Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


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Wohnung der Otas

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Wohnung der Otas

Beitrag von Ota Ao am So Okt 11, 2015 9:38 pm

das Eingangsposting lautete :

Das Haus der Otas liegt in einer Straße mit vielen bunten Fassaden. Auch hier haben die Nomaden Einzug erhalten und dementsprechend ist das Wohnhaus bunt verziert. In diesem Viertel ist es üblich bunte Häuser zu haben und auch die Anzahl der alternativ gekleideten Leute ist immer gleichauf mit den normalen Bewohnern. Betritt man das Haus der Otas, oder vielmehr den Flur, so findet man ihre Wohnung direkt im Erdgeschoss. Die Wohnung selbst geht nach hinten raus und lässt sich in viele kleine Räume einteilen. Betritt man die Wohnung findet man zu seiner linkend als erstes das große Bad. Mit Dusche, Wanne und Wc ist es recht voll und klein. Die Wände sind gelb verfließt und das Muster am Boden zeigt eine aufgehende Sonne. Viele kleine offene Schränke stehen in den freien Ecken und beinhalten knall bunte Badetücher und hier und da Arzneimittel oder das übliche was ein Bad so benötigt. Rechts neben dem Eingang findet sich ein Abstellraum. In diesen sind viele Dinge von Aos Vater gewandert und werden dort mit einem Staubsauger und Putzmitteln gelabert. In den Regalen finden sich zudem Konserven aller Art, sowie Alte Gewänder seiner Mutter und Dekoration. Wer aus dem hölzernen Eingang hinaus ist, findet sich auf hellen erdigen fließen wieder, welche den Weg in alle Räume. Direkt neben dem großen Bad liegt das Zimmer von Haru, unverkennbar an einem Pinguin der an der Tür prangt. Das Zimmer selbst ist mit Bett, Tisch und Schrank schon fast voll. Durch viele flauschige Stofftiere wirkt der Raum jedoch beinahe klaustrophobisch und wie eine Höhle. Meist kommt man nur von A nach B indem man um die Tiere und Stapel al alter Kleidung herum hüpft. Der Stuhl des Genin ist nicht zu nutzen, da dieser chronisch mit Kleidung zugehängt ist. Dabei ist es wirklich egal wie oft seine Mutter hier aufräumt, Haru besitzt ein gewisses Talent zum Chaos. Wegen dieser Eigenschaft unterlässt seine Mutter es öfters Ordnung in diesem Zimmer zu machen, sie sieht es nicht mehr ein. Angrenzend das das Plüschzimmer findet sich ein weiteres kleines Bad mit Wc und Waschbecken, für Gäste natürlich. In einem hellen oranges strahlen hier die Fließen und Bilder der Wüste hinterlassen ein Gefühl von Sehnsucht, sowie ein Kratzen im Hals. Das letzte Zimmer am Ende des ganzes ist das von Rin. Sie ist die einzige mit einem großen Doppeltbett aus Ehejahren und zwei Fenstern. Das Zimmer ist ebenso orange, wie vieles andere und weiß unzählige Bilder der Familie auf. Ob als Collage oder wild an die Wand geklebt ist dabei egal. Wo kein Foto hängt, da findet man ein Tuch, zwei oder auch ein paar mehr. Sonst wirkt der Raum sauber und aufgeräumt, emotional angehaucht und recht gemütlich. Wer nicht gerade durch geht, sondern rechts abbiegt wird in dem Zimmer von Ao landen, oder immerhin vor seiner Tür, die meist zu ist. Zur rechten findet man das Bett des Chûnin, so groß das man zu zweit hinein passt, jedoch keine Möglichkeit sich sehr viel zu bewegen. Neunzig Prozent der Zeit ist das Bett in einem lebelosen weiß bezogen, selten gibt es blaue streifen auf der Bettdeckte. Neben dem Kopfkissen steht ein kleiner Nachttisch, die Lampe auf diesem ebenfalls schlicht weiß, die Schubladen alle so gut wie leer. Am Fußende findet sich ein großer wuchtiger Kleiderschrank, ebenfalls weiß, verschlossen und überfüllt mit seltsamer Kleidung, die Ao sich selbst nie gekauft hätte. An der Linken Wand findet man das einzige was wirklich lebendig in diesem Zimmer wird. Ein breites Bild des Meeres über dem der Mond glänzt. Neben dem Schreibtisch am Fenster, ebenfalls in Weiß, vollkommen ordentlich, findet man hier auch schon nichts mehr. Ein einzelnes Foto der Familie steht auf dem Schreibtisch und zeigt seine Familie in jungen Jahren, als sein Vater noch lebte – das Bild ist also beinahe zehn Jahre alt. Neben hellblauen Vorhängen findet man zudem nichts weiter, nicht einmal ein weiteres Bild an den blassblauen Wänden. Tritt man vom klinischen Ao Zimmer zurück in den Flur findet man eben jenes Bild auf Aos Schreibtisch noch einmal in groß, gerahmt in schwerem Gold, an der Wand. Beendet man den Flur nun in diese Richtung, stolpert man direkt in das Wohnzimmer der Familie. Mit zwei großen Sofern und orientalischer Dekoration fühlt sich jeder Freund des fernen Osten hier wohl heimisch. Am schönsten ist die Aussicht auf den angrenzenden Garten. Matte grüne Wiesen ziehen sich direkt vor den großen Fenster entlang. Der Tisch ist in hellem Holz gehalten, meist in orange gedeckt und geziert mit kleinen Kakteen und exotischen Wüstenblumen. Wenn man sich an Fächern, Tüchern und Pflanzen satt gesehen hatte, kann man noch die Küche begutachten. Klinisch sauber erinnert sie an Aos Zimmer und die systematische Sortierung zeigt, dass dieser hier arbeitet. Ins Auge springt das Bild einer Makrele an der Wand neben der Tür sowie eine passende Schürze mit einem beinahe schön kitschigem Makrelenmotiv.
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Re: Wohnung der Otas

Beitrag von Sadako Forest am Mi Okt 28, 2015 6:15 pm

Die blondhaarige blieb einfach liegen, strich ihm weiter über die Haut und kuschelte sich an ihn. So wie er dachte das er für Haru eher ein Vater als ein großer Bruder war, so hatte Forest das Gefühl das ihre Eltern nicht Vater und Mutter waren, sondern gute Freunde mit denen sie zusammen wohnte. Die beiden saßen in etwa im selben Boot, wenn auch von ihrer Situation aus mehr im Gegenteil. Wo ihr Elternteile fehlten, ersetzte Ao eines. Er sieht halt zu dir auf Ao. Mit einem leichten lächeln schmiegte sie sich noch etwas weiter an ihn, genoss die Streicheleinheiten die er ihr gab. Ihre Gedanken schweiften leicht ab. Eine Wohnung bei eine Wald, wo kein grau in braun war, sondern viel grün, Leben und Vegetation. Im Moment konnte sie sich nur schwer vorstellen das Dorf wirklich zu verlassen um wo anders zu Leben, doch wer weiß wohin es die beiden noch führen würde. Wenn sie weiter so zusammen sein konnten, würde sie sich aufjedenfall früher oder später überwinden die große Hauptstadt zu verlassen, solange er bei ihr wäre wäre es ihr sowieso egal wohin es sie verschlage würde. Mhhhn, schöner als im Dorf wäre es alle mal. Mal sehen wo wir landen werden. Am liebsten würde sie einfach liegen bleiben, weiter von ihrer Zukunft schwärmen und den ganzen Tag nichts tun. Doch ihr Körper hatte Hunger, also müsste sie sich sowieso bald aus dem kuscheligen Bett bewegen, sonst wäre sie für den Rest des Tages zu nichts zu gebrauchen. Aber das Bett war so schön warm. Anscheinend merkte Ao, wie sehr sie mit sich kämpfte und sich zu überwinden versuchte um aufzustehen. Also ergriff er selbst Initiative, gab ihr einen Kuss auf ihren Blondschopf, stieg über sie und war schon auf dem Bett augestanden, hinterlies eine zusemmengekauerte Forest die sich sogleich wieder in die Decke rollte, um die kälte zu füllen die er hinterlassen hatte als er aufgestanden war. Er zog sich schnell etwas an und verschwand mit einem "Bis gleich" aus der Tür. Forest wusste nicht so recht ob sie jetzt einfach liegen bleiben sollte oder ihm folgen sollte. Sie entschied sich allerdings dafür einfach mal liegen zu bleiben. Ihr Blick wurde für einen Moment nachdenklich während sie so dalag und auf seine Rückkehr wartete. Er meinte sie würde wenigstens nicht schlecht träumen, wie unrecht er doch damit hatte. Durch ihre Angst vor der Dunkelheit hatte sie öfters Alpträume als ihr liebwaren, manchmal sogar wenn sie wach war und einfach nur in einen dunklen Raum ging. Meist waren diese Träume sehr blutig und brutal, sie sah Leute sterben, wusste aber nicht wer sie waren, doch die Schmerzen die diese Leute erfuhren, spürte sie auch jedesmal. Oft war es so schlimm das sie sich für mehrere Stunden nicht mehr rühren konnte, erst wenn sie den Schock verdaut hatte. Mit einem seufzen drehte sie sich ein paar mal um sich selbst, um sich in die Decke einzurollen. Darüber konnte sie ein anderes mal nachdenken, sie hatte gelernt die Dunkelheit zu meiden und hatte das über die letzten Monate auch gut geschafft. Nach ein paar Minuten kehrte ihr liebster wieder zurück, in den Händen balancierte er ein Tablett mit eine Menge Sachden darauf. Mit großen Augen blickte sie in an, rollte sich nochmal mit der Decke durch das Bett, bis sie wie ein Burito aussah und nur ihr Kopf aus der Decke schaute, schälte ihre Arme heraus und kniete sich auf sein Bett, sah nun so aus als hätte man ihr ein weißes Stoffbündel um den Körper geschlungen und nur ihren Kopf und ihre Arme freigelassen. Sie wartete kurz ab bis Ao alles platziert hatte und sich wieder zu ihr gesetzt hatte, dann fiel sie ihm um den Hals, strahlte ihn mit leuchtenden Augen an. Ich hatte noch nie Essen am Bett. Das ist so toll! Danke! Die blondhaarige drückte ihn einen Kuss auf die Wange, hing noch kurz etwas an seinem Hals bis ihr Magen laut knurrte und sie sich gleich darauf machte das leckere Essen zu verputzen. Zuerst griff sie nach dem Glas mit Milch das er ihr eingeschenkt hatte, stellte fest das sie sogar warm war und nahm einen großen Schluck. Bevor sie sich über den Reis hermachte nahm sich eine Scheibe von einer etwas exotisch aussehnden Frucht und schob sie sich in den Mund, nahm eine zweite, eine dritte hielt sie Ao vor den Mund, bemerkte dann allerdings den gegrillten Fisch in einer Schale - schob sie die Frucht also selber in den Mund, ehe Ao etwas davon bekommen konnte und griff zu dem Fisch. Mit den Stäbchen in der Hand hielt sie ihm nun ein Stück von dem Fisch vor die Nase. Sag Aaaaah~ Öffnete dabei ihren eigenen Mund, als wollte sie ein kleines Kind füttern, musste kurz darauf aber Anfangen zu kichern und zu lachen. Wie dämlich sie sich gerade aufführte war nun wirklich nicht normal, oder war es einfach die Freude darüber Ao an ihrer Seite zu haben? Letzteres erschien ihr logischer, sie wollte mit ihm lachen und blödsinn machen, kindisch sein und auch mal verspielt. Sie wollte ihn einfach aus dem Alltag ziehen, ihm auch einmal eine schwerelose Seite des Lebens zeigen.
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Re: Wohnung der Otas

Beitrag von Ota Ao am Mi Okt 28, 2015 10:21 pm

Ob Haru wirklich zu ihm aufsah konnte er nicht sagen, nicht erahnen. Sein Bruder sprühte nur so vor leben und schien sich wenig von Ao abzuschauen. Er wolle seiner Mutter helfen, wollte alleine zurechtkommen, ernst genommen werden, aber Ao hatte nichts gesehen das Haru jeh von ihm übernommen hatte. Sie versuchte beide Rin zu helfen, aber mehr parallelen gab es da wohl nicht wirklich. Wenn er Haru auf dem Couch sah wie er eine Serie schaute konnte er sich nicht vorstellen, dass sie sich viel außer ihren Eltern wirklich teilten und selbst da hatte die Genetik sie soweit getrennt wie es möglich war. Keine vermischten Eigenschaften, nein es gab nur a oder b. Er musste die Theorie von Forest wiederlegen, wurde von dieser jedoch erst einmal stürmisch umarmt, als er das Tablett abgestellt hatte. Forest sah aus wie eine weiße Marzipanrolle mit Armen und Kopf. Zumindest umschlang sie ihn so – war er so lange fot gewesen oder fand sie es einfach schön durch sein Bett zu rollen? Ich auch nicht entgegnete er etwas verwirrt und wenig elegant. Essen im Bett, in seinem Zimmer kam nicht in Frage. Er lebte isoliert und wenn er hier war zog er das nicht weiter durch indem er hier drinnen aß. Er aß immer drüben, sprach mit seinem Bruder, mit seiner Mutter oder einem Nachbaren. Das er ihr damit eine Freude machte freute auch ihn, auch wenn seine innere Ordnung nicht wirklich viel davon hielt hier drinnen zu essen. Er setzte sich neben sieh, sah zu wie sie Milch trank und anfing zu essen. Ich glaube nicht das er zu mir aufseht, fing er wieder ganz beiläufig an. Er lag drüben auf der Couch und hat mir gesagt wo das essen steht. Im Fernseher lief eine komische Krimiserie, als wäre Shinobi sein nicht Krimi genug. Er ist ein Kind und das einzige was wir uns teilen sind unseren Gene. Das klang irgendwie hart und nüchtern, aber so war es doch oder nicht? Forest hielt ihm Obst vor die Nase, zog es jedoch zurück, aß es selbst und hielt ihm kurz darauf Fisch vor die Nase. Er seufzte kurz. Sie war ein wenig wie Haru, naiv und unbedacht einfach wie es ihr gerade Spaß machte. Ahhhh machte er brav und wurde dafür mit Fisch belohnt. Er musste feststellen, dass ihm die Makrele gut gelungen war, nahm jedoch nichts weiter. Er würde bei weiterem Essen Abwinken und sie dazu ermuntern selbst etwas zu essen. Ao hingen setzte sich im Schneidersitz auf sein Bett und sah ihr beim Essen zu. Forest freute sich darüber, kicherte sogar ein wenig, als wäre sie so unbesorgt, als gäbe es nichts dass heute Morgen aus dem Konzept bringen könnte. Er wollte ihr dieses Gefühl nicht nehmen, doch die Sache mit Haru ließ ihn irgendwie nicht wirklich los. Ich glaube er sieht zu niemandem auf. Vielleicht einmal zu Vater, aber an mich klammert er sich nur wie eine rettende Hand und wenn ich nicht da bin weint er bei Mutter, so war es früher zumindest. Er ist größer geworden, aber er ist genauso kindlich wie vor ein paar Jahren. Ah tut mir Leid, er ist immerhin schon groß, ich sollte das lassen – schmeckt es dir wieder? Er neigten den Kopf zu ihr und legte diesen an ihrer Schulter ab. Etwas krämpfig weil er größer war, aber er wollte seinen Kopf von Haru befreien. Er konnte sich nicht immer um ihn kümmern und seufzte ganz untypisch kurz und leise. Er wollte nicht so unbeschwert sein wie sie, er sah den Leuten lieber bei ihrem schönen leben zu. Zu sehen wie sie glücklich war reichte ihm vollkommen aus, aber was reichte ihr aus. Sie wollte zwei Kinder, sie wolle eine Familie, später eine eigene Wohnung. Wieso willst du zwei Kinder und nicht drei oder vier? fragte er und erinnerte sich dabei an gestern. Ein Kind war alleine, dass verstand er, aber wieso wollte sie danach aufhören? Er hoffte sie damit nicht wieder zu verstören, sie mit Rin zu konfrontieren – vielleicht würde sie ja nur auf ihren Beziehung eingehen. Man konnte wohl sagen, dass er ein wenig unsensibel war, sich nicht vorstellen konnte wie schnell jemand wieder traurig werden würde. Er kannte nur seine Mutter die bei allem über reagierte. Er ließ ihr Zeit um darüber nachzudenken, rührte sich nicht von der Stelle und dachte wieder an das hübsche Haus aus seinem Traum. Wollte er so ein Haus, wollte er Kinder, wollte er noch mehr Verantwortung als er aktuell schon mit sich umher trug? Er wusste nicht wie er  mit Kindern umgehen sollte. Haru hatte seine Mutter erzogen und alles andere war ihm fremd gewesen. Er wusste das sie süß sein konnten, er wusste das sie nervig sein konnten, aber er als Vater? Er versuchte sich wieder ein Bild herauf zu beschwören. Er paarte Forest mit der Erinnerung an ein schönes weißes Kleid, gab ihr ein Kind an die Hand welches etwa sechs war, an die andere Hand ein Kind im Alter von zwei oder drei, klein und mollig, kaum fähig lange zu laufen. Dahinter stand ein Jung, blickte über die Schulter seiner Mutter, er war der älteste. Allen gab er blonde Haare und blaue Augen, das kleinste war ein Mädchen. Er versuchte sich daneben zu positionieren, den Jungen zu umarmen, das kleine Mädchen im Arm zu halten. Doch irgendwie gelang es ihm nicht. Wie konnte er Kinder erziehen, wenn er nicht wusste ob er sie wollte, ob es wirklich möglich war ihnen ein gutes Leben zu bieten? Forest mit diesen dreien spielen zu sehen war ihm möglich, aber er stellte sich immer wieder selbst an den Rand. Sein Blick wurde etwas abwesend, dieses Bild war fremd, war nicht warm, auch wenn es ihm so erscheinen sollte. Zukunftsdenken lag ihm wohl noch nicht, wo er doch erst seit zwei Tagen eine Freundin hatte.
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Re: Wohnung der Otas

