einer Seele. Das Fuin der irdischen Fesseln verjährt immer wieder und wird mit dieser Technik lediglich erneut gefestigt. Sollten die irdischen Fesseln sozusagen zu locker sein, wandeln die Seelen in Form rauchiger Geister im Diesseits. Das Folge-Fuin verhindert dies. Somit ist auch die persönliche Unsterblichkeit gesichert, die dem Clan sehr wichtig ist, denn wandelnde Seelen bedeuten unzufriedene Tote. Für diese Technik reicht zudem normales Chakra.

Tamashii no Kaihō [Seelenerlöser]
Typ: Nin
Rang: B
Chakrakosten: Mittelhoch
Voraussetzung: Shi no shita, Chikara no Kikon
Beschreibung: Dieses Jutsu ähnelt in einer gewissen Weise dem Shintenshin des Yamanaka-Clans, allerdings hört es dort auf, wo die Yamanaka anfangen sich andere Körper einzuverleiben ohne zu fragen. Der Anwender formt hier die Zeichen Schaf und Hase, woraufhin seine Seele den Körper verlässt. Er kann damit nicht in andere Lebewesen eindringen, aber durch die Luft schweben und weite Distanzen innerhalb einer kurzen Zeit durch Flüge überwinden. In diesem Zustand kann der Anwender kein Chakra nutzen und auch nicht kämpfen, ist allerdings auch nicht angreifbar. Der Körper dafür schon, genau wie bei den Yamanaka. Während diese andere Menschen in Besitz nehmen, nehmen die Shizuma ihre Umgebung in Besitz - mehr oder weniger. Die Technik dient zur Informationsübermittlung oder generellen Kontaktaufnahme mit Zielpersonen, die weit weg sind. Es können mehrere Kilometer mühelos überbrückt werden, allerdings sollte keine Gefahr für den echten Leib bestehen. Die Dauer der Abwesenheit der Seele sollte auch nicht länger als fünf Posts betragen, da ansonsten der Kontakt zum Irdischen abreißt. Dann wäre der Anwender tot.

Shisha no Iki no Jutsu [Technik des Totenhauches]
Typ: Nin
Rang: B
Reichweite: Nah
Chakrakosten: Gering - mittel
Voraussetzung: Shi no shita | beseelter Gegenstand
Beschreibung: Dieses Jutsu ist notwendig, um versiegelte Seelen zu materialisieren und mit ihnen sprechen zu können. Es war auch das erste Clanjutsu überhaupt. Der Anwender leitet Chakra in einen Gegenstand, lockert das Siegel und lässt den Toten Gestalt annehmen. Er kann nun mit ihm weitere Jutsus anwenden, sprechen oder andere Dinge, aber der Tote kann sich nicht allzu lange so im Diesseits bewegen und vor allem nicht weit weg von seinem beseelten Objekt. Meistens wird es genutzt, um Informationen von den Ahnen zu erhalten oder eben, um die Nachkommen das erste Mal auf die Toten vorzubereiten. Die Chakra-Kosten hängen von der Menge gerufener Seelen ab. Ab der dritten Seele, die man ruft, sind die Kosten mittelmäßig.

Ijōna iyashi no Jutsu [Technik der abnormen Heilung]
Typ: Nin
Rang: B
Reichweite: Mittel bis fern
Chakrakosten: Mittel - mittelhoch
Voraussetzung: Chikara no Kikon | Shi no shita | beseelter Gegenstand
Beschreibung: Der Anwender nutzt sein Medizin-Chakra, welches mit Seelenkraft zunächst modifiziert wird, um es in seinen Händen zu sammeln und zu manifestieren. Diese Heilungsart fordert mehr Chakra, da sie dazu da ist, Kameraden zu heilen, welche sich weiter weg vom Anwender befinden und möglicherweise nicht erreichbar sind. Das heilende Chakra wird in Form von kleinen Kugeln freigesetzt und aufgetrennt. Man kann damit bis zu drei Personen helfen. Diese weißblau leuchtenden Medic-Kugeln schweben dann in Richtung der befreundeten Chakraquellen und verschmelzen mit diesen, um ihre Wirkung auf die verletzten Körper zu entfalten. Einfache oberflächliche Verletzungen schließen sich, die Schmerzempfindlichkeit wird um die Hälfte reduziert und der Blutfluss wird bei starken Verletzungen verlangsamt, um Verblutungen aufzuschieben. Diese Technik stellt trotz allem aber eher eine Notfalltechnik dar.

Gedatsu no Jutsu [Technik der Seelenrettung]
Typ: Nin
Rang: B
Reichweite: Nah
Chakrakosten: Mittel
Voraussetzung: Chikara no Kikon | Shi no shita | beseelter Gegenstand | verletzte Person
Beschreibung: Der Anwender wendet diese Technik des Seelentausches auf Außenstehende an. Es ist eigentlich die gleiche Technik, um zwei Seelen (eine lebendige und tote) zu tauschen, aber mit gewissen Einschränkungen, die das Jutsu zum kostensparenden B-Rang machen. Eine meist schwerverletzte Zielperson wird berührt, nachdem Fingerzeichen geformt worden sind und die andere Hand den beseelten Gegenstand berührt. Der Anwender gilt in diesem Moment als Medium. Die Seele des Verletzten wird entzogen und in den Gegenstand transformiert. Parallel dazu gelangt der Tote in den verletzten Körper und kann dadurch positive Effekte hervorrufen. Als tote Seele verspürt er keinen Schmerz, während er sich im verletzten Körper aufhält, da er so eingeschränkt dort hinein gelangte, dass er zwar bewegungsunfähig ist, aber mit seiner Seelenkraft und Chakra arbeiten kann. So kann er beginnen, einige Wunden zu heilen, Blutfluss zu verlangsamen genau wie den Herzschlag, und den Körper einfach am Leben erhalten, bis Rettung naht. Die Technik dient dazu Außenstehende, denen kaum noch geholfen werden kann mit nur einem Iryônin, Zeit zu schenken.

