Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


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Oase Sternengrund

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Oase Sternengrund

Beitrag von Ota Ao am Di Aug 18, 2015 3:25 pm

Eine von vielen Oasen in der Wüste von Chikyû to, nahe dem Alten Sunagakure. Diese hier zählt zu den kleineren und ist nicht oft besucht. Es gibt immer wieder Leute die hier rasten und sich ein wenig erfrischen. Das Wasser ist klar, der Rand biete ein wenig Schutz und Sicherheit in dieser Einöde. Weit und breit findet man hier nichts, außer Sand und Steine. Die Nächte sind klar, die Tage brennend heiß. Wer sich hier zu lange aufhält wird zwangsweise verhungern und nie wieder in sein Dorf zurückkehren. Ansonsten ist der Ort idyllisch und die einzig große Gefahr ist wohl nur ein einziger Skorpion oder einmal eine Giftschlange. Der Weg dorthin ist von vielen Orten aus sehr beschwerlich, da man um diesen ort zu erreiche über einige Dünen wandern muss.

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Re: Oase Sternengrund

Beitrag von Sadako Forest am Fr Aug 21, 2015 10:03 pm

cf: Wüsten Windkanal

Es dauerte nicht lange bis Forest und Ao eben jenen Felsvorsprung erreichten, Kaum in Sicht beugte sie die Jounin mit ihrem Körper leicht nach rechts um ihr Sandboard gen Westen zu leiten. Sie fuhren eine große Kurve, ehe sie hier und da etwas in die Knie gehen musste um den Anstieg einer Düne zu schaffen, oder um wieder eine leichte Kurve fahren zu können. Die beiden düsten nur so über den Sand, auch wenn die beiden schnell waren, so war dies noch lange nicht die höchste Geschwindigkeit die sie aufbringen konnte. Allerdings konnte sie das nicht riskieren mit noch jemanden an Board. Gerade hatte die beiden wieder eine Düne bezwungen, allerdings hatte Forest nicht damit gerechnet das es nach dem Berg abwärts ging, und zwar fast senkrecht nach unten. Für einen Moment schossen die beiden über die Spitze der Düne hinaus, flogen kurz durch die Luft. Huii Halt dich gut fest, wenn ich jetzt bremse dann gibts nen Crash! Danach lenkte sie das Bord in Schuss-position und donnerte die Düne hinab, der Wind peitschte ihr nur so ins Gesicht, doch war ihr das egal, die Schwerkraft wollte sie von dem Board drücken, doch hiielt sie ihr Stand. Sie näherte sich der Senke. Und jetzt weit in die Knie! Wir nutzen den Schwung um die große Düne gleich wieder hoch zu kommen! Dann müssten wir auch schon da sein! Gesagt getan - Forest kniete für einen Moment auf dem Board, spürte Aos Gewicht auf ihrem Rücken drücken, sie hatte für einen kurzen Moment wirklich Angst das es die beiden im nächsten Moment von dem Board schmiss, doch alles ging gut. Nach der Senke ging es sofort wieder Bergauf nicht sehr Steil aber die Düne einfach nur gigantisch groß, worauf sie sich wieder leicht aufrichtete. Die beiden hatten so viel Schwung, das sie nicht einmal mehr einen Chakraboost brauchte um die letzte große Düne zu erklimmen. Je näher sie der Spitze kamen umso langsamer wurden die beiden. Oben angekommen blieb sie für einen Moment stehen, starrte hinab in das kleine "Tal" wo sich die gesuchte Oase befand. Das Wasser glitzerte in der Sonne wie tausend Sterne, blendete Forest sogar etwas. Einer der Gründe warum ich die Wüste doch so sehr liebe. Murmelte sie leise in sich hinein. Egal wie Tot sie ist. Solche Orte machen sie wieder lebeindig. Kurz wandt sie um und grinste Ao zuerst freundlich an, bevor sich ihr grinsen zu einem breiten, schelmischen Grinsen formte. Ja sie hatte jetzt ein Attentat auf ihn vor. Sie lies ihm überhaupts keine Gelegenheit um zu reagieren, sie gab dem Board einen kleinen Ruck, damit setzte sie das Gerät auch schon wieder in Bewegung, und sie glitten im Gegensatz zu vorher recht langsam Bergab. Das Grün und damit das Wasser kamen langsam immer näher, als man gerade so in Reichweite war um einzelne Pflanzen ausmachen zu können, gab sie dem Board noch einen Schub, wordurch sie die letzten Meter recht schnell hinter sich brachten. Das Ufer der Oase kam immer näher. Oh hab ich erwähnt das das Board sich nur auf Sand fortbewegen kann? Und in just diesn Moment stieß die Spitze des Boardes an den ersten Tropfen Wasser des Ufers, wodurch es aprupt gestoppt wurde und Ao samt Forest wie auf einem Katapult, in Richtung Wasser katapultiert wurden.

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Re: Oase Sternengrund

Beitrag von Ota Ao am Sa Aug 22, 2015 10:57 am

CF: Wüsten Windkanal

Wenn er versuchen würde seine Mutter mit Forest zu vergleichen ging es wohl in eine Definition von Tag gegen Nacht, oder etwas ähnlich Abstruses. Die Frau hatte keine Angst vor ihm, warum auch immer dem so war, und sie hatte keine Angst vor Nähe. Die Hand an der Schulter ließ ihn mental schon fast kalt, doch jene an der Taile ließ ihn beinahe Schweißausbrüche erleiden, die Definitiv nicht am Wetter lagen. Es war nur ein kurzes zurück zucken in seiner Hand, bevor er sich an ihr festhielt, einfach so, als wäre es gänzlich normal. Doch sein innerstes brannte vor der Angst um Nähe. Nicht das er an sich große Problem damit hatte, aber er wollte doch immer Distanz wahren. Wie sollte er sonst seine Familie schützen, wenn er etwas anders oder jemand anderem im Kopf hatte? Eigentlich hatte er doch Angst vor nähe, Angst davor sich zu vergessen, oder vielmehr das was er sein sollte, musste, wollte. Ihr Signal riss ihn aus seiner Trance und er spürte wie der Sand an ihnen vorlieb zog. Anfangs bereitete ihm alles etwas Problem. Nicht das Halten seines Gleichgewichtes oder der Sand der ihm beinahe in die Augen sprang. Es war das Wissen um die Nähe zu dieser unbekannten Frau mit diesen faszinierenden Augen. Das Board fühlte sich seltsam unter seinen Füßen an, so als würde es beinahe durchbrechen und bei jedem hoch oder tief, da bohrte sich nagende Ungewissheit in ihn hinein. Ob es an dem Sand oder der Geschwindigkeit lag war ihm nicht klar. Noch fester? Der Druck auf sie wurde ein wenig größer, aber nicht so groß, dass man es als krampfen betiteln konnte. Der Sand an seinem freien Bauch, die Körner, welche versuchten unter seinen Turban zu dringen. Sein Sichtfeld war winzig und er war auf eine Frau angewiesen. Doch sie machte ihren Job gut, besser als er es wohl jemals tun könnte. Durch den Sand gleiten? Er würde nur durch das Wasser dahin schweben. Ein Befehl und er gehorchte, ging in die Knie und verlagerte sich halb auf Forst, musste es tun weil hier nicht mehr Platz war um sich anders anzupassen. Lieber hätte er sich geweigert ihr so nah zu sein, doch so kurz diese Nähe war und so innig sie aussehen musste, so schnell war sie schon wieder vorbei und Ao atmete schwer aus. Er hätte nicht gewusst, dass sie da waren, wenn Forest das Board nicht angehalten hatten. Es schien nur ein Bruchteil von dem vergangen zu sein, was er sonst zu Fuß zurücklegte. Der einzige Grund wieso ich die Wüst liebe, antwortete er ganz ungezwungen und sag hinab. Sie wand sie um, lächelte ihn an, nein es war ein breites Grinsen. Aber wieso? Er fand seien Antwort als seine neue Bekannte in einem Affenzahn die Düne hinab sauste. Wieder musste er sich festhalten. Doch dieses Mal überrannte ihn diese Geschwindigkeit nicht, denn es ging auf das Wasser zu, sein geliebtes Wasser! Ihre Worte kamen gleichzeitig mit dem Abbrechend er Bewegung an und er flog nicht nur, nein er hatte sich abgestoßen und segelte durch die Luft. Der Turban segelte durch die Luft, blieb nahe dem Rand liegen, während ein lautes Platschen durch die Luft klang. Sein Körper tauchte mit einer unglaublich filigranen Bewegung vollständig unter und verweilte dort. Er wand sich mit kräftigen Zügen durch das Wasser, als wäre er dort geboren worden und als gäbe es keine Welt außer dieser unter Wasser. Für bestimmt eine halbe Minute tauchte er nicht auf und als er dies tat, direkt an der Seite von Forest. Er war sich förmlich durch as Wasser nach oben und seien kurzen haare warfen das Wasser in alle Richtungen ab. Das war befreiend, Danke für diese Fahrt, grinste er sie nun an. Er war entspannt, tiefen entspannt. Seine Schuhe hatte er irgendwo im Wasser verloren und die weite Nomadenhose klebte an seinen Beinen.Diese lästige Kleidung, murmelte er leise vor sich hin, bevor seine Finger eben nach jenem nassen Stoff griffen. Kurzerhand zog er diese aus. Zuerst die Hose dann seinen Überwurf und das kurze schwarze Oberteil flogen als letztes schwer durch die Luft in den Sand. Wer Ao nicht kannten und dies waren bei weitem wenige, würde wohl denke er wäre nun in Unterwäsche gekleidet, doch anstelle einer vielleicht hübschen Shorts stand er in einer Badehose im Wasser. Schwarz mit einem leichten lila Streifen zog sie sich bis in seine Knie und lag so eng am Körper, dass sie aufgemalt sein könnte. So abstrus es auch wirkte, dass er eine Badehose anhatte, so natürlich glücklich wirkte er doch im Wasser. Es war als wäre er hier zu Hause, so unbeschwerte schien er, als er sich ins Wasser setzte und zu Forest sah.Wunderschön oder?

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Re: Oase Sternengrund

Beitrag von Sadako Forest am Mi Aug 26, 2015 11:37 am

Im Gegensatz zu Ao, der scheinbar nur darauf gewartet hatte das Forest so eine Aktion abzog und elegant in das Wasser abtauchte, verursachte Forest einfach nur einen großen lauten Platscher. Sie war so überrascht von ihm gewesen das sie selbst total vergessen hatte ihren Flug irgendwie zu steueren und tauchte so sehr unkontrolliert ab, wirbelte im Wasser kurz hin und her, ehe sich ihre Klamotten in mehreren Sekunden total vollgesogen hatten und sie nach unten zogen. Sie brauchte kurz einige Sekunden bis sie die Orientierung Unterwasser wiederfand, ehe sie mit ein paar kräftigen Zügen auftauchte und nach Luft schnappte. Ha! Was für eine Fahrt! Hm-? Ao? Ihre Haare hatten sich um ihr Gesicht geschlungen und versperrten ihr zum Teil die Sicht. Für einige Sekunden sah sie den jungen Mann nicht, doch ehe sie sich größere Sorgen machen konnte tauchte er auch schon ein paar Meter neben ihr auf. Forest wischte sich die Haare aus ihrem Gesicht, strampelte dabei kräftig mit ihren Beinen um nicht unter zu gehen. Nichts zu danken! Vielen Dank fürs mitkommen! Sie machte mit ihrer Hand eine kurze Salutier Geste an ihrer Stirn, bevor sie dank ihrer schweren Nassen Klamotten einige Zentimeter nach unten gezogen wurde und einen Mundvoll Wasser mitnahm. Die blondehaarige prustete und hustete, ehe sie sich leise fluchend daran machte sich aus ihrem Anzug zu schälen. Wenn ich schon ertrinke will ich das ohne Klamotten machen. Forest holte tief Luft und fing dann einen kurzen Kampf Unterwasser mit ihrem Anzug und ihren Schuhen an. Mit dem Kopf im kühlen Nass wand sie sich dann hin und her, drehte sich um sich selbst und schaffte es schließlich frei zu kommen, machte ihre Klamotten zu einem Knäul zusammen und schmiss dieses beim auftauchen ans Ufer. Als sie bemerkte das sich Ao ebenfalls ausgezogen hatte, wurde sie für einen kurzen Moment rot um die Nase, da sie befürchtete das er nun nackt vor ihr schwamm, doch ein kurzer genauerer Blick später bewies ihr das Gegenteil. Forest selbst hatte nun ihre alltäglichen Sachen an, ihr blaues Top und einen kurzen dunkelblauen Rock der eng an ihren Oberschenkeln klebte. Das der Rock etwas unvorteilhaft im Wasser werden würde... naja - sie hatte ja immernoch etwas darunter an. Jetzt wo sie die fahrt und den flug hinter sich hatte, sah sie sich dann etwas genauer um. In der Ferne, nach ein paar Metern der Oase, sah man nur die triste öde wüste, doch in einem kleinen Umkreis um die Oase war eine vegetation entstanden die selbst die Jounin überraschte. Gräser, Palmen, Büsche, ein paar Blumen erkannte sie auch. Alles in einem saftigen grün, das sie in Chikyû so sehr vermisste. Es ist wirklich unglaublich hier. Ihr Blick ging nach unten ins Wasser, je tiefer es wurde, umso intensiver wurde das blau, wobei es am Unfer eher Türkis wirkte. Sie sah kurz zu Ao, irgendwie wirkte er verändert als noch ein paar Minuten zuvor. Er wirkte gelassener, nicht mehr ganz so steif, aber vorallem Glücklich. Er musste solche Oasen wirklich sehr lieben wenn er so in ihnen aufging. Forest seufzte laut, drehte sich auf ihren Rücken und lies sich durch den Auftrieb an der Wasserobefläche treiben. Ahhhh~ ich würde am liebsten einfach nur hier bleiben wollen. Die blondhaarige starrte dabei in den blauen Himmel, sah einen Vogel seine Kreise weit oben ziehen. Vermutlich war es Taijin, doch aus so großer Entfernung konnte selbst sie das nicht genau sagen. Wieder seufzte sie. Leider geht das nicht! Diese verdammte Arbeit! Dabei planschte sie aufgebracht mit ihren Armen und Beinen auf der Wasseroberfläche. Asgar könnte mir ja mal etwas arbeit erlassen, aber NEIN! Forest mch dies, erledige das. Bla Bla Bla. Mit einem seufzen beruhigte sie sich wieder, lies sich einfach noch etwas treiben. Wenn ich fragen darf, wo kommst du her Ao? Auch aus Chikyû? Bist du auch ein Shinobi? Ich hab jetzt nicht die typische Ausstattung gesehen deswegen frag ich nach, aber wenn ich mir dich so ansehe bist du nicht gerade schwach - wenn ich das so anmerken darf. In ihren Augen sah man ein kurzes funkeln in seine Richtung, ja sie war wirklich neugierig wie stark er war - körperlich gesehen, für einen Moment spielte sie mit dem Gedanken ihn Herauszufordern, doch erstmal wollte sie abwarten was er so zu sagen hatte.

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Re: Oase Sternengrund

Beitrag von Ota Ao am Mi Aug 26, 2015 2:43 pm

Er kam nicht drum herum von diesem Energiebündel beeindruckt zu sein. Sie war so selbständig, gut gelaunt und dabei noch ja was? Hübsch ist sie, flüsterte etwas in seinem Innersten. Auch sie hatte sich ihrer Kleidung entledigt und trug nun nur noch ein Top, sowie einen Rock. Ein passendes Outfit für die Wärme, wenn er sich auch eingestehen musste, dass ihn der blaue Anzug weniger angesprochen hatte. Er war schon immer sensibel wenn seine alte Freundin aus Kindertagen in einem Schwesterkittel umher lief und dieser Blondschopf hatte nun beinahe nichts mehr an. Sie war etwas zu klein für diese Stelle des Wassers, auch wenn sie sich tapfer immer wieder oben hielt kostete es sie Kraft, wohingegen er einfach nur stand. Dabei waren es vielleicht zwanzig Zentimeter die sie trennten. Er folgte ihrem Blick hinaus in die Zone aus grünen Pflanzen. Ja es war schön hier und zum ersten Mal war er froh jemanden mitgenommen zu haben. Es ist das erste Mal das ich jemanden mit hierhin genommen haben. Vielleicht nehme ich sie öfters mit hierhin. Irgendwie passt sie hierhin. Auch wenn ihr die Haare nun am Körper klebten waren sie nicht weniger schön. Für ihn besaß die Frau eine ganz eigene Eleganz. Sie schien so stark, mit sich im reinen und lebensfroh. Ich wette sie hat einen wunderbaren Antrieb im Leben, philosophierte er und tat es ihr gleich. Er legte sich ins Wasser, sah hinauf und beobachtete den kreisenden Vogel. Er schwieg, genoss das Wasser und den klaren Blick nach oben. Einfach abschalten und entspannen, heute Morgen vergessen, den Stress vergessen, einfach alles vergessen. Seine Muskeln entspannten sich, ein wohliges Gefühl legte sich über seinen Körper, bis Forest zu seufzen begann. Er öffnete die Augen, welche ihm zugefallen waren und spähte zu ihr herüber. Arbeit? Etwas Wasser spritze auf seinen Oberkörper als sie ins Wasser schlug und ihren Frust kundtat. Er nahm langsam war was sie sagte. Sie stand auch unter Asgar und sie kam auch aus seinem Dorf. Letzteres war ihm irgendwie klar geworden, aber ersteres? Er setze die Füße auf den Boden und sah sie nun interessierter den jeh an. Ja du darfst fragen Forest, meinte er mild und wurde nachdenklich. Ich komme wirklich aus Chikyû und ich arbeite wie du unter Asgar. Heute Morgen habe ich ihn erst gesehen. Es ist quasi einer meiner freien Tage heute, erklärte er, eher er sich wieder treiben lies. Er wollte nicht ans Arbeiten denken, er wollte vergessen entspannen, aber vorerst war es damit wohl vorbei. Ich bin aber nur ein einfach Chûnin. Das hier, er tippte sich auf den durchtrainierten Bauch, kommt von den Angriffen meines kleinen Bruders. Er hat kein anderes Hobby als mich morgens mit seinem Gewicht zu belagern und mich aus dem Bett zu jagen. ein schiefes Lächeln folgte, denn ab und an mochte er es wirklich sich um Haru zu kümmern, doch öfters war er danach erschöpfter den jeh, weil er nicht einmal drei Stunden geschlafen hatte. Wenn ich raten dürfte würde ich sagen du hast Ahnung von Waffen, meinte er wage und erinnerte sich an die Einschätzung von ihr. Sie hatte diesen Dolch so perfekt definiert das er wieder ein wenig beeindruckt war. Ich wette wenn du so viel Ahnung von ihnen hast, kämpfst du auch sehr gut mit ihnen. Ich kann nur mit meinem Obstmesser umgehen, schob er nach. Er wollte nicht über den Ernst der Arbeit reden, ob sie das merken würde? Weißt du ich habe noch niemanden mit hierher genommen. Es ist der einzige Ort an dem ich nachdenken kann. Er richtete sich wieder aus und warf das kurze Haar nach hinten. Im Licht der Sonne trat nicht nur sein trainierter Körper hervor nein man sah auch die vielen winzigen Narben. Eine nach der Anderen zog sich voran, wand sich hinauf und hinab als hätte man ihn gequält und das nicht nur einmal. Hier kann man vergessen- begann er und ließ den Satz kurz in der Luft hängen als wäre ihm etwas eingefallen. Dabei hatte sich sein Blick nur in dem blau ihrer Augen verloren. Sie sahen dem Wasser so ähnlichen, funkelten im Licht der Sonne. Dann riss er sich wieder zusammen und fuhr etwas normaler fort. Ich würde mich freuen, wenn du öfters hierher kommst, egal ob mit mir oder ohne mich. Ich denke mit dir kann ich diesen kleinen Platz der Vollkommenheit teilen. Er seufzte leise und sah zu wie sich das Wasser durch eine leichte Böe kräuselte. Sie war besonders und das machte sie für ihn gefährlicher als er sich eingestehen wollte. Akako mochte er weil er sie schon lange konnte und sich auf sie verlassen konnte, vor allem auf ihre Verschwiegenheit. Aber Forest mochte er in diesem Moment, weil sie so anders war als seine Familie und sein ganzes normales Umfeld.
 