Beitrag von Sadako Forest am Do Okt 29, 2015 2:55 pm

Entweder hatte er einfach keinen Hunger, oder er wollte ihr einfach mehr zum Essen über lassen. Als sie ihm das nächste Stück vor die Nase hielt, winkte er nur ab, bedeutete ihr erstmal zu Essen. Die blondhaarige zuckte nur mit ihren Schultern, sie würde ihn nicht zwingen zu Essen, er war alt genug um selber entscheiden zu können ob er etwas wollte oder nicht. Also schob sie sich selbst etwas von dem Fisch in den Mund, kaute eifrig, ehe sie die Schale abstellte und zu der nächsten Griff, dieses Mal der Reis von gestern. Während sie also mit einem fröhlichen grinsen Frühstückte, griff Ao nocheinmal das Thema mit Haru auf. Kurz sah sie ihn von der Seite her an. Nicht? Seine Argumente erschienen ihr zwar logisch, ja sie unterschieden sich als Brüder wirklich extrem, wenn man nicht wüsste das sie Verwandt wären könnte man sich das nur schwer vorstellen. Unterschiedlicher konnten Brüder wohl nicht sein. Aber Ao und Forest waren auch sehr unterschiedlich und trotzdem bewunderte sie den dunkelhaarigen. Er muss ja nicht so wie du sein, oder von dir etwas annehmen. Das hat ja nicht wirklich was damit zu tun das er zu dir Aufsieht. Vielleicht war das auch einfach nur die falsche Bezeichnung gewesen. Haru ist ein ganz anderer Mensch wie du, ist mit anderer Denkweise aufgewachsen und ist einiges jünger. Aber ich glaube das er trotzdem versucht sich ein Beispiel an dir zu nehmen. Nachdenklich sah sie zur Tür, schob sich noch etwas mehr Essen in den Mund. Das er so kindlich ist, ist ja nichts schlimmes, ich bin doch auch so und ich glaube das sich das mit einem Team auch bald etwas einschränken wird. Schloss sie ab, ehe Ao seinen Kopf auf ihre Schulter legte, was recht seltsam aussah da er so viel größer als sie war. Kurz lehnte sie ihren Kopf gegen seinen, machte sich dann aber wieder daran weiter zu Essen. Die erste Schüssel geleert, ging es zu der nächsten, das Obst ging immer mal wieder zwischendurch. Mir schmeckt es sehr gut, willst du wirklich nichts? Fragte sie doch nochmal nach, bevor sie alles verputzen würde. Etwas überrascht über diesen Themenwechsel wurde sie kurz still. Sie hatte das mit den Kindern gestern aus der Situation heraus gesagt, eigentlich wusste sie noch nicht mal ob sie überhaupts welche haben wollte, wusste nicht mal ob sie so einer Herausforderung überhaupts gewachsen war. Sie führte sich oft genug noch selbst wie ein Kind auf, war nicht erwachsen und konnte schwierige Entscheidungen nur schwer treffen, sie übernahm zwar oft Verantwortung, mochte das aber eigentlich überhaupts nicht. Mit Kindern würde ein ganzer Haufen an Verantwortung auf sie zu kommen. Ob sie das meistern konnte? Mhn. Das war gestern - ich will jetzt nicht sagen nur so gesagt - ich hatte das schon ernst gemeint, aber eigentlich weiß ich noch nicht mal ob ich das überhaupts schaffen würde ....Jemanden aufziehen und für jemanden zu sorgen.. Bin mir nicht sicher ob ich das wirklcih hinbekommen würde. Aber wenn das erste Kind da ist, will ich noch ein zweites und wenn es dann noch mehr werden ist es auch okey. Festlegen will ich mich dabei nicht. Ich hab gern viele Menschen um mich herum, und wenn es die eigene Famlie ist ist es bestimmt noch schöner. Während sie gesprochen hatte, war sie immer etwas leiser geworden. Ao war gern alleine und für sich, ob er überhaupts Kinder haben wollte? Die blondhaarige starrte auf die Schüssel mit dem Reis in ihrer Hand. Jetzt hab ich nur von mir geredet und gar nicht an dich gedacht. Was wäre wenn er wirklich keine Kinder haben wollte? Forest fühlte sich etwas in die Ecke gedrängt. Sie wollte wissen was er über Kinder dachte, hatte aber Angst davor das Ao sich ihr nun einfach anpassen würde, oder strickt dagegen war. Du hast darüber noch kein Wort verloren Ao-kun. Was hattest du immer so für Vorstellungen? Es war zwar davon abzusehen, das wenn sie einmal Kinder bekommen sollte, Ao ihr Vater sein würde, doch über solche Zukunft Visionen konnten sie ja jetzt noch nicht reden, sie waren gerade zwei Tage zusammen, Kinder hatten Zeit, erstmal mussten sie sich noch kennen lernen, dann käme wohl die Wohnung dran und danach irgendwann die Hochzeit und dann konnten sie sich Gedanken um Kinder machen.
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Re: Wohnung der Otas

Beitrag von Ota Ao am Do Okt 29, 2015 8:03 pm

Vielleicht hatte sie recht, nicht unbedingt vollkommen, aber er versuchte es sich vorzustellen. Haru der zu ihm aufsah war wirklich ein seltsamer Gedanke, einer den er sich kaum machte. Vielleicht hast du recht, meinte er und gab sich mit dem Thema zufrieden. Er hatte so wenig Einfluss auf seinen Bruder, so wenig Kontrolle über ihn, kannte ihn so schlecht. Da wollte er nicht versuchen sich tief in ihn ein zudenken. Es würde nicht so funktionieren, wie es ihm lieb war. Forest aß einfach munter weiter, bot ihm mehr an, der er schüttelte nur den Kopf. Würde das besser werden wenn Haru ein Team hatte? Das ist alles für dich, ich habe noch keinen Hunger. konnte man sich von Luft und Liebe ernähren? Noch hatte er dieses Gefühl, doch vielleicht würde er gegen Mittag Hunger bekommen, doch jetzt genügte es ihm einfach nur zu ihr zu sehen. Sie schlang auf ihre komische Art und Weise. Ja sie war kindlich und sie aß wie Haru, aber im vergleicht zu diesem war sie anders, war ausgeglichener, tat dinge die erwachsene taten. Haru fraß sich nur voll und vergrub sich dann in seinem Zimmer. Das es nur eine Aussage von gestern gewesen war versetzte ihm einen leichten schlag. War sie wirklich so wechselhaft, würde sie ihn so schnell gehen lassen wie die fixe Idee von zwei Kindern? Sie wusste nicht ob sie sich um jemanden kümmern konnte, wusste nicht ob so etwas geplant war, oder ob es besser spontan passieren sollte. Kinder waren in Ordnung aber ob sie es konnte, Verantwortung genug für Kinder hatte – er wusste nicht was er davon halten sollte. Ihre Stimme war leiser geworden – er hätte also doch ruhig sein sollen. Aber wie konnte er, wenn es doch um einen gemeinsame Zukunft ging? [color=#00bfff] Tut mir Leid das ich gefragt habe Forest.unglücklich zurück und sah sie an, nahm den Kopf von ihrer Schulter. Das leichte Gefühl sich gegenseitig anzulehnen war wieder verschwunden. [color=#00bfff] Ich habe mir nie etwas vorgestellt. Er warf sich das dunkel Haar zurück und sah zu dem Bild seiner Familie. ich hatte immer genug mit dieser Familie zu tun, ich habe nicht über eine eigene Nachtgedacht, nicht über Kinder oder eine Frau. Ich weiß es nicht, ich bin was das angeht ziemlich leer. Sein Blick glitt zurück zu Forest. Es gab nicht viel das sie hätte falsch machen können. Er war ein leeres Gefäß und würde viel von ihr annehmen. Wenn du denkst wir schaffen zwei Kinder wieso nicht, wieso nicht drei oder vier. Ich will ihnen nur ein guter Vater sein, für sie da sein wenn sie mich brauchen und nicht sterben bevor sie alle erwachsen sind. Er war ohne Vater groß geworden, hatte wichtige Jahre mit seiner Mutter verbracht ohne einen Vater zum Reden. Nicht das man als Shura viel über seine Probleme sprach, aber er hätte gerne einfach nur mit ihm geangelt oder etwas anderes getan. Vielleicht ging er auch nur davon aus, dass ein Leben mit Vater besser gewesen wäre, als eines Ohne Vater. Er wusste es nicht, konnte es nicht beschwören, aber er ging davon aus das es so war. Rin war keine schlechte Mutter, aber sie war doch sehr anstrengend, weinerlich, nervlich belastend, egal um was es ging. Es ist also nicht schlimm wenn du eine Vorstellung hast Forest. Ich habe einfach keine von Familie, Beziehung und Kindern. Du bist die erste und einzige Frau für mich, da bin ich anpassungsfähig denke ich. Er sagte all das mit einem schiefen lächeln, so als würde er sich über sich selbst freuen und auch ein wenig amüsieren. Mein primäres Ziel ist es später zu Angeln und zu schwimmen, der Rest ist mir ziemlich egal gewesen. Es gibt wenig an dem ich hänge wenig ohne das ich nicht leben kann. Er ließ den Oberkörper zurück auf das Bett sinken und sah zu ihr hinauf. Mittlerweile waren wohl alle Schalen geleert die Milch erkaltet oder leer getrunken. Gleich würde er sich aufraffen und alles fortbringen, abwaschen und schauen was er Tag ihm brachte. Ob es heute viel für sie beide zu tun gab? Es wunderte ihn, dass sein Telefon nicht klingelte, dass sein Laptop nicht blinkte, dass nichts wirklich passierte, außer dem ganz normalen Alltag. Es war ungewohnt, machte ihm ein wenig sorgen, während er sie so ansah. Vielleicht würden sie heute einfach nur trainieren und dann würde alles ein wenig anders aussehen. Vielleicht konnten sie sich bei körperlicher Anstrengung ein wenig näher kommen, Lücken schließen und mehr über den anderen erfahren. Aber erst einmal wollte er warten und hoffte, dass sie nicht dachte er würde ihr nur nach dem Mund reden. Sowas konnte er zwar wirklich gut, aber es war nun einmal wahr, wenn auch nicht wirklich schön. Ao konnte nur hoffen, dass keine weiteren schmerzlichen Fragen dazu aufkamen.
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Re: Wohnung der Otas

Beitrag von Sadako Forest am Do Okt 29, 2015 9:04 pm

Gut wenn er nichts abhaben wollte würde sie nun wirklich alles vernichten. Also machte sie sich daran Schale um Schale nach und nach zu leeren. Trank immer mal wieder von ihrer Milch, schüttelte nur ihren Kopf als sich Ao für seine Frage entschuldigte. Kein Grund sich zu entschuldigen. Es geht ja immerhin um uns. Damit löste er sich auch von ihrer Schulter, sah sie von der Seite her an während er sprach. Eigentlich hätte sie sich ja schon denken können das sich Ao recht wenig in Bezug auf seine Zukunft vorgestellt hatte. Immerhin lebte er ja für seine Familie, wollte sie beschützen und hatte sich vollkommen aus dem normalen Leben zurück gezogen. Klar das sich so jemand keine Gedanken machte wie es mit einer Frau und Familie aussehen würde. Die blondhaarige hatte sich so auch nie großartig Gedanken darum gemacht. Sie hatte nur schon immer den Wunsch gehabt kein Einzelkind zu haben um ihren Kindern das zu ersparen was sie durchgemacht hatte. Nicht das sie eine schlechte Kindheit gehabt hatte, aber sie war oft einsam gewesen, das wollte sie einfach nicht. Auch Ao wollte nicht das seine Kinder das erleben mussten was er erlebt hatte. Er wollte nicht sterben bevor sie nicht erwachsen waren. Als Shinobi war das wirklich nicht ganz so einfach. Aber es gab viele Shinobi Familien die funktionierte. So wie ihre. Nicht perfekt aber es ging immerhin. Das er sich allerdings anpassen wollte stimmte sie etwas krum. Ihr Augenbrauen zuckten leicht nach oben, sie wollte nicht das er sich anpasste, sie wollte das er er war, seine Meinung in diese Beziehung mit einbrachte und nicht einfach nur nach ihrer Meinung tanzte. Eigentlich wollte er später, irgendwann nur in Ruhe Angeln und schwimmen gehen. Ja das würde zu ihm passen, alleine mit seinem Element Wasser. Er lies sich nach hinten auf sein Bett fallen, sah sie an und lächelte schwach. Sie stellte die letzte leere schale in ihren Händen zurück und wog mit ihrem Oberkörper leicht nach vorne und nach hinten. Guuut, ob nun zwei oder mehr, solang du da bist krieg ich das bestimmt hin. Sie wand ihren Kopf und lächelte ihn sanft an. Du wirst bestimmt ein guter Vater und ich eine chaotische Mutter. Falls du aber doch mal konkrete Vorstellungen hast lass es mich wissen ja? Damit wollte sie das Thema auch erstmal ruhen lassen. Sie wollte nicht mit ihm diskutieren ob er sich anpassen sollte oder nicht. Wenn sich für ihn etwas ändern sollte, wollte sie es einfach nur wissen. Die blondhaarige hob ihre Arme in die Höhe und streckte sich einmal ausgiebig und fühlte sich richtig satt. Sie seufzte erleichtert und begann sich daraufhin begann sie sich aus der Decke zu schälen, erst ihren Oberkörper, lies sich zur Seite kippen und zog noch ihre Beine aus der weißen Rolle die sie gebildet hatte. Ihre langen Haare waren recht durcheinander, standen hier und da in alle Richtungen ab und fielen ihr wirr über die Schulter als sie sich wieder aufrichtete. Sie kroch über das Bett zu Ao und blieb mit den Armen neben ihn gestützt und mit dem Oberkörper über ihn gebeugt stehen. Ihre Haar rutschten dabei über ihre Seite und ein paar Strähnen hingen Ao ins Gesicht. Mit einem breiten zufriedenen grinsen sah sie ihn an. Ao-kun, ich will mich heute etwas bewegen und trainieren gehen. Noch einen Tag im nichtstun überlebe ich glaube ich nicht. Kommst du mit? Mit einem motivierten Gesichtsausdruck sah sie ihn an. Wir müssen das ganze noch etwas ausnutzen bevor wieder Arbeit über uns hereinbricht. Auch wenn sie es bereits im Gefühl hatte das es nicht mehr lange dauern würde bis Asgar ihr wieder etwas zuschieben würde, doch vielleicht hatten sie noch bis zum Mittag Zeit.
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Re: Wohnung der Otas

