Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


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Saori Junji
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Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

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Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Tanaka Kamui am Mi Nov 11, 2015 5:54 pm

das Eingangsposting lautete :



Flur
Betritt man die Wohnung der drei so steht man in einem großen breiten Flur, von dem man in alle fünf Räume gelangt. Der Boden ist mit dunklem Holz verlegt, die Wände weiß. Ein paar Schränkchen und Regale stehen hier, ein großes Bild, was natürlich das Trio KaTaSu zeigt, links neben der Tür bringt etwas Leben herein, sowie ein paar Topfpflanzen die hier und da zu sehen sind.


Küche
Die Küche fällt für drei Personen vielleicht etwas klein aus, doch waren sie ja alle noch heranwachsend, also war das nur halb so wild. Eine große Schiebetür bildet den Eingang zu dem Essensbereich, gleich links neben der Tür ist eine kleine Sitzecke, bestehend aus Holztisch und drei Stühlen. Der Rest des Raumes wird von den restlichen Küchengeräten eingenommen, eine kleine Arbeitsfläche, der Herd daneben, im Eck ein Schrank mit Regalen, eine Spüle und im anderen Eck der große weiße Kühlschrank. Über dem Tisch hängt eine große Uhr, die die Form eines Schmetterlings hatte, dreimal dürft ihr raten wer die wohl ausgesucht hat. Der Boden ist mit Mahagoni Farbenen Holz verlegt, die Regale in einem ähnlichen helleren Braunton, während die Wände in einem Beige gestrichen sind. Es lässt sich hier wirklich gut kochen, wenn es auch zu dritt schon etwas eng wird.

Bad
Genauso wie die Küche ist das Bad eigentlich schon fast zu klein für drei heranwachsende. Doch sie haben sich bisher gut arragnieren können und es war noch nicht zu peinlichen Zwischenfällen gekommen. Betritt man das Bad so fällt einem die großzügige Badewann am Ende des Raumes sofort ins Auge. Während der Boden weiß gefliest ist, so wurde um die Wanne herum auf Farben absolut nicht verzichtet, links mit Gelb angefangen so zieht sich wie bei einem Regenbogen die Farbpalette durch, endet in einem dunklen Violett. In den Ecken stehen zudem ein paar schöne weiße Kerzenhalter mit silbernen Mustern darauf, sowie ein Behälter für Duftöl. Durch eine Stufe erreicht man die erhöhte Wanne sehr gut, über ihr ist eine Vorhangstange angebracht, damit die drei sich nich immer nur baden können, sondern auchmal schnell eine Dusche nehmen können. Beim Duschvorhang hat man dagegen etwas auf Farbe verzichtet, so ist er in einem schlichten, blickdichten Weiß gehalten mit ein paar Blättermustern darauf. An der linken Wand befindet sich Waschbecken und Toilette, die Sanitäranlagen sind alle im normalen weiß, mit silbernen Wasserhähnen. Über dem Waschbecken findet man wie üblich einen großen Spiegel mit ein paar ablageflächen. Der Spiegel ist mit Wasserfesten Schmetterlingsaufklebern verziert und überall findet man kleine geknüpfte Sachen aus Garn die Suru selbst gemacht hat um das Bad noch etwas gemütlicher zu gestalten. An der rechten Wand steht noch ein länglicher Schrank mit drei Türen. Auf der ersten steht der Name von Taro, danach kommt Suru und der letzte gehört Kamui. Dort bewahren die drei ihre Sachen auf die man so in einem Bad nunmal braucht, Handtücher, Haarbürsten, Duschgel, Fön usw. Die beiden Türen der Jungs sind weiß, während die von Suru einen leichten Gelbstich hat und damit zu den Badvorlegern am Boden passt. Ein Wäschekorb steht noch in der Ecke des Zimmers, in der anderen findet man noch Aufhängungen für die Handtücher und Bademäntel. Eine Einfache Runde Deckenleuchte und ein paar kleine Lämpchen an der Seite des Spiegels erhellen den Raum, da es nur ein kleines Fenster über der Badewann, knapp unter der Decke gibt.

Surus Zimmer ist das kleinste der drei Wohnbereiche, was sie allerdings recht wenig stört, immerhin verbringt sie eh die meiste ihrer Zeit in Kamuis Zimmer oder bei Taro. An der äußeren Seite der Tür ihres Zimmers klebt ein großes Poster von einem schönen silbergrünen Bläuling, kennzeichnet damit gut das sich hinter der Tür ihr Zimmer befand. Tritt man in dieses so erkannt man am Boden einen hellen Teppich mit leichtem gelbstich. Die Wände sind in weiß gestrichen, knapp unter der Decke wurden allerdings ein dicker roter, zwischen zwei dünneren orangenen Streifen gezogen um etwas Farbe in den Raum zu bringen. Ihre Möbel sind allesamt aus Ulmenholz, die Schranktüren und Schubladen sind allerdings gelblackiert worden. Gleich rechts neben der Tür findet man eine Komode mit einem schönen Ovalen Spiegel, in dessen Rahmen stecken ein paar Bilder die vorallem Suru mit Kamui und Taro zeigen, oder aber ein Einzelbild von Kamui. Der Rahmen ist mit schönen Mustern und Blumenartigen Ornamenten verziert, gibt ihm einen Mädchenhaften-Charm. Auf der Ablage der Komode steht ein kleines Kästchen in dem man ein paar Haarspangen findet und sonstige Sachen die Mädchen so brauchen, davor liegt eine kleine Silberne Schatulle in der sie die Schmetterlingskette von Kamui aufbewahrt. Zwei Bücher und ein kleines Tischlämpchen in Gelb bilden den Abschluss der Komode, welche auch gleich an ihr Bett angrenzt. Es ist nicht sonderlich breit, doch zwei Kinder in ihrem Alter hatten dort locker Platz zum liegen. Ein großes Kissen und ein paar kleine Kuscheltiere mitsamt der Bettdecke befinden sich auf ihrem Schlafplatz. Am Kopfende des Bettes an der Wand findet man wiederum ein Bild von einem Schmetterling, darum befinden sich Fotos von dem Trio das hier hauste. Längs an der Wand sah man in schwarz an die Wand gemalt Kanji-Zeichen, welche Familie bedeuteten. Am Fuße ihres Bettes lag ein großer Schmetterling mit roten Flügeln. Gleich im Anschluss an ihr Bett war der Schreibtisch von Suru zu sehen, während ihr Bett und die Komode immer aufgeräumt sind, so herrscht auf ihrem Schreibtisch das Blanke Chaos. Notizen und Bilder liegen versträut auf der Arbeitsfläche, Bücher stapeln sich total ungeordnet, irgendwo verborgen war ein Laptop, Stifte lagen Querbet herum. Nur die schwarzhaarige schien sich in dem Chaos zurecht zu finden, also lies man lieber die Finger davon. Ein Fenster links neben dem Schreibtisch und schon war man am Ende von ihrem Zimmer angelangt. Ein Hocker stand noch vor dem Tisch und auf der anderen Seite des Zimmers befand sich noch ein breites Regal, wieder mit etlichen Bildern und kleinen Krimskrams vollgestellt, Kettchen baumelten an der Wand befestigt herab, ein Korb mit vielen Basteluntensilien stand darunter. Ihr Kleiderschrank ist dann auch schon das letzte Möbelstück, zwei Schwingtüren hindern neugierige Blicke daran zu sehen was 13-jährige so trugen. Eine große Deckenleuchte, lässt ihr kleines Zimmer immer sehr hell und freundlich wirken, bis auf das Chaos in der hinteren Ecke konnte man sich sogar sehr wohl dort fühlen.


Wer das Zimmer von Kamui betritt findet sich auf dem gleichen hellen Teppich wieder, welchen auch Suru besitzt. Beim Eintreten in das Zimmer läuft man beinahe in den Kleiderschrank aus hellem Ahorn. Gefüllt dieses der doch recht schmale Schrank mit einer Vielzahl von einfachen dunklen und hellen Hosen einmal ganz lang, einmal kürzer, diversen weißen Hemden, sowie Bunten T-Shirts und den zwei Jacken die Kamui besitzt, sowie Socken und Unterwäsche. Neben dem Schrank findet man über Ecke den großen Schreibtisch des Genin. Dieser Schlingt sich um die Ecke und bietet im Kern einen großen Arbeitsplatz in Form eines Computers. Ein großer flacher Bildschirm, sowie eine leise surrender Rechner unter dem Tisch sind das Hauptwerkzeug mit dem Kamui Daten erfasst und verarbeitet. Aber nicht nur zum Denken nutzt er das Gerät, unter anderem erfasst  er dort eine Vielzahl seiner Zeichnungen von Suru. Wer seine Ordner durchsucht wird sie alle finden nach Monaten sortiert, Teiles eingescannte Skizzen, teilweise am PC gemalter Werke. Das passende Zeichentablett dazu liegt meist rechts vom Bildschirm, der Scanner steht neben dem Kleiderschrank unter dem Tisch. Wer den Desktop leer sieht wird dort ein Familienbild finden. Links auf dem Tisch stehen fein säuberliche die vollen Skizzenbücher aneinander gereiht, gemischt mit allerlei anderen Werken. Auffällig sind der dicke Foliant mit der Geschichte des Dorfes Konoha, mehrere dicke Bücher von Iyashi-san, sowie verschieden Zeichenbücher von Grafikbearbeitung bis hin zu Kohlestiften. Unter dem Tisch befindet sich zudem alles was man Stiftetechnisch zu malen braucht. Wer genau hinsieht findet Ölfarben, sowie eine Leinwand, welche jeder gut zugedeckt ist. Kamui nennt es immer sein Meisterwerk, verbirgt es jedoch stets. Das Bild zeigt Suru, ist jedoch noch nicht fertig und wird wohl auch nie fertig, wenn es nach Kamui geht, zu wichtig ist ihm jedes Detail. Der Tisch endet beinahe mit dem großen Fenster ohne Gardinen. Daneben folgt eine etwa Meter großes Bäumchen aus Bambus um die Ecke auszufüllen. Schräg davor hat Kamui einen recht antiken Sessel platziert. Dieser wirkt vollkommen falsch an Ort und Stelle, vor allem wegen den hellen Ahornmöbeln. Kamui schwört jedoch auf den Sessel und hat ihn als Tribut an Iyashi-san in sein Zimmer gestellt. Taro nennt das Stück auch gerne einmal den „Denker Sessel“ und macht sich über diesen ein wenig lustig. Die fensterfreie Wand ist mit einer Kommode zugestellt, ebenfalls helles Holz und dort findet sich alles, was Suru ihm geschenkt, gebastelt, geknüpft oder gehäkelt hat. Es wirkt wie ein kleiner Altar für die Familie. Mittig prangt ein weiteres Familiebild eingefasst in einen goldenen verstaubten Rahmen, der stilistisch zum Sessel passt. Rechts und links über diesem hängt ein weiteres Bild an der Wand. Eines zeigt Suru und ihn im Sommer, das zweite Taro und ihn bei dem Versuch eines ersten gemeinsame Fotos. In der Kommode selbst findet sich viel leeres Papier, Notizen über Techniken, Gedankengänge, ein Traumtagebuch, sowie Gedanken zu Suru, seinen Eltern und seiner körperliche Verfassung. Jedes der Bücher besitzt eine eigen Kennzeichnung, eine gehen bereits über zwei Bände, zum Beispiel seine körperliche Verfassung und Gedanken zu Suru. Neben der Kommode kommt sein etwas breiteres Bett, welches meist in blau, grün, weiß oder grau bezogen ist. An der Wand neben dem Bett findet man das Kanji für Hoffnung. Am Kopfende befindet sich eine Lampe an der Wand um auch das Zimmer abends etwas zu erleuchten. Mittig im Zimmer ist eine einfache große Lampe, welche den Raum gut ausleuchtet. Die Wände sind in einem leichten beig gestrichen, sodass sie das Licht nicht zu stark reflektieren. Weitere Verzierungen findet man an ihnen jedoch nicht.



Zuletzt von Tanaka Kamui am Di Jan 26, 2016 8:38 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet

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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Onjô Suru am Do Dez 17, 2015 9:17 pm

Immer wieder pustete sie über die Oberfläche des Tees, fächerte den Duft in Richtung von Kamui und versuchte die Flüssigkeit etwas abzukühlen, damit sie davon trinken konnte, während sie darauf wartete das er wieder zu sich kam. Seine Hand drückte sie sanft, rieb über seinen Handrücken, saß ruhig und frierend auf den Boden und wartete einfach ab. Mehr konnte sie eh nicht tun, meistens dauerte es eh nicht lange bis er wieder das Bewusstsein erlangte. Nach einer weile zog sie ihre Hand unter der Decke hervor, seufzte leise und wärmte ihre Hände an der Tasse. Im selben Moment schreckte er plötzlich auf, saß mit aufrechten Körper in ihrem Bett, die Augen kurz geweitet vor Schreck. Suru war leicht zusammen gezuckt bei seinem erwachen, blickte ihn mit etwas zusammen gekniffenen Augen an. Erschrocken blickte sich der Junge in ihrem Zimmer um, schien erstmal nicht mehr zu wissen wo er war und was genau passiert war. Sie hielt es für das beste den braunhaarigen erstmal in Ruhe zu lassen, er sollte sich erstmal wieder sammeln, bevor sie seine Aufmerksamkeit auf sich lenken würde. Doch ehe sie selbst dazu kam entdeckte Kamui sie auch schon, der ängstliche Ausdruck aus seinem Gesicht verschwand als er ihre Hände ergriff und sie kurz musterte. Warum? Ich wollte dich nicht zu lange alleine lassen und hab irgendwas angezogen. Antwortete sie ihm etwas verwundert über seine Frage. Natürlich hatte er recht, gerade jetzt war dieses dünne Kleidchen wirklich zu wenig, vor allem nach dem warmen Bad. Ich zieh mir gleich was wärmers an. Fügte sie noch hinzu, bevor sie die Tasse zur Seite stellte und sich auf die Bettkante setzte um nicht mehr auf dem kalten Boden zu knien. Anscheinend noch immer etwas verwirrt über seine Lage, betastete Kamui seine Haare, versank in Gedanken, sie wusste wann er nachdachte, sah sie es doch an seinen Augen. In solchen Momenten war es das beste erstmal abzuwarten und Suru war nun wirklich geübt darin auf ihn zu warten, genauso wie er ständig auf sie warten musste. Irgendwann kam sein Geist aus seinen Gedanken zurück in seinen Körper, sein Gesicht wurde leicht rot als ihm bewusst wurde was als letztes geschehen war. Suru konnte es ihm nicht verübeln, um ehrlich zu sein, wusste sie selber nicht was sie getan hätte wenn er nicht ohnmächtig geworden wäre. Auch wenn sie sich seit kleinauf kannten, auch wenn sie eine gewisse Nähe zueinander gewohnt waren, sein Gesicht an ihrem Brustkorb hätte beide wohl innerlich zerstört wäre er nicht ohnmächtig geworden. So war es nur Suru die mit dem Gedanken leben musste, doch ganz so schlimm wie es wohl für ihn gewesen wäre war es bei weitem nicht. Sie würe einfach nie ein Wort darüber verlieren, wie über so einige Sachen die sie für sich behielt. Es waren nur kleine Dinge die sie nicht mit ihm teilen konnte, Dinge die selbst ihr zu Nahe gingen und dann wollte sie auch nicht darüber reden. Mit einem entschuldigenden Lächeln blickte Kamui sie an. Als er ihre Hände wieder in seine nahm schüttelte die schwarzhaarige ihren Kopf, lächelte ihn dabei leicht an. Nein schon gut. Du hast mir nicht weh getan. Ich wollte dich nur weiter in Ruhe baden lassen. Einerseits das, andererseits hatte sie ihn auch nicht weiter bedrängen wollen. Es hatte ihr zwar etwas weh getan das es ihm wegen ihr plötzlich schlechter ging und er Kopfschmerzen bekommen hatte, doch es war noch lange kein Grund das sie wirklich gekränkt sein konnte. Sie musste etwas breiter lächeln um ihn sein schlechtes Gefühl zu nehmen. Aber dafür bin ich doch da Kamui, ich fang dich doch immer auf. Ja genau deswegen war sie immer an seiner Seite, deswegen klebte sie so sehr an ihm und folgte dem Jungen auf Schritt und Tritt. Sie war da um hinter ihm zu stehen, um ihm zu helfen wenn sein Körper nicht mehr wollte. Das sie nun bedingt daran Schuld war das er umgefallen war schob sie ganz schnell beiseite. Wenn du deinen Körper nicht im Griff hast, mach ich das eben. So ist es doch jetzt schon lange. Sie drückte seine kalten Finger, blickte ihn aufmunternd an und legte ihren Kopf leicht schief. Auch wenn du mich etwas überrumpelt hast. Ich habs ja ganz gut hinbekommen. Er sollte sich keine Gedanken mehr darum machen das sie sich Sorgen gemacht hatte, oder das er ihr arbeit bereitet hatte. Sie wollte doch nur das es ihm gut ging. Danach lies er ihre Hände wieder los, schob seine Beine aus ihrem Bett und wickelte sich ihre Decke neu um. Eigentlich fände sie es besser wenn er noch etwas liegen bleiben würde, weshalb sie ihre Hände leicht hob um ihn wieder zurück ins Bett packen, doch er machte ihr einen Vorschlag der ihre Augen leicht zum leuchten brachte. Ja, ein sehr guter Vorschlag. Also vergeben und vergessen. Das er ihr von sich aus anbot bei ihm zu schlafen lies sie darauf schätzen das es Kamui schon wieder sehr viel besser ging. Die Genin legte ihre Arme um seinen Hals und drückte sich an ihn um Kamui in eine feste Umarmung zu ziehen. Kurz darauf löste sie diese auch schon wieder, faste ihn an seine Schulter und blickte ihn fest in die Augen. Geht es dir wieder gut? Fragte sie ihn mit einem sorgenvollen Blick. Sie würde sich nie daran gewöhnen wenn er einfach vor ihr zusammen klappte und all seine Kraft aus seinem Körper ging. Sie sah ihn ungerne so schwach, mochte es lieber wenn er fit und munter war, sie anlächelte und mit ihr Spaß hatte. Sie fixierte ihn noch immer mit ihren braunen Augen, achtete auf jede Unsicherheit in seinem Blick. Je nachdem wie er antworten würde, würde sie ihm aufhelfen und zurück in sein Zimmer bringen, oder ihn einfach aus ihrem Zimmer schieben damit sie sich etwas anderes anziehen konnte, um ihm danach mit dem Tee in sein Zimmer zu folgen.
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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Tanaka Kamui am Di Dez 22, 2015 10:52 pm

Die Welt fing ihn in den Wirren aus zufälligen Verkettungen und ließ ihn geschlagen zurück. Er konnte nichts gegen das Schicksal tun und selbst wenn er hätte etwas tun können, wäre er wohl klug genug gewesen um es so zu belassen wie es gekommen war. Also saß er auf dem Bett seiner besten Freundin und hatte nur eine Decke über den Schultern. Die Erklärung für das Kleid war irgendwie sinnhaft und so sagte er dazu nichts weiter. Immerhin hatte sie sich etwas übergezogen, nicht so wie er. Ein Handtuch galt wirklich nicht als Kleidungsstück. Er zog die Decke enger um die Schulter sodass sie wie ein Umhang wirkte und sah zu Suru. Sie war ihm wirklich nie böse, oder wenn nur kurz, aber oft war sie einfach nur lieb zu ihm. Er könnte ihr wirklich nie erklären, wieso er sich ab und an so komisch ihr gegenüber benahm. In einem Moment war er vollkommen ruhig und im nächsten wusste er nicht warum er so aufgedreht war und sich aufspielen musste. Es gab keine logische Erklärung für sein Verhalten und er versuchte einfach nicht darüber nachzudenken. Mit der Decke um die Schultern nickte er ihr leicht zu.Stimmt du fängst mich immer auf, dafür bin ich immer da, wenn mein Körper mich lässt. Er versuchte ein wenig zu lächeln und setzte seine Füße langsam auf den Boden in ihrem Zimmer. Fühlte er sich bereit wieder zu laufen? Er war es irgendwie gewöhnt umzufallen und dennoch mochte er es immer nicht. Mach dir keine Sorgen, ich schaff den Weg rüber und wenn nicht, hörst du wie ich falle, scherzte er. Dennoch konnte Suru es sich nicht nehmen lassen ihm die Arme um den Hals zu legen und sich an ihn zu drücken. Immer machte sie sich sorgen, so unendlich viele Sorgen, dabei war er doch derjenige, der sich sorgen machte musste. Zwar hatte Suru keine Probleme wie er sie hatte, aber er musste sie dennoch immer verteidigen, gegen alles und jeden. Das sie ihn so umsorgte war schön, aber sie sollte an sich denken. Dennoch genoss er die kurze Umarmung und schlang seine Arme um sie, drückte sie kurz und spürte förmlich wie die Kälte ihres Körpers auf ihn über schlug. Es war wirklich viel zu kalt wenn man dem Wasser gerade so entkommen war. Ihr Blick war fixierend, beinahe durchbohrend und doch nickte er ganz sanft und grinste. Ich bin mir absolut zu 99,99% sicher, dass ich nicht wieder umfallen. Ich werde ganz ohne Problem rüber komme und mir etwas anziehen und daaaaan ziehst du dir auch was warmes an. Er hielt dem Blick stand und bekam kurz darauf ihre Hände. Sacht zog sie ihn auf die Beine und er lächelte sie dankbar an. Solange sie einander an den Händen hielten würde ihm nie etwas passieren, da war er sich sicher. Als er das gefühl hatte sicher zu stehen ließ er sie, wenn auch ungerne, los und tapste aus dem Zimmer. Wenn du nicht kommst hole ich dich zum schlafen, drohte er spielerisch und hüpfte über einen Stapel Kleider zur Tür zurück. Neckisch zwinkerte er ihr zu, bevor er mit der Decke um die Schultern aus der Tür verschwand. Es war verdammt ungewohnt nur mit einer Decke durch die Wohnung zu hüpfen, aber er tat es einfach, war der Weg in sein Zimmer ja kaum wirklich weit. Kaum in diesem warf er die Decke auf sein Bett und huschte zu seinen Anziehsachen um sich irgendwie wieder zu bedecken. Peinlich war es ihm schon gewesen und wahrscheinlich war es besser für ihn gewesen in Ohnmacht zu fallen. Er würde Suru nie wieder panisch hinterher hüpfen und wenn dann würde er all dies langsam tun, vollkommen ohne Panik. Dinge die passiert waren konnte man nicht ändern und dennoch ärgerte er sich über sich selbst. Mit wenigen griffen hatte er eine Boxershorts gefunden, zog sich ein oranges T-Shirt über den Kopf und schlüpfte in eine dunkle Jogginghose. Irgendwo fand er socken die er zum schlafen missbrauchen konnte und warf die Türen dann wieder sachte zu. Der Gedanken von Anfang an mit ihr in einem Bett zu liegen ließ ihm warm werden. Sonst kam sie immer, aber seit langem hatte er sie wirklich eingeladen. Das es hier keine wirkliche Unordnung zu beseitigen gab schaltete er das Licht neben seinem Bett an und das große Licht aus. Dämmrig schien das Licht durch den Raum, währen Kamui die Heizung hoch drehte. Das leise Klacken klang an sein Ohr und er fühlte wie Suru durch die Wohnung ging. Irgendwann hörte er ihre Schritte und huschte zur Tür um ihr diese aufzuhalten. Es war nicht lange gewesen, aber ohne das Kleid sah sie doch etwas besser eingekleidet aus. Wieso er sich spontan für ein T-Shirt entscheiden hatte konnte er nicht sagen, dafür hatte er ja socken an und die Heizung hoch gedreht. Auch wenn es niemand wirklich beweisen konnte, so schien sein Zimmer doch immer von Natur aus kälter zu sein und es brauchte am längsten um warm zu werden. Eine Tasse nahm er Suru direkt ab und stellte sie auf seinen Tisch, nur um sie kurz darauf wieder in die Hand zu nehmen und den Tee zu probieren. Mhmmmm der schmeckt nach einer großen Portion Liebe, verkündete er strahlend un lächelte Suru an. Siehst du wir haben es beide hier rüber geschafft. Ich lasse die Decke hier falls uns kalt wird. Ich bringe sie morgen dann rüber überlegte er laut und sah zu der Decke auf seinem Bett. Sie wirkte ein wenig deplatziert, vor allem weil sie nicht gefaltet war, aber solange Suru da war, würde er sich deswegen keine großen Gedanken machen, oder es zumindest versuchen. Irgendwie wolle er sich in seinen Sessel legen und Suru ansehen, nur um heraus zu finden, wieso er so plötzlich zu ihr gestürmt war. Leider musste er sich auch das verkneifen, denn sicher war sie müde. Leicht legte Kamui den Kopf schief und sah sie eindringlich an, als würde er alles in ihrem Gesicht lesen können. Weit war er davon vielleicht nicht mehr entfernt, aber immerhin noch ein wenig und vielleicht war dies besser so, denn sonst würde er wohl noch größenwahnsinnig.

