Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


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[Zukunft][Shotaro x Rasui] Heiße Quellen für heiße Gespräche

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[Zukunft][Shotaro x Rasui] Heiße Quellen für heiße Gespräche

Beitrag von Nisshoku Rasui am Fr Okt 14, 2016 9:41 pm

Die Zukunft ist angebrochen! Und sie brachte mit sich; ein Paar Bijuu-Angriffe und zwei Dörfer, die sich, nach langer Zeit ohne Wortwechsel, an einem Annäherungsversuch wagen. Tsuchikage Tennô Asgar marschierte mit ein paar vielen Shinobi seines Dorfes, allen voran er selbst und seine treuen (verfügbaren) Bestien, nach Hi no Kuni, um in Konoha-Gakure, am Verhandlungstisch die Zukunft beider Länder zu besprechen. Zwischen den Gesprächen findet sich natürlich immer eine Gelegenheit für einen Ausflug ins Dorf. Man kann sich die Sehenswürdigkeiten ansehen, Ramenstände besuchen oder einfach in einer örtlichen heißen Quelle entspannen, wie es das Klischee gebietet. Ratet mal, was davon Shotaro und Rasui vorhaben.


Zuletzt von Nisshoku Rasui am Fr Okt 14, 2016 9:42 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet

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Re: [Zukunft][Shotaro x Rasui] Heiße Quellen für heiße Gespräche

Beitrag von Nisshoku Rasui am Fr Okt 14, 2016 9:41 pm

°oO(Ah, welch Entspannung. Es gibt doch nichts schöneres, nach einem langen, viel zu konzentierten Verhandlungstag, als sich in den Wassern einer heißen Quelle spirituell zu reinigen. Und mit „spirituell“ meine ich natürlich „spirituos“! Hoch die Schale und unter mit dem Sake! Und ein dreifaches Hoch auf die einzige Badeanstalt in Konoha, die nicht rappelvoll ist. Man könnte schon fast behaupten, hier ist es gespenstisch leer, aber umso besser. Freilich, nur ein Blick auf die andere Seite der Geschlechter trennenden Palisade könnte einem wahrhaftig Auskunft geben, ob man(n) ganz allein hier ist, aber aus dem Alter bin ich raus. Außerdem will ich nicht, dass die Ladys meinen Tapir sehen.)

