Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


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Zukunftsmusik [Forest & Ao]

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Zukunftsmusik [Forest & Ao]

Beitrag von Ota Ao am So Okt 04, 2015 2:26 pm

Wer das Haus der Ota's sieht wird sich wohl fragen in welchen Goldtopf sie gefallen sind. Man sieht sich hier mit einem Haus konfrontiert das sich über drei Etagen erstreckt und einen Garten mit einem große Gewächshaus besitzt. Das Erdgeschoss wird von einem großen Wohn-Essbereich eingenommen, der an eine offene Küche grenzt. Neben einem kurzen Flur und Treppe findet man hier noch ein kleines Bad. Im Ersten Obergschoss befinden sich die drei Zimmer der Kinder, sowei ein Mittelgroßes Bad und Flur mit Treppe hinauf. Das Schlafzimmer von Forsest und Ao liegt direkt unter dem Dach. Ihre Ebene besitzt das größte Bad, sowie die Arbeitszimmer der beiden Shinobi.


Zuletzt von Ota Ao am So Okt 04, 2015 3:50 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet

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Re: Zukunftsmusik [Forest & Ao]

Beitrag von Ota Ao am So Okt 04, 2015 2:31 pm

Der Schwarzhaarige hatte die blauen Irden geschlossen und hörte dem rascheln der Pflanzen zu. Wie an vielen Tagen seitdem er hier wohnte und seitdem er das Gewächshaus gebaut hatte, lag er unter dem schattigen Grün der vielen tropischen Pflanzen die in Chikyû kaum zu finden waren. Diese Idee war super gewesen, ein Hochzeitsgeschenk auf das er wirklich stolz sein konnte. Das Rascheln im Grün wurde einmal mehr einmal weniger lauter und leiser, während Schritte um ihn herum schwirrten. Shigeru war ein braver Junge, hoch gewachsen und mit seinen neun Jahren so pflichtbewusst wie Ao es immer gewesen war. Auch wenn die Jahre ihn etwas nachlässiger hatten werden lassen, so sah er in diesem blonden Kind doch immer sich im Alter von neun. Shigeru zeichnete sich jedoch durch etwas aus, das Ao in diesen Jahren selten gehabt hatte, er lächelte, er freute sich und er teilte die Liebe seiner Mutter zu Pflanzen. Wenn er auch sonst so sehr nach seinem Vater kam, wies er kaum eine Affinität zu der brachialen Körperkraft auf, die Ao heute mehr den jeh besaß. Die Jahre hatten ihn breiter werden lassen, muskulöser und grimmiger den jeh. Auch nachdem er das Leben für sich entdeckt hatte, was nur durch Forest möglich gewesen war, hatte sie wenig an ihm geändert. Er war noch immer ruhig, beherrscht und darauf bedachte sie zu schützen, sie auf Händen zu tragen. Die Schwärmerei der Jugend war einem tief verwurzeltem Gefühl von Liebe gewichen, eine Liebe die er in neun Jahren Ehe nie in Frage gestellt hatte. Drei wunderbare Kinder, ein Haus vom Kage selbst bezahlt und seine Ernennung zum Special-Jônin waren alles was die Welt der beiden wirklich bewegt hatte. Als würde er auf Wolken laufen schlich Shigeru wieder an ihm vorbei, wollte seinen Vater nicht stören, der erst seit kurzem wieder aus dem Krankenhaus heraus war. Entgegen aller Mühe war es ihm immer noch nicht möglich spitze Gegenstände und Waffen aller Art zu meiden. So hatte er sich vor kurzem erst wieder in einem Kampf schwer verletzen lassen und für einen Monat sein Leben im Krankenhaus verbracht, wo Forest ihn regelmäßig besucht hatte und Akako ihn behandelt hatte. Seit zwei Tagen war er wieder hier, noch immer krankgeschrieben wenn auch wieder fit und entspannte, wenn man es ihm den gönnte. Neben das leise umherwandern von Shigeru hatte sich ein anders Geräusch geschlichen und würde ihm der Shura nicht im Blut stecken, hätte er es wohl nicht gehört. Schnelle kleine Schritte stürzten auf ihn zu und als seine Augen sich öffneten warf Yukiteru sich mit voller Kraft auf seine Brust. Gerade so gelang es ihm den kleinen davon abzuhalten. Er hielt ihn in die Luft als wäre er Fliegengewicht und besah sich seinen zappelnden Jüngsten. Ehhhhhh papaaaaaa lass mich, murrte dieser sofort, strampelte und schlug mit den kurzen Armen um sich. Yukiteru war der einzige, welcher die gleichen dunkeln Haare wie Dady hatte. Dabei sollte man meinen Blond wäre eine rezessive Farbe, aber bei Forest lag sie wohl sehr dominant in den Genen. Dafür schimmerte bei Yukiteru auch ab und an etwas blaues hindurch, meist waren sie jedoch schwarz und seine blauen Augen aufgeweckt und fröhlich. Der Jung schien ihm unglaublich klug für sein Alter und er musste es wissen, er hatte schon zwei Kinder groß gezogen. Wenn er nicht so am Schreien war schien er wirklich klug, aber jetzt in diesem Moment hörte er nicht auf um sich zu schlagen, bis Ao sich in seiner Liege aufsetzte und den Kleinen auf seine Beine setzte. Ihr seid ja schon zurück Haru, sagte er gewandt an seinen kleinen Bruder er mit einem breiten Grinsen hinter ihm stand. Gomen Gomen er fand meine Bücher nicht lange interessant und wollte dann meine Schokolade plündern. Unter dem strengen Blick Aos fügte er rasch hinzu,Nein er hat nichts süßes bekommen. Schokolade tönte der Kleine auf seinem Schoß und Ao zerzauste ihm das Haar was ihm ein lautes Ihhhh neien Papa einbrachte. Shigeru, der aufgehört hatte die Pflanzen zu schneiden als sein Onkel herein gekommen war, drückte diesen nun zu Begrüßung. Ich hole uns Tee, Mama kommt bestimmt auch gleich mit Miroko zurück verkündete er und eilte davon um im Haus zu verschwinden. Ganz wie du Oni-san Du hast es ja auch nie hinbekommen sondern bei Mutter am Rock gehangen, lachte Ao und sah seinen Bruder schief an. Hai hai, ich hab etwas gebraucht gab dieser zu, lächelte ein breites strahlendes Lächeln und kratze sich am Hinterkopf. Nach dem Training mit Forest vor einigen Jahren war er aufgeblüht, hatte sich Mühe gegeben, der Schokolade aber nie abgeschworen. Heute war der 26 jährige ein Ass im Genjutsu, überflügelte viele der Shinobi in Chikyû auf diesem Gebiet. Mit einem Team wie Asagar es damals versprochen hatte und ein wenig außerhalb des Dorfes war Haru zu einem Mann geworden, auch wenn sein Gesicht mit 26 noch immer jung und weich aussah, vor allem neben dem von Ao. Heute war dieser wie sein Bruder Special-Jônin bildete nur im Genjutsu aus und sortierte Talente aus um sie zu schulen und zu erziehen. Auch körperlich hatte sich einiges getan. Er war breiter geworden, trainierte, reichte jedoch noch immer nicht an Ao heran, die Schokolade würde ihm dies immer verwehren. Ich will Schokolade Papa, quengelte Yukiteru in seinem Schoß und sah seinen Vater mit großen Kulleruagen an.Schokolade fragte er mit beinahe herzzerreißend süßer Stimme und Ao gab sich geschlagen. Er hob den Jungen auf seine Schultern und stand auf. Bleibst du zum Essen? Natürlich, du konntest schon immer gut kochen sogar besser als Mum, tönte Haru sofort und die beiden gingen mit Yukiteru im Gepäck zurück in die Wohnung. Der Wohnbereich schloss direkt an eine große Küche. Ihre Größe war jedoch mehr der Wunsch Aos gewesen, als der von Forest. Shigeru hatte bereits Tee auf dem Wohnzimmertisch gestellt und Ao drapierte Yukiteru neben seinem Bruder und sah zu wie Haru sich neben die beiden fallen ließ. Ahhh ihr seid echt um diese große Wohnung zu beneiden, seufzte der Blonde. Wenn Asgar unsere Wohnung auch einmal zerstört hätte. Ich bin auch froh das er Okâ-sans Wohnung kaputt gemacht hate, sonst müssten wir uns noch die Zimmer teilen und ich brauche Platz für meine Waffen! Ja seine Waffen. Ao fuhr sich durch das dunkle Haar, schüttelte den Kopf und verschwand im Bereich der Küche. Shiergu hatte nicht nur ihre liebe zu Blumen geerbt sondern auch ihren Wahn für Waffen. Jedes Jahr zum Geburtstag gab es als für beide neu Klingen, Bücher oder eben Pflanzen. Das Shigeru eine ganze Sammlung in Regalen hatte und das obwohl er grade einmal in der Akademie war, verwunderte da also kaum. Die stimmen im Wohnzimmer wurden ein wenig leiser, als er begann Töpfe hervor zu holen und in der Büchersammlung, welche er vor Jahren von Forste Mutter abgeschrieben hatte, zu wühlen. Was konnte man an so einem Tag besser machen als Makrelen? Mit einem kontinuierlichen klappern schob er Töpfe umher und begann divers Lebensmittel vorzubereiten, immerhin würde seine liebste den Einkaufen mitbringen und das einzige Kind das seine Leidenschaft für den Nahkampf geerbt hatte Miroko.

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Re: Zukunftsmusik [Forest & Ao]

Beitrag von Sadako Forest am So Okt 04, 2015 4:45 pm

Die beiden Frauen der Familie Ota schlenderten gemütlich durch die Straßen, hatten bereits alle Einkäufe erledigt und waren auf dem Weg zurück nach Hause. Forest hatte beide Arme voll mit Einkaufstüten, trug sie mit Leichtigkeit auch wenn es immer so aussah als würde sich die kleine Frau immer selbst begraben. Neben ihr lief ihre einzige Tochter Miroko, blaue Augen wie ihre Eltern, ebenso blondes Haar wie ihre Mutter, mit dem unterschied das dass Mädchen glatte Haare besaß und nicht so welliges Haar wie ihre Mutter. Stolz trug die 7-jährige eine Tüte in den Armen, sorgsam achtete sie darauf nur nichts zu verlieren oder die Einkäufe fallen zu lassen. Egal was Ao und Forest zu ihr sagten, sie wollte immer genau das tun was ihre Eltern machten, wenn Forest einen schweren Karton schleppte, wollte sie es ihr gleich tun, wenn Ao trainierte wollte sie mitmachen. Sie war sehr zielstrebig und stur, genauso wie Forest. Doch auch wenn die kleine Dame sehr laut sein konnte und das machen wollte was sie will, so war sie sehr schüchtern, versteckte sich immer hinter ihrer Mutter, war in großen Gruppen eher zurückhaltend und brachte meist ihren Mund nicht auf. Forest schob es immer darauf das sie die mittlere von drei Geschwistern war, stand zwischen den großen Verantwortungsbewussten Bruder und zwischen dem kleinen quängeligen, total aufgedrehten Bruder. Drei Kinder wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten, doch jeder hatte etwas von ihren Eltern, egal ob Haare, Augen - wobei alle drei blaue Augen hatten - Charakter oder Fähigkeiten. Ein total bunter Haufen und ihr ganzer Stolz. Mit einem warmen Blick sah sie zu ihrer Tochter herab, wobei Miroko auch schon wieder knapp 1,25 groß war. Freust du dich auf die Akademie? Mit einem etwas nervösen Blick, aber mit strahlendem Lächeln sah ihre Tochter sie an. Hai! Nicht mehr lange und ich kann Shigeru auf die Nerven gehen! Forest lachte leise, nicht nur das die beiden Einkaufen gewesen waren, nein sie hatten Asgar noch einen Besuch abgestattet und sie für die Akademie für das kommende Schuljahr einschreiben lassen. Immer wenn der Kage sie mit ihren Kindern sah musste er laut lachen und mit dem Kopf schütteln. "Ich kann immernoch nicht glauben das du Mutter bist." Sagte er immer zu ihr. Die blondhaarige grinste ihn da immer nur recht frech an, manchmal kam sie sich wirklich vor wie in einem Traum, mit Anfang 20 hätte sie nie an Kinder gedacht, konnte sich nie als Mutter oder Vorbild vorstellen, erst als sie Ao getroffen hatte hatte sich ihre Denkweise geändert, sie war etwas, nur ein kleines bisschen ruhiger geworden, hatte Verantwortung übernommen, war endlich erwachsen geworden. Ich bin mir sicher ihr werdet viel Spaß haben. Gab sie mit einem grinsen zurück, sah dann am Ende der Straße ihr trautes Heim. Möchtest du schonmal vor laufen? Ihr kleines Mädchen fiel ein paar Schritte hinter Forest zurück, wollte sich bereits jetzt schon wieder vor dem Haufen daheim verstecken. Jetzt sei nicht so schüchtern, Papa ist wieder daheim schon vergessen? Für einen Moment hellte sich die Miene der kleinen auf. Auch wenn sie Forest in vielem ähnlich war, so eiferte sie eher ihrem Vater hinterher, wollte genauso stark und talentiert werden wie er im Nahkampf und Taijutsu. Miroko war auch die gewesen die am öftesten nach ihrem Papa gerufen hatte, während er seine Zeit im Krankenhaus abgesessen hatte. Doch jetzt wo er wieder daheim war, konnte sie sich nicht so wirklich überwinden ihm wieder näher zu kommen, klammerte regelrecht an Forest. Sie war sich sehr sicher das sie sich nach dieser, für Kinder, langen Zeit seiner Abwesenheit, einfach nocht nicht zeigen konnte wie sehr sie sich eigentlich freute das er wieder da war. Für Forest waren die paar Wochen sehr anstrengend gewesen. Drei Kinder, ein Haus, Einkäufe die erledigt werden mussten, Arbeit die sie tun musste damit sie Geld hatten. Shigeru hatte ihr sehr viel geholfen, war oft Einkaufen gewesen, hatte hier und da geputzt und gekocht wenn sie mal wieder später von der Arbeit zurück kam. Außerdem hatte er desöfteren auf seine zwei jüngeren Geschwister aufgepasst, doch wollte sie ihrem ältesten nicht zu viel abdrücken, weshalb sie zum Teil viele schlaflose Nächte hinter sich hatte. Über den Tag war sie für ihre Kinder da gewesen, in der Nacht hatte sie gearbeitet. Asgar hatte sie zudem von ihren Büroarbeiten im Kagebüro entbunden, sodass sie viel von zu Hause aus machen konnte und trotzdem war sie den ersten Abend an dem Ao wieder aus dem Krankenhaus daheim gewesen war, einfach auf dem Sofa mit Yukiteru in den Armen eingeschlafen, war erst wieder gegen Mittag - in ihrem Bett - erwacht. Trotz dieser anstrengenden Wochen war sie ihrem Mann nicht böse, kein negativer Gedanke war ihr einmal in den Kopf geschossen, nichts. Seine Genesung war ihr wichtiger als alles gewesen, wie konnte sie ihm da böse sein wenn sie daran dachte wie schlimm er nach dem ersten Tag ausgesehen hatte? Ein kurzer schmerzhafter Stich durchzog ihre Brust. Wie lange könnte sie das alles noch mitmachen? Ao hatte geschworen sie zu beschützen, sie erinnerte sich schon fast nicht mehr daran wann sie selbst das letzte mal verletzt gewesen war, doch jedes mal zu verkraften wie schlimm sich ihr geliebter verletzte zehrte sehr an ihr - auch wenn es bei weitem nicht mehr so schlimm war wie früher. Mami? Du machst dir wieder Sorgen oder? Die blondhaarige stutzte kurz, seufzte leise und nickte. Keine Sorge, Shigeru ist schon groß und ich bin sehr stark! Wir sind eine große Familie und uns kann nichts aufhalten! Selbstbewusst hob Miroko ihr Haupt, eilte dann plötzlich die letzten Meter bis zu ihrem Haus und öffnete Forest die Tür. Die Jounin konnte einfach nicht anders als erleichtert zu lächeln, sie war sehr froh das sie so starke Kinder hatte, die sie unterstützten wo sie konnten und ihr ein sehr angenehmer Umgang waren - wenn sie da an ein paar andere Kinder dachte. Schnell huschten die beiden Frauen in das Haus. Wir sind wieder da! Ertönte es von ihr und schon war Miroko wieder hinter ihr verschwunden, klammerte sich mit ihrer einen freien Hand in den Stoff ihres Kleides das Forest trug. Ja über die Jahre hatte sie doch etwas gefallen an dem Kleidungsstück gefunden. Sofort steckte Shigeru seinen Kopf von dem Küchenbereich in den Flur. Okaerinasai! Okâ-san, Miroko-chan! Kam seiner Mutter entgegen und nahm ihr sogleich eine der Einkaufstüten aus der Hand. Arigatō Shigeru. Mit einem warmen lächeln begrüßte sie ihren ältesten, der sie von der größe schon beinahe eingeholt hatte. Haru-Ojisan ist auch da, Otô-san ist schon dabei das Essen zu machen. Während sich Miroko bei den Worten ihres großen Bruders nur noch weiter hinter Forest versteckte, musste sie nur breit grinsen. Haru ist auch da? Dann wird das ja heute ein lautes Festessen werden. Komm schon Miroko lass uns den anderen Hallo sagen, dann kannst du Papa gleich erzählen was wir gemacht haben. Sie nahm ihre Tochter bei der Hand und so gingen die drei zurück in die Küche, wo sie Haru neben Yukiteru am Tisch sitzend vorfand und Ao bereits am Herd stand. Mami ist wieder da! Quekte der kleinste fröhlich während Forest die Einkäufe auf dem Tisch abstellte und Miroko ihre kleine Tüte abnahm. Der kleine dunkelhaarige rutschte von seinem Stuhl, kroch unter dem Tisch und stürzte sich seiner Mutter entgegen, die ihn mit Leichtigkeit auffing und hochhob. Bist du aber heute Energiegeladen! Grinste sie Yukiteru an und drückte ihn sogleich fest an sich und stirch ihm durch die Haare um ihn zu begrüßen. Hallo Haru-chan, ich hoffe er hat dir keine Probleme gemacht. Aber ich bin doch immer lieb und brav! Wenn es nicht um Schokolade geht ja. Grinste sie den 4-jährigen an, wo ihr Harus Blick verriet das er mal wieder an seine Schokolade wollte. Jaaaa Schokolade! Trällerte er fröhlich und warf seine kurzen Ärmchen in die Luft. Forest seufzte leise, blickte zu ihrer Tochter die sich immer mehr gegen ihren Rücken drückte. Miroko sag doch auch hallo und geh mal zu Daddy, so kann ich nicht aufräumen wenn ihr alle an mir hängt. Ein leises Hallo. War alles was man von ihr hörte, ehe sie nervös zu ihrem Vater sah, man merkte wie sie innerlich kämpfte. Einerseits wollte sie zu ihm, andererseits konnte sie nicht. Nach ein paar wechselnden Blicken löste sie sich dann plötzlich von ihr, rannte zu ihrem Vater, ergriff ihm um die Hüfte und vergrub ihr Gesicht in seiner Kleidung. Wir... wir waren unterwegs und haben mich in die Akademie einschreiben lassen. Stammelte sie ihrem Vater entgegen, was Forest einfach nur erleichtert aufseufzen lies. Endlich war sie nach mehr als zwei Tagen über ihren Schatten gesprungen. Noch immer mit Yukiteru in einen Arm haltend fing sie an die Tüten auszuräumen und zu sortieren, setzte den kleinen ab als ihr sein gezappelt zu viel wurde, nahm sich ein paar Sachen und trug sie zu Ao herüber. Makrelen hm? Meinte sie mit einem warmen lächeln an ihm gewandt, gab ihm einen Kuss auf die Wange, lehnte kurz ihren Kopf an seine Schulter. Sie war einfach nur froh das er wieder da war, da war ihr es egal wo oft er für sie Makrelen machte. Hauptsache er würde so schnell nicht wieder weg müssen. Die Plficht zwang sie dazu sich von ihrem Mann zu lösen und die Sachen weiter einzuräumen.