Beitrag von Ota Ao am Do Okt 29, 2015 11:37 pm

Ob sie wirklich zusammen Kinder erziehen würden? All das schien ihm so fremd, so furchtbar weit weg. In seinem Kopf bildeten sich keine Bilder, bildete sich nichts außer vielen Fragen und Dingen die er abwägen musste. Kinder, Hochzeit, ein Haus oder eine Wohnung, fort von hier. Sein Kopf begann am frühen Morgen bereits zu rauchen. Er würde bei ihr bleiben und zweifelt auch nicht daran, aber die Gespräche mit seiner Mutter bereiteten ihm bereits jetzt Kopfschmerzen. Haru würde sich beschweren und bestimmt zunehmen, wenn er nicht mehr hier war. Aber musste er nicht erwachsen werden, hier heraus kommen und sein Leben leben? Konnte er aus dem nichts er selbst sein du nicht mehr dieser Junge der nur Dinge für seine Familie tat? Wenn du das sagst, wird das schon stimmen. Aber wir haben ja noch ein wenig Zeit und in der kann ich bestimmt einiges lernen. Vielleicht mache ich mir Gedanken zu meiner Zukunft. Aber aktuell weiß ich nur, dass ich sie mit dir erleben möchte. Der Rest wird irgendwann kommen. Irgendwie müssen wir das ja auch mit den Geld hin bekommen – er schweifte schon wieder ab. Da war immer dieser Drang in ihm etwas realistisch zu planen. Aber liebe war keine Formel die man berechnen konnte.  Er konnte sich nicht berechnen, konnte sie nicht planen und Kinder plante er schon gar nicht. Eigentlich war er was Beziehungen anging noch ein kleiner Junge, naiv und unerfahren, tat nur was er noch von seinen Eltern kannte. Erst mal sollten wir uns kennen lernen bevor wir an andere Dinge denken. Während er immer noch umher sah, zu ihr sah und wieder zu seinem leeren Tablett, schälte Forest sich aus der Decke. Sie hatte sich wirklich seltsam eingerollt in der kurzen Zeit. Wie ein Kind kroch sie auf allen vieren zu ihm, noch immer vollkommen unbekleidet und wenn sie sich nur ein wenig bemüht hätte, dann wäre er wohl dabei zu allem ja zu sagen. Er konnte es sich verkneifen den Mund leicht zu öffnen und sie anzugaffen. Sie wusste nicht wie sie mit diesen wilden Haaren und den blauen Augen aussah. Vielleicht wusste sie allgemein nichts von ihrer Wirkung, vielleicht nicht einmal wie es für ihn war. Ao schluckte schwer als ihre Haare ihn einhüllten und sie über ihm hing. Sie wollte trainieren - jetzt sofort? Du möchtest trainieren? Dafür hättest du dich aber nicht so anstrengen müssen, er grinste ganz leicht, beugte sich zwischen den Haaren hinauf und gab ihr einen Kuss. Wollte er trainieren? Wieso nicht, nur nicht übertreiben und zu stark für einen Chûnin sein. Na dann lass uns los Wüstenprinzessin, wieder ein schiefes grinsen, ehe er sich aufrichten, mit dem Kopf beinahe an den von Forst geriet. Ich kenne einen Platz an dem man uns vielleicht nicht sofort findet. Mit glück kommst du ein wenig zum Trainieren. Na komm bevor wir hier nicht mehr fort kommen. Es dauerte nicht lange bis Ao sich aufgerappelt hatte und sich einmal in normale Kleidung warf. Eine knielange schwarze Hose mit großen Taschen an den Seiten und der Möglichkeit die Hände lässig in den Hosentaschen verschwinden zu lassen. Dazu warf er sich in ein blau gestreiftes T-Shirt und war fertig. Sein Haar richtete er einmal mit der Hand und sah dann Forest dabei zu wie sich anzog. Beinahe lautlos öffnet er die Tür und brachte das Tablett in die Küche. geh schon mal ins Bad, meinte er noch, im Wohnzimmer verschwand und alles weg sortierte was er geholt hatte. Wir sind trainieren Haru, Yo kochst du Mittagessen? Mal schauen. Wenn du Sport machst vielleicht, Neee dann nicht bis später. Bis später. Die Tür zum Wohnzimmer wurde zugezogen und er ging ins Bad um sich die Zähne zu putzen und wieder bei Forest zu sein. Es dauerte nicht lange bis sie fertig waren und in diesen Sachen sah Ao wirklich langweilig aus. Nichts machte ihn interessant oder spannend, er war einfach nur ein junger Mann. Seine Hand suchte die von Forest, nachdem er seine Schuhe anhatten. Den Schlüssel ließ er in der Tasche verschwinden, mehr würde er nicht brauchen, Wasser konnten sie zur Not auf dem Weg kaufen oder sich andersweitig organisieren. Duschen wollte er an diesem Moment nicht, würde er doch gleich sowieso wieder schwitzen.  Natürlich würde er auf Forest warten, wenn diese die Duschen suchen sollte. Er war ja geduldig und Konflikt vermeidend.  Ob die beiden heute wirklich zum Trainieren kommen würden?

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Re: Wohnung der Otas

Beitrag von Sadako Forest am So Nov 01, 2015 9:53 pm

Forest lächelte sanft als er erwähnte das er nur wusste das er seine Zukunft erstmal mit ihr verbringen wollte. Zuerst sollten sie sich allerdings noch etwas besser kennen lernen, bevor sie wieder über soetwas wie Kinder sprachen. Zustimmend nickte sie nur. Er hatte recht, auch wenn die eigentliche Frage mit Kindern ja von ihm gekommen war. Die blondhaarige fand es jedoch besser wenn sie zu einem späteren Zeitpunkt nochmal über so etwas reden würden. Dann hätten sie sich vielleicht schon etwas aneinander gewöhnt, wussten besser wie der andere denkt und hatten sich aneinander angepasst. Für Forest war es im Moment jedoch so das sie noch viel zu sehr auf sich fixiert war, noch nicht so ganz begriffen hatte das sie jetzt für zwei denken musste und so noch immer in ihr normales gewohntes Schema fiel. Wenn sie ihre Meinung sagte passte sich Ao an, doch das wollte sie nicht, sie wollte wissen was er dachte, was er wollte, was er fühlte und ihr neues gemeinsames Leben mitbestimmte und nicht alles nur nach ihr ging. Sie war froh das er sich noch Gedanken machen wollte und ihr wenn die Zeit gekommen war hoffentlich bescheid gab. Mit einem breiten grinsen im Gesicht war sie also über ihn gebeugt, der dunkelhaarige grinste sie ebenfalls leicht an, gab ihr einen Kuss, bei seinem neuen Kosenamen für sie wurde sie leicht rot an den Wangen. Sie war doch keine Prinzessin. Sie war aus der Wüste, aber doch keine Prinzessin. Trotzdem musste sie leicht lächeln, vielleicht war sie ja für Ao eine Prinzessin. Sie wollte ihm die Freude lassen, wich seinem Kopf gerade so noch aus als er sich aufrichtete. Whuuh, da bin ich ja gespannt wo du mich hinführst. Voller Vorfreude kletterte sie aus dem Bett, das erste mal an diesem Tag, stolperte kurz durch das Zimmer zu ihrer kleinen Tasche, fing an in dieser zu wühlen, bis sie eine Schriftrolle hervorholte und sich ein paar Klamotten herauf beschwörte. Schnell zog sie sich an, eine lässige, grau, schwarz, weiße gefleckte Hose und eine Art Tanktop, was ihr nur etwas zu groß war, von der länge allerdings ging es ihr bis knapp über den Hintern, beinahe wie ein Kleid wirkte. Damit war sie auch schon fertig, schnallte sich den Gürtel um ihre Hüfte, woran die Tasche und der Dolch von Ao hing, sammelte schnell ihre restlichen Sachen zusammen, legte sich ihre Kette wieder um den Hals und schnallte sich ihre Armschienen um die Unterarme. Ao wieß sie bereits an ins Bad zu gehen, eigentlich wollte sie ihm noch helfen aufzuräumen, doch wusste sie auch, das sie etwas länger wie er im Bad brauchte, nickte also stumm und eilte über den Flur in das warme Bad und tat das was man so am Morgen eben machte. Als sie gerade mit Zahnbürste im Mund und einer Haarbürste in der Hand vor dem Spiegel stand und versuchte ihre Haare zu kämmen, gesellte sich Ao zu ihr zurück und beide machten sich noch fertig für den Tag. Forest verzichtete für den Moment aufs Duschen, gleich würde sie eh schwitzen, dann wäre das nur verschwendetes Wasser. Also band sie sich ihre Haare wie gewohnt mit ihrem Kopftuch nach hinten, war dann auch schon fertig. Kurz lies sie Ao alleine im Bad damit er sich fertig machen konnte, zog sich derweil wieder die Gewichte über ihre Unterschenkel und die schwarzen Stiefel darüber. Gemeinsam verliesen sie dann auch schon die Wohnung, Forest hatte weder Haru noch Rin gesehen, überlegt für einen Moment umzudrehen und sich zu verabschieden, entschied sich jedoch schnell dagegen. Sie wollte nicht wieder eine Diskussion starten, bei der es darum ging das sie doch ihr Shinobi-Leben aufgeben sollte. Schnell folgte sie Ao wieder, griff schon automatisch nach seiner Hand. Wo gehen wir den hin? Fragend sah sie zu ihm auf, während die beiden Shinobis sich heute auch mal wie welche verhielten und nicht durch die überfüllten Straßen gingen, sondern mal zur Abwechslung den Weg über die Dächer nahmen, dabei allerdings wie Zivilisten aussahen, so wie sie heute gekleidet waren.


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Re: Wohnung der Otas

Beitrag von Ota Ao am Do Mai 12, 2016 11:40 pm

Cf: Wohnung von Kano - Jama & Forest

Seine Gedanken verfingen sich in den ersten Stunden des Tages, versuchten die Ruhe in sich auf zu nehmen, doch es war ihm schwerer denn jeh. Forest hatte ihn aus diese Schale heraus geholt und doch warf er sich sofort in die alte Gleichgültigkeit, wenn es ihm zu fiel wurde. Es war ein Reflex, ein Instinkt der in ihm wohnte und ihn dazu zwang immer und immer wieder Schutz zu suchen, wenn es ihm zu viel wurde. Er war ein Schatten, hatte Jahr um Jahr in diesen gelebt und jetzt kam er vor Aufmerksamkeit um. Es schien ihm als war kein Atemzug möglich ohne das ihn jemand ansah. Ihre Eltern, seine Familie, die höchsten im Dorf blickten nun auf ihn und das weil er mit einer Frau zusammengekommen war, die ihnen etwas bedeutete. Er musste sie immer teilen, sich immer dazu bereit erklären mit zu gehen egal wo es hin ging. Sie hatte ihn dazu gebracht sich damit zurecht zu finden, mit der inneren Ruhe zu brechen und nun wurde er hin und her getragen wie ein Blatt im Meer.  Hin und her und hin und her mit immer neuen Namen und Gesichtern die er sich merken musste. Es war als wäre seine Welt in etwas grelles und intensives verwandelt worden. Jahr um Jahr hatte er um die innerste Ruhe gekämpft, sich selbst abgespalten und nun war was über? Ein Ao der nicht mehr wusste wo oben und unten war. Er war schnell in seine Alten Marotten verfallen und um so weiter sie vom Haus fort liefen umso stärker wurde ihm die Dumpfheit bewusst. Er fühlte nichts in sich aufflammen, wenn er zu Forest blickte, spürte kein kribbeln und kein Verlangen. Es war als würde er einfach nur neben sich stehen, tun was nötig war und dabei falsch Lächeln. Kein Glanz in seinen Augen, kein vibrieren in seinem Innersten. Waren sie bereits so an ihn gewöhnt, dass es ihr auffiel? Wie lange hatten sie sich jetzt nicht mehr an der Hand gehalten? Sein blick wanderte zu ihr, voller ruhe und keinem Jähzorn und doch entschuldigte sie sich. Nein hättest du nicht. Bitte entschuldige dich nicht dafür. Sie gehört für dich irgendwie zur Familie, sowie Tencha-san, Tennō-san und wohl noch einige andere wichtige Leute in diesem Dorf die ich noch nicht kenne, oder mit denen ich nur gearbeitet habe. Das ist dein Leben und es tut mir leid, dass ich nicht besonders gut dort hinein passen. Ich werde mir in Zukunft mehr Mühe geben, also beschäftige dich damit bitte nicht zu sehr. Ich komme zurecht. Seine freie Hand wand sich im Gehen zu ihr, strich ihr sacht über den Arm und er versuchte zu Lächeln. Nicht das er nicht schon ständig am Lächeln war, aber es war ein wenig entschuldigender, nicht so stumpf wie noch davor. Forest war erschlagen von diesem Morgen, ebenso wie er und er machte sich sorgen, ob sie noch motiviert war das Kleid anzuprobieren. Als die standardisierten Straßen den bunten Fassaden wichen, wusste er, dass es nicht mehr weit war. Die Musik änderte sich, die Stimmen änderten sich und auch sein Gang änderte sich. Seine harten Schritte wurden weicher, den Körper leicht zurück gebeugte, als würde er schlendern bog er um die Ecken seines Viertels. Hier kannte man ihn und Ao nickte einige mal hierhin und dorthin, hob freundlich die Hand, aber niemand hielt ihn ab. Die Leute ließ ihn gehen, ließ ihn umher streifen, wussten sie doch das er da war, wenn man ihn brauchte. Wenn du möchtest können wir uns einen Moment ausruhen oder das Einkaufen verschieben. Seine Schritte wurden langsamer als er zu seiner Haustür kam und den Schlüssel aus der Hosentasche zog. Sicher schloss er die Tür zum Flur auf und kurz darauf trat er in die Wohnung. Mit Leichtigkeit schlüpfte er aus den Schuhe und horchte einen Moment. Keine Musik die er hörte, kein Haru der herum trampelte. Sie waren also doch einmal alleine. Er wollte die beiden nicht um sich haben, hatte er doch das Gefühl, dass es hier bereits wieder genug Konflikte gab. Er hatte sich zwar entschuldigt, aber ob sie das wollte, dass er sich einfach immer und immer wieder für alles entschuldigte? Seine Füße betraten den Boden und einen Moment lang blieb er stehen und starrte auf einen fixen Punkt. Ob er es jeh vergessen würde, ob er jeh vergessen würde das sie ihn geschlagen hatte, das sie ihn angeschrien hatte und, dass alles nur wegen Rin. Er spürte den Stich in seiner Brust, ließ sich einen Moment lang fort reißen, ließ sich dahin raffen. Aber das war vorbei, war vorerst vorbei. Sie würde es vielleicht vergessen haben, er hoffte das sie es vergessen hatte. Er vergaß es wohl nicht, würde es wohl nie vergessen, ebenso wie die Hand die sie ihm entzogen hatte. Freude und Leid lagen so nah beieinander und doch straffte er sich einfach und machte ein paar Schritte in den Flur hinein. Wie sie sich wohl entscheiden würde? Die Wohnung fühlte sich mit Forest immer ein wenig anders an. Er erinnerte sich an die Probleme welche es hier noch gab, Dinge die nicht geklärt waren und immer wenn sie zusammen hier waren schien es eine Spannung zu geben. Entweder ging sie von Rin aus, oder von einem dritten. Ao war niemand er Spannung verursachte, er mied sie, mied Konflikte war immer dehnbar und ließ beinahe alles mit sich machen. Vielleicht würde das irgendwann aufhören, aber aktuell war es nicht so. Gemächlich machte er sich auf in sein Zimmer, schob die Tür auf und sah sich wieder in diesem kahlen Raum, der ihm mittlerweile ein wenig weh tat. Er war an ihn gewöhnt, gebunden und doch wollte er das Leben des Shura abstreifen, sich nicht mehr erinnern. Aber wie wusste er nicht. Seine Wohnung füllte sich nicht von einen auf den Anderen Tag. Alles was hinzu gekommen war lag auf seinem Schreibtisch. Drei dicke Bände der Medizin. Anatomie, Giftkunde sowie Pflanzenkunde. Drei dicke Bücher neben einem Stapel an fein säuberlichen Notizen. Beinahe etwas winzig wirkte das Buch von Jama neben diesen drei Monstern. Es lag oben auf, ging beinahe unter. Zielsicher stellte er die Tasche ab und wand sich wieder zu seiner liebsten. Ich werfe kurz die Wäsche in den Korb und ziehe mir etwas anderes an, wenn das in Ordnung ist? erkundigte er sich lieb bei ihr.
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Re: Wohnung der Otas