Wohl gedacht, wohl gedacht. Schon so mancher Lausbub hatte hier in den heißen Quellen sein Unwesen getrieben und die werten Damen heimlich gespitzelt. Selbst das Alter, von Gram und üblen Erfahrungen gebeutelt, kam hier manchmal nicht umhin, einen Blick über oder auch durch die Trennwand zu wagen, in der Hoffnung, mehr als nur verführerische lange Beine oder Oono-chan, die örtliche Reinigungsfachangestellte, zu erspähen. Dass Rasui dies eben nicht tat, rührte tatsächlich davon her, dass er kein Perversling war. Nichtmal unterschwellig. Und dass er nicht wollte, dass die werte Damenschaft seinen Tapir sah, hatte etwas ganz anderes zu bedeuten, als du, werter Leser, dir sicher zunächst gedacht hattest. Der anwesenden Damenwelt sollte nicht etwa seine Manneskraft vorenthalten werden, sondern eine mehr oder weniger putzige Tatoowierung, eingelassen in die Brust der Schwarzen Schildkröte von Chikyû. Direkt über dem Herzen prangte da ein pinker Tapir und sein verliebter Gesichtsausdruck erweckte den Eindruck, dass er den aufmerksamen Beobachter unterregional, statt überregional, in Augenschein nahm. Mit anderen Worten; der Tapir starrte ein nach unten, offensichtlich die Existenz einer pinken Fantasie-Gottheit andeutend, die Fremden in den Schritt spannt. War Rasui dies peinlich? Schwer zu sagen. Manchmal wusste Rasui selbst nicht, ob ihm überhaupt noch etwas peinlich war. Er rannte immerhin den ganzen Tag wie ein Grufti durch die Gegend, benahm sich aber kaum entsprechend. Eher im Gegenteil. Die Tage der Verhandelung in Konoha, all die Friedensgespräche und Übereinkünfte, markierten eine der wenigen Gelegenheiten, bei der man den ernsthaften Rasui mal zu Gesicht bekommen konnte. Heute und gerade hier jedoch, war er ganz er selbst.
"Schwimm' kleines Entchen, schwimm' schnell heim. Find' deine Mama wieder, sonst bist du allein." murmelte der silberhaarige Puppenmeister vor sich hin, während er mit einer Hand eine quietschgelbe Gummiente übers Wasser steuerte. Ok, „Gummiente“ war vielleicht der falsche Ausdruck. Es war mehr ein hölzernes Püppchen, in Form einer Ente, aber gelb genug um den Enten-Ansprüchen zu genügen. Und es übers Wasser zu steuern, war derzeit die einzige sinnvolle Aktivität, die Rasui seinen Fingern zukommen lassen konnte. Naja, das oder eine etwas eindeutigere, in der Öffentlichkeit gemeinhin aber eher verpönte, Aktivität. Drum saß er einfach im heißen Wasser, genoß und entspannte, im Rahmen seiner Möglichkeiten. Das lange silberne Haar floß ihm, nun auch ganz entzopft, den Körper hinab, verbarg, wie immer, die Sicht auf weite Teile seines Gesichts, und kaschierte sogar recht gut, die Anwesenheit seiner Narben. Nur den pinken Tapir vermochte die silberne Pracht nicht zu verbergen.
Das er hier, noch, ganz allein war, hatte so seine Gründe. Zum einen hatte Rasui explizit nach einer Badeanstalt Ausschau gehalten, die möglichst wenig Besuch hatte, zum anderen hatte er die meisten männlichen Badegäste schon durch seine bloße Anwesenheit vertrieben. Der Rest war abgehauen, als Rasui sein Badeentchen rausgeholt hatte. Und wieder einmal erkannte Rasui die Vorteile, eines nonkonformistischen Äußeren. Und der Macht. Vor allem der Macht. Wäre er nur ein dahergelaufener Typ, der sich komisch benahm, hätte man ihn sicher schon längst eben darauf angesprochen, oder ihn zumindest sehr viel schiefer und länger angeschaut. Doch als Schwarze Schildkröte, ranghohe Persönlichkeit und Bote eines gar fremden Landes, über dessen Motive man sich noch nicht mit abschließender Sicherheit klar war, hatte man es bedeutend einfacher. Da gab niemanden mehr, der so tollkühn wäre, ihn schräg von der Seite anzumachen. Von einer Seite, an der, wenn Rasui es genauer bedachte, doch eigentlich stets eine Art Wache Konohas stehen müsste. Durfte er hier unbeaufsichtigt herumwesen? Er wusste es nicht. Wie so oft, ging ihm das Protokoll, wie auch weite Teile des Regelwerks und der Etikette, am Beschnittenen vorbei.
"Ein Hoch auf die Schweifbestien!" Bedingt durch das Fehlen einer Person, der er zuprosten konnte, prostete er sich eben selbst zu! Und den Monstern, die dieses Event überhaupt erst ermöglicht hatten. Hätten Chikyû und Konoha nicht wundersamerweise zeitgleich mit der Rückkehr mythischer mehr oder weniger mehrschwänziger Bestien zu tun gehabt, wäre das Interesse an solchen Annäherungsgesprächen wohl niedrig wie eh und je geblieben. Dann hätte Rasui in seiner Werkstatt bleiben können, statt von Asgar quer über den Kontinent geschleift zu werden, zu Gesprächen die ihm sonstwo vorbeigingen, mit Leuten die ihm absolut egal waren. In weiser Voraussicht, man(n) wusste ja nie, ob noch jemand mitlauschte, vermied es Rasui, einem Impuls folgend, der Bestie zuzuprosten, die Konoha jüngst überfallen hatte, und ihm eine erfolgreiche zweite Runde zu wünschen. Lieber ließ er sein Puppen-Entchen weiterplanschen und stellte seine Sake-Schale wieder auf den Rand der heißen Quelle, wo ihre große Schwester, die Sake-Flasche stand. Noch gut gefüllt und der Leerung harrend.

