Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


Team

Saori Junji
Chiyo


Wohnung von Kano - Jama & Forest

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Wohnung von Kano - Jama & Forest

Beitrag von Sadako Forest am Mo Sep 14, 2015 1:58 pm

das Eingangsposting lautete :



Forest und ihre Eltern leben am Rande der Hauptstadt von Chikyû in einem der vielen Wohnhäuser. Warum sich drei Shnobis nicht ein Haus leisten können fragt ihr euch? Nun tatsächlich besaß die Familie Sadako mal ein Haus. Doch das war Asgars Ausbruch vor 15 Jahren zum Opfer gefallen, seither hatte es sich die kleine Famlie in einer der Wohnungen gemütlich gemacht, wobei Forest dabei das größte Zimmer abstauben konnte, was aber mehr daran liegt das sie auch am häufigsten zuhause ist. Von ihrem Vater sieht man teilweise nie etwas, ihre Mutter ist auch sehr beschäftigt und so hatten sie Forest das größte Zimmer gegeben - sie hat auch innerhalb der Familie das meiste Zeug und das muss irgendwo unergebracht werden. Zurück zum wesentlichen. Das Haus in dem sie wohnen ist noch recht alt-jaoanisch gebaut, viel Holz, viele Tatami Matten, doch von den alten Schiebetüren und Wänden hatte man abgesehen. Die Wände und Decken bestehen also aus massiven Beton.. naja unter Shinobis nicht so stabil, aber ihr wisst was ich meine.
Der Eingangsbereich ist schlicht gehalten, ein paar Regale zum abstellen von Schuhen, Jacken, Waffen, Sandboards und was man sonst nicht so alles im Haus braucht. Auffallen sollte einem hier das überall, in jedem Eck eine Menge an Pflanzen stehen. Merkwürdig findet ihr? Lasst das nicht Jama und Forest hören...
Vom Eingangsbereich kommt man links ins Schlafzimmer von Jama und Kano, wie es dadrinnen aussieht und was dort geschieht bleibt auch da drinnen also weiter gehts.
Ein Flur führt gleich zur Treppe in den ersten Stock, davor kommt man allerdings noch zur rechten am großen Bad vorbei, das keine Wünsche offen lässt. Großer Spiegel, Toilette, Waschbecken, etwas abgetrennt davon findet man einen etwas abgesenkten Duschbereich mit großen Duschkopf und viel Platz um sich etwas entspannen zu können.
Beim Flur zur linken gelangt man in den Küchen- und Wohnbereich. Betritt man den Raum findet man zur rechten eine große Küchenzeile mit Herd, Kühlschrank, einer großen Arbeitsplatte, vielen Schränken und vielen, vielen, vielen, vielen... Arbeitsgeräten und Bücher. Manchmal könnte man meinen hier würde ein Chefkoch persönlich kochen so viel Zeug gibt es in der Küche.
Auf der anderen Seite des Raumes befindet sich ein großer Tisch zum essen, wieder viele Pflanzen die rund um das Sofa und einem Fernseher gereiht sind und einen kleinen Dschungel bilden. Und ja die Pflanzen sind alle echt!
Dann gehts auch schon die Treppe hoch, wo man wiederum in einem kleinen Flur landet, auf dessen rechten Seite sich das Zimmer der blondhaarigen befindt. Gerade aus kommt man in ein kleineres Bad in welchem man eine Toilette ein Waschbecken sowie viel Ablagefläche findet, wobei diese erstaunlich leer sind für die Verhältnisse einer Frau. Nun wir sprechen hier ja auch von Forest also warum erwähne ich das eigentlich.
Grundriss - Wohnung


Wollen wir doch mal unsere Augen auf das Zimmer der jungen Frau richten. Es ist wie schon erwähnt das größte Zimmer der Wohnung. Das erste was einem auffällt wenn man es betritt ist wohl das es Taghell in ihrem Zimmer ist. Warum? Dazu gleich mehr gehen wir doch reihum.
Forest hat das einzige Zimmer in dem Teppich verlegt ist, in einem hellen Beige Ton, beinahe weiß. Die Wände dagegen sind etwas dunkler, ein dunkles Türkis um genauer zu sein, allerdings sieht man davon recht wenig da sie extrem viele Regale in ihrem Zimmer hängen hat, überall wo Platz ist einfach. Drei helle Lampen an der Decke sorgen für Licht, doch das sind nicht die, die es Taghell in dem Zimmer werden lassen.
Wenn man nun also in dem Zimmer steht und die Tür geschlossen hat, sieht man gleich links neben der Tür einen Schrank stehen der bis zur Decke hochgeht. Finger weg! Da sindi ihre Klamotten drin!
Daneben ist eine Trennwand die ihr Bett etwas von dem Rest des Zimmers abgrenzt. Viel gibt es zu dem Bett nicht zu sagen. Es ist recht breit, man könnte auch zu zweit drauf schlafen, zugestopft mit vielen flauschigen Kissen und auch in der Matratze könnte man fast versinken. Sie mag es einfach kuschelig na und?
Am Bett steht ein kleines Schränkchen auf dem eine Lampe steht, ein Wecker sowie einige Bilder von Forest und ihren Eltern, ihrem alten Genin Team, mit dem kleinen Taijin, nach dem ersten Training mit ihren Katanas und und und. Forest liebt Bilder, weswegen auch viele an den Wänden um ihr Bett hängen, ebenso wie ein paar Urkunden, ihre alte Chuunin-Weste, zwei Medallien vom Sandboarden, Karten, Zeichnungen von  Tieren und Pflanzen und mehr. Eingerahmt sind die ganzen Sachen von einer Schlingpflanze die sich zum Teil über die Decke und die ganze Wand ausbreitet.
Nach ihrem Bett kommt ihr riesiger Schreibtisch, der komplett vor der ganzen Fensterbank platziert wurde. Jetzt weiß man auch wieso es so Taghell in ihrem Zimmer ist. Sie hat eine Armee aus Pflanzen auf ihrem Schreibtisch und Fensterbrett stehen die die meisten Personen wohl noch nie in ihrem Leben gesehen haben. Alle diese Schätze hat sie selbst heran gezüchtet aus kleinen Samen die sie von Missionen mitgenommen hatte. Natürlich gibt es in Chikyû kaum Vegetation, weswegen sie besondere Maßnahmen ergreifen musste. Fast jede Pflanze hatte ihre eigene UV-Lampe die - außer ein paar Stunden Nachts, immer angeschaltet waren und ihr Zimmer so hell erleuchten liesen. Sogar eine kleine Bewässerungsanlage hatte sie gebaut damit die Blumen und Pflanzen nicht eingingen, sollte sie mal länger nicht da sein. Daneben finden sich extrem viele Bücher, Notizblöcke, Stifte, Aktenordner, alles was Forest je erforscht hatte, hatte sie aufgeschrieben und sortiert.
Ein Laptop steht noch auf dem Schreibtisch, sowie gut sortierte Missionsbücher und andere Dokumente über das Dorf. Immerhin war sie Jounin und musste regelmäßig viel Papierkram erledigen.
Im Eck befindet sich noch eine gemütliche Sitzecke mit vielen Kissen, Hockern und in der Mitte einen Tisch zum Kekseessen und Teetrinken. Natürlich darf auch hier keine Pflanze fehlen.
Der letzte recht niedrige Schrank ist wohl auch der wichtigste in ihrem Raum. Auf und in diesem befinden sich ihre ganzen Waffen, Pflegemittel, Reinigungsmittel, Schleifsteine, Bücher- und und und. Die Arbeitsfläche sieht also auch dementsprechend mitgenommen aus, viele Kratzer, Flecken und Dellen, doch das alles konnte man übersehen, den auf jenem Schränkchen tronten ihre wertvollen Katana auf extra angefertigten Halterungen, glänzten in all ihrer Pracht und nur Forest durfte sie anfassen.

Grundriss - Forest´s Zimmer



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Re: Wohnung von Kano - Jama & Forest

Beitrag von Sadako Forest am So Sep 20, 2015 11:53 pm

Lass gut sein Forest. Meinte ihre Mutter nur zu ihr als sie aufstand um ihre Sachen zu verräumen. Aber-Kein Aber! Geht hoch, ich mach das schon, nutzt den Abend noch etwas für euch und nicht um mir beim Aufräumen zu helfen. Unsicher sah sie zu ihrer Mutter die nur mit dem Kopf nickte und sie mit einer Handbewegung davon scheuchen wollte. Mit einem seufzen gab die blondhaarige nach, verbeugte sich kurz vor ihren Eltern. Gute Nacht und Danke. Seid nur nicht so laut. Gab ihr Vater mit einem zwinkern zurück woraufhin sie rot im Gesicht wurde. Sie sagte nichts mehr dazu, griff nur wie automatisch nach Aos Hand und zog ihn aus dem Raum, nur um hinter sich ihre Mutter kichern zu hören. Als sie um die Ecke in den Flur bog seufzte sie leise und schüttelte ihren Kopf. Warte kurz ich muss nochmal ins Bad. Sagte sie zu dem dunkelhaarigen, lächelte ihn an und verschwand auch prompt ins Badezimmer. Schnell räumte sie noch das Chaos weg was sie hinterlassen hatten, die Klamotten, die Verbände, nahm dabei noch einen frischen mit, da ihr eingefallen war das Ao an seinem Rücken noch keinen neuen hatte und sie die Wunde zumindest etwas schützen wollte. Nach kurzer Zeit kam sie wieder aus dem Bad, in der einen Hand die Sachen, in der anderen den Verband. Schatz lass die Klamotten liegen ich wasch die nachher noch! Kam es aus der Küche als sie die Tür hinter sich schloss. Sicher? Jaja schon gut! Und jetzt macht euch auf, ich will euch heute nicht mehr unten sehen! Wieder seufzte sie leise, legte die Sachen zurück ins Bad, nahm ledigliche ihre Kette und ihre Armschienen mit raus. Hatte nun wieder eine Hand frei um Aos Hand zu nehmen. Mach dir keine Gedanken deswegen, wenn ich ihr wiederspreche wird sie nur böse, also lass ich sie machen. Forest grinste ihn nur von der Seite an ehe sie auf die Treppe zusteuerte. Mein Zimmer ist oben, da ist auch ein kleines Bad neben an falld du nachher noch eins brauchst, musst also keine Angst haben nochmal unten eingesperrt zu werden. Sie lachte leise, ging dann die paar Stufen die ums Eck führten nach oben. Oben im Flur angekommen bemerkte man schon wie anders die Luft hier oben war. Unten war es recht warm gewesen, etwas stickig wegen der Küche und feucht wegen den ganzen Pflanzen. Die Tür zu ihrem Zimmer stand offen und ein Taghelles Licht strahlte aus dem Türrahmen. Scheu dich nicht dich umzusehen in meinem Zimmer, wenn du was wissen willst frag mir einfach Löcher in den Bauch, da steht allerlei zeug herum. Damit führte sie den jungen Mann in ihr Zimmer, machte die Tür hinter sich zu und musste feststellen das er der erste Mann - außer ihrem Vater - war der jemals diesen Raum betreten hatte. Wenn ihm nicht schon die Taghellen Lampen an ihrem Fensterbrett aufgefallen war, so sollten ihm gleich rechts neben der Tür ein recht mitgenommener Schrank auffallen auf dem zwei Katana wohl behütet lagen. Gegenüber der Tür stand sogleich ihr großes Bett, wo sich an der Wand zig Dinge befanden, von Fotos über Bilder, über andere Dekorationen, Umschlungen von Ranken einer Pflanze. Sonst standen wo Platz war viele Schränke und Regale mit Büchern und anderen Dingen. Ihr Schreibtisch rechts hintern im Eck war riesig, Akten stapelten sich, Pflanzen türmten sich auf und noch viel mehr. Forest jedoch lies sich Ao ersteinmal in Ruhe umsehen, deutete jedoch auf das Eck rechts von ihr neben dem Schreibtisch. Wenn du willst setz dich, seh dich um, fühl dich wie zuhause, lass mich wissen falls du was brauchst. Mit einem mal wurde ihr bewusst das sie jetzt wieder alleine mit ihm war. Kurz sah sie ihn mit leicht geöffneten Mund an, legte dann ihre Armschienen und die Kette auf ihr Bett und nahm den Verband zur Hand den sie mitgenommen hatte. Ihr Herz hatte bereits wieder angefangen schneller zu schlagen. Jetzt hatten sie endlich Zeit für sich, Zeit um über den Vorfall in der Wüste zu reden, Zeit um beieinander zu sein. Einfach nur zu zweit alleine. In ihr brannte wieder der Drang auf ihn zu küssen, sich an ihn zu schmiegen, ihn nah bei sich zu fühlen, mehr über ihn zu erfahren. Sie gab ihm noch etwas Zeit sich zu orientieren, sich zu setzten, was auch immer er tun wollte. Wenn er sich entschieden hatte, würde sie ihm anbieten seine Schulter nochmal neu zu binden. Musste allerdings jetzt schon wieder liebevoll lächeln, noch immer schien alles wie im Traum und doch war ihr bewusst wie Real das alles war. Er, sie, das wir was sie erschaffen hatten, ein Gefühl in ihr wovon sie nicht genug bekommen konnte.

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Re: Wohnung von Kano - Jama & Forest

Beitrag von Ota Ao am Mo Sep 21, 2015 5:26 pm

Entweder war seine Auffassungsgabe einfach nur unglaublich, er war klug, oder er hatte einen Glückstreffer gelandet. Was auch immer davon es gewesen war, es hatte dazu geführt, dass er sich erheben durfte. Forest hatte zum Geschirr gegriffen und auch seine Hand war zu dem seinen gezuckt, als Jama sie jedoch anwies alles stehen zu lassen. Also ließ er seine Stäbchen in Ruhe, rührte sein Trinken nicht noch einmal an und neigte den Kopf dankend in Richtung der beiden. Die Blonde scheuchte sie fort und auch Ao wünschte ihnen kurze Gute Nacht, danke für das Essen und ihre Gastfreundschaft, eher er sich in Bewegung setzt. Wohlige Wärme ging von der Hand aus, welche Forest ergriffen hatte. Auch der erdachte zweideutige Kommentar blieb nicht aus und ließ Forest wieder etwas erröten Wie schaffte sie es noch immer darüber rot zu werden? Sie kannte ihre Eltern doch nun deutlich länger als er. Vielleicht war sie einfach so und wenn dem wirklich so war, dann fand er es unglaublich süß. Als sein Sonnenschein im Bad verschwand um ihr Kleidung einzusammeln, darunter auch seine heilige Badehose, erklang Jamas Stimme erneut mit der Anweisung alles zum Waschen da zu lassen. Sein Blick huschte zu Forest die alles wieder weg brachte und er fragte sich in was er heute Nacht schlafen würde, ob er überhaupt hier schlafen würde oder in diesem geborgten Yukata nach Hause hüpfen würde. Der Gedanke war ihm nicht geheuer, egal wie er ihn betrachtete und so schwieg er, nickte und folgte er hinauf. Besser wir machen sie nicht wütend oder böse, ich habe heute für genug Scherereien gesorgt, murmelte er halblaut und tapste durch den Flur die Treppe hinauf. Ihre Hand führte ihn hinauf und wieder veränderte sich die Luft. Unten war sie bereits schwer von Pflanzen und nasser Erde gewesen, doch hier oben spürte er förmlich wie sich das Wasser auf ihm absetzte. Vielleicht war es ein wenig übertrieben gedacht und dennoch spürte er es als starke Veränderung, stärke als im Wohnzimmer. Er hatte die Tür noch nicht durchquert als er sich fühlte wie in der Wüste. Es war hell, das Licht blendete schon beinahe und als er eintrat mussten seine Augen erst einmal die Quelle ausmachen. Er fand eine große Sammlung an Lampen, alle darauf ausgerichtet die Pflanzen, welche sich im halben Raum zu verteilen schienen am Leben zu halten. An einer wand wucherte eine Kletterpflanze, der Rest dieser Wand stand voll mit Töpfen und es stapelte sich Buch an Buch, über Papier und Notizen und hier und da lagen Stifte, einmal neben einem Aktenordner einmal ohne. Es dauerte einen Moment bis er erfasst hatte wie wenig dieser Pflanzen er kannte und noch weniger waren es die er beim Namen nennen konnte. Ao drehte den Kopf weiter, fand einen Art Arbeitsbereich mit einem Laptop, danach kam auch schon eine Sitzecke. Er schlich um den zentralen Schrank herum und ließ sich nieder, als hätte er den ganzen Tag nur gestanden. Kaum hatte er seine Wahl getroffen war Forest auch schon bei ihm, hielt ihm den Verband entgegen. Immerhin dachte hier einer an seine Wunden, wenn er es schon versaß. Ja das wäre glaube ich gar nicht so falsch, überlegte er halblaut und zupfte dann an seiner Kleidung herum. Mit wenigen Handgriffen hatte er den Stoff von seinem Oberkörper entfernt und besah sich kurz die beiden Verbände links und rechts. Kein Blut, als schien es in Ordnung. Ob sein Rücken auch gut aussah? Er rutschte zu Forest herum, die sich nun von der tiefe seiner Wunde überzeugen konnte. Der Schnitt war grob etwa zehn Zentimeter lang und vielleicht nur halb so tief. An der Wunde hatte sich bereits etwas getan. Ein wenig Wundwasser hatte sich um den Stich gelegt und die haut war leicht verformt, sah jedoch nicht bedroht aus. Wenn auch lang, war der Verlauf eher schmal, die Klinge war nicht bis zu ihrer dicksten Stelle in seine Schulter gestoßen worden. Trotzdem würde dieser Verletzung zum Heilen brauchen, sodass er morgen im Krankenhaus vorbei schleichen sollte. Er würde so schlafen können, nur eben seinen Arm nicht über den Kopf heben können. Er hob dennoch beide an, damit Forest ihn besser ein bandagieren konnte und beobachte dabei eine Pflanze. Du hast sie wirklich gerne oder, deine Blumen. So gerne wie ich das Meer? begann er und ließ den Kopf leicht nach vorne fallen. Aus irgendeinem Grund tat ihm der Nacken ein wenig weh, vielleicht Zugluft von woher auch immer. Ich hoffe du bist von meinem Clan nicht geschockt. Sie sind alle an sich sehr nett und kaum gefährlich. In einigen Punkten eben etwas älter, aber das ist noch erträglich. Bei meiner Mutter ist das ein wenig schlimmer, sie könnte sich an deinem Alter stören, lass sich davon aber nicht beunruhigen. Sie liebt meinen Vater auch noch neun Jahre nach seinem Tod und besucht sein leeres Grab. Da war nichts gewesen was sie hätte bestatten können. Eine Feuerkugel hatte ihn in Rauch aufgelöst und seine Asche im Wind zerstreut, so hatte man es ihnen zumindest erzählt. Er würde wieder ihre weichen Hände spüren und alleine bei diesem Gedanken kribbelte etwas in ihm erneut. Er war ihren Händen ganz und gar verfallen.

