Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


Team

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Kagebüro

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Kagebüro

Beitrag von Tennō Asgar am Mi Jul 01, 2015 2:57 pm

~Das Gebäude indem der Kage haust und seine Arbeitet vertritt. Hier wohnt er auch gleichzeitig, in der Penthouse Wohnung. Es ist das höchste Gebäude in der Stadt und reicht fast bis zum Loch in der Decke.~
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Re: Kagebüro

Beitrag von Gast am Di Okt 27, 2015 1:39 pm

Sie musste gestehen, sie brauchte wahrscheinlich etwas - wenn nicht sogar deutlich - länger als wohl die meisten anderen Personen die versuchten vom Bahnhof irgendwie das Büro des Kages des Dorfes zu erreichen. Was aber nicht an ihrem unglaublichen Orientierungssinn lag, der manchmal echt zum wünschen übrig lies. In der Regel klappte es damit aber ganz gut. Sondern eher an der kleinen Tatsache lag. Das sie sowohl Städte dieser Größenordnung wohl eher seltener bisher in ihrem Leben gesehen hatte. Zumindest machte dieses Dorf, oder eher Stadt, einen größeren Eindruck als es das machte, aus welchem sie ursprünglich stammte. Und wenn man große Städte nicht ganz so gewohnt war, dann mangelte es den meisten doch eher an der Orientierung, als wenn sie in einem Landstrich waren, der ihnen eher bekannt war, oder dessen Regeln sie verstanden. An sich war es nicht schwer das hohe Gebäude auszumachen, zu welchem sie geschickt wurde, doch den Weg dahin zu finden war dann doch eine andere Geschichte. Für die Maßstäbe der Länder der Ninja, war dies aufjedenfall schon eine Metropole. Gezwungenermaßen musste sie Menschen nach dem Weg fragen, wobei die meisten ziemlich hilfsbereit waren, und landete so auch in so manchem Gespräch das enige Minuten ihrer Zeit in Anspruch nahmen. Zumindest waren hier nicht mehr so Menschen wie die eine Wache im Wachposten, der sie gleich als Mädchen erkannte. Obwohl eigentlich war es hier ja auch egal. Der Kage hatte nicht den Anscheint gehabt das er an ihr Geld verdienen wollte, oder die kleine Belohnung brauche würde und schätze ihre Informationen wohl auch nicht als allzu Bedeutsam ein. Weswegen er sie hier hin einlud wusste sie trotzdem nicht.

Irgendwann erreichte sie dann aber doch das hohe Gebäude, zu welchem sie sollte. Sie meldete sich an der Information, welche nahe dem Eingang gelegen war und auch wenn man hier auch nur so zur Hälfte informiert war, so lies man sie passieren. Wobei man ihr die Anweisung gab vor dem Büro zu warten und dieses nicht sofort zu betreten. Die Suche im Gebäude selbst war nicht ganz so schwer, dieses war logisch aufgebaut.
Sie setzte sich auf einen der Stühle vor dem Büro und wartete darauf Beachtung zu bekommen. Abgesehen von einigen Shinobi die vorbeikamen und sie musterten.
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Re: Kagebüro

Beitrag von Tennō Asgar am Fr Okt 30, 2015 12:09 pm

WAS SOLL DAS HEISSEN, DU HAST VERGESSEN DIESEN SCHEISS ANTRAG ABZULEHEN!? kam es lauthals aus dem Büro des Kage gebrüllt. Die Stimme sollte Masa durchaus vertraut sein, es war die Stimme des Mannes der sie vor ein paar Tagen hier ins Dorf eingeladen hatte. Die Stimme hallte so laut durch die Hallen, dass es kurz wackelte und dann ein Bild von der Wand fiel. Ok, das Bild war sowieso unnütz, allerdings kamen schon ein paar Leute die die Scherben auflasen. Im selben Moment hörte man aus dem Büro aber eine weitere Stimme Ich hatte eine Erleuchtung Gottes bekommen! Ich musste sofort losziehen und die niederen Dämonen des Abendlandes besiegen! Die Stimme kannte Masa auch. War dieselbe wie gerade eben. Klang aber thematisch gesehen ganz anders? DU HAST DICH DURCH JEDES RESTAURANT IN GANZ CHIKYÛ MIT MEINER KREDITKARTE DURCHGEFRESSEN! Dann war es erstmal kurz ruhig. Im nächsten Moment aber knallte die Tür auf und Asgar trat heraus. Stinksauer und mit einem bösen Blick, knurrend und gefletschten Zähnen. Die Tür knallte er wieder zu, lief an Masa komplett vorbei und wedelte mit einem Zettel umher. KIANA?! LEHN MAL DIESEN SCHEISS ANTRAG VON SAORI AB, INDEM SIE DAS BERGWERK FÜR IHRE BOMBENEXPERIMENTE MISSBRAUCHEN WILL. Asgar stürmte durch die Räume, man hörte nur dass er auf irgendwas draufschlug und es wieder kurz bebte. Eine leise Stimme hörte man von weitem. Lass mich raten. Esger mal wieder? Keine Sorge, das hab ich schon erledigt. Und von Asgar hörte man nurnoch ein Dem Himmel sei Dank, du bist ein Schatz. Mit langsamen Schritten lief der Kage zurück Richtung sein Büro. Er rieb sich über das Gesicht, seufzte tief und wirkte immernoch genervt und grummelte. Als er vor der Tür stand bemerkte er Masa. Schweigend sah er das Mädchen an, verschränkte die Arme. Nah, gut hierher gefunden? fragte er ganz frei von der Leber weg, bevor er wieder in sein Büro ging und mit einem Handzeichen ihr deutete ihm zu folgen. Im Kagebüro waren viele seltsame Sachen zu sehen. Einige Bilder, Aktenschränkte, Notizen und so weiter. Das seltsamste war aber - noch 2 Männer die genauso aussahen wie Asgar! Der Blonde ließ sich auf den Stuhl fallen und wandte sich wieder den Akten zu. Das sind übrigens Isgir und Esger, meine Doppelgänger. Nicht wundern. Er blickte sie nicht an, aktivierte nur das Chūshashin und ließ aus den Fingern seiner linken Hand Nadeln entstehen. Neben ihm stand ein Teller mit Sushi und er benutzte die Nadeln damit, sich die Sushi Teile aufzuspießen und in den Mund zu stecken. Mit der rechten Hand schrieb er etwas auf Papier. Er schaute Masa immernoch nicht an, da er gerade unterschreiben musste. Hast du Hunger oder Durst? Wir haben Sake, Tee, Kaffee oder Wasser da. Wenn du Hunger hast kannste mitessen. Dabei schob er den Sushi Teller ein bisschen in ihre Richtung und deutete mit der Nadelhand nach hinten auf einen Schrank auf dem "Getränkehalter" draufstand.
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Re: Kagebüro

Beitrag von Gast am Sa Nov 07, 2015 8:56 pm

Out: Sorry, ich habs voll verpennt, neben dem ZA und RL und so weiter. Sorry, wirklich. Leicht kacke von mir das du warten  musstest, auch wenn es nicht Absicht war.

Sie musste zugeben, das sie sich etwas erschrak als sie das laute Gebrüll aus dem Büro heraus hörte. Und zwar so sehr, das ihr erst im zweiten Moment, als sie das gebrüllte etwas sacken lies einfiel das sie diese Stimme sogar kannte. Also hatte es sich bestätigt der "Perverse" aus dem Wald war also wirklich der Kage des Dorfes..."Naja immermal was neues" murmelte sie leise für sich, wobei sie es wahrscheinlich auch hätte lauter sagen können, hier war schließlich niemand der es hören konnte. Und das weitere Gespräch das sie hörte, wobei man sagen musste das sie nicht so wirklich alles verstehen konnte, da nicht die ganze Zeit so gebrüllt wurde, schien für sich auch nicht mehr Sinn zu machen als der Anfang, wohl eher sogar noch ein Stückchen weniger..."Abendland? Restaurant? Schreiben die ein Gedicht?" Gerade als sie das gesagt hatte öffnete sich auch die Tür und ein wohl schlecht gelaunter und genervter Asgar kam aus dieser heraus und stapfte an ihr vorbei, als würde er sie garnicht wahrnehmen. Sie hob kurz die Hand und wollte etwas sagen, lies es dann aber doch bleiben und wartete einfach weiter auf ihrem Stuhl. Irgendwann würde er sie schon beachten, oder eher gesagt bemerken. Er kam zurück und verschwand wieder in irgendeinem anderen Büro, bevor die Brüllparade wieder von vorne los ging... Wobei sie zugeben müsste eine größere Explosion wäre bestimmt Interessant zuzusehen, solange sich niemand dabei verletzte natürlich.
Sie rechnete nicht damit das er sich in der nächsten Zeit wieder beruhigen würde, und stellte sich darauf ein hier noch eine längere Zeit zu verbringen, was dann aber doch nicht so sein sollte. Als er wieder zu seinem Büro kam begrüßte er sie doch, wobei es immernoch etwas gestresst wirkte:"Ääh Ja. Soll ich später wieder kommen? Du wirkst beschäftigt." Sie folgte seiner Gestik und betrat nach ihm das Büro, in welches auch Asgar gegangen war.
Etwas fehl am Platz schaute sie sich in diesem um und warf einen Blick auf so alles was sie finden konnte. Egal ob es Bilder, Notizen oder anderes war. Wobei sie sagen musste, von dort wo sie stand konnte sie auf den Notizen nicht wirklich was erkennen. Aber seine Ordnung war schon sehr "speziell". Die beiden anderen waren ihr eigentlich noch garnicht aufgefallen, zumindest nicht bis sie erwähnt wurde. Sie nickte beiden höflich zur Begrüßung zu und lies dem ein "Hallo." folgen.
Sie schüttelte schnell mit dem Kopf:"Nein danke, ich verzichte, aber guten Hunger.. Obwohl gegen ein Wasser hätte ich dann doch nichts."
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Re: Kagebüro

Beitrag von Tennō Asgar am Mo Nov 09, 2015 1:32 pm

Asgar knabberte weiter die Sushiteile von seiner Nadelhand, als sich Masa hinsetzte. Sie wollte kein Sushi, dafür aber eher was zu trinken. Auch wenn das eigentlich eine Geste war, dass sie sich selber was holen konnte, ließ es Asgar trotzdem jemand anderen machen. Seine Doppelgänger aber erstmal mussten Masa auf ihre eigene Art und Weise begrüßen. Esger, der religiöse Fanatiker stürmte sofort zu ihr, kniete sich vor sie hin und hielt ihre Hand fest Welch entzückendes Antlitz mir dort gerade geboten wird. Meine Augen brennen, von der Schönheit deiner Augen und meine Hände zittern mit dem Wissen in deiner Gegenwart verweilen zu dürfen. Die Hände zitterten nicht wirklich, aber egal. Sag mir du wunderschöner Junge, bei dem der heilige Gott wieder ein Meisterwerk erschuf. Willst du  mich heiraten und mit mir auf ewig den Sonnenuntergang bestaunen? Esger strahlte sie mit einem unglaublich bezauberten Gesichtsausdruck an. Der homosexuelle religiöse Fanatiker, das war Esger wie er leibt und lebt. Asgar seufzte nur, rieb sich die Hand über das Gesicht und meinte. Esger, Masa ist ein Mädchen. Lass deine Finger von ihr. Mach dich lieber nützlich und bring ihr ein Glas Wasser und mir nen Tee mit Schuss. Asgar schaute dabei seinen Doppelgänger grimmig an. Dieser war extrem geschockt darüber das vor ihm ein Mädchen stand. Nicht nur, dass Esger schwul war, nein er war auch frauenfeindlich wie sonst was. Einer der Gründe warum Asgar ihn immer dann rief wenn er einen weiblichen Gegner hatte. Esger grummelte und blickte Masa, dann asgar böse an. Langsam schlich sich der Religionsfanatiker zum Getränkehalter, nahm dort etwas Wasser heraus, füllte es in ein Glas und stellte es neben sich. Nebenbei aktivierte er auch noch den Wasserkocher und bereitete alles vor. Das Glas Wasser knallte er auf den Tisch vor Masa und mit einem bösen Blick schaute Esger von oben herab, bevor er sich schweigend wieder seiner Arbeit zuwand. Asgar derweilen war fertig geworden. Sowohl mit Essen als auch mit Unterschreiben. Er legte das Unterschriebene in einen Ablagestapel, faltete die Hände und schaute Masa an. Nah, überrascht von meiner Amtsposition? Plötzlich allerdings rumpelte es einmal kurz auf. Dann ein kleines Beben. Einige Unterlagen fielen aus dem Schrank, direkt auf Isgir drauf. Asgar drehte den Kopf nach hinten und runzelte die Stirn. Er blickte zu Esger Forest? Forest. antwortete ihr der Doppelgänger. Isgir kroch unter den Akten hervor und schaute betrübt zu Asgar Alles In Ordnung? wurde der Doppelgänger gefragt. Dieser winkte ab und sagte mit einer traurigen und depressiven Tonlage Nein, nichts ist Ok. Die Welt ist grausam und verdorben. Aber ich muss ja tortzdem weitermachen. Es ist alles so erniedrigend. So traurig. So kaputt. Warum kannst du dieses Elend nicht beenden? Asgar rollte mit den Augen und schaute wieder zu Masa. Isgir war der depressive Philosoph, Esger der religiöse Fanatiker. Seltsame Doppelgänger durchaus.

