Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


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Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

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Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Tanaka Kamui am Mi Nov 11, 2015 5:54 pm



Flur
Betritt man die Wohnung der drei so steht man in einem großen breiten Flur, von dem man in alle fünf Räume gelangt. Der Boden ist mit dunklem Holz verlegt, die Wände weiß. Ein paar Schränkchen und Regale stehen hier, ein großes Bild, was natürlich das Trio KaTaSu zeigt, links neben der Tür bringt etwas Leben herein, sowie ein paar Topfpflanzen die hier und da zu sehen sind.


Küche
Die Küche fällt für drei Personen vielleicht etwas klein aus, doch waren sie ja alle noch heranwachsend, also war das nur halb so wild. Eine große Schiebetür bildet den Eingang zu dem Essensbereich, gleich links neben der Tür ist eine kleine Sitzecke, bestehend aus Holztisch und drei Stühlen. Der Rest des Raumes wird von den restlichen Küchengeräten eingenommen, eine kleine Arbeitsfläche, der Herd daneben, im Eck ein Schrank mit Regalen, eine Spüle und im anderen Eck der große weiße Kühlschrank. Über dem Tisch hängt eine große Uhr, die die Form eines Schmetterlings hatte, dreimal dürft ihr raten wer die wohl ausgesucht hat. Der Boden ist mit Mahagoni Farbenen Holz verlegt, die Regale in einem ähnlichen helleren Braunton, während die Wände in einem Beige gestrichen sind. Es lässt sich hier wirklich gut kochen, wenn es auch zu dritt schon etwas eng wird.

Bad
Genauso wie die Küche ist das Bad eigentlich schon fast zu klein für drei heranwachsende. Doch sie haben sich bisher gut arragnieren können und es war noch nicht zu peinlichen Zwischenfällen gekommen. Betritt man das Bad so fällt einem die großzügige Badewann am Ende des Raumes sofort ins Auge. Während der Boden weiß gefliest ist, so wurde um die Wanne herum auf Farben absolut nicht verzichtet, links mit Gelb angefangen so zieht sich wie bei einem Regenbogen die Farbpalette durch, endet in einem dunklen Violett. In den Ecken stehen zudem ein paar schöne weiße Kerzenhalter mit silbernen Mustern darauf, sowie ein Behälter für Duftöl. Durch eine Stufe erreicht man die erhöhte Wanne sehr gut, über ihr ist eine Vorhangstange angebracht, damit die drei sich nich immer nur baden können, sondern auchmal schnell eine Dusche nehmen können. Beim Duschvorhang hat man dagegen etwas auf Farbe verzichtet, so ist er in einem schlichten, blickdichten Weiß gehalten mit ein paar Blättermustern darauf. An der linken Wand befindet sich Waschbecken und Toilette, die Sanitäranlagen sind alle im normalen weiß, mit silbernen Wasserhähnen. Über dem Waschbecken findet man wie üblich einen großen Spiegel mit ein paar ablageflächen. Der Spiegel ist mit Wasserfesten Schmetterlingsaufklebern verziert und überall findet man kleine geknüpfte Sachen aus Garn die Suru selbst gemacht hat um das Bad noch etwas gemütlicher zu gestalten. An der rechten Wand steht noch ein länglicher Schrank mit drei Türen. Auf der ersten steht der Name von Taro, danach kommt Suru und der letzte gehört Kamui. Dort bewahren die drei ihre Sachen auf die man so in einem Bad nunmal braucht, Handtücher, Haarbürsten, Duschgel, Fön usw. Die beiden Türen der Jungs sind weiß, während die von Suru einen leichten Gelbstich hat und damit zu den Badvorlegern am Boden passt. Ein Wäschekorb steht noch in der Ecke des Zimmers, in der anderen findet man noch Aufhängungen für die Handtücher und Bademäntel. Eine Einfache Runde Deckenleuchte und ein paar kleine Lämpchen an der Seite des Spiegels erhellen den Raum, da es nur ein kleines Fenster über der Badewann, knapp unter der Decke gibt.

Surus Zimmer ist das kleinste der drei Wohnbereiche, was sie allerdings recht wenig stört, immerhin verbringt sie eh die meiste ihrer Zeit in Kamuis Zimmer oder bei Taro. An der äußeren Seite der Tür ihres Zimmers klebt ein großes Poster von einem schönen silbergrünen Bläuling, kennzeichnet damit gut das sich hinter der Tür ihr Zimmer befand. Tritt man in dieses so erkannt man am Boden einen hellen Teppich mit leichtem gelbstich. Die Wände sind in weiß gestrichen, knapp unter der Decke wurden allerdings ein dicker roter, zwischen zwei dünneren orangenen Streifen gezogen um etwas Farbe in den Raum zu bringen. Ihre Möbel sind allesamt aus Ulmenholz, die Schranktüren und Schubladen sind allerdings gelblackiert worden. Gleich rechts neben der Tür findet man eine Komode mit einem schönen Ovalen Spiegel, in dessen Rahmen stecken ein paar Bilder die vorallem Suru mit Kamui und Taro zeigen, oder aber ein Einzelbild von Kamui. Der Rahmen ist mit schönen Mustern und Blumenartigen Ornamenten verziert, gibt ihm einen Mädchenhaften-Charm. Auf der Ablage der Komode steht ein kleines Kästchen in dem man ein paar Haarspangen findet und sonstige Sachen die Mädchen so brauchen, davor liegt eine kleine Silberne Schatulle in der sie die Schmetterlingskette von Kamui aufbewahrt. Zwei Bücher und ein kleines Tischlämpchen in Gelb bilden den Abschluss der Komode, welche auch gleich an ihr Bett angrenzt. Es ist nicht sonderlich breit, doch zwei Kinder in ihrem Alter hatten dort locker Platz zum liegen. Ein großes Kissen und ein paar kleine Kuscheltiere mitsamt der Bettdecke befinden sich auf ihrem Schlafplatz. Am Kopfende des Bettes an der Wand findet man wiederum ein Bild von einem Schmetterling, darum befinden sich Fotos von dem Trio das hier hauste. Längs an der Wand sah man in schwarz an die Wand gemalt Kanji-Zeichen, welche Familie bedeuteten. Am Fuße ihres Bettes lag ein großer Schmetterling mit roten Flügeln. Gleich im Anschluss an ihr Bett war der Schreibtisch von Suru zu sehen, während ihr Bett und die Komode immer aufgeräumt sind, so herrscht auf ihrem Schreibtisch das Blanke Chaos. Notizen und Bilder liegen versträut auf der Arbeitsfläche, Bücher stapeln sich total ungeordnet, irgendwo verborgen war ein Laptop, Stifte lagen Querbet herum. Nur die schwarzhaarige schien sich in dem Chaos zurecht zu finden, also lies man lieber die Finger davon. Ein Fenster links neben dem Schreibtisch und schon war man am Ende von ihrem Zimmer angelangt. Ein Hocker stand noch vor dem Tisch und auf der anderen Seite des Zimmers befand sich noch ein breites Regal, wieder mit etlichen Bildern und kleinen Krimskrams vollgestellt, Kettchen baumelten an der Wand befestigt herab, ein Korb mit vielen Basteluntensilien stand darunter. Ihr Kleiderschrank ist dann auch schon das letzte Möbelstück, zwei Schwingtüren hindern neugierige Blicke daran zu sehen was 13-jährige so trugen. Eine große Deckenleuchte, lässt ihr kleines Zimmer immer sehr hell und freundlich wirken, bis auf das Chaos in der hinteren Ecke konnte man sich sogar sehr wohl dort fühlen.


Wer das Zimmer von Kamui betritt findet sich auf dem gleichen hellen Teppich wieder, welchen auch Suru besitzt. Beim Eintreten in das Zimmer läuft man beinahe in den Kleiderschrank aus hellem Ahorn. Gefüllt dieses der doch recht schmale Schrank mit einer Vielzahl von einfachen dunklen und hellen Hosen einmal ganz lang, einmal kürzer, diversen weißen Hemden, sowie Bunten T-Shirts und den zwei Jacken die Kamui besitzt, sowie Socken und Unterwäsche. Neben dem Schrank findet man über Ecke den großen Schreibtisch des Genin. Dieser Schlingt sich um die Ecke und bietet im Kern einen großen Arbeitsplatz in Form eines Computers. Ein großer flacher Bildschirm, sowie eine leise surrender Rechner unter dem Tisch sind das Hauptwerkzeug mit dem Kamui Daten erfasst und verarbeitet. Aber nicht nur zum Denken nutzt er das Gerät, unter anderem erfasst  er dort eine Vielzahl seiner Zeichnungen von Suru. Wer seine Ordner durchsucht wird sie alle finden nach Monaten sortiert, Teiles eingescannte Skizzen, teilweise am PC gemalter Werke. Das passende Zeichentablett dazu liegt meist rechts vom Bildschirm, der Scanner steht neben dem Kleiderschrank unter dem Tisch. Wer den Desktop leer sieht wird dort ein Familienbild finden. Links auf dem Tisch stehen fein säuberliche die vollen Skizzenbücher aneinander gereiht, gemischt mit allerlei anderen Werken. Auffällig sind der dicke Foliant mit der Geschichte des Dorfes Konoha, mehrere dicke Bücher von Iyashi-san, sowie verschieden Zeichenbücher von Grafikbearbeitung bis hin zu Kohlestiften. Unter dem Tisch befindet sich zudem alles was man Stiftetechnisch zu malen braucht. Wer genau hinsieht findet Ölfarben, sowie eine Leinwand, welche jeder gut zugedeckt ist. Kamui nennt es immer sein Meisterwerk, verbirgt es jedoch stets. Das Bild zeigt Suru, ist jedoch noch nicht fertig und wird wohl auch nie fertig, wenn es nach Kamui geht, zu wichtig ist ihm jedes Detail. Der Tisch endet beinahe mit dem großen Fenster ohne Gardinen. Daneben folgt eine etwa Meter großes Bäumchen aus Bambus um die Ecke auszufüllen. Schräg davor hat Kamui einen recht antiken Sessel platziert. Dieser wirkt vollkommen falsch an Ort und Stelle, vor allem wegen den hellen Ahornmöbeln. Kamui schwört jedoch auf den Sessel und hat ihn als Tribut an Iyashi-san in sein Zimmer gestellt. Taro nennt das Stück auch gerne einmal den „Denker Sessel“ und macht sich über diesen ein wenig lustig. Die fensterfreie Wand ist mit einer Kommode zugestellt, ebenfalls helles Holz und dort findet sich alles, was Suru ihm geschenkt, gebastelt, geknüpft oder gehäkelt hat. Es wirkt wie ein kleiner Altar für die Familie. Mittig prangt ein weiteres Familiebild eingefasst in einen goldenen verstaubten Rahmen, der stilistisch zum Sessel passt. Rechts und links über diesem hängt ein weiteres Bild an der Wand. Eines zeigt Suru und ihn im Sommer, das zweite Taro und ihn bei dem Versuch eines ersten gemeinsame Fotos. In der Kommode selbst findet sich viel leeres Papier, Notizen über Techniken, Gedankengänge, ein Traumtagebuch, sowie Gedanken zu Suru, seinen Eltern und seiner körperliche Verfassung. Jedes der Bücher besitzt eine eigen Kennzeichnung, eine gehen bereits über zwei Bände, zum Beispiel seine körperliche Verfassung und Gedanken zu Suru. Neben der Kommode kommt sein etwas breiteres Bett, welches meist in blau, grün, weiß oder grau bezogen ist. An der Wand neben dem Bett findet man das Kanji für Hoffnung. Am Kopfende befindet sich eine Lampe an der Wand um auch das Zimmer abends etwas zu erleuchten. Mittig im Zimmer ist eine einfache große Lampe, welche den Raum gut ausleuchtet. Die Wände sind in einem leichten beig gestrichen, sodass sie das Licht nicht zu stark reflektieren. Weitere Verzierungen findet man an ihnen jedoch nicht.



Zuletzt von Tanaka Kamui am Di Jan 26, 2016 8:38 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet

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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Onjô Suru am Do Nov 12, 2015 5:29 pm

Probepost wird glatt zum Einstieg! <3

Mal wieder stand sie in der Küche der kleinen Wohnung vor dem Herd und sah das Küchengerät einfach nur mit gesenktem Kopf an. Immer wieder knurrte ihr Magen, lies sie hungrig schlucken und sie gierig zu dem Essen auf dem Tisch sehen. Wie jeden Tag stand sie so in der Küche, hob immer mal wieder ihren Arm, nur um ihn gleich wieder zu senken, ging einen Schritt zurück und wieder vor. Obwohl sie hunger hatte und sie daran gewöhnt war jeden Tag zu kochen, so war es jeden Tag eine klein Qual für sie den Herd anzuschalten. Die Hitze die von den Platten ausging lies ihr Herz immer ungewohnt schnell schlagen, lies sie innerlich unruhig werden. Ihr Körper wollte immer davon rennen und sich unter ihrer Bettdecke verstecken, doch ihr Geist zwang sie da zu bleiben, zwang sie dazu sich zu überwinden und ihre Angst zu vergessen. Suru war niemand der davon rannte, auch wenn sie Angst hatte stellte sie sich ihren Problemen. Sie war kein weinerliches Kind, sie musste stark sein, so wie sie es bisher immer gewesen war. Ich hab Hunger... die anderen sicher auch.... ich will nicht das sie warten müssen.  Langsam hob sie ihren rechten Arm, sah auf die verbrannte Haut die sich über diesen zog. Mit einem leichten seufzen, schloss sie kurz ihre Augen, bewegte die Finger ihrer rechten Hand, spürte wie sie hin und her wackelten. Sie waren noch da, waren nicht so taub wie der Rest ihres Armes. Das Schicksal hatte gewollt das sie ihre Finger noch weiter verwenden konnte. Der Herd war keine Gefahr, er half ihr doch nur das Essen zu machen und würde sie nicht umschlingen und auffressen wie diese Flammen in dem Haus. Ihre braunen Augen öffneten sich wieder, ihr Kopf verbannte die schlimmen Gedanken an dem Tag an dem sie fast ihren Arm verloren hatte. Mit einem selbstsicheren Lächeln ballte sie ihre Hand kurz zur Faust, gab sich einen gewaltigen Ruck und ging auf den Herd zu, drehte an dem kleinen Rädchen die Platte auf. Kaum durchströmte der Strom durch das Gerät zuckten ihre Finger weg von dem Herd und sie machte einen großen Schritt nach hinten. Ihr Herz hämmerte wild gegen ihre Brust, ihre Augen glänzten leicht vor Freude. Sie hatte es geschafft. Kurz wand sie ihren Kopf und blickte zu der großen Uhr an der Wand. Und das in nur 20 Minuten. Schneller als gestern. Sie atmete tief durch die Nase ein, ballte ihre beiden Hände zur Faust und machte einen kleinen Sprung zu einem Schrank. Ich sollte mich beeilen.  Schon zog sie vorsichtig einen metallenen kleinen Topf aus dem Schrank, füllte ihn mit Wasser und schleppte ihn durch die Küche. Da sie nicht besonders groß und stark war, ächzte sie leise unter dem Gewicht des Wassers, ihr rechter Arm ziepte nach nur ein paar Sekunden, zwang sie dazu den Topf kurz abzustellen. Dabei hob sie ihn mit so viel Schwung auf den Tisch, das die hälfte von dem Wasser hinausschwappte und sich über den Tisch ergoss. Oh nein.... Das kommt davon... Kurz stand sie einfach nur da, starrte auf die Wasserpfütze, legte ihren Kopf leicht schief, wunderte sich einfach nur über ihr Missgeschick. Suru war wirklich begabt im verschütten von Sachen, suchte die Küche nach einem Lappen ab und wischte den Tisch wieder trocken. Als sie es geschafft hatte atmete sie laut aus und wischte sich mit dem Handrücken über ihre Stirn. Na zumindest war es nur kaltes Wasser.  Sie warf sich das Handtuch über die Schulter, ergriff den Topf erneut, schleifte ihn in Richtung Herd, ihr persönlicher Endgegner ihrer Mission. Mit weit ausgestreckten Armen schob sie den Topf mit Wasser vorsichtig auf die inzwischen heiße Herdplatte, hatte nicht bedacht das am Boden des Topfes noch Wasser klebte, was bei der Berührung mit der Hitze natürlich sofort Verdampfte und ein lautes zischen verursachte. Ihh!  Mit diesem Geräusch lies das Mädchen den Topf plötzlich los, da er noch nicht richtig auf der Platte stand, kippte er natürlich, verlor auch noch den Rest des Wassers, welches sich über den gesamten Boden ergoss und mit einem lauten scheppern am Boden landete. Suru war vor Schreck in die Hocke gegangen, hielt sich mit ihren Händen die Ohren zu und hatte die Augen zusammengepresst, rührte sich nicht mehr. Der Holzboden der Wohnung vibrierte noch während der Topf über den Boden kullerte. Vorsichtig öffnete sie ihr linkes Auge etwas, sah wie Kamui durch die Küchentür in den Raum gestürmt kam. Eigentlich sah sie nur seine Beine, da das Mädchen hinter dem Tisch kauerte. Ein zweites Paar Beine gesellte sich zu denen von Kamui, auch Taro war von dem Krach aufgeschreckt. Der jüngere der beiden erblickte Suru, kam sofort auf sie zu und ging auf ihre Höhe auf die Knie. Mit seiner Hand strich er ihr sanft über den Kopf, vergrub seine Finger in ihren Haaren und wuschelte sie ihr etwas durch. Noch immer verschreckt hob sie ihren Kopf leicht, sie wirkte etwas niedergeschlagen, sie hatte nicht gewollt das sich die beiden Sorgen wegen ihr machten. "Lass uns heute gemeinsam Kochen Suru." Mit einem breiten lächeln sah er sie nur aufmunternd an, lies auch sie wieder etwas lächeln. Allein seine Nähe beruhigte sie schon wieder, lies ihr rasendes Herz wieder langsamer werden und den Schreck vergessen. Kamui schaffte es einfach immer sie zum lächeln zu bringen, egal was sie angestellt hatte. Auch Taro kam um den Tisch herum, bot Suru die Hand und zog das Mädchen wieder auf ihre Beine. ~Klingt doch super oder Suru?~ Die schwarzhaarige nickte nur schwach, sah die beiden Jungs abwechselnd an, senkte daraufhin wieder ihren Blick. Zusammen... macht es bestimmt mehr Spaß.
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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Tanaka Kamui am Do Nov 12, 2015 5:40 pm

Gleiche hier Very Happy

Sein ganzer Körper fühlte sich heiß an, so heiß als würde er brennen. Das Feuer kam immer näher griff nach ihm und er wollte rennen, um sein Leben rennen, doch sein Körper versagte einfach, brach in sich zusammen. Kamuis Kopf schoss aus dem Buch hervor, in das er gesunken war. Falten im Gesicht deuten darauf hin das er eingeschlafen war, die Schweißperlen an der Stirn zeigten, dass es ein Alptraum gewesen war. Früher hatte er immer geschrien, dass hatte Suru ihm erzählt. Heute wachte er nur noch auf, hatte die Panik im Gesicht stehen und einen Stumme Schrei auf den Lippen. Immer und immer wieder quälte ihn dieses Bild von damals und er war so machtlos, dass es ihn wahnsinnig machte. Er hasste seinen Körper dafür, dass er sich einfach aufgab, hasste es zu hyperventilieren wenn ihm alles zu viel wurde. Es war grausam, der reinste Horror und nichts konnte ihn davon abhalten umzufallen. Seine Hände ballten sich zu Fäusten schlugen auf den Schreibtisch. Die Holzplatte ächzte nicht einmal unter seinem Schlag, so wenig konnte er körperlich ausrichten. Wieder trommelte er auf den Tisch, tat sich dabei mehr weh als dem Tisch selbst. Es machte ich nur wütender, nur aggressiver dieser offensichtliche Niedergang. Er wollte etwas tun, doch er konnte nicht. Wie er es hasste wenn er machtlos war, wie er es hasste wenn es nicht so funktionierte wie er es wollte. Naaaaar das gibt’s nichts fluchte er innerlich lautstark, hämmerte noch einmal auf den Tisch, bevor er aus seinem Stuhl sprang und wild im Kreis lief. Jedes Mal wenn er davon träumte war er wie gelähmt, konnte nicht atmen, nicht denken, spürte nur wie sein Körper zusammen brach. Viel Bewegung, Sonne, Licht und frische Luft hatten das alles besser werden lassen und dennoch hatte er Angst. Angst davor zu versagen, Angst davor Suru wieder in Gefahr zu bringen. Den Gedanken sie wieder so zu sehen ertrug er nicht und alles war seine Schuld. Sie hatten sich nicht gekannt und doch hatte sie ihm das Leben gerettet und war brachte ihm sein Genie jetzt? Es brachte ihm nichts rein gar nichts. Wehmut griff nach ihm, dieses tiefe Gefühl von Trauer überrannte ihn immer wenn er daran dachte. Unwillkürlich sah er zu seiner Narbe, erinnert sich an de von Suru, erinnerte sich daran das es seine Schuld war. Ich bin schuld, murmelte er kaum hörbar, blieb in seinem Zimmer stehen und ließ die Schulter hängen. Er konnte nicht mehr darüber nachdenken was er gegen seinen Körper tun konnte, er konnte nicht mehr lernen, nicht mehr versuchen eine Lösung zu finden. Frustriert riss er das Fenster auf und starrte einen Moment hinaus. Ein Vogel landete vor der Wohnung auf einem Baum, sah sich um und glitt dann wieder davon. Wenn das Leben so einfach wäre, wenn er auch so wenig Angst haben könnte. Doch er hatte zu viele Ängste. Feuer, Nähe von Fremden, Angst zu versagen, Suru nicht zu beschützen, sie wieder Leiden zu sehen, sie wieder im Krankenhaus zu sehen. Sein Atem begann sich zu beschleunigen, sein fast ruhig geworden Puls schoss wieder in die Höhe. Der Gedanke Suru zu verlieren schnürte ihm die Brust zu, er schnappte nach Luft, war kurz davor zu hyperventilieren. BENIMM DICH! bluffte er sich an, rang um die Kontrolle seines Atems. Sie lebt –Eins – du kannst auf sie aufpassen – zwei – Taro ist da – drei- wir schaffen das – vier – nicht umfallen- fünf Mühsam rang er die aufkeimende Panik nieder, drückte seine Angst zurück die Angst Suru zu verlieren. Ohne sie würde er nicht mehr Leben, sein Genie half ihm nicht wenn sein Körper nicht mehr wollte. Er wollte wieder damit beginn irgendwo gegen zu schlagen oder zu treten, als ein lauter Knall durch die Wohnung ging. Wie besessen sprang er durch den Flur, hechtete in die Küche und suchte sie. Er brauchte nur den Bruchteil einer Sekunde um die Lage zu erfassen. Sie hatte versucht zu kochen, Wasser war verschüttet worden, das zischen hatte sie wohl versreckt und nun war alles nass, weil der Topf aus ihren Händen gerutscht war. Hinter ihm lief Taro halb in ihn, ließ den Genin einen Satz nach vorne machen. Seine Füße trugen ihn sofort zu Suru und er fiel in die Knie, während seine Hand ihr durch das Haar wuschelte. Er grinste sie breit an, fröhlich aufmunternd, wollte nicht das sie so ängstlich drein Blickte. Lass uns heute gemeinsam kochen Suru, schlug er lächelnd vor. Egal was passieren würde, er würde sie immer aufmuntern, würde immer für sie da sein, Sie hatte ihm das Leben gerettet und er würde alles tun um ihr zu zeigen wie Dankbar er ihr war. Taro bot ihr die Hand an und zog sie wieder auf die Beine, während er von selbst wieder seine volle Größe erreichte. Natürlich macht es zu zusammen mehr spaß Suru-chan trällerte er und stupste sie verspielt in die Seite. Was wäre nur mit ihm, wenn sie nicht wäre und ihn daran erinnerte, dass auch er fehlerhaft war? Was wäre er ohne sie? Ihre Nähe war die einzige die er ertrug, eine Nähe die ihn seine Alpträume überwinden ließ. Hatte er ihr das jemals gesagt, jemals gesagt, dass er ohne sie kaum schlafen konnte? Und nun zu dir böser Topf wie kannst du meine Suru nur so erschrecken heeee? Er funkelte den Topf böse, bevor er ihn aufhob und auf die Arbeitsfläche degradierte. Ohne sie da wäre er ein Häufchen Elend, so war er immerhin ein glücklicher Haufen Elend. Er wird dich nie wieder erschrecken – Versprochen! Nur für diese beiden konnte er Lächeln nur diese beiden waren es wert sich Mühe zu geben, nur diese beiden verstanden ihn, kannte ihn wirklich. Er tänzelte zurück zu Suru umfasste ihre Hand und zog sie zur Arbeitsplatte. Na los ich bekomme Hunger. Wenn sie nicht mehr wäre würde er aufhören zu Lächeln aufhören zu leben oder dem Wahnsinn seiner Ideen verfallen die immer wieder auf ihn einprügelten.

