Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


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Östliche Tunnelsysteme

Beitrag von Sadako Forest am Sa Nov 07, 2015 4:37 pm

~Die Östlichen Tunnelsysteme sind sehr geradlinig aufgebaut, um die Touristen so schnell und einfach wie möglich von einer Attraktion zur nächsten zu bringen, ohne sie dabei unntöig über die Straßen zu schicken. Die Gänge sind also recht breit und haben eine hohe Decke. Es gibt allerdings auch genug Seitengänge die recht eng sind und man sich einfach verlaufen kann..... Wie eigentlich überall in den Tunneln wenn man sich nicht richtig auskennt.~

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Re: Östliche Tunnelsysteme

Beitrag von Sadako Forest am So Nov 08, 2015 9:43 pm

cf: Missionsbüro - 1.Stock

Forest hatte die ganze Zeit über einen nachdenklichen Gesichtsausdruck aufgesetzt, huschte über die Dächer, sah sich mit wachem Blick um. Mizu... Wieder musste sie ein leises seufzen unterdrücken, Shura waren allesamt so unpersönlich. Manchmal dachte sie sie würde mit Puppen zusammenarbeiten so still und unauffälig verhielten sie sich. Die blondhaarige flog regelrecht über die Dächer des Dorfes, erkannte irgendwann an den geraden Straßen das sie so langsam im Ostviertel ankamen, wo sich der Großteil des Tourismus abspielte. Hier waren noch mehr Zivilisten als in der Hauptstadt, Shinobis oder gar Shura waren hier sehr rar, doch im Zuge ihrer Mission spielte ihr das ganze doch etwas in die Hände. Die Ninjas fielen in diesem Teil des Dorfes auf, selbst wenn die Technik und die Sensoren versagt haben und die Spur der beiden gesuchten verloren hatten, so konnte sich vielleicht noch jemand auf den Straßen an zwei Shinobis erinnern. Das ganze würde sehr lästig werden, sie müsste sich sicher den Mund fusselig reden, während der Shura einfach nur die Augen offen halten würde. Sein Codename hallte noch ein paar mal in ihrem Kopf wieder, doch sie konnte sich nicht erinnern schonmal mit jemanden zusammengearbeitet zu haben der so einen Namen trug. Oder wechselten die Shura nach jeder Mission ihren Namen? Oft fragte sie sich was in den Köpfen der Elite vor sich ging, während sich die Jounin und Chuunin abrackerten, konnten sie getrost im Schatten verweilen, darauf warten das etwas ausergewöhnliches passierte um darauf zu reagieren. Zum Teil beneidenswert, Shura wussten genau was sie tun mussten, wussten alles über jeden und konnten so unauffällig sein, das man sie nie bemerkte, doch die Pflichten die sie mit sich trugen waren noch größer und härter als die, die Forest bereits mit sich trug. Dreckige Pflichten waren es, wenn Forest sich über einen Job beschwerte der ihr nicht passte, wollte sie sich nicht vorstellen was Shura tun mussten, sie durften keine Wiederworte leisten, waren darauf gedrillt Befehle zu berfolgen. Wie Marionetten. Hatten kein eigenes Leben, kein eigenes Denken, existierten nur für ihr Dorf. Wie ihr Vater wohl zu den Shura gekommen war? War das bevor sie geboren war oder danach erst? Sie würde es wohl nie erfahren. Mit einem großen letzten Satz hielt die junge Frau an einer Dachkannte, griff mit ihrer Hand zur Seite an eine Art Stangengestell, an welchem viele Flaggen hingen, die wiederum mit integrierten Ventilatoren zum wehen gebracht wurden. Chikyû war wirklich seltsam modern. Sie lies ihren Körper leicht nach vorne fallen, hielt sich mit ihrer Hand an dem Fahnenmast fest, baumelte halb über der Dachkannte und sah über die Straße die sich unter ihr erstreckte. Durch die ganze Werbung, die Fahnen und andere sachen die an den Fassaden der Häuser hingen, bemerkte man sie kaum, also konnte sie sich getrost für einen Moment umsehen. Mizu hatte ohne Probleme mit ihr mitgehalten, wenn auch er disziplinierter als sie gereist war. Typisch. Taijin flog etwas überhalb der Köpfe der Zivilisten umher, drehte mal in eine Seitenstraße, flog wieder zurück und kehrte um. Als er an der blondhaarigen vorbei sauste, schüttelte er nur leicht den Kopf. Nichts auffälliges. Kein Wunder sonst hätte man hier auch nicht die Spur der Flüchtigen verloren. Da blieb es wohl wirklich nur bei einem. Direkter Kontakt mit den Menschen da unten. Mit einem leisen seufzen zog sie sich auf das Dach zurück, wand sich mit einem kurzen Blick an Mizu. Ich werd mich mal in die Tunnel begeben und ein paar Leute fragen, vielleicht haben wir ja Glück... sonst wird das eine lästige Suche. Mit der linken Hand rieb sie sich über den Nacken und grinste nur noch etwas vor sich hin. Sie wollte die Zivilisten, Touristen und was nicht sonst noch alles da unten herumlief, nicht gleich verschrecken, indem sie mit einem Todernsten Blick und vollbewaffnet auf die Straßen sprang. Wenn ich die Fragen stelle ist das für den Moment noch etwas unaufälliger... wobei... Wann war Forest schon unauffällig. Eh - egal. Sehen wir uns einfach noch etwas um und bleiben erstmal in der Nähe des Eingangs. Normalerweise würde sie jedem irgendeinen Befehl erteilen, wer was zu tun hat, doch bei Shura war sie sich nicht immer sicher ob sie sie herumkommandieren konnte, so gesehen standen sie über ihr, wäre da nicht dieser Mangel an Konversation. Wenn sich die Shura untereinander ohne Worte verstanden war das für sie ja ok. Doch Forest konnte das nunmal nicht, sie konnte die typischen Handzeichen die man sich gab, aber ganze Befehle oder Vorgehensweisen konnte sie nunmal nur mit Worten klar machen. Kurz wartete sie noch ab ob er Einwände hatte, sprang danach jedoch nach unten in eine Seitenstraße um sich langsam unter die Leute zu mischen. Es war gerade Mittagszeit, es war viel los, doch auch wiederum nicht so viel das man Schulter an Schulter mit den fremden Leuten gehen musste. Trotz des trubels konnte man sich noch frei bewegen. Als sie auf die breite Straße trat fing sie sich einige Blicke und gemurmel ein, ging allerdings zügig in Richtung des Tunneleingangs, wurde sofort von dieser modrigen, kühleren Luft umfangen als sie diesen betrat und blickte sich kurz um. Überall waren Elektronische Wegweiser an den Wänden, zeigten wohin die Leute in welche Richtung gehen mussten. In den Ecken gefanden sich Kameras, die Tunnel waren allgemein mit diesem Neonröhren ausgestattet, wobei hier im Tourismuszentrum auch viel Werbung an den Wänden hingen, die in allen Farben leuchteten. Die Jounin erblickte an der Seite ein kleines Grüppchen an Zivilisten, die für ein Shoppingcenter irgendwelche Flyer verteilten. Mit einem breiten freundlichen grinsen ging sie auf diese zu, alle waren jünger als sie, überwiegend Mädchen, weshalb diese auch sofort etwas ängstlich zurückwichen als sie die Jounin in der Menge sahen, die zielstrebig auf sie zu kam. Ohayoo! Meinte sie nur mit ihrer fröhlichen Art, hob ihre Hand zum Gruß und stellte sich mit verschränkten Armen vor der Brust vor die Gruppe. Einige taten so als wäre sie gar nicht da, gingen ihrer Arbeit nach und verteilten die Flyer, andere sahen sie missmutig an, eines der Mädchen hob ihre Hand und hielt Forest einen Flyer hin, hoffte sie wohl damit wieder verscheuchen zu können. Ohh vielen Dank. Eh- ich wollte nur etwas wissen. Habt ihr zufällig jemanden gesehen der ähnlich bepackt wie ich war, so groß, bärtiger Bart mit einer hübschen rothaarigen an seiner Seite? Kurz tuschelten die Mädchen miteinander, schüttelten nur ihren Kopf. Forest bedankte sich bei ihnen, eilte dann auch schon wetier durch den großen breiten Gang, hielt bei der nächsten Gruppe an, die ähnliches taten, wurde wieder enttäuscht und ging weiter. Das ganze zog sich etwas, so lange bis sie an einen Seitengang herantrat der ihr etwas seltsam erschien.

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Re: Östliche Tunnelsysteme

Beitrag von Ota Ao am So Nov 08, 2015 10:34 pm

CF: Missionsbüro - 1.Stock

Wie weit er wohl springen konnte wenn er sich Mühe gab? Seine Bewegungen waren leise, präzise und jeder Schritt saß, jeder Abstand passte, als würde er nie etwas anderes tun. Mizu fühlte sich nie gefangen, schien dafür zu leben nicht da zu sein. So war es immer gewesen, so war er immer nützlich gewesen, so machte er keine Probleme und verdiente sein Geld.  Nur so konnte er es zulassen alles zu beobachten, alles zu schätzen, abzuwägen. Seine Wege führten ihn durch die Schatten. Immer wieder nahm er einen alternativen Weg, schwang sich durch Gassen, kam hinter Fassaden hervor die im dunklen Lagen. Wenn man ihn sah, dann war es ein winziger Schatten, ein Irrspiel der Augen. Er war nicht da, schien nicht gewesen zu sein und hinterließ nichts was ihn enttarnen könnte. Er hatte es perfektioniert, hatte es perfektionieren müssen. Nicht seien war schwer zu lernen doch wenn man nicht mehr war, dann konnte man so vieles abstreifen. Wut, Trauer, Einsamkeit, alles verschwand hinter dem Ziel der Pflicht. Für den Kage, der ihm unangenehm war, für eine Heimat die ihm nicht gefiel. Alles für seien winzige Familie, für das was er nie gehabt hätte. Das es greifbar werden konnte hintere ihn nicht daran wieder ruhig zu werden, wieder alleine zu sein, wieder Mizu zu sein. Ao war so schwach, so unpräsent. Ein Windhauch konnte sein zartes Ich davon wehen. Wenn er die Wände streifte, sich leicht hin und her Wand, lautlos voran huschte, dann fühlte er sich vollständig, vollständig abgelöst vom Leben, fern von allem was zu existieren schien. Wie ein Tuch glich er den Wind aus, tangierte seinen schweren Körper durch die Luft. Wenn man ihn sehen würde, könnte man von Perfektion sprechen, von perfekter Anpassung von perfekter leere. Wieso konnte er wohl seine Familie ertrage, Haru verziehen, seine Mutter beschützen, die leeren Worte von Forest verarbeiten. Ao war an dem entziehen ihrer Hand zugrunde gegangen, war unter ihrer Ohrfeige ganz seltsam geworden, aber Mizu würde sich schlagen lassen und wohl zurück schlagen, wenn man ihm etwas tat. Er war ein steh auf Männchen, lebte für Loyalität und Einsamkeit. Alles was ihn das hier ertragen ließ war die Sucht danach seine Ruhe zu haben, die Sucht sich zu entfernen, der Schein alleine zu sein, auch wenn er töten musste. Jetzt nicht alleine zu sein war seltsam für Mizu, seltsam für seine Missionen du doch folgte er so trostlos wie immer. Sein Körper fand sich im Schatten einer Mauer wieder, spähte auf die Straßen hinab, den Blick nur kurz zu Forest. Sie war wirklich eine Amazone, stark, schön und doch war sie jetzt nicht seine. Es war ein interessanter reiz zu sein wer er war ohne sie zu haben, sich ihr zur nähen. Man könnte es als ultimative Herausforderung beschreiben die er hier bestritt. Ob Asgar das auch so sah, ob man es als Test an seine Fähigkeiten sehen konnte? Würde sie merken, wenn ein Shura sich seltsam benahm, würde sie es Asgar sagen, würde er sich seltsam benehmen? Er ging nicht davon aus. Sein Körper sank im Schatten in die Knie, verbarg mehr von ihm, ließ Dunkelheit über ihm schweben. Sich mit dem Licht zu positionieren, in den Objekten Schatten zu finden, ja das war sein Leben. Seine Liebste hing einfach nur zwischen den Fahnen von Werbung sah hinab und rieb sich den Nacken. In den letzten drei Tagen hatte sie dies immer getan wenn sie nach dachte, grübelte was sie tun sollte oder ob etwas richtig gewesen war. Er sondierte die Lage, war mit einer schnellen Bewegung im Schatten der Mauer unter dem Fahnenmast, saß mit dem Rücken zu ihr und sah durch die dämmrige Höhle. Dieses Dorf war perfekt für Leute wie ihn. Sie wollte hinab und mit den Leuten reden, sollte sie ruhig, er würde sich anderweitig umsehen. Verstanden, sprach er grade so hörbar und setzte zur nächsten Ecke in deren Finsternis er verschwand. Sie fiel auf den Boden einer Seitengasse und ging auf die Gänge zu. Unauffällig war dies bei weitem nicht, nicht so sehr wie bei ihm. Hier waren fremde, Leute die Angst vor Shinobi hatte, läute die das Dorf nur bereisten. Sie gehören hier beide nicht hin und doch hatten sie vor ihm keine Angst. Shura waren diejenige welche man fürchtete, wenn man etwas verbrach. In den dunkeln Abgründen eines jeden würde eine Idee von ihm leben und sie alle hatten Angst ihn jemals zu sehen. Mizu wägte ab wie lange sie hierher gebraucht hatten, addierte dazu wie lange die beiden fort waren. Sie waren Jônin, ihre Fähigkeit Spuren zu verwischen lag meist unter der seien, zudem war sie rothaarig, er bärtig was beides auffallen konnte. Wo ging man hin wenn man davon lief? Zur Familie, schnell unter Menschen. Er glaubte nicht, dass die beiden voll bepackt waren, eher ging er davon aus, dass sie versuchten sich zu verschleiern oder in die Schatten zu kommen. Sein Instinkt zog ihn in eine Seitengasse zu Beginn des Gebietes. Er sucht Fußspuren die nicht den normalen Schuhen entsprachen, sucht jene die hinein, aber nicht hinausgingen. Im Schatten verborgen ging er systematisch vor, schloss die großen Gassen direkt aus, konzentrierte sich auf diejenigen die kleiner waren. Er sah unebene Erden, aufgewirbelten Sand, spuren die hätten sein sollen, aber wie verweht schienen. Hier und da sah er Sandhäufchen die ihm eine Richtung wiesen, halbe Spuren die unsauber verborgen waren und ihm eine Geschichte erzählten. Er überlegte wie Forest und er auf der Flucht vor diesen Leuten waren, wie sie laufen würden und er ahmte dies nach, nur leiser, unauffälliger und flink. Beinahe wie Tier drückte er sich von Wand zu Wand, wusste nicht wo Forest war, war doch sicher, dass sie nicht hier wäre, das sie noch immer reden würde. Irgendwann bog sich die Straße, ließ ihn auf die breiten Wege sehen. Er sah das blonde Haar, sah wie sie von Mensch zu Mensch huschte und es wirklich mit reden versuchte. Wenn sie jemals türmen würde, dann wäre das Planen seine Aufgabe. Wie er seine Verlobte einschätzte würde diese einfach durch die Mitte Türmen, sodass man sie ja leicht wieder finden würde, leicht verfolgen konnte. Ao hätte geschmunzelt, doch Mizu folgte seiner Fährte durch die Gassen des Bereiches, folgte den Spuren und stoppte einen Moment in einer Gasse. Von rechts kam jemand auf ihn zu und er sah Forest, blickte kurz zu ihr aus den Schatten heraus. Hauskannten waren wunderbar um seine Präsenz zu verbergen, aber er war froh, dass sie, warum auch immer, den gleichen Weg gefunden hatte wie er. Erst wollte er etwas sagen, entschied sich jedoch dagegen und wollte sie beobachten. Er hatte ihr Gesagt, dass er ihr stiller Beschützer sein würde und er hätte kein Problem damit gehabt sie alleine auf dem Platz zu lassen, um diese beiden zu finden. Es ging ihm nicht um Ruhm, vielmehr war es Sicherheit, ihre Sicherheit die auch Mizu annahm.