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Re: Oase Sternengrund

Beitrag von Sadako Forest am Mi Aug 26, 2015 8:02 pm

Sie blickte neugierig in Ao´s Richtung während er erzählte, schnalzte dabei leise mit ihrer Zunge und nickte immer mal wieder leicht mit dem Kopf. Asgar hat heute wohl einen guten Tag wenn er uns zwei frei gegeben hat. Sie kicherte leise. Ohhh was heißt da einfacher Chuunin. Ich finde es schon eine großartige Leistung, die Prüfung ist nicht einfach, man musste viel trainieren muss auch ein Kluges Köpfchen sein - immerhin hat man ab dem Rang des Chuunin auch eine Verantwortung für Teams bei Missionen. Forest dachte an ihre eigene Prüfung vor knapp 7 Jahren. Dabei hatte sie sich ihre Narbe zugezogen die sich vom Bauch über ihren Rücken zu ihrer Schulter zog. In dem Moment ziebte eben diese Narbe etwas und Forest legte ihre eine Hand auf ihrem Bauch um den Schmerz aus zu blenden. Chuunin - ja... das war was gewesen. Bei der Erwähnung von seinem kleinen Bruder wurde sie spitzhörig und strampelte plötzlich mit Armen und Beinen, man hörte nur ein kleines leises Quieken und Forest brachte sich bereits wieder in eine aufrechte Position, auch wenn sie hier immernoch nicht wirklich stehen konnte. Oooooh ein kleiner Bruder! Ich beneide dich! Ich hätte so gerne Geschwister! Egal ob jünger oder älter ob Mädchen oder Junge! Aw das ist sicher spannend! Dann müsste ich mich nicht immer mit meinem Vater herumschlagen, er kann manchmal echt fieß sein... vorallem am morgen. Dabei fuchtelte sie mit ihren Armen herum, machte unterwasser ein paar Kampfgesten, als würde sie versuchen jemanden ab zu wehren, sank dabei wieder mit ihrem Kopf unterwasser. Beim auftauchen schüttelte sie kurz ihren Kopf, blickte wieder zu Ao, grinste ihn dabei fröhlich an. Aber auch wenn mich mein Vater oft nervt, hat er mir auch sehr viel beigebracht, also ja du hast recht ich kenne mich gut mit Waffen aus und kann auch gut mit ihnen umgehen. Sie legte eine kurze Pause ein, überlegte kurz ob sie weitersprechen sollte da sie eigentlich nicht vor Ao angeben wollte. - So gut das ich damals im Kenjutsu zum Tokubetsu Jounin ernannt wurde. Etwas verlegen kratze sie sich an ihrem Hinterkopf, lächelte schwach, doch konnte man nicht übersehen das sie sehr Stolz darauf war was sie bisher geleistet hatte. Inzwischen bin ich vollwertige Jounin. Erst dann realisierte sie das sie Ao einem Rang höher stand und hob ihre Hände abwehrend vor sich. E-h vergessen wir das aber ja? Du musst mich deswegen jetzt nicht anders behandeln als bisher, ich will das auch nicht. Damit war das Thema auch für sie erledigt, die beiden hatten heute einen freien Tag und sollten nicht unbedingt über ihr Shinobi Dasein reden, sondern lieber ihre Freizeit geniesen. Anscheinend empfand Ao genauso, denn schon schlug mit dem Thema um und sprach wieder über diesen besonderen Ort. Oh. Ist das so? Sie legte ihren Kopf etwas schief, strampelte noch immer kräftig mit ihren Beinen um nicht immer wieder unter zu gehen, sah Ao dabei zu wie er sich hinstellte genau da fiel ihr auch erst auf wie groß Ao ihr gegenüber eigentlich war. Fast einen Kopf größer wie sie, weshalb er auch kein Problem hatte hier im Wasser zu stehen. Während das Wasser von seinen Haaren tropfte und von seinen Schultern lief - die ihr wirklich sehr muskulös vorkamen. Sein kleiner Bruder also... Mhn. So ganz konnte sie sich zwar nicht vorstellen das dies alles von einem kleinen Balg kommen konnte, aber gut, sie würde es schon noch herausfinden wie viel Kraft dahinter steckte. Ihr Blick haftete noch für einen Moment auf seinem Oberkörper, danach verformte sich ihr Mund zu einem "O", dann jedoch lächelte sie wieder und Blickte Ao wieder in die Augen. Sie hatte eben noch eine Gemeinsamkeit entdeckt. Genauso wie sie besaß Ao eine Narbe, bzw. eher sehr viele Narben. Was sie in einer großen Narbe abbekommen hatte, schien er über mehrere kleinere Verletzungen davon getragen zu haben. Was war wohl die Geschichte dahinter? Hartes Training ein kleiner Bruder oder gar was ganz anderes? Danke dein Angebot nehme ich sehr gerne an, das hier ist ein sehr schöner Ort, ich fühle mich ja schon geehrt das du mich hier her geführt hast - es ist noch etwas was unter uns bleiben wird da kannst du dir sicher sein. Sie kicherte leise und schwamm dann etwas in seine Richtung, umkreiste ihn etwas in dem kühlen Wasser. Vor ihm stoppte sie dann, zeigte dann mit einem Finger auf ihre Narbe an ihrer Schulter. Ich habe noch etwas gefunden was wir Gemein haben. Erzählst du mir deine Geschichte? Ich erzähl dir dann auch meine. Ihr Gesichtsausdruck war noch immer sehr fröhlich, auch wenn sie jetzt einen etwas ernsteren Ton angeschlagen hatte.

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Re: Oase Sternengrund

Beitrag von Ota Ao am Do Aug 27, 2015 12:13 am

Ob er einen guten Tag gehabt hatte konnte er nicht wirklich sagen, aber so wichtig war es nun wirklich nicht. Er selbst war nicht sehr wichtig, oder er stellte sich eben nicht als wichtig da. Er konnte ja schlecht sagen, dass er Shura war und deswegen um jeden freien Tag froh war. Besser zu Hause sitzen und vor seinem Bruder fort laufen, als sich durch gefährliches Terrain zu schleichen und mit dem Tod konfrontiert zu sein. Noch besser war es natürlich hier zu sein, dass Wasser zu genießen und einen angenehmen Gesprächspartner zu haben. Dann ist eben mehr als nur ein Chûnin, sagte er leichthin und winkt ab. Rang hin oder her, er war an ein falsches Leben gebunden und musste damit zurechtkommen. Er konnte nicht anders als über seinen Rang zu seufzen. Das sie Geschwister toll fand verstand er nicht. Es brachte ihr ein leichtes Kopfschütteln ein und doch musste er sie einladen, er konnte kaum anders, Sie war nett, als wieso nicht vorstellen? Wenn du möchtest, kannst du Haru gerne kennen lernen. Aber ich warne dich, er ist ein Quälgeist und vor allem brauch er immer volle Aufmerksamkeit. Er sagte es mit einem Zwinkern, aber in seinem innersten bauten sich anstrengende Momente auf. Sobald er Forest zu sich Heim bringen würde, konnte er mit einem Ansturm seiner Familie rechnen. Haru der sie bequatschte und mit ihr Spielen wollte, während seine Mutter indiskrete Fragen stellte und schon die Hochzeit plante. Ein kurzes Zucken durchfuhr ihn als er daran dachte. Vielleicht sollte er sie nicht – nunja jetzt war es sowieso zu spät wenn sie annahm. Es war nicht davon auszugehen, dass ihr Vater, so gemein er morgens auch sein konnte, schlimmer war als seine Familie. Zwei vollkommen abhängige Geschöpfe, verträumt und nur mit sich beschäftigt. Sie strebten nach Ansehen, welches Forest nicht wollte als ihr heraus rutschte, dass sie nun Jounin war und damit über ihm stand. Du solltest dich nie für dein Können Schämen. Es gibt wirklich schlimmeres als mich im Rang zu überflügeln. Es war nicht so daher gesagt, es war auch wirklich so gemeint. Der Chûnin störte sich nicht an seinem Rang und bekam auch keine Komplexe, wenn eine Frau ihn in diesem überragte. Dem entsprechen locker nahm er all dies auf, lächelte dabei milde. Aber ich kann das natürlich vergessen, versprach er ihr ohne Umschweifen. Für mich zählen bei weitem andere Dinge, zum Beispiel deine Augen. Ich glaube sonst hätte ich dich nicht hierher gelassen, sondern eine Entschädigung verlangt. Es ist wirklich wahr, dass ich niemanden sonst hierhin geführt habe. Wenn sich einmal jemand hierhin verirrt jage ich ihn eher davon, es klang wie ein schlechter Scherz aber der ernst in seinen Worten war kaum zu überhören. Für ihn war das alles hier ein Geheimnis, ein Teil seines Ichs. Vor ihr war er der, der er wirklich war. Sozial eher ungeschickt, verträumt und vor allem etwas redseliger als daheim. Vielleicht lag es an mehr als nur an diesem Ort. Ihre Augen spielten viel mit hinein und auch ihr langes blondes Haar, ihre ganze Art einfach. Wieder warf sie das Wasser auf, dieses Mal jedoch nicht um sich mit einem imaginären Bruder zu prügeln, sondern um ihm näher zu kommen. Seine erste Reaktion war die einer Salzsäule. Ao verkrampfte schlagartig und beobachtete sie ganz vorsichtig bei ihrem Weg um ihn herum. War er gerade zu einem körperlichen Objekt geworden. Seine Badehose schien ihm nun nicht mehr optimal, immerhin bot sie kein Versteck für seinen Oberkörper, auf welchen Forest ein Auge warf. Seine Augen fixierten den Finger der auf ihre Narbe zeigte und er stieß erleichtert den Angehalten Atem aus. Ich erzähl dir meine Geschichte, immerhin hast du versprochen diesen Ort für dich zu behalten. Dann erzählst du mir deine, aber davor halt bitte kurz still. Ich mag nicht das du mir gleich untergehst. Ohne ihr wirklich viel Zeit zur Verteidigung zu geben überwand er den Abstand, griff nach ihrer Hand und führte sie soweit aus dem Wasser heraus, dass auch sie stehen konnte. An einer Seiten stelle ließ er ihre Hand los und setzt sich in das Wasser. Die Wellen schwappten ihm nun bis zum Bauchnabel, während er ihrem Blick auswich. Nähe war ihm unheimlich unangenehm und wenn es nur ihre Hand gewesen war. Bitte verzeih mir dafür, sagte er sofort und stütze die Hände neben sich ins Wasser. Ansehen konnte er sie jetzt nicht. Seine Mutter sagte immer Frauen waren kompliziert und wenn er Pech hatte würde er dafür sowie gleich einen Ohrfeige kassieren. Nicht das er sich dessen sicher war, aber er hatte einfach keine Ahnung. Etwas Nervöses war in seine Wesen gekehrt und er fixierte eine Stelle im Wasser, als er die Stimme zum Sprechen erhob. Es gibt leider keine großen Geschichten zu diesen unzähligen Narben. Ich habe sie angesammelt seitdem ich klein bin. Wunden heilen bei mir sehr zäh und jeder Kratze bleibt beinahe für die Ewigkeit. Die schlimmsten sind wohl vom Training im Taijutsu, Kraftübungen und Kämpfen. Er hob das linke Bein aus dem Wasser und gab eine etwas breitere Narbe Preis. Die ist von einem Bruch, der Knochen ist irgendwie raus gekommen, ich weiß es nicht mehr genau. Das Bein verstand wieder im Wasser und er wand ihr kurz den Rücken zu. Sein Arm griff herum und deutete wage neben eine etwas breitere Narbe die Quer verlief. Das war ein Unfall beim Training mit meinem Sensei vor ein paar Jahren. Er wollte einen Schwertmeister aus mir machen – am Ende steckte das Ding halb in meinem Rücken. Sein Körper drehte sich zurück und er streckte den rechten Arm aus um eine weitere schmale Narbe zu zeigen. Da habe ich versucht eine feine Klinge abzuwehren. Leider war ich zu langsam und das Ding ging wie Butter durch meinen Arm. Hier stoppte er kurz und gab ihr Zeit um diese sinnlosen Wunden aufzunehmen. Dann wand er sich ihr zu, streckte die Hand aus und hob sacht ihr Haar zur Seite. Deine Narbe sieht schlimmer aus als meine kleinen Kratzer. War es lebensbedrohlich? fragte er mit ernster Miene und besah sich die Verletzung nun genauer. Im Wasser war sie ihm kaum aufgefallen, aber so wirkte sie grausam und entstellend. Wenn seine Mutter eine Narbe hätte, würde sie sterben vor gram. Aber Forest schien sich nicht dran zu stören, zumindest aktuell nicht.