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Re: Zukunftsmusik [Forest & Ao]

Beitrag von Ota Ao am So Okt 04, 2015 7:42 pm

Ao trug seine liebste Schürze die nicht einfach nur einen Fisch zeigte, nein sie zeigte eine Makrele. In aller Sorgfalt hatte er sich das Rezept aufgeschlagen, es auf seine speziell zusammen gezimmerte Ablage gestellt und alles vorbereitet. Ein Topf mit Reis war fertig zum Kochen, die Kräuter zum Würzen frisch geschnitten und die Auflaufform für den Fisch war gefettet. Neben Tomaten, Basilikum und Fetakäse in Würfeln fand sich ein Topf mit pürierten Tomaten. Er würde den Fisch mediterran zubereiten, oder wie ihre Mutter das nannte. Sie hatte ihm in den Jahren einfach zu viele Fachwörter entgegen geworfen, sodass er die Dinge einfach nur Gericht Grün, Gelb, Weiß oder sonst was nennte. Heute würde er Rote Makrele machen, eines seiner bestimmt 57 Gerichte mit seinem Lieblingsfisch. Man konnte sagen, dass es Makrele öfters gab, aber immerhin war diese gesund. Mit dem leisen Geräusch der Tür brach die beinahe Idylle. Shigeru, der davor noch von seinem neuen Kunai Trick der Akademie geschwärmt hatte, war sofort bei der Tür um seiner Mutter die Tüte abzunehmen. Er brauchte gar nicht zu rufen wo sie denn waren, denn Shigeru kam bereits mit einer Tüte zurück in die Küche und Lud sie vor Haru auf den Tisch. Schön das ihr wieder da seid, rief er kurz und begann den Ofen sowie einige Herdplatten aufzudrehen. Mäßige Hitze legte sich unter seine Vielzahl von Töpfen, während hinter ihm das treiben losging. Aus seiner kleinen Familie bestehend aus Mutter und Bruder Ota, war ein ganzer Clan von Otas geworden. Mit ihrem ersten Kuss hatte sich sein Leben verändert und diese Zehn Jahre kamen ihm wie ein winziger Hauch seines Lebens vor. Ach er macht nicht mehr Problem als immer, grinste der Blonde und schob dem Vierjähigen die Zunge entgegen, welcher dies erwiderte. Yukiteru wurde wirklich zu einem Haru Kind, wenn die beiden nicht öfters auf ihn aufpassen würde. Sein Blick wand sich gerade nach hinten, als Miroko auf ihn zu gehuscht kam und ihren Kopf in seinem Rücken vergrub. Geschickt stellte er die Töpfe ein wenig runter und griff nach ihrem Kopf um ihr das blonde glatte Haar hinter die Ohren zu streichen. Das ist doch wunderbar Miroko, dann wirst du genau so stark wie Dady ja? Sie nickte ganz leicht, so leicht das man es kaum sah. Ab und an machte er sich ein wenig Sorgen um sie. Shigeru war diszipliniert aber Miroko war beinahe schon ein wenig ängstlich wenn es um Gruppen und Menschen ging. Jetzt schob sich ihr Kopf ein wenig an ihm vorbei und sah ihm dabei zu, wie er etwas in einen Topf warf, während seine Andere immer noch ihr Haar nach hinten Strich. Magst du mir ein wenig helfen Miroko-chan? fragte er lieb und tätschelte ihr den Kopf. Unsicher was sie sagen sollte blickte sie zu ihrer Mutter hinüber, fand sich dort einem bestätigendem lächeln gegenüber.Ok ich nehme den Topf da Ihre Hand deutete auf den mit der Soße und Ao hob sie kurz auf die Arbeitsplatte um ihr die Kontrolle über den größten Topf zu geben. Als gäbe es nichts Wichtigeres als diesen Topf umzurühren machte sie sich an die Arbeit und Ao sah ihr einen kurzen Moment dabei zu. Ihre Augen waren so konzentriert, sie war so fixiert auf dieses umrühren. In jedem seiner Kinder sah er etwas von sich und das waren nicht nur die blauen Augen. Miroko war zielstrebig, aber was sie ausmachte war ihr Interesse an Körperkraft und der Wille an allem zu arbeiten. Sie sah so süß aus, beinahe wie ihre Mutter und doch hatte sie einen Schlag drauf der für ihr Alter fatal war. Während auch seine Hand wieder zu arbeiten begann. Mit einmal schmiegte sich Forest an ihn und ein Lächeln stahl sich auf seine Lippen. Auch nach zehn Jahren Bezihung genoss er ihre Nähe, ihre Wärme und vor allem ihre warmen weichen Lippen. Du hattest jetzt Wochen lang keine Makrele, ich habe mir gedacht du vermisst sie vielleicht ein wenig. Natürlich wussten sie beide was für eine Lüge das war und er konnte nicht anders als zu Lächeln. Seine Hand fand ganz von selbst die ihre, drückte sie sanft. Ich lasse dich jetzt nicht mehr so schnell alleine, versprach er. Beim letzten Mal hatte er es wirklich übertrieben. Aber er konnte es nicht zulassen, dass sie verletzt wurde, nicht auch nur ein bisschen. Vielleicht war er noch immer altmodisch, aber er war zufrieden mit dieser Art auf seine Frau aufzupassen. Sein Arm legte sich um ihre Schulter, drückte sie kurz an sich um ihr einen Kuss auf ihr wildes Haar zu geben. Hinter ihm hatte Shigeru beginnen den Rest zu verstauen und auch Haru half indem er an alles heran reichte, was Shigeru noch nicht erreichen konnte. In wenigen Jahren würde er seine Mutter überragen, aber bis dahin gab es ja noch Onkel Haru. Seine Hand fuhr kurz über ihre Schulter, ehe er sie wieder los lassen musste, damit ihm die Tomate, Käse Masse noch überkochte. Ein schnelles hechten, ehe ihm wieder jemand am Bein klebte. Yukiteru tat dies jedoch nicht so liebevoll wie seine Schwester, er drückte sich einfach zwischen die beiden Erwachsenen und streckte die Hände hinauf. Ich will auch helfen, auch helfen, quickte er und zupfte an der Schürze seines Vaters. Ich hoffe sie haben dir auch so geholfen, schmunzelte er und lud sich den kleinen auf den Arm. Mit einem Kind links und einem Messer rechts, sowie unter der Hilfe von Forest bekam er es hin den Fisch zu filetieren und allem Unrat zu befreien. Die schönen Stücke befanden sich kurz darauf in einer Auflaufform, in welche Miroko ernst die Soße kippte, während Yukiteru Käsestücke und die zweite Masse hinzu gab. Mit Freude bröselte er Basilikumblätter auf den Auflauf und beschwerte sich als Ao diesen in den Ofen schob. Was Shigeru in der Zwischenzeit getan hatte konnte er nicht sagen, war er doch gefangen gewesen zwischen Soßen und Kindern. Yukiteru blieb auf der Ablage sitzen, wackelte so lange mit dem Händen bis Ao ihn hinab ließ und rannte dann wieder voller Eifer davon. Ob Haru ihm sicher keine Schokolade gegeben hatte? Sein Bruder hatte die ganze Zeit am Tisch gesessen und damit begonnen Shigeru alte Geschichten von seinem Vater zu erzählen, Geschichten die meist etwas mit essen, Schokolade und vielen Stofftieren zu tun hatte. Er erzählte von den schönen Ecken in Chikyû und auf Nachfrage des älteren etwas über seine Zeit als Genin. Das er dabei eine absolute Niete gewesen war, verschleierte er gekonnt vor dem ältesten Sohn Aos. Oto-san murmelte hingegen Miroko an seiner Seite, die sich selbst von der Arbeitsflächen geschoben hatte und nun den Kopf wieder an seinem Oberteil vergrub. Da alles im Ofen war ging er in die Knie, verschwand beinahe hinter der Kochinsel und strich ihr über den Kopf. Er konnte sehen das sie etwas bedrückte aber so wirklich wollte sie damit nicht heraus rücken. Komm mal her, ich hab dich so lange nicht mehr umarm. Damit zog er seine einzige Tochter in die Arme. Wenn sie sich nicht traute, dann eben er. Ihr langes Gesicht mochte er nicht und unter seiner Umarmung drückte sie sich eng an ihn, als hätte sie Angst, dass er gehen würde. Bleibst du jetzt wieder hier fragte sie ihn ganz leise damit es auch ja niemand anders mit bekam. Ja ich bleibe jetzt wieder ganz lange hier und passe auf euch alle auf. Sein Besuch im Krankenhaus hatte ihr scheinbar zugesetzt, mehr als er gedacht hatte. Vielleicht sollte er etwas mit ihr machen, sie ein wenig trainieren, einfach für sie da sein. Papa ist immer da und beschützt euch Miroko-chan. Es gab nicht viele wahre Dinge in seinem Leben, aber er würde sie immer beschützen. Seine Familie war sein ein und alles und er hatte eine neue Verantwortung, die ständig wuchs. Er wollte sie alle aufwachsen sehen, wollte sehen wie sie Genin wurde, Chûnin und vielleicht sogar Jônin. Sie sollten alle ihren Weg machen, so wie Forest und er zusammen einen Weg gefunden hatten. Es gab kein Leben mehr ohne diese Drei. Jedes dieser Kinder hatte sie enger aneinander geschweißt, hatte sie Nächte gekostet und vor allem Nerven. Aber dieses Leben war alles was er hatte, war alles was er sich jeh hätte erträumen können. Er wollte nicht mehr ans Meer verschwinden, er wollte hier bleiben, seine Familie beschützen. Miroko vergrub sich noch einen Moment an seiner Schulter, ehe er sie los ließ. Sie streckte die Hand aus und Ao ergriff sie und drückte sie sacht. Nicht vergessen ich bin immer für dich da und genau hier. Er tippte ihr auf die Stelle über dem Herzen und sie sah ihn ein wenig verwirrt an. In meinem Herzen? Ja in deinem herzen. Scheinbar munterte sie das ein wenig auf. Die letzten Wochen mussten wirklich schlimm für sie gewesen sein. Yukiteru nein, dröhnte es auf einmal und das Quicken des Kleinsten war zu hören, dann Schritte. Schokolade, trällerte dieser. Seine Füße schnellten durch den Wohnbereich und er versuchte sich mit der Schokolade zu verstecken, die er seinem Onkel geklaut hatte. Ao richtete sich wieder auf, hielt die Hand seiner Tochter und war gespannt auf das Bild, dass sich ihm bieten würde.

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Re: Zukunftsmusik [Forest & Ao]

Beitrag von Sadako Forest am So Okt 04, 2015 10:36 pm

Die blondhaarige lachte leise. Es gibt nichts was ich mehr hätte vermissen können als das. Schmunzelte sie, wusste dabei das er ihren Sarkasmus verstehen würde. Glücklich drückte sie kurz seine Hand, legte ihren Kopf leicht schief und sah ihn in seine wunderbaren blauen Augen, genoss die kurze Umarmung von ihm, eher er sich wieder dem guten Essen zuwenden musste. Kurz sah sie dabei zu ihrer Tochter, wie sie eifrig den größten Topf umrührte, wobei ihre Augen vor freude glänzten, auch wenn sie so sehr ernst und konzentriert wirkte. Das machst du gut mein Schatz, nur weiter so, dann wird das Essen gleich doppelt so gut schmecken. Ermutigte sie ihre Tochter, ehe sich Yukiteru zwischen sie und Ao drängte. Auch er wollte unbedingt helfen, also nahm Ao ihn auf den Arm, während er mit seiner anderen Hand versuchte den Fisch zu filitieren. Forest ging ihm kurz zur Hand, half ihm den Fisch zu teilen, lies ihn dann jedoch wieder alleine arbeiten. Ihre Mutter hatte sie immer sofort fortgeschickt wenn sie auch nur eine falsche Bewegung in der Küche gemacht hatte, zwar war Ao nicht so wie sie, aber sie wusste wie viel Arbeit das ganze machte und an was man alles denken musste. Über die Jahre hatte sie auch gelernt zu Kochen, doch so etwas ausgefallenes würde sie machen können. Natürlich haben sie das, eifrig wie eh und jeh. Gab sie ihrem Mann noch mit einem lächeln zu verstehen, auch wenn bei ihren Kochaktionen die Küche immer ausgesehen hatte wie nach einem Bombeneinschlag, so hatten ihre Kinder ihr auch beim Essen machen geholfen. Also wand sich die blondhaarige wieder ab, ging zu dem großen Esstisch, von dem bereits alle Einkäufe verschwunden waren, Shigeru und Haru waren ihr etwas zur Hand gegangen. Forest wollte sich gerade dran machen den Tisch zu decken, als Yukiteru bereits wieder an ihr vorbeihuschte. Vermutlich hatte er schon genug geholfen, langweilte sich und wollte, so wie sie ihn kannte, wieder irgendetwas anstellen. Der kleine Junge verschwand unter dem Tisch, Forest dachte sich nichts großartiges dabei und zuckte nur mit ihren Schultern, sah zu Haru der mit Shigeru Geschichten austauschte, konnte sich ein breites grinsen nicht verkneifen als es um seine Geninzeit ging. Als wie wenn es gestern gewesen wäre sah sie den 16-jährigen Haru vor sich, wie er verzweifelt versuchte mit ihr mitzuhalten, ihr keuchend und schwitzend hinter her rannte, während Forest kein erbarmen kannte und ihn immer weiter antrieb. Ihr Training mit ihm war anstrengend und Nervenaufreibend gewesen, doch es hatte sich ausgezahlt. Sie war sehr froh das sie ihrem Schwager in diesen Tagen helfen konnte, das er seinen Traum verfolgen konnte und einer der besten im Genjutsu werden konnte. Auch wenn sie ihm diesen Teil nie lernen konnte, körperlich und geistig hatte sie ihn zur Topform verholfen und war mehr als glücklich den jüngeren der beiden Brüder nun so zu sehen. Die Jounin ging zu einem der Schränke und fing an Geschrirr herauszuholen und den Tisch nach und nach zu decken. Der Essbereich war so groß das die gesamte Familie - Sadako und Ota - mehr als genügend Platz hatten und die meisten Geburstage immer hier gefeiert wurden. Die blondhaarige lächelte in sich hinein, dachte an ihre Eltern und an ihre Schwiegermutter, stolzere Großeltern gab es wohl nicht nochmal auf dieser Welt wie die drei. An manchen Tagen stritten sie sich regelrecht darum wer nun auf des Trio aufpassen durfte. Meistens jedoch war es Rin die gewann, Jama und Kano hatten leider sehr viel zu tun, sie waren inzwischen Botschafter für Chikyû vertraten das Dorf sehr oft außerhalb, rekrutierten verloren gegangene und boten Gefahren für das Dorf die Stirn. Ein berühmt berüchtigtes Duo die beiden Sadakos. Als sich Harus Stimme erhob blickte sie auf, sah etwas fragend durch den Raum ehe sie den kleinen Jungen aus irgend einer Ecke Schokolade! rufen hörte. Für sie hörte es sich so an als wäre er unter dem Tisch, weswegen sie in die Knie ging und erstmal in die Gesichter von Haru und Shigeru sah, die sich ebenso unter den Tisch gebückt hatten. Drei Seiten hatten sie also nun abgesichert und Yukiteru machte sich genau aus der Seite aus dem staub an dem keiner stand. In der Hand mit breitem, triumphalen Grinsen einen Schokoriegel den er wohl Haru abgeluxt hatte. Yu bleib da! Es gibt gleich essen! Schon setzte der ältere dem kleinen nach und eine kleine Jagd startete durch das Wohnzimmer. Soviel zu den Geschitchten des umbezwingbare Haru. - Lässt sich von einem Kleinkind bestehlen. Meinte sie mit einem breiten lächeln und zwinkernden Auge zu ihm, beobachtete ihre beiden Jungs. Musste sich wiederum eingestehen das Yukiteru für sein alter extrem gerissen war. So wie er Haken durch das Zimmer schlug kam ihm sein großer Bruder nur schwer hintierher, der kleine wusste genau wie er vor seinen Geschwistern entkommen konnte. Am Ende jedoch gewann Shigeru, schlang seine Arme um den kleinen Körper seines Bruders und hob ihn hoch als wäre er nichts in seinen Armen. Hilflos zappelte der kleine schwarzhaarige, fing an lautstark zu protestieren. Shigeruuuuu, neeeein, lass mich los! Jammerte er, doch sein großer Bruder lies sich nicht erweichen. Forest seufzte leise und ging den beiden Brüdern entgegen, nahm Shigeru den kleinen ab und sah diesen streng an. Yukiteru, stehlen ist falsch, das weißt du doch. Damit nahm sie ihm den Schokoriegel ab, warf ihn über ihre Schulter Haru zu, wobei ihr jüngling seine Arme Sehnsüchtig nach dem Stück Zucker ausstrteckte. Nicht fair! Nicht fair! Rief er immer wieder, wand sich in dem Griff von seiner Mutter. ES ist nicht fair das du dir vor dem Essen, was dein Vater extra für uns kocht, den Appetit verdirbst. Lehrte sie ihrem Sohn der sie nur mit einem schmollenden Gesicht ansah. Aber Mami.... Kein Aber, wenn du jetzt brav bist bekommst du nach dem Essen noch etwas. Damit schien sie ihn zuüberzeugen, denn seine Miene hellte sich schlagartig wieder auf. Abgemacht! Damit setzte sie ihn in seinen Kinderstuhl und blickte zu ihrem ältesten, ging kurz zu ihm und fuhr ihm durch die Haare, hielt ihm ein kleines Blättchen vor die Nase. Warst du wieder im Gewächshaus? Ja ich hab mir gedacht es war mal wieder höchste Zeit die Pflanzen zu stutzen. Stolz legte sie ihren Arm um den Jungen, drückte ihn an sich. Sie war froh das er so viel tat, obwohl er eigentlich genug damit zu tun hatte für die Akademie zu lernen. Du weißt du musst das nicht tun ja? Mach dir morgen mal einen schönen Tag und geh spielen so wie es für Kinder gehört.Aber Okâ-san... du machst so viel für uns, ich möchte dir nur helfen, außerdem siehst du in letzter Zeit so kaputt aus. Verwundert über seine Beobachtung sah sie den Jungen an. Er hatte recht, in letzter Zeit fühlte sie sich sehr seltsam. Bisher hatte sie es auf den Schlafmangel geschoben, doch obwohl Ao wieder da war ging es ihr nicht wirklich sehr viel besser. Aber gut morgen werde ich etwas spielen gehen wenn du das willst. Grinste er sie an, setzte sich dann zu den anderen beiden an den Tisch. Forest blieb noch einen Moment stehen, besah sich den Tisch ob sie noch etwas vergassen hatte, stellte fest das alles an Ort und stelle war, blickte dann zu Ao und Miroko herüber, die sich ebenso zu dem Tisch begaben. Jetzt mussten sie nur noch warten bis das Essen endgültig fertig war.

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Re: Zukunftsmusik [Forest & Ao]

Beitrag von Ota Ao am Mo Okt 05, 2015 11:21 am

Sie hatte nichts mehr vermisst als seine Makrelen? Ja das war in der Tat ein handfester Grund sich wieder über seien Anwesenheit zu freue. Was zählte seine ganzes ich, sein ganzer stählerner Körper, wenn es leckere Makrele gab. Er würde sich immer für eine Makrele verlassen! Sie waren damals schon sehr vertraut geworden und doch hatte sich an ihrem Umgang etwas geändert. Es gab keine Missverständnisse mehr, jeder wusste wie der andere es meinte und so blieben Konflikte meist fern, wenn die Kinder keine herauf beschworen. An dieser Liebe hatte sich nie etwas geändert und wenn er sie nun auch ganz kannte, hier und da mit sich gehadert hatte wie sie die Welt sah, so war er doch an einem Punkt gekommen, der sie als vollkommen ansah. Das krause Haar, die bösen Blick wenn es etwas nicht so wollte, wie sie seufzte, die Stimme hob und senkte nach Laune, all das kannte er, konnte es immer zuordnen und liebte sie für diese offene Art mehr den jeh. Er musste keine Angst mehr haben einen Rüffel zu bekommen, alles hatte dieses stille Einverständnis der beiden. Man sah es nicht nur an ihrem Umgang miteinander, man sah es daran wie sie ihm half ohne im Weg zu stehen, wie sie wusste wann es Zeit war zu gehen und ihm seinen Platz zum Arbeiten zu lassen. Vielleicht war es in einigen Familie noch immer seltsam das der Mann kochte, doch im Hause Ota stand er oft am Herd, zauberte viel Fisch und ab und an sogar einen Nachtisch für seine Familie. Auch wenn Yukiteru Schokolade liebte, er hatte dies eindeutig von seinem Onkel oder seiner Mutter, aber nicht von Ao selbst. Dafür wusste er wie man diese Schokolade mit Obst und Gemüse ausglich. Wenn Obst nämlich einmal erst geschnitten war fand es bei Yukiteru viel mehr Anklang, als in seiner reinen Form. Das war wohl die Magie des Messers, oder etwas Vergleichbares. Das freut mich, hatte er seiner Liebsten noch gesagt, bevor sie wieder gegangen war und er sich mit den Kindern beschäftigt hatte. Miroko war von den Worten ihrer Mutter motiviert gewesen, rührte wie ein Weltmeister und auch Yuki tat alles, bis zu seinem verschwinden. Als Ao nach dem Gespräch mit seiner Tochter also den Kopf über den Arbeitsbereich reckte er blickte er Forest, HAru und Shigeru mit dem Kopf unter dem Esstisch. Die Größe von diesem war sowieso fragwürdig, zumindest wenn man diese Familie nicht kannte. Aber mit ihren täglichen fünf Köpfen plus weiteren vieren wenn die Familie hier war brauchten sie nun einmal viel Platz. Während sie die Köpfe unter dem Tisch zusammen steckten hörte man nur wie Yu davon rannte, sein Bruder direkt hinterher. Unbezwingbar im Genjutsu ja protestierte der Blonde auf den Vorwurf seiner Schwägerin. Ich kann ja nicht ahnen das euer kleinster schon geschickter ist als wir alle zusammen. Dann lachte er, schlug sich den Kopf an der Tischplatte als er wieder auftauchte, um nur noch Lauter zu lachen. Aua, gut das ich so einen dicken Schädel habe und ihr keinen Marmortisch, murmelte Haru und beobachtete das Spektakel „jung gegen Alt“. Yukiteru sprang umher als gäbe es nichts Heiligeres als seine Schokolade, war flink wie ein Wiesel und äußerst geschickt darin seinem großen Bruder auszuweichen. Sie sollten ihn einfach jetzt schon in die Akademie geben, so flink wie er war würde er bestimmt Rekorde schreiben. Der Gedanke gefiel ihm nicht. Sein Gefühl für Ruhm hatte sich einfach noch immer nicht entwickelt und es würde wohl auch nie wieder kommen. Er war schon froh, dass Forest nicht mehr so waghalsig mit ihrem Sandboard umging und die Kinder noch keine große Begeisterung dafür entwickelt hatten. Das lag wahrscheinlich mehr an ihm und der Angst, dass sie sich verletzten konnten, als an dem mangelndem Interesse. Miroko zog sacht an seiner Hand und er ging mit ihr zu den Anderen, als Forest den Kleinsten gerade über das stehlende belehrte. Wahrscheinlich hatte Haru einfach zu oft die Schokolade mit dem Kleinen geteilt. Ah tut mir Leid Forest, ich sollte ihm wohl weniger davon abgeben. Aber er sieht immer so süß aus wenn er Schokolade möchte, erklärte sich Haru und himmelte den kleinen Jungen beinahe ein wenig an. Ob Yukiteru ihn an seinen eigenen Bruder erinnerte? Es war auf jeden Fall kein Geheimnis, dass er große Augen machten konnten, die wahrlich süß waren und das selbst für den eher rationalen Ao. Gut das du auf deine Mama gehört hast Yukiteru, ich habe nämlich wirklich Nachtisch für euch, der kleine zappelte wieder in seinem Stuhl streckte die Arme empor als würde er so an seinen Nachtisch kommen. Nachtisch, trällerte er fröhlich. Seine Schritte führen Miroko zu ihrem angestammten Platz neben dem ihres Vaters, Haru zu ihrer anderen. Er selbst ging anders um den bereits gedeckten Tisch herum und steuerte seine Liebste an, um ihr die Arme um die Taille zu legen und seinen Kopf an ihr Ohr zu bringen. Fühlst du dich nicht gut Forest-chan, fragte er ganz leise an ihrem Ohr. Nicht nur ihrem ältesten war aufgefallen, dass sie ein wenig erschöpft war sondern auch ihm. Obwohl er offiziell noch am genese war, zählte er nicht zu den Menschen die Blind waren, vor allem nicht wenn es um Forest ging. Er zog sie ein winziges Stück fort, klang ein wenig besorgt als er sie mit sich in die Küche zog. Nicht drängend, aber bestimmend und ein wenig kindisch, weil er wie eine Ente hinter ihr her watschelte, sie dabei jedoch voran schob. So lange war er fort gewesen und als er wieder hierhergekommen war, hatte er gesehen wie sie alles in Ordnung gehalten hatte. Da sie ohnehin auf den Fischauflauf warten mussten, konnten sie auch kurz reden. Haru hatte, weil er wirklich so etwas wie feingefühlt herausgebildet hatte, ein spiel angeschlagen. „ich sehe was das du nicht siehst“, war zwar alt aber hinter die Kindern nicht daran auf ihre Art und Weise mit zuraten, wobei Yukiteru immer wieder einfach nur Schokoladen rief und damit nie recht hatte. Ao zog indessen Forest an sich heran, drehte sie um sah ihr in die blauen Augen. Bedrückt dich etwas? fragte er ganz direkt und strich ihr durch das blonde Haar. In den Jahren hatte sie sich kaum verändert außer, dass man ihr ansah, dass sie älter geworden war. Aber bei dem Stress von Arbeit und drei Kindern war dies kein Wunder. Dafür hatte sie sich an Kleider gewöhnt, an schöne lange Kleider in allen Jahreszeiten einmal mit mehr oder weniger Zierde. Er kaufte sie ihr gerne, sah sie gerne in diesen Kleidern. Aber er hatte das Gefühl das sie schmaler geworden war, das der Stress der letzten Wochen an ihr gezehrt hatte. Seine Liebste sollte nicht leiden, nur weil er im Krankenhaus lag und ihr nicht helfen konnte. Er wollte sie behüten, hatte um bei ihr zu seine etwas aufgegeben das ihn sonst immer vom normalen Leben fern gehalten hatte. Er war kein Shura mehr und seine Erinnerung diesbezüglich getilgt. Er wusste nur, dass es fort war und er vermisste es nicht, vermisste nur diese kleine blonde Frau und wollte nicht, dass sie sich zu viele Sorgen machte. Er wollte sie schützen noch immer und für den Rest ihrer beider Leben. Auch wenn er jetzt kochte, mit Schürze dastand und sie festhielt, auch wenn sie jetzt eine Familie hatten. Sie würde immer Priorität haben, immer.