Yūdensei shiken [Isolationsprüfung]
Typ: Fuuin
Rang: B
Chakrakosten: Hoch
Voraussetzung: Shi no shita, Chikara no Kikon
Beschreibung: Der Anwender bringt mit dieser Technik ein temporäres Fûin bei einer Zielperson an. Damit isoliert er die Seele eines Menschen in diesem selbst. Das Fûin wird außen am Körper angebracht, wodurch das Kanji 囚 für Gefangener auftaucht. Die Seele wird dort versiegelt und lässt jemanden scheintot werden. Das Siegel hat eine Abklingzeit von 10 Posts des RPG-Partners, in der es immer schwächer wird, bis es sich auflöst, und die Seele wieder freigibt. So kann ein Körper für tot gehalten werden, weil das Herz nicht schlägt, doch wenn die Seele wieder in den Körper einkehrt, erwacht der Besitzer wie nach einem tiefen Schlaf unbeschadet.

Hojo zai [Adjuvans]
Typ: Fuuin
Rang: B
Chakrakosten: Hoch
Voraussetzung: Shi no shita, Chikara no Kikon, Medic-Chakra, Erbstück
Beschreibung: Dieses Jutsu erlaubt es dem Anwender eine gewisse Menge an medizinischem Chakra zu versiegeln und bis zu einem Tag zu behalten, damit sich das übrige Chakra wieder regenerieren kann. Dafür benötigt es mindestens einen Timeskip von 1 Tag. Die Chakra-Menge selbst beträgt mittlere Ausmaße. Das Jutsu kostet so viel, damit das Fuuin solange bestehen bleibt. Im Notfall hat man dann eine kleine Reserve, um jemandem oder sich selbst zu helfen. Das Siegel platziert der Anwender am Erbstück eines Ahnen, damit bei Auflösung auch gleichzeitig das andere Siegel gelockert wird, um Medic-Chakra und Seelenkraft gleich zu verbinden.

Ha Chō no Jutsu [Technik des gebrochenen Metrums]
Typ: Fuuin
Rang: B
Chakrakosten: Mittel
Voraussetzung: Shi no shita, Chikara no Kikon, Erbstück
Beschreibung: Bei dieser Technik formt der Anwender Fingerzeichen und platziert seine Hand flach auf dem Boden oder anderweitig auf der Umgebung. Anschließend jagen von dort aus schwarze, wellenförmige Siegelstränge in Richtung des Zielobjekts, um jenes wie Schlingen einzufangen. Dann versetzt der Anwender die Seele des Ziels in disharmonische Bewegungen. Wie bei anderen Jutsus, bei denen er Teile der Seele abtrennen will und dies feinfühlig macht, handelt es sich hier um dieselbe Technik, allerdings sehr grob und unkontrolliert. Man erreicht nicht die Stufe, bei der man etwas von der Seele abtrennt, sondern zerrt immer wieder wie wild an ihr und versetzt sein Ziel damit immer kurz in einen annähernden katatonischen Zustand. Er empfindet dabei keine Schmerzen, aber hat kaum Kontrolle über sich, weil seine Seele nicht im Einklang mit dem Körper ist.

Code:
[b][color=#915C83]Fushi no sonchō [Wahrung der Unsterblichkeit][/color][/b]
[b]Typ:[/b] Nin | Fuin
[b]Rang:[/b] B
[b]Reichweite:[/b] Nah
[b]Chakrakosten:[/b] Mittel
[b]Voraussetzung:[/b] Beseelter Gegenstand
[b]Beschreibung:[/b] Diesen Jutsu ist ein Folge-Fuin für eine vorangegangene Versiegelung einer Seele. Das Fuin der irdischen Fesseln verjährt immer wieder und wird mit dieser Technik lediglich erneut gefestigt. Sollten die irdischen Fesseln sozusagen zu locker sein, wandeln die Seelen in Form rauchiger Geister im Diesseits. Das Folge-Fuin verhindert dies. Somit ist auch die persönliche Unsterblichkeit gesichert, die dem Clan sehr wichtig ist, denn wandelnde Seelen bedeuten unzufriedene Tote. Für diese Technik reicht zudem normales Chakra.