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Re: Oase Sternengrund

Beitrag von Sadako Forest am Fr Aug 28, 2015 2:07 pm

Uuuhh jah, gerne! Aw ich wäre sicher das coolste Mädchen und beste große Schwester die er jemals zu Gesicht bekommen wird! Meinte sie spielerisch zu ihm, hob dabei ihren Zeigefinger und wackelte ermahnend mit ihm. Vergiss nicht, ich bin da wohl nicht besser wie dein Bruder was das Quälgeist sein angeht. ja sie war und ist noch immer ein Wirbelwind, immer für eine Überraschung gut und für ihr alter von 23 noch immer sehr kindisch. Als Ao sie dann lobte und sie wiederum auf ihre Augen ansprach, wurde sie leicht rot um die Nase und tippte sich mit ihrem Zeigefinger verlegen auf die Nasenspitze. Naja~.... Heh... Also - dann, dann lass uns von nun an gemeinsam die Leute von hier verjagen! Hier dürfen nur Leute her die etwas besonders haben. Wie wir! Ehe sie sich weiter über ihre neue Tätigkeit freuen konnte und noch mehr darüber das Ao ihr wirklich erzählen wollte was so hinter seinen Narben steckte, griff er unerwartet nach ihrer Hand. Völlig perplex lies sie sich von ihm mit ziehen, innerlich lachte sie sich selbst schon aus, zuerst lies sie ihn an ihre Taile fassen und nun war sie zu überrascht weil er ihre Hand nahm. Nach einer kurzen Tour durch das Wasser konnte sie nun auch selber wieder stehen, folgte Ao noch etwas, bevor er sich hinsetzte, für ihn war es eine ganz gute Höhe zum hinsestzten doch würde es Forest ihm gleich tun, wäre sie wohl wieder bis zum Kinn im Wasser, also ging sie noch einen Schritt weiter nach oben und kniete sich dann hin, wodurch ihr das Wasser allerdings immernoch bis zu ihrem Busen ging. Als er sich nun für seine Tat entschuldigte musste Forest leise kichern, hob ihre Arme aus dem Wasser und streckte sie langsam in Richtung Ao, nur um - ihm kräftig durch die nassen Haare zu wuscheln. Ist schon gut. Und nun los ich bin neugierig erzähl! Sie bemerkte dabei wie er durch ihre Berührung kurz zusammen zuckte und es anscheinend vermied sie anzusehen. Hatte sie etwas falsch gemacht? Sofort lies sie von seinen Haaren ab, wobei ihr auffiel das diese unglaublich weich und geschmeidig waren, ganz anders als ihre eigenen langen Zotteln. Allgemein kam es ihr langsam so vor als wären hier der schöne und das Biest zusammen gekommen. Forest als Biest, die ohne Rücksich auf Verluste jeden mit ihrer Art überraschte und Ao der eher ruhigere destanziertere, der von ihrer Art allerdings so überrascht war das er nichts dagegen machen konnte. Allerdings taute er wohl langsam auf, den er fing an zu erzählen. Gespannt blickte sie ihn von der Seite her an, nickte stumm und prägte sich seine Geschichten ein. Beim Codewort Training flammte in ihr regelrecht etwas auf. Yosh ich habs mir doch gedacht! Ich hab endlich jemanden gefunden der mir in Kraft überlegen sein könnte! Ahhh das ist so spannend. Ihr Gesichtsausdruck dabei? Total aufgeregt, ihre Augen glitzerten und starrten Ao verträumt an und ein grinsen das wohl um ihren ganzen Kopf gehen würde, wären da nicht ihre Ohren im Weg. Doch hielt dieses grinsen nur kurz an, immerhin sprachen die beiden über etwas das mit schmerzen verbunden war und da sollte sie nicht so breit grinsen. Also beruhigte sie sich wieder und sah zu seinem Bein auf die Narbe, musste sich den Bruch bildlich vorstellen und verzog ihr Gesicht dabei zu einer Grimasse. Eowww... Was auch immer sich sein Sensei damals gedacht hatte ihn zu einem Kenjutsuka zu machen, naja, allein schon von dem bisschen was sie von ihm kannte hätte sie damals schon sagen können, das diese Kombination wie Pech und Schwefel sein würden. Zustimmend zu ihrem Gedanken nickte sie nur. Wir merken uns also das du mit Waffen icht so gut kannst. Als der dunkelhaarige geendet hatte, wandte er sich zu Forest um und hob ihre Haar von ihrer linken Schulter, sodass er den Anfang ihrer Narbe sehen konnte. Nun wo du viele kleine Dinger hast, hab ich nunmal ein großes. Daraufhin drehte sie sich leicht zur Seite, hob den Rest ihrer Haare, sodass Ao einen Blick auf ihren Rücken werfen konnte, wo man sah das sich diese Narbe von der Schulter komplett schräg über ihren Rücken zog, sie drehte sie wieder etwas zurück und richtete ihren Oberkörper auf, sodass man sah das die Narbe von ihrem Rücken von ihr aus gesehen rechts nach vorne bis zu ihrem Bauchnabel reichte. Also linke Schulter über ihrem Rücken dann über ihre rechte Seite nach vorne zu ihrem Bauchnabel. Es war eine saubere Narbe, ein glatter Schnitt, sie war nur recht verwachsen. Es war knapp, sehr knapp. Ihr Blick wurde nachdenklich und war getrübt von Erinnerungen die in ihr hochkamen. Mit 16 wurde ich zur Chuuninprüfung vorgeschlagen, damals jedoch waren wir insgesamt nur sehr wenige Prüflinge, weswegen eine große gemeinsame Prüfung mit den anderen Reichen veranlasst wurde. Es war ein unglaubliches spektakel gewesen, in jedem Reich wurde ein Teil der Prüfung gemacht. Der letzte davon in Kiri. Sie stoppte kurz, strich sich eine Strähne aus dem Gesicht und fixierte nun das Wasser vor sich. Der letzte Teil waren Einzelkämpfe gewesen, im Finale gab es dann das große Aufeinandertreffen der besten. Wieder machte sie eine kurze Pause. Wir waren zu f6. gewesen, zwei Konoha Genin, drei aus Kiri und ich. Erst als der Kampf begann wurde mir und den beiden aus Konoha bewusst, das wir uns in einer Blutnebelprüfung befanden. Die anderen drei waren darauf aus uns um zu bringen. Ihre Augen verengten sich zu schlitzen und ihre Hände ballten sich zu Fäusten. Es dauerte nicht lange dann war es nur noch ich gegen zwei der Kiri Genin. Sie waren mir in Größe und Alter überlegen, irgendwie schaffte ich es ihnen Stand zu halten, doch fehlte es mir einfach daran den Kampf zu beenden. Irgendwann wurde es sehr unruhig im Stadion, Tumulten brachen aus und plötzlich stürmten hunderte von Menschen das Feld, alles verlor sich im Chaos, keiner wusste mehr wohin, kämpfen konnte ich schon fast nicht mehr und genau da gelang es ihnen mich zu entwaffnen und schlitzen mich mit meiner eigenen Waffe auf. Forest schüttelte ihren Kopf und lächelte schwach. Danach weiß ich nicht mehr was passiert ist, irgendwann wachte ich im Krankenhaus von Chikyû auf, die Ärzte meinten das ich Glück hatte das sie nicht wussten richtig mit Katana um zu gehen sonst bestünde ich jetzt aus zwei teilen. Der Schnitt hat meine Wirbelsäule verletzt, ein paar Milimeter mehr und ich säße jetzt im Rollstuhl und wären meine Muskeln nicht so gut trainiert gewesen hätten sie mir wohl den gesamten Bauchraum ausgehöhlt. Erneut schüttelte sie ihren Kopf und lachte leise. Aber ich habe überlebt und wäre ich nicht so verdammt ungeduldig gewesen wäre alles auch schnell verheilt, aber nein, Klein Forest musste sich ja aus dem Krankenhaus schleichen, die Wunde ist also öfters wieder aufgegangen und ich hab anstatt Wochen, Monate gebraucht. Ihr Blick ging wieder Richtung Ao und auch ihre gute Laune kam wieder zurück. Ich bin zum Teil also auchs elbst schuld an diesem Ding. Sie war jetzt gespannt wie er auf ihre Geschichte ragieren würde.

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Re: Oase Sternengrund

Beitrag von Ota Ao am Fr Aug 28, 2015 10:47 pm

Forest hatte wirklich ganz eigene Probleme, wenn sie die sich darüber Gedanken machen konnte eine coole Schwester für seinen Bruder zu sein. Es war süß und doch vollkommen unrelevant. Sie hätte keine Probleme Haru zu beeindrucken. Er war so naiv und treu, dass ihn fast alles freute und er noch mehr liebte und das was er liebte wurde beinahe sekündlich mehr. Also tat er es mit einem Schulterzucken und einem Lächeln ab. Ja er konnte bei ihr Lächeln hatte auch schief gelächelt als sie meinte selbst ein großer Quälgeist zu sein. Natürlich hatte er das dementiert, wenn auch sehr leise und beschwichtigend. Vielleicht für andere aber nicht für mich. Für mich bist du ein Energiebündel, jemand der sich nicht unterkriegen lässt und aufsteht egal was ist. Das sie wirklich wieder aufgestanden war, konnte er nicht erahnen, aber bald würde er es wissen. Er würde sich freue Leute von hier zu verjagen, wenn sie dabei war. Dieser Ort spielte wirklich zu seinen Gunsten oder eher zu den Gunsten seiner sozialen Ader. Nie hätte er innerhalb des Dorfes so viel geredet, so viel von sich erzählt. Für viele mochte all das nicht viel sein, oder gar privat. Aber für Ao war alles aus seinem Leben ein großes Geheimnis, weil sein ich eine Lüge war die er hier und da aufrecht hielt. Er kannte dieses Ich nicht gut, aber es lebte, arbeitete und es funktionierte tadellos, solange es nicht tiefer ging als über dieses oberflächliche hinaus. Doch sein Körper war Nähe nicht gewöhnt, rang mit der kurzen Berührung durch Forest, welche hinter ihm saß, sein Hand- Aktion jedoch nicht bestrafte. Es war gut - Nähe war gut? Ein unbehaglicher Gedanken den er während seines Vortrages beiseiteschob. Es war nicht schwer diese Dinge zu erzählen aber ihn beschlich die Idee, das es nur ging weil er hier war, weil Forests Seele in ihren Augen lag, so klar und blau. Als er fertig war, ihr Haare so hielt und sie ansah spürte er den Drang auf sie aufzupassen. All dieser Schmerz würde ihm nie wehtun und sie war es alleine wegen dieser Augen wert, alleine wegen ihrer Art, nein weil sie besonders war. Waffen sind super, zum Obst schälen oder um sie dir zu geben, zwinkerte er besah sich gespannt den Beginn der Narbe. Er blieb hier hinten bei ihr, hatte er doch bemerkt das sie im Sitzen immer noch Probleme hatte wo er sie nicht hatte. Wie nachlässig das von ihm gewesen war – was für ein Idiot er war. Seine Hand ließ ihre Haare los, als sie sich wand und ihm die Narbe zeigte. Seine Augen verengten sich und er drohendes Gefühl stieg in ihm auf. Man hatte sie nicht Beschützt. Er hatte sie nicht beschützt! Nicht das er es gekonnt hätte aber wenn er sie früher kennen gelernt hätte. Sein Verstand beschimpfte ihn heftig für etwas das er nie hatte vermeiden können. Diese Wunde erinnerte ihn daran wieso er Shinobi war, wieso er diese Narben trug die ihm nicht wehtaten. Seine Mutter konnte es nicht, sein Bruder durfte es nicht und Forest sollte keine weiteren davon tragen. Wieso es ihn so beschäftigte? Sei er jung war keimte in ihm dieser Drang auf es allen recht zu machen, alle zu beschützen und sie war in einen Raum getreten, in dem er nun immer sein würde. Die Schwere ihrer Worte schnürte ihm die Brust zu, ließ ihn schwer atmen. Bilder die in seinen Kopf drangen von einer jungen Schönheit aus dem Hinterhalt angegriffen und beinahe gemordet. Seine Muskeln zuckten als seine Hand sich verkrampfte. Er wollte wütende werden doch er wusste, dass Wut seinen Verstand vernebelte. Also sah er sie an hing an ihren Worten als wäre es der Auftrag jemanden zu eliminieren. Doch diese Leute waren schon tot. An ihre Stelle traten fiktive Charaktere die sich ihr nährten, denen er die Knochen mit gezielten Schlägen brach. Er konnte nicht Lächeln, er konnte nur gleichgültig an ihr vorbei sehen, etwas Böses in seinen tief blauen Augen, es war ein Sturm der aufzog und auf jeden niedergehen würde, den sie anklagte. Du bist nicht Schuld sprach er mit feste Stimme. Es war diese Stimme mit der er seine Mutter beruhige wenn sie weinte, diese Stimme die seinen kleinen Bruder beruhigte wenn er Monster unter seinem Bett sah. Diese Leute sind Monster geworden Forest. Ich weiß nicht wieso sie so sind, aber wenn ich - er konnte nicht los rennen und eine Insel zerstören. Rational ging das nicht und was hätte er davon. Ihre Wunde würde nie verschwinden. Stattdessen wanderte sein Blick wieder zu ihr, war durchdringend, während er sich vor ihr in den Sand hockte. Dir wird nie wieder jemand ein Haar krümmen. Da war er wieder dieser Drang alle zu beschützen denen etwas schlimmes passiert war. Er würde sie beschützen, ob ihr das passte oder nicht, darüber waren sie diese beiden Bruchstücke in ihm einige. Eine Person mehr oder weniger machte nichts mehr aus. Klang das entmündigend was er gesagt hatte. Er schüttelte den Kopf um ihn klar zu bekommen doch diese Dringlichkeit verschwand nicht. Es war ein Bedürfnis, sein Antrieb in diesem Shinobi Leben. Beschützen, alles und jeden – jeder ist mehr wert als ich – es gibt kein Ich – da ist nur Mizu. Wieder ein Kopfschütteln, er musste das erklären. Sein Arm fuhr voran, er streckte ihn aus damit sie ihn sehen konnte. Diese ganze winzigen Striche, auch hier waren sie überall, bildeten Kreuze als wäre es nichts Besonderes vernarbt zu sein. Mir hat das alles nicht wehgetan. Nicht der Bruch, nicht die Waffe in meinem Arm, kein Sturz von der Leiter oder eine Verbrennung. Es tut nicht weh. Seine Hand suchte das Obstmesser, doch es lag weit weg bei seiner Kleidung. Als blieb er sitzen, ging auf die Knie und sah sie an. Lass mich dafür sorgen das es nie wieder passiert, bat er ohne dabei wie ein Spinner zu klingen. Es klang ernst, auch wenn es ein Drang war dem sein Ich nachgeben musste ohne an Bedeutung zu verlieren. Beschützen: Mutter, Bruder, Kage, Jônin, Chûnin, Bürger – alle einfach alle – Forest. Sie hatte sich in sein Leben eingereiht und er würde ein Auge auf sie haben, egal was passieren würde.

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Re: Oase Sternengrund

Beitrag von Sadako Forest am Sa Aug 29, 2015 9:20 pm

Seine Antwort auf ihre Geschichte lies Forest zuerst perplex dasitzen. Zum ersten mal war sie ihm gegenüber sprachlos. Sie blinzelte ein paar mal, beobachtete Ao dabei wie er mit sich selbst rang, immer wieder den Kopf schüttelte. Hatte ihre Gesichte ihn emotional getroffen? Also sie ihn so ansah bemerkte sie wie sich seine Augen veränderten, etwas wütendes spiegelte sich ihn ihnen und doch war er es nicht. Unsicher hob sie ihre Hände vor sich. H-hey- es ist doch- Ihr blieben die Worte im Hals stecken als sie ihn weiter zu hörte. Was hatte sie nur ihn ihm geweckt, das er versuchen wollte sie zu schützen? Diejenigen zu finden die ihr Schmerzen zugefügt hatten? Forest starrte auf Aos Arm, sah die ganzen kleinen feinen Narben, blickte immerwieder von diesen auf zu dem Jungen vor ihr und wieder zurück. I-ich.. Sie wusste noch immernicht was sie sagen sollte, Ao hatte sie nun so sehr aus den Reihen geworfen das sie kaum einen klaren Gedanken fassen konnte. Ihr Herz schlug wie wild so aufgeregt war sie, ein paar weitere Sekunden vergingen in denen sie ihn nur schweigend ansah. Dann griff sie plötzlich nach seinem ausgestreckten Arm, ergriff sein Handgelenk fest und zog ihre beiden Hände unterwasser. Noch immer schwieg sie, beobachtete ihre Hand unter der Wasserobefläche, hob dann ihren Blick und sah Ao mit einem unglaublich warmen, beinahe schon Mütterlichen lächeln an. Ist.. ist schon gut ok? Das- Diese Geschichte, es war alles in der Vergangenheit. Mir geht es gut, du brauchst mich nicht zu- Ihr Blick traf den seinen und mit einem Schlag wurde ihr bewusst das sie ihn nie umstimmen könnte. Ihre Augen weiteten sich kurz, das lächeln verschwand und sie erkannte wie ernst es ihm war. Ich... kann dich sowieso nicht mehr umstimmen. Also gut. Damit kehrte auch ihr Lächeln zurück und ihre Hand schloss sich noch fester um sein Handgelenk. Ich bin sehr beeindruckt von dir muss ich zugeben. Weißt du ich würde gerne noch mehr über dich erfahren und ich möchte wissen was du alles kannst. Während sie ihre Worte aussprach konnte man ihr ansehen wie glücklich und aufgeregt sie war. Du darfst. Aber unter einer Bedingung. Forest legte ihren Kopf leicht schief, grinste etwas breiter und Ao sollte nun merken das sich ihr Griff um sein Handgelenk immer mehr verstärkte. Wir machen einen kleinen Schlagaustausch. Wir verpassen uns Gegenseitig einen Schlag, wenn es mich umhaut erlaube ich dir dafür zu Sorgen das mir nie wieder jemand weh tun wird. Wenn nicht, dann werde ich dich damit aufziehen das du jemanden versuchst zu beschützen der Stärker ist als du selbst. Mit ihrer freien Hand zeigte sie dabei auf ihre Wange. Oh und wenn du ablehnst werde ich dich bis an dein lebensende festhalten. Damit hob sie ihre Hand und seinen Arm wieder aus dem Wasser. Oh und keine Sorge, ich halte mehr aus als man denkt, hab also keine Angst davor mich zu verletzen. Ich werde dir auch nichts vorwerfen solllte es dazu kommen. Ihr Herz schlug ihr inzwischen bis zum Hals und wäre ihre Hand nicht eh schon nass würde diese wohl vor Aufregung schwitzen. Dieser Junge war so interessant, sein Auftreten, sein Charakter, der ganze Kerl von oben bis unten faszinierte sie mehr als sie am Anfang gedacht hatte. Er war so anders als sie, so anders als alle die sie bisher getroffen hatte, es war so spannend wieviele Gemeinsamheiten sie jetzt schon mit ihm hatte obwohl die beiden so unterschiedlich waren wie Feuer und Wasser. Wo Forest in diesem Moment das Feuer wiederspiegelte und Ao das Wasser. Aber egal. Viel mehr zählte für Forest das sie jemanden gefunden hatte auf dem sie bauen konnte und auch für den sie vermutlich jemanden darstellen könnte den er noch nicht gefunden hatte.