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Re: Zukunftsmusik [Forest & Ao]

Beitrag von Sadako Forest am Mo Okt 05, 2015 7:12 pm

Mhn ich weiß wirklich nicht von wem er das hat. Meinte sie noch zu Harus Worten, ehe langsam wieder ruhe einkehrte und sich alle nach und nach an den Tisch begaben und sich setzten. Yukiteru freute sich noch lautstark das es noch etwas süßes nach dem Essen geben würde, wackelte fröhlich in seinem Stuhl hin und her. Gerade als sich die blondhaarige setzen wollte, stand Ao neben ihr und legte seine Arme um ihre Taille, selbst jetzt nach 10 Jahre fühlten sich seine Berührungen noch so an wie am ersten Tag, weshalb sie ihn etwas verwundert ansah, ihn anlächelte und leise seufzte als hätte sie es bereits gewusst das er sie das fragen würde. Klar wollte sie das nicht vor ihren Kindern klären, er hatte den selben Gedanken und schob sie langsam weg von dem Tisch in Richtung Küche zu dem Ofen indem der Fischauflauf vor sich her blubberte. Der sonst so aufmüpfige Haru hatte erkannt das die beiden erwachsenen etwas zu besprechen hatten, weshalb er mit den Kindern anfing ein Spiel zu spielen, naja Miroko und Yukiteru zog er zumindest in seinen Bann, Shigeru beobachtete seine Eltern kurz, ehe er wegsah und sich seinen Geschwistern zuwand. Außer Hörweite der kleinen strich ihr Ao über die Stirn durch ihre blonde Mähne. Forest war unsicher, weshalb sie seinen Blick für einen Moment auswich, Worte suchte in denen sie beschreiben konnte was sie fühlte. Es gab einige Gründe warum es ihr nicht so gut ging, der Stress der letzten Wochen, die Situation in Chikyû, die gereizte Situation außerhalb des Dorfes, die Probleme mit den vielen Plünderern, die schlechte Ernte nach der schlimmsten Dürre seit Chikyû bestand, die immer wieder drohenden Angriffe der anderen Reiche, vielleicht hatte sie sich auch einfach nur einen Infekt eingefangen, oder es war etwas ganz anderes. Sie konnte Ao nichts vormachen, dafür konnte ihr Mann sie lesen wie ein Buch, selbst wenn sie sagen würde es wäre alles in Ordnung würde er nachhaken oder sie eigenständig ins Krankenhaus bringen. Unsicher strich sie sich mit einer Hand über ihren Bauch, als hätte sie den Gedanken wieder schwanger zu sein, doch das war es nicht, nach drei Kindern wusste sie wie sich eine Frühschwangerschaft anfühlte, doch diesesmal war es anders. Ich weiß nicht so recht, ich glaube ich werde alt. Scherzte sie, hob ihre Hand und rieb sich über den Nacken, blickte dabei wieder in diese blauen Augen von Ao. Wohl einfach nur ein Bauchgefühl das bald irgendetwas passieren wird, ich weiß nur noch nicht was. In letzter Zeit passiert so viel in und um Chikyû. Letzte Woche ist erst das Forschungszentrum in die Luft geflogen, davor wurden Bomben in der Wüste gefunden, die Lebensmittel sind so knapp wie noch nie, immer mehr Shinobis verschwinden plöltzlich aus den Dörfern... Irgendwas geht da vor sich. Ihre Stirn legte sich in tiefe nachdenkliche Falten, ehe sie ihren Kopf schüttelte und mit ihrer Hand abwinkte. Vielleicht bilde ich mir nur alles ein und hab mir irgendwas eingefangen. Die blondhaarige war schon immer so gewesen, dachte zu sehr über Dinge nach die sie eh nie beeinflussen könnte, über Dinge die eventuell passieren könnten, setzte oft Puzzel zusammen und dachte über Verschwärungstheorien nach die ihrem Dorf und damit ihrer Familie schaden könnten. Alles hatte angefangen nachdem Shigeru auf der Welt war und Forest, außer Ao, niemanden den Jungen anvertrauen wollte, aus Angst ihm könnte etwas passieren, nach seiner Geburtr war sie wie paranoid gewesen, hätte beinahe ihr Krankenzimmer außeinander gelegt als sie ihren Sohn nicht sofort sehen konnte. Über die Jahre war sie sehr vorsichtig geworden, nicht mehr so Hirnlos wo sie alles auf sich zukommen lies und sich keine Gedanken um Konsequenzen gemacht hatte. Nie hätte sie gedacht das sie sich in dieser einen Eigenschaft so sehr verändern würde nachdem sie Mutter geworden war, was wohl auch der Grund war weswegen sie das ganze auch nie wieder wirklich loswerden konnte. Forest lächelte ihren Mann an so gut sie konnte, doch wirklich erklären konnte sie sich nicht warum es ihr genau nicht so gut ging wie es ihr sollte, kurz überlegte sie ob sie nicht einfach mal zum Arzt gehen sollte, verscheuchte diesen Gedanken jedoch wieder ganz schnell als ihr Herz einen schmerzhaften Sprung machte, wenn sie auch nur an die weißen Kittel dachte. Ihre Phobie gegenüber dieser Leute war zwar besser geworden und sie konnte sich die 4 wochen auch immer wieder nur überwinden ins Krankenhaus zu gehen weil Ao dort war, aber nach der schrecklichen Erfahrung nach Shigerus Geburt hatte sie Miroko und Yukiteru zu Hause auf die Welt gebracht und seither auch nie mehr wirklich einen Arzt gesehen. Ob su nun einfach krank war oder sich zu viele Gedanken machte konnte sie für den Moment nicht beantworten. Geb mir noch ein paar Tage Zeit mich zu erholen, dann kann ich meinen Körper wieder besser einschätzen. Meinte sie aufmunternd zu ihrem besorgten Mann, strich ihm sanft mit ihrer Hand über die Wange und stelle sich auf die Zehenspitzen um ihn einen Kuss auf seine Lippen zu geben. Ihhhh - Mami und Papi machen das schon wieder! Wie immer wenn die beiden einfach mal unter sich sein wollten, kam einer des Trios dazwischen und versaute alles wieder. Die blondhaarige sah Ao mit einem schiefen lächeln an, konnte sich ein leises Kichern nicht verkneifen, während Shigeru nur den Kopf schüttelte und selbst Miroko ein leises, schüchternes Kichern von sich gab. Haru hob nur entschuldigend seine Hände und machte eine Geste von wegen "Ich habs immerhin versucht sie abzulenken." Damit würde es wohl dann auch langsam an der Zeit werden den Auflauf auf den Ofen zu nehmen und zu servieren.

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Re: Zukunftsmusik [Forest & Ao]

Beitrag von Ota Ao am Mo Okt 05, 2015 10:34 pm

Er hatte etwas Anklagendes erwartet, etwas das ihm Schuld gab, auch wenn sie das eigentlich nie tat. Aber die Aussage, dass sie einfach nur alt wurde war ihm dann doch zu fern. Er sah in dieses hübsche Gesicht und erinnerte sich an die Frau von damals. Sie war kaum älter geworden, nicht für ihn. Sie war immer noch hübsch, in einer top Form und voller Energie. Wenn du alt wirst, werde ich eine Makrele, gab er spielerisch zurück. Ja Ao hatte gelernt hier und da Witze zu machen und nicht sofort alles ernst zu nehmen oder es mit einem “nein du bist“ zu determinieren. Es hatte gedauert bis er verstanden hatte, dass er nicht jedes Mal sagen musste, was er wirklich dachte. Er hatte gerne auf eine lockere eben zu kommen, nicht immer sofort alles tot ernst zu nehmen, alles Dinge die er früher hatte tun müssen. Es war ein schleichender Porzess gewesen. Er saß nicht mehr wie ein Stpck am Tisch, drängte nicht mehr so auf Zeitpläne und ließ auch einmal Freiräume für spontane Dinge und die Möglichkeit sich zu messen. Auch wenn er Wettbewerbe ablehnte, so verbot er sie nicht mehr stumpf in jeder Form. Hier und da waren sie in Ordnung aber eben nur ab und an sowie kontrolliert. Mit jedem weiteren Wort zog sich ihre Stirn jedoch kraus. Ihre Sorge, die früher kaum vorhanden gewesen war, überstieg die seien mittlerweile bei weitem. Ihre Phobie vor Krankenhäusern hatte bei Shigerus Geburt große Probleme bereitet und seitdem mied sie diese noch mehr. Auch wenn er Medic geworden war, er konnte nicht alles und vor allem keine Kinder auf die Welt bringen, nicht alleine. Seine Hand fand ihren Weg an Forests Wange und er streichelte sie sacht um sie zu beruhigen. Mach dich bitte nicht verrückt. Wenn es hart auf hart kommt gehen wir zurück zu meinem Clan. Aber erst einmal sind wir hier unten sicherer als dort oben. Euch wird nichts passieren, das wird der blonde Hüne schon nicht zulassen und ich auch nicht. Sein Verhältnis zu Asgar war zwar noch immer nicht das aller beste, aber sie kamen nun besser miteinander aus. Vielleicht Forest zu liebe, vielleicht weil sie sich jetzt einfach ein wenig besser kannten. Sie waren keine Gesichter mehr ohne Inhalt, sie waren Menschen füreinander, wenn auch noch immer keine besten Freunde. Aber sie waren sich darin einige auf Forest aufzupassen. Er hatte nie verstanden was der Kage an seiner Frau fand, aber es akzeptierte es und sah ihn als doppelte Sicherheit, vor allem jetzt da es unruhiger wurde. Sie mussten wohl abwarten, was passierte und hoffen, dass es gut wurde. Jetzt wo er wieder da war, würde er sie entlasten und aufholen, was er versäumt hatte. Dann machen wir dir einfach ein paar schöne Tage. Ich kümmer mich um die Kinder und du machst was immer du möchtest und wenn du Heim kommst koche ich wirklich dein Lieblingsessen, versprach er mit sanfter Stimme und neigte den Kopf leicht zu ihr herab, als ein lautes Ihh ertönte. Seine blauen Augen fixierten den kleinen Jungen, der ihm gerade eines der schönsten Gefühle der Welt versaut hatte. Wie gerne würde er ihm einfach den Nachtischs streichen, aber so gemein war er nicht. Haru zog die Schultern entschuldigend empor, an ihm hatte das wahrlich nicht gelegen. Yu-chan vielleicht sollte ich dir auch ein Küsschen geben damit du weißt wie toll das ist verkündete Haru plötzlich strahlend.Ihhhhh nein Onkel Haru jammert der Kleine sofort als Haru aufstand und sich auf ihn zu bewegte. Nein nein ich mag nicht. Das ist ihhh! Seine Hände schossen vor das runde Gesicht und er versteckte sich einfach vor seinem Onkel. „Wenn ich dich nicht sehen siehst du mich auch nicht“ war alles was es bis jetzt bei ihm gab. Das hielt Haru jedoch nicht davon sich über den kleinen zu beugen und ihm einen kuss auf das schwarze Haar zu geben. Ihhhhhh Haruuuuu meckerte der Jüngste weiter und Shigeru sah seinen Onkel skeptisch an.Das ist doch total kindisch. Also willst du auch ein Küsschen Shigeru? Klar gerne damit machte der Blonde sich auf, wanderte zu seinem ältesten Ziehkind und spitze die Lippen. Gerade als Shigeru die Finger vor ein Gesicht schob, versuchte sich zu schützen, piepte ein Timer. Ohhhh essen ist fertig grinste Haru stolz und ließ sich brav zurück auf seinen Stuhl fallen. ich glaub Haru hat wird nicht mehr erwachsen, was meinst du Liebes? hauchte er leise, während seine Hand den Ofen ausdrehte. Mit einem Schmunzeln begann er nun alles herüber zu tragen. Den Fisch in die Mitte, Reis auf zwei Schüsseln verteilt, eingelegtes Gemüse in kleinen Schälchen überall um den Tisch herum. Unter Protest von Yukiteru gelang es ihm diesem ein Lätzchen umzubinden. Ob er wollte oder nicht Ao beharrte an einer gewissen Grundsauberkeit beim Essen. Immerhin sah seine Küche nun auch nicht aus wie ein Schlachtfeld, sie war lediglich ein wenig dreckig – eben kein Vergleich zu den Tagen an welchen seine Frau kochte. Der Kleine wehrte sich nach Leibes Kräften, doch gegen seinen Vater kam er zum Glück noch nicht an. Ob sein Vater stolz gewesen wäre, wenn er jetzt sehen könnte wie glücklich er war? Er glaubt ganz fest daran. Mit Hilfe von Forest hatte er so viel aufgearbeitet, so viele Gespräche mit seiner Mutter geführt, dass er ihr nicht wegen früher böse sein konnte. Es war ein winziger Impuls gewesen aus dem er sie beschützt hatte und dieser Impuls hatte sein Leben verändert. Beginnend mit dem Wunsch diese Augen zu schützen war er nun nicht mehr fähig sie nicht anzusehen, sie nicht schützen zu wollen. Er konnte nicht mehr sagen wann er angefangen hatte sie zu lieben, er wusste nur, dass er ohne sie nicht mehr konnte. Mit ihr hatte er das Lächeln wieder gelernt, leben gelernt und nun war er Vater von drei wunderbaren Kindern. Lasst es euch schmecken Itadakimasu Er klatschte wie ein Bruder in die Hände, neigte leicht den Kopf und begann dann das Essen auf die Teller zu verteilen. Wer hätte gedacht das Ao noch einmal damit zurecht kam in die Hände zu klatschen bevor es essen gab und es sogar seinen Kindern beibrachte?

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Re: Zukunftsmusik [Forest & Ao]

Beitrag von Sadako Forest am Mo Okt 05, 2015 11:50 pm

Die blondhaarige konnte einfach nicht anders als sich ihren Mann vorzustellen wie er eines morgens aufwachte und eine Makrelenfloss, anstatt von Beinen hatte, kniff ihre Lippen fest aufeinander um vor Lachen nicht loszuprusten. Diese Vorstellung war wirklich dämlich, ein so muskulöser Mann mit einem mikrigen Fischschwanz. Jedesmall wenn er auf ihre blöden Kommentare mit genauso dummen Antworten kam war sie nur noch mehr als froh ihn geheiratet zu haben und liebte ihn nur umso mehr dafür. Auch wenn Ao es ihr nie wirklich glauben wollte, sie erinnerte sich noch genau daran wann er das erste mal aus vollem Herzen gelächelt hatte. Es war der Tag gewesen an dem sie ihm gesagt hatte das den beiden ein kleiner Unfall passiert sei und sie ein Kind erwartete. Heute meinte er immer es wäre die Schockstarre gewesen die ihn erfasst hatte, das Forest dachte er hätte gelächelt und das, dass erste mal erst war als er Shigeru zum ersten mal in seinen Armen gehalten hatte. Doch woher sollte er schon wissen wann er gelächelt hatte? Er hatte ja keinen Spiegel vor dem Gesicht und dieses eine Lächeln von ihm hatte sich in ihr eingebrannt, auch wenn er es ihr nie so glauben wollte. Seither war das Eis gebrochen gewesen und als sie erfahren hatte das Ao in Wirklichkeit noch als Shura tätig war, hatte für sie auch alles Sinn ergeben, konnte ihm schon damals nicht böse sein ihr alles verschwiegen zu haben, jeder hatte manchmal seine Gründe, doch heute konnten die beiden nichts mehr von einander verbergen und das erleichterte vieles. Wie auch jetzt, beide wussten das sich Forest nur wieder unnötig Gedanken machte, Asgar war immerhin Kage und lies nichts an das Dorf heran und Ao lies nichts an seine Familie, doppelte Sicherheit also für ihre Kinder und sollte ihr so eigentlich weniger Sorgen bereiten. Doch war dem einfach nicht so. Sie genoss die kurze Nähe zwischen sich und ihrem Liebsten, wollten sich gerade Küssen als Yu wie immer dazwischen Schrie. Sie lächelte leicht und schüttelte nur ihren Kopf etwas. Keine 10 Kage könnten mich dazubringen erstmal ein paar Tage an mich zu denken, soweit kommts noch, vorallem jetzt. Dabei gab sie ihm einen etwas härteren, nicht zu harten Klaps auf die Stelle an der er noch vor zwei Tagen behandelt worden war. Aber gegen mein Lieblingsessen hätte ich trotzdem nichts. Gab sie ihm mit einem frechen grinsen zu verstehen, half ihm dann dabei das ganze leckere Essen auf den Tisch zu stellen, beobachtete dabei wie Haru versuchte ihre beiden Söhne mit Küssen zu überzeugen das dass ganze nicht "Ihhh" war, wie Yukiteru immer sagte. Leise lachte sie, wand sich kurz zurück an Ao und schüttelte mit ihrem Kopf, nein Haru würde wohl nie erwachsen werden. Nicht in dieser Welt zumindest. Lass ihn das nur nicht hören. Grinste sie ihn an, ging dann auch zu dem großen Tisch und setzte sich an ihren üblichen Platz wenn alle beisamen waren. So saß sie nun neben ihrem jüngsten, neben dem Haru saß, daneben Shigeru und Ao, sowie Miroko zwischen ihren beiden Eltern. Wie immer machte der kleine Yuki einen terz um den Latz den ihm sein Vater erfolgreich umgelegt hatte, war gerade dabei ihn wieder zu entfernen als Forest ihn mit hochgezogener Augenbraue ernst von der Seite ansah, ehe der kleine Junge schon wieder nachgab und das Stück Stoff hängen lies wo es sein sollte. Die Schüsseln wurden gefüllt, der Tee verteilt und als Forest sicher war das alle genug hatten, lud sie sich nochmal eine Ladung Reis in ihre Schüssel auf. Okâ-san! Okâ-san! Kam es im Chor von ihren beiden ältesten Kindern und die erwachsene Frau hob entschuldigend ihre Hände, war sich keiner schuld bewusst. Seid nicht so streng mit mir, ich baue immernoch darauf das ich noch etwas wachsen werde, da muss ich viel Essen. Gab sie zurück ehe die Runde kurz auflachte, dann alle gemeinsam in die Hände klatschten, selbst Ao, und sich einen guten Appetit wünschten.Itadakimasu! Rief sie voller Vorfreude auf das Essen, heute war da bei ihr kein Unterschied von vor 10 Jahren zu erkennen. Immernoch genauso "verfressen" immernoch genauso erfreut über Essbares. Manchmal passierte es sogar das ihr Ao ihre Schüssel wegnehmen musste damit sie ihren Kindern nicht noch alles wegaß, aber meistens war so viel am Tisch das Forest ihre gewohnten Portionen Essen konnte. Ehrlich, ich weiß nicht wohin du das immer alles verdrückst Mutter. Sie selbst war gerade dabei eifrig zu kauen und Yukiteru dabei zu bändigen keine Essensschlacht anzuzetteln, ehe sie Shigeru antworten konnte. Ich hab auch keine Ahnung mein Großer. Aber es schmeckt gut und das macht das ganze einfacher. Manchmal sollte man sich wirklich wundern wer hier der erwachsene am Tisch war. In der Handhabung von zwei Kindern neben sich und dem eigenen Essen musste man ganz klar Forest sagen, von der denkweise her allerdings ihr Sohn Shigeru. Yu-chan, iss etwas langsamer sonst bekommst du wieder Bauchschmerzen.Du isst auch so schnell. Etwas verdutzt sah sie den kleinen an.Naja weißt du - wenn du mal so groß bist wie ich kannst du das auch, aber- Mami ist aber nicht groß. Forest schwieg daraufhin, lies ihren Kopf leicht hängen, wirkte etwas geknickt das selbst der jüngste schon auf ihre Größe anspielte. Nicht du auch noch.... Doch wenigstens sah er es ein und machte wieder langsamer mit dem Essen. Von der anderen seite her spürte sie ein Zupfen an den Stoff ihres Kleides, blickte zu ihrer kleinen Tochter, die sie mit großen Augen ansah. Bekomm... ich vielleicht etwas von, der scharfen Soße? Fragte sie ihre Mutter so leise das sie fast nicht verstehen konnte was die kleine von ihr wollte, griff, als könnte sie Lippenlesen, zu dem gewünschten Gefäß ihrer Tochter, träufelte ihr ein paar Tropfen auf ihren Reis. Auch wenn Miroko ihr ähnlich sah, sonst aber eher ihrem Vater nachkam, so hatte das Mädchen wenigstens den Geschmack und Appetit von ihrer Mutter geerbt, sehr zum leid von Ao wie sie schon des öfteren feststellen musste.