[b][color=#915C83]Tamashii no Kaihō [Seelenerlöser][/color][/b]
[b]Typ:[/b] Nin
[b]Rang:[/b] B
[b]Chakrakosten:[/b] Mittelhoch
[b]Voraussetzung:[/b] Shi no shita, Chikara no Kikon
[b]Beschreibung:[/b] Dieses Jutsu ähnelt in einer gewissen Weise dem Shintenshin des Yamanaka-Clans, allerdings hört es dort auf, wo die Yamanaka anfangen sich andere Körper einzuverleiben ohne zu fragen. Der Anwender formt hier die Zeichen Schaf und Hase, woraufhin seine Seele den Körper verlässt. Er kann damit nicht in andere Lebewesen eindringen, aber durch die Luft schweben und weite Distanzen innerhalb einer kurzen Zeit durch Flüge überwinden. In diesem Zustand kann der Anwender kein Chakra nutzen und auch nicht kämpfen, ist allerdings auch nicht angreifbar. Der Körper dafür schon, genau wie bei den Yamanaka. Während diese andere Menschen in Besitz nehmen, nehmen die Shizuma ihre Umgebung in Besitz - mehr oder weniger. Die Technik dient zur Informationsübermittlung oder generellen Kontaktaufnahme mit Zielpersonen, die weit weg sind. Es können mehrere Kilometer mühelos überbrückt werden, allerdings sollte keine Gefahr für den echten Leib bestehen. Die Dauer der Abwesenheit der Seele sollte auch nicht länger als fünf Posts betragen, da ansonsten der Kontakt zum Irdischen abreißt. Dann wäre der Anwender tot.

[b][color=#915C83]Shisha no Iki no Jutsu [Technik des Totenhauches][/color][/b]
[b]Typ:[/b] Nin
[b]Rang:[/b] B
[b]Reichweite:[/b] Nah
[b]Chakrakosten:[/b] Gering - mittel
[b]Voraussetzung:[/b] Shi no shita | beseelter Gegenstand
[b]Beschreibung:[/b] Dieses Jutsu ist notwendig, um versiegelte Seelen zu materialisieren und mit ihnen sprechen zu können. Es war auch das erste Clanjutsu überhaupt. Der Anwender leitet Chakra in einen Gegenstand, lockert das Siegel und lässt den Toten Gestalt annehmen. Er kann nun mit ihm weitere Jutsus anwenden, sprechen oder andere Dinge, aber der Tote kann sich nicht allzu lange so im Diesseits bewegen und vor allem nicht weit weg von seinem beseelten Objekt. Meistens wird es genutzt, um Informationen von den Ahnen zu erhalten oder eben, um die Nachkommen das erste Mal auf die Toten vorzubereiten. Die Chakra-Kosten hängen von der Menge gerufener Seelen ab. Ab der dritten Seele, die man ruft, sind die Kosten mittelmäßig.

[b][color=#915C83]Ijōna iyashi no Jutsu [Technik der abnormen Heilung][/color][/b]
[b]Typ:[/b] Nin
[b]Rang:[/b] B
[b]Reichweite:[/b] Mittel bis fern
[b]Chakrakosten:[/b] Mittel - mittelhoch
[b]Voraussetzung:[/b] Chikara no Kikon | Shi no shita | beseelter Gegenstand
[b]Beschreibung:[/b] Der Anwender nutzt sein Medizin-Chakra, welches mit Seelenkraft zunächst modifiziert wird, um es in seinen Händen zu sammeln und zu manifestieren. Diese Heilungsart fordert mehr Chakra, da sie dazu da ist, Kameraden zu heilen, welche sich weiter weg vom Anwender befinden und möglicherweise nicht erreichbar sind. Das heilende Chakra wird in Form von kleinen Kugeln freigesetzt und aufgetrennt. Man kann damit bis zu drei Personen helfen. Diese weißblau leuchtenden Medic-Kugeln schweben dann in Richtung der [i]befreundeten[/i] Chakraquellen und verschmelzen mit diesen, um ihre Wirkung auf die verletzten Körper zu entfalten. Einfache oberflächliche Verletzungen schließen sich, die Schmerzempfindlichkeit wird um die Hälfte reduziert und der Blutfluss wird bei starken Verletzungen verlangsamt, um Verblutungen aufzuschieben. Diese Technik stellt trotz allem aber eher eine Notfalltechnik dar.

[b][color=#915C83]Gedatsu no Jutsu [Technik der Seelenrettung][/color][/b]
[b]Typ:[/b] Nin
[b]Rang:[/b] B
[b]Reichweite:[/b] Nah
[b]Chakrakosten:[/b] Mittel
[b]Voraussetzung:[/b] Chikara no Kikon | Shi no shita | beseelter Gegenstand | verletzte Person
[b]Beschreibung:[/b] Der Anwender wendet diese Technik des Seelentausches auf Außenstehende an. Es ist eigentlich die gleiche Technik, um zwei Seelen (eine lebendige und tote) zu tauschen, aber mit gewissen Einschränkungen, die das Jutsu zum kostensparenden B-Rang machen. Eine meist schwerverletzte Zielperson wird berührt, nachdem Fingerzeichen geformt worden sind und die andere Hand den beseelten Gegenstand berührt. Der Anwender gilt in diesem Moment als Medium. Die Seele des Verletzten wird entzogen und in den Gegenstand transformiert. Parallel dazu gelangt der Tote in den verletzten Körper und kann dadurch positive Effekte hervorrufen. Als tote Seele verspürt er keinen Schmerz, während er sich im verletzten Körper aufhält, da er so eingeschränkt dort hineingelangte, dass er zwar bewegungsunfähig ist, aber mit seiner Seelenkraft und Chakra arbeiten kann. So kann er beginnen, einige Wunden zu heilen, Blutfluss zu verlangsamen genau wie den Herzschlag, und den Körper einfach am Leben erhalten, bis Rettung naht. Die Technik dient dazu Außenstehende, denen kaum noch geholfen werden kann mit nur einem Iryônin, Zeit zu schenken.