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Re: Wohnung von Kano - Jama & Forest

Beitrag von Sadako Forest am Mo Sep 21, 2015 7:03 pm

Er entschied sich also dafür sich fürs erste zu setzen. Forest war das ganz recht, nach diesem Essen, nach diesem ganzen Tag wollte sie sich einfach nur noch ausruhen. Also folgte sie ihm durch ihr Zimmer, sah zu wie er sich setzte bevor sie ihm andeutete seine Schulter verbinden zu wollen. Er willigte ein, anderweitig hätte sie ihn sonst auch gezwungen. Ao legte seine Schultern frei sodass sie einen kurzen Blick auf die Wunde werfen konnte. Bisher sah es noch recht normal aus, keine besondere Rötung, kein Dreck, allerdings war sie trotzdem recht groß und tief. Mit meiner unglaublich langjährigen Medizin Ausbildung rate ich dir das morgen lieber nochmal von so einem Amateur ansehen zu lassen.Meinte sie mit einem lachen zu ihm während sie eine Kompresse auf die Wunde legte und einen Verband darumwickelte. Auf seine Frage hin musste sie breit grinsen, sah selbst zu dem Fensterbrett auf dem dutzende von Exotischen Blumen standen. Ja, könnte man so sagen. Angefangen hatte alles mit einem Kaktus und jetzt bin ich selbsternannte Wissenschaftlerin. Ein Hobby das einem ausnahmsweise nicht das Adrenalin in die Venen pumpt. Sie grinste noch immer, zog den Verband fest, lehnte ihr Stirn kurz an seine andere nackte Schulter, sog seinen Duft auf, verharrte so ein paar Herzschläge. Dann zog sie ihm jedoch den Yutaka wieder über die Schultern und rutschte so um ihn sodass sie ihn ins Gesicht sehen konnte, ehe sie antwortete. Ihre Hand griff dabei zu dem Dolch der noch immer an dem Yutaka baumelte. Geschockt nicht, ich war glaube ich zu sehr überrascht überhaupts jemanden in der Wüste zu treffen das war alles. Ich will noch nicht Urteilen ehe ich nicht die andere Seite kennen gelernt habe. So war sie nunmal, selbst wenn sie die schlimmsten Geschichten von jemanden hörte, so würde sie es nie wagen über jemanden zu Urteilen ohne sich selbst ein Bild davon gemacht zu haben. Du musst mir das ganze sowieso noch erklären, ich will nicht wie ein Dummkopf vor deiner Mutter dastehen und ich will verstehen warum sie in der Hinsicht schlimmer sein soll. Die blondhaarige lächelte ihn leicht an, rutschte etwas näher an ihn ran, sodass sie sich an ihn lehnen konnte, starrte dabei auf irgend einen Punkt in ihr Zimmer. Dein... Vater. Er war also nicht aus dem Clan? Fragte sie und man konnte die Unsicherheit in ihrer Stimme kaum überhören. Noch immer fühlte sie sich unwohl im Bezug auf das Thema. Tut mir leid das mein Vater da vorhin so reingetrampelt ist. Ich hatte keine Ahnung... hätte ich aber haben sollen. Kurz schwieg sie. lies die Nähe von Ao auf sich wirken, kuschelte ihren Kopf gegen seine gesunde Schulter, atmete ganz ruhig obwohl sie etwas aufgewühlt war. Erzähl mir bitte mehr, bisher hab ich nur verstanden das dein Erbe mit dem Südclan liegt und durch diesen Dolch hier bestimmt werden. Und die Leute von der Oase heute waren vom Ostclan oder? Sie hob ihren Kopf leicht um Ao von unten her anzusehen, sah dabei etwas unsicher aus, wollte aber alles wissen, soviel wie nun möglich war.

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Re: Wohnung von Kano - Jama & Forest

Beitrag von Ota Ao am Mo Sep 21, 2015 8:03 pm

Ich werde es nicht wagen diesen professionellen Rat zu ignorieren und morgen eine Unkundige Hand aufsuche, gab er leicht schmunzeln zurück. Man würde ihn Morgen einen Kopf kürzer machen, aber dann wäre er immerhin wieder ein wenig heile. Seine Augen fixierten gerade eine Blume die in voller Blüte stand. Selten sah er so etwas und selten würde er so etwas wieder sehen. Wenn er hierher kam vielleicht ein wenig öfters, aber er wollte sich ja nicht aufdrängen. Er spürte wie sie etwas auf seine Wunde drückte und kurz darauf war er frisch verbunden. Kurz berührte sie ihn, ließ ihn wärme verspüren, eher der Stoff in wieder ganz bedeckte.  Wenn sie Blumen so sehr mochte wie er das Meer, dann hatten sie wohl beide eine sehr große Leidenschaft in ihrem Leben. Er hob den Kopf, blickte sie an und dann sah er auf den Dolch. Ja es war eine lange Geschichte, eine längere Gesichte und wie sollte er diese zusammenfassen? Ich werde dir alles erklären, vielleicht fange ich erst mal bei meiner Familie an, dann sollte das alles etwas klarer werden, schlug er vor. Sie rutschte zu ihm, entschuldigte sich für ihren Vater und er konnte nicht anders, als den rechten Arm um sie zu legen und sie sacht  an sich zu drücken. Du kannst nichts dafür und ich kann mich nicht ewig davor verstecken, auch wenn er es so gerne wollte. Das hier wäre sein erstes Gespräch darüber, über das was war, über das was danach geschehen war. Er neigte den Kopf und legte seinen auf den ihren bevor er begann zu sprechen. Mein Vater war nicht aus dem Clan des Südens, begann er ruhig und das ist eigentlich ein kleines Wunder. In der Wüste gibt es vier Clans die sich in die Richtungen des Himmels orientieren. Norden, Süden, Osten und Westen sind einst – so sagt es die Legende – aus vier der Elemente entstanden und ihre Mutter war der Raum selbst. In der Wüste nennen sie es die Essenz des Lebens. Aus dieser Mutter, Tama genannt, formten sich die ersten vier Kinder. Im Osten erhob sich die Linie von Rafu, im Süden die von Noru, im Westen Akaya und im Norde Makami. Der Osten stand im Zeichen des Feuers, der Norden im Zeichen des Windes, der Westen im Zeichen der Erde und mein Clan im Zeichen des Wassers. Sie waren alle Geschwister und Mutter gebot ihnen friedvoll zu sein. Doch Feuer strebt immer zu nach Macht und Raum, Luft entzieht sich und Erde ist standhaft.  Wir selbst löschten die Flammen der Macht und beruhigten sie immer wieder. Meine Mutter selbst ist Erbin der Noru Linie. In ihren Reihen geht das Recht des Erbens immer an die Tochter weitergegeben, weil Noru einst selbst eine Frau war. Dieser Dolch den du hältst soll aus der Essenz von Tama sein, das Gold ein Stück aus ihrem guten Herz, die Klinge ihr Wort. Eins soll die Klinge mit Edelsteinen besetzt gewesen sein und der Griff ist aus ihrer tiefen Ruhe entstanden. In Wirklichkeit hat wohl jemand einmal die Steine der Klinge entwende und sie verkauft, weil es schlecht aussah, oder die Waffe wurde nur als Duplikat weiter gegeben und das Original ist sicher verwahrt. Er machte eine kurze Pause und strich Forest über die Schulter. In meinem Clan ist es also üblich das Frauen diese Waffe bekommen und das immer von ihrer Mutter. So war es und so sollte es immer sein. Es war wohl unglaubliches Glück, dass die Frauen immer eine Tochter zur Welt brachten. Meine Mutter bildet bis heute eine der wenigen Ausnahmen, es gab soweit ich weiß nur zwei, die einen Sohn gebaren. Das Verfahren war oft so, dass man dann die Söhne beerbte und diese sich aus ihren Reihen eine Frau suchten. Typisch für unseren Clan sind blonde Haare und blasse rosa Augen. Wenn du jemanden suchst der mehr als ich aus der Reihe fällt, wirst du also ein Problem haben. Meine Mutter lernte meinen Vater in der Wüste kennen. Er war jedoch ein Mann aus den Wäldern, aufgewachsen unter dem Grün von Konoha To und es dauerte ein wenig, bis man ihn annahm. Meine Mutter liebte ihn sehr und er war besorgt um ihr wohl, sowie das meine. Also zogen sie nach Chikyu und dort zogen sie mich auf. Mein Vater trat in den Dienst des Dorfes und ich nach ihm. Im Clan ist es gang und gebe nur einmal in seinem Leben zu heiraten. Andere Beziehungen sind erlaubt, jedoch nur ohne die Schließung der Ehe. Meine Mutter wurde von meinem Vater behütet  und sie wuchs in der Idee auf, dass man dazu älter und stärker sein musste. Sie wird also denken, dass ich dich nicht genug beschützen kann und sie wird mir große Vorwürfe machen, wenn du einmal einen Kratzer hast. Ich hatte nicht vor es dazu kommen zu lassen, fügte er hinzu und machte eine kurze Pause. Meine Mutter hält sich sehr an alte Schriften und sieht den Mann als stark und schützend an, die Frau als klug und erziehend. Sie meint es nicht böse, es wurde ihr so beigebracht. Sie konnte meinen Vater nie wirklich verabschieden. Er verbrannte vollkommen und seine Asche wurde vom Wind davon getragen. Ich habe ihn nicht zum Grab tragen können und wir haben nur wenige Bilder von ihm. Er war oft im Dienst um uns zu ernähren und ich kannte ihn daher kaum, schloss er ab und blinzelte. Er fühlte sich unglaublich leer und traurig. Keine Familie die er wirklich hatte, kein Vater der ihn erzog, keine Mutter  die ihn tröstete. Er war immer auf sich gestellt gewesen, war immer alleine geblieben um sie zu schützen. Er konnte nichts mehr sagen, sackte ein wenig in sich zusammen. Bilder tauchten in ihm auf und verschwanden wieder. Sie waren so schwach, so fahl und doch waren sie alles aus seiner Kindheit.

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Re: Wohnung von Kano - Jama & Forest

Beitrag von Sadako Forest am Mo Sep 21, 2015 9:16 pm

Als sie sich so an ihn lehnte spürte sie seine Hand auf ihrer Schulter, wie er sie selbst weiter gegen sich drückte. Sofort fühlte sie sich etwas besser, passte ihren Atem an seinen an, lehnte sich noch etwas mehr gegen ihn, sie drückte leicht gegen seinen Körper, sodass er sich mit ihr einfach nach hinten fallen lassen konnte. Hinter den beiden befand sich ein Stapel an weichen Kissen, sodass sie es sich einfach etwas gemütlich machen konnten während sie redeten.  Die blondhaarige schmiegte ihr Gesicht in den Stoff des Yutaka, spürte darunter die kräftige Brust von Ao. Gespannt spitze sie nun ihre Ohren, würde sich alles einprägen was er ihr nun erzählen würde und nie mehr vergessen. Ihre Vermutung war also richtig gewesen, sein Vater war niemand der aus dem Clan selbst gekommen war. Interessiert hob sie ihren Kopf etwas, blickte Ao an während er erzählte, verlor sich dabei in seinen Augen, stellte sich vor wie die Mutter Tama ihren vier Kindern zeigte wie man friedvoll miteinander umging, Rafu allerdings schien wie das Feuer selbst nach Macht zu streben und auch so kam es dazu das jeder der vier Kinder individuell und einzigartig war und es schwer war das sie miteinander klar kamen. Sie musste lächeln als Ao erwähnte das Noru die Verkörperung des Wassers war, was ihm zu einem wahren Erben machte, so sehr wie er das Wasser liebte. Dann erklärte er das im Süden immer die Tochter der Erbin die nächste sein würde, was durch die weitergabe des Dolches besiegelt wurde. Forest beschloss sich über den Dolch noch etwas genauer zu informieren, war es wirklich ein Duplikat? Wo waren die Steine die entfernt wurden? In ihr brannte es förmlich die kleinen Geheimnisse zu lüften. Vielleicht würde sie dem Clan so etwas entgegen kommen, immerhin wurde sie von dem Sohn der letzten Erbin als neue Erbin ernannt, obwohl sie selbst nicht aus dem Clan im Süden kam. Was würde das noch für folgen für die beiden haben? Sie verstand jetzt auch warum die Nachfahren von Rafu sie angegriffen hatten, es lag wohl einfach in ihrer Natur, in dem Clan selbst, sie machte ihnen also keine Vorwürfe, vorausgesetzt es würde nicht nocheinmal passieren. Dann kam es wieder zurück zu seiner Famliie, wie sich seine Eltern kennen lernten, wie sie nach Chikyû kamen damit sie um ihre Kinder keine Angst haben musste, draußen in der großen Wüste. Seine Mutter hielt Männer für das stärkere beschützendere Glied der Familie, weshalb das erkärte warum es wohl fürs erste schwierig werden würde das Forest älter als Ao war, doch in gewisser Art und Weise verstand sie seine Mutter. Forest legte ihren Arm um seinen Körper als er anfing darüber zu sprechen wie sein Vater von ihm gegangen ist. Allein schon der Gedanke daran wie ihr Vater auf Mission ging und nie wieder kehrte. Es zerriss ihr beinnahe das Herz, Tränen stiegen ihr in die Augen, sie spürte wie sehr Ao seinen Vater vermisste, wie sehr er darunter gelitten hatte und es noch tut, sein Körper wurde schwach unter ihren Armen und sie drückte ihn nur fester an sich, wollte ihn stützen, ihn auffangen, ihm das geben was ihm fehlte. Doch Vaterliebe könnte sie ihm nie geben, nur die aufrichtige Liebe die sie ihm gegenüber empfand. Würde das reichen um über den Verlust wegzukommen? Sie brauchte einen Moment, konnte nichts sagen da sie mit ihren eigenen Gefühlen zu kämpfen hatte, wie schrecklich musste sich Ao erst fühlen? Ao-kun.... Sie rutschte mit ihrem Körper etwas nach oben, lehnte ihre Stirn gegen seinen Hals, neigte ihren Kopf und gab ihm einen Kuss auf die Seite seines Halses. Ihre Hand wanderte seinen Oberkörper hinauf,über seinen Hals, berührte seine Wange, drehte seinen Kopf leicht zu sich nach unten sodass sie ihn ansehen konnte. Danke das du mir alles erzählt hast... Wenn du... Ihre Stimme zitterte leicht, so überwältigt war sie von diesem zerstörten Gefühl in sich und die Sorge darum wie es Ao ging. Wenn du das Bedürfniss hast zu trauern musst du dich nicht zurückhalten. Du musst nicht stark vor mir sein wenn es in dir ganz anders aussieht. Sanft strich sie über seine Wange während sie mit ihren glänzenden blauen Augen die seinen fixierte. Wenn dir nicht danach ist, bin ich da wenn es soweit sein sollte, immer.