Nach einem kurzen Gespräch, merkte Asgar doch schon, dass Masa hier doch nicht bleiben wollte. Sie war ein freies Mädchen udn scuhte den Weg. Beide verabschiedeten isch voneinander und Asgar betonte, dass wenn sie Hilfe brauchte, er ihr zur Verfügung stehen könnte.

OW: Außengebiete, Amegakure nach einiger Zeit Timeskip
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Re: Kagebüro

Beitrag von Tencha Anda am So März 06, 2016 9:33 pm

Das Büro des Kagen. Jedes Mal aufs Neue war es für Anda ein eigenartiges Gefühl durch die Gänge zu wandern und in diesem Büro nicht ihre eigene Arbeit zu erwarten. Sie war nicht mehr der Schatten, der Chikyû leitete, nicht mehr in dem Amt in dem ihr Mann sie mehr unfreiwillig als freiwillig gesteckt hatte. Jetzt war es ihr Sohn. Jetzt erwartete sie ihren Sohn hinter der geschlossenen Tür. Auf dem Platz, auf dem sie früher gesessen hatte. Das einzige was noch an ihre Amtszeit erinnerte, war ihr eingereihtes Portrait neben all den anderen Schatten und neben dem von Asgar.
Um nicht zu viel Aufsehen über die eigene Person zu erregen, hatte sich Anda einen bodenlangen, dunklen, geschlossenen Umhang übergeworfen und die Kapuze ins Gesicht gezogen. Doch sie hatte lange nicht so viel Aufwand wie für eine Mission betrieben, um sich zu verbergen, für die hektisch hin und herlaufenden Menschen in diesem Gebäude jedoch ausreichend. Ihre Hand hielt ein kleines Mädchen, welches im Gegensatz zu der Person aufgeregt und fröhlich drein blickte. Ihr Gang war leicht tippelig, vielleicht sogar etwas tänzelnd und sie grüßte einen jeden Vorbeikommenden freundlich.
„ Oka-san?“ fragte sie dann plötzlich und die Frau mit den rot-blonden Haaren drehte ihren Kopf leicht nach schräg unten. Ihre Augen blickten dieses Kind verständnis- und liebevoller an, als sie es wohl je bei ihren Söhnen getan hatten. „ Können wir Forest besuchen?“ Ein Schmunzeln umspielte ihre Lächeln, dass dann für kurze Zeit zu einem lauten Lachen wurde. Sie konnte nur mit dem Kopf nicken. „ Ohja. Sie wird sich sicher sehr freu dich wiederzusehen und mich auch.“ Wobei ein Teil davon eine Art dreiste Lüge war. „ Schreist du vorher wieder Asgar an?“ „eh…“ Dieses Kind war tatsächlich zu schlau für die Welt. „ Hey einen Moment bitte, Fräulein. Ich stelle nur klar, was er falsch behauptet. Das musst du bitte mit ihm abklären!“ verteidigte sie sich empört und hatte dieses gereizten Unterton, wie immer, wenn sie etwas abstritt, dass ihr nicht passte. Das lag weniger an der Aussage ihrer Tochter sondern mehr an der Tatsache, dass Asgar sie bereits des Öfteren Liebhaberin genannt hatte. Es war ihr verdammter Ehemann gewesen!
„ Wir sind gleich da.“ Wandte sie sich erneut ihr zu, als sie die letzten Treppen überwunden hatten. Shiori war mit Anda zusammen in die Hauptstadt gereist. Ungewöhnlich war es jedoch, dass diesmal auch ihr jetziger Mann von der Partie war, der Geschäfte in der Hauptstadt zu erledigen hatte. Dadurch war die Reise zwar irgendwie angenehmer geworden für die Kleine, aber sie hatte sich noch nicht gänzlich erholt und war noch etwas müde. Sicher würde sie heute früh einschlafen. Doch momentan war sie noch quick lebendig. Sicher, im Gegensatz zu Anda, war sie auch die ganze Zeit getragen worden. „ Was hältst du davon, zu Forest bereits später vorzugehen? Du weißt ja wo sie wohnt und ich muss ihr e noch etwas vorbeibringen.“ „ Wieso? Musst du mit ihm was geheimes Erwachsenenmäßiges besprechen?“ Dieses Kind. Immer wollte es alles begründet haben. Seufzend rieb sie sich mit der freien Hand ihre Schläfe und schüttelte den Kopf. „ Weiß ich nicht. Erst mal werde ich mich nach seinem Siegel erkundigen. Es müsste ja bald wieder soweit sein. Und mich dann nach der Lage von Chikyû aus seiner Sicht erkundigen. Es wird sicher langweilig für dich. Und du könntest mir einen großen Gefallen tun wenn du ihr was überbringst. Für Pooky?“ „ Aber ich mag nicht alleine gehen.“
Ein ihr bekannte Gestalt huschte über den Gang und mit einer ausgestreckten Hand hielt sie diese auf. „ Entschuldigen Sie bitte?!“ rief diese empört aus. „ Ich habe es sehr eilig!“ „ Ayumi-san.“ Sagte Anda mit freundlichen Tonfall und schob ihre Kapuze nach hinten. „ Anda-sama! Verzeiht mir bitte. Ihr seid wieder zurück. Es freut mich. Euer Sohn ist noch nicht da.“ Sie wunk ab und schüttelte nur amüsiert den Kopf. „ Du lernst es nie, auch wenn ich weiterhin, dass du das –sama weglassen kannst. Und ja ich weiß. Wir wissen es schon. Könntest du mir einen Gefallen tun? Bevor du nach Hause geht’s, könntest du Shiori zu Forest begleiten?“ „ Ja natürlich, die Sadakos leben ja fast neben mir.“ Die alte Frau schob ihre Brille auf der Nase zu recht. Sie wirkte etwas streng und dennoch fit für ihr Alter. Schon damals als Anda Kage war, hatte die Frau hier gearbeitet und sie lieb gewonnen. Ihre innere Ruhe hatte ihr geholfen und damals war sie sogar Andas persönliche Sekretärin gewesen. Auch Shiori kannte sie bereits von früheren Treffen flüchtig und da es immer bei ihr extra Pookys und Zuckerstückchen im Tee gab, konnte sie der alten Dame nicht wiederstehen. „ Dann bis später.“ Sagte sie hastig mit einem Lächeln noch und huschte dann davon. Scheinbar hatte sie es wirklich eilig. „ Zufrieden Hime-chan?“ fragte Anda ihre Tochter und wuschelte ihr kurz durch das verräterische Haar. „ In Ordnung. Aber ich erzähle Oto-san, dass du mich wieder bestochen hast.“ „ Freche Göre.“ Stöhnte Anda und setzte einen genervten Gesichtsausdruck auf. Da würde sie sich ja wieder was anhören dürfen später. ‚ Unsere Tochter habe man nicht mit Süßigkeiten zu bestechen‘ „ Sei froh, wenn ich deinem Vater nicht alles erzähle.“ Konterte sie noch und öffnete schließlich die Tür zu Asgars Büro. Die Wache davor ließ sie passieren, immerhin hatte man sie jetzt bereits erkannt und er wollte sicher keine Tirade von ihr erleben. Letztendlich hätte sie die Tür dann zerstört und wäre einfach so hineingegangen.
Die Aussicht von hier oben, was das einzig Schöne gewesen. Shioris Hand loslassend, rannte diese gleich zu de Fenstern um hinaus zu spähen. Sie mochte die Aussicht genauso. Den Umhang ausziehend, packte sie ihn auf den Stuhl des Kagen und stellte sich hinter ihre Tochter. „ Schön nicht wahr?“ murmelte sie leise und blickte noch einige Momente nach draußen, ehe sie sich auf Asgars Stuhl setzte.
Aus einem ihrer Siegel holte sie einen Apfel und Pookeys hervor. Letztere warf sie ihrer Tochter zu, den Apfel aß sie selber und musterte währenddessen den Schreibtisch. Aufgeräumter als bei ihrem letzten Besuch. „ Willst du dein Malzeug?“ fragte die ehemalige Kage, beschwor es auch sogleich und reichte es Shiori. Anda hingegen beschwor ich ihre Kristallkugel, die sie benutzen würde, während sie wartete. Man konnte ja mal schauen, was besagtes Forestlein gerade tat. Shiori hingegen hockte sich auf den Boden, schlug ihr Malbuch auf und fing an darin Bilder auszumalen mit Buntstiften.

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Re: Kagebüro

Beitrag von Tennō Asgar am Mo März 07, 2016 4:45 pm

Ist das dein Ernst? FROST I TRUSTED IN YOU!!!!! hallte es in der Wohnung des Tsuchikagen, der großen Penthouse Wohnung im was weiß ich wievielten Stock umher, als Asgar die neueste Folge Dragonball Super anschaute. Ohne jetzt zu spoilern war Asgars Reaktion sehr auf der "Omg, what the fuck just happend" Seite. Er seufzte und schaltete seinen Fernseher aus. Man, das war depremierend. Das war richtig depremierend. Aber hey, the shot must go on und Asgar schaute auf seine Uhr. Eine STunde hatte er noch, dann müsste er langsam mal ins Büro. Also wäre mal aus dem Bett aufstehen angebracht. Und Anziehen. Und etwas Essen! Wobei, essen konnte er sich auch im Büro machen, also konnte er das auch überspringen. Asgar zog die Decke weg, stand auf und machte seine allmorgendlichen Übungen. 100 Liegestütze, 100 Sit-Ups, 10km Lauf. Ok, den 10 km Lauf den musste er auf dem Laufband machen. Nach seinem allmorgendlichen Training, das für ihn sowieso viel zu schwach war, hüpfte der Blondhaarige unter die Dusche und wusch erstmal den ganzen Schweiß von sich ab. Nachdem er mit seinen allmorgendlichen Ritualen fertig war zog er sich bequeme Klamotten an. Immerhin hatte er heute nichts großartiges vor, es war ein recht ruhiger Tag in Chikyû. Nach den Ereignissen in Amegakure war Ruhe wirklich etwas, das der Blonde brauchen konnte. Ein Hyuuga, so nah an der Grenze? Schickte Konoha jetzt schon so offensichtliche Spione, dass es schon peinlich war? Nein, das kann nicht sein. Das glaubte Asgar nicht. So blöd waren die auch nicht, oder?
Wie dem auch sei. Nachdem sich Asgar bequem angezogen hatte, stolzierte er froh die Treppen aus seiner Penthouse Wohnung nach unten. Frisch geduscht und vorbereitet ging er langsam nach unten als er vor der Türe zum Büro hängen blieb. Halt, Moment mal. Erstmal war diese Türe bereits geöffnet worden und da iwar irgendjemand drin. Bevor Asgar noch seine Augenbraue hochziehen konnte meldete die Wache vor der Tür bereits die Ankunft von Anda und Shiori. Asgar blickte mit großen Augen zur Türe, bis er realisierte was das bedeutete. Oh gott, er musste sich wieder mit Anda rumschlagen. Asgar zog scharf die Luft ein und seufzte. Naja, vielleicht wars ja nach dem 2345ten Mal endlich anders. Aber er baute nicht drauf. Somit drückte er die Tür nach außen, bemerkte sofort das Anda auf seinem Stuhl saß. Allerdings rief er gleich laut heraus Hey! Ich bin endlich da! Shiori! Komm her, lass dich drücken! Anda! Geh von meinem Stuhl runter, zum ich weiß nicht wievielten Male! Er hob beide Arme in die Luft, sprach euphorisch, bis Shiori auf ihn zurannte und er sie in die Arme schloss. Er knuddelte das junge Mädchen, seine Halbschwester, hob sie hoch und drehte sich im Kagebüro ein paar Runden. Halbwegs geschickt schloss er dabei die Tür hinter sich mit seinem Fuß und positionierte das junge Mädchen auf seinen Schultern bis er zum Tisch ging, gleich wieder Andas Kristallkugel erblickte und laut ausseufzte. Wehe du hast wieder die Einstellungen am Stuhl verstellt. Das machst du dauernd, wenn du hier ankommst. Mit diesen Worten schnappte er sich seine #1 Kage Chikyû Tasse und machte sich einen Tee. Er fragte in die Runde, bevor er sich zu seiner Kaffee und Teemaschine abwand Wollt ihr auch was? Du willst doch sicher nen Kakao, oder Shiori? Eigentlich wusste Asgar das nie so genau.
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Re: Kagebüro