[b][color=#915C83]Yūdensei shiken [Isolationsprüfung][/color][/b]
[b]Typ:[/b] Fuuin
[b]Rang:[/b] B
[b]Chakrakosten:[/b] Hoch
[b]Voraussetzung:[/b] Shi no shita, Chikara no Kikon
[b]Beschreibung:[/b] Der Anwender bringt mit dieser Technik ein temporäres Fûin bei einer Zielperson an. Damit isoliert er die Seele eines Menschen in diesem selbst. Das Fûin wird außen am Körper angebracht, wodurch das Kanji 囚 für Gefangener auftaucht. Die Seele wird dort versiegelt und lässt jemanden scheintot werden. Das Siegel hat eine Abklingzeit von 10 Posts des RPG-Partners, in der es immer schwächer wird, bis es sich auflöst, und die Seele wieder freigibt. So kann ein Körper für tot gehalten werden, weil das Herz nicht schlägt, doch wenn die Seele wieder in den Körper einkehrt, erwacht der Besitzer wie nach einem tiefen Schlaf unbeschadet.

[b][color=#915C83]Hojo zai [Adjuvans][/color][/b]
[b]Typ:[/b] Fuuin
[b]Rang:[/b] B
[b]Chakrakosten:[/b] Hoch
[b]Voraussetzung:[/b] Shi no shita, Chikara no Kikon, Medic-Chakra, Erbstück
[b]Beschreibung:[/b] Dieses Jutsu erlaubt es dem Anwender eine gewisse Menge an medizinischem Chakra zu versiegeln und bis zu einem Tag zu behalten, damit sich das übrige Chakra wieder regenerieren kann. Dafür benötigt es mindestens einen Timeskip von 1 Tag. Die Chakra-Menge selbst beträgt mittlere Ausmaße. Das Jutsu kostet so viel, damit das Fuuin solange bestehen bleibt. Im Notfall hat man dann eine kleine Reserve, um jemandem oder sich selbst zu helfen. Das Siegel platziert der Anwender am Erbstück eines Ahnen, damit bei Auflösung auch gleichzeitig das andere Siegel gelockert wird, um Medic-Chakra und Seelenkraft gleich zu verbinden.

[b][color=#915C83]Ha Chō no Jutsu [Technik des gebrochenen Metrums][/color][/b]
[b]Typ:[/b] Fuuin
[b]Rang:[/b] B
[b]Chakrakosten:[/b] Mittel
[b]Voraussetzung:[/b] Shi no shita, Chikara no Kikon, Erbstück
[b]Beschreibung:[/b] Bei dieser Technik formt der Anwender Fingerzeichen und platziert seine Hand flach auf dem Boden oder anderweitig auf der Umgebung. Anschließend jagen von dort aus schwarze, wellenförmige Siegelstränge in Richtung des Zielobjekts, um jenes wie Schlingen einzufangen. Dann versetzt der Anwender die Seele des Ziels in disharmonische Bewegungen. Wie bei anderen Jutsus, bei denen er Teile der Seele abtrennen will und dies feinfühlig macht, handelt es sich hier um dieselbe Technik, allerdings sehr grob und unkontrolliert. Man erreicht nicht die Stufe, bei der man etwas von der Seele abtrennt, sondern zerrt immer wieder wie wild an ihr und versetzt sein Ziel damit immer kurz in einen annähernden katatonischen Zustand. Er empfindet dabei keine Schmerzen, aber hat kaum Kontrolle über sich, weil seine Seele nicht im Einklang mit dem Körper ist.


A-Rang

Sezoku no Imashime no Jutsu [Technik der irdischen Fesseln]
Typ: Nin
Rang: A
Reichweite: Nah
Chakrakosten: Mittelhoch
Voraussetzung: Shi no shita | sterbende Person | zukünftiges Erbstück | Abschluss des Treffens von Leben und Tod (Ritual)
Beschreibung: Bei dieser grundlegenden Clantechnik handelt es sich um eines der wichtigen Jutsus bezüglich des Hidens vom Shizuma-Clan. Benötigt wird der Körper eines sterbenden Menschen, da sich dieser dann in einem Zustand befindet, wo sich die Seele bereits vom Körper löst. Während dieser Phase findet das Jutsu statt. Zudem benötigt man einen Gegenstand, an den man die Seele fesselt. Letztlich dauert das Jutsu zwei Posts lang, bevor der Anwender die vollständige Seele in dem ausgesuchten Gegenstand gefesselt hat. Die Hülle der Seele ist dann gestorben, wenn diese sie selbst versiegelt wurde. Der Shizuma-Clan wendet die Technik nur bei Clanmitgliedern an, obwohl sie es auch bei Außenstehenden könnten. Besonders ist auch, dass nicht nur die Seele versiegelt wird, sondern auch das Leben des Toten. Seine Fähigkeiten, Erinnerungen, er behält alles trotz seines zweiweltigen Zustands bei. Faktisch formt ein Shizuma Fingerzeichen, berührt dann mit einer Hand den Sterbenden, um die Seele an diese Hand zu binden, zieht die Seele dann langsam aus dem Körper, um sie dann mit einer Berührung und Auflösen des Fingerzeichens an einen Gegenstand abzugeben.