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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Onjô Suru am Do Nov 12, 2015 7:04 pm

Die kleine schwarzhaarige zuckte leicht zusammen als Kamui ihr in die Seite piekste. Ein leises ersticktes Lachen konnte sie nicht zurückhalten, denn die Genin war recht kitzlig und bei so spontanen Berührungen an ihrer Seite war der Reiz einfach zu groß als ihn ganz unterdrücken zu können. Als sich der braunhaarige dann an den Topf wandte und ihn zusammenstauchte was ihm einfiel sie zu erschrecken, konnte sie einfach nicht mehr anders und musste leise kichern. Der Schreck von eben war schon fast wieder vergessen und so lächelte sie, hielt sich ihre Hand kindlich vor ihren Mund, kicherte weiter vor sich hin. Er hat seine Lektion gelernt und wird es nicht nochmal machen Kamui-kun. Schon sah sie schon wieder fröhlicher aus. Taro stand noch immer neben ihr, wuschelte ihr wie zuvor der jüngere kurz durch ihre Haare, fasste ihr danach kurz auf die Schulter. Zu dritt war es etwas eng in der Küche, zu dritt zu Kochen war schon eine Herausforderung, also verabschiedete sich der älteste erstmal wieder, doch sollten die beiden etwas brauchen, könnte sie ihn ruhig aus seinem Zimmer holen. Suru sah ihm kurz nach, wusste dass das nicht nötig sein würde, schließlich hatte sie schon oft genug alleine gekocht und nur selten Hilfe gebraucht, da wäre ihr Kamui jetzt eine weitere Hilfe. Sie schob sich gerade eine Haarsträhne aus dem Gesicht zurück an ihrem Platz. als der andere Genin ihre Hand ergriff und sie zurück zu der Arbeitsfläche zog, bei der sie bereits einige Sachen bereit gelegt hatte. Wie gewohnt schloss sich ihre Hand um seine, lies sie innerlich total ruhig werden, fühlte sich sogar bereit es nochmal mit der Herdplatte zu probieren. In seiner Nähe fühlte sie sich einfach wohl, konnte ihre Ängste vergessen, hatte immer das Gefühl da sie bei ihm alles schaffen konnte. Kurz stand sie einfach nur neben ihn, lehnte ihre Schulter an seine, fühlte kurz seine Nähe an sich, ehe sie ihre freie Hand hob und von dem Topf zu dem Gemüse deutete. Willst du schneiden oder den Reis machen? Fragte sie, hob den Kopf in seine Richtung und blickte Kamui fragend an. Doch so wie sie ihn kannte würde er dasselbe nur zurückfragen, weshalb sie ihn nur für einen Moment schweigend ansah. Er hatte gesagt das er bereits Hunger hatte, dann würde es schneller gehen wenn sie das Gemüse machen würde. Mhhhn, lass mich heute schneiden. Also griff sie mit ihrer freien Hand zu dem Messer das auf dem Schneidebrett lag, hatte ganz vergessen das sie noch immer die Hand von Kamui hielt, weshalb sie zunächst ihre beiden Hände anhob. Sie war seine nähe und Berührungen einfach so sehr gewöhnt das sie manchmal vergas das sie ihn auch loslassen musste wenn sie etwas tun wollte. Also löste sich ihre Hand langsam von seiner. Fing an eine Paprika aufzuschneiden, ehe sie von der Seite wieder zu dem braunhaarigen sah. Bist du wieder eingeschlafen? Total beiläufig kam ihr diese Bemerkung aus dem Mund, hatte sie in seinem Gesicht doch die typischen Schlaffalten gesehen, wenn er mal wieder an seinem Schreibtisch eingeschlafen war. Manchmal fragte sie sich ob er sein Bett überhaupts benutzte, immer wenn sie in sein Zimmer kam, grübelte er an seinem Schreibtisch, oder lag mit einem Buch über dem Gesicht in dem seltsamen Sessel. Oder hast du versucht das dir das Buch im schlaf von alleine vorliest? Dabei legte sie das Messer weg, legte ihre Handflächen aufeinander und führte sie an ihr Gesicht um eine Schlafgeste nachzuahmen,indem sie ihren Handrücken an ihre Wange legte und den Kopf leicht schief nahm, kurz die Augen schloss, grinste den Jungen dabei von der Seite her an. Um ehrlich zu sein würde es sie nicht wundern wenn er sich über solche Dinge wirklich Gedanken machte, ob er es wirklich schaffen würde ein Buch zum reden zu bringen, damit er nicht selber Buchstabe für Buchstabe lesen müsste.
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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Tanaka Kamui am Do Nov 12, 2015 7:47 pm

So schnell konnte man sein Ziel erreichen und das sogar ohne wirklich lange nachzudenken! Er konnte stolz auf sich sein, war stolz auf sich als sie erst leise kicherte und später sogar die Hände vor den Mund schlug um nicht zu laut zu sein. Er war dabei sein Pieckstechnik zu perfektionieren und sie sofort zum Lachen zu bringen. Es war so schön wenn sie kicherte, so schön zu wissen dass er dafür gesorgt hatte das es ihr besser ging.  Solange es ihr gut ging würde er den Kopf auch noch viermal anmeckern und ihm eine pseudo Lektion erteilen. Sein Kopf ertrug diese Kindlichkeit ab und an nicht, doch sein Träger verstand konnte nicht gegen die Freude ankommen, die sie ihm machte Freude am leben. Da sein gebraucht werden. Und wenn es hundert Töpfe sind. Glück gehabt Topf das sie so gnädig ist, nächstes Mal kommst du nicht so leicht daovn Als er sie wieder ansah hatte sie die Fröhlichkeit zurück in ihr Gesicht geschlichen. Taro wuschelte durch ihr dunkles Haar und er – ja er zog sie zurück. Als würde er Taro brauchen – ganz sicher nicht beim kochen! Mit Suru an seiner Seite würde er nicht nur das Gemüse bezwingen, oder ihre Angst vor wärme, seine Angst vor Einsamkeit, er würde auch den Kage bezwingen. Vielleicht nicht heute, aber wenn Jônin schon ohne viel Grips viel Geld machen konnten, wieso dann nicht auch er? Grips besaß er viel und mit Suru schwelgte er in einem Hoch von Selbstbewusstsein und Können. Hand in Hand mit ihr konnte er fortlaufen, die Welt erobern und dann ruhig schlafen gehen ohne einen Alptraum zu haben – zumindest solange sie seine Hand hielt. Ein Moment für die Ewigkeit in dem sie sich nur an ihn lehnte, in dem er die Nähe in sie sog wie ein  wie ein Sterbender den letzten Atemzug. Er konnte lange so stehen, sich Gedanken um sie machen, wenn da nicht sein laut grummelnder Magen wäre. Mhmmmm machte er kurz, erwiderte den fragenden Blick und wollte ihr antworten wie er es immer tat – da hatte sie ihn schon durchschaut. Er wurde zu durchschaubar, aber bei Suru war das in Ordnung. Naaaaa gut, dann kann ich den Topf besser im Auge behalten. Oh hey Suru - Als würde sie ihn gar nicht an der Hand halten zog sie diese mit sich mit, ließ ihn stolpern und in sie hinein taumeln. Er fing sich ohne sie umzuwerfen und lachte kurz auf. Nur ganz langsam ließen sie sich los und er wand sich dem Monster von Kochtopf zu. Zielsicher gab er Reis und Wasser zusammen, krümelte etwas salz dazu und schob den Topf von der Spüle zurück zu der immer noch laufenden Herdplatte. Decke drauf und Suru dabei zusehen wie sie Paprika schnitt. Er sollte was? Seine Hand fuhr unweigerlich zu seiner Wange, suchte das Muster der Seite und fand es. Ich habe nur versucht Iyashi-sans Idee des Traumas zu verstehen um endlich diesen vollkommen irrationalen Bilder aus den tiefen meines Unterbewusstseins zu vertreiben, verteidigte er sich sofort. Außerdem brauch mein Genie viel Schlaf um auf kleine schreckhafte Surus aufzupassen. Er macht einen Satz auf sie zu schrie laut Buhhhh nur um sie wirklich zu erschrecken. Ob ihm das gelang oder nicht war irrelevant. Seine Finger fanden ihre Seite wieder, piekten sie leise während er schon fast melodisch lachte. Mein kleines Schreckhaftes Surulein ich mach das alles für dich. Als die drei oder vier Piekser vorbei waren griff er sie einfach um die Taille, hob sie ein wenig vom Boden ab und begann sich mit ihr im Kreis zu drehen. Mit einem Schritt nach hinten stießen sie sogar nicht gegen den Tisch. Kamui lachte vergnügt, freute sich sie zu ärgern, sie zu halten, sie bei sich zu haben. Schon nach wenigen kleinen Umdrehungen musste er sie jedoch los lassen. Ihm schwirrte der Kopf und kaum hatte er sie nicht mehr in den Händen, taumelte er kichernd gegen die Spüle und streckte er die Zunge raus. In Wahrheit studiere ich die Kunst des Kitzelns! So kitzelig wie sie war würde er das wohl nie tun müssen, aber der Gedanke erschien unterhaltsam. Wer braucht den da ein sprechendes Buche heeee? Etwas schwer atmend sah er sie an, glücklich wenn auch von seiner Aktion etwas angegriffen. Gut das sie das Messer fort gelegt hatte nur um ihn aufzuziehen. Wenn sie wüsste wie süß sie schlafend wirklich aussah, einfach friedlich und mit der Welt im reinen.

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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Onjô Suru am Do Nov 12, 2015 9:26 pm

Vergnügt sah sie ihm dabei zu wie er sein Gesicht nach den Falten abtastete und die schwarzhaarige etwas verwirrt ansah. Wie nicht anders erwartet verteidigte er sich sofort gegen ihre spaßigen Vorwürfe, was sie wieder leicht zum kichern brachte. Kamui war so fröhlich in ihrer Gegenwart, als gäbe es nichts was die beiden je belastet hätte, als hätte es die schwierige Vergangenheit nicht gegeben. Beide waren zusammen so wie es sich für Kinder in ihrem alter gehörte, sie lachten miteinander, trieben Unsinn und hatten Spaß. Sie war froh das sie sich ihm so genähert hatte, das sie nach Jahren doch endlich eine extrem tiefe Freundschaft verband. Beide kannten sich in- und auswendig, waren sich gegenseitig eine immense Stütze in ihrem Leben. Beide suchten an manchen Tagen schon zwanghaft nach dem Kontakt mit dem anderen, wussten aber auch wenn es Zeit war mal wieder für sich zu sein. Was aber nun wirklich absolut selten vorkam. Suru war froh das sie Kamui aus seiner Einsamkeit ziehen konnte, ihn aus seiner Einsamkeit ziehen konnte und ihm eine große Stütze sein konnte. Es gab in ihrem Leben nicht viel worauf sie wirklich stolz war, es gab eigentlich nichts anderes was sie jeden Morgen erwachen lies und den Tag hinter sich zu bringen, außer ihn. Auf welcher Ebene sich ihre Beziehung bewegte konnte schon lang keiner mehr sagen, sie waren so wichtig füreinander, teilten miteinander alles, egal ob es sich um Räumlichkeiten oder um Essbares oder andere Alltäglichkeiten handelte. Heeh, viel schlaf?- IEHK! Kurz hatte sie ihn noch verwundert angesehen, warf nur eine Sekunde später, schreiend vor Schreck, ihre Arme in die Luft. Ohne Vorwarnung war er auf sie zu gesprungen, rief ihr ein lautes Buh! zu. Hätte sie nicht eigentlich damit rechnen müssen? Eigentlich schon, sie kannte ihn ja immerhin gut genug und trotzdem war sie überfordert damit gewesen, das er sie kurz nachdem er meinte er müsse Schlafen um "schreckhafte Surus" zu beschützen, sofort erschrecken würde um seine Theorie zu beweisen. Ihr Herz schlug wie wild, der Schreck saß ihr noch in den Gliedern und brachte ihre Augen leicht zum glänzen. Kamui war sofort bei ihr, hob seine Hände und piekste ihr wie zuvor in die Seite, was den schreckhaften Ausdruck in ihrem Gesicht zu einem lachenden wandelte. Suru wand sich zwischen den kitzligen Treffern hin und her, versuchte seine Arme zu fassen, doch er hatte sie einfach zu sehr überrascht als das es ihr gelingen würde. Ihr lachen hallte durch die kleine Küche, vermischte sich mit seinem eigenen. Als sie kurz davor war vor lachen nach Luft zu schnappen, griff er um ihre zierliche Taille, hob Suru hoch und drehte sich mit ihr im Kreis, beide lachten weiter, erfüllten die Wohnung Leben, keiner würde wohl erahnen was das Trio hier schon alles durchgemacht hatte und trotzdem so sehr lachen konnten. Es lag nur daran das es Kamui und Taro waren das sie das konnte, genauso wie es bei Kamui war. Außerhalb ihrer Zweisamkeit waren sie anders, nicht zu sich selbst, aber zu anderen. Mit einem schwindeligen Gefühl fand sich die Genin wieder auf ihren eigenen Beinen wieder, taumelte zur Seite, fing sich an dem Tisch ab und lies sich auf einem der Stühle sinken, hielt sich ihren schwirrenden Kopf mit beiden Händen fest, während ihre Augen schockiert auf Kamui lagen. Er tat was? Er machte nur Spaß oder? Laut hörbar sog sie die Luft vor sich ein, atmete tief aus und sprach im selben Atemzug total geschockt und übertrieben. Ooooh nein der großartige Kamui wappnet sich um die schreckhafte Suru in Grund und Boden zu stampfen! Die Kunst des kitzelns! Ihre einzige Schwäche! Langsam beruhigte sich ihr Kopf wieder und Suru sprang wieder auf ihre Beine, war binnen zwei Schritten bei dem braunhaarigen. Mit erhobenen Händen ergriff sie mit Daumen und Zeigefinger die blasse Haut seiner Wangen. Aber sie weiß sich ja zu wehren! Und sie zog an seinen Wangen, verformte damit sein Gesicht und machte mit ihm Grimassen, drückte sein Gesicht etwas zusammen nur um die Haut wieder auseinander zu ziehen, natürlich ohne ihm dabei weh zu tun. Ihr Gesichtsausdruck war zuerst ernst gewesen als sie so auf ihm zugekommen war, doch je länger sie mit seinem Gesicht spielte umso mehr musste sie sich ein Lachen verkneifen. Da da nützt dir wirklich kein sprechendes Buch! Brachte sie noch heraus bevor sie sein Gesicht wieder frei lies und kurz lachte. Neben den beiden fing der Topf an leise zu blubbern, erinnerte Suru daran was sie eigentlich tun wollten. So war das immer, wenn sie einmal anfingen herumzuspaßen, hörten sie erstmal nicht mehr auf damit, doch alle drei Bewohner haben Hunger und wenn sie nicht verhungern sollten, sollten sie sich so langsam ranhalten.
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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Tanaka Kamui am Do Nov 12, 2015 10:31 pm

Wann hatte er damit angefangen? Irgendwann hatte er begonnen sein Feinfühligkeit für sie zu nutzen, seinen ganzen Intellekt darauf zu verwenden sie zu beschützen, ihr einfach ein schönes Leben zu bescheren. Ab wann? Wahrscheinlich mit jedem Tag den sie im Krankenhaus gelegen hatte. Sie waren Kinder gewesen und waren nur schwer ins Krankenhaus gekommen, das Heim war zu weit weg. Ihre Wunden waren zu tief gewesen, sein Selbstbewusstsein zu groß. Er hätte sie beinahe beide umgebracht und deswegen gab er alles was er ihr geben konnte. Es war ihm schwer gefallen mit ihr zu reden, war schwer gewesen Gespräche am laufen zu halten. Doch die Schuld hatte ihn zurück getrieben und Gefühle hatten die kalte Logik und sein unbändiges Bestreben nach Wissen in Schach gehalten. Ihre Gefühle zu sehen war ihm immer leicht gefallen, doch dies zu nutzen war etwas ganz anderes. Die Art wie sie sich bewegte, wie sie zuckte wenn er sie ärgerte. Ihr Lachen das die Nuancen änderte je nachdem wie sie Luft bekam, je nachdem wo er sie erwischte. Es war unfair all das immer gegen sie zu verwenden, aber es tat so gut sie lachen zu hören, sich selbst lachen zu hören. Frei sein, nicht eingesperrt in der Einsamkeit. Zusammen wäre sie nie wieder einsam. Sie zuckte so sehr das er mehr Fläche hatte um sie zu ärgern, musste sich kaum groß aus ihren Griffen winden. Ihre Stimmen überschlugen sich in einem hellen Chor. So erwachsen sein Kopf sich anfühlte, so leicht war sein Herz mit ihr zusammen. Immer und immer wieder aufstehen, solange bis sein Körper die Stärke eines Löwen hätte. An die Spüle gelehnt fühlt er sich jedoch eher ernüchtert als stark. Diese bisschen Spaß hatte ihn außer Atem gebracht, dieses bisschen Kraft hatte ihn gefordert aber das war es ihm wert gewesen. Er sah sie mit schief gelegtem Kopf an. Ihre Brust hob und senkte sich, dann sah sie ihn geschockt an. Die Hände sanken vom Kopf hinab, sie war genauso außer Atem wie er, dabei hatte er doch die ganze Arbeit gemacht. Kaum verschnauft musste sie ihn auch schon wieder ärgern. Gut das sie nie versuchte ihn ernsthaft anzulügen. Er kannte sie zu gut, kannte den Glanz in ihren Augen wenn sie etwas vorspielte. Eben hatten sie ihre Pupillen vor Schreck gewietet, beinahe schwarz waren sie geworden, doch jetzt wirkte sie dabei mehr belustigt als wirklich brüskiert. Einsicht ist der erste Weg – nah deine Schreckhaftigkeit kann man nicht mehr kurieren. gab er locker, noch immer die Spüle als Stütze missbrauchend. Dafür bin ich viel zu großartig. Wenn er so etwas außerhalb dieses Hauses sagte, zu einem anderen Genie, odereinem Chûnin dann fehlte der Witz an dieser Aussage. Nur bei ihr klang es so, als wäre er eigentlich ein Depp und kein Genie. Vielleicht lag das auch heute nur an seinem noch etwas schweren Atem. Sie regenerierte sich auch noch schneller, sprang schon wieder von ihrem Stuhl. Oh nein sie greift an, versuchte er es theatralisch, beinahe schon ängstlich. Aber ein lachen konnte er sich nicht verkneifen. Er wehrte sich kein bisschen als sie ihm ins Gesicht griff und begann seine Haut durch die Gegen zu schieben. Er sah so etwas immer nur wenn Omas ihre Enkel ärgerten oder war das ein Klischee das er einmal aufgeschnappt hatte? Sie drückte ihm die Wangen zusammen, ließ ihn Lippen schürzen. Dann zog sie alles in die Länge, ließ ihn von Mal zu Mal ein wenig dämlicher aussehen. So ernst sie noch versucht hatte zu sein, es verlor sich einfach wieder. Sie konnten nicht ohneeinander. Der Eine ohne den Anderen, Suru ohne Kamui, Kamui ohne Suru – wer würde wohl schneller durchdrehen? Nein da hilft kein sprechendes Buch der Welt. Ich muss mich geschlagen geben. Kapitulierend warf er die Arme empor und senkte den Kopf ehrfürchtig. Der Topf begann heiß zu werden, ein Lachen in ihrem Gesicht, eine dunkle Strähne die ihr halb im Gesicht hing. Sie war ihm wieder so nah, war wieder bei ihm. Den Tag ohne sie auszuhalten war möglich, die Nacht jedoch ein wahres Gräuel. Für heute hast du gewonnen, aber wenn der Hunger besiegt ist sei vorbereitet. Ein weitere Scherz, bevor er an ihr vorbei hüpfte und den Deckel vom Topf nahm. Leicht schief legte er diesen zurück und wand sich zu Suru. Ich hoffe wir können für immer hier wohnen bleiben, meinte er mit einem Lächeln. Eben noch hatte er etwas darüber gelesen wie wichtig es sein konnte alleine zurecht zu kommen. Aber wieso sollte er das wollen? Er hatte Suru und wenn sie keine Angst mehr vor Feuer hatte, dann würde sie ja nicht fort gehen. Ohne sie würde ihm ein Ziel fehlen, mächtig werden wollte er noch immer, alles wissen und in Erfahrung bringen, aber primär wollte er ihr das Leben schenken, dass sie verloren hatte als sie wegen ihm beinahe gestorben war. Er wollte mit ihr groß werden, sie würde Chûnin, Jônin, vielleicht würden sie eine größere Wohnung haben, vielleicht würde Taro eine Frau finden. Aber wenn Suru gehen würde – sie würde nie gehen konnte nie gehen. Da gab es keine Alternative für, ohne sie da wäre so vieles nicht mehr möglich. Er hatte alle Weg durchgedacht und jeden verband in welchem sie nicht mehr zusammen waren, nicht mehr zusammen sein konnten. Ganz sacht hob er die linke Hand und stupste sie gegen die Nase. Er wusste nicht was er sagen wollte, wusste nur das es ihm klar war. Ob es ihr auch so klar war, so klar sein konnte, ob sie darüber nach dachte oder ob das für sie nur naiv war? Nein er war hier der logische, er würde immer einen weg mit ihr finden. Immer KaTaSu immer KaSu nie alleine mit sich und der Welt.