Beitrag von Tencha Anda am Di März 08, 2016 8:01 pm

Da Anda die Tür nicht wirklich hinter sich geschlossen hatte, hörte sie, wie die Wache jemanden verkündete, wer in diesem Raum bereits wartete. Doch sie sah nicht auf, wusste die jünger aussehende Frau doch genau, wer gleich vor ihr stehen würde. Zumal das Beobachten der anderen um einiges spannender war, als ihren Sohn beim Hereintreten zu beobachten. Ihr Sohn. Er war es und er war es im Grunde auch wieder nicht. Nicht von ihrem Fleisch und Blut, doch auch nicht von dem ihres Ehemannes, den er als Vater akzeptiert hatte. Es war gut gewesen, denn so hatte er wenigstens ein Elternteil gehabt, welches ihn von Anfang an geliebt hatte. Noch heute sah Anda ihn an und erblickte seine Züge. Nicht in seinem Aussehen, aber seinem Handeln. Doch es half alles nichts, sie hatte es damals ‚vergeigt‘. Nachvollziehbar oder nicht, sie erhoffte sich für ihre Tochter tatsächlich eine Mutter zu sein. Shiori hatte irgendwann ausgehört zu fragen und es ziemlich schnell akzeptiert, dass er sie nicht nannte wie sie es selbst tat.
„Wusstest du, dass Forest mit dem Ota-Jungen nun zusammen ist?“ stellte sie fragend in den Raum ohne darauf zu reagieren, was er gerade ihr zugerufen hatte. Somit blieb sie noch eine Weile auf dem Stuhl sitzend, ehe sie sich von der Kugel los reißen konnte. Sie versiegelnd, stand sie letztendlich auf und ging auf Asgar zu. Ihr Mantel lag zwar immer noch auf dem Stuhl, Shioris Malsachen auf dem Boden verteilt, doch darum scherte sie sich zunächst nicht. Ein Lächeln huschte über das jung gebliebene Gesicht, das ihr Aussehen zeigte, wie es damals in seinem Alter gewesen war.
Das kleine Mädchen war ungestüm ihm gegen gelaufen. Jedes Mal freute sie sich ihren großen Bruder zu sehen, auf dem man immerhin auch mächtig stolz sein konnte. Er war noch viel interessanter als die anderen drei, denn schließlich konnte nur Asgar explodieren. „ Und? Und?! Hast du dir es überlegt? Wirst du für mich in einem Feuerwerk explodieren? Oh bitte!“ quengelte sie erneut während sie in die Hände klatschte, voller Vorfreude über das entstehende Bild in ihrem Kopf. Allerdings verlor sie dadurch kurz den Halt auf den Schultern von Asgar und das Wanken ließ sie sich schnell wieder festhalten.
Anda fuhr sich über die Szene raufend durch die Haare. „ Shiori, lass deinen Bruder damit zufrieden. Er wird nicht explodieren, wir wollen ihn uns noch ein wenig bewahren, nicht wahr?“ tadelte sie das Mädchen und kam hinter dem Schreibtisch ihres Sohnes hervor. „ Ja, damit du etwas zu tun hast.“ Gab sie frech ihm zurück und konnte sich ein schelmisches Lächeln nicht verkneifen. Die Wahrheit war allerdings, dass sie sich lediglich darauf gesetzt und rein gar nichts verändert hatte. Shiori hatte er mittlerweile abgesetzt und sie hatte sich zurück zu ihren Malsachen gesetzt. „ Nein, eine Schokolade… bitte. Oder einen Pookey Tee!“ „ Ich habe dir schon einmal erklärt, dass man aus Pookeys keinen Tee machen kann.“ Seufzte Anda genervt, gab es jedoch auf, es noch einmal ihrer Tochter zu erklären, die einen Blick aufsetzte, welcher ihr verdeutlichte, dass es sinnlos wäre. „ Ja, Asgar macht dir sicher einen Pookey-Tee.“ Gab sie nach und hatte damit wunderbar das Problem auf ihn abgeschoben. Vergnügt quiekte sie kurz auf. „ Aber denk dran, das Ayumi bald hier sein wird.“ „ Ich trinke ganz schnell!“ beteuerte sie.
„ Ich nicht.“ Beantwortete die ehemalige Kage dann endlich den Teil der Frage, welcher auch an sie selbst gerichtet war. „ Daisuke hat geschäftlich etwas in der Hauptstadt zu unternehmen, weshalb ich früher als erwartet hier eingetroffen bin. Dein Siegel hält noch?“ fragte sie sachlich mit einer Stimmlage, die ernster klang als zuvor. In dieser Sache war sie nicht zu scherzen auferlegt und es war ihr wichtig, dass das Fuuin hielt. Es würde dem Land und ihrem Sohn schaden, wäre es anders. Die Stimme erinnerte an eine Zeit, wo sie noch von Pflicht erfüllt ein ganzes Land lenken musste und harte Entscheidungen zu treffen hatte. Nur selten sah man diese verantwortungsvolle Seite noch an ihr, die sie gut in ihrem inneren verbarg, aber da war. „ Es freut mich, dass es dir gut zu gehen scheint.“ Ließ in einem leiseren Ton verlauten, als der blonde Riese neben ihr stand und sie kurz eine Hand auf seine Schulter gelegt hatte. Die Distanz die zwischen ihnen geherrscht hatte, hatte sie mit wenigen Schritten überwunden gehabt. Es waren tatsächlich ernst gemeint, liebevolle Worte, die Asgar aber sicher eher noch als Floskel abtun würde als als mütterliche Fürsorge. Sie war nicht die beste Mutter gewesen, dass stimmte, aber dennoch hatte sie sich immer um die Sicherheit der Söhne gesorgt und ein Auge auf sie gehabt. Doch die Vergangenheit war nicht zu verändern und wenn Asgar sie als solche betrachtete, würde es sie nicht kränken.
Wieder alleine vor dem Schreibtisch stehen, stemmte sie eine Hand in die Hüfte und betrachtete ihn genauer, wobei ihr Blick rasch auf die Glaswand hinter ihm Draußen war das übliche Leben zu erkennen, doch etwas störte sie. Noch konnte sie nicht sagen was es war. Irgendetwas in der Luft. Vielleicht bildete sie es sich ein und suchte lediglich erneut eine Herausforderung. „ Es ist gut, dass ich eher hier bin. Ich bin heute nicht nur wegen dem Siegel gekommen, aber das hast du dir bereits gedacht. Nein und auch nicht um deine Sake Fässer zu stehlen oder um eine Mission zu bekommen. Wobei du hast nicht gerade zufällig eine?“ Sie konnte sich den letzten Teil einfach nicht verkneifen. „Ich habe meine Augen und Ohren längst nicht mehr überall. Was ist in der zwischen Zeit passiert?“
Ein klopfend durchbrach die Stille, welche sich kurz nach Andas Frage eingestellt hatte und knarzend wurde die Tür zum Büro geöffnet. Sie sollte wohl geölt werden. „ Es tut mir Leid, dass ich störe, Asgar-sama. Aber ich würde jetzt gehen Anda-sama.“ „ Ah, Ayumi-san. Ja danke nochmal. Sie kommt sofort. Na los Shiori, trink deine Tasse noch aus.“ Sprach den letzten Teil an ihre Tochter gewandt aus, welche nun den letzten Schluck nahm. Die Tasse ihrer Mutter reichend, sammelte sie das Malzeug auf und hielt es vor ihre Brust. Ihre Tochter zu der Tür geleitend, entsiegelte sie eine kleine Jacke, die nur Shioris sein konnte. Sowohl von der Farbe als auch von der Größe her. Und eine Schriftrolle, welche wie eine Missionsschriftrolle aussah. „ Könnten sie das bei Forest noch mitabgeben? Danke. Pass auf dich auf, Shiori-chan und geh Forest nur ein wenig auf den Geist. Und grüß mir den Ota-Jungen, der scheint ihr ja gar nicht mehr von der Pelle zu rücken.“ Sie strich ihr durch ihr wirres Haar, ließ die beiden ziehen und wandte sich wieder Asgar zu, nachdem die Tür geschlossen war. Die ältere Frau war nun mit dem kleinen Mädchen vor, sie fand, dass es der Stimmung des Raumes etwas Ernsteres gab. „ Also?“ erinnerte sie damit an ihre Frage.

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Re: Kagebüro

Beitrag von Gast am Do März 10, 2016 10:48 pm

First Post
„Puh, hier sind wir“, stieß der Mann in einem erschöpften Tonfall hervor und blieb langsam auf der Stelle stehen. Hinter ihm verharrten drei weitere Personen, die in ihrer Mitte einen Teamkollegen stützten. Auf der Mission gab es eine kleinere Auseinandersetzung, die für den einen oder anderen sehr schmerzhaft ausfiel. Die gestützte Person hatte ein Kunai ins rechte Bein bekommen, wodurch für ihn jeder Schritt zur einer Qual wurde. Sie konnten sich dennoch glücklich schätzen, dass es nur bei einer so harmlosen Verletzung geblieben war und, dass sie keine Toten beklagen mussten.
Alles im allen war der Teamleiter zufrieden mit dem Erfolg der Mission gewesen. Kaum hatte er das Dorf erreicht, spürte er, dass er sich wieder etwas entspannen konnte. Aufgrund des verletzten Teammitgliedes waren sie länger unterwegs gewesen als sie anfänglich planten. Damit musste man wohl oder übel zwischendurch rechnen.

Der Teamleiter – ein großgewachsener Mann mit einer Mischung aus gräulichen-schwarzen Haaren - wandte sich zu seinen Leuten herum und musterte alle noch einmal eingehend. Vor ihm standen drei jüngere Chuunin, die vom Alter her aller höchstens 16 oder 17 waren. Er hatte sie auf diesem Auftrag begleitet um ein Auge auf ihre Zusammenarbeit und Teamfähigkeit zu werfen. Normalerweise konnten Chuunin Aufträge der Art gut alleine meistern. Sie waren immerhin auch teilweise in der Lage Teams zu führen. Dennoch erwies es sich als notwendig die Chuunin gerade in dem Alter noch zu beobachten.
„Ihr habt gute Arbeit geleistet“, lobte der Mann mit ruhiger Stimme und zeigte ein kleines, kaum erkennbares Lächeln auf den Lippen. Seine Mimik wurde daraufhin wieder strenger.
„Bringt Isamun besser ins Krankenhaus. Ich werde mich um die Berichtserstattung kümmern.“
Er hätte natürlich mit ins Krankenhaus gehen können, aber das Zwischenmenschliche lag ihm nur bis zu einem bestimmten Punkt. Zudem konnte er sich wirklich besseres vorstellen als in einem Krankenhaus seine Zeit Todzuschlagen. Die drei Chuunin weigerten sich glücklicherweise nicht gegen seinen Befehl und verabschiedeten sich von ihm. Nachdem sie in der Ferne verschwunden waren, stieß der Mann erneut die Luft hervor.
„Gute Arbeit, Sano. Alle drei sind lebend nach Hause gekommen“, lobte er sich selbst in einem flüsternden Tonfall und wandte sich langsam herum. Sein Weg sollte weiter zum Kage gehen.