Tamashī no kōkan no Jutsu [Technik des Seelentausches]
Typ: Nin
Rang: A
Reichweite: Selbst
Chakrakosten: Mittelhoch bis hoch [Kontinuierlich | von Jutsus beeinflusst]
Voraussetzung: Shi no shita | beseelter Gegenstand | Abschluss des Treffens von Leben und Tod (Ritual)
Beschreibung: Der Anwender vollzieht mit dieser Technik einen kompletten Tausch mit der Seele eines Toten und seiner eigenen. Nach Formen der Fingerzeichen und Berühren des beseelten Gegenstands wird das Siegel gelockert und aus dem Mund des Anwenders kommt eine weißblau leuchtende Kugel hervor, welche zu dem Gegenstand schwebt und dort versinkt. Dieser leuchtet dann in der hauptsächlichen Farbe seines Materials auf, wobei die Seele des Toten verdrängt wird und auf den Körper übergeht. Letztlich hat der Tote vollkommene Kontrolle über Körper und Chakra des lebenden Clanmitglieds. Dies funktioniert maximal für zwei Tage, wobei das Jutsu im Durchschnitt nicht einmal einen Tag lang aufrechterhalten wird.
Der Durchschnitt (10 Posts) fordert mittelhohe Chakrakosten und alles darüber hohe, da der Verbrauch kontinuierlich ist. Anwendung von Jutsus verkürzt zudem den Aufenthalt des Toten im lebenden Körper drastisch. Aber in diesem Zustand kann der Tote direkt auf seine eigene Seelenkraft zurückgreifen. Diese befindet sich dann automatisch in dem vorhandenen Chakra-Haushalt.

Kage Bunshin no Jutsu - Senzo [Technik des Schattendoppelgängers: Ahne]
Typ: Nin
Rang: A
Chakrakosten: Hoch
Voraussetzung: Shi no shita, Erbstück, Kage Bunshin no Jutsu
Beschreibung: Zunächst erzeugt der Anwender einen Kage Bunshin von sich. Anschließend lockert er das Fûin eines Erbstücks mit etwas Chakra, und überträgt dann unter hohen Kosten die Seele, die entweicht, in den Doppelgänger. Dieser ist dann ein lebendiges Gefäß und wird von dem Ahnen komplett kontrolliert. Vom Anwender hat der Kage Bunshin natürlich auch seinen eigenen Chakra-Haushalt bekommen, was die Technik so kostenintensiv macht. Bei einem gravierenden Treffer löst sich der Bunshin allerdings in Rauch auf und die Seele wandert zurück in ihr Erbstück.

Code:
[b][color=#915C83]Sezoku no Imashime no Jutsu [Technik der irdischen Fesseln][/color][/b]
[b]Typ:[/b] Nin
[b]Rang:[/b] A
[b]Reichweite:[/b] Nah
[b]Chakrakosten:[/b] Mittelhoch
[b]Voraussetzung:[/b] Shi no shita | sterbende Person | zukünftiges Erbstück | Abschluss des Treffens von Leben und Tod (Ritual)
[b]Beschreibung:[/b] Bei dieser grundlegenden Clantechnik handelt es sich um eines der wichtigen Jutsus bezüglich des Hidens vom Shizuma-Clan. Benötigt wird der Körper eines sterbenden Menschen, da sich dieser dann in einem Zustand befindet, wo sich die Seele bereits vom Körper löst. Während dieser Phase findet das Jutsu statt. Zudem benötigt man einen Gegenstand, an den man die Seele fesselt. Letztlich dauert das Jutsu zwei Posts lang, bevor der Anwender die vollständige Seele in dem ausgesuchten Gegenstand gefesselt hat. Die Hülle der Seele ist dann gestorben, wenn diese sie selbst versiegelt wurde. Der Shizuma-Clan wendet die Technik nur bei Clanmitgliedern an, obwohl sie es auch bei Außenstehenden könnten. Besonders ist auch, dass nicht nur die Seele versiegelt wird, sondern auch das Leben des Toten. Seine Fähigkeiten, Erinnerungen, er behält alles trotz seines zweiweltigen Zustands bei. Faktisch formt ein Shizuma Fingerzeichen, berührt dann mit einer Hand den Sterbenden, um die Seele an diese Hand zu binden, zieht die Seele dann langsam aus dem Körper, um sie dann mit einer Berührung und Auflösen des Fingerzeichens an einen Gegenstand abzugeben.

[b][color=#915C83]Tamashī no kōkan no Jutsu [Technik des Seelentausches][/color][/b]
[b]Typ:[/b] Nin
[b]Rang:[/b] A
[b]Reichweite:[/b] Selbst
[b]Chakrakosten:[/b] Mittelhoch bis hoch [Kontinuierlich | von Jutsus beeinflusst]
[b]Voraussetzung:[/b] Shi no shita | beseelter Gegenstand | Abschluss des Treffens von Leben und Tod (Ritual)
[b]Beschreibung:[/b] Der Anwender vollzieht mit dieser Technik einen kompletten Tausch mit der Seele eines Toten und seiner eigenen. Nach Formen der Fingerzeichen und Berühren des beseelten Gegenstands wird das Siegel gelockert und aus dem Mund des Anwenders kommt eine weißblau leuchtende Kugel hervor, welche zu dem Gegenstand schwebt und dort versinkt. Dieser leuchtet dann in der hauptsächlichen Farbe seines Materials auf, wobei die Seele des Toten verdrängt wird und auf den Körper übergeht. Letztlich hat der Tote vollkommene Kontrolle über Körper und Chakra des lebenden Clanmitglieds. Dies funktioniert maximal für zwei Tage, wobei das Jutsu im Durchschnitt nicht einmal einen Tag lang aufrechterhalten wird.
Der Durchschnitt (10 Posts) fordert mittelhohe Chakrakosten und alles darüber hohe, da der Verbrauch kontinuierlich ist. Anwendung von Jutsus verkürzt zudem den Aufenthalt des Toten im lebenden Körper drastisch. Aber in diesem Zustand kann der Tote direkt auf seine eigene Seelenkraft zurückgreifen. Diese befindet sich dann automatisch in dem vorhandenen Chakra-Haushalt.