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Re: Zukunftsmusik [Forest & Ao]

Beitrag von Ota Ao am Di Okt 06, 2015 8:08 pm

Diese mir tut alles weh Sache war ihm auch nach 10 Jahren immer noch eine skurrile Sache. Erst hatte ihm ewig nichts weh getan und dann gab es Tage, so wie heute, an denen fühlte sich ihr Klaps wie ein Messer an. Vielleicht lag es einfach daran, dass er noch ein wenig angeschlagen war, vielleicht bildete er sich das alles auch nur ein. Er zog immerhin nicht einmal das Gesicht kraus, oder etwas Ähnliches. Vielleicht sollte er versuchen sie zu überreden eine Pause zu machen, aber er wusste wie stur sie war und das sie es nicht mitmachen würde. Also ließ er sie gewähren und nickte es nur kurz ab. Natürlich würde sie ihr Lieblingsessen bekommen, mit extra viel Liebe gekocht. Wie es dir wünscht Liebling. Mit einem kurzen ksus auf ihren Kopf besiegelte er seine Worte und bekam zu hören das er Haru ja nie mit einem Kind vergleichen sollte. Aber sein Bruder würde immer ein Kind sein, wenn auch ein großes Kind. Selbst mit 26 und einem leicht gebräuntem Teint sah er aus wie ein Kind, ein junge, vielleicht gerade so 18 Jahre alt. Natürlich konnte es sein das Haru sie ständig in ein Genjusu hüllte, aber davon ging er nun wirklich nicht aus – wobei seine Haut wirklich immer perfekt gebräunt war. Wenn er daran dachte, würde er ihn vielleicht einmal fragen. Am Tisch sah er zu wie Forest das Essen mit ihm verteilte und er zählte still bis die beiden großen sich beschwerten. Okâ-san! Okâ-san trällerte Yukiteru ihnen fröhlich nach ohne zu wissen wieso. Das die beiden sich noch nicht daran gewöhnt hatten? Er erinnerte sich als wäre es gestern gewesen. Das erste gemeinsame Essen bei ihren Eltern, diese absolut seltsame Tanzeinlage und natürlich das erste Mal mit ihr duschen. Ein Schauer überlief ihn wenn er daran dachte wie fremd sie ihm damals noch gewesen war. Dennoch hatte er so vieles getan und er war nie an einem Punkt gewesen der ihn hatte reue zeigen lassen. Er hatte sich für sie entschieden und war ihr seit zehn Jahren treu ergeben. Er liebte sie jeden Tag ein bisschen mehr und würde wohl für nichts garantieren können, wenn sie einmal starb. Wer auch immer sie töten würde, hätte danach kein schönes Leben mehr. Allein der Gedanke sie zu verlieren ließ ihn Trauer spüren, tiefe Trauer die ihm das Herz zusammen zog. Er konnte nicht mehr ohne sie leben, nicht mehr ohne sie atmen oder ohne sie sein. Er hatte wenig ich gehabt, wenig Ao, aber mit ihr war er ein Wesen geworden. Sie zu trennen war nicht mehr möglich, war nicht mehr möglich gewesen nachdem sie sich das erste Mal geküsst hatten. Er war froh sie nie verloren zu haben, sie immer noch als seine Freundin zu haben, vielmehr als seine Frau. Nachdem Shigeru auf die Welt gekommen war hatten sie diesen wichtigen Schritt gewagt. Ob sie zu junge gewesen waren stand außer Frage, es war richtig gewesen. Er merkte es daran wie er sie noch immer verträumt ansah, vergaß zu essen und aus seiner normalen Welt glitt. Seine Liebste begann in ihrem unverkennbarem Tempo zu essen. Er hatte diese Technik nie durchschaut, sie schlang nicht und doch verschwand das Essen in ihrem Mund ohne, dass er es wirklich lange ansah. Er nahm es immer als Bestätigung, dass es ihr schmeckte und nachdem die Kinder immer größer wurden, mehr aßen und sie sowieso beinahe täglich besuch hatten, kochte er mehr, viel mehr als eine normale Familie aß. Wenn Haru nicht hier war, dann seine Mutter, ihre Eltern, Asgar oder Anda. Hier war immer viel los und an guten Tagen waren sie alle hier, belagerten das großzügige Haus der Otas und unterhielten sich. Es war immer ein großer Akt so viele Leute zu versorgen, aber wofür gab es zwei Herdplatten und große Töpfe. Zumal er immer genug Vorräte hatte die er anzapfen konnte, wenn nicht gab es ja noch Tiefkühlware. Er sah wie Forest weiter aß, blickte etwas verträumt als Shigeru neben ihm Kritik übte. Deine Mutter liebt mein Essen einfach, meinte er unbeteiligt und begann selbst ein wenig zu essen. Seien Augen huschten zu sem jüngsten der Gierig wie immer war, jedoch auf die Mahnung seiner Mutter unglaublich schlagfertig reagierte. Sie war auch nicht groß, also durfte sie nicht so schnell essen. Diesen Satz zu hören war ein harter Schlag für Forest und ließ Ao lächeln. Es war ein dämlich lächeln. Er wollte nicht das Forest böse wurde und dennoch konnte er nicht anders. Yu-chan Mama ist immer noch größer als du. belehrte er den kleinen, welcher nur mit seinem Kinderlöffel neben den Teller schlug und meinte Gar nicht wahr, ich bin größer siehst du. Er streckte die Hand aus und hielt sie von sich weg. Tatsächlich war Forest auch im Sitzen kleiner. Haru brach in schallendes Gelächter aus, konnte nicht mehr und hatte Mühe sein Essen im Mund zu behalten. Er schlug sich auf die Brust, die rosa Augen heiter. Er schwankte zwischen Lachen, Husten und Atmen, beruhigte sich nur langsam, bekam von seinem Bruder einen strengen Blick. Einen Moment lang sahen sich die beiden Brüder an, versuchten ernst zu bleiben und lachten dann weiter vor sich hin. Haru schallende Laut, Ao etwas ruhiger und beherrschter. Es dauerte einen Moment bis beide sich wieder gefasst hatten und er spürte einen strengen blick seines ältesten. Du bist gemein Papa und du auch Haru verkündete er und fing sich eine „ich zerstörte deine Frisur“ Hand ein. Ao ruschelte ihm das Haar ordentlich durch ehe er wieder sprach. Deine Mutter versteht das sie ist das gewöhnt, außerdem weiß sie doch das wir sie alle lieb haben. Nicht wahr Yu-chan? Lieb haben jaaaa schloss der Kleine sich an. Shigeru schien das zu reichen und nur am Rande bekam er mit, dass Miroko sich scharfe Soße auf ihr Essen machte. So weit ging es also auch bei ihr schon? Keines ihrer drei Kinder kam wirklich nur nach einem Elternteil und vielleicht war das auch besser so und spannender. Er musste Forest wieder ansehen, wie sie da saß, aß und wunderschön aussah. Abwesend aß er immer wieder einen Bissen und verlor sich in Erinnerungen. Er dachte an ihre Hochzeit, an die Geburt seiner drei Kinder, an die schönen Stunden hier und außerhalb des Dorfes. Sie waren so viel mehr als nur Partner, sie waren die engsten Vertrauten, sprachen über alles und jeden. Sein Blick klärte sich irgendwann zwangsweise als er etwas an seinem Bein spürte. Shigeru hatte ihn leicht getreten und sah ihn nun still an. Du bist doch kein Teenager Papa meinte sein Ältester. War er selbst auch einmal so gewesen? Ich liebe deine Mutter halt über alles, da kann ich nicht anders als sie anzusehen. Ihhhhh Haru ich glaube du bekommst heute doppelten Nachtisch, Yukiteru möchte seinen nicht, sagte er ruhig und sah zu seinem Bruder. Doch, doch, doch ich will Nachtsicht protestiere er wieder und zog einen Schmollmund. Dann sein lieb zu deinen Eltern. Sacht stupste Haru dem kleinen gegen die Stirn und sah sich winzigen Händen konfrontiert die ihn wieder vertreiben wollte. Ihr seid wuirklich kindisch. Und du viel zu ernst, iss jetzt bevor es kalt wird Shigeru. Ao deklarierte seinen Sohn als viel zu ernst, scheinbar hatte er wirklich begonnen lockerer zu werden.

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Re: Zukunftsmusik [Forest & Ao]

Beitrag von Sadako Forest am Di Okt 06, 2015 10:41 pm

Natürlich liebte sie das Essen was Ao für sie kochte, die letzten 10 Jahre hatte sie von nichts anderem gelebt als von seinen Koch künsten die von Jahr zu Jahr besser wurden und immer experimenteller. Ihre Mutter hatte Ao viel beigebracht, hatte ihm viel von ihren geliebten Untensilien vermacht. An dem Tag an dem sie zusammengezogen waren, in eine kleine Wohnung, hatte sie ihm eine komplette Erstausstattung gegeben, Bücher, Geräte, Messer und Sachen die sie nicht kannte. Auch wenn ihre Mutter eine Meisterin im Kochen war, ihre Gerichte unglaublich waren, wenn sie die Wahl zwischen beiden hätte, müsste sie sich für das Essen ihres Mannes entscheiden. Ihre Gedanken schweiften ab, dachten an den Tag an dem sie ihre Wohnung eingerichtet hatten, sie selbst war hochschwanger zu dem Zeitpunkt gewesen, damals wollte die blondhaarige nichts sehnlicheres als eine eigene Wohnung, weg von ihren Eltern, hinein in die Selbstständigkeit. Außerdem konnte und wollte sie es niemanden zumuten ein schreiendes Baby zuhause zu haben, außer ihr und Ao. Zudem hätte sie sich dann nicht wie eine richtige Familie gefühlt, auch wenn die beiden damals einige Wochen Zeit hatten sich an das Leben zu dritt zu gewöhnen, so wäre es sicher chatastrophal geworden wenn Forest noch in der Wohnung ihrer Eltern gelebt hätte. Gut Chaotisch war es alle mal gewesen. Doch war sie froh das sie durch Andas kleine Tochter bereits Erfahrungen sammeln konnte - wie oft musste sie auf die Kleine aufpassen in ihrer Vergangenheit und nur weil Forest nie ewtas verlangt hatte und es gerne getan hatte. Ein Fehler wie sich nach einigen Wochen herausgestellt hatte, die beschäftigte Frau hatte das alles schamlos ausgenutzt, aber gut, am Ende war Forest ihr dann doch dankbar gewesen und hatte mit dem kleinen Shigeru recht wenig Probleme. Ao jedoch... es hatte ihm Überwindung gekostet, er war wohl der stolzeste Vater der Welt gewesen, doch ein kleines Kind in seinen Armen zu halten war ihm oft zu viel gewesen und hatte den jüngeren Ao einfach überfordert. Erst bei Miroko war es schon besser und bei Yukiteru hatte es überhaupts keine Probleme mehr gegeben. Mit einem lächeln sah sie zu ihrem Traummann, wie er sie vor seinem jüngsten Sohn mit Worten verteidigte. Die blondhaarige wollte ihn schon nickend zustimmen als der kleine seine Aussage jedoch verneinte und demonstrativ seinen Arm hob. Plötzlich fingen alle um sie herum an zu lachen, Haru natürlich am lautesten von allen, selbst Miroko musste kichern, Ao lachte ebenfalls und Shigeru, auch wenn er sich zwang nicht zu lachen, so musste er für einen Moment grinsen. Sie realisierte im ersten Moment nicht was gerade los war, blickte leicht nach oben und sah nur wie die kleine Hand ihres Sohnes sie wirklich überragte. Witze über ihre Größe war sie bereits gewöhnt, weshalb sie in des Lachen der Familiie mit einstieg, vorallem weil sich Haru und Ao, nach einem kurzen Hustenanfall des jüngeren, einen ernsten Blickwechsel austauschten, herausfinden wollten wer dabei am längsten Ernst dreinblicken konnte, ehe sie wieder anfangen mussten zu lachen. So plötzlich wie sie alle angefangen hatten, so langsam verebbte das Lachen und Forest musste sich mit ihrem Handrücken über ihre Augenwinkel wische, da sich bei ihr Lachtränen gebildet hatten. Forest liebte solche Abende, auch wenn Shigeru mal wieder den Spielverderber spielen musste und seinen Vater ermahnte, liebte sie die Abende mit ihrer Familie. Der Rest des Essen verlief recht ruhig, sie unterhielten sich noch immer, doch alle aßen brav ihre Schüsseln leer. Während des Essens erwischte sie Ao dabei wie er sie, wie so oft, einfach nur ansah und verträumt grinste, klar entging das auch dem ältesten nicht und so gab er seinen Vater einen leichten Tritt, damit er aus seiner Traumwelt herauskam, bezeichnete ihn sogleich als Teenager was Ao natürlich verneinte, sagte das er sie nur über alles Lieben würde, was ihm wiederum von Yukiteru ein lautes "Ihhhh" einfing. schnell konterte sein Vater an Haru gewand das Yu heute keinen Nachtisch wollte und sein Onkel seine Portion bekommen soll, was die Meinung von Yukiteru natürlich sofort wieder umschlagen lies. Forest grinste nur recht frech bei der ganzen Sache, jedes mal wenn ihr Liebster soclh nekischen Sachen mit seinen Kinder treib verliebte sie sich immer aufs neue in ihn, war froh das sie ihn aus seinem Loch gerettet hatte indem es nur ein kleines bisschen von ihm selbst gegeben hatte. Heute war er ein wunderbarer Mann, die ruhige Ader des Hauses und dazu noch angetrauter, ihr Freund, ihr Partner. Es war einfach alles perfekt, eine großartige Familie, gesunde Kinder, Arbeit, Essen ein großes Haus. Es gab nichts was sie aus diesem perfekten Leben reisen konnte. Ein leises klackern an einem der Wohnzimmerfenster lies Forest aufhorchen. Ein fröhliches grinsen bildete sich auf ihren Lippen und die blondhaarige stand auf. Ich glaube da kommt noch jemand. Sie beugte sich noch kurz zu Yukiteru herab, half ihm den letzten Rest seines Essen auf seinen Kinderlöffel zu laden, nahm ihm sein Geschirr sogleich aus der Hand sodass er keinen Unsinn anstellenkonnte während sie kurz ans Fenster ging. Was sie sogleich auch tat. Leichten Fußes schritt sie zu dem Fenster und schob es auf, erblickte sogleich den verursacher des klapperns. Ihr guter alter Freund Taijin. Sie streckte die Hand nach ihm aus und in gewohnter Manier sprang er auf ihr Handgelenk, hielt sich fest sodass sie ihn hochheben konnte und den Vogel in den Raum tragen konnte. Seht mal Kinder wer uns besuchen kommt. Bis auf das der Vogel in die Jahre gekommen war, sein Gefieder nicht mehr ganz so glänzend war wie früher und er etwas dünner wirkte als sonst, hatte sich das Tier ebenso kaum verändert, bis auf das sie nicht mehr mit ihm zusammen Kämpfte, seines alters wegen. Wie von selbst streckte Yukiteru die Arme nach dem Tier aus, versuchte es zu erreichen und zu greifen als seine Mutter an ihm vorbeiging, doch wusste sie das gekonnt zu umgehen. Außerdem war ihr nicht entgangen das sich Miroko bereits wieder unter dem Tisch versuchte zu verstecken. Sie ging durch den Raum, streichelte das Tier dabei mit ihrer anderen Hand sanft über den Kopf und den Rücken. Wie gehts dir mein Freund? „Das fragst du noch? Ich bin scheiße alt geworden Forest, aaaach nichts ist mehr so leicht wie früher.“ Sei nicht so mürrisch, du siehst immerhin noch gut aus. „NOCH! Ja das trifft es gut, oh wenn du wüsstest, deine Eltern, volltrottel und Asgar, hör mir auf dieser Wicht.“ Auch wenn Forest wusste das ihn auser ihr niemand verstand, gab sie ihm einen kleinen Stubs gegen den Bauch, als Hinweis vor ihren Kindern nicht so zu reden. Wenn sie nur wüsste das Miroko ihn verstehen konnte.... Forest gab den Vogel noch einen Kuss auf den Schnabel, setzte ihn auf eine Vogelstange die sie extra für ihn zusammengebaut hatte, wo sich auch immer ein behälter mit frischen Wasser befand, wandte sich langsam wieder zurück an ihre Familie, strich ihrer Tochter kurz durch die Haare, ehe sie bereits anfing das Geschirr zusammen zu räumen.

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Re: Zukunftsmusik [Forest & Ao]

Beitrag von Ota Ao am Mi Okt 07, 2015 9:50 pm

Wann hatte er damit begonnen lockerer zu werden? Als Forest schwanger gewesen war hatte er wohl einige Monate an Ernstigkeit zugenommen. Immerhin hatte er sie schützen wollen, hatte sie mehr den jeh behüten wollen und das kleine Leben das dort in ihr schlummerte. Damals hatten sie nicht gewusst, dass Shigeru dabei heraus kommen würde, damals hatte er einfach nur noch mehr Angst gehabt das ihr etwas passieren würde. Ihr Problem mit Krankenhäusern hatte dieses Gefühl nur verstärkt. Auch wenn alles gut gegangen war, so hatte seine sensibel Seite für diese Familie entwickelt.  Er spürte die Sorge von Forest wie ein Aura in der Luft, er spürte wenn Shigeru ihn ansah, Yu kurz davor war zu quengeln und er spürte die Angst, welche Miroko allzu oft ergriff. Vielleicht war er auch nur nach außen normaler geworden, ruhiger den jeh. Aber wenn er daran dachte was Forest sagte, wenn er daran dachte was alles passierte während sie hier brav aßen. Er kannte die ganzen Ausmaße nicht, aber er  wusste, dass es Probleme gab, auch wenn sie nicht breit getreten wurden. Panik zu vermeiden war schon immer wichtig gewesen. Doch in den letzten Tagen war ein Konflikt entstanden. Die Völker der Wüste rebellierten, Chigiri verlor sich in kriegen. Wie oft hatte er sich schon Abends auf den Straßen gefunden und patrouilliert. War nicht sein Besuch im Krankenhaus genau deswegen zustande gekommen? Rebellische Shinobi von außerhalb die einen Hass hatten, die ein Problem mit Chikyû hatten und es brennen sehen wollten? Das Dorf war sicher im Sand versteckt und doch konnte man es zerstören, Stück für Stück seine Struktur dem Boden gleich machen. So gemütlich der Abend auch war, so zerstörerisch war die Welt dort draußen. Es war so leicht die Probleme fort zu schieben, wenn sie alle hier saßen und lachten, aßen und sich um nichts Sorgen machen mussten. Ihnen fehlte es immerhin an nichts, an wirklich gar nicht. Sie hatten so viel zu essen, dass selbst eine so große Familie immer versorgt werden konnte. Sein Blick glitt umher während alle aßen, es ihnen scheinbar schmeckte. Immerhin hatte er im Krankenhaus das kochen nicht verlernt. Eine beruhigende Sache dieses Schmatzen zu hören, sie lachen zu hören. Konnte er den Moment nicht einfrieren und sie für immer halten? Forest schritt zum Fenster und sein Blick folgte  ihr sofort. Es war Taijin, das kleine gefiedert Tier welches seit jeher an der Seite seiner Frau war. Er hatte sie selten ohne das Tier gesehen. Der Vogel war immer da, beschützte sie und war auch ein Mitglied dieser Familie. Die Kinder kannten ihn, Haru hatte mit ihm trainiert und Ao selbst hatte den Vogel mit Forest kennen gelernt. Auch wenn er das Haus nicht frei verlassen konnte, so hatte er doch eine Stang, Futter und Wasser. Da niemand außer Forest wusste was er so gerne mochte, kümmerte sie sich meist darum. Ab und an hatte er Miroko dabei gesehen wie sie das Tier versorgte, sich aber nichts dabei gedacht. Er ging davon aus, dass sie einfach nur ihre Mutter kopierte, dass sie ihn hören konnte, wusste noch niemand. Forest hatte den Vogel weit genug fort gehalten um ihn vor Yukiterus Händen zu entziehen. Einige Male hatte der Kleine dem Vogel schon eine Feder geklaut oder versucht ihn zu erdrücken.  Es bewegte sich eben, war flauschig und klein. Yukiteru liebte Dinge die klein und flauschig waren, wie eben fast jedes kleines Kind. Mit Taijins erscheinen hatten sie das essen beendet und auch Ao erhob sich um das Geschirr mit in die Küche zu tragen. Vorbildlich wie Shigeru war,  sammelte er alles ein, was seine Eltern nicht in die Hände bekamen und trug es ihnen nach. Ao stapelte das Geschirr neben der Spüle, nahm es seinem Sohn ab und auch Forest. Mit wenigen Schritten war er beim Kühlschrank und förderte eine Vanillecreme zu Tage, dazu Sahne und verschiede Sorten geschnittenes Obst. Einige Obstschalen gab sie Shigeru gleich mit, eine Portion der Creme überreichte er Forest und trug selbst eine zweite Schüssel und Sahne zu Tisch. Mit einfachen Handgriffen waren neue Schälchen verteilt und Haru begann diesen gerecht zu verteilen. Mehr mehr, murrte der kleine sofort, bekam jedoch unter dem strengen Blick von Ao nicht mehr als Haru ihm auftat. Damit war auch schon der Nachtisch eingeläutet und die Kinder bedienten sich reichlich, wie auch Ao selbst. Irgendwie war ihm heute nach ein wenig Zucker. Im Krankenhaus hatte es viel  gegeben das einfach nur fad geschmeckt hatte, wenig Fisch den er so liebte. Er fühlte sie ausgezehrt und unsportlich, beinahe als hätte er Muskeln in Massen verloren. Seine Übungen hatte er später erst machen dürfen, war vollkommen aus der Form und er hatte noch immer die Auflage sich nicht zu viel zu bewegen. Deswegen lag er jeden Tag ein wenig im Gewächshaus und tat nichts, was ihm unglaublich schwer fiel. Einfach nur liegen und sich ein Buch zur Hand zu nehmen hatte ihn Überwindung gekostet, bereits im Krankenhaus. Nur Fernsehen zu schauen war langweilig, umherlaufen sollte er nicht, also hatte er seltsam Talente entwickelte. Er malte jetzt, ab und an, er schrieb Briefe für Forest und die Kinder. Irgendwann hatte er das schon einmal getan, aber das war Jahre her, vielleicht zu lange her. Zudem hatte er eine Familienchronik angelegt, ein dickes Buch das nun neben dem Bett stand und immer wieder von ihm gefüllt wurde. Er versuchte etwas in dieser Welt zu lassen, außer diesen Kindern. Während er so sein essen löffelte  gab es auf einmal einen lauten Knall und er fuhr in sich zusammen. Haru sprang auf, Miroko verschwand unter dem Tisch, Yukiteru schrie erschrocken auf und Shigeru sprang synchron mit seinem Vater vom Stuhl auf. Der Schwarzhaarige huschte sofort zur Tür, schob sie zum Garten hin auf und sah hinaus. Zwei Häuser weiter stob rauch aus einem Haus. Ein Umspannwerk, ein Wohnhaus was stand dort drüben noch einmal? Hatte sich in zwei Wochen etwas verändert? Haru pass auf die Kinder auf, ich gehe nachsehen. Forest – bitte Er wollte sagen sie sollte hier bleiben, doch irgendwo wusste er, dass sie nicht hören würde. Als stürmte er in seiner Kochschürze los, sprang über den Zaun, rannte über das Grundstück des Nachbaren und  fand sich in einigen Aufgescheuchten Menschen wieder. Stimmen wurden laut, jemand schrie herum und am Fenster sah er eine Gestalt. Mein Kind! Da hatte es ihn gepackt, dieser Instinkt wen auch immer zu beschützen. Sein Körper preschte vor und er warf sich mit der Tür in das brennende Wohnhaus. Rauch drang ihm entgegen und  schnürte ihm die Luft zu. Er schlug eine Tür auf, fand einen Wasserhahn und drehte diesen auf, formte Chakra und zog das Wasser wie einen dünnen Schutzfilm um sich vor dem Feuer zu schützen. Das Gemäuer knackte und ächzte, während Ao sich in Bewegung setzte und begann alles such suchen, was er retten konnte. Er hatte die Stimme von Forest ihm Ihr, die ihn mahnte dort heraus zu kommen, die sich beschwerte das er wahnsinnig war. Aber er konnte wen auch immer nicht hier drinnen lassen, nur weil er ihn nicht kannte. Wenn er Pech hatte würde er in einen Hinterhalt laufen.

