Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


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Saori Junji
Chiyo


Junji lernt atmen. II

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Junji lernt atmen. II

Beitrag von Hyuuga Junji am So Okt 16, 2016 9:47 pm

Junji brauchte sich nicht umsehen, mit seinem Byakugan entdeckte beinahe jede auch noch so kleine Feinheit der Umgebung und wartete letztendlich nur darauf, dass sich seine Missionspartnerin endlich erhob. Shinobi sollten elitäre Kämpfer darstellen und nicht wandelnde Katastrophen, zu welcher er sie von Sekunde zu Sekunde mehr zählte. Es war ihm in der Tat ein Rätsel, wie es einstmals möglich gewesen war, dass ein solcher Mensch in eine Shinobiakademie aufgenommen werden konnte, der schon die einfachsten Problemstellung des gegenseitigen Umgangs als unüberwindbare Hürde vor sich fand? Vielleicht war es einfach die merkwürdige Selektion des Dorfes gewesen, doch in Konoha hätte man niemals einen solchen Menschen ernsthaft vor die Wahl stellen sollen, ein Ninja zu werden... viel eher hätte man ihm den direkten Weg ins Krankenhaus gewiesen, wo man sich im kontrollierten Umfang mit einem solchen Auftreten auseinandersetzen konnte.
Auch wenn Junji die Höhle umgab, so sah er noch immer das sorglos tanzende Mädchen vor sich in der Wüste, welches von einem Fuß auf den anderen hüpfte und es gar nicht zu kümmern schien, dass es sich auf einer verdammten Mission befand. Der Hyuuga zeigte seinen Zorn darüber nach außen hin nicht, sondern behielt sein stoisch ausdrucksloses Gesicht bei, welches ohnehin kaum zu sehen war. Innerlich konnte er aber nicht leugnen, dass ihn das ärgerte und die Dorfleitung dies mit Sicherheit nur getan hatte, um ihm irgendwie das Leben schwer zu machen. Schon oft hatte er die Dinge anders gesehen als der ehemalige Kage oder auch Mitglieder des jetzigen Rates und doch behielt der Sannin alles für sich, weshalb niemand etwas von seiner Neigung ahnen konnte. Schweigend und den Kopf nach vorn gerichtet, beobachtete er, wie Shiroi sich erhob und begann den Schmutz von der Kleidung zu klopfen. Am liebsten hätte er zynisch kommentiert, dass sie sich doch ruhig Zeit lassen sollte und dass sie erst dann weitergehen würden, wenn sich alles zu ihrer Zufriedenheit gewandelt hatte, doch Junji wusste, dass Worte wohl nichts bringen würden. Vermutlich würde die Kunoichi ihn auch noch wörtlich nehmen und für so etwas hatte er ganz sicher keine Lust. Dennoch schien auch sie zu sehen, dass es eine üppige Auswahl an Wegen gab, welche von dem Hyuuga umfassend verfolgt wurden, weshalb er auch auf ihre Frage zuerst nicht antwortete. Viele der Wege verliefen sich in leeren Räumen, viele aber auch im Nichts und wieder ein Anderer war so weit, dass er es irgendwann aufgab ihm zu folgen. Was sie allerdings wussten, oder wenigstens er wusste, war, dass es hier ein großes Netzwerk gab, dass offensichtlich auch genutzt wurde. Markierungen waren auffällig gewesen, die man hin und wieder an Weggabelungen angebracht hatte, aber auch Spuren wie Ruß und Fußabdrücke zeichneten sich in dem sandigen Untergrund wunderbar ab. Vieles davon, das war sogleich ersichtlich, war alt und nicht im Geringsten ein hilfreicher Hinweis, doch ein Gang machte ihn stutzig. Sein Verlauf mündete in einer Art großen Kaverne, noch größer als jene, in der sie sich befanden und dort schien sich eine Art Lager zu befinden. Fässer standen dort und Kisten, gefüllt mit allerlei Krempel, einmal Öl, einmal einfaches Wasser, oder auch alte Metallgegestände. Weiter musste Junji allerdings nicht forschen, denn er kannte nun den Weg, den er zu gehen hatte.
Ausdruckslos blickte er hinunter zu Shiroi, wobei sich sein Arm hob und den Stoff seines Ärmels aus ihren Händen gleiten ließ. Ohne ein Wort setzte der junge Mann sich in Bewegung und durchschritt beinahe lautlos den unterirdischen Raum und verschwand schließlich in einem der Gänge, der nun gar nicht mehr von Licht erleuchtet wurde. Ihn störte dies nicht mit seinem Doujutsu, doch die Kunoichi würde dort rein gar nichts sehen und es amüsierte ihn auf eine merkwürdige Art, sie vielleicht auf diese Art hilflos zu sehen, denn es bestand immerhin die Möglichkeit, dass sie so bemerkte, dass das Leben eines Shinobi nichts für sie war. Nebensachen aber beschäftigten den Hyuuga für gewöhnlich nicht sehr lange, wie auch diesmal und da seine Missionspartnerin eine Nebensache für ihn war, lenkte sich seine Aufmerksamkeit wieder auf das, was vor ihm lag. Das Lager war verlassen und auf die gleiche Art und Weise in Dunkelheit getaucht, wie auch die Gänge, doch auch von dort führten genau drei Wege weiter, die jeweils in völlig verschiedene Richtungen wiesen. Einer führt bis zu einem, mit einem Stein versperrten Ausgang, die anderen beiden führten tiefer in die Erde hinab. Das interessante daran aber war, dass einer von ihnen, der längere ab einem gewissen Abstand zum Lager beleuchtet war. Kleine Ölflammen tänzelten dort in einem seichten Luftzug und warfen ihre tanzenden Schatten an die Wände, die nur zu einem weiteren Raum führten, der nicht mehr so ausgestorben war, die das sein momentaner Standort war. Aber mehr noch, kurz vor dem Eingang in die Kaverne gab es eine Barriere, zwar konnte Junji nicht genau sagen, um was es sich dabei handelte, doch zumindest erkannte er sie. Zwei Männer saßen dahinter auf Sitzkissen, Karten spielend, einer ein Shinobi, der andere ein normaler Mensch. Ihr sorgloses Auftreten ließ erahnen, dass man von ihrem Eindringen noch nichts wusste und irgendwie musste der Hyuuga Shiroi innerlich dafür danken, durch dieses Loch im Boden gefallen zu sein, doch dass sie dabei nicht gestorben war, verminderte diesen Hauch von Optimismus wieder drastisch.

