Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


Team

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Nur Freunde? [Kamui & Suru] [Zukunft]

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Nur Freunde? [Kamui & Suru] [Zukunft]

Beitrag von Onjô Suru am So Nov 29, 2015 11:25 pm



~5 Jahre sind vergangen, KaTaSu besteht inzwischen nur noch aus KaSu, Taro hatte vor 3 Monaten geheiratet, war aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen und mit seiner Frau zusammen. Suru und Kamui hatten sich inzwischen eine neue Bleibe gesucht und sich eingerichtet und eingewöhnt. Nach 6 Jahren zu dritt in der kleinen Wohnung in der Innenstadt, war es hier draußen in dem Wohngebäude zunächst sehr ungewohnt gewesen. Doch es gab auch heute nichts was das Duo nicht auf die Reihe brachte. Mal sehen was sich sonst noch so geändert hat.~

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Re: Nur Freunde? [Kamui & Suru] [Zukunft]

Beitrag von Onjô Suru am Mo Nov 30, 2015 7:36 pm

Obwohl sie jetzt schon seit einigen Wochen hier wohnte, so war ihr der Weg zu der Wohnung noch immer sehr ungewohnt und noch nicht so ganz in Fleisch und Blut übergegangen. Die schwarzhaarige war in den letzten fünf Jahren gewachsen, körperlich und geistig, doch manche Dinge konnte sie einfach noch immer nicht so einfach handhaben. Wie Veränderungen Beispielsweise. Das Taro endlich seine langjährige Freundin geheiratet hatte, war für sie von Anfang an nur eine Frage der Zeit gewesen, doch jetzt wo es endlich geschehen war und er sein eigenes Leben lebte, fühlte sie sich doch jedesmal wenn sie den Weg zu der neuen Wohnung ging, sehr einsam. Aus dem Trio war ein Duo geworden und wäre Kamui nicht noch an ihrer Seite, hätte sie sich wohl nie aufraffen können ihr Shinobileben weiter zu führen. Inzwischen war sie zum Chuunin aufgestiegen, trug mit stolz ihre grünliche Weste und ihr Stirnband, war gerade auf dem Heimweg von einem Tripp zu einem Ausenposten Konohas. Mit einem Rucksack auf dem Rücken schritt sie gemütlich die Straße entlang, neben sich ein junger Mann der sie bis über einen Kopf überragte. Auch wenn Suru gewachsen war, so war sie nicht über die 1,67 Marke gekommen, zählte zwar nicht zu den kleinsten Leuten, doch auch nicht zu den größten. Ihre Haare trug sie etwas länger als früher, gingen sie ihr jetzt etwas über die Schultern. Ihr Blick wand sich immer wieder zur Seite, sah zu dem jungen Kerl neben ihr auf, schien sich mit ihm über etwas lustiges unterhalten, immerhin musste sie immer wieder lachen und kicher, hob mädchenhaft die Hand vor ihren Mund um nicht zu laut zu lachen. An ihr selbst hatte sich also wenig verändert, sie war noch immer so fröhlich wie früher und lachte gern. Allerdings sollte es einen schon wundern warum sie sich mit jemanden unterhielt der nicht Kamui war? Ja, neben ihr lief nicht ihr langjähriger Freund und Mitbewohner, sondern ein rothaariger Kerl. Er war ihr nicht fremd, schließlich hatte sie mit ihm damals ihre Chuuninprüfung abgelegt, war also ihr alter Teamkollege. In ihrer linken Hand trug Suru noch eine Plastiktüte, sie war noch einkaufen gewesen bevor sie sich auf den Heimweg gemacht hatte. Die Sonne war bereits dabei