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Re: Wohnung von Kano - Jama & Forest

Beitrag von Ota Ao am Mo Sep 21, 2015 10:10 pm

Forest wand sich immer wieder an seiner Seite, richtete den Kopf, drückte sich an ihn oder vielleicht doch ihn an sich? Seine Welt verschwamm in den Schleiern seiner Erinnerung. Unendliche Wüste, Sand unter seinen Füßen, schwere Schritte und ein Körper der nicht mehr wollte. Doch er zwang sich Schritt um Schritt voran zu kommen. Als Kind hatte er oft davon geträumt seinem Vater durch die Wüste zu folgen. Es schien ihm so als hätte die Wüste selbst ihn verbrannt und nicht etwa das Jutsu eines feindlichen Shinobi auf einer Mission. Vielleicht war er nicht ein Sandhasser, weil es dort kein Wasser gab, sondern vielleicht lag es auch daran, dass in seinem Kopf ein Bild davon dominierte wie sein Vater in der offenen Wüste verbrannte und schrie. Soweit er es nämlich wusste, hatte dieser nicht diese Krankheit, wie Ao sie entwickelt hatte. Der Übergang von Kind zum Mann war so plötzlich gewesen, dass er einfach nur voran gestolpert war und dann hatte man ihm alles aufgeladen. Mutter, Bruder, Wohnung, Kämpfe, Gewalt, Blut und Geld. Leer, er war so unglaublich leer. Nie war ihm bewusst gewesen wie tief das Loch gewesen war, was sein Vater geschlagen hatte. Bilder stürmten auf ihn ein. Wie er fröhlich mit seinem Vater angelte, wie er einen Fisch herum trug und sich freute. Das Bild einer sternenklaren Nacht, leichter Wind und er war dicht gedrängt an seinen Vater. Sie hatten sich in der Wüste einen schönen Tag gemacht, waren an einer Oase gewesen, er hatte schwimmen gelernt und schlief nun, spürte die Wärme seines Vaters der ihn unter Decken und Kleidung vor der Kälte verbarg. Leise hörte er seinen Namen Ao-kun, sein Vater strich ihm über den Hals und küsste ihn diesen. Moment das war nicht sein Vater. Die Bildgewalt verzehrte sich vor seinen Augen, entließ ihn in eine Welt mit dem schweren Duft von Blüten und feuchter Luft, grellem Licht das ihn anzugriefen schien. Er fühlte sich so hohl, dass er nicht weinen konnte, keine Träne sich aus ihm heraus quälte. Seine Augen waren leer, als er sie anblickte. Einen Moment brauchte er um sie zu erkennen und um zu begreifen. Dann spürte er diese Kopfschmerzen, die sich wie eine Last auf seine Glieder legten. Otô-san, krächzte er leise, zog sie enger an sich, unfähig weiter zu sprechen, unfähig zu sagen wie leer er sich fühlte. Zum ersten Mal seit neun Jahren war er sich dieser nagende Leer bewusst. Hatte dieses Gefühl Mizu erschaffen, hatte diese Leer ihn verdrängt? Ich glaub ich kann nicht anders als stark sein, nuschelte er irgendwo neben ihrem Kopf. Ich war immer Stark, stark seitdem ich zwölf bin und ich war immer alleine, ich war immer der Beschützer - Es gibt keine Schwäche, gab sie nicht - Ich habe nie darüber geredet. Abgehackt nuschelte er die Sätze nur so vor sich hin. Seine Hand hatte ihren Kopf umgriffen, drückte ihn sacht gegen seine Brust. Ein leichtes vibrieren ging durch seinen Körper und er atmete schwer, spürte wie der Schmerz über ihm herein brach. Nein, keuchte er kaum hörbar. Nein – nein- NEIN. Von Schmerz durchzogen rollten die Worte über seine Lippen und er spürte ein Stechen, spürte ein zieh in seinem ganzen Körper. Seine Wunde am Arm begann zu jucken, die zweite brannte und sein Rücken fühlte sich an als hätte man ihn frisch durchstochen. Er musste sie los lassen, zog seine Arme zurück, schlang sie um den muskulösen Körper und kniff die Augen zusammen. Es tut weh, wieso tut es so weh, nuschelte er wie im Wahn, grub die Nägel in sein eigenes Fleisch. Wieso tat es ihm weh, jetzt nach neun Jahre, wieso brannten heute seine Wunden? Sei stark Ao, sei Stark, dir tut nichts weh, urgh. Sein Körper krümmte sich, durchzuckt von Schmerzen die sich über Jahre in ihm angestaut hatten. Sie kamen alle, jeder kleiner Schnitt brannte in seinem Verstand, machte ihn Wahnsinnig, wahnsinnig vor Schmerz. Seine Hand rechte griff nach der von Forest und er hielt sie fest umklammert, als würde sie ihn dort hinaus ziehen können. Er zuckte immer wieder, als wäre er vom Blitz getroffen und wagte es sich nicht weiter zu rühren. Wieso tut es so weh- eine einzelne Träne rann seine Wange hinab während sein Körper nicht aufhörte vor Schmerz zu beben. Schwere Atemzüge hielten ihn im Diesseits doch wenn nicht gleich irgendetwas beruhigendes passierte, dann würde er – Sein Körper verharrte kurz, verkrampfte und seine Lieder flatterten ein letztes Mal, bevor er in gekrümmte Haltung einfach weg trat, den Schmerz ausblendete und wie ein Stein von seinem Sitz in die Kissen am Boden fiel. Der Schmerz zog ihn in tiefe schwärze, wenn auch nur für wenige Sekunden. Er war einfach überlastet, sein Körper überreizt und sein Geist geschunden. Nur eine Pause, wisperte er und sank in die Kissen.

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Re: Wohnung von Kano - Jama & Forest

Beitrag von Sadako Forest am Mo Sep 21, 2015 11:09 pm

Ao blickte sie an und Forest sank ihr Herz in die Magengegend. Sein Blick war absolut leer, kein glänzen, keine stärke, kein Meer. Sie bekam Angst als sie merkte wie er langsam in die Welt zurückkehrte, seine Augen erfüllt von Schmerz. Seine Arme schlossen sich fester um ihren Körper, er nuschelte wirre Sätze in ihr Ohr, fing an sich zu krümmen, drückte sie so fest das sie dachte er würde sie gleich zerquetschen. Plötzlich lies er sie los, sie ruschte weit nach hinten und landete auf ihrem Hintern, starrte Fassungslos in Aos Richtung. Was war mit ihm geschehen? In ihrem Kopf überschlugen sich die ereignisse von dem ganzen Tag. Sie hatte ihn als ruhigen, zurückgezogenen, ernsthaften und verantwortungsbewussten jungen Kerl kennen gelernt der Nähe mied und keine Bindungen aufbauen wollte. Innerhalb von wenigen Stunden hatten sich die beiden Gegenseitig komplett verändert. Gefühle die er und sie nicht kannten, Gemeinsamkeiten, eine Zukunft. Themen die zu lange unausgesprochen waren kehrten ans Tageslicht. Geschehnisse die nie wirklich verarbeitet wurden krochen hervor. Forest wurde Angst und Bang als sie nach und nach die Puzzelteile zusammensetzte. Ao hatte den Verlust seines Vaters nie verkraftet, war zu dem geworden den sie kennen gelernt hatte, eine Eisstatue die eine schützende Mauer um seine Familie aufgebaut hatte um seinen Vater nachzuempfinden. Forest war mit einem Flammenwerfer hineingeprescht, brachte das Eis zum schmelzen und das raue, wuchtige, teils gefährliche Wasser zum vorschein. Durch ihre ehrlichen Gefühle, die ganzen anderen Perspektiven die sie Ao gezeigt hatte, hatte sie etwas in ihm ausgelöst, das Eis zum brechen gebracht was seine Trauer, Wut, Schmerzen, Verlust gefangen gehalten hatte und nun wie eine Sturmflut über Ao hineinbrach. Er wusste nicht was diese Emotionen waren, wusste nicht was Schmerzen waren und plötzlich holte ihn alles ein. Sie zitterte am ganzen Leib, es brach ihr das Herz Ao so vor sich zu sehen. Nie könnte sie nachvollziehen was er gerade durchmachte, sie war immerhin mit Schmerzen aufgewachsen, hatte immer mit Wut im Bauch gelebt, hatte geweint und getrauert. Aos Körper und Geist wurde es letztend Endes zuviel, er brach zusammen, wo sie im selben Moment aufschreckte, vergaß ihre Angst, ihr zittern. Sie durfte jetzt nicht schwach sein, selbst unter diesem großen Druck hatte er versucht Fassung zu bewahren, er war so bewundernswert und jetzt war es an ihr Stärke zu zeigen. Schnell war sie wieder an seiner Seite, wuchtete ihn mit ihrer ganzen Kraft auf, half ihm sich nach hinten die die Kissen fallen zu lassen. Eben noch von Furcht benebelt war ihr Kopf plötzlich ganz klar, rief sich innerlich hervor was sie in ihrer Ausbildung als Shinobi und von ihrer Mutter gelernt hatte. Sie verlagerte seinen Körper auf den Kissen, entlastete dabei seine Schulter an der die Verletzung war, lagerte seine Beine etwas aufrecht, hüllte ihn in eine Decke, dabei kam er bereits wieder zu sich, nuschelte etwas vor sich hin. Forest strich ihm behutsam über die Stirn, stand auf und ging durch ihr Zimmer, nahm sich von ihrem Schreibtisch ihre Teekanne, machte den Wasserkocher an und nahm ihre eigene Teemischung zur Hand. Sie hatte lange genug mit dieser Art von Gefühlen umgehen müssen, mit schmerzen leben müssen und mit Kräutern gearbeitet, damit sie wusste das dies jetzt genau das richtige war. Sie war bei weitem kein Medic, doch sie kannte Menschen, in Aos Verfassung würde sie es eh nicht schaffen ihn ins Krankenhaus zu bringen ohne die halbe Nacht zu brauchen, vermutlich würde er es sowieso nicht wollen. Also huschte sie blitzschnell ins Bad, nahm sich ein kleines Tuch und füllte eine kleine Schale mit kaltem Wasser, eilte zurück in ihr Zimmer, goss den Tee auf und befand sich innerhalb von zwei Minuten wieder bei Ao. Sie kniete sich neben ihn, strich ihm wieder beruhigend über sein Gesicht, tupfte dieses mit dem nassen Tuch ab, versuchte ihn zu beruhigen. Shhhh, alles ist gut, ich bin da. Die blondhaarige hatte gar nicht gemerkt das ihr eigenes Gesicht von ihren Tränen komplett nass war. Vor lauter Panik hatte sie geweint ohne es zu merken. Beruhig dich, ist schon gut. Du kriegst das hin, ist nur halb so wild. Ohne es zu wollen musste sie schluchzen. Was hatte sie mit dem armen Ao getan? Wäre sie nicht müsste er nicht dadurch, hätte sie ihn doch nur nicht mit ihrer stürmischen Art überrannt. Ao-kun, hörst du mich? Schnell goss sie den Tee auf, pustete eifrig bis sie sicher war das es nicht mehr zu heiß war. Diesen Tee hatte sie sich einst zusammengemischt, es roch noch einem Blumenfeld, so dachte sie es zumindest immer, schmeckte dabei leicht süß ohne erkennbaren Geschmack. Sie hatte sich diesen Tee für ihre eigenen Schmerzen und zur Beruhigung von stressigen Tagen gemischt. Ihr reichte meist eine Tasse und sie lag schlafend im Bett, aber gut das lag auch an ihrer speziellen Reaktion auf sämltiche solcher Dinge. Versuch einen Schluck zu nehmen... sonst bring ich dich ins Krankenhaus. Hätte sie ihn doch nur nicht von Grund auf aufgewühlt.

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Re: Wohnung von Kano - Jama & Forest

Beitrag von Ota Ao am Di Sep 22, 2015 8:46 am

Vor ihm zog sich wieder diese Wüste in eine endlose Länge. Er rannte, rannte immer schneller und doch kam er nicht voran. Jeder Schritt war unglaublich schwer, zog ihn hinab und es gelang ihm nur mit Mühe voran zu kommen. Die Sonne brannte heißt, der Wind peitschte ihm ins Gesicht und Sand verfing sich in seinen Haaren. Otô-san, wisperte er, während er die Han ausstreckte und versuchte seinen Vater zu erreichen. Dieser saß an dem Ufer einer Oase, angelte gemütlich und schien ihn nicht zu bemerken. Unzählige Male rief er seinen Namen und irgendwann war der Schwarzhaarige den Kopf und lächelte ihn an. Ao-chan komm wir gehen wieder Angeln. Ja Otô-san Seine Hände gruben sich mit durch den Sand, seinem Vater weiter entgegen. Doch etwas zog an ihm, zog ihn zurück. Der Sand schlang sich um seine gelenke, gab sie nicht mehr frei und er riss sich los rannte, rannte immer weiter. Er stolperte, fiel und der Sand begann ihn unter sich zu begraben. Warte auf mich Otô-san, schrie er dem alten Ebenbild on sich selbst entgegen. Natürlich A-chan wir gehen bald zusammen Angeln. Die Welt um ihn herum krümmte sich schmerzhaft und dann spürte er etwas nasse auf seiner Stirn, ein leises murmeln. Er versuchte die Augen zu öffnen, doch der Schmerz zog ihn hinab, wollte ihn nicht  frei geben. Seine Hand hob sich, griff in die Luft, versuchte etwas zu fassen und ging doch ins Leere. Seine Lieder flackerten bei jeder Berührung des Tuches auf seinem Gesicht und dann gelang es ihm die Augen zu öffnen, sich dieser Dunkelheit zu entziehen. Er sah das blonde helle Haar, war er bei seiner Mutter? Nein diese Augen, sie schimmerten so blau wie das Meer und sie lagen in Tränen. Forest-chan wein nicht, bitte wein nicht, sein Blick wurde klarer, er kam zurück in dieses Leben aus dem er einfach hinaus geworfen worden war. Sein Körper lag weich am Boden und er erinnerte sich verschwommen daran einfach vom Stuhl gefallen zu sein. Seine Hand griff hinauf, wollte das Gesicht von Forest berühren, doch er hatte nicht die Kraft, fühlte sich zu schwach dazu um sie zu erreichen. Also fiel seine Hand wieder und umschloss die Tasse die sie ihm hinhielt. Ganz vorsichtig trank er einen Schluck, roch an dem blumigen Gebräu und trank einen weiteren. Der Tee war so warm, dass er sich die Zunge leicht verbrannte. Er verbrannte sich die Zunge? Wie vom Blitz getroffen fuhr er in seinem Bett aus Kissen hoch, warf die Decke zurück, welche er gar nicht bemerkt hatte und der Lappen fiel ihm in den Schoß. Kaltes Wasser drang in den Yutaka, seine Zunge fühlte sich rau an, angegriffen von der Hitze. Seine gesunde Hand umschloss das Tuch, drückte es sich an die Stirn und ein Seufzen entrann seiner Kehle. Oh Forest es ist, er stoppte legte sich das nasse kühle Tuch in den Nacken und lachte ein kindlich naives Lachen. oh das ist aua- er hatte sich mit dem Armen abgestützt, war ein Stück zurück gerutscht um nun aufrecht neben ihr zu sitzen. Seine Hand umschloss den Tee, nahm ihn ihr ab, stellte ihn zur Seite und griff mit den Händen nach ihrem Gesicht. Das Arm heben ging scheinbar doch, obwohl er spürte wie sich der Schmerz vom Arm zur Schulter ausbreitete und nicht aufhörte ihn in Ruhe zu lassen. Obwohl sein Gesicht vom Schmerz verzehrt war beugte er sich zu ihr, küsste sie immer und immer wieder ganz sacht. Doch irgendwann zwang ihn sein Arm zurück und er ließ die Hände sinken, gab sie für einen Moment frei. Ihre Lippen waren nicht nur weich, sie waren auch wunderbar warm. Seine gesunde Hand griff wieder nach ihr, wischte die Spuren der Tränen fort und dann strahlte er sich an, wenn auch mit Schmerzen im Gesicht. Ich brauche kein Krankenhaus, ich gehe morgen einfach hin. Ich mag jetzt erst einmal bei dir sein. Kommst du zu mir? Ob sie protestierte oder nicht, er zog sie einfach zu sich, setzte sie auf seinen Schoß und schlang die Arme um sie, um das schwarze Haar wie ein Kind an ihrer Brust zu vergaben. Sein Atem beruhigt sich weiter und weiter, bis er nur noch den Schmerz seiner frischen Wunden spürte. Sie pochten ganz leise, als hätten sie ein eigenes Herz. Sein Körper gehört wieder ganz und gar ihm. Er spürte wie seinen Muskeln gespannt waren um sich sacht zu halte, er spürte wie seine Brust sich senkte, wie jeder Atemzug ihm schmerzen verursachte. In seinem Nacken lag noch immer das Tuch, wärmer werden und dennoch nass. Ein paar Tropfen rannen seinen Rücken hinab. Irgendwann ließ er Forst aus seinen Armen, ließ sie jedoch auf seinem Schoß und sah zu ihr auf, während er rücklinks in die Kissen zurück sank. Er lächelte wenn auch gequält, doch er schien glücklich. Ich muss das mit dem „es tut nicht weg“ wohl zurück nehmen. Das ändert aber nichts daran das ich dich beschützen werde. Er versuchte sich wieder aufzusetzen, sein Arm verweigert jedoch den Dienst, sodass er kurz hoch kam, einen winzigen Laut von sich gab und zurück in die Kissen sank. Da ist ungewohnt, lachte  er fast schon etwas hysterisch. Es schien als gäbe es für ihn nichts Besseres als zu spüren wie ihm alles in seinem Körper wehtat.  Das war wohl der letzte bisschen Schock, der sich unter den Schmerz seines Körpers und seines Geistes mischte.

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Re: Wohnung von Kano - Jama & Forest

Beitrag von Sadako Forest am Di Sep 22, 2015 3:07 pm

Ihre Berührungen und ihre Worte schienen ihn wieder zurück zu holen, er öffnete seine Augen, orientierte sich langsam in dem Zimmer, blickte zu ihr mit dem alten glänzen des Wassers in seinen Augen, wenn auch mit schmerzerfülltem Gesicht. Er versuchte sie zu berühren, scheiterte, also nahm sie seine Hand und führte sie zu der warmen Tasse in ihrer Hand. Das erste was er zu ihr sagte, sie solle doch aufhören zu weinen. Verwundert sah sie ihn an. Sie hatte es noch immer nicht gemerkt wie Tränennass ihr Gesicht doch war, so besorgt war sie um den jungen Mann gewesen. Sie konnte jedoch nicht anders als erleichtert zu lachen als er sie so ansah und mit ihr redete. Wahrlich fiel ihr ein großer Stein, nein ein ganzer Berg vom Herzen als sie ihm beim zurückkehren in die Realität zusah. Forest wusste nicht exat was passiert war, doch etwas in seinem Körper hatte sich verändert und ihn mit Emotionen und Schmerzen konfrontiert, was er so plötzlich nicht verkraften konnte. Er nippte einmal an dem Tee, noch einmal ehe sie etwas sagen konnte das er noch recht warm war, doch zu spät. Ao schreckte nach oben, konnte selber nicht so recht glauben was er da verspürte. Aua? Wiederholte sie ihn, konnte sich nur mäßig an seinem Lachen und seiner aufkommenden Freude erfreuen. Der Schreck saß ihr einfach noch zu tief in den Gliedern. Wieder blitzte der Anblick von ihm auf, wie er vor Schmerzen, gekrümmt am Boden lag - Sie schüttelte ihren Kopf. Im selben Moment nahm er ihr den Tee aus der Hand, umfasste ihr Gesicht, versuchte sie unter Schmerzen anzulächeln, lachte leise, freute sich, überdeckte sie mit Küssen auf den Mund. Es beruhigte sie etwas, genoss die Momente so gut es ging, ehe er wieder von ihr ablassen musste, da ihm sein Arm schmerzen bereitete. Dennoch streckte er seine andere Hand nach ihr aus, wischte ihr die Tränen vom Gesicht, strahlte sie unter Schmerzen an. Forest war zu perplex um genau zu verstehen was mit ihm los war, nein eher warum er so reagierte. Er zog sie zu sich, auf seinen Schoß, die blondhaarige konnte nicht anders als ihm nachzugeben, wollte und konnte sich gar nicht dagegen wehren. O-okey... wenn du das sagst. Ich hatte nur Angst und... Geht es dir wirklich gut? Er hatte seinen Kopf an ihrer Brust, sein Körper beruhigte sich langsam wieder, sein Atem normalisierte sich. Forest legte die Arme um ihn, strich ihm sanft über den Hinterkopf, schluckte mehrmals. Der Schock saß noch tief, die Erleichterung war jedoch sehr groß und trotzdem war sie sehr erschöpft. Irgendwann löste er sich von ihr, lies sich nach hinten zurück in die Kissen sinken und lächelte die blondhaarige an. Sie war verwirrt, musste sein lächeln jedoch erwiedern, lachte leise als er meinte es würde ihm doch wehtun, es aber nichts daran ändern das er sie weiter beschützen würde. Sanft strich sie ihm über die Stinr, über seine Wangen und die gesunde Schulter, drückte ihn leicht nach hinten als er wieder versuchte sich aufzurichten. Ruh dich aus. Du musst dich daran erst gewöhnen. Die Jounin beugte sie zu ihm, lehnte ihren Kopf leicht gegen seine Schulter, seufzte erleichtert auf. Du hast mir einen wahnsinnigen Schrecken eingejagt.... Mach das nie wieder... Nocheinmal seufzte sie neben ihm, konnte das ganze nicht so einfach von sich abschütteln, hob also ihren Kopf erneut und sah den dunkelhaarigen an. Außer den Schmerzen gehts dir wirklich gut? Ihr blick wurde kurz besorg, weshalb sie ihren körper zur Seite drehte und die Teetasse in die Hand nahm und ihm vor die Nase hielt. Trink nochmal, das würde mich noch etwas mehr beruhigen. Sie gab ihn einen Moment Zeit ehe sie eine weitere Frage stellte. Was genau ist mit dir passiert? Auch wenn sie es zum Teil wusste, so wollte sie es von ihm hören, strich ihm ein weiteres mal über die Stirn, feuchtete das Tuch von seinem Nacken nochmal neu an und legte es zurück.