So folgte er den entsprechenden Spuren, welche sein Byakugan entdeckten und ging dabei irgendwie davon aus, dass die Kunoichi ihm folgte, denn eigentlich blieb ihr nichts anderes übrig. So leise wie möglich und in einem dementsperechend langsamen Tempo schlich sich das Duo voran, wobei Junji noch immer kein Wort über seine Entdeckungen verlor. Noch erachtete er es als nicht an der Zeit darüber zu reden und je weniger Shiroi wusste, desto weniger kam sie in diesem Bezug vielleicht auf dumme Ideen, die es ihm nur noch schwerer machten, diese Aufgabe zu erfüllen. Kurz bevor sie aber die Lichter der kleinen Feuer an den Wänden erreichten und sie wieder etwas sehen konnte, hielt der Jounin inne und gab ihr zu verstehen, dass auch sie anhalten sollte.
"Dort unten sind zwei Männer. Ein Shinobi und ein ein normaler Mann. Du wirst leise sein und dich hinter mir halten. Es gibt eine Barriere und diese werden wir nicht leichtfertig auslösen ist das klar?"
Das Mädchen zuckte leicht beim Klang seiner Stimme, denn sie schien sich an die Stille um sie herum in der völligen Dunkelheit gewöhnt zu haben. Shiroi hob die Hände vor das Gesicht und sog einmal kräftig Luft ein, als hätte sie einen Geruch ausgemacht. Doch anstatt etwas zu sagen schwieg sie und eigentlich hätte Junji sie in diesem Moment ignoriert und wäre weiter seiner Arbeit nachgegangen, doch es passierte etwas mit ihr. Die Energien ihres Körpers begannen in seinem Blickfeld zu fluktuieren und der Hyuuga hielt augenblicklich in der Bewegung inne.
"Was zum-", stockte seine Stimme leise und er bezweifelte, dass die junge Kunoichi überhaupt vernommen hatte, dass er etwas sagte. Stattdessen nämlich flutete Chakra ihren Körper, wie Junji mit seinem Byakugan problemlos ausmachen konnte, besonders aber war, dass es nicht neue Energien waren, nein, sondern Energien, die ihren wahren Nutzen erst in der Verteilung in ihrem Körper aufzeigten. Eine Stimme rief in seinem Kopf und so etwas wie ein vertrautes Gefühl kam in dem Sannin auf, der merkwürdigerweise eine sehr genaue Ahnung zu haben schien bei dem, was gerade im Begriff war zu passieren. Ehe sich aber zeigte, ob sich seine Ahnung als Wahrheit herauskristallisieren sollte, durchbrach etwas den Nimbus seiner Wahrnehmung und es war, als flöge der Hyuuga aus allen Wolken und kam hart auf einem formlosen Boden auf.