unterzugehen, der Himmel war in einem schönen orange und gelbgoldenen Licht gehüllt. Ein Typsicher Spätsommernachmittag in Konoha. Die 18-jähirge war nicht mal einen halben Tag weggewesen, doch fühlte es sich für sie wie eine Ewigkeit an. Allein die Tatsache das sie von Kamui mehrere Stunden getrennt gewesen war, hatte ihr wie ein schwerer Stein im Magen gelegen. Über die Jahre hatten beide mit solchen Tatsachen leben müssen, je älter sie wurden umso mehr Arbeit bekamen sie und durch den immensen Talentunterschied zwischen ihr und Kamui war es irgendwann soweit gekommen das sie auf verschiedene Missionen geschickt wurden, mussten sich immer öfters voneinander trennen. Am Anfang hatten sie sich beide so gut wie möglich dagegen gewehrt, konnten ab und an etwas drehen um doch zusammen auf Mission zu gehen, doch seitem sie Chuunin geworden war, waren solche Sachen immer schwieriger geworden, erwartete man von den beiden immerhin ein erwachseneres Verhalten und kein aneinanderkleben wie im Kindergarten. Jedesmal wenn sie sich von ihn trennen musste hatte sie sich sehr unwohl und unsicher gefühlt, doch musste sie sich daran gewöhnen, wusste aber selbst das sie es nie ganz schaffen würde ohne ihn auszukommen. Heute waren es nur ein paar Stunden gewesen, doch was wenn auf sie schwierigere Missionen zukamen? Was blieb ihnen dann noch? Oft lag sie wach in ihrem Bett und wusste nicht weiter, wusste nicht wie sie das alles schaffen sollte. In solche Nächten ging sie zu Kamui, legte sich zu ihm in sein Bett und war einfach nur froh darüber wenigstens die Nächte noch bei ihm sein zu können. Sie freute sich schon wieder daheim anzukommen, war nur noch ein paar Meter von dem Aufgang entfernt. Als sie schließlich den ersten Fuß auf die Treppe setzte, hielt sie der Junge am Handgelenk fest, drehte sie zu sich um sodass sie ihn ansehen musste. Etwas verwirrt legte sie ihren Kopf leicht schief, sah den rothaarigen fragend an der sie etwas unsicher ansah und nervös von der einen zur anderen Seite blickte. "Suru-chan... was.. eh, was machst du morgen?" Nachdenklich hob sie ihren Zeigefinger an ihr Kinn, blickte in den Himmel und zuckte nur leicht mit den Schultern. Ich werde wohl erstmal meine Wohnung in Ordnung bringen müssen. Dann mal sehen. Also dann, bis bald und danke fürs begleiten. Damit hob sie ihre Hand, eilte die Treppen empor und lies den jungen Mann einfach am Treppenabsatz stehen, hatte gar nicht bemerkt wie er ihr noch hinterher rief und anscheinend noch etwas von ihr wollte. Sämtliche Mädchen hätten die Frage des Jungen als eine Dateeinladung verstanden, hätten wohl gemerkt das er mehr von ihr hielt als nur eine Teamkollegin. Doch Suru. Suru sah soetwas nicht. Sie konnte an solche Dinge, wie einen Freund zu haben, sich nicht mal im Traum vorstellen. Für sie gab es nur Kamui und sich selbst. Schnell eilte sie in den dirtten Stock, den Gang entlang, hatte die letzte Tür im Blick, bemerkte das sie bereits einen Spalt offen stand. Suru verlangsamte ihren Schritt etwas, näherte sich der Tür etwas vorsichtiger. Kamui-kun? Sagte sie etwas lauter in Richtung Tür.
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Re: Nur Freunde? [Kamui & Suru] [Zukunft]