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Re: Oase Sternengrund

Beitrag von Ota Ao am So Aug 30, 2015 7:45 pm

Er hatte sie verstummen lassen. Ao konnte nicht anders, hatte nicht anders gekonnt. Dieser Drang hämmerte in seinem Kopf und wenn er sie ansah verstärkte sich die Richtigkeit dieser Idee nur noch. Keine Zurückweichen war nun mehr möglich, nicht das er es gewollt hätte. Er verharrte, wartend, erregt und doch irgendwie vollkommen klar, während Forest nun mit sich kämpfte, Worte suchte die sie nicht fand. Sie setzte an um nichts hervor zu bringen bis sie den Arm nahm, den er ihr darbot. Mit einem festen Griff war er unter Wasser, in seinem Element. War das ein Einverständnis? Nein es war der Versuch ihn zu irritieren, doch sein Blick blieb steinern und voller Überzeugung während sie sprach. Für ihn war das keine Geschichte. Er sah die Narbe und es gäbe nun keine Möglichkeit sie jeh wieder ungesehen zu machen. Bevor er etwas sagen konnte hatte sie erkannt, dass es keinen anderen Weg gab, dass sie ihn nicht abbringen konnte. Als der Blondschopf dies erkannte, nickte er kurz. Niemand wird mich umstimmen, schob er ein als ihr Lächeln zurück kehrte. Der Druck um sein Gelenk wurde fester, ungewöhnlich fest für eine Frau ihrer Statur. Er verstand weder das Interesse an seiner Person, noch das sie mehr wissen sollte, aber wenn es das war wofür sie ein Ja heraus gab war kein Problem. Er sog Luft ein um eine Antwort zu geben, als sie ihm dazwischen fiel das nun ihr Bedingung kam. Also stieß er die Luft wieder aus, sah sie abwartend an, während sie ihn immer weiter umklammerte. Das sie ihre Forderung mit einem Grinsen stellte machte ihm sorge, kämpfte er doch schon mit dem Reflex sich ihrer Hand zu entziehen. Es war ein winziges Zucken immer und immer wieder – kein Wunder das sie fester Zugriff. Seine Augen folgten ihrer Hand an die Wange, ein Schlag ins Gesicht sollte er landen? Sein innerstes begann unruhig zu werden. Es ging gegen seine Prinzipien sinnlos Gewalt aus zu üben. Er hasste es sich zu beweisen und genau das verlangte sie jetzt von ihm. Ihr Beweisen das er besser auf sie aufpassen konnte Ob er sie mit Worten überzeugen konnte? Er glaubte nicht daran, denn Gewalt gehörte genauso in ihre Welt wie in seine. Er seufzte schwer. Es wäre mir egal, wenn du mich ewig festhalten würdest. Es gäbe schlimmeres, verkündete er mit deutlich gedrückte Stimme. Ich versteh das es für dich Sinn macht so etwas von mir zu verlangen - seine Worte blieben kurz in der Luft hängen, bevor er zu seiner Hand sah aber ich finde es unangenehm die zu schlagen, die ich schützen will. Damit wand er die Hand unter ihrem Griff so, dass er ihren Unterarm umfassen konnte. Seine zweite griff nach ihrer Anderen, bevor er sich in einer flüssigen Bewegung erhob und sie mit sich auf die Beine zog. Einen Moment blieb er stehen sah sie an und rang mit sich selbst. Er sollte sie schlagen. Ao konnte sich in diesem Moment kaum etwas Grausameres vorstellen. Er spürte, dass sich sein Puls erhöhte, begriff aber erst später, dass dies wegen seiner Nähe zu ihr entstand. Fast schon ruckartig ließ er ihre Hände los, vollkommen verwirrt was er nun machen sollte. Aber er hatte eingewilligt also musste er es tun. Willst du alles sehen oder nur das was ich jetzt und gleich aus dem Stand anrichte? fragte er sie und versuchte sich zu entspannen. Nicht das er es gekonnt hätte. Sein Körper wirkte ruhig doch er selbst war unruhig, während er versuchte die Nervosität aus den Gliedern zu vertreiben. Wenn es eine andere Möglichkeit gibt sag es mir bitte. Forest. Da war sie wieder, diese Dringlichkeit. Er wollte sie nicht schlagen, auch wenn seine Beine einen stabilen Stand einnahmen. Er war bereit wenn es sein musste, aber er wollte nicht, alles an ihm sprach dafür in erster Linie jedoch seine Augen. Ich würde auch damit leben können schwächer zu sein und dich zu beschützen, murmelte er vor sich hin, alles was ich sein will ist ein Schutz vor Wunden. Verhindern das dir jemand weh tut und wenn nur so lange, dass es unmöglich wird dich einzuholen. Ich will schützen und nicht zerstören. Schlag zu wenn du sehen willst was ich aushalte. Ich werde kontern, wenn es dein Wille ist. Bei seinem letzten Satz nahm er den Blick von ihr und sah in den Sand. Ein solider Stand, Muskulatur die sich anspannte und ein Geist der versuchte sich zu beruhigen. Es war zu viel, viel zu viel für ihn. Einen Schlag einstecken war kein Problem, eine wunderbare Person schlagen hingegen schon. Wenn dann würde er sie nicht ins Gesicht schlagen, viel mehr auf die kurze Rippe, irgendwas das sie erschrecken würde aber nicht verletzen konnte, zumindest nicht schwer. Ich hasse Demonstrationen, ich hasse es mich zu beweisen. Wieso kann sie es nicht einfach annehmen. Er war unglücklich als er sie wieder ansah, aber bereit einen Schlag einzustecken, egal wie schmerzhaft er sein würde. Es würde ihm sowieso nicht wehtun, nur seiner Lebenseinstellung.

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Re: Oase Sternengrund

Beitrag von Sadako Forest am So Aug 30, 2015 10:44 pm

Ao war nicht sonderlich begeistert von ihrer Bedingung, sie sah es ihm an wie er innerlich mit sich rang. Sie lächelte ihn nur sanft an während er nach Worten suchte um sie vermutlich doch von ihrer Bedinung ab zu bringen. Es wird das erste, einzige und letzte mal sein das ich dich bitten werde mir weh zu tun. Für einen Moment dachte sie wirklich daran ihre Bitte zurück zu ziehen, sie wollte Ao nicht in Verlegenheit bringen oder ihn gegen seine eigenen Prinzipien verstoßen lassen. Doch gelang es Ao sich aus ihrem festen Griff zu winden, packte sie selbst an ihren Unterarm, griff nach ihrem anderen Arm und hob sie ohne weiteres auf ihre Beine. Wie wenn er noch nie etwas anderes gemacht hätte stand er nun vor ihr und da war sie sich sicher, das sie wirklich spüren wollte was er konnte. Sie war so aufgeregt das ihr Herz wie wild in ihrem Brustkorb schlug, eher weniger störte sie die Tatsache das sie Ao wiederum viel näher war als sich Bekannte eigentlich kommen sollten. Genau das schien ihm auch gerade klar zu werden, weswegen er sehr ruckartig ihre Arme loslies. Die blondhaarige musste sich ein lachen verkneifen. Irgendwie war er ja schon süß. Bleib ruhig Ao. Während sie sprach lockerte sie ihre Handgelenke etwas und versuchte in dem lockeren dürchnässten Sand unter ihr einen besseren Stand zu finden. Zeig mir einfach was du hier und jetzt kannst, ich werde mich jetzt auch nicht zurückhalten. Mach dir keine Gedanken darum was ich von dir verlange, es wird mir so mehr helfen als du vielleicht denkst. Sie hob ihre Faust und streckte ihren Zeigefinger aus. Dieser eine Schlag wird mich mehr beschützen als manch anderes. Es geht nicht darum ob du wirklich stärker oder schwächer bist als ich... Sie schwieg kurz nach diesem Satz, versuchte die richtigen Worte zu finden für das, was sie ihm eigentlich sagen wollte und machte einen Schritt auf ihn zu. Weißt du viele trinken Sake um eine Freundschaft zu besiegeln, ich mach das so. Nehm es also mir aber vorallem dir nicht übel was gleich passiert. Nimm es bitte als einen neuen Abschnitt in deinem Leben wahr. Wieder musste sie feststellen das sie wirklich sehr merkwürdige Angewohnheiten hatte. Das hier wird der beginn von etwas wunderbaren da bin ich mir sicher. Die Kunoichi grinste fröhlich, auch als sie ihre Muskeln anspannte, leicht in die Knie ging und einen Fuß nach hinten nahm. Forest war nicht gut im Taijiutsu, was man ihr aber anrechnen konnte war eine für ihre Größe wahrlich gewaltige Kraft. Kurz sah sie Ao nocheinmal in die Augen, zuerst wollte sie ihm gegen die Wange schlagen, allerdings musste sie feststellen wie weit oben diese doch war, mit voller Kraft könnte sie ihn also im Gesicht nicht treffen. So stark man in die Höhle hineinschreit, hallt es auch wieder raus, also geb mir alles was du hast. Ihre Augen funkelten wieder vor Aufregung, mit ihrer linken Hand wischte sie sich noch ihre Haare aus dem Gesicht und machte sich dann bereit. Das was sie schon von Anfang an von ihm sehen wollte war nun nur noch ein paar Sekunden entfernt. Innerlich machte sie sich schon mal auf das schlimmste gefasst, sie war sich sicher das er um einiges stärker war als er zugab, stärker als alle anderen gegen die sie schon gekämpft hatte. Sie zögerte kurz, jetzt wo sie kurz davor war, war sie sich dann nicht mehr so sicher ob sie es doch durchziehen wollte. Aber einmal ausgesprochen gab es keinen Rückzieher mehr. Also spannte sie sich nocheinmal an, ballte ihre rechte Hand zur Faust und holte aus, zielte dabei auf seine Seite, unterhalb der Rippen etwas nach rechts versetzt um ihm nicht die Luft zu nehmen, wenn sie genau in die Magengegend schlagen würde. Gleichzeitig machte sie sich darauf gefasst mit ihrem Körper wieder im Wasser zu landen unm dort erstmal total Konfus liegen zu bleiben.

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Re: Oase Sternengrund

Beitrag von Ota Ao am So Aug 30, 2015 11:48 pm

Er hoffte inständig, dass sie ihn nicht anlog. In schlechten Filmen war es eine gern genommen Ausreden „Das war ein einziges Mal – bla bla“ - so viel konnte durch Gewalt in die Brüche gehen und während er so vor sich hin murmelte, war Forest sich dessen einfach nur sicher. Also schien es darauf hinaus zu laufen. Er spürte durch ihre Worte wenig Hoffnung für sein Gewissen und ihr Vergleich mit dem Sake schien ihm doch recht seltsam. Nicht das er diverse Rituale nicht kannte, aber er vollzog sie einfach alle nicht. Also versucht er Luft zu holen während Forest sich vorbereitete ihn zu schlagen. Ein neuer Abschnitt seines Lebens? Ob ein Schlag ihm viel bringen würde? Sorge trat in seine Züge als er ihre Begeisterung sah. Vielleicht war sie wirklich Wahnsinnig. Auf jeden Fall ließ sie sich nicht abbringen und auf eine seltsame Art und Wiese gefiel es ihm auch. Er sah sie an, wartete auf ihren Schlag und spannte sich an, so wie man es ihn gelehrt hatte. Der Schlag der Frau war dumpf und hallte in ihm wieder. Er war von einer seltsamen Wucht und drückte ihn leicht durch den Sand, während er sich selbst zwang ebenfalls auszuholen. Seine Faust schnellte vor und traf sie mit einem leichten aufwärts trieb. Sie war einfach kleiner und sein Gefühl für Wucht oder Kraft so schlecht ausgebildet, dass sie den Halt verlor und ein Stück weit zurück ins Wasser fiel. Er sah es als würde es in Zeitlupe ablaufen und dann sprang er sofort hinter ihr her. Nicht das sie ihn kaum getroffen hatte, nicht das man diese Verletzung nicht sehen würde. Er war sich sicher, dass es einen Fleck geben würde, doch er war vorbeireite gewesen, hatte seinen Körper angespannt und konnte ignorieren, dass seine Füße eine leichte Kuhle im Sand hinterlassen hatten. Leicht Abriebspuren an den Füßen würde ihn morgen beim Gehen stören und er müsste sie daran erinnern wieso. Aber das zählte nicht, sie zählte und zwar von nun an immer. Ja er hatte seine ganze Kraft in diesen Schlag gelegt um ihr zu geben, was sie sich gewünscht hatte, aber musste sie deswegen durch die Luft segeln? Sie ist ein Fliegengewicht du Idiot, raunte es in ihm. Ein Satz hatte gereicht um wieder bei ihr zu sein und sich leicht überzogen neben sie ins Wasser zu werfen. Ich weiß nicht was es und gebracht hat außer Magenschmerzen, aber ich hoffe du bist jetzt zu Frieden. Er sog die Luft ein, lokalisierte wo es weh tun sollte, er spürte nur das leichte ziehen. Er war weder böse noch besonders erfreut, einfach nur verwirrt. Mit einem unsicheren Blick sah er sie an und fischte sie aus dem Wasser, eher sie sich wehren konnte. Sie sah ohnehin etwas verwirrt aus. Vielleicht war sie es auch und hatte nicht damit gerechnet, dass er wirklich zuschlagen würde? Was hältst du von einer Pause und du stellst mir einfach fragen zum Beginn dieses neuen Abschnittes? Er konnte nicht anders als sie aus dem Wasser zu heben. Wie ihr goldenes Haar so im Wasser trieb, es erinnerte ihn einfach an eine Prinzessin und diese gehört nicht halb tot ins Wasser. Für Forest würde er wohl gnadenlos übertreiben. Aber er würde sie nicht aus seinen Armen lassen, bis er sich sicher war, dass sie wieder klar im Kopf war. Ich werde dich ab nun nie wieder schlagen, lieber gehen wir das nächste Mal Sake trinken, oder verprügeln jemand anderen. Meinetwegen unseren lieben Kage wenn er uns kein frei gibt, schweifte er in seiner Unsicherheit aus. Immerhin hatte er eine Frau geschlagen und fühlte sich unglaublich schuldig damit. Ich hoffe auch das bleibt unter uns, begann er, verlor jedoch den Faden, als er an seiner Mutter dachte. Einen Kopf kürzer würde sie ihn machen und Haru würde herumjammern. Diskussionen, Streit er hasste beides, vielleicht hatte er deswegen auch so schnell ja gesagt. Irgendwie war es nun jedoch nicht besser. Seine Seite behinderte ihn leicht beim Laufen, das schlechte Gewissen nagte an ihm und, dass es ihr Wille gewesen war beruhigte ihn sehr mäßig. Nie, nie wieder nuschelte er vor sich hin und stampfte nun endgültig aus dem Wasser hinaus. Der Sand war kochend heiß und doch schritt er zügig unter eine Ansammlung von Palmen um Forest dort runter zu lassen. Du bist verrückt weißt du das? Mehr fiel ihm nicht ein, wirklich nicht. Er konnte sie nur immer und immer wieder ansehen. Diese hübschen Augen, der wilde Charakter und das lange, goldene Haare. Nähe, Sonne und Forest hatte ihm gehörig den Kopf vernebelt und brachte ihn dazu innerlich weiter mit ihm zu hadern. Er hatte Angst vor einer weiteren Aufgabe und er war sich sicher, dass irgendetwas kommen würde, dass ihn wirklich aus der Reserve locken würde. Vielleicht nicht jetzt sofort, wo er den Schock noch verdaute, aber mit Sicherheit in der nächsten Woche, oder bei einem weiteren treffen.

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Re: Oase Sternengrund

Beitrag von Sadako Forest am Mo Aug 31, 2015 11:03 pm

Ihre Faust traf auf gespannte Muskelmasse, auch wenn er dadurch viel abfing, hatte sie noch immer genug Kraft in den Schlag gesetzt um ihn ein Stück nach hinten zu schieben. Dann wurde sie auch schon von einer Wucht überrannt mit der sie zwar gerechnet, aber dann doch nicht erwartet hätte. Mit einem leisen stöhnen, womit ihr auch ihre gesamte Luft aus den Lungen gepresst wurde, fing sie den immensen Schlag ab, spürte wie sich ihr Bauch verkrampfte und ihr Magen vermutlich gerade Saltos schlug. Sie hatte keine Chance ihr Gleichgewicht zu halten, wurde von dem kräftigen Schlag in die Luft befordert und landete rücklings im Wasser. Völlig Orientierungslos landete sie in dem seichten Wasser, der Schmerz pulsierte durch ihren Körper und betäubte sie für einen Moment. Die Kraft in ihren Bauchmuskeln hatte sie verlassen und so schaffte sie es nicht ihren Oberkörper wieder aufzurichten. Das Wasser um sie herum war sehr seicht, allerings in ihrem verwirrten zustand, dachte sie sie wäre unterwasser geraten und fing kurz an mit Armen und Beinen zu strampeln, stoppte jedoch als ihr ihr gezappel nur mehr schmerzen zu fügte, verfiel gleichzeitig innerlich in Panik, da sie keine Ahnung hatte wo oben und unten war, und allgemein, wie war sie nochmal hier her gekommen? Alles war schwarz um sie herum - ach nein - sie hatte nur ihre Augen zusammegenkiffen, öffnete diese also wieder als sie neben sich ein platschen hörte. Sie erblickte Ao der sich über sie beugte und sie ohne weiteres hochhob. Forest war noch immer nicht ganz klar was nun eigentlich Sache war, weswegen sie fürs erste schwieg, versuchte sich zu erinnern warum ihr ihr Bauch nun so weh tat. Sie spürte wie Aos Schritt leicht unregelmäßig war, aber auch seine starken Arme und seinen Oberkörper an ihrem. So langsam dämmerte ihr alles wieder. Gerade als sie ihren Mund öffnete um Luft zu holen um etwas zu sagen, verzog sie schmerzvoll ihr Gesicht, als ein stechender Schmerzen durch ihre Magengegend fuhr. Auch wenn sie gerade Schmerzen hatte, so strahlte sie. Innerlich machte sie Saltos und freute sich wie ein kleines Kind zu seinem Geburtstag. So sehr wie von Ao wurde sie von noch niemanden aus den Socken gehauen. Das war wirklich abgefahren. Die blonde lachte leise, verstummte jedoch mit einem "Au" wieder. Schnell trug er sie über den heißen Sand hinüber zu den Palmen und lies sie vorsichtig im Schatten dieser wieder herunter, wo sich Forest erstmal gegen einen Stamm lehnte und versuchte schmerzfrei wieder tief durch zu atmen. Es gelang ihr nach ein paar mal schließlich, zwar nicht schmerzfrei aber immerhin so das sie wieder normal atmen konnte, grinste Ao dabei an. Hehe -Autsch - Ja ich weiß das ich verrückt bin aber Wow- das war, puh. Ich bin wirklich begeistert! Sagte sie schließlich und schlug ihre Handflächen gegeneinander, was sich als Fehler herausstellte, denn bei der plötzlichen Bewegung war wieder dieses starke ziehen in ihrer Magengegend und Forest lies ihre Hände langsam auf ihren Bauch sinken. Wie gesagt Ao, das war das erste und letzte mal, ich glaube noch so einen Treffer könnte ich nicht so wegstecken. Wobei Asgar, mhn bring mich nicht auf Ideen. Auch wenn sie nicht wusste wie ernst es Ao mit dieser Aussage gewesen war, musste sie laclhen, wobei ihr rechtes Auge vor schmerz leicht zuckte. Ich sollte das Lachen vielleicht für die nächsten 10 Minuten einstellen. Murmelte sie leise zu sich selbst. Noch immer zufrieden mit dem ganzen Ergebniss saß sie also an den Palmenstamm gelehnt, sich den Bauch haltend mitten in der Wüste mit einem neu gewonnenen Kameraden. Wieder kann ich dir sagen das das ganze hier unter uns bleibt, was in der Oase passiert wird sie auch nicht verlassen. MIt einem Augenzwinkern lehnte sie ihren Kopf auch noch an, sah dabei nach oben zu den Palmenblättern, wie sie sich leicht hin und her bewegten und immer wieder die Sonne durchblitzen liesen. Jetzt wo sich ihr Körper etwas ausruhen konnte, merkte sie, das sie doch recht müde und kaputt war, außerdem war ihr etwas Übel, ihr Magen tanzte noch immer Tango. Nun überlegte sie kurz, eine Pause wäre in der Tat nicht schlecht, doch was könnte sie Ao noch so fragen. Innerlich ging sie alle Punkte ab die sie bereits von ihm wusste, Familie, Bruder, Chuunin, Chikyû, liebt Wasser, unglaublich stark und auch noch gut Aussehend. Bei ihren eigenen Gedanken wurde sie dann doch etwas rot, was jedoch nicht so sehr auffallen sollte. Ja dieser letzte Punkt wurde ihr jetzt erst so wirklich bewusst, am Anfang war sie so sehr von seinen Augen abgelenkt gewesen und von ihrer eigenen Neugier über ihn, das sie alles andere ausgeblendet hatte. Vermuttlich hatte sein Schlag ihr nicht nur die Luft genommen, sondern ihr auch Flausen aus dem Kopf getrieben, nur um Platz für neue zu machen. Die blondhaarige wiegte ihren Kopf leicht hin und her. Mhhhn, so ein kleines Päuschen wäre wirklich nicht schlecht, wir haben immerhin jetzt schon sehr viel verrücktes erlebt. Forest grinste dabei nur, ja sie wusste das die ganzen verrückten Sachen nur von ihr gekommen waren, aber was solls. Mhhhn, erzähl mir doch mal davon wie du diesen Ort hier gefunden hast. Ich mein, mit meinem Board waren wir hier recht schnell, aber zu Fuß und alleine? Da verläuft man sich ja zehn Mal bevor man hier ankommt. Interessiert hob sie ihren Kopf in seine Richtung, deutete dabei mit ihrer Hand neben sich, damit er sich auch auch zu ihr setzten konnte wenn er denn wollte.