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Re: Zukunftsmusik [Forest & Ao]

Beitrag von Sadako Forest am Mi Okt 07, 2015 11:19 pm

Der Essenstisch war schnell abgeräumt um Platz für die bereits sehnsüchtig erwartende Nachspieise zu machen. Fleißig wie immer half Shigeru beim abräumen, in der Spüle stapelten sie alles aufeinander, ehe Ao auch schon den Kühlschrank öffnete und ihr eine Schüssel mit Vanillecreme in die Hand drückte. Auch wenn sie noch immer nicht der größte Fan von Süßem war - außer Schokolade - so konnte sie den Nachspeisen ihres Mannes nie wiederstehen. Sie konnte ihm allgemein nie wiederstehen, aber das ist wieder etwas anderes. Die blondhaarige stellte die Schüssel in die Mitte des Tisches, außerhalb der Reichweite von Yukiteru der bereits gierig auf die Creme linste und bei jeder Unaufmerksamkeit zu langen würde und ein Chaos anrichten würde. Schnell wurde der Tisch gefüllt mit neuen Gefäßen mit anderen Inhalten und an jedes Familienmitglied verteilt. Wie erwartet wollte Yu am meisten von allem haben und nur um ihn etwas zu ärgern gab sie ihm etwas mehr Obst in seine Schüssel als bei den anderen. Forest war gerade dabei sich zu setzen, musste erstmal ihren jüngsten versorgen der schon dabei war mit der Vanillecreme herumzumatschen, bevor sie auch nur einen Löffel von ihrem eigenen Nachtisch nehmen konnte. Yu... ich bitte dich, stell dich nicht so an. Hast du nicht vorhin gesagt das du größer als ich bist? Ohne wirklich auf seine Mutter zur reagieren matschte er weiter in der Schüssel herum, bis es ihr schließlich zu viel wurde und sie ihm den kleinen Löffel abnahm. Maaaaami, will selber! Nein. Und damit fing sie ihn an zu füttern. Wenn es um süßes ging schien er immer zu vergessen das er bereits 4 Jahre alt war und selber Essen konnte. Er hatte sich wahrlich etwas von seinem Onkel abgeschaut wie sie feststellen musste. Von allen Seiten war ein zufriedenes "Mhhhn" zu hören, alle liesen es sich schmecken, nur Forest hatte noch nicht probieren können, was sie zwar ärgerte, doch ihre Schüssel würde schon nicht davon laufen. Probleme einer Mutter. Ohne Vorwarnung gab es einen lauten Knall, vor Schreck zuckte Forest unheimlich zusammen, Yukiteru fing an zu schreien, Miroko verschwand unter dem Tisch, Taijin verlor ein paar Federn, Ao, Haru und Shigeru sprangen auf. Wie von selbst griff die blonde nach ihrem jüngsten Sohn, schloss schützend ihre Arme um ihn und hob ihn aus seinem Stuhl, drückte ihn beruhigend an sich. Ihr Puls hatte sich schlagartig erhöht, ihr Herz schlug ihr bis zum Hals, unsicher sah sie durch den Raum, allen anwesenden stand der Schreck ins Gesicht geschrieben, Ao war der erste der sich rührte und sofort zum Hinterausgang verschwand. Shigeru wollte ihm folgen, doch Forest packte ihren Sohn an der Schulter, hielt ihn davon ab, drückte ihm stattdessen den weinenden Yukiteru in die Arme. Pass auf deine beiden Geschwister auf, lass erstmal Papa und Mama nachsehen. Taijin pass du auf Haru auf. Meinte sie noch an den Vogel gewandt, ehe sie Shigeru zurück zu seinem Onkel schob und ihm einen ernsten, besorgten Blick zu warf. Was auch immer passiert, rührt euch nicht vom Fleck, zieht die Vorhänge zu und bleibt zusammen. Forest wusste nicht was genau los war, wusste nicht ob einfach nur eine Leitung hochgeangen war, oder ob... etwas schlimmeres lauerte. Sie gab Yukiteru noch einen Kuss auf die Stirn damit er endlich aufhörte zu weinen, huschte dann mit wehendem Kleid ihrem Mann hinterher, sah bereits in dem Flur den Schein des Feuers in der Nachbarschaft, fluchte leise ehe sie Ao hinterherjagte. Trotz das es bereits gegen Abend ging, war es noch Hell in Chikyû, sie waren noch mitten im Sommer wo die Tage  lang und die Nächte kurz waren, so war es also noch schön Hell und man konnte alles sehen. Ao! Rief sie ihm hinterher, ehe er zwischen Menschen verschwand die Panisch von dem Gebäude wengrannten. Sie selbst folgte ihm, schob sich durch die Leute, was gar nicht so einfach war bei hirer Größe, wo sie dann schockiert aus dem Augenwinkel sehen konnte wie sich ihr Geliebter in das brennende Haus stürzte. AO! Bist du verrückt? Doch wusste sie das er sowieso nicht hören würde, genauso wie sie nicht auf ihn gehört hatte im Haus zu bleiben. Forest hielt den Atem an, musste vor dem lichterloh brennenden Gebäude stehen bleiben, konnte nicht wirklich näher heran da ihr die Hitze bereits schwer auf der Haut brannte. Ao! Komm raus da! Doch würde er sie vermutlich schon nicht mehr hören. Die blondhaarige überlegte hin und her, doch selbst mit ihren Jutsus könnte sie gegen das Feuer nichts ausrichten, mal wieder hasste sie sich dafür das sie das Suiton nicht beherrschte. Ein weiterer Knall der die Explosion des Daches mit sich trug lies sie zurückschrecken, starrte vor sorge in die Flammen, musste noch einen Schritt zurück gehen und ihre Arme schützend vor ihr Gesicht halten. Komm doch endlich wieder raus... Murmelte sie leicht verzweifelt. Plötzlich war es seltsam ruhig um sie herum, die Menschen hatten sich zum großen Teil verzogen und die Blondhaarige stand mehr oder minder alleine vor dem Gebäude. Faszinierend, wie schnell man die Zivilisten von den Shinobis trennt. Eine Stimme ertönte plötzlich hinter der Jounin, zeitgleich spürte sie etwas kaltes an ihrem Hals, hielt den Impuls sich umzudrehen zurück, tat keinen Mucks, sie wusste das sie sonst ihren Kopf verlieren würde. Wusst ichs doch, du gehörst auch zu dem Pack. Rühr dich nicht kleine Frau sonst wars das. Die Stimme hinter ihr klang, rauchig und kratzig, wie ein altes verrostetes Türschanier das Jahre nicht mehr geölt worden war, doch die Präsenz die von der Person hinter ihr ausging wirkte jünger als er sich anhörte. Noch immer stand sie mit erhobenen Armen vor ihrem Gesicht da, ihr Körper zum zerreisen angespannt, ihre Nerven lösten sich nach und nach auf. Sie stand hier, bedroht von hinten von einem unbekannten Angreifer, während ihr Mann die Hölle durchschritt. Natürlich hatte sie da nichts besseres zu tun als - nichts zu tun. Das tat sie auch, zumindest wirkte es für ausenstehende so. An ihren Unterarmen hatte sie sich Siegel anbringen lassen, in welchen sie ihre beiden Katana versteckt hielt, sie immer bei sich hatte auch wenn man sie nicht sah. Forest tat also wie ihr befohlen wurde, tat nichts und trotzdem löste sich die Waffe ihres Angreifers plötzlich von ihrem Hals, wenn auch nur für einige Centimeter. Ihre Bewegung war so schnell gewesen das es für normal sterbliche nicht möglich gewesen war sie zu sehen, doch hatte sie einen einfachen harten Schlag gegen seinen Arm getan, wodurch sich sein Griff um sie lockerte und die blondhaarige sofort wegspringen konnte, Abstand zwischen sich und dem Mann bringen konnte. In einer flüssigen schnellen Bewegung drehte sie sich um, hatte bereits die Siegel an ihren Armen aktiviert und hielt ihre Katana in ihren Händen. Als sie ihren Blick nun endlich auf ihn richten konnte, konnte man in ihren blauen Augen nur eines erkennen. Stille Wut. Ein Eiskalter Blick todernster Blick ging in die Richtung von einem großgewachsenen Mann, der - Forest stutze Samurai? Was macht ihr hier? Überrascht über die Fachkentnisse der Frau hob der Samurai seine Waffe, machte sich zum Kampf bereit. Das Dorf soll brennen, ganz klar. Oh - eure Waffen, entweder habt ihr diese beiden Schönheiten geklaut, oder aber.. ihr seid eine von den Sadakos. Die beiden Meister der Schwertkunst fingen sich an in einem Halbkreis zu bewegen. Innerlich betete Forest das Ao jeden Moment aus dem brennenden Haus zurück kommen würde, sonst müsste sie ihm nachommen mit einem Samurai in dem Nacken und das könnte gefährlich Enden. Falls er also wieder kommen sollte, würde er sehen wie seine Frau in einer eher unüblichen Haltung da stand. Forest war keine ausgebildete Samurai, hatte ihren eigenen Stil im Kenjutsu entwickelt, der allerdings dafür ausgelegt war Shinobis zu bekämpfen, gegen Samurai hatte sie einst von ihrem Vater einige Techniken erlernt, doch woher sollte sie wissen ob das für einen wahren Samurei reichen würde? Ich bin keine Diebin, Sadako ist der Name meiner Familie und ihr werdet büßen das Ihr in unser Dorf gekommen seid. Ihr gegenüber spannte seinen Körper an, machte sich bereit für einen Angriff. Forest hatte ihm bewusst nicht verraten das sie verheiratet war, oder drei Kinder hatte die auf sie warteten, wer ein Haus von wehrlosen Zivilisten anzündete, schreckte nicht zurück kleine Kinder umzubringen. Wie tief seid ihr Samurai gefallen wenn ihr euch jetzt schon mit finsteren und bösen Shinobis zusammen schließt? Wart ihr nicht immer Stolz auf eure Unabhängigkeit? Schwierige Zeiten, erfordern schwierige Maßnahmen. War alles was sie zur Antwort bekam, ehe der Schwertkämpfer zum angriff ansetzte. Forest spannte ihren gesamten Körper an, er war ihr in Größe und Gewicht überlegen, vermutlich sogar in den Künsten die sie mit zwei Waffen perfekt beherrschte, trotzdem sah man in ihren Augen keinen Moment der Angst oder der Sicherheit. Sie würde aus diesem Kampf als Sieger hervorgehen. Den Angriff konnte sie parrieren, konterte mit einem präziesen Schlag auf Schulterhöhe, doch war der Mann nicht nur Groß, nein er war auch noch geschickt und wich ihr aus. Sie trennten sich, gingen wieder aufeinander los. In der Ferne hörte sie wie noch mehr Kampfgeschrei losbrach, sie musste diesen Kampf schnell Gewinnen.

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Re: Zukunftsmusik [Forest & Ao]

Beitrag von Ota Ao am Do Okt 08, 2015 9:37 pm

Die Stimme seiner Frau erreichte ihn nicht, dafür war sein Puls viel zu schnell in die Höhe geschosse. Das Blut rauschte ihm in den Ohren und der Qualm vernebelte seinen Verstand. Auch wenn das Wasser ihn vor der Htze schützt, es ließ ihn schwer atmen. Er hetzt durch die untere Etage, stürmte in den Wohnbereich, fand nichts außer brennenden Möbeln, Rauchschwaden die umher zogen. Wieder ein Sprung zum Wasserhahn. Er drehte ihn auf, zog das Wasser mit seinem Chakra schon beinahe aus der Leitung und jagte es auf die kleinen Brandherde. Alles wurde nass, qualmte unerträglich und er nahm einen Stuhl, warf ihn aus dem Fenster damit der verdammte Rauch irgendwohin abziehen konnte. Es war eine Flutwellte die über den Boden huschte, die Dinge durchtränkte und löschte, ehe er die Treppe fand und dieser hinauf stolperte. Unten blieben Pfützen zurück und das Wasser über seiner Kleidung wurde warm, begann zu verdampfte. Jetzt hörte er es, hörte Stimmen von draußen und Stimmen von hier drinnen. Es war ein wehklagen, das laute schrille Schreien eines jungen Mädchens. Ohne zu denken rannte er über die Etage, sprang gegen die Türen, prellte sich die Schulter und zerscheuerte sich die Kleidung. Das Wasser um ihn herum waberte immer wieder gefährlich, verschob sich während die Flammen danach griffen. Das erste Zimmer war leer, er hatte wieder ein Bad gefunden. Dieses Mal drehte er den Hahn der Wanne auf und sammelte das Wasser um seine Hände und jagte es durch den Flur, warf es gegen eine züngelnde Wand, bevor er den nächsten Raum betrat und einen Schlag gegen den Kopf bekam. Er fiel vorne über, krachte auf den Boden und alles Wasser verteilte sich in eine große Pfütze um ihn herum. Schmerz zuckte durch seinen Körper, rauch sammelte sich in seiner Lunge. Ao musste husten, hörte den nächsten Schlag und rollte sich durch den Raum, flog dabei gegen einen Stuhl, den er mit umriss. Seine Finger griffen danach und schleuderten das Ding seinem Angreifer entgegen. Holz barst, ein Schrei und schon war Ao wieder auf den Beinen. Was um Himmels Willen war hier los? Ein Mann mit Katana stürmte auf ihn zur, schlug mit der Klinge nach ihm. Ao wich aus, spannte die Muskulatur an und ließ die Waffen Millimeter an seiner Haut vorbei gleiten, blockte die stumpfen Enden ab und vermied so tiefe Wunden. Dennoch streifte ihn der scharfe Stahl, ritzte ihm feine blutige Narben in den Arm. Es dauerte einige Manöver bis er das System durchschaut hatte und leider sah er keine andere Möglichkeit als diese Kerl aus dem Fenster zu schmeißen. Sein Arm blockte einen direkte angriff, eher er dem Kerl einen Schlag verpasste der ihn gegen die Wand beförderte. Mit einem Satz war er wieder an ihm dran, spannte die noch immer geschundenen Muskeln an und warf den Kerl mit samt seinen Waffen aus dem ersten Stock vor das Haus. Sein Arm blutete und dann war da wieder dieser schrei, der ihn rennen ließ. Durch die Zimmer, die Treppe hoch und beinahe hätte er sich der Länge nach hingelegt. Auf allen vieren kam er die letzten Stufen hinauf, warf sich gegen die Tür aus der noch immer schreien drangen. Das Holz barst, verbrannte ihm die Kleider, sengte seine schöne Schürze an und das dunkel Haar. In dem Zimmer saß ein Mädchen, dunkles Haar und graue Augen sie ihn panisch ansehen. Keine Sorge ich hol dich hier raus, keuchte er mit kratziger Stimme. Das Kind rührte sich nicht, also stolperte Ao voran, angeschlagen von der Treppe, den kurzen Gefecht und dem Rauch in seiner Lunge. Er griff das Mädchen, drückte sie an sich, nahm Anlauf, verbarg sie unter seinem Körper und warf sich durch das nächste Fenster. Das laute klirren von Glas paarte sie mit einem weiteren lauten Knall. Irgendwo war die Gasleitung hoch gegangen, das Dach stöhnte auf und barst, spuckte Flammen in den Himmel ehe sich ein Teil des Daches nach innen neigte. Er hatte keine Zeit mehr gehabt zu löschen. Die Luft durch die er segelte war erfüllt von Rus, Rauch und dem geruch nach verbrannter Haut. Seine Kleidung züngelte leicht, qualmte und das Mädchen an seiner Brust schrie vor entsetzten, schlug um sich. Wer würde das nicht tun, wenn jemand einen packte und aus dem Fenster sprang. Er Aufschlag trieb ihm die Luft aus der Lunge, er atmete schwer und sah wie das Dach zusammen brach. Jetzt konnte er sowieso nicht mehr fiel tun. Die Erde unter ihm hatte sie verzogen, sein Körper tat ihm weh, er fühlte sich so tot wie vor wenigen Wochen. Wenn er jetzt nicht auf seinen Vorrat zugriff, dann würde er wieder Wochen im Krankenhaus verbringen. Das Mädchen sprang panisch von ihm herunter. Jeder Atemzug brannte ihm in der Kehle. Er musste leben, musste für seine Familie leben. Irgendwo klirrten Klingen, schritte kamen näher und er sah wie etwas auf ihn zu raste. Er warf sich aus seinem Loch, stolperte einige Schritte, den Körper voller winziger Narben, die Kleidung verkohlt. Da schlug wieder eine Klinge nach ihm, er sprang zur Seite, rollte sie über die gesunde Schulter ab und ließ das Chakra aus seinem Siegel strömen. Er war nicht nur Medic geworden, nein er konnte auch Infui Kai und er konnte diese mörderischen Dinge die ihn bis ins unendliche zu heilen schienen. Das Siegel  in seinem Nacken begann zu pulsieren, ließ Energie durch ihn hindurch fließen und schloss alles was ihn  an schmerz ehimsuchte. Die Schulter renkte sich sein, der Knochen wurde geheilt, jede Wunde hörte auf zu Bluten. Um das Haus herum fand er erstaunlich wenig Leute, er war wohl gerade Wegs in einen Hinterhlat gelaufen. Irgendwo hörte er wieder das klingen von Klingen. FOREST brüllte er, wollte los stürmen, sah sich jedoch mit einem weiteren Kämpfer konzentriert. In der Hand ein Kunai konnte sich Ao sicher sein einen abtrünnigen Shinobi vor sich zu haben. Nicht jedem passte Chikyû und das musste er nun wieder erfahren. Gar nicht schwer euch Ratten aus eurem Bau zu locken, höhnte sein gegenüber, bevor Ao ihm einen Schlag in den Magen verpasste. Perplex flog der Mann zurück, fing sich und stürmte voran. Er hatte keine Lust auf dieses verdammte spiel. Er war aus dem Krankenhaus gekommen, er wollte Zeit mit seiner Familie und nicht mit einem Nukenin plaudern. Dieser schrie laut, stürmte voran versuchte ihn zu schlagen, glitt hindurch und dann kam ein Hieb den er nicht gesehen hatte. Ao flog zurück,  verzog das Gesicht. Wie hatte er das gemacht? Der Special Jônin sprang vor, versuchte zu treffen und es gelang ihm verdammt noch mal nicht. Er steckte schlag um schlag ein, regenerierte sich unter dem winden Muster an seinem Körper und trotzdem sprüte er immer wieder den Schmerz. Du verdammter, Sein Körper spannte sich an und ein weitere Schuss an Energie sprang durch seinen Körper. Vielleicht übertrieb er es auch einfach ein wenig – aber man holte ihn nicht aus dem Essen mit seiner Familie und vor allem nicht dann, wenn er aus dem Krankenhaus kam. Das erste Tor zu öffnen war beinahe ein Kinderspiel und mit ihm brach etwas anders. Er sah den nächsten Schlag kommen, scheinbar hatte man ihn in ein Genjutsu gesperrt. Er preschte vor, das gesicht wütend die blauen Augen mörderisch. Er war schnell geworden in den letzte Jahren, er war stark geworden und auch wenn er im Krankenhaus gelgen hatte, war die nur eine normalen heilung zu verschulden und um ihn zu beobachten. Sein Körper hasste es sich zu heilen, er hasste es sich auszuruhen und hiernach würde er wohl einige Tode sterbe. Sein Erste shclag prügelte den Mann in die Hauswand. Er brach glatt hindurch, schrie laut auf als er in den Flammen landete. Hektisch kam er aus dem Haus zurück, schoss ihm Feuerkugeln entgegen. Seine Hände schossen vor, er spürte den Schmerz der Verbrennung, kurz darauf die sofortige Heilung. Sein Empfinden überreizte langsam, sein Körper pulsierte vor künstlich geschaffen Verstärkungen. Er sprang auch durch das nächste Katon Jutsu, packte den Kerl am Gewand und warf ihm hinter dem Haus hervor. Sofort sprang er hinterher, fand um die Ecke den Mann aus dem erstens tock der stöhnend zu ihm herüber sah. Als wäre sein zweiter Gegner ein Sack voll Watte warf er den Mann in den andere, ehe sie beide zu Boden schlugen. Was wollt ihr hier, fragte er mit eisiger Stimme. Ihr habt meine liebste Schürze kaputt gemacht. Der schöne Fisch hatte ein dickes brandloch, sein Hemd warf versengt, die Hose voller Ruß und Dreck. Überall hatte Holz und Glas das Material beschädigt. In einer wütenden Geste riss er die Schürze herunter, das Hemd folgte und er legte den Oberkörper frei, welcher mit dunkeln Markierungen überzogen war. Selbst schuld wenn man sich das Nachbarhaus zwei wahnsinniger Shinobi zum randalieren aussuchte. Nicht das seine Frau und er am spinnen waren, sie hatte es nur mit ihrem Training ein wenig übertrieben. Sie waren nicht nur stark, sie waren voller Hass gegen die Leute die ihrem Dorf etwas antaten. Dementsprechend massiv waren die Schritte des Ota auf die beiden zu. Der Boden vibrierte von der puren Kombination an Heilchakra und Toren. Sein Blick hatte einen ungewohnten Wahn angenommen. Wenn diese beiden nur einen Schritt in Richtung seines Hauses machen würde, dann würde er ihnen mit der Hand direkt durch die Brust stoßen. Der direkt weg zum Herz einer Person war eben direkt durch den Brustkorb. War er wahnsinnig geworden? Nein er liebt nur seine Heimat, sein Dorf und vor allem seine Familie zwei Häuser weiter. Das Haus knackte wieder bedrohlich spie flammen bevor sich seine Stimme erhob. Forest wo bist du! Er war wohl fünf Metern von seinen Papenheimer entfernt, bereit alles anzuspringen das um die Ecke bog. Wo das Mädchen hin war? Er wusste es nicht.

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Re: Zukunftsmusik [Forest & Ao]

Beitrag von Sadako Forest am Fr Okt 09, 2015 4:14 pm

Aus dem schnell wurde jedoch nichts. Der Samurai hielt ihr besser stand - und Forest auch ihm - als sie sich vorgstellt hatte. Immer wieder preschten die beiden mit erhobenen waffen aufeinander zu, Stahl traf auf Stahl, doch keiner der beiden war es bisher gelungen den jeweils anderen zu verletzen. Die blondhaarige machte einen gewaltigen Satz nach hinte, um ihren rasselnden Atem unter Kontrolle zu bringen. Der Schweiß stand ihr auf der Stirn und ihr Brustkorb hob und senkte sich sehr stark durch ihre schnelle Atmung. So ein Gefecht hatte sie schon lange nicht mehr. Auchw enne s ihr ihre Lage eigentlich nicht erlaube, sie musste zufrieden grinsen, besah sich ihren Gegner für einen Moment. Trotz das sie gegen einen samurai kämpfte, kam es ihr recht seltsam vor, das sie ihm so lange stand halten konnte ohne einen Kratzer davon getragen zu haben. Von seinen Bewegungen her konnte sie inzwischen einschätzen das er wohl um einiges jünger war als sie selbst, hatte noch nicht die Erfahrung wie die 33-jährige. Ihr Glück. Gerade hatte sie ihre Hand erhoben, wischte sich mit ihrem Handrückenüber die schweißnasse Stirn, als das Dach des brennenden Hauses explodierte und in sich zusammen fiel. Geschockt starrte sie auf die Flamenhölle vor sich. Ao befand sich noch immer darin oder? Irgendetwas stürzte aus dem Haus, schlug auf der anderen Seite im Boden ein. Wie von selbst wandte sie sich von ihrem Gegner ab, wollte umd as Haus rennen als sie auch schon ihren Namen aus der Ferne hörte. Sie erkannte die Stimme ihres Mannes, war jedoch nicht sonderlich erleichtert. Erst musste sie sich übereezugen das es ihm gut ging, ehe sie ihre Sorge beruhigen konnte. Als sie die Ecke des Hauses beinahe erreicht hatte, verpserrte ihr jedoch jemand den Weg. Es war der Samurai, hielt ihr seine Waffe bedrohlich vors Gesicht. Wohin des Weges? fragte er sie nur mit einem fiesen Grinsen auf dem Gesicht. Forest fand das absolut nicht zum Grinsen. Sie wollte nach ihrem mann sehen - jetzt. Sie war noch immer am Laufen, vergaß die alten Techniken der Samurai, ging in ihre gewohnte Angriffsstellung. Plötzlich wurde sie wütend, niemand stellte sich ihr in den Weg, vor allem nicht wenne s um ihre Familie ging. Mit knirschenden Zähnen beschleunigte sie noche twas mehr, settze zu einem hohen Sprung an, holte mit ihrem weißen Katana nach rechts aus, wieder donnerte Stahl auf Stahl, doch hatte sie in diesem Schlag ihre gesamte Kraft gesteckt, schleuderte seine Waffe aus seiner Hand, zog ihr KNie steil nach oben und gab ihm einen Kick seitlich gegen den Kopf. Er hatte wohl mit ihrem plötzlichem wandel nicht gerechnet, war von ihrer Aktion total überascht und flog erstmal einige Meter nach hinten. Als ihre Füße den Boden berührten setzte sie ihm sofort hinterher, rannte an dem Haus vorbei und sah aus dem Augenwinkel zwei Gestalten - und zu ihrer Erlecihterung Ao, zwar mit zerschundenen Klamotten und dem aktivierten Siegel, aber er lebte. Siewollte nicht wirklich wissen was er wieder angestellt hatte damit das nötig war, sonst müsste sie ihm nur wieder eine extra Trainingseinheit aufzwingen, wo sie ihm lernte richtig auszuweichen. Zurück ins Kampfgeschehen. Mit schnellen Schritten näherte sie sich ihrem Opfer, hatte die Klinge bereits so positioniert um sie durch den Körper des Samurai zu jagen. Nur noch ein Schritt fehlte um in reichweite zu sein, doch irgendetwas zog ihr an den Knöchel, riss sie von ihren Füßén sodass sie der länge nach auf den Bauch klatschte. Der plötzliche aufprall trieb ihr die Luft aus den Lungen, lies sie kurz aufkeuchen. Inzwischen hatte sich ihr Gegner von ihrem Schlag und seinen Freiflug erhohlt, rappelte sich bereits wieder auf und zog eine leicht gebogene Klinge. Also hatten die Samurai nicht nur ihren Stolz verloren sondern auch ihre Traditionen, interessant. Ihre Körper reagierte ganz vor alleine als er versuchte auf sie einzustechen, rollte sich über den Boden und versuchte die Fesseln um ihre Knöchel zu entfernen. Ein Schnitt mit ihren Waffen und die blonde war wieder frei, sprang auf ihre Beine, wurde jedoch schmerzhaft von einer Faust im Gesicht getroffen, stolperte wieder zurück auf den Boden. Ihre rechte Gesichtshälfte brannte wie Feuer, ihr war etwas schwindelig und für einen Moment total orientierungslos. Übersich erkannte sie Schmenhaft einen Schatten erkennen, riss ihre waffen nach oben und konnte einen weiteren Treffer geradeo so noch abwehren. Rollte sich sofort nach hinten weg und stolperte benommen auf ihre Beine. Jetzt hatte sie nicht nur einen lästigen Gegner sondern zwei vor sich. Lasst mich einfach durch, oder ich trenne eueren Kopf von eurem Körper. Ein hämisches Lachen war alles was sie zurück bekam, was sie nur genervt aufseufzen lies. Chakra floss in ihre Waffen, liesen sie leicht bläulich schimmern. Mit einer Schnellen abwärtsbewegung vor sich löste sich das Chakra von ihren Klingen - ihre Spezialität genannt Issen - und mit wahnsinniger Geschwindigkeit raste auf die beiden eine Mannshohe Chakrasichel zu. Forest achtete nicht darauf ob sie die beiden traf, machte sie sich nicht schon wieder auf um zu Ao zu gelangen, was sich als fehler herausstellte, sie war bereits wieder in der Nähe des Hauses, die Hitze des Feuers schienen ihre Haare leicht zu schmoren und bekam wieder einen hettigen Tritt von der Seite, es holte sie von den Füßen und flog direkt auf die züngelnden Flammen zu.