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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Onjô Suru am Fr Dez 25, 2015 11:49 pm

Als sie ihn so umarmte drückte er sie auch für einen Moment an sich. Ihm ging es also anscheinend schon wieder recht gut, was er ihr auch zu 99,99% versicherte. Kamui versuchte immer alles damit sie sich keine Sorgen machte, doch wenn es um sein Wohlbefinden ging, konnte man sie einfach nicht beruhigen. Suru wusste wenn er ihr etwas vorspielte, wenn er sagte es sei alles oke, obwohl dem nicht so war. Heute benahm er sich, sagte ehrlich wie es ihm ging und das er den Weg alleine nach drüben schaffen würde. So konnte sie zumindest wieder etwas mehr lächeln, half ihm nur mit der Decke bedeckt auf die Beine. Ich lass dir genug Zeit zum umziehen, dann bin ich auch schon drüben. Noch immer sah sie ihn mit einem etwas bedrücktem Gesichtsausdruck hinterher, wie er im Türrahmen stehen blieb und drohte sie zu holen wenn sie sich zu viel Zeit lassen würde. Jaaaaah doch~ Rief sie ihm hinterher als er sich mit einem Zwinkern von ihr verabschiedete. Als sie hörte wie sich die Tür seines Zimmers schloss, tapste sie durch ihr Zimmer, stieg wieder über ihre Sachen die verteilt herumlagen und öffnete zum dritten mal an diesem Tag ihren Schrank. Die Genin kramte sich durch ein paar Schichten an Klamotten, zog sich Unterwäsche an und schlüpfte in eine lockere helle Hose die sie immer zum Schlafen trug. Als Oberteil zog sie sich eines dieser eng anliegenden langärmligen T-Shirts über, was eine schöne kräftige dunkelrote Farbe besaß. Danach schlüpfte sie in ihre flauschigen Hausschuhe die sie in irgendeiner Ecke ihres Zimmers fand. Das ganze hatte dann doch etwas länger gedauert als sie gedacht hatte. Ich sollte wirklich aufräumen.... morgen vielleicht. Jetzt wollte sie allerdings nicht noch mehr Zeit verlieren, nahm sich das Tablett mit dem Tee und balancierte alles aus ihrem Zimmer, überwand die paar Schritte zum Nachbarzimmer und stieß Kamuis Tür mit ihrem Fuß auf. Kamui? Vermutlich hatte er sie schon kommen gehört, denn ers stand bereits an der Tür und hielt sie ihr so auf das sie ohne Probleme einreten konnte. Vorsichtig trat sie ein, fand den Jungen bereits angezogen vor. Im Gegensatz zu ihrem Zimmer war seines feinsäuberlich aufgeräumt, nichts lag unnötig rum, alles hatte seinen Platz. Kamui nahm ihr eine Tasse ab, während sie den Rest auf seinen Tisch abstellte und ihren Rücken kurz durch drückte. Suru war nicht die kräftigste von allen, vorhin hatte sie Kamui auf ihr Bett zerren müssen, jetzt hatte sie eine große schwere Kanne Tee durch die Wohnung getragen. Kurz mussten sich ihre Arme ausruhen, der braunhaarige Genin probierte währenddessen von dem Tee, ein lautes Mhhhn tönte durch den Raum und sie wusste das ihm diese Sorte an Tee zumindest schmeckte. Sie kicherte leise als er davon sprach das der Tee nach Liebe schmeckte. Kann man denn Liebe schmecken? Fragte sie einfach, so naiv wie sie war. Liebe war ein Gefühl, konnte man Gefühle wirklich schmecken, oder war das wieder so ein Spruch den sie nicht ganz verstand? Nun schnappte sie sich aber auch ihre Tasse, pustete nocheinmal über die Oberfläche bevor sie kurz an der Flüssigkeit nippte. Suru konnte nicht wirklich einen Geschmack herausfinden, es schmeckte sehr fruchtig, vielleicht etwas nach Orange oder Apfel, aber der Tee war auch sehr süß, vielleicht Himbeere? Irgend so eine Mischung musste es sein, sie hatte sich nicht wirklich durchgelesen was alles in dem Gemisch drinnen war. Der Tee wird uns erstmal von innen wärmen und die Decke von ausen. Mit einem lächeln durchquerte sie sein Zimmer, stellte sich neben Kamui und blickte sich kurz um, überlegte wann sie den Raum zuletzt mit Licht gesehen hatte. Sonst schlich sie sich immer im dunkeln rüber, kroch in sein Bett und stand oft auf noch bevor die Sonne aufgegangen war. Sie wohnte erst seit einem Jahr hier und sein Zimmer war ihr noch eines der liebsten in der Wohnung, die großen Fenster, der Schreibtisch, der viele Platz zum Chaos verursachen. Ihr Blick blieb an seinem Schreibtisch hängen, auf dem die vielen Bücher und der große Bildschirm seines Rechners stand. Wollen wir eine Sendung schauen? Oft kamen die beiden nicht zum Fernsehen, oder Computersehen, je nachdem wie man es nannte. Sie waren zu oft draußen, oder halfen im Haushalt, als das sie solchen Sachen nachgingen. Dabei war es ihr vollkommen egal was sie sich ansehen würden, eine Comedy-Serie, eine Dokumentation über die sich Kamui beschwerte wie falsch sie doch war, oder einen Anime über den die beiden Philosophieren konnten wie über das seltsame Spiel das sie heute gespielt hatten. Oder bist du schon müde? Suru war zwar etwas mitgenommen von diesem aufrgenden Abend, doch sofort wollte sie jetzt auch noch nicht schlafen. Die schwarzhaarige nahm nochmal einen Schluck von dem Tee, als ihr plötzlich etwas einfiel und sie die Tasse wieder auf den Tisch stellte. Ah! Ich hab was vergessen, entscheide du was wir machen ich bin gleich wieder da. Damit eilte sie aus seinem Zimmer, hüpfte durch den Flur zurück in die Küche. Kurz sah sie durch den kleinen Raum, fand sogleich das was sie gesucht hatte. Da bist du ja. Sie hatte ganz und gar ihr neues Stofftier in der Küche liegen gelassen. Schnell schnappte sie sich den Schmetterling, schaltete das Licht aus, als ihr auffiel das im Bad auch noch Licht brannte. Kurz sah sie in das Badezimmer, bemerkte das noch immer Wasser in der Wanne war, zog so den Deckel das Abflusses und wischte mit einem Handtuch die Wasserpfützen vom Boden auf, nur um die gebrauchten Hantücher und Kamuis Klamotten in den Wäschekorb zu werfen der in der Ecke stand. Ja morgen musste sie wirklich Wäsche waschen und aufräumen. Mit einem leichten Kopfschütteln schaltete sie alle Lichter aus und ging zurück zu Kamui. Also was hast du gefunden? Mit Choko an ihre Brust gedrück betrat sie den Raum wieder, machte die Tür zu und sah gespannt zu dem braunhaarigen.
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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Tanaka Kamui am So Dez 27, 2015 2:10 pm

Konnte man Liebe schmecken? Eine gute frage die Suru da stellte. Er wog den Kopf hin und her, musste wirklich überbelegen. Da Liebe ein Gefühl ist könnte das schwer den. Aber ich bin der festen Überzeugung das Dinge die man sorgfältig zubereitet besser schmecken als Dinge die man einfach so hinwirft. Also ja liebe kann man schmecken, immerhin gibt man sich bei Dingen die man mit Liebe macht, einfach mehr Mühe, erklärte er beinahe sachlich und sah auf seinen Tee. Er war sich sicher das Dinge die man gerne tat oder bei denen man sich Mühe gab anders waren, als wenn man es einfach aus Routine tat oder weil man es musste. Eigentlich hatte er das einfach nur so gesagt um ihr eine Freude zu machen, aber jetzt fragte er sich ob der Tee wirklich mit liebe gemacht war. Was konnte man an Tee viel falsch machen, oder eben hektisch. Mit einem weiteren Kopfschütteln vertrieb er den Gedanken wieder. Sie waren ein super Team und taten alles gerne füreinander, sie waren KaTaSu, wenn auch aktuell nur KaSu. Mit einem weiteren Schluck versuchte er so etwas wie liebe in seinem Tee zu finden, doch er fand nur den Geschmack von Tee, von warmem Tee. Er konnte Orange schmecken und Himbeere, glaubte er zumindest. Sicher war er sich da nicht, war er doch kein Tee und  Geruchs experte. Ein wenig ärgerte es ihn etwas zu trinken, dass er nicht genau definieren konnte. Wenn er dran dachte würde er morgen die Packung suchen und herausfinden, was er da eigentlich am trinken war. Ob Suru seine Erklärung glaubte? Er nickte brav und lächelte. Ja da hast du Recht und wenn die Decke nicht reicht habe ich die Heizung ein wenig hoch gedreht. Immerhin wollen wir beide ja nicht krank werde, meinte er nur neigten den Kopf zur Heizung, die noch immer leise am hoch heizen war. Seine Augen folgten Suru die sich zu ihm gesellte und durch den Raum blickte. Was sie wohl dachte? Das sie selten hier war, wenn eine Lampe brannte, das ihr das Licht unangenehm war? Einen Moment verfiel er in sein gewohntes starren und überlegte hin und her. Ja es musste um sein Zimmer gehen, etwas anders konnte es nicht sein. Er folgte dem Blick zu seinem Schreibtisch, den geordeten Bücher, der dunkle Bildschirm der beinahe übermächtig schien. Iyashi-sans Bücher reihten sich aneinander und er war versucht eines dieser hervor zu ziehen und ihr etwas vorzulesen. Serien vergingen nicht, aber Iyashis Intellekt konnte verstauben. Mhmmmm eine Serie zum Ausklingen? Mhm! Ja ich bin dafür, dass ich gemütlich und lässt den Abend ausklingen. Was konnten sie heute schauen. Sie waren bereits in der Surrealistin der Speile gewesen, dann konnten sie auch einen Anime schauen. Ob ihm da etwas Spannendes einfiel. lass uns was schauen, ich bin hellwach. Wenn es hart auf hart kommt schlafen wir zusammen vor dem Bildschirm ein. Ich glaube es gibt schlimmeres oder Suru-chaaaan? Er dehnte das chan wie er es gerne tat und sah sie mit großen munteren Augen an. Er wollte ihr gerade vorschlagen einen magischen Anime zu schauen, als sie die Tasse abstellte und aus seinem Zimmer eilte. Wenn das ihr Zimmer gewesen wäre, wäre sie wohl über alles gestolpert oder herüber gesprungen, doch sein Boden war sauber, frei von Dingen über die Suru fallen konnte. Mit einigen Schritten war er bei seinem bett, nahm die Decke an sich und schob ihren beiden Tassen und die Teekanne in die Nähe des Bildschirmes. Mit einem leisen klick sprang der Computer an und fuhr hoch, während der Rechner leise surrte. Kamui setzte sich auf seinen Stuhl und schob sich vor den Bildschirm, gab sein Passwort ein und sah wie beide Bildschirme zu leuchten begannen. Seine Finger huschten über die Tastatur und durchsuchten die Ordner nach einem Anime den sie schauen konnte. Er fand recht schnell etwas mit Dämonen Göttern und die Beschreibung versprach eine nicht zu kitschige Liebesgeschichte. Er rief die erste Folge auf und warf sich die Decke über die Schultern, nahm noch einen Schluck Tee, während Suru recht lange weg blieb. Er griff wieder nach ihrer Aura und sah das sie im Bad herum sprang und sich ihm nun nährte. Sacht schob er sich auf dem Stuhl zurück und winkte sie zu sich, als sie eintrat. Ja ich habe was gefunden, es geht um eine Dämonenjjägerin. Ich hab uns das Intro rausgesucht, schau es dir mal an, wenn es dir gefällt schauen wir das. Setzt dich auf meinen Schoß, meinte er und klopfte sich leicht auf die Beine. Suru wog nicht viel, war für ihn zwar schwer, aber ein paar Folgen würden gehen ohne das ihm die Beine starben. Als sie sich gesetzt hatte rollte er die paar Meter zu seinem Schreibtisch zurück und ließ das Intro ablaufen. Er sah halb an Suru vorbei, die er ein wenig seitlich auf seienm Schoß paltziert hatte und warf ihnen beiden die Decke über. Immerhin sollten sie beide nicht frieren, auch wenn ihrer beide haare doch recht schnell am trocknen waren. Kurze Haare hatten eben seine Vorteile und er musste aufpassen, das Surus Haare mir kürzer waren als seine. Und was hältst du von diesem Anime? Und was hält Choko davon fragte er mit der Hand über der Maus, bereit die erste Folge zu starten, wenn sie Suru gefiel. Alternativ hatte er eine weitere Serie gefunden. Beide würde er mit ihr schauen und war gespannt auf den Anime, den sie aussuchen würde. Ein wenig mehr Mystik für den Tag konnte nicht schaden und außerdem lenkte diese ihn ab und gab ihm eine Welt die total wirr war und keine Möglichkeit gab reale Bezüge zu finden. Ab und an lernte er ja noch Dinge aus diesen Serien. Also ich kann mich mit beiden anfreunden. Ich glaub die könnte beide nett sein. Die zweit spielt glaube ich in der Welt von unserem Computerspiel, also ein wenig altmodisch mit Zauberei und sowas. Vielleicht können sie da wieder unzählig viele Elemente. Immerhin gibt es eine fliegende Katze, meinte er belustigt und erinnerte an das Feuertier im zweiten Intro. Irgendwie war er sich sicher, dass Suru sich für das erste interessieren würde, immerhin ging es da um Magie und einen kleinen süßen Engel oder was auch immer diese winzige Gestalt war.

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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Onjô Suru am So Dez 27, 2015 6:09 pm

Während er ihr erklärte warum der Tee nach Liebe schmeckte, sah sie ihn nachdenklich an. Seine Begründung erschien ihr logisch, Fertiggerichte aus dem Supermarkt schmeckten nie so gut wie die selbstgemachten Sachen aus der kleinen Ramenbude nebenan. Oder Kekse von Myuki-san, ich hab noch nie Kekse gegessen die besser geschmeckt haben als ihre. Sie gibt sich mit Sicherheit viel Mühe wenn sie welche für uns macht. Fügte sie an seine Schlussfolgerung an, blickte etwas nachdenklich nach oben an die Decke. Natürlich kam sie nicht darauf das Kamui darauf abzielte das sie sich viel Mühe mit dem Tee gegeben hatte, oder aber ihre anderen Gerichte die sie immer mit viel Aufwand zubereitete. Mit einem lächeln nickte sie ihm dann zu, ja krank werden wollte sie nun wirklich nicht, sie ging zwar immer brav zu ihrer Ärztlichen Kontrolle, wie auch morgen, aber eigentlich mochte sie Ärzte nicht so sonderlich gern. Die redeten immer so wirres zeug und erzählten über Sachen die sie noch weniger verstand als manche Erklärungen von Kamui. Bevor sie mit ihm allerdings die Serie schauen konnte, hatte sie ihr Stofftier aus der Küche geholt und das Bad kurz in Ordnung gebracht. Als sie wieder in sein Zimmer zurükkehrte, war der Rechner bereits hochgefahren, der Tee befand sich auch in greifbarer Nähe und Kamui war gerade dabei den Stuhl in die richtige Position zu bringen. Kaum hatte er sie bemerkt - als würde sie jemals aus seinem Sensorfeld verschwinden können - winkte er sie zu sich und brav wie sie war folgte sie seiner Aufforderung. Er hatte bereits etwas gefunden, einen Anime über eine Dämonenjägerin. Während er das Intro anmachte, kletterte sie zu ihm auf den Stuhl, setzte sich nicht direkt auf seinen Schoß sondern etwas versetzt und schräg, winkelte ihre Beine an und bildete mit diesen eine Art Tunnel über seine Beine. Gespannt sah sie sich das Intro an, drückte dabei ihren Schmetterling an ihre Brust. Kamui breitete noch die Decke über die beiden aus, sodass sie nun schön eingemummelt und zusammengekuschelt vor dem Bildschrim saßen. In dem Intro kam ein schönes Mädchen vor, lange blonde Haare und ein süßes Mädchenhaftes Outfit am Körper, vermutlich die Protagonistin. Sie kämpfte gegen böse Geister und Dämonen und hatte einen kleinen süßen Engel an ihrer Seite. Dazu kam noch ein maskierter Mann, vielleicht eine Romanze? Mhhhh Sie wollte sich noch den zweiten Vorschlag von Kamui ansehen um sich eine Meinung zu bilden, der erste Anime sah wirklich interessant aus, hatte etwas magisches und übernatürliches, ob das Mädchen eine Supberheldin war? Der zweite Anime sagte ihr nicht ganz so sehr zu, da war ein Junge mit Hundsohren und einem großen Schwert, sicher wurde da viel gekämpft, auch das schwarzhaarige Mädchen hatte einen Bogen und all ihre Gefährten kämpften Seite an Seite. Kaum zuende gesehen hatte sie denselben Gedanken den Kamui auch aussprach. Es hatte sie an das Spiel von heute Nachmittag erinnert, doch vom kämpfen mit übernatürlichen kräften und Waffen hatte sie für heute genug, wenn auch dieses fliegende Kätzchen wirklich süß war, also wollte sie den ersten Anime schauen. Naah Choko was meinst du? Spielerisch hielt sie sich das Stofftier ans Ohr, nickte als könnte es reden und ihr etwas zuflüstern. Den ersten? Gut dann lass uns den schauen. Dass das ganze mehr als nur kindisch war wusste sie, doch ihr machte es Spaß mit Kamui so herumzualbern. Kaum hatte sie ihre Meinung geäußert startete er die erste Folge, die mit einer wilden Polizeiverfolgungsjagd begann. Schnell stellte sich heraus das eine Diebin verfolgt wurde, die Suru aus dem Intro wieder erkannte. War sie eine doch eine Kriminelle und keine Superheldin? Gespannt griff sie zu ihrer und Kamuis Teetasse, reichte ihm seine und nahm einen schluck aus ihrer eigenen. Nach und nach wurde ihr wirklich wieder warm. Die kühle verschwand aus ihrem Körper, der Tee tat wirklich sein bestes. Im Anime wechselte die Szene zu einer Art Schule, irgendwie spielten die meisten in Schulen mit hübschen Uniformen. Die einzigen Uniformen die sie kannte war diese dunkelgrüne Weste die man als Chuunin bekam, das Kagegewand und die vermumten Gestalten der Anbu - wenn auch sie von denen nur Bilder kannte und noch nie einen vor sich stehen hatte. Mit einem leichten Schauer über ihren Rücken wand sie ihrer Aufmerksamkeit wieder der Serie zu. Sie sah zwei Mädchen, vermutlich Freundinnen, die eine Diskussion führten. Warum auch immer fiel ihr dabei auf, das sie selbst überhaupts keine Freundin hatte mit der sie so reden konnte. Kurz sah sie aus dem Augenwinkel zu Kamui. Sie hatte sich seither immer mit ihm und mit Taro beschäftigt, eigentlich hatte sie nie wirklich daran gedacht sich mal eine Freundin zu suchen. Ob es anders wäre ein Mädchen als Freundin zu haben? Sie unternahm eigentlich alles mit Kamui, wollte auch nicht das sich das ändert, doch war er eben ein Junge und Jungs zogen keine Röcke an, aßen weniger Kuchen als Mädchen und machten sich nicht die Haare wie sie es oft tat. Wie würde wohl ein Nachmittag mit einem Mädchen aussehen? KaSu waren oft in Spielehallen oder in der Bibliothek, wenn sie keine Mission hatten um etwas für ihren Unterhalt zu verdienen. Mit einem Mädchen würde sie sicher nicht in eine Spielehalle gehen. Nachdenklich sah sie zurück auf den Bildschirm. Sag mal Kamui wenn du mit Taro was unternommen hast, damals ohne mich, war es da anders als mit mir, also so alleine unter Jungs? Fragte sie recht beiläufig, nahm wieder einen Schluck aus ihrer Tasse. Ich wüsste gar nicht was ich mit dir machen sollte wenn du ein Mädchen wärst. Würdest du da auch mit in eine Spielehalle gehen? Ihre Gedankengänge waren schon recht seltsam. Anstatt sie daran dachte sich eine Freundin zu suchen, stellte sie sich Kamui als Mädchen vor, sie wollte überhaupts niemanden anders an ihrer Seite außer ihn, oder ihr.
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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Tanaka Kamui am Di Dez 29, 2015 12:02 am