Beitrag von Sadako Forest am Mo Mai 16, 2016 6:51 pm

cf: Wohnung von Kano-Jama und Forest

Mal wieder sollte sie sich keine Gedanken darum machen, er würde sich anpassen und sich mehr Mühe geben, doch was brachte ihr das wenn es dann jedesmal so eine seltsame Spannung zwischen ihnen gab? Forest war an dieses Leben gewöhnt, an diese Menschen, an die Gesellschaft, aber Abo war nunmal ein Einzelgänger, jemand der immer alleine gewesen war. Das er nicht gleich in ihr Leben hineinfand war ihr von Anfang an klar gewesen und wohl auch ihre größte Sorge, warum sonst hatte man sie bisher immer gemieden mit Ausnahme der Leute die sie schon länger kannten? Sie war nicht gut im neue Bekanntschaften schließen, da konnte sie fröhlich und offen sein wie sie wollte, spätestens wenn man bemerkte wie es in ihrem Leben vorging distanzierte man sich wieder von ihr, mit so viel hochrangigen und wichtigen Personen wollten nur die wenigsten etwas zu tun haben, außerhalb der Arbeit versteht sich. Dann nicht. Meinte sie etwas geknickt und gab ihm ein leichtes Lächeln als er ihr über den Arm strich. Die erste sanfte Berührung nach diesem Morgen. Warum wollte er nie das sie sich Gedanken machte? Glaubte er wirklich sie bemerkte nicht das er dabei war sich zurück zu ziehen - wieder Mizu Platz zu machen? Ach Ao... zwing dich doch nicht dazu. Auch wenn er sagte das sie Shiori das nächste mal nicht wegschicken sollte - so würde sie es tun. Ao war ihr wichtiger und lieber nahm sie den Zorn eines kleinen Mädchens auf sich, als noch einen Tag so neben ihn her zu laufen ohne seine Hand zu halten. Nervös spielte sie in ihrer Hosentasche an dem Ring herum, drehte ihn leicht hin und her. Wenn er sich zurück zieht darf ich das nicht auch machen, dann bin ich eben motiviert für uns beide. Immerhin konnte sie das doch oder? Hatte sie sich denn nicht selbst gesagt das sie ihn immer wieder herausholen würde? Wie konnte sie dann daran denken einfach so mürrisch und geknickt zu bleiben, wenn sie doch diejenige war die Ao wieder draus holen musste. Nein- Ihre Mimik hellte sich aufeinmal wieder auf. Als würde ich mich davon unterkriegen lassen. Keine Chance auf ne Pause - wir haben viel zu viel Zeit verloren deswegen. Auch ihre Stimme klang wieder heller und aufngeweckter, während sich die Straßen um sie so langsam wieder veränderten. Mit einem kleinen Schritt zur Seite war sie neben ihm sodass sich ihre Oberarme berührten und lief mit einem aufmunternden Lächeln einfach neben ihm weiter. Eigentlich hatte sie vorgehabt ihn am Arm voran zu ziehen damit sie schneller zu Hause ankamen, doch sie kannte den Weg nicht mehr. Einmal reichte einfach nicht aus damit sie sich merkte wo genau die Straße war in der er wohnte. Auch der Umschwung der Luft, der Straßen, des Geruchs und der Musik die aufeinmal in der Luft schwirrte schien Ao wieder etwas lockerer werden zu lassen, zumindest kam es ihr so vor als würde seine Körperspannung annehmen und sie sah sogar wie er ein paar Leuten winkte, während sie einfach nur freundlich lächelte. Schnell hatten sie dann auch die Wohnung der Otas erreicht und Forest machte dem dunkelhaarigen Platz damit er aufsperren konnte. Kurz blieb sie stehen, legte den Kopf in den Nacken und blickte an der bunten Hausfassade empor, drehte sich kurz um sich selbst um nocheinmal diese ganze Athmosphäre wahr zu nehmen, ehe sie mit zwei kleinen sprüngen Ao in die Wohnung folgte. Du wirst nicht nochmal damit überrumpelt werden, ich werde nicht zu lassen das es zu viel wird. Wir kriegen das hin. Als sie gerade dabei war aus ihren Schuhen zu schlüpfen, bemerkte sie wie ruhig es war, keine Musik und auch der Orangen-Duft war nicht so streng wie das letzte mal. War niemand zu Hause? Traurig deswegen war sie nun nicht, vielleicht schonte das ihre Nerven sogar noch etwas mehr. Brav ordnete sie ihre Schuhe neben die von Ao, folgte ihm dann durch den Flur und starrte eine Sekunde lang auf die Tür die in das kleine Bad führte. Unweigerlich erinnerte sie sich daran was hier das letzte mal passiert war, bekam dabei ein seltsam dumpfes Gefühl in der Brust und schluckte einmal kräftig um es zu vertreiben. D-das ist vorbei... wir haben darüber geredet... es ist vorbei. Wir haben drüber geredet. Ich hab mich entschuldigt... er hat mir vergeben - oder? Hat er? Forest erinnerte sich an das schockierte Gesicht von Ao als sie ihre Hand erhoben hatte, erinnerte sich daran wie viel schmerz es in ihr ausgelöst hatte und das nur weil sie sich nicht unter kontrolle gehabt hatte. Oder? Die Motivation die sie verspürte hatte wich langsam wieder aus ihr während sie auf den Hinterkopf von Ao starrte, wie er sich vor ihr herschob während ihr Gang etwas langsamer wurde. Nein - sie durfte sich davon jetzt nicht herunter ziehen lassen, sie waren doch hier wegen etwas anderen, nicht um in die Vergangenheit zu fallen. Ob sie es jemals vergessen könnte? Forest atmete tief ein und aus, folgte Ao mit zwei großen Schritten in sein Zimmer und schob sich leicht an ihn vorbei während er seine Tasche abstellte. Mach das, ich warte kurz. Mit einem grinsen lies sie den Blick durch seinen Raum schweifen, bemerkte sofort die dicken Bücher auf seinem Schreibtisch und legte ihren Kopf leicht schief während sie die Notizen aus dem Augenwinkel musterte. Er musste wirklich viel gelernt haben während sie sich ausgeruht hatte. Forest wand ihren Kopf etwas weiter, Ao war inzwischen aus dem Raum gegangen, und suchte nach dem Karton in dem das Gewand noch immer sein musste das sie gekauft hatten. Er stand tatsächlich noch dort auf dem Boden und mit einem großen Satz lies sie sich neben diesen auf den Boden gleiten und öffnete ihn. Mit vor Aufregung klopfenden Herzen, starrte sie auf den Stoff und hob mir ihrer Hand ein Stück Papier heraus auf dem einige Abbildungen zu sehen waren. Eeeeeeeh~? War es ein Wunder das sie nicht verstand wie es funktionierte? Nein. Forest und Mode waren wie Feuer und Wasser. Die blondhaarige kratzte sich leicht am Hinterkopf, legte die Anleitung zur Seite um das Top mit der Jacke auszuziehen, gefolgt von ihrer Hose die sie trug. Ao würde nicht mehr lange brauchen, bis dahin wollte sie es zumindest schonmal versuchen sich in dieses Nomadenkleid zu begeben. Ach - wer braucht schon eine Anleitung~ Sie schob alles von sich, schob den Gedanken weg etwas elegantes an zu ziehen, schob die negativen Erinnerungen fort, dachte nur daran Ao wieder zum Lächeln zu bringen und damit meinte sie nicht dieses aufgesetzte mit den fahlen Augenschein, sondern sein ehrliches Lächeln das ihr Herz zum hüpfen brachte. Sie wollte ihn nicht mehr so sehen, absolut nicht mehr. Anda und die anderen werden mein Leben nicht mehr bestimmen, ich hab jetzt mein eigenes Leben und das müssen sie jetzt akzeptieren. Sprach sie vor sich her, hob den Stoff aus dem Karton und sah auf die blauen und goldenen Muster - ob Ao schon wieder da war und hörte was sie sagte?
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Re: Wohnung der Otas

Beitrag von Ota Ao am Do Mai 26, 2016 6:44 pm

Ob sie sich zwang den ganzen Tag für ihn zu lächeln? Es war verwunderlich wie schnell sie sich regenerierte, während er in den Seilen hing und alles tat damit er nicht vollkommen fix und fertig wirkte. Aber wenn sie weiter machen will ist das um so besser. Solange sie noch Kraft hat habe ich die immerhin auch. Ich kann ja nicht wegen einem Mädchen so aus dem Konzept geraten. Dabei hätte ich so gerne einfach nur meine Ruhe wenn wir zusammen sind. Aber das Leben ist leider unberechenbar. Seine Tasche hatte er dann doch wieder aus dem Zimmer mitgenommen und sortiere die Sachen im Badezimmer ein. Er zwang sich sein übliches Lächeln auf. Auch wenn er nur dabei war Wäsche weg zu räumen. Wenn er so nicht lächeln konnte würde es ihm auch vor Foerst schwerer fallen. Aber bei ihr sollte es nicht schwer sein, bei ihr sollte es immer etwas Positivs geben. Neben den Dingen von gestern warf er auch die Kleider des Tages in die Wäsche, behielt nur seine Boxershorts an und trug die Sporttasche wieder zurück in sein Zimmer. Dort fand er Forest wie sie ohne Top und Jacke da stand und die Anleitung offensichtlich ignorierte. Für eine gute Idee hielt er das nicht.  Er wollte gerade die Tasche auf den Boden stellen und ihr helfen, als sie begann sich mit dem Stoff zu unterhalten oder einfach nur laut vor sich hin zu denken. Ach Forest wieso machst du dir deswegen so viel Gedanken. Ich hoffe sie stören dich und du störst dich nicht wegen mir an ihnen. Ich will nicht das du dich wegen mir zu Dingen zwingst. Mit zwei Schritten war er bei ihr, ließ die Tasche zu Boden gleiten und streckte die Arme nach ihr aus und legte ihr die Arme um die Taille. hey Forest mach nur das was du möchtest ja. Ich bleibe immer in deinem Leben, ob mit oder ohne deine zweite Familie. Ganz sacht fuhr er ihr über die Seite, legte seine Hände einen Moment lang auf ihrem Bauch ab und drückte sie leicht an sich. Lass uns einfach zusammen Glücklich sein, egal was da kommt. Glück hatte erst mit ihr so etwas wie Form bekommen und erst mit ihr so etwas wie ein Gefühl. Es ging nur mit ihr und mit niemand anderem. Er hatte es versprochen und er würde sich an seine Worte halte, egal was es ihn kosten würde. Wenn sie ihn nicht mehr wollte war das eine Sache, aber er würde sich daran halten – immer und immer wieder, so lange bis er starb. Sie war ihm wichtig, seine Prinzessin, die Frau die ihm gezeigt hatte das es schöne Dinge in seinem Leben gab und immer geben konnte. Einen Moment lang senkte er den Kopf und küsste sie auf die Schulter um einen Moment dort zu verweilen. Er liebte ihre Nähe, ihren Geruch, das Shampoo welches sie benutzte. Vorsichtig ließ er sie los und lächelte sie an, nicht mehr so tot wie eben noch, aber dennoch nicht dieses ehrliche was er sonst bei ihr hatte. Sacht schob er sich an ihr vorbei und öffnete seinen Kleiderschrank. Wie üblich fielen ihm einige Stücke entgegen und er musterte die Kleider in seiner Hand. Neu waren sie und vor allem waren sie nicht für ihn bestimmt. Ein schmales Lächeln schob sich auf seine Lippen, als er sich um wand und eines der Oberteile vor Forest in die Luft hielt. Ich glaube Haru und Oka-san waren einkaufen. Sie haben dir blaue Shirts mitgebracht. Das was er in den Händen hielt glich etwa der Farbe seines Nomadentuches, war ebenso von Gold durchwirkt und  war eindeutig auf eine weibliche Figur geschnitten. Kurze Ärmel und ein weißer Absatz am unteren Rand. Lässig warf er sich das erste über die Schulter, zog noch ein türkiyes Top aus dem Schrank und wie weißes Shirt das ihm zu klein war. Am verwirrtesten war er jedoch über einen feinen halb durchsichtigen Stoff der ihm als letztes entgegenfiel. Schmale Träger, weiß, goldene Spitze. Was hatte er da gerade gefunden?  Etwas ratlos drehte er sich zu seiner Freundin um hielt ihr auch das letzte Stück für die Nase und blickte sie fragend an. Du weißt ich trage nur was sie mir kaufen, deswegen habe ich keine Ahnung. Aber ist das für ein Kleid nicht etwas kurz und durchsichtig? Forest und er schliefen in Shirts und Boxershorts – also er zumindest. Aber so etwas hatte er noch nicht an ihr gesehen. Das es sich dabei um das wohl anzüglichste Nachthemd handelte was man kaufen konnte ging ihm in diesem Moment einfach nicht auf. Wenn würde Forest ihn erleuchten müssen oder eben nicht. Dennoch war er verwundert, dass seine Mutter und Haru für sie mit einkaufen. Ich glaube sie wollen dich in die Familie integrieren. hatten sie früher nur für ein „Haustier“ eingekauft so gab es jetzt eben alles im Partnerlook. Die beiden sollte mal jemand verstehen. Zumal sie sein Geld dafür ausgaben – sein Geld! Auch das Nachthemd landete unberührt über seiner Schulter. Er wollte nur an seine Nomadenkleidung, welche er nun auch endlich heraus zog. Ich ziehe das nur schnell an, dann passt es immerhin zusammen. Schnell schlüpfte er in seine Sachen. Zumindest die Hose und das schwarze Oberteil, dass sonst beinahe vollständig unter wem weißen Tuch verschwand. Die Sachen für Forest hing er erst einmal über die offene Tür und ging dann endlich dazu über ihr beim Anziehen zu helfen. Die Anleitung brauchte er nicht, aber vielleicht wäre es doch besser, wenn sie diese nicht ganz ignorierte, sollte sie es einmal alleine versuche. Aber wenn er es so betrachtete, war es nicht all zu kompliziert.  Aus der Kiste zog er das einfach Oberteil welches bis kurz unter die Brust ging und hielt es seiner Verlobten entgegen. Zuerst das über ziehen und dann fangen wir mit dem Rock an. Er nahm ihr den langen Stoff ab und begann schon einmal ihn so zu legen, dass er den Punkt zum einhaken fand. Bereit für den Rock? Das lange offene Ende lag nun über seinem Arm und er blickte halb fragend, halb erwartungsvoll zu Forest.
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Re: Wohnung der Otas