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Re: [Zukunft][Shotaro x Rasui] Heiße Quellen für heiße Gespräche

Beitrag von Shizuma Shotaro am Fr Okt 14, 2016 10:57 pm

Es führte immer wieder nur zu Streitigkeiten, sobald Shotaro einmal in seinem Leben in die heißen Quellen wollte. Zunächst musste er schon gefühlt Monate zuvor einen Antrag an den Daimyô stellen, um überhaupt mal etwas Freizeit zu haben, dann war da nach sein Ahne, den er eigentlich ständig bei und um sich hatte. Nur konnte er schlecht die Perlenkette, in die er versiegelt worden war, mit in kochend heißes Wasser nehmen. Die Farbe würde darunter leiden, und wenn das Material litt, litt auch das Siegel im Endeffekt. Daher verbrachte Shion seinen Gebetsabend heute bei Shotaros Drillingsbrüdern Zuhause. Dennoch fühlte es sich ohne das Fruchtgummi komisch an. Sein liebevolles, eigensinniges Wesen begleitete Shotaro oft und lange. Eine 900 Jahre alte Seele war für viele immer eine Herausforderung, wenn sie sie das erste Mal sahen. Doch das blieb jeglichen Besuchern heute Abend erspart. Sowohl der Anreiz die übelst alte und teure Kette zu stehlen als auch sich mit einem durchgeknallten Schauspieler auseinandersetzen, der auf der Bühne durch seine eigene Dummheit gestorben war.
Völlig alleine hatte der Shizuma sich nun das erste Mal nach Ewigkeiten in die Quellen begeben und hoffte darauf einmal niemanden zu treffen, der etwas von ihm wollte. Nicht, dass er abgelehnt hätte zu helfen oder sich um etwas zu kümmern, aber auch er benötigte einmal den Kopf frei. Vor allem vor dem Hintergrund der Friedensgespräche mit dieser sandigen Nation, die derzeit stattfanden. Nur die Führungsetage wusste, was abging. Selbst als ehemaliger ANBU wurde Shotaro kaum etwas zugetragen. Er wusste nicht mehr als das, was allen offiziell erzählt wurde. In diesen Gesprächen hatte er, glücklicherweise, keine besondere Rolle einzunehmen und war ein Zuschauer. Man sah einige Shinobi mit fremden Zeichen durch die Stadt marschieren. Das war schon befremdlich, aber Shotaro brachte ihnen grundsätzlich kein Misstrauen entgegen. Er begrüßte sie höflich und fiel von den meisten am wenigsten negativ auf. So denn sie denn wussten, dass er die Shizuma anführte. Für manche mochte seine friedliebende Art blauäugig erscheinen, aber Streit wollte er ja nicht provozieren. Bijuu-Attacken waren schlimm und verheerend genug, sodass man am besten zusammen dagegen anging, als sich auch noch den Dreck in die Schuhe zu schieben.
Der Weißhaarige lang und ausgiebig, als er vor einem Spind stand, wo er seine Sachen hinein tun konnte. Er hatte seinen traditionellen Kimono ausnahmsweise bereits Zuhause ausgezogen und war in einem einfachen weißen Pullover und einer blauen Stoffhose hier hinein marschiert. Er sah wahrlich wie ein Zivilist aus, ein junger, hübscher Zivilist, wie das Personal an der Rezeption ihn bezeichnet hatte, nachdem er sie mit guter Laune begrüßt hatte. Demnach hatte er nicht viel zu verstauen, konnte das Teil getrost abschließen und seine Haare offen über die Schulter fallen lassen, wenn auch etwas durcheinander. So lang und wallend wie von anderen Menschen war seine Mähne dann doch nicht, obwohl man sie immerhin als lang bezeichnen konnte.
In ein simples, helles Handtuch gewickelt marschierte der 33-Jährige barfuß über die kühlen Fliesen in Richtung Flur, der zu den Abteilen der Quellen führte. Er lief dann über leicht knarzende Tatami-Matten, während er mehrere Türen passierte, die aber nicht für ihn waren. Entweder waren es Familienbäder, Frauenbäder oder gar ein gesperrtes Bad, weil das Becken gereinigt wurde. Vor einer Tür blieb er dann schicksalgesteuert stehen, schob sie auf und bekam eine sanfte Welle von warmen Wasserschwaden ins Gesicht gedrückt. Das Geräusch der Tür dürfte seine Anwesenheit schon verraten haben.
"Auhauaha", nuschelte er in die Wolke hinein und schob die Tür dann hinter sich zu. Das Gefühl dieser Hitze und Ruhe war ungewöhnlich. Shotaro war viel zu selten hier und vergaß den erholsamen Effekt daher auch entsprechend zügig. Langsam näherte er sich dem Bereich, wo man sicher Stein für Stein einsteigen konnte ohne sich das Genick zu brechen. Er nahm bis dahin noch niemand anderes wahr, zog sein Handtuch unverblümt zur Seite und platzierte es zusammengefaltet am Rand. Dann ließ er sich auf Hüfthöhe ins Wasser hinunter und machte fast schon eine feminine Bewegung, indem er seine Hache mit den Unterarmen in die Luft hob und dann über seinen Rücken ins Wasser fallen ließ. So klebte immerhin nichts an der Wange.
Dann watete er gemütlich durch das Wasser wie eine helle, scheinende Nixe mit unglaublich schönen gelben Augen - oder war einfach ein gelbäugiger Typ mit weißen Haaren, der sich einen Sitzplatz suchte. Er ging in Richtung eines Kandidaten, der bereits einen Platz eingenommen hatte. Natürlicherweise setzten Menschen sich ja immer erst außen hin, um alles beobachten zu können. Shotaro war denselben Weg gegangschwommen, bis er dann stehen blieb und durch den Damp so langsam eine langhaarige Gestalt erkannte, die sich dort entspannte. "Oh", entwich es ihm. Das Versehen, jemanden übersehen zu haben, war etwas unangenehm. Vor allem, da er jetzt nur noch vier Meter weg stand und es wohl noch wesentlich unhöflicher wäre, sich dann extra weit weg zu setzen. So marschierte er etwa zwei Meter neben dem Mann zum Rand und ließ sich dort nieder.
Zunächst sagte er weder Hallo noch nahm er Notiz von ihm. Shotaro wollte den Kopf frei bekommen und schloss die Augen, um Gedanken an Business, Family und Frauen auszusperren. Das war nicht sonderlich einfach, wenn von nebenan ständig Wellenbewegung auftrat. Irritiert öffnete er die Augen und sah erst dann eine gelbe Ente. Verwundert legte er den Kopf schief, blinzelte und fragte einfach aus dem Bauch heraus: "Ihr wisst, dass Kuchiyose im Onsen verboten sind oder?"
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Re: [Zukunft][Shotaro x Rasui] Heiße Quellen für heiße Gespräche