Es gab Tage an dem kam es ihm seltsam vor Suru so nah zu sein. Heute war vielleicht so ein Tag, weil sie zu ihm baden gekommen war. Es waren immer diese Tage an denen sie sich wieder nahe waren an denen sie zusammen in einem Bett schliefen, es waren Tage an denen Taro nicht da war. Er hatte das Gefühl das Taro ihn ab und an ansah, als würde er etwas wissen wollen. Doch Kamui hatte diese Frage nie verstanden und immer wenn er seinen Bruder fragte schien dieser nicht zu wissen was er meinte. Er wusste genau das Taro log, genau wusste wovon Kamui immer sprach, doch es nütze ihm am Ende so oder so nichts. Taro schwieg sich aus, er war Frustriert und Suru sah einfach nur zwischen ihnen her und versuchte zu erraten was die beiden nun wieder hatten. Stumme Blicke waren zwischen ihm und Taro häufig geworden und sehr effektiv. Er konnte die Miene des Älteren einfach gut deuten, auch wenn ihm hier und da etwas abhandenkam und er das Gefühl haben musste, das Taro sich ihm entzog. Vor seinen Augen flimmerten die Bilder der beiden Serien nacheinander und ohne es zu merken schloss er die Arme leicht um Suru, einfach aus Gewohnheit. Einen Moment lang war er am Überlegen wie hoch die Chancen standen, dass Suru wieder etwas mittelalterliches haben wollte. Das Endlevel hatte sie in dem Spiel sehr verstört, also konnte er davon ausgehen das sie diese Assoziation nicht noch einmal wollte, wenn sie denn so weit dachte. Bei den Kekse war sie immerhin auch nicht sehr weit mit den Gedanken gegangen – war er das? Leicht kniff er die Augen zusammen. Ab und an schien es ihm so, als würde er nicht alles so sehen, wie er es gerne sah. Mit Pech würde er in ein paar Jahren ein Brille brauchen, oder Kontaktlinsen tragen, aber bis dahin sollte sie sich erst einmal für einen Anime entscheiden. Suru blickte zu ihrem Stofftier, schien sich mit diesem zu beraten, während Kamui sich immer mehr der Situation bewusst wurde, dass Suru auf seinem Schoß saß. Es war so normal und doch- Sein Gedanken brach ab als Suru verkündete den ersten schauen zu wollen. Hätte ich mir ja denken können, meinte er lächelnd und ließ die erste Folge über den Bildschirm flimmern. Nach dem ersten grellen gequietschte der Reifen von Autos gab sie ihm den Tee und er hielt ihn brav in der einen Hand und trank seine Tasse Zug um Zug leer.  Gänsehaut, schwärze und wackelige beine waren keinerlei Probleme mehr und dennoch schien sein Fokus sich ein wenig zu verschieben. Er sah beinahe öfters auf Suru, ihren Schmetterling und die Tasse als auf die Serie. Alleine das Intro hatte ihm gesagt was passieren würde. Über kurz oder lang musste die Blonde etwas mit dem Kerl haben und auch der männliche Engel, oder vielleicht auch ein mini Teufel, würde etwas mit dieser grünhaarigen waren. Ob das stimmte wusste er nicht, aber er war sich sehr sicher. Die ganze Aufmachung der Blonden schrie nach einer Serie für Mädchen. Es glitzerte, es funkelte und sie sah dabei super gut aus, hatte eine beste Freundin und ging brav zur Schule. Sympathiepunkte sammelte sie bei ihm dennoch. Sie wohnte alleine, hatte nur diesen kleinen Engel und die Familie ihrer Freundin. Alleine sein war nicht schön, dass wussten sie beide und vielleicht fiel es ihm deswegen gar nicht so schwer sich dieses Gehüpfe anzusehen. Sie sprang unglaublich weit, viel zu schnell und dieser Gott musste ihr wirklich super Kräfte geben. Unwillkürlich fragte er sich wieso der kleine Engel nicht die bösen Geister vertrieb, sondern wieso da ein Mädchen ran musste, dass sich verwandelte. Er streckte sich um die Tasse fort zu stellen und wand den Blick einmal mehr zu Suru, die auf den Bildschirm sah. Ihre Frage entlockte ihm ein kurzes murmeln und einen nachdenklichen Blick. Mit Taro rede ich meist über Missionen, wir kochen oder argumentieren für oder gegen die Bestellung beim Ramenladen. Das letzte Mal als wir unterwegs waren, haben wir über deine Möbel geredet und sie hierher getragen. Ich glaube wir machen nicht viel. Taro ist zu beschäftigt und zu oft bei seiner Freundin, eben da wo er heute auch ist. Hatte er viel mit Taro gemacht in diesem Jahr? Als du nicht da warst hat taro versucht mich davon zu überzeugen besser mit meinem Sensei zusammen zu arbeiten, aber das hat nur mäßig funktioniert. Ich glaube er ist mehr ein Vater als ein Freund, zu mindestens benimmt er sich eher so. Ob das an seinem Sturrsinn und der Weigerung lag einen Sensei zu akzeptieren war einmal dahin gestellt.  Immerhin hatte Kamui am Ende seinen Willen bekommen und bekam nun ein neues Team mit Suru zusammen, irgendwann eben. Ich glaube wenn ich ein Mädchen wäre, begann er ein wenig langsamer, dann wäre ich wie ich jetzt bin. Vielleicht würde ich Jungs hinterher kreischen, oder was viele Mädchen machen – Basteln wie du? er sah sie ein wenig fragend an. Das Mädchen war daheim, es gab ein paar Szenen mit ihrer Freundin, der Familie und der Schule, bevor die Ankündigung zum Auftrag kam. Ich wette ich würde dir hinterherlaufen und fragen wie du meine Kleider findest. da war es wieder, dieses breite grinsen. Er piekte sie leicht in die Seite. Und wie wärst du so als junge, wärst du ein Taro der nur am Arbeiten ist, oder würdest du immer noch basteln? Ein wenig versuchte er sie schon aufzuziehen, aber nicht wirklich gemein. Er hatte nie ein Mädchen sein wollen, nicht neue Freunde gesucht und auch nie versucht mit seinem alten Team aus zu kommen. Für ihn war alles gut so wie es war und er war Glücklich mit Suru, seinem Leben – nunja bis auf seinen Körper. Die Erste Folge neigte sich dem Ende zu, als die Blonde etwas stahl, dabei gegen ihre beste Freundin antreten musste und dennoch gewann. So wie sie stellte er sich einen Anbu vor, die waren auch immer in ihrer Sache unterwegs und unterschieden nicht zwischen Freund und Feind. Irgendwie schien ihm das nicht wirklich attraktiv zu sein. Willst du noch eine sehen oder schlafen? fragte er und konnte ein Gähnen nicht unterdrücken. Jetzt wo er keine Angst mehr hatte um zufallen wollte sein Körper eine Pause machen und sich seelisch auf den Besuch bei Surus Arzt vorbereiten. Alleine wenn er daran dachte, ja dann wurde ihm wirklich anders.


Zuletzt von Tanaka Kamui am Di Dez 29, 2015 5:36 pm bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet

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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Onjô Suru am Di Dez 29, 2015 5:10 pm

Auf ihre Frage hin erklärte Kamui er was er alles so mit Taro getrieben hatten, die beiden schienen untereinander mehr zu Diskutieren, wurden sich nicht so schnell einig wie sie und Kamui. Nun Suru war für lange Diskussionen auch zu gutherzig, auch wenn sie manchmal wollte, konnte sie ihrem besten Freund nie wiedersprechen. Mhhhn. Aufmerksam hörte sie ihm zu, trank ihre Tasse leer und goss sich noch einmal etwas ein. Taro war aber schon immer wie ein... Vater. War er das wirklich? Wusste sie wie ein Vater war? Nein eigentlich nicht, aber wenn sie einen Vater gehabt hätte, dann hoffte sie das er wie Taro war, sie immer ermutigte und ihr den Rücken stärkte, ihr immer half wie bei vielen Sachen für die sie zu klein war. Er hat halt die Verwantwortung für uns. Schloss sie ihren Gedanken, musste bei seiner Bemerkung er würde Mädchen hinterher kreischen leise kichern. Nun um ehrlich zu sein hatte er recht, er wäre wohl wirklich nicht sehr viel anders als jetzt, jetzt kreischte er keinen Jungs hinterher, aber er rief ihr selbst oft genug hinterher, rannte ihr nach, wie vorhin erst. Du kannst ja mal ein Kleid anziehen und mich fragen wie ich es finde. Neckte sie ihn leicht, bezweifelte allerdings das ihm überhaupt eins passen würde. Auch wenn sie noch recht klein und jung waren, so hatten die beiden einen so unterschiedlichen Körperbau, das seine Shirts an Suru wie Zelte wirkten und ihr Kledung an ihm sicher wie ein Korsett das einem die Luft abschnürte. Sie musste lachen als er sie so in die Seite piekte, verschüttete beinahe ihren Tee, konnte aber alles noch gerade halten. Als Junge wäre ich sicher viel besser in Videospielen und ich würde Fußball spielen. Nachdenklich sah sie an die Decke, dachte an die kleinen Kinder die oft in der Seitenstraße mit einem Ball spielten. Manchmal hatte sie sich überreden lassen mit zu spielen, hatte es aber nie geschafft den Ball zu treffen weswegen sie das ganze irgendwann nicht mehr getan hatte. Ob ich dann auch noch basteln würde... ich weiß nicht, glaube eher nicht. Überlegte sie laut, sah sich dann den Rest der Folge mit Kamui an, trank auch ihre zweite Tasse leer und stellte alles auf dem Tisch ab. Das Ende hatte ihr nicht so gut gefallen, sie mochte es nicht wenn Freunde miteinander kämpften und sich anlogen. Für sowas war sie einfach zu Friedvoll, wollte aber in nächster Zeit noch eine Folge mit Kamui ansehen. Sein Gähnen steckte sie an und auch sie hielt sich die Hand vor ihren Mund. Wir sollten schlafen gehen, immerhin haben wir morgen einiges zu tun. Oder eher sie hätte einiges zu tun, waschen, aufräumen, ihr Artzbesuch, da hatten sie sicher keine Zeit sich eine weitere Folge an zu sehen. Also schälte sich Suru aus der warmen kuscheligen Decke, legte Choko auf das Bett von Kamui und wollte ins Bad um sich die Haare zu kämmen und zähne zu putzen. Machen wir uns fertig und gehen schlafen. Mit einem leichten lächeln öffnete sie seine Zimmertür und spähte hinaus. Noch immer war alles dunkel, so wie sie die Wohnung zurück gelassen hatte. Taro war also noch immer nicht zu Hause. Hab ich irgendwas falsch gemacht das er nicht heim kommt? Hat ihn das Essen nicht geschmeckt? Suru dachte natürlich wieder nur daran das sie Schuld war das er heute nicht zurück kam, nicht das er auch einfach ein Privatleben hatte und ein paar Jahre älter waren als seine beiden Ziehkinder, in seinem Leben also so langsam ein paar andere Prioritäten herrschten. Mit einem leisen seufzen huschte sie ins Bad, schaltete das Licht ein und kämmte sich ihre Haare die schon wieder trocken waren. Im Bad waberte noch immer der Duft aus der Badewanne, lies sie leise kichern. Mit der Zahnbürste im Mund setzte sie sich auf den geschlossenen Toilettendeckel, wog ihren Körper leicht hin und her, passend zum Takt in dem sie sich die Zähne putzte. Als auch diese endlich geputzt waren wusch sie ihr Gesicht noch ab und spülte ihren Mund aus. Die kleine Suru musste sich auf die Zehenspitzen stellen um sich im Spiegel richtig zu sehen, fuhr sich mit ihren Fingern durch die Haare ehe sie das Bad für Kamui freigab. Während er sich nun also austobte, oder auch nicht, würde sie noch schnell die Tassen und die Teekanne verräumen, die Küche in Ordnung bringen und schonmal den Tisch für das Frühstück decken, damit sie morgen nicht mehr so viel arbeit hatten. Als auch das erledigt war schaltete sie wie immer alle Licht aus und sperrte die Eingangstür von innen ab. Taro hatte ja einen Schlüssel und könnte sie wieder aufsperren, doch sie fühlte sich Nachts sicherer wenn sie wusste das die Tür abgeschlossen war und keine Fremnden Personen hineinkommen konnten. Wieder musste die schwarzhaarige gähnen, rieb sich müde die Augen als sie zurück in sein Zimmer kam und sich ihre flauschigen Hausschuhe auszog und sich erstmal auf sein Bett setzte, ihr Kuscheltier dabei wieder in ihre Arme schloss und ihren Kopf in den Flügeln verbarg.
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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Tanaka Kamui am Di Dez 29, 2015 7:30 pm

War er das, war Taro ein Vater? Sie beide hatten keinen Vater, keine Mutter, auch wenn er sicher war, dass seien Eltern nur sehr beschäftigt waren. Es änderte aber nichts daran, dass Taro diese Rolle einnahm so gut es eben ging. Er opferte sich auf um sie glücklich zu machen, ihnen den Rücken frei zu halten und er sprach für sie, wenn Kamui Mist verzapfte. Diese ganzen Streitereien wegen seinem Sensei waren lang und zäh gewesen und hatten ihm beinahe die Nerven geraubt. Ja er hatte die Verantwortung für sie übernommen, wieso wusste er bis heute nicht. Vielleicht sah er in diesen Heimkindern etwas, dass sie nicht kannte. Hatte Taro Eltern gehabt und waren sie gestorben? Sie hatten nie über ihre Familie gesprochen und ab und an musste er sich verkneifen zu sagen, was er von seinen Eltern dachte. Es kam ihm immer wahnwitziger vor, aber er hielt daran fest, es gab ihm Hoffnung zu glauben das die anderen am Lügen waren und ihn dort draußen jemand liebte. Er schmunzelte über ihren Vorschlag mit dem Kleid und blickte gespielt traurig. Glaubst du nicht das sie mit gut stehen würde, murmelte er und sah sie schmollend an. Wir probieren das morgen einfach mal aus, beschloss er für Suru mit. Vielleicht nicht wenn sie zum Arzt gingen, der ganze Gedanken gefiel ihm nicht wirklich. Morgen würden die ersten Stunden schlimm, sehr schlimm. Ob Suru ihm dann die Hand geben würde, ob sie sein Leiden sehen würde. Er versuchte immer nur ein wenig grimmig zu wirken, aber er konnte nicht anders als diesen Arzt böse anzusehen und es zu hassen wenn er Suru berührte. In ihm schrie immer etwas auf, es tobte, schrie und kam nur dann zur Ruhe, wenn sie dort heraus waren. Es war eine Folter, seine persönliche Folter. Nicht einmal der Tee, welcher beinahe auf seine Hand gekippt wäre hielt ihn so auf Trab. Das Suru ihm noch nicht das Messer, oder ähnliches in den Fuß oder sonst wohin gerammt. Mit dem Tee war sie das geschickter gewesen. Ob sie als Junge generelle geschickter wäre? Vielleicht würdest du einfach besser weil du weniger basteln würdest, genauso wie im Fußball. Wenn wir einmal die Woche spielen, kannst du kaum richtig gut werden, neckte er sie und tippte sie spielerisch mit der Hand an. Ein junge der bastelte war selten, ebenso wie einer selten war der nicht einmal Fußball gespielt hatte oder sportlich war. Er galt da einfach als Ausnahme, war er zu schwach um lange zu rennen, zu raufen oder sonst etwas zu tun. Ein falscher Schock und er erschrak sich beinahe selbst zu Tode. Spontane Dinge lagen ihm also ab und an nicht so wirklich gut. Suru stimmte auf seine Frage hin zum Schlafen gehen, gähnte bestätigend und steckte damit Kamui an. Auch er gähnte kurz und streckte die Arme in die Luft. Hai - gehen wir schlafen. Suru erhob sich von seinen Beinen und er war froh, dass sie sich dafür entschieden hatte ins Bett zu gehen. Suru ist nicht schwer und dennoch tun mir die Beine weh, das ist traurig, Kaum war Suru aus dem Zimmer und hatte Choko auf sein Bett gelegt, da rieb er sich die Beine leicht und schloss alle Fenster auf dem Computer. Mit einem leisen Geräusch schaltete sich das Gerät aus und die Lichter am Bildschirm blinkten auf. Er drückte sie alle aus und rutschte von dem Stuhl um unter dem Tisch die Leiste aus zu schalten. Seine Gedanken griffen wieder nach Taro und er spürte wie sich der Punkt durch das Dorf zurück bewegte. Vielleicht würde Suru sich darüber freuen, wenn sie aus dem Bad zurück kam. Als er unter dem Tisch zurück gekrochen kam ging er zu seinem Bett und faltete die Decke ordentlich und legte sie so, dass er in der Nacht danach greifen konnte. Der Stoff war schön warm, wärmer als seine Bettdecke und er freute sich bald wieder die Wärmer der Decke zu genießen. Die Heizung hörte auf zu poltern und gab Ruhe und kurz darauf war Suru auch schon wieder bei ihm. Suru-chan taro kommt gleich Heim, er ist nur noch zwei Blocks entfernt, macht dir keine Gedanken um ihn. Er kannte sie gut genug um zu wissen, dass sie sich die Schuld gab, oder über kurz oder lang geben würde. Das wollte er nicht, auch wenn er nicht so viel dagegen tun konnte. Ich beeile mich auch, trällerte er munter, wenn auch ein wenig müde und huschte an ihr vorbei ins Badezimmer. Etwas überrascht fand er hier eine leere Badewanne und erinnerte sich daran das Suru noch einmal durch die Wohnung gelaufen war. Ihr Zimmer sah immer so unordentlich aus und dennoch hielt sie überall anders immer viel Ordnung. Er sperrte die Tür ab, nicht das Suru wieder zu ihm herein kam. Mit einem kurzen Blick in den Spiegel strich er sich die Haare nach hinten und begann sich die Zähne zu putzen, lief dabei im Bad auf und ab, suchte etwas das er noch ordnen konnte, aber Suru hatte alles geordnet. Nach einigem hin und her fühlte er das der Druck auf seine Beine verschwand. Als seine Zähen sauber und die Haar geordnet waren, ging er wieder aus dem Bad, hörte beinahe schon wie Taro die Treppe hinauf kam. Er schloss die Tür schon einmal auf, damit Taro das nicht auch noch tun musste und huschte durch den Flur zurück zu Suru. Diese saß ein wenig verloren auf seinem Bett und kuschelte mit ihrem Stofftier.Wieso siehst du so traurig aus, fragte er beim Eintreten und zog die Tür zu. Taro ist schon im Flur, ich wette er läuft gleich in sein Zimmer und fällt in einen komatösen Schlaf, so wie immer. Grinsend machte er das große Licht aus, machte das kleine an und setzte nicht neben Suru, umarmte sie leicht. Lass uns schlafen Suru-chan. Morgen wird ein laaaanger Tag und da müssen wir leider durch. Sacht ließ er sie wieder los und rutschte auf sein Bett. Schnell huschte er unter die Decke und lächelte Suru fröhlich an. Es war als wäre Weihnachten und Ostern an einem Tag. Sie war von Anfang an bei ihm und vielleicht blieben die Alpträume dann einmal von ihm fort. Er würde sie beide zudecken und ihr anbieten in seine Arme zu kommen. Wie sie schlafen wollte würde er respektieren, er war schon froh, dass sie bei ihm war.

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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Onjô Suru am Mi Dez 30, 2015 10:09 pm

Diesesmal brauchte Kamui wirklich nicht so lange wie vorhin, kaum verschwunden war er schon wieder in seinem Zimmer. Als er eintrat hob sie nachdenklich ihren Kopf, schüttelte diesen leicht als er meinte warum sie denn so traurig schauen würde. Ich hab nur nachgedacht. Als er meinte Taro wäre schon wieder daheim und würde im Flur stehen hellte sich ihre Miene wieder etwas auf. Das beruhigt mich. Nach einer Umarmung von dem Jungen, die sie leicht erwiederte, machte er auch schon das große helle Licht aus, knipste das kleinere auf dem Nachttisch an und schob sich über das Bett um unter die Decke zu kriechen. Sie selbst klemmte sich Choko unter den Arm und tat es ihm gleich, nachdem sie ihre Schuhe ausgezogen hatte. Während sie sich hinlegte überlegte sie wie lange es her war das sie von Anfang an mit ihm einschlief. Sonst kam sie immer irgendwann in der Nacht zu ihm, um sich an Kamui zu kuscheln und die schlechten Gedanken verschwinden zu lassen. Doch heute war es so wie früher im Heim, sie teilten sich ein Bett, schliefen zusammen ein und wachten zusammen auf. Ihr wurde innerlich etwas warm als er die Decke über beide warf und Suru sich in seine Arme begab, da es so in dem Bett für den Anfang noch ziemlich frisch war. Dieser lange Tag wird ganz schnell verfliegen. Murmelte sie leise wenn sie daran dachte was alles auf sie zu kam. Doch für diesen Abend wollte sie sich noch etwas entspannen, mit ihrem Stofftier zwischen ihren Körpern kuschelte sie sich enger an Kamui, gähnte herzhaft und rieb sich ihre Augen. Schlaf gut Kamui. Flüsterte sie leise vor sich hin, lehnte mit ihrer Stirn gegen seinen Brustkorb. Für einen kleinen Moment war es still, doch dann hörte sie seinen Herzschlag, seinen ruhigen gleichmäßigen Atem und passte ihren darauf an, wurde innerlich noch ruhiger und müder. Hier fühlte sie sich wohl, Kamui in ihrer Nähe, seine Arme um ihren Körper. So konnte sich entspannen und ohne Angst einschlafen. Mit Kamui konnte sie alles schaffen, jede Hürde überwinden und auch so den morgigen Arztbesuch hinter sich bringen. Ich hab dich lieb. Flüsterte sie im halbschlaf. Ihre Aurgenlider wurden schwerer und schwerer und keine Minute später driftete sie in einen tiefen Schlaf, atmete gleichmäßig und ihre Muskeln entspannten sich. Die Aufregung des heutigen Tages verschwand und auch die negativen Gedanken verflogen in ihrem Traumlosen schlaf.