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Re: Östliche Tunnelsysteme

Beitrag von Tennō Asgar am Mo Nov 09, 2015 2:34 pm

Missions NPC

Oh, Akira, worauf hast du dich da nur wieder eingelassen. Warum hast du das getan? Wieso hast du dich so in Gefahren gebracht? Was soll das alles? Für wen? Für dieses komische Päärchen, das weit weg rannte? Das raus aus Chikyû wollte? Und für was? Für ein Danke? Für einen netten Blick? Und vielleicht für eine lebenslange Strafe wenn das öffentlich gemacht wurde? Und für Angst. Große Angst! Vor dem Mann! Der wollte doch glatt das die Frau ein Genjutsu auf mich setzt. Eines das, wenn ich sie verrate alles ausplaudert. Bedroht hat er mich! Obwohl ich Ihnen geholfen habe. Oh gott, mir wird immernoch schlecht wenn ich an dieses Gesicht denke. Dieses.. dunkle Gesicht. Mit diesen dunklen Braunen Augen. Dieser Narbe über dem Auge. Gott, geht es mir schlecht. Aber ich hab denen geholfen. Warum? Weil... ich weiß nciht. Ach. Das ist doch alles totaler Scheiß. Egal. Ich bin jetzt hier. Touristenviertel, Ablenkungszeit. Mit dieser Schlabberhose und diesem Pullover, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen erkennt mich sowieso hier keiner. Keiner würde ahnen, dass ich ein sicheres und starkes Hotel führe. Ich, Akira Torimasa. Der, der zudem noch eine eigene Zuglinie hat, nur für meine Gäste! Ja, da kommt keiner dahinter. Und das ist auch gut so. Keiner sollte es wissen, denn das macht nur Probleme. Ich sollte anfangen die beiden zu vergessen. Ich habe sie nie gesehen und sie haben mich nie gesehen. Ich hab Ihnen auch niemals geholfen und niemand hat etwas mitbekommen.

Oder doch?

Wenn dem so ist... was machen dann schon wieder Shinobi hier? Sind die etwa auf der Suche nach mir? Wissen die von dem Deal? Oder suchen die die beiden? Oh gott, ich kann sie sehen. Da. Blond. Ganz sicher Shinobi, das Stirnband spricht Bände. Oh Gott. Sie befragt Leute. Ich... ich kann mithören! VERDAMMT! Sie sucht nach diesen Leuten! Scheiße! Angstschweiß! Geh weg. Verdammt, wieso schwitz ich denn nun wieder. Und mein Herz, verdammt es schlägt so schnell. Scheiße Scheiße Scheiße, wieso passiert das immer nur mir. Oh gott, meine Hände. Ich zittere! Scheiße. Ich muss hier weg. Schau weg, schau dich um. Schau.. nach oben. Niemand da? Ok. Gut, nichts zu sehen. Ok. Sie sucht nicht nach dir, beruhige dich. Verlangsame deinen herzschlag. Komm runter. Gut, ok. Alles gut. Sie schaut nicht zu dir. Du kannst jetzt ganz langsam zurückgehen. Geh wieder ins Hotel. Sie müssten schon weg sien. Schau auf die Uhr. Nein! Verdammt! Noch nicht! Der Zug kommt erst später. Scheiße! Ich kann nicht zurück. Ok Ok Ok. Gut. Beruhig dich. Geh.. geh dort weg! Da! Da ist kein Café! Da gehst du jetzt rein. Langsam. Setz einen Fuß vor den anderen. Sei nicht auffällig! Scheiße, du bist auffällig. Komm runter du Idiot! Sei normal! Los. Langsam nach vorne. Ok. Gut Gut, vorsichtig. Weiter... Weiter...
Scheiße! Sie läuft auf mich zu. Hat sie mich bemerkt! Sie kommt in meine Richtung. Verdammt. Will sie mit mir reden! Oder.. steht jemand hinter mir!? Scheiße, Scheiße, Scheiße, ich schwitze doch schon wie ein Schwein. Verdammt Verdammt Verdammt, geh von mir weg du blondes Miststück! Komm nicht näher!
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Re: Östliche Tunnelsysteme

Beitrag von Sadako Forest am Mo Nov 09, 2015 6:21 pm

Wieder ein Fehlschlag. Inzwischen hatten sich in ihren Händen schon ein paar Flyer gesammelt, noch ein paar mehr und sie könnte selbst anfangen sie zu verteilen. Mal eine Abwechslung zu den üblichen Missionen. Zivilistenarbeit. Ihre Nackenhaare sträubten sich bei dem Gedanken, sie hatte nichts gegen die Bewohner des Dorfes, aber die arbeit die sie verrichten mussten wollte sie nun wirklich nicht machen. Viel zu langweilig. Mit einem seufzen verlies sie die nächste Truppe, blickte noch immer in Richtung der Seitengasse. Forest stellte sich auf ihre Zehenspitzen, versuchte über die Köpfe der ganze Leute zu sehen. Irgendetwas störte das gesamte Bild was sie vor sich hatte. Zu viele Leute, bunt gekleidet, gut drauf, alle laut am Reden, zeigten mit ihren Armen wild umher, machten Fotos mit Kameras. Alles so als gäbe es kein Unheil in diesem Dorf. Doch diese scheinbar heile Welt hatte einen Fleck der nicht hineinpasste. Nicht in etwa Forest, die als vollbewaffneter Shinobi in mitten von Touristen stand. Nein. Etwas anderes hatte ihre Aufmerksamkeit auf sie gezogen, war irgendwo in Richtung der Gasse verschwunden. Die Suche nach den beiden Flüchtlingen lies sie einfach auf jede Merkwürdigkeit, auf alles was nicht so ganz passte stutzig werden. Sie würde allem nachgehen was hier nicht her gehörte, so auch dem Fleck der sich inzwischen schon wieder verzogen hatte. Vorsichtig schob sie die blondhaarige durch die Massen, alles gelang ihr ohne noch mehr Blicke auf sich zu ziehen, stand dann an der Wand und ging an dieser entlang, solange bis sie ihren Kopf zur Seite legen konnte um um die Ecke in die dunklere Seitenstraße zu blicken. Eine Gestalt huschte in seltsamen Laufmuster zwischen den ganzen Leuten umher, beinahe komplett in schwarz gehüllt und eine Kapuze tief ins Gesicht gezogen. Na wenn das nicht auffällig war. Selbst wenn es nur ein Kleinkrimineller war, so war das schonmal mehr als sie bisher in Erfahrung bringen konnte. Die Jounin senkte ihren Blick, ging um die Ecke, sah sich dabei die Flyer in ihrer Hand an, warf immer mal wieder einen in einen Mülleimer, wenn sie an einen vorbeikam, riss aus einem anderen irgend einen Gutschein heraus. Man könnte fast meinen sie wäre in ihrer Freizeit hier, doch in Wirklichkeit war sie der dunklen Gestalt einfach nur gefolgt und entgegen gekommen. Die blonde gähnte Herzhaft, streckte ihre Arme und drückte ihren Rücken durch, genau in dem Moment in dem sie an der Person vorbeiging, ohne ihn oder sie mit einem Blick zu würdigen. Erst als sie wieder ein paar Schritte entfernt war und ein erleichtertes Ausatmen hörte, huschte sie zurück, griff mit ihrer rechten Hand von hinten über seine rechte und legte seinen Arm um ihn. Hi! Ich bin Forest, ich hab da mal ne Frage. Ihre Hand ergriff seine Schulter etwas fester, während sie auf Zehenspitzen neben ihr hertänzelte, natürlich war sie wieder kleiner. In einer flüssigen Bewegung, drehte sie ihre Laufrichtung mitsamt der verdächtigen Gestalt, führte sie um eine weitere Ecke in eine noch verlassenere Gasse. Pass auf ich hab hier diesen Gutschein, aber ich hab keine Ahnung wohin damit. In ihrer freien Hand wedelte sie mit dem Stück Papier vor seiner Nase herum, blickte den Herren skeptisch unter seiner Kapuze an. Nicht so schüchtern ich beis auch nicht. Meinte sie nur mit einem grinsen in seine Richtung. Die Jounin war sich sicher das Mizu in der Nähe war. Sie selbst war nicht gut im Leute ausfragen, geschweige denn Einschätzen von Fremden mit Mimik und Gestik. Öfters als ihr Mund sprachen da eher ihre Fäuste mit solchen Leuten, doch mitten im Tourismus erschien ihr dieser Weg als eine sehr schlechte Lösung. Je nachdem wie ihr der Fremde entgegenkommen würde, so würde sie ihn nach seiner Antwort gehen lassen, nur damit er Mizu in die Arme laufen würde, falls er aber versuchen sollte zu entkommen, würde sie ihn festnageln, selbst sie sollte dann erkennen das er nicht nur verdächtig gewirkt hatte, sondern es auch wirklich war.

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Re: Östliche Tunnelsysteme

Beitrag von Ota Ao am Mo Nov 09, 2015 9:22 pm

Ausharren, warten, horche, kaum atmen, sich nicht rühren – alles Dinge die er mittlerweile konnte. Nichts an ihm regte sich, kein Muskel der sich anspannt, nichts das auch nur Unruhe verursachen konnte. Ein uns aus ging sein Atem, seine Gestalt vollkommen im Dunkeln, während er um die Ecke sah. Er hatte Spuren gefunden die hier entlang gingen, spuren die von zwei oder drei Leuten sein konnten. Halb überdeckt von fremden, halb sichtbar und deutlich Shinobischuhe. Aus dem Schatten sah er Forest, wie sie durch die Menge kam. Wieso er sie sah? Die Leute ließen sie durch und er konnte nicht sehen wieso, also musste es sich um eine kleine Person handeln, jemand vor dem die Leute platz machten. Er versuchte heraus zu finden, wen oder was sie verfolgte, doch er erkannte die Person erst, als sie hektisch wurde. Scheinbar hatte ihre gefragte jemanden aufgescheucht. Gut gemacht mein Wüstenprinzessin, schmunzele er unter seiner weißen Maske.  Vor ihr stolperte eine Person in die Straße, größer als Forest selbst, doch davon ließ sich die Blonde nicht beirren. Sie packte ihn einfach, schob die Person herum. Schwach hörte er wie sie sich vorstellte, meinte sie hätte da eine Frage, wedelte mit  Papier vor dem Mann herum. Ihr Grinsen war breit unverkennbar und sie lief an ihm vorbei ohne ihn zu bemerken. Einen Moment hielt er die Luft an, sah die beiden vorbei laufen und wie sie stehen blieben. Sie wollte eine Antwort was man mit diesem Gutschein anstellen konnte. Seine Gestalt trat aus dem Schatten, als wäre er nie wo anders gewesen und seine Stimme war nur ein winziger Hauch in der Gasse. Wo sind sie, raunte er kühl, machte große Schritte aus dem Schatten heraus, in die leere Gasse. Groß, einschüchternd und durch die Maske starrend trat er hinter sie, ging um Forest herum um sich vor ihrem neuen Freund zu positionieren. Seine Hand umfasste das Tanto auf seinem Rücken, locker, ein wenig drohend, während die Maske ihr übriges tat. Wir wissen, dass sie hier waren. Verrätern zu helfen bedeutet sich gegen das Dorf zu lehnen. Ihr begeht Hochverrat am Dorf und werdet alles verlieren, wenn ihr nicht kooperiert. Sein Blick hinter der Maske war so leer wie der Ausdruck dieser selbst. Er konnte sich nicht davon abhalten zu Forest zu sehen, sie zu beobachten, wie sie auf ihn reagieren würde. Konnte sie sich vorstellen diesen Mann zu heiraten, diesen Mann ewig zu lieben? Ohne das sich der Kopf bewegt hatte blickten seine Augen wieder zu dem Unbekannten. Er ließ das Schweigen sacken, seine Präsenz wirken, diese Bedrohung durch Mark und Bein kriechen. Wenn ihr nicht kooperiert werdet ihr eliminiert. Ob er zu weit ging? Nein. Jeder wusste was mit Verräter passierte, jeder wusste wie Gnadenlos man zu Helfern waren, wie grausam eine Regierung sein konnte. Nur dafür gab es Leute wie ihn, nur um Dinge zu richten die keiner richten wollte. Das war nicht die Aufgabe von Forest, das war nicht ihre Aufgabe, das war alleine seine Aufgabe, seine Schuld, Dinge die er erledigen musste. Er hatte nie gewusst wieso er das konnte, er wusste nur das es sein Leben war, sein Grund zu leben. Wieder war die Stille an diese Stelle getreten, die simple Bedrohung seiner Person, die Rolle die er innehatte. Wer fürchtete die Shura nicht, wer hatte keine Angst vor ihnen? Wer auch immer diese Gestalt war, sie musste ihn Fürchten lehren. Seine Hand reckte sich der Kapuze entgegen, griff sie, warf sie zurück. Er wollte sehen wen er da bedrohte, wollte sehen wen er quälen müsste, wenn es nicht zu den nötigen Informationen kam. Wie weit war dieser jemand verstrickt, wie weit hatte man ihn getäuscht, manipuliert und was hatte man ihm erzählt. Für wie böse hatte man ihn erklärt, hatte man Chikyu erklärt und für wie herzlos würde Forest ihn halten. Er durfte ihr davon nie erzählen, niemals. Jede hektische Bewegung in seine Richtung würde er abfangen, dem Fremden zur Not den Arm verdrehen um ihm zu sprechen zu bekommen, wenn er sich wehren sollte. Gab es ein Mittel das ihm nicht recht war? E ging nicht davon aus. Dieses Leben hatte ihn wahrlich herzlos gemacht und er besaß nicht einmal große Probleme damit zurecht zu kommen, zumindest in diesem Moment nicht.