Beitrag von Nisshoku Rasui am Di Okt 18, 2016 11:26 pm

°oO(Gerade, wenn man denkt, man hat mal ein paar Sekunden oder gar Minuten für sich: Krachbumm, da kommt die Ente. Oder eher, der Erpel. Und stört auch direkt mit nervigen Fragen und Korinthenkackerei. Gibt es darauf überhaupt eine gute Antwort? Ich glaube, die Leute an den Eiern rauszuschleifen, kommt hier in Konoha nicht gut an. Und ihn mit Sake vollzudröhnen, damit er ein paar Grade sein lässt, könnte als Annäherungsversuch missverstanden werden. Ich muss es also mal wieder taktvoll angehen. Na fein, wie sage ich Gelbauge hier, dass ich mein Spielzeug mit in die Wanne genommen habe? Oder soll ichs überhaupt so weit kommen lassen und nicht nur mit einem simplen „Ich weiß“ reagieren? Hm, ne. Letzteres könnte als Aufforderung verstanden werden, nachzufragen, was dass den anderes sei, was ich da habe, als eine Kuchiyose-Ente. Moment, Kuchiyose sind verboten. Was ist mit Haustieren? Hausenten? Henge no Jutsu? Kann ich mich mit Henge no Jutsu in eine Ente verwandeln? Nie ausprobiert? Ah, nicht ablenken lassen. Sonst denkst du wieder eine halbe Ewigkeit über völlig nebensächliche Dinge nach und antwortest erst viel zu spät. Will nicht, dass Leute mich als langsam in Erinnerung behalten.)