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Re: Wohnung von Kano - Jama & Forest

Beitrag von Ota Ao am Di Sep 22, 2015 6:49 pm

Ob es ihm gut ging? Körperlich war er vielleicht ein kleines Wrack, aber sonst fühlte er sich blendenden, so lebendig wie schon lange nicht mehr. Ja mir geht es wirklich gut, bis auf diese paar Wunden, versicherte er ihr mit halbwegs fester Stimme. Wirklich wohl fühlte er sich mit dem Schmerz nicht, aber wer würde das schon? Es gab wenige Leute die Schmerzen mochten und er hatte nie dazu gehört. Er sah sie an, als wäre sie die Antwort auf alles. Der pochende Schmerz vernebelte seinen Verstand immer weniger, er schien sich daran zu gewöhnen. Aus seinen Kissen heraus blickte er zu ihr empor, sah sie fasziniert an. Er wollte sie wieder küssen, wollte sie an seiner Brust spüren und ihre das Haar glatt streicheln. Doch als er anstalt machte wieder aufrecht zu sitzen drückte sie ihn bestimmt zurück, als wäre er ein kleines krankes Kind. Sein Bruder hätte nun einen Schmollmund gezogen, doch Ao ließ es brav mit sich machen und sah sie einfach weiter an. Er sollte sich Ausruhen, als würde er das tun. Wie du wünscht, murmelte er schon fast in seiner gewohnten Ruhe, immer noch eine Spur zu fröhlich darüber das ihm alles weh tat. Ihr Kopf senkte sich herab, ihre Stirn berührte die seine und er hörte sie leise seufzen. Er konnte verstehen, dass sie sich erschrocken hatte und er ging davon aus, dass so etwas nicht noch einmal passieren würde. Wird nicht noch mal passieren. Mir geht es nämlich wirklich gut, bis auf das ziehen, versicherte er und nahm brav und gehorsam die Teetasse in die Hand um zwei Schlucke zu trinken. Gibt es noch etwas das dich beruhigen würde, sag es mir ruhig, ich mache es für dich, versprach er aufrichtig und stellte die Teetasse beiseite. Sein Körper fühlte sich schwerer an, als es sonst der Fall gewesen war und er spürte mehr von dem was um ihn herum war. Der Boden schien härter, Kissen weicher, die Luft kühler zu sein. Ja was war mit ihm passiert? Auf einmal tat es weh, war das Erste was ihm einfiel. Er schlug die Augen nieder und überlegte. Er hatte seinen Vater getroffen, sich an ihn erinnert, seit Jahren erinnert. War es das gewesen? Als ich dir von meinem Vater erzählt habe, dir und deinen Eltern, da war das seit Jahren das erste Mal darüber zu sprechen. Natürlich hat man uns Beileid zugesprochen, als er starb, aber ich habe nie darüber geredet. Ich war immer stark für meine Familie weißt du, seit ich 12 bin eben. Er überlegte weiter, wusste jedoch nicht ob es sowas gab und zuckte die gesunde Schulter leicht. Das mir nichts mehr weh tut hat man erst spät festgestellt, vor ein oder zwei Jahren. Ich weiß also nicht wie lange ich das hatte, oder wie schlimm es wirklich ist. Man wusste nie woher es kam und ich habe es nie untersuchen lassen, es kam mir einfach gelegen als Shinobi. Warum also hinterfragen das einem nichts weh tut, habe ich mir immer gesagt und es einfach hingenommen. Aber jetzt tut es wieder weh- seine Worte blieben in der Luft hänge. Ich bin kein Mediziner, aber vielleicht war es einfach nur blockiert weil ich stark sein wollte? Er blickte sie ungläubig an, ahnungslos ob das wirklich möglich war. Etwas anderes fällt mir nicht ein. Hast du eine Idee? Sein blick wurde nicht wirklich fragend, eigentlich war es ihm egal. Er war nur froh darum wieder er zu sein, sich in dieser Welt zu fühlen. Keinen Schmerz zu fühlen hatte ihn irgendwie immer ausgeschlossen und er hatte jede Berührung gedämpft wahrgenommen, nicht einmal die kühle des Wasser gespürt, oder die brennende Sonne. Jetzt jedoch merkte er den kühlen Lappen, den Forest wieder in seinen Nacken gelegt hatte. Sie schien noch immer nicht wirklich glücklich, was kein Wunder war. Immerhin hatte er hysterisch gelacht und war vom Stuhl gefallen, es gab bei weitem schönere Dinge als so etwas. Du musst dir jetzt wirklich keine Sorgen mehr machen. Ab heute merke ich immerhin wenn ich in ein Messer renne und vielleicht werde ich dadurch ein wenig vorsichtiger was Wunden angeht. Versprechen konnte er das nicht, aber er ging irgendwie davon aus. Wenn es nicht funktioniert konnten einige Dinge nicht passieren, zum Beispiel der gewohnte Schutz vor Schmerz. Es würde dauern bis er umsichtiger wurde, aber er würde nie aufhören sich für Forest in ein Messer zu werfen. Ob sie von ihm verlangen würde damit aufzuhören? Er hoffte es nicht. Ich werde aber nicht aufhören ein Schutzschild zu sein, nie im Leben fügte er hinzu und lächelte sie an. Er wollte, dass sie ein wenig ruhiger wurde, ihm aufdrängte was immer sie für richtig hielt. Wenn sie ihn also ins Bett stecken würde, dann würde er es machen, aber am liebsten würde er sich einfach von ihr küssen lassen.

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Re: Wohnung von Kano - Jama & Forest

Beitrag von Sadako Forest am Di Sep 22, 2015 8:12 pm

Er versicherte ihr zwar mehrmals das es ihm wirklich wieder gut ging, doch Forest schien sich einfach nicht wiirklich beruhigen zu wollen. noch immer leicht nervös strich sie sich eine Strähne hinter ihr Ohr, die sich beim zurückstolpern aus der Hochsteckfrisur gelöst hatte. Wenigstens nahm er den Tee und trank ihn fleisig, was sie ungemein freute. Das genügt mir erstmal. Sagte sie nur mit einem schwachen lächeln an ihn gewandt, wurde dann doch so langsam wieder gelassener. Er brachte wieder normale Sätze raus, seine Augen hatten ihren glanz zurück, sein Körper schien wieder standfester zu sein. Sie seufzte nocheinmal erleichtert auf, strich ihm trotzdem noch durch die Haare während er erzählte was ihm passiert war. Am Ende blickte sie ihn etwas nachdenklich an, wusste aber auch nicht so recht weiter mit seiner Frage. Naja der menschliche Körper macht oft Sachen die wir nicht verstehen. Vielleicht war es wirklich in deinem Kopf blockiert gewesen, weil du nie darüber geredet hast. Ich bin froh das es nichts schlimmeres ist, ich hatte wirklich wahnsinnige Angst. Wenn du willst kann ich dir helfen wieder mit den Schmerzen umzugehen. Wenn man so kopflos wie du in Angriffe rennst vergisst man wie gemein sie sein können. Gab sie ihm nekisch zur Antwort, stubste ihn mit ihrem Finger gegen seine Nasenspitze, musste wieder kichern als er wie schon so oft betonte das er deswegen nicht aufhören würde sie zu beschützen. Ich werde es dir auch nicht ausreden wollen glaub mir. Forest konnte sich nicht länger zurück halten, sie kam ihm näher und küsste Ao auf seine weichen Lippen. Jetzt wo sie etwas ruhiger war konnte sie sich ihm auch wieder richtig hingeben, lehnte sich etwas gegen seinen Oberkörper. Sie steckte so viel Leidenschaft in diesen Kuss das ihr leicht warm wurde und sie sich so wieder von ihm lösen musste, sah danach jedoch mit ruhiger Miene an. Irgendwie wird es ja nie langweilig mit uns. Der ruhige Abend den ich im Kopf hatte ist bisher ziemlich aufregend verlaufen. Die blonde grinste ihn etwas verlegen an, kuschelte sich mit ihrem Körper an seinen, achtete jedoch darauf seine Schulter nicht zu belasten. Verträumt fuhr sie mit ihrem Finger über den Stoff des Yutaka. Dann herrschte stille zwischen den beiden. Ich hasse die Farbe rosa. Platzte es aufeinmal aus ihr heraus, musste danach jedoch kurz Lachen. Irgendwie war das das beste gewesen was ihr eingefallen war um etwas zu sagen, um irgendetwas über sich selbst zu erzählen. Aber blau ist meine Lieblingsfarbe, dieine sicher auch, oder Ao-kun? Fragend hob sie ihren Kopf etwas um ihn anzusehen, konnte sich die Antwort aber schon denken. Mhhhn, ich finde Spinnen total unheimlich... gut das ist untertrieben, ich gehe Tagelang nicht mehr in mein Zimmer wenn ich irgendwo an der Decke eine geshen habe. Das kam schon eher auf ihre Panik vor Spinnen. Plötzlich jedoch wurde ihre Stimme leiser und etwas bedrückt. Und ich habe ganz schreckliche Angst im Dunkeln. Gab sie dann zu, schmiegte sich noch etwas mehr an Ao heran. Bisher war sie ihm gegenüber immer stark gewesn, eine Frau die wohl keine Schwäche haben konnte, und jetzt sowas. Er würde sicher gleich anfangen zu lachen.

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Re: Wohnung von Kano - Jama & Forest

Beitrag von Ota Ao am Di Sep 22, 2015 10:08 pm

Ihre Mine blieb nachdenklich, als sie ihm durch das dunkle Haar strich. Sie hatte keine Antwort darauf und so blieben sie ratlos zurück und zwar alle beide. Hoffen wir mal, dass nichts weiter passiert. Ich werde mich bemühen meinen Kopf zu behalten, wenn nicht ein Board aus der Wüste schießt, meinte er lächelnd. Ich denke mit der Zeit bekommen wir beide das hin. So kopflos bin ich gar nicht, das ist bestimmt sehr heroisch, grinste er zurück und blinzelte unter dem Stupser auf seine Nase. Er grinste, hob die Hand, tat es ihr gleich und stupste sie an. Du könntest mich gar nicht davon abhalten. Du bist meine Freundin, meine zukünftige Frau, ich kann nicht zulassen, dass du dich verletzt, oder ein anderer. Lieber ich als du, das wird nun immer so sein. Ob auf seine Erklärung hin oder einfach nur weil ihr danach war, beugte sie sich vor und küsste ihn. Es war ein richtiger Kuss, einer der ihn von den Strapazen entlohnte und ihm einen Moment der Ruhe gönnte. Es machte Lust auf mehr sie zu küssen, sie so  nah bei sich zu wissen. Sein Körper beugte sich ihr leicht entgegen, er wollte sie an sich ziehen, war jedoch zu angeschlagen um dies zu tun, bevor sie sich wieder entzog. Der Hauch von Wärme blieb in ihm zurück. Das war bestimmt alles kalkuliert. Du magst Ruhe doch gar nicht wirklich. Oder könntest du doch ein wenig Romantik im Blut haben, neben diesem ganzen Abenteuer? fragte er neckisch. Sie kuschelte sich an ihn und seine Hand strich sacht über ihren Rücken. Sein Atem regulierte sich. Er genoss es sie an sich zu spüren und schloss die Augen, während ihre Finger über seine Brust strichen. Sie strich über seine Brust, er über ihren Rücken, immer wieder die Wirbelsäule hinauf und hinab. Der Lappen wurde wieder wärmer, nässte die Kissen unter ihm an, während er versuchte sich so wenig es ging zu bewegen. Ihr Kopf an seiner Brust, das regelmäßige Atmen und es kehrte Stille zwischen ihnen ein. Mhm Rosa? Der Himmel ist oft rosa, wenn die Sonne untergeht, seine inneres Augen versuchte sich Forest in einem rosa Kleid vorzustellen. Ich denke weiß sieht besser an dir aus, oder ein blasses blau, so blau wie das Meer, wenn die Sonne sich in ihm verfängt. Er lächelte milde und nickte zustimmend, wenn auch schwach. Ja ich liebe blau, das tiefe Blau am Grund einer Oase, das blasse Blau des Himmels, die Schuppen von Fischen, wenn sie im Licht der Sonne schillern wie Edelsteine. Als nächstes Sprach sie von Spinnen und er musste an die winzigen Tiere denken, die ihm in Höhlen über die Füße liefen, wenn er sich dort vergrub. Aber sie konnte sich vor diesen von ihm beschützen lassen. Wenn du jemals eine Spinne in deinem Zimmer hast, wirst du einfach bei mir Übernachten oder ich hole dich ab und wir gehen in ein Hotel, oder wo auch immer du hin magst. Gegen deine Angst vor Dunkelheit kann ich dir leider nur anbieten immer bei dir zu sein, wenn es dunkel wird. Möchtest du das ich immer bei dir bleibe wenn es dunkel wird? fragte er sanft und strich ihr den Hals hinab. Er spürte dass sie sich dabei unwohl fühlte, spürte schon beinahe die Angst davor nicht ernst genommen zu werden. Ich mag die Wüste nicht und ich hasse alles was mit Ruhm zu tun hat. Leute die sich beweisen oder Verschwendung von Gütern, lenkte er sie ab. Sie brauchte sich nicht für das zu Schämen was sie empfand. Ich weiß nicht ob ich Angst habe. Ich möchte nicht das dir etwas passiert, oder meiner Familie. Ich glaube das würde ich nicht verkraften, gestand er sich und ihr ein. Er band sich immer mehr und mehr an diese Frau, erzählte ihr alles von sich was ihm so einfiel. Nicht das es viel war das es von ihm zu erzählen gab, sein Vater war wohl das was ihn ausmachte, oder ab heute wohl weniger. Was magst du noch? Was ist dein größter Wunsch Forest-chan? Er würde versuchen ihn zu erfüllen so schnell und so gut es ging. Seine Augen beobachteten sie, wie sie da lag, an ihn geschmiegt und ihm Wärme spendete. Seine Finger wanderten ihren Nacken hinauf, strichen über diesen und fuhren ihren Haaransatz nach. Ich will dir alles erfüllen, nuschelte er und wanderte an ihrem Hals weiter hinauf, strich ihr über die Wange. Seine Finger wanderten über ihren Wangenknochen, fuhren hinab über ihre Lippen und dann strich er ihr über das nasse Haar. Seine Finger lösten die Spange in ihrem Haar, legten sie fort und sacht kämmte er dieses mit den Fingern durch. Es sah so wunderbar aus, wie es ihren Rücken hinab fiel. Sie war eine Prinzessin, etwas zauberhaftes und unglaublich schön. Ich liebe deine Augen, meinte er irgendwann und hörte nicht auf ihr durch das feuchte Haar zu fahren.