Auf dem Weg zu dem Gebäude konnte Senju Sano nur erneut feststellen, wie erleichternd es sein konnte, wenn eine Mission gut verlaufen war. In den letzten Jahren wurde zwar alles irgendwie zu einer Routine, aber es nahm ihn kaum merklich mit wenn sie Tode beklagen mussten. Das Gefühl des Erfolges beflügelte ihn leicht, wodurch er seine Hände in die Taschen schob und mit ruhigeren Schritten seinen Weg fortführte. Auch ihn packte inzwischen eine gewisse Trägheit und die Müdigkeit kroch ihm langsam den Rücken hinauf. Der Tag war für ihn noch lange nicht zu Ende. Allein der Gedanke ließ ihn bereits leise Gähnen. Heute Abend stand für ihn noch eine Clanversammlung an, bei denen sie monatliche Entwicklungen besprachen und Entscheidungen festlegen mussten. Am liebsten wäre er in sein Bett gesunken und hätte die Clanversammlung verschoben. Als Clanoberhaupt der Senju konnte er sich so etwas jedoch nicht erlauben. Die Mitglieder zählten auf seine Anwesenheit.
Er stieß erneut leise die Luft aus den Lungen und fuhr sich mit einer Hand durch seine hellen Haare hindurch. Gleich danach betrat er bereits das Gebäude des Kage und sah sich in seinem inneren kurz um.
In seinen 39 Jahren war der Mann so oft schon in diesem Teil des Gebäudes gewesen, dass er vermutlich Blind oder in völliger Dunkelheit den Weg bereits gehen konnte. Am heutigen Tag betrat Sano das Gebäude derartig in Gedanken versunken, dass er in dem Raum erst einmal blinzelnd stehen blieb. Was wollte ich?
Seine Augen blickten umher, suchten nach einer Antwort und entdeckten sie gleich daraufhin. Bericht, richtig. Auch wenn seine Gedanken bereits zu Hause hingen, in seiner gemütlichen Single-Wohnung mit Blick in die schwärze, zwang er sich dazu die Feierabendslaune etwas beiseite zu schieben und eine geschäftliche Mimik aufzusetzen. Als er an der Anmeldung ankam – man konnte es vermutlich so nennen, kam ihn ein kleines Mädchen mit einer älteren Frau entgegen. Er musterte sie kurz, verfolgte sie mit seinem Blick und sah zurück zu der Frau, die ihm Abhilfe geben sollte.
„Guten Tag, Senju Sano. Ich wollte wissen ob Tenno-sama anwesend ist. Ich hätte einen Bericht für den Tsuchikage“, erklärte er in einem weiterhin geschäftlichen Tonfall und blickte kurz auf seine Uhr, „Ich weiß ich bin zu spät damit. Könnten Sie bitte nachfragen, ob er Zeit hat?“ Fragend blickte er von der Anzeige seiner Uhr hinab zu der Frau. Kein Lächeln zierte seine Lippen. Erst als er bemerkte, dass seine Bitte dadurch etwas befehlend klang, zwang er sich ein kleines Lächeln auf. Es wirkte nicht sonderlich echt, auch wenn man das nicht genau beurteilen konnte. „Bitte“, fügte er dann noch leise hinzu und verfolgte damit nur das Ziel etwas Sympathie zu gewinnen. Zwar war er nicht unhöflich, aber er gehörte zu der Art Mensch, die das bitte nicht zu oft verwenden wollten. Dann verlor es irgendwie an einen bestimmten Wert.

Er wartete also ab und hoffte das der Tsuchikage anwesend war. Das er hier persönlich rein schneite, lag wohl mehr daran, dass er sich etwas vor der langen Version eines Berichtes drücken wollte. Wenn der Kage ein kurzes Statement bekam, musste er später im Bericht nicht allzu ausschweifende Erklärungen schwingen und konnte sich kurz halten. Lange Berichte kamen bei ihm zu dem erst Monate später an und wirkten immer so als wären sie auf dem Weg zum Büro des Kage irgendwie verloren gegangen und irgendwann dann wieder aufgetaucht. Das übliche Dilemma mit ihm.
Habe ich überhaupt alle Berichte schon abgeben? Mir ist so als hätte ich einen vergessen…oder zwei?
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Re: Kagebüro

Beitrag von Tennō Asgar am Di März 22, 2016 1:03 pm

Von Zeit zu Zeit war so ein Besuch auch was Feines. Immerhin war es mal Abwechslung von den langweiligen Aktivitäten die er sonst so hatte. Auch wenn er mit Forest und diesem Riesendorf genug Abwechslung hatte, kam Anda doch eher selten zu ihm ins Kagebüro. Und dann konnte man sich doch eigentlich auch drüber freuen? Deswegen grinste er auch innerlich ein bisschen als er anfing den Pokey Tee zu machen. Und Shiori war auch eine angenehme Abwechslung, weil sie ein bisschen "Outside of the Box" dachte. Sie hatte immer so komische Ideen, wie das Asgar explodieren sollte. Ok, theoretisch könnte er das und sich auch wieder zusammensetzen. Aber es tat halt saumäßig weh, ne? Irgendwie erinnerte sie ihn an Saori. Vielleicht wenn sie mal älter wurde, würde er Saori für sie beauftragen, das wäre eine lustige Idee. Als Anda das Verhältnis von Ao und Forest erwähnte, verzog er ein bisschen die Lippen und rollte die Augen nach oben. Er tippte ein bisschen auf der Maschine herum und sie fing an Wasser heiß zu machen. Er kramte einen Teebeutel aus dem Schrank und während er auf die Wärme wartete, drehte er sich zu zu den Beiden um. Aye, weiß ich. Hab den auch schon getroffen. Ist'n komischer Kauz aber hat eigentlich ein gutes Herz. Die beiden sind zwar wie Feuer und Wasser aber ich glaube, dass ergänzt die Beiden so gut. Wenn er so drüber nachdachte, ja das passte gut. Asgar freute sich ja auch das Forest jemanden gefunden hatte, der sie liebte. Asgar hätte diese Rolle niemals übernehmen können! Forest war für ihn Familie, niemand die er auf der Basis einer Beziehung lieben konnte. Sie war für ihn wie eine Schwester, nicht eine Geliebte. Eine Mitstreiterin und ein paar seiner Augen und Ohren im Dorf, die ihm unter die Arme griff. Der Tee war dann fertig und Asgar reichte die heiße Tasse Shiori. Vorsicht, ist noch heiß! So warnte er das junge Mädchen, aber sie war sowieso aufgeweckt, sie wusste das sowieso schon. Als Anda dann die Sache mit dem Siegel erwähnte, blickte Asgar sie nicht an. Er ging in seinem Kopf seinen Zustand durch. Das Trainig heute morgen, an dem er öfters festmachte wie gut das Siegel noch hielt war in Ordnung. Auch wenn er in letzter Zeit schlechter einschlief, aber das war ja normal. Er nahm sich seine Tasse Tee und schüttete etwas Sake hinein. Zum Tisch wandernd, meinte er dann zu Anda Sollte gehen. Ein paar Einschlafschwierigkeiten, aber wenn deine Nacht sowieso nur 6 Stunden hat wird das auch irgendwann irrelevant. Er grinste. Er nahm das eher auf die leichte Schulter, immerhin merkte er sofort wenn sein Siegel wirklich sehr schwer angekratzt war. Und dann war er der erste der bei Anda war, damit das Ding wieder wirklich hält. Und vorallendingen wenn sie dann noch wieder so nett war. Es wirklich eine nette Geste und jetzt würde erstmal Zweisamkeit gefördert, nachdem Shiori aus dem Raum gebracht wurde. Asgar setzte sich bei ihrer ernsten Frage an den Tisch und kramte den Missionsbericht von Forest heraus. Er reichte ihn Anda und während sie den Bericht öffnete und wahrscheinlich überflog machte es sich der Blonde in seinem Stuhl bequem, faltete die Hände und begann zu erzählen. Forest und Mizu Das Mizu Ao war musste Anda ja nicht wissen haben eine kriminelle Organisation innerhalb des Dorfes aufgedeckt, die mit Waffen experimentieren. Leider konnte der Anführer fliehen. Dann hab ich noch ein paar beunruhigende Meldungen von Rekki aus der Wüste bekommen, da soll anscheinend eine Pyramide aufgetaucht sein, aber das seh ich eher als Nebensache an, da mich diese Mafia Sache wirklich beunruhigt. Asgar stand auf und blickte zum Fenster raus. Diese Ruhe und der Frieden war schon shcön, aber ein sechster Sinn für Probleme täuschte sich selten. Gut, bei Asgar war es kein ausgepräter Sinn für Gefahren, sondern eher Erfahrung. Nachdem draußen der Baumflüsterer herumstand und durch Ayumi-san hereingebeten wurde, ertönte nach dem Klopfen ein deutlich höhrbares Herein.
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Re: Kagebüro

Beitrag von Tencha Anda am Fr März 25, 2016 1:37 pm

Das Forest nun jemanden fürs Leben gefunden hatte, freute sie tatsächlich, wenn gleich sie für ihr eigenes Wohl hoffte, dass sie gefälligst nicht auf die Idee zu kommen hatte, nun von Anda los zu kommen. Die längste Schülerbeziehung führte sie wohl mit der Sadako und wohl auch die innigste. Einige hatte sie bereits in den letzten Jahren unter ihre Fittiche genommen, doch Forest war etwas Besonderes. Nur mit ihr plünderte sie das Essen aus Restaurants, betrank sich und hinterließ gerne mal eine Spur der Verwüstung, wenn es zu einer Kneipenschlägerei kam. Doch dieses Mädchen hatte auch bereits viel von ihr gelernt. Als Schwertkämpferin hatten sie schon so einige Duelle ausgefochten und Anda ihr bei anderen Trainingseinheiten geholfen. Dieses Mädchen hatte das Zeug zu großem und es würde sie nicht wundern, wenn sie nicht sogar es schaffen würde Kage zu werden oder zumindest eine Bestie. Vielleicht hätte sie sogar Forest damals zu ihrer Nachfolgerin bestimmt, doch sie war noch zu unerfahren, zu jung gewesen. Mittlerweile waren sieben Jahre seit Kogoros Tod vergangen. Sieben Jahre die in ihrem Alter nicht so viel bedeuteten wie in dem des Mädchens. Sie konnte ein Schmunzeln nicht unterdrücken als sie daran dachte, dass Forest und Ao vielleicht bald Kinder haben würde. Sie wäre sicher eine bessere Mutter als Anda es für ihre Söhne gewesen war. Aber nichts war daran zu ändern und im Grunde war Asgar dennoch zu einem großartigen Mann heran gewachsen. Etwas dickköpfig, laut und eigenwillig vielleicht aber ein guter Anführer. Meistens. Er hatte diesem Land jedoch mehr Ruhe gegeben als sie es in ihrer Amtszeit vermocht hatte zu tun, vielleicht weil er in dieser Aufgabe tatsächlich aufging und es lieber tat als sie. Während sie Asgar so ansah, überlegte sie, ob er nicht auch langsam mal für eine Beziehung reif war. Schließlich ging er bald auf die 40 zu oder zumindest auf die Mitte zwischen 30 und 40. Der Gedanke an einen verheirateten Asgar als Familienvater kam ihr dann aber doch so merkwürdig vor, dass sie ihn wieder zur Seite schob.
„ Sarada könnte dir sicher dagegen etwas herstellen.“ Schlug sie vor. Ihre Schwester würde als Ärztin sicher einen Rat gegen Einschlafschwierigkeiten kennen, obwohl sie es selbst genau kannte, was es bedeutete ein Kage zu sein. Langdauernder Schlaf gehörte nicht unbedingt dazu. Am Anfang hatte sie sich tatsächlich häufiger etwas von ihrer Schwester geben lassen, um am nächsten Tag trotzdem fit zu bleiben, doch diese hatte ihr irgendwann nichts mehr gegeben mit der Begründung, sie müsse andere Wege als dauernde Medikamenteneinnahme finden um zu schlafen bzw. am Tag wach zu bleiben. Und das hatte sie dann auch. Doch ihr Adoptivsohn würde es schon wissen, wie er es am besten handhabte, denn auch für ihn waren es jetzt immerhin schon sieben Jahre in seinem Amt. Genug Zeit um sich einzugewöhnen. „ Gut, ich bin noch länger hier, wenn es anders wird.“ Kommentierte sie nur zu dem Siegel, wohlwissend, dass er die Wahrheit sprach. In diesem Punkt würde er sie nicht anlügen, wahrscheinlich weil er selbst wusste, welche Gefahr es bergen konnte. Für das Dorf und ihn selbst.
Als Shiori aus dem Raum war, blieben sie alleine zurück und wäre dort nicht Andas Stimme gewesen, wäre sicher die Stille zurückgekehrt. Doch mit ihrem einzelnen Wort wollten sie Asgar an ihre Frage erinnern. Anstatt einer Antwort bekam sie zunächst eine Schriftrolle, welche sie dankbar nickend entgegen nahm und seinen folgenden Erklärungen lauschend, öffnete sie diese. Nur ein schnelles Überfliegen und sich das wichtigste merkend, rollte Anda sie dann wieder zusammen und legte sie auf den Tisch zurück. Nicht viel war passiert und dennoch genug, um schwerwiegend sein zu können.
„Habt ihr die Waffen sicherstellen können? Oder Unterlagen? Hast du ihn verfolgen lassen?“ fragte sie bezüglich dem Anführer. Beunruhigend zu wissen, dass so jemand noch draußen herum lief und sich vielleicht eine weitere Organisation aufbaute um mit seinen Experimenten fortzufahren. „ Ich denke, dass sie wohl zu den Unruhestiftern gehörten, oder?“ hakte sie nach. Schon seit längerer Zeit hatte Chikyû immer wieder mit sich selbst zu tun. Das Reich unter der Erde war teilweise zu groß, als das an ihren Rändern nicht doch immer Unruhen entstanden. Asgars Reformen hatten sicherlich geholfen, aber nicht alles hatte man im Keim ersticken können. „ Eine plötzlich auftauchende Pyramide in der Wüste? Ich stimme dir zu, dass die Sache mit den Waffenexperimenten gefährlich ist, aber das sollte auch nicht ignoriert werden. Schick zumindest einen Spähtrupp. Ein solches Gebäude taucht nicht aus dem Nichts aus und ein einzelner Sandsturm hätte sicher auch nicht diese Wirkung.“ Gab sie zu bedenken. Sie stimmte Asgar zwar voll zu, dass das Hauptaugenmerk jetzt auf die erste Angelegenheit gesetzt werden sollte, aber das andere sollte nicht vergessen werden. Wer wusste schon, was das zu bedeuten hatte? Er blickte jetzt aus dem Fenster, sodass er ihr gar nicht so genau klar war, ob er ihr tatsächlich zugehörte hatte oder nicht. Aber bevor sie sich weiter darüber mit ihm unterhalten konnte, klopfte es bereits. Asgar rief ‚Herein.‘ und der Clanführer der Mokutonnutzer trat ein. „ Senju-atama.“ Begrüßte sie ihn höflich und konnte sich ein leichtes Grinsen nicht verkneifen, wie immer wenn sie jemanden begrüßte. Es zeigte eher ihre gute Laune momentan, als Respektlosigkeit. „ Ihr wollt sicher etwas von Asgar, wenn ihr hier seid. Etwas Persönliches?“ Man konnte ja zumindest so tun als wäre man höflich. Im Grunde würde sie entweder vor der Tür sowieso mithören, es später durch jemand anderes erfahren oder einfach drin bleiben. Andererseits konnte sie tatsächlich sehr respektvoll und verständlich sein, etwas das sie vor allem in ihrem eigenen Amt als Kage gebraucht hatte, wo sie viel öfter ernst und nachdenklich erschienen war als zur jetzigen Zeit. Die abgegebene Verantwortung trug sie zumindest Äußerlich mit anderer Mimik.