Die Antwort des Puppenspielers lies dennoch etwas auf sich warten. Äußerlich war es wohl einer gewissen Trägheit zu verdanken, dass die Reaktionszeit Rasuis etwas gedämpft war. Er war entspannt in einem Bad und hatte Sake getrunken. Innerlich wars natürlich mal wieder einem Interessenkonflikt zuzuschreiben. Sich mit dem fremden Neuankömmling beschäftigen oder lieber den Vermutungen nachgehen, inwieweit das Henge no Jutsu die Verwandlung in kleines Federgetier ermöglichte. Letztlich obsiegte die Vernunft und Rasui wand sein silberhaarverhangenes Gesicht dem Fremden zu. "Das ist weder eine Kuchiyose noch eine echte Ente." Damit waren Kuchiyose-Verbot und ein eventuelles Haustier-Verbot schonmal abgefrühstückt. "Und ihr würdet einem alten Mann doch nicht seine Beschäftigungstherapie nehmen, hm?" Sie silbernen Haare machten ihn immer etwas älter als er eigentlich war. Rasui zog eine kleine Schnute, was an ihm einfach lächerlich wirkte. Und verstörend. Gleichzeitig machte er eine seltsame Handbewegung, bewegte die Finger ohne ersichtbaren Grund und die „Ente“ wandte ihr Köpfchen dem Neuankömmling zu und flatterte mit den Flügeln. Wenn man genauer hinhörte, konnte man leise kratzende Geräusche vernehmen. Hölzern. Untypisch für die Enten, die Rasui kannte. Aber absolut typisch für Kugutsu. Mal abgesehen von den rein metallischen Kugutsu, die Rasui allerdings für Materialverschwendung und ein gefundenes Fressen für jeden Besitzer des Magnetelements hielt.
"Ich kenne euer Gesicht nicht, zumindest nicht bei den Dampfschwaden, die mir hier gerade ins Gesicht wabern. Ich gehe also mal davon aus, dass ihr aus Konoha kommt. Oder zumindest aus der Umgebung stammt. Ihr habt heute also die vielleicht einzigartige Gelegenheit, mit einem waschechten Chikyû-nin zu verkehren." Oh Gott, diese Worte konnte man schon wieder im völlig falschen Kontext sehen. Gerade, wo sie beide nackt waren! Aber das war eben so schön an Worten. Sie bedeuteten Dinge und ihre Verwendung war dadurch nicht immer einfach. Aber wer sie beherrschte, verfügte über eine nicht zu unterschätzende Macht. Und sei es auch nur die Macht, völlig fremde Leute mit zweideutigen Andeutungen in Angst und Schrecken zu versetzen.
Ein kicherndes Lachen folgte auf die Worte und Rasui ließ die kleine Puppen-Ente ein paar weitere Bahnen im Kreis schwimmen. Er sah keinen Sinn darin, damit aufzuhören, nur weil anderer Gast sie irrtümlicherweise für eine verbotene Kuchiyose gehalten hatte. Er war hier um sich zu entspannen, und das konnte er nicht, ohne seine Finger beschäftigt zu halten. Außerdem war das Bad, bis auf ihn und den gelbäugigen Neueinsteiger, ja leer. Es konnte folglich also niemand weiter auf die Sacknaht gehen.
"Woher kommt eigentlich das Verbot von Kuchiyose in euren heißen Quellen?" Rasui ging einfach davon aus, dass diese Regel Standard im Reich des Feuers war. "Probleme mit nicht stubenreinen beschworenen Hunden? Versuchte Beihilfe zu unzüchtigem Verhalten? Wasserdiebstahl?" Man wusste ja nie, wie durstig so ein dreimeter hohes Kuchiyose-Kamel war, wenn man es im Badehaus, aus einem Rasui unergründlichen Grund, rief. Gründe für das Verbot gab es aber sicher genug. In Chikyû war ihm jedoch kein solches Verbot bekannt. Gut, er verwendete ja auch keine Kuchiyosen und über seine Badepuppen hatte sich noch keiner beschwert. Oder war so töricht gewesen anzunehmen, man käme mit solch einer Beschwerde durch. Gerade im Nordviertel Chikyû To's, Rasuis Verwaltungsbezirk, wäre der Versuch allein schon glatter Selbstmord. Dort tat Rasui gemeinhin, was ihm beliebte. Was aber auch nicht immer ans Licht der Öffentlichkeit gelangte. Man hatte schließlich einen Ruf zu verlieren.

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Re: [Zukunft][Shotaro x Rasui] Heiße Quellen für heiße Gespräche