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Re: Wohnung von Kano - Jama & Forest

Beitrag von Sadako Forest am Di Sep 22, 2015 11:11 pm

Eeeh du nicht kopflos? Nun musste sie wirklich lachen. Aber heroisch.... mein Held bist du, egal wie. Hauchte sie ihm nur zu, bevor sie das Lachen anfing und die Stimmung etwas zerstörte. Ich und romantisch? Nein, auf keinen Fall, wenn das alles geplant war dann wäre ich ein organisatorisches Meistertalent, aber nein, nein dafür bin ich zu tollpatischig und stürmisch um romantisch zu sein. Winkte sie seinen Gedanken schnell beiseite. Sie selbst schmiegte sich immer wieder sanft an ihn, versuchte sich selbst in einem weißen Kleidchen vorzustellen, musste dabei feststellen das sie überhaupts kein Kleid besaß, kratzte sich etwas verlegen an ihrer Wange. Weiß meinst du? Aber das wird immer so schnell schmutzig. Ich bin keine Lady Ao-kun, ich pass nicht sonderlich gut auf was sowas angeht. Wenn meine Kleidung mal nicht schmutzig ist, grenzt das schon fast an ein Wunder. Sie kicherte wieder leise, man merkte wie es ihr immer besser ging, wie die Last und Sorge des Tages von ihr abfiehl, sich ganz und gar fallen lies und sich Ao hingab. Sie hatte schon mit vielen Menschen über alles mögliche geredet, doch mit ihm fühlte es sich nochmal anders an, sie hatte das gefühl ihm alles erzählen zu können ohne das er ihr böse wurde, er falsch von ihr dachte oder sie als etwas schlechtes sehen würde. Weshalb ihr auch die Sachen mit der Spinne und der Dunkelheit herausgerutscht war. Forest vertraute ihm voll und ganz, sie würde keine Geheimnisse vor ihm haben, würde ihm alles erzählen was in ihrem Vermögen lag. Ich werde ganz laut nach dir rufen, dann wirst du mich vor dem Ungetüm retten und dafür reichlich belohnt werden. Die blondhaarige grinste ihn vielsagend an, strich mit ihrem Finger kurz über seinen Hals, genoss dabei wieer ihr über den Rücken strich. Forest fühlte sich so wohl in seinen Armen, sie liebte es seinen Herzschlag ganz schwach unter der Kleidung zu hören, seinen Atem zu spüren, ganz bei ihm zu sein. Wenn ich Angst vor der Dunkelheit bekomme könnte ich mir nichts besseres vorstellen als wie wenn du bei mir bist. Ihre Stimme klang etwas verträumt, ihr Atem war langsam und Herz schlug gleichmäßig, sie war einfach vollkommen entspannt, zum ersten mal seit... Wochen? Jahren? Sie war sich nicht sicher. Hatte sie sich jemals so gut gefühlt? Vermutlich nicht, weshalb sie jede Sekunde aufsog wie ein ausgetrockneter Schwamm. Ihr Körper wollte mehr, ihre Seele wollte noch mehr frieden finden. Sie war ihm sehr dankbar als er von ihrer Angst abschweifte und von seinen berichtete. Sie fand es sehr ironisch das eines seiner Punkte Ruhm und sich vor anderen beweisen mit vorkamen. Forest war zwar nicht berühmt, doch hatte sie bereits einiges in ihrem Leben erreicht, was viele staunen lies. Egal wegen ihrem Sandboarden oder der Tatsache das sie dreimal zur Geninprüfung antanzen musste, dann aber mit 19 zum Jounin wurde. Außerdem war eines der ersten Dinge die sie mit ihm getan hatte, sich Gegenseitig ihre Stärke zu beweisen. Kurz fühlte sie einen Stich in ihrer Brust, fühlte sich wieder schlecht das sie ihn so sehr dazu gedrängt hatte, doch wollte sie das Thema nicht nocheinmal aufgreifen. Sie hatte sich bereits dafür entschuldigt, damit sollte das auch gut sein. Aos Finger wanderten über ihren Rücken, über ihren Hals zu ihrem Gesicht, als er über ihre Lippen strich sehnte sie sich nach einem Kuss von ihm, seine Frage allerdings regte sie etwas zum Nachdenken an. Wunsch.... Sie überlegte, genoss dabei wie er an ihren Hinterkopf glitt und die Spange aus ihren Haaren entfernte, sanft durch die langen blonden noch recht feuchten Strähnen glitt und sie versuchte zu kämmen. sie wurde leicht rot als er ihre Augen erwähnte, es war das erste mal ihr gegenüber, das er das Wort "Liebe" in den Mund genommen hatte, es freute sie sehr und sie erinnerte sich daran wie gebannt er sie angsehen hatte als sie sich das erste mal getroffen hatten. Er schien sie wirklich sehr zu lieben. Danke Ao-kun. Dann sollen sie vor dir nie verschlossen sein, oder sich von dir abwenden. Dabei hob sie ihren Kopf etwas an, sah ihm dabei in die Augen. Mein größter Wunsch.... ich weiß nicht ob es ein Wunsch ist aber, abgesehen davon das ich nie wieder von dir getrennt sein will.... möchte ich irgendwann mal wieder zurück nach Kiri, auch wenn mein letzter aufenthalt dort nicht so toll war aber, ich will die 7-Swordsmen herausforden. Ich will gegen diese Waffen kämpfen und sie besiegen. Irgendwann bin ich die beste Kenjutsuka die die Shinobiwelt je gesehen hat. Während sie so erzählte strahlte sie richtig man sie die Begeisterung und die Leidenschaft in ihren Augen die sie mit dem Waffenkampf verband, bisher konnte ihr Herz nichts höher schlagen lassen als der Kampf, bis jetzt. Jetzt war Ao da der sie fast um den Verstand brachte und es auch bald schaffte. Aber genug vom Kampf. Was mag ich noch so? Scharfes Essen, Schokolade, Kekse, ich kann sehr viel Essen weist du? Sollten wir also irgendwohin Essen gehen... naja die Rechnung bezahle ich dann lieber selbst. Die blondhaarige grinste ihn etwas schräg an, war immernoch dabei mit ihren Finger über seinen Oberkörper zu tanzen. Plötzlich erhob sie sich und sah den dunkelhaarigen kurz an. Mir fällt noch etwas ein was ich gerne mache, oder gut kann. Sie gab ihm einen Kuss, bevor sie sich von seinem Schoß erhob, drückte ihm wieder die Teetasse in die Hand und ging einmal durch ihr Zimmer. Forest zog einen recht hohen Hocker hervor, zerrte ihn durch das Zimmer sodass er vor Ao stand. Danach griff sie um ein Regal, rüttelte kurz daran und zog eine Gitarre hervor. Jaaaaaa - ich kann sowas. Nicht nur das grobe Shinobi-Dasein und das wilde Sandboarden gehört zu meinem Leben, ich hab auch eine ruhige Seite. Meinte sie spaßig zu Ao. Sie platzierte sich nun also auf dem Hocker, nahm die Gitarre zur Hand, stimmte die Saiten kurz. *klick* Fing an eine Melodie zu spielen, wiederholte das ein zwei mal, ehe sie sich kurz Räusperte und ein paar Strophen eines Liedes sang. Man sah mit wieviel hingabe sie die Saiten zupfte, wie gern sie Sang auch wenn sie alles nicht perfekt konnte, doch bisher war noch nie jemand zu ihr gekommen und hatte sie dafür bezahlt das sie aufhörte zu spielen, nein man konnte ihr sehr gut zuhören und die Seele baumeln lassen.
Als sie fertig war musste sie unweigerlich anfangen zu lachen. Was sie gerade getan hatte war wohl das romantischste gewesen was sie je auf die Beine gestellt hat, wobei sie zuvor noch alles abgestritten hatte, was Romantik anging. Je nachdem wie Ao sich die fünf Minuten verhalten hatte, würde sie die Gitarre zur Seite stellen und sich wieder zu ihm begeben.

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Re: Wohnung von Kano - Jama & Forest

Beitrag von Ota Ao am Mi Sep 23, 2015 12:09 pm

Wenn sie ihm auch nicht zusprach nicht kopflos zu sein, so war er immerhin ein Held. Ober er wirklich einer sein wollte konnte er nicht genau bestimmen. Sie retten war ok, ihr Held sein war auch vollkommen in Ordnung, aber der Held eine anderen Person sein, das war nun wirklich nicht nötig. Ob sie wirklich zu stürmisch für Romanik war? Auch aus Ungeschick konnten schöne Dinge passieren und bei innen war dadurch viel Nähe entstanden. Er glaubte nicht, dass sie dazu unfähig war, aber er ging davon aus, dass sie es vielleicht gar nicht sein wollte. In seinem Universum war der Mann ein Romantiker, Hersteller der schönsten Situationen. Sein Kopf musste sich darüber vielleicht noch ein paar Gedanken machen und er musste herausfinden wie weit sie Romantik überhaupt wollte. Essen im Schein des Mondes an der Oase? Vielleicht eine mögliche Option, aber offensichtlich ohne weißes Kleid, oder wenn mit Flecken. Ich wette es würde dir selbst mit Flecken gut stehen. Du bist immerhin eine natürlich Schönheit, lächelte er. Sie konnte ihn auch dafür auslachen, aber das klang bei weitem normaler als die Tatsache das er nicht kopflos und ein Held war. Du musst doch gar nicht laut rufen. Wie sollte ich dich beschützen wenn ich weit weg bin mhm? gab er ihr zu denken. Es waren viele kleine Andeutungen, aber es waren eben jene die sagten, dass sie nicht mehr alleine sein würde. Ab und an müsste er schlafen, vielleicht auf ihrem Dach wenn sie Ruhe wollte, oder einen Bunshin abstellen der sich um sie kümmert- wenn er so etwas den könnte. Sie müsste nie wieder Angst haben alleine zu sein, jemand würde über sie wachen, bei Tag und bei Nacht. Egal ob er selbst, oder sein Bunshin, oder sein was auch immer. Er wäre da, immer in Hörweite um sich zu schützen, egal vor wem und wenn nur vor etwas ungreifbarem wie Dunkelheit. Egal ob er dafür etwas bekommen würde oder nicht, ihre Sicherheit war alles was zählte, alles was in seinem Kopf herum schwirrte, neben dem Schmerz und dem verlangen nach ihren Lippen. Doch er wollte eine Antwort, wollte wissen was sie sich wünschte, tief im innersten wünschte Die Ernüchterung dass er dafür nichts tun konnte, traf ihn wie ein Schlag in den Magen. Sie wollte zurück nach Kiri, wollte dort Kämpfen, wollte gegen die Schwertmeister antreten und sich vor ihnen beweisen. Seine Mine wurde undurchdringlich, wurde ernst. Er schüttelte den Kopf nur ein winziges bisschen, als wollte er sage das so etwas nie möglich wäre. Er sah wie sie dabei strahlte, wie sie es wünschte, doch wie könnte er ihr das erlauben. Bitte nicht Forest, war das einzige was ihm dazu einfiel, leise und kaum hörbar. Ein Nein schien ihm zu endgültig, zu brachial und grob. Aber er wollte es nicht, wollte es mit jeder Faser seines Körpers nicht. Wie könnte er dabei zusehen wie sie gegen solch ein Monster kämpfte. Diese Leute waren wahnsinnig, wollten nur töten und Leben nehmen. Ich kann das nicht zulassen, erklärte er ganz leise und wand den Blick von ihr ab. Er konnte ihr so etwas nicht ins Gesicht sagen, dafür war es zu sehr gegen das, was sie sich wünschte. Wie konnte er damit zurechtkommen das sie in ihr verderben laufen würde. Es war nicht so, dass ein Shinobi-Dasein ungefährlich war, aber sich mit diesen Schwertmeistern zu messen, war reiner Wahnsinn. Du wirst keine Rechnung bezahlen, murmelte er wieder leise vor sich hin, den Blick noch immer abgewandt. Wie konnte er sie in den sicheren Tod laufen lassen? Nicht das er an ihren Fähigkeiten zweifelte, er hatte einfach nur Angst um sie. Ob sie es überhaupt verstanden hatte so leise wie er gesprochen hatte. Mit einem Kuss erhob sie sich, zog an einem Regal herum und präsentierte eine Gitarre. Musik? Musik stand für ihn im Nutzen recht weit unten, sie störte meist nur wenn er versuchte sich zu konzentrieren. Haru neigte dazu laut zu singen, wenn er Langeweile hatte. Die Musik von Forest war jedoch viel feiner als das grobe Gejammer seines Bruders. Er schloss die Augen und lauschte ihr friedvoll. Sie konnte schön Singen, hatte eine hübsche Stimme und war nicht ungeschickt darin die Gitarre auch zu bedienen. Kaum war ihr Stück jedoch zu Ende, brach sie erneut in gelächelter aus. Ao öffnete die Augen wieder und erhob sich schwerfellig um zu ihr zu gehen. Sein Körper wollte nicht wie er und er tat sich sichtlich schwer damit diesen ungewohnten Schmerz zu verarbeiten. Drei Schritte auf siezu und er nahm ihr die Gitarre ab um sie auf den Boden zu legen. Dann griff er sacht nach ihren Händen und sah sie an. Ich respektiere deine Wünsche, aber ich kann sie nicht unterstützen. Dieses Mal sprach er so laut, dass er klar zu verstehen war. Du könntest mir unendlich viele dieser wunderbaren Stücke vorspielen und doch könnte ich dich nicht nach Kiri lassen um gegen solch ein Monster zu kämpfen. Er spürte beinahe wie er ein Loch zwischen ihnen schuf, eine böse Kluft indem er ihr sagte das kein Tag existieren würde, an dem er diesem zustimmen würde. Wenn das dein Wunsch ist, kann ich ihn dir nie erfüllen. Ich wäre krank vor sorge wenn ich wüsste das du dort wärst. Seine Hand fuhr zu ihrer Schulter, seine Finger griffen zu der Narbe unter dem Stoff. Sie hatten Forest beinahe getötet, wie konnte er sie dorthin zurück lassen. Sie haben dich beinahe getötet, wie kannst du dorthin wollen um dich zu messen. Was ist wenn sie zu stark sind, wenn du unterliegst und sie versuchen dich zu töten. Sie werden dich nicht töten, aber wieso willst du so etwas, wieso willst du dir beweisen das du einen Haufen Mörder übertriffst? Ungleich der Erwartung ging seine Stimme weder hoch noch runter, es hörte sich mehr so an als würde er einen sachliche Vortrag über die Wüste halten, beinahe schon staubtrocken. Was sollte er nur tun, wenn sie wirklich irgendwann dorthin ging? Wie stur war sie diesen mörderischen Wunsch durchzusetzen? Er sah sich schon ihr hinterher laufe, wie er versuchte diesen Wunsch zu unterbinden, wie er versuchte sie zur Vernunft zu bekommen. Sich zu bewiesen war doch so vollkommen sinnlos, wieso musste man das tun?

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Re: Wohnung von Kano - Jama & Forest

Beitrag von Sadako Forest am Mi Sep 23, 2015 7:30 pm

Ihr Lied war zu Ende und ihr lachen verstummte. Sie wollte gerade von dem Hocker rutschen als Ao auch schon vor ihr stand, er nahm ihr die Gitarre aus der Hand, quälte sich regelrecht aufrecht zu stehen und dennoch tat er es. Er nahm ihre Hände in seine und blickte sie ungewohnt ernst an. Zuerst befürchtete sie, das sie ihn mit ihrem Gesang verärgert hatte, doch das war nicht sein Problem. Er hatte in Problem mit ihrem Wunsch, mit ihrem kleinen Traum einmal gegen die Schwertshinobi anzutreten. Eigentlich hätte sie es sich denken können. Sehr wenige hatten ihre Idee bisher für gut befunden, jeder hatte bisher ähnlich wie Ao reagiert. Normalerweise wurde sie sofort sauer und böse wenn sich ihr jemand in den Weg stellte wenn es um ihre Ziele ging, doch hatte sie Ao versprochen nicht mehr böse zu werden, also blieb sie ruhig. Lediglich ihre linke Augenbraue zuckte leicht, genauso wie ihre Finger. Sie wollte böse sein, aber sie konnte es nicht, also wandte sie ihren Blick von ihm ab, ihre Augen halb geschlossen als wäre sie etwas verletzt von seinen Worten. Er machte ihr deutlich klar das er nicht dafür war das sie zurück nach Kiri ging, wo sie doch einst beinahe dort gestorben wäre. Er griff ihr an ihre Schulter, doch ihre Augen blitzen für einen Moment auf. Sie hob ihre Hand und schob die seine von ihrer Schulter, drehte sich auf dem Hocker und rutschte von diesem. Die blondhaarige verschränkte ihre Arme vor der Brust und ging ein paar Schritte durch ihr Zimmer, wo sie vor der Wand hinter ihrem Bett stehen blieb an der eine große Landkarte hing, leicht verhangen von den Rankenpflanzen die dort wucherten. Man sah sofort wo Chiykû auf der Karte eingezeichnet war, von dort waren viele Linien gezogen, druch die Wüste, über die Berge. Es war die Route die sie ein Jahr mit Anda hinter sich gebracht hatte. Unten im Eck war ein großes rotes Kreuz mit einem Kreis herum, zeigte genau wo das Kiri Reich anfing und das Dorf Chigiri lag. Es geht nicht darum etwas zu beweisen. Sagte sie schließlich, legte ihren Kopf in den Nacken und starrte die Decke an. Früher oder später muss - nein will ich wissen wo ich stehe. Ich werde hier in Chikyû irgendwann an meine Grenzen stoßen, jetzt schon gibt es nur wenige die mir das Wasser reichen können. Woher soll ich wissen was ich bisher erreicht habe wenn ich immer nur hier bin und Tag ein Tag aus dieselben Leute bekämpfe. Es geht nicht darum das ich stärker bin, aber ich will wissen was es noch gibt, ob die Legenden und Gerüchte über diese Waffen wahr sind, ob ich im Falle eines Zusammentreffen für mein Dorf siegen kann. Wenn ich es nicht schaffe wird es keiner schaffen. Forest blickte Ao über ihre Schulter ernst an während sie sprach, ihre Stimme war ruhig, ihr atem flach. Wenn ich es nicht schaffe wird es keinen geben der sie aufhalten kann, weder du, noch Anda-senpai, noch Asgar. Dann werde nicht nur ich Opfer dieser Mörder, sondern ein ganzes Dorf. Ich werde hier nicht abwarten und Däumchen drehen. Ich muss irgenwann wissen was ich kann. Sie drehte sich wieder zurück zu Ao und legte ihre linke Schulter frei, vergrub ihre Finger um die Narbe. Damit so etwas nicht nocheinmal passiert. Ihre Augen wirkten kurz vor Schmerz erfüllt, ihre Miene wurde etwas nachdenklich bis sie ihren Kopf schüttelte. Irgendwann werde ich gehen Ao, ich erwarte nicht das du mich unterstützt, das du mit der Idee hinter mir stehst oder mich anfeuerst. Akzeptier diesen Traum von mir einfach, aber stell dich mir nicht in den Weg. Niemals. Langsam schritt sie zu dem kleinen Schrank neben Ao, umgriff eines der beiden katan, in dem Falle das weiße, hob es vorsichtig in die Höhe. Sie hatte es so saubergehalten das sie ihr Spiegelbild an der Schneide sehen konnte. Sie wirkte leicht traurig, vermutlich weil ihr der Gedanke sich Ao zu wiedersetzten extrem schwer fiel, sowie ihre nächsten Worte. Falls du mich zwingen solltes hierzubleiben werde ich mir wehren wenn es sein muss. Forest war stur und sehr stolz auf ihre Fähigkeiten, sie würde es nie akzeptieren, nie jemanden verzeihen falls es wirklich jemand wagen sollte sich ihr in den Weg zu stellen beim erreichen ihrer Ziele. Mit einem leisen seufzen liegte sie die Waffe wieder nieder. Was damals passiert ist, ist vorbei, es war schrecklich und schmerzhaft, ich hab aber keine Angst davor, oder vor dem was noch kommen könnte. So schnell bin ich nicht kleinzukriegen und so schnell sterbe ich nicht. Murmelte sie etwas leiser vor sich her, sah von der Seite her Ao ins Gesicht.