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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Onjô Suru am Fr Nov 13, 2015 1:20 pm

Suru gewann gegen den mächtigen Kamui, geschlagen warf er die Arme in die Höhe, verneigte sich von der Siegerin dieser ungleichen Auseinandersetzung. Sie musste leise kichern als er sie warnte das sie fürs erste gewonnen hatte und sich nach dem Essen bereit halten sollte. Die schwarzhaarige nahm ihm beim Wort, nach dem Essen würde er sie nicht so einfach erschrecken können. Diese Art von Spiel trieben sie ziemlich oft, ärgerten sich Gegenseitg und zogen sich auf, es war eines der einfachsten Dinge und Möglichkeiten Kamui nahe zu sein ohne dabei aufdringlich zu wirken. Er schob sich daraufhin an ihr vorbei, um das kochende Wasser des Topfes unter kontrolle zu bringen, sodass es nicht überkochte. Suru selbst sprang wieder zurück zu dem Schneidebrett, nahm sich ein paar Karotten zur Hand und fing an diese in schmale lange Streifen zu schneiden. Sie hob ihre Augenbrauen leicht, sah den braunhaarigen von der Seite her an. Seine Aussage machte für sie keinen wirklich Sinn, für die 13-jährige war klar das sie für immer hier und zusammen bleiben würde, da gab es überhaupts keine andere Möglichkeit. Trotzdem schien sich Kamui Gedanken um die Zukunft des Trios zu machen, weshalb Suru das Messer wieder weglegte und sich lässig mit ihrer Schulter an seine lehnte, ihren Kopf etwas schräg hielt und zu Kamui aufblickte. Suru wird immer bei Kamui bleiben, eine Suru ohne Kamui gibt es nicht, wie Ying und Yang, oder zwei Magneten die aneinander kleben. So wie Menschen Luft zum atmen brauchen, braucht Suru einen Kamui. Ob die zwei oder die drei von KaTaSu auch in Zukunft hier leben würden, oder ob sie sich eine andere, größere Wohnung suchten, darüber dachte das junge Mädchen noch nicht nach, sie lebte doch gerade mal ein Jahr hier, wie konnte sie da schon wieder ans umziehen denken? Doch er war da schon immer anders gewesen, plante immer alles genau, machte sich viele Gedanken, egal ob es um sie ging, seine Bücher, seine Theorien oder ein neues Genjutsu. Diesemal war es Suru die den Jungen in die Seite piekste um ihn davon zu überzeugen das es die beiden nur um Doppelpack oder gar nicht gab. Schnell machte sie sich wieder daran das Gemüse zu schneiden, holte als sie fertig war einen großen Topf aus dem Schrank, sowie einen Bambusdämpfer, drapierte das Gemüse in die eine Etage des Dämpfers darüber ein paar Fischfilets die sie zuvor schon zurecht geschnitten hatte. Den Dämpfer packte sie in den Topf, goss etwas Wasser hinein und schob ihn schnell auf eine freie Herdplatte. Kurz zögerte die schwarzhaarige, presste jedoch die Lippen aufeinander und drehte die Herdplatte auf, sprang gleich danach ein paar Schritte nach hinten um Abstand zwischen sich und den Herd zu bringen. Nun hieß es einfach noch warten bis alles fertig war. Erleichtert das sie bisher alles gut überstanden hatte atmete sie leise aus, legte für einen Moment ihre Handfläche auf ihren Brustkorb um ihren Herzschlag zu fühlen. Sie war immernoch etwas aufgeregt, doch mit Kamui im Raum war das kochen wirklich nur halb so schlimm wie sonst. Wollen wir noch etwas machen bis das Essen fertig ist? Oder willst du wie angewurzelt vor dem Herd stehen bleiben, nicht dass das Essen plötzlich Beine bekommen sollte oder so. Mit einem frechen grinsen sah sie ihn an, schritt dabei zurück zu der Arbeitspfläche um das Brett und den Abfall des Gemüse wegzuräumen. Das Messer war bereits verstaut, als sie mit dem Brett zu dem Müll gehen wollte, auf den Weg dahin allerdings über ihre Füße stolperte. Mit einem leisen ruf kündigte sie die kleine Katastrophe bereits an, das Brett segelte ihr aus den Händen, die Schalen des Gemüse und die Kerne flogen wild durch die Luft und verteilten sich durch den ganzen Raum. Suru stolperte ein paar Schritte herum, schaffte es sich aber irgendewie auf den Beinen zu halten, rammelte mit ihrer Schulter gegen die gegenüberliegende Wand, blieb dirt einfach mit einem leisen ächzen kleben. Ihr Blick huschte über den Boden, besah sich das Chaos, während sich ihr Kopf leicht senkte. Anscheinend hatte sie gerade selbst für eine Beschäftigung gesorgt bis das Essen soweit war. Es hätte sie ja auch gewundert wenn ihre Tollpatschigkeit heute mal fernbleiben würde. Sie konnte einfach nicht anders als leise zu kichern, immer wenn sie dachte das alles gut gegangen war, machte ihr das Leben genau das Gegenteil klar, manchmal fand sie es einfach nur lustig wie ihr ihr Leben immr wieder einen Strich durch die Rechnung machte.
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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Tanaka Kamui am Fr Nov 13, 2015 6:38 pm

Vielleicht dachte er zu viel, zu viel an sie zu viel an sich zu viel daran wieder alleine zu sein. Lange hatte er in seiner Ecke gesessen, daran geglaubt das seine Eltern ihn hohlen würde, doch das würde nie passieren. Sie waren zu wichtig zu beschäftigt um ihn zu erziehen. Da war weder Mutter noch Vater gewesen, niemand der konstant bei ihm war außer Suru. Mika war eine Art Mutterersatz doch die Abschiebung hatte ihn gezeichnet. Er konnte sich an die anderen nicht mehr erinnern, auch wenn er das Gefühl hatte das sie da gewesen waren. Die Panik sie zu verlieren wurde jedoch im Keim erstickt. Sie würde nicht gehen. Sie existierte nicht ohne ihn, oder sie sagte es zumindest. Er war ihre Luft zum Atmen, zusammen waren sie Ying und Yang unmöglich ohne einander. Das war das Gefühl was ihn begleitet, das Wissen das ihn plagte. Rational würde er sich von ihr abschotten können, aber er würde nie jemand wieder so sehr mögen wie sie, nie wieder jemanden so an sich heran lassen. Ohne Suru gibt es keinen Kamui, sprach er friedvoll während sie wieder an seiner Schulter lehnte. Er war heute ein wenig sentimental wie es ihm schien, vielleicht weil er wieder eingeschlafen war. Immer wenn er schlief fühlte er sich danach flau, als würde die Welt ihn einfach verschlucken. Aber sie hatte Recht. Sie würden immer zusammen bleiben, auch wenn das rational betrachtet wirklich schwer war. Es war genug mit seinen Hirngespinsten, er hielt sie nur vom Arbeiten ab. Während er also den Reis umrührte, während die Blasen hinauf stiegen, schnitt Suru weiter an ihrem Gemüse, holte den Bambusdämpfer und verteilte Fisch und Gemüse in diesem. Mit dem Umrühren beschäftigt sah er nicht wie schnell sie den Topf ablud und die Flamme aufdrehte. Doch er hörte sie sie zurück sprang, hörte wie sie ganz leise ausatmete. Er konnte sich vorstellen wie erleichtert sie war das geschafft zu haben. Wahrscheinlich lagen die Hände auf ihrem Brustkorb, die Handflächen direkt über dem Herzen. Er schielte kurz zu ihr, lehnte sich locker neben seinen Kochtopf, den er immer wieder umrührte. Er hatte Recht behalten. Sie stand genauso da, wirkte irgendwie zufrieden was sie auch sein konnte sie es geschafft hatte. Einen Moment lang sah er sie an, versuchte abzuschätzen was sie dachte. Ob es ihr nicht gefiel das sie so lange blickte, oder das er ungeschickt mit rechts umrührte konnte er nicht sagen. Sich selbst empfand er in diesem Moment zwar als locker, vor allem in Haltung und Geste, aber wenn sie sagte er glich einem Baum der wurzeln schlug, dann hatte das bestimmt seine Gründe. Schmunzeln nahm er den Deckel vom Topf und blickte den Reis schief an. Ich weiß nicht wie böse der Reis heute ist. Warte ich frage ihn. Naaah Reis bist du heute rebellisch? Nein Kamui ich bin heute ein netter Reis. Die Antwort des Reises brummte er in tiefer Stimme und blickte dann erleichtert auf. Keine Gefahr heute ich glaub ich kann aufhören hier festzuwachsen und mich um dich kümmern. Er lächelte wieder strahlend und wollte seine Kochlöffel los lassen um sich ihr wieder zu näheren als mit einem leisen Aufschrei alles zu Boden segelte. Er sprang sofort los, hielt Suru in ihrem Taumeln auf und sah wie das Brett scheppernd auf den Boden flog. Heute hatte sie es wirklich mit dem Fußboden. Soooo langweilig ist dir also schon Suru? Sacht zwickte er sie in die Wange und schob sich durch die Küche, um aus einer Nische einen Besen zu ziehen. Mit kurzen schnelle Bewegungen kehrte er alles zusammen und so, dass Suru es nur noch aufkehren und wegfegen musste. Wenn sie mit ihrem Element auch so umging, dann würden sie eine Menge spaß zusammen haben. So ordentlich wie er war, so chaotisch war Suru. Nicht mit Absicht, dennoch lag ihr Unordnung irgendwie in den Genen. Er stellte den Besen wieder fort und zog sie auf die Beine als sie alles aufgekehrt hatte. Schmunzelnd nahm er ihr den Dreck ab, warf ihn in den Müll und stupste ihr Sacht gegen die Stirn. Ach Suru was mache ich nur mit dir, wenn du mal etwas Teures in der Hand hast. Ich schenk dir keine teure Vase das sage ich dir. Beinahe liebevoll streckte er ihr die Zunge entgegen und setzte sich auf den Hocker, klopfte auf den Tisch damit sie sich zu ihm setzte. Erzähl mir etwas Suru, etwas das ich noch nicht weiß. er grinste fies, fragte sich ob sie etwas fand, dass er noch nie gehört hatte. Früher hatten sie dieses Spiel öfters gespielt um sich kennen zu lernen. Er hatte es sich ausgedacht um alles so gut es ging für sie zu erledigen. Einiges hatten sie sich so schon erzählt, viele Geschichten, Kamui hatte viel seiner Theorien so erläutert um sie etwas zu langweilen. Er sprach zwar gerne über sich, aber nicht über die Angst, die ihn befiel, wenn er daran dachte ohne sie zu sein. Wie wäre es mit etwas lustigem, schlug er vor um keine düster Stimmung zu schaffen du darfst dir aussuche was ich heute erzählen soll. Es war schwer nicht immer als schlecht zu sehen, nicht zu tief zu denken, nicht zu trauriges in ihr zu wecken. Aber schlimmer fand er den Gedanken ihr nicht antworten zu können, weil seine Gefühle keine klare Antwort zuließen.

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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Onjô Suru am Fr Nov 13, 2015 8:49 pm

Wenn der Reis schon keine Probleme machte, dann war es also nur noch Suru die etwas anstellen konnte. Was das ganze nicht wirklich besser machte. Aber zumindest würde ihr Abendessen an Ort un Stelle bleiben ohne sich in Luft aufzulösen. Zunächst musste sie jedoch erstmal wieder ihr kleines Chaos aufräumen. Kamui war sofort an ihrer Seite, fing sie auf und stellte sie wieder gerade hin. Ich dachte das wäre mal eine neue Abwechslung. "Chaos von Suru wegräumen" - klingt doch nach einer super Aufgabe. Gab sie ihm spielerisch zurück. Es war allerdings mehr als klar das die Unordnung kein Teil ihrer Abendplanung gewesen war. Seit sie sich erinnern konnte war ihr alles schon immer aus der Hand gefallen. Viele Dinge waren deswegen schon zu bruch gegangen. Als sie noch jünger war hatte sie sich oft Vorwürfe und Gedanken darum gemacht, warum es ihr immer wieder passierte das sie Sachen kaputt machte. Inzwischen war es einfach so das sie wertvolle und zerbrechliche Sachen einfach mied und wenn ihr doch mal wieder etwas aus den Händen rutschte, tat sie es wie jetzt mit einem kühlen lächeln ab. Es nützte ihr nichts wenn sie sich immer wieder schlecht für etwas machte für das sie nichts konnte, Kamui hatte ihr das oft genug gesagt und erst beibringen müssen. Vor ein paar Jahren noch hatte sie sich für vieles Verantwortlich gemacht, hatte immer gedacht sie wäre nicht gut genug für Kamui als Freundin, da sie nicht so perfekt wie er war, sondern im Gegensatz zu ihm sehr durcheinander war. Doch die Zeit im Krankenhaus hatte ihr das Gegenteil bewiesen, sie waren genau richtig füreinander, ohne zögern hatte sie alles an dem Jungen aktzeptiert und auch er hatte sie so genommen wie sie war, das Bedürfniss ihm Nahe zu sein, was sie schon seit Kindesbeinen an hatte, hatte sie zusammengeschweißt und zu einer Einheit verbunden. Das Gefühl nicht gut genug für ihn zu sein war schon lange nicht mehr vorhanden, war auch nie wieder in ihr heraufgekrochen. Sie wusste das sie in seinem Leben einer der Mittelpunkte war, das er immer auf sie acht gab und auch wenn er dachte sie bemerkte es nie, so wusste sie wie er sie oft ansah und beobachtete, so wie sie es als Kind bei ihm gemacht hatte. Sie wusste nicht genau wann er damit angefangen hatte und warum, doch es störte sie ja auch nicht, weshalb sie es nie hinterfragt hatte. Wenn es ihn beruhigte sollte er weiter machen, dann war auch sie beruhigt. Das zwicken in ihre Wange holte sie wieder aus ihren Gedanken, sah zu wie er alles schnell zusammenfegte, sie selbst nahm sich den kleinen Besen mit der Schaufel, sammelte alles ein, ehe ihr Kamui den Dreck aus der Hand nahm und alles wegschmeiste. Der Besen war schnell wieder verräumt, so konnten sie sich wieder aufeinander konzentrieren. Heeeh, ist sicher besser so wenn du mir keine teuere Vase kaufst. Überlebenschancen hätte sie nicht bei mir. Obwohl sie sich bei einem Geschenk von Kamui sehr zusammennehmen würde, genauso wie sie es mit der Kette tat, so könnte sie es sicher auch hinbekommen eine Vase ohne Kratzer, irgendwo heil zu verstauen. MIt irgendwelchen normalen Sachen ging sie recht achtlos um, doch wenn es etwas von Kamui war, oder etwas war was mit ihm zu tun hatte, so hielt sie alles wie ihre größten Schätze fest, würde es nie wagen etwas von kaputt gehen zu lassen. Vermutlich trug sie die Kette deshalb so selten. Sie fand sie wunderschön, sie stand ihr sogar um ihren Hals, aber sie hatte zu große Angst sie zu verlieren. Außerdem war es immer wieder schön anzusehen, wie sehr sich der braunhaarige freute, wenn er sah das sie die Kette umhatte. Diesen Gesichtsausdruck den er dann immer bekam könnte sie nie erzielen wenn sie das Schmuckstück jeden Tag trug. Also machte sie so weiter wie bisher. Er setzte sich derweilen auf einen der Hocker, winkte sie zu such. Suru kam seiner bitte natürlich nach, stemmte sich mit ihren Armen auf der Tischplatte ab um sich auf diese zu setzen, um Kamui etwas näher zu sein als auf dem anderen Hocker. Wie ein kleines verspieltes Mädchen saß sie auf dem Tisch, lies ihre Beine leicht hin und her schaukeln, berührte dabei immer wieder mit ihrem Knöchel seine Knie. Ihre Hände legte sie übereinander gelegt in ihre Schoß, auf den weißen kurzen Faltenrock den sie trug. Nachdenklich legte sie ihren Kopf in den Nacken, spürte wie ihre kurzen Haare sie leicht kitzelten, musste sich ein kichern verkneifen. Kamui griff auf eines ihrer alten Spiele zurück, erzähl mir etwas was ich noch nicht weiß. Natürlich war es der Junge mit den braunen Augen gewesen, der sich das ganze ausgedacht hatte, während sie dieses Spiel früher sehr oft und teilweise stundenlang spielen konnte, war es heute schon etwas schwieriger darauf zu Antworten. Es gab kaum etwas was sie noch nicht voneinander wussten, meistens beschränkten sich ihre Antworten auf Sachen die erst passiert waren oder die sie geträumt hatte. Da beide in dem selben Heim aufgewachsen waren, wussten sie schon relativ viel voneinander, was der andere durchgemacht und erlebt hatte. Das einzige wo sie sich etwas aus den Augen verloren hatten, war die Zeit gewesen in der sie am Anfang in der Akademie gewesen waren, da es sich dabei aber auch nur um wenige Jahre gehandelt hatte, waren die Erlebnisse auch schon recht schnell ausgetauscht gewesen, den rest kannten sie ja voneinander. Suru war sich nicht sicher was sie ihm sagen sollte, er wollte zudem noch etwas lustiges hören. In lustigen Dingen erzählen war sie nicht sonderlich gut da sie oftmals nicht verstand wenn etwas lustiges um sie herum passierte. Die typischen und häufigen Kindeleien beschränkten sich auch nur auf ihre Zweisamkeit, also konnte sie darauf auch nicht wirklich zurückgreifen. Mhn, ich hätte neulich beinahe eine Gurke gekauft. Die Besitzer haben den Gemüselstand um die Ecke umgeräumt, aus lauter Gewohnheit hab ich es nicht bemerkt und hatte plötzlich anstatt meiner Karotten, eine dieser Gurken in der Hand. Ein schauer fuhr durch sie. Ich werd das Gemüse nie mögen, diese eigenaritge Form... Kurz schüttelte sie sich, lächelte schwach und blickte zu Kamui. Sie wusste das die Geschichte nicht sonderlich lustig oder witzig war, aber es zeigte nur wieder wie durcheinander die schwarzhaarige sein konnte. Aber immerhin hab ich es bemerkt, nicht auszudenken was ich gemacht hätte wenn ich eine Gurke mit heim gebracht hätte. Sie lachte leise, Gurken waren wohl das einzige Lebensmittel was sie weder zubereitete noch selber zu sich nahm. Mit leicht schief gelegtem Kopf blickte sie den Jungen an, strich sich ohne es wirklich zu merken mit ihrer linken Hand über ihren Handrücken, über die raue unebene und hässlcihe Haut ihrer Narbe. Ehe sie an die schreckliche Erfahrung denken konnte kam ihr etwas anderes in den Sinn und sie lies die Bewegung sein. Hast du mitbekommen das ein neuer Spieleladen eröffnet hat? Mit ganz vielen Automaten und brandneuen Systemen! Da sich Kamui für alles interessierte würde er mit Sicherheit neugierig werden. Da müssen wir unbedingt mal hin! Was meinst du? Suru war nicht gut in Videospielen oder im Umgang mit Technik, doch allein wegen Kamui würde sie die ewigen Niederlagen über sich ergehen lassen. Es störte sie nicht gegen Kamui zu verlieren, die beiden spielten öfters Brett- oder Kartenspiele gegeneinander, meistens verlor sie haushoch gegen ihn, doch manchmal kam es ihr so vor als würde er sie ab und an mal gewinnen lassen. Doch selbst wenn sie nur gegen ihr verlieren würde, so würde sie immer wieder mit ihm spielen, solang sie gegen ihn verlor würde es ihr nie etwas ausmachen, solang beide Spaß dabei hatten könnte sie das ewig so weitermachen. Ihre Beine schwangen langsam hin und her, ihre Augen waren voller Freude über die Spielothek auf ihn gerichtet, vielleicht konnte sie sogar taro davon überzeugen mitzugehen, dann würde es mit Sicherheit noch lustiger werden. Hast du schonmal versucht ein Instrument zu spielen? Fragte sie ihn, nachdem sie ihm genug Zeit zum Antworten gegeben hatte. Um ehrlich zu sein würde ich gerne mal Geige spielen, aber dafür bin ich glaube ich zu ungeschickt und würde sie nur kaputt machen. Gab sie mit einem leisen seufzen, wirkte dabei allerdings nicht traurig, sie war einfach so und bevor sie viel Geld in so ein Instrument steckte, nur um es nach zwei Tagen kaputt zu machen, lies sie es lieber bleiben und würde sich mit dem Geld lieber einen Tag in mit Spielen und Süßigkeiten schön machen.
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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Tanaka Kamui am So Nov 15, 2015 12:06 am