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Re: Zukunftsmusik [Forest & Ao]

Beitrag von Ota Ao am Mo Okt 12, 2015 3:45 pm

Wenn es ruhig wäre, könnte man die Schritte hören, die Schläge, doch das Feuer überdeckte sie, knisterte zu laut und zu intensiv. Feuer brannte, es zerstörte und es war nicht sein Element, niemals in keinem weiteren Leben. Als er Forest gesehen hatte, wenn auch nur kurz,  war er los gerannt. Die Fäuste geballt hatte er sich jedoch wieder durch diese beiden hindurch geschlagen. Mit ihrem losen Mundwerk waren sie nicht liegen geblieben, waren aufgestanden und hatten sie dem Ota in den Weg gestellt. Was folgte war ein kurzer aber heftiger Schlagabtausch, bei dem Ao alles einsteckte und die beiden nur kurz in die Hauswand warf. Einer schlug direkt gegen das Gestein, was seltsam unter ihm nach gab, der Zweite flog durch das Fenster in das brennende Haus hinein. Die Flammen welche unten so sauber am erloschen gewesen waren, hatte sich an alles geklammert, was trocken war und versuchten wieder Fuß zu fassen. Die untere Etage dampfte vor sich hin, die Hitze von oben ließ das Wasser verdampfen. Es rauchte, qualmte und aus dem inneren während der eine Mann begann zu schreien, hustend fluchend, jedoch aus Aos Feld verschwand. An seinen Körpern schlossen sich die schmalen Wunden der Waffen, welche sie getragen hatte. Sie machte ihm nichts aus, so schnell war die Regeneration seiner Haut. Es würde ihn ein paar Jahre kosten, vielleicht etwas mehr, aber er musste zu ihr kommen. Hinter ihm gellte wieder die Stimme des anderen, doch er hörte sie nicht. Er sah nur wie etwas durch die Luft sirrte, eine Technik die er bei Forest schon öfters gesehen hatte. Er schlug um die Ecke, sah wie sie ihm entgegen kam, sah wie einer der Männer nach ihr trat. Ihr Körper nährte sich dem Feuer, der Rauch schien nach ihr zu greifen. Dann war er bei ihr, riss sie mit sich zu Boden, drückte sie an seine Brust und schlitterte mit ihr im Arm über den Boden, riss sich wieder die Schulter auf. Blut über dem Boden, eine Wunde die wieder am heilen war. Sein Körper beugte sich über ihren, drückte sie an den Boden, versuchte sie abzuschirmen. Dann spürte er wie sich die Klinge durch seine Schulter bohrte. Seine blauen Augen weiteten sich vor Schmerz, er stieß den Atem schwer aus krümmte sich über ihrem Körper. Einen kurzen Moment spürte er den Schmerz von damals, den er empfunden haben musste, als dieser Mann in der Oase ihn angegriffen hatte. Forest hatte ihn versorgt und seitdem hatte sich sein Ziel nie verändert -  Forest schützen. Er spürte einen Tritt, gab sie jedoch nicht frei. Was er für Vorteile hatte größer zu sein als sie. Mit dem nächsten Tritt gab sein Körper nach, flog von Forest hinab und schlug gegen die Wand des Hauses. Das Gebäude bröckelte, warf Reste auf ihn hinab. Das Haus ächzte wieder. Er spannte die heilenden Muskeln an, stolperte voran auf den Mann zu der nach Forest schlug. Warf sich unkontrolliert gegen den Körper riss ihn um, warf den Körper auf ihn, drückte ihm die Arme auf den Boden. Damit hatte er nicht gerechnet. Seine Beine drückten die Arme fest an den Boden. Er zwang ihm die Klinge aus dem Arm, nicht mit einem griff, sondern mit sauberen Schlägen in das Gesicht des Unbekannten. Wahnsinn oder Sehnsucht, er konnte es nicht sagen. Aber dieser Mann hatte sie angefasst, sie beinahe ins Feuer geschlagen. Er konnte ihn nicht davon kommen lassen. Egal was ihn jetzt erfassen würde, es würde ihn von diesem Mann runter schlagen. Die Welt hatte sich verzerrt. Er spürte nur diesen Puls, spürte diese Wut auf diesen Mann, in dessen Gesicht er immer wieder schlug.

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Re: Zukunftsmusik [Forest & Ao]

Beitrag von Sadako Forest am Do Okt 15, 2015 9:44 pm

Ihr Rücken wurde unglaublich heiß, neben den Rauch drang noch der Gestank von verbrannten Horn in ihre Nase, vermutlich schmorte gerade ein gutes Stück ihrer blonden Mähne vor sich hin. Unkontrolliert segelte sie durch die Luft, kniff schon die Zähne zusammen und machte sich auf die schmerzen bereit die sie in dem Feuer erwarten würden. Doch plötzlich ergriff sie etwas von der Seite riss sie zu Boden, rollte mit ihr einige Meter über diesen, ihre Finger verloren den halt um ihre Waffen, sie spürte wie sich ein Körper gegen ihren presste, der Körper ihres Mannes, von Ao. Schützend hielt er sie unter sich, für einen Moment kniff sie ihre Augen zusammen, der Schmerz in ihrem Gesicht hatte noch nicht wirklich nachgelassen, außerdem merkte sie wie ihr Auge langsam dick wurde. Aos Körper über ihr erzitterte plötzlich, er stöhne schmerzvoll auf und Forest starrte ihren Liebsten angsterfüllt an. Sie konnte etwas an seiner Schulter vorbei sehen, sah wie der Samurai ihm die Waffe in die schulter gerammt hatte und ihn mit Tritten versuchte von ihr herunter zu holen. Er hielt ihm tapfer stand, doch auch ihrem stakren Mann überkam der Schmerz, konnte sich nicht mehr länger über ihr halten und flog unter der Wucht des Trittes von ihr herab, krachte gegen eine Mauer die unter dem Aufprall bröckelte. Ao! Sie hatte ihren Oberkörper aufgerichtet, wollte zu ihm, als sie mit einem harten Fußtritt auf ihrem Brustkorb zurück in den Dreck getreten wurde, eine blutige Waffe vor ihren Augen wiederfand. Der Tritt trieb ihr die Luft aus den Lungen, starrte auf die Klinge vor ihrem Gesicht, starrte den Mann über sich hasserfüllt an. Ehe sie einen Finger rührern konnte um sich zu befreien, wurde der Kerl von ihr gerissen, fand sich nun selbst mit dem Rücken auf den Boden, einen mehr als nur aufgebrachten Ao über sich. Sein Blick sagte mehr als tausend Worte, der Samurai hatte es gewagt Forest zu verletzen, nun würde er die Hölle durchleben, mit Schlägen die so brutal waren, das er sich wünschte niemals auf die Idee gekommen zu sein nach CHikyû zu kommen. Forest versuchte sich aufzurichten, schafte dies nur mit Mühe, ihr Brustkorb brannte, waren ihre Rippen geprellt? Mit rasselnden Atem sah sie zu Ao wie er blind vor Wut auf den Mann unter sich einprügelte, nicht bemerkte wie weitere Gestalten das Kampffeld erreichten. Die blondhaarige stöhnte auf als sie sich aufrichtete, mit den Augen nach ihren Waffen suchte, sie auf die schnelle nicht fand, nur sah wie zwei Personen auf Ao zustürmten um ihn aufzuhalten. Forest knirschte mit den Zähnen, so langsam wurde sie richtig sauer. Auch wenn ihr Körper schmerzte, auch wenn sie kaum noch Luft hatte zum atmen, sie zwang sich, setzte sich in Bewegung, rannte den Gestalten entgegen. Etwas an ihr veränderte sich plötzlich, ihre sonst hellen blonden Haare wurden dunkler, fingen an in verschiedenen brauntönen zu glänzen. Ihre eh schon wilde Mähne, gewann an noch mehr Volumen zu und dann sah man dünne, lange feine Federn in ihren Haaren, die in allen Richtungen von ihren Haaren abstanden. Ihr Augen waren nicht mehr blau sondern golden, fixierten jede kleinste Bewegung auf dem Schlachtfeld, wie ein Raubvogel auf Beutezug. Sie hätte nicht gedacht das sie diese Würmer aus der Reserve locken würden, doch von dem Gedanken besessen ihre Familie und ihr Dorf zu schützen, hatte sie zuvor unter dem Schutz von Ao ihr Kuchiyose gewirkt, zwei kleine Bussarde beschworen, die unter ihren massigen Federhaaren gut verborgen waren und die ganze Zeit über damit beschäftigt gewesen auf Forest Naturchakra zu übertragen, damit sie ihren Senninmode aktivieren konnte. Es hatte sich wirklich viel in den letzten Jahren geändert. Noch war sie nicht ganz fertig mit ihrer Verwandlung, das letzte was sich an ihr veränderte waren ihre Unterarme und Hände, grobe Schuppen bildeten sich auf ihrer Haut, ihre Finger hatten eine leichte Ähnlichkeit mit Klauen von Greifvögeln angenommen. Damit war ihr es möglich FuutonChakra um ihre blosen Finger zu konzentrieren, ohne sich zu verletzten. Forest rannte, bekam einen iimensen Geschwindigkeitsschub, der erste Gegner der dabei war Ao zu erreichen, machte Bekannschaft mit ihrer Hand. Sie hatte ihre Finger zusammengeschlossen, sodass ihre Fingerspitzen eine Art Spitze ergaben. Mit ihrer linken Hand ergriff sie die Schulter ihres Gegners, ihre andere rammte sie ohne zu zögern durch seinen Brustkorb. Durch ihr Chakra glitt ihr Unterarm wie Butter durch Haut und Muskeln, warmes Blut umfing ihren Unterarm. Den Leblosen Körper schleuderte sie einfach auf die Seite, hatte Ao nun erreicht, machte sich daran die nächsten zu attackieren. Mit der Handfläche fing sie eine Klinge ab die nach ihr Schlug, schloss ihre FInger um diese und brach den Stahl entzwei, schleuderte die Spitze der Klinge ihrem Gegner entgegen. Ihr Körper wurde mit jedem Schritt, mit jeder Bewegung die sie tat schwächer, ihr Blick verschwamm bereits immer wieder und trotzdem machte sie weiter. Wieder sammelte sie Chakra in ihren Händen, überkreuzte ihre Arme vor sich, löste mit einer öffnenden Bewegung ihrer Arme das Chakra von ihren Händen, sodass zwei Chakraklingen durch die Luft flogen. Sie konnte das Issen auch ohne ihre Waffen anwenden. Mit ihrer furiosen Kampfart dauerte es nicht lange bis alle die Flucht ergriffen, endlich einsahen das sie gegen das Ehepaar keine Chance hatten, flüchteten. Alle bis auf einer. Sie spürte wie sie die Kraft des Senjutsu verlies, wehrte in letzter Sekunde die Klinge ab die auf sie zugeschossen kam, schaffte es allerdings nur sie etwas von ihrem Körper abzulenken, sodass sie nicht am Herzen getroffen wurde, sondern weiter unten, seitlich an ihrer Taille. Schmerz durchzog ihren Körper, warme Flüssigkeit glitt ihre Seite herab, ihr wurde Schwindelig. Das letzte was sie noch zu stande brachte war mit dem letzten Rest ihres Senninmode, ihrem Gegner einen so harten Schlag gegen die Schulter zu verpassen, das sie zum einen Knochen knacksen hörte, zum anderen wurde er auf einen Freiflug geschickt, knallte durch mehrere Wände, bis eine über ihm zusammenbrach. Ihr Kuchiyose löste sich, das Naturchakra schwand dahin, sie wurde wieder zum Menschen, sank auf die Knie und presste ihre Hand auf ihre verwundete Seite. Ihr Atem ging stoßweiße, Wellen des Schmerzes überrannten sie, ließen ihren Körper taub werden, ihr Auge war bereits zugeschwollen und so versuchte sie mit blutverschmiertem Gesicht und Haaren die an ihr klebten nach ihrem Mann ausschau zu halten.

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Re: Zukunftsmusik [Forest & Ao]

Beitrag von Ota Ao am So Okt 18, 2015 2:37 pm

Wann hatte er das letzte Mal vergessen wer er war und vor allem wo? Liebte er sie so unermesslich, dass er sich voll und ganz seiner Wut hingab, der Wut auf diesem Mann? Scheinbar war genau das der Fall. Er hörte nichts mehr, wenn nur gedämpft und es fühlte sich alles furchtbar weit weg an. Immer und immer wieder schlug er ihm ins Gesicht, sah das Blut kaum, hörte das röcheln nicht. Er bemerkte es erst, als es aufhörte, vollkommen erstarrte. Da war nichts mehr das sich unter seinem Körper regte. Totes blutendes Fleisch, etwas das mal ein Gesicht gewesen war. Der halbe Schädel war zertrümmerte. Nicht einmal den Schrei des Mannes hatte er gehört, nicht auch nur eine Sekunde Mitleid gespürt. Er saß da, keuchte schwer versucht Rauch durch saubere Luft in seiner Lunge zu ersetzten. Er musste husten, versuchte seinen Atem zu regulieren bevor er mechanisch aufstand. Er liebte sie über alles, mehr als sein eigenes Leben. Nur sie, seine einzig wahre Liebe, seine einzig Frau für immer. Den Blick los zu reißen war schwer, ein zäher Vorgang. Seine Brutalität erschrack ihn selbst ein wenig, aber nicht genug um zu verharren und zu bedauern. Er hatte Forest getreten, dass würde Ao diesem Mann auch nicht im Tod verzeihen. Wo war sie? Forest? Er sah sich um, kehrte mit jeder Bewegung zurück aus seiner Wütenden starre. Ein Mann segelte durch die Luft, schrie als er das Haus krachte, schrie als das Dach über ihm einbrach und Etage um Etage nach unten fiel. Automatisch ging sein Blick zurück, suchte den Ursprung fand ihn und er stürmte los. Sein Körper war gesund, hatte sich regeneriert und das Siegel verschwand von seinem Körper. Ao fühlte sich dennoch wackelig und schwach, zwang sich voran um zu Forest zu kommen, welche zusammen sank, die Hände auf eine Wunde presste. Psssst ich bin da lass mich das machen. Schwer sank er in die Knie, zog sie mit der einen an sich, wollte das sie sich anlehnte. Überall war Blut, ihr Blut, deren Blut. Es war als hätte man sie in diesem ertränkte. Seine Tore waren vor dem Heiljutsu verklungen, ließen einen gesunden wenn auch erschöpften Mann zurück. Jedes Glied tat ihm seltsam weh, war wund, denn Schmerzen konnte er nicht mehr ignorieren. Grünes Chakra flammte um die Wunde an ihrer Seite, verschloss sie langsam um ihren Körper nicht zu sehr zu belasten. Ich richte das wieder Forest, bleib nur noch ein wenig bei mir. Sie schien kreide bleich, hatte Blut verloren all ihre Kraft und lag dort eine Feder? Hatte auch sie davon gebrauch gemacht, von den letzten Dingen um sich am Leben zu halten, um ihn in seinem Wahn zu lassen? Er drückte sie fest an sich, verbarg ihren Kopf an seiner Brust wie er es seit Jahren tat und ließ sein Chakra fließen. Es strömte grün leuchtend in ihren Körper und verschloss sie blutenden Wunden, beruhigte den Puls und ließ sie Schwellungen verschwinden. Mit einem Wasserfilm um die Hand zog er das Blut aus ihrem Gesicht warf es auf den Boden, bildete einen neuen Film und zog es ihr aus den Haare, der Kleidung, von der frei liegenden Haut. Das schöne Kleid war dahin, zerrissen, der Saum verdreckt und angekohlt. Ein gefallener Engel, die Flügel aus dem Leib gerissen. Er nahm ihr Hände drückte sie sanft, hielt sie fest und blieb einfach verloren mit ihr auf dem Boden sitzen. Egal wie er aussah, blutige Knöchel, angekohlte Haare, Ruß am ganzen Körper, sie war wieder sauber, wenn auch vollkommen neben sich. Wir sollten an unserem Teamkampf nach zehn Jahren wohl immer noch ein wenig feilen. Seine Hand streichelte sie liebevoll, fuhr ihr durch das Haar, über die Wange. Er drückte ihr einen Kuss auf das blonde Haar, hielt sie mittlerweile zitternd vor Anstrengung. Ich kann immer noch nicht ohne dich leben Forest-chan. Als ich gesehen hab wie er nach dir trat, wie er dich Angriff – ich habe mich vergessen. Es tut mir Leid das du dich deswegen überanstrengt hast. Alles was in ihm herauf gekommen war konnte er als blanken Hass beschreiben. Niemand griff seine Frau an, niemand tat ihr weh, niemand fügte ihr auch nur einen kratzer zu. Wenn er nicht s blind in das Haus gelaufen wäre, vielleicht hätte er dann mehr auf sie aufpassen können. Aber er hatte Angst, dass man seinem Umfeld etwas antat. Denn auch wenn er seine Nachbarn nicht so gut kannte, so gönnte er in diesem Dorf doch niemandem etwas wirklich Schlechtes. Er sah nur Forest an, hielt sie wartete bis sie sich regte, als er Stimmen hörte. Oto-san Oka-san hörte man Shigeru rufen. Anscheinend war er doch nicht immer so vorbildlich. Ao hob die blauen Augen und sah zu seinem Ältesten. Alles gut großer – wir haben das geregelt. Unverkennbar das hier Leute gestorben waren. Einer schmorte im Haus, einer besaß kein Gesicht mehr ein anderer hatte eine zerfetze Brust und zwei weitere lagen nahe des Hauses und starben wohl an ihren inneren Verletzungen, hatte er nicht auch einen ins Haus befördert? Hinter Shigeru sah er auch Haru, der Yukiteru im Arm hielt, Miroko ängstlich an der Hand ihres Onkels kauernd. Der Blick des Blonden war ungewohnt streng. Tut mir Leid er wollte nach euch sehen, ihr wart so lange fort. Ao nickte nur Stumm und sah sich um. Mamiiii Mamiiii sag was, jammerte der kleine los, während Ao noch versuchte irgendwie munter zu wirken. Die Erschöpfung zerrte jedoch an ihm. Haru ließ Yu hinab, der sich an seine Mutter klammerte, während Miroko sich den Tränen nahe an den Rücken ihres Vaters klammerte. Nur Shigeru stand einen Moment etwas verloren da. Da spürte er wie sie sich intensiver regte und ließ sie von seiner Brust, gab sie etwas frei, sodass man ihr Gesicht wieder sehen konnte. Auch Shigeru trat nun heran, fühlte seiner Mutter die Stirn. Alle wollten, dass sie etwas sagte, egal wie winzig. Er spürte eine Stützende Hand auf der Schulter, wäre wohl ohne seinen Bruder und dessen Bein im Rücken nach hinten umgefallen. Familie konnte wunderbar sein, eine wirkliche Stütze eben.