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Re: Wohnung von Kano - Jama & Forest

Beitrag von Ota Ao am Mi Sep 23, 2015 11:30 pm

Sie wies ihn ab und er spürte förmlich wie sich der Schmerz in seine Brust herein bohrte. Sie schob seine Hand fort, schob ihn als Menschen fort, wand sich einfach fort. Wieso fragte er sich ganz leise in seinem Innersten. Wieso Rache üben, wieso zeigen, dass man stärker war, wieso dorthin zurück wo man fast gestorben war. Wieso wollte sie sich in eine Klinge werfen und ihm Sorgen bereiten. Verstand sie nicht, dass er sie einfach nur schützen wollte. Jeder Schritt von ihm fort war eine Abweisung, ein Schlag ins Gesicht wenn nicht sogar mehr. Forest, murmelte er leise vor sich hin, verlagerte sein Körpergewicht um nicht unter der doppelten Last zu zerbrechen. Seine Augen huschten ihr hinterer, sahen wie sie die Karte unter einem Gewirr aus Ranken hervorhob. Dicke rote Linien markierten den Weg, einen Weg den sie gehen wollte um sich einer Macht zu stellen die sie nicht einmal kannte. Egal wie mächtig diese Leute waren, wieso wollte sie sich gegen sie stellen. Chigiri lag so weit weg, der Blutnebel war nicht ihr Problem und niemand hatte Chikyu ersucht dieses Reich zu „reinigen“. Es gab genug die kämpfen konnte, wollte er sagen, brachte es jedoch nicht über seine Lippen. Für ihn war das eine persönliche Sache. Sie wollte Rache an diesen Leuten, zeigen, dass sie nie wieder gegen dieses Reich verlieren würde. Egal ob sie es so sagte, oder nicht für ihn wäre es so. Sie konnte Reisen machen und nach weiteren Gegner suchen, dafür musste man nicht direkt dem Feind vor die Nase treten. Dort draußen gab es bestimmt genug starke Shinobi, sein Vater war einer von ihnen gewesen. Wieso Chigiri, wieso der Blutnebel? Ihr Blick strafte ihn, tat ihm so weh, dass er gar nichts mehr sagen wollte. Sie ging davon aus, dass niemand sie aufhalten konnte, wenn sie kamen. Doch wer sollte hierher kommen? Es gab in Chikyu nicht viel und wieso eine Insel verlassen um eine Wüst einzunehmen? Das ergab keinen Sinn, es machte absolut keinen Sinn. Asgar war dafür da um dieses dumme Dorf zu schützen, das war nicht alleine ihre Aufgabe, wie konnte sie nur so verbohrt sein? Er ertrug es nicht. Sollte sie ihn nieder strecken, bevor sie in ihren eigenen Rachefeldzug zog. Er würde sie nicht gehen lassen, er würde sich nicht von ihrer Seite bewegen. Es machte ihn traurig, aber wie konnte er sich gegen sie stellen? Immerhin wollte er sie schützen und das für den Rest seinen Lebens. In seinem aktuellen Zustand konnte er nicht viel ausrichten, würde sie nicht aufhalten können, nicht wenn er sich dafür nicht anstrengte. War es möglich sich selbst immer und immer wieder zu überwinden. Er machte einen Schritt, einen zweiten und schob seinen Schmerz zurück in die Ecke seines Bewusstseins wo er Jahre gelagert hatte. Für einen Moment musste er noch stark sein, nur noch einen kleinen Moment zeigen, dass er sie beschützen konnte. Stumm tat er seine Schritte auf sie zu, ignorierte Waffe und Worte. Er tat nichts anderes als seine Arme um sie zu schlingen, sie an sich zu drücken und das mit einer Bestimmtheit die Fremd für ihn war. Es geht mir nicht darum dir im Weg zu stehen. Trainier so viel wie du es willst – aber diese Verantwortung gehört nicht dir alleine. Wenn sie kommen sollte, werde ich an deiner Seite kämpfen. Denkst du nur ein Schwert kann gegen ein Schwert bestehen? Sein Griff verfestigte sich, als wollte er verhindern, dass sie sich ihm entzog. Ich werde dich nie zwingen irgendwo zu bleiben. Ich werde immer dort sein, wo du es gerade bist. Solange ich atme wird dir niemand mehr einen Kratzer zufügen. Selbst wenn ich kaum noch atmen kann werde ich dein Schild sein und dein Schwert. Hör auf nur an deine Fähigkeiten zu denken. Es gibt viele die fähig und willig sind ihr Dorf zu schützen. Wir leben alle hier und es wird nie nur deine Aufgabe sein. Asgar ist dazu da um uns zu beschützen und ich werde es nicht zulassen, dass sein Versagen dein Leben beenden wird. Niemand wird dein Leben beenden solange ich noch kämpfen kann, vergiss das nicht. Ungewohnte Sturheit drang in seine Züge, seine Stimme. Er unterdrückte jeden Schmerz in seinem Körper, unterdrückte seine Schwäche. Du solltest Angst davor haben zu sterben, denn ich habe Angst davor dich zu verlieren. Hör auf nur an dich zu denken Forest. Was ist wenn du wirklich bei mir bleibst, was ist wenn du Kinder hast, was ist wenn WIR Kinder haben. Was soll ich ihnen sagen wenn du nicht zurück kommst? Das du für dein Ideal gestorben bist einen Schwertmeister zu besiegen? Ich will nicht, dass du wegen so etwas stirbst, ich will gar nicht, dass du stirbst bevor du alt bist und ein glückliches Leben hast. Es ist mir egal wo man mich in solch einem Krieg positionieren würde, ich würde nicht von deiner Seite weichen. Du stirbst nicht, nicht vor mir. Jeden tödlichen Angriff werde ich für dich einstecken, jeden. Seine Arme hielten sie so fest, dass es beinahe unangenehm war. Dann ließ er sie plötzlich los. ich werde dich nicht in deinen Tod rennen lassen. Wir sterben zusammen, oder ich vor dir, es gibt keine andere Option. Nun war es Ao selbst der sich abwand, seinen Stoff geistesabwesend glatt strich und wieder zurück ging. Er ließ sich auf den Stuhl fallen von dem er eben noch herunter geglitten war. Vielleicht verstand sie es ein wenig, vielleicht begriff sie was dieser Dolch für ihn alles hieß. Sie zu schützen, sie zu lieben und nie zuzulassen, dass sie starb, bevor er es tat. Ewige Treue im dies- und jenseits. Eine Mutter war den Kindern immer mehr, als es ein Vater war. Er verzog das Gesicht nicht mehr, beherrschte sich einfach und fixierte einen imaginären Punkt im Nirgendwo. Sollte sie doch toben, weil er sie nicht sterben lassen wollte. Seine Ideale waren in Stein gemeißelt und selbst wenn er ihr offensichtlich die Freiheit ließ zu tun was immer sie wollte, so würde er doch nie etwas zulassen, dass sie dem Tod nahe bringen würde. Er hatte ihr alles geschenkt und er würde ihr weiterhin alles schenken. Mit ihr war er in einer fantastischen Welt und solange sie ihn nicht fort schicken würde, solange würde er hier bleiben, aushalten was sie ihm entgegen schlug und Tag für Tag mehr an ihr finden das es zu lieben galt.

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Re: Wohnung von Kano - Jama & Forest

Beitrag von Sadako Forest am Do Sep 24, 2015 12:28 am

Sie hatte nicht gemerkt wie er ihr hinterher gegangen war, doch stand Ao aufeinmal neben ihr und schlang seine Arme um sie. Es war keine herzliche, sanfte Umarmung wie sonst, sie war kräftig, bestimmend, wie wenn er nicht wollte das sie von ihm ging. Doch genau das versuchte sie und wie wenn er es geahnt hätte hielt er sie nur umsofester. Forest lies ihn gewähren, hörte ihm zu, wusste nicht ob sie wütend oder traurig, oder gar gerührt sein sollte. Er versuchte ihr klar zu machen das sie nicht die einzige war die das Dorf beschützen wollte, das sie nicht die einzige starke Person in diesem Dorf war, das es nicht ihre Aufgabe war. Ihre Knie wurden weich als er erwähnte das er Angst davor hatte sie zu verlieren, was wenn sie bisdahin Kinder haben? Ihre Kinder? Was würden sie ohne eine Mutter machen? Er wollte nicht das sie starb, nicht so, nicht ohne sie bis zuletzt zu beschützen. Er wollte sich für sie in jeden Angriff werfen und sie nicht in ihren sicheren Tod rennen lassen. Als er sie wieder los lies blieb und sich zurück auf den Stuhl setzte blieb sie eine ganze Weile lang stehen ohne sich zu rühren. Zum ersten mal, zum allerersten mal wusste sie nicht was sie sagen sollte, hatte keine Ahnung was sie spüren und fühlen sollte, sie wusste gar nichts mehr. Eine Leere herrschte in ihr die sie noch nie vorher gespürt hatte. Warum fühlte sie sich so seltsam? Waren ihre Ziele falsch gewesen? Oder war sie einfach zu stur um zu sehen wie verrückt das ganze war? Wollte sie nicht einsehen das ihr Stolz sie blendete? Forest begriff es nicht, wusste es nicht. Die Stille die in ihrem Zimmer herrschte machte sie beinahe verrückt, so wand sie sich zu einem Regal, drückte auf den Knopf ihrer Musikanlage, sodass nur sehr leise Musik durch den Raum drang. Sie hörte nicht wirklich hin was gerade spielte, zu tief war sie in Gedanken versunken. Die blondhaarige löste den Dolch an dem Yutaka, nahm in fest in die Hand, hob ihn vor sich, ging zu dem Schränkchen aufdem ihre Katana lagen, kniete sich auf einen Hocker der genau davor stand und legte den Dolch auf die schon recht mitgenommene Arbeitsfläche. Zwischen ihr und Ao befand sich nun genau das was sie angetrieben hatten das zu werden was sie nun war. Er saß ihr gegenüber, sie wusste nicht ob er sie ansah und beobachtete, doch fing sie an aus den Schüben einige Sachen zu kramen, Tücher, Döschen, zog den Dolch aus der Scheide und fing an die Klinge zu säubern. Ihre Mimik war nichtssagend, war weder glücklich noch traurig, weder wütend noch ernst. Forest war so tief in Gedanken das sie alles um sich herum ausblendete. War es wirklich so falsch von ihr gewesen diesen Wunsch zu haben? Immerwieder blickte sie zu ihren Waffen, verzog das Gesicht und widmete sich wieder dem Dolch zu. Was war es gewesen was sie die ganzen Jahre über angetrieben hatte? Nach einer schier unendlichen Zeit öffnete sie ihren Mund und erhob ihre Stimme.  Meine Großerltern waren einst Samurai gewesen. Begann sie ohne den Blick zu heben. Es war ihnen nicht gestattet zu Lieben oder Kinder zu bekommen. Doch war es eines Tages einfach passiert und sie erwarteten meinen Vater. Beide wurden vertrieben und gejagt, flüchteten nach Chikyû, doch wurde ihnen nur Schutz unter einer Bedingung gewährt. Wenn ihr Sohn sich in die Reihen der Shinobis begeben würde und Dienst leisten würde. Natürlich willigten sie ein, mit einer halben Armee von Samurai im Rücken hatte man kaum eine Wahl. Ich weiß nicht wie es der damalige Kage schaffte die Samurai abzuwimmeln, doch zogen sie ab, liesen das Dorf und meine Großeltern in Frieden. Fuhr sie noch immer geistesgegenwärtig fort, machte sich nun daran die Verzierungen zu säubern. Mein Vater wuchs auf, wurde zum Shinobi, lernte die alten Samurai Techniken, lernte meine Mutter kennen und dann kam ich. Ich konnte meine Großeltern leider nie kennen lernen, sie starben beide an einer Krankheit noch vor meiner Geburt. Als Kind war ich immer sehr unkonzentriert, bekam nie was auf die Reihe, war eine totale Versagerin, das einzige was ich konnte war Sandboarden. In der Akademie war es nicht besser, ich hab sicher als schlechtese Schülerin überhaupts Geschichte geschrieben, bin zweimal durch die Geninprüfung gefallen. Ich hatte nie Motivation für irgendetwas, ich war klein und schwach und faul und tummelte mich nur auf Dächern herum. Sie legte den Dolch weg und polierte nun auch noch die Scheide des Dolches. Erst als ich mit Mitte 12 angefangen habe mit den Katana zu Trainieren fing ich langsam an das Leben etwas besser zu sehen, mein Vater erzählte mir von den Samurai, lehrte mir die Techniken die er selbst gelernt hatte... Ich fand Freude daran, konnte mich auf etwas konzentrieren was mir Sicherheit gab, worin ich Talent zeigte und Spaß hatte. Ich veränderte mich komplett. Mit 14 war ich endlich Genin, danach arbeitete ich mich innerhalb von 5 Jahren zur Jounin, musste Verantwortung übernehmen, für mich selbst sorgen, konnte nicht mehr ohne Nachzudenken durchs Leben rennen. Plötzlich legte sie den Dolch aus der Hand und blickte zu Ao, sie hatte ein leichtes, naives lächeln aufgelegt, schwelgte in Erinnerungen. Der Wunsch eines Kindes die beste zu werden. Schloss sie ihre Vergangenheit ab. Wer hätte gedacht das mich dieser Wunsch so blind machen würde? Vermutlich ist ein Teil von mir immernoch wie früher, denke nur an mich, mache das was ich will, gibt einen scheiß drauf was andere denken. Diese Erkenntniss machte sie dann doch etwas fertig. Erschöpft strich sie sich mit ihrer Hand über ihr Gesicht, legte ihr Kin in ihre Handfläche und stützte ihren Ellenbogen von dem Schrank ab, starrte gedankenverloren nach draußen in die Dunkelheit.

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Re: Wohnung von Kano - Jama & Forest

Beitrag von Ota Ao am Do Sep 24, 2015 9:59 am

Sie wehrte sich, nicht so das er sich überanstrengtet und doch so sehr, dass ihm die Muskulatur ordentlich weh tat. Es war schön wieder schmerzen zu spüren, aber es hatte doch deutliche Nachteile. Immerhin war er damit offener für ärztliche Behandlung und für Gefahr. Ein kleiner Vorteil, wenn man jemanden beschützen wollte. Aber jetzt brachte es ihm nichts. Auf seinem Stuhl sitzend tat ihm der Stich in seinem Rücken unglaublich weh. Zerrte wie ein böser Dämon an seinen strapazierten Nerven. Mit seiner Mutter stritt er nie über ihre Sicherheit aber mit Forest würde er dies wohl tun müssen. Nicht das er überempfindlich war, aber sie in ein Messer laufen lassen kam nun mal nicht in Frage. Die Stille nach seiner Ansprache dehnte sich ins unendliche aus und drückte ihn beinahe direkt auf die Nerven. Wenn sie doch nur sagen würde es zu verstehen, es nachvollziehen zu können. Doch dem war nicht so. Ihren Rücken betrachtend schien ihr nichts bewusst zu werden. Irgendwann drückte sie einen Knopf und leise Musik summte durch den Raum und brach die Stille zwischen dem frischen Paar. So viele Probleme an einem Tag. Seine Geduld wurde ins unendliche strapaziert, seine innere Ruhe ausgemergelt. Wie lange konnte er etwas, das er noch nie erlebt hatte. Sein Versprechen fühlt sich auf einmal so fern an. Wie sollte er sie beschützen, wenn sie in den Tod lief, wie sollte er sie zurück halten. Verstand sie das Ausmaß nicht, verstand sie nicht warum es nicht nur eine Liebelei war, nicht für ihn? Konnte es sein, dass sie ihn fort schickte, ihn abwies weil er sie nicht in den Tod laufen ließ? Was wäre er für ein Freund, was wäre er für ein schlechter Beschützer! Er wiegte den Kopf nicht hin und her, zeigte keine nervöse Geste, er war auf seinem Stuhl eingefroren, während sie mit dem Dolch zu ihrem Waffenschrank ging. Mit ihm unbekannten Dingen begann sie die Waffe zu bearbeiten, zu säubern und zu polieren. Er wusch ihn immer nur ab, wenn er Obst damit gegessen hatte. Er beobachtete ihre Hände, wie sie mit aller Ruhe an der Klinger herum hantierte und den Eindruck machte als hätte man sie in ein Loch gerissen. Was sollte er sagen? Betretenes Schweigen und eine lange Pause später begann sie dann zu erzählen. Es war eine Geschichte ihrer Großeltern, eine Geschichte der Familie, wie sie nun war. Auch Forest war frisch in Chikyu, ihr Vater war nicht seit Generationen hier und stammte von dem Samurai ab. Ein kleines Völkchen von Leuten, die es liebten mit dem Schwert zu hantieren. Ihr Väter hatten das gleiche getan, nur das ihrer noch lebte und seiner den Tod gefunden hatte. Das was jedoch den größten unterscheid machte war Forest selbst. Sie hatte mit ihm zusammen die Prüfung zum Genin gemacht und war dann davon geschossen um nun Jônin zu sein. Er kramte in seiner Erinnerung nach einem Blonden Mädchen, doch diese Jahre waren von der Trauer an seinen Vater getrübt. Das Gefühl des Verlustes, die Bürde auf seinen Schultern, welche ihm den Schlaf geraubt hatte. Er konnte sich nicht an sie erinnern und selbst wenn es so war, dann würde sie deswegen nicht zu einem schlechteren Mensch werden. Wenn es nach ihm ging wäre er kein Shinobi mehr. Jetzt lohnte es sich ein wenig zu arbeiten, jetzt hatte er sie, aber ohne sie hätte es bis heute keinen tiefen Sinn. Ihr versagen hatte sie so sehr gequält, dass sie sich selbst überwunden hatte und seitdem alles in ihr Schwert gesteckt hatte. Eine Familientradition die sie zum blühen gebracht hatte und zu einem sturen Entschluss, verstärkt durch ihre Chûnin-Prüfung. Leider haben Wünsche das an sich, aber es ist besser sie zu haben, als gar keine zu haben, schloss er stand von seinem Stuhl auf, ging zu ihr herüber und legte ihr die Hände auf die Schulter, sodass er direkt hinter ihr Stand, zu ihr hinab sah. Ganz sanft drückte er ihre Schultern, ging dann soweit hinab, dass er seinen Kopf an ihre Schulter legen konnte. Unbequeme Position, aber so konnte er bei ihr sein. Seine Hände umfassten ihren sitzenden Körper und er drückte sie an sich, dieses Mal sehr sanft und behutsam. Ich hoffe einfach, dass du meine Angst verstehst und deinen Wunsch vielleicht noch ein paar Jahre nach hinten schiebst. Ich will dir nie im Weg stehen, ich werde nur immer Angst um dich haben, egal wie einfach die Situation zu sein scheint. Er wand den Kopf, vergrub das Gesicht in ihren nassen Haaren. Ich werde nie müde dir zu sagen, dass ich von heute an auf dich aufpasse, das beinhalt auch selbstzerstörerische Handlungen, egal in welcher Form. Berauschende Mittel, Alkohol, Drogen, waghalsige Kämpfe, ich will nicht das du dich kaputt machst egal in welcher Form. Ich habe dich als meine einzige Partnerin auserkoren, weil ich mich in deine Augen verliebt habe, weil ich gefühlt habe, dass du voller Leben bist. Ich werde dich nicht einfach in dein Verderben rennen lassen. Es zählt nicht was du bist, sondern wer du bist. Hast du nicht selbst gesagt, dass unsere Ränge egal sind? Du bist so stark und selbstbewusst, dass musst du niemand beweisen, oder wenn du es beweisen willst dann bitte in einem Rahmen der dich nicht tötet, seine Stimme hatte etwas bittendes. Sie war so weich, so sanft und beruhigend, frei von Vorwürfen und voll von der Bitte doch auch an ihn zu denken. Er hatte sie erwählt und er würde alles tun um sie zu behalten. Er war ein Meister darin sich zu verstellen, zu tun was nötig war. Außerdem war sie es wert. Sie hatte ihm mit diesem Schmerz Problem geholfen. Sein Kopf verharrte an ihrem Rücken und er konnte nur hoffen, dass sie aufhörte hinaus zu starren und einfach zu ihm zurückkehrte, zurück in seine Arme. Er sah sie viel lieber Glücklich und verträumt als gedankenverloren und leer.