Irgendwann wachte sie auf, sie selbst lag mit dem Rücken zu Kamui, hatte immernoch mit ihren Armen den Schmetterling umschlossen und starrte für einen Moment irritiert in das fremde Zimmer. Langsam hob sie ihre Hand, rieb sich den Schlaf aus den Augen und erinnerte sich dann wieder wo sie eigentlich war. Ich hab ja bei Kamui geschlafen. Kurz drehte sie sich etwas zur Seite, nur um ein Knie in ihrem Rücken zu spüren, sah wie er mit zerstrubelten Haaren in seinem Bett lag, alle viere von sich gestreckt und noch tief und fest vor sich hin schlief. Suru musste sich ein kichern verkneifen, er war schon immer der gewesen der sich öfters gedreht hatte. Sie wachte meistens so auf wie sie eingeschlafen war, es sei denn Kamui zog ihr in der Nacht die Decke weg und es fror sie mittenin der Nacht. Diesesmal jedoch lag sie noch unter seiner Decke, wenn auch sehr nah am Rand des Bettes. Sie war diese Schlafposition nicht so gewohnt, weshalb es sie sogar wunderte sich in der Nacht nicht aus dem Bett gedreht zu haben. Draußen dämmerte es bereits und die ersten Sonnenstrahlen erhellten den Himmel. Sie war schon immer recht früh wach gewesen, schlafen konnte sie jetzt sowieso nicht mehr also beschloss sie auf zu stehen. Mit Choko in der Hand schob sie sich vorsichtig und leise aus dem Bett, versuchte die Decke so wenig wie möglich zu bewegen damit Kamui noch schlafen konnte. Leise schlüpfte sie in ihre Schuhe, tapste zu der Tür und schob sich aus einem kleinen Spalt aus dem Zimmer. Im Flur vor der Küche traf sie auf Taro der sie mit einem Blick ansah der Bände sprach. "Die beiden haben schon wieder in einem Bett geschlafen." Musste er denken. Suru zuckte nur unschuldig mit ihren Schultern und lächelte ihn entschuldigend an. Das die beiden für sowas langsam zu alt wurden wusste sie, doch diesesmal gab es sogar einen Grund weshalb sie nicht in ihrem Bett schlafen konnte. Warum genau musste sie Taro ja nicht erählen, er kannte die beiden Genin zu gut als das er noch Fragen stellte weshalb sie was genau taten. Ich mach schonmal Frühstück. Flüsterte sie ihm leise zu als der ältere im Bad verschwand. In der Küche knipste sie das Licht an, legte Choko auf einen der Stühle ab und fing an den Toaster herauszukramen, steckte den Stecker in eine Steckdose und suchte das Toastbrot heraus. Als nächstes musste sie sich ihrer ersten großen Hürde stellen. Dem Wasserkocher. Das Wasser einfüllen war kein Problem, auch das einschalten war noch in Ordnung, schwierig wurde es erst als das Wasser anfing zu kochen. Bis es allerdings soweit war holte sie aus dem Kühlschrank Marmelade und Schokoladenaufstrich, sowie Quark und geschnittenes Gemüse. Alles platzierte sie auf den kleinen Tisch, suchte Tassen heraus und hängte schonmal Teebeutel in dei große Teekanne, stellte die Packung der Teebeutel auf Kamuis Platz damit er sich diesesmal ansehen konnte was genau in der Mischung drin war. Nun hieß es warten. Sie schob noch zwei Toasts in den Toster und suchte sich schonmal die Topflappen heraus um sich einen über die Hand zu stülpen. Das Wasser kochte schließlich und mit weit ausgestreckten Arm griff sie danach, kniff ihre Augen etwas zusammen und hielt die Luft an während sie das Wasser in die Kanne kippte. Als der Toast fertig war und aus der Maschine hüpfte, zuckte sie leicht zusammen, verschüttete etwas von dem heißen Wasser und hätte beinahe noch den Wasserkocher fallen gelassen. Sie zwang sich dazu nicht zu qietschen, stellte den Wasserkocher zurück und sah etwas unbeholfen auf die dampfenden Wasserpfützen. Sie musste wohl oder übel warten bis alles abgekühlt war, oder aber sie hatte Glück und Taro würde gleich vorbei kommen und ihr helfen.
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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Tanaka Kamui am Fr Jan 01, 2016 6:18 pm

Suru sah immer so traurig aus wenn sie nach dachte, ob ihr Denken traurig gewesen war? Dabei hatte er sich wirklich beeilt um schnell wieder bei ihr zu sein. Trotzdem grinste er sie an und freute sich, als sie sich zu ihm legte, den Schmetterling noch fest im Arm. Wie lange würde sie das noch machen und wie lange konnte er sie noch so in den Arm nehmen. Sacht schlang er die Arme um sie und zog sie beinahe schon schützend an sich Es gab nichts und niemand der ihr hier etwas tun würde und dennoch hatte er Angst um sie, sorgte sich davor schlechte Träume zu haben. Die Wärme kam stetig mit der Decke über ihnen und ihrem Körper in seinen Armen. Er spürte ihren Kopf an seiner Brust, hatte das Gefühl das sein Herz dadurch viel Lauter schlug. Ob sie das hören würde? Gute Nacht Suru. Bis morgen früh, antwortete er ich halb gähnend. Wann war er so müde geworden? Bestimmt lag es noch immer an dem kurzen Kontrollverlust. Ich hab dich auch lieb – ohne Suru gibt es keinen Kamui. Nur ganz leise murmelte er die letzten Worte während er sie kaum merklich an sich drückte um sie zu halten. Er wollte sie immer fest halten, sie immer beschützen. Er wollte diese Schuld begleichen, sein Leben für ihr Leben geben, wenn es nötig war, oder einfach ins Krankenhaus müssen um sie zu schützen. Er war es ihr noch immer schuldig, würde nie aufhören es ihr schuldig zu sein. Sein ganzes Leben würde er für sie geben, oder eben seinen scharfen Verstand um alles erträglich für sie zu gestalten. Irgendwann spürte er wie ihr Atem ruhiger wurde und wusste, dass sie schlief. Ganz leicht sah er sie an und musste in sich hinein Lächeln. Seine Suru war bei ihm, sie vertraute ihm und schlief einmal von Anfang an bei ihm. Mit diesem Lächeln sank auch er in den Schlaf.

Seine Nacht blieb und er wachte nur ein oder zwei Mal auf um sicher zu sein, dass Suru noch bei ihm war. Jedes Mal wenn er sie neben sich fand, sah wie sie leise atmete und sich kaum rührte, wurde er ruhiger. Beinahe jeden Morgen ohne sie fühlte er eine leichte Panik, hatte Angst das sie nicht mehr da war, Angst das er versagt hatte. Als er zum dritten Mal aufwachte wurde es hell und er suchte Suru, suchte ihre Nähe und sah zuerst die Decke über ihm. Guten Morgen Suru-chan, murmelte er vor sich hin, warf sich auf die Seite, verschätzte sich mit seiner Position und krachte auf den Fußboden. Eigentlich hatte er nach ihr greifen wollen, sie umarmen wollen, doch Suru war nicht mehr da und irgendwann war er an den Rand seines Bettes gerollt. Leicht benebelt rieb er sich die Schulter, auf welche er gefallen war und hasste sich für einen Moment selbst. Es brauchte nicht viel um zu sehen das Suru nicht in seinem Zimmer war. Er war alleine, hatte er nur davon geträumt das sie da war? Nein da lag noch immer die Decke vom Vorabend. Zu müde zum denken brummte er vor sich hin und rieb sich die Augen. Es war zu früh um aufzustehen, die Sonne war nicht mal hoch am Himmel zu sehen. Etwas unkoordiniert drückte er die abstehenden Haare zurück an seinen Kopf und kam in eine sitzende Position. Um sich das hin und her rennen zu sparen horchte er kurz auf und fühlte Suru direkt in der Küche und auch Taro war schon auf den Beinen. Diese Frühaufsteher – konnten sie nicht verstehen das ein Genie schlaf brauchte? Natürlich hatte sie ihn nicht geweckt, aber Suru war nicht mehr bei ihm, dass hatte er gemerkt – irgendwie und bestimmt mit zehn Minuten Verzögerung. Als er sich wach genug fühlte, den Sand aus seinen Augen gerieben hatte und klar sah, zwang er sich auf die Beine und blieb einen Moment stehen. Aus dem Bett zu fallen hatte ihn ein wenig verwirrt, dennoch fühlte er nicht die schwärze der letzten Nacht. Da er sowieso nicht zu den Leuten gehörte die Panik bekamen war ihm klar, dass nichts Schlimmes passiert war außer, dass er sich verletzt hatte. Mit einem leichten strecken vertrieb er den Rest von Trägheit aus seinem Körper, wenn auch nicht aus seinem Geist. Als er die Tür auf zog roch er bereits nach Toast und Tee. Von dem Geruch nach essen fühlte sich wohl auch sein Geist geweckt, denn er spürte auf einmal eine neue Woge von Energie und sprang Richtung Küche um seinen Kopf freudestrahlend durch die Tür zu stecken. GUTEN MORGEN tönte der Genin unglaublich laut und aus vollem Herzen. Da waren sie beide Suru sowie Taro, erste wache letztere schien ihm noch etwas müde. Ich renne schnell noch ins Bad und daaaaan er machte einen vielsagende Pause und sah Taro an. Dann sagst du uns wie deine Freundin heißt, oder was auch immer das da ist – denkst du das du meinem Radar entkommst? Mit einem breiten Grinsen  war sein Kopf auch schon wieder aus der Tür verschwunden und er rutschte voller Elan mit seinem Socken über dem Boden. Mit dem Schwung hatte er sich jedoch verschätzt und schaffte es nur gerade so nicht mit der Nase gegen die Tür zu segeln, weil er die Hände vor sein Gesicht hielt. Dennoch gab es einen leisen Knall als er ankam. Ohne sich etwas anmerken zu lassen verschwand er im Bad und bändigte sein Haar, wusch sich das Gesicht und zupfte sein Shirt zu Recht. Er war noch nicht lange genug auf um sich jetzt anzuziehen, außerdem war im Schlafanzug frühstücken immer so gemütlich, sie würden sich bestimmt noch froh genug hetzen müssen. Kaum zwei Minuten später flog die Tür wieder und er rutschte auf den Socken zurück in die  Küche, den Blick auf Taro gerichtet – der nicht mehr da war. Er konnte sich ein lautes stöhnen nicht verwehren. Wieso lief dieser Mann immer davon wenn das Thema ihm nicht passte. Wie gemein, meckerte er und sah dann schulterzuckend zu Suru.  Hat er dir etwas gesagt? fragte er und schob sich auf den Hocker, den Blick fragend. Man das sieht gut aus. Wie lange bist du schon wach Suru – hast du gut geschlafen? Seine Finger griffen derweil schon mal nach dem Tee, wie Suru ihn wohl warm bekommen hatte?


Zuletzt von Tanaka Kamui am Sa Jan 02, 2016 8:22 pm bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet

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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Onjô Suru am Sa Jan 02, 2016 7:47 pm

Sie zog gerade die Hand aus dem Handschuh, blickte unsicher auf die dampfende Pfütze vor sich als Taro hinter ihr in die Küche geschlichen kam. Der ältere erkannte die Situation sofort, zerzauste Suru die Haare und fing an ihr Missgeschick aufzuwischen. Währen der Tee vor sich hin zog und Taro sauber machte, ging Suru kurz ins Bad, tat das was man am morgen so tat, WC-Gang, Zähneputzen, Gesicht waschen, Haare kämmen. Das ganze dauerte nicht lange und als sie fertig war roch man bereits den fertigen Toast und den fruchtigen Tee in der Wohnung. Vermutlich würde Kamui gleich aufwachen von dem Geruch. Sie strich bei dem Gang zurück in die Küche ihr Klamotten etwas glatt trat gerade in den Raum ein und fischte den abekühlten Toast aus der Maschine um diesen auf den ersten Teller zulegen, legte sogleich die nächsten Scheiben ein. Kurz darauf hörte sie die Zimmertür von Kamui, vernahm seine Schritte und obwohl sie darauf vorbereitet war zuckte sie leicht zusammen als er aus vollem Hals ein "Guten Morgen" ertönen lies. Auch Taro blinzelte ein paar mal verschlafen zu dem jungen Genin, kratzte sich verlegen am Hinterkopf als er ihn aufforderte über seine Freundin zu erzählen bei die er gestern gewesen war. Eeeh~ Kamui, wie oft habe ich dir - ach er ist schon weg. Murmelte er leise, blickte von Suru zu den Toast und zurück zu der kleinen schwarzhaarigen, warf den Lappen zurück in die Spüle und wuschelte ihr nocheinmal durch die Haare. Bevor der kleine den Mund noch zu weit aufmacht geh ich lieber. Tut mir leid Suru-chan. Schon gut, wir sind dann auch nach dem Frühstück weg, ich muss zum Arzt und dann wollen wir noch was lustiges machen. Mit einem entschuldigenden Lächeln schnappte er sich die zwei fertigen Toasts, goss die drei Tassen mit Tee voll damit sie das nicht machen musste und verschwand so schnell es ging in seinem Zimmer um dem neugierigen Kamui auszuweichen. Suru nickte nur verständlich, Taro würde ihnen schon alles erzählen wenn es soweit war. Während Suru nie solche Fragen dem älteren gegenüber stellte, scheute sich Kamui nie davor in seine Privatsphäre einzudringen. Wo sie sehr zurückhaltend war, war er eben sehr direkt. Die beiden ergänzten sich einfach perfekt und sicherte eine gute Balance zwischen Aufgedrehtheit und Zurückhaltung. Taro war so ein mittelding, auch wenn seine Methoden um an Informationen heraunzukommen eher passiv waren und hinten herum geschahen. Durch ihre ruhige Art bremste sie Kamui auch immer etwas aus, falls er Taro gegenüber mal wieder zu laut wurde. Sie wollte dem älteren ja nicht auf die Nerven gehen oder ihn belästigen, es war schon mehr als genug Zumutung das er auf die beiden aufpasste und so lange für sie sorgte bis sie volljährig waren. Wären sie alle drei nicht schon seit Kindesbeinen an befreundet würde sie sich wohl ständig vorwürfe machen und sich fragen wie Taro das alles schaffte und mit den Nerven aushielt. Doch sie kannte ihn immerhin schon ziemlich lange, sogar noch bevor sie mit Kamui richtig in Berührung gekommen war. Er tat das alles für die beiden weil er ihnen ein angenehmeres Leben geben wollte als er es gehabt hatte. Er hatte niemanden der auf ihn aufpasste und so tat er es einfach gerne für die beiden Genin. Die nächsten Scheiben sprangen aus dem Toaster und sie fischte das Brot mit dem Handschuh heraus, legte sie wieder auf einen Teller um die nächsten Brotscheiben zu toasten. Das ganze machte sie solange bis Kamui aus dem Bad kam und sich mit einem lauten stöhnen an den Tisch setzte da sich Taro einfach aus dem Staub gemacht hatte. Suru kicherte leise, nahm die letzten Scheiben aus dem Toaster und legte sie Kamui auf den Teller, setzte sich neben ihn und schüttelte leicht ihren Kopf. Nein hat er nicht. Er wird uns schon noch sagen was Sache ist. Meinte sie mit einem leichten Schulterzucken griff sie zu ihrem schon abgekühlten Brot, beschmierte das ganze mit etwas Quark und biss hinein. Lass es dir schmecken. Murmelte sie noch und kaute erstmal alles bevor sie ihm auf seine Frage antwortete wie sie denn geschlafen hatte. Richtig gut eigentlich, ich bin vielleicht seit einer halben Stunde wach. Du hast also nichts verpasst. Konntest du denn schlafen? Mit einem leichten grinsen biss sie ein weiteres mal ab, nahm sich danach ihre Teetasse und pustete diesen noch etwas kalt bevor sie einen Schluck davon nahm. Wieder hatte sie diesen fruchtigen Geschmack im Mund, Orange und noch vieles anderes weshalb sie neugierig auf die Verpackung bei Kamuis Teller sah die sie dorthin gestellt hatte, überflog die Liste, musste feststellen das in diesem Tee einfach zu viel Frucht war und man so eigentlich kaum noch etwas richtiges herausschmecken konnte. Lass uns nachher einen Tee kaufen bei dem man schmecken kann was man trinkt. Schlug sie vor während sie ihre Tasse abstellte und sich ihrem zweiten Brot widmete. Wenn beide fertig gegessen hatten würde sie noch das Geschirr aufräumen und alles zurück in den Kühlschrank packen, diesen begutachten ob sie heute noch mehr Einkaufen mussten. Etwas Obst, Milch, Eier und Butter. Ging sie in Gedanken durch. Ihr blick ging kurz zur Uhr und wenn sich die beiden nicht abhetzen wollten müssten sie sich so langsam fertig machen. Es war zwar noch genug Zeit für alles, doch auf dem Weg zu ihrem Termin würden sie sicher noch etwas finden was sie ablenken würde, so wie es eigentlich immer der Fall war wenn sie mit Kamui unterwegs war.
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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Tanaka Kamui am So Jan 03, 2016 1:57 pm

Taro war wirklich gemein. Da ließ er sie schon mitten in der Nacht alleine nach Hause kommen und war am Morgen nicht mal bereit ihm etwas mitzuteilen. Der Genin schmollte einen Moment lang und sah auf den gedeckten Tisch. Suru hatte an alles gedacht aber kein Wort aus Taro heraus bekommen. Wie gemein das doch war. Das ist nicht fair. Er war gestern Abend nicht da, hat uns einfach alleine gelassen und er sagt uns nicht mal wo er war. Hier lag nicht mal ein Zettel, beschwerte er sich weiter. Natürlich hatte er gewusst wie Taro gewesen war, aber was wäre wenn ihm mehr passiert wäre als diese einfache Ohnmacht, Suru hätte Taro nicht gefunden ohne seine Hilfe. Seien Hand fischt ein Toast aus dem Korb und er begann es Suru gleich zu machen, es mit Quark zu bestreichen. Im Gegensatz zu ihr träufelte er jedoch noch in aller Ruhe Honig auf seien Scheibe und dabei ließ er sich Zeit. Den Honig hatte er nämlich einmal um die Klinge gedreht und sah ihm dabei zu wie er hinab tropfte. Das Muster, welcher es malte, war recht willkürlich, aber es ließ ihn denken. Ich hoffe dir schmeckt es auch Suru, murmelt er etwas abwesend, während sie ihm erzählte, dass sie gut geschlafen hatte. Seine Miene hellte sich unwillkürlich auf. Jaaaaa ich hab auch gut geschlafen, gab er zu und strich den Rest Honig auf sein Toast. Natürlich habe ich was verpasst, ich konnte Taro nicht aushorchen und außerdem – Er deutete mit dem Messer auf den Tee. Außerdem konnte ich dir dabei nicht helfen. Ist das wieder der gleiche wie gestern? Das Messer fand seinen Platz neben dem Teller und er schob das Toast neben die Teeverpackung um sie sich zu greifen. Da ist ja alles und gar nichts drinnen. Orange, Mandarine, Apfel, Kiwi, Himbeere, Melone, Papaya, Maracuja und noch einiges mehr. Kein Wunder das man da nichts raus schmecken kann. Er schob die Packung zu Suru herüber damit diese auch lesen konnte was noch in dem Getränke enthalten war. Sein Magen knurrte leise und er sah schief grinsend sein Toast an und begann dieses mit vier Bissen zu verschlingen. Jetzt wo er wach war, sich wach fühlte, da kam der Hunger und er war wie ein gefräßiges Monster. Schnell griff er nach noch einem Toast, tränkte es dieses Mal mit Honig und Butter, bevor er darauf herum kaute, es regerecht verschlang und die halbe Tasse Tee herunter stürzte. JAAAAAA ich bin dafür, irgendwas einfaches- Himbeere - Orange, was Reines wäre mir viel lieber. noch während er das sagte hatte er sein drittes Toast mit Käse vollgeladen und sich in den Mund gestopft, das er dabei nicht am schmatzen war schien wohl alles. Nach seinem dritten toast trank er auch den Tee aus und half Suru dann dabei alles aufzuräumen. Sie war immer so zielstrebig hier draußen alles auf Vordermann zu halten, aber ihr Zimmer sah aus wie eine gruselige Höhle voller kleiner Monster. Der Gedanke ließ ihn auflachen, währen er Essen na Suru vorbei in den Kühlschrank schob. Weißt du Suru – ich weiß nicht wie du das machst. Ich meine hier ist immer alles sauber, aber in deinem Zimmer sieht es aus als wäre ein neuer Shinobi Weltkrieg ausgebrochen. Aus dem lächeln wurde ein breites Grinsen und als sie gerade nichts in der Hand hatte stupste er sie in die Seite. Suru beschwört in ihrem Zimmer Chaos und Zerstörung herauf, trällerte er und hüpfte an ihr vorbei um das letzte Geschirr fort zu räumen. Aber in der Küche ist sie die heilige Ordnung selbst. Schmunzelnd hüpfte er durch die Küche und räumte die letzte Dinge Weg und sah immer wieder grinsend zu Suru. Er fühlte sich lebendiger, wenn sie bei ihm schleif, wacher und weniger Träger. Beinahe vergaß er, dass sein Körper ihn jeden Moment umlegen konnte, beinahe vergaß er, dass er Schuldig war. Als er im Türrahmen stand wurde ihm von dem hin und her Gespringe wieder ein wenig schwindelig, er vertuschte es jedoch in dem er sich ganz überlegen in die Tür lehnte. Lass uns los Suru, vielleicht finden wir auf dem Weg noch Tee für uns. Dabei wollte er eigentlich nicht zum Arzt, wollte nicht sehen wie dieser an Suru herum fasste und sie begutachtete. Er kämpfte doch jedes Mal um den Platz im Zimmer, darum bei ihr bleiben zu dürfen. Die schöne Nacht und der ruhige Schlafen, all das schien er gebraucht zu haben um heute zu überleben. Trotzdem sprang er recht energiegeladen in sein Zimmer und rief etwas von „wer zuerst fertig ist“ bevor seine Tür hinter ihm zu flog. Im Bad war er ja bereits gewesen, als musste er nur noch entscheiden, was er heute anzog. Seine Tür flog ein wenig krachend zu und sein Kleiderschrank ebenso laut auf. Er fischte sich eine dunkle Hose heraus und schlüpfte in diese, sowie in neue Unterwäsche hinein. Wieder eine Hose in dreiviertel, dazu fischte er sich seine Würfelkette und legte sie sich locker um. Als Oberteil zog er ein rotes T-Shirt an und schlüpfte in einen weißen Pullover. Er wusste ja nicht wie warm oder kalt es war und zur Not konnte er den Pullover immer noch ausziehen. Als der Kleiderschrank zu war kam die Übelkeit, die Unlust mit Suru zum Arzt zu gehen. Es lag nicht an Suru, es lag an diesen Ärzten die sie anfassten, sie berührten und sonst etwas erzählten. Mit hängenden Schultern ließ er seine Hände in die Tasche gleiten und blickt betrübt seine Wand an. Er wollte nicht dort hin, aber sie mussten. Es ist eine ganz eine Visite. Der Mann macht nur seinen Arbeit und es ist wichtig für Suru - ES IST WICHTIG FÜR SURU ALSO BENIMM DICH. Er raffte sich auf und trat an die Tür und spähte in den Flur. Portmonee und Schlüssel steckte er ein, eher er sich aufraffte und grinsend in den Flur trat. ERSTER rief er munter und schlüpfte bereits in seine Schuhe um mit Suru aus der Wohnung zu verschwinden. Er würde wieder ihre Hand nehmen und mit ihr los gehen, das ungute Gefühl im Magen tragend.