Beitrag von Shizuma Shotaro am Do Okt 20, 2016 6:39 pm

Man erkannte kaum seine Augen. Die eigenen kniff Shotaro etwas verwundert zusammen, als er ein Stück in die Richtung des Kerls gerutscht war, um ihn besser erkennen zu können. Kaum sah er die langen, silbernen Haare und nicht irgendwelche stechend pinken Iriden, die ihn fixierten, zuckte der Blick bereits zur Pseudo-Ente. Kein Kuchiyose, aber auch keine echte Ente. Gut, damit war es immerhin kein Lebewesen, und verstieß nicht gegen irgendwelche Gepflogenheiten. Trotzdem musste er es mustern, denn was war es sonst? Dann bewegte sie sich fast wie von allein in seine Richtung und flatterte wie kurz vor dem Abflug oder als hätte sie sich erschrocken. Etwas überrascht zuckte Shotaro mit dem Kopf zurück und kniff die Augen zusammen, weil er instinktiv fürchtete dort Wasser hinein gespritzt zu kriegen, aber so panisch flatterte die Ente dann doch nicht, sodass er wieder normal blinzelte und sich entspannte. Die rhetorische Frage nach der Beschäftigungstherapie wusste er witzigerweise nicht wirklich zu kommentieren. Dafür brachte ihn die Ente zu sehr aus dem Konzept, wenn er denn überhaupt eins gehabt hatte. Die Geräusche waren ja immerhin auch nicht allzu natürlich und erinnerten ihn an einen alten Stuhl, der knarzte, wenn man sich mit zu starkem Schwung gegen die Lehne fallen ließ. Daraus hätte man einen billigen "Was haben Ente und Stuhl gemeinsam?"-Witz machen können, doch dafür reichte die Aktivität in Shotaros Hirnzellen nicht mehr. Eigentlich hatte er hinuntergefahren wie ein Computer, um sich im Standbye aufzuheizen und die klassischen Schrumpelfinger zu kriegen.
Anschließend überraschte doch der Mann mit irgendwie vorstellenden Worten, statt um Abstand zu bitten, damit die Ente ihren Freiraum behielt. Shotaro sah ihn an und hörte zu, wobei er doch für einen Moment tatsächlich dachte, dass der Typ sagen wollte, er sei ein Waschbär. Kurz zuckten Shotaros Mundwinkel, doch das Grinsen konnte er sich gut verkneifen, als er hörte, woher der Mann kam. Kein Waschbär, sondern ein Shinobi aus Chikyû To. Neugierig hüpften die Augenbrauen eine Etage nach oben. "Chikyû To", wiederholte er, fast wie für ein Protokoll. Dann lehnte der 33-Jährige sich auch endlich mal wieder zurück und fokussierte sich auf den Ninja statt auf sein Spielzeug. "Ja, richtig vermutet. Ein Mann, der in Konoha in die Onsen geht, kommt wohl aus Konoha. Wobei das natürlich nicht offensichtliche eins plus eins Logik ist. Aber nun stimmt's." Shotaro räusperte sich, da ihm die Gepflogenheiten des anderen Reiches nicht wirklich vertraut waren. Wahrscheinlich fühlte er sich dort genauso heimisch wie Herr Langhaar hier in diesem Ort, doch er zierte sich keineswegs und machte sein Ding. Selbst wenn die Ente ein Kuchiyose gewesen wäre, wäre es ihm sicher egal gewesen. Einerseits unangebracht und arrogant, andererseits egoistisch und beneidenswert, wenn jemand nichts darauf gab, was andere von ihm hielten. Shotaro war oft ja genauso.
Dann winkte er allerdings entspannt und mit einem übergroßen Lächeln ab, als wäre der Mann sein bester Kumpel. "Ach, nur wenn's stört und auffällt, sagt wer was. Es gibt sicher einige Leute, die ihre Kuchiyose oder sonst was mit hier her nehmen und denen auch Entspannungsbäder gönnen. Sollten eben nur keine Tiere im Hochhausformat sein oder welche, die irgendwas von sich geben. Sei es Schleim, Fell, Federn oder sonst was." Anschließend legte er die Hände mit Denkergestik ans Kinn und sah grübelnd ins Wasser. "Wobei, Wassertiere dürften ohnehin ausgeschlossen sein. Die verkochen beim lebendigen Leib, es würde wohl niemand seinen Kuchiyose-Fisch kochen und essen wollen." Ein Blick wieder Richtung Mann und Ente, um den Ball der begonnenen, zufälligen Kommunikation zurückzuwerfen. "Erzählt mir doch von Chikyû To! Das würde mich echt interessieren, ob es da was anderes als Felsen und Panzertiere gibt. Stell ich mir etwas ... einödig vor. Ich bin übrigens Shizuma Shotaro." Aus dem Wasser schnellte eine überfreudige Hand wenige Zentimeter vor Rasuis Nase zur Begrüßung. Er hatte die Euphorie eines kleinen Jungen geweckt.
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