out: @Asgar, ich weiß nicht, was in dem Bericht stand, da ich nicht gefunden habe. Falls die Beantwortung ihrer Fragen dadrin standen, dann ignoriere sie ^^

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Re: Kagebüro

Beitrag von Gast am So März 27, 2016 5:46 pm

Der Senju hatte eigentlich nicht damit gerechnet, dass der Tsuchikage derzeit Zeit besaß oder ihn zumindest ein paar Minuten länger warten lassen würde. Sano wäre das nicht sauer aufstoßen. Im Gegenteil, er hätte sich einfach irgendwo hingesetzt und sich etwas entspannt bis man Zeit für ihn fand. Statt zu warten, bat man ihn gleich sofort weiter und er zeigte für Sekunden ein Funken von Überraschung in seinem Gesicht.
„Oh. Erfreulich diesmal nicht solange warten zu müssen“, wandte er seine Worte an Ayumi und schenkte ihr kurz ein leicht gezwungenes Lächeln. Er war zu müde sich mehr Mühe zugeben und etwas freundlicher zu wirken. Als Ayumi an die Tür klopfte, hörte man von drinnen deutlich ein heran. Sano straffte die Schultern leicht – wie immer wenn er dem Befehlshaber des Shinobidorfs gegenüber trat. Für ihn war der Tsuchikage eine Respektperson – ein Leitbild ihres Dorfes. Egal, ob er ein paar Jahre jünger war. Seine Loyalität galt zumindest ihm.
Nachdem die Tür ins Büro geöffnet wurde, trat Sano langsam an der Frau vorbei und blieb stehen. Sein Blick traf zuerst den Tsuchikage, der am Fenster stand und raus sah. Dann erkannte er auch Anda – die ehemalige Kage wieder und blinzelte ihr kurz entgegen. Immer wenn er sie sah, erinnerte sich an die eine oder andere Begegnung mit ihr. Die Überraschung sie zu treffen, konnte man deutlich in seinen Gesichtszügen ablesen. Es war immerhin lange her als er sie das letzte Mal sah und danach versuchte er meistens ihr aus dem Weg zu gehen. Vermutlich ein etwas angegriffenes Ego und die Hoffnung, dass er ihr nie wieder betrunkenen begegnete.
„Guten Tag, Tencha-sama“, begrüßte er dann Anda in einem respektvollen Tonfall, den er auch sonst immer ihr gegenüber zeigte, „Ich bin nicht wegen etwas persönlichem hier, sondern eher um über den Erfolg der Mission zu berichten“, erklärte er ihr dann ruhig und musterte sie kurz eingehend. „Es freut mich aber Sie einmal wiederzusehen. Es ist ja nun… schon etwas länger her.“ Die Worte waren sehr vorsichtig ausgedrückt und gewählt. Für Smalltalk war allerdings derzeit keine Zeit. Er wandte stattdessen seinen Blick von der Frau ab und blickte zu Asgar, der noch immer am Fenster verweilte.
„Tsuchikage-sama… es tut mir Leid Sie zu stören. Ich werde Sie nicht lange aufhalten“, entschuldigte er sich dann zunächst, um keinen falschen Eindruck zu erwecken. Er wollte immerhin nicht als unhöflich gelten, auch wenn er das durchaus sein konnte.
„Oder komme ich gerade ungelegen?“ Er sah wieder zu Anda und fragte sich tatsächlich, was sie hier wohl machte. Dummerweise war er nicht neugierig genug, um sie direkt danach zu fragen. Zumal er seine Nase recht selten in fremde Sachen steckte.
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Re: Kagebüro

Beitrag von Tennō Asgar am Mi Apr 06, 2016 2:40 pm

Asgar als Familienvater war wirklcih eine Vorstellung die sich in weder seinem noch einem anderen Kopf wirklich festgesetzt hatte. Und mal ehrlich, es war auch schon etwas schwer für den Blondhaarigen jemanden zu finden der passte. Immerhin blieb er nur durch ein bisschen Chakratinte unter seiner Haut bei klarem Verstand, welche Dame will und wird sich sowas schon antun wollen? Er fand Ao ja sowieso schon komisch und er als Frau hätte wohl nie mit ihm zusammengepasst. Aber das war ja nun eine Geschichte für eine andere Zeit, oder eben eine die niemals existieren sollte. Passt. Weniger Schlaf, mehr Zeit zum Trainieren. Klar, Asgar würde Anda niemals anlügen, aber er war auch etwas locker. Das die Schlafstörung davon kam, das sein Siegel lockerer würde hatte er nicht wirklich bedacht. Er sah das Ganze einfach positiv. Je weniger Zeit er zum Schlafen hatte, desto mehr konnte er auf das Training verwenden. Und das war dann auch wieder positiv nicht wahr? Immerhin ging Asgar auf die Vierzig zu, irgendwann würde sein Körper nichtmehr so mitmachen wie er wollte und dann sah das Ganze blöd aus.
kommen wir aber wieder zurück zu den Ereignissen in der Wüste. Asgar schaute aus dem Fenster, kniff die Augen leicht zusammen. Ich hab ein sehr blödes Gefühl. Es sollten schon Leute auf dem Weg sein. Vielleicht schick ich Rekki hin, mal schauen. Das ungute Gefühl bestand trotz alledem. Aber mal schauen was das werden würde, Asgar war auf alles gewappnet was auch kommen möge. Oder schon gekommen war. Ehehehe, Zeitparadoxon.
Wie auch immer. Als das Oberhaupt der Senju zur Türe hereintrat, drehte sich Asgar zu ihm um und lächelte. Der Kerl war lustig. Nicht nur das Senju Oberhaupt und damit ein Verwandter von Ayumi sonderna uch ein recht netter Geselle. Aber viel zu förmlich, was an sich nichts schlechetes war, aber Asgar war anderes gewohnt. Moin, Sano. Ach, hör auf mit diesen förmlichen Floskeln, mein Name ist Asgar. Er winkte ab. Ständig sprachen ihn die Leute mit Tsuchikage-sama oder allgemein sama an und irgendwie mochte er das nicht. Ihm gefiel die Vorstellung nicht sich durch einen Titel über andere Leute zu stellen. Deswegen sollte ihn jeder duzen, auch wenn er den Respekt des Senju sehr schätzte. Er setzte sich auf seinen Stuhl und trank aus seiner Tasse, bevor der Senju sich zu seinem Tisch begab und Asgar die Frage herausschob Also, was führt dich heute her?
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Re: Kagebüro

Beitrag von Tencha Anda am Mo Apr 11, 2016 10:33 pm

Die Begegnungen mit dem Oberhaupt der Senju waren bereits häufiger sehr lustig gewesen. Nicht nur weil ihr Grinsen bei seinem Ansehen ein wenig breiter als sonst wurde, sondern um all der Erinnerungen willen, welche sie gemeinsam teilten. Es war zwar bereits einige Zeit her, in der sie Sano dazu gezwungen hatte nach einem langen Arbeitstag mit ihr etwas trinken zu gehen – aber noch einmal wäre sie mit ihren Argumenten vielleicht nicht mehr so überzeugend. „ Ah ich gebe es auf. Der bleibt immer förmlich.“ Seufzend strich sie sich ihren Pony zur Seite. Ungeachtet der Tatsache, dass sie ihn eigentlich zuerst förmlich angesprochen hatte, beschwerte sie sich vielleicht auch deswegen, weil sie ihn ärgern wollte. Aber allgemein mochte sie es auch nicht. Ihr Sohn war mittlerweile Kage und damit gab es nichts, was es noch rechtfertigte sie mit einem –sama anzusprechen. Vielleicht sollte sie einmal ihr Aussehen gänzlich ändern damit niemand sie mehr erkannte. „ Haha.“ Sie lachte auf und ihr belustigtes, schelmisches Grinsen erreichte auch ihre Augen, ehe sie den Kopf schüttelte. Der arme Mann, ob sie ihn wohl in dieser Hinsicht ‚traumatisiert‘ hatte? „ Ich finde wir sollten unser Wiedersehen bei einem Sake gebührend feiern.“ Stichelte sie nach, bemühte sich dann jedoch ernst zu bleiben. Immerhin hatte er ja etwas von ihrem Sohn gewollt. Zwar nichts persönliches, aber der Erfolg einer Mission wäre sicher genauso interessant für ihn. Zumal ihn dies vielleicht von seinen Sorgen abzulenken vermochte.
Als er jedoch ihren Sohn ansprach, sich für das stören entschuldigte und fragte, ob er ungelegen kam, machte sie nur eine abwehrende Handgeste. Sein Blick war letztendlich ihr haften geblieben, so dass sie ihm damit zu verstehen geben wollte, dass er ruhig mit ihm reden konnte. Was sie gewollt hatte oder vielmehr, was sie ihm noch zu sagen hatte, konnte sie auch später weiter besprechen. Die Zeit würde das Problem nicht verändern. Auch Asgar tadelte ihn für sein Benehmen. Höflich und respektvoll war gut, doch manche übertrieben es mit diesen Formalitäten nun wirklich. Einer der sich so streng daran hielt war eben auch Sano.
Während sie sich unterhielten, hörte sie nur halbherzig zu. Es wäre interessant was er zu berichten hatte, doch zu sehr beunruhigten sie noch die Geschehnisse über welche sie zu vor geredet hatten. Eine plötzlich aufgetauchte Pyramide in der Wüste. Er wollte sein Kuchiyose erneut dorthin schicken und hatte sogar bereits Shinobi ausgesandt. Das war sicherlich keine schlechte Idee, doch das selbst Asgar bei diesen Vorgängen ein merkwürdig, negatives Gefühl hatte, ließ sie daran zweifeln, dass es eine reine Nebensächlichkeit war. Einen Kagen besorgte man nicht einfach so. Egal wie wenig er im Kopf haben mochte, aber es müsste schon eine Bedrohung für ihn selbst oder sein eigenes Dorf sein, um so etwas auszulösen. Sie nahm selbst einen Schluck aus ihrer Tasse. Der Inhalt bereits abgekühlt, doch der Geschmack noch nicht gänzlich verdorben dadurch. Der Blick aus dem Fenster gerichtet, war ihr Miene ernster und nachdenklicher geworden, wie man es früher öfters als Kage an ihr gesehen hatte, wenn irgendetwas im Gange war das ihr nicht gefiel.