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Re: Östliche Tunnelsysteme

Beitrag von Sadako Forest am Mi Nov 11, 2015 9:11 pm

Ihre Vermutung war richtig gewesen, Mizu war in ihrer Nähe, denn kaum hatte sie den suspekten Kerl in die Gasse geführt und ihn angesprochen, kehrte er aus den Schatten hervor, näherte sich der Jounin. Noch immer unter dem Halt ihres Armes spürte sie wie sich bei ihm alles zusammenzog und er die Luft scharf einatmete. Seine Angst hing förmlich in der Luft. Irritiert beugte sie sich etwas nach vorne um unter die Kapuze sehen zu können. Forest verstand nicht warum es noch immer Leute in Chikyû gab die so große Angst vor Shinobis hatten. Wobei... selbst Shinobis hatten Angst vor Asgar, gut das war aber auch berechtigt, wenn man bei dem Dummdepp nicht aufpasste, so würde der Riese einen auch unter seinen Füßen zerquetschen wenn man nicht selber acht gab. Eigentlich gab es für Zivilisten nichts vor den Ninjas zu fürchten, es sei denn.... Er hatte wirklcih etwas angstellt. Forest legte ihre Stirn in Falten, lies ihren Arm von der Schulter des Kapuzenträgers sinken und machte einen Schritt zur Seite, denn Mizu wollte zur Tat schreiten. Als der Shura zu dem Mann sprach musste sogar Forest kurz die Luft anhalten. Seine Stimme war so kühl und emotionslos, das in Schneegebieten mit ziemlicher Sicherheit, alles um ihn herum gefrieren würde. Die blonde blinzelte ein paar Mal, beugte ihren Körper etwas zur Seite, sah wie er dem Mann die Kapuze vom Gesicht riss. Die Jounin blickte in ein älteres Gesicht, tiefe Falten standen ihm ins Gesicht geschrieben, die blanke Angst in den Augen, ein paar Schweißperlen auf der beinah Glatze. Um seinen Hals trug er eine Silberne Kette, die recht wuchtig Aussah für jemanden von seiner Statur und Alter. Abwehrend hob er seine Hände, stolperte einen kleinen Schritt zurück, versuchte einen Satz anzufangen, verschluckte sich allerdings an seinen Worten und der Angst - oder war es Reue? Das Grinsen was sie ihm noch zuvor entgegen gebracht hatte war verschwunden, ihr Blick war etwas grimmig, ihre Stimmung schlug von Motivation und Enthusiasmus über die Mission ins negative um. Ihr fehlte die Zeit um sich mit solchen Leuten herumzuschlagen, wer weiß wo die beiden Verbrecher inzwischen waren und was sie gerade dabei waren zu tun. Die blondhaarige seufzte leise, ging um Mizu herum, starrte den alten Kerl an. Redet und ihr hab uns los, schweigt und... naja, dazu rate ich euch wirklich nicht. Also? Forest hegte keine Sympathie für Menschen die dem Dorf schlechtes getan hatten oder tun wollten. Das Dorf zu schützen war ihre höchste Priorität, hatte sie immer und immer wieder angetrieben, sie zu dem gemacht was sie heute ist. Sie würde niemanden dulden der auch nur versuchte dem Dorf zu schaden, ihrer Heimat. Sie hob langsam ihre Hand und streckte sie in Richtung des verängstigten Zvilisten aus, der wieder dabei war einen Schritt zurückzuweichen, doch vor der blonden gab es kein Entkommen, sie griff nach dem Stoff des weiten Pullis, doch ihr Blick verschwamm für einen kleinen Moment, weshalb ihre Hand nicht den Stoff erwischte, sondern die silberne Kette um seinen Hals, sie zog ihn zu sich zurück, funkelte ihn kurz finster an. Sie öffnete gerade ihren Mund um etwas zu sagen, doch plötzlich verschwamm ihr Blickfeld wieder. Sie musste ihren Kopf schütteln und als sie wieder nach vorne blickte war der Mann weg. Einfach weg. Lediglich die Silberne, gewaltige Kette baumelte zwischen ihren Fingern. Ihr Mund klappte leicht auf, starrte auf das nichts vor sich, dann auf die Kette in ihrer Hand, sie erkannte eine Art Loga als Anhänger, konnte es jedoch nicht so ganz Einordnen. Eh... das ist neu... Autsch! Das Silber in ihrer Hand hatte zu glühen angefangen und vor schreck und schmerz lies sie das Metall zu Boden fallen, schüttelte ihre Hand wild hin und her, pustete gegen ihre Handfläche. Das war auch neu. Was zur Hölle? Ein leises zischen drang in ihre Ohren, fuhr ihr bis ins Mark. Sie kannte so ein zischen, das hörte man nur wenn eine Zündschnur einer Bombe dabei war abzubrennen. Ihr Blick ging nach unten zu der Kette, die keine Kette mehr war sondern eine Zündschnur mit einem dicken packen Dynamit am Ende. Schweißperlen traten auf ihre Stirn und die Jounin musste schwer schlucken. Oh oh... du bist nicht zufällig jemand der Bomben entschärfen kann oder? Zum ersten mal in ihrem Leben wünschte sie sich die verrückte Saori an ihre Seite. Die hätte das Ding vermutlich mit Küssen in ihre Arme genommen, doch Forest war etwas hilflos. Fakt war jedoch das sie das Ding nicht hier hochgehen lassen konnte. Sie brauchte eine Lösung und zwar schnell.

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Re: Östliche Tunnelsysteme

Beitrag von Ota Ao am Do Nov 12, 2015 6:29 pm

Was er unter der Kapuze hervor kam, verwunderte ihn doch ein wenig. Der Mann, von welchem er ausgegangen war, sah alt aus, beinahe zu alt. Die Jahre hatten seine Falten tief in die Haut gegraben, beinahe konnte man sie furchen nenne. Er schätze sofort ab wie alt der Mann wohl war, wie lange er im Bergbau gearbeitet hatte. Haare besaß er entweder nicht mehr, oder er rasiert sie immer zu ab. Auf jeden Fall waren sie licht, Schweiß bildete sich an dem kaum erkennbaren Ansatz. In seinen Augen stand Angst, tiefe panische Angst. So mussten die Leute aussehen, wenn sie ihn sahen, so mussten sie sich fühlen. Alles sollte aus ihm heraus sprudeln, wie aus einer winzigen Wasserquelle. Forest schob sie wieder vor ihn, versperrte ihm schnell die Sicht auf die klobige Kette des Mannes. Aus Schreck, Angst oder was immer machte er einen Schritt zurück und versuchte sich wohl zu entwinden. Vielleicht hatte er Angst vor Ao, vielleicht Angst vor Forest die ihn nun auch anfuhr. Ihre Finger griffen nach dem Mann, erwischten jedoch nur die Kette. Kaum berührte sie den Mann, vielmehr seine Kette, da sah Ao wie dieser einfach zerfiel,  die Kette in der Hand von Forest jedoch zurück blieb. Seine Augen huschten, hinauf, links, rechts, unten doch niemand lief davor. Er hörte niemanden, er sah niemanden, kein Bewegung die ihm fremd vorkam. Das leise Rieseln von Erde war das einzige was ihm auffiel. Kaum hatte er die Situation eingeordnet ließ sie die Kette fallen. Das schwere teil schlug klirrend zu Boden während Forest nur ein klagen von sich gab. Wie konnte man sich mit dieser Kette verletzte. Er tat einen Schritt an ihre Seite, sah ihr über die Schulter und auf die Kette hinab. Während er einen Moment brauchte um die Kette unter die Lupe zu nehmen, begann Forest ihre Hand zu schütteln und zu puschten. Erst nahm er es nicht wirklich ernst, schob sich vorbei und hob die Kette auf. Die Kette wog schwer in seiner Hand, als Forest sich wieder zu Wort meldete. Was ist den los mit ihr? Er zog die brauen unter der Maske zusammen und sah zu ihr. Etwas schien sie zu beunruhige, aber was? Sie fixierte die Kette als wäre sie etwas monströses Gefährliches. Das er das Teil in die Hand nahm ließ sie seltsam dreinblicken. Warum sollte er die Kette nicht aufheben? Dieses Stück würde sie weiter führen, mit Glück zu den beiden. Schweiß  stand seien Freundin im Gesicht doch er spürte nichts dergleichen. Ob er Bomben entschärfen konnte? Etwas stutzig sah er auf die Kette merkte, das diese Kette keine Kette mehr war. Was war hier am passieren? Das leise Geräusch der abbrennende Bombe ließ ihn verstehen wieso sie so panisch. War Wo war dieses dumme Ding her gekommen? Woher, woher hoher – denk Ao. Erde – zerfallen – Forest hat sich verbrannt – verbrannt – verbrannt. Sie hat sich nicht verbrannt. Seine Hand griff an Forests Schulter, ließ einen Stoß von Chakra durch ihren Körper wandern. Seine Fähigkeiten reichten jedoch nicht aus, um sich selbst zu retten und er war sowieso zu spät dran. In seiner Hand flog ihm die Kette um die Ohren. Der Knall dröhnte ihn in den Ohren, hämmerte gegen seinen Schädel. Feuer fraß sich durch seine Kleidung, verbrannte seinen Arm versengte ihm die Haut riss ihm beinahe alles vom Leib. Ja das war ein Genjutsu und es tat ihm weh, fraß sich tief in sein Inneres, so tief das er die Hand um die Kette presste als gäbe es nichts anderes mehr. Früher hatte er Genjutsu immer daran erkannt das er Schmerzen hatte doch jetzt war ihm Schmerz ein Begriff, wenn auch nicht dieser Schmerz. In seinen Ohren klingelte es, die Augen hatte er zusammen gedrückt, den Atem angehalten. Seine Zähne waren fest aufeinander gedrückt um nicht zu schreien, nicht zu flehen. Die Maske sah noch immer zu ihr, seine Hand lag noch immer auf ihrer Schulter, hatte sich kaum merklich verkrampf. Er musste gar nicht versuchen alleine aus dem Schmerz zu kommen. Chakra, raunte er grimmiger als gewollte, den Kopf vom Schmerz benebelt. Gestern hatte ihn so etwas in die Ohnmacht geschlagen. Heute griff er ihre Hand, hatte Mühe sich grade zu halten und doch schlug die Ausbildung in ihm durch. Schlimmer als es nicht zu erkennen war es zu wissen und nicht heraus zu kommen. Seine Hand umfasste ihre, drückte sie bestimmend gegen seine Brust. Als das Chakra seinen Strom unterbrach stieß er die Luft schwer in die Maske. Keine zerfetze Kleidung, keine zerfetzten Häuser, kein Ao – nur Mizu. Er zwang sich sofort ihre Hand los zu lassen. Danke- das war nur um uns vom Tunnel fort zu ziehen. Wir müssen zurück. Normalerweise wären es nur Handzeichen gewesen, doch diese kannte sie nicht. Sein ganzer Körper atmete auf, wollte sich erholen, doch er zwang sich den Körper in Bewegung zu setzten, wieder zum Eingang zu laufen. Das Amulett hielt er so, dass er es betrachten konnte. Er kannte das Muster, es war in der Akte zu sehen gewesen. Es gehörte ihm, kam aus einem Clan von Politikern. Eine alte Bruderschaft die sich seit Jahren in diesem Bereich auskannte, mitmischte. Politiker waren zwielichtig und wenn er richtig riet, dann könnten sie die beiden heraus bringen. Ein Erbstück der Kamu – Politiker – sie kaufen sich gerne Freunde von Außerhalb ein. Erklärte er kurz und knapp, bewegte sich mit schnellen Schritten durch die Schatten, trennte sich von ihr, als er ein Haus hinauf sprang und sich dort in den Schatten verbarg. Wo war ihr Stützpunkt gewesen? Egal was, sie mussten in die Tunnel und sie mussten aufpassen. So schnell er fort gewesen war, so schnell war er zurück und steuerte dieses Mal zielstrebig den Tunnel an um in diesem zu verschwinden.