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Re: Oase Sternengrund

Beitrag von Ota Ao am Mo Sep 07, 2015 9:21 pm

Er war froh, dass er ihr nie wieder etwas tun musste. Sie so desorientiert zu sehen gefiel ihm nicht, man schlug die Leute welche man schützen wollte einfach nicht. Aber sie hatte es so gewollt und das ihr Strahlen trotz des Schmerzes nicht aufhörte behagte ihm nur minder. So zufrieden sie auch wirkte, er würde es verdrängen und sie nun vor jedem Schlag beschützen. Du wirst nie einen Schlag von Asgar abfangen müssen oder von sonst jemandem, wenn dann werde ich das tun. Schon vergessen? erinnerte er sie mit einem matten Lächeln. Es tat ihm leid, dass sie wegen ihm schmerzen hatte, es tat ihm Leid, dass sie diesen Weg der Probe gewählt hatte. Ich würde mich wirklich für dich mit ihm messen, versicherte er ernst, als sie über seine Aussage lachte. Er würde nicht davon abweichen. Ich gestehe das ich so etwas nicht gerne tue, aber du könntest auf mich zählen, wenn es nötig wäre etwas zu tun. Nein er wollte sich nicht mit seinem Kage messe, er wollte sich auch nicht auflehnen, er wollte nur etwas klar stellen. Das gelang ihm damit wohl eher schlecht als recht, weswegen er seinen Kopf unruhig zur Seite warf. Einmal links, einmal rechts und dann nach hinten, sodass seine viel zu langes Pony immerhin für einige Sekunden nicht mehr ganz störend in seinem Gesicht befand. Er war unzufrieden mit sich, mit seinen Worten und so seufzte er schwer und setzte sich neben sie.  Die Zusicherung, dass alles hier bleiben würde, was hier geschah gab ihm ein wenig Sicherheit, aber nur ein wenig. Die Verunsicherung sie geschlagen zu haben, eng an sie gedrückt durch  den Sand gefahren zu sein und das er sie getragen hatte ja all das war seinem Kopf zu viel. Es war zu viel Näh, zu viel Vertrautheit. Was war das mit ihnen außer diesen blauen Augen? Sie hatten sich nie gesehen und trotzdem saß er hier  mit ihr an einem seiner heiligsten Orte und redete über dies und das. Familie, Freunde, etwas über die Arbeit, es schien so normal und doch war es das nicht, nicht für Ao. Seine Augen huschten in den blauen Himmel hinauf, während er versuchte sich zu erinnern wie er hierhergekommen war. So ruhig er auch dort saß und ihren Arm leicht mit dem seinen berührte, so unruhig war er doch eigentlich. Aus dem Augenwinkel sah er sie an. Kristallklare blaue Augen, blondes Haar aus den Märchen seiner Mutter, stark und stolz, gewillt etwas zu tun um durchs Leben zu kommen. Amazone traf es nicht ganz und doch war sie faszinierend, vollkommen spannend und anders, vollkommen konträr zu seiner ganzen Art. Er war wieder dabei sie einfach ein wenig leer anzusehen, als sucht er eine Antwort. Ein Tropfen fiel sein Haar hinab, lief ihm die Wange hinab und brachte ihn zurück. Wie ich hierhergekommen bin ja? fragte er rhetorisch und wand sich von ihr ab um in den Himmel zu sehen. Er beschwor dieses Bild aus alten Tagen herauf und vergaß ein wenig das hier und jetzt. Es war ein brennender Tag gewesen, heißer als heute, heißer als alles, vielleicht eine Dürreperiode? Er suchte sich ein paar hübsche Worte zu Recht, eher er sich etwas aufrechter positionierte und sie beim Sprechen ansah. Es war ein heißer Tag, schlimmer als heute, schlimmer als es schön ist sich zu erinnern. Ich habe einen Ort wie diesen gesucht. Wasser ist wunderbar und rar in dieser Wüst. Es war der fünfte oder sechste Anlauf und ich bin einige Stunden umher geirrt. Auch wenn ich hier groß geworden bin, so ist mir diese Wüste keine Heimat. Sein Blick huschte Seelig hinüber zum Wasser und ein Lächeln drang in seine Züge. Irgendwann bin ich diese Düne hinauf geklettert, er deutete auf die Ecke über welche auch sie gekommen waren und praktisch auf der anderen Seite wieder hinab gefallen. Ich war am Ende, aber ich hatte etwas gefunden, wofür sich dieser weg lohnte. Seitdem laufe ich immer wieder hier, beendete er seine unspektakuläre Erklärung. Es war ein Zufall der mich dem Wahnsinn nahe gebracht hat. Ich muss gestehen, dass es mit dir schneller ging. Sein Blick huschte hinüber zu dem Brett, dass ihn hierher gebracht hatte. Hast du das auch von deinem Vater gelernt oder schlug der Wahnsinn einfach durch? fragte er etwas provokant und grinste sie schief an. Er war nie auf die Idee gekommen etwas Wahnsinniges zu tun. Das Risiko zu sterben war zu hoch und seine Mutter würde ohne ihn einfach unter gehen. Seinen Bruder zählte er faktisch dazu, es war ein wunder, dass er alleine zurechtkam. Tut mir Leid, dass meine Geschichten so langweilig sind, hing er an, während er sie ansah. Alles was sie erzählte war spannend und er stolperte über Oasen und Menschen. Er war wirklich nicht spannend, während Forest vor Leben strahlte wie eine Kleine Sonne. Es ist schön zu sehen, dass Leben etwas Schönes sein kann, dachte er sich innerlich leicht betrübt.

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Re: Oase Sternengrund

Beitrag von Sadako Forest am Mo Sep 07, 2015 11:03 pm

Forest grinste ihn einfach nur an als er überzeugt erwähnte das sie nicht mal vor Asgar Angst haben müsse. Oh nein, nein das habe ich nicht vergessen! Aber wir wissen glaube ich beide das wir vor unserem Kagen keine Angst haben müssen Schläge zu kassieren. Hehe. Wenn es jemals dazu kommen sollte das ich in einer Situation mit bösen Buben landen sollte, so werde ich stets an dich denken. Mein Retter in der Not. Sie grinste ihn noch immer an, wartete danach bis er sich neben sie gesetzt hatte und für kurze Zeit wieder diesen abwesenden, leicht starrenden Blick in den Augen hatte, ehe er auf ihre Frage antwortete wie er diese Oase gefunden hatte. Während er erzählte musste sie sich alles bildlich vorstellen, sie erinnerte sich tatsächlich an diese Dürre vor einigen Jahren. Es war schrecklich gewesen, teils war es verboten gewesen das Dorf zu verlassen und die Wüste zu betreten, Wasser war knapp, die Ernte schlecht, Forest schluckte schwer als sie an die heißen Wochen zurück dachte und wären ihre Haare nicht noch klatschnass, so würden ihr anstatt Wassertropen nun Schweißtropfen ihrem Gesicht herunterlaufen. Ich hoffe du weißt dass, das damals eine mehr als nur gefährliche und dumme Idee gewesen war? Ihre Worte waren etwas strenger, allerdings musste sie kurz darauf bereits wieder breit lächeln. Aber warum sage ich das überhaupts, ich wäre damals selbst beinahe in der Wüste verrückt geworden. Weißt du ich habe nämlich- Oh bin ich dumm! Plötzlich klatschte sie sich mit ihrer Handfläche gegen die nasse Stirn. Ich war hier schonmal! Nur dachte ich damals mein Kopf spielt mir einen streich und ich sehe nur eine Fata Morgana und bin weiter gefahren! Als sie sich daran erinnerte wie viele Stunden sie damit verbracht hatte nach Wasser in der Wüste zu suchen, an dieser Oase vorbei gekommen ist und einfach weiter gefahren war, da sie sich einfach nicht vorstellen konnte, das es solch einen wunderbaren, vor Leben strotzenden Ort mitten in der trockenen Einöde gäbe. Hahaha - Au- Aber ich glaube es ist besser das du diesen Ort hier entdeckt hast als ich und was heißt hier langweilig? Du hast dich immerhin Hals über Kopf in die Wüste gestürzt ohne zu wissen was dich erwarten würde! Abenteuer pur Forest war wirklich gut gelaunt und so langsam lies der Schmerz in ihrer Magengegend auch nach, sodass sie sich bereits wieder etwas auifrechter hinsetzte. Sie folgte Aos Blick zu ihrem Sandboard, gab ihm bei seinem versuch sie zu ärgern einen Stoß mit ihrem Ellenbogen in die Seite. Oooy, hehe von wegen Wahnsinn! Aber ja, Sandboarding hat mir mein Vater beigebracht. Die blonde überlegte kurz. Mhh, ich glaube ich war fünf gewesen als er mich das erste mal mitgenommen hatte, seither hat mich das Fieber gepackt und ich konnte nie loslassen davon. Schon von klein an hatte man gemerkt das ich ein Naturtalent war, hab früh schon Wettbewebe gewonnen und habe auch schon zum zweiten Mal den Weltmeister Titel gewonnen. Ich liebe diesen Nervenkitzel einfach, außerdem fühlt man sich frei wie ein Vogel wenn man schnell genug ist... Hach ja... fliegen... Sie sah verträumt hinauf in den Himmel, verharrte so einige Sekunden. Als sie jedoch merkte wie sehr abeschweift sie war schüttelte sie leicht ihren Kopf und kratzte sich verlegen an der Wange. Eh- Eh- außerdem verdient man sich damit auch ein kleines Taschengeld dazu weißt du? Ihr Blick schweifte zurück zu Ao und sie sah ihn mit einem leichten rotstich auf der Nase an. Hastt du Hobbys? Außer jetzt in heißen Dürreperioden in die Wüste zu stürzen um wundervolle Plätze zu finden? Wieder gab sie ihm einen leichten Stoß mit dem Ellenbogen in die Seite, grinste ihn dabei frech an.

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Re: Oase Sternengrund

Beitrag von Ota Ao am Di Sep 08, 2015 10:32 am

Irgendwie hatte er das dumpfe Gefühl, dass sie ihn nicht ernst nah. Sie verstand das mit Asgar, aber sie verstand nicht, dass er wirklich da sein würde. Seine Familie war meist zu Hause, also kein Ort der vor Gefahren strotze. Vielleicht musste er einen Antrag stellen, um immer bei ihr sein zu dürfen. Was würde der Kage wohl davon halten, wenn sein Shura der neue Schatten einer jungen Frau wurde? Sie würde wohl überrascht sein, wenn er sich in ein Kunai warf, bevor es sie selbst traf. Würde nicht wehtun, aber es wäre eine neue Erfahrung. Er konnte und durfte sie nun aktiv beschütze. Dein Retter vor jedem Kunai Forest-chan, versuchte er den Ernst offensichtlich herunter zu spielen. Nicht, dass es etwas Ernstes in dieser Wüste gab. Hier eine Mission, dort eine Mission, aber kein Krieg, keine Dürre mehr. Er runzelte die Stirn, als sie meinte damals wäre das Verlassen des Dorfes ein Verbot gewesen. War es das? Seine Braue schob sich fragend in die Höhe. Vielleicht war es für sie Wahnsinn, für ihn war es dringend gewesen. Für mich ging  es nicht um das Abenteuer – Sein Blick huschte vorbei in das Wasser. Er starb zu Hause, konnte seine vier Wände nicht lange ertragen. Diese Last seiner Mutter die jammerte, wenn das Essen anbrannte, sein Bruder der bei einem Kratzer weinte. Ich habe einfach einen Ort für mich gebraucht. Das Klang gemein, oder nicht? Seiner Familie vorwerfen, dass sie ihm keinen Platz gaben. Natürlich war es so. Wenn er in seinem Bett lag wurde er geweckt, wenn er einkaufen ging hing Haru oder seine Mutter an seinem Arm. Wenn er auf Missionen war konnte er nicht herumsitzen und ein Bad nehmen. Ich bin einfach lieber draußen, versuchte er eine Rettung seiner Distanziertheit zu seiner Familie. Denn wer würde, wenn er nicht Forest war, durch die Wüste laufen um seiner Familie zu entgehen. Er musste verzweifelt gewesen sei in diesem Moment hinaus in die Wüste zu rennen. Er war sich sicher, dass seine Mutter den ganzen Tag um seinen Vater geweint hatte und irgendwann hatte er diese emotionale Labilität nicht mehr ausgehalten, durfte er selbst doch nicht emotional gebunden sein um stur weiter für seine Familie zu leben. Es ist Abenteuer pur auf seinem Board durch diese Wüste zu reisen. Ein Sandsturm und du kommst nie wieder heim. Deine Orientierung muss wirklich gut sein, wenn du immer wieder Heim kommst.  Für mich ist es nicht schlimm hier etwas verloren zu gehen, immerhin kann ich das hier. Er schob seine Hände unglaublich umständlich ineinander um ein paar Fingerzeichen zu formen. Es sah beinahe so aus, als würde ein Akademist ein S-rang
Jutus üben. Eigentlich waren es nur zwei kurze Zeichen, eher er die Hände auseinander nahm und zwischen ihnen eine Perle schwebte. Ein paar weitere hatten sich vor ihm manifestiert und funkelten in der Hitze der Wüste majestätisch. Es war ein kleiner Vorhang der dahin schwebte und ihn selbst verzauberte. Ich werde also nie verdursten, keine Sorge. Mir passiert hier nichts. Er zwinkerte ihr zu, so wie er es oft bei seinem Bruder tat und ließ die letzte Perle auch in den Vorhang wandern. Eine Weile blieben sie da so hängen, während Forest behauptete dieses Boarden war kein Wahnsinn und ihn anstieß. Durch Sandstürme zu rasen schien ihm jedoch sehr wahnsinnig, denn er glaubte nicht, dass sie auch Wasser herbeirufen konnte und ihr leichter Hieb würde seine Meinung da nicht ändern. Also war sie wahnsinnig, egal wie sie es schön reden würde. Er erinnerte sich an diese kurze Erfahrung mit ihr und folgte ihrem Blick hinauf. Ja er konnte es verstehe, frei sein wie ein Vogel, doch er wäre lieber ein Fisch, am liebsten eine Makrele. Dann ist es vielleicht nicht so verrückt – Frei sein mhm? Er wurde verträumt, dachte daran zu fliegen, doch schwimmen schien ihm angenehmer. Wasser das ihn umhüllte und ihn fort nahm in eine Welt ohne Last. Das es Geld  dafür gab überhörte er halb, konnte er den Blick doch nicht vom Himmel abwenden.  Das Wort Hobby dran an sein ihr, gefolgt mit einem weiteren Stoß in die Seite. Ein effektives Mittel um seine Aufmerksamkeit zurück zu bekommen, wie er selbst merkte. Etwas das er gerne tat außer durch die Wüste zu wandern und schöne Orte zu finden? Eigentlich lief er nicht gerne durch die Wüste. Ich bin lieber an einem schönen Ort als ihn zu finden, fing er an und sah sie konzentriert an. Etwas das er gerne tat? Ich schwimme gerne, egal wo gab er lächelnd zu. Meist versteckte er sich in seiner Badewanne, aber das musste sie nun wirklich nicht wissen. Mit einem leisen Plätschern zerfielen die schwebenden Perlen, ihre Kapazität war ausgelaufen. Sein blick huschte kurz herüber, bevor er Forest wieder ansah. Die Sonne strahlte sie leicht an, ließ das nasse Haar schimmern und allmählich trocken, während seine kurze Frisur schon wieder trocken wurde. Und ich bin gerne hier, einfach nur so. Ab heute auch mit dir – mehr Hobbys habe ich nicht und du? Trainieren tat er nicht zwangsläufig gerne. Es war nur ein Mittel zum Zweck. Er wirklich gerne einfach nur für sich und versteckte sich im Wasser um sich frei zu fühlen von den Fesseln dieses Lebens. Frei sein wäre wunderbar und das nicht nur in einem kurzen Moment. So neben Forest zu sitzen machte ihn nervös, aber die Oase gab ihm die nötige Ruhe um mit ihr zu reden, ohne sich dabei vollkommen dämlich zu fühlen. Hübsche Frauen um ihn herum waren rar und die Faszination ihrer Augen hatte ihn einfach ergriffen. Er konnte nicht anders als sie beschützen zu wollen. Sie hätte das Kind seiner Eltern besser sein können als er selbst. Blondes Haar ihrer Mutter und blaue Augen seines Vaters, während er nur deutlich das Kind seines Vaters war. Eine weitere seltsame Gemeinsamkeit, sie schienen beide Halbwaise zu sein, denn es war noch kein Wort über ihre Mutter gefallen.