Beitrag von Sadako Forest am Do Mai 26, 2016 8:24 pm

Forest hob erst ihren Blick als sie eine Bewegung neben sich ausmachte. Ao war schneller wieder da als sie gedacht hatte und genauso wie sie hatte er ebenso nur noch seine Boxer an, war mit zwei großen Schritten bei ihr und griff mit seinen starken Armen um ihre Taillie um sie zu halten. Etwas überrascht über die Geste, dennoch sichtlich glücklich darüber legte sie ihren Kopf in den Nacken um von unten herab zu ihrem Verlobten herauf zu blicken. Heh. Er hatte sie also bei ihrem Selbstgepräch gehört, sie fühlte sich zwar etwas ertappt dabei, doch böse war sie ihm deswegen nicht. Sanft fuhr er mit seinen Händen über ihre Seite und legte sie auf ihrem Bauch, drückte sie nach hinte sodass sie seine nackte Haut deutlicher an ihrer spürte. Sofort wurde ihr wieder warm, das kribbeln zog sich durch ihren Körper und die blondhaarige lehnte ihren Kopf nach hinten und lächelte ihn einfach nur an. Klar mach ich das. Sie kicherte leise und mit der zurückgewonnenen Nähe von Ao wich auch so langsam das letzte Stück missmut aus ihren Kopf. So anstregend der Vormittag gewesen war, so sehr hatte es sich dann doch gelohnt auszuhalten, nur damit er ihr jetzt wieder Nahe war. Ein leichter rotschimmer zog sich über ihre Wangen und sie hob ihre Arme mit dem Stoff etwas nach oben um ihn nocheinmal anzusehen. Warum auch immer sah sie diesem ganzen Kleid und Gewand anziehen und einkaufen gerade schon sehr viel positiver entgegen also noch gestern Abend. Sie wollte es anziehen, sie wollte es wirklich. Vielleicht würde es Ao wieder richtig zum Lächeln bringen wenn er sie so sehen würde, vielleicht würde sie dieses Lächeln ermutigen weiter zu machen um nach und nach immer mehr Kleider anzuziehen und keine Angst mehr davor zu haben einfach nur mal Frau zu sein. Die blondhaarige spürte wie sich Ao hinter ihr regte sich an ihr vorbeischob und seinen Kopf auf ihre gesunde Schulter lehnte, ihre dabei einen Kuss auf die Haut drückte und sie erleichtert ausatmen lies. Es tat gut nach diesem turbulenten Tag die Ruhe von ihm zu spüren und lehnte träumerisch ihren Kopf leicht gegen seinen. Natürlich zusammen. Murmelte sie leise vor sich hin als sich Ao von ihr löste um zu seinem Schrank zu gehen. Wie erwartet fielen ihm beim öffnen prompt ein paar Kleidungsstücke entgegen, wie auch schon beim letzten mal als sie hier gewesen war. Etwas verwirrt legten beide wohl ähnlichen ihren Kopf als sie blaue Kleidungsstücke auf den Boden fanden die definitiv zu klein für Ao waren. Ehm... Sichtlich irrtiert starrte sie auf das hübsche blaue - vermutlich fand sie es deswegen so hübsch weil es blau war - Shirt das er ihr entgegen hielt. Es erinnerte sie stark an die Kleidung die Ao immer trug, wenn sie auch kein Fan von Glitzer, Gold und Silber war, fand sie die Verzierungen wirklich hübsch - ja das Blau tat einiges her. Heh? Für mich eingekauft? Aber - Oh, nein das müssen sie doch nicht! Fing sie an vor sich hin zu stammeln als er nach einem türkisen Top noch ein weißes Shirt aus dem Schrank zog und sich alles über die Schulter warf. Noch immer verwirrt und überrascht drehte sie sich nun ganz zu ihm um. Diese Einkaustouren musste sie ihnen unbeding ausreden! Sie mussten für sie doch kein extra Geld ausgeben. Aber das ist dann sicher wieder unhöflich - oder? Fragend sah sie zu Ao der erneut etwas in seinen Händen hielt was Forest nur die Augenbrauen zusammenziehen und ihre Stirn in Falten legen lies. Die blondhaarige blickte auf einen.... Hauch von nichts. Schmale träger, druchsichtig und im Licht fein schimmernd, mit goldenen Spitzen versehen und so kurz das sie absolutnicht einschätzen konnte ob es ein zu kurzes Kleid oder ein zu langes Shirt war. Vermutlich hatten die beiden gerade denselen ratlosen Blick aufsetzt. Forest verengte ihre Augen zu Schlitzen und sah skeptisch zu dem etwas in seiner Hand ehe sie leise mit ihrer Zunge schnalzte. Ich hab keine Ahnung... Gab sie schließlich zu und konnte einfach nicht aufhören sehr skeptisch dreinzublicken. Mhhhhn und das mit Kleidung?... das müssen sie wirklich nicht - aber süß ist es trotzdem von ihnen. Irgendwie wurde sie das Gefühl nicht los das es mit diesem Gewand etwas auf sich hatte, was sie noch sehr in Verlegenheit bringen könnte. Wie auch immer - Ao warf sich in seine gewohnte Kleidung, die helle weite Hose und das schwarze Oberteil das sie damals schon dazu verleitet hatte sich wie ein Tier auf ihn zu stürzen. Sie seufzte leise und sah ihm kurz nach wie er ihre neue Kleidung über die Tür legte und wieder zurück zu ihr kam. Unsicher sah sie zu dem dunkelhaarigen vor sich der nach noch einem Stoffteil in dem Karton griff und ihr den langen seidigen Stoff aus der Hand nahm. Haaaai~ Flötete sie schon beinahe motiviert und zog sich das blaue Oberteil über den Kopf, zog ihre langen Haare aus dem Kragen und zupfte etwas unschlüssig an dem eng anliegenden Teil herum bis es einigermaßen saß. Unsicher sah sie an sich herab und wusste nicht so recht ob sie begeistert sein sollte oder sich über dieses enge Gefühl an ihrer Brust beschweren sollte. Es war ungewohnt, sie war lockere Sachen gewohnt oder eben weniger als das. Sie fühlte sich etwas in ihrer Bewegung eingeschränkt, wobei das im Moment mit ihrer Schulter auch alles in ihr auslösen würde. Die kleine blonde atmete also einmal tief durch, streckte ihre Arme etwas von sich weg und würde sich nun ihrem schlimmsten Feind entgegen stellen. Bereit! Mit einem unsicheren Lächeln wartete sie darauf das Ao ihr beim anziehen half. Kurz kniff sie ihre Augen zusammen als er um sie den glänzenden und weichen Stoff wickelte. An ihr fühlte es sich irgendwie kompliziert an wie er um sie ging, den einen Stoff unter den anderen schob und sie immer mal wieder ihre Arme hob und senkte um es ihn einfacher zu machen. Irgendwann war er fertig und mit einem leisen seufzen lies sie ihre Arme senken und blickte an sich herab, fühlte sich im ersten Moment einfach nur seltsam in so einer Kleidung. Die blondhaarige drehte ihren Oberkörper etwas um sich von der Seite her etwas besser zu betrachten, um ihren Rücken so gut es ging zu sehen und um ihre Beine genauer anzusehen. U-und? Irgendwie war sie aufeinmal nervös, ihr Herz pochte aufgeregt und sie spürte wie ihr warm wurde als ihr klar wurde das sie sich wirklich in so etwas ähnliches wie ein Kleid geworfen hatte.
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Re: Wohnung der Otas

Beitrag von Ota Ao am So Mai 29, 2016 5:59 pm

Für Forest eingekauft von seinem Geld. Wann sie das wohl endlich lassen würden und ihr Geld dafür nehmen würden und nicht seins? Es konnte sich nur noch um Jahre handeln, wenn nicht Jahrhunderte. Immerhin geben sie es jetzt für Forest aus und nicht nur für mich. Ich würde gerne bestimmen was ich von meinem Geld kaufe und was ich nicht kaufe. Aber sie meinen es nur gut – nur gut. Bei mir haben sie nie aufgehört. Du wirst jetzt immer irgendetwas mit Glitzer haben das zu mir passt. Immerhin bis du die Frau. Er verkniff sie leise zu seufzen, war er doch noch daran gewöhnt so etwas nicht zu tun und sah nur dabei zu, wie sich die Kleidungsstücke unter seinen Fingern gefaltete fanden und auf dem Schreibtisch verweilten. Dort lagen sie besser, als sie über der Tür hingen. Das sie beide den Hauch von nichts nicht einzuordnen wussten war nicht verwunderlich. Ao war ein Mann und Forest gab sich Mühe keine klassische Frau zu sein. Schau nicht so skeptisch. Es steht dir bestimmt. Das ist eine Art Friedensangebot glaube ich. Auf jeden Fall gehörst du nun zur Familie Ob sie das ein wenig retten würde`, eher dazu beitrug das sie wieder ganz fröhlich wurde? Ihre Zweifel hatte er ebene fort wischen können, indem er ihr kurz nahe gekommen war. Aber er musste ihr versichern, dass er da war, egal wie sie sich entschied. Natürlich war ihm die Entscheidung zu ihrem gemeinsamen leben hin lieb und Teuer, aber er wollte keine weiteren Steine werfen und sich anpassen, soweit es eben ging. Sie waren unterschiedlich, aber sie waren auch verliebt und dieser blonde Wildfang gab ihm mehr als nur ein Leben zurück. Sie gab ihm einen Andere Sicht auf die Dinge, die Chance, dass es Berg auf gehen würde und dafür würde er kämpfen, wenn auch darum, dass seine Mutter aufhörte ihr Dinge zu kaufen. Zuerst musste er jedoch erst einmal das Gefühl beseitigen, dass Kleider etwas schlimmes waren. Forest schien bereits mit dem Oberteil ein wenig zu kämpfen und als sie es an hatte musste er einen Moment lang schmallächeln. Nein es war kein weites Shirt, es war nicht besonders bequem, aber es sah hübsch aus. Sorgsam begann er ihr den Stoff des Rockes umzulegen, steckte kleine Enden ineinander um so etwas wie halt zu erzeugen und wanderte mit dem Rest der Bahn um ihren Körper, legte ihr den Stoff über die Eine Schulter während die andere frei blieb. Sacht hob er ihren einen Arm, legte den Rest des Stoffes so darüber, dass er den Arm hinab fiel und zupfte an dem Oberteil herum, bis es auf der freien Schulter richtig saß. Anschließen strich er den Stoff noch ein wenig glatt, kontrollierte den Faltenwurf. Nein das war keine Hose und ihre Beinfreiheit war deutlich eingeschränkt. Er hatte den Stoff nicht so fest gezogen, wie man es normalerweise tat. Irgendwie wurde er das Gefühl nicht los, als wäre es schwer Forest schnelle Schritte zu verbieten. Dieser Stoff erforderte seine ganze Konzentration und er ging wie ein Heiligtum damit um. Als er fertig war trat er einen Schritt zurück und nickte kaum merklich. Ja der Stoff lag nun wunderbar. Verdeckte die Beine, ließ nur die eine Schulter frei. Warte deine Haare. Wieder trat er voran, warf irh die Blonde Mähen über die stofffreie Schulter und sah dabei zu wie die Mähne hinab floss. Du siehst wunderschön aus Forest. Seine blauen Augen musterten sie von oben bis unten und er musste leicht schmunzeln. Immer hatte er sich jemanden gewünscht der zu ihm passte, ihm einen Sinn gab und jetzt sah sie auch noch gut aus. Du bist wirklich bezaubernd. Etwas weiches lag in seiner Stimme, in seinem Blick, in den blauen Augen die leicht zu funkeln schienen. Er konnte nicht anders als vor treten, sie wieder zu ergreifen und sie an sich zu ziehen. Seien Finger fuhren ihr durch das blonde Haar und einen Moment lang hielt er sie nur, bevor er sich leicht hinab beugte um ihr einen Kuss zu geben. Sie war seien Frau und in diesem Gewand noch viel mehr. Forest war bezaubernd, stark und wunderschön. Wenn er ihre Haare noch glatt bekommen würde gäbe es niemanden mehr der nicht sehen würde wie schön sie war. Liebevoll strich er eine Strähne zurück und ließ ihr dann wieder Raum zum atmen. Wie fühlst du dich damit Forest? Ist es zu eng, ist es zu weit, sitzt es irgendwo nicht richtig? Gefällst du dir damit? Willst du dich ganz sehen? Warte wir haben einen großen Spiegel bei meiner Mutter. Er griff nach ihrer Hand um sie hinauf zu führe, über den Flur und direkt in das Zimmer seiner Mutter. Wichtig ist, dass du kleine Schritte machst du das Stück über deinem Arm immer ein wenig hoch hältst. Weibliche Gewändern sind etwas schwerer zu tragen, als die Männlichen. Offensichtlich, denn Ao lief beinahe chronisch so herum und fühlte sich wieder eingeschränkt noch beengt. Sein Stoff bot weniger Schutz, aber er war in der Wüste immerhin praktisch – ihr Kleid hingegen – naja. Ohne sorge stieß er die Tür zu Rins Zimmer auf und führt seine Liebte in das Zimmer mit dem großen Spiegel am Schrank. Er ließ sie vor diesem stehen und sah dabei zu wie sie sich selbst in voller Schönheit sah. Das Zimmer von Rin erinnerte daran, dass hier einmal zwei Leute gelebt hatten. Der orientalische Stil zog sich auch hier durch alles. Hier sammelten sich an einer Wand Bilder von Aos Vater, sowie ein Familienbild im Zentrum. Darunter stand eine erloschene Kerze, welche für seine Seele war. Bunte Gardinen vor dem Fenster, getrocknete Blüten in einer kleinen gläsernen Vitrine über der Kommode. Steine mit funkelnden Edelsteinen, sowie ein Schminktisch, welcher eine Vielzahl von funkelndem Schmuck darstellte. Normalerweise ertrug er die ganzen Bilder von seinem Vater nicht, doch heute konzentrierte er sich auf Forest und dann musste das irgendwie gehen.
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Re: Wohnung der Otas

Beitrag von Sadako Forest am So Mai 29, 2016 10:51 pm

Und dabei mochte sie Glitzer doch so sehr - nicht. Noch immer nicht ganz so überzeugt sah sie auf auf dieses schimmernde Stück etwas in seinen Händen und wie er alles zur Seite legte. Auch wenn sie die Frau war, so war sie keine normale Frau, nicht ganz zumindest. Das Rin ihr das nochmal durch ein paar Kleidungsstücke klar machen musste machte es auch nicht besser. Aber vermutlich dachte sie mal wieder zu viel darüber nach, anstatt es einfach zu akzeptieren. Die blondhaarige verzog ihr Gesicht etwas und schürzte die Lippen als Ao meinte es würde ihr stehen. Mh - na so sicher wär ich mir da nicht. Grummelte sie etwas verlegen. Nein dieses Teil konnte sie sich wirklich nicht an sich vorstellen und je nachdem ob sie das Gewand überlebte, würde sie auch da noch reinschlüpfen müssen. Das seine Mutter die blondhaarige mit dieser Geste in die Familie aufgenommen hatte, lies Forest dann doch wieder etwas entspannter lächeln. Auch wenn sie sich daran wohl nicht gewöhnen würde so etwas wie Kleidung sehr zu schätzen - vermutlich würde Rin mehr erreichen wenn sie ihr etwas zu Essen geben würde - doch die Geste war ja immerhin das was zählte oder? Doch nun ging es darum sich von ihrem Zukünfigten anziehen zu lassen, ein Großteil der blauen Stoffbahn wurde um ihre Hüfte gewickelt, schlug Falten und legte sich um ihre Beine, der Rest wurde nocheinmal um ihren Oberkörper geschlungen und alles was noch überstand legte Ao über ihre Schulter. Es fühlte sich seltsam an, der Stoff war sehr leicht, eigentlich fühlte es sich so an als würde sie nichts am Leib tragen und doch spürte sie wie ihren Körper etwas hielt. Mit einem nervösen Schlucken sah sie an ihrer Schulter herab, sah sich die goldenen Verzierungen auf dem Stoff an und den Farbeverlauf von einem hellen erdton bis in ein schönes royalblau. Die blondhaarige konnte gar nicht anders als unschlüssig an sich herab zublicken, während Ao noch ihre Haare befreite und einen Schritt von ihr wegtrat um sie ebenfalls zu betrachten. Es war ein prüfender, musternder Blick der kurz auf ihr lag, ehe er mit einem liebevollen Lächeln sagte das sie wunderschön aussah. Der Blick den Ao ihr zuwarf lies die blonde erröten und den Blick leicht nach unten sinken. Sie fühlte sich ein bisschen davon erschlagen, ihr Herz machte bei jedem Wort einen kleinen sprung - ob sie wirklich so hübsch aussah? Schließlich war er wieder bei ihr, schloss sie in seine Arme und strich ihr durch die blonden Haare wie er es immer tat. Vorsichtig hob sie ihren Kopf, nur um kurz darauf von Ao geküsst zu werden. Es war der erste seit heute morgen, seit der aufregenden Dusche und dem treffen mit Shiori. Seine Lippen wieder zu spüren brachte sie wieder etwas runter, die Unsicherheit schwand, wenn auch ihr Herz noch immer ziemlich schnell schlug. Nein einem Moment dieser Nähe lies er ihr wieder etwas mehr Platz und überhäufte sie mit ein paar Fragen zu dem Gewand. Kurz stand Forest einfach nur da, wusste nicht genau was sie darauf antworten sollte. Ich, eh. Ich weiß nicht. Es ist anders. Sie konnte wirklich nichts dazu sagen, ob es richtig saß konnte sie nicht einschätzen und ob es ihr gefiel - ja - aber es war einfach nicht das was sie sonst an sich sah. Wieder schluckte sie, sah an sich herab ehe Ao auch schon den Vorschlag machte, doch zu dem großen Spiegel in dem Zimmer seiner Mutter zu gehen. Forest wusste nicht wovor sie mehr Angst haben sollte - sich zu sehen oder in dem Zimmer seiner Mutter zu sein. Eh- Unfähig etwas zu sagen lies sie sich von ihm an der Hand in den Flur führen. Kaum wollte sie den ersten Schritt machen merkte sie wie eingeschränkt ihre Oberschenkel waren, wie der Stoff ihre Beine zurück hielt große kräftige Schritte zu machen wie sie es sonst immer tat. Die ersten paar Schritte waren mehr ein straucheln als ein gehen, hektisch nahm sie die Stoffbahn über ihre Schulter in die Hand und versuchte sich mit ihren Beinen einig zu werden. Daran werde ich mich sicher nicht gewöhnen können, wieso tragen Frauen sowas auch freiwillig? Genau deswegen hatte sie sich von solcher Kleidung immer fern gehalten, sie waren hübsch, aber sehr entfernt davon praktisch zu sein. Mit einem leisen angestrengten schnaufen ihrerseits führte sie Ao nach hinten in zu dem Zimmer in dem sie bisher noch nicht gewesen war. Es handelte sich bei dem letzten Raum der Wohnung also um das Schlafzimmer von Rin und wieder kam ein etwas beklemmendes Gefühl in ihr auf als sie in die Privaten Vier Wände von ihr trat. Die blondhaarige wagte es sich kaum umzusehen aus Angst etwas zu sehen, was vielleicht nicht für ihre Augen bestimmt war. Nur kurz huschte ihr Blick durch den Raum, sah das prachtvolle Bett sowie die etlichen Stoffbahnen die überall gespannt waren und den orientalischen Stil der Nomaden treu blieb. Alles war sehr bunt und warm. Unsicher tapste Forest hinter Ao her, blieb vor dem Schrank stehen und musste wieder Schlucken. War sie wirklich bereit sich in so einem Gewand zu sehen? Ihr Körper wollte wegrennen, sich aus dem Staub machen, am liebsten nichts davon sehen, sie nicht in etwas weiblichen sehen. Doch ihr Geist war neugierig, also blieb sie Standhaft, trat zögerlich etwas nach vorne, den Kopf gen Boden gerichtet. Einen Moment lang stand sie einfach nur da, versuchte ihren nervösen Geist zu beruhigen und das hämmern ihres Herzens in ihren Ohren zu ignorieren. Einmal atmete sie sehr tief ein und aus, blickte dann empor auf ihr eigenes Spiegelbild. Sie hatte das gefühl als würde ihr Herz stehen bleiben als sie sich im Ganzen sehen konnte. Da stand eine Frau, eingehüllt in wunderschöne Stoffbahnen, die sich perfekt an ihren Körper schmiegten und mehr als nur ihren weiblichen Körper betonten. Ein Japsen entwich ihr, ihr wurde heiß und kalt gleichzeitig als sie diesen Fremden Menschen im Spiegel sah. Die Überraschung stand ihr ins Gesicht geschrieben, doch es dauerte nicht lange bis sich Angst dazuschlich. Hoooh- Die blondhaarige schluckte wieder heftig, sie spürte wie ihre Beine weich wurden und ihre Wangen an mehr röte gewannen. Sie fühlte sich erschlagen, erdrückt von dem Anblick dem sich ihr bot. Sie konnte nicht sagen ob es ihr gefiel. Forest wusste nur das es alles so fremnd war, ungewohnt, einfach nicht das was sie jeden Tag sah und wie sie sich gab. Ängstlich hob sie ihre Hände als wollte sie den Spiegel von sich wegschieben, trat den Schritt wieder zurück den sie voran gegangen war, konnte allerdings den Blick nicht von dem Spiegel abwenden. Oooh, nein-nein. Das bin nicht wirklich ich. Ihre Atmung fühlte sich so an als wäre sie gerade einen Marathon gelaufen, beinahe schon stockend musste sie immer wieder schnaufen, wich weiter zurück bis sie mit ihrem Rücken gegen Ao stieß. Sofort wand sich ihr Blick von dem Spiegel ab und schoss hinauf zu Ao. Forest war so gebannt von sich gewesen das sie total vergessen hatte das er auch noch da war. Wie schon an dem sie getanzt hatten, schoss die Panik durch ihren Körper. Haaah, Ao-kun! Nicht schauen! Hysterisch drehte sie sich zu ihm um, musste sich allerdings gegen ihn lehnen da sie jeden Moment das Gefühl hatte das ihre Beine nachgaben und presste ihre Handflächen auf seine Augen. Keuchend musste sie erstmal wieder selbst zu Atem kommen, den Schock verdauen und wieder klar im Kopf werden. D-d-d-d-da-das. N-n-n-n- Mit hochrotem Kopf versuchte sie Worte zu finden, wusste nicht ob es ihr gerade peinlich war oder sie einfach nur überrumpelt von allem war. D-das... ist.. ist... ist so fremd. Schwer schluckend öffnete sie ihre Finger etwas um seine Augen zumindest etwas frei zu geben, fand sich allerdings noch nicht mutig genug als das sie ihre Hände ganz sinken lässen könne.
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Re: Wohnung der Otas