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Re: Östliche Tunnelsysteme

Beitrag von Sadako Forest am Fr Nov 13, 2015 2:11 pm

Ihre Augenbrauen zogen sich zusammen, sie machte einen Schritt zurück und sah Mizu skeptisch an, wie er zu der Bombe griff und sie einfach aufhob, wie ein Spielzeug in seinen Händen wog und sie musterte. Geschockt starrte sie ihn an. War der Kerl verrückt geworden? Die blondhaarige schluckte heftig, wollte er sie beide umbringen? Ihr Herz fing an zu rasen, ihr Blick ruhte auf der Zündschnur die schon gefährlich weit abgebrannt war, doch Mizu hatte noch immer nichts gesagt. Sah er nicht mit was sie es hier zu tun hatten? Forest glaubte nicht daran das es sich hierbei um eine Attrape oder ähnliches handelte. Das Ding war echt und würde jede Sekunde hochgehen. Fassungslos starrte sie auf die Lunte, war das nun ihr Ende? Ihren tot hatte sie sich eigentlich anders vorgestellt, sie musste an Ao denken. Hatte sie ihm nicht versprochen in einem Stück zurück zu kommen? Jetzt würde sie gleich in Tausend Fetzen fliegen, nie wieder seine schönen Augen sehen. In ihre Brustkorb spürte sie einen stechenden Schmerz der Trauer, drei, zwei, eins. Plötzlich spürte eine Hand auf ihrer Schulter, die Bombe vor ihren Augen löste sich auf, hinterlies wieder die Kette die sie zuvor in der Hand gehalten hatte. Forest stieß ihren angehaltenen Atem aus. Genjutsu. Warum hatte sie nicht selber daran gedacht? Warum frag ich eigentlich so blöd? Ich kann den scheiß einfach nicht erkennen. Peinlich. Ändern konnte sie es jetzt auch nicht mehr, sie war im Genjutsu einfach schlecht, mit Sicherheit die größte Niete im Dorf. Noch immer etwas benommen von dieser Nahtod Erfahrung, bemerkte sie nicht wie es den Shura nun mit dem Genjutsu erwischt hatte. Erst als er ihre Hand ergriff und gegen seinen Brustkorb presste, sah sie erschrocken auf, blickte etwas verwirrt drein, verstand jedoch schnell was er von ihr wollte. Ihr Chakra wanderte schnell durch seinen Körper, unterbrach seinen Strom für einen Moment, ausreichend um ihn aus dem Jutsu zu holen. Schnell zog sie ihre Hand von seinem Körper, hörte wie Mizu ausatmete. Wenn er Forest kurz vor der Explosion aus dem Genjutsu geholt hatte, war bei ihm mit Sicherheit die Bombe hochgegangen, kein wunder also, das sie mal eine Art Regung von einem Shura mitbekam. Kurz verzog sie ihr Gesicht, wollte eigentlich nicht daran denken was das für Schmerzen sein mussten die man bei einer Explosion erlebte, doch kam sie nicht drum herum sich verantwortlich dafür zu fühlen. Kaum merklich schüttelte sie ihren Kopf. Dafür war jetzt keine Zeit, zurück zu ihrem eigentlich Problem. Für Forest lag es nahe das es sich bei der Aktion nur um eine Ablenkung gehandelt hatte, um sie von ihrem eigentlichen Ziel wegzuführen. Mizu hatte das genauso erkannt, weshalb sie einfach nur stumm nickte. Der Shura setzte sich bereits wieder in Bewegung, während sie die Kette noch betrachtete, sie wusste das sie mit den beiden zu tun hatte, sie hatte das Zeichen in einer der Akten gesehen, doch was es bedeutete wusste sie nun wirklich nicht. Eine heiße Spur die für sie in einer Sackgasse endete. Ihr Herz hämmerte ihr noch immer gegen die Brust, doch raffte sie sich auf und folgte dem Shura. Kurz und knapp erklärte er ihr wozu dieses Zeichen wirklich gehörte. Diese Politiker, immer diese Leute mit viel Geld. Das waren die die die meisten Probleme machten, oft taten Shinobis die ihrem Dorf nicht so treu ergeben waren wie Forest, beinahe alles für Geld, sogar töten ohne an die Konsequenzen zu denken. Forest verstand nur nicht wieso es es ausgerechnet jetzt sein musste, die beiden waren so lange im Dienst, hatten sie viel Erfahrung, warum stellten sie sich jetzt gegen ihr Dorf? Die blondhaarige wusste das da mehr dahinter steckte, das es nicht einfach nur ein Mord und die Entwendung von Dokumenten gewesen war. Alles klar... Da war etwas großes am laufen das spürte sie. Die beiden setzten sich wieder schneller in Bewegung, wie es sich für einen Shura gehörte verschwand er nach nur ein paar Metern von ihrer Seite, während sich die blondhaarige etwas umständlicher machte, mit hohen Sprüngen über die Straße sprang. Die Touristen dürften nicht mehr als einen blonden Schimmer sehen und einen Luftzug spüren, so schnell bahnte sie sich ihren Weg zurück zu den eigentlichen Tunneln. Diesesmal hielt sie sich nicht damit auf irgendwelche Leute zu befragen, sie stürmte einfach hinein, scannte im Flug die schnurgeraden Tunnel ab. Es war etwas weniger los als sonst, lag wohl an der Jahreszeit, der heiße Sommer war vorbei, da machten die Menschen weniger Urlaub in Chikyû. Forest kam das ganze nur sehr gelegen, eilig hüpfte sie über die Köpfe der Leute hinweg, ignorierte die bunten Werbetafeln. Sie war auf der suche nach etwas anderem. Wenn es sich bei diesen Kamu um eine Art Gruppierung hatte, mussten sie irgendwo einen Stützpunkt haben - und wo konnte man sich besser verstecken als zwischen Touristen in den Tunneln? Es war nicht ungewöhnlich das es Geheimgänge oder versteckte Räume gab, alles für den Notfall und für Evakuierungen, falls die Tunnel zusammenstürzen sollten. Also eilte sie durch den Tunneln, wartete nur darauf bis sie an einem Seitentunnel vorbei kam nur um in diesen hineinzubiegen. Forest hattte so viel Geschwindigkeit aufgebaut, das sie sich kurz an der Wand abfangen musste, ehe sie flink wie ein Hase, ihre Richtung änderte und durch einen etwas engeren Tunnel rannte. Hier war eigentlich weiter niemand mehr, sie hörte also nur das Echo ihrer Schritte, war sich sicher das sie hier nichts finden würde. Die Typischen Aussparungen, die zu einem versteckten Gang deuteten, sah sie nicht, also ging die Suche weiter. Irgendwann befand sie sich schon recht weit innerhalb der Tunnel, als ihr mehrere Seitengänge auffiehlen in denen immer wieder ein paar Leuchtreklamen standen. Ungewöhnliche Positionierung für Werbung, wo sowieso niemand vorbei kam. Also blieb sie vor einer dieser Tafeln stehen, atmete ein paar mal tief ein und aus, beruhigte ihr Herz etwas, fuhr mit ihren Fingern an den Kanten der blinkenden Reklame, lugte seitlich an ihr vorbei, suchte nach irgendwas auffälligem. Tatsächlich wurde sie fündig, an der unteren rechten Ecke war etwas in das Aluminium hineingestanzt worden. BingoForest tastete es zuerst mit ihren Fingern ab, ging auf die Knie um sich das Muster genauer anzusehen, erkannte das Zeichen der Kette wieder und sprang zurück auf ihre Beine. Sie war schonmal auf dem richtigen Weg. Es erschien ihr allerdings nicht ganz logisch, das jemand eine so auffällige Reklametafel platzierte, was den Eingang für einen geheimen Stützpunkt markieren sollte. Das wäre zu einfach, viel zu einfach. Jeder Genin würde darauf kommen hier zu suchen. Also schritt sie den Gang etwas entlang, ging ihn einfach noch weiter nach hinten.

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Re: Östliche Tunnelsysteme

Beitrag von Ota Ao am So Nov 15, 2015 2:22 pm

Wenn er Forest noch öfters aus Genjustu holen musste, dann würde er wahrlich Probleme bekommen. Jetzt wo er wusste, dass Schmerz da war, ihn aushebeln konnte und nicht nur im Genjutsu war, würde alles unglaublich schwerer werden. Er konnte es nicht mehr differenzieren, er konnte nicht mehr sagen, dass es nur Einbildung war. Er konnte wirklich in die Luft fliegen, wirklich Hitze spüren, wirklich beeinfluss werden. Es war ein unangenehmer Gedanken, hatte er vor kurzem noch gedacht, dass ihm all das nichts ausmachen würde, so schien es ihm nun doppelt so grausam. Sein Leben nahm eine dramatische Wendung. Er müsste sich Sorgen um Genjutsu machen. Der Druck, der Schmerz hallte ihm noch durch den ganzen Körper. Auch wenn es nur eine Simulation war, so kam er nicht damit zurecht. Er ließ es sich nicht anmerken, betrachtete den Schmuck jedoch äußerst kritisch. Er hatte zu weig über diesen Clan gelesen, wusste zu wenig über diesen Untergrund. Politik hatte tiefe Klüfte die sich umher schwangen und plötzlich auftaten. Scheinbar wusste Forest nichts über diese Leute, doch sie hatte ja auch keine Innere Sicherheit zu wahren, im Gegensatz zu ihm. Vielleicht lag es daran, vielleicht an seinem Ausbilder, er wusste es nicht, er wusste nur das er in diesen Höhle etwas finden musste, die Frage war nur was es dort zu finden gab. Er kam hinter Forest in die Tunnel, hörte ihre schnellen Schritte, hörte wie sie voran lief und er folgte ihre auf leisen Sohlen. Immer wieder blieb er stehen, horcht auf und versuchte etwas zu hören, etwas zu sehen. Doch unter der Maske war es schwer Dinge zu sehen. Wenn er ein Sensor wäre, dann hätte er es bestimmt leichter Chakra zu spüren, zu sehen oder was auch immer diese Sensor Shinobi taten. Da aber auch eben jene die beiden verloren hatten musste etwas Größeres als das passiert sein. Eine Blockade die verhinderte, dass man sie fand, eine Sperre in irgendeiner Form. In den Tunneln war das Licht zu dämmrig um viel zu sehen und um vor allem gut zu sehen. Seine Maske ließ beinahe keine Gewöhnung zu und er war froh die Wege auswendig zu kennen. Es gab nicht viele Möglichkeiten hier hindurch zu kommen und so ließ er Forest vor sich her laufen lauschte ihren Schritten die ihm Sicherheit gaben und ihn dennoch traurig stimmten. Lieber würde er direkt an ihrer Seite laufen anstelle sich so heimlich hinter ihr her zu bewegen. Aber es gab keine andere Möglichkeit, keine Optionen für ihn. Innerlich wollte er seufzen, wollte sich nicht in der Sicherheit von Mizu verlieren doch er tat es. In den Fluren waren sie mehreren Hinweisschildern begegnet, doch eines schien hier zu grelle, zu mächtig und auch Forest hielt an diesem, untersuchte es und wurde fündig. Sie lief einfach weiter, sagte nur kurz etwas und er ließ sie weiter laufen, ahmte ihre Bewegung am Schild nach und fand das Muster. Er hörte Schritte im Gang, hüpfte an die Decke und sah doch, dass niemand kam oder ging. Dieses Schild hier konnte nicht normal sein. Da es nur eine Richtung gab ging er diese ruhig in eine Richtung weiter. Sei besonderes Augenmerk galt dabei jedoch dem Gestein. Ganz sacht folgte er der Richtung seiner Freundin, die voran geeilt war. Warum sie so rannte konnte er nicht sagen, es war offensichtlich, dass sie hier suchen mussten, wenn er auch noch nicht wusste wo genau. Der Gang machte einen plötzlichen Knick nach rechts und er hielt an, ließ sich wie ein Insekt von der Decke Fallen und besah sich die behauenen Gänge. Er war direkt auf ein Schild mit einem Standort zugelaufen. In Groß stand dort blinkend „sie befinden sich hier“. Der Gang sollte weiter führen zum einen zu einer Alternativroute in das nächste Gebiet zum anderen in das übergeordnete System der Tunnel. Ao ging in die Hocke und besah sich den Abschluss von Boden und Wand, an dieser Seite schien er sauber zu sein – kein Fehler im Muster. Wie ein seltsames Tier begann er nun in die Ecke zu rücken, in welcher eine Wand war und ihn rechts herum drängte. In seinem Kopf klingelte irgendetwas. Hier stimmte nicht und er versuchte sich zu erinnern wieso. Als man ihm das System der Tunnel beigebracht hatte schien ihm das so langweilig, dass er Mühe gehabt hatte zuzuhören. Er mochte Höhlen, aber nicht diese menschlich behauenen Teile. Im Gegensatz zu denen in der Natur erkannte man bei Menschen ob sie mit oder gegen das Gestein gehauen waren. In Chikyu hatte man sich Mühe gegeben und 99% der Strecken waren mit dem Stein geschlagen um die Arbeit zu erleichtern. Kam ihm deswegen der Tunnel so seltsam vor weil ihm das Gestein falsch lief? An der Decke war er einem klaren Muster gefolgt, das sich jetzt jedoch nicht sinnhaft fortzusetzte schien, oder litt er an Einildung? Er hechtete den Gang zurück und besah sich das Schild an dem er vorbei geeilt war. Es war immer noch da, doch dieses Mal schien ihm etwas daran nicht zu gefallen. Da hörte er wieder Schritt. Dieses Mal kamen sie jedoch deutlich näher als eben. Leises klirrend von Waffen, der Atem, der Rhythmus. Es gab keinen Zweifel daran das es Forest war und dies konnte nicht möglich sein. Sie hatte sich von ihm fort bewegt, konstant und mit schweren Schritten. Wann waren sie wieder in ein Genjutsu getappt? Wäre es ihm aufgefallen, wenn er nicht auf das Gestein geachtet hätte, wäre es ihm aufgefallen, wenn er nicht irgendwo in den dunklen Ecken seines Kopfes wusste wie die Gänge liefen? Er stand wie ein Stummer Beobachter im Raum und ließ sie auf sich zu laufen. Ich weiß wo wir lang müssen, sprach er knapp und machte ein Zeichen ihr zu folgen. Er brachte es nicht über sich ihr zu sagen, dass sie im Kreis gelaufen war. Vielleich würde sie von alleine zu dem Entschluss kommen, vielleicht würde sie ihn fragen, oder sie würde es mit sich ausmachen. Egal was sie sagen würde, er würde wieder zu dem „Sie befinden sich hier“ Schild gehen und vor diesem stehen bleiben. Er ging davon aus das ihrer beide Untersuchungen des ersten Schildes dazu geführt hatten, das sie hier herein gefallen waren. Ein normaler wusste wo es lang ging oder er sah sich das Schild an. Aber der Name musste erneut ein Siegel gewesen sein, ein Siegel das einen in einen unendlichen Gang durch diesen Tunnel jagte. Wahrscheinlich verschleierten sie den Weg für jene die Suchte, ein Normalo interessierte sich ja nicht bis selten für die Kamu. Seine Hände schlossen sich zusammen und er schloss das Zeichen für Kai und er ließ das Chakra ruckartig aus seinem Körper heraus springen und zerschlug die nächste Illusion in der sie sich befanden. Die Karte vor seiner Nase veränderte sich, zeigte nun auch einen Weg Links herum der als „Schleichweg“ gekennzeichnet wurde. Die Karte legte nah diesen aufgrund mangelnder Beleuchtung nicht zu nutzen und entschuldigte sich, Chikyu würde den Weg bald ausbessern und neu ausleuchte. Wer wurde wohl mit Geld geschmiert, dass dieser Weg immer so dämmrig bleiben würde, wie er jetzt war? Mizu wand sich von dem Plakat ab, sagte nichts und hielt sich jetzt nach links, tappte in das dämmrige Licht eines alternativen Ganges. Welche Illsuion würden sie hier finden, was hatten diese Leute noch an alternativen Wegen für sie zu bieten um sie zurück zu treiben. Er hatte nur einen Schritt gemacht, als er stehen blieb und Forest den Arm vor die Brust hielt, sie zu stehen brachte und sie ansah. Seine Stimme senkte sich, er wollte ihr helfen nicht auf alles herein zu fallen was diese Leute ihnen vorsetzten. Egal was sie herauf beschwören. Ich werde nicht schreien, nicht um Hilfe bitte, ich werde keine Regung zeigen. Lassen sie sich nicht davon täuschen Sadako-san. Sagen sie nichts falsches, tun sie nichts weil sie Gefahr wittern. Würden sie eine Illusion formen in der sie diesen Shura fingen und ihm etwas taten? Oder würden sie an ihre tiefe Angst gehen, würde sie Ao zeigen, würden sie ihn als Shura zeigen? Bereits bei der Expulsion hatte es ihn alles gekostet nicht zu glauben das er enttarnt wäre, zu wissen das es ein Schabernack war, eine dumme Spielerei. Konnte auch sie das, wenn man sie versuchte etwas in der Art glauben zu lassen? Sein Arm sank mit ihrer Antwort und sie setzten ihren Weg fort, der Mizu wieder schweigen ließ.