Junji öffnete die Lider und er spürte, wie sein Atem stockte. Ein Schweißtropfen perlte über die fahle Stirn, die im Licht der untergehenden Sonne wie die eines Leichnams wirkte. Der kribbelnde Schmerz in seinen Beinen verriet ihm, dass seine tranceartige Meditation von Erfolg gekürt worden war und sein Körper tatsächlich völlig reglos den gesamten Tag über verharrt hatte. Wenige Sekunden nur vergingen, ehe der Sannin sich akklimatisiert hatte und die erste Desorientierung wieder verloren war, die kurz nach seinem Erwachen um ihn gegriffen hatte. Er hatte es geschafft. In seiner Trance hatte er gesehen, dass es nicht darauf ankam sich die gesuchte Macht zu visualisieren. Jeder Aspekt, so hatte man ihm gesagt, würde zur Lösung des Rätsels in der Trance vorzufinden sein und tatsächlich, Details flogen an seinem geistigen Auge vorbei, die das Gefühl der Stärke nur vergrößerten.
Tief also sog Junji die Luft durch die Nase ein und konzentrierte das Chakra in seiner Lunge, sodass es ihn in allen Facetten durch die Adern hindurch zu fluten begann. Es war ein berauschendes Gefühl, dass jedoch zuvor einer gewissen Grenze unterworfen worden war. Einer Grenze, die es in seinen Augen auszuloten gab, was sich zu einer Aufgabe aufgetürmt hatte, die dem Hyuuga große Schwierigkeiten bereitet hatte. Nun aber, so glaubte er, war der lang ersehnte Moment gekommen. Immer weiter spürte er die Kraft seines Chakras in sich aufsteigen und die Luft um den Shinobi begann zu flimmern. Unter seiner Haut pulsierte jeder Herzschlag, der die Macht auch in die letzten Winkel seines Organismus zu verteilen versuchte. Junji spürte, wie vereinzelt Adern anzuschwellen begannen, ebenso wie seine Muskeln das enge Hemd unter ansteigende Spannung setzten. Langsam streckte er die Hand nach vorn und betrachtete seine Extremität, die sich so fremdartig anfühlte, aber doch so machtvoll. Wie von selbst, ohne das Spüren des sonst so üblichen Schmerzes kam er auf die Beine. Staub und kleine Steinchen stiegen entgegen der Schwerkraft um ihn herum auf und zeigten, dass die Macht in seinem Körper nicht gänzlich gehalten werden konnte. Auch dieses Gefühl kannte der Sannin von einer anderen Technik die er einst entwickelte, um sich vor seinem Clan zu beweisen. Als er aber die Faust niederfahren ließ und der Stein darunter barst, da wusste er, das Werk war vollbracht.

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Hyuuga Junji
"Künstler des Todes"


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