War es noch Abwechslung wenn sie etwas runter warf, sich stieß oder stolperte? Sie tat es so oft das er sich fragte ob es eine Formel dafür gab. Man konnte das bestimmt an bestimmte Dinge knüpfen, vielleicht an ihren Puls, ihre Befinden ob sie sich konzentrierte oder eher weniger. Oft schien sie ihm beim stolpern eher unkonzentriert, als anwesend. Vielleicht war seine Beobachtung aber auch einfach nur mangelhaft. Er bückte sich oft um etwas aufzuheben, dass sie fallen gelassen hatte und er kam sich dabei nicht einmal dämlich vor. Er mochte sie einfach zu sehr um irgendetwas davon ändern zu wollen. Ja er wollte, dass sie keine Angst mehr hatte aber alles andere war ihm lieb geworden. Wäre sie nicht in einem Moment mutig gewesen wäre er nicht mehr am Existieren. Egal warum sie das getan hatte, er war ihr dankbar dafür. Über alles hinweg zu sehen was sie sonst falsch tat, oder was ihr Ungeschick betraf hatte er mittlerweile gemeistert. Es machte ihm nichts aus, so hatten sie immer etwas zu tun. Mehr Zeit für sich, mehr Zeit um beieinander zu sein. Solange sie den Rest ihres Lebens etwas hinter warf konnte er ihr immer zur Seite springen, ihr helfen und mit ihr reden. Wenn sie geschickt wäre, nicht so schreckhaft, dann gäbe es viel weniger Momente um sie zu ärgern, sie zu berühren oder durch die Luft zu wirbeln. Vielleicht gibt es ja eine schöne Vase aus Panzerglas, oder etwas ähnlichem. Die kannst du nicht mit Gewalt kaputt bekommen und bestimmt auch durch kein Ungeschick der Welt. Möchtest du eine Vase? fragte er ganz beiläufig. Wenn dann könnte er eine finden und ihr immer Blumen kaufen wenn es ihr schlecht ging. Blumen waren ja beinahe Schmetterlinge und vielleicht, ganz vielleicht konnte sie sich für bunte Blumensträuße begeistern. Über seine Kette hatte sie sich bereits gefreut, auch wenn sie diese so selten trug. Er kannte den Plan dahinter nicht, wann sie die Kette trug, aber er wusste wie sehr er sich jedes Mal freute. Vielleicht dachte sie einfach er würde sich weniger freuen, wenn sie diese anhatten oder er wäre traurig, wenn Suru sie ausversehen kaputt machte. Es reichte ihm zu wissen wo das Schmuckstück lag und das sie es nicht versteckte. Nicht vor ihm oder jemand anderem . Er war sehr stolz auf seine Auswahl gewesen und ihr Blick hatte ihn darin nur bestätigt. Vielleicht sollte er ihr wieder einmal etwas kaufen, etwas das sie ruhig verlieren konnte, oder er knüpfte ihr auch ein Bändchen, so wie sie schon einige geknüpft hatte. Vielleicht sollte er sie einfach fragen, aber erst einmal wollten sie reden. Die kleinere setzte sich jedoch nicht auf den Hocker, sondern auf den Tisch um ihm ein wenig näher zu sein. Ihre Füße stießen baumelnd immer wieder gegen seine Knie und er blickte zu ihr auf während sie den Kopf in den Nacken legte. Aktuell waren ihre Haare noch ein wenig, auch wenn seine wirklich gut an länge gewonnen hatten. Doch dadurch, dass sie sich immer wieder leicht kräuselten konnte er immer noch sagen sie wäre aufgrund ihrer Haare das Mädchen. Sie sah süß aus wie sie so da saß, beinahe direkt vor ihm und die Hände im Schoß und glücklich mit den Beinen schaukelte. Es dauerte einen Moment bis ihr etwas Lustiges eingefallen war und si erzählte sie von dem Gemüseladen um die Ecke. Er konnte sich erinnern, dass sie vor einigen Tage dort gewesen war, während er in seinem Sessel ein Buch studiert hatte. Er zog ein schiefes grinsen als sie meinte sie hätte beinahe eine Gurke gekauft. Was auch immer ihr dieses Gemüse getan hatte, sie musste wirklich sehr verwirrt gewesen sein, wenn sie beinahe eine Gurken gekauft hatte. Er lachte kurz auf. Ach Suru. Er hat doch schon vor einiger Zeit umgeräumt. Das hätte er  wirklich gerne gesehen, dich mit einer Gurke in der Hand. Es war ein schiefes Grinsen bei dem Gedanken an ihr Gesicht, ihren Schock. Heute schüttelte sie der Gedanke immer noch.  Seine Augen folgten ihrer Hand, blickte auf die raue Haut und er fühlte sich sofort schuldig. Dagegen war seine schmale Narbe nichts, nur ein Zeichen seiner Dummheit und Naivität. Schuld kroch ihm sofort durch Mark und Bein und er hätte wohl etwas gesagt, wenn Suru nicht auf einmal von der neuen Spielhalle angefangen. Er blinzelte und sah wieder zu ihr hoch. Er hatte davon gehört und es war gar nicht soweit bis zu der Halle. Es gab bestimmt einen Weg um das System auszutricksen und den Leuten zu zeigen, dass er klüger war als ihre Maschinen. Ja das würde ihm gefallen,  würde ihm sogar sehr gefallen. Wir könnten gleich nach dem Essen hingehen wenn es dir nichts ausmacht. Ich würde gerne wissen wie alles funktioniert und vielleicht kommen sie ja nicht so schnell dahinter, dass ich versuche ihre Systeme zu verstehen. Ganz vorsichtig stupste er ihr gegen das Bein, genau auf die freie Stelle zwischen Rock und Strümpfe. Wie lange er das wohl noch mache durfte? Irgendwann würde sie sich davon bedrängt fühlen, zumindest wäre das eine logische Konsequenz wenn sie älter wurden. Dann würden sie nicht mehr in einem Bett schlafen dürfen. Taro besah sie jetzt schon immer ein wenig seltsam. Sie wurden älter und er konnte nicht bestreiten, dass er sie nicht los lassen konnte. Keine Ahnung wie man all dies nennen könnte, aber das würde ihnen vielleicht zum Problem werden. Schon jetzt galten sie als unzertrennlich und seitdem sie zusammen wohnten wurde es immer nur schlimmer. Er atmete schon kaum noch ohne sie, war damals auf Missionen ohne sie unterwegs gewesen und daran zugrunde gegangen. Er brauchte ihre Hand, konnte nicht aufhören sie zu berühren, sie zu umarmen, sie bei sich zu haben. Oder wir  gehen morgen früh, damit Taro es uns nicht verbieten kann. Ich glaub er findet es nicht so gut, wenn ich mir die Schaltkreise ansehen. Etwas träge faltete er die Arme und legte seinen Kopf auf diese, sah zu ihr hinauf. Ganz sacht berührte sein Kopf ihre Beine und für einen Moment schloss er die Augen. Es roch nach Reis, nach Gemüse und Fisch. Es war ein milder Duft der sich verbreitete, beinahe so milde wie der Geruch von Suru, wie ihre Chakraaura. Wenn sie sich so nahe war dann musst er gar nicht danach suchen, sie sprang ihn einfach an. Es war eine schwere Aura warm und feurig. Er hatte das Gefühl das es ihr Element war, auch wenn sie es nicht kannte. Wenn sie wirklich das Katon besaß würden sie wirklich Probleme haben. Bilder flimmerten vor seinem inneren Auge und es gefiel ihm nicht, wenn es wirklich so wäre. Nur einen Moment blieb er so, ehe er wieder eine Frage gestellt bekam. Ich habe in dem Lade wo mein Sessel her ist einmal eine Mundharmonika gesehen und auf ihr gespielt. Aber ich habe keinen Ton getroffen. Ich glaube ich bin nicht begabt, wenn es um Musik geht. Vielleicht kann ich ein bisschen malen. Er machte eine Pause und dachte nach ob sie recht hatte. Würde sie nicht spielen können, weil sie zu ungeschickt war? Wir könnten dir eine einfache alte kaufen, vielleicht gibt es eine gebrauchte. Oder vielleicht macht ein Senju dir eine und das kostet nicht soooo viel. Du kannst ja einfach mal ein paar Töne spielen, du hast bestimmt Talent. Vielleicht schenkt Taro dir eine zum Geburtstag. Es gab bestimmt viele Möglichkeiten sie einmal an einer Geige üben zu lassen. Er würde es schon schaffen dafür aufzukommen. Ich glaube ich möchte einmal Klavier spielen. Iyashi-san meinte das kann den Geist entspannen und würde helfen, wenn man sich nicht so konzentrieren kann. Es stand außer frage, dass er sich gut konzentrieren konnte, aber Kamui war ja immer bestrebt Dinge besser zu machen. Ganz sacht wand er den Kopf, sodass er sie bequem anschauen konnte. Leicht hob er den Kopf, stütze ihn ab und versuchte ihre Gefühle zu erahnen. Ob sie nach dem Essen mit ihm los gehen würde?

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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Onjô Suru am So Nov 15, 2015 4:34 pm

Auf die Idee mit Panzerglas war sie noch überhaupts nicht gekommen. Endlich etwas was sie nicht schaffte kaputt zu bekommen wenn sie mal wieder etwas fallen lassen würde. Doch wo sollte sie eine Vase aus dickem Panzerglas am besten hinstellen? ihr Zimmer war im totalen Chaos versucnken und sie hatte sowieso nicht wirklich viel Platz. Nachdenklich wog sie ihren Kopf leicht hin und her. Im Moment möchte ich glaub ich keine Vase. Vielleicht wenn mein Zimmer mal ordentlich ist. Kurz darauf lachte sie leise, sie selbst wusste das ihr Zimmer wohl nie aufgeräumt sein würde, also würde sie auch nie eine Vase bekommen. Einmal hatte Kamui versucht ihr Zimmer in Ordnung zu bringen, mit dem Ergebnis das Suru ihn aus ihrem Zimmer geschoben hatte und mitsamt Klamotten in die Badewanne getaucht hatte. Was für eine sauerei das gewesen war! Natürlich war sie selbst auch mit Kleidung in dem Wasser gelandet, weshalb sie das gesamte Bad überschwemmt hatten und hatten beinahe die ganze Wohnung unterwasser gesetzt. Taro war nicht sonderlich angetan gewesen von der Aktion, doch allein für das was sie mit Kamui deswegen gelacht hatte war es die Sauerei wert gewesen. Als er erwähnte das der Gemüsestand schon seit längererzeit umgeräumt war wurde sie leicht rot im Gesicht. Wirklich? Jetzt war ihr das ganze doch ewas peinlich. Auf sein lachen hin machte es das ganze nicht wirklich angenehmer für sie. Die schwarzhaarige zog eine Schnute mit den Lippen, wand gespielt den Blick von Kamui zur Seite. N-Natürlich hatte er das. Ich hab nur nicht aufgepasst! Die böse Gurke hat das extra gemacht und sich in meine Hand geschlichen. Wieder durchfuhr sie ein kleiner Schauer, wie angewurzelt war sie vor dem Regal gestanden, hatte die Gurke in ihrer Hand angestarrt als hätte sie einen Geist gesehen. Wie paralysiert war sie so einige Zeit vor dem Gemüse gestanden, hatte lange überlegt ob sie aufschreien sollte, hatte es allerdings geschafft den Schrei zu unterdrücken und nach gefühlten 10 Minuten hatte sie die Gürke wieder zurück gelegt, hatte sich mit schnellen Schritten und gesenktem Blick so schnell es ihr möglich war von dem Stand entfernt und war nachhause geeilt und hatte erst heute wieder an diesen Vorfall gedacht. Kamui kannte sie gut genug um zu wissen wie sie reagiert hat, weswegen sie es ihm nicht verübeln konnte das er einfach lachte. Nun wenigstens schlug das Thema wieder auf die Spielehalle über, so wie es sich Suru gedacht hatte war Kamui hell auf begeistert von ihrem Vorschlag, wenn auch er eher daran interessiert war die Tecnnik der Systeme zu verstehen und zu knacken - und nicht einfach nur hinzugehen und Spaß am spielen zu haben. Aber so war Kamui eben und wenn sie ihn nicht so mögen würde wie er war, so hätte sie auch den Vorschlag nicht gemacht. Sie wusste das es ihn mehr interessierte irgendwelche Formeln zu knacken, als einen Highscore zu erzielen. Allerdings war es auch von Vorteil mit Kamui in solche Läden zu gehen, wenn er erstmal alles verstanden hatte, so knackten sie schnell Highscores und stellten neue Best-Zeiten auf. Manchmal srpang sogar ein Kuscheltier oder irgend eine Süßigkeit für sie heraus wenn alles gut ging und die beiden nicht erwischt wurden. Die Besitzer solcher Läden empfanden es immer weniger schön wenn jemand versuchte die Systeme zu knacken, doch Suru dachte da ganz anders. Solche Technik wurde ja schließlich entwickelt damit jemand sie lösen konnte und der jemand war nunmal einfach Kamui. Wie sollte sie auch sonst darüber denken? Niemals käme es in ihre Gedanken etwas das Kamui tat als schlecht zu empfinden, er war einfach klüger als alle anderen und er machte sich das einfach zu nutzen. Suru sah nichts schlechtes daran. Mhhhn.. Wollte sie gleich nach dem Essen los? Reizen würde es sie alle mal, doch ihr Kopf überschlug gerade ob sie überhaupts noch Geld übrig hatte, um sich für diese Woche so etwas leisten zu können. Als Genin bekam man nicht viel, die Wohnung allein war schon recht schwer zu halten und das obwohl sie vom Dorf unterstützt wurden, da sie alle drei Waisen von einem Heim waren. Wasser und Strom wurde vom Dorf getragen, doch um Miete und Essen mussten sie sich selber kümmern. Meistens blieb nicht viel übrig um sich etwas für sich kaufen zu können, wie neue Klamotten oder eine neue Haarspange oder eben einen schönen Nachmittag in einer Spielehalle. Wir können gerne gleich nach dem Essen losziehen und die Gegend unsicher machen. Es würde mich sehr freuen. Die schwarzhaarige senkte ihren Blick, als sie spürte wie sie von Kamui an ihrem Oberschenkel angestupst wurde. Suru störte es nicht wenn sie von Kamui berührt wurde, egal wo. Sie könnte ihm nie böse, könnte sich ihm gegenüber nie schämen oder sich unwohl fühlen. Das sie morgen früh gingen, passte ihr nicht ganz so recht, sie wollte heute, gleich nach dem Essen gehen, darauf freute sie sich jetzt viel zu sehr. Nein, morgen früh hab ich einen Termin beim Arzt. Hatte sie ihm vergessen davon zu erzählen? Vermutlich, sonst hätte er den vorschlag nicht gemacht. Es wäre nicht üblich wenn er etwas vergessen würde, im Gegensatz zu ihr. Ah hab ich dir wohl vergessen zu sagen. Die wollen mal wieder schauen wie es meiner Haut geht. Suru befand sich noch mitten im Wachstum, wie groß sie mal werden würde wusste sie zwar nicht, aber so klein wollte ise nicht bleiben. Durch ihre großflächige Narbe an ihrem Arm, befürchteten die Ärzte allerdings das ihre Haut mit dem wachsen nicht richtig nachkam, weshalb sie regelmäßig zur Kontrolle gehen musste. Kommst du wieder mit? Fragte sie ihn, blickte fragend auf seinen Hinterkopf, während er sich auf seinen Armen auf den Tisch lehnte. Für einen Moment blieb er still, bevor er auf ihre Frage antwortete. Er erzählte ihr von einer Mundharmonika und Suru kam nicht um den Gedanken herum sich ihn mit so einem metallenen Musikinstrument im Mund vorzustellen und wie er verzweifelt versucht irgend einen Ton herauszubringen, das Teil am Ende in irgend eine Ecke wegschmiss und sich darüber aufregte das soetwas für ihn einfach nicht geegnet war, anstelle sich einzugestehen das er schlecht mit Instrumenten war. Er zählte auf welche Möglichkeiten es gäbe an eine Geige für Suru heranzukommen, soweit hatte sie nicht wirklich gedacht, sie fand das Instrument einfach nur schön und die klänge die es von sich geben konnte. Doch die Angst das sie ein kostbares Instrument kaputt machen würde, hatte sie einfach abgeschreckt sich weiter damit zu befassen. Mhhhhn, meinst du wirklich das Taro mir so etwas schenken würde? Ich würde gerne spielen. Vielleicht kann ich mir ja eine ausleihen. Nachdenklich wackelte sie mit ihren Beinen weiter hin und her, tippte mit einem ihrer Finger auf die Tischplatte, fing mit ihren Beinen an im tackt zu wackeln. Klavier? So ein großes Intrsument passt aber gar nicht in unsere Wohnung. Aber ich würde Kamui gern mal spielen hören, du kannst das sicher gut, so wie alles. Suru beneidete ihn nicht um sein können, sie sah eher zu ihm auf, nahm sich immer wieder ein Beispiel an ihm, wollte an sich arbeiten damit sie weniger Angst hatte und nicht so oft stolperte. So mochte es wie sehr sich Kamui immer anstrengte, wie sehr er sich mit Sachen beschäftigte um klüger zu werden oder um ihr zu helfen. Was würde sie nur manchmal ohne ihn machen? Wo oft hatte er ihr schon aus der Klemme geholfen, ihr Mut gemacht, sie unterstützt und sie motiviert? Ohne Kamui wäre sie nichts, sie brauchte ihn, im Alltag und bei der Arbeit, überall, brauchte seine Nähe, könnte nicht ohne ihn.
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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Tanaka Kamui am So Nov 15, 2015 9:53 pm