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Re: Östliche Tunnelsysteme

Beitrag von Sadako Forest am Di Nov 17, 2015 9:37 pm

Immerhin hatte sie etwas gefunden, doch nach was sie eingentlich genau suchte wusste sie nicht. Also lief sie an der Mauer entlang, achtete dabei darauf nichts zu übersehen was wichtig sein könnte. Die blondhaarige ging so ein paar Minuten weiter, nichts kam ihr über den Weg was seltsam aussah, was wirklich seltsam war. Sehr Seltsam. Irgendwie änderte sich nichts, sie fühlte sich als würde sie wie auf einem Laufband auf der Stelle laufen. Irgendwann bog sie wieder um eine Ecke, sah in der Ferne eine Reklame. Je näher sie dieser kam, umso deutlicher sah sie das bei der Leuchttafel noch jemand stand. Als sie beinahe bei der Tafel angekommen war erkannte sie Mizu. Wann ar er an ihr vorbeigelaufen? Leicht verwirrt blieb sie vor ihm stehen, blickte zurück, sah nur den Tunnel von dem sie gekommen war. Ihr Blick schweifte zu der Reklametafel und mit einem leichten zucken ihrer Augenbraue, stellte sie fest das es sich um genau die gleiche Tafel handelte die sie vor ein paar Minuten hinter sich gelassen hatte. Schon wieder? Besteht diese Mission nur aus Genjutsu?! Er sprach kurz zu ihr, meinte er wüsste wie es lang ging, führte sie kurz zu einem dieser blinkenden Hinweisschilder. Verärgert über sich selbst folgte sie ihm nur, unterdrückte ein seufzen, sah aus den Augenwinkel wie er das Kai wirkte und sich die Umgebung leicht verzerrte. Die Karte veränderte sich, zeigte plötzlich einen neuen Weg, der allerdings aufgrund von mangelnder Wartung und Beleuchtung nicht passierbar war. Ohne ein weiters Wort zu verlieren, bog er um die Ecke, wollte in einen noch dunkleren Gang einbiegen. Als Forest die spärliche Beleuchtung sah musste sie schlucken. Wer kam auf die Idee sie für diese Mission einzuteilen? Erst Genjutsu und jetzt auch noch dunkle Gänge!? War das ein schlechter Scherz? Doch die Jounin wollte sich ihre Unsicherheit nicht anmerken lassen, schlimm genug das sie im Genjutsu keine Hilfe war, da wollte sie jetzt keine Probleme mit ihrer Angst vor Dunkelheit machen. Sie spannte ihren Oberkörper an, holte tief Luft. Ich schaff das schon, da ist doch etwas Licht. Ich kann das. Doch Mizu hielt sie auf, noch bevor sie einen Fuß in den Gang setzten konnte. Mhn? Etwas irritiert sah sie zu ihm, rieb sich mit ihrer Hand leicht über den Nacken. Sah man es ihr wirklich so sehr an wie schlecht sie im Genjutsu war? Anscheinend, sonst befände es der Shura nicht nötig sie daran zu erinnern, das sie sich auf keinen Fall täuschen lassen sollte, egal was auf sie zu kommen mag. Sie sollte nicht voreilig reagieren, nichts überstürzen, ihrem Kopf war das mehr als nur klar, doch ob sie ihren Instinkt und ihre Reflexe zurückhalten konnte? Sie musste es einfach versuchen. Ist klar. Gab sie etwas grober zurück als sie eigentlich wollte, es ärgerte sie einfach zu sehr, gleich zweimal hintereinander in ein Genjutsu geraten zu sein ohne es zu merken. Sogar ein blöder Kommentar blieb aus. Sie lies ihren Arm wieder sinken, rieb sich kurz ihre Handflächen aneinander. Lass uns rein gehen, mal schauen was wir finden werden. Sie überließ es ihm vorzugehen, folgte ihm mit beinahe schon lautlosen Schritten. Ja Forest konnte auch schleichen, konnte sich lautlos bewegen, wusste wie sie ihren Körper drehen musste, damit man kein Klappern von Waffen hörte. Der Gang war lang und schmal, alle paar Meter brannte in unregelmäßigen Abständen eine Lampe, meistens nur sehr schwach oder flackernd. Kaum hatte sie den hellen Tunnel hinter sich gelassen war ihr Puls in die Höhe geschossen, ihr Herz hämmerte gegen ihren Brustkorb, in ihren Ohren dröhnte es so laut das sie Angst hatte man könnte es hören. Wären hier normale Lichtverhältnisse könnte man sehen das ihr Gesichtsausdruck vor Angst sehr angespannt war, ihre Stirn warf Falten, ihre Lippen hatten sie aufeinander gepresst um ihren Atem zurück zu halten. Es war die reinste Folter für sie. Dieses beinahe dunkle schlug ihr gewaltig auf die Nerven, überstrapazierte ihre Selbstbeherrschung. Auch wenn es nur einige Meter waren, nur ein paar Ecken um die sie bog. So schien sie gerade durch einen nie endenden Tunnel zu laufen. Die beiden Shinobis eilten gerade um eine Linkskurve, als sie weit hinten am Gang eine sehr helle Lichtquelle erblickte. Die blonde versuchte sich nur noch etwas zusammen zu reisen, verlangsamte ihre Schritte, hörte auf andere Geräusche, neben ihren Rasenden Herzen. Stimmen drangen an ihr Ohr und sie blieb sofort stehen, lehnte sich mit ihren Rücken gegen die Mauer, starrte gebannt auf den gelblichen Lichtschein am Ende des Tunnels. Kurz blickte sie in die Richtung von Mizu, huschte langsam an der Wand entlang, erkannte dass das Licht durch ein Loch in der Mauer kam und einen hellen Schein an die gegenüberliegende Wand warf. Die Stimmen wurden lauter, Forest machte mehrere Männliche Stimmen aus, konnte jedoch noch nicht einordnen wieviele es waren. Die beiden kamen dem Loch näher und die Anspannung in ihrem Gesicht, die zuvor nur aus Angst bestand, wich einem ernsten Ausdruck. Die Stimmen redeten wild durcheinander, erst als sich eine rauchige, ältere Stimme erhob verstummte der Rest. Forest hörte die Stimmen nur dumpf, versuchte zu lauschen, versuchte zu erkennen an welchem Versteck sie da angekommen waren und um was es ging. "...-werden wir endlich genug haben." Zustimmendes Männergemurmel. "Mit den richtigen Mitteln bekommt man sogar Shinobis auf seine Seite." Gelächter. "Wisst ihr was dann kommt? Wir-" Plötzlich brach ein so lautes Gegröhle aus das Forest kein Wort mehr verstehen konnte. Es half nichts, vermutlich waren die beiden richtig, doch hatte sie noch keine Ahnung wieviele Leute da drinnen auf sie warten würden. Forest schätze so 14-18 Leute, doch wirklich gut war sie in so Sachen nicht. Außerdem war ihr noch nicht klar über was sie da redeten. Was für "richtige Mittel" gab es um treue Shinobis dazu zu bringen sich gegen ihr Dorf zu stellen? Geld? Versprechen von Macht? Was gab es das Shinobis wollten? Die blondhaarige überlegte was man ihr bieten oder nehmen müsste, damit sie etwas für jemanden tun würde. Keine Frage, wenn Ao, Taijin oder ihren Eltern Unheil bevor stand, oder aber wenn man ihr eine Waffe anbot und auf sie einredete. Langsam schlich sie näher an das Loch, das Gröhlen nahm langsam wieder ab, weshalb sie stehen blieb und wieder lauschte. Was würde die rauchige Stimme noch offenbaren?

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Re: Östliche Tunnelsysteme

Beitrag von Ota Ao am Fr Nov 20, 2015 7:23 pm

Ihr Verhalten versetzte ihm einen Schlag, nicht Mizu, sondern dem wirklichen Ao. Er meinte es nur gut mit ihr, wollte sein Geheimnis wahren und gleichzeitig auf Forest aufpassen. Aber sie misstraute ihm, misstraute Mizu und dazu hatte sie bestimmt allen Grund. Doch Ao wollte sie beschützen, doch Mizu wollte diese Mission beenden, so wenig mit ihr reden wie es ging. Alleine das er wusste wie viel Angst sie im Dunkeln hatte ließ ihn erschaudern. Die dunklen Gänge waren nicht das, was sie wollte, das matte licht reichte nicht aus um jemanden zu beruhigend der panische Angst vor der Finsternis hatte. Auch wenn ihr Vater die Geschichte nicht wirklich erzählt hatte, konnte er sich vorstellen wie schlimm es für sie sein musste. Er war öfters hier, hatte Nächte in den schmalen Schächten verbracht, wenn er nicht mehr nach Hause wollte. Er kannte enge und die schmalen Nischen waren ihm bekannt geworden. Die Nächte dort waren kalt, die Wände leblos, aber er hatte geschlafen ohne auf dem Weg zusammen zu brechen. Er kannte diesen Ort zu gut, kannte die Gänge zu gut, dass Gestein, wie seine Schritte von der Wand zurück geworfen wurden. Heute schlich er jedoch wieder einmal hier entlang, setzte sich nach ihrer rauen Antwort in Bewegung. Wie gerne würde er sie in den Arm nehmen und ihr sagen das alles gut wäre. Doch das konnte er nicht, durfte er nicht tun. Er fühlte sich ein wenig nutzlos in seiner Funktion als ihr Beschützer, auch wenn er da war. Sie wusste es jedoch nicht wusste nicht, dass er dort war, wusste nicht das er es war. Wie konnte er sie beschützen wenn er kühl sein musste. Sein leben würde das nicht tragen können, würde diese Rolle nicht halten können, wenn sie sich so nah waren und dennoch fern. Wie groß war sein Wunsch ihr zu sagen, dass alles gut gehen würde. Wie ein Tier huschte er durch die Gänge, bewegte sich zielsicher voran. Das Licht verschwand immer weiter hinter ihnen, löste Finsternis und flackernde Lampen ab. Während Finsternis, stille und nur wenige Geräusche sie umfingen, sie in eine Richtung führte, war sein Geist angespannt. Was würde er hier hinten finden, wen würden sie hier hinten finden? Nach einigen Minuten bogen sie um eine Ecke und Licht flutete in den schmalen Gang. Die Stille wurde abgelöst von Geräuschen. Schritte paarten sich mit Stimmen, das rascheln von Kleidung vermischte sich mit einem lauter werdenden Gewirr. Stimmen hoben und senkten sich. Die Stimmen schienen ihm alle älter und zusammen mit Forest schlich er sich näher heran. Er versuchte die Die Stimmen auszuwerten, versuchte sie abzugleichen. Was wusste er über die Kamu und ihre Außenpolitik? Erst erkannte er nichts in diesem Gewirr aus Männerstimmen, doch diese eine die sich nach einem mann anhörte, der ewig rauchte, die kam ihm bekannt vor. Er hatte ihn nie gesehen, doch es gab Aufzeichnungen. Auch Chikyû konnte Angst haben und deswegen beobachtete man hier und dort einmal jemanden, nahm eine Stimme auf, schoss ein Bild. Die ehrfürchtige Stimme gehörte ihrem Anführer Tje. Ein alter Mann den man kaum kannte, von dem man nicht wusste ob es sein wahres Gesicht war. Er war gefährlich, agiert im Schatten und wenn er mit den beiden Shinobi zu ihrem tun bewegt hatte dann konnte dies nicht gut sein. Was für ein Druckmittel hatte dieser Mann gegen zwei Shinobi? Nach den kurzen Worten wurde es laut, die leute Schritten umher, waren aufgescheucht. Hatte er etwas gezeigt, etwas bewegt? Es raschelte kurze während man sich drinnen wohl neu sortierte. „Lasst uns nicht warten. Sie laufen davon wie kleine Tiere. Ihr kümmert euch darum, dass sie auch ja tun, was sie versprochen haben.“ Stimmen murmelte Zustimmung, einige lauter, einige leise. Dazwischen erklangen schwere Schritte. Er rückte so nah an das Licht heran wie er es konnte, sprang dafür wieder an die Wand um nicht am Boden zu sein. Er suchte einen Winkel in dem er im Schatten blieb und hinein sehen konnte. Das Licht strahlte jetzt beinahe in seine Richtung, doch der Schattenwurf, die scharfe Kante zwischen Licht und Finsternis ließ ihn unerkannt bleiben. Drinnen erkannt er einige ihm bekannte Gesichter, Männer der Kamu, viele mit Narben im Gesicht, gebräunte Haut, einige muskulös und andere wieder drahtig. Er sortierte die Gesichter, kannte sie nicht alle aber er sortierte sie. Einige waren direkt mit Tje verwand, einige nannten ihn einfach nur den Schatten. Seien Familie hatte eine lange Geschichte und sie war aus dem Untergrund. Einige hatten in den alten Tage gelebt. Es hieß sie seien seit Generationen Shinobi, seit Generationen dabei Menschen für sich zu nutzen. Leben manipulieren, leben nehmen, was hatten sie alles getan was man ihnen nicht nachsagen konnte. Sie sind zu groß, zu gut organisiert und man kennt nur wenige Gesichter von ihnen. Tje kennen wir, aber steht jemand hinter ihm, über ihm, wer gibt nach ihm Befehle. „Ich mache mich los und lege das in eure Hände.“ Hörte man wieder die raue Stimme des vermeintlichen Drahtziehers.“ Wieder Gemurmel und Stühle die zurück geschoben wurden. Er drückte sich an die Wand als Schritte näher kamen. Gleich würden die Leute kommen aber wie viele waren es? Einige paare setzten sich in Bewegung. Zuerst kam ein hoch gewachsener Mann heraus, nicht Tje. Danach folgten noch einige, fünf oder sechs, bis es drinnen wieder ruhiger wurde. Die Schritte hämmerten im den Gang und die Männer versuchten kaum sich ruhig zu verhalten. Sie fühlten sich sicher, schienen nicht daran zu denken, dass bereits jemand auf sie lauerte. Doch er wollte sich nicht mit all diesen Leuten anlegen, wollte sie ziehen lassen und hoffte, dass auch Forest sie gehen ließ. Gegen weniger Männer hätten sie vielleicht eine Chance, aber nicht gegen alle. Sie würde bestimmt etwas finden um die beiden auszumachen, die sie wirklich suchten.