[b][color=#915C83]Kage Bunshin no Jutsu - Senzo [Technik des Schattendoppelgängers: Ahne][/color][/b]
[b]Typ:[/b] Nin
[b]Rang:[/b] A
[b]Chakrakosten:[/b] Hoch
[b]Voraussetzung:[/b] Shi no shita, Erbstück, Kage Bunshin no Jutsu
[b]Beschreibung:[/b] Zunächst erzeugt der Anwender einen Kage Bunshin von sich. Anschließend lockert er das Fûin eines Erbstücks mit etwas Chakra, und überträgt dann unter hohen Kosten die Seele, die entweicht, in den Doppelgänger. Dieser ist dann ein lebendiges Gefäß und wird von dem Ahnen komplett kontrolliert. Vom Anwender hat der Kage Bunshin natürlich auch seinen eigenen Chakra-Haushalt bekommen, was die Technik so kostenintensiv macht. Bei einem gravierenden Treffer löst sich der Bunshin allerdings in Rauch auf und die Seele wandert zurück in ihr Erbstück.


S-Rang

Shinigami no Jutsu [Technik des Todesengels]
Typ: Fuuin
Rang: S
Chakrakosten: Sehr hoch
Voraussetzung: Shi no shita, Schriftrolle, Chikara no Kikon, Absprache
Beschreibung: Dieses Kinjutsu erlaubt dem Anwender über die Lebenszeit eines Opfers zu verfügen. Mit einer komplizierten Fingerzeichenreihenfolge und einem enormen Chakra-Verlust sowie einer großen Menge an Seelenkraft der eigenen Ahnen kann der Anwender eine Zielperson beeinflussen. Diese sollte nach Möglichkeit nicht bei Bewusstsein oder wehrlos sein. Der Anwender hat eine Schriftrolle in seiner Nähe ausgebreitet, auf die ein Fuuin geschrieben ist, das nur er als Shizuma kennt.
Bei Ausführung der Technik legt er dann die Hand auf die Brust des Opfers, macht eine greifende Bewegung und kurz darauf sinkt die Hand in den Oberkörper ein. Dabei wird kein Gewebe verletzt, aber der Anwender packt trotzdem etwas sehr Wichtiges: Nämlich die Seele des Opfers. Um diese überhaupt berühren zu können, benötigt er die Seelenkraft. Mithilfe des eigenen Chakras löst er dann eine bestimmte Menge von der gesamten Seele, reißt sie ab und zieht sie aus dem Körper, so auch wieder die Hand, ohne dass das Fragment verloren geht. Das Volumen des Fragments und die damit zusammenhängende Zahl der Lebensjahre erhöht sich je nach Post um 5 Jahre. So ist es maximal möglich 20 Lebensjahre zu stehlen, wenn man das Jutsu 4 Posts lang durchführt.
In der Hand hält der Anwender dann eine weiße bis bläulich leuchtende Kugel. Diese muss er dann in die Schriftrolle versiegeln, was Geduld, Konzentration und viel Zeit verlangt, da die Hand nur langsam bewegt werden kann. Kontinuierlich muss Chakra zum Erhalt des Seelenfragments gegeben werden.
Wenn die Kugel dann das Fuuin auf der Rolle berührt, saugt dieses die Seele ein und verschließt sie sofort in sich. Danach ist das Jutsu beendet und der Anwender benötigt aufgrund der hohen Strapazen und des Chakra-Verlustes sehr viel Ruhe, ein Kampfeinsatz ist danach ausgeschlossen.
Das das Fragment dem Opfer auch wieder zurückgegeben werden, was die gestohlenen Lebensjahre auch wieder zurückgibt. Obwohl es sich um eine verbotene Technik handelt, kann sie durchaus guten Zwecken dienen. So kann die Lebenszeit von Todkranken verkürzt werden, wenn der ausdrückliche Wunsch der Angehörigen besteht, wobei Sterbehilfe ein heikles Thema darstellt. Wenn die Technik mit diesem Hintergrund genutzt wird, dann meist hinter vorgehaltener Hand. Wird die Schriftrolle zudem zerstört, entweicht die Seele und die genommene Zeit ist irreparabel.