Beitrag von Ota Ao am Mi Jun 08, 2016 10:05 pm

Ihm war irgendwie klar gewesen, dass sie nicht diese Frau war, die seien Mutter, aber deswegen hatte er sie erwählt oder nicht? Er ertrug das Getue seiner Mutter nicht, konnte diesen Schmuck nicht mehr sehen, wie sie sich mit allem belud, immer hübsch war und immer fröhlich. Diese Trauer war ein Teil von ihr und doch vergrub sie diese, so wie Ao sein Selbst Jahre vergaben hatte. Vielleicht vergrub Forest aus was auch immer für einem Grund alles was weiblich war. Wenn es ihr so besser ging war das für ihn vollkommen in Ordnung, er würde sie nicht zwingen auch, wenn er gerne wieder in diesen Genuss kommen würde. Ja sie war ein Wildfang, unruhig aber in diesem Gewand schien sie beinahe schüchtern und ruhig. Eine ganze andere Forest, eine ganze andere Frau. Sie war nicht so laut wie in der Wüste, wenn auch ein wenig grummelig. Er schob es auf die ungewohnte Situation darauf, dass sie sich erst daran gewöhnen musste. Ob sie es wollte oder nicht, konnte er noch nicht sagen. Dennoch war für ihn klar, dass er sie nie wieder in so etwas zwingen würde, wenn sie es partout nicht wollte. Er liebte sie und er liebte sie auch, wenn sie keine Lust auf dieses Gewand oder irgendein Kleid hatte. Immerhin wollte er keine zweite Rin und er würde auch verstehen, wenn sie die Kleidungsstücke nie anziehen würde. Er tat es ja auch nur, weil er sonst nichts zum Anziehen hatte. Wann er sich das letzte Mal etwas zum Anziehen gekauft hatte? Es war so lange her, dass er es nicht mehr wusste. Warum auch immer kehrten seine Gedanken bei Kleidung an den Basar zurück und es schob sich das Bild von Kräuter vor sein Auge, welche er nun kannte. Nicht das etwas davon gut war um Forest zu beruhigen, aber dafür hatte er ja irgendwie sich selbst, seine Nähe und seien Aura die immer zu ruhig und friedvoll war. Auch wenn seine Fragen das in diesem Moment einmal nicht waren. Anders? Das ist jetzt wirklich nicht, dass was ich hören wollte. Aber was hast du erwartet Ao? Das sie es liebt Forest? Sie ist ein Wildfang, sie brauch Platz um sich zu bewegen Freiheit und dieses Kleid ist nunja – alles aber nicht sehr frei. Selbst schuld. Aber damit soll sie ja auch nicht kämpfen – niemand sollte mit dieser Kleidung kämpfen. Die Stimme seiner Mutter drang in seinen Kopf, wie sie ihn dafür schimpfte, dass er wieder seine schöne Tracht dreckig gemacht hatte. Früher hatte er noch mehr Blut in seiner Wohnung verteilt. Zumindest die letzten Jahre. Hier eine Schnittwunde, da ein blauer Fleck und immer wieder hatte Akako seien Sachen geflickt und gerettet was noch zu retten war. Nunja zumindest als sie fähig gewesen war ihn zu behandeln. Vielleicht war sie deswegen eine Heilerin geworden – gefragt hatte er sie aus dem Schutz der Privatsphäre nie. Irgendwie war er sich sicher, dass es wegen ihm war und wenn er sah, wie viele Narben er dennoch hatte, war er irgendwie froh sie als Ärztin zu haben. Wäre er bereits Fachmann in diesem Gebiet würde er bei Forest wohl von einem Schock reden. Sie folgte ihm mit einer Unfähigkeit sich zu wehren, die er sonst selten sah. Sie konnte schreien, sich freuen und sich in ihm verlieren – aber ihm nachgiebig folgen war ein wenig neu. Zumindest so still ist sie sonst kaum. Das ist seltsam. Ob ich mir sorgen machen muss? An seiner Hand strauchelte sie voran, aber sie beklagte sich nicht – noch nicht. Irgendwie hatte er Sorgen davor, dass sie sich wirklich lautstark beschweren würde. Doch noch beschwerte sie sich nicht. Irgendwie erinnerte sie an eine schüchterne braut die ihren Mann so sehr liebt, das ihr die Kleidung unangenehm war. Böse könnte man auch sagen das sie aussah, als würde sie ihren Mann nicht heiraten wollen – aber zum Glück war das bei ihnen beiden nicht so. Sacht ließ er sie los um sie nicht wieder einzuengen oder ihr gar im Bild zu stehen. Sie war schön und er hoffte irgendwie, dass sie das auch so sah. Wenn nicht würde für ihn keine Welt unter gehen, nun vielleicht nur eine kleine, aber es wäre verkraftbar. Leider entschied Forest sich dafür eine kleine Welt zu versenken, denn sie begann seltsam Geräusche von sich zu geben und irgendwie wurde sie von einer auf die anderen Sekunde panisch. War etwas Weibliches wohl wirklich so schlimm für sie? Für Forest musste das wie ein böser Traum sein. Sie wollte das wohl ganz und gar nicht sein, stolperte zurück, direkt an seine Brust. Kurz darauf schossen ihre Finger auch schon empor, heiß und hektisch versperrten sie ihm den Blick. Mehr als ein großes Fragezeichen fand den Weg nicht in seinen Kopf. Was um Himmels willen war das? Wie ein braves Kind blieb er im dunklen sitzen bis sie zumindest einen Moment lang Teile seines Sichtfeldes frei gab. Hätte er gewollt wäre er dem griff entwunden, hätte ihre Hände fort geschoben, aber das wollte er nicht. Stattdessen schob er die Arme sacht um ihre Taille und hielt sie fest. Ihr ganzer Körper schien unter Strom zu stehen, sie war außer sich und er musste sich fragen ob sie dabei war ihm gleich um zufallen. Ich schaue nicht, wenn ich nicht soll Forest. Aber du musst wirklich keine Angst haben. Ob es so klug war noch einmal zu beteuern, dass sie schön aussah? Bei Rin würde das helfen – aber Forest war nicht Rin, sie war nicht Haru in ihr lebte alles was er längst aufgegeben hatte. Vielleicht hätte er sich darüber früher Gedanken machen sollen, aber jetzt war es zu spät. Also hielt er sie einen Moment lang weiter fest und ging zu dem über was er sonst so oft tat. Er legte eine Hand an ihren Kopf und strich ihr liebevoll durch das blonde wilde Haar. Wenn du nicht möchtest, dass ich es sehe kannst du schnell rüber gehen und es wieder ausziehen. Ich bin dir nicht böse und werde es auch nie sein. Wenn du es dann nie wieder anziehen willst ist das, wenn dann freut es mich. Als gäbe es nichts wichtigeres als sie zu beruhigen fuhr er immer und immer wieder ihren Haar hinab, strich seine liebste Strähne zurück und versuchte einfach ruhig zu bleiben. Sie war aufgewühlt durcheinander – normalerweise musste bei Leute dafür etwas Großes passieren – bei Forest war „nur“ ein Kleid passiert. Als ich klein war haben die Kinder mich immer angesehen, wenn ich anders aussah Forest-chan. Ich habe das nicht verstanden und meine Mutter meinte immer es wäre wichtig sein Erbe zu bewahren. Seit ich klein bin trage ich diese Kleidung, irgendwie ist sie Teil meines Erbes. Einen Moment lang hielt er inne, versuchte sich nicht von den alten Bildern beherrschen zu lassen. Sie waren so schön, wie sie grässlich waren. Es gab gründe wieso sie hier wohnten und nicht in einem der größeren Häuser mit dem weiten Blick über das Dorf. Hier fiel Ao nicht auch, niemand der Nomaden fiel hier auf, aber es war nun einmal nicht immer so gewesen. Wenn wir heiraten, ob hier oder draußen bei meiner Familie, dann sind sie ein Teil von dir. Du musst sie nicht ehren indem du ihre Kleider trägst, aber bitte respektiert ihre Gewänder, so wie du den Dolch respektierst. Ob es das war was sie hören wollte, ob es etwas war, dass er sagen sollte? Es war eine einfach bitte, er wollte sie nicht zwingen. Er würde Respekt für ihre Ahnenreihe haben und sie würde das auch tun, da war er sich sicher. Vielleicht würde sie wirklich mehr Zeit brauchen. Die Euphorie vom Morgen war gedämpft worden und irgendwie schien es sich genau in diesem Moment nieder zu schlagen, in einem Moment der für ihn doch irgendwie wichtig war. Nein er würde sie nie zwingen – er würde nur hoffen inständig hoffen. Zur Hochzeit würde es reichen oder nicht? Einmal und wenn nicht? Dann ist es auch egal, ich wusste was ich mir vornehmen, ich wusste wie blind es war. Das es jetzt so wunderbar ist war Zufall, reines Glück mehr kann ich von meinem Leben nicht verlangen. Alles andere wäre vermessen.
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Re: Wohnung der Otas

Beitrag von Sadako Forest am Fr Jun 10, 2016 9:31 pm

Ihr Herz hämmerte gegen ihren Brustkorb und wollte sich einfach nicht beruhigen. Dieses Bild das sie im Spiegel erblickt hatte, hatte sie so sehr aus der Bahn geworfen da sie nicht mehr genau wusste wo oben und unten war. War sie das wirklich gewesen? Die olle maskuline Forest vor der man davon rennen sollte wenn sie Hunger hatte? Der Wirbelwind von Chikyû? Konnte sie wirklich so normal wie jede Frau aussehen? Sie schluckte als sie spürte wie sich Aos arme um ihre Taillie schoben und er sie sanft an sich drückte. Zögerlich öffnete sie ihre Finger etwas damit Ao wieder etwas mehr zu Gesicht bekam, versuchte die Panik aus ihrem Körper zu drängen und sich wieder zu beruhigen. N-nein, schon gut... ich hab keine Angst. Es war nur- Etwas geknickt brach sie ab, lehnte ihren Körper leicht gegen den von Ao und versuchte Worte zu finden die das beschrieben wie sie sich fühlte. Ich bin das nicht gewohnt mich so zu sehen. Das ist nicht das wie ich bin. Aber schlecht ist es auch nicht. Unsicher atmete sie ein paar mal tief ein und aus, doch das leichte kribbeln in ihrem Körper wollte einfach nicht verschwinden und ihr die Kontrolle wieder geben. Die blondhaarige neigte ihren Kopf etwas und schmiegte ihren Kopf an die Hand von Ao die sanft über ihren Kopf strich und ihre Mähne etwas glatter strich. Die Geste von ihm beruhigte sie irgendwie, lies sie für einen Moment die Augen schließen und gab sich den zärtlichen Streicheleinheiten einen Moment lang hin. Wieder drang seine Stimme an ihr Ohr und die Jounin musste leise aufseufzen. Der kleine Schwank aus seinem leben lies sie leicht grinsen, sie konnte sich einen kleinen Ao in dieser Kleidung zwar kaum vorstellen, aber sie wusste wie die Menschen ihn wohl nachgesehen haben. Für jeden waren andere Sachen normal, für Forest war es das viele Essen, für Ao die Kleidung, beide wurden schräg angesehen weil sie etwas anders waren. Mhhhh~ Ich habe keine Angst davor seltsam angesehen zu werden, auch nicht vor dieser Kleidung, aber eher davor wie ich mich sehe. Vielleicht weil ich so unsicher bin, was hübsche Sachen angeht, was Frauen so tragen und machen. Ihre Stimme hatte sich zum großen Teil wieder beruhigt, wenn auch ihr ganzer Körper noch immer unter Strom stand und sie das leichte zittern einfach nicht abschalten konnte. Die Worte die Ao gewählt hatte waren etwas das in ihr etwas bewegte. Ehre, Respekt. Forest selbst hielt viel von dem Ganzen, auch wenn man bei, Respekt ein paar Absttriche bei einigen Personen machen musste. Doch sie verstand was er von ihr wollte und sie würde den Teufel tun als ihm zu wiedersprechen. Langsam und zögerlich lies sie ihre Arme sinken, gab die hübschen blauen Augen von ihrem Verlobten wieder frei und legte nun ihre Arme um seinen gutgebauten Körper. Sie seufzte leise, lehnte ihren Kopf an seine Brust um sich noch etwas mehr zu beruhigen. Mir gefällt dieses Gewand Ao-kun. Sonst hätte ich nicht zugestimmt es zu kaufen. Ich bin nicht gut darin über menen Schatten zu springen und etwas zu tun das anders als meine Gewohnheiten sind. Aber ich möchte es. Ich möchte es wirklich. Ob es ihr nun gut gelang ihre Gefühle in Worte zu beschreiben wusste sie nicht, doch sich die Unruhe wegzureden schien Wirkung zu zeigen, zumindest wurde ihr Herz wieder ruhiger und schlug wieder gleichmäßiger vor sich hin. Es ist anders – an mir ist es anders. Ich weiß nicht ob ich mich jemals so im Spiegel ansehen kann, aber so wie es jetzt ist, ist es gut. Es fühlt sich gut an es zu tragen. Solang Ao hier war und sie hielt war es gut, solang er in ihrer Nähe war könnte sich sich wirklich an sowas gewöhnen. Forests Arme schlossen sich fester um den Körper von Ao während sie sic ihren Kopf an seinen Oberkörper schmiegte. Auch ihr Lächeln kehrte langsam wieder zurück, wobei die röte in ihrem Gesicht nicht weniger wurde. So zu reden, sich wie eine Frau zu fühlen und solche Sachen zu tragen, es war so anders und neu an ihr. Ich werde sie immer respektieren und ehren. Da wird sich nichts daran ändern. Aber ich weiß nicht wie sehr ich mich daran gewöhnen kann. Langsam löste sie sich aus der Umarmung und grinste ihn schüchtern an, suchte mit ihren Händen nach seinen und ergriff sie, drückte seine Finger und legte ihre Kopf leicht zur Seite. Und heute war das ein Großer Schritt für mich. Ich – ich hab mich getraut ein Gewand zu tragen und du hast es auch noch gesehen. Heh. Leise lachte sie, ging ein paar Schritte zur Seite und zog Ao etwas mit sich, weg von dem Spiegel. Sie wollte sich nicht nocheinmal sehen, einmal genügte und beim nächsten mal konnte sie sich vielleicht etwas länger im Spiegel betrachten als jetzt. Lass uns noch etwas ausprobieren Ao-kun. Fing sie an und schien schon beinahe wieder so „ruhig“ wie immer zu sein. Lass uns nochmal tanzen. Schlug sie vor, ignorierte die Tatsache das sie sich nun doch etwas übernahm oder aber nur einen Grund suchte um sich nicht nocheinmal im Spiegel zu sehen. Außerdem wollte sie aus dem Privaten Zimmer von Rin, der Raum erdrückte sie mit Dingen die sie so gesehen nichts angingen, ein Teil von ihr fühlte sich unwohl, der andere geehrt das Ao sie einfach hier her geführt hatte. Trotzdem war ihr der Vorschlag auch ernst, sie wollte es ausprobieren, jetzt wo sie schon einmal wie eine Frau gekleidet war – sollte man es da nicht ausnutzen? Allzuoft, vielleicht nie wieder, würde Forest nicht nochmal nach einem Tanz fragen. Das letzte mal hatte Spaß gemacht, doch da hatten noch zwei andere zugesehen, alleine mit Ao würde sie nicht nocheinmal aus dem Raum stürzen und am liebsten vor Scham im Boden versinken. Sicher nicht nein.
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Re: Wohnung der Otas