Tbc: Krankenhaus

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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Onjô Suru am Mo Jan 04, 2016 2:08 pm

Das Kamui auch gut geschlafen hatte freute sie. Das er herumnörgelte das er Taro nicht hatte ausfragen können weniger. Leise kicherte sie währnend sie auf ihrem Toast herumkaute und ihn dabei beobachtete wie er die Teeverpackung studierte. Es dauerte nicht lange bis sie beide dafür waren heute einen anderen Tee zu kaufen. Dieser war einfach zu überladen mitt allem und nichts. Suru mochte einfache Sachen, einfache Gerichte die nicht zu kompliziert waren und allein die Zusammensetzung des Tees bereitete ihr Kopfschmerzen. Also würde sie zusammen mit Kamui einen anderen Tee kaufen müssen. Gerade als sie ihren zweiten Toast zu sich nahm fragte sich Kamui laut wie sie das immer machte, also den Rest der Wohnung in Ordnung zu halten während ihr Zimmer aussah als wäre eine Bombe eingeschlagen. Nachdenklich runzelte sie ihre Stirn, eigentlich lag es doch auf der Hand weshalb sie das tat. Ich will nicht das Taro und du in der Wohnung aufräumen müssen ist doch logisch. Du brauchst deinen Kopf für andere Dinge und Taro passt auf uns auf. Für sie war das alles ganz selbstverständlich, sie wollte nicht das sich die beiden Männer auch noch um so banale Sachen Gedanken machen mussten, das konnte sie ruhig ihr überlassen. Ich frage mich eher wie ihr das gemacht habt als ich noch nicht da war. Meinte sie eher rethorisch und mit einem Augenzwinkern. Als er einen vergleich zwischen ihren Chaos-Beschwörungen und der Heiligen Ordnung in der Küche zog, warf sie ihn einen kurzen belustigten Blick zu. Und das wird auch so bleiben - sonst wrist du von den Chaoswellen der Zerstörung niedergerungen! Mit einem drohenden Unterton sah sie Kamui kurz an, bevor sie anfangen musste zu lachen da er ihr in die Seite piekste. Nachdem sie gegessen hatten räumten sie noch alles auf, verzogen sich dann in ihre Zimmer um sich um zu ziehen. Kamui rief etwas von wegen wer schneller fertig war. Verwirrt blieb sie in der Tür stehen und sah zu der Tür des braunhaarigen die krachend zuviel. Sie zuckte leicht mit ihren Schultern, bebgab sich dann in die Höhle des Chaos - ihr Zimmer. Für ihre Verhältnisse sprang sie geschickt um die herumliegenden Sachen zu ihrem Schrank, zog sich frische Unterwäsche an und eine Strumpfhose, ehe sie mit geneigtem Kopf und gerunzelter Stirn die Qual der Wahl hatte. Sie entschied sich für ein einfaches rosanes T-Shirt, dazu zog sie einen Rock an der eher wie eine Latzhose wirkte. Mit ihren Armen schlupfte sie durch die Träger und knöpfte den Rock unterhalb ihres Brustkorbes zu, besah sich kurz in ihrem Spiegel ob alles an Ort und Stelle war und richtig saß. Noch ein paar Socken über die Füße und nun begann die Suche nach ihrer Tasche. Wenn sie nach dem Arzt noch Einkaufen gehen wollte brauchte sie auch was um es zu transportieren. Als wühlte sie in Haufen von Dingen, zog dann triumphierend ihre Jeanstasche heraus, verstaute dort ihren Geldbeutel. Danach trat sie vor ihre Komode, und klemmte sich ihren Pony mit zwei Haarklammern zur Seite, huschte aus ihrem Zimmer zurück in die Küche, packte zwei Äpfel, Toast und etwas Schokolade in die Tasche als sie Kamui im Flur etwas rufen hörte. LÜGE! Antwortete sie aus der Küche und streckte kurz darauf ihren Kopf aus dem Türrahmen der Küche. Sie zog ein leichtes schmoll Gesicht. Nur weil ich noch etwas zu Essen mitnehme warst du erster. Sonst hätte ich gewonnen. Mit leicht aufgeplusterten Backen und gespieltem Missmut über die Niederlage, ging sie zu Kamui, schlüpfte in ihre schwarzen Schuhe und warf sich ihre Tasche um die Schulter, griff zu einer ihrer Jacken und zog sie über das T-Shirt. Heute würde sie sie nicht vergessen. Bin schon fertig,lass uns gehen. Meinte sie dann nur mit einem leichten grinsen und folgte Kamui aus der Wohnung. Kaum draußen auf den Straßen angekommen ergriff er ihre Hand, schlenderte mit ihr durch das gerade erst erwachende Dorf und die noch recht leeren Straßen in Richtung Krankenhaus. Immer wieder drückte sie seine Hand leicht, dieser Gang würde für ihn um einiges schwerer werden als für sie. Kamui machte sich immer zu viele Gedanken wenn sie zur Kontrolle gehenmusste, machte sich noch immer Vorwürfe wegen des Unfalls und ihrer Narbe. Er verstand einfach nicht das alles nur halb so schlimm war und er sich nicht so sehr damit beschäftigen musste. Doch mit Kamui redete man wie gegen eine Wand, man konnte ihn einfach nicht abbringen egal von was. Von der Seite her blickte sie ihn immer wieder an, versuchte in seiner Mimik zu lesen was er wohl gerade dachte oder wie es ihm ging. Vorsichtig folgte sie ihm durch die Straßen, die Sonne war inzwischen aufgegangen und strahlte in einer schönen Morgenröte auf das Dorf Konoha, lies nun auch die letzten Schlafmützen erwachen. Kurz genoss sie die warmen Sonnenstrahlen auf ihrer Haut, vergaß dabei für einen Moment weiter zu laufen und wurde so kurz von Kamui über die Straße gezogen. Schnell holte sie ihn wieder ein, sah dann auch schon in der ferne das große Krankenhaus von Konoha.

tbc:Krankenhaus
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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Onjô Suru am Do Apr 21, 2016 8:18 pm

cf: Ichiraku´s Ramenwelt

Noch saßen sie am Tisch und grübelten über die Texte ihrer Kekse. Kamui meinte er würde einen Laden für sie finden und alle Kekse aufkaufen, was sie leicht zum schmunzeln brachte. Sie wusste das er es wirklich tun würde, es gab eigentlich nichts was er nicht tun würde, doch einen ganzen Laden aufzukaufen schien ihr dann doch etwas absurd. Auch wenn wir dann sicher einen Lebenslangenvorrat an Glückskeksen hätten sollten wir unser Geld für nötigere Sachen aufheben. Da war sie wieder die kleine sparsame Suru, auch wenn sie sich gern mal etwas kaufte, eine Schmetterlingshaarspange oder etwas zum Basteln, so versuchte sie doch so viel wie möglich zu sparen, für was wusste sie noch nicht, doch sie empfand es als nötig immer etwas in der Hinterhand zu haben. Es gab ihr ein besseres Gefühl wenn es mal einen Monat gab in dem sie keine Arbeiten erledigen mussten und nur begrenzt Geld übrig hatten. Hoffentlich würde sich das ganze bald mit einem Team ändern. So gern sie daheim war, so langweilig war es auch manchmal und Fortschritt machte sie dann auch nur bedingt. Immerhin musste sie ja stärker werden damit sie mit Kamui mithalten konnte. Klar hatte dieser auch schon wieder eine Idee was ihr Spruch bedeuten könnte. Suru zog ihre Stirn kraus und sah Kamui etwas schräg an. Das Schicksal heh? Aber du weißt doch alles von mir Kamui-kun, vielleicht ist es etwas was noch kommt? Ob der Tag jemals kommen wird? Fragte sie sich innerlich und lächelte ihren Freund einen Moment lang an. Ja er wusste alles von ihr, alles was er verstand wusste er von ihr, doch diese eine Sache die sie selbst nicht so ganz verstand wusste er nichteinmal. Vielleicht würde der Tag nie kommen an dem sie es verstehen würde, an dem er es erkennen würde, doch bis dahin hätten sie ja auch noch Zeit. Nun war es an ihm seinen Text vorzulesen, tat dies auch mit erhobener Stimme ehe er Suru breit grinsend ansah, als wollte er damit deutlich machen das er Glückskeks Suru damit meinte. Doch so ganz verstand die schwarzhaarige das natürlich nicht, legte ihren Kopf leicht schief und schmunzelte etwas. Ich glaube ich könnte es mich auch trauen mich selbst anzusehen. Meinte sie Naiv wie sie war und verstand dabei nicht das er ja eigentlich meinte, ob sie sich traute auch das schönste vor sich anzusehen - ihn. Doch war sie wirklich eines solcher Mädchen die sowas nicht verstanden? Innerlich wusste sie es, doch sie konnte es nicht so zeigen wie Kamui es tat - aber er meinte es ja sowieso eher als Scherz, da er kurz darauf in Gelächter ausbrach und sie auf ihre Beine zog. Wiedermal beschwerte er sich das sie noch immer so langsam und träge war, schnappte sich die Einkaufstasche, während sie sich ihre eigene Tasche umhing, die noch immer voll und schwer von den eingekauften Dingen war, gab ihr einen leichten Klaps auf die Schulter und zog sie bereits fröhlich und munter aus ihrem Lieblings Lokal heraus.

Draußen sah man deutlich das der Nachmittag schon weit fortgeschritten war und es sich so langsam aber sicher dem Abend näherte. Die Straßen wurden leerer, die kleineren Geschäfte wurden geschlossen und die beiden Genin steuerten ihre gemeinsame Wohnung an. Kaum hatte sich Suru von ihrem Platz erhoben, bemerkte sie ein seltsames Gefühl in ihrer Magengegend und fragte sich innerlich ob sie vielleicht zu viel gegessen hatte. Doch sie lies sich nichts anmerken, hatte sie ihm doch versichert das es ihr bereits wieder besser ging. Noch schien die Sonne, doch Suru empfand sie gerade als recht störend, irgendwie fühlte sie sich von ihr geblendet und kniff so immer mal wieder ihre Augen zusammen. An Kamuis Hand laufend ging sie unbeirrt weiter und nach en paar Straßen fühlte sie sich dann auch schon wieder besser, vielleicht war ihr der Umschwung von der Lokalluft zu der frischen Luft nicht so gut bekommen. Mit der Überlegung für die weitere Abendplanung lenkte sie sich schließlich ab und ging gedanklich ein paar Keksrezeptedurch die sie ausprobieren wollte. Wie wäre es mit ein paar einfachen Keksen - Butterplätzchen. Die sind einfach zu machen und wir können ganz viele davon backen. Kompliziertere Rezepte waren mehr arbeit und am Ende würden auch nicht so viele Kekse bei rauskommen. Etwas einfacheres nach diesem Tag geprägt von Arztbesuchen, Training und Einkäufen passte ihr so gesehen am liebsten. Die beiden erklommen gerade einen Hügel, wobei ihr auffiehl das sie selbst recht schnell aus der Puste kam und im Gegensatz zu sonst war sie es die Kamui hinterher hing - und das obwohl eigentlich er ja derjenige war der schneller erschöpft wurde. Irritiert von der Reaktion ihres Körpers zwang sie sich einen Schritt schneller zu gehen, nicht das Kamui sie noch den Berg hochziehen musste und so sich selbst nur noch mehr belastete. Nein sie wollte nicht das er sich wegen ihr überanstrengte, sie war doch seine Stütze und keine Last die ihm auf dem Schultern lag. Suru griff seine Hand etwas fester, dachte wieder daran was sie in ihrem Keks als Glücksspruch stehen hatte. Ich bin für ihn da. Immer. Sprach sie sich selbst gut zu und sah Kamui etwas abwesend von der Seite her an, als ihr der Text von seinem eigenen Keks einfiel. Die schönsten Dinge.... Eigentlich war es doch genau das was sie ihr ganzes Leben lang getan hatte oder? Sie hatte immer auf den braunhaarigen gesehen, hatte ihn immer beobachtet, hatte ihn versucht zu verstehen, hatte versucht Kontakt aufzunehmen. Hatte sie nicht schon immer das schönste in ihrem Leben betrachtet? Sie traute sich, aber sie traute sich nicht mehr. Nur zusehen, in Gewohnheit verfallen, hinter ihm stehen. Sie war für ihn da nicht mehr. Die kleine Genin hatte nicht bemerkt wie sie bereits das Wohngebäude erreicht hatten in dem sie zu dritt mit Taro wohnten, erst als sie im Treppenhaus stand und die Stufen empor ging fiel ihr auf wo sie sich befanden. Ihr Kopf rotierte von dem heutigen Tag, ihr Herz pochte ihr ungewohnt kräftig gegen die Brust und musste sie sich da wirklich mehr anstrengen ein und aus zu atmen? Gerade als Kamui ihre Hand los lies um die Tür aufzusperren die in die Wohnung führte, fühlte es sich plötzlich so an als hätte man ihr ein den Boden unter den Füßen weggezogen. War ihr schon den ganzen Tag so heiß gewesen? Vor Schreck vor diesem seltsamen Gefühl weiteten sich ihre Augen für einen Moment, ehe alles anfing sich um sie zu drehen. Kamu...i.. Ihre Tasche zog sie wie ein Betonklotz zur Seite, sie spürte wie ihre Beine nachgaben und ihr Körper schlapp wurde.
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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Tanaka Kamui am Fr Apr 22, 2016 5:46 pm

Cf: Ichirakus Ramenwelt

Einen Vorrat an Glückskeksen zu kaufen schien ihm so viel einfacher als all die Dinge, welche er sonst für sie tun wollte. Ihr Selbstbewusstsein zu beflügeln, ihre Fähigkeiten zu fördern, sie stark zu machen und sie niemals – wirklich niemals – gehen zu lassen. Also würde er wohl in geraumer Zeit ein paar Kekse kaufen und ihr immer wieder einen auf den Küchentisch legen oder direkt auf ihr Bett, wenn sie noch schlief – eher wenn sie kurz fort war und er noch wach, oder wieder. Suru war einfach zu oft vor ihm wach und damit würde er wohl ewig Probleme haben so etwas wie eine morgendliche Überraschung zu starten. Ja der Gedanke mit denen Keksen beschäftigte ihn wirklich, denn er wusste wie gerne Suru diese hatte und doch war er selten dazu in der Lage ihr einen zu kaufen. Sein Kopf schwirrte oft einfach von so vielen anderen Dingen und Eindrücken das es ihm so unmöglich schien alles auf einmal zu betrachten. Nur wenn es dunkel war konnte er Dinge sortieren. Aber wenn es dunkel war lag er ebenso im Bett und wünschte sie das Suru zu ihm herüber kam damit er besser schlafen konnte. Du bist ein richtiger Egoist. Immer willst du sie bei dir haben, immer so sie nur dich ansehen. Du erträgst es ja kaum wenn sie zufällig einen anderen Jungen ansieht. Was würdest du nur tun, wenn sie sich verliebt mhm? Wohl ein Hochhaus suchen und hoffen, dass der Tod schnell kommt – nein wünschen, dass sie Glücklich wird und für sie da sein. Immer für sie da sein, dass bist du ihr schuldig. Immerhin lebst du nur wegen ihr- Ob das wirklich nur eine Schuld war? Es fühlte sich nach so viel mehr an das er nicht erfassen konnte. Wenn er schneller atmete weil sie ihn zum Lachen brachte, wenn seine Kopf voller Sorge war, dann waren das Gefühle und diese bekam er nicht sortiert. Sie waren anstrengend, nicht zu beschreiben und einfach zu komplex.  Er hasste es wenn er einen rasenden Puls hatte obwohl sein Körper nicht unter Druck geriet. Etwas in Gedanken versunken ließ er die Tasche hin und her schwingen, während Suru seine Hand hielt und sie durch die leer werdenden Straßen gingen. Rolles knallten auf den Boden, Fenster wurden geschlossen und Lichter gingen an. Er hörte Gelächter, mahnende Stimmen und die letzten Schritte des Tages. Die Sonne schien noch glühend rot und ging wie ein heißer Feuerball hinter den Dächern der Stadt untern. Da er nie jemand war der wirklich rannte schien ihm das Tempo gemütlich. Haaaaai Butterkekse sind bestimmt ein guter Anfang. Wir müssten dafür auch alles zu hause haben und wenn sie nicht süß genug sind können wir immer noch ein wenig Schokolade drauf machen. Mit einem Apfel zu den Keksen würde ich aber auch überleben, meinte er grinsend und versuchte sie ein wenig aufzuziehen. Suru achtete immer darauf wie viel er aß und wie gesund oder ungesund sein essen war, da konnte er gar nicht anders als sie ein wenig damit zu necken. Die Genin benahm sich immerhin ab und an so als wäre sie schon viel zu alt für Kamui. Diszipliniert war sie in vielen Punkten immerhin, aber sie hatte auch eine andere Sicht der Dinge und musste sich anders erinnern. Auch wenn er es nicht gesehen hatte so hatte Suru ihn entweder belogen was ihren Zustand anging, oder sie hatte sich selbst belogen. Kaum ging es daran den leichten Berg zu ihrer Wohnung hinauf zu laufen, da schien sie hinter ihm abzufallen. Das war nicht ihre Art, so gar nicht. Natürlich hatte sie noch immer die Hälfte ihrer Einkäufe, aber das schlug ihr sonst auch noch so auf die Kondition. Er machte sich sorgen, zum wiederholten male an diesem tag. Es kam ihm vor wie ein Spießrutenlauf. Erst der Arzt, dann das Training was sie auslaugte, ihr einkaufen und zu guter Letzt kam sie nicht einmal mehr wirklich nach Hause. Aber sie ging, zumindest noch und unter seinem kritischen blick schien sie sich mühe zu geben die Hände nicht ständig zu verkrampfen. Doch er spürte diesen unregelmäßigen Druck, hatte beinahe das Gefühl das ihr das Herz gleich aus der Brust sprang, wenn sie sich weiter so an ihn klammerte. Um sie nicht zur Eile zu zwingen ging er einen Schritt langsamer, sodass sie problemlos aufholen konnte. Langsam setzen sie den Weg fort zu Ihrer Wohnung und er stellte den Fuß in die Tür zum Treppenhaus, als diese dabei war zuzufallen. Er hörte noch die Schritte über sich, aber er sah niemanden mehr zu beschäftigt war er damit Surus Hand zu halten.  Ihre Finger waren ganz kalt geworden und es schien ihm so als würde sie gleich umfallen. Er wollte ihre Finger gar nicht loslassen und dennoch musste er es. Das Gepäck zerrte an seiner einen Hand und Suru versuchte er mit der anderen zu halten. Ganz langsam nur wollte er sie los lassen, schnell aufschließen und sie auf ihr Bett setzten. Doch kaum hatte er ihre Hand los gelassen da entglitt sie ihm schon. Sein Name war wie ein Nachhall im Treppenhaus. Reflexartig lies er die Tasche zu Boden gleiten und streckte die Arme nach ihr aus, fasste sie am Handgelenk um sie gerade so davon abzuhalten zu fallen. Schwer zog er sie in seine Richtung, hielt sie auch am anderen Arm fest und zog sie in seine Arme. he Suru-chan- Suru-chan? er spürte wie sein Herz begann schneller zu schlagen, spürte die Unruhe die immer in ihm aufkam, wenn etwas mit Suru nicht stimmte. Kaum hatte er sie im Arm, da spürte er ihr Gewicht. Wieder musste er sich für seine mangelnde Kraft hassen. Unter gehörigem Aufwand schob er ihre Tasche zurück auf die Schulter und drückte das Mädchen gegen seine Brust. Ihr Atem war heiß an seiner Brust und ein Kribbeln kam in ihm auf. Angst das s ihn gleich auch erwischen würde stieg in ihm auf und er wusste das Taro nicht da war.  Diese Fähigkeit war ein Segen, sowie ein Fluch. Mit schwerem Schritten ging er einen schritt zurück, drückte sie so gut es ging an die Brust und stolperte weiter nach hinten. Seine eine Hand griff nun nach dem Schlüssel der locker an seiner Kette hing und steckte in ins Schloss um in die Wohnung zu kommen. Ganz vorsichtig schritt er mit ihr in die Wohnung und nahm ihr die Tasche von der Schulter um sie einfach in den Flur zu stellen. Die Tür ließ er offen, während er Surus Beine nun nahm und sie straucheln hochhob. Er konnte sie nicht über den Boden ziehen, also musste er sie tragen, irgendwie. Sein erster Schritt brachte ihn taumelnd mit dem Rücken gegen die Wand.  Grummelnd  stieß er sich von der Wand wieder ab und schleppte sich mit Suru in den Armen durch den kurzen Flur. Es war irgendwie etwas normales Suru in sein Bett zu bringen und so fiel er halb mit der Schulter durch seine Zimmer, taumelte einen Moment und spürte wie seine Arme zu zittern begannen. Nur noch ein winziges Stück – komm schon! Schwer atmend schleppte er sich die paar Schritte zum Bett und gab sich alle Mühe sie nicht fallen zu lassen. Halb legend halb unter Kraftschwund leidend ließ er sie auf das Bett gleiten und sank schnaufend neben ihr nieder. Er gönnte sich jedoch nur zwei Atemzüge, ehe er auf die Beine Sprang und in die Flur lief, seine Tasche auch in den Flur zog und die Tür zuwarf. Dann sprintete er weiter ins Bad, riss einen Waschlappen hervor, machte ihn nass und schlitterte zurück in sein Zimmer um sich auf die Knie fallen zu lassen. Sacht strich er ihr das Haar zurück, vergas seine schmerzenden Knie und legte ihr den Waschlappen auf die Stirn. Sie fühlte sich ganz heiß an, beinahe so als würde sie wirklich krank. Vorsichtig fuhr er ihr mit dem Lappen über die Stirn und griff mit der anderen Hand nach ihrer. Hey Suru-chan – Suru-chan. Du kannst mich doch nicht alleine lassen. Dafür das er der große mächtige und vor allem allwissende Kamui war klang seine Stimme besorgt und beinahe ängstlich. Er konnte ihre Hand nicht los lassen, bekam Angst das sie nicht mehr zu ihm zurück kehren würde und wenn sie die nächsten Minuten nicht wach würde, dann müsste er sie ins Krankenhaus bringen und das wollte er nicht – nicht noch einmal an diesem Tag. Suru-chan bitte sag was. Flehend, bettelnd kniete er neben ihrem Bett, den Körper halb über sie gebeugt. Sie sollte nur wieder wach werden – einfach aufwachen.