Auch wenn sie spontan keine Vase wollte, vor allem keine unglaublich teure die er sich sowieso nicht leisten konnte, würde er sich die Idee im Kopf behalten. Das er da nicht schon früher drauf gekommen war. Aber wenn sie die Vase wirklich nur wollte wenn ihr Zimmer ordentlich war, dann würde er ihr lieber Schokolade kaufen, oder eine Blume, versuchen einen Schmetterling zu fangen. Ihr Zimmer würde er nicht mehr aufräumen, nicht mehr versuchen ein wenig Struktur hinein zu bekommen. Das endete immer schrecklich, oder in der Badewanne. Eine seltsame Situation wenn er sich so daran erinnerte. Damals war ihm das nicht so erschienen, aber heute fühlte sich die Idee warm an, herzlich und fröhlich, ein wenig Intim. Er schmunzelte kaum merklich bei dieser Erinnerung. Sie war beinahe schon laut gewesen und selbst wenn sie das war, dann änderte alles in einem großen Gelächter. Sie konnten nicht ernst zueinander sein, konnte nicht böse aufeinander sein. Vielleicht schliefen sie deswegen auch in seinem Zimmer, bei ihrem war eine Gefahr vorhanden, dass man stolperte, hängen blieb und irgendetwas Wichtiges runter riss. Wenn es auch nur Armbänder, gestaltete Schmetterlinge oder gehäkeltes Sushi war. Es gab genug mit dem Kamui mehr Unordnung herbeiführen könnte und weniger Ordnung. Bei den ganzen kleinen Dingen müsste man ihr ein größeres Zimmer geben, viel mehr Regale, am besten einen ganzen Bastelraum. Aber er hatte ja nicht wissen können, dass sie zu ihnen zog und als es soweit gewesen war, hatte es sie nicht gestört das kleine ungenutzte Zimmer zu bekommen. Dafür störte sie sich an der offensichtlichen Tatsache, dass sie etwas nicht mitbekommen hatte und zwar das auch einmal Gemüse umsortiert wurde.  Du bist einfach nur am Träumen gewesen, neckte er sie liebevoll. Der leichte Rotschimmer stand ihrer blassen Haut gut, ihm dagegen überhaupt nicht wie er immer fand. Er wurde ja kaum rot, außer er schlief mit einem buch im Gesicht in der Sonne ein. Das Letzt mal hatte er jedoch mit Suru in der Sonne gelegen und da hatten sie geredet, den Himmel beobachtet. Es gab keinen Grund müde zu sein, wenn sie da war. Er fand immer Dinge an ihr die er nicht kannte. Eine winzige Narbe vom Stolpern, einen blauen Fleck, ein winzige Narbe von dem Feuer vor einigen Jahren. Er notierte sich vieles  davon, doch das meiste behielt er einfach so in seinem Kopf und erinnerte sich ab und an daran das er es ja nicht vergaß. Vieles davon war ihm für seine Bilder wichtig, vor allem wie sie in jedem Moment ihrs Lebens aussah. Es brannte sich beinahe in seinen Kopf ein. Wie sie lachte, kicherte, vor ihm fort lief, schrie wenn sie sich erschrak, oder eben wie sie dumpf eine Gurke anstarrte und nicht wusste was sie tun sollte. So viele Facetten, so viele Farben die er nicht benennen konnte und so viele Muskeln die ihre Leben einhauchten. Wenn es nach ihm ging müsste sie immer lächeln,  auch wenn sie am Nachdenken war. Dann gehen wir nach dem Essen, bestätigte er und rutschte mit dem Stuhl näher an den Tisch. Wie ein Kind legte er den Kopf einfach auf ihre Beine, spürte wie sie diese immer wieder leicht bewegte. Natürlich komme ich morgen früh mit. Ich kann nicht zulassen das die irgendeinen Mist verzapfen. Er hasste arztbesuche, hasste ihre Arztbesuche. Er mochte es nicht wen jemand an ihr herum fasste, sie hin und her scheuchte und vor allem mochte er ihren Arzt nicht. Diese Mann gehört einfach in ein Klischee hinein. Er war gut in seinem Job, nicht sonderlich hässlich und sie musste immer mal wieder wegen seiner Dummheit dorthin. Wenn er sich selbst in der Vergangenheit sehen würde, dann müsste er sich wirklich Ohrfeigen. Er konnte es schon nicht leiden wenn diese beiden sich die Hand gaben, er mochte es nicht wenn er sie berührte, sie fragte wie es ihr ging immer lieb lächelte. Dieser Mann war sein personifiziertes übel, das schlimmste was ihm passieren konnte. Immer wenn sie dort waren musste er sich zusammen reißen, musste ruhig bleiben. Wie oft schnappte er zu laut nach Luft wenn er wieder etwas fragte. Morgen war es also wieder so weit, morgen würde ein schlimmer Morgen und er wollte nicht an die Nacht denken. Er würde sie festhalten, die ganze Nacht und hoffen das es gut ging. Auch wenn er das noch nie getan hat, ich traue Ärzten nicht, versuchte er seine Eifersucht zu verallgemeinern. Doch er konnte es sich nicht einreden. Zu sehr tobte die Wut in ihm, zu sehr die Angst sie zu verlieren, egal an wen. Taro war eine absolute und einmalige Ausnahme. So jemanden wie Taro würde es nicht wieder geben und er wollte nicht, dass es jemanden gab, der ihn ersetzen würde. Suru gibt es nur mit Kamui und Kamui nur mit Suru, erinnerte er sich selbst. Er wand den Schopf jedoch ab, wand sich zur Herdplatte und spähte diese etwas trüb an. Er mochte ihren Arzt nicht, auch wenn sie wohl wegen ihm noch lebte, wegen irgendeinem männlichen Arzt noch lebte. Die Augen auf den Herd gerichtet ließ er sich das mit der Geige durch den Kopf gehen, bis er eine plötzlcihe idee hatte. Als hätte man ihm in die Seite geschlagen schoss sein Kopf hinauf und er grinste sie breit an. Ohhhhh ich habe eine super Idee Suru. Die Arme in die Luft werfend, kippte er leicht nach hinten, ruderte mit dem Armen, versucht sein Gleichgewicht wieder zu finden, was ihm jedoch misslang. Seine eigene Energie riss ihn nach hinten und mit einem dumpfen geräusch fiel er rücklings vom Stuhl. Ehhhhh aua, brummte er leise, sah nur noch ein paar Sternchen. Unser Boden ist wirklich hart, wir sollten Teppich legen. Alles tat ihm weh, vorzugsweise die Schulter, den Kopf hatte er reflexartig einzogen und war zum Glück nicht gegen die kante geschlagen. Ahhh man das tut weh. Wie ein kleinkind zog er die Beine an, schüttelte den Kopf ganz leicht bevor er sich edn Kopf tätschelte um zu fühlen ob da Blut war. Scheinbar hatte er sich wirklich nicht versetzt dennoch hatte er sich unglaublich erschrocken. Als er in Surus Gesicht blickte musste er unwillkürlich lachen. Das war doch sonst immer ihre Aufgabe. Ich wollte dir schon immer mal Konkurrenz machen, kicherte er und setzte sich einfach auf den kühlen Boden. Aufstehen wollte er noch nicht, dafür schwirrte ihm der Kopf zu sehr. Er sollte selbst Arzt werden, aber dafür müsste er viele Menschen behandeln und das wollte er nicht, nicht wirklich. Was ich eigentlich sagen wollte- er sah zu ihr, schüttelte den Kopf leicht als würde er etwas verscheuchen. Wir gehen in einen musikladen – die lassen dich bestimmt Probe spiele. Für diesen genialen Einfall war er vom Stuhl gefallen. Aber das war es ihm wert, sie war es ihm wert. Essen, Musik  und dann spielen gehen, wenn auch nur mal hinein sehen und sich etwas umschauen. Vielleicht gab es einen Automaten der ihm bekannt vorkam und dann konnte er ein Stofftier für sie abgreifen, ein Buch, was auch immer er würde etwas für sie gewinnen. Glück und Taktik halfen beinahe überall und wenn er so nur lernte das System zu knacken. Iyashi sann sagte immer man sollte sich ja nie entmutigen lassen. Der Mann musste wirklich klug sein, oder er war nur oft genug hingefallen. Vielleicht war er so ungeschickt wie Suru oder so klug wie Kamui – nein das konnte nicht sein. Iyashi war einfach nur alt und schrieb viel zu viele Bücher und Gedankengänge.  Wenn er alles aufschreiben würde was er dachte. Seine Augen wurden groß sahen zu Suru. Wie viele Bücher könnte er so füllen? Eins, zwei, zwanzig? Ohhhhh, machte er vollkommen begeistert und sah sie an. Suru war wirklich eine Quelle der Inspiration, auch wenn sie nicht stolperte sondern er selbst. Wundersame Welt in der er noch lebte und hoffentlich lange leben würde.

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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Onjô Suru am So Nov 15, 2015 11:11 pm

Suru konnte sich ein breites grinsen nicht verkneifen als Kamui zustimmte das sie nach dem Essen zu der Spielehalle gehen würden, selbst wenn sie nur kurz dort wären um sich alles anzusehen ohne etwas zu spielen, würde ihr das auch reichen. Solang sie etwas mit ihm unternehmen konnte, würde es nie langweilig werden. Selbst Reiskörner zählen wurde mit Kamui an ihrer Seite spannend, nicht das sie schonmal welche gezählt hatte. Die schwarzhaarige beobachtete ihn dabei wie er näher an den Tisch rutschte und seinen Kopf auf ihren Schoß legte. Ohne sich davon irritieren zu lassen, lies sie ihre Beine weiter schaukeln, spürte das Gewicht seines Kopfes auf ihren Beinen, wie seine kurzen Haare sie leicht kitzelten. Viele Mädchen in ihrem alter wären wohl empört aufgesprungen und hätten herumgeschrieen, was ihm denn einfallen würde sie so zu berühren. Doch Suru und Kamui hatten ein so enges Verhältniss das solche Berührungen und solche Nähe ganz normal war. Sie hatte keine seltsamen Gedanken wenn er so etwas mit ihr machte. Wie von selbst hob sie ihre Hand, zupfte sanft an einer gelockten Haarsträhne herum. Sie mochte seine Haare, manchmal hatte er sogar längere als sie selbst, außerdem waren sie immer so schön weich. Auch wenn er es nicht sah, sie lächelte ihn erleichtert an als er meinte er würde sie morgen früh begleiten. Über die Jahre hatte sie sich zwar an die Behandlung von ihrem Arzt gewöhnt, doch alleine konnte sie trotzdem nicht zu ihm gehen. Kamui gab ihr immer halt, lies sie die Behandlungen und die Berührungen ihrer Narbe ertragen, ohne ihn würde sie einfach dort sitzen, vielleicht sogar weinen, weil es sie innerlich jedes mal zerriss wenn sie hin musste. Suru verstand das alles nur zu ihrem besten war, sie wollte nicht das irgendwann ihre Haut nachgab und man ihr wieder etwas transplantieren musste wie damals, also ging sie hin, ertrug die Fragen und die blickte die er ihr immer zuwarf. Er wusste als Arzt was er tat, doch Suru wusste das er sie nie wirklich verstehen würde, nie wissen würde wie es ihr wirklich ging. Das wussten nur Kamui und Taro. Mit einem leisen lachen legte sie ihren Kopf auf die Seite. Kamui war bei ihre Arztterminen immer sehr angespannt, manchmal sogar ziemlich garstig. Er hielt ihre Hand an solchen Tagen immer fester als sonst, schob sich noch Näher an sie heran wenn sie im Wartezimmer saßen und lies sie auf keinen Fall auch nur für eine Sekunde aus den Augen. Ob er Angst hatte das man ihr etwas antun könnte? Oder das man etwas schlimmes finden könnte? Es wird wie immer schnell vorbei sein, es sind immer dieselben Fragen und es sind immer dieselben Antworten. Ja so langsam konnte sie den ganzen ablauf wirklich auswendig. Danach sprachen sie auch nicht wirklich lange darüber, Suru war froh wenn es vorbei war, genauso wie es Kamui danach auch schon wieder besser ging. An manchen Tagen belastete ihn der Arztbesuch mehr als sie selbst, für morgen würde sie sich noch etwas ausdenken was sie mit ihm machen würde, um ihn wieder auf andere Gedanken zu bringen. Er wand seinen Kopf auf die andere Seite, blickte zu dem Herd. Für einen Moment herrschte Stille zwischen den beiden, plötzlich schreckte Kamui auf, als hätte ihn irgendetwas gestochen. Er warf die Arme in die Luft, sah sie mit großen leuchtenden Augen an, hatte so viel schwung drauf das der Hocker kippte. Ah! Kamui nicht! Sie beugte ihren Oberkörper noch nach vorne, versuchte noch mit ihren Händen seinen Unterarm zu ergreifen, griff daneben und sah nur noch wie es ihn Rücklings nach hinten umwarf. Es gab einen leichten dumpfen Schlag und schon lag der Junge auf den Rücken. Erschrocken blickte sie zu ihm herab, Sorge machte sich auf ihrem Gesicht breit. Sie hatte den atem angehalten, atmete erleichtert aus als er seinen Mund öffnete und protestierte das der Boden wirklich hart war. Suru mochte Teppich auch sehr gern, aber wenn sie so wie heute mal wieder den Boden mit Wasser flutete, erschien ihr das eher weniger als eine gute Lösung. Kamui hob seinen Kopf leicht, betastete sich ob er irgendwo verletzt war, zum Glück war nichts passiert. Als er in ihre Richtung blickte musste er lachen, was sie ungemein beruhigte. Ihm war also wirklich nichts passiert. Bis du mir konkurrenz machst musst du aber noch viel lernen, die schwierige Kunst des Tollpatschig sein kommt nicht einfach über Nacht. Mit einem leisen kichern, rutschte sie von dem Tisch, trat neben den braunhaarigen und kniete sich zu ihm auf den kühlen Holzboden. Und dieser Geistesblitz hat dich vom Stuhl gehauen verstehe. Er wollte mit ihr in einen Muskladen gehen, es wäre nur logisch wenn man dort auch Instrumente hatte die man seinen Kunden zum probieren anbieten konnte. Solang sie sie nicht kaputt machte, könnte sie da sicher etwas ausprobieren und üben ob sie vielleicht ein verstecktes Talent besaß. Sie mochte seine Idee und nickte daher. Klingt nach einer guten Idee, lass uns das mal ausprobieren. Danach besah sie sich kurz seinen Hinterkopf und seinen Rücken, stellte nichts wirklich schlimmes fest. Mit einem leisen seufzen sah sie Kamui an, reichte ihm ihre Hand um ihm aufzuhelfen. Jag mir beim nächsten mal nicht so nen Schrecken ein, wenn dir ein Licht aufgeht. Neckte sie ihn, half ihm dann zurück auf seine Beine. Ein leichter Geruch von Reis, Fisch und Gemüse schwirrte durch die Küche, signalisierte ihr dass das Essen endlich fertig war. Lass uns den Tisch decken und endlich Essen. Ich hab wirklich Hunger. Kurz fuhr sie mit ihrer Hand über seine Schulter, entfernte sich von ihn um, Schüsseln und Teller aus dem Schrank zu holen um den kleinen Esstisch zu decken. Aus dem Kühlschrank zog sie ein paar Soßen und drapierte alles auf dem Tisch. Danach musste sie nur noch alles aus dem Dämpfer holen und den Reis abschütten. Kurz ging sie in Richtung Flur, rief in Richtung von Taros Zimmer, das er zum Essen kommen sollte, setzte sich dann wie immer auf den mittleren Hocker an der Ecke des Tisches.
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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Tanaka Kamui am Mo Nov 16, 2015 6:44 pm

Dieselben Fragen wie jedes Jahr, das sagte sie so einfach. Für ihn war es jedes mal schlimm. E erinnerte ihn zu sehr an seinen geistigen Aussetzer. Er hätte nicht daran gedacht damals einen Anfall zu bekommen, er hatte nicht daran gedacht, dass sie ihn retten würde. Sie hatten ihn angesehen, dass wusste er, aber sie hatte nie gesprochen, sich nicht auch nur ein bisschen unterhalten. Warum sie das getan hatte konnte er nicht verstehen, emotional war ihm das ein großes Rätsel. Rational betrachtet hatte Suru ihn immer beobachtet, aber nur weil man jemanden ansah, hieß es nicht ihn aus einem Feuer zu retten. Wie eine große Schwester, beste Freundin, vielleicht auch wie eine Mutter zupfte sie an seinen Haaren herum. Es war ein angenehmes Gefühl wenn sie das tat. Ihm kamen seine Haare dann nicht so vollkommen anstrengend vor. Oft nervten ihn die Locken und wenn seine Haare zu lang waren blieben sie ständig irgendwie hängen, im kleinsten Reißverschluss. Wenn sie ihm so über das Haar strich, dann bekam er das Gefühl, dass es morgen schnell vorbei war. Vielleicht  hatte ihn der Fall auch nur ein wenig aufgerüttelt. Auch wenn er grinste, ihre Hand nahm und aufstand, er freute sich nicht auf morgen. Er wollet ihr keine Konkurrenz im hinfallen machen, das tat unheimlich weh. Vielleicht überlege ich mir das mit dem Konkurrenz machen, bei diesem Boden ist dein vieles Stolpern wirklich nicht schön. er drückte die Schulter ein wenig durch und warf die Arme nach vorne um sie zu  umarmen, bevor sie sich um das essen kümmerte. Mein Geistesblitz war für dich, da muss viel Energie frei werden, damit was Gutes raus wird. Solange du ihn gut findest hat sich das umfallen wirklich gelohnt. Er konnte nicht anders als sie kurz an sich zu drücken, ihren Geruch in sich aufzunehmen. Er brauchte sie wie Luft zum Atmen, wie Fisch Wasser. Sie war sein alles, spornte ihn an und gab ihm die Idee um zu denken. Dann lass uns schnell essen damit wird mein Hunger gestillt und deine Kochkünste werden gelobt. Auch wenn sie nur geschnitten hatte, so war es doch schon einmal wunderbar, dass ihr das Messer bei seinen ganzen Albernheiten nicht ausgerutscht war. Vielleicht hatten sie auch einfach dazu gelernt, seitdem ihm das Messer einmal beinahe durch den Schuh gesegelt war. Der Schuh war hin, zum Glück nur ein Hausschuhe, durch den die Klinge geflogen war. Seitdem hatte er jedoch keine Hausschuhe mehr und sie beide achteten darauf, dass Suru oder er keine Klingen mehr bei einer Näheattacke hielten. Bis jetzt hatte es gut funktioniert. Nach seiner Knuddelattacke ließ er sie los, nickte und half ihr dabei den Tisch zu ordnen. Er stellte die Herdplatten aus und rührte den Reis noch einmal durch. Zusammen mit Suru sortiere er alles aus den Töpfen und in passende Schüsseln, währen Suru nach Taro rief. Man hörte ein paar Schritte im Flur und der Chûnin nährte sich ihnen, die Mine vielsagend und dabei seine Brille wieder auf die Nase zu schieben. Taro wirkte immer etwas ernster und beschäftigt. Für die beiden hatte er jedoch ein Lächeln und schob sich in die Küche. Suru bist du vom Stuhl gefallen? frage er etwas besorgt und sah seine junge Dame an. Kamui rieb sich sofort den Nacken und sah ihren Ziehvater schief an. Ich hatte eine Erleuchtung und das hat mich einfach umgehauen. meinte er grinsend und begann sich Reis auf seinen Teller zu schaufeln. Ich stehe heute auch, kündigte er an sah jedoch wie Taro den Kopf schüttelte. Ich muss noch einen Bericht schreiben, ich esse drüben. Lasst das Geschirr stehen, ich räume später alles weg. Ihr habt immerhin gekocht. Nachdem er sich den Teller vollgemacht hatte wuschelte er erst Kamui durch das helle Haar und kurz darauf auch Suru. Lächelnd und mit einem Danke für das Essen, verschwand er auch wieder durch die Wohnung. Also nahm Kamui seinen Platz ein, von dem er eben noch hinab gesegelt war. Beinahe vorsichtig setzte er sich hin, schob seinen Teller zu Recht du lud sich Gemüse und Fisch auf. Sein blick lag auf Suru und er schob die Hand über den Tisch, griff einfach nach ihrer und sah sie einen Moment an. Er brauchte ihre Nähe so oft, brauchte ihre Art um ruhig zu sein um sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Itadakimasu Suru-chan, sprach er und ließ ihre Hand dann wieder los um sein Essen in sich hinein zu schieben. Wenn er auch diszipliniert aß, so war er dabei nicht vollkommen langsam. Sein Magen hatte eben bereits geknurrt und so war er nun umso gieriger etwas in seinem Magen zu bekommen.  Er besah sich sein Essen, nahm ein paar Bissen, bevor er sich süß-saure Soße über den Fisch träufelte und davon nicht zu wenig. Man konnte wohl sagen, dass er seinen Fisch an einigen Tagen einfach damit ertränkt, oder sein Gemüse, am meisten wohl aber seinen Reis. Heute verschmolz er diesen jedoch mit einer Curry Soße. Geschickt verschwand immer mehr essen in seinem Mund, während er einmal mehr oder weniger zu Suru sah. Er wollte nicht wieder vom Stuhl fallen, wollte nicht das sein essen kalt wurde. Sein Magen hatte viel zu sehr geknurrt, als das er wirklich lange warten konnte. Er fragte sich was nun wieder mit Taro war, dass er nicht bei ihnen essen konnte. Er hatte viel zu tun, musste das Geld der beiden faktisch mit verwalten. Immerhin machten sie keine größeren Probleme, war handzahm, wenn sie nicht einmal die Wohnung unter Wasser setzten oder durch die Straßen rannten. Sie waren immerhin auch nur Kinder, junge Genin und ein wenig aneinander gekettet. Ich finde wir haben das super hinbekommen, meinte er als er sich einen weiteren Haufen Reis in den Mund schob.

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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Onjô Suru am Mo Nov 16, 2015 9:41 pm

Nachdem sie ihm aufgeholfen hatte, wurde sie von Kamui in eine enge Umarmung gezogen. Für einen Moment blieb sie einfach nur stehen, lies seinen Körper an ihren auf sich wirken, erwiederte seine Umarmung und drückte auch ihn kurz an sich. Jedesmal wenn er sie so umarmte wurde ihr wohlig warm aufs Herz, für eine kurze Zeit vergaß sie einfach alles um sich herum, geriet in einen Zustand in dem sie innerlich vollkommen ruhig und zufrieden war. Mit einem fröhlichen lächeln lies sie dann wieder von ihm ab. Schnell war alles gedeckt, sie saß an dem Tisch und war gerade dabei sich Reis in ihre Schüssel zu füllen, als Taro in die Küche geschlichen kam. Wie immer schob er sich seine Brille zurecht, lächelte die beiden Genin an. Suru grinste ihn nur frech an, schüttelte leicht ihren Kopf und nickte in die Richtung von Kamui, als er meinte ob sie mal wieder vom Stuhl gefallen wäre. Diesesmal nicht. Verteidigte sie sich sofort und selbst Kamui gestand seinen Fehlltritt, natürlich nicht ohne zu erwähnen das es nur passiert war weil er eine Erleuchtung hatte. Er bot dem älteren außerdem an das er heute stehen würde, doch Taro hatte anscheinend andere Pläne. Schnell lud sich der Chuunin sein Essen auf, wuschelte den beiden durch ihre kurzen Haare und verschwand auch schon wieder, mit der Aufforderung das sie das Geschirr einfach stehen lassen sollten. Suru sah ihm nur mit einem leichten Schulterzucken hinterher. Sie hatte sich bereits Gemüse auf ihren Reis aufgetürmt, war gerade dabei sich etwas von dem Fisch zu nehmen, als Kamui nach ihrer Hand griff und sie sachte drückte. Sie musste leise kichern, drückte seine Hand für einen Moment. Itdadakimasu! Der Hunger trieb ihn dazu sogleich ihre Hand wieder loszulassen, fast schon gierig, wie ein halb verhungertes Kind, schob er schnell den Reis in seinen Mund, ertränkte wie sooft sein Essen in der Süß-Sauren-Soße. Suru hingegen machte kaum schnelle oder hektische Bewegungen, aß gemütlich ihren Teller leer, mischte immer mal wieder eine andere Soße zu ihrem Reis, bis sie einen Geschmack hinbekommen hatte der ihr heute gut genug war. Jap, super Teamwork von uns. Wie sollte es da anders aussehen? Meinte sie mit einem leichten strahlen in ihren Augen. Mit Kamui würde sie alles hinbekommen, egal was sie anpackten, es gelang immer. Manchmal mussten sie ein paar Hürden überwinden - der beinahe -Kamui-hat-eine Zehe-weniger-Unfall - war da nur eine Ausnahme gewesen. Wenn sie auch Kunais immer aus den Fingern verlor, so bekam sie es seit einiger Zeit recht gut hin zumindest keine scharfen Küchenmesser mehr fallen zu lassen. Nachdem sie ihre Schüssel geleert hatte, nahm sie sich nochmal nach, etwas weniger Reis dafür noch etwas mehr von dem Gemüse. Langsam signalisierte ihr Körper das er genug hatte, das Grummeln war eingestellt, der Hunger besiegt und das hungrige Biest war fürs erste schlafen gelegt. Zufrieden legte sie ihre Stäbchen auf ihre Schüssel, hob ihre Arme über ihren Kopf und streckte ihren Oberkörper ausgiebig. Sie griff noch zu ihrem Glas mit Wasser, leerte es mit einigen Zügen und stapelte zumindest schonmal die leeren Schüsseln zusammen. Ich geh noch kurz in mein Zimmer, dann können wir los. Meinte sie mit einem Augenzwinkern zu Kamui, sprang von dem Hocker und eilte in ihre eigenen vier Wände in der Wohnung. In dem verwüsteten Raum angekommen, griff sie zu einer Haarbürste, fuhr kurz durch ihre kurzen schwarzen Haare. Kurz prüfte sie ihr Aussehen in dem Spiegel bei ihrer Komode, strich sich eine Haarsträhne aus den Augen, beschloss danach diese mit einer einfachen Gelben Haarspange zu bändigen. Danach suchte sie erstmal nach ihrer Geldbörde, fand sie unter irgend einen Papierstapel. Die Genin zählte kurz durch was sie übrig hatte, zog ein paar Scheine aus dem kleinen Geldbeutel und versteckte die Scheine sicher in einer kleinen unauffälligen eingenähten Tasche an ihrem Rock. Jetzt aber schnell, Kamui wartet sicher schon. Wahrscheinlich wollte sie zu schnell zurück zu ihm, denn sie blieb mit einem Fuß an einer Schlaufe hängen, die aus ihrem Bastelkorb herausragte, zerrte diesen mit durch ihr Zimmer, sprang auf einen Bein herum und brachte es zustande ihr Bein wieder zu befreien, noch bevor sie hinfallen konnte. Trotzdem stolperte sie noch ein paar Schritte nach vorne aus ihrer Tür, wedelte wild mit ihren Armen um nicht doch noch umzufallen, sah Kamui an der Eingangstür stehen, sprang halb in seine Arme um sich abzufangen. Haaaah, da bin ich, lass uns gehen! Dann konnte es ja los gehen, die neue Spielhalle würde gleich von zwei kleinen Genins unsicher gemacht werden.