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Re: Wohnung von Kano - Jama & Forest

Beitrag von Sadako Forest am Do Sep 24, 2015 2:56 pm

Nachdem sie zuende gesprochen hatte kehrte wieder Stille zwischen den beiden ein. Zwar nur für einen kurzen Moment, denn dann erhob sich Ao, meinte das es wohl so sein mag, doch das es gut war das man Wünsche hatte. Forest belächelte das ganze nur etwas. Er begab sie zu ihr und legte ihr seine Hände auf die Schultern, zog sie an sich und lehnte sich etwas gegen sie. Forest seufzte leise bei seiner Berührung, nicht weil sie genervt war und ihn nicht bei sich haben wollte, sondern weil das längst übefällig gewesen war. Sie hatte sich so verloren gefühlt, so alleine, wusste nicht so recht wohin mit ihren Gedanken. Auch wenn er verantwortlich dafür gewesn war, so holte er sie allerdings aus ihrer Zwickmühle heraus. Ao versuchte ihr zu erklären das er nur Angst um sie hatte, besorgt war, nicht wollte das ihr etwas passierte, betonte wiederum das er sie vor alles und jedem beschützen würde, von jeder Gefahr egal in welcher Form. Er wollte nur nicht das ihr etwas passierte, wollte sie nicht blind in wilde Kämpfe lassen. Vielleicht war es genau das, was ihre Miene wieder etwas aufhellen lies. Jemand der sie in Zukunft etwas zügeln würde, ihrem temperament einhalt gebot, noch vor ein paar Stunden hätte sie nie gedacht das es so jemanden überhaupts geben könnte. Doch Ao schaffte es sie zu überzeugen, sie würde nichts überstürzen, doch an diesen Traum würde sie weiter festhalten, würrde sich daran weiter Motivieren, stärker werden bis ihre Zeit gekommen ist. Dann würde sie sich von niemanden aufhalten lassen. Sie lachte leise als er ihre eigenen Worte erwähnte, spürte wie sich sein Kopf in ihre Haare vergrub, wie sich seine Arme um ihren Körper schlangen und sie an sich zog. [color=royalblue][Ja das habe ich gesagt.... aber ich muss es tun. Nicht heute, morgen oder in ein paar Monaten. Aber irgendwann wird es soweit sein, dann muss ich es beweisen. Mir selbst, niemanden sonst. Davor werde ich keine Ruhe finden./color] Forest war gut in dem was sie Tat, doch war sie nie zurieden, sie war perfektionistisch was den Waffenkampf anging, was für viele perfekt war, war für sie nur der Grund eines tiefen Brunnens den sie hinaufklettern wollte. Die blondhaarige seufzte leise, legte ihre Arme auf die von Aos, wand sich in seinem Griff sodass sie sich einmal drehte und ihn nun ansah. Sie lachte leise als sie erkannte das sich ihre Haare in seinem Gesicht verfangen hatten, vorsichtig befreite sie ihm von ihren langen blonden Haaren, sah ihn nun schon wieder etwas freundlicher an als zuvor. Ich weiß du sorgst dich um mich und willst das beste. Nur, es wird sehr schwer werden mich vor allem und jedem zu beschützen, du weißt wie stürmisch ich bin, ich schrecke nicht zurück mich in irgendetwas zu stürzen ohne zu wissen was mich erwartet, ich fange oft streit an, mache waghalsige Manöver zu Luft und in der Wüste. Ich bin am Tag total unberechenbar - du wirst kaum eine Minute haben in der du dich nicht sorgen wirst. Ich will das auch nicht unbedingt, aber ich werde mich auch nicht ändern, also... drücke vielleicht mal ein oder beide Augen zu wenn ich irgendetwas mache, was in deinen Augen schon wieder gefährlich ist. ich bin da etwas anders und will nicht das man mir bei jeder Kleinigkeit dazwischen funkt. Ihre Augen suchten die seinen, lächelte den jungen Mann aufmunternd an. Du kannst dir für die nächste Zeit, für die nächsten Jahre sicher sein das ich nicht in Richtung Chigiri abhauen werde. Versprach sie ihm, wirkte jedoch noch nicht so ganz zufrieden. Aber du hast dir mit mir jemanden ausgesucht der sich einfach Hals über Kopf in jeden Kampf stürzt und gefährliche Sachen macht. Nachdenklich sah sie ihn an, biss auf ihrer Unterlippe herum. Wir sollten etwas vereinbaren damit du weißt wann ich etwas nicht so ernst meine - doch ab wann ich übertreibe und Gefahr laufe mich ernsthaft zu verletzen. Bot sie ihm an. Sie hoffte er würde verstehen was genau sie meinte. Ich weiß nicht genau wie ich es erklären soll... aber... ich bin immernoch ich und ich könnte nicht mehr ich sein wenn ich daran denken muss ob meine nächste Aktion dir Kopfschmerzen bereitet oder nicht, ob du ganz Chikyû in Schutt und Asche legen würdest um mir zu helfen. Verstehst du? So wie er sie darum bat nicht in absehbarer Zeit nach Chigiri zu gehen, so bat sie ihn nun ihr nicht zu sehr zu helfen ohne sie komplett einzuschränken.

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Re: Wohnung von Kano - Jama & Forest

Beitrag von Ota Ao am Do Sep 24, 2015 4:33 pm

Immerhin versuchte sie nicht wieder von ihm los zu kommen. Sie blieb sitzen und klang nun ein wenig vernünftiger. Wenn sie irgendwann kämpfen wollte, konnte er das verschmerzen. Aber nicht heute oder morgen. Solange keine Gefahr bestand wollte er sie bei sich haben und einmal in seinem Leben ein Egoist sein. Ihre Arme fanden seine und sie drehte sich um, warf ihm das halbe haar durch sein Gesicht. Er versuchte die blonde Mähne mit einem leichten Schütteln zu vertreiben, doch Forest musste ihm helfen und strich ihr Haar von seinem Kopf. Sie versuchte ihm klar zu machen, dass sie von Natur aus Problem anzog, oder so etwas ähnliches eben.  Er wollte gar nicht versuchen sie einzusperren, sie zu behindern, oder ihr im weg zu stehen. Er wollte nur da sein, wenn sie nach ihm rief. Irgendwie verstand sie ihn ein wenig falsch, vielleicht hatte er sich einfach ungeschickt ausgedrückt. Er blickte sie noch kurz an, ließ sie dann los und brachte sich wieder in eine angenehme Position. Seine Hand strich ihr durch das eher er milde lächelte. Keine Sorgen ich werde dir nicht im Weg stehen. Er tippte ihr leicht gegen die Stirn. Ich habe doch gesagt, ich bin da wenn du mich rufst, versuchte er sie zu erinnern. Ich werde dich nicht davon abhalten zu kämpfen, ich werde dich nur fragen ob du dir sicher bist, vielleicht versuchen es anders zu lösen, wenn es geht. Einfach ein wenig friedvoller damit umgehen. Er warf sich das Haar kunstvoll zurück und hielt ihr die gesunde Hand hin. Wenn du nicht willst, dass ich da bin, zeige ich mich nicht. Wenn du mich rufst, dann komme ich zu dir. Ist das ein Lösung? Es war die einzige Lösung, die er anbieten konnte. Ihr Schatten sein, sie still begleiten. Vielleicht nicht alle Schatten dieses Dorfes, aber ein einziger, nuschelte er vor sich hin, griff dann ihre Hand und zog sie auf die Beine. Wollen wir jetzt versuchen uns einen ruhigen Abend zu machen? Bot er an und zog sie in seine Arme. Er wollte nicht  weiter über Probleme reden. Ich werde deine Wünsche respektieren und deinen Freiraum auch. Du brauchst keine Angst davor zu haben, dass ich dir deinen Freiraum nehme. Mein Ziel ist es dich glücklich zu machen und dich  lange im Leben zu halten. Einschränken gehört einfach nicht dazu. Das liegt nicht in meiner Natur Forest. Egal ob sie borden ging, egal ob sie durch die Lüfte flog, er würde sie nicht davon abhalten. Er würde sie nur fangen, wenn sie fiel, würde sie halten, wenn sie stolperte und ihr immer eine Schulter zum weinen sein, einfach da sein, wenn er gebraucht wurde. Ich werde nur den Leuten wehtun, die dir böses wollen. Ich bin keine hysterische Mutter, nur ein Sorgenvoller Partner. Keine Angst, ich werde nicht überreagieren. Mach dir keine Gedanken um meine Sorgen ja? Er zog sie eng an sich, strich ihr über den Rücken. Sie sollte nicht über ihn nachdenken, sollte nicht überlegen, ob er sich Sorgen machte. Es reichte wenn er sich sorgen um sie machte. Er würde es hinbekommen sie zu schützen und ihr dabei nicht im Weg zu stehen. Du bist du und genau deswegen bist du meine Freundin. Es war ungewohnt so etwas zu sagen, jemanden als seine Freundin auszugeben. Doch er würde zu ihr stehen, egal mit wem sie sich anlegt. Er wäre da, wäre immer da. Ein Wort und sie wären beieinander, ein Wort und er würde Chikyu in Schutt und Asche legen, ihr nach Chigiri folgen, alles hinter sich lassen. Sein neues Leben war auch ihr Leben. Es war ihr gemeinsamer Abschnitt im Leben, den er am liebsten nie beenden würde. Sacht strich er immer wieder ihren Rücken hinauf und hinab. Er wollte einfach nur bei ihr sein, friedliche Momente mit ihr verbringen.  Langsam wurde es anstrengend zu stehen, sie zu halten. Er ließ sie los, machte ein paar Schritte durch den Raum und sah sich um. Sein Blick fand einen weiteren Berg von Kissen auf ihrem Bett und er zog sie sacht mit sich mit. Können wir uns ein wenig ausruhen? fragte er und ließ sich kurz darauf schon auf die Kante ihres Betts fallen. Ao fühlte sich erschöpft von dem was passiert war. Erschöpft von der Hitze des Tages, seinen Gefühlen zu ihr und seinen Wunden. Ein viel zu langer Tag, einige viel zu große Themen. Es gab so viel das er begreifen und verarbeiten musste.  Er wünschte sich einfach einen Moment der ruhe, sich wieder mit ihr hin zu legen und über etwas zu reden, das ihre Gemüter nicht an den Rand eines Streites trieb. Einfach nur daliegen, ihr sagen wie schön sie war und sie ansehen. Sein Blick verklärte sich, wurde verträumt als er wieder begann sie länger anzusehen. Er liebte diese wunderschönen blauen Augen einfach zu sehr.

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Re: Wohnung von Kano - Jama & Forest

Beitrag von Sadako Forest am Do Sep 24, 2015 5:39 pm

Also Ao ihr gegen die Stirn tippte kniff sie ihr Augen leicht zusammen, führte ihre Hand zu dem Punkt an ihrer Stirn an dem er sie berührt hatte und duckte sich spielerisch etwas weg von ihm. Damit kann ich Leben Ao-kun. Sie grinste ihn schräg an, stellte sich wieder aufrecht hin. Ich muss zugeben ich wusste die ganze Zeit nicht so wirklich wie ich damit umgehen sollte - also das mich jemand beschützen will. Ich war immer auf mich alleine gestellt, aber ich bin froh das wir uns jetzt einig sind und ich weiß wie ich damit umgehen kann. Leicht verlegen kratzte sie sich an ihrer Wange, ja sie fühlte sich jetzt schon um einiges besser. Forest hatte sich von seinem Bescützerinstinkt nicht bedrängt gefühlt, doch war es einfach etwas was sie verunsichert hatte. Ich werde mir keine Gedanken mehr darum machen, versprochen, ich lasse alles auf mich zukommen und mach mich nicht mehr verrückt. Wiederum musste sie feststellen was für ein großer Troll sie doch im Bezug auf Gefühle war. Der Gedanke daran einen Freund zu haben wurde ihr immer angenehmer, langsam gewöhnte sie sich an den Gedanken, wenn sie auch leicht rot wurde als Ao sie das erste mal bewusst seine Freundin nannte. Ja sie konnte sich so langsam wirklich daran gewöhnen, es war ihr immer unwahrscheinlicher das es mit Ao keine Zukunft geben würde. Der neue Abschnitt den sie in der Wüste erwähnt hatte war sehr turbulent für beide gewesen, aber so war das wohl wenn man das erste mal in eine Beziehung stolperte. Forest spürte wie es Ao zu ihrem Bett hinzog, er hatte noch mehr von dem Tag abbekommen wie sie, also lies sie sich ohne zu zögern mit zu ihrem Bett ziehen. Während sich der dunkelhaarige auf die Bettkante fallen lies, krabbelte die blonde über die Matratze, ihre Arme verschwanden in dem Berg aus Kissen, warf die schön sortierten Kissen durcheinander, stapelte sie auf der einen Seite, errichtete eine Kuschel-Ecke vom feinsten. Kurz schmiss sie sich gegen die Kissen um zu prüfen das man auch bequem liegen konnte, das es Ao auch bequem hatte vor allem wegen seiner Schulter. Als sie zufrieden war mit der kleinen Burg, kroch sie zurück zu Ao und tippte ihm gegen die Schulter. Wenn du willst kannst du hier schlafen, so erschöpft wie du allerdings bist würde ich dich jetzt auch nicht mehr alleine nachhause schicken. Das sie dabei bereits selbst tiefe Augenringe hatte, ignorierte sie gekonnt. Forest suchte nach seinem gesunden Arm, zog ihn leicht zu sich zurück in die Kissen, je nachdem wie er mitkommen würde, würde sie sich zunäachst an ihn lehnen, ihn drücken und dann fürs erste schweigen. Sie wollte sich selbst einen Moment ausruhen. Dieses ständige auf und ab machte sie noch fertiger als eine harte Trainingseinheit. Gerade als sie es sich gemütlich gemacht hatte entfuhr ihr auch schon ein Gähnen. Verwundert rieb sie sich die Augen, überlegte was sie neben den Strapazen - noch so müde gemacht hatte. Oh - mir fällt da noch etwas mehr oder minder wichtiges ein was du wissen solltest. Sie drehte ihren Kopf und blickte Ao in seine blauen Augen. Die Ärzte sind recht ratlos was das angeht, aber ich reagiere auf jegliche Sachen die berauschend, betäubend, alkoholisierend oder aufputschend wirken sehr extrem. Bei einer Tasse Kaffee zum Beispiel. Andere brauchen das um am morgen in die Gänge zu kommen, ich könnte nach einem Schluck Berge versetzen, eine Woche lang wach bleiben ohne zu schlafen. Alkohol gibt mir meistens schon beim riechen den Rest und ich lieg lallend in der Ecke. Mir ist es auch schon passiert das ich mir am morgen anstatt einen Früchtetee, einen Beruhigungstee gemacht habe und mitten auf der Straße eingeschlafen bin. Sie lachte kurz. Das war lustig. Oooohh- Als wie wenn ihr gerade ein Licht aufgegangen war, legte sie ihre Faust in ihre Handfläche, als würde sie eine Idee in ihrem Kopf abstempeln. Vielleicht bin ich deswegen immer so aufgedreht! Ich liebe Schokolade musst du wissen - und Schokolade macht ja bekanntlich glücklich! Sie snipste mit ihren Finger, verschränkte ihre Arme vor der Brust, nickte sich selbst zustimmend zu. Das muss es sein.