Jutsu:
Namida Seki Tenshi
Rang: D
Typ: Offensiv
Vorraussetzung: Suiton-Element
Beschreibung: Bei diesem Jutsu bildet sich vor den Benutzer dieser Technik ein Vorhang aus kleinen „Wasserperlen“ die in etwa die Größe einer Murmel haben. Diese Perlen können mit einer hohen Geschwindigkeit verschossen werden. Sie schmerzen beim Aufprall, halten den Gegner jedoch nur ein wenig auf. Der Vorhang ist nicht besonders dicht, weshalb er nicht zum Verteidigen verwendet werden kann.

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Re: Oase Sternengrund

Beitrag von Sadako Forest am Di Sep 08, 2015 11:55 am

Einen Ort für dich hm? Etwas verwundert sah sie ihn an, was genau meinte er wohl damit? Gut das er die Wüste nicht sonderlich mag, Wasser aber dafür umso mehr hatte sie bereits gemerkt und da war er ich Chikyû wirklich arm dran. Ich glaube ich weiß was du meinst... Setzte sie dann nach, Forest selbst verfluchte eine ums andere mal das Dorf unter der Erde, wo man den Himmel nur an einem Fleck sehen konnte, eigentlich waren sie alle Gefangene im Dorf auch wenn es alle Bewohner nur schützen sollte. Sie verstand also warum er lieber draußen war, schließlich war sie selbst auch mehr draußen als woanders. Schließlich hatte sie selbst Sehnsucht, nicht nach Wasser, sonder von dem Gefühl frei zu sein, in der Luft zu fliegen, schwerelos zu sein und für eine Sekunde nur das Adrenalin in sich zu spüren. Sie seufzte leise und starrte abwesend in den Himmel hinauf, wo noch immer weit oben der Vogel kreiste. Die blondelächelte schwach als er meinte sie müsse eine sehr gute Orientierung haben, wenn sie ständig wieder ins Dorf fand, obwohl sie so wilde Abenteuertouren machte. Nun um ehrlich zu sein.... Dabei hob sie ihren linken Arm, streifte dabei an seinem vorbei und zeigte in Richtung des kleinen Punktes am Himmel. Ich verfahre mich sehr oft, ich bin immer so gebannt ins fahren und mich selber bis zum Limit pushen, das ich oft mitten in der Wüste stehe und nicht weiß wohin. Deswegen hab ich den da oben immer dabei. Ihr Finger deutete auf den Vogel, der langsam aber sicher seine Kreise um die Oase enger zog und näher gen Boden kam. Da oben siehst du meinen kleinen besten Gefiederten Freund Taijin. wir sind schon seit kleinauf zusammen. Er gibt auf mich acht wenn ich in der Wüste bin und führt mich zurück. Als sie ihren Arm wieder sinken lies, berührte sie dabei Aos Arm erneut und blickte zu ihm, bemerkte dann das er vor sich etwas beschworen hatte. Zuerst erkannte sie nur das glitzern und wiederspiegeln der Sonne, dann erst sah sie die feinen wunderschönen leicht bläulichen Wasser Perlen. Ooooh wie schön! Während sie sein Werk mit leuchtenden Augen ansah, winkelte sie ihre Beine an, legte ihre Arme auf ihre Knie nur um dann verträumt ihren Kopf darauf abzulegen und einfach nur den wabernden Wasserkugeln zu zu sehen. Als Ao ihr zuzwinkernte regte sich etwas in ihr was sie plötzlich zufrieden lächeln lies. Ao war wirklich großartig, groß und stark, im Gegensatz zu ihr war er sehr ruhig und zuvorkommend, höflich gut erzogen - nicht das sie ihre Erziehung in Frage stellte, allerdings fand sich Forest selbst nur all zu häufig viel zu stürmisch. Außerdem beherrschte er obendrein auch noch das Suiton, in ihren Augen das anmutendste Element von allen, man konnte so viel damit machen, von der ruhigen Vorführung bishin zum mitreisenden stürmischen Drachen. Forest hingegen war da mit dem Fuuton gesegnet oder verflucht? Sie war sich nicht ganz sicher, es ergänzte ihre Kenjutsu Künste perfekt und verkörperte auch die Eigenschaft zu fliegen, doch um ehrlich zu sein zeigte es gerade auch nur wieder wie unterschiedlich Ao und Forest doch waren. Ao der ruhige Baum mitten in der Wüste auf der Suche nach kostbaren Wasser. Forest der elende stürmische Sandsturm der alles und jeden mit sich in den Tod riss. Sie war verwundert das Ao nicht sofort reis aus vor ihr genommen hatte, um ehrlich zu sein verschreckte sie die Leute mit ihrer Art viel öfters als sie wollte. Ein leises plätschern riss sie aus ihrem Tagtraum, lächelte Ao sanft an als er erwähnte das er sich gern - auch mit ihr - an schönen Ort aufhielt. Nun, Sandboarding gehört ja ohne Zweifel dazu wie du gemerkt hast. Forest richtete ihren Oberkörper wieder auf, sah dabei auf ihre Knie und tippte mit ihren Fingern nachdenklich auf diesen herum. Aber das ist nicht so ganz das einzige. Ich liebe Waffen wie du vorhin ja schon bemerkt hast, sie zu pflegen, bis ins kleinste Detail zu inspizieren, sie schärfen mit ihnen Umgehen bis es perfekt ist. Es sind tödliche Waffen, aber sie können auch wunderschön sein. Wenn Forest so über ihre Leidenschaften sprach erkannte sie sich oft selbst nicht wieder, es gab doch eine kleine Seite an ihr die ruhig war, zwar immernoch verrückt, aber immerhin eine Seite die Geduld zeigte. Man merkte das ihr alles etwas peinlich war, da ihre Hobbys ihrem Charakter so sehr wiedersprachen, wurde also leicht rot an den Wangen als sie fortfuhr. Oh- und ich liebe Vögel, kleine, große, Raubvögel und die kleinen Meisen. Ich mag sie so sehr das ich angefangen habe Notizbücher zu schreiben und zu zeichnen. Ich- ich glaube ich bin inzwischen recht gut im zeichnen, auch Pflanzen mag ich sehr, es gibt so viele verschiedene, welche die Tödlich sind aber auch wunderschöne Blumen. Ihr Blick huschte kurz zu Ao. Weißt du es gibt nicht viele Personen die sich um Tiere kümmern können wenn sie mal krank sind... Also musste ich mir selbst etwas beibringen, ich könnte es nicht ertragen Taijin leiden zu sehen. Forest sah etwas besorgt aus während sie so sprach. Allerdings kehrte ihr lächeln gleich wieder zurück, als der Schatten der Palme gestört wurde, da sich ein Vogel durch die Blätter kämpfte um einen geeigneten sitzplatz zu finden. Da ist er auch schon. Forest legte ihren Kopf leicht in den Nacken um den Bussard erkennen zu können. Ao das ist Taijin. Sie erhob ihre Stimme etwas damit der Vogel sie auch hören konnte. Taijin das ist Ao, sei ja nett zu ihm! Forest grinste den dunkelhaarigen an. Denk jetzt nicht das ich noch verrückter bin, er kann dich verstehen, ebenso kann er antworten, nur aus irgend einem Grund kann nur ich ihn verstehen. "Liegt daran das du wirklich verrückt bist, eigentlich kann ich nicht reden das bildest du dir nur ein!" Gab der Vogel provokant zurück, beäugte dabei Misstrauisch den Jungen Mann neben Forest. Für Ao sollte sich das ganze nicht mehr als wie ein fiepen und kreischen anhören. "Da lässt man dich einmal alleine und du gabelst gleich einen Mann auf und verschwindest mit ihn an seltsame abgelegene Orte. Sag was habt ihr getrieben?" Auf den Kommentar des Vogels hin wurde die blondhaarige knallrot im Gesicht. Heh? G-Gar nichts! Wir-Wir haben uns zufällig beim Windkanal getroffen... und und... Beschämt sah sie zu Boden, starrte nur auf ihre Füße in den Sand. Das ist nicht fair Taijin! Denk nicht immer so schmutzig! Wir haben nur geredet! Empört über das Tier, scharrte sie mit ihren Füßen kleine Häufchen von Sand zusammen nur um diese gleich wieder zu zerstampfen. Wie sollte sie ihr Auftreten Ao am besten erklären? Unsicher blickte sie zu dem Jungen. Eh.. das. Für sie war es gerade unmöglich Ao anzusehen ohne noch roter im Gesicht zu werden, weshalb sie ihren Blick schnell wieder von ihm Wand. Tut-Tut mir leid der Vogel hat oft noch größere Dummheiten im Kopf als ich.

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Re: Oase Sternengrund

Beitrag von Ota Ao am Di Sep 08, 2015 1:57 pm

Ob sie es wirklich verstand? Für einen kurzen Moment wollte er in ihren Kopf hinein sehen und es wirklich wissen. Konnte jemand verstehen, dass er sich dort unten gefangen fühlte? Wenn sie wirklich so gerne fliegen könnte, dann wäre es möglich ihn zu verstehen, dann gab es eine geringe Hoffnung, dass er sich unter der Erde nicht ganz alleine fremd fühlte. Die Decke über ihm gab Sicherheit vor dem was oben kommen konnte doch ebenso drückte sie das Volk zusammen in seine Bezirke und nur wer einen Grund hatte, sowie die Stärke lief hier oben herum. Forest und er gehörten zu wenigen Leuten in Chikyu die hier oben frei herumliefen konnte. Keine Waffen, keine Regeln zu einer Bestimmten Zeit zurück zu sein. Es war nicht so, dass man sie einsperrte, viele blieben gerne dort unten, doch es fühlte sich für ihn wie ein Gefängnis an. Er brauchte rauschende Bäche, viel Bewegung und einen See in dem er verschwinden konnte. Seine Augen folgten ihrem Finger hinauf in den Himmel, hinauf zu einem Punkt, welchen er zweimal ansehen musste um ihn zu finden. Er kreiste hier und da durch die Lüfte und Ao hielt ihn für ein wildes Tier. Doch Forest erklärte, dass dies ihr Freund war. Ein vertrauter Geist also? Ein Punkt für sie, denn sie kam so nach Hause, während er sich verlief, dabei jedoch nur nicht am Verdursten war. Ein Vogel der sie beschützte und dazu hatte er sich gesellt. Trainiert und darauf bedacht ihr Leben zu schützen, was auch immer kommen mochte. Das ist natürlich sehr praktisch, jetzt hast du zwei Beschützer, stellte er fest und beobachtete das Tier noch eine ganze Zeit lang. Er schien nicht wirklich näher zu kommen, zumindest noch nicht. Sein Blick blieb bei ihr, ihrer Faszination für diesen kleinen Vorhang aus perlen. Wasser war herrlich, war schön und das Forest dies auch so sah, ließ ihn zufrieden wirken.  Das Boarden zu ihrem Hobby gehört war ihm tatsächlich aufgefallen, auch wenn es ihn nie packen würde. Zu schnell und zu unkontrolliert, vollkommen wild und ewig dieser Sand, die in einem ins Gesicht schlug. Es wäre für ihn mehr Kleidung um Wunden zu vermeiden und mit viel Ungeschick eine weitere Sache die ihn ins Krankenhaus brachte. Seine Abneigung gegen Sand sowie Sandstürme war aber wohl der Hauptpunkt, welcher immer dagegen sprechen würde. Vielleicht würde Haru sich daran erfreuen, immerhin war es ein schnelles und ungestümes Hobby. Das neben dieser Hektik etwas Feinfühliges wie die Arbeit mit Waffen lag ließ ihn aufhorchen. Sie konnte ruhig dasitzen und Waffen polieren. Seine blauen Augen musterten sie aufmerksam, während er versuchte sich vorzustellen, wie Forest seinen Dolch polierte und untersuchte. Letzteres hatte sie gesehen, aber ersteres war doch noch einmal etwas anderes oder? Tatsächlich hegten viele ihre Schwerter, Dolche und Kunais wie ihren Augapfel. Wie bei vielem entzog er sich auch da, Haru fand es schön dafür zu sorgen, dass sie funkelten. Arbeitsteilung,  Ao arbeitete den ganzen Tag und Haru polierte seine Waffen, wenn nötig. Eine leichte Röte zog auf die Wangen von Forest, augenscheinlich war ihr dieses Hobby peinlich. Hingabe ist bewundernswert, stundenlanges verstecken in einem See weniger, schob er sacht ein um das was sie tat aufzuwerten. Tatsächlich tat sie etwas nützliches, während er in seiner Freizeit herumlag, faktisch wie jetzt. Das mit den Vögeln kam jedoch sehr unerwartet. Forest ein Vogel und Tierliebhaber? Hier in Chikyu gab es schlangen, Geckos und Aasgeier und sie mochte Tiere. Das ist ein nobles Hobby, gab er langsam zu, während sich ihm das Bilde von Forest aufdrängte, die sich um eine Schlange kümmerte. Ja sie hatte von Vögeln gesprochen, vor allem von ihrem Taijin. Doch er kannte mehr Ungetier als Dinge die hübsch waren. Blumen hatte er seit Monaten nicht mehr draußen gesehen, ein blühender Kaktus war etwas besonders hier draußen. Natürlich zog man alles in Gewächshäusern aber eine schöne Natur, eine von der Forest sprach, die kannte er nicht. Sein Kopf huschte zurück und er suchte das Tier in den Palmen fand es und wunderte sich. Ein Bussard war ihr liebster Freund. Forest hatte wohl eine Rarität in der Wüste gefunden, vielleicht auch zwei. Hallo Taijin schön dich kennen zu lernen, eröffnete er in angepasster Lautstärke. Ich werde ab heute mit auf Forest aufpassen, du brauchst dir also weniger Sorgen machen. Ich weiß das sie nicht verrückt ist,  ein wenig Wahnsinnig. Letzteres ging wohl eher an Forest als an den Vogel und doch sah er weiter brav hinauf, einfach um sie ein wenig zu ärgern. Das Tier sprach für ihn vollkommen unverständlich, doch Forest reagierte als würde sie mit einem Menschen reden. Die Blonde wurde rot im Gesicht und meckerte den Vogel gut verständlich an, eher sie zu Boden sah. Sie war empört, beschämt und das Tier dachte schmutzig. Letzteres verwirrte ihn doch sehr, sodass er von Forest zu dem Tier blickte. Sie vergrub sich vor seinem Blick, während er den Vogel nur grob ausmachen konnte. Was um Himmels willen – sein Mimik fiel in sich zusammen. Was auch immer Forst sonst so tat musste das Tier dazu bewegt haben sie zu ärgern. Deswegen hatte sie das Reden betont. Ihm wurde warm, was eigentlich nicht möglich war. Was sollte er sagen. Es könnte sich mit dem reden ja noch ändern? – Niemals. Sein Herz geriet bei so einer Unterstellung aus dem Takt. Er und eine Freundin? Ha! Er und körperliche Nähe? Niemals! Augenblicklich rückte er ein Stück von ihr ab und neigte den Kopf demütig. Es tut mir Leid dich in diese Situation gebracht zu haben, ich wollte nicht das Taijin falsch von dir denkt. Ja er ruderte sofort zurück, unwissend ob er überhaupt etwas falsches getan hatte. Aber er musste schuld sein, wer sonst? Wenn es möglich ist möchte ich dich für diese Unannehmlichkeit entschädigen, such dir etwas aus. Ich sehe zu das ich es  wieder gut mache. Er war auf die Knie gerutscht, verneigte sich leicht, aber nicht in der „es tut mir so leid, dass ich vor Schande alles tun würde“- 90° Verbeugung. Es war mehr die 45° „es ist mir unglaublich unangenehm“ Verbeugung die er zeigte. Keine Ahnung  was genau ihm Leid tat oder tun sollte, aber das wusste er sowieso sehr selten. Bis jetzt war er immer damit durch gekommen und er hoffte einfach das sie ihm erlauben würde sich wieder normal hin setzten zu können. Seine Mutter ließ ihn dann meist etwas hübsches kaufen, was sie wohl tun würde? Immerhin war er schuldig in allen ihm nicht bekannten Punkten.