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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Onjô Suru am Mo Apr 25, 2016 10:34 pm

Ob sich Kamui jedesmal so fühlte wenn sein Körper nachgab? In dem Moment in dem um sie herum alles schwarz wurde fühlte sich die Genin so als würde sie in ein tiefes schwarzes Loch fallen und ihr Körper wartete nur darauf hart am Boden aufzuschlagen. Doch der Aufprall kam nie. Tief in ihrem Innern schmerzte es zu wissen das Kamui so etwas ähnliches jedesmal durchmachen musste, schämte sich das sie selbst die signale ihres Körpers nicht rechtzeitig erkannt hatte. Doch was konnte sie schon tun? ihr Unterbewusstsein nahm noch wahr wie sich seine Arme um ihren Oberkörper schlossen und an sich drückten, doch dann war alles weg. Stattdessen spürte sie eine Hitze in ihrem Körper aufsteigen und sofort fühlte sie sich unwohl. Suru mochte die wärme nicht, mochte Feuer nicht, hatte sogar Angst davor und nun war sie einer solch schrecklichen wärme ausgesetzt und konnte sich nicht bewegen. Eine Erinnerung kam durch die schwärze hindurch, katapultierte sie von Kamuis Armen in ein lichterloh brennendes Gebäude. Zuerst stieg ihr der stechende Geruch des Rauches in die Nase, sie hörte sich selbst schwer Atmen und das Holz das unter den Flammen ächtze und knarzte. Schweiß rann ihr übers Gesicht, ihre Haut fühlte sich an als würde sie gleich verbrennen und ihr rechter Arm hing ihr schwer und kraftlos seitlich herab während sie jemanden über den Boden zerrte. Nur.... noch... ein Stück.... Kamui... "Su-ru-chan" Eh? Erschrocken über den Klang ihres Names hielt sie in ihrer Bewegung inne, sah auf den Körper unter sich und hörte auf ihn von den Flammen fort zu zerren. Ein großer Fehler wie sich kurz darauf herausstellte. Unter lautem knarzen brachen über ihr die Holzbalken, rauschten auf sie nieder und - Mit einem tiefen Atemzug riss die schwarzhaarige ihre Augen auf, ihr Atem ging schwer und ihr Körper brannte noch immer so sehr wie in dem Traum. Ein Traum.... nur ein Traum.... Trotzdem krampfte sich ihre Hand um die Hand die ihre hielt, langsam klärte sich ihr Blick und sie erkannte Kamui der über ihr gebeugt an einem Bett saß und sie sorgenvoll anblickte. Ob es nun Angstschweiß war der ihr über die Stirn lief oder Wasser konnte sie für den Moment nicht einordnen, fakt war für sie nur das sie seit langem mal wieder einen Traum gehabt hatte und dann auch noch ausgerechnet etwas aus ihrer Vergangenheit. Die dunkelhaarige blinzelte ein paar Mal ehe sie sich die Anspannung aus ihrem Körper löste als ihr klar wurde das es wirklich nur ein Traum gewesen war. Suru hob vorsichtig ihren Arm und legte ihre vernarbte Hand auf die ihres Freundes, versuchte aufmunternd zu Lächeln um seine Sorge zu vertreiben. Der Schreck und das Grauen ihres Traumes saß ihr noch tief in den Gliedern, ihre Hände zittertend leicht oder lag es einfach an dem wechsel von warum zu kalt der sie frösteln lies? Heh... ich bin in deinem Zimmer. Kam es müde von ihr als ihr klar wurde das Kamui sie bis in sein Bett geschleppt haben musste. Ich wollte doch nicht das er sich Sorgen macht... Schlechtes Gewissen überkam sie, sie machte sich Vorwürfe ihren Körper ignoriert zu haben und nun in dieser Situation zu sein. Suru seufzte leise, wollte sich aufrichten, wollte sich in ihr eigenes Zimmer begeben um ihm zu zeigen das es ihr wirklich gut ging, doch allein schon das leichte aufrichten von ihrem Körper lies sie erschöpft seufzen und wieder zurück in das Kissen von Kamui sinken. Der Waschlappen auf ihrer Stirn war ihr dabei vom Gesicht gerutscht, weshalb sie ihre Hand von Kamui löste und ihn wieder zurück auf ihre Stirn packte. Tut mir leid... heute gibt es glaube ich keine Kekse mehr Kamui-kun. Murmelte sie leise und schlug wohl damit das unwichtigste Thema des Nachmittags an. Doch so war sie nunmal, ein braves Mädchen um das man sich keine Sorgen machen sollte, die immer nur das beste für ihre liebsten wollte und sich nicht in den Vordergrund drängen wollte. Mit ihrer rechten drückte sie die Hand von Kamui, spürte wie kalt ihre Finger doch waren und welche wärme seine Hand doch ausstrahlte. Wieso spielte ihr ihr Geist gerade jetzt so einen Streich und lies sie so schreckliches Träumen? Der Gedanke an den beinahe tot ihres Freundes versetzte ihr einen schmerzhaften Stich in der Brust, lies sie kurz ihre Augen schließen um sich zu beruhigen, ehe ihr wieder ein Schauer über den Rücken lief. Ich hab von damals geträumt. Meinte sie schließlich leise, öffnete ihre Augen wieder und sah auf Kamuis Hand an der ebenfalls eine feine Narbe zu sehen war, nicht so riesig wie die auf ihrem Arm doch auch gut sichtbar wenn man wusste das sie da war. Ob der Arztbesuch heute ihr Unterbewustsein wachgerüttelt hatte und die Erinnerung in ihr aufkommen lassen hat? Oder vielleicht das Training? Die schwarzhaarige wusste es nicht genau, doch was für sie nur zählte war die Tatsache das es nicht so ausgegangen war wie in ihrem Traum, sondern besser - Kamui lebte an ihrer Seite, mit ihr, für sie und sie würde ihn nicht nocheinmal gehen lassen oder sich selbst gehen lassen wie vorhin. Vielleicht war es heute ein bisschen viel.... vielleicht hab ich schon was mit nachhause gebracht von der Spielhalle. Sie versuchte eine Erkärung für ihr Fieber und ihr unwohlsein zu finden, wollte es nicht auf die schlimme Verletzung und das Feuer schieben, sondern etwas ganz banales als Antwort finden. Ihr blick wirkte müde und angesterengt während sie sprach, doch machte sie nicht den Eindruck als würde sie gleich wieder das Bewustsein verlieren, nun lag sie ja ersteinmal in einem weichen Bett und das wichtigste dabei war das kamui an ihrer Seite war.
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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Tanaka Kamui am Do Apr 28, 2016 11:37 pm

Nur noch ein Stück? Was sagte sie da, war sie am Träumen, gefangen in der surrealen Welt in welcher auch immer verloren ging, wenn er fiel? Er hatte ihr so etwas nicht gewünscht, würde es ihr nie wünschen. Dieses Gefühl der Machtlosigkeit, einfach zu fallen und nicht zu wissen was danach kam war grausam. Er hasste diese Momente und das Suru so etwas noch nie passiert war musste es auch für sie eine Qual sein. Plötzlich schlug sie die Augen auf und Kamui erschrak sich einen Moment, bevor er anfing zu strahlen. Suru-chan! Zum Glück bis du wieder da sonst hätte ich dich ins Krankenhaus gebracht. Alles ist gut und bin bei dir. Ihre Hand krampfte sich erneut stark um die seine und er versuchte nicht sich etwas bemerken zu lassen, vor allem nicht das es ihm weh tat. Sorgenvoll strich er ihr nun auch über die vernarbte Hand und blickte sie, nickt bekräftigend als seine Freundin feststellte wo sie war. Hai ich habe dich in mein Zimmer getragen. Weniger Gefahr das ich stolpere weißt du, neckte er sich sacht und fuhr damit fort ihr sanft über die Hand zu streicheln. Einen Moment lang hatte er sich gefragt, was danach kommen würde. Doch so schnell diese Idee auch aufgekommen war, so schnell war sie wieder fort gewesen. Suru ging nicht – niemals. Er versuchte zu lächeln, sie anzustrahlen und wenn er daran dachte das sie wieder da war, sah wie sie ihn usnciher anblickte, dann fiel ihm das nicht einmal wirklich schwer. Alles gut Suru-chan. Wir backen, wenn es dir wieder besser geht. Du bist wichtiger als die Kekse, versprochen. Auch wenn etwas kindlich naives in seiner Stimme lag, so schwang doch ein versprechen mit, eines das er ihr nur zu gerne immer und immer wieder gab. Ihre Finger waren kühl und steif, als begann er sacht über ihre Finger zu reiben, sie zwischen seinen Händen leicht zu reiben und ihnen so ein wenig leben einzuhauchen. Eh du bist ziemlich kalt Suru-lein. Sollen wir dich in die Badewanne setzten, damit dir ein bisschen wärmer wird? fragte er munter. Ob sie gestern erst gebadet hatten oder nicht war ihm dabei vollkommen egal. Eine kühle Suru war keine gesunde Suru und nur darum ging es in diesem Moment. Von damals? kaum merklich schüttelte er den Kopf. Es wurde immer schlimmer. Sie sollte nicht davon träumen und so hörte er für einen Moment auf ihre Finger zu reiben und sag sie fest an. Denk nicht daran Suru-chan, meinte er mit fester Stimme, bevor er sie wieder anlächelte und ihr mit dem Lappen über die Stirn fuhr. Das passiert nie wieder – versprochen. Egal was du gesehen hast, es wird nie wieder passieren. Seine Überheblichkeit hatte Suru einmal verletzt und das sollte nie wieder passieren. Einmal war bereits einmal zu viel, einmal mehr als es passieren hätte sollen. Aber er hätte es nicht ahnen können – hätte es nie wissen können, dass sie ihn so interessant fand. Aber auch ihn hatte das Leben belehrt, auch wenn dies wirklich selten vorkam. Ach Suru, meinte er halb lachend und sah sie an. Hör doch auf damit. Man braucht drei Tage um krank zu werden, dass weiß doch beinahe jeder. Also erzähl mir nichts von der Spielhalle. Auch du wirst mal krank. Auch die große Suru ist vor etwas wie keimen nicht sicher, scherzte er und setzte sich nun endgültig neben sie auf das Bett. So ganz konnte seine Sorge nicht weichen, würde nie wirklich weichen können wenn es um sie ging. Alle was mit ihr zu tun hatte war so irrational und nicht berechenbar. Alles was er für sie tat folgte keinem logischen Muster, sondern nur dem Willen für sie da zu sein. Aber diese Logik half ihm dabei ihre Stirn zu befühlen und den Lappen einen Moment lang von dieser zu nehmen. Sacht befühlte ihr ihren Kopf, konnte jedoch nicht sagen, ob sie wirklich Fieber hatte. Nachdenklich runzelte er die Stirn einen Moment und drückte ihre Hand sanft. Ich weiß das du nicht gerne krank bist Suru-chan, aber vielleicht wären ein paar Tage Ruhe doch besser für dich? Was hältst du davon wenn du jetzt gleich baden gehst und danach versuchst zu schlafen? Wenn du morgen wieder fit bist ist alles gut gegangen, ansonsten bekommst du morgen das rundum sorglos Paket. Munter lächelte er sie an, rieb ihr noch ein wenig über die viel zu kühlen Finger und sah sie immer wieder sorgenvoll an. Am liebsten würde er sie hoch heben und in die Badewanne tragen, aber er hatte nicht besonders viel Kraft und würde wohl noch mit ihr hinfallen. Aber was konnte er sonst für sie tun? Mhm was wünscht du dir jetzt in dem Moment? fragte er kurz darauf und sah dabei zu wie sie die Augen schloss. Das alles hatte sie mitgenommen und irgendwie kam er nicht drum herum, es auf diesen Arzt zu schieben. Er hasste diesen Mann, er hasste diese Ärzte und immer wieder hasste er sich selbst dafür, dass es wegen ihm war. Ach Suru-chan, wenn das alles anders gelaufen wäre, wenn es dir besser ging. Vielleicht wäre es dir dann besser gegangen. Wo wäre ich dann? Mit viel Pech wieder im Heim, oder alleine in einer Wohnung in diesem Dorf. Vollkommen alleine und dabei irgendetwas Großes auszuhecken vielleicht. Aber so wirklich überzeugt war er davon nun nicht. Für den Moment sollte es auch egal sein.  Es ging um seine kränkelnde Suru und nicht darum ob er etwas tat oder nicht. Vorsichtig strich er ihr weiter über die Hand und ließ ihr alle Zeit der Welt um sich zu entscheiden. Aber wenn er ehrlich war würde er sie am liebsten in ihren Schlafanzug und samt diesem ins Bett stecken.

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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Onjô Suru am Mi Mai 04, 2016 7:31 pm

Kamuis Hand fühlte sich angenehm warm an. Ihr Blick lag erschöpft auf dem braunhaarigen Jungen der ihr mit motivierter Stimme gut zuredete. Ja er war wirklich immer an ihrer Seite, sie brauchte sich also wirklich keine Sorgen zu machen. Die Genin schaffte es ihn schwach anzulächeln als er mal wieder Andeutungen machte das es in ihren Zimmer unordentlich war. Solche Sachen nahm sie ihm nicht böse, wusste sie ja selbst wie unordentlich sie sein konnte - seltsamerweise nur in ihrem eigenen Zimmer. Eh - ich wollte doch noch Wäsche waschen und aufräumen. Das war ihr eigentlicher Plan für den Rest des Tages gewesen, doch Kamui würde sie wohl mit allen Mitteln aufhalten und sie daran hindern heute noch einen Finger krum zu machen. Vorsichtig rieb er ihre Finger um sie zu wärmen, doch außer ihrer Stirn schien nichts so recht warm werden zu wollen. Ein leichter Schauer ging ihr durch Mark und Bein als sie an den Traum dachte und die Worte von ihrem Freund liesen sie von diesem schrecklichen Alptraum wegkommen - er hatte ja recht, so etwas würde nie wieder passieren, es war nur ein Traum gewesen. Trotzdem die Vorstellung das sie aus diesem brennenden Haus nicht herausgekommen wäre lies sie erschaudern, sie hatte nie soweit gedacht das es auch anders hätte ausgehen können, sie war einfach hineingestürmt um ihn heraus zu holen. Gedacht hatte sie sich nichts dabei, nur das sie ihn nicht verlieren wollte obwohl er sie ja gar nicht kannte. Jetzt sah es aber anders aus, Kamui saß putz munter neben ihr, wenn auch die Sorge weiterhin in seinem Blick lag. Es fiel ihr nicht schwer zu akzeptieren das sie selbst krank war, doch es zu realisieren war da wieder etwas anderes. Suru war so selten krank das sie es gekonnt ignorierte wenn es soweit war, so wie heute eben. Gedanklich überflog sie die letzten Tage, wann hatte sie sich wohl angesteckt? Die schwarzhaarige kam zu keinem Ergebnis, atmete tief ein und aus und drückte die Hand einfach etwas mehr um zu zeigen das sie immernoch etwas Kraft im Körper hatte. Badewanne klingt gut. Brachte sie schließlich heraus, reckte ihren Kopf etwas um Kamui von ihrer liegenden Positition besser ansehen zu können. Schon seltsam wie sehr die beiden von einander abhängig waren, es gab Kamui nicht ohne Suru, das hatte sie selbst desöfteren gesagt und trotzdem machte er sich immer wieder Sorgen wenn etwas mit ihr war - so schnell würde sie doch nicht von seiner Seite weichen und schon gar nicht wegen ein bisschen Fieber. Zu ihr war der Junge immer so herzenslieb und fürsorglich, während er viele andere mit Füßen trat oder ignorierte. Nur bei ihr konnte er nett sein und schenkte ihr in egal welcher Situation ein paar nette, aufmunternde, fröhliche Worte. Auch jetzt, wo sie ihm so viel Arbeit bereitet hatte, versuchte er sie mit allen Mitteln aufzumuntern. Er fragte sich was sie sich in diesen Moment wünschte. Manchmal stellte er ihr wirklich seltsame Fragen, total aus dem Kontext heraus, doch sie kam nicht drum herum leicht zu lächeln. Du hast mein Wort noch nicht erraten. Zwei E´s und ein I mit 13 Buchstaben. Erinnerte sie ihn. Und eine Umarmung. Mehr wollte sie im Moment nicht, eine Umarmung von Kamui würde sie bestimmt schnell wieder gesund machen und ihr noch etwas Kraft für den restlichen Abend geben. Die Genin atmete ein weiteres mal tief ein und aus, griff zu dem Lappen auf ihrer Stirn der schon mehr warm war und rieb sich selbst ein weiteres mal über die Stirn ehe sie ihre Kraft zusammen nahm und ihren Oberkörper langsam aufrichtete. Für einen Moment war ihr etwas schwummrig, doch Kamui gab ihr schnell halt, weshalb das Schwindelgefühl schnell wieder verschwand und sie sich normal hinsetzten konnte. Du hast mir ja nicht mal die Schuhe ausgezogen. Bemerkte sie und konnte sich ein kichern nicht verkneifen. War er so stürmisch gewesen um sie hier her zu bringen das er sie mit Schuhe in sein Bett gelegt hatte? Ein dankbarer Ausdruck kam in ihre Augen als sie sich zu ihm umwandte und ihm einfach von selbst um den Hals fiel um ihn zu umarmen. Danke das du immer da bist Kamui-kun. Sprach sie leise in sein Ohr. Ihre aufrichtigen Worte überraschten sie selbst, vielleicht trieb sie das Fieber gerade in einen Zustand in dem sie ihm soetwas einfach mitteilen wollte und musste - eigentlich war es egal was sie dazu trieb, es war ihr nur wichtig das er es wusste, das sie Dankbar war das er hier war und sich um sie kümmerte. Das mit den Keksen holen wir nach. Tut mir leid deswegen - aber räumst du nachher noch die Einkäufe weg? Kaum hatte sie ihm für alles gedankt deckte sie ihn auch schon mit Aufgaben voll, wenn sie nun also in die Badewanne sollte, musste sich ja jemand um die Wohnung kümmern und da sie wohl heute nichteinmal mehr ihre Tasche hochbekam musste das nun Kamui tun. Langsam löste sie die Umarmung wieder, schob ihre Beine über die Bettkante und saß nun genau neben dem anderen Genin, wollte aus dem Bett steigen, war sich allerdings unsicher ob sie den Weg alleine bis zur Wanne schaffen würde. Also klammerte sie sich an den Oberarm ihres Freundes, sah ihn mit einem schwachen lächeln und roten Bäckchen an, hoffte das er sie nocheinmal stützen konnte und das nicht zu viel für seinen Körper wurde.
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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Tanaka Kamui am Mo Mai 16, 2016 11:27 pm