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Re: Östliche Tunnelsysteme

Beitrag von Sadako Forest am Mo Nov 23, 2015 9:11 pm

Genauso wie Mizu versuchte sie so viel wie möglich von den Gesprächen im inneren mitzubekommen, durch die vielen Personen die sich in dem Raum befanden gestaltete sich das alles jedoch etwas schwierig. Forest hatte nicht viel von den Kamu gehört, wusste nicht genau was ihre Beweggründe waren, konnte sie also überhaupts nicht einschätzen. Die Tatsache jedoch das sie zwei Shinobis von ihrem Weg abbringen wollten, indem sie sie in ein Genjutsu zogen, lies sie vermuten das sie nicht zu der Gruppierung gehörten, die die Shinobis in Chikyû gut hießen. Eigentlich hatte die Jounin immer gedacht, dass das Zusammenspiel von Ninjas und Zivilisten in dem Dorf unter der Erde passte und harmonierte, doch anscheinend hatte sie da falsch gelegen, es gab also doch immernoch welche die etwas gegen die Regierung eines Kage hatten, die Shinobis mit ihren unheimlichen Kräften loshaben wollten. Bei einigen konnte sie das sogar verstehen, doch was hatte Asgar getan das jemand seinem Dorfkonzept schaden wollte? Gut vielleicht war er etwas zu groß gewachsen und zu massig für einen normalen Menschen. Forest kam gut damit klar, doch die meisten Leute hatten trotzdem noch Angst vor ihm. Mit dem Rücken gegen die Wand gepresst, rutschte sie langsam näher an den Lichtschein heran, versuchte herein zu spähen, erkannte allerdings nur Silhoutten, konnte nur grob die größe der Personen ausmachen. Nachdem das Gelächter verstummt war, erhob sich eine Stimme, Forest hielt den Atem an um genau zu verstehen was gleich passieren würde. Einige der Männer wollten sich auf machen, das bedeutete sie würden gleich an ihr vorbei kommen. Schnell und lautlos kletterte sie an der Wand empor, presste sich an die Decke, verschwand im Schatten, sie hatte lediglich etwas bedenken um ihre Haare, zwar waren sie gut zurückgebunden, doch die Schwerkraft hatte oft eigene Vorstellungen von herunter hängenden Haaren. Ihr Blick lag auf dem Loch in der Wand, sah wie sich Schatten bewegten, wie sich der erste aus dem loch zwängte, ein großer Mann. Die Versuchung war groß sich einfach fallen zu lassen und auf ihn zu stürzen, doch sogar sie wusste, das es eindeutig zu viele Gegner waren. Also lies sie ihn ziehen, merkte sich allerdings wie er aussah, je nachdem wie lange das da drinnen dauern würde, müsste sie ihn einholen bevor noch mehr passierte, immerhin hatte die alte raue Stimme gemeint sie sollten etwas erledigen und auf etwas aufpassen. Nach dem großgewachsenen folgten noch einige andere, insgesamt also 7 Stück, das veringerte ihre geschätze Anzahl nicht mal um die Hälfte, doch in dem Raum gingen noch immer ein paar Leute umher, ein Klacken, nochmal, dann war wieder Ruhe. Forest hörte wie sich jemand streckte, die typischen Geräusche von sich gab, Papier das hin und her geschoben wurde, leises geflüster. Also war da noch wer und vorallem etwas das interessant sein könnte. Egal was sie geplant hatten, dort würden sie vielleicht eine Antwort finden. Also Gut Forest, gehen wir mal die Lage durch, die hängst hier von der Decke, hast keine Ahnung wieviele Leute da drinnen auf dich warten oder was sie können, du hast keine Ahnung was dein Begleiter kann. Sie musste sich ein seufzen verkneifen. Kann ja nur gut werden! Log sie sich selber an und versuchte sich dabei zu motivieren. Forest blickte kurz in die Richtung in der sie Mizu vermutete, er verharrte in ähnlicher Stellung wie sie, wartete. Von alleine würde das alles nichts werden, die beiden mussten da rein oder hier elendig versauern. Die blondhaarige hob ihren Kopf etwas, spähte vorsichtig in das Loch, keiner war zu sehen, also rechnete wohl keiner damit das hier zwei Shinobis lauerten. Die Jounin spannte ihren Körper an, gab dem Shura nur einen kleinen Wink aus dem Handgelenk in Richtung Eingang. Kaum war das geschehen setzten sich die bein Shinobi in Bewegung, der Shura huschte wie ein Schatten in den Raum, Forest schaffte das weniger elegant. Sie lies sie von der Decke fallen, griff an die obere Kante der kaputten Mauer, schaukelte sich so in den Raum. Sie sah nur verdutzte und erschrockene Gesichter, wand sich leicht nach rechts, während Mizu sich eher gerade in den Raum bewegte. Den ersten der übrig gebliebenen erwischte sie noch im Flug, allein seine Handbewegung zu einer Waffe an seinen Gürtel, lies sie etwas grimmiger dreinblicken, lies sie darauf schließen das sie hier ohne Kämpfen nicht weiter kommen würden, holte mit ihrem Bein aus, nutzte den Schwung von ihrem Flug und gab ihm einen kräftigen Tritt mit dem Schienbein in die Seite. Mit so einer Wucht hatte er wohl nicht gerechnet, hob leicht vom Boden ab, knallte mit dem Rücken gegen die Wand und rutschte zu Boden. Kaum mit beiden Füßen auf dem Boden gelandet, hatte sie kaum Zeit um Luft zu holen, neben sich sah sie wie man auf sie zielte und bereits auf sie stürmte, blitzschnell reagierte sie, drehte sich in geduckter Stellung zur Seite, die rechte zur Faust geballt. Die keine blonde machte einen großen Schritt nach vorne, stand sofort vor einem der Gauner, wo sich ihre Faust direkt am solarplexus wiederfand und auf ihn einschmetterte. Keuchend ging der zweite zu Boden, krümmte sich regelrecht vor Schmerzen, rang nur so nach Luft und konnte sich kaum noch bewegen. Die Jounin musste sich kurz orientieren, in der Mitte des Raumes stand ein großer Tisch, darum herum befanden sich Karten an den Wänden, Steckbriefe, Notizen, Zeitungsausschnitte, mehrere Stühle und Regale mit Büchern. Die restlichen Ganoven konnte sie aus dem Augenwinkel erkennen, hechtete zur Seite als sie etwas auf sich zufliegen sah, hörte nur wie etwas schweres in der Wand neben ihr einschlug und die Wand zum bröckeln brachte. Irgendwer rief etwas quer durch den Raum, Forest verstand nicht genau was gesagt wurde. Vielleicht ein Geheimcode? Recht viel konnte sie nicht darüber nachdenken, denn die nächsten kamen mit finsterer Miene auf sie zu. Hier war also anscheinend keiner für ein friedliches Gespräch zu haben. Dann halt auf die harte Tour. Euch könnte einiges erspart bleiben. Sprach sie etwas lauter, blickte kurz durch die Runde, doch keiner schien ihre Warnung ernst zu nehmen. Wie immer irgendwie. Die blondhaarige duckte sich, wich einem Angriff mit einem Schlagstock aus, griff nach dem Handgelenk des Angreifers, zog ihn zu sich, nahm ihre ganze Kraft zusammen und hebelte den Kerl einfach über sich drüber, schleuderte seinen Körper auf einen anderen der Kamu hinter sich, nahm ihm dabei den Schlagstock aus der Hand und schleuderte diesen Zielgenau auf den nächsten der ihr Gegenüber stand, traf ihm schmerzvoll im Gesicht. Eine Schlagbewegung rechts neben ihr lies sie zusammenzucken, griff mit ihrer Hand nur zu einem Stuhl, schleuderte diesen gegen den Körper ihres letzten Gegners, der allerdings ohne Wirkung zerschellte, sodass sie nur noch die Stuhlbeine in ihrer Hand hielt. Der ist etwas härter im nehmen als die anderen. Die Jounin hob nur ihren Kopf, sah einen knapp 2-Meter Mann vor sich, der ihr eine merkwürdige Waffe zwischen die Augen hielt. Verwirrt von dem silbernen Ding, schnellte ihre Hand nach oben, schlug gegen sein Handgelenk wodurch dieses nach oben gerissen wurde. Direkt neben ihrem Ohr gab es einen lauten Knall, lies ihren Kopf zur Seite zucken und betäubte ihr Gehör komplett. Sie hatte das Gefühl als würde sich alles drehen, ihre Ohren pfietschten in den höchsten Tönen die sie jemals gehört hatte. Ihr wurde schlecht von dem Geräusch, doch durfte sie bei dem ganzen Trubel nicht vergessen das sie immernoch jemanden vor sich hatte. Kurz kniff sie ihre Augen zusammen, ballte ihre Hand wieder zur Faust, spannte ihre Muskeln an, setzte ihre ganze Kraft in diesen Schlag, doch der Riese der Asgar wirklich Konkurrenz machte, nutzte ihre Benommenheit aus, machte zwei Schritte zur Seite, sodass ihre Faust mit vollem Karacho gegen die Wand hinter ihm krachte. Forest hatte so viel Wucht in diesen Angriff gesteckt, das sie einen Teil der Mauer regelrecht zersprengte, Risse zogen sich bis an die Decke, Steine bröckelten über ihren Arm, was das zu führte das sie in der Wand stecken blieb. Ein leises knurren verriet den Anwesenden das die kleine Frau so langsam richtig sauer wurde, nicht nur das es hier eine Gruppierung gab die dem Dorf und ihrem Kage schaden wollte, sondern sich auch noch mit Shinobis anlegten. Um ehrlich zu sein verstand sie die ganzen Leute nicht wirklich. Forest sah nun wirklich nicht bedrohlich aus, wenn man von ihren Waffen mal absah, doch zögerten sie nicht sie anzugreifen, gingen einfach auf alles los was ihnen in den Weg kam. Die Jounin verteidigte sich gerade nur, nutzte nur ihre Fäuste um anzugreifen, so gab sie ihnen zumindest eine Überlebenschance, mit ihren Waffen würde das ganz anders aussehen. Gerade stand sie allerdings vor einer Wand, ihre Hand steckte dort fest und hinter ihr bäumte sich ein gigantisches Ding auf. Die blondhaarige stämmte einen Fuß gegen die Wand, zog an ihrem Arm, bekam ihn nur schwer frei, was wohl eher daran lag das sie mit ihrer eingeschlossenen Hand einen Stein umgriff. Schließlich schaffte sie es, bekam ihren Arm mit einigen Kratzern frei, drehte sich halb um sich selbst und knallte den Stein mitten in das Gesicht des großgewachsenen Mannes. Überrascht von ihrer ungewöhnlichen Waffe, lies er seine eigene fallen, kippte mit blutender Nase und Lippe nach hinten um. Dann wurde es ruhig. Forest seufzte leis, schüttelte ihren rechten Arm, rieb sich mit ihrer anderen Hand ihr Ohr und hielt sich den Kopf. Es dröhnte noch immer in ihrem Kopf, ihre Sicht war leicht verschwommen und die Übelkeit wurde im Zusammenhang nur schlimmer. Was auch immer da bei ihr in nächster Nahe abgefeuert wurde, sie wollte das nicht noch einmal neben ihrem Ohr haben. Sie versuchte sich zu orientieren, sah im hinteren Eck noch ein paar andere liegen, alle mehr oder minder bei Bewusstsein. Also - das. Die zwei Worte kamen eher genuschelt als gesprochen aus ihrem Mund, denn die Übelkeit schlug ihr gewaltig gegen den Magen, kurz presste sie ihre Handfläche gegen ihren Mund, musste aufstoßen. Ich hätte vorhin nicht so viel Essen sollen. Doch jetzt musste sie sich zusammenreisen und alles drin behalten. Mit leicht wankenden Schritten ging sie zu jedem den sie umgehauen hatte, der Riese war komplett ausgenockt, genauso wie den ersten und den zweiten den sie getroffen hatte, die anderen versuchte gerade sich aus dem Staub zu machen, doch die Jounin kam ihnen zuvor, packte sie am Kragen und zerrte sie zurück in die Mitte des Raumes zu dem Tisch, lies sie wie Nasse Säcke fallen und sah sie einfach nur böse an. Also. Was genau ist hier los? Fragte sie mit einem leichten knurrenden Unterton. Sie hasste es wann man ihrem Dorf Schaden zufügte, da kannte die blonde nun wirklich keine Gnade. Natürlich schwiegen die beiden, also gab sie beiden einen leichten Tritt gegen den Brustkorb, widmete sich kurz den Papierstücken auf den Tisch, huschte über jede Zeilte, über jedes Bild, achtete dabei darauf das keiner auf die Idee kam sich aus dem Staub zu machen.