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Re: Kagebüro

Beitrag von Gast am Fr Apr 15, 2016 7:06 pm

Schon immer war das Senju Oberhaupt etwas förmlich gewesen und schien ein Gräuel davor zu haben seine Vorgesetzten oder gar den Tsuchikage nicht derartig anzusprechen. Selbst als ihn Asgar darauf hinwies, konnte man ein leises Räuspern von ihm hören. Er schenkte auch Anda einen abschätzigen Seitenblick, die ihren Senf zu der Situation dazu gab und sah dann wieder zurück.
„Verzeiht Tsuch… äh… ja, Asgar“, sagte er abgehackt und kratzte sich kurz an seinem Hinterkopf. Für ihn war es eine Selbstverständlichkeit, dass er seinen Respekt gegenüber des Kage mit solchen Floskeln ausdrückte. Auch der ehemaligen Tsuchikage gab er dies deutlich zu Tage, auch wenn er in einer anderen Beziehung zu ihr stand. Seitdem er sie betrunken erlebt hatte, scheute er sich ein wenig davor sie in Bars wieder antreffen zu wollen. Derweilen erwähnte Anda, dass sie ihr Wiedersehen mit einem Sake feiern sollten. Sano fand das alles andere als lustig und warf ihr einen finsteren Blick zu.
„Danke, für das Angebot“, säuselte er etwas steif und wandte sich langsam zurück an Asgar, „Ich habe jedoch im Moment keine Zeit für einen Sake... oder nicht die Muße mich mit Ihnen anlegen zu wollen.“ Er hatte vermutlich alle Zeit der Welt, nur das er diese nicht damit verbringen wollte sich wieder Anda betrunken anzutun. Das war leicht traumatisierend gewesen.
Glücklicherweise warf nun auch Asgar seine Frage ein, warum er hier war. Aus der Seitentasche zog er eine Schriftrolle hervor und legte sie auf dem Tisch ab.
„Wir sind von unserer Mission wiedergekommen. Es gab einen Verletzten, ansonsten ist alles nach Plan gelaufen. Die drei* schlagen sich sehr gut. Ich würde ihnen durchaus zutrauen dem Rang eines Jounin gerecht zu werden“; bemerkte er und zeigte ein knappes Lächeln. Die Mission war nichts Großartiges gewesen. Sie hatten ein paar Informationen eingesammelt und waren dann wieder zurückgekommen. Wegen der Verletzung des einen Chuunin hatte es allerdings etwas länger gedauert. „Ich wollte einen vorläufigen Bericht abgeben, um ihn schriftlich mir zu sparen“, bemerkte er dann und ging bereits wieder ein paar Schritte rückwärts. Er sparte sich gerne solche Berichte. Nicht, weil ihm die Zeit fehlte, sondern weil er diesen Schreibkram hasste. „Mehr war es eigentlich nicht.“ Nachdenklich rieb er sich seinen Hinterkopf. „Nun ja.“

*3 NPC

EDIT: Da der nächste Post von Asgar ist, dass ich gehe, werde ich hier schon mal mein TBC machen. Heute viel Zeit und kann deswegen IG gut posten Smile


Zuletzt von Senju Sano am Fr Apr 29, 2016 7:51 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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Re: Kagebüro

Beitrag von Tennō Asgar am Fr Apr 29, 2016 1:35 am

Ohja, Anda betrunken erleben, das wollte niemand so wirklich. Asgar selbst war ein oftmaliges Opfer ihrer Trunkanfälle geworden. Nicht nur als er noch klein war, sondern auch als er erwachsen war. Denn es hing dann immer an ihm seine besoffene Mutter aus den Bars zu zerren und irgendwo hinzubringen. Gleichzeitig müsste er sich für den SChaden entschuldigen und die rechnungen begleichen. Aber gut, das war für ihn mittlerweile zur Routine geworden und er hatte extra ein paar Unterlagen die er den Leuten dann reichen würde. Sie könnten sich damit ihren SChaden selbst abkassieren, wenn sie ins KAgegebäude kamen. Geld war genug da und bis jetzt hatte Anda auch noch niemandem ernsthafte Schäden zugefügt. Und wenn, dann waren sie berechtigt! Also der Klaps auf den Hinterkopf oder der gebrochene Arm... Notwehr, darunter wurde das Ganze eingetragen.
Wie auch immer, Asgar bemerkte leicht wie Sano das Angebot seiner Mutter abschlug und er vermochte es nicht ein leichtes Grinsen zu unterdrücken. Oh ja, da hatte jemand wirklich keine Lust darauf wieder einmal sich Andas betrunkenen Zustand gefallen zu lassen. Forest musste schon amn meisten leiden und Sano war für rücksichtslose Saufaktionen viel zu vernünftig. Allgemein war der Senju ein sehr wertvolles Mitglied der Chikyû Shinobi. Loyal, vertrauenswürdig und vorbildlich. Ein wahrer Senju eben. Asgar nahm sich den Bericht, öffnete ihn und überflog ihn kurz. Er legte ihn dann auf seinen "Muss noch gemacht werden" Stapel, der ideses Mal wirklich nicht so voll aussah Jounin... deine Einschätzungen waren bis jetzt immer sehr treffend, ich werde es mir auf jeden Fall mal ansehen. Das Sano Asgar immernoch mit Tsuchikage-sama ansprach konnte er ihm wohl nie wirklich ausreden und irgendwann müsste einer von Beiden die weiße Fahne hissen. Tja, wer wohl zuerst bei Asgars Unwohlsein und Sano's Respekt? Vermutlich Asgar, einfach weil es doch eine sehr nette Geste war, wenn jemand älteres soviel Respekt vor dem jüngeren Kage zeigte. Wie immer vorbildlich selbst vorbeigebracht. Aber ich seh doch schon, dass du noch was anderes zu tun hast. Also, lass dich nicht aufhalten und Danke für deinen Besuch. Er wollte Sano nicht loswerden, nur merkte er, dass der Senju wohl noch etwas mit seinem Tag geplant hatte und das alles ihn hier nur aufhalten würde. Trotzdem brachte er den Bericht selbst anstatt einen Boten zu schicken. Ein unverbesserlicher Weltverbesserer. Außerdem wusste Asgar nicht wie Anda auf die Absage von Sano reagieren würde. Als Sano den Raum verließ, wand sich der Tsuchikage zu ihr um, dachte eigentlich sie wäre jetzt beleidigt. Aber sie schaute ernst drein. Asgar zog eine Augenbraue hoch, er kannte diesen Blick. Diesen dunklen Blick. Er stand auf, legte ihr eine Hand auf die Schulter, blickte sie lächelnd an Mach nicht so ein Gesicht wie drei-Tage-Regenwetter. Wenn's was großes ist, machen wir halt große Aktionen! Optimismus bis zum Abwinken, das konnte er gut.
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Re: Kagebüro

Beitrag von Tencha Anda am Mo Mai 02, 2016 11:51 pm

Es fiel ihr schwer nicht über die Reaktion von Sano zu lachen. Zugegebenermaßen hatte sie diese noch extra provoziert, in dem sie mit ihren Worten in einer alten Wunde herumgestichelt hatte, aber es war immer noch köstlich. Nur ein einziges Mal hatte er sie betrunken erlebt,  an diesem Abend tatsächlich  eine Bar… nicht gänzlich heil gelassen und nun hatte sie sich ihn vergrault. Dabei müsste er aus ihrer Amtszeit doch eigentlich wissen, dass sie auch gänzlich anders handeln konnte. Dennoch würde sie sich nun erst einmal zurück halten. Es dauerte auch nicht lange, dass der Senju seinen Bericht ablieferte und sogar eine Empfehlung für alle drei seiner Teammitglieder aussprach. Sie alle hätten das Zeug zum Jonin? Interessiert hob Anda eine Augenbraue, ging weiter auf den Schreibtisch ihres Sohnes zu, um  aus dem Bericht genauer zu erfahren, wer diese drei waren. Es war ungewöhnlich nur einen einzelnen vorzuschlagen, aber wie Asgar bereits betont hatte, konnte man etwas auf die Worte des Senju Oberhauptes geben. Die Namen sagten ihr noch etwas aus ihrer eigenen Zeit, wenn gleich sie überrascht war, den Namen eines Chunin zu lesen. Einer der früher häufiger Ärger in seiner Zeit als Genin anfänglich gemacht hatte. Es wäre umso schöner, wenn er sich hatte ändern können und nun sogar die Qualitäten eines Jonin aufweisen konnte.
Nur mit einem Nicken verabschiedete sie Sano, waren ihre Gedanken doch nun auf etwas weit entferntes gerichtet. Die Pyramide bereitete ihr tatsächlich Sorgen. Groß genug waren sie, als das sie ernst und nachdenklich aus dem Fenster gesehen hatte und nun von den Worten ihres Sohnes wieder hochsah. „ Verzeih mir…“ sprach sie ein wenig leiser, während den letzten Schluck Tee austrank und die Tasse auf Asgars Schreibtisch aufstellte.  Gleichzeitig versuchte sie ihre Besorgnis aus ihrem Gesicht zu vertreiben, erneut ein Lächeln aufzusetzen, doch es fiel ihr schwerer engen Verwandten gegenüber etwas vorzumachen. Früher hatte sie es deutlich besser gekonnt, nicht zuletzt um zu verhindern unnötige Besorgnis unter den Bürgern zu streuen. „ Diese Pyramide… Du solltest nicht zu lange damit warten, Rekki zu ihr zu schicken. Es beunruhigt mich, dass du kein gutes Gefühl dabei hast…“ offenbarte sie ihm und rieb sich mit einer Hand über die Stirn als wollte sie Kopfschmerzen vertreiben – vielleicht konnte sie zumindest die negativen Gedanken vertreiben. „ Ich bin hier her gekommen, um mit dir über etwas zu sprechen… doch nun befürchte ich, dass diese Worte in dieser Situation nicht nur fehl am Platz wirken könnten sondern auch nicht wirklich geeignet sind.“ Erneut etwas nachdenklich verschränkte Anda die Arme vor ihrer Brust, blickte ihrem Sohn direkt in die Augen. Er konnte nicht ahnen, warum sie eigentlich hier war. Wie auch? Es war nicht nur der Grund gewesen, dass sie um sein Siegel besorgt war. Sie wusste genau, wann es dafür Zeit war und sollte es früher als sonst fällig sein, hätte Asgar sich gemeldet. Das ihr neuer Lebensgefährte auf den Weg hier her gewesen war, war nur ein netter Beistand gewesen.
Auf ihren vergangenen Reisen hatte sie sich viele Gedanken gemacht, die nicht zuletzt auch dazu geführt hatten, dass sie ihre Sicht auf die Welt ändern wollte und sie sich in gewisser Art und Weise geändert hatte. Sie hatte Asgar darum bitten wollen, ein weiser Kage zu sein, der nicht wie sie an vorderster Front kämpfte, sich jedes Risiko auflud und nur mit einem Haar davon kam, der sich auf die Diplomatie verstand und eine Verhandlung einer Eskalation vorzog. Doch Zeiten in denen ein Kage besorgt war, waren niemals gut, sie kündeten davon, dass es großes, wenn nicht auch schreckliches bevorstand. Vielleicht sogar ein Krieg? Sie hoffte es nicht, könnte es nicht ertragen, zu sehen, wie nach so vielen Jahren Frieden nur noch mehr Shinobi ihr Leben lassen würden.  „Asgar… was auch immer sie zu bedeuten hat. Überlegt dir bitte gut, was du tust.“

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Re: Kagebüro

Beitrag von Kami no Sekei am Mo Aug 08, 2016 9:09 am


2 Wochen Zeitsprung
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Die Ereignisse des Ingame sind ab diesem Punkt 2 Wochen in die Zukunft gerückt. Im Laufe dieser 2 Wochen sind die Events abgelaufen und jeder Charakter kann sich selbst ausmalen was er in diesen 2 Wochen noch zusätzlich erlebt hat.


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Re: Kagebüro

Beitrag von Tennō Asgar am Mi Aug 10, 2016 12:50 pm

kv: Event.