Ein kleiner Schritt in die richte Richtung. Immerhin sagte sie ja zum Baden. Auch wenn ihn das letzte gemeinsame Baden aus der Bahn geworfen hatte, so würde heute nur Suru baden ohne ihn, ohne große Probleme. Ich verstehe nicht wieso das so ein Problem war. Aber heute wird wohl alles ein wenig anders mhm? Jaaaa stimmt dein Wort. Wir spielen weiter wenn du in der Badewanne liegst, dann wirst du wieder sehen wie genial ich bin. Das Wort war ihm aktuell eigentlich recht egal, er wollte nur das es Suru besser ging. Diese rieb sich mit dem kappen über die Stirn und setzte sich ein wenig zögerlich auf. Nicht soooo schnell Suru-chan warte. Ich nehme den Lappen und daaaaaaan gibt es eine Umarmung. Mit einer flinken Bewegung nahm er ihr den Lappen aus der Hand und schlang die Arme um sie, als sie schon wieder drohte zur Seite zu fallen. Fall mir nicht wieder um Suru-chan. Ich passe auf dich auf – immer – habe ich dir doch versprochen oder? Ob er etwas kluges sagen sollte? Wenn es um Suru ging fiel ihm das oft ein wenig schwer. Sacht rutschte er mit den Knien neben Suru her und brachte sie vorsichtig dazu sich an seine Wand zu lehnen. Sie wollte ja allem Anschein nach nicht liegen bleiben, also musste sie sitzen bleiben bis alles hergerichtet war. Aber die tatsache mit den schuhe vielleicht auch das Fieber oder das er sich so um sie kümmerte. Irgendetwas davon ließ sie kichern und dann fiel sie wieder voran. Dieses Mal war es jedoch kein wirklich es fallen, es war eine Umarmung und ohne zu zögern schloss er die Arme um sie. Auch wenn er ihre Nähe gewohnt war, so fühlte sie sich ein wenig wärmer an, ihre Arme schienen intensiv zu glühen, als würde alles an ihr Feuer ausstrahlen. Vielleicht war sie wirklich krank. Mein einzig wahrer Schatz. Ich wünsche mir das es nicht zu schlimm ist. Ich werde immer da bleiben Suru-chan. Ich existiere ohne dich nicht. Da war er wieder, dieser Satz der so viel Wahrheit enthielt die er noch nicht verstand, aber glaubte sie zu verstehen. Zu jung um das Ausmaß seiner Worte zu begreifen und doch fühlte es sich wahrer an als jeder Atemzug in seinem Leben. Er konnte nicht denken ohne sie, nicht atmen, oder voran gehen. Aber es war nur ein Satz den er in das dunkle Haar nuschelte, versehen mit diesem fröhlichen Unterton den er nur bei ihr anschlug, den er nur bei ihr anschlagen wollte. Hai ich kümmere mich um alles. Mach dir keine Sorgen. Es waren so winzige Moment in dennen er das Gefühl hatte, dass sie anders war, anders zu ihm stand. Aber was sollte er schon groß für sie sein. Der mächtige Kamui war nur ein einfacher Junge wenn es um dieses Mädchen ging, hoffnungslos und verloren in einer Welt aus Ausflüchte. Sacht schob sie sich zur Bettkannte und er folgte ihr, ließ sie los und sprang auf die Beine um ihr beim aufstehen zu helfen. Alle kraft die er besaß legte er in seine Hände. Er wollte sie halten, stützen. Sacht legte er ihr den Arm um die Taille, drückte sie an sich. Er stand nicht wirklich über den Dingen, er hatte Angst, dass sie wieder fiel und das sie dieses Mal zusammen fielen und nicht so schnell aufstanden. Schritt um Schritt traten sie aus dem Zimmer und steuerten das Bad an, in welchem er seine Freundin auf den Badewannenrand setzte. Seine Muskulatur fühlte sich ausgezerrt an, schwer wie bleib und sein Herz vibrierte ungewohnt unruhig bei dieser doch sehr alltäglichen Nähe. Sacht hielt er ihre Hände während sie Platz nahm und hockte sich vor sie. Keine Experimente Suru. Ich drehe dir das Wasser auf und räume dann schnell alles in die Schränke ein. Dann bin ich sofort wieder bei dir. Es dauerte nur eine Minute und geschätzte 38 Sekunden ok? Seine Hände ließen die ihren los und einen Moment lang spürte er den Nachhall ihrer  Hitze in seinem Körper. Sie ist wirklich heiß. Wieso habe ich mir nie ihren Erkältungsbücher angesehen, dann wüsste ich besser was zu tun ist. Bis gleich Suru. Seine Hände wanderte zum Wasser und drehte es auf, ehe er sie anlächelte und in den Flur hüpfte, die Tür hinter sich zu ziehen. Sofort griff er die Einkäufe, schleppte sie vom Flur fort und stellte sie auf den Tisch. Mechanisch arbeitete er den effizientesten Weg ab. Stellte neue Sachen hinter alte, bewegte sich nicht mehr als es nötig war und brachte am Schluss die Süßigkeiten in Surus Zimmer. Da sie die letzte nach bei ihm geschlafen hatte gab es heute kein neues Bild der Unordnung sondern nur jenes von gestern. Das machte es einfacher über die Dinge zu springen, denn es war kein neues Bild. Zielsicher sprang er zu ihrem Schrank, zog einen Schlafanzug hervor. Hitze bedeutete, dass sie dabei war die Viren in ihrem Körper zu verdrängen, oder es zumindest versuchte. Also würde er sei warm einpacken und sie dann ins Bett bringen. Wenn sie genug schwitze und Wasser trank sollte morgen das gröbste überstanden sein, zumindest wenn es eine normale Erkältung war. Er fing sich genau solche am häufigsten ein, wusste von dem her auch wie Suru ihn dann immer behandelt hatte, oder eben Mika. Mit einem dicken Schlafanzug bahnte er sich den Weg zurück und war es nun der etwas ungeniert ins Bad trat, den Blick jedoch gesenkt. Die Tür schob er mit dem Fuß zu und legte den Schlafanzug bei Seite um sich mit dem Rücken zur Wanne auf den Rand zu setzen. Einkäufe sind weg geräumt und ich habe dir etwas Warmes zum anziehen geholt. Wärme ist gut bei jeder Erkältung. Morgen geht es dir wieder besser, versprach er optimistisch in den Raum hinein.

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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Onjô Suru am Do Mai 19, 2016 7:51 pm

Als sie die Arme von Kamui um ihren Körper spürte musste sie erleichtert ausatmen. Wo es für sie sonst immer ganz normal für sie war ihn zu umarmen, so genoss sie heute diese Nähe zu ihm. Haaai, ich weiß. Die beiden gab es einfach nur als Duo oder im Trio mit Taro. Das er sich um alles kümmern wollte beruhigte die Genin schon wieder etwas mehr und brachte es sogar zu stande etwas müde zu lächeln. Wenn ihr auch bei dem Gedanken daran, das es heute an den beiden Männern lag etwas zu Essen zu machen, etwas flau im Magen wurde. Ach einmal kriegen sie das hin... oder? Sie behielt den Gedanken auch erstmal für sich, lies sich von Kamui auf die Beine helfen und sich von ihm stützen. Kaum stand sie auf ihren Füßen kam das schwindelgefühl in ihrem Kopf zurück und sie klammerte sich etwas unbeholfen an dem Jungen. Doch so wie sie nunmal war lies sie sich nichts weiter anmerken, ging an ihn festhaltend neben dem braunhaarigen her und lies sich von seinem Zimmer ins Bad bringen. Mit einem ermahnenden Blick setzte er sie auf die Badkante und wollte keinerlei risiken eingehen das sie wieder umkippte. Verstanden Kamui-kun. Kurz hielten sie sich noch an der Hand fest und selbst in ihrer rechen vernarbten Hand spürte sie wie warm ihre Finger im Gegensatz zu denen von Kamui waren. Wie hoch ihre Körpertemperatur wohl war? Sie konnte es kaum einschätzen, eigentlich fühlte sich ihr ganzer Körper ziemlich warm an, etwas was sie überhaupts nicht mochte. Wärme, Hitze, Feuer. Vielleicht zog sie sich deswegen immer so luftig an nur um so wenig wie möglich Wärme um ihren Körper zu haben. Mit einem Blick zur Seite beobachtete sie das Wasser aus dem Hahn, wie es in die Wanne lief und sogleich die Luftfeuchtigkeit erhöhte. Kamui entfernte sich danach von ihr und lies sie für - eine Minute und 38 Sekunden - alleine hier sitzen. Genug Zeit damit sie sich schonmal aus ihren Klamotten schälen konnte. Mit einem leisen seufzen lehnte sie ihre Zehenspitzen an die Ferse ihres Schuhs und zog ihren Fuß aus dem ersten Schuh nur um das ganze mit dem anderen zu wiederholen. Unsicher blickte sie durch das kleine Bad, suchte nach dem Erkältungsbad und erinnerte sich daran das es sich in einem der Schränke befand. Auch wenn Kamui gesagt hatte das sie sitzen bleiben sollte, das würde sie schon schaffen oder? Etwas benebelt von der Hitze in ihrem Kopf stand sie auf und ging in die Hocke um einen der Badschränke zu öffnen. Schnell fand sie das was sie suchte, schraubte die kleine Flasche mit der Giftgrünen Flüssigkeit auf und kippte etwas davon in das Wasser der Wanne. Sofort breitete sich ein Eucalyptusduft in dem kleinen Raum aus. Es kam ihr so vor als würde der berauschende Duft in jede ihrer Poren ziehen und sie öffen. Es kitzelte in ihrer Nase und ein leises Niesen entkam ihr beinahe sofort. Die Flasche stellte sie wieder zurück an den Rand und beobachtete das Badewasser dabei wie es sich grünlich färbte und ein hellgrüner Schaum aufstieg. Mit einem leisen schniefen öffnete sie den Reisverschluss ihres Rockes und lies ihn sogleich zu Boden gleiten und stülpte das rosane T-Shirt über ihren Kopf. Normal legte sie ihre Kleidung immer zusammen, aber eine Stimme in ihrem Kopf sagte ihr das es heute eine schlechte Idee war sich nach unten zu beugen. Also setzte sie sich kurz auf die kalten Fliesen, zog die weißen Stulpen aus und auch noch den Rest ihrer Kleidung. Da sie Kamui nicht überfordern wollte, schob sie ihren Kleidungshaufen etwas zusammen und schonmal in Richtung des Wäschekorbes. Heh, Wäsche waschen wollte ich heute auch noch. Mit einem leisen murmeln stützte sie sich von dem Badewannenrand ab und hob ihre Beine über den Rand in das Wasser, wandte so der Tür den Rücken zu. Ob die Minute schon vorbei war? Mit einem Blick über die Schulter sah sie wie die Tür schon wieder aufging und sich der braunhaarige Junge mit gesenktem Blick zurück ins Bad kam. Er näherte sich ihr ohne seinen Blick zu heben, vermutlich wollte er nicht wieder in die Situation wie gestern kommen. Mit einem leisen kichern sah sie zu wie er sich mit dem Rücken zu der Wanne an den Rand setzte und sie nun auch mit ihrem Körper ins warme Wasser glitt und den Wasserhahn zu drehte. Mit einem erleichterten seufzen lehnte sie sich zurück, spürte wie ihr Körper leicht wurde und nicht mehr so schwer wirkte. Auch ihr Kopf wurde von dem Duft etwas freier. Ihren rechten Arm lies sie wie immer auf dem Rand ruhen, die große Narbe an ihrem Unterarm mochte Wasser und hitze noch weniger wie Suru selbst. Mit einem leichten Lächeln hob sie ihre Hand etwas und streckte sie in Richtung Kamui um sanft an einer Strähne seiner wuscheligen Haare zu zupfen. Ihr kriegt das heute alleine mit dem Essen hin ja? Fragte sie und konnte sich ein leises kichern nicht verkneifen bevor sie fortfuhr Schauen wir dann noch einen Film? Noch immer spielte sie mit der braunen Strähne ihres besten Freundes, kümmerte sich dabei kein bisschen darum das sie hier nackt war und mit ihm in einen Raum war. Und du musst weiter raten. Erinnerte sie ihn daran um sich selbst noch etwas von dem seltsamen und schlechten Gefühl in ihrem Körper abzulenken. Langsam hob sie ihre linke Hand aus dem Wasser, fuhr sich mit der Handfläche über ihre Stirn und bemerkte wie Schweißnass sie doch war. Ob sie wirklich noch so lange wach blieb um einen Film zu sehen? Im Moment war sie noch recht motiviert wach zu bleiben, doch sie spürte wie ausgezerrt ihr Körper war, wie schwer und träge sich alles anfühlte und eigentlich nur nach ihrem Bett rief. Doch so wollte sie den Tag nicht ändern lassen, wollte nur noch etwas mehr Zeit mit ihm verbringen, wo er sich doch bereits schon so gut um sie kümmerte. Wieder kitzelte sie der starke Geruch des Erkältungsbades in der Nase und sie musste wieder niesen, lies dabei das Wasser durch ihre ruckartige Bewegung hin und her schwappen, schniefte wieder leise und sah müde auf den Hinterkopf des anderen Genin.
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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Tanaka Kamui am Do Mai 26, 2016 6:47 pm

Als er zurück kam roch es nach Menthol und anderen ätherischen Ölen. Suru hatte sich ein ähnliches Öl ins Bad gegossen wie er es gestern getan hatte. Menthol sollte gut für die Atemwege sein, verhindern das sich etwas in der Brust absetzte und die Erkältung schlimmer wurde. Außerdem stand auf der Verpackung, dass es gegen Kopfschmerzen half und man nicht zu lange darin baden sollte, weil es den Körper schwächte. In diesem Moment fand er es nervig, zu wissen was auf der Verpackung stand, aber irgendwie würde es ihm helfen nach dem Baden besser mit Suru umzugehen. Sie hatte ein gespaltenes Verhältnis zur Hitze und es wunderte ihn bereits ein wenig wie freiwillig sie bade gingen. Es musste ihr wirklich nicht gut gehen.Andrerseits hat sie gestern auch freiwillig mit mir gebadet. Ihk wieso wir mir schon wieder so warm Di Luft schien sie immer weiter aufzuheizen, warf ihre Tropfen an die Spiegel und ließ ihn einen Moment lang an seinem Oberteil zupfen. Ja ihm wurde langsam ein wenig warm. Hinter ihm schwappte das Wasser leise mit Surus Bewegungen hin und her. Irgendwann ergriff sie eine Strähne seines Haars und er schloss friedlich die Auge. Es war lange her, seitdem sie das zuletzt gemacht hatte. Dabei ist es immer so schön. Aber, wenn sie das nur macht solange sie krank ist, dann ist es mir das nicht wert Keine Frage, Suru stand an erster Stelle und würde es immer bleiben. Dennoch genoss er es sichtlich auch, wenn sie es nicht sah und er es nur bedingt zeigen würde. Er mochte sie ohne frage, aber er konnte sich auch vorstellen, dass sie sich in eine seltsame Situation begab um ihm einen Gefallen zu tun. Suru-chan meine Suru-chan summte er in seinem Kopf bis ihre Stimme ihn erreicht. Ganz sacht neigte er den Kopf, sah an die Decke und nickte vorsichtig. Na klar bekommen wir das hin. Du musst mir nur sagen was du essen magst und wann ich es kochen soll. Wenn Taro bald kommt bekommen er und ich das zusammen hin. In seinem Geist entfaltete sich das Netz der Chakren die durch das Dorf schwebten und er tastete sie ab um Taro zu finden. Doch sein Erzieher und Aufpasser war nicht in Reichweite und irgendwie ärgerte ihn das gewaltig. Er wollte mehr, mehr Kontrolle. Was wäre wenn Suru einmal nicht bei ihm war, wie würde er dann mit ihr sprechen können, wie würde er dann mit ihr Reden können. Irgendwann musste er etwas dagegen tun, er musste diese Fähigkeit ausbauen um sie immer bei sich haben zu können. Ohne sie gab es ihn doch nicht. Alles was du willst Suru-chaaaan. Aber wir schauen nur einen Film, wenn du gleich nicht sofort einschläfst. Es ist nämlich langweilig die Filme alleine zu Ende zu schauen weißt du? Seine Stimme hatte wieder diesen heiteren unbeschwerten Ton und er lacht einen Moment bei den Gedanken wie Suru einfach einschlief und er sich nicht rühren konnte, weil sie halb auf ihm lag. Er würde sie nie wecken, egal wie grausam er einen Film fand. Ich glaube ich hatte dreizehn Buchstaben zwei e’s und ein I, begann er heiter als würde er sich nicht mehr daran erinnern. Warte der Große Kamui wird jetzt einen weiteren tollen Buchstaben aus dem Hut zaubern. Seine Hand streckte sich gen Badezimmerdecke und er wedelte mit ihr ein wenig durch die Luft bevor er voller Überzeugung A sagte. Ob er wohl wieder ins Schwarze getroffen hatte? Bis jetzt war er immerhin mit einer zwei Drittel Wahrheit ganz gut dabei. Bei Dreizehn Buchstaben kannte er zehn nicht. Das waren etwa 23 Prozent die ihm bekannt waren und 77 die ihm verborgen waren. Dafür hatte er drei von fünf Vokalen ausgeschlossen und wurde von Suru berührt. Die Statistik für sein Wort war nicht erfolgreich, aber seien Wohlfühlskala war gut gefüllt. Auch wenn ihm bei dem warmen Wasser wirklich auch etwas wärmer wurde. Suru-chaaan, wenn dir zu warm wird sag bescheid. Nicht das du mir im Wasser einfach ohnmächtig wirst, weil es zu warm ist ja? Liebevoll, fürsorglich, zuvorkommend. All das waren Eigenschaften die Kamui nur bei Suru an den Tag legte und ab und an bei Taro. Er konnte andere Menschen nicht ab, zumindest selten. Sie waren ihm viel zu dumm und verblendet, kümmerten sich nur um ihr eigenes befinden und nicht um Andere. Er hatte es gemerkt, als sie bei Mika gewohnt hatte. So vielen Menschen waren sie egal und so vielen Menschen war er egal. Alle hatten sie Angst vor hm gehabt ihn weiter geschoben und immer wieder war er im heim gelandete. Nur Suru hatte ihn gerettet, ihn aus tiefer Dunkelheit geholfen. An einem Punkt an dem sein leben vorbei gewesen wäre war sie bei ihm gewesen und seitdem schien er nur noch sie zu sehen, sie um sich herum haben zu wollen und Dinge für sie zu tun. Er wollte sie immer beschützen, sein Leben einmal geben um ihres zu verschonen. Er konnte sich vorstellen, dass sie böse würde, wenn er das jemals so sagen würde. Aber an seiner Einstellung würde das nie etwas ändern. Sein leben würde immer versuchen ihres zu schützen. Immer und immer wieder würde er alles tun, damit es ihr gut ging, damit sie ein gutes Leben führen konnte. Du darfst nie vergessen das ich immer da bin ja? Ich verteidige dich gegen jedes böse Monster und jeden gemeinen Menschen. Ganz egal wer das ist. Fiber, Hunger, Durst – ganz egal. Er würde immer da sein, wenn sie ihn brauchte, gehen, wenn sie ich nicht sehen wollte und immer würde er dafür sorgen, dass sie zu ihm zurückkehren konnte. Er hoffte nicht, dass sie irgendwann gehen würde, aber er fürchtete es. Irgendwann würde Suru keine Lust mehr auf den sozial inkompetenten jungen haben und sich jemanden such der normal war. Vielleicht würde sie niemanden finden der klüger war als er, aber jemanden zu finden der sozial kompetenter war würde sicherlich ein leichtes sein. Er wusste nicht einmal ob das ihr Ziel war, er hatte nur Angst vor dem Tag an dem er nicht mehr von Bedeutung war, an dem sie ihn nicht mehr sehen wollte. Irgendwann waren sie keine Kinder mehr und er fürchtete die Tage, die Besuche bei ihrem Arzt. Irgendwann wären sie erwachsen und dann wäre er egal – immerhin war er nur ein Kindheitsfreund oder nicht?

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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Onjô Suru am Fr Mai 27, 2016 3:20 pm

Mit einem schmunzeln beobachtete sie wie sich der braune Schopf von Kamui regte und ihrer Hand etwas entgegen kam. Suru hatte schon immer gern mit seinen Haaren gespielt, im Gegensatz zu ihren waren sie flauschig und fluffig und hingen nicht so platt herab wie ihre eigenen schwarzen Haare. Vorsichtig zupfte sie an seinen Haarsträhnen herum, sah zu wie sie wieder nach oben sprangen. Mit einem liebevollen Lächeln blickte sie einfach auf die braune Mähne und seufzte leise vor sich hin. Er sah diese Blicke nicht die sie ihm zu warf und sie wollte auch nicht das er es sah. Es war wohl das einzige was sie vor ihm geheim hielt, was sie ihm nie gesagt hatte und nur einmal gezeigt hatte indem sie ihn aus dem Feuer gerettet hatte vor vier Jahren. Bei dem Gedanken daran wurde ihr kurz übel, sie hielt mit dem zupfen ganz kurz inne und schüttelte leicht ihren Kopf. Die Hitze des Wassers verwirrte sie doch Kamuis Stimme holte sie sogleich aus ihrer schmerzhaften Erinnerung zurück. Sie kicherte leise und fing wieder an an den braunen Haaren zu ziehen. Heh, sehr gut - oh wie wäre es mit Pfannkuchen? Sie hatten ja heute schon Suppe und Nudeln in form von Ramen, da konnte das Abendessen doch etwas süßer ausfallen oder? Die Kekse würde das auch etwas ersetzen, wenn auch nicht komplett. Zufrieden mit ihrer Idee hob sie ihr Bein etwas aus dem Wasser und wackelte mit ihren Zehen als wollte sie prüfen ob noch alle da waren. Heute war wirklich viel passiert, sie waren beim Arzt, hatten trainiert und eingekauft, etwas gegessen, eigentlich schon sehr viel für einen Tag wie sie fand. Nein ich schlaf nicht gleich ein versprochen! Immerhin will ich ja auch noch die Pfannkuchen probieren die ihr mir zaubern wollt. Verkündete sie voller Elan, merkte allerdings schon wieder ein kribbeln in ihrer Nase das ein Niesen ankündigte. Suru zog eine Grimmasse die wohl einen Wettbewerb gewinnen könnte und schaffte es irgendwie das Niesen zu unterdrücken, lachte dann müde aber fröhlich auf als Kamui seinen nächsten Buschtaben nannte. Kein A im Wort. Sie kicherte leise, zumindest hatte sie ein Wort gefunden an dem er etwas knabbern konnte - zumindest noch. Sie war sich ziemlich sicher das er mit dem nächsten oder spätestens mit dem darauffolgenden richtigen Buchstaben darauf kam was es für ein Wort war das sie sich herausgesucht hatte. Haaaai~ Gab sie ihm zur Antwort auf seine schon führsorgliche Frage und grinste noch etwas breiter. Auch wenn sie zuvor nichts über ihren Zustand gesagt hatte, das Kamui sie aus der Badewanne holen musste, wollte sie ihm dann doch nicht zugestehen. Gerade fühlt sich alles leicht an, aber meine Nase kitzelt. Vielleicht beruhigte es ihn wenn er wusste das sie sich wirklich besser fühlte hier in der Badewanne als noch vor ein paar Minuten draußen im Flur. Das ihr Körper kaputt war, war ihr schon den ganzen Tag aufgefallen, doch hier im Wasser war alles sehr angenehm und erträglich. Mit ihrer freien Hand im Wasser nahm sie etwas von dem Schaum in die Hand und pustete ihn in die Luft sodass, das Knäul auseinander gerissen wurde und kleine Flocken an Schaum durch das Zimmer flogen. Oooh Kamui sieh nur ich beherrsche das Awaton. (Awa-Schaum - Schaumelement) Ihre braunen Augen folgten den kleinen Schaumwölkchen, wie sie durch die Luft segelten und sich in dem kleinen Bad verteilten, teilweise zurück in die Wanne segelten, aber auch irgendwo außerhalb landeten. Mit einem leisen kichern wischte sie durch die Haare von Kamui und entfernte eine weiße Schaumflocke in seinen Haaren und richtete sich etwas von ihrer liegenden Position auf. Und egal wie groß oder klein sie sind. Fügte sie noch freudig hinzu, drehte ihren Körper etwas und legte ihre Arme auf den Rand der Wanne um ihren Kopf auf ihre Unterarme zu stützen um Kamui von der Seite her anzusehen. Das sie mit dem groß und klein auch auf Viren und Bakterien anspielte und wusste das er sie wirklich auch davor beschützten würde, lies sie leise schmunzeln aber auch gleichzeitig erleichtert ausatmen. Gegen das Fiber konnte er zwar im Moment nichts mehr tun, aber er würde sie wohl die nächsten Tage noch mehr umsorgen als er es sonst tat. Ich weiß Kamui-kun. Ich schaff das ja auch nur mit dir. Dankbar sah sie ihn an. Ja er würde immer bei ihr bleiben, da war sie sich sicher, sie könnte nicht ohne ihn und wollte auch nicht. Zu sehr waren sie über die Jahre zusammen gewachsen, sie kannten sich zu gut, hatten zu viele Gemeinsamkeiten und eine der engsten Verbindungen die es wohl zwischen zwei Menschen gab - sie müssten nur noch den letzten Schritt gehen, doch dafür war Suru zu schüchtern und Kamui zu stur und blind für das offensichtliche. Mit einem zarten grinsen richtete sie sich auch wieder auf, ihre Arme wurden von den Fliesen schnell ausgekühlt, wo ihr ja eigentlich immer noch ziemlich warm war. Mit einem leisen seufzen schob sie sich durch das Wasser um den Stöpsel der Wanne zu ziehen damit sie sich schon wieder abduschen konnte. Sie würde Hitze nie mögen und lange aushalten und auch das Fieber würde sie nur mit Mühe und Not von sich schieben. Ich glaube es reicht schon wieder - mir ist immernoch so warm, aber diese ganzen ätherischen Öle haben ganz gut getan. Ihre Stimme war noch immer ruhig und wirkte etwas angeschlagen, doch sie würde sich so etwas banalem wie Fieber nicht einfach so hingeben und das Handtuch werfen - immerhin war ja Kamui da der ihr helfen würde. Also zog sie den Stöpsel, nahm den Duschkopf in die Hand um sich von dem Rest an Erkältungsbad an ihrem Körper zu befreien. Kamui hatte ihr ja bereits ein paar Sachen gebracht, sie bräuchte nur noch ein Handtuch und eine helfende Hand die ihr aus der Wanne half, denn umso mehr sich das Wasser verzog umso schwerer wurde ihr Körper wieder und umso müder und erschlagener fühlte sie sich bereits wieder.
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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Tanaka Kamui am Mi Jun 08, 2016 11:24 am