Shinigami no Jutsu - Kai Retsu [Technik des Todesengels: Aufspaltung]
Typ: Fuuin
Rang: S
Chakrakosten: 4x Sehr hoch
Voraussetzung: Shi no shita, vier Schriftrollen/Erbstücke, Chikara no Kikon, Absprache
Beschreibung: Dieses Ninjutsu schließt an das Shinigami no Jutsu des Shizuma-Clans an. Es ermöglicht ihm unter der Voraussetzung, dass das Jutsu durch den Anwender und drei andere Shizumas vollzogen wird, eine Seele in vier Teile zu brechen und zu versiegeln. Einerseits lassen sich die Größen der Fragmente variieren, um die Lebenszeit zu verkürzen. Je ein Maximum von 20 Jahren pro Jutsu-Teilnehmer legt die zeitliche Anwendung auf maximal 4 Posts fest.
Andererseits wird fast immer durch die Teilnahme von vier Personen die Seele komplett versiegelt, wodurch der Zielkörper stirbt, da alle vier Teilnehmer zusammen bis zu 80 Lebensjahre stehlen können. Die Technik wurde für Clanmitglieder entwickelt, die einen extrem hohen Stellenwert für die Familien haben. Man benötigt, um Zugang zu diesen Seelen zu bekommen, alle vier Gegenstände, muss alle vier Siegel lockern und kann erst dann die Seele manifestieren, um weiter mit ihr zu agieren. Das Jutsu soll vor Missbrauch von starken Ahnen schützen wie etwa den Clanoberhäuptern. Die vier Erbstücke werden demnach auch immer getrennt voneinander aufbewahrt. Nach Abschluss des Jutsu wird für alle Teilnehmer kein anschließender Kampfeinsatz empfohlen, weil sie zu wenig Chakra haben und viel zu ausgelaugt sind.

Code:
[b][color=#915C83]Shinigami no Jutsu [Technik des Todesengels][/color][/b]
[b]Typ:[/b] Fuuin
[b]Rang:[/b] S
[b]Chakrakosten:[/b] Sehr hoch
[b]Voraussetzung:[/b] Shi no shita, Schriftrolle, Chikara no Kikon, [i]Absprache[/i]
[b]Beschreibung:[/b] Dieses Kinjutsu erlaubt dem Anwender über die Lebenszeit eines Opfers zu verfügen. Mit einer komplizierten Fingerzeichenreihenfolge und einem enormen Chakra-Verlust sowie einer großen Menge an Seelenkraft der eigenen Ahnen kann der Anwender eine Zielperson beeinflussen. Diese sollte nach Möglichkeit nicht bei Bewusstsein oder wehrlos sein. Der Anwender hat eine Schriftrolle in seiner Nähe ausgebreitet, auf die ein Fuuin geschrieben ist, das nur er als Shizuma kennt.
Bei Ausführung der Technik legt er dann die Hand auf die Brust des Opfers, macht eine greifende Bewegung und kurz darauf sinkt die Hand in den Oberkörper ein. Dabei wird kein Gewebe verletzt, aber der Anwender packt trotzdem etwas sehr Wichtiges: Nämlich die Seele des Opfers. Um diese überhaupt berühren zu können, benötigt er die Seelenkraft. Mithilfe des eigenen Chakras löst er dann eine bestimmte Menge von der gesamten Seele, reißt sie ab und zieht sie aus dem Körper, so auch wieder die Hand, ohne dass das Fragment verloren geht. Das Volumen des Fragments und die damit zusammenhängende Zahl der Lebensjahre erhöht sich je nach Post um 5 Jahre. So ist es maximal möglich 20 Lebensjahre zu stehlen, wenn man das Jutsu 4 Posts lang durchführt.
In der Hand hält der Anwender dann eine weiße bis bläulich leuchtende Kugel. Diese muss er dann in die Schriftrolle versiegeln, was Geduld, Konzentration und viel Zeit verlangt, da die Hand nur langsam bewegt werden kann. Kontinuierlich muss Chakra zum Erhalt des Seelenfragments gegeben werden.
 Wenn die Kugel dann das Fuuin auf der Rolle berührt, saugt dieses die Seele ein und verschließt sie sofort in sich. Danach ist das Jutsu beendet und der Anwender benötigt aufgrund der hohen Strapazen und des Chakra-Verlustes sehr viel Ruhe, ein Kampfeinsatz ist danach ausgeschlossen.
Das das Fragment dem Opfer auch wieder zurückgegeben werden, was die gestohlenen Lebensjahre auch wieder zurückgibt. Obwohl es sich um eine verbotene Technik handelt, kann sie durchaus guten Zwecken dienen. So kann die Lebenszeit von Todkranken verkürzt werden, wenn der ausdrückliche Wunsch der Angehörigen besteht, wobei Sterbehilfe ein heikles Thema darstellt. Wenn die Technik mit diesem Hintergrund genutzt wird, dann meist hinter vorgehaltener Hand. Wird die Schriftrolle zudem zerstört, entweicht die Seele und die genommene Zeit ist irreparabel.