Asgar holte tief Luft. Atmete die Luft ein und wieder aus. Er wusste was jetzt kommt. Gleich wenn er die Worte "Was kann ich für sie tun" sagen würde, würde er den Anschiss bekommen. Und zwar richtig großen, dass war er sich bewusst. Es war Jishaku Tenma, der Vater von Rinka. Das Mädchen, in die der Ichibi versiegelt wurde. Das Mädchen, die auf eine gefährliche Mission mitgenommen wurde. Das Mädchen, dass vielleicht hätte sterben können wegen Asgar. Asgar saß auf seinem Stuhl, lehnte sich leicht nach vorne und faltete die Hände auf den Tisch. Tenma kam wutentbrannt, aber kontrolliert rein. Man merkte, dass er Tränen in den Augen vor Wut hätte und doch behielt er die höfliche Form zu sagen "Asgar-sama, ich muss mit ihnen sprechen!" Asgar war bereit. Für den moralischen Anschiss. Das war eine dumme Idee gewesen und dafür musste er nun den Kopf hinhalten. So blickte er Tenma direkt in die Augen und sprach die Worte WAs kann ich für sie tun, Jishaku Tenma. Es war weniger als eine Frage formuliert, weil beide ganz genau wussten, was Tenma wollte.
Im nächsten Moment ging dann der Shitstorm los und war auf eine sehr laute Weise. Ich... Ich bin maßlos enttäuscht von Ihnen! Wie konnten sie einfach Rinka auf so eine gefährliche Mission mitnehmen!? Sie ist eine Genin! EINE GENIN! Und sie nehmen sie mit zu einem gefährlichen Mann, von dem sie selbst sagen, dass sie ihn nicht besiegen konnten. SIE. Der Grundpfeiler des Dorfes. Der KAGE. Der MÄCHTIGSTE Shinobi dieses Dorfes! Was... Was haben sie sich eigentlich gedacht, sie so in Gefahr zu bringen?! Sie hätte verletzt werden können, sie hätte sterben können! Ist ihnen das Leben des Nachwuches, der Genin, der ZUKUNFT gar nichts wert?! Und wenn das noch nicht genug ist - sie schicken sie in eine gefährliche Pyramide, in der weiß Gott was auf sie hätte lauern können. UND DANN WIRD AUCH NOCH EIN MONSTER IN SIE VERSIEGELT. Asgar schaute leicht weg. Tenma bemerkte das. SCHAUEN SIE MIR IN DIE AUGEN! Sie hat ein Monster in sich! Einen Dämon! Wie soll sie jetzt damit leben?! Was soll ich jetzt machen, was soll jetzt passieren?! Wie werden sie die Leute ansehen, wie wird sie damit leben?! BEANTWORTEN SIE MIR DAS. Asgar vergab ihm den Ton, Asgar vergab ihm seine Brüllerei. Asgar vergab ihm einfach alles. Er wusste, was er getan hatte war falsch. Asgar blickte ihm wieder in die Augen und holte tief Luft. Er stand auf und sagte mit ruhigem Ton Es gibt keine Entschuldigung für meine Taten. Ich werde Rinka persönlich auszeichnen, sobald sie wieder fit ist. Sie hat dem Dorf einen großen Dienst erwiesen und wahren Heldenmut im Angesicht der Gefahr gezeigt. Davor verneige ich mich. Tenma wusste, dass das viel wert war. Dennoch war er sauer. Mit Tränen in den Augen und einem hochroten Gesicht schaute er Asgar an und zitterte. Eine Auszeichnung?! HELDENMUT?! Ihr Leben ist zerstört, verdammt nochmal! Verstehen sie das nicht. Ich bin Enttäuscht von ihnen sie... Sie... SIE MONSTER! Asgar biss sich auf die Lippen. Tenma lief wutentbrannt aus dem Kagebüro, knallte die Tür hinter sich zu und Asgar sank in seinen Stuhl zurück. Er schaute hinter sich. Über dem Fenster thronte der Stab von Aton, eine Art "Trophäe" für den Blondhaarigen. Am liebsten würde Asgar jetzt irgendwo reinschlagen, aber da sein Siegel frisch aufgelegt wurde, wurden seine aggressiven Gedanken unterdrückt. Asgar lehnte sich im Stuhl zurück und seufzte tief. Dieser Tag begann ja echt scheiße.
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Re: Kagebüro

Beitrag von Nisshoku Rasui am Fr Aug 12, 2016 8:03 pm

cf: Event + Timeskip

°oO(Operation gelungen, Patient tot. Die Welt ist einmal mehr gerettet und wir verfallen in den Alltagstrott. Oh, wie wunderbar. An Stelle eines größenwahnsinnigen Halbgottes aus der Wüste haben wir nun Probleme von anno dazumal wieder aufzurollen und vermutlich sind wir damit nicht die einzigen. Wenn hier schon leibhaftige Legenden und Dämonen der Erde entspringen, wie wird das dann erst im einstigen Vorhof der Dämonenbändigung, Konoha, aussehen? Oder im Reich der selbsternannten Dämonen, Chigiri? Mich grausts richtiggehend bei der Vorstellung, die Inselaffen könnten eine dieser Schweifbestien in ihre Griffel kriegen. Obwohl, damit könnten die sich sicher noch effektiver gegenseitig umbringen. Aber eben auch uns. Gut, dass es da diese grüne Pufferzone zwischen unseren Reichen gibt, hehe. Trotzdem sollte ich unserem putzigen Alphatierchen mal ein wenig Vorsorge ans Herz legen. Und das lieber persönlich. Briefverkehr ist mir zu unpersönlich, und ich glaube der Drecksack verhütet da ungefragt, wenn ich ihn mit Anfragen zu penetieren suche.)

Seit dem Sieg der heimischen Streitkräfte über den Sandpotentaten hatte man Rasui nicht mehr zu Gesicht bekommen. Zumindest nicht das Original. Die Verwaltungsarbeit hatten Klone übernommen, Töchterchen Kuro kam auch allein zurecht und die Bestattungsarbeit konnten Rasuis Angestellte auch prima alleine erledigen. Mussten sie ja auch, er hatte schließlich nicht für alles Zeit. Aber nun war die Bestie wieder aufgetaucht und spazierte geradewegs ins Kageamt. Auf dem Weg rein, den er geradezu ausgelassen, pfeifend und gemütlich schlendernd beschritt, begegnete ihm sein genaues Gegenteil. Ein vor Wut kochender Mann, den Rasui irgendwo im Hinterkopf mit dem Jishaku-Clan und der kürzlich dämonisierten Genin in Verbindung brachte. Jener rauschte förmlich an Rasui vorbei und zog dabei eine kaum sehbare rote Wolke reinen geladenen Zorns hinter sich her.
Rasui sah dem Mann verwundert nach, zog einen Schokoladenriegel aus den Untiefen seiner Gewandung und beriet sich einen Moment mit sich selbst über die Frage, ob er dem Pfeifenkopfmännchen, so genannt, weil sein Kopf so unglaublich gerötet und heiß vor Zorn war, dass er tatsächlich zu qualmen begann, nachhechten sollte, um es mit ein wenig Schokolade wieder milde zu stimmen. Dann entschied die Schildkröte aber, dass es nicht seine Aufgabe war, Junkies, die sich gerade ihre tägliche Dosis Wut reingezogen hatten, zurück auf den Pfad der professionellen Zurückhaltung zu lenken. Den Pfad beschritt er ohnehin kaum jemals selbst. Zurückhaltung? Kann man das essen? Nun, den Schokoriegel schon. Und dass er ihn nun aß, war Zeichen genug dafür, dass er sich bezüglich seiner Wutminderungsidee zurückhielt. Der Schokoriegel war also mit Zurückhaltung gleichzusetzen. Ergo, konnte man Zurückhaltung essen. Wieder was dazu gelernt. Kauend und schmatzend rauschte Rasui nun selbst am Empfangspersonal vorbei, gedankenverloren sich ganz sich selbst widmend. Dabei ignorierte er ganz geflissentlich die leise piepsende Stimme einer Kageamt-Praktikantin, die ihn darauf hinweisen wollte, dass er einen Termin brauchte, falls er hier jemanden außerhalb der Besuchszeiten sprechen wollte. Besuchszeiten? Am Arsch!
"DU BIST SCHULD!" schrie Rasui aus vollem Halse, als er wenig später die Tür zu Asgars Büro aufriss und seinem Boss mit weit ausholender Gebärde den rechten Zeigefinger entgegenstreckte, ganz so als wolle er ihm in einem Gerichtsprozess einen saftigen Einspruch entgegenwerfen. Er nahm einfach mal an, dass der vor Wut kochende Jishaku eben wegen Asgar so aus dem Häuschen war. Warum auch nicht? Der Gute hatte einen Jahrhunderte, wenn nicht gar Jahrtausende alten Dämon in seiner Tochter versiegelt, sämtliche Dienstvorschriften zum Vorgehen eines Kagen in Krisensituationen ignoriert und sich dann fangen lassen wie eine kleine Bitch. Aber anstatt den Heel Turn jetzt weiter auszuspielen und Asgar den Tag noch weiter zu vermiesen, grinste die Schildkröte den Schatten nun lieber an, um ihm zu zeigen, dass er nicht hier erschienen war, um sein zartes Herzchen weiter zu belasten. Zumindest nicht allzu sehr.
"Sieh es mal positiv: Vor einigen Jahrhunderten wäre dein Verhalten völlig ok gewesen. Hab gelesen, da wurden ständig Dämonen in Kindern versiegelt. Angeblich sogar in Babys." Und dann brachen jene Dämonen aus ihren Wirten aus und brachten alle um. Schöne Geschichten. Lehrreiche Geschichten. Drum ließ sich Rasui auch direkt auf einem Stuhl vor Asgars Schreibtisch nieder, platzierte seinen halbgegessenen Schokoladenriegel auf einem Stapel Akten und fing an zu gestikulieren. "Das ist auch der Grund, warum wir jetzt dringend mehr Fuuin-Notfallpersonal bereitstellen müssen. Mehr Überwachung, mehr Vorkehrungen, mehr Nutten, um das Sicherheitspersonal bei Laune zu halten." Kleiner Scherz am Rande, man durfte ja nicht den Eindruck entstehen lassen, Rasui würde das Ganze hier ernsthaft angehen. Was er tat, aber er verbarg das gerne hinter einer Fassade. "Ich persönlich kann drauf verzichten, dass dieses Kind in meinem Viertel einen Anfall bekommt und das halbe Bergwerk zersandet. Besser wir setzen uns da bald möglichst dran, sonst kannst du Gift drauf nehmen; diese Jishaku-Visage wird nicht das letzte zorngeschwängerte Antlitz sein, dass dein Büro mit seiner Anwesenheit beehrt." Sobald die Leute Wind von der Sache bekamen, dass ein Kind mit einem Dämon im Leib frei im Dorf herumeierte, würde der Unmut über die Aktionen des Kage sicher wachsen. Nicht die schlechteste Vorstellung für Rasui, aber zornige Leute neigten manchmal dazu, Probleme zu machen. Außerdem waren sie in ihrem Zorn nicht immer kontrollierbar und tendierten dazu, mit der Zeit nur böser zu werden. Es war wirklich besser, wenn sie jetzt die Sicherheit erhöhten und sie es nicht zu einem Ausbruch kommen liesen. Darauf wären sie nicht vorbereitet. Und wenn es einmal soweit kam, würden die Dorfbewohner es weiteren Dämonenträgern sehr viel schwerer machen, sich einen Platz in ihrer Mitte zu verdienen. Das Jishaku-Mädchen hatte es mit ihrer Vorreiterrolle und dem niedersten Schweifmonster wohl noch am besten getroffen. "Neben der inneren Sicherheit sollten wir auch noch überlegen, wie wir uns gegen Dämonen von außerhalb wappnen. Hätte nie gedachte, dass ich das mal sage, aber unsere Verteidigung muss neuerdings Godzilla standhalten können." Mit jenem fiktiven Monster verglich Rasui nun einfach mal die zu grausiger Realität gewordenen legendären Schweifmonster, die nun wieder in den Alltag der Shinobi-Welt drängten. Früher nur Mythos im Geschichtsbuch, heute ein unberechenbares Risiko. Asgar musste handeln! Sonst würden seine Akten mit Schokoladenüberzug enden!