Pfannkuchen? Im Buch das rechts im Schrank über der Spüle steht. Seite 37 Zutatenliste und Serviervorschläge sind enthalten. Sollte ich ohne Probleme schaffen. Pfannkuchen sind gar kein Probleme, nicht für den großen Kamui, wenn seine Suru in Not ist.Ob er jemals sagen würde, dass etwas für ihn ein Problem war? Wohl kaum. Für Suru würde er alles schaffen und wenn er dafür Hokage werden müsste, wäre dies auch kein Problem. Nicht, dass er die Verantwortung für so viele Leute wollte und vor allem für so viele die er nicht leiden konnte. Sie hatte ihn nicht gewollt und er wollte sie nun nicht. So viele waren Blind für die Welt und das er für sein Team schon immer mitgedacht hatte war anstrengend genug gewesen. Für so viele Leute das Denken zu übernehmen ist unmenschlich. Aber ich bin ja kein Mensch, ich bin der große und einzige Kamui. Alles keine Aufgaben, die ich nicht bewältigen könnte. Pfannkuchen zu machen kann allerdings schon am braten scheitern. Verdammtes Feuer. Er wollte nicht daran denken und doch gab es so viele Dinge die ihn daran erinnerten. Wärme war ihm ein grauen aber für Suru ließ er dies nicht täglich hervorkommen. Er mochte sie zu sehr, als da er sie mit so etwas belasten wollte und immerhin war es seine Schuld gewesen. Er entschied sich wieder an Pfannkuchen zu denken und sich darauf zu konzentrieren, dass Suru hinter ihm nicht einfach ohnmächtig wurde. Leider hörte sie auf mit seinen Haaren zu spielen und wand sich dem Schaum zu, während das Wasser leise hin und her wog. Vorsichtig wand der den Kopf, sah wie Schaum durch die Luft segelte und sich verteilte. Solange ich den Schaum sehe ist er schön und irgendwann löst er sich auf, wie ein schöner Traum, ein niederschmetternder Gedanke, aber irgendwie schien es wahr.Du bist ja ein richtiger Meister Suru! gestand er ihr lachend zu und wischte etwas Schaum vom Rand der Wanne fort. Suru hingegen sammelte es aus seinen haaren und er war froh das er halb gedreht in der Wanne nur Schaum und etwas Wasser sehen konnte. Noch einmal eine nackte Suru vor sich zu haben würde ihn wohl zurück in den schwarzen Abgrund stoßen und das wäre nicht gut, wenn sie beide schwach auf den Beinen waren. Er musste für sie stark sein und er durfte nicht aufhören zu lächeln. Wieder wogte das Wasser, als Suru sich aufsetzte und er rutschte so, dass er ihr ins Gesicht blicken konnte, während sie den Kopf auf der Wanne ablegte. Ihr Gesicht schien ganz heiß und irgendwie wirkte sie müde, wenn auch glücklich. Diese Mischung sah er wirklich selten bei ihr. Wie ihr die Strähnen im Gesicht hingen, wie ihr Körper gegen die Krankheit zu kämpfen schien. Vorsichtig streckte er die Finger aus und strich ihr eine Strähne fort und lächelte bestätigend. Ja sie würden alles schaffen, zusammen war alles möglich, egal wie viel es sie auch kosten würde. Einen Moment lang sah er sie nur an und freute sich, dass sie da war, dass sie immer da gewesen war. Doch dieser Moment endete jeh, als sie das Wasser aus der Wanne ließ und sich abduschte. Wie vom Schlag getroffen sprang er auf und zog ein großes Handtuch hervor um es aufzufalten und ihr entgegen zu halten. Er hielt es  so, dass er ihr Gesicht gerade so erblicken konnte. Arme hoch Suru-chaaaaan, summte er fröhlich während ihm unangenehm warm wurde. Sie hob die Arme, blieb in der Wanne stehen und er legte ihr das Handtuch um, gab es in ihr Obhut und streckte ihr die Hände entgegen um ihr aus der Wanne zu helfen. Ihr ganzer Körper war so warm, ihre Finger schienen zu glühen und auf ihre Arme schienen mehr wie Feuer. Auch wenn sie sagte es ging ihr besser, so würde die Sorge wohl nie verschwinden. Immer würde ihn der Vorwurf begleiten, immer würde er sich sorgen machen immer und immer wieder. Er hatte schon Sorge, dass sie aus der Wanne fiel und so stand er einen Moment da, hielt sie an den feuchten Schultern fest, bis er das Gefühl hatte, dass sie nicht umfallen würde. So warm. Ob das Wasser oder Fieber ist? Arme Suru Nicht so schnell, setz dich einen Moment, bis du dich sicher auf den Beinen fühlst ja? Sacht schob er sie auf den Badewannenrand. Es war beinahe grausam, wie viel Unruhe in ihm aufkam, wenn er sie nur in einem Handtuch sah. Ein rotes Gesicht, müde Augen und doch gab sie nicht auf. Er empfand so viel Bewunderung für sie, so viel Dankbarkeit und sie war ihm so unglaublich wichtig. Sie angeschlagen zu sehen tat ihm irgendwie weh und dennoch konnte er nicht aufhören sie anzulächeln. Er wollte immer für sie da sein, immer für sie lächeln. Also lächelte er weiter und blickte sie fröhlich an. Also du ziehst dir etwas warmes und ich gehe rüber und mache dir Pfannkuchen ja? Etwas schob sich in sein Bewusstsein, es war Taro. Oj Suru-chan Taro ist auch gerade Heim gekommen. Also gibt es eine Chance, dass deine Pfannkuchen schmecken, Er streckte ihr die Zunge raus und streichelte ihr kurz über den Kopf. Pfannkuchen wie beim letzten Mal? Ob sie noch wusste, was sie beim letzten Mal hatte? Er wusste es noch und schmunzelte ein wenig in sich hinein bei dem Gedanken, was er alles wusste und was sie gerne einmal vergaß. Sie konnte nichts dafür und er konnte nichts dafür. Er konnte nicht vergessen, er konnte nichts vergessen und das war wirklich ab und an ein wenig unheimlich. Er wusste nicht woher es kam, er wusste nicht wieso er, aber er machte das Beste daraus.  Immerhin wusste er so alles über Suru, was er sehen oder lesen konnte. Er vergaß es nicht, niemals, er musste es nur wieder finden, er musste nur das Datum haben, oder man musste es ihm sagen – alles war da, wirklich alles.

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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Onjô Suru am Sa Jun 11, 2016 7:42 pm

Pfannkuchen sollte es also geben. Und da Kamui sie machte würde sie sie sich schmecken lassen egal ob sie verkohlt waren, oder aber zu wenig Milch drin war oder zu viel Zucker, im schlimmsten Fall sogar Salz. Sie würden von ihrem liebsten Freund kommen und er würde sie nur für sie machen. Da konnte sie gar nicht anders als sie sich schmecken zu lassen. Mit einem aufmunternden aber müden lächeln sah sie zu Kamui, kicherte mit ihm über ihre Meisterhaften Fähigkeiten im Awaton. ich freu mich darauf Kamui-kun. Da es ihr dann allerdings doch langsam zu warm wurde lies sie das Wasser aus der Wanne, duschte sich ab und lies sich von Kamui in eines der großen Handtücher wickeln. Brav hob sie ihre Arme, klemmte das Tuch ineinander fest und stand nun etwas unbeholfen in der großen Wanne. Es war rutschig und sie war sich nicht sicher ob sie es schaffte heil herauszu klettern. Außerdem wurde ihr Kopf bereits wieder schwer, die Leichtigkeit in der Wanne war verflogen die Unterstützung des Wasser fehlte ihrem Körper. Also reichte sie Kamui ihre Hände, lies sich halten während sie über den Rand kletterte und von ihm an den Schultern gehalten wurde. Seine Hände fühlten sich so kühl auf ihrer Haut an, doch eigentlich hatte Kamui doch keine kalten Hände oder? Vielleicht bin ich so aufgeheizt. Dachte sie sich und setzte sich einen Moment auf den Rand der Wanne um nicht nach hinten oder vorne zu kippen. Ihr Körper war müde, schlapp und ihr war so warm obwohl ihre Haut noch so feucht war und sie eigentlich abkühlen sollte. Haaai~. Willigte sie auf seinen Vorschlag ein, legte ihren Kopf etwas schief als er noch erwähnte das Taro auch gerade heim kam. Sie kicherte leise als er meinte das ihre Pfannkuchen nun auch wirklich etwas werden würden, wenn die beiden Männer im Haus dieses kleine Problem anpackten. Sie nickte leicht, obwohl sie sich im ersten Moment nicht sofort daran erinnern konnte was sie beim letzten mal auf ihre Pfannkuchen gegeben hatte. Nach kurzem hin und her in ihrem eh schon müden Kopf kam sie darauf das es wohl mit Puderzucker und etwas Schokoladensoße gewesen war. Schokolade und Puderzucker. Kamui führte sie noch zu ihrer Kleidung, entschied sich dann allerdings dafür sie alleine zu lassen damit sie sich in Ruhe anziehen konnte. Wieder einmal wurde ihr dabei bewusst das er sie in solchen Situationen immer mehr mied, vor zwei Jahren war alles noch etwas anders gewesen, aber je älter sie wurden umso komplizierter wurde es zwischen ihnen. Nicht sonderlich schlimm, doch sie merkte es einfach. Nachdem die Tür des Badezimmers wieder verschlossen war fing sie an sich gründlich abzurubbeln, lies sich dabei mehr als genug Zeit und schlüpftein den dicken Pyjama den ihr der braunhaarige Genin herausgesucht hatte. Heute Nacht werde ich schmelzen. Auch die frischen dicken Socken fanden ihren Weg an ihre kleinen Füße. Erschöpft wischte sie sich über die Stirn, nahm sich ein kleineres Handtuch und rieb sich langsam über die schwarzen Haare. Trocken bekam sie ihre kurzen Haare zwar nicht, dafür fehlte ihr die Kraft, weshalb sie das Handtuch einfach um ihre Schultern hängte und sich aus dem kleinen, stickigen Bad herausschob. Die kühle Luft draußen im Flur lies sie etwas stocken, der schwindel kam wieder zurück und trotz der ätherischen Öle in dem Badewasser fühlte sich ihr Brustkorb zusammengezogen an. Sie atmete schwer ein und aus, fühlte sich als wäre sie gerade einen Marathon gelaufen, denn der Schweiß stand ihr auch schon wieder auf der Stirn. Langsam schritt sie in den Flur hinaus, als ihr Taro aus der Küche entgegen kam. Ohayo, Taro-kun. Begrüßte sie den älteren der wie ein große Bruder für sie war. Hinter seiner Brile versteckten sich seine aufmerksamen Augen, die Suru genau unter die Lupe nahmen. Suru-chan, was hast du wieder gemacht? Du siehst wirklich krank aus, Kamui hat nicht übertrieben. Heeh, gomen, es kam einfach so über mich. Er lächelte sie aufmunternd an, hielt sie sofort an den Schultern als er merkte wie das kleine Mädchen schwankte. Er zögerte nicht lange und hob Suru einfach auf seinen Arm, hielt sie wie ein Kind und fühlte mit der anderen Hand ihre Stirn. Für Taro war das ganze einfacher, er war viel größer als Kamui und stärker auch, er konnte sie immer tragen egal wohin und auch nur er konnte so mit ihr umgehen. Schwach lachte sie auf als sie das flackern in seinen dunklen Augen sah, er machte sich Sorgen um sie das spürte die schwarzhaarige. Du glühst ja. Mhhh. Ja heute ist es wirklich warm. Naiv wie sie war nahm sie es nicht so ernst wie die beiden Jungs, doch eigentlich fühlte sich ihr Körper an als würde er brennen. Da sie an sowas allerdings nicht denken wollte, versuchte sie es zu ignorieren, konnte allerdings nicht leugnen das ihr Körper müde war. Mit einem erleuchterten seufzen lehnte sie ihren Kopf an die Schulter des älteren der über ihren Hinterkopf strich und leise seufzte. Fehlt dir sonst noch was außer dem Fieber? Es ist stickig hier... die Luft ist so schwer. Wenn man sie etwas fragte antwortete sie, lies sich von Taro durch den Flur tragen und fand sich einen Moment später in seinem Zimmer wieder. Selten war sie hier drin, vergrub sich Taro doch meistens hinter seiner Arbeit und wollte nicht gestört werden. Mit Suru auf den einen Arm kramte er in einem Regal und zog ein Fläschchen heraus, ging dann wieder mit ihr zurück in die Küche in der Kamui sicher schon mit den ganzen Lebensmitteln hantierte. Im Türrahmen blieb er mit Suru im Arm stehen, sah durch den kleinen Raum und hob skeptisch seine Augenbrauen. Ich bring sie schonmal ins Bett. Ich möchte noch etwas hier bleiben.. bitte. Flehend sah sie den älteren an und hob ihren Kopf von seiner Schulter, lächelte aufmunternd in den Raum und sah zwischen den beiden hin und her. Wiederum seufzte Taro auf, ehe er sie auf einen der Hocker setzte. Genauso wie Kamui konnte auch Taro ihr nicht wiederstehen wenn sie so lieb um etwas bat. Nagut, aber du bleibst sitzen, nimmst die Medizin und dann gehst du ins Bett. Er war ein strenger älterer Bruder, aber er war neben Kamui der herzensguteste Mensch den sie kannte. Dankend lächelte sie ihn an, sah sich dann ersteinmal um, um sich zu orientieren was Kamui schon gezaubert hatte.
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Re: Wohnung [Taro, Suru & Kamui]

Beitrag von Tanaka Kamui am Mi Jun 15, 2016 6:58 pm

Einen Moment lang blieb er mit verschränkten Armen vor der Tür stehen, lehnte sich an diesen und schlug die Stirn in Falten. Alles in Ordnung Kamui? Die Falte verschwand sofort und er setzte sein breitestes lächeln auf. Haaaaai. Suru ist nur sehr krank und wir müssen aufpassen das sie uns nicht umfällt. Er stieß sich leicht von der Tür ab, verheimlichte das er gestern umgefallen war und sah seinen Ziehvater, großen Bruder oder was auch immer Taro alles war an. Sie ist nach dem einkaufen umgefallen und das obwohl wir essen waren und unser Training nur ein wenig Chakraintensiv war, erzählte er von dem gemeinsamen Tag und sah zu wie der Ältere nun auch die Stirn in Falten legte. Das ist wirklich nicht gut. Wie schlimm ist es? Naja so schlimm das sie denkt Schmetterling wäre ein schweres Wort mit dreizehn Buchstaben. Einen Moment lang blickten sie sich an, lachten kurz auf, ehe ihre Minen wieder ernst wurden. Auch wenn Kamui sich für viel klüger als Taro hielt, so war ihm doch bewusst wie sehr er den anderen brauchte. Nicht für sich, aber er brauchte ihn für Suru und alles was er selbst nicht regeln durfte.  Taro seufzte leise und war wohl zu der gleichen Erkenntnis gekommen wie Kamui. Sie mussten auf Suru aufpassen, dass es nicht noch schlimmer wird. Sie hat sich Pfannkuchen zum Abendessen gewünscht. Es war klar, dass Taro sich um Suru kümmern würde unser Kamui kochte. Sie waren beide nicht besonders gut im kochen, aber Kamui vergas immerhin kein Rezept, oder wo es stand. Zusammen machten sich die beiden Männer in die Küche und Kamui begann damit die Dinge heraus zu suchen, welche er brauchen würde. Einen Moment lang starrte er den Herd an, so wie es an sich immer Suru tat. Doch wenn sie nicht da war und auch Taro ihm nicht dabei zusah, dann kam diese Angst wie ein Virus in seinen Verstand. Die Hitze um seine Hand hatte gereicht, hatte ihn gebrochen und das er jetzt immer so locker damit umfing war nur für Suru. Er hatte gemerkt wie Taro einfach heraus gegangen war als die Tür zum Bad sich geöffnet hatte. Das war die Abmachung. Er passte auf und Taro kümmerte sich um den Rest, eher um alles wovon Kamui noch keine Ahnung hatte. Er verscheuchte die Angst vor dem her, stellte die Pfanne auf die Platte und drehte sie auf um alles was er brauchte in einen Schüssel zu werfen. Eier, Milch, Mehl und Zucker waren recht schnell verrühren und er blickte genervt drein als ihm der Arm vom umrühren schwer wurde. Du verdammter Körper, kannst du nicht mal ein paar Zutaten vernünftig zusammen rühren heeee! Naja gleich ist es geschafft. Schon süß wie lange sie nachdenken musste. Es war Marmelade und Puderzucker, aber fast. Immer wenn sie denkt sieht sie süß aus, als würde sie in die Vergangenheit starren und sie nicht wirklich finden. Das muss wirklich anstrengend sein. Einen Moment lang starrte er nur leer in die Schüssel, verfolgte den Gang von Taro und Suru, hinüber in sein Zimmer und wieder zurück. Er wand den Kopf genau in dem Moment, als beide im Türrahmen standen. Taro hatte Suru in den Arm genommen und etwas in ihm brüllte bei diesem Bild. Er war Taro – es war verkraftbar und dennoch. Lass sie, lass sie nur ich sie ist doch meine Suru! Aber ich kann nichts tun, ich bin nutzlos – nutzlos. KAMUI benimm dich. Seine Gedanken hallten in seinem Schädel und mit einem halbe Lächeln legte er den Kopf schief. Haaaaai Taro, summt er beinahe wie immer und dennoch blitze etwas in ihm auf. Wenn er es sich jemals eingestehen können würde, wäre sein Gedanke wohl Eifersucht – aber so tat er es als Sorge ab die dieses Bild hervor ruf. Ach Suru-chan nie siehst du ein, wenn du einmal eine Pause brauchst. Mit einem Lächeln sprang er zu ihr und wuschelte ihr kurz das noch etwas feuchte Haar. Jetzt gibt es magische Pfannkuchen und danach bist du wieder ganz gesund. Zur Not beseitigen den Rest die Medizin. Die Hitze in ihrem Gesicht war unbeschreiblich, schien sie vollkommen einzunehmen und sie fort zu ziehen. Selten war Suru krank, nur ab und an ein wenig am schwächeln. Er machte sich wirklich sorgen um sie, aber tat er das nicht fast immer? Aus dem Schrank zog er vier Teller, verteilte die davon auf dem Tisch, während er den verrieten neben die Pfanne stellte. „Testen sie mit einem Holzpfannenwender ob das Öl heiß genug ist“ erinnerte er sich und tat genau das. Leichte Bläschen bildeten sich und mit einer Kelle portionierte er den Teig für den ersten Pfannkuchen und drehte – das Gesicht zur Wand und mit einer Grimasse besetzt – die Platte ein wenig herab. Er hasste es, er hasste Feuer. Doch er blieb mutig, während der Teig begann braun zu werden. Nebenbei zog Kamui Schokolade und Puderzucker hervor, während er in einem zweiten Teil seines Kopfes die Sekunden zählte welche der Pfannkuchen noch auf Seite A braten musste. Mit einem Satz sprang er vom Tisch zurück zu der Pfanne, drehte den Pfannkuchen um und ließ ihn auf der zweiten Seite braten. Der Erste ist gleich fertig. Iss solange bis du satt bist. Er neigte den Kopf zu Taro, welcher nur leicht das dunkel Haar schüttelte. Esst ihr erst einmal, ich kann warten. Ob er wieder  bei seiner Freundin gegessen hatte? Einen Moment lang überlegte er genau diese Frage zu stellen, doch der Pfannkuchen war fertig und er schob ihn von der Pfanne auf den Teller um ihn Suru zu geben und den leere Teller gegen den vollen zu tauschen.  Suru-chan kann jetzt übrigens über Wasser gehen und bäume hinauf laufen. Natürlich hat sie das von dem einzig waren Kamui gelernt und das mit bahnbrechendem Erfolg. Er lächelte über die Schulter zu den beiden herüber und gab neuen Teig in die Pfanne. Ob Taro bei ihnen bleiben würde, falls Suru wieder dabei war zusammen zu brechen? Wahrscheinlich machten sie sich beiden gleich viele Sorgen um das dunkelhaarige Mädchen. Die beiden konnten noch Geschwister sein, aber sein Lockenkopf fiel aus dem Muster wirklich heraus. Aber war zählte das schon, sie waren zusammen groß geworden, sie waren ein Herz und eine Seele und so würde es immer bleiben. Er lud einen weiteren fertigen Pfannkuchen und legte ihn auf den freien Teller, damit Suru sich nachnehmen konnte, bevor er weitere anfertigte.

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