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Re: Oase Sternengrund

Beitrag von Sadako Forest am Di Sep 08, 2015 3:09 pm

Als wäre die Situation nicht eh schon total auf dem Höhepunkt, konnte sich der Vogel ein gehässiges Lachen nicht verkneifen. Da hatten sich ja zwei gefunden. Beide, Junge sowie das Mädchen, total unfähig was Beziehung zwischen Mann und Frau anging. Forest würde vor scham am liebsten im Boden versinken und Ao fühlte sich ihr gegenüber schuldig. Der kleine Bussard schwang sich von dem Palmenblatt, kreiste um den großen Baum und landete elegant auf einem Knie der blondhaarigen. Seine scharfen, spitzen Krallen scharrten über ihre Haut, hinterliesen rote Striemen, ein paar kaum sichtbare Kratzer. Forest reagierte darauf überhaupts nicht, es tat ihr nicht weh, noch würden sie diese Kratzer stören. Sie war schon so viele Jahre mit dem Tier zusammen, das sie die kleinen Verletzungen nicht mehr wahrnahm. Der Vogel beugte seinen Kopf leicht nach unten um ihr besser ins Gesicht sehen zu können, da sie noch immer beschämt den Boden anstarrte. "Noch ein aufpasser also heh?" Taijin neigte seinen Kopf zur Seite um Ao anzusehen. "Bürschchen ich hoffe du weißt auf was du dich hier ein gelassen hast. Dieses Mädchen kann man kaum im Auge behalten ohne das sie was anstellt." Daraufhin lachte das Tier wieder, knabberte mit seinem Schnabel an ihrem Knie herum um ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen. Foret jedoch war mit ihren Gedanken, jenseits dieser Welt. Was genau war hier gerade passiert? Ao hatte sie für ihre Hobbys gelobt, sie hatte schwer damit gerechnet das er sie jetzt noch viel mehr als Freak ansehen würde, doch das Gegenteil schien der Fall zu sein. Außerdem hatte er sich auch vor Taijin als ihr zweiter neuer Beschützer vorgestellt. Warum auch immer wurde ihr jetzt erst so richtig bewusst was er damit eigentlich meinte und wie das ganze aussehen würde. Taijin war immer das für sie, hatte sie ein ums andere mal aus schlimmen Situationen rausgeboxt, wenn er sie auch zuerst immer ausgelacht hatte ehe er ihr geholfen hatte. Im gegenzug hatte Forest gelernt wie sie ihn verarzten konnte, wie sie ihn wieder Gesund machte falls er Krank war und wie sie ihn stärker machte. Langsam hob Forest ihren Kopf und sah den Vogel auf ihren Knie an, die rote Farbe in ihrem Gesicht war beinahe verschwunden da ihr nun etwas klar geworden war. Sie wollte auch etwas für Ao tun und sich für ihr bisheriges Verhalten ihm Gegenüber entschuldigen. Ich bin so ein Trampel. Plötzlich bemerkte sie wie ruckartig der dunkelhaarige von ihr wegrutschte. Taijin hatte es nicht nur bei Forest geschafft sie in Verlegenheit zu bringen sondern auch ihn und dafür war sie dem Federvieh nun wirklich böse. Eh? Als er sich bei ihr entschuldigte kam sie nicht drum herum wild mit dem Kopf zu schütteln. Ohne auf den Vogel zu achten kniete sie sich nun selbst auf ihre Knie und fuchtelte wild mit ihren Armen vor sich. Taijin lies einen Schrei los und flatterte wild von ihrem Knie, platzierte sich auf seinen üblichen Platz auf ihrer Schulter, wo er ohne Probleme die Balance halten konnte, selbst wenn sie sich noch so ehr bewegte. Oh nein nein nein nein nein! Dich trifft keine schuld wirklich! Jetzt wo er sich verantwortlich für die Situation, hatte die blondhaarige das Bedürfnis sich für alles bei ihm zu entschuldigen. Die stürmische Fahrt hier her, der Schlag den er ihr verpasst hatte, alles hatte er getan obwohl er sich dabei nicht wohlgefühlt hatte und ihm ein schlechtes Gewissen bereiteten. In einer flüssigen Bewegung stemmte sie ihre Hände etwas vor sich in den Sand und verbeugte sich, sodass ihr Stirn beinahe den Sand unter sich berührte. Dich trifft wirklich keine Schuld Ao-kun! Es liegt alles nur an mir! Ich hab dich gezwungen auf mein Board zu springen, ich hab dich überredet einen Schlagaustausch zu machen. Ich hab alles so gemacht wie ich es für richtig empfunden habe ohne dabei an dich oder deine Meinung und Gefühle zu denken! Noch immer kniete sie so gebeugt vor ihm, hob allerdings ihren Kopf leicht an um Ao aus dem Augenwinkel an zu sehen. Ich bin sehr impulsiv, aufdringlich und bestimmend... Ich wollte dich damit nicht verschrecken oder in eine Ecke drängen. Außerdem.... Forest griff mit ihrer Hand über ihre Schulter und umgriff den Vogel grob, der gerade dabei war eine ihrer Haarsträhnen anzuknabbern. Ich hab dir gesagt du sollst nett sein! Und das erste was du machst ist mich zu reizen und unsere Idylle hier zu zerstören! Mit bösem Blick rüttelte sie den Bussard leicht in ihrer Hand, setzte ihn dann vor sich in den Sand ab. Tut mir ehrlich leid für alles bisher. Ich brauche nichts zur Entschädigung, bitte nimm mir das ganze nicht übel. Daraufhin stubste sie Taijin mit ihrem Finger an, der sein zerzaustes Gefieder richtete. Etwas verwirrt sah er mit seinen goldenen Augen die blondhaarige an, die in Richtung Ao nickte, was bedeuten sollte. "Du auch! Immerhin bist du Schuld an dem ganzen". Der Vogel verstand, machte eine tierische Verbeugung in seine Richtung. "Du weißt das ich jetzt alles sagen könnte und er nicht mal merken würde wenn es eine Entschuldigung wäre?" Forest stubste ihn härter in die Seite und warf dem Vogel einen Blick ala "Heut Abend gibts Taijin-Auflauf zu". Okey okey, Gomen Ao-san, ich freu mich ebenso dich kennen zu lernen und freue mich mit dir zusammen zu arbeiten um auf den Wirbelwind hier aufzupassen. Die Jounin übersetzte prompt für den dunkelhaarigen. Er entschuldigt sich und freut sich über einen weiteren Kameraden. Danach vergingen einige Sekunden in denen sich keiner der beiden in ihrer Verbeugung rührte. Als die Sekunden immer mehr wurden, bemerkte man wie Forests Körper leicht zitterte. Eh.... Sie versuchte sich aufzurichten, doch aus irgend einen Grund hatte sie nicht genug Kraft um ihren Oberkörper wieder gerade zu stellen. Peinlich berührt räusperte sich die blondhaarige. Nun.... ich glaube... meine Muskeln haben sich noch nicht ganz erhohlt... Heh... dürfte ich dich bitten mir aufzuhelfen? Und da war sie auch schon wieder. Forest der Tollpatsch.

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Re: Oase Sternengrund

Beitrag von Ota Ao am Di Sep 08, 2015 11:13 pm

In Aos Leben gab es eine Gruppe von 95% mit denen er immer zurechtkam. Seine Familie zählte dazu, auch viele normale Menschen, der Kage oder eben auch Frauen, unabhängig von ihrer Beziehung zu ihm. Wenn Forest in diese 95% fallen würde, dann wäre ihre Worte etwas mehr von Schmuck geprägt. Es würde sicher etwas wie „wie konntest du nur“ dabei sein. Aber Forest war Forest und das was sie damit in Ao veranstaltete war viel zu kompliziert. Er war einfach und diplomatisch veranlagt. Die Schuld auf sich nehmen, sich nicht beschweren und wissen – oder was öfter der Fall war nicht wissen – wieso das Problem entstanden war. Daraus Schlüsse ziehen, öfters nichts, und es ab und an, also nie, anders machen. Bei ihrem ersten Zusammenprall hatte es noch funktioniert, sie hatte ihn fast geköpft, er hatte die Schuld auf sich genommen, indem er es abgewinkt hatte. Doch jetzt geriet sein so sicheres Muster ins Wanken, denn sie schwieg. Seine Augen starrten in den Sand und diese unbequeme Haltung tat ihm sowohl im Rücken wie auch in den Knien weh. Trotzdem starrte er demütig auf den Sand und wartete auf eine Standpauke, eine plötzliche Ohrfeige, etwas das seine Schuld bestätigte. Es blieb aus und neben dem Wind, ihrem Atem und den Flügeln eines Vogels - wohl Taijin - war es still an diesem Ort. Stille war schön, doch selbst er merkte die Beklemmung, welche in der Luft lag. Er wollte etwas sagen, doch was? Er war dabei auf eine Beschuldigung zu warten. Ein Kreischen und seine Augen schielten zu ihr herüber. Der Vogel flattert und mit einmal drückte Forest ihr Gesicht in den Sand. Wo sein Puls eben noch vor der Scham sie bedrängt zu haben hinauf geschossen war, bekam er nun Panik etwas Schlimmeres getan zu haben. Er wusste nicht was er getan hatte, aber in seinem Kopf war es schlimmer als die Tränen seiner Mutter an ihrem Hochzeitstag. Panik huschte in seine Gedanken, egal was er tat, er machte es schlimmer. Selbst wenn sie gesagt hätte, dass er nichts getan hatte – halt genau das sagte sie ja. Doch es kam nicht an, er wurde unruhig. Doch bestimmt, war das Beste was ihm einfiel. Eine eher kindliche Protestaktion denn in seiner Welt war er der Sündenbock, zur Not auch für die Sonne oder einen teuren Apfel. Der Schwall von simplen Wahrheiten bekam ihm gar nicht gut. Er konnte nicht verarbeiten, dass sie ihn nicht anklagte und ihm sagte, dass es von ihr ausgegangen war. Etwas in ihm sagte, dass sie Recht hatte, aber alles andere – wohl die Macht der Gewohnheit - bestärkte ihn das ja nicht zu glauben. Ich bin immer Schuld, egal was da kommen mag. Muss Sorgen auf mich nehmen – war es nicht – arghhh! Sein Kopf begann furchtbar zu schmerzen und er fühlte sich ganz plötzlich ein wenig hohl, als wäre da Platz für mehr. Er kniff die Augen zusammen, versuchte den Schmerz zu vertreiben, doch er blieb stur. Irgendwo rang etwas in ihm hin und her und dann war der Schmerz weg und er konnte die Augen wieder öffnen, spürte die Sonne auf seinem Rücken, hört schwer was Forest sagte. Er sog die Luft tief ein und drückte ebenfalls die Stirn in den Sand, bevor er beherrscht sprach. Es ist alles in Ordnung, wenn du nichts möchtest respektiere ich das. Du bist du und es ist immer gut man selbst zu sein. Bei seiner letzten Aussage verspürte er ein leichtes ziehen in der Brust, ließ sich jedoch nicht beirren und hob den Kopf leicht um sie anzusehen. Bitte entschuldige dich nicht für das was du bist. Sie verwirrte ihn, der Vogel sagte etwas was er nicht verstand und Forest versicherte ihm, dass es eine Entschuldigung war. Überforderung, nicht mehr oder weniger verspürte er, als er versuchte ein logisches Muster zu finden um zu Handeln. Vielleicht verharrte er deswegen eine Zeit lang einfach nur wie eine Salzsäule. Ihre nächsten Worte rissen ihn aus seiner Überforderung, sie bat um etwas und er hatte nichts Besseres vor als diesem sofort nach zu kommen. Wie bereits im Wasser setzte er sich ruckartig in Bewegung und war binnen weniger Sekunden bei ihr, griff ihr sacht von vorne unter die Arme und zog sie, so geschickt ihm das möglich war, auf die Beine. Seine Problem mit Nähe hätte ihn fort treiben müssen, doch er blieb stehen und das in weiser Voraussicht. Nicht das er vor hatte sie an sich zu drücken, er wollte einfach da sein, wenn sie umfiel, sie halten, falls ihre Beine nachgaben. Das ist bestimmt noch von meinem Schlag. Fühlst du dich sonst irgendwie unwohl, soll ich dich zurück ins Dorf tragen? Keine Sorge ich kann das Board und dich tragen, unsere Kleidung auch, ich kenne eine gute Medic im Krankenhaus, sie kann sich bestimmt um dich kümmern, sie ist eine alte Freundin, sprudelte es in aller Fürsorge aus ihm heraus. Er war wohl schlimmer als jede Mutter, aber das lag wohl nur daran, dass er so sein musste. Es wäre übertrieben zu sagen, dass sie sein Schatz war, aber sie war doch so besonders, dass er alles stehen und liegen lassen würde. Plötzlich hatte er das Gefühl, dass ihre Beine nachgaben und reflexartig reagierte er, zog sich an sich. Eine Hand stützte sie im Rücken, während die Zweite um ihre Schulter griff. Taijin hatte er dabei wohl erschreckt. Es störte ihn in der ersten Sekunde nicht, dass er sie nun an seine Brust gedrückt hatte. In seinen etwas langsamen sozialen Windungen versuchte er nur auf sie aufzupassen. Geht es dir gut, wirklich gut? fragte er wieder, die Sorge dieses Mal deutlich hörbar. Für 90%, eben jene die etwas normal waren, übertrieb er es wohl deutlich. Es muss wohl nicht erwähnt werden, dass seine Familie in jener Minderheit anzusiedeln war. Wenn ihn jemand gefragt hätte, was er da tat wäre seine Antwort sehr moralisch gewesen und erst Sekunden später würde er die eigen Idiotie bemerke – doch da niemand fragte war er noch sicher vor sich selbst. Bitte sei ehrlich, ich will dich beschützen, du musst ehrlich sein was Schmerzen angeht, raunte er eindringlich, den Blick dabei umher huschend ob nicht doch noch etwas schlimmes passiert war das Forest hatte schwach werden lassen. Natürlich war da nichts außer seiner eigenen Dummheit und ihrem Schmerz, oder eben einer Verrenkung. Er war so dumpf geworden so Blind für sein Innerstes, dass er kaum spürte wie ihn diese Nähe bewegte. Haut an seiner, warme weiche Haut. Sein geist teilte sich wie so oft in Rationalität und das dumpfe männliche Interesse an einer hübschen Frau nur, dass es bei Forest weniger dumpf, sondern tatsächlich tiefer war. Primär hatte er dies noch nicht erfasst, aber etwas in ihm machte sich bereits jetzt viel aus ihr und ihrer ganzen Art.

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Re: Oase Sternengrund

Beitrag von Sadako Forest am Mi Sep 09, 2015 1:49 pm

Genauso wie Forest, so schwieg auch Ao erstmal eine kurze Zeit, sie hörte wie er sich in dem Sand bewegte. Sie selbst hatte ihre Augen leicht zusammengekniffen, damit kein Sand in diese kam. Eh? Als er ihr dann endlich antworte, riss sie ihre Augen überrascht auf, ihr Herz setzte für einen Moment aus. Es ist gut... man selbst zu sein?... das was ich bin? Die blondhaarige wusste nicht warum, doch seine Antwort rührte sie zu Tränen. Ihre Augen wurden leicht feucht und ihre Hände vergruben sich in den Sand zu Fäusten. Forest biss ihre Zähne zusammen um nicht zu schluchtzen. Mit so einer Antwort hatte sie einfach nicht gerechnet. Sie hatte sich solche Vorwürfe gemacht, das sie Ao zu allem überredet hatte und er, fand es gut das sie der Mensch war der sie ist. Noch nie hatte ihr jemand gesagt das es gut war wie sie ist. Noch nie. Plötzlich war er bei ihr, half ihr hoch indem er sie an ihren Armen nahm und wie schon einmal zuvor mit Leichtigkeit nach oben zog und auf ihre Füße stellte. Noch immer total überrascht starrte sie Ao an, unf ähig sie zu bewegen oder etwas zu sagen. Die einzige Sorge die sie hatte war nur, das er ihre tränen nassen Augen nicht bemerkte. Die Fürsorge die ihr der dunkelhaarige jedoch entgegenschleuderte brach nun entgültig den Damm bei ihr. Ihre Mimik war einerseits unglaublich glücklich und erleichtert, doch verzog sie sich für einen Moment zu einem traurigen schluchzen, ihre Augen füllten sich weiter mit Tränen und als sie blinzelte rann ihr eine die Wange herab. Forest wollte einen Schritt auf ihn zu machen, wankte leicht und plötzlich drückte er sie an sich. Geschockt von seiner Tat starrte sie einfach nur ins Leere, ihr Oberkörper war so eng an seinen gedrückt, das ihr leicht warum wurde. Druch den Größenunterschied der beiden befand sich Forests Gesicht in etwa auf Höhe seiner Brust, ihre Wange an jene gedrückt. Für einen Moment dachte sie seinen Herzschlag zu spüren, bevor sie realisierte das es ihr eigenes war das wie wild schlug. Was ist hier nur los? Taijin saß nur verdutzt in dem Sand mit offenen Schnabel und konnte nicht so recht glauben was er da sah. Eben noch waren die beiden so beschämt gewesen das sie sich weder ansehen noch berühren konnten. Jetzt standen sie eng aneinandergepresst da und machten sich Sorgen umeinander. Der Vogel schüttelte leicht den Kopf, schwang sich in die Lüfte und setzte sich auf eine etwas entferntere Palme. So nervig und ungehobelt er war, so wusste er wann Forest ihre Privatsphäre brauchte. Noch immer war Forest wie erstarrt, noch immer war ihr Blick leicht glasig, doch hatte sie bereits wieder aufgehört zu weinen. Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals, noch nie war sie einem Jungen so nah gewesen, was genau sollte sie jetzt tun? Die blondhaarige atmete leicht ein und wieder aus, hob langsam ihre Arme und legte sie einfach um Aos Oberkörper. Dabei fiel ihr auf das sein Rücken recht breit war und sie mit ihren Armen kaum drum herum kam und dennoch, war ihr es egal. Sie drückte ihn einfach kurz an sich, nur einen Moment noch enger an sich. D-Danke. Mir geht es gut. Wirklich. Ich hab nur nicht aufgepasst. Alles ok. Wirklich. Ihr Herz schlug so schnell das sie die Befürchtung hatte es würde ihr gleich aus der Brust springen. Apropos Brust. Sie hatte ihn noch immer an sich gedrückt, spürte wie ihr Busen gegen seinen Oberkörper drückte. Mit einem mal wurde sie wieder rot im Gesicht und löste ihre Umarmung, drückte sich ein paar Zentimeter weg von ihm und blickte Ao von unten herab an, blickte nur kurz in seine Auge ehe sie daran dachte das ihre noch immer leicht vor Tränen glänzten und sah schnell an ihm vorbei. Ich habe keine Schmerzen mehr ehrlich. Nur-Nur-N-N- K-k-könntest du... Ihre Stimme versagte komplett. Ihr Kopf war so rot und heiß als würde er jeden Moment explodieren wollen, in ihr drehte sich alles, ihr wurde leicht übel, ihr Herz schien einen Rekord aufstellen zu wollen und hörte nicht mehr auf zu rasen. Doch schaffte sie es auch nicht sich von seiner Umarmung zu lösen und starrte so nur perplex ins Leere.