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Re: Zukunftsmusik [Forest & Ao]

Beitrag von Sadako Forest am Fr Nov 27, 2015 11:48 pm

Gerade als sie dachte sie würde nach hinten umkippen und ohnmächtig werden, spürte sie eine große, kräftige Hand die sich um ihre Schulter legte und sie leicht nach hinten drückte. Dumpf hörte sie eine Stimme, erkannte Ao, hob den Blick leicht um ihn ansehen zu können. Der Schmerz der ihren Körper jedoch durchzog lies sie schwach werden, es betäubte ihren ganzen Körper ihr denken, ihre Wahrnehmung. Sie wusste nur das er da war und das lies sie erlecihtert aufatmen. Die blondhaarige war so schwach, das sie nicht mal mehr länger ihre Hand auf die Wunde pressen konnte, ihr Körper sackte in sich zusamme, doch ihr geliebter Mann hielt sie fest in seinen Armen, sprach ihr gut zu, fing an ihre Verletzung zu behandeln, während Forest damit kämpfte nicht das Bewusstsein zu verlieren. Sie biss die Zähne zusammen, hatte ihre Augen zusammengekniffen um den Schmerz nicht gewinnen zu lassen. Auch wenn Ao sein bestes tat die Blutung zu stillen und die Wunde schonend zu verschließen, so linderte es nur mäßig den Schmerz in ihrer Seite. Schon längst lehnte sich mit ihrem Oberkörper gegen seinen, verbarg ihr Gesicht an seiner Haut, roch das Blut, den Schweiß und den Rauch. Trotz des starken Geruches von einem Kampf beruhigte sie das ganze etwas, immerhin war es Ao der bei ihr war, nie würde es einen anderen Menschen geben der sie so zur ruhe kommen lassen lies wie er. Wann noch gleich hatte er angefangen für sie zu Sorgen und Medic-Jutsus zu lernen? Wenn sie sich recht erinnerte war das schon am Anfang gewesen, als sie sich kennen lernten. Von Anfang an hatte er sie beschützt und war für sie da gewesen, wie könnte sie sich da in seiner Nähe nicht wohl fühlen, obwohl sie mitten auf einem Schlachtfeld lag und ihr Körper vor Schmerz leicht zitterte. Sie schwieg einfach nur, lies die Behandlung über sich ergehen, spürte wie ihr Körper langsam an Gefühl zurückgewann, wie ihr Puls langsamer wurde und das Stechen in ihrer Seite nach lies. Trotzdem schaffte sie es kaum sich zu bewegen, ihr Sennin Jutsu laugte sie immer komplett aus, machte sie für die nächsten paar Tage unfähig etwas zu tun. Forest spürte wie seine Hand über ihren Körper fuhr, das klebrige Blut und den Dreck von ihrer Haut und dem Kleid löste, wie sie langsam wieder aussah wie ein Mensch und nicht wie frisch vom Metzger. Sanft ergriff er ihre Hand, sprach zu ihr was ihr ein erschöpftes, aber breites grinsen auf die Lippen trieb. Mit halb geöffneten Augenliedern versuchte sie ihren Kopf zu heben, scheiterte jedoch an mangelnder Kraft, musste also an seine Schulter gelehnt so sitzen bleiben wie sie war. Mhhn~ sollten wir. Es waren nur sehr leise und gedämpfte Worte die sie über die Lippen brachte, atmete tief aus und vorsichtig ein, als würde sie gleich einschlafen. Er hatte inzwischen ihre Hand losgelassen, strich ihr sanft über die Wange. Noch immer lächelte sie schwach, bewegte ihren Kopf leicht nach links und rechts, als Zeichen dafür das er sich nicht zu entschuldigen brauchte. Er hatte Forest nicht nur heute gerettet, er hatte ihr oft geholfen, zu oft, es lag ihr einfach im Blut alles für ihn zu geben und aufs ganze zu gehen wenn es sein musste. Dann wurde es wieder stiller, lediglich das verbrennende, ächzende Holz im Hintergrund war zu hören. Es näherten sich Schritte, was die Aufmerksamkeit der Jounin auf sich zog. Für einen Moment befürchtete sie das der Angriff doch noch nicht vorbei war, doch eine ihr nur allzugut bekannte Stimme, sagte ihr das sich der Rest ihrer Familie auf den Weg gemacht hatte um die beiden zu suchen. Forest wollte nicht das ihre Kinder sie so zerstört und schwach sahen, ihnen gegenüber war sie immer stark und fröhlich, sie wollte das Bild nicht zu nichte machen was ihre drei Kinder von ihr hatten. Sie war ihre starke Mutter, nichts könnte sie in die Knie zwingen. Und doch lag sie nun hier, konnte sich kaum einen Centimeter bewegen. Noch bevor sie sich nur irgendwie aufrichten konnte, waren sie auch schon bei ihr angekommen, sie vernahm Harus Stimme, hörte sogleich den kleinen Yukiteru jammern, spürte wie sich kleine Händchen um ihre Hand legten und an ihren Fingern zogen. Um sie herum herrschte kurz eine seltsame unruhe, ihre Kinder machten sich sorgen um sie und auch Ao schien kaum noch Kraft zu haben. Sie musste sich jetzt zusammenreisen, spannte ihren Körper an und hob ihren Kopf etwas an, ein leichtes beruhigendes lächeln auf den Lippen. Die blondhaarige erblickte zunächst Shigeru vor sich, der sie ungewohnt sorgenvoll ansah, seine Hand kurz über ihre Stirn wandern lies, sah dabei seinem Vater so ähnlich wie noch nie. Ao machte oft denselben Gesichthsausdruck wenn sie auf eine gefährliche Mission musste oder mit dreck besudelt zurückkehrte. Ihre Finger schlossen sich um die kleinen Hände von ihrem jüngsten, blickte ihn sanft an und strich durch sein dunkles Haar. Keine Angst, Mami ist nur kaputt. Yu hatte schon tränen in den blauen Augen, schien sich jedoch durch ihre Streicheleinheiten wieder zu beruhigen. Lasst uns zurückgehen... das hier ist kein Ort für Kinder. Egal wie schlecht es ihr jemals gehen würde, egal wie nahe sie am Tod sein würde, sie würde immer nur an ihre Kinder denken, erst kamen sie, dann Ao und zuletzt Forest. Auch wenn sie keine Kraft mehr in den Gliedern hatte, sie zwang sie ihren Körper dazu sich aufzurichten, auch um Ao wieder etwas zu entlasten. Er würde es zwar nie zugeben, doch auch er war sicher sehr erschöpft und mitgenommen. Beide konnten sich jetzt nicht gehen lassen, sie mussten sich immernoch um ihre drei Kinder kümmern. Irgendwie versuchte sie auf ihre Beine zu kommen, doch jeglicher versuch sich aus eigener Kraft zu erheben scheiterete kläglich. Oka-san! Überanstreng dich nicht so! Ermahnte sie ihr ältester Sohn, war sofort an ihrer Seite und legte sich ihren Arm um die Schulter, half seiner Mutter vorsichtig auf die Beine. Jetzt war es doch ganz praktisch das der Junge beinahe so groß war wie sie. Aus dem Augenwinkel sah sie wie Haru an Aos Seite war und Miroko ihre beiden Eltern ängstlich ansah. Yukiteru klammerte sich an ihr Bein, zog an dem Stoff ihres Kleides, wollte von seiner Mutter hochgenommen werden, doch Forest schaffte es kaum einen Fuß vor den anderen zu setzen. Zeig mir doch wie groß und stark du schon bist und lauf mit mir nach Hause hm? Sagte sie zu dem kleinsten, der zwar noch immer etwas quängelte, letzten Endes aber nickte, sich gerade hinstellte und so gut es ging neben ihr herstapfte, während sie von Shigeru gestützt über das Schlachtfeld geführt wurde. Ihr Haus schien noch so weit weg und lies sie aufseufzen. Ihr ganzer Körper wollte einfach nur schlafen und sich ausruhen. Von hinten her hörte sie wie eine Männliche Stimme laut ihren Namen rief. Die Jounin drehte leicht ihren Kopf, erblickte in der Ferne auf einen Dach eine gigantische Gestalt von einem Mann. Dieser streckte nur seinen Arm hoch empor, zeigte mit seinem Daumen nach oben, hatte auf der anderen Schulter ein paar Bewustlossekörper geschultert. Natürlich war es Asgar, der ihr damit zeigte das sie sich nun keine Sorgen mehr machen musste und er ab jetzt übernahm. Jetzt wo sie den Kagen sah, bemerkte sie auch erst die ganzen anderen Shinobis, die sich nach und nach über die Dächer bewegten, das Feuer löschten und die Straßen absuchten, sich immer wieder Kommados zuriefen. Mit einem leichten lächeln, wand sie sich an Ao, sah ihn herzlich an, warf Haru einen dankenden Blick zu der Miroko an der Hand hielt und seinen Bruder nebenher stützte. Sie musste sich noch etwas mehr an Shigeru lehnen, da ihr Körper nun wirklich nicht mehr konnte. Doch zumindest musste sie sich für den Moment keine Sorgen machen, vielleicht machte sie deswegen nun richtig schlapp, jetzt wo die Verantwortung von ihr abfiel und sich die Erschöpfung breit machte.

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Re: Zukunftsmusik [Forest & Ao]

Beitrag von Ota Ao am Mi Dez 02, 2015 5:21 pm

Sie war bei ihm geblieben nicht in die Welt von Schmerz getragen worden. Dafür hatte sich das Lernen gelohnt, dafür hatte es sich gelohnt sein Chakra besser zu schmieden, sich effektiver zu bewegen. Den Körper auswendig lernen, neues Chakra schmieden, die Veranlagung zum Suiton effektiv nutzen können. Er hatte sich nicht darum geschert in der letzten Reihe zu kämpfen, hatte sich immer vor sich geworfen wenn es ging, nur um am Ende wieder aufzustehen und sie zu heilen wenn er selbst nicht ausgereicht hatte. Die Kraft seines Körpers war ihm ein Segen gewesen und das er sie jetzt halten konnte, wenn auch nur schwer, war alles wert gewesen. Doch die Welt war in Ordnung, erst einmal wieder im Lot und er lebte, sie lebte, ihre Kinder kamen auf sie zu. Sein Atem ging schwer, etwas röcheln. Die Kombination von Toren, den zerreißenden Muskeln und dem ständigen heilen erschöpften ihn immer und immer wieder. Sein Leben lang würde sich das wohl auch nicht mehr ändern. Das Bein im Rücken gelang es ihm einen recht souveränen Ausdruck in sein Gesicht zu legen.Mama hat recht Yu-chan wir sind nur müde. Stark sein für die Kindern. Seinem Bruder brauche er nichts vor machen, dieser konnte erahnen wie wenig kraft er nur noch besaß. Als Forest sich von ihm erhob fühlte er sich um einiges leichter, spürte wie sein Atem tiefer wurde, er stärkere Züge der rauchigen Luft um sich herum einatmete. Auch wenn er mehr Luft bekam, so musste er jede Faser seines Körpers anspannen um sich aufzurichten. Er drückte sich eigentlich mehr an dem Bein seines Bruders hoch, fasste dessen Schulter und zog sich an diesem hoch. Haru bekam sofort eine leichte Schlagseite, war er noch immer weniger stabil gebaut als sein Bruder es war. Na komm schon großer lachte dieser leise und zog den Arm von Ao über die Schulter. Ein kurzes Wanken der ungleichen Brüder, ehe sie kurz auflachten. Haru mit dieser klaren Stimme und Ao rauchig kraftlos. Ihr Größter sorgte sich stellvertreten für ihn um seine Liebste, er war wirklich ein guter Junge. Heute sah er ihm wirklich sehr ähnlich, nicht nur die Augen, sondern auch der Ausdruck. Er sieht aus wie du oder? Ao nickte stumm, fühlte sich zu schwach um zu sprechen. Jedes Wort würde ihn Konzentration kosten. Seine Hand winkte jedoch Miroko zu, die beinahe das ängstlich erhalten ihres kleinen Bruders kopierte. Auf einen Wink von Haru hin kam sie zu diesem an die Hand, lugt immer wieder zu ihrem Vater und ging brav mit den Erwachsenen mit. Auch Yukiteru gab sich alle Mühe beim Laufen und er kam sie vor wie ein sehr alter Mann. Sein Blick war mehr auf den Boden gerichtet, als auf sonst etwas. Schritt um Schritt setzte er die Beine voran, bemerkte nur langsam die Unruhe die aufkam. Schritte von Shinobi, Kommandos, rauschendes Wasser, Rauch der erstarb. Jemand räumte hier für sie auf, zum Glück. Er zuckte zusammen als jemand lautstark nach seiner Frau rief. Er konnte sich denken wer das war, ihr lieber Kage. Immerhin hatte Ao es mittlerweile raus den Mann immer mit san, oder sama anzusprechen, hatte ihn ewig gekostet das heraus zu finden. Nur leicht sah er sich nach dem Blonden um, sah wie er riesig auf seinem Gebäude stand, Körper über der Schulter, vollkommen motiviert, als gäbe es nichts das einfacher war als ein Überfall. Der Mann hatte es wirklich einfach durchs leben zu gehen. Aber er hatte nicht die Kraft sich über seinen trinkenden Kage zu wundern. Der Trupp ging weiter, sprang jedoch dieses Mal nicht durch die Gärten der Nachbarn, sondern über die Straße vor ihrem Haus entlang. Einige ihrer Nachbaren standen am Fenster, die meisten jedoch liefen herein oder hinaus, brachten Wasser und andere Dinge für die Helfer. Dieses Dorf hielt zusammen, dass musste man wahrlich sagen. Die Straße kamen weitere Shinobi entlang, helfende Hände und ein Kollege aus dem Krankenhaus blieb vor Ao stehen. Brauchst du Hilfe Ao? Dieser schüttelte nur den Kopf. Danke geh und schau ob noch jemand verletzt ist, wir brauchen nur etwas Ruhe. So ging es voran, Schritt um Schritt bis sie vor ihrer Wohnung ankamen. Haru hatte zum Glück einen Schlüssel dabei und Miroko lief voran in die Wohnung. Er wollte einfach nur in die Badewanne und sich erholen, einfach nur noch erholen. Ich möchte einfach nur einweichen, darf ich? Er sah zu seiner Frau, wartete auf ihr Ja, bevor er sich von Haru die Treppe hoch schleppen ließ. Der Jüngere Ota blieb unten um die Kinder beschäftigen, während Ao in die Badewanne sank und dort liegen blieb. Einfach nur entspannen, einschlafen und den Dreck von seinem Körper waschen lassen und den Tag verdauen, bevor er ins Bett kroch und dort liegen bleiben würde, bis er sich wieder fit fühlte.

Kleiner Skip von 2-3 Tagen

Sein Körper fühlte sich noch immer schwer und das nachdem er eigentlich wieder fit sein musste, aber er war es nicht. Diese Aneinanderreihung von körperlicher Unfähigkeit die letzten Wochen nagte schwer an ihm. Erst war  er im Krankenhaus gewesen und dann dieser Kampf. Er fühlte sich noch immer nicht fähig viel zu machen, war wieder viel zu früh wach und sah die Decke an. Forest schlief noch neben ihm und er drehte sich um sie anzusehen. Auch wenn sie ein wenig älter geworden war, so konnte er noch immer behaupten, dass sie wunderschön war. Zusammen waren sie gewachsen und einige male gefallen. Seine Hand griff nach seiner Frau, strich ihr sacht über die Schulter. Sie war immer so warm und weich, sah unglaublich lieb aus, wenn sie schlief. Ihre Züge wirkten so entspannt, sie sah jünger aus, beinahe so jung wie damals. Vorsichtig rutschte er Näher an sie heran, nahm den Geruch ihrer Haare auf. Ob es ihr besser ging, ob sie auch noch so kraftlos war? Sein Körper war immer schon langsamer gewesen als ihrer und im Alter spürte er das, wenn auch „im Alter“ ein wenig übertrieben war. Vielleicht war er einfach zu müde, zu verschlafen um wach zu werden. Im Haus regte sich jedoch schon etwas, wer oder was es war? Vielleicht hatte Yukiteru sich auf den Weg durch die Wohnung gemacht, vielleicht war Shigeru mit Miroko am üben. Er wusste es nicht. Seitdem er kein Shura mehr war, spürte er das Bedürfnis zu ruhen und zu rasten. Rosten musste nicht sein, aber einfach einige Tage länger die Ruhe genießen. Aber so wie er seien Frau kannte würde sie bald wieder raus wollen, bald wieder trainieren und ihn einfach nur mit dem Elan mitreißen.

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Re: Zukunftsmusik [Forest & Ao]

Beitrag von Sadako Forest am Do Dez 03, 2015 9:47 pm

Den ersten Tag nach dem Kampf, konnte man Forest nur in die Tonne treten. Sie hatte fast 14 Stunden geschlafen, war nichtmal wach geworden als zwei ihrer Kinder auf ihr herumgeklettert sind, nichtmal Taijin hatte sie wecken können. Sie hatte Glück das sich Haru und ihre Schwiegermutter um die drei Kinder gekümmert hatten, während sie sich regeneriert hatte. Ihre Eltern waren am zweiten Tag eingesprungen, waren sie sofort in das Dorf zurückgekehrt, nachdem sie von dem Angriff erfahren hatten. Durch den Blutverlust und die Verletzung die sie davon getragen hatte, hatte sie diese Ruhe bitter nötig gehabt, der Stress der vergangenen Wochen ohne Ao hatte mehr an ihr gezerrt als sie gedacht hatte und dieser Kampf hatte alles von ihr abverlangt. Ein großer blauer Fleck an ihrer Seite war alles was noch an die Wunde erinnerte. Ao konnte sie so gut heilen wie er wollte, durch ihre Durchblutungsstörung bekam sie immer blaue Flecken die lange anhielten. Wenigstens war ihr Gesicht davon verschont geblieben, sonst sähe das ganze dann doch sehr verwegen aus. Auch wenn sie die Tage viel und lange geschlafen hatte, so fühlte sie sich bei jedem erwachen nur noch schlimmer, sie schlief nicht gut, schreckte öfters in der Nacht aus, aus Angst das wieder jemand angriff und ihren Kindern etwas antat. So war unruhig und rastlos, wenn sie sich nicht ausruhte, tat sie irgendwas, räumte die Trümmer aus dem Garten, nur um sich nach ein paar Metern ins Gras zu legen um sich vor Erschöpfung auszuruhen. Sie war in einem Kreislauf gefangen, konnte noch nicht wirklich viel tun, aber konnte auch nicht ruhig bleiben, dazu kamen noch ihre Kinder und Ao auf dem sie aufpassen musste. Diese Nacht war wieder sehr schwer für sie gewesen, sie fühlte sich wie ein Stein, schlief für ein paar Minuten nur um wieder mit erhöhtem Puls aufzuwachen, schlief ein und träumte grausiges, wachte wieder auf. Das ganze zog sich so lange bis sie in einen tiefen Schlaf verfiel indem sie nichts um sich herum mitbekam, nur um sich beim aufwachen wie gerädert zu fühlen. Ihr Unterbewusstsein spürte die Unruhe in der Wohnung, nahm die leichten Bewegungen neben sich wahr, spürte die warme Hand von ihrem Mann an ihrer Schulter, wie er ihr durch die Haare fuhr. Die blondhaarige wurde langsam wach, atmete tief ein, sehr schwer aus und öffnete träge ihre Augen. Die Hand von Ao fand ihr Gesicht, strich ihr sanft über die Wange und ein paar durcheinander geratene Haarsträhnen aus dem Gesicht um ihre blauen Augen sehen zu können. Die blonde musste bei seinem Anblick einfach nur lächeln. Es war ein Segen jeden morgen neben ihm aufzuwachen, seine Körperwärme zu spüren, seinen Geruch aufzunehmen und sein Gesicht sehen zu können. Auch wenn sich ihr Körper so unglaublich schwer anfühlte sie innerlich keine Ruhe fand, so fand sie zumindest in seiner Nähe Frieden und konnte lächeln. Langsam setzte sie ihren Körper in Bewegung, rutschte näher an ihn heran und kuschelte sich an seinen Oberkörper. Sie wollte wenigstens eine Minute diesen Frieden geniesen. Wieder atmete sie tief ein und aus, es klang schon fast wie ein seufzen, bevor sich ihre Stimme erhob. Guten morgen.... Hast du gut geschlafen? Wie gehts dir heute? Fragte sie leise, lehnte ihre Stirn an seinen Brustkorb und legte ihren Arm um seinen Oberkörper. Die Wochen ohne waren brutal für sie gewesen, ihn jetzt endlich wieder bei sich haben zu wissen war eine Erleichterung für ihren Geist und ihre körperliche Sehnsucht nach ihm wurde mit jedem Morgen ein bisschen mehr gestillt. Doch Süchtig würde sie wohl immer nach ihm sein, die ganzen Jahre hatten die Gefühle die sie für Ao hatte, mt jedem Erlebniss das sie teilten, nur verstärkt, es gab keinen Tag an dem sie ihn weniger liebte als wie am Anfang. Die 10 Jahre waren wie im Nu verflogen und immernoch fühlte sie alles wie am ersten Tag an. Nachdem sie ihm zugehört hatte würde er sie mit Sicherheit dasselbe Fragen und sie würde ihm ehrlich antworten. Ich hab ganz gut geschlafen... wenn ich mich auch noch immer sehr schlecht fühle. Mein Körper kommt einfach nicht so schnell in Schwung wie ich will. Ich setz mich zu stark unter Druck glaube ich. Wie immer also. Sie hatte sich kaum verändert, wollte immernoch viel erreichen, wollte immernoch das beste für ihr Umfeld und vorallem für ihre Familie. Sie konnte das einfach nicht abstellen, egal was man ihr sagte. Im Treppenhaus hörte sie wie jemand empor kam, leichtfüßige Schritte in kleinen Abständen. Die Türklinke des Schlafzimmers wurde mit einer Hand geöffnete, beziehungsweise versucht zu öffnen. Kurz bewegte sich die Klinke nach unten, doch derjenige rutschte wohl ab und sie schnellte wieder nach oben und lies die Tür verschlossen. Nach einem zweiten versuch wurde die Tür geöffnet und Yukiteru stolperte durch den Türrahmen in das großzügige Schlafzimmer seiner Eltern. Mami! Papi! Sonne scheint! Yu ist wach! Rief er fröhlich und tapste zu dem Ehebett, kletterte auf die Matratze, versuchte es eher. Mit einem lächeln an ihren Mann gewand, drehte sie sich um und zog den kleinster ihrer drei auf das Bett. Noch hatte sie nicht genügend Kraft um ihn spielend wie sonst hochzuheben, doch das würde wieder kommen. Mit Yukiteru im Arm, drehte sie sich wieder zurück zu Ao und drapierte den kleinen so, sodass er nun zwischen seinen Eltern lag und etwas verdutzt dreinblickte. Schnell zog Forest die Decke über den kleinen Körper des 4-jährigen und legte ihren Kopf neben seinen ab. Nein Yu-chan wir schlafen noch etwas. Meinte sie spielerisch zu ihm und schließte ihre Augen. Sofortiger protest des kleinen lies die blondhaarige leise auflachen, hob ihren Oberkörper leicht an und fuhr unter der Decke an die Seite von dem dunkelhaarigen Kind, fing an ihn leicht zu kitzeln woraufhin das Schlafzimmer von schallendem Kindergelächter gefüllt wurde. Auch Forest musste lachen, steckte sie das Lachen ihres Sohnes einfach immer wieder an, der sich unter ihren Fingern wand und wild strampelte.