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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Tanaka Kamui am Mi Nov 18, 2015 10:12 pm

Wenn es beim Essen jemals um das blanke überleben gehen würde, dann hätte Suru eindeutig schlechte Karten. In einem Wettessen würde sie ihn nie schlagen können und auch so war sie nicht so schnell dabei ihren Teller zu füllen wie er. Es störte ihn nicht und im Ernstfall würde er sowieso für sie sorgen – aber rein hypothetisch hatte er Recht. Der Geschmack von Süß und scharf wechselte sich mit dem Geschmack von Curry ab, wann immer er zwischen Reis und Fisch wechselte. Das Gemüse aß er zuletzt und er besah aus dem Augenwinkel immer wieder Suru. Ihre Haltung, wie sie die Stäbchen hielt. Es war immer wieder wundersam, dass sie nicht auch mit links aß und schrieb. Für ihn war das normal und einige Zeit lang hatte er versucht auch mit rechts zu schreiben, zu essen, aber es gelang ihm nicht. Seine Motorik war zu eingeschränkt, wenn er alles mit rechts tat. Wie auch er vermischte sie den Reis bis ihr der Geschmack zusagte. Es gab wenige Tage, an denen sie beide ihr Essen ohne Soße aßen, aber es kam vor. Zum Spaß aß er den Rest mit der rechten Hand und sammelte dabei beinahe Reiskorn um Reiskorn auf, weil ihm größere Klumpen immer zwischen den Stäbchen fortrutschten. Ohne sie würde er wirklich nicht oft kochen und vor allem würde er nicht so darauf achten. Sein Körper brauchte nicht so viele Kalorien oder er fühlte sich zumindest nicht so. Vor allem war durch Suru etwas wie eine gesunde Linie in diese WG gekommen. Mit Taro hatte er zwar versucht gesund zu leben, aber die beiden waren zu pragmatisch veranlagt um immer auf das gesunde zu achte. Wenn ein Ramenladen auf dem Weg lag, dann wurde eben dort ein wenig gehalten. Als er die letzten seiner Reiskörner aufgepickt hatte war er satt und hatte nicht das Gefühl sich überfressen zu haben. Im Gegensatz zu Suru streckte er sich jedoch noch unten und man hörte ein leises Knacken seiner Schultern. Ja geh ruhig ich warte dann auf dich, meinte er leichthin und sah wie sie nach dem stapeln davon huschte. Er hob die Teller hoch und stelle sie in die Spüle, um wenigstens kurz den Tisch abzuwischen. Kaum hatte er dies getan verschwand auch er aus der Küche. Seine Hände schoben sich locker in die blaue Jeans. Nur kurz glitt sein Blick zu seiner Uhr. Wie er Suru kannte würde sie einen Moment brauchen um sich in ihrem Zimmer zurecht zu finden. Im Gegensatz zu ihr wusste er immer wo ihr Geld lag, wusste wo ihre Bürste lag und würde blind wohl nicht über die ganzen Sachen stolpern. Aber Suru passiert dies nun einmal immer öfters. Flink huschte er in sein Zimmer und nahm sich ein dünne hellgrüne Stoffjacke aus diesem um sie sich über zuziehen. In den Taschen an seinem Hosenbein verstaute er das Geld, sowie seinen Schlüssel. Bei ihm dauerte dies kaum eine Minuten. Alles lag wo es zu legen hatte und er wusste immer wo er etwas ablegte und fand es dementsprechend schnell wieder. Als er die Jacke zurück schob und auf seine doch recht protzige Uhr blickte war wirklich nur eine Minute vergangen. Schnell war er wieder im Flur, warf einen Blick zu Taros Zimmer. Doch der Chûnin kam nicht heraus. Es polterte leise in SUrus Zimmer und er wand sich um, sah wie sie aus der Tür in seine Richtung fiel. Er hielt die Arme auf, fing sie ab und beendete damit ihre gestrauchel. War sie etwas an der Schlaufe ihrer Tasche hängen geblieben? Es würde ihn nicht überraschen denn dieses Teil lag da immerhin schon eine kleine Ewigkeit und es Lud geschickte Leute wie Suru einfach zum stolpern ein. War kaum zu überhören, grinste er frech und zog sich die Schuhe an. Umso schneller sie da waren umso eher konnte er versuchen die System zu verstehen. Das wird ein riesen Spaß, ich bin gespannt was sie alles da haben. Wie gewohnt griff er nach ihrer Hand und zog die Tür auf. Das Gewicht von Schlüssel und Geldbeutel schlug abwechselnd gegen sein Bein, als er mit ihr aus der Wohnung ging. Er freute sich wirklich und konnte damit ein wenig den Gedanken an morgen verbannen. Erst einmal etwas Positives aus diesem tag gewinnen, bevor er sich morgen schlechte redete. Er war mit Suru zusammen, alles andere war unwichtig.

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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Onjô Suru am Mo Dez 07, 2015 7:11 pm

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Suru musste sich ein kichern verkneifen als Kamui sie korrigierte das natürlich er Gewinn in der Spielehalle erzielt hatte. Viele hätten wohl jetzt eine Diskussion angefangen, auch Suru hatte immerhin ein paar Münzen aus dem Automaten geholt. Doch die schwarzhaarige lies es gut sein, sie wiedersprach dem Genin nie. Außerdem hatte er ja im weitesten Sinne auch recht. Hätte er nicht als erstes Münzen aus dem Automaten geholt, hätte sie auch nie welche herausbekommen. Mhn welchen Namen gebe ich ihm wohl? Nachdenklich hielt sie den Schmetterling vor sich, starrte das Stoftier eine weile an und überlegte. Chô...ko? Das es sich dabei um eine simple Kombination aus dem japanischen Wort für Schmetterling handelte war ihr bewusst. Doch etwas kreativeres würde ihr wohl für den Moment nicht einfallen. Wenn auch die Idee simpel war gefiel ihr der Name und sie drückte das Kuscheltier mit einem leichten grinsen an sich. Jap so wird er heißen. Bestätigte sie sich selbst nocheinmal. Danach zuckte sie leicht zusammen als ihr Kamui plötzlich seine Jacke über die Schultern warf und sie ermahnt das sie ihre eigene immer vergaß. Mit einem entschuldigenden Grinsen sah sie den Jungen an. Gomen, aber wie du schon erkannt hast hab ich deine viel lieber als meine eigene. Meinte sie mit einem zwinkern und leicht scherzenden Unterton in der Stimme. Anstatt ihre Hand zu nehmen legte Kamui ihr den Arm um die Schulter, drückte sie somit noch etwas mehr an sich um sie warm zu halten. Für einen Moment sah sie etwas verlegen zu Boden, versuchte neben Kamui zu gehen so gut es ging ohne über ihre eigenen Füße zu stolpern. Außerdem hab ich nicht damit gerechnet das wir so lange wegbleiben werden. Fügte sie noch als eine Art Ausrede hinzu. Während sie so die kühle Straße entlang liefen, bemerkte sie wie immer weniger Menschen zu sehen waren. Wahrscheinlich bereiteten die Familien gerade das gemeinsame Abendessen zu, oder trafen sich mit Freunden in einer Bar um sich über den Tag zu unterhalten. Nachdenklich und etwas Sehnsüchtig dachte sie daran wie es wäre wenn sie eine richtige Familie gehabt hätte, würde sie dann auch mit Kamui hier entlang laufen? Aber vielleicht würden sie sich auch gar nicht kennen, weshalb sie die Vorstellung einer Familie schnell wieder wegschob. So war es viel besser, nur mit Kamui und Taro. Keine Eltern die strenge Vorschriften machten, niemand der ihr sagte was sie wann zu tun hatte. Wenn auch Taro die beiden Genins noch erzog, so war er bei weitem nicht so streng wie richtige Eltern. So war es viel angenehmer. Wenn auch ihre Schultern von seiner Jacke gewärmt wurden, so zog an ihren Beinen dennoch ein kühler Wind vorbei. Tee ist eine sehr gute Idee! Ob Kamui auch kalt war? Nur wegen ihr? Sie wollte nicht das er wegen ihr Krank wurde, doch wusste sie auch das sie keine Chance hatte ihm seine Jacke für den nach Hause weg zurück zu geben. Und in die Wanne werde ich dich höchstpersönlich stecken. Dich riecht man nämlich schon 10 Meilen gegen den Wind. Neckte sie ihn und streckte ihm kurz die Zunge heraus. Lachend schwankten die beiden kurz hin und her, bogen um eine Ecke und waren auch schon fast wieder bei ihrer Wohnung angekommen. Wenn sie sich so gut mit ihm unterhielt schien der Heimweg immer so schnell zu gehen, die Zeit verflog wie im Nu wenn die beiden Spaß hatten. Manchmal wünschte sie sich das die Zeit still stehen würde, sodass sie die gemeinsame Zeit mehr geniesen konnten. Zu oft störte der Alltag, das Shinobi Training ihre Zweisamkeit, um ehrlich zu sein konnten sie schon lange nicht mehr so oft etwas unternehmen wie früher seitdem sie Genin waren. Vermutlich würde alles noch schlimmer werden wenn sie erstmal ein Team hatten, doch bisher hatte sich noch kein Sensei gemeldet, was Suru recht schade fand. Sie wollte unbedingt mit Kamui auf Missionen gehen und mit ihm trainieren, er könnte ihr sicher viel beibringen. Bei seinem Kommentar über Taro musste sie auflachen. Als könnte er uns jemals vergessen. Ich glaube er steht mit dem Nudelholz schon in der Tür und wird uns den Hintern versohlen weil es schon langsam dunkel ist. Erschrocken über ihre eigene Vorstellung sah sie Kamui an. Dein Gewinn kann ihn sicher besänftigen! Lass ihn uns überlisten, sodass er uns nicht böse ist. Ihre Miene war gespielt erschrocken und ihre Worte extre theatralisch, Taro könnte den beiden wohl sowieso nicht lange böse sein. Die beiden lachten noch über ihre doofen Witze, erreichten dann doch endlich die Wohnungstür die Kamui für Suru öffnete und sie sogleich hineinschob. Nachdem sie seine Jacke aufgehängt hatte bemerkte sie das es recht ruhig und dunkel in der Wohnung war, Kein Licht drang durch den Flur, Taros Zimmer schien dunkel zu sein. Eeeeh? Er ist nicht daheim? Autsch! An der Wand entlangtastend suchte sie nach dem Licht schlater, fand ihn, nachdem sie sich an dem Regal den Fuß gestoßen hatte und machte das Licht an. Schnell zog sie ihr Schuhe aus, stellte sie in das böse Regal an dem sie sich gestoßen hatte. Schweigend ging sie durch den Flur, drückte den Schmetterling gegen ihre Brust, versuchte etwas zu hören, doch es war wirklich still in der Wohnung. Suru zuckte leicht mit ihren Schultern, wand sich zu dem Eingang der Küche. Was willst du für einen Tee? Du hast mir deine Jacke gegeben da werde ich dir den Tee machen. Meinte sie mit einem leichten lächeln, schob sich in die Küche um die nötigen Sachen zusammen zu sammeln und um den Wasserkocher anzumachen. Oder du springst schonmal in die Badewanne und wärmst dich auf mh? Rief sie zu Kamui nach draußen, während der Wasserkocher anfing zu blubbern, woraufhin Suru einen kleinen Sprung nach hinten machte um dem heißen Dampf aus dem Weg zu gehen.
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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Tanaka Kamui am Di Dez 08, 2015 11:29 am

cf: Nam Wah [Spielehalle]

Er hatte also wirklich recht gehabt! Natürlich war seine Jacke schöner und vor allem war sie wärmer als der Hauch von nichts, der sie über die Arme begleitete. Du sprudelst über vor Kreativität Suru, neckte er sie. Einen Schmetterling Schmetterling zu nennen war wirklich nicht sonderliche einfallsreich und das obwohl sie immer so viel Kreatives machte. Häkeln, stricken, basteln, soviel erschufen ihre Finger aber einen Namen konnte sie sich nicht ausdenken. Suru belustigte ihn immer wieder vor allem wenn sie so einfache Dinge tat um ihn zum Lachen zu bringen. Vielleicht sollte er ihr dies Jacke einfach auch kaufen und sie immer wieder bei ihr in den Schrank hängen, oder er tauschte die Jacken immer aus. Er nahm die frisch gewaschen und gab Suru jene, die er getragen hatte. Dann liefen sie wie Zwillinge umher, aber das waren sie sowie meist für alle bei Tag. Ich kauf dir genau die gleiche Jacke, dann siehst du aus wie ich in kleiner und weiblich, scherzte  er weiter. Ja vielleicht hatten sie wirklich nicht so lange fort bleiben wollen, aber die Spiele hatten sie einfach gefesselt und er würde sich davon immer wieder fesseln lassen.  Es machte Spaß, auch wenn ihm das Tanzen wirklich den Rest gegeben hatte. Er fühlte den Muskelkater beinahe schon und er hasste seinen Körper dafür, hasste ihn wirklich über alles für diese Schwäche. Aber er war immerhin nicht umgefallen, hatte sich besonnen und war noch stehend bei ihr. Trotzdem fühlte er sich schwer und nur diese kalte Luft hielt ihn wirklich wach. Warm war ihm bei weitem nicht, aber lieber fror ihr diese fünf Meter, als das er zulassen konnte, dass Suru fror. WAAAAS   tönte er ein wenig zu laut und stupste Suru leicht in die Seite. Du riechst bestimmt viel weiter gegen den Wind als ich und wenn ich mehr rieche liegt das nur an meiner herausragenden geistigen Leistung. Anders kommt dieser herrliche Geruch gar nicht zu stande! beharrte er und lachte nur. Seine Augen zuckten durch die Nacht, als er eine bekannte Präsenz spürte, die sich von ihnen fort bewegte. Taro geht aus? Etwas verwunderte sah er in die Richtung von Taro, sah ihn aufgrund von Häusern jedoch nicht, spürte nur wie er sich entfernte. Nein heute würde nicht mit einem Nudelholz auf sie warten oder sie zu Recht weisen. Er hatte scheinbar seinen eigenen Abend geplant, so wie Suru und Kamui.  Abgelenkt von seiner Entdeckung stolperte er hinter Suru in die Wohnung, den Blick noch immer in eine falsche Richtung geheftet, lief er in seine Freundin und zuckte zurück. Ehhh tut mir Leid Suru was hast du gesagt? verwirrt rieb er sich den Kopf, während Suru gegen den Schrank gelaufen war. Dabei müsste sie langsam wissen, dass dort ein Schrank stand, die Position änderte sich nicht, seit Jahren nicht. Sie war genau so fixiert, wie die Türkannten, gegen die sie immer wieder lief, oder den offenen Schranktüren, deren Kanten sie oft nur knapp verfehlte. Jedes Mal jagte sie ihm damit einen Schrecken ein. Noch immer etwas verwirrt von Taros Abwesenheit zog er die Schuhe aus und blinzelte als das Licht anging. Er ist weg, eben durch eine Parallelstraße weg gegangen. Warte ich schaue wo er genau hingeht. Ich wette er hat eine Freundin und wollte deswegen nicht mit uns Essen, sie kocht im bestimmt etwas Schönes! Er blendete Suru für einen Moment aus und konzertiere sich auf die Aura von Taro. Sein Geist zog sich durch die Straßen und er spürte wie der Chûnin in ein Haus trat. Dann ließ er Taro los und sah Suru mit einem breiten grinsen an. Er geht wirklich zu wem anders, aber ich kennen die Aura nicht, aber wenn ich sie wieder spüre werde ich sie erkennen. So wie ich dich auf hunderte von Kilometern finden würde. Auch wenn es gelogen war gefiel ihm die Idee und er hüpfte hinter Suru in die Küche um zu sehen wie sie vor dem kochenden Wasser davon sprang. Bessere Idee, wir stellen den Tee in der Kanne über ein Teelicht und dann geh ich baden, immerhin bleibt er so warm bis ich fertig bin. Einmal kurz gestreckt fischte er aus einem Schrank ein Stövchen und setzte es auf die Ablage, zündete die Kerze an und ließ Suru mit dem Wasser alleine. Ich beeile mich auch. Hab keine Angst vor der Kerze, sie wird immer gegen das Wasser verlieren. Damit stupste er sie spielerisch in die Seite und war mit einigen hüpfenden Schritten aus der Küche verschwunden. Mit wenigen Schritten war er im Bad, warf die Tür hinter sich zu und drehte das Wasser auf. Es dauerte nicht lange bis Wasserdampf den Raum erfüllte, der Spiegele zu beschlagen begann und er seine Kleidung sorgsam auf sein Fach gelegt hatte. Aus seinem Schränkchen kramte er etwas für das Wasser, Suru hatte es ihm einmal geschenkt. Es sollte nach Wald riechen, oder so ähnlich. Der Geruch von Kiefern schlug ihm entgegen und er schüttelte den Kopf um sich von dem Geruch nicht vernebeln zu lassen. Einen Moment verharrte er im Bad, regungslos und unbekleidete und merkte, dass er wirklich nicht sehr normal roch. Ehhh es stank wirklich in diesem Laden. Aber kein Wunder, sie waren unfähig die Lampen Symmetrisch anzurichten und die Lüftung war auch eher mangelhaft installiert, schimpfe er leise vor sich hin ehe er den Duschschaum in das Wasser gab und weiße Wolkentürme sah. Wolken waren eine wunderbare Ansammlung von Wasser, nur leider wurden aus ihnen Gewitter, die er ganz und gar nicht mochte. Ganz sorgsam stieg er in das Wasser, ließ sich im Schaum versinken und schloss die Augen. Wie abends vor dem ins Bett gehen ging er die Etagen über und unter sich durch. Wer war da, wer war nicht da. Er kannte die Namen sortierte wer da war, ob ihre Partner es auch waren oder jemand anders. Er sank ganz in das warme Wasser, gab sich ganz den Chakraimpulsen um ihn herum hin. Sie beruhigten ihn, waren immer da, immer hatte er gewusst wer die Leute waren, immer hatte er ihr Chakra gespürt auch wenn er nie mit ihnen geredet hatte. Chakra gab ihm Sicherheit ließ ihn einordnen wie stark jemand war, wie schnell jemand zu einer Gefahr werden konnte. Gefahren waren ihm nicht wohl. Sei dir dessen bewusst was du kannst und schätze deinen Gegner realistisch ein, zitierte er seinen liebsten Autoren abwesend und verlor sich in dem Schaum ein wenig.