Beitrag von Ota Ao am Di Jun 14, 2016 9:29 pm

Er würde das wohl nicht wirklich verstehen, nicht richtig nachvollziehen können. Er sprang seit Jahren über seinen Schatten, über seien Ängste, sogar über die Angst sich selbst zu vergessen. Es gab Dinge die er nicht verstand, emotionale aufwühlende Dinge. Wenn man ein Gefühl für sich selbst, ein stetiges Bild von sich hatte dann kam es wohl zu etwas wie einem Konflikt, aber er war Ao – der den man gerade gebrauchen konnte. Also war er die Schulter zum anlehnen, der Fels in der Brandung oder kurz um, er war einfach da und lief nicht weg, weil ihm ihre Reaktion nicht passte. Er wusste nicht wirklich wer er war, also trug er was man ihm gab. Aber bei ihr war das anders. Ihr Wille war stark und ungebändigt, ungebrochen. Forest wusste was sie wollte und was sie nicht wollte. Ein Kleid brach ihr Selbstbild in tausend Teile, vielleicht auch einige mehr. Für ihn konnte sie in ein Kleid gehören, immerhin waren Menschen nicht einseitig, sie konnte viele Facetten haben, viele Stile nur, dass man sie ausleben musste. Nichts was Ao selbst tat, aber er war immer davon ausgegangen das Forest tat was sie wollte – ein Kleid tragen war wohl keine Anwandlung, welcher sie ab und an unterlag. Ein Kleid schien so seltsam zu sein wie etwas das Ao sich in diesem Moment nicht vorstellen konnte. Erst als sie davon sprach das ein Kleid sie bestimmte und nicht sie das Kleid bestimmte machte etwas in seinem Kopf klick. Wenn es nur das war, konnte man wirklich etwas dagegen tun. Es geht nicht darum sich dem Kleid anzupassen, dass Kleid passt sich an. Wie du es trägst zeigt wer du bist – irgendwie sowas geistreich hat Ka-san mal gesagt. Es war lange eher, aber er erinnerte sich daran, wie sie in einem zerrissen Hemd und einer Shorts seines Vaters das blonde Haar zurück geworfen hatte um danach eine ansehnliche Figur abzugeben. Rin trug ihre Kleidung und bestimmte damit wer sie war und was sie zeigte. Forest sah Kleidung nur als pragmatisch an und machte sich über die Wirkung keine Gedanken, solange sie nicht aus einem Muster heraus fiel – oder was. Wenn sie nicht am Zittern wäre würde er Geist den Kopf wohl in den Sand stecken und warten bis es vorbei war. Aber so war es zu ernst und er war zu sehr gefragt. Kleidung – etwas das ihn nie, aber wirklich nie, kümmerte. Immerhin hatte seien Anekdote- warum auch immer ihm das eingefallen war – dazu geführt das er wiedersehen durfte. Ein paar Mal blinzelte er und betrachtete die beiden Körper im Spiegel. Sie sah immer noch gut aus, aber irgendwie schien es ihm dumm, dass wieder und wieder zu sagen. Aber er konnte nichts anders als es ihr zu sagen. Du bist wirklich wunderschön. Er sagte es nur ganz leise während sie sich ruhe suchend an seiner Brust vergrub. Vielleicht würde seine Ruhe ihre Ruhe schenken und vielleicht würde es reichen, irgendwann einfach nur reichen, dass es ihr damit besser ging. Es war ein guter erster Schritt, dass sie es mochte. Er hatte immer ein wenig das Gefühl gehabt es ihr aufgezwungen zu haben. Vielleicht hatte er das wirklich, aber sie fand es schön, es war ungewohnt. Auch wenn er kein Situation für sich selbst hatte die ungewohnt war. Als Shura gewöhnte man sich eben auch daran in einer dunklen Ecke zu schlafen, weil der Weg nach Hause zu anstrengend war und es wichtiger war zu schlafen als sich um die blutigen Wunden zu kümmern. Ein Grund mehr warum er Narben in Hülle und Fülle hatte. Er versuchte sich etwas vorzustellen das ungewohnt war, aber nein ihm fiel wirklich nichts ein. Also musste er es respektieren, sich vorzustellen, dass es unangenehm war weil es unbekannt war. Vielleicht musste er es mit dem Auftritt seiner Schwiegereltern vergleichen. Vielleicht kam das ganz gut an ungewohnt heran. Aber solange sie sich weiter an ich schmiegte und nicht panisch davon stürmte, solange war es in Ordnung für ihn. Sie respektierte es, sie mochte es und alles was sie brauchte war Zeit. Er würde ihr Zeit geben immerhin hatte er ein ganzes Leben mit ihr vor sich. Danke, dass du es versuchst. Du hast alle Zeit der Welt. Ganz sacht erwiderte er den Druck um seine Hände, ließ sich leicht von ihr fort ziehen. Der rote Schimmer in ihrem Gesicht, das nervöse Lächeln sie sah bezaubern aus in dem blauen Kleid. Etwas irritiert lies er sich mitziehen, es sich jedoch nicht anmerken. Noch etwas ausprobieren? Auch wenn es ihr unangenehm war schien sie nicht aufzugeben und deswegen war er ihr wohl verfallen. Sie fiel nicht und wenn dann stand sie immer und immer wieder auf. Ein leichtes Lächeln stahl sich bei ihrer Bitte auf seine Lippen. Gerne. Ganz sacht führte es sie wieder aus dem Zimmer, schloss die Tür und ging mit ihr zurück in das recht geräumige Wohnzimmer. Getan hatte sich hier nicht wirklich etwas. Also hockte er sich kurz vor die Musikanlage, bevor der die Musik auch schon erklang. Ruhig sanfte Musik in welcher hin und wieder ein flöte erklang und das leise dröhnen von Trommeln zu vernehmen war. In der Wüste wird vom Stamm immer Musik gespielt, wenn das Paar das erste mal gemeinsam tanzt. Die Zeremonie ist ohne einen Tanz nicht komplett. Es gehört mit dem Austauschen des Segens und dem rösten von Datteln irgendwie dazu. Er würde sich gerne an die Hochzeit seiner Eltern erinnern, doch er wusste nicht was damals gewesen war. Es war vor seiner Geburt gewesen, lange bevor er jemals existiert hatte. Er kannte nur die Bräuche, nur alles was sie erzählt hatte aber eigentlich war er genau so wenig ein Mitglied und Erbe wie Forest es aktuell war. Sein Geist war ein wenig nachdenklich als er sich erhob, doch in seinem Gesicht blieb das sanfte Lächeln zurück. Er durfte noch einmal mit ihr tanzen. Also schlang er die Arme um Forest, zog sie eng an sich und lächelte weiter seelig. Er war nicht dominant oder dazu getrieben immer zu führen. Beim Tanzen war er wohl zum einzigen Mal jemand der folgte und vor allem jemand dem es zu folgen galt. Ganz sanft begann die Musik zu spielen, ein leises summen als wäre es der Wind, welcher um sie herum strich. Mit dem Auftakt der ersten Trommeln straffte sich etwas an und in ihm und sacht begann er Forest voran zu schieben.
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Re: Wohnung der Otas

Beitrag von Sadako Forest am Mo Jul 04, 2016 8:05 pm

An Komplimente würde sie sich wohl nie gewöhnen, auch die reaktion ihres Körpers mit dem rotstich im Gesicht könnte sie wohl nie abschalten. Auch wenn es Ao war der ihr so Sachen sagte wie - du bist wirklich hübsch - oder - ich liebe dich. Auch wenn sie ihm voll und ganz vertraute, ihn liebte und immer bei ihm sein wollte. Komplimente würden immer etwas fremndes für sie bleiben. Es lag nicht in ihrer Natur Leute zu beeindrucken wenn es um feminine Dinge ging zumindest nicht. Forest wusste nicht ob sie sich jemals für ein Kompliment bedanken konnte, doch sie schätzte es sehr und schenkte Ao ein warmes Lächeln. Lass es uns probieren, ich glaube nicht das ich oft in Stimmung sein werde zu Tanzen. Scherzte sie, zog zuerst Ao aus dem Zimmer seiner Mutter, wurde dann von ihm in das Wohnzimmer geführt in dem sie vor ein paar Tagen mit Rin gesprochen hatte, das Forest als Frau weiterhin als Shinobi arbeiten würde. Dieser ganze Tag hier war verkorkst gewesen und das flaue Gefühl in ihrem Magen kehrte für einen Moment wieder zurück. Heute ist ein anderer Tag... das ist vorbei. Die blondhaarige atmete tief durch, lies sich nicht weiter von den negativen Erinnerungen beeinflussen und folgte Ao in das große Wohnzimmer. Etwas unschlüssig blieb sie mitten in dem Raum stehen, sah sich etwas um, bestaunte die hübschen Stoffe an den Wänden und an der Decke, die vielen Dekorationen die überall standen und an die Wüste und die Nomaden erinnerten. Ihr fiel auf das die Wohnung von Aos Familie ziemlich groß war, größer als die in der sie mit ihren Eltern lebte. Kurz überlegte sie ob sie sich in so einer großen Wohnung überhaupts wohl fühlen würde, immerhin mochte sie es gemütlich und einfach. Ihre Aufmerksamkeit kehrte zu ihrem verlobten zurück als sie die Musik vernahm und Ao sich von der Hocke wieder aufrichtete. Diesesmal war es ein ruhigeres Lied, die sanften Trommelschläge mit der Flöten Melodie liesen sie ruhiger werden. Forest folgte einen Moment lang den Takt des Liedes, tippte mit ihren Fingern gegen den Stoff an ihrem Körper um den Rythmus zu finden. Mhn Datteln. Klar das sie zuerst auf das Essen einging. Mit einem leisen Kichern hob sie ihren Kopf gen Decke und sah einen Moment lang verträumt auf ein orangenes Tuch das sie an einen Sonnenuntergang erinnerte. Das klingt schön... ich möchte schnell in die Wüste und deinen Stamm treffen, ich kann bestimmt viel von ihnen lernen. Ein schwärmerischer Ton lag in ihrer Stimme, die blauen Augen funkelten leicht und ihr Geist driftete ab nach draußen, in die Hitze und den Sand, die Karawane der Nomaden und die ganzen Oasen die draußen auf sie warteten. Forest wurde etwas aus ihrem Traum gerissen als Ao neben ihr stand und seinen Arm um ihre Tailie legte, ihren Körper sacht zur Musik mitbewegte. Die ersten paar Schritte waren ungewohnt, sie konnte tanzen, doch in diesem Geand war es schwer. Ein paar mal strauchelte sie, doch Ao hielt sie die ganze Zeit über fest, lies nicht zu das sie stolperte und zu Boden ging. Nach ein paar Schritten gewöhnte sie sich an die Spannweite des Stoffes, wie es sich anfühlte mit einem Kleid sich zu bewegen. Schnell vergaß sie ihren Scham vor diesem Kleidungsstück, gab sich der Musik hin, der Bewegung, folgte der Hand ihres Verlobten. Die beiden bewegten sich in perfekter Harmonie, es gab keinen Moment in denen sie sich nicht einig waren wer führte, es gab kein zögern, kein stocken in ihren Bewegungen. Schnell wurde ihr warm, ihr Puls ging schneller und sie spürte die leichte Anstrengung in ihrem Brustkorb. Nicht das sie schon aus der Puste war, doch Tanzen war nunmal etwas ganz anderes als Kämpfen oder Trainieren. Trotzdem fühlte sie sich in diesen paar Minuten sehr wohl, spürte immer wieder den Körper ihres Freundes an ihren, wie seine Finger über ihren Arm glitten und ihre Hand hielten, wie er sie drehte und sie sich an ihn lehnen konnte ohne umzufallen. Ein strahlen kam über ihr Gesicht, lies sie breit lächeln, die Augen vor Freude leuchten und noch bevor das Lied vollkommen endete, fing sie an zu lachen, drehte sich ein letztes mal ehe sie sich Ao entgegen warf und ihn um den Hals fiel. Die kleine blonde musste sich an seinen Schultern etwas nach oben ziehen, schlang allerdings ihre Arme um seinen Hals, vergaß dabei ihre Schulter und wollte ihn einfach nur an sich spüren. Freudig kicherte sie neben seinen Ohr, schmiegte sich an ihn und vergrub eine Hand in seinen dunklen Haaren. Ob sie ihn nun mit ihrer Aktion überrascht hatte oder ob er sein Gleichgewicht halten konnte, war ihr gleich, zumindest hob sie ihren Kopf von seiner Schulter und sah ihn mit einem funkelnden Blau in ihren Augen an. Das hat Spaß gemacht! Ihr Herz raste in ihrer Brust so aufgeregt war sie. Wenn die beiden alleine waren schien alles möglich, sogar ein Kleid anziehen und tanzen, mit Ao konnte sie Sachen tun vor denen sie Angst hatte. Mit dir kann ich alles schaffen Ao-kun. Danke das du mir dieses Gewand gekauft hast. Es is wirklich toll! Ich liebe dich. Ihr ehrliches, strahlendes Lächeln sagte wohl wirklich alles aus was sie gerade empfand. Die Freude über diese kleine simple Geste überschlug sie förmlich, es wäre ihr nie in den Sinn gekommen das es ihr wirklich einmal freude bereiten würde ein Kleid zu tragen, weiblich zu sein und sich dann auch noch wohl zu fühlen. Mit einem Kuss auf seine Lippen verdeutlichte sie nur nocheinmal ihre Freude, musste nur noch mehr Lächeln als Forest seine Lippen unter ihren spürte. Mit einem schmunzeln lies sie wieder von ihm ab und musste aufhorchen als sie ein Geräusche am Ende der Wohnung vernahm - es kam doch jetzt nicht jemand und zerstörte die Zweisamkeit der beiden oder?
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Re: Wohnung der Otas