[b][color=#915C83]Shinigami no Jutsu - Kai Retsu [Technik des Todesengels: Aufspaltung][/color][/b]
[b]Typ:[/b] Fuuin
[b]Rang:[/b] S
[b]Chakrakosten:[/b] 4x Sehr hoch
[b]Voraussetzung:[/b] Shi no shita, vier Schriftrollen/Erbstücke, Chikara no Kikon, [i]Absprache[/i]
[b]Beschreibung:[/b] Dieses Ninjutsu schließt an das Shinigami no Jutsu des Shizuma-Clans an. Es ermöglicht ihm unter der Voraussetzung, dass das Jutsu durch den Anwender und drei andere Shizumas vollzogen wird, eine Seele in vier Teile zu brechen und zu versiegeln. Einerseits lassen sich die Größen der Fragmente variieren, um die Lebenszeit zu verkürzen. Je ein Maximum von 20 Jahren pro Jutsu-Teilnehmer legt die zeitliche Anwendung auf maximal 4 Posts fest.
Andererseits wird fast immer durch die Teilnahme von vier Personen die Seele komplett versiegelt, wodurch der Zielkörper stirbt, da alle vier Teilnehmer zusammen bis zu 80 Lebensjahre stehlen können. Die Technik wurde für Clanmitglieder entwickelt, die einen extrem hohen Stellenwert für die Familien haben. Man benötigt, um Zugang zu diesen Seelen zu bekommen, alle vier Gegenstände, muss alle vier Siegel lockern und kann erst dann die Seele manifestieren, um weiter mit ihr zu agieren. Das Jutsu soll vor Missbrauch von starken Ahnen schützen wie etwa den Clanoberhäuptern. Die vier Erbstücke werden demnach auch immer getrennt voneinander aufbewahrt. Nach Abschluss des Jutsu wird für alle Teilnehmer kein anschließender Kampfeinsatz empfohlen, weil sie zu wenig Chakra haben und viel zu ausgelaugt sind.






» Voraussetzungen


:: Qualitativer Schreibstil
:: Absprache mit Shizuma Shotaro
:: Frauen müssen eine Spezialausbildung als Iryônin bewältigen
:: Männer dürfen keine Hiden-Jutsus lernen, die zum Heilen Seelenkraft benötigen
:: Entwurf von bis zu 3 Geistern. Diese in den NPC-Bereich posten. Nur 1 Geist darf zum Kampfeinsatz benutzt werden.





Zuletzt von Shizuma Shotaro am So 28 Aug 2016 - 15:38 bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet
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Re: Shizuma Ichizoku [Konoha]

Beitrag von Shizuma Shotaro am So 21 Aug 2016 - 19:01

So, ich hoffe dass das so in Ordnung geht ^^ Wenn irgendwas rein inhaltlich unlogisch ist, kann das daran liegen, weil das Clankonzept schon ein paar Jahre alt ist. Ich bessere dann das aus, was euch auffällt, ansonsten müsste ich eigentlich alles auf dieses Forum zugeschnitten haben Smile
Habe auch schon den Tamagami Clan gelesen und bin der Meinung, dass sich da nichts überschneiden sollte, weil ich mich auf Seelen von Familienmitglieder beschränke und mich nicht auf mythologische Geistformen wie Akuma konzentriere (was meiner Begrifflichkeit nach ja sowas wie Dämonen sind).
Ich freue mich auf eine Bewertung Smile

Liebe Grüße Shotaro
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Re: Shizuma Ichizoku [Konoha]

Beitrag von Kanehana Chiyo am So 28 Aug 2016 - 11:38

So, dann wollen wir mal, erstmal schön beschriebener Clan - hatte eine große Freude beim lesen Smile
Ich hab lediglich was bei den Jutsu gefunden.

Ich würde Dich bitten, die zeitlichen Angaben (Stichwort: Minuten und Tage), die ich bei einigen Techniken gefunden habe in Posts anzugeben, weil wir das bei uns hier so handhaben Smile

Dann komme ich mal zu den beiden S-Rang Jutsu:
Shinigami no Jutsu [Technik des Todesengels]
Dort vermisse ich eine Art 'Extrahierdauer' oder etwas ähnliches. Ich stelle mir das als ein sehr schwieriges Unterfangen vor, welches viel Zeit und Kraft des Anwenders in Anspruch nimmt. Je nach Dauer der Prozedur (in Posts), werden einem unterschiedlich viele Lebensjahre entzogen. Ich hoffe Du verstehst was ich meine? Wink

Mir fehlt hier auch die Angabe des maximal möglichen Entzugs der Lebensjahre und ich würde auch noch um eine Schwäche bitten wie starke körperliche Erschöpfung, die dem Anwender weiteres Handeln im Kampf unmöglich macht, einfach weil das eine mächtige Technik ist und nach meiner Vorstellung das alles sehr Kräfteraubend ist.

Shinigami no Jutsu - Kai Retsu [Technik des Todesengels: Aufspaltung]
Hier hab ich lediglich drei Dinge, die der oberen Kritik etwas ähneln: Ich würde ich Dich bitten zunächst die Chakrakosten von hoch auf sehr hoch zu setzen.
Zum anderen fehlt mir die Dauer der Prozedur bis zum Tod, oder etwas anders ausgedrückt wie viele Lebensjahre pro Post entzogen werden können und wieder fehlt mir hier eine Schwäche wie körperliche Erschöpfung oder ähnliches.


Mehr hab ich nicht gefunden. Falls Fragen sind, kannst Du Dich jedederzeit per PM oder Skype melden.

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Re: Shizuma Ichizoku [Konoha]

Beitrag von Shizuma Shotaro am So 28 Aug 2016 - 15:39

Hab die Jutsus hoffentlich zufriedenstellend angepasst Smile Und hoffentlich in den Codetabellen auch alles komplett hinüber kopiert, was ich in der Originalliste geändert habe.
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Re: Shizuma Ichizoku [Konoha]

Beitrag von Kanehana Chiyo am Fr 2 Sep 2016 - 18:19

Von meiner Seite aus gibt's das erste Angenommen Smile

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Re: Shizuma Ichizoku [Konoha]

Beitrag von Yuudai Akio am So 11 Sep 2016 - 10:24

So ich persönlich habe auch nichts mehr gefunden was mich groß stört.
Daher auch von mir ein Angenommen des Clans (=

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