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Re: Kagebüro

Beitrag von Tennō Asgar am Fr Aug 26, 2016 3:55 pm

Wenn man Asgar dazu zwingen würde, den größten Nagel in seinem Sarg zu wählen, würde er zwischen sich zwischen Saori, Anda und Forest entscheiden müssen, während Rasui schon längst den Titel des Pflocks hätte. Den Pflock, den Asgar im Herzen stecken hatte als wäre er ein alter Vampir-Lord und man würde ihn auf mittelalterliche Weise versuchen zu töten. Nicht, dass Rasui als Pflock nun Liebe darstelle, eher das genaue Gegenteil. Asgar war immernoch der Meinung, als er Rasui zur Bestie ernannte war er betrunken und hatte es nicht gemerkt. Und wenn er in die Vergangenheit reisen könnte, würde er sich selbst ohrfeigen, bevor er Rasui zur Bestie ernannt hätte.
Ah, Schnellchecker bei der Firma Langsam ist eingetroffen. Augenrollend beantwortete er damit den Schuldspruch, den Rasui mit seinem Zeigefinger untermalte. Manchmal fragte sich Asgar ob Rasui nicht doch eine Art Vampir war. Knochige, lange Finger mit schwarzem Nagellack. Oder bildete er sich das gerne nur ein um Rasui als noch verrückter darstellen zu können?
Als der Weißhaarige, Silber oder sonstwas langhaarige sich auf den Stuhl fallen ließ und den Schokoriegel auf die Akten niederstelle, hob Asgar seine linke Augenbraue und seufzte. Typisch Rasui. Frech und unverschämt wie eh und je.
Klingt ja sexy. Damals war das aber anscheinend auch Gang und Gebe, weil die Viecher extrem stark sind. Immerhin wurden die sogenannten "Jinchuuriki" somit zu Waffen gemacht. Wenn diese Monster kontrolliert wurden, soll das angeblich zu einer großen Kraft geführt haben. Zugegeben, einerseits reizte Asgar der Gedanke, er könnte dadurch noch stärker werden. Andererseits hatte er mitbekommen, dass Rinka's Chakrakreislauf komplett am Arsch war. Und Asgar ohne Transformationen? Viel Spaß Chikyû bei der Verteidigung, wenn Asgar seine Transformationen nach hinten feuert. Ich bin schon dabei. Sobald Rinka wieder fit ist, werden einige Fuuin Experten sich der Sache annehmen und ein Fuuin dafür entwickeln. Außerdem bin ich drauf und dran alle Infos zusammenzutragen, die man über diese Viecher hat. Ich werd dafür sorgen, dass diese Viecher wissenschaftlich komplett zerlegt werden. Dann hob Asgar die Mundwinkel leicht an. Und die Nutten zieh ich wenn dann dir vom Gehalt ab. Zum Thema komische Jishaku Visage seufzte Asgar Ich kann darauf verzichten, dass überhaupt irgendwas schlechtes in meinem Dorf passiert. Sei es so eine Schweifbestie oder eine anderwertige wildgewordene Bestie, die mir mal wieder meine Akten mit der Schokokanone belagert. Auf diesen Kommentar hin griff sich Asgar den Schokoriegel, zog die Verpackung komplett weg und stopfte sich den Rest in den Mund. Auch er brauchte ab und zu mal was süßes.Er griff sich dann die Akte, auf die Rasui den Riegel gelegt hat. Zum Glück wars nur eine Kopie, komplett verschmiert aber Asgar zerknüllte sie und warf sie in den Mülleimer. Die zwei Briefe, die er von Naoki und Falk bekommen hatte räumte er in seine Schublade. Darauf würde er später zurückkommen.
Verteidigungsmaßnahmen stehen relativ sicher. Unsere Beste Sache ist ja immernoch, dass wir gut versteckt liegen. Und solange das jetzt keine flüssige Schweifbestie ist, solte sie in den Tunneln nicht viel ausrichten können. Aber ja, wir sollten mehr Sensor ausbilden und sie an den Außenposten platzieren. Zugegeben, Asgar hatte nicht wirlich Ahnung wie man das Verteidigungssystem noch weiter aufwerten konnte als sowieso schon. Aber naja, er war ja nich tder einzige mit guten Ideen. Der Blondhaarige lehnte sich etwas im Sessel zurück und schaute zu Rasui. Aktuell haben wir viel wichtiger mit der Konoha Reise zu schaffen, demnächst gehts ja schon auf die Reise. Ich hab mitbekommen, dass ebenfalls ein Monster dort gewütet haben soll. Aber das hatte 9 Schweife und sah aus wie ein Fuchs. Was hälst du davon?
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Re: Kagebüro

Beitrag von Nisshoku Rasui am Sa Aug 27, 2016 9:47 pm

°oO(Wildgewordene Bestie, die seine Akten mit Schokolade belagert? Quasi ein Monster, welches über das legendäre Schokoton verfügt? Also, dass würde ich mir gerne einsetzen lassen, komme da Chakrakreislaufkollaps wie er wolle. Aber ich glaube, Asgar-chan meint im Moment mich und meine clevere Platzierung von taktischen Süßstoffsprengsätzen. Hoffentlich habe ich gerade nicht seinen Briefverkehr mit Konoha torpediert, denn das wäre ja gar gräuserlich. Im Sinne von; garnicht gräuserlich! Warum über den halben Kontinent tingeln, nur um mit diesen Veganern diplomatisches Ringelrein zu spielen? Und warum marschiert Asgar da mit so einem Großaufgebot auf? Und warum will er Bestien dabei haben? Reicht es nicht, dem Dorf vorübergehend seine letzte Verteidigungslinie zu berauben, mal wieder? Muss er dabei auch noch das nächstbeste an Defensive mitziehen?)

Asgar sollte mal dringend zum Augenarzt, dieses Augenrollern konnte doch nicht gesund sein! Rasui tat das nie. Ok, selten. Aber wenn, dann kriegte man davon sowieso nichts mit. Der Ausblick auf seine grünen Seelenspiegel, malerisch ausgedrückt, war immer verhangen. Verhangen von silbernen Haaren. Und ja, Rasui bezeichnete sein Haar auch gerne selber als „silbern“, wohl wissend, dass es weder aus echtem Silber, noch irgendeinem anderen Edelmetall bestand. Sein Haar war einfach grau und so gut gepflegt, dass es einen gar flauschig-wundervollen Glanz aufwies. Und das mit den Fingern bildete sich der Kage auch nicht ein. Er trat er in dem Moment ins Reich der Halluzinationen ein, als er angab, für die Nutten sein Gehalt belasten zu wollen. Da zog Rasui eine Schnute und bließ die Bäckchen auf, als wolle er irgendeine beleidigte Kawaii-chan nachmachen. Rüber kam er dabei natürlich nur gruselig und alles andere als süß und unschuldig.
"Mein Gehalt ist sakrosankt. Wenn du dafür Nutten kaufen willst, dann bastle ich unseren Mannen lieber ein paar praktische Selbstbefriedigungspuppen." Klasse Idee, warum war er da noch nicht vorher drauf gekommen? Also wirklich! Andere Leute gingen für ihre weltverändernden Ideen aufs Klo, er in Asgars Büro. Machte das das Kageamt zu Rasuis persönlicher Toilette? Sollte er mal die Hosen runterlassen und ausprobieren, ob dem erfinderischen Gegrübel durch Anstrengung der körpereigenen Müllentsorgungsanlagen zu einem zusätzlichen Boost verholfen werden konnte? Hm, guter Einfall, aber er verschob das auf ein ander Mal. Außerdem war er erst vor kurzem auf dem Klo, daher würde es etwas dauern, bis er hier was auf Asgars Akten abgeseilt hatte und den Anblick eines zwanghaft pressenden Rasuis, mit runtergelassener Hose und Schokoladenflecken auf dem Schreibtisch wollte die Schildkröte weder seinem Kage noch möglicherweise in die Vorstellung platzenden Dritten zumuten.
Wie vom Teufel besessen schnellte Rasui von seinem Sitz hoch, griff sich einen Stift und irgendein Blatt Papier, dass ausah, als bräuchte Asgar es ohnehin nicht, und kritzelte ein paar Notizen auf dessen Rückseite. °oO(Rotlicht-Puppen! Vorbei sei die Zeit der aufblasbaren Gummi-Spaßpüppchen! Hallo Zukunft, du alte Schlampe! Sehen wir uns also auch mal wieder!) Nach Beendigung einiger nicht ganz jugendfreier Notizen, steckte Rasui den nun beidseitig beschrifteten Wisch weg und widmete sich wieder dem eigentlichen Gesprächsthema.
"Dafür, dass du weiteres Unheil vom Dorf abwenden willst, bist du aber bemerkenswert schnell mit einer deutlichen Schwächung unserer Defensive bei der Hand. Kage und Bestien, nebst Gefolge, auf einen ausgedehnten Auslandsaufenthalt zu schicken, klingt für mich nach einem Rezept für Chaos und Zerstörung, nach alter Hausfrauen-Art. Hoffen wir, dass in unserer Abwesenheit kein weiterer Halbgott aus der Wüste antanzt. Groß genug, um mehrere Unruhestifter zu verbergen, ist der verdammte Sandkasten ja!" Die vollständige Liste aller Reiseteilnehmer lag Rasui noch nicht vor, aber das neuste blaue Geschoss, Asgar und er selbst waren wohl auf jeden Fall dabei. Nebst der Bürostürmer-Genoßin, der irren Bombenbastlerin und dem Jinchudingenskirchen (Rasui hatte die neueste Vokabel in seinem Wortschatz noch nicht ganz bundrein).
Sich leicht nach vorne lehnend, zog Rasui nun etwas aus den Tiefen seiner Kleidung hervor. Andere Notizen, jene die er sich zuvor, in Vorbereitung dieses Gesprächs, gemacht hatte. Er knallte sie Asgar auf den Tisch. Zu sehen waren dort Zeichnungen eines feuerroten Riesenaffen, nebst überlieferten Berichten zu einem Monster namens „Yonbi“. "Mit flüssigen Schweifbestien kann ich nicht dienen. Aber wir haben genug Aufzeichnungen in unseren Bibliotheken, um meine Paranoia auch so gründlich anzukurbeln! Sieh dir den kranken Scheiß mal an! Wenn wir davon ausgehen, dass dir alten Legenden über diese Schweifbestien möglicherweise zu mindestens fünfzig Prozent wahr sind, dann steht es schlecht um unser Dorf, wenn dieses vierschwänzige Affenviech hier mal vorbeischneit! Es wird berichtet, das Vieh gebiete über ein Lava-Element! Lava! Sprich, Doton und Katon kombiniert! Der räuchert uns aus, ehe er uns die Decke auf den Kopf fallen lässt. Oder er füllt den gesamten Untergrund einfach mit Lava aus. Wobei dass dann ja wieder Magma wäre, weil wir ja unter der Erde sind, nech?" Was ein Cheater! Beherrscht das Lava-Element, transmutiert dies aber mit spielerischer Einfachheit, durch simple Relokalisierung, in ein Magma-Element, also etwas vöööllig anderes! Frechheit! "Dafür bräuchten wir Pläne! Mehr Brandschutz, mehr Steinstabilisierung, mehr Vulkanversicherung!" Was die restlichen Schweifbestien anbelangte, so hatte Rasui noch nicht weiter nachgeforscht. Er hatte besseres zu tun gehabt. Vielleicht gab es ja noch irgendwo eine flüssige Bestie. Aber für die Gegenplanung dafür, konnte er auch an einem anderen Tag nochmal Asgars Büro stürmen. Fürs erste schien sich das Gespräch ja wieder Konoha, der Reise und den Gerüchten aus der Richtung zuzuwenden.
"Was ich davon halte? Ich würde sagen, dass liefert uns einen ganz guten Vorwand mit einem großen Gefolge dort anzutanzen. Nur zu unserer eigenen Sicherheit, versteht sich." Das war bestimmt auch Asgars Gedanke hinter der Mobilisierung einer so schlagkräftigen Reisegesellschaft. Entweder das, oder sein altbekannter Wahnsinn paarte sich gerade im Hinterköpfchen mit Tante Megalomanie und dem krankhaften Bedürfnis, Hokage-senpai zu imponieren. Da hätte ich übrigens mal eine Frage:" Welch schamlose Untertreibung! In Rasuis Denkapparat lauerten doch bestimmt noch zahllose weiteren Fragen auf einen ungünstigen Moment! "Warum schleppst du eigentlich unseren Schweifbestien-Tresor mit auf die Reise? Schlimm genug, dass du seit neustem Genin mit auf diplomatisches Kleinklein mit wahnsinnigen Sandpotentaten mitschleifst, musst du sie jetzt auch noch auf Gesprächstouren mitnehmen, wo sie nichts mitzureden haben? Mehr noch, sollten wir nicht die Identität unserer Tresor-nin geheimhalten, und eben jene Geheimhaltung nicht durch solche Auslandsbesuche aufs Spiel setzen? Die hat das Viech doch gerade erst eingesetzt bekommen! Wir haben keine Ahnung, wie gut sie das unter Kontrolle haben wird!" Dass sie Konoha gefährdeten, kam Rasui garnicht in den Sinn. Die hatten den Fuchs, anscheinend, überlebt. Also würden sie den Waschbären auch hinkriegen. Mehr sorgte sich Rasui einfach um ihren neusten Fang und darum, wie schlimm der Jishaku-Vater hier randalieren würde, bekäme er mit, dass Asgar seine Tochter, direkt nach der ersten Standpauke, wieder in Gefahr gebracht hatte. Die Jinchuirgendwas erstmal langsam an die Materie heranzuführen und im sicheren Hafen angedockt zu lassen, kam Rasui gerade sehr viel logischer vor.

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