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Re: Östliche Tunnelsysteme

Beitrag von Ota Ao am Fr Nov 27, 2015 11:52 pm

Ob sie Angst hatte? Es war nicht viel was ihn in diesem Moment durch den Kopf ging, aber es war viel das ihn an Forest denken ließ. Er durfte nicht an sie denken, durfte nicht mit ihr reden, durfte nichts tun, dass ihn verriet, oder sie in Gefahr brachte. Es war Irrsinn ihn zu schicken und sie dazu ohne Maske. Wenn man sie wieder fand konnte das böse enden, wenn man sie verfolgte, würde er sein ganzes Leben lang von Schuld geplagt. Er wollte auf sie aufpassen, doch die Situation zwang ihn fort von dieser Idee. Er musste an sie glauben, sich gleichgültig verhalte, ruhig sein. Reden war nie seine Stärke gewesen und dennoch war ein Verbot schlimmer als sich freiwillig dagegen zu entscheiden. Seine Gedanken hörten nicht auf umher zu wandern. Aos Geist war unruhig und Mizu bekam ihn nicht unter Kontrolle. Er war nach diesen Tagen mit ihrer Nähe viel zu aufgewühlt um sich normal zu benehmen. Auch wenn er tot an der Decke klebte und das Treiben beobachtete, so war er doch nicht voll mit Leben. Ein Leben das Forest ihm gegebene hatte, ein Leben das jetzt in diesem Moment gestört wurde. Er wollte nicht lange hier bleiben und doch mussten sie auf einen günstigen Moment warten. Die Schritte wurden immer leiser und er fühlte die Anspannung in seinem Geist. Wenn man nicht wusste wer da neben ihm die Mission bestritt war es viel einfacher nichts zu sagen, ruhig zu sein und für sich zu bleiben. Aber wenn er die Blonde sah, wie sie sich hinauf bewegte und ebenso wie er verharrte, dann wusste er nun mal das sie seine Frau war, die Frau die er heiraten wollte. Für Forest war all da wohl weniger schlimm. Sie kannte ihn nicht, sie sah in ihm einen Shura, jemand der nicht lebte, oder leben konnte. Einer der sich aufgab, egal was davon gewesen war. Sie wollte sich nicht einmal von ihm schützen lassen, hatte ihn so grimmig angesehen wegen seiner Warnung. Wie konnte er ihr das auch verübeln? Er konnte es nicht, Ao konnte es nicht. Mizu rang diese Emotionen jedoch nieder, auch wenn er sie einen Moment lang aus dem Schatten ansah. Sie taten so lange nichts, bis die Leute fort waren, bis Normalität in dieses Loch eingekehrt war. Wenn sieben fort waren, wer würde sie dort noch erwarten Fünfzehn, zwanzig, vielleicht auch nur zehn. Er konnte Stimmen nicht perfekt sondieren, er wusste nur das die von Forest ihn immer erreiche würde. Drinnen folgte ein wenig schwiegen, bevor sich wieder etwas regte. Stühle, Papier, leise Stimmen kratze, schritte die umher wanderten. Es kam wohl niemand mehr, es ging wohl niemand mehr. Die Stimmen setzten wieder leise ein, sprachen ein wenig. Nur noch diese Mission, dann kann ich mit ihm verhandeln und dann werden wir das klären. Dann kann ich leben, mit ihr auf sie aufpassen, nicht mehr verstecken wer ich bin. Eine offene Beziehung, keine Lügen. Ich weiß, dass ich Lügen werde. Ich mag es nicht, ich will es nicht – Augen auf und durch. Vergiss es, vergiss Ao sei Mizu. Er sog die Luft ein und ließ seine Gedanken los. Frei schwebend, zumindest fühlte er sich kurz so. Dann blickte er zu Forest und bekam ein Zeichen. Scheinbar dachten sie beide, dass der Zeitpunkt nun passte. Er sprang voran, leise, vollkommen lautlos. Bei ihm wand sich niemand um so ruhig war er, stoppte kurz, sprang in die linke Ecke des Raumes. In einer Flüssigen Bewegung griff er in seine einfache Trickkiste und fror die ersten Drei vor sich einfach ein. Das Kanashibari no Jutsu war mächtig und es half bei einfachen handlangern ungemein. Er sah noch wie sie ihn starr anblickten. Dann war er an sie heran gesprungen. Ao war unkontrolliert und wild, achtete nicht auf Wunden. Doch Mizu musste sie vermeiden, vor allem bei Forest. Sein Körper funktioniert ganz routiniert, funktionierte wie ein Shura funktionieren sollte. Bei dem ersten Mann huschte er einfach voran, ein Schlag in den Magen, das lösend er Technik dort. Er fiel an Mizu vorbei, bekam einen gezielten Schlag in den Nacken. Ko in nur drei Zügen. Weiter Gestalten bewegten sich auf ihn zu, zwei ließ er verharren. Der erste schlag kam von hinten, er tauchte ab, griff den Arm und zog den Mann an sich vorbei in einen weiteren. Sie stöhnten, krachten aufeinander und blieben kurz liegen. Einer stürmte nun von der Seite heran und Mizu bewegte sich wieder. Er tat große Schritte, schwere und dennoch waren seine Bewegung flüssig und voller Energie. Er wand sich um die Schläge herum, teilte einen Schlag direkt gegen den Solarplexus aus. Schnauf und Stöhnen drang an sein Ohr. Der Mann fiel ihm direkt in die Arme, wurde unsanft von Mizu fort geworfen. Der Shura schnaufte nicht einmal wirklich, nutze sein Tanto nicht, nur seinen Körper. Es gab immer wieder stimmen die durch die Luft surrten. laute rufe, Codewörter. Er nahm sie auf, hielt sie fest und tauchte wieder unter einem Schlag ab, den er nur hörte. Sein Armen fuhren empor, hebelten den Angreifer über die Schulter. Er schrie laut auf, als er den Boden leicht deformierte. Ein gezielter Schlag gegen die Seite und der Mann schloss die Augen, verlor das Bewusstsein. Seine Augen huschten umher, dann ließ er den Rest aus dem Jutsu. Sein Körper senkte sich ab, mit einem großen Sprung war er an dem nächsten, arbeitete auch diesem ab. Solarplexus, Nacken, ein Stoß von sich fort. Einer brach in ein Regal, ein anderer krachte in einen Stuhl, zerbarst ihn und blieb liegen. Der Man schien nur zu funktionierte, arbeite die Personen einfach nur ab. Es gab wieder krach. Forest schien sich gut um sich selbst kümmern zu können. War er zu groß, zu wenig, oder war es zu einfach durch sein Jutsu? Jetzt konnte er es nutzen wie er lustig war ohne sich zu verraten. Ob sie es kannte oder nicht war egal, solange sie es nicht bei ihm sah, konnte ihm nichts passieren, noch nicht. Sein Körper sank nicht zusammen, nicht bei dem Knall, bei keinem schlag, bei keinem stöhnen. Er hatte keine Angst etwas abzubekommen. Als er sich umwandt, wieder in die Richtung von Forest blickte, sah er wie sie sich die Hand vor den Mund schlug. Was sie wohl hatte? Er durfte nicht nachfragen, musste es sich verkneifen. Sie schritt ein wenig unsicher zu zwei Männern die fort wollten, packte ich zerrte ihn auf einen Stuhl. Er sah dabei zu und dann fror er sie wieder ein, so wie er es ebene getan hatte. Da regte sich nichts mehr. Sie würden keine Bewegungen machen, konnten noch sprechen. Ganz gemächlich bewegte er sich durch den Raum auf die beiden zu und sah sie an. Man kannte die Shura unter ihnen nicht, dass sah man den entsetzten Gesichter an. Er baute sich auf so gut es eben ging, drückte den Rücken durch und besah sich die Leute. Er musste sich zwingen nicht zu Forest zu sehen, sich nicht nach ihrem Befinden zu erkundigen. Er wollte ruhig sein, stark, unnahbar. Mizu bekam das für ihn hin als er an die Männer heran trat. Trotzig und denn sah man die Angst in ihren Gesichtern. Er umrundete sie, hüllte sich in schwiegen, ließ seine Gestalt wirken, wie er es eben getan hatte. Dumm da sie einen riesen in ihrer Gruppe hatten. Sie ließen sich nicht wirklich einschüchtern, nicht durch seine Größe, ein wenig vielleicht durch seine Maske, die Art wie er ging, dass man ihn nicht direkt ansehen konnte. Er blieb vor dem stehen, welcher ängstlicher wirkte, ging in die Hocke und starrte ihn durch die Maske an. Wenn ihr uns sagt was euer plan ist, werde ich euch einiges ersparen können. Er wog den Kopf leicht zu Seite, sprach ruhig, kühl, abweisend. Doch es passierte nichts. Der Mann wollte ausholen, Ao sah wie sein Gesicht sich verspannte, sah wie er merkte, dass er sich nicht bewegen konnte. Jetzt sah er die Angst, sah wie sie in ihm herauf kroch. Doch die Kamu schienen sich keine Angsthasen ausgesucht zu haben. Der Mann blieb trotzig. Er richtete sich wieder auf streckte die Glieder und sah zu Forest. Wir lassen sie hier und holen sie, schauen wir uns die Aufzeichnungen an. Der eine wollte protestieren, sich bei Mizu beschweren, doch er wand sich um, einen Handkantenschlag später erschlaffte der Körper. Mit einem großen Schritt tat er ähnliches bei dem Anderen. Sie waren nutzlos, taten nichts Nützliches mehr. Sie jetzt zu quälen würde viel zu lange dauern und diese Zeit hatten sie nicht. Ohne ein weiteres Wort wand sich ab, trat an die Wand gegenüber der Tür. Dort war ein Beamer, zeigte die Karte von Chikyu. Ein Gebiet war heran gezoomt. Es war am Ende dieses ganzes, weit Richtung Osten. Wollten sie in die Wüste hinaus, in die brennende Sonne oder hatten sie etwas anderes im Sinn. Er wand sich um, suchte das Gerät dazu und schlug es kurze Zeit später auf. Kein Kennwort das es zu knacken galt. Man war wohl nicht davon ausgegangen, dass sie hier aufgespürt wurden. Er stöpselte das Gerät ab und versigelte es kurzerhand in seinen Bandagen. Ein Siegel wurde sichtbar, schlang sich auf seinem Arm umher. Die Karte verschwand von der Wand. Seine Schritte führen ihn zurück in die Mitte. Dort fanden sich Akten zu den beiden Leuten, welche auch sie selbst suchten. Flüchtig hob er die Hand, warf die Akte auf nahm auf was dort stand. Es gab nichts das sich von ihren Informationen unterschied. Doch die Akten wirkten hier fehlt, die Leute waren nicht hier. Etwas stimmte hier nicht, vollkommen nicht. Ob man die beide mitgenommen hatte, ob man sie unter Druck setze? Es sieht so aus als geht es Richtung Osten. Wir sollten schnell weiter, ich werde dafür sorgen, dass sie hier liegen bleiben. Die Akten verschwanden auf die gleiche Art und Weise wie der Laptop. Er begab sich zurück zu Forest, traf sich mit ihr und hörte sich an was sie gefunden hatte. Er hatte das Gefühl den Faden nicht zu finden. Was suchten Leute mit politischen Absichten bei zwei Shinobi die sich einer Straftat schuldig gemacht hatten? Er versuchte sich an etwas zu erinnern, versuchte etwas zu finden, dass ihm entgangen war. Doch es gelang ihm nicht, noch nicht. Vielleicht würde es ihm gleich einfallen. Wenn er doch nur fragen dürfte ob es ihr gut ging, wenn er doch nur wüsste ob alles mit ihr in Ordnung war. Krach und eine kaputte Wand hin oder her, sie war seine Frau und die wollte er nun einmal beschützen.

Jutsu:
Kanashibari no Jutsu [Technik der Lähmung]
Typ: Unterstützung
Rang:D
Chakrakosten: B
Reichweite: Nah bis Mittel
Voraussetzung: Spezialeinheit, Gute Chakrakontrolle
Beschreibung: Dieses Jutsu wird nur innerhalb der Spezialeinheiten gelehrt und lediglich die Shinobi mit guter Chakrakontrolle sind in der Lage, es wirklich zuverlässig zu erlernen. Bei diesem Jutsu wird der Gegner, wenn er erfasst wird, schlichtweg gelähmt, je nach Chakraeinsatz über eine bestimmte Zeit hinweg. Der Anwender muss sich während der gesamten Anwendungszeit auf sein Opfer konzentrieren und kann keinen anderen Angriff ausführen.

D-Rang: Kurze Schockstarre
C-Rang: Einige Sekunden, das Ausweichen des nächsten Angriffs wird sehr knapp
B-Rang: Beinahe eine Runde, das Ausweichen wird verhindert (Absprache wäre wünschenswert)

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Re: Östliche Tunnelsysteme

Beitrag von Sadako Forest am Sa Nov 28, 2015 3:07 pm

Mit dröhnendem Kopf und schmerzenden Ohr stand sie vor dem Tisch, die Arme auf der Platte abgestützt, die Augen auf die Dokumente gerichtet. Hinter ihr beschäftigte sich Mizu mit den beiden Kamus, doch auch ihm gegenüber schwiegen sie, sagten kein Wort. Um sich länger mit ihnen zu befassen fehlte ihnen die Zeit, also schaltete Mizu die beiden kurzer Hand aus, schritt durch den Raum, suchte ebenso wie sie nach etwas das nützlich sein könnte. Die blondhaarige wühlte durch die verschiedenen Karten, Briefe und Dokumente, versuchte irgendwas zu finden was für sie Sinn ergab. Sie fand Karten mit Markierungen in der Wüste, fand Karten von den Tunnelsystemen auf denen Wege eingezeichnet waren die sie so nicht kannte. Alle wege führten in die Wüste, jedoch nicht über die normale Route durch die Nordverbindung, sonder quer unterhalb von Chikyû um dann an einem Ausgang zu gelangen der ihr fremd war. Eine dieser Karten legte sie sich zur Seite, würde sie mitnehmen, sicherlich war das ein Anhaltspunkt wo man den Rest oder vielleicht sogar die beiden flüchtigen finden konnte. Ihr Magen rebellierte, sie musste wieder aufstoßen, schüttelte leicht ihren Kopf. Kommt davon Fressack. Mahnte sie sich selbst, zog dabei etwas aus dem Papierstapel das ihre Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte. Es war ein Plan von zwei Wohnbauten, darauf waren in verschiedenen Farben Zeichen und Markierungen eingezeichnet. Forest drehte das Papier um, starrte einen Moment auf die Rückseite auf der ein paar Namen geschrieben waren. Zum einen die der beiden flüchtigen, zum anderen der Name Shintaro Tsubasa. Ist das nicht... der Kerl der ermordet wurde? Was hatten die Kamu nun damit zu tun? Was ist hier nur los? Forest legte auch dieses Papier zur Seite, suchte weiter. Jetzt hielt sie eine Art Zeitplan in den Händen. Dienstag 13:53 - Ecke Tochū de ichiba, Mittwoch 11:38 Buki shihanki - Moment das eine ist der Wohnort der beiden... das andere, der Tatort von heute?. Forest nahm den Plan der Bauten wieder zur Hand, die Straßen die sie neben den Gebäuden befanden trugen genau die Namen wie auf dem Zeitplan. Als letztes hielt sie eine Liste in die Höhe, oben befand sich ein Name von einem Waffengeschäft, darunter eine ganze Auflistung an Waffen. Als sie das ganze Arsenal so begutachtete stockte ihr fast der Atem. Das ist mehr als genug für ein paar hundert Leute. So langsam wurde ihr etwas mulmig. Wenn die Kamu auf solche Waffen aus waren und diese nach Chiykû bringen würde, das würde einen Aufstand erzeugen in denen nicht nur die Zivilisten in Gefahr waren, sondern auch die Shinobis. Die blondhaarige schluckte. Und die einzigen die das verhindern können stehen hier. Erneut sah sie auf den Zeitplan. Mittwoch - 14:23 Sabaku no pasu Wie spät war es noch gleich? Als sie zum Missionsbüro aufgebrochen war, war es in etwas um die Mittagszeit gewesen. Forest überschlug grob die Zeit in ihrem Kopf. Es musste jetzt so gegen 14 Uhr gehen. Schnell sammelte sie die Papiere zusammen, verstaute alles in sicher in ihrer Tasche, wand sich zu dem Shura um. Auch er schien zumindest etwas herausgefunden zu haben sie mussten Gen Osten, das hatte sie auch vermutet und hielt ihm so den Kartenplan der Tunnelsysteme hin. Sind dir diese Wege bekannt? Wir müssen schnell zu dem markierten Punkt gelangen, die Kamu sind in den Mordfall verwickelt und wollen heute etwas nahe der Wüste abholen - vermutlich Waffen. Außerdem haben sie gestern schon in irgend einer Art und Weiße mit Hayato und Rin Kontakt aufgenommen. Ich weiß nicht wie das ganze zusammenhängt, aber wir sollten uns beeilen. Danach wartete sie ab was Mizu noch zu sagen hatte, prüfte nochmal die Ganover ob sie auch wirklich K.O. waren, setzte dann bereits wieder einen Fuß auf die Kante des Loches um sich auf den Weg zu machen. Sie hatte ein sehr ungutes Gefühl bei der ganzen Sache, wollte das alles schnell hinter sich bringen, zurück zu Ao und vergessen was sich in Chikyû tat. Ihr Herz schmerzte bei dem Gedanken das etwas schlimmes passieren würde, das sie ihn nie weder sehen könnte. Ihr blick ging nach draußen in den dunklen Gang, verstärkte das negative Gefühl nur das sie mit sich schleppte. Sie fühlte sich so schwer und leer ohne ihn, musste sich alleine durch die Dunkelheit zwingen und stark sein. Was sie früher ohne Probleme getan hatte, fiel ihr jetzt unhiemlich schwer, so einfach wie sie früher Missionen erledigt hatte, so schwerer fiel es ihr plötzlich. Sie war es einfach noch nicht gewohnt nicht nur mehr für ihr Dorf zu kämpfen und es zu schützen, sondern auch für jemanden der ihr sehr wichtig, für jemanden dem es wichtig war das sie unbeschadete zurückkam, bei dem sie sich sicher fühlte. Ihr Köpf hämmerte noch immer schmerzhaft, das dröhnen in ihrem Ohr hatte aber zumindest schon wieder nachgelassen, wenn ihr auch immernoch schlecht war. Forest erinnerte sich an die silberne Waffe vor ihrem Gesicht, den lauten Knall. Was würden die Kamu nur damit anrichten wenn sie erstmal mehr davon im Dorf hatten? Forest wollte nicht das ein Aufstand in ihrem geliebten Dorf stattfand, wollte nicht das ihre Familie und die von Ao in Gefahr geriet, nur weil ein paar dumme Männer Asgar nicht leiden konnten. Sie mochte diese Tatsache nicht, wollte nicht wahrhaben das es solche Menschen gab, verstand sie einfach nicht warum. Die Hand die an der Mauer auflag verkrampfte sich leicht, sie wurde wütend, wollte diese Leute loshaben, wollte alle beschützen die sie kannte. Es war ihr egal in was für eine Sache sie da hineingezogen wurde, sie wollte einfach nur das es vorbei war. Ihr Blick wurde ungewohnt ernst, ihr Körper war angespannt. Komm schon. Sagte sie zu dem Shura, tritt aus dem Raum und befand sich wieder in dem Gang, sie würde Mizu folgen, die Karte hatte sie sich im groben gemerkt, doch wusste sie nicht genau von wo aus die Gänge losgingen und wie sie sie finden sollte.