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Re: Wohnung von Kano - Jama & Forest

Beitrag von Ota Ao am Fr Sep 25, 2015 12:20 pm

Er war auch immer auf sich alleine gestellt gewesen. Wenn ihm jemand sagen würde, ab heute hätte er einen Beschützer, dann würde er wohl herzlich lachen, oder eben mürrisch drein blicken. Er konnte sich nicht vorstellen, dass ihn jemand beschütze und so ähnlich war es bei ihr wohl auch gewesen. Vielleicht verstand er sie dadurch nun ein wenig besser, wenn auch nicht komplett. Er würde sie nicht bedrängen und ihr keinen Anlass geben sich wegen dieser Beschützer Sache Sorgen zu machen. Generell würde er ihr keine Sorgen bereite, weder weil er Schmerzen hatte noch wegen sonst etwas. Dass er sich das Bett zum Sitzen ausgesucht hatte war wohl eine Gewohnheit von zu Hause gewesen. Dort saß er auch immer auf seinem Bett, wenn er denn einmal dort war und nicht schlief. Erst als sie über die Matratze kroch wurde ihm bewusst wie weich und nachgiebig ihr Bett war. Seines war spartanisch, so das er schlafen konnte und nur so bequem, wie es sein musste. Pragmatismus und Einfachheit gehören so in sein Leben, wie Blumen in das von Forest. Er genoss den Moment der Ruhe, in welchem sie Kissen sortierte und er einfach nichts tat. Zum ersten Mal an diesem Tag saß er wirklich nur da und entspannte sich, ließ die Welt auf sich wirken, ohne das Forest sie verzerrte. Die Blonde wuselte hinter ihm herum und er saß da in seiner geliehenen Kleidung, ohne auch nur zu Hause Bescheid gesagt zu haben. Nunja seine Familie war ähnliches gewöhnt. Sein Geist döste ein wenig vor sich hin, als sie ihn am Arm zog und etwas vom Schlafen sagte. Ja er würde schlafen, bald, wenn auch nur kurz, musste ja auf sie aufpassen. Er ließ sich zurück ziehen, spürte wie Forest ihn drückte, sich an ihn schmiegte und nahm sie in den Arm, ließ sich auf die Kissen sinken. Er hatte nie in so einem weichen Bett gelegen. Sein Körper entspannte sich unter der wohligen Wärme von Forest und er sah abwesend an die Decke. Die Flutlichter gaben ihm nicht die Möglichkeit eine Uhrzeit zu schätzen, doch sein Körper sagte ihm, dass ein Bett längst überfällig war. Seine Gedanken schweiften wieder zu einer Forest in einem weißen Kleid, als ihre Stimme nach einer friedlichen Stille zu ihr vordrang. Etwas das wichtig war? Seine Augen zuckten beinahe hellwach zu ihr, sahen sie an, nahmen auf was sie da sagte. Das ist praktisch, so bleibst du von solchen Dingen immerhin fort, gähnte er vor sich hin und strich ihr über das blonde Haar. Wenn du das nächste mal einschläfst bin ich da, murmelte er vor sich hin, zu müde zu erwähnen das es sich auf den Tee bezog. Seine Hand wurde träge, er gähnte wieder legte sie einfach um ihre Taille und hielt sie fest. Werde dir Schokolade kaufen, damit du glücklich bleibst, schloss er halblaut und versuchte sie anzusehen ohne zu gähnen. Doch er musste gähnen, streckte sich leicht um die Beine wieder leicht anzuwinkeln. Sein Geist begann schläfrig zu werden, der Tee hatte seinen beruhigende Wirkung wohl nicht verfehlt. Seine Lieder wurden schwerer und schwerer unter dieser Nähe und er wäre wohl weg gedämmert, wenn ihm nicht aufgefallen wäre, dass es noch viel zu hell war. Erst jetzt setzte sein Kopf zusammen, das er hier war, nicht zu Hause und dabei war hier einzuschlafen. Er räusperte sich kurz, sah dann zu Forest die an ihn gekuschelte da lag, sich nach ihrer Erkenntnis wieder entspannte. Uhm Forest-chan fühlst du dich nicht unwohl, wenn ich hier schlafe? Ich meinen ist dir das nicht zu viel? Ihm war es eigentlich zu viel, aber er hatte bis heute ja sogar ein Problem mit Berührungen gehabt um seine Existenz nicht zu gefährden. Ganz langsam wurde er wieder wach, wurde ein wenig unruhig im innersten. Er war so müde gewesen, dass er gar nicht bedacht hatte wie falsch das auf sie wirken konnte. Wenn du willst gehe ich, wenn es dir unangenehm ist auch einfach durchs Fenster. Ich kann den Yutaka morgen zurück bringen und dann kannst du in Ruhe hier schlafen. Ich komme ohne Probleme noch alleine nach Hause. Wahrscheinlich würde er das wirklich hinbekommen, aber er war trotzdem müde. Es war nicht so, dass er keinen Schlaf brauchte, er hatte nur gelernt mit wenig Schlaf zu leben und wenn sie nicht schlafen konnte, nur weil er hier war, dann würde er sofort von hier verschwinden. Mitten in der Nacht durch das Dorf zu schleichen war eine ihm bekannte Sache. Er blickte sie aus wachen blauen Augen an, wenn sein Körper auch deutlich lädiert wirkte. Ao überlegte gar nicht in diesem Bezug nach seinen Vorlieben zu gehen, er wollte sie immerhin nicht bedrängen, auch wenn er unbekleidet vor ihr entlang gelaufen war, so wollte er es doch nicht übertreiben mit der Nähe. Ob sie das als bedrängen sehen würde?

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Re: Wohnung von Kano - Jama & Forest

Beitrag von Sadako Forest am Fr Sep 25, 2015 3:39 pm

Die beiden lagen nun also aneinander gekuschelt in ihrem Bett in einem Meer aus Kissen. Forest hatte sich inzwischen etwas seitlich gelegt, sodass sie ihren Körper an Ao schmiegen konnte, legte ihren Kopf an seine Schulter als er seinen Arm um sie legte und ihre Taille berührte. Ein leichte Schauer lief ihr über den Rücken, doch wollte sie auch nicht das es aufhörte. Das gähnen von ihm steckte sie prompt an, zwischen seinen Sätzen musste sie ebenso gähnen, hielt sich die Hand vor den Mund, kuschelte sich an seine Schulter, hörte seinem Herzschlag zu. Mhn? Schläfrig hob sie ihren Kopf als sie seine Frage hörte, sie musste leise lachen ehe sie antwortete. Das fragst du noch nachdem wir zusammen nackt in einer Dusche standen? Was soll schon passieren... Ihre Stimme trieftenur so von Müdigkeit, sie rieb dabei ihre Wange an seiner Schulter, als wollte sie sich wie in ein Kissen kuscheln. Ihre Augen waren bereits zugefallen als ihr dann doch noch etwas einfiel. Sie wand sich etwas in dem Bett hin und her, tastete mit ihrer Hand an der Wand entlang, suchte anscheinend nach etwas. Als sie gefunden hatte was sie suchte, drückte sie mit ihrer Hand auf einen Schalter und mit einem mal schalteten sich alle Lampen aus. Alle bis auf eine, diese erhallte den Raum nur noch mäßig, strahlte auf eine einzige Blume. Diese letzte Lichtquelle in dem Raum sorgte nicht nur dafür das Forest keinen Panikanfall im Dunkeln bekam, sie beleuchtete ihre Lieblingsblume. Um genauer zu sein handelte es sich dabei um eine Orchidee mit lila bis blassblauen Blüten, die dazu noch mit helleren bis weißen Punkten gespränkelt war. Es war bisher die einzige Blume die sie überhaupts auftreiben konnte, die eine Ansatzweise blaue Farbe in den Blüten trug, deswegen mochte sie sie auch so sehr. Forest gähnte ein weiteres mal ausgiebig, kuschelte sich wieder zurück an Ao, hob allerdings noch ihren Kopf und sah ihn an. Also... du musst nicht gehen... Dabei legte sie ihren Arm sanft über seinen Oberkörper, umfasste mit ihren Fingern den Stoff des Yutaka. Wenn du aber nicht hierbleiben willst zwinge ich dich nicht... oder wenn du wegen deiner Mutter nachhause willst verstehe ich das. Müde und total erschöpft lächelte sie den dunkelhaarigen an, wenn er nicht bleiben wollte oder es ihm mit dem Gedanken nicht gut ging würde sie Ao nicht aufhalten, doch wäre es ihr sehr unwohl wenn er jetzt in seiner Verfassung durch die Straßen laufen würde, weshalb sie ihn noch etwas fester hielt. Die blondhaarige konnte ihre Augen kaum noch offen halten, gähnte ein weiteres mal, musste ihren Kopf jedoch wieder nach unten sinken lassen. Forest konnte sich kaum noch wach halten, zwang sich regelrecht dazu, wollte dieses Gefühl was sie durchströmte nicht schon an den schlaf verlieren. Ihr Herz pochte angenehm in ihrer Brust, unter sich spürte sie die wärme von Ao, seinen Herzschlag, spürte seinen Atem, liebte diesen Geruch in ihrer Nase. Sie fühlte sich so unglaublich wohl und gut aufgehoben - doch ehe sie sich versah war sie auch schon eingeschlafen.

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Re: Wohnung von Kano - Jama & Forest

Beitrag von Ota Ao am Fr Sep 25, 2015 7:29 pm

Eigentlich hatte sie recht und trotzdem hatte er diese Frage stellen müssen. Ihr Wohl war ihm wichtig und vielleicht gab es ja irgendetwas, dass sie davon überzeugte, dass er nicht hier schlafen sollte. Aber es war allem Anschein nach vollkommen in Ordnung. Also ließ er seinen Geist wieder etwas träger werden, versuchte seinen geschundenen Körper zur Erholung zu mahnen. Forest rieb den Kopf an seiner Schulter, nutze ihn als ein Kissen und und es gefiel ihm.Sie war warm, brachte ihm vertrauen entgegen. Nicht jeden würde er über seinen Schlaf wachen lassen. Sein Augen wurden schmal, die Lieder, jetzt da diese Frage geklärt war, wieder etwas schwerer. Die Augen geschlossen merkte er wie es auf einmal Dunkel wurde. Also schlug er sie auf, sah in den Raum, der beinahe nun fast vollkommen dunkel war. Er sah nur noch eine einzelne Blume, die blau im Licht schimmerte.Er besah sich durch den dunklen Raum mit diesem einzigen Lichtfleck. Er schlief immer wenn es dunkel war, oder wenn es taghell war. Licht war ihm egal, er konnte meist schlafen, weil er es eben musste. Nachdem es dunkel war, wand sie sich noch einmal an ihn. Gehen weil seine Mutter ihn vermisste? Er zweifelte ab und an daran, dass sie sich sorgen machte. Wenn er fort war kam er ab und an Tage nicht zurück, blieb verschollen, bis er halbtot in sein Bett fiel und schlief. Er schüttelte den Kopf nur ganz leicht. Nein ich bleibe hier. Sie vermisst mich nicht und ich habe gesagt das ich immer auf dich aufpasse. Also bleibe ich bei dir, solange du mich nicht weg schickst. Sie schickte ihn nicht weg, lächelte ihn noch einen Moment an, ehe ihr Körper an Spannung verlor und sie in das Reich der Träume abdriftete. Er blieb noch einen Moment im Bett liegen, starrte zu der Blume und sah sich um, so gut es eben ging. Ihr Kopf lag auf seiner Brust, er spürte es bei jedem Atemzug. Eigentlich schlief man in Yutakas nicht oder? Aber er war zu müde um sich etwas anders zum anziehen zu suchen und außerdem würde er Forest wecken. Also schloss er die Augen, lauschte ihrem Atem an seiner Brust. Seine Hand war noch immer um sie gelegt, drückte sie sacht zu sich. Obwohl er sich müde fühlte, schlafen wollte hielt ihn sein Geist wach. Er kannte diesen Ort nicht, kannte seine Geräusche nicht und horchte auf das Haus, Stimmen von Draußen und das sirren der Lampe. Er in einer fremden Wohnung, neben einer Frau die er ewig beschützen würde. Die einzige und erste Frau die er lieben würde, für die er alles tun würde. Kann ich sie ewig lieben, ewig Beschützen? Ich werde es sehen und mein bestes geben um sie glücklich zu machen. Sie ist hübsch, zielstrebig und ich liebe ihre blauen Augen. Sie hat mich sofort aus der Reserve gelockt, mich beinahe geköpft und sie berührt mich. Wenn sie in den Gewändern meiner Mutter steckte Mutter – Vater. Sein Kopf schuf ein Bild seines Vaters, ein Bild der beiden zusammen und wie sie ihn an den Händen hielten. Er erinnerte sich nur noch so schwach an früher, erinnerte sich nur an die tiefe Trauer der letzten Jahre. Er war alleine gewesen, stark für seine lieben. Er wollte nicht mehr alleine sein, jetzt wo es ihm wieder weh tat wollte er nie wieder alleine sein. Forest-chan raunte er in sich, hob den lädierten Arm und fand eine Hand die auf seiner Brust lag. Er hielt sie fest, nahm die Wärme in sich auf und spürte wie seine Lieder flackerte. Kurz sah er noch einmal zu ihrer Blume, ihrer liebsten Blume wie er schätze. Es war ein beruhigendes Blau, ein wenig Violett und er sah die weißen Punkte. Licht in der Finsternis. Diese Blume sagte alles aus, was er in diesem Moment fühlte. Heimat, Licht in einem dunklen Leben, Wärme und Nähe. Man konnte immer wieder Licht im Leben finden. Sein Licht, sein Leben – es ergab wieder einen Sinn aufzustehen und etwas zu tun, dass er nicht mochte. Danke Forest-chan träum schön,nuschelte Ao leise und mit schwerer Stimme. Er strich ihr kurz durch das Haar, hielt sie dann wieder fest und ließ sich in die Kissen sinken. Irgendwann hörte die Flut von Bildern des heutigen Tages auf. Es wurde ruhiger in seinem Kopf, friedlicher und stiller. Ruhe hatte er sich heute so sehr gewünscht. Jetzt fand er sie allmählich, fand allmählich sich und schlief dann langsam ein.

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Re: Wohnung von Kano - Jama & Forest

Beitrag von Sadako Forest am Fr Sep 25, 2015 8:11 pm

Stunden später - der nächste Morgen


Forest schlief wie ein Stein, träumte nicht und als sie ihre Augen öffnete fühlte sie sich als hätte sie überhaupts nicht geschlafen. Sie fühlte sich nicht müde, doch ihr Körper signalisierte ihr deutlich das er eigentlich noch etwas Zeit brauchte. Die blondhaarige spitzte ihre Ohren, irgendetwas hatte sie geweckt, nur was? Ihr Blick huschte durch den Raum, sie sah nichts ungewöhnliches, draußen war es bereits hell, das Licht durchflutete ihr Zimmer, wie spät es wohl war? Als sie ihre Hand heben wollte merkte sie das sie etwas festhielt und hob ihren Kopf leicht an, bemerkte eine Hand die ihre umschlossen hatte. Schläfrig wie sie war realisierte sie nicht genau warum und wieso, bemerkte nur langsam das jemand schräg unter ihr lag. Mhn? Ein unheimlich gutaussehnder junger Mann hielt sie in seinen Armen, innerlich musste sie lachen, das konnte doch nur ein Traum sein, also legte sie ihren Kopf zurück auf seinen Brustkorb, wollte wieder einschlafen um in der Realität wieder aufzuwachen. Doch passierte nichts weiter,sie lag weiterhin da, auf einem Mann der nur ihren Träumen enstprungen sein konnte. Forest blinzelte den Schlaf aus ihren Augen - Stimmt ja ich habe ja... einen Freund. Sofort fiel ihr alles wieder ein was an diesem gestrigen Traumtag passiert war - und sie war sehr froh das es sich doch nicht um einen Traum handelte. Ein lächeln bildete sich auf ihren Lippen und bevor sie versuchte sich aus seinen Armen zu lösen, kuschelte sie sich noch ein letztes mal an ihn. Eigentlich wollte sie nicht aufstehen, eigentlich wollte sie seine Seite nicht verlassen. doch in Verdacht was sie geweckt haben könnte grub sich langsam nach vorne. Vorsichtig löste sie sich von ihm, wollte ihn nicht wecken, doch war sie sich ziemlich sicher das sie es sowieso nicht schaffen würde. Ao war wahrscheinlich selbst im Schlaf noch aufmerksamer als sie im wachen Zustand. Trotzdem versuchte sie es, richtete sich auf, zuckte allerdings leicht zusammen als sie ihren Oberkörper aufrichten wollte. Ihre Magengegend tat unheimlich weh, sie brauchte einen Moment bis sie auch wieder wusste woher. Gestern hatte sie sich mit Ao geschlagen, naja eher einmal Geschlagen. Sie hatte den ganzen Abend nichts weiter davon gemerkt, vermutlich weil ihr Körper sämtliche Gefühle durchleben musste und die Schmerzen einfach verdrängt hatte. Jetzt wo sie eine Nacht ruhe hatte und sich ihr Körper wieder ordnen konnte, spürte sie auch die Verletzung wieder. Vermutlich hatte sie einen großen blauen Fleck und ihre Muskeln waren einfach überreizt, doch etwas ernstes schien es nicht zu sein. Sie biss die Zähne zusammen und ruschte langsam und vorsichtig über das Fußende von der Matratze. Als sie festen Boden unter ihren Füßen spürte stand sie auf, musste gähnen und streckte ihre Arme vor sich aus um nun ganz wach zu werden. Langsam ging sie zu ihrem Laptop, klappte diesen auf und drückte eine Taste damit der Bildschirm anging. Ihr Verdacht bestätigte sich als sie eine kleine Lampe leuchten sah die ihr Signalisierte das sie eine Nachricht erhalten hatte, vermutlich ein Auftrag über ihre heutige Arbeit. Forest seufzte leise, blickte seitlich in ihren Wandspiegel, musste ein lachen unterdrücken als sie sich in dem Spiegel vor dem Schreibtisch stehen sah. Der Yutaka war verruscht, lag ihr total schräg am Körper und ihre Haare standen in sämtliche Richtungen ab. Der graus jeder Frau mit Naturlocken. Außerdem hatte sie noch ein paar Schlaffalten an der Wange. Mit einem Tastendruck öffnete sie die Nachricht auf ihrem Laptop und überflog diese kurz. Ihre Augen weiteten sich mit jedem Wort das sie laß, doch das nicht unbedingt vor freude, nein - eher war sie leicht wütend. Eeeeehhhh?! Sie fluchte leise, stützte sich mit ihren Armen von ihrem Schreibtisch ab und lies den Kopf hängen. Da fing der Tag ja gut an.

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