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Re: Oase Sternengrund

Beitrag von Ota Ao am Mi Sep 09, 2015 9:17 pm

Wer sie so gesehen hätte würde sie vielleicht für ein Liebespaar halten, eines das sich in die Abgeschiedenheit gezogen hatte um hier vollkommen für sich zu sein. Keiner würde ihnen glauben, dass es sich hier um eine seltsame Verkettung von Ereignissen handelte. Nicht das Ao jemand war der Leuten nichts erzählte, aber er band niemandem sein nicht vorhandenes Privatleben auf die Nase. Es wirkte alles viel zu seltsam um sich dabei um sein eigenes Leben zu handeln. Erst langsam sickerte die Erkenntnis in seinen Geist. Er stand hier und hielt eine Frau eng an sich gedrückt, war erfüllt von Sorge um sie, obwohl sie ihm ein wenig fremd war. Ihre Augen reichten für sein Vertrauen und seine Art war so nachsichtig, das er einen Starken Charakter zu schätzen wusste. Die Fehlinterpretation ihres Schrittes war nur eine Sache, derer er sich nicht bewusst werde würde. Er hatte zuerst geglaubt diese leichten Tränen waren ein Irrtum seiner Augen. Doch als sie nicht wild rudernd versuchte aus seinen Armen zu kommen, da hatte er wieder dieses Gefühl sie verletzt zu haben. Sie war so klein und zerbrechlich für ihn, wog kaum etwas und blonde Haare waren für ihn immer etwas sehr feminines das es zu schützen galt. Wahrscheinlich war es etwas das seine Mutter ihn gelehrt hatte. Sein Schutzinstinkt war bei kleineren, blonden Frauen immer besonders groß. Ein Gefühl von Sicherheit ergriff ihn, Sicherheit die er ihr geben konnte, während er sie hielt. Vielleicht hatte er einmal in seinem Leben etwas getan das wirklich richtig war. Sie zu halten, zu spüren – die Nervosität kehrte wieder zurück. Diese simple Erkenntnis dass er sie nicht nur stützte sondern sie beinahe an sich drückte. Er spielte im Schreck mit dem Gedanken sie los zu lassen, doch dann spürte er ihren Atem an seiner Brust, die Last ihres Kopfes. Er tat einen schweren Atemzug, versuchte ruhiger zu werden, doch wie konnte er. Innerlich hatte etwas in ihm zu zittern begonnen. Wenn er Mutter und Bruder so hielt war es familiär, doch so wie er sie hielt hatte es mehr als nur etwas Behütendes. Ihre weiche Haut, der Wind in seinem Haar, eine Strähne die über seinen Arm fiel und ihn kitzelte. Die Sonne strich über seinen Rücken und mit ihr folgten unverhofft die Finger von Forest. Sie drückte sich enger an ihn und eine Schwermut ergriff ihn plötzlich. So viel hatte er von sich geschoben, so viel Nähe, so viel Privatsphäre. Am Ende war ein arbeitender Mann geblieben, dessen Herz sich hinter Pflichten und Bürden verbarg. Er wusste wieso er Nähe mied – ihre Berührung brach etwas in ihm. Es war als hätte sie eine Wand zum Schmelzen gebracht, die sonst sein innerstes umgab. Es fühlte sich seltsam an beinahe so als ob – die Phrase das ein Herz weinte ergab auf einmal Sinn für ihn. So musste er sich anfühlen wenn das Herz weinte. Lauwarme Tropfen die in seinem Inneren hinab liefen und einen verwirrten Jungen zurück ließen. Einen Moment ließ er diese Gefühle auf sich wirken, ehe er deutlich, viel zu deutlich, spürte wie sie Distanz zwischen sich brachte. Seine Hände lockerten sich und er sah zu ihr hinab, erblickte in diesem hübschen Gesicht Tränen. Sofort wurde er wieder melancholisch - er hatte sie doch verletzt. Es tut mir Leid. Ich muss wirklich grausam sein. Seine Stimme war zu ruhig, viel zu ruhig. Die Hand an ihrer Schulter wanderte vor zu ihrem Gesicht und er wischte behutsam die Spuren ihren Tränen fort. Ihr Gesicht schien rot zu glühen und alles an ihr wirkte auf ihn plötzlich unsicher. Er konnte nicht mehr einschätzen ob sie die Wahrheit sagte oder log, er konnte nicht sagen wieso sie sich auf einmal weit entfernt anfühlte. Das beruhigende Gefühl in seiner Brust war verschwunden und es schnürte sich alles langsam zusammen. Luft schien ihm rar, das Atmen tat weh. Er war sich sicher sie wieder gekränkt zu haben, obwohl er ihr nur helfen wollte. Einen Moment lang war er wirklich glücklich mit dieser Nähe gewesen, war froh gewesen sie hierher gebracht zu haben. Doch jetzt sah er nur, wie sie den Blick fort wand und ihn nicht ansehen wollte. Es tut mir aufrichtig Leid. Die Worte eines gebrochenen Mannes, eines Mannes der seinen Idealen nicht gerecht werden konnte obwohl er es bei ihr so sehr wollte. Er fühlte sich ihr so nah und doch so fern. Wie konnte er sie aus diesen Tränen heraus lösen? Bitte sag mir einfach was ich tun soll Forest. Seine Hand huschte aus ihrem Gesicht, als er sicher war das ihre Tränen versiegt waren. Er hielt sich nicht mehr fest, eher locker, sie konnte gehen wann immer sie wollte. Alles was in ihm tobte schrie nach einer Entschuldigung, die er versuchte zu geben, es aber nicht konnte. Er war hilflos, vollkommen hilflos und man sah es in seinen Augen, seiner leicht geknickten Haltung. Ich habe wirklich keine Ahnung, bitte. Flehend versuchte er sie noch anzusehen, hoffend, dass sie seinem Blick nicht ewig ausweichen würde.

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Re: Oase Sternengrund

Beitrag von Sadako Forest am Mi Sep 09, 2015 11:19 pm

Auch wenn innerlich gerade sämtliche Gefühle kollidierten, ein Gefühlschaos der höchsten Stufe verursachten, so konnte sie zumindest ein Gefühl ausmachen über das sie froh war das es da war. Sicherheit. Bisher war Forest immer eine Einzelkämpferin gewesen, hatte alles überwiegend alleine meistern müssen, hatte ein hartes Training durchlebt um sich selbst zu beschützen um ihr Dorf zu schützen und alle die sie liebte. Nie hatte sie jemanden getroffen, neben ihrer Familie, der ihr das Gefühl geben konnte, was sie jedem versuchte zu geben. Und genau das war es was sie in diesem Moment so glücklich machte, so glücklich das sie weinen musste. Als Aos Hand sanft über ihre Wange strich lächelte sie sanft, ihr inneres beruhigte sich langsam wieder, sie wurde ruhig, doch ihre Gedanken waren noch wirr. Diese Nähe war neu für sie, dieses zärtliche, beschützende hatte sie von noch keinem Menschen erfahren. Immer war sie in Schlägereien verwickelt. Wirbelwind-Forest hieß sie unter den Shinobis. Die blondhaarige hatte immer ein Selbstbewusstsein ausgestrahlt, was alle faszinierte, was aber auch jedem vergessen lies das sie noch immer ein kleines Mädchen war, das auch verletzt werden konnte, das auch ab und an Schutz brauchte. Nun stand sie hier, in den Armen von jemanden der genau dieses kleine Mädchen beschützen wollte, auch wenn sie es zuerst nicht wahrhaben wollte, es nicht glauben wollte, so war sie einfach nur Dankbar in jenem Moment. Langsam hob sie ihre Arme und legte mit einem leichten lächeln ihre Hände auf seinen Brustkorb, fühlte wie dieser sich gleichmäßig hob und senkte, besah sich die Narben auf seiner Haut. Bevor sie ihm antworten konnte musste sie erstmal etwas Mut fassen, sie wollte nicht das ihre Stimme wieder abbrach und so sehr zitterte das man kein Wort mehr verstand. Sie holte tief Luft, löste ihren Blick von seinem Körper und blickte ihn wieder in seine Augen. Hast du schonmal etwas von Freudentränen gehört? Du bist nicht grausam Ao-kun, du hast mich wahnsinnig glücklich gemacht. Ich bin so erleichtert das... das wir hier sind. Das du mir deine Geschichten anvertraut hast, das du für mich da sein willst. Ohne das sie es selbst gemerkt hatte, stand sie plötzlich auf Zehenspitzen vor ihm, war seinem Gesicht so nahe das sie noch vereinzelte Wasserperlen in seinen Haaren sehen konnte, ja sogar einzelne Sandkörner. Doch vorallem aber das intesive wunderschöne blau in seinen Augen. Jetzt war Forest an der Reihe um sich darin zu verlieren. Für einen Moment konnte sie einfach nicht anders wie ihn anzusehen, wagte es nicht sich zu rühren, wollte ihn einfach nur weiter ansehen. War das jetzt der Moment in dem man sich küsste? Vermutlich, doch bis ihr das klar wurde bemerkte sie eine Bewegung aus dem Augenwinkel, achtete zuerst nicht darauf, doch ein schriller Vogelschrei lies riss sie dann komplett aus ihrer Traumblase in der sie sich gerade befand. Gerade noch war sie eine der Glücklichsten Menschen gewesen, ihr lächeln war sanft, ihre Augen verliebt gewesen, doch als sie erkannte was im Hintergrund passierte schlug plötzlich alles um. Ihre Augen weiteten sich vor schreck, zeigten Angst, ihr Körper verkrampfte sich, ihr Gesicht wurde bleich. Der Schrei des Vogels verlor sich in der Wüste, wie in Zeitlupe sah sie nur ein kleines Knäul von der Palme fallen auf dem Taijin gesessen hatte, auf dem Taijin nun nicht mehr saß. Ein dumpfer Aufschlag auf dem Sand und dann war stille. Wie von selbst lösten sich ihre Hände von Ao, ihr Körper setzte sich in Bewegung, ihr Mund formte sich zu einem Stummen schrei. Forest rannte, stolperte über den kochend heißen Sand, schmiss sich auf Knien neben den Vogel, der keinen Mucks von sich gab. Ihre Hände ergriffen das Netz um das Tier und nur mit roher Kraft gelang es ihr dieses zu zerreisen. Schnell hatte sie den Bussard befreit, doch sagte er noch immer nichts. Taijin. Ihre Worte waren nur ein flüstern. Sag doch etwas. Keine Antwort. Sie hob das Tier an, läuschte an dem kleinen Brustkorb. Das Herz schlug, wenn auch leise und langsam. Plötzlich ertönte lautes Geschrei und als die blonde ihren Kopf hob um den Ursprung zu sehen erstarrte sie. Ein dutzend brüllender und grölender Menschen kamen über eine Düne gerannt, einige mit Waffen, einige ohne, manche trugen Klamotten manche waren halb Nackt. Forest hatte bisher immer nur Geschichten über jene Völker gehört die in der Wüste lebten, doch hatte sie selbst noch nie welche gesehen. Viele im Dorf nannten sie Wilde, Kanibalen, Wüstenräuber, sie machten auf alles Jagd was lebte. Unerfahrene Shinobis in der Wüste waren auch schon nie wieder heimgekehrt und es hieß diese sind jenen Menschen zum Opfer gefallen. Langsam stand die Jounin auf, den Vogel mit einer Hand haltend an ihre Brust gedrückt. Ihr Körper zitterte leicht, doch das lag nicht daran das sie Angst hatte nein. Sie war wütend und ihr Blick tödlich.

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Re: Oase Sternengrund

Beitrag von Ota Ao am Do Sep 10, 2015 12:45 am

Sie berührte ihn wieder, legte ihre Hände sacht auf seiner  Brust ab. Er war in einem Dilemma, einen wahren Dilemma. Ungewollt hatte er ein feines Band aufgebaut und dieses zu zerreißen würde schwer werden. Es ging nicht darum einfach fort zu gehen und nie wieder zu kommen. Er lebt im gleichen Dorf wie sie, er hatte den gleichen Dienstherren und ein entrinnen gab es rein Geographisch schon nicht. Aber vielmehr als das band ihn sein Drang sie zu schützen. Hübsche Augen, ein spannender Charakter, er wollte nicht mehr oder weniger, er wollte nur sie. Behüten von heute bis in alle Tage und sich vielleicht doch einmal auf sein ich verlassen, sich einmal die Freiheit nehmen romantische Gefühl auch nur ein wenig zu entwickeln. Dieser Ort war dafür geschaffen, auch wenn es keine Absicht gewesen war. Ihre Finger machten ihn nervös, seinen Blick zwar konzentriert aber fahrig, so als würde er durch sie hindurch sehen. War es so verliebt zu sein, sich angezogen zu fühlen von seinem gegenüber ohne wirklich zu wissen wer er war. Es musste so sein, denn anders konnte er sich nicht erklären, dass seine Hände schwitzig  wurden und sein Herz immer schneller schlug. Sein Atem wurde immer flach, seine Brust hob und senkte sich in sehr langen Abständen, weil er immer wieder den Atem anhielt um nicht zu verzweifeln. Ruhe und Geduld waren Dinge die er gelernt hatte und doch machte ihn alles nervös, viel zu nervös. Sein Leben lang hatte er Rollen gespielt und davon täglich mehrere. Konnte er es zulassen heute wirklich einmal er selbst zu sein? Nur ganz langsam bildete sich eine Einigung in ihm. Er würde es zulassen, solange bis er merkte, dass es schädlich war. Es nie versucht zu haben würde ihn sein ganzes ödes leben verfolgen und selbst ein Job als Fischer würde ihn dann nicht mehr retten. Nein sie sind mir unbekannt Forest. Ich kannte nur Trauer, aber durch dich wird es anders sein. Tränen der Freude? Ich werde jetzt immer für dich da sein, wir haben das besiegelt. Das es ihr dabei schlechter ergangen war als ihm wurde von ihrer Nähe einfach hinfort gespült. Sie war ihm wieder so nah, so unglaublich nah, dass er sie ganz automatisch mit beiden Händen umfasste und sacht hinauf ziehen wollte. Er wollte sie küssen, er wollte einmal in seinem Leben Ao sein und nicht nur dieser vorzeige Sohn, Bruder, Shura oder sonst was. Nur ein einziges winziges mal nur einmal. Es war Sehnsucht von der er sich nun treiben lies, den Kopf senkte um sie zu küssen, die Augen halb geschlossen und vollkommen mit sich im Reinen. Da war nur das pochen seines Herzen, der Wind und dann ein Schrei. Schon war ihm wieder alles entglitten, kein Kuss, kein Ao. Sein Instinkt brach so brutal über ihm herein, dass er blind hinter Forest her rannte, an ihr vorbei und sie hinter sich verbarg. Seien Augen verengten ich, huschten umher, doch da kam kein Geschoss das ihm den Kopf nehmen würde. Was auch immer passiert. Du bleibst hier und wenn sie die nahe kommen läufst du. Es war keine bitte oder ein flehen, es war die harte Ansage eines Gruppenführers, eines Kämpfers, eines Shinobis. Er zählte sie ab so schnell er konnte. Zwanzig die er sehen konnte, mit Pech mehrere weiter hinten. Wir haben das eben ausgetragen, dein Vogel ist wichtiger und du auch – wehe. Er ging nicht davon aus, dass sie hören würde und dennoch würde er versuchen das ohne sie zu regeln, er kannte diese Leute – leider. Schneller als ihm lieb war, hatte man ihm den Tag versaut und nicht nur Forest war über dieses Störung erbost.  Der Schwarzhaarige setzte sich in Bewegung, huschte mit wenigen Schritten aus dem Schatten, der Meute engten.  Seine Linke schloss sich kurz um den goldenen Armreif an seiner linken, dann sah er die Reihen durch, welche langsam auf ihn zukamen. Er fand wen er sucht, den Führer dieser Horde Idioten und erkannte ihn alsbald an einem roten Tuch zwischen dem hellen Turban. Viele dachten sie wäre alle gleich doch die blauen Tücher waren die seines Volkes, wenn man es so nennen konnte. Rot waren die Östlichen Bezirke, wilde im Alten Sunagakure. Seine Hand fuhr empor und deutete unwillkürlich auf ihren Anführer. Gut das seine Mutter ihm so viel beigebracht hatte. Das ist nicht euer Gebiet, verschwindet von hier zurück in euer Sunagakure. Ihr wisst genau das dies unser Reich ist. Seine Hand umfasste den goldenen Armreif und ein Raunen ging durch ihre Menge, bevor einer von ihnen vor trat. Eh sie hat einen Sohn ja, kein Mädchen? Denkst du wir sind dumm! Wir wissen das sie immer Töchter werden, denk nicht wir wüssten das nicht! Grölte er Ao an, eine gebogene Klinge in der Hand. Ein weiterer trat vor und dieser hatte scheinbar Forest ausgemacht. Eh ich wette das Mädchen ist es, sie sind doch immer Blond, wette er ist ihr Beschützer. Los los auf sie! Den Krummsäbel gezogen startete er in Richtung Forest, kam jedoch nicht sehr weit. Der Chûnin war vorgehechtet und hatte ihn mit einer geballten Faust ins Dreieck zurück in seinen Reihen befördert. Er flog in zwei seiner Freunde, warf diese um und der Pöbel begann zu grölen. Was denkst du wer du bist! Sohn von Rin aus der Linie von Noru. Erster des Namens Ota. Meine Kinder sind Anwärter auf den Clan des Südens und die meines Bruders nach mir. Ich reiße euch den Kopf ab, wenn ihr nicht sofort verschwindet. Das musste sehr lächerlich Klingen, vor allem aber für Forest. Woher sollte sie auch wissen, dass seine Mutter Tochter der Stammesführung war, woher sollte sie wissen, dass dieser Dolch nicht nur ein Dolch war, sondern ein ewiges Erbe dieser Leute. Seine Linie war alt und durch seinen Vater dachten viele Rin wäre nicht mehr würdig, doch im Gegensatz zu den Idioten aus den Osten ging es dort um Familie, nicht um pure stärke. Sie raunten und schienen sich zu überlegen ob sie diesen Streit wirklich wollten, Forest hieß es abwarten und hoffen das Forest einfach ging.


Zuletzt von Ota Ao am Do Sep 10, 2015 10:16 pm bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet

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