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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Onjô Suru am Di Dez 08, 2015 4:50 pm

Sein lauter protest ihrem kleinen Spaß gegenüber lies Suru leise lachen, fuhr jedoch sogleich etwas zusammen als Kamui ihr gegen die Seite piekste. Lustiger weise konnte sie nicht mal etwas dagegen sagen. Ein "So klug bist du doch gar nicht, als das man das riechen könnte." konnte sie nicht zu ihm sagen, da der 13-jährige neben ihr einer der klügsten Köpfe in ganz Konoha war. Vermutlich. In ihrem alter aber aufjedenfall und er könnte es sicher auch mit anderen höherrangingen aufnehmen. Also schwieg sie einfach, rempelte Kamui nur als antwort leicht an, sodass sie wieder etwas schwankend weiter gingen. Nachdem sie in der Wohnung bemerkt hatte das Taro nicht da war, bestätigte ihr Kamui das ganze nochmal. Um ehrlich zu sein musste sie sich an seine Fähigkeiten noch gewöhnen, sie verstand nicht wie das ganze funktionierte. Also jemanden aufzuspüren der nicht im Raum war indem man nach seinem Chakra suchte, weshalb sie es immer sehr spannend fand wenn er in seine Trickkiste griff und ihr erzählte was in dem Geäbude so vor sich ging, ob die alte aus dem Erdgeschoss wieder ihre Katzen fütterte, oder die Mutter im 3. Stock wieder eine schlaflose Nacht hatte. Heeeeh? Besser als ich? Kann nicht sein! Das würde er mir nicht antun. Meinte sie etwas empört. Auch wenn Taro 5 Jahre älter als die beiden war, so waren sie immernoch ein Trio, er könnte Surus Essen nicht so einfach mit das einer anderen ersetzen. So einfach ging das nicht. Wobei, wer weiß wie Suru mit 18 Jahren wohl sein würde. Das war eine lange Zeit und bis dahin wäre sie auch mit der Pupertät durch, da würde sich ihr Körper und Denken vermutlich sowieso um 180 Grad drehen. Etwas nachdenklich wog sie ihren Kopf nach links und rechts. Sie dachte nicht oft über ihre Zukunft nach, es bereitete ihr oft Kopfschmerzen, sie lebte lieber hier und jetz tmit Kamui und Taro, als alleine in einer unbekannten Zukunft. Mit einem leichten Satz entfernte sie sich von dem Wasserkocher, sah diesen etwas skeptisch und ängstlich an während ihr Kamui in die Küche gefolgt war. Den Choko hatte sie derweil auf den Tisch abgelegt damit er nicht Nass werden konnte oder sogar dreckig wurde. Also wenn ich noch stärker als 10 Meilen gegen den Wind rieche, dann wirst du mich nichtmal aufsprüren müssen weil du mich schon aus hunderten Kilometern riechen wirst. Lachte sie leise, sah zu wie der braunhaarige ein paar Sachen aus einem Schrank zog und eine Kerze in einen Glasbehälter anzündete auf dem sie später die Kanne Tee stellen würde. Haaai~ Und damit verschwand Kamui aus dem Raum, lies die schwarzhaarige mit dem fießen kochenden Wasser alleine. Sie hörte wie im Nebenraum der Badewannenhahn aufgedreht wurde, hörte wie das Wasser die Wanne so langsam füllte. Ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken als sie sich das Bad vorstellte, wie es von warmen Dampf gefüllt war. Ihr war doch kälter gewesen als sie gedacht hatte, zumindest zierte eine leichte Gänsehaut ihre Arme. Solange das Wasser noch nicht kochte rieb sie sich die Hände aneinander, füllte einen Teebeutel mit einem leckeren Früchtetee und hing den Beutel in eine großzügige Kanne hinein. Zwei Porzellantassen, verziert mit grünen Mustern stellte sie neben das Stövchen auf den kleinen Tisch in der Küche. Genau rechtzeitig war auch der Wasserkocher fertig. Suru zog sich einen dieser Kochhandschuhe über die Hand, sie würde die Hitze nie mögen und würde sie mit ihr nie wieder wohl fühlen, weshalb sie bei sowas ihre Hand immer gerne mit so einem Handschuh schütze. Mit weit ausgestreckten Arm griff sie nach dem Wasserkocher, hob ihn an und kippte das Wasser in die Kanne. Dabei wand sie ihren Kopf etwas ab um dem aufsteigenden Dampf auszuweichen, kniff ihre Augen leicht zusammen und beobachtete nur aus dem Augenwinkel wie sich die Glaskanne füllte. Als sie fast am Überlaufen war hörte sie auf und stellte alles zurück an seinen Platz. Bevor sie den Handschuh auszog stellte sie die Kanne noch auf den Glasbehälter mit der Kerze darunter. Kaum stand die Kanne sicher machte sie wieder einen Schritt nach hinten, starrte verunsichert auf die Kanne vor sich. Ihr war nichts passiert, weder der Dampf noch die Kerze hatte sie irgendwie berührt und so atmete sie erleichtert aus, beruhigte ihr aufgeregtes Herz und zog den Handschuh aus. Dann sah sie auf die Uhr und wartete. Wartete. Es war ruhig in der Wohnung, der Wasserhahn im Bad war schon lange verstummt und so hörte sie nichts auser ihren Atem. Gelangweilt ging sie durch die Küche, hin und her, sah immer wieder auf die Uhr, stellte fest das Kamui sich doch etwas mehr Zeit lies. Die schwarzhaarige seufzte leise, rieb sich ihre kalten Hände erneut, bevor sie mit einer Art Zange den Teebeutel aus der Kanne hob da die Ziehzeit vorbei war. Diesen warf sie gekonnt in den Müll und setzte den Deckel mit der Zange auf die Kanne, nur um wieder weg von dem Tisch zu springen und den heißen Tee anzustarren. Sie war soweit fertig, doch Kamui hatte sich noch immer nicht gerührt. Mhhh~ Wieder ging sie in dem kleinen Raum umher. Irgendwann wurde ihr das warten zu doof und sie entschied sich dafür sich auch mal etwas aufzuwärmen. Wie gewohnt ging sie aus der Küche und blieb vor der Badezimmertür stehen, legte ihre Hand an die Klinke und öffnete sie. Zu ihrer Überraschung war nicht abgeschlossen, also ging sie ganz gemütlich in das Bad. Das Kamui sich nackt in der Wanne befand war ihr vollkommen bewusst, doch davon hatte sie sich noch nie aufhalten lassen. Ohne ein Wort zu sagen huschte sie hinein, machte die Tür hinter sich zu. Gegenüber der Tür sah sie nur einen Berg an Schaum, während das ganze Bad in Dampf gehüllt war und ein leckerer Tannenduft in der Luft hing. Mh wenigstens ein Geschenk das richtig war. Bei sowas war sich die Genin immer sehr unsicher, auch wenn sie Kamui schon lange kannte, sie wusste nie so recht was sie ihm schenken sollte. Noch immer hatte sie nichts gesagt, zog aus ihrem Schrank ein Handtuch und schmiss dieses auf die Stufe der Badewanne um es nachher besser erreichen zu können. Danach fing sie an sich ihrer Kleidung zu entledigen, legte alles zusammen neben die von Kamui nur um gleich darauf in die Wanne mit dem warmen Wasser zu steigen. Sie wusste das er noch in dem Wasser saß, aber es war ja auch nicht das erste mal das sie sowas tat. Wenn auch das letzte mal schon etwas her war. Kaum hatte sie einen Fuß in dem Wasser drehte sie sich mit dem Rücken zu Kamui, setzte sich einfach hin und war sofort von einem Meer aus Schaum umgeben. Sofort wurde ihrem Körper wieder warm, verbannte die kälte aus ihren Gliedern und liesen ihr Gesicht leis rosig werden. Hast dus nicht vielleicht etwas übertrieben? Fragte sie und lachte leise. Während sie recht entspannt war, so wusste sie das sie Kamui mit ihrer Aktion wohl wieder zielmich durcheinander brachte, hätte er zugesperrt hätte sie keine Chance gehabt zu ihm zu kommen, doch er wusste ja wie sie war. Wenn es um Kamui ging gab es nichts was für sie zu viel war oder für andere sogar schon zu weit ging. Sie war einfach im Gegenüber sehr locker und offen. Bei keinem Kerl auf der Welt könnte sie sowas machen außer bei ihm.
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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Tanaka Kamui am Di Dez 08, 2015 9:16 pm

In seinem Kopf summte die Stimme von Suru. Ob es wirklich jemanden gab der besser kochen konnte als sie? Vielleicht ein wenig schneller, aber besser? Oder Taro war blind vor Liebe und aß deswegen ohne sie, allgemein aß er in letzter Zeit weniger bei ihnen. Was würden sie machen, wenn Taro nicht mehr da war, wenn er einfach gehen würde ohne sich weite rum sie zu kümmern? Er konnte sich nicht vorstellen das Taro einfach so gehen würde, aber aktuell war er einfach unglaublich weit weg von ihnen und erzählte ihnen nicht, dass sie zu spät waren, zu laut in die Wohnung gekommen waren oder sonst etwas. Aber es war nichts dergleichen passiert und so schob er sich immer wieder mit dem Kopf unter Wasser und tauchte auf. Er wollte wissen bei wem Taro war, tastete sich immer wieder durch die Straßen und suchte Auren die er kannte und benennen konnte. Es war frustrierend sie alle zu kennen, aber die Namen nicht zu wissen. Er lief so selten durch die Straßen in diese Richtung, dass er nicht wusste wer dort wohnte. Die Präsenz war ähnlich groß wie die von Taro, vielleicht auch ein Chûnin, oder eine Chûnin, vielleicht war er auch nur bei einem Freund. Aber ließ er für einen Freund seine beiden fast Kinder alleine? Nicht das Suru und er unselbständige ware- was machte er sich überhaupt verrückt deswegen. Taro wird schon zurückkommen. Ich schaue lieber was die anderen machen. Sein Sinn tastete sich zwei Etagen weiter höher, wo er seine Nachbarn fand die im Wohnzimmer saßen und was auch immer taten, er spürte sie ja nur, er sah sie nicht. Ansonsten war das Haus recht leer. Eine pensionierte Chûnin lag bereits im Bett, so wie er die alte Dame kannte laß sie ein Buch und hatte das Radio am Laufen. Er kannte sie, sie war wirklich nett, ab und an brachte sie ihnen Kekse und Kamui mühte sich ab ihr den Einkauf die Treppe hinauf zu tragen. Meist tat er das nur, weil Suru daneben stand. Sie tätschelte ihm immer die Schultern und das konnte er partout nicht leiden. Allgemein konnte er es nicht leiden, wenn man ihn berührte, ihn umarmte oder an sich zog. Neben Suru waren Taro und Mika die einzigen die so etwas durften. Gerade als er dabei war sich eine Strähne seines Haares aus dem Gesicht zu wischen um wieder etwas klarer zu sehen hörte er die Tür und spürte wie es ihm in dem heißen Wasser eiskalt wurde. Er hatte die Tür nicht zu gemacht. Er hatte Suru unglaublich gerne, aber diese Eigenart ließ ihn jedes Mal panisch werden. Im war schon warm, weil er im heißen Wasser saß, aber das sie hier herein kam machte das Ganze nicht wirklich besser. Er zog die Beine an und presste die Augen zusammen. Er wollte sie nicht sehen, nicht so sehen. Das war ihm eindeutig zu fiel. Sein Herz begann zu rasen und er konzentrierte sich nur auf ihre Chakra, spürte wie es sich vor ihm her bewegte. Wenn er einmal erblinden würde, dann war er immer noch fähig Leute zu sehen, oder sie zu spüren. Eh übertrieben? Mit was den übertrieben? Wenn er in diesem Moment weniger Schaum gehabt hätte wäre er wohl im Boden versunken. Ganz vorsichtig öffnete er ein Auge, sah zu ihr und musste erleichtert feststellen, dass sie mit dem Rücke zu ihm saß. Das ließ in wenigstens ein wenig entspannter werden. Ab und an hatte sie ihn schon ins Wasser geworfen, aber er kam immer noch nicht damit zurecht. Neben ihr zu schlafen war eine Sache, da hatten sie immerhin noch etwas an, aber neben ihr zu baden, das war doch ein wenig zu viel für ihn. Er sog die Luft tief in seine Lungen und hatte das Gefühl das ihm die Keifer nicht dabei half einen klaren Gedanken zu fassen. Das ist nur Suru, sie ist nur deine Freundin, ihr habt keine Geheimnisse voreinander. Sie sitzt mit dem Rücken zu dir, du siehst nichts Kamui – ahhhhh benimm dich einfach weiter atmen. Trotzdem fühlte er sich wie ein hilfloses kleine s Tier das von der Größe dieser Aufgabe erschlagen wurde. Dabei war es nicht einmal eine Aufgabe, er kam nur nicht damit zurecht. Seine beste Freundin saß nackt mit dem Rücken zu ihm im Wasser und erzählte etwas von zu viel Schaum in der Wanne. Weniger Schaum wäre nie so schön gewesen. So sieht er aus wie eine Wolke und ich könnte schlösse raus bauen. Etwas dümmeres fiel ihm nicht ein, wirklich nicht. Er schnappte wieder nach Luft, spürte wie sein Körper vor Hitze brannte. Eben war das Wasser noch angenehm gewesen doch jetzt schien es ihm einige Grad zu warm und alles schien ihn zu erdrücken. Sein Kopf schwirrte, er hatte das Gefühl gleich Sternchen zu sehen. Sag mal Suru-chan was für Tee hast du uns gekocht? War ich wirklich so lange weg? Einfach den Raum mit Wörtern füllen, daraus eine einfach Unterhaltung machen, nicht daran denken das der Schaum irgendwann vergehen würde, nicht daran denken, was dann passieren würde. Miyuki-san aus dem dritten Stock liegt schon im Bett, ich wette sie isst wieder ein Buch – ähm ich meine liest. Sie hat und längere keine Kekse mehr gekocht – gebacken, vielleicht sollten wir ihr mal wieder mit irgendetwas helfen. Taro mag ihre Kekse doch auch nicht – sehr. Ich glaub ich habe Kopfschmerzen, plapperte er vor sich hin, war verwirrt von sich selbst, panisch von der Hitze die in ihm Aufstieg. Sie berührte ihn immerhin nicht, sah nicht zu ihm herüber und trotzdem schlug ihm das Herz bis zum Hals, schnürte ihm die Luft ab. Tatsächlich begann es in seiner Schläfe ein wenig zu ziehen, ließ ihn mehrfach blinzeln. Wenn du jetzt ohnmächtig wirst, wird alles nur noch schlimmer also benimm dich du dummer Körper. Sie ist nur ein Mädchen und biologisch gesehen habe ich noch einige Jahre Zeit um Interesse an ihr zu haben. Außerdem sind wir nur Freunde und bilden eine Wohngemeinschaft, es gibt keinen Grund tieferes Interesse an ihr zu haben. Sie sieht in mir nicht mehr als den Jungen, der ich wirklich bin. Es ist nichts irrationales zwischen uns, reine Freundschaft, beschwor er sich herauf um sich unter Kontrolle zu bekommen. Doch sie badeten zu selten zusammen, als das er so etwas als normal abtun konnte. Es war nicht normal in diesem Alter noch zusammen zu baden, doch wenn er es in Relation zu ihrer ganzen Beziehung setzte war es durchaus normal. Es war nicht so, als würde er nicht wissen, wie es sich anfühlte sie an sich zu drücken, sie in den Arm zu nehmen oder neben ihr ein zu schlafen. Aber mit ihr zu baden, ob er sich jemals an diese Form von Nähe gewöhnen würde? Immer wieder musste er die Augen schließen und sich von ihr abwenden, in das kleine Bad starren und hoffen nicht ohnmächtig zu werden. Sie durfte ihn nur nicht berühren, einfach nicht berühren nur reden und nichts tun das ihm weiter Herzrasen oder Panik verursachen würde.

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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Onjô Suru am Do Dez 10, 2015 4:50 pm

Wärend Kamui erklärte warum er so viel Schaum wollte, sammelte Suru etwas Schaum um sich herum zusammen, stapelte das weiße Zeug vor sich auf. Mhn... Nachdenklich musterte sie den Schaumturm vor sich, überlegte ob er wirklich stabil genug war um darauß ein Schloss bauen zu können. Aus Schaum war das vielleicht nicht möglich, aber vielleicht konnte man ja über ein Schloss auf Wolken nachdenken. Er würde wohl selbst dafür eine Lösung finden. Wenn wir ein Schloss bauen- Sie nahm dabei eine Handvoll Schaum und platzierte den Haufen auf ihrem Kopf, wand ihren Kopf leicht zu Kamui um. -will ich Prinzessin sein. Mit ihren Händen versuchte sie den Schaum etwas zurecht zu Formen um ihn wie eine Krone aussehen zu lassen. Und du wärst der König. Leicht legte sie ihren Kopf schief, ehe sich wieder von ihm abwand. So wie er da saß hatte sie eh nur seinen Haarschopf erkennen können. Vermutlich kauerte er wieder am anderen Ende der Wanne, vermied es dabei sie zu berühren. Irgendwie verstand sie nicht warum er sich immer mehr so verhielt als wäre sie nackt eine andere Suru als sie sonst war. Manchmal dachte sie sogar er hätte etwas Angst davor nur ihre Haut zu berühren ohne Klamotten dazwischen. Dabei hatte es ihm früher nie etwas ausgemacht mit ihr zu Baden. So viel gab es nun wirklich nicht an ihr zu sehen wovor man Angst haben oder sich schämen musste. Sie waren doch beide erst 13. Einen Früchtetee, also ja du warst lange weg, bestimmt fast 10 Minuten! Sagte sie etwas empört auf seine Frage hin. Für normale Menschen waren 10 Minuten nun wirklich keine lange Zeit, doch für Suru war es schon ein ganz großes langes Zeitfenster indem sie von ihm getrennt war, wenn auch nur räumlich. Außerdem war mir kalt. Gab sie daraufhin nur zu, versank etwas mehr in dem schönen warmen Wasser. Lange würde sie eh nicht bleiben, wenn auch das Wasser recht angenehm warm war, so empfand sie es an ihrem rechten Arm schon als sehr unangenehm und heiß. Ihre Narbe hatte ihr Gefühlsempfinden ihres Armes beinahe komplett zerstört. Schmerzen und Berührungen spürte sie kaum noch, allerdings fühlte sie die Hitze, wie das warme Wasser, viel extremer als zuvor. Immer wieder holte sie also ihren Arm aus dem Wasser, legte ihn auf die kühlen Fliesen ab um nicht verrückt zu werden. Hinter ihr schien es Kamui nicht ganz so gut zu gehen, er fing an von ihren Nachbarn zu erzählen, versprach sich dabei jedoch einige male, was sie leise zum kichern brachte. Als er jedoch am Ende damit abschloss das er Kopfschmerzen hatte, runzelte sie etwas besorgt ihre Stirn. Es war nicht gut wenn er Kopfschmerzen bekam, allgemein war es nicht gut wenn es ihm körperlich schlechter ging als ihr. Schnell kam sie zu dem Schluss das wohl ihre nackte Anwesenheit schuld daran war, weshalb sie zu dem Duschkopf griff. Du hast recht... ihre könnte mal wieder ein paar Kekse vertragen, ich schau die Tage mal bei ihr vorbei. Vielleicht kann ich ja was machen. Meinte sie mit einem leichten lächeln und drehte das Wasser auf, lies ihren Kopf kurz damit berieseln. Sie wollte ihn nicht zu sehr foltern und ihn zu sehr unter Druck setzen, also würde sie sich schnell fertig machen und das Bad wieder verlassen. Eigentlich wollte sie noch etwas länger hier bleiben, sich mit ihm unterhalten und Lachen, doch danach schien es ihm für den Moment zumindest, gar nicht zu mute zu sein. Suru vermied es ihn weiter darauf anzusprechen, würde er nur versuchen sie aufzuhalten nur damit es ihr nicht schlecht ging, doch sein Wohl lag ihr mehr am Herzen als ihr eigenes. Sie konnte schon so nicht viel für ihn tun, da wollte sie ihm sein Leben nur so angenehm wie möglich machen. Heh, ich wollt emich eigentich nur schnell aufwärmen, beeil dich also, sonst komm ich nochmal vorbei und zieh dich aus der Wanne. Meinte sie mit einem drohenden Unterton in der Stimme, während sie sich ihre Haare einschäumte und sich in dem Badewasser etwas abwusch um den Dunst und den Gruch der Spielehalle loszuwerden. Zumindest ging das ganze recht schnell, ihre kurzen Haare waren ihr nicht nur beim waschen ein großer Vorteil, sie musste allgemein kaum darauf achten wie sie aussahen. Kurz verschwand sie mit ihrem Kopf unter dem Wasserstrahl, hörte für ein paar Sekunden nichts anderes mehr auser das Wasser um ihre Ohren. Nach getaner Arbeit drehte sie das Wasser wieder zu, sammelte wieder Schaum vor sich und schob alles in Richtung von Kamui, baute vor ihm eine Wand aus Schaum, stieg dann aus der Badewanne und umwickelte ihren Körper gleich mit dem Handtuch das sie sich zurecht gelegt hatte. Um ihre Balance zu halten breitete sie ihre Arme aus, stieg vorsichtig die Stufe herab, konzentrierte sich darauf nicht aus zu rutschen. Als sie sich sicher war fest auf dem Boden zu stehen, legte sie noch für Kamui ein Handtuch zurecht, nahm ihre Sachen und tapste etwas ungeschickt aus dem Bad. Also beeil dich. Sonst bist du ab jetzt das Mädchen und ich der Junge. Du brauchst immer sooooooo lange. Sie streckte ihm noch die Zunge raus, machte dann die Tür hinter sich zu und eilte in ihr Zimmer um sich richtig abzutrocknen und sich neue Klamotten anzuziehen. Hoffentlich hatte sie ihn nicht zu sehr strapaziert und war noch rechtzeitig gegangen. Sie wollte unbedingt vermeiden das sein Körper ihm nachgab und er im schlimmsten Fall Ohnmächtig in dem Badezimmer wurde. Mit einem leisen seufzen lehnte sie sich mit tropfenden Haaren an ihre geschlossene Zimmertür, schmiss ihre Sachen in ihren Wäschekorb, bemerkt dabei das sie mal wieder die Wäsche waschen musste, fing jedoch erstmal an sich abzutrocknen und mit ihrem Handtuch ihre Haare trocken zu rubbeln.
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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Tanaka Kamui am Fr Dez 11, 2015 8:32 pm