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Re: Östliche Tunnelsysteme

Beitrag von Ota Ao am So Nov 29, 2015 2:46 pm

Ao ging in seinem Kopf bereits den Weg durch, den sie gehen musste. Am Tisch schnappten er sich einen Stift der Herum lag und begann den Weg aus seinen Kopf zu malen. Wann hatte er sich all das eingeprägt? Seine Ausbildung hatte mehr aus ihm gemacht, als nur einen Schatten. Er war nicht Ao, er war ein Ding das funktionierte. Seine Hand malte ganz von alleine einige Pfade, eindeutig. Er kennzeichnete ihre aktuelle Position mit einem Kreis. Von diesem Kreis ging der Tunnel ab aus dem sie gekommen waren. Er merkte nicht wie schwer die Luft von ihrer beider Kämpfen war, er spürte nicht wie unruhig Forest war. Er versuchte es auszublenden, nicht Ao zu sein Mizu in sich aufzunehmen. Die Linien waren ungewöhnlich gradlinig, als gäbe es nicht klares als diese Gänge. Sie verschachtelten sich einige Male und schienen wirr- Einige wurden von einem Doppelstrich beendete, waren Wege ins nichts, die er nicht nehmen wollte. Seine Hand strich über die Zettel welche noch umher lagen. Er fand eine Zeitung mit dem Mord, welche auf das Konto des Paares ging. Warum behielten die Kamu all dies bei sich? Seine Hand strich über den Zettel, der Stift fuhr weiter, ratterte hinunter was er wusste. Das Paar hatte einen Mord begangen und war auf der Flucht. Die Kamu waren dafür bekannt, dass sie politische Kontakte außerhalb von Chikyu nutzen um das Dorf schlecht zu machen. War es alles nur eine Intrige, war es alles nur ein Spiel mit den beiden Shinobi? Wenn die Kaum etwas gegen das Paar in der Hand hatten, wenn diese Leute wirklich einmal treu gewesen waren, dann konnte es nur diese eine Alternative sein. In Chikyu hatte man zwar viel Respekt vor Asgar und seiner Größe, einige fürchteten ihn deswegen, aber selten wand man sich von diesem Dorf ab. Er wog den Kopf nicht hin und her, schob jedoch die Gedanken um eine Ecke, entzog sich der Welt einen Moment. Er versuchte sich zu überlegen, ob es eine Möglichkeit gab ihn umzudrehen. Doch diese gab es für ihn nicht, noch nicht. Forest lag ihm am Herzen, er mochte sie, wollte für sie da sein, aber er war nur ein Chûnin, solche Leute drehte man nicht um. Als Chûnin besaß er zu wenig macht, zu wenig Einfluss. Er war nur ein normaler Shinobi, einer der nicht viel bewirken konnte, zumindest offiziell. Wenn man wüsste das er SHura war und eine Verlobte hatte, dann sähe das alles anders aus. Aber das wusste niemand außer Asgar, ihrer beiden Familien und ein paar Leute auf der Straße. Der Gedanken unbekannt zu sein beruhigt ihn. Es gäbe niemanden der ihn gezielt nutzen wollte, oder wollen würde. Er war Ota Ao, einfacher Chûnin mit Mutter und Bruder, aufgewachsen ohne Vater. Seine Fassade war so einfach und doch so perfekt. In diesem Moment war ihm das so klar. Während er von seiner Wegroute zu Forest blickte wurde ihm klar, dass sie in Gefahr war, wenn man die Kamu von ihr unterrichtete. Er würde das zu verhindern wissen und auch Asgar würde diese Leute aus dem Rennen nehmen müssen. Sie durften nicht aus diesem Raum heraus kommen und einige andere musste ihre Erinnerungen blockieren oder verformen. Er konnte das nicht, würde aber einen Weg finden eine Nachricht zu übermitteln. Shura kannten diese Gänge. Forest kam zu ihm zurück, hatte sich etwas länger umgeschaut, als er es getan hatte, fragte ihn ob ihm die Wege bekannt waren. Anstatt das er sie ansah drehte der den gemalten Plan um und nickte kaum merklich. Er konnte ihr sagen das man als Shura viel wusste, das man das ganze Dorf kannte, doch das würde nur Fragen aufwerfen, wenn Ao Abkürzungen nehmen würde. Also sagte er nichts, auch um die Ausbildung der Shura nicht offen zu legen. Ich kenne mich aus, gab er kaum hörbar durch die Maske zurück und fuhr mit dem Finger den Weg entlang. Wir sind hier her gekommen, es geht in diese Richtung weiter. Ich gehe vor. Erklärte er und fuhr beide Wege nach. Erst jenen den sie gekommen waren, teilweise durh vollkommen Dunkelheit, zum anderen den Weg, den sie gehen würde.  Auf dem Papier sah alles recht einfach aus, doch hier gab es kein Licht. In seiner Ausbildung hatte man sie hierdurch gejagt, in vollkommener Dunkelheit. Sie hatten auf ihre Ohren gehört und zwar nur auf diese. Er kannte die Schritte auswendig die er gehen musste, wie viele es waren, wenn man rannte, wie viel Zeit im joggen verging, wo die Wände dünner waren und Fluchtwege ermöglichten. Er kannte jeden Plan zur Evakuierung, jeden Schleichweg in jedem Gebäude dieses Dorfes. Ob man eine gute Orientierung hatte oder nicht war egal, wenn man bei den Shura anfing. Sie wurde einem eingeprügelt. Steinmuster lesen, Hinweise finden, jeder Tritt seiner Ausbilder hatte gesessen. Mizu war nie langsam gewesen und doch war Perfektionismus das A und O dieser Leute. Es ging nicht darum etwas zu wissen, sondern es instinktiv zu tun, instinktiv auf bestimmte Waffen zuzugreifen und sie zu nutzen. Er rollte den Plan zusammen, schob ihn in ein Fach seiner Feste und setzte sich hinter Forest in Bewegung, die auf heißen Kohlen saß. Sie wollte los, wollte die Leute finden und sie hatte recht damit. Mit wenigen großen Schritten war er bei ihr, schlüpfte durch die Tür. Er huschte an die Decke, schloss die Augen und erinnerte sich an das was man ihm beigebracht hatte. Er machte einen Satz zurück drückte im Schatten des Ganges die Hand an die Decke. Er sah es nicht, aber er wusste das es hier war. Dieses Nachrichtensystem war praktisch, schnell und effektiv. Er formte Worte in seinem Geist und sand sie durch das Siegel. In der Zentrale der Shura würden sie ankommen und in weniger als fünf Minuten waren seine Kameraden hier um die Leute einzusammeln und fort zu führen. Morgen wäre der Gang geräumt, das Lager untersucht, alles ausgewertet. Er sah bereits wie viele Leute befragt und verhaftet wurden. Anschuldigungen auf Hochverrat. Keine angenehme Anklage, aber wohl leider war. Die Stimme von Forest drang zu ihm. Sie nörgelte schon beinahe ein wenig, welch eine ungeduldige Frau er doch hatte. Mit einem Satz war er wieder bei ihr, gab ihr ein Handzeichen, verwendete jenes was sie eben auch genutzt hatte und setzte sich in Bewegung. Nur an wenig Punkten gab es wirklich helles Licht und er war so leise, dass er für sie immer wieder an dem Licht vorbei sprang. Immerhin sollte sie ihn nicht verlieren. Wenn er offensichtlich zu viel Rücksicht nahm würde er seltsam dastehen. Welcher Shura war besonders aufmerksam? Also  tat er nicht mehr als die Lichter zu passieren und sie durch die ihr unbekannten Gänge zu führen. Er mied die Wege ins Leere, holte seine Karte nicht noch einmal heraus. Sein Kopf zählte die Sekunden bis er abbog ohne ein Wort zu verlieren. Er war zügig, beinahe zu zügig, drosselte sich nur um kurven zu nehmen. Der Weg führte hinauf, immer weiter und weiter. Einige stellen mussten sie einfach  vertikal erklimmen, Chakra durch die Sohlen leiten und die Wände empor hasten. Nach einigen dutzende Kurven, mehreren Schächten und Gabelungen strahlte wieder Licht in den Gang, gedecktes Licht durch einen schmalen Spalt, den man nicht frontal passieren konnte. Er drosselte das Tempo, drehte sich und schob sich dann durch den Spalt ins Licht.

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Re: Östliche Tunnelsysteme

Beitrag von Sadako Forest am So Nov 29, 2015 4:45 pm

Forest warf einen Blick auf die Zeichnung die der Shura angefertigt hatte, nickte auf seine kurze Erkärung hin, machte sich innerlich schonmal darauf gefasst gleich wieder in diesen dunklen Gang zu gehen. Sie würde ein ganz gewaltiges Problem bekommen wenn sie in einen Gang gelangen würder der absolut kein Licht enthielt. Während der Shura noch kurz beschäftigt war kramte Forest aus ihrer Tasche ein kleines Armbändchen hervor, legte es um ihr rechtes Handgelenk. Es handelte sich dabei um eines dieser Knicklichter, die im dunkeln schwach leuchteten und ihr zumindest etwas Licht spenden würde. Ungeduldig wartete sie darauf das sie endlich weiter gehen konnten und nach einem kurzen Handzeichen ging es dann auch schon los. Schnell und lautlos folgte sie dem Shura durch den dämmrigen Gang. Kaum hatte sie ein paar Meter hinter sich gebracht wurde sie schon von diesem unangenehmen Bauchgefühl gepackt. Wie ein Stein wollte es sie nach unten ziehen, machte sie langsamer als sie es eigentlich war. Mit jedem Schritt kletterte ihr Puls in die Höhe, nicht weil sie schon aus der Puste war, sondern weil die Angst vor der Dunkelheit mehr und mehr in ihr hinaufkroch. Immer wenn sie einen Licht schein hinter sich lies lief ihr ein Eiskalter Schauer über den Rücken, lies die Jounin schwer schlucken. Ihre Füße fühlten sich so schwer wie Blei an, ihr Körper fing langsam an gegen sie zu rebelieren, wollte umdrehen und einen anderen Weg gehen, zurück ins Licht, weg von diesen dunklen Gängen. Immer wenn sie um eine neue Ecke bog schlug ihr die Dunkelheit hart gegen ihren Geist, lies sie immer wieder leise aufkeuchen. Ihr Körper fing an auf das minimum hinab zu fahren, ihre Arme und Beine waren eiskalt, jegliches Blut sammelte sich in ihren Brustkorb, trieb sie weiter dazu an und verhinderte das sie einfach umkippte. Mechanisch wie ein Roboter folgte sie dem Shura, erklomm senkrechte Wände, zwängte sich von einen Schacht zu dem nächsten. Es brachte sie innerlich fast um, kalter Schweis bedeckte ihr Gesicht, wäre sie am Tageslich würde man sehen wie aschfahl ihre Haut war, man würde ihr ansehen wie groß ihre Angst war. Irgendwann konnte sie kaum noch darauf achten wie sie entlang ging, schrammte mit ihren Armen an den Wänden entlang, wäre ein ums andere mal beinahe gestolpert oder konnte eine Kurve gerade so noch nehmen. Bei jedem kleinen Geräusch blickte sie sich plötzlich panisch um, beschleunigte, wollte einfach nur noch hier weg. Zu der Angst gesellte sich Panik, lies sie vergessen das sie ein Shinobi war. Ihr Körper rannte einfach nur noch, rannte fort von der Dunkelheit, wollte sie hinter sich lassen. Ao hilf mir.... Sie spürte wie ihre Augen freucht wurden, wie ihr Körper sich aufgeben wollte, ihr Geist wurde schwach, wollte nicht mehr weiter rennen, einfach liegen bleiben und auf jemanden warten der sie rettete. Doch wer würde sie hier schon finden? Hier war niemand, nur sie war hier, sie würde hier elendlich versauern und sterben. Ihr Handgelenk schimmerte in in einem schwachen grün, zeigte ihr gerade so wie nah sie sich der Wand befand, doch sehr viel mehr konnte sie nicht erkennen, die schwachen Lampen oder die kleinen Löcher in der Decke die Sonne durchliesen, halfen ihr jetzt auch nicht mehr, sie hatte einfach nur noch Angst, merkte wie ihr warme Tränen über die kalten Wangen liefen. Ihre Beine wurden zunehmend schwächer, fingen an zu zittern, hatten kaum noch Kraft um sie zu halten. Doch dann sah sie etwas, vor ihr zeichnete sich die Silhouette von dem groß gewachsenen Mann ab, seine breiten Schultern, die paar Haarsträhenn die sich im Rhytmus seiner Laufgeschwindigkeit bewegten. Ao? Wie hatte er sie hier gefunden? Warte auf mich. Forest streckte ihren Arm aus, versuchte ihn zu erreichen, doch er war zu schnell, rannte vor ihr her, führte sie zum Ende des Ganges und zwängte sich durch einen schmalen Spalt. Ohne zu zögern folgte sie ihm, schmiss sich beinahe aus dem Spalt und stolperte nach draußen, starrte mit großen Augen plötlzich in die Tiefe die sich vor ihr erstreckte, schaffte es gerade so noch sich um 180 Grad auf ihrer Ferse zu drehen und klebte dann mit ihrem Körper an der Wand, starrte das Gestein im Tageslicht einfach nur einen Moment lang an. ihr Körper war so fertig das sie einfach in die Hocke ging, ihre Handfläche über Mund und Nase legte und ein schluchzen erstickte. Sie hatte es geschafft. Irgendwie.

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Re: Östliche Tunnelsysteme

Beitrag von Kami no Sekei am Mo Aug 08, 2016 9:07 am


2 Wochen Zeitsprung
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Die Ereignisse des Ingame sind ab diesem Punkt 2 Wochen in die Zukunft gerückt. Im Laufe dieser 2 Wochen sind die Events abgelaufen und jeder Charakter kann sich selbst ausmalen was er in diesen 2 Wochen noch zusätzlich erlebt hat.


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