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Re: Zukunftsmusik [Forest & Ao]

Beitrag von Ota Ao am So Dez 06, 2015 9:29 pm

Langsam kehrte ihr Leben zurück. Im Laufe der Jahre hatte er gemerkt, wann sie wach wurde. Ihr Atem ging schwerer, die Brust hob und senkte sich anders, in ihren Körper kehrte ein wenig mehr Unruhe. Sie zuckte nicht oder ähnliches, aber sie bewegte sich und meist in seine Arme. Etwas Ähnliches taten sie beide im Halbschlaf. Wenn sie zu weit voneinander fort lagen lehrten sie zu dem anderen zurück, suchte die Wärme. Für Ao war es ein wichtigeres Ritual geworden. Nicht mehr alleine zu schlafen war anfangs seltsam gewesen und doch hatte er es geliebt. Die ersten Nächte mit ihr hatte ihn das Leben einfach nur erschlagen, so müde waren sie zusammen eingeschlafen. Diese Spannung von damals war nicht mehr hier, dominierte nicht mehr seinen Schlaf, heute war es einfach nur ruhe die ihn umgab wenn er neben ihr schlief. Seine Hand fand ihr Haar, schob es zur Seite, damit er in diese hübschen blauen Augen sehen konnte. So ähnlich und doch so anders waren ihre gemeinsamen Augen, die sie an ihre Kinder weiter gegeben hatten. Guten Morgen meine Liebe, ja ich habe gut geschlafen. Aber ich glaube das Krankenhaus hat meine Muskeln bis zum Ende abgebaut. Ich fühle mich so kraftlos. Er blickte auf das helle wirre Haar seiner Frau, die sich an seine Brust kuschelte und den Arm um ihn legte. Wie sehr er sich an sie gewöhnt hatte. Seitdem sie ein Team waren konnte man sie nicht mehr trennen. Erwachsene die aneinander klebten, seltsam aber es kam vor. Wie hast du geschlafen? Immer noch erschöpft? Seine Augen huschten über die weiche Haut, das wirre Haar, die noch müden Augen. Sie sah nicht vollkommen erschöpft aus, aber sie gestand sich zu noch immer nicht fit zu sein. Sie fühlte sich schlecht, war ein wenig träge. Er konnte es verstehen. Wie lange hatte er sie alleine gelassen? Es war zu lange, zu viel Zeit ohne sie und die Krankenhaushphobie zwischen den beiden. Aber man hatte ihn nicht gehen lassen können, nicht nach diesen Verletzungen, nicht nach diesem Druck. Das ihr Dorf nun angegriffen worden war machte alles nicht besser. Forest liebt dieses Dorf, es war ihre Heimat mit Leib und Seele. Drei Kinder, ein Job und dieses Haus, wie gut es war, dass die Familie zusammen hielt. Vielleicht sollten wir ein wenig Urlaub beantragen. Ich regeneriere mich vollkommen aus und wir kommen ein wenig von hier weg. Einfach abschalten, im Meer schwimmen gehen, Fische fangen. Seine Stimme bekam einen verträumten Unterton und seine Hand Griff in die Luft, zauberte einen imaginären Strand mit Wellen und einem Ao der Fische in der Hand hielt. Er wollte ans Meer, schwimmen, sich in den Wellen vergessen, sich kurieren und lebendig fühlen. Auch wenn es mit Ao mit Forest besser ging, so hatte er nie aufgehört das Wasser zu lieben und in diesem Aufzugehen. Die Wahl zwischen Wasser und Forest würde er nie treffen wollen, auch wenn er sich schwer für seine Frau entscheiden würde. Die Schritte die er vernommen hatte wurden nun deutlicher und Ao wand ganz sacht den Kopf, zog die Decke etwas weiter über sie beide und sah wie jemand versuchte die Tür zu öffnen. Eines Tages wird er es auf Anhieb schaffen und uns aus dem Schlaf reiße, sprach er ganz ließe, als die Tür endlich geöffnet war. Ihr jüngster kam herein und steuerte zielstrebig das Bett an, wurde von Mami auf diese gehoben und sofort zwischen den warmen Körper platziert. Ao tat es seiner Frau gleich, legte den Kopf auf das bett und zog die Decke sogar über die Köpfe aller beteiligten. Siehst du Yu es ist noch dunkel keine Sonne für uns heute. Gar nicht wahr du bist gemein! Der kleine begann mit den Finger gegen die Brust seines Vaters zu trommeln, welcher herzlich lachte. Yu hingegen versuchte mit seinen Finger an die Decke zu kommen, scheiterte jedoch weil Ao sie geschickt aus seiner Reichweite hielt. Zum Glück hatte das Ehepaar eine große Decke und hielt so alle drei Familienmitglieder im halbdunkeln. Wenn du dich gesund ernährst und weniger Schokolade isst, wirst du bestimmt auch so groß wie Papa und kannst gemein sein. Der Kleine zog nur eine Grimasse und schob sein Kopf unter der Decke fort. Geschafft,jubelte er und Ao zog die Decke zurück um seinen Sohn zu beobachten. Diese setzte sich plump hin und sah seine Eltern an. Yu hat Hunger! Ich will Kuchen! Seine Hände trommelte auf den Beinchen herum und er sah seien Eltern abwechselnd an. Ao warf Forest nur einen fragenden Blick zu. Yukiteru was hältst du davon – ich gehe mit dir runter und mache Frühstück und Mama bleibt noch ein wenig im Bett liegen und erholt sich ja? Miroko und Shigeru? Die darfst du wecken gehen.Unter lautem jubeln rutschte der Kleine über das Bett und rollte sich vom Bett hinab um wankend auf dem Boden zu stehen. Dann schoss er davon und man hörte wie er durch die Wohnung tappte, laut die Namen seiner Geschwister rufend. Der ehemalige Shura beugte sich vor und gab seiner Liebsten einen Kuss auf das blonde Haar. Das war es wohl mit unserem Schlaf. Magst du noch etwas liegen bleiben? Er könnte ihr immerhin essen ans Bett bringen, wenn sie sich erholen wollte. Er war immer noch gewillt alles für sie zu tun, immerhin war sie sein ein und alles. Immerhin war er mit dem kochen gut in die Familie integriert. Es gefiel ihm noch immer für seien Familie zu kochen und vor allem brachte ihn das immer wieder auf einen grünen Zweig mit ihrer Mutter.

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Re: Zukunftsmusik [Forest & Ao]

Beitrag von Sadako Forest am Mo Dez 07, 2015 12:33 am

Urlaub. So wie früher so war es auch noch heute ein Fremdwort für die Blondhaarige. Über die Jahre hatte sie zwar immer mal wieder ein paar Tage frei gehabt, wo sie mit ihren Kindern und Ao das Dorf verlassen hatte, doch wirklich "Urlaub" hatte sie das auch nie nennen können. Mal abgesehen davon das sie keine Missionen machen musste, so hatte sie dann doch immernoch genug mit ihren Kindern zu tun. Wirklich Urlaub würde sie wohl erst machen können wenn die drei über 18 waren. Doch sie kam nicht drum herum ihrem Mann ein herzliches Lächeln zuzuwerfen, allein schon die kurze Erwähnung von Wasser liesen ihn seine kleine Traumwelt abdriften, nichtmal sie konnte daran etwas ändern und würde es auch nie versuchen. Es war etwas was sie an Ao so sehr liebte, sie mochte diesen Verträumten Gesichtsausdruck, wenn er sich vorstellte wie er in einem Meer angelte oder einfach nur seelenruhig im Wasser treiben konnte. Es machte nicht nur ihn ruhig sondern auch Forest selbst. Dieser Frieden zwischen den beiden hielt allerdings nur so lange an, bis sich Yukiteru zwischen die beiden drängte. Sollte der Tag kommen an dem er es schafft, dann werden wir Urlaub machen. Versprach sie ihm, versteckte sich dann mitsamt Ao und Yukiteru unter der Decke. Egal wie alt sie wurde, sie würde nie aufhören solche Spielchen zu spielen und ihre Kinder zum lachen zu bringen. Es munterte sie einfach zu sehr auf, als das sie so etwas als kindisch ansehen würde. Forest musste etwas skeptisch ihre Augenbrauen heben als Yu schon so früh am morgen von Kuchen sprach. Er verbring zu viel Zeit mit Haru. Sie liebte Haru wie einen Bruder, doch das er ihrem jüngsten das Hirn so sehr mit Süßigkeiten vernebelte gefiel ihr deswegen trotzdem nicht. Mit einem leichten lächeln strich sie ihrem Sohn durch die dunklen Haare, musste wie sooft festellen das es genau dieselbe Haarfarbe wie wie die von ihrem geliebten Mann. Nach Miroko hatte sich Forest schon manchmal schlecht gefühlt das ihre beiden ersten Kindern beide blondhaarig waren, obwohl Blond gegenüber einem dunklen Schwarz eigentlich das nachsehen haben sollte. Doch so viel blond wie in den beiden steckte, waren doch ihre beiden Mütter auch blond, konnte es nur daran liegen das Shigeru und Miroko beide blond waren und erst bei dem dritten Kind das schwarz durchgedrungen war. Wenigstens hatten sie alle die blauen Augen die sie und Ao sich von Anfang an geteilt hatten. Hai Hai, das ist doch eine gute Idee Yu-chan. Shigeru schläft eh oft viel zu lange. Von wem er das wohl hat? Muss wohl von mir sein.... Bei ihrem ältesten zeigten sich die deutlichsten anzeichen darauf, das er wahrlich der Sohn von Ao und ihr war. Charakterlich war er ein kleiner Ao, die Fähigkeiten und die Macken allerdings hatte er von ihr. Wer schon immer mal wissen wollte wie ein Ao aussah der mit Waffen herumfuchtelte, anstatt in sie hinein zu rennen, der musste sich nur Shigeru ansehen. Mit einem leichten lächeln sah sie Yukiteru nach, wie er schon auf der Treppe nach seiner Schwester rief, hörte wie er versuchte die Tür zu Shigerus Zimmer zu öffnen. Mit einem noch etwas müden lächeln lies sie sich für einen Moment zurück in die Kissen senken, seufzte erschöpft auf. Ao gab ihr einen Kuss auf die Stirn, saß schon halb im Bett um Yukiteru zu folgen. Für einen Moment besah sie sich einfach ihren Mann, wie er mit nacktem Oberkörper in ihrem Ehebett saß und sie mit einem leichten lächeln ansah. Die Narben die seine Arme und seinen Rücken bedeckten waren über die Jahre nicht weniger geworden, doch die etwas älteren waren schon sehr verblasst, während sein hartes Training seine Muskeln weiter gestählt hatten und ihm sein heutiges wuchtiges Aussehen gaben. Forest wusste zwar das er genau wie sie unzerstörbar war, doch jedesmal wenn er sich eine neue Verletzung zuzog wuchs die Sorge in ihr. Sie konnte nicht mehr ohne ihn Leben, nicht mehr ohne ihn einschlafen und würde wohl nie erwachen wenn er sie nicht jeden morgen so berühren würde wie heute. Ihre Hand griff automatisch zu seiner, strich ihm sanft über den Handrücken während sie ihn anlächelte. Ich brauch noch etwas... ist es zuviel verlangt wenn du schonmal vorgehst? Ich komm gleich runter. Sie war sich sicher das er gleich sagen würde, das es natürlich nicht zu viel verlangt wäre. Sie wusste das er sich Vorwürfe machte, weil er sie so lange alleine gelassen hatte, doch dazu gab es ihrer Meinung nach keinen Grund. So lief das nunmal in einer Familie die aus Shinobis bestand. Es änderte jedoch nichts daran das sie sich Sorgen um ihn machte und ihn immer mehr liebte, immer mehr Abhängig von ihm wurde. Sie wartete noch kurz ab was er zu ihr sagen würde, würde ihm dann hinter her sehen und sich dann nochmal in die Kissen kuscheln und ihren Körper nochmal für einen Moment entspannen lassen. Als so die Stille und Einsamkeit über sie hineinbrach, versank sie in ihren Gedanken. Langsam schälte sie sich aus der Decke, schob ihre Beine außerhalb des Bettes und stellte ihre Füße auf den Boden ab. Mit einem leichten seufzen und hängendem Kopf saß sie an der Bettkannte, starrte auf ihre Füße, bewegte ihre Zehen leicht hin und her. Als sie ihren blick wieder hob starrte sie für einen Moment auf eine Komode ihr gegenüber. Auf dieser thronte ein ganz besonderes Schwert, es glänzte im Licht leicht Rosa, war leicht gebogen und hatte einen silber, blauen Griff. Wer Forest kannte wusste, da sie die Farbe Rosa hasste und so war dieses Schwert auch das einzige Rosa Teil das sie überhaupts besaß. Mit schweren Gliedern stand sie auf, Schritt zu der Komode und stütze sich mit ihren Händen von dieser ab, starrte mit Müdem Blick auf die Waffe. Forest erinnerte sich an den Tag zurück an dem sie sie bekommen hatte, Miroko war gerade ein Jahr alt gewesen und Forest musste auf eine Mission. Davor hatte sie ein Angebot von ihrer alten Lehrmeisterin bekommen, die ihr an diesem Tag auch dieses Schwert mit auf dem Weg gegeben hatte. Forest dachte oft darüber nach was wohl aus ihr geworden wäre, wenn sie das Angebot angenommen hätte. Sie hätte ihrem Traum nacheifern können, hätte nach Chigiri reisen können um die Swordnin herauszufordern, hätte sich ihr Ziel erfüllen können, wäre jetzt wohl die beste Kenjutsuka die es auf der Welt gab. Sehnsüchtig fuhr sie mit dem Finger über die Waffe. Doch sie hatte sich damals für etwas anderes entschieden. Es war ihr sehr schwer gefallen, wohl so schwer als würde man Ao vor die Wahl von Wasser und ihr selbst stellen. An diesem Tag hatte sie alles aufgegeben was ihr in ihrer Jugend Kraft und Hoffnung gegeben hatte. Sie hatte alles Aufgegeben für diese wundervolle Familie die unten in der Küche das Frühstück vorbereitete. Alles nur für sie. Doch warum war sie jetzt so traurig darüber? Ehe sie sich versah rannen ihr Tränen die Wangen herab. Alles was die letzten Wochen und Tage so passiert war in Verbindung mit ihren alten Träumen, machten ihr brutal klar wie kaputt sie eigentlich innerlich war. Sie bereute nichts was sie getan hatte, bereute keine ihrer Entscheidungen, war glücklich und froh über ihre drei Kinder und ihren wunderbaren Mann. Und trotzdem. Hätte sie die schlechten Ereignisse verhindern können wenn sie damals das Angebot angenommen hätte? Dann wäre sie jetzt keine liebende Mutter sondern... Egal wie sie es drehte und wendete, es war beides keine opitmale Lösung. Ob sie nun wie heute in Sorge um ihre Familie leben musste, oder aber ob sie in Sicherheit ohne ihre Familie leben musste, es machte keinen Unterschied und sich darüber innerlich zu zerbrechen war schon gleich gar keine Lösung. Reis dich zusammen. Sie hatte sich schon zu oft gedanken über das Wenn und Ob gemacht und sie würde wohl nie Frieden damit finden. Die blonde seufzte laut, wischte sich mit dem Handrücken über die Augen und blickte sich in den Spiegel an. Sieh dich an... Forest versuchte zu lächeln, schaffte es und lächelte sich selbst in dem Spiegel an der Wand an. Schon besser. Und jetzt wartet auf dich ein leckeres Frühstück. Schnell bürstete sie sich ihre Haare, zog das lange weiße Nachthemd aus und schlüpfte in ein gelbes lockeres Sommerkleid, eilte die Treppe herab um zu ihren vier liebsten zu stoßen. Unten angekommen hatte sie wie immer ihr liebevolles lächeln auf den Lippen, wurde von Shigeru in den Arm genommen und sah Miroko auf sie zu laufen. Guten Morgen meine große und mein großer. Der kleinen Miroko strich sie kurz die Haare aus dem Gesicht. Das Mädchen hatte genauso wenig Talent wie ihre Mutter was das Thema Haare anging, also stand sie wie Forest früher mit ungebändigter Mähne auf. Ihre Brüder hatten es da leichter. Sie nahm ihre Tochter auf den Arm und sah zu Ao herüber. Ich geh schnell mit ihr ins Bad. Meinte sie nur und huschte aus der Küche um ihrer Tochter die Haare zu kämmen.

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Re: Zukunftsmusik [Forest & Ao]

Beitrag von Ota Ao am Mo Dez 14, 2015 3:52 pm

Erst in den Urlaub, wenn Yukiter die Tür alleine auf bekam? Das würde wohl noch ein wenig dauern, ein oder zwei Jahre, je nachdem wie schnell er wuchs und wie geschickt er sich anstellte. Dann würde er wohl nicht mehr wach werden, weil er etwas oder jemanden hörte, oder einfach wach war, dann würde er wach werden weil Yu sie ärgern wollte. Zweimal hatten sie das ja bereits durch, auch wenn Miroko eher ihn an gehüpft hatte und Shigeru seine Mutter. Die beiden waren aber zum Glück zum alt dafür und Mirko schon immer schüchtern gewesen und Shigeru später zurückhaltend. Dennoch war es schön gewesen morgens zu dritt aufzuwachsen, auch wenn sie jetzt nicht mehr ohne Kleidung schlafen durften weil die Kinder sie sehen konnten, so war ihm das Opfer doch willkommen. Kleine Kinder die um sie herum sprangen und ihn weckten, Hände auf seiner Brust. Doch jetzt schlief er immer in Boxershorts, fand an Forest immer ein hübsches Nachkleid, welches er mit Vorliebe aussuchte und kaufte. Er liebte den seidigen Stoff, wie schön Forest darin aussah. So jung und lieblich, wie eine kleine Prinzessin. Sein Schönheit, die Mutter seiner Kinder, er liebte diese Frau einfach. Kaum war Yu nicht mehr bei ihnen und sein Geschrei ertönte, war er bereit sich auf zu machen. Es war nicht zu viel, wenn sie blieb, war nicht zu viel, wenn sie ruhe brauchte. Alles würde er ihr gönnen jedes bisschen Ruhe das sie haben wollte. Ihre Hand war warm und er sah wie sie noch immer mit dem Morgen kämpfte, nicht wusste ob es gut war ihn gehen zu lassen. Aber es war vollkommen in Ordnung, er musste etwas gut machen, sie für die Zeit ohne ihn entschädigen. Natürlich ist das nicht zu viel verlangt. Du hast noch etwas gut bei mir Sonnenschein. Lass dir so viel zeit wie du willst und wenn du bereit bist wartet unten ein großes Frühstück auf dich und ein dich lieber Ehemann. Er gab ihr einen sanften Kuss auf das blonde Haar, ehe er sich aus dem Bett schob und sich mit einigen schnellen Bewegungen ein T-Shirt über warf, sowie in eine lockere Hose schlüpfte. Barfuß schlich er aus dem Zimmer und in den Flur. Dort hörte er bereits wie Stimmen von unten zu ihm hoch wogen. Papa hat gesagt das ist in Ordnung, also steh auf, meckerte der Jüngste seinen größeren Bruder an. Mit wenigen Schritten war er die Treppe hinunter und bog um die Ecke um zusehe, wie Yu auf dem Bett seines Bruders herum sprang. Scheinbar wollte Shigeru, wie auch seine Mutter, noch nicht aus dem Bett. Das Yu es so nicht besser machte, begriff er wohl noch nicht wirklich. Yukiteru das reicht jetzt. Mit großen Schritten war er im Zimmer seines ältesten und fischte den kleinen vom Bett seines Bruders, setzte ihn einfach auf seien Schulter und sah zu Shigeru hinab. Dieser wirkte ein wenig grimmig, war er doch genauso gerne lange am Schlafen, wie seine Mutter. Nur noch fünf Minuten Shigeru, wir wollen gleich zusammen frühstücken. Ich nehme deinen Wecker auch mit, aber wenn nicht schicke ich ihn wieder hoch. Ja ich stehe gleich auf. mit einem nicken wand Ao sich um, hielt den zappelnden Yuikteru ohne Probleme auf seiner Schulter und schloss die Tür zum Zimmer seins ältesten. Er wusste das Shigeru aufstehen würde, dafür war er zu pflichtbewusst und zu zuverlässig. Guten Morgen Oto-san erklang es ganz leise von seiner Seite. Ao wand den Kopf und lächelte seine einzige Tochter an. Seine Hand streckte sich nach der von Miroko aus, welche noch halb hintere ihrer Tür kauerte. Komm wir gehen runter und machen uns etwas zu essen. Mit einem Lächeln kam die kleine nun aus ihrem Zimmer und nahm die Hand ihres Vaters. Während Yu auf seiner Schulter noch immer ein wenig zappelte blieb Miroko einfach nur ruhig und ging brav mit ihrem Vater hinunter. Lass mich runter Paaaaapaaaa. Dann bist du aber auch brav und hilfst mir alles fertig zu machen ja? Der kleine brummte nur kurz etwas unverständliches und wurde von Ao in die Seite gepiekst. Ich kann dich nicht hören. Säuselte der Jônin und hielt seinen Sohn weiter auf der Schulter. Jaaaa ich helfe dir ganz brav.Mit diesem Versprechen ließ er den jungen mit den schwarzen Haaren hinab. Sofort eilte dieser in die Küche und begann alle Lichter an zu machen und auch im Wohnzimmer für Licht zu sorgen. Miroko hingegen zog kurz an seiner Hand. Kommt Mama gleich und hilft mir mit den Haaren? Ja Miroko-chan, deine Mama kommt gleich und dann kämmt ihr euch zusammen die Haare. DU weißt ja ich kann das nicht soooo gut. Die nun freie Hand strich kurz durch das ungekämmte haar um zu zeigen wie wenig er doch eine Bürste brauchte. Außerdem hatte er jedes Mal angst seiner süßen Tochter weh zu tun. Er liebte seine Jungs, aber auf ein Mädchen musste man um einiges mehr aufpassen. Ihr also auch nur ein bisschen mit den Haaren weh zu tun kam nicht in Frage. Eigentlich seltsam das dieser Schrank von Mann, bestehend aus Muskeln und Narben Angst und Sorge hatte einem kleinen Mädchen die Haare zu kämmen. Es gab Dinge, die er nicht konnte und er war froh Forest dafür zu haben. Alles an, verkündete Yu und klammerte sich halb an das Bein seines Vaters. Der Kleine wollte mit ihm kochen, während Miroko unschlüssig war ob sie auf ihre Mutter warten sollte, oder ob sie mit kochen wollte. Um etwas zu tun begann sie die Teller zu holen und diese zu sortieren, so tat sie etwas und konnte auf ihre Mutter warten. Zuerst kam jedoch Shigeru die Treppe hinunter, welcher noch immer Müde wirkte. Er brauchte wirklich mehr schlaf, beinah mehr als seine Mutter. Müde rieb er sich noch die Augen, drückte sich das Haar platt, während Ao dabei war reis in den Kocher zu schaufeln und Früchte zu schälen. Yu hob er hoch, setzte ihn auf die Ablage, während hinter ihm das Geschirr klirrte, welches Miroko bereitstellte. Ich mache die Milch Oto-san. Ja die Milch. Seitdem er wusste das Forest sie warm mochte gab es immer Milch und auch Shigeru schien warme Milch zu mögen. Miroko und er waren die einzigen die bei Tee blieben, vielleicht war sie ihm da doch am ähnlichsten. Er schob Yuikteru ein Brett und ein Kindermesser zu, damit er die Früchte kleiner schneiden konnte. Der Reis machte sich von alleine und so sortiere Ao Tee und Milchkanne heraus, platzierte Teelichter auf dem Tisch und zündete diese an um die Getränke warm zu halten. Miroko huschte an ihm vorbei zum Kühlschrank, holte kühlen Saft hervor und schenkte jedem ein Glas ein, als Forest die Treppe herunter kam. Sofort war sie bei ihrer Mutter und auch Shigeru ging zu seiner Mutter um ihr einen guten Morgen zu wünschen. Ich mache uns Milch Oka-san, möchtest du heute Honig dazu? Ao warf einen Blick in das Gesicht seiner Liebsten. Sie war immer noch nicht fit, das spürte er beinahe bis in sein innerstes. Er wollte sie in den Arm nehmen und drücken, doch Miroko war bei ihr und zusammen gingen sie ins Badezimmer. Ja mach das, du weißt ja ich kann das noch immer nicht. Nicht das ich es irgendwann können werden. Ich könnte ihr wehtun, das will ich nicht, bei weitem nicht. Kurz blickte er seiner Frau hinterher, musste sich jedoch abwenden, als Yukiteru ihm ein Stück Obst entgegen hielt. Ja das ist super so Yu-chan. Ao griff sich noch mehr Obst, schälte diese mit Leichtigkeit und gab es seinem Jüngsten damit dieser alles weiter zerlegen konnte. Es dauerte nicht lange bis Forest zu ihm zurück kam, Miroko sah nun ein wenig gebändigter aus und auch Forest wirkte etwas frischer, wenn auch nur etwas. Er schob sich zu seiner Frau voran und ignorierte kurz ein weiteres Stück Obst das Yukiteru ihm entgegen hielt. Ganz sacht schloss er sie in den Arm zog sie an sich und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. Guten Morgen Schönheit, es ist beinahe alles fertig. Möchtest du fisch zum Frühstück oder etwas anderes bestimmtes? Bis jetzt haben wir Obst geschnitten. Jetzt schau doch ob das so passt, quengelte Yu beinahe zur Bestätigung. Er wollte eine Antwort, eine vollkommen unwichtige Antwort. Also ließ Ao seine liebste Ehefrau wieder los und nickte seinem kleinsten zu. Ja auch das ist gut geworden Yu. Du bist doch schon groß, du schaffst es das sie alle gleich groß sind. Aber der kleinste wollte wohl Aufmerksamkeit, zog ein Gesicht als wäre er beleidigt, wenn Ao nicht stur neben ihm stehen blieb. Also lehnt er sich neben seinen Sohn und warf seiner Frau einen entschuldigenden Blick zu. Lieber ließ er sie kurz in Ruhe, als das Yukiteru sich ungeschickt mit dem Messer schnitt und noch lauter wurde.

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