Alles hätte sie sagen können, doch Suru wollte eine Prinzessin sein, seine Prinzessin, wenn er der König war. Aber er wollte doch gar nicht der König sein in diesem Schloss. Er passte zwar auf sie auf, aber sie war nicht seine Tochter. Meist hatte der König eine Tochter und gab sie an einen anderen Mann ab - aber er wollte sie nicht abgeben! Selbst wenn sie sich noch ein Kleid aus Schaum angezogen hätte, wäre die Kränkung wohl kaum besser gewesen. Sie wollte das er auf sie aufpasste, aber nicht sein Partner sein. Traurige Worte eine traurige Gewissheit. Kamui spürte sie seine Schultern ein wenig herab sackten. Ich würde ein gigantisches Schloss nur aus Schaum bauen, wenn ich der König wäre, scherzte er noch, sah wie sie sich halb zu ihm umwand. Er versuchte zu lächeln, wenn er auch in seiner Ecke hing und immer wieder die Augen zukniff. Ich wette du bist die schönste Prinzessin im Schaumland und auf der ganzen Welt. Ein wenig wehmütig sah er auf die Krone die sie sich aufsetze, tat es ihr aber nicht nach, der Schaum klebte ihm bereits von seinem Untertauchen halb in den Haaren. Es knisterte seltsam in seinen Ohren und er fing an sich den Schaum aus den Haaren zu streichen. Er wollte kein König sein, wenn Suru die Prinzessin war, er wollte lieber ihr Prinz sein und nicht ihr Vater, oder der große böse Onkel, irgendwie sowas. Mit der Nase sank er knapp über das Wasser, versuchte sich nicht zu ärgern, der Druck auf seinem Kopf wurde jedoch nicht wirklich besser. Es war ein seltsames ziehen, so als wollte sein Kopf ihm etwas sagen, aber er verstand es nicht. Dafür müsste er aufhören Suru zu fixieren und daran zu denken was es sein könnte. Suru ich hab dich doch so gerne, wieso ärgerst du mich den auf diese Art und Weise. Du bist zu hübsch, als das ich das lange ertragen könnte, vor einem Jahr ging das noch besser, aber jetzt –nah Er lachte leise auf als sie meinte, es wären ganze Zehn Minuten gewesen, in zehn Minuten hatte er es geschafft hier herein zu kommen, das Wasser aus zu lassen und sich auszuziehen, er hatte also vielleicht zwei oder drei Minuten hier im Wasser gelegen, als es ihr schon zu viel gewesen war. So sehr er ihre Nähe auch mochte, er musste wirklich daran denken die Tür abzuschließen, oder wollte sie ihm damit etwas sagen? Wohl kaum wenn er „nur“ der König war. Kälte und das Fehlen seiner Person hatten sie hierher gebracht, weniger das sie ihn wirklich vermisste – frustrierend. Sein Kopf sackte nach vorne, er stieß die Luft aus. Vielleicht mochte er es deswegen nicht mit ihr zu baden, das war ziemlich anstrengend für seine Nerven und ihre Worte schlug hart gegen sein Ego. Er wollte doch nur da sie Freunde waren und sie nicht bedrängen, er wollte für sie da sein, ihr ein guter Freund sein. Vielleicht musste er sich mit der Rolle des allmächtigen schützenden Königs abfinden. Kaum hatte er geäußert, dass es ihm schlechter ging, da begann sie auch schon sich das kurze Haar zu waschen und es auszuspülen. Neben seien Kopfschmerzen machte sich auch noch tiefer Frust in ihm breit. Jetzt dachte sie, dass er ein Problem mit ihr hatte. Irgendwie bekam er das ganze aufgrund seiner Nacktheit nicht in den Griff. Ja es war menschlich nackt zu sein, aber er hatte das Gefühl Suru falsch anzusehen, wenn sie so vor ihm saß. Er sah nicht nur Suru, aber er sah ja immer nicht einfach nur Suru – er kannte kein Wort um sie zu beschreiben. Er kannte nur Wörter um es vor anderen zu tun, aber er kannte kein Wort das ihm selbst gefiel. Wieder sank er ein wenig tiefer ins Wasser. Es war als würde er in Trance sehen wie sie sich abspülte, aufstand und sich in ein Handtusch schwang. Wie ferngesteuert sah er sie an, wie sie hinauf kletterte, hinab stieg und sich wieder von ihm entfernte. Sie sollte doch nicht fort gehen, er wollte sie doch bei sich haben! Kaum war die Tür wieder zu sank er stöhnend ins Wasser, streckte ich und verlor sich einen Moment in der Wärme von Schaum und Wasser. Er war ein Idito, ein wirklicher Idiot.  Ruckartig schoss sein Kopf wieder aus dem Wasser, empor und er spritze ein wenig Wasser über die Kante. Er fühlte sich noch immer schwumrig im Kopf. Einfach aufstehen war wohl am besten, er wollte nicht mehr baden. Mühsam zog er sich aus dem Wasser, rutschte beinahe weg und taumelte ein wenig unsicher die Stufen hinab um sich sein Handtuch zu schnappen und sich einhüllen. Er hatte das Gefühl sein Kopf wuchs und wuchs. Die heiße Luft, das schwere nass, Suru die nicht so auf nähe reagierte wie er. Seine Hände umklammerten das Waschbecken, als er versuchte tief ein und aus zu atmen. Wie benommen watete er zur Tür, er musste das richtig stellen, er hatte das Gefühl sie gekränkt zu haben und das wollte er nicht, wollte er überhaupt nicht. Also riss er die Tür mit dem Handtuch um die Hüfte auf, spürte die Kälte die ihm wieder wie eine Wand entgegen rollte. Tapsig setzte er einen Fuß vor den anderen und stolperte zu der Tür von Suru. Suru-chan, quäkte er kaum aus dem Bad heraus. Wackelig auf den Beinen stürmte er durch die Tür zu ihr ins Zimmer herein und wich benebelt noch immer ihrem ganzen Kram auf dem Boden auf. Stofftier, Bastelzeug, Kleinkram, Kleider er kam daran vorbei und warf sich seiner besten Freundin, Partnerin, seinem ein und alles einfach entgegen. Suru-chaaaaaan lauf nicht weg vor mir, ich muss doch auf dich aufpassen. Das nächste Hindernis nehmen, schlang er die Arme um sie spürte wie sein Kreislauf Hitze und Kälte nicht ausgleichen konnte. Der Druck in seinem Kopf fiel ab, er spürte wie sein Fokus sich verschob, er konnte nicht mehr klar sehen, fiel ihr mehr entgegen, als er sie wirklich in eine Umarmung. Er musste doch bei ihr sein, wach bleiben, einfach wach bleiben. Doch ihm entglitt einfach sein Bewusstsein.

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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Onjô Suru am So Dez 13, 2015 11:30 pm

Zurück in ihrem fühlte sie sich etwas bedrückt, rubbelte gedanken verloren ihre Haare etwas trocken. Hatte sie etwas falsch gemacht als sie ihn besucht hatte? Seine Stimmung war etwas gekippt während sie sich unterhalten hatten. Sie wusste das es Kamui immer nicht so gut ging wenn sie sich zu um gesellte, doch so wie heute war es auch noch nie gewesen. Die schwarzhaarige konnte sich keinen wirklichen Reim auf den Jungen machen. Mit einem leisen seufzen legte sie sich ihr Handtuch um die Schulter, stand noch immer Nackt in ihrem Zimmer und legte für einen Moment ihren Kopf in den Nacken. So lange und so gut wie sie Kamui nun kannte, manchmal war er ihr doch ein Rätsel. Aufeinmal rührte sich draußen etwas, sie hörte ihren Namen, wie Kamui nach ihr rief. Seltsam... So war sie das nicht gewohnt von ihm. Suru hörte Schritte durch den Flur, hörte wie er näher kam, wollte sich gerade noch das Handtuch um den Körper wickeln als ihre Tür auch schon aufflog. Etwas perplex starrte sie zu der Tür, nein so war sie das ganz und gar nicht gewohnt, normal klopfte er immer bevor er in ihr Zimmer kam, aber jetzt. Mit großen geweiteten Augen sah sie zu ihm, wie er noch klatschnass, mit etwas Schaum in den Haaren und nur einem Handtuch um der Hüfte, in ihr Zimmer stürmte. Suru stand nur da, hielt sich das Handtuch vor ihren Körper und sah Kamui dabei zu wie er zwischen ihren Sachen auf dem Boden hin und her tänzelte. Plötzlich veränderte sich seine Gangart, seine Augen wurden etwas trübe und kurz bevor er sie erreichte stolperte er doch noch über eines ihrer Kleidungsstücke, fiel ihr regelrecht mit ausgebreiteten Armen entgegen. Instinktiv lies Suru das Handtuch in ihrer Hand los, trat ihm einen Schritt entgegen um Kamui aufzufangen, schaffte dies nur mit Mühe. Da er noch so nass war, hatte sie kurz das Gefühl, er würde ihr aus den Armen rutschen. Sie spürte wie sein Kopf gegen ihren Brustkorb stieß, hörte wie er jammerte und doch nur auf sie aufpassen wollte. Dann wurde sie von seinem Gewicht überrant, konnte ihr eigenes Gleichgewicht nicht mehr halten, stolperte selbst nach hinten. Auf einmal schien es so als als würde jegliche Kraft aus Kamuis Körper weichen, also drückte nun sein gesamtes Gewicht gegen sie. Oh nein...K-Kamui... Es war ein ächtzen unter seinem Gewicht, er war zwar nicht der schwerste, doch Suru war nicht die stärkste. Mit den Armen um seinen Oberkörper geschlungen, stolpete sie noch einen weiteren Schritt nach hinten, stieß mit ihrer Ferste schmerzvoll gegen ihren Bettkasten, verlor komplett den halt auf ihren Beinen und stürzte nach hinten auf ihr Bett. Mit einem stöhnen kam sie zum liegen, Kamui halb auf sich, ihre weiche Matratze unter ihr. Das beide dabei nackt waren war für die 13-jährige absolut nebensächlich, sie hatte viel größere Panik über die Tatsache das er Ohnmachtig geworden war. Kamui?! Ihre Arme wanderten zu seiner Schulter, rüttelten leicht an diesen um ihn wach zu bekommen. Eeh, Kamui! - Taro! Verzweifelt rief sie nach dem älteren ehe ihr einfiel das er ja nicht da war. Was mach ich jetzt? Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals, panik überkam sie für einen Moment wusste sie wirklich nicht was sie tun sollte. O-okey... ruhig bleiben Suru. Du weißt doch ws du machen musst, druchatmen. Erstmal... erstmal aufstehen und ihn hinlegen. Die Genin schob sich unterhalb des entkräfteten Körpers von Kamui hervor, griff unter seine Arme um ihn ganz auf ihr Bett zu ziehen. Man hörte sie nur ächtzen und stöhnen, sie musste sich wirklich anstrengen um sein Gewicht auf ihr Bett zu ziehen. Doch sie schaffte es, wenn auch seine glitschige Haut ihr ein ums andere mal aus den Fingern glitt. Er lag nun mit dem Bauch auf ihrem Bett und Suru kletterte über ihn, bemerkte dabei das auch er sein Handtuch verloren hatte und kniff ihre Augen zusammen. Auch wenn sie Kamui gegenüber keinerlei scheu hatte sich Nackt zu zeigen, so wollte sie ihn nicht so sehen, nicht so wenn er es überhaupts nicht mitbekam und nichts tun konnte. Da sie ihre Augen kurz geschlossen hatte, bemerkte sie nicht wie sie das Ende ihres Bettes erreicht hatte, stürzte so von diesem, schlug unsanft auf dem Boden auf und rollte einmal über den Boden. Au, au, au. Jammerte sie leise, rieb sich die Stirn, tastete blind nach seinem Handtuch um es ihm wieder über zu werfen. Als sie das geschafft hatte seufzte sie schon etwas erleichterter auf, stellte sich mit zitternden Beinen neben ihr Bett. So konnte sie ihn auch nicht liegen lassen, also drehte sie ihn auf den Rücken, schnappte sich ihr Kissen um seine Beine hochzulagern. Taro hatte ihr gesagt das es wichtig war, wenn jemand ohnmächtig wurde, das man den Kreislauf wieder in Schwung brachte, das ging am besten wenn man Beine hochlagerte, da so das Blut wieder schneller zurück ins Gehirn gelangen konnte. Als ihr ein kalter Schauer über den Rücken lief und sie niesen musste, bemerkte sie erst wieder, das sie noch immer keine Kleidung trug. Doch um an sich selbst zu denken war jetzt keine Zeit, wenn ihr schon kalt war, da würde ihm noch viel kälter sein. Schnell nahm sie ihr eigenes Handtuch, versuchte ihn so gut wie es ging abzutrocknen, das meiste war allerdings schon in ihre Bettwäsche eingezogen, da war nicht mehr wirklich viel trocken zu bringen. Zumindest seine Haare wickelte sie ein, nicht das er noch mehr auskühlte. Am schnellsten kühlte der Kopf aus, deswegen trug man bei starken Wind und im winter auch immer Mützen. Decke, Decke, irgendwo hab ich doch noch eine... Murmelte sie vor sich hin, schämte sich gleichzeitg dafür nicht sofort eine zu finden. Hätte sie mal aufgeräumt hätte sie gleich eine gefunden, aber so, musste sie erstmal ihre Schranktüren aufreisen ehe sie eine warme Wolldecke in den Händen hielt. Stopernd eilte sie zu ihm zurück, breite die Decke über ihm aus und fing an einzupacken, wickelte seine Füße ein, stopfte die Decke unter seinen Körper. Etwas auser atem richtete sie sich nach getaner Arbeit auf, rieb sich die Oberarme um die kälte aus ihrem Körper zu vertreiben, mit recht wenig Erfolg. Wieder ging sie zu ihrem Schrank zurück, zog das erstebeste Klediungsstück heraus das ihr in die Hände fiel. Leider war es nur ein luftiges Sommerkleidchen, doch erstmal besser als nichts. Schnell zog sie es sich über, blickte kurz zu Kamui und überlegte was sie noch tun konnte. Der Tee... vielleicht bekomme ich ihn so wach. Damit huschte sie in die Küche, lud alles auf ein Tablett, scheute sich für einen Moment vor der Kerze, doch sie pustete sie einfach auf, stellte die Kanne auf das Tablett und ging zurück in ihr Zimmer. Bis sie zurück war, waren ihre Füße eiskalt, ihre Zähne klapperten etwas und trotzdem stellte sie das Tablett auf ihrer Komode ab - wenigstens war diese aufgeräumt. Sie goss in eine Tasse etwas von dem leckeren Tee, pustete etwas hinein, kniete sich neben ihr Bett und wärmte sich für einen Moment selbst die Hände an der Tasse. Immer wieder lief ihr ein Schauer über den Rücken, wieder musste sie Niesen, schob daraufhin eine Hand unter die Decke, suchte kurz nach seiner Hand ehe ihre Finger diese umschloss, während sie noch immer den Tee pustete, hoffte das er von dem Geruch wach wurde.
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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Tanaka Kamui am Di Dez 15, 2015 11:51 pm

Sein Körper fühlte sich so leicht an, so als würde er über allem schwebe. Er hatte Suru an den Händen, tanzte mit ihr über die Wolken des Dorfes. Hin und her hüpften sie, bis sie über dem Wald waren, immer tiefer hinein in den Wald. Kein Nebel der sie behinderte, nur Sonne die Sie umfing und heran zog. Sie sprangen weiter, immer weiter, bis er nicht mehr konnte, anfing zu röcheln, zu husten und dann verlor er Surus Hand und fiel durch den Himmel und schlug durch die Äste, schrei auf und zuckte wie vom Blitz getroffen aus dem Bett. Seine Haare hingen ihm im Gesicht, irgendwo zwischen nass und geschwitzt waren seine Augen geweitet, er schnappte nach Luft. Tief ein und ausatmen. Sein Blick erhaschte die Wand von Suru, ein süßlicher Geruch drang ihm an die Nase. Surus Wand, Surus Zimmer, schloss sein Kopf. Wasser rann ihm die Schläfe hinab und er blinzelte verwirrt. Ihm war kalt, Gänsehaut hatte sich auf seinen Armen gebildet und einen Moment starrte er die Wand an. Was um Himmels willen hatte sein Verstand mit ihm getan. Einige Augenblicke später stöhnte er auf, der Schmerz in seinem Kopf Kehrte zurück umso klarer sein Blick wurde. Seine Beine wackelten kurz, er sah das er eingepackt war gut eingepackt. Ein Luftzug am Rücken ließ ihn jedoch schauern. Seine Beine lagen leicht erhöht, sein puls war flach, aber regelmäßig, immerhin lebte er noch. Keine Wunden die zu pochen schienen, nichts das ihm unnötig wehtat. Seine Finger griffen in die nassen Haare und fanden keine Wunden. Trotzdem war ihm kalt. Ganz langsam sah er sich um, blickte zu Suru, sah ihr sorgenvolles Gesicht, wie sie Tee hielt und ihm den Duft zu fächelte. Einen Moment sah er sie an, versucht zu verstehen wieso sie ein Sommerkleid trug. Seine Finger griffen nach ihren Händen, legten sich über die Hände an der Tasse und er sah sie an. Hey Suru-chan wieso hast du ein Sommerkleid an, das ist doch ein wenig zu kalt, fragte er lieb und lächelte sie an. Seine Hände waren eisig geworden, Wasser tropfte ihm von der Stirn, lief ihm die Schläfe hinab. Oh ist das mein Wasser? Verwundert ließ er die Tasse und Surus Hände los, strich sich das Haar zurück. Die nassen Dinger gingen ihm wirklich auf die Nerven. Hatte sie ihn eben an der Hand gehalten? Ganz ruhig atmend versuchte er sich an das zu erinnern was er eben getan hatte. Rekonstruktion war das einfachste was er tun konnte, wenn er verwirrt war. Also von vorne. Er war baden gegangen und Suru war zu ihm gekommen. Durch seinen angeschlagen Körper hatte ihm das alles nicht behagt. Er schob es unweigerlicher darauf, dass er getanzt hatte, ohne Jacke durch die kalte Luft gesprungen war und dann vom lauwarmen ins heiße gewechselt hatte. Er hatte vergessen das zu bedenken, nur daran gedacht sich aufzuwärmen. Suru hatte ihm den Verstand vernebelt als sie zu ihm gekommen war, ihn unfähig zu einer sinnhaften Reaktion gemacht. Dann war sie gegangen und er hatte beinahe den Stich in der Brust gespürt. Eine Mischung aus seinem kochenden Puls, der Angst Suru zu verletzen und dem Gefühl sie wirklich gekränkt zu haben. Also war er aufgesprungen um zu beteuern, dass er sie doch gerne hatte und das nicht an ihr lag. Wieder hatte er seinen Körper vergessen, war übereifrig gewesen. Ihr Seelenheil galt vor seinem Problem mit Nähe, ging vor seinem Körper. Aber ebene jener Körper hatte ihn zusammenbrechen lassen – nur mit einem Handtuch.  Das Problem daran war nun, das er sein Handtuch auf dem Boden gesehen hatte. Er musste also schlussfolgern das er nackt war, ohne wirklich unter die Decke zu schielen. Da Kamui sich zudem im Bett befand hatte er gründlichen Mist verzapft, eher sein Körper. Immer wenn der Genin davon ausging seinen Körper im Griff zu haben passierte so etwas, immerhin war er dieses Mal nicht dabei gewesen ein Feuer zu machen. Kamui seufzte schwer während ihm all dies innerhalb weniger Sekunden klar wurde. Sie hatte ihn nackt gesehen, einmal wieder, und sie hatte ihn ins Bett gehoben. Leicht rot wurde er bei dem Gedanken schon, sein Puls schoss wieder nach oben und er blickte sie mit einem entschuldigenden Lächeln an. Tut mir Leid Suru-chan, ich wollte nur schnell wieder zu dir. Ich hatte plötzlich das Gefühl, dass ich dir weh getan habe und ich wollte dir doch nicht weh tun, plapperte er los und sah sie an. Auf die Seite Gestützt griff er wieder nach ihren Händen, unabhängig davon ob diese noch um die Tasse lagen oder nicht. Er wollte sich einfach nur entschuldigen. Es tut mir Leid das ich umgefallen bin, der Umschwung von Hitze und Kälte hat mir gar nicht bekommen. Ich dachte ich hätte meinen Körper heute besser im Griff, aber dem war scheinbar nicht so. Einen Moment lang holte der Braunhaarige Luft und versuchte die Schwere seiner Aktion einzuschätzen. Suru war gewohnt das er ab und an nachgab, aber nackt passierte ihm dies nicht so wirklich und meist war Taro dann da. Heute war sie jedoch alleine mit ihm gewesen, hatte ihn alleine auf das Bett gepackt und sie hatte dabei nicht wirklich viel zum Anziehen gehabt. Immerhin war sie beinahe so nackt gewesen wie er, wobei er bewusstlos weniger gesehen hatte als sie. Er wollte sich selbst zurecht weisen, wusste jedoch das Suru Priorität hatte. Ich schlage vor ich beziehe dir morgen dein Bett neu und du schläfst heute Nacht bei mir? Immerhin kann ich dich nicht in einem nassen Bett schlafen lassen. Zumal du Gänsehaut hast und ich nicht will, dass du krank wirst, schon gar nicht weil ich dann dafür verantwortlich wäre. Alleine das sie nieste war nicht gut, wenn es auch vielleicht nur von der spontanen Kälte und falscher Kleidung kam. Er wollte sie mit rüber in sein Zimmer nehmen und sich dort mit ihr bei einem Tee unterhalten und dann ins Bett gehe. Als schob er die Beine halb aus dem Bett, setzte sich hin und warf sich die Wolldecke wie einen Umhang über die Schulter. Rational betrachtet hatte sie schon alles gesehen was ihn Scham fühlen ließ, aber die Decke hielt ihn etwas wärmer als die pure Nacktheit. Ob er sich einfach nur einredete, dass es nicht so schlimm war, oder ob es ihm wirklich spontan egal war konnte er nicht sagen. Normalerweise war ihm Nähe nie egal, aber jetzt spürte er noch immer seinen rasselnden Atem, den schweren Kopf und wie sein Kreislauf versuchte wieder auf Schwung zu kommen. Immerhin hatte er nichts umgerissen außer Suru, nichts war kaputt gegangen, kein großer materieller Schaden. Nur sein Ego hatte einen Schlag bekommen, aber damit musste er zurechtkommen, erst einmal zumindest. Ob sie sich sorgen gemacht hatte, zu viele Sorgen gemacht hatte? Das was er hatte bewirken wollen war nicht wirklich passiert und besser wurde es mit weiterem nachdenken auch nicht, vollkommen gar nicht.

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