Beitrag von Ota Ao am Mo Jul 11, 2016 9:24 am

Die Wüste war sein persönlicher Ort des Grauens und doch lebte dort seine Familie, dennoch lag dort eine alte Tradition verborgen an welche er sich täglich anders intensiv erinnerte. Er wusste nicht ob er seinen Clan etwas war, dass ihm sehr am Herzen lag, oder ob er es gewöhnt war alles darüber zu wissen und zu hören. Ihm war nur bewusst, dass Forest immer mehr und mehr in die Wüste wollte, immer mehr von den Bräuchen annahm, an welche er sich teilweise mit großer Mühe erinnerte und oft jedoch mit einer Leichtigkeit welche an tägliche Gewohnheit erinnern lies. Er wollte seiner Mutter nie Kummer bereiten, weil er ihren Familie nicht genug schätze und so war er es wohl wirklich einfach gewöhnt Dinge zu sagen, die man von ihm hören wollte. Ein Fluch, den er nie wieder los erden würde. Dafür saß all das einfach zu tief in ihm. Dennoch verzog sich etwas in ihm bei dem Gedanken bald wieder in die Wüst zu müssen. Das letzte Mal dort hatte man Forest verletzt, das letzte Mal hatte er den Sand beinahe schmecken können. Er zweifelte nicht, dass Forest viel von ihnen lernen konnte, aber ob er selbst wollte, dass sie regelmäßig dort waren? Der Sand verstörte ihn wirklich, so wie Forest Probleme mit der Dunkelheit hatte. Wenn die Zeit gekommen ist werden wir dorthin gehen und bleiben so lange wie du es möchtest. Nein er wollte nicht ewig in der Wüste bleiben, er wollte in die Wälder, oder die Berge, fort aus diesem Sand der ihm die Haut zerkratze und weitere Naben verursachte von denen er bereits übersät war. Ob sie diese Abneigung jeh richtig verstehen würde? Dieses Paradoxon das ihn Tag ein Tag aus quälte? Mit ihrem Tanz musste er die Gedanken los werden, das brennende Gefühl vertrieben, dass er bereits beim bloßen Gedanken an Sonne verspürte. Beißender Sand auf seiner Haut – er wollte nicht. Also forcierte er all seine Aufmerksamkeit auf Forest um sie zu führe, um ihr ein Fels in der Brandung zu sein oder eben die rettende Oase in der Wüste. Ihre ersten Schritte waren eigenartig schwer, schwerer als sonst und er spürte die Mühe der Bewegung in diesem Gewand für sie. Es wäre auch verwunderlich gewesen, wenn ihr dieses Ding keine Probleme gemacht hätte,. Es war nahezu hauteng, bot keine Freiräume und es zwang seinen Träger zu kleinen Schritten die Kontrolliert sein mussten. Vielleicht war dies einer der Gründe für ein eher langsames Lied. Der zweite war durchaus ein wenig egoistisch. Er konnte sie einfacher führen, es bereite ihm so weniger Probleme ihre stolpernden schritte auszugleichen. Langsame Lieder waren gut zum lernen, weil sie die einfachen Dinge vermittelten ohne dabei hast zu erzeugen. Es waren einfache Töne die eine Stimmung vermittelten, die sie voran trieben und dazu führen, dass sie hin und her glitten, als gäbe es nichts anderes, dass sie jemals getan hatte. Ao war nicht der beste Tänzer auf der ganzen Welt. Aber er führte sicher und er machte keine Fehler. Fehler bedeuteten als Shura den Tod und es gab wohl viele Gebiete auf die sich diese Ruhe auswirkte, ohne das er es wirklich erahnte. Aber diese Ruhe gab ihm die nötige Sicherheit um viele Dinge zu meistern. Es würde weiter gehen, nach jedem Stolpern und fallen. Es dauerte nicht lange, bis Forest sich eingewöhnt hatte und er kam nicht um den Gedanken herum sie dafür zu bewundern. Eben noch war sie vor Scham im Boden versunken und nun ging ihr Atem bereits schwerer und ihr Gesicht strahlte auf seine ganz eigene einnehmende Art. Es war eine offene Art, eine Art die ihn dazu gebracht hatte sein Leben zu nehmen und in ihre Hände zu legen. Einfach so ohne, dass es einen Grund dazu gegeben hatte. Diese lächeln trug sie auch jetzt während sie immer harmonischer herum wirbelten und das Wohnzimmer ganz für sich einnahmen. Er liebte dieses lachen, ihr Kichern und er strahlte auf seien milde Art, als sie sich zum Ende der letzten Töne um seinen Hals warf. Hey hey pass mit deiner Schulter auf, tadelte er sie mit sanfter Stimme und zog sie doch an sich. Er musste zwei Schritte nach hinten machen um sie zu halten und nicht einfach mit ihr um zu fallen. Aber das war nicht schlimm. Sie erschien ihm immer so leicht und zierlich. Selbst wenn sie mit aller Härte zuschlug konnte er es abfangen auch, wenn es ein paar blaue Flecke gab. Wenn sie eben nicht die klassische Frau war musste er ein unklassischer Mann sein, oder ein richtiger männlicher Mann? Was kümmerte es ihn. Sie war wunderbar in ihrer ganzen Art. Es gibt nichts schöneres als bei dir zu sein, sprach er leise während er sie sacht an sich drückte und genoss, dass ihre Finger den Weg in seine Haare gefunden hatten. Er war so glücklich mit ihr, so lebendig in ihrer Gegenwart. Wenn er musste könnte er alles mit ihr schaffen, berge versetzen, Chikyu verlagern und einen neuen Krater dafür schaffen. Alles konnten sie schaffen und es war schon beinahe natürlich dieses Versprechen mit einem Kuss zu versiegeln. Früher hatte er an so etwas nicht einmal gedacht und heute hörte er kaum damit auf an so etwas zu denken. Einen Moment horchte er auf, lies sie jedoch nicht aus seinen Armen gehen. Das war nur der Nachbar über uns, mach dir keine Sorgen. Aber wenn er heim kommt wird auch seine Frau gleich Heim kommen und das heißt, dass treffen ist vorbei. Er hielt einen Moment inne und betrachtete das fröhliche Gesicht seiner Freundin. Er wolle ihre Laune nicht zerstören, aber er musste ehrlich sein. Wenn die beiden zurück kommen wird meine Mutter in der nächsten halben Stunde wohl auch hier sein. Möchtest du sie heute sehen oder schnell zum Einkaufen gehen? Er sprach ganz sacht, als würde er mit einem verletzen Tier reden. Der Schwarzhaarige wollte nicht, dass sie wieder daran zerbrach wie Rin war. Aber er wollte ihr die Wahrheit nicht vorenthalten. Der kleine Besuch hatte sie Nerven gekostet und vor allem hatte er viel Zeit gefressen. Sein Blick wand sich einem Klopfen am Fenster zu und er erblickte Forests stetigen Begleiter. Sieh mal du wurdest vermisst. mit den Kopf nickte er kurz zum Fenster und ließ ihr den Freiraum sich von ihm zu lösen, wenn sie es den wollte. Sein Leben lag in ihren Händen und er würde jede Entscheidung akzeptieren. Er selbst hatte nicht die größte Lust ihre Laune an seine Mutter zu verlieren, vor allem nicht, wenn diese ein wenig getrunken hatte. Außerdem war es hier unten chronisch heiß, sie hätte nicht einmal viel trinken müssen um ein wenig beschwipst zu sein. Dafür würde sie Essen mitbringen, dass über war. Fladenbrote und Dips in vielen kleinen Töpfen, vielleicht auch Nachtisch. Nein er wollte sie nicht mit dem Gedanken bestechen, dass es vielleicht etwas neues zum Probieren für sie gab – oder sollte er es ihr sagen? Das war wahrlich schwer abzuschätzen in diesem Moment. Er entschied sich dazu, es für sich zu behalten und es ihr zu sagen, wenn sie Rin wirklich sehen wollte. Irgendwie erschien ihm das am fairsten.
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Re: Wohnung der Otas

Beitrag von Sadako Forest am So Jul 24, 2016 5:24 pm

Dieser Tag hatte wundervoll begonnen, war in einen tiefen Abgrund abgedriftet und nun erklomm sie einen so hohen Berg den sie zuvor immer gemieden hatte. Kleider... ein graus, ihr Alptraum das was die Wüste für Ao immer darstellte. Doch so wie sie sich überwunden hatte, so sagte ihr Ao auch zu das sie sich früher oder später in die Wüste begaben, dann könnte sie alle Fragen loswerden die sie hatte und sich alles genau ansehen, von der Kleidung über das Essen, bishin zu den Waffen und Traditionen. Die Nomaden waren spannend, es war anders als das übliche Leben hier im Dorf, als das Shinobi Dasein, diese Leute waren frei von allen, konnten hin wo sie wollten und hatte ihre eigene kleine Welt auserhalb des Dorfes. Der Tanz mit ihrem verlobten weckte irgendwas in ihr, sie war so gut gelaunt wie noch nie an diesem Tag, die Ereignisse mit Shiori waren wie weggeblasen, die düstere Stimmung zwischen den beiden war beinahe vergessen und auch das beklemmende Gefühl vom tragen des Kleides war beinahe verschwunden. Kichernd hing sie um den Hals ihres Freundes, vergaß ihre verletzte Schulter und schmiegte ihren Körper nur an seinen. Ao hob seine Arme, legte sie um sie und zog sie noch etwas enger an sich, nahm die Spannung aus ihren Armen und hielt sie einfach in der Luft. Immer wenn er sie so hielt fand sie es fasznierend wie stark er doch war, als wäre es nichts für ihn suchte er mit zwei Schritten das Gleichgewicht wieder, hielt sie in seinen starken Armen und sorgte sich auch noch um ihre Schulter. Forest tat das ganze mit einem spielerischen Lächeln ab, ihre Verletzung war so gut wie verheilt, sie hatte keine Schmerzen mehr, die Wunde war fast geschlossen und sie hatte die letzten Tage so viel Ruhe ertragen müssen, da wurde sie einfach etwas nachlässiger. "Heh, gomen." Womit die blondhaarige dann noch etwas mehr Spannung von ihrem Arm nahm und sich einfach gegen Ao lehnte. Ihre Finger strichen durch sein Haar, ihre Augen fixierten die wunderschönen blauen Seelenspiegel von Ao und auf ihre Worte hin gaben sich die beiden einen Kuss der sie innerlich noch mehr Lächeln lies. Ihr Herz hämmerte in ihrer Brust, versetzte sie in Wallungen und berauschte sie von den vielen Drehungen des Tanzes. Ein Geräusch in der Oberen Etage lies sie etwas zusammen zucken. Forest war so sehr in ihrer Glückseeligkeit das sie alles um sich herum ausgeblendet hatte. "Heeeeh..." Irrtiert hob sie ihren Blick, sah gen Decke und lehte ihren Kopf leicht zur Seite. War es nun schon wieder an der Zeit das seine Mutter kam? Wie spät war es eigentlich? Früher Nachmittag vielleicht, zumindest war es noch vergleichsweiße hell draußen und auch noch recht warm. Erst wenn es kühler wurde musste man sich darauf einstellen das der Abend anbrach und dann sollte man auch lieber zu Hause sein. Hin und her gerissen schwieg sie für ein paar Sekunden. Wollte sie hier bleiben oder ihren eigentlichen Plan weiter verfolgen? Eigentlich sprach nichts dagegen weiter zu machen, sie fühlte sich gut, total glücklich eigentlich, hatte sich zumindest etwas mit diesem Gewand abgefunden und ihre Stimmung war auch wieder erträglicher geworden. Trotzdem erschien es ihr unhöflich wenn sie nun schon wieder gehen würde ohne Hallo zu sagen. Ao sah ihre Eltern öfters und sie hatte Rin bisher erst einmal gesehen. Die Jounin wollte sich ihrer Anwesenheit nicht entziehen und die Erfolge des heutigen Tages gaben ihr mehr als genug Kraft sich aufzuraffen und sich zusammen zu reisen. Um ehrlich zu sein hatte sie das Gefühl das sie heute nichts mehr aus der Bahn werfen könnte, sie fühlte sich großartig, kräftig und kam aus dem Lächeln nicht mehr heraus. Mit einem entschlossenen Blick sah sie wieder in die Augen von Ao, nickte leicht und strahlte noch immer über das ganze Gesicht. "Ich sollte ihr mal wieder "Hallo" sagen - findest du nicht?" Auch wenn sie nicht wusste in wie Weit es eine gute Idee war - sie war überzeugt das sie dieser Konfrontation heute gewachsen war. Sie würden reden und wenn dann noch Zeit war ging es weiter zum Einkaufen. "Ich möchte nicht das sie denkt das ich ihr aus dem Weg gehe oder so." Schloss sie ihren Gedanken, ehe ein weiteres klopfen am Fenster ihre Aufmerksamkeit auf sie zog. "Oh, Taijin, wo kommst du denn her?" Auch wenn der Vogel sie nicht hören konnte, hatte sie es sich nicht verkneifen können. Ao hingegen lies sie wieder runter, sodass sie sich von ihm lösen konnte. Ihre Hand ergriff dennoch seine, drückte seine Finger leicht ehe sie sich von ihm entfernte und herüber zu der Fensterfront ging, über die man auch in den Garten kam. Schnell schob sie die Tür auf, streckte ihren Kopf nach draußen in die warme Luft und begrüßte das Tier mit einem breiten grinsen. "Hey mein Freund." Irrtiert von der so gut gelaunten Forest, legte der Bussard seinen Kopf leicht schräg, musterte seine alte Freundin die zu ihm heraustrat und vor dem Fenster in die Hocke ging um durch das Federkleid des Tieres streichelte. Noch viel mehr Verwirrtheit sah man in seinem Blick als er bemerkte was Forest da eigentlich am Leib trug. "Was ist denn mit dir los? Ich hab euch vorhin mit Shiori gesehen... eigentlich dachte ich nicht dich SO vorzufinden." Der Vogel sprang unter ihrer Hand hinfort, neigte seinen Kopf sekptisch in ihre Richtung und blinzelte sie aus den goldenen Augen an. "Bist du krank oder so?" "Ein Hallo hätte auch gereicht..." Schmollend verzog sie eine Schnute und verschränkte ihre Arme vor der Brust. "Mir war danach... " Langsam stand die blondhaarige Frau auf, streckte ihre Arme soweit es ihr in dem Gewand möglich war, was dem Vogel ein leises kichern entlockte. Forest ignorierte es gekonnt, sie würde sich jetzt sicher nicht von dem Vieh herunterziehen lassen. "Hast du genug gegessen heute?" Das Tier nickte, plusterte sein Gefieder auf und schüttelte sich etwas. "Kannst du mir einen Gefallen tun Taijin?" Wieder nickte der Vogel, natürlich, er würde wohl alles für Forest tun, auch wenn er immer gemein zu ihr war. "Kannst du herausfinden wo meine Eltern sind?" Nun war es an Taijin überrascht drein zu Blicken, das war etwas das er normalerweise nicht tat, das waren Dinge die er noch nie für sie hatte tun müssen. "Warum?" Forest zuckte leicht mit ihrer Schulter und schüttelte ihren Kopf. "Sie sind derzeit noch häufiger fort als sonst - kommen heim wenn ich es nicht mitbekomme und gehen wohl mitten in der Nacht. Außerdem waren sie unruhiger als sonst.... is nur so ein Gefühl." Erklärte sie dem Bussard - ob ihr Ao nachgekommen war oder ob Rin nun auch bereits zur Tür herein gekommen war sah sie von ihrer Position aus nicht direkt. Doch aus irgend einem Grund fand sie es zum ersten mal als wichtig an zu Wissen wo ihre Eltern waren.
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Re: Wohnung der Otas

Beitrag von Kami no Sekei am Mo Aug 08, 2016 9:08 am


2 Wochen Zeitsprung
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Die Ereignisse des Ingame sind ab diesem Punkt 2 Wochen in die Zukunft gerückt. Im Laufe dieser 2 Wochen sind die Events abgelaufen und jeder Charakter kann sich selbst ausmalen was er in diesen 2 Wochen noch zusätzlich erlebt hat.


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