Beitrag von Tanaka Kamui am Mo Nov 30, 2015 8:32 pm

Die Augen des jungen Mannes juckten. Mit einem leisen gähnen  streckte er die Arme nach hinten, fiel in seinem Stuhl zurück und entblößte den halben Oberkörper. Kamui verharrte einen Moment in seiner Position, zog die Arme weiter empor, bevor er sie zur Seite fallen ließ und auf der Lehne ablegte. Vor seinem Auge flimmerte der Computer. Links schlängelten sich einige einsen und nulle aneinander, rechts war ein Auftrag geöffnet. Auf dem zweiten Bildschirm änderte sich gerade das Hintergrundbild und zeigte eines von Suru und ihm. Taro war noch nicht lange fort und doch spürte er wie ungewohnte es nun war. Sie wurden nicht mehr reguliert, waren erwachsen und Taro verheiratet. Er fühlte sich ein wenig freier und dennoch spürte er wie oft der Kühlschrank leer war, wenn Suru einmal länger fort war. Es ärgerte ihn, dass er dieses Problem nicht abgelegt bekam, doch wie sollte er? Auch wenn er zulegt hatte, normal gewichtig war, so konnte er noch immer nicht einkaufen. Aus dem Jungen der im Bett lag und wartete das Suru zu ihm kam, war jemand geworden, der nun abends vor seinen Bildschirm saß und arbeitete. Sein Aufstieg war rabiat gewesen, beinahe schon ein wenig kometenhaft. Mit Suru hatte er sein Ego an vielen Stellen überwunden, mit seinem Sensei Lektionen des Lebens gelernt und seine Intelligenz hatte den Rest erledigt. Er war ein wenig normaler geworden und kümmerte sich noch immer um Suru, auch wenn diese weniger wurde. Aus ihr war eine junge Frau geworden und schnell war ihm klar geworden, dass er sie nicht belästigen wollte. Mit vierzehn hatte all das begonnen, da war er Chûnin geworden mit fünfzehn war sein Genjutsu überragend gewesen und mit sechzehn hatte er den ersten Auftrag vom Dorf bekommen. Er schrieb Programme für sie, hielt die Konferenzen im Dorf, besserte die interne Verbindung auf. Er schrieb ein Netzwerk für dieses Dorf, schrieb das Abwehrsystem. Das intelligente System der Videoüberwachung stammte von ihm. Er war klug, ein Genie und wurde mit Aufgaben überschüttet. Er verbrachte so viel Zeit an seinen digitalen Medien, das er kaum noch ein Buch laß. Er schob nur noch Zahlen umher, schloss Klammern hier, öffnete sie da oder anders herum. Sein Bildschirm flackerte auf, warf ihm ein Bild auf den rechten Bildschirm auf dem er Suru sah. Sie hatte ihre Weste an, ging mit einem Jungen in die Richtung der Wohnung, sie lachten, hatten Spaß und Kamui spürte die tiefe Trauer die ihn überfiel. Sie hatten sich entfernt, erst körperlich und nun auch Geistig. Sie war Chûnin, er war Jônin und sie taten nichts mehr gemeinsam, außer hier zu wohnen. Seine Sinne streckten sich nach ihr aus, fühlten ihr Chakra, bevor er es wieder los ließ. Schwer sank er in den Stuhl zurück und sah auf das Bild, welches nun aus einem anderen Winkel fiel, die Kamera hatte gewechselt.  Schweren Herzens schloss er das Fenster auf seinem Bildschirm und erhob sich aus dem Stuhl nur um sich in seinen alten Sessel fallen zu lassen. Früher hatte er sich auf diesem besser einrollen können, doch heute war er zu groß. Wenn er auch nur 1,79 war, kam ihm alles zu klein vor. Er hatte ein größeres Bett kaufen müssen, einen größeren Schrank, neue Schuhe, Hosen, Hemden, einfach alles. Mühsam schob er sich die Brille von der Nase die er zum arbeiten am Computer benutze und schob sie in die Brusttasche seines weißen Hemdes. Seine Augen schlossen sich unwillkürlich, als er sich zurück lehnte und er suchte wieder nach Surus Chakra. Sie war so erwachsen geworden, kam mit ihrem Element zurecht und er quälte noch immer elektronische Systeme. Im Gegensatz zu ihm hatte sie Anschluss gefunden. Heute musste er sich nicht nur wegen ihrem Arzt sorgen, er musste sich wegen jedem Mann sorgen mit dem sie unterwegs war. Früher war sie bereits hübsch gewesen, doch heute war sie es mehr den jeh. Außerdem stand ihr die Weste unglaublich gut und die Narbe schien ihm so blass geworden zu sein. Immer wenn sie sich trennten schnürte es ihm die Luft ab. Als Kind hatte er gedacht, sie wären nur aneinander gewöhnt, doch heute wusste er das er sie brauchte. Umso schwerer war es gewesen sie los zulassen. Er freute sich wenn sie zu ihm kam, nicht schlafen konnte, doch die Nächte in denen er alleine schlief wurden kürzer, seine Alpträume intensiver, länger und schmerzlicher. Suru kam immer öfters in diesen vor, entfernte sich immer weiter und er stand nur daneben. Als junge war es ihm leicht gefallen zu sagen das es ihn ohne sie nicht gab doch die letzten Jahre hatte er es nicht mehr geschafft. Zu weh taten ihm diese Wort und zu schwer war es immer und immer wieder zu lächeln. Er schrie nicht mehr herum, wenn er eifersüchtig war, aber er verspannte sich, sein Herz verkrampfte sich auf eine grausame Art und Weise. Ihr Chakra kam immer näher an ihn heran, er fühlte sie beinahe schon in der Wohnung. Also schwang er sich aus seinem liebsten Sessel und ging zur Tür, öffnete diese und wanderte in die Küche weiter um sich etwas zu trinken zu hohlen. Aus dem Kühlschrank zog er Saft, schenkte sich ein Glas ein, ein zweites für Suru, als er ihre Stimme bereits hörte. Hai ich bin da Suru-chan, gab er gewohnt munter zurück und sah wie die die Tür sich öffnete. Er trat ihr entgegen und hielt ihr den Saft hin, als ihm für einen Moment die Züge entgleisten. Er hatte nur auf ihre Aura geachtet und nicht gemerkt, dass auch er die Treppen hinauf gekommen war. Du hast Besuch mitgebracht. Seine Stimme klang ein wenig fahl als er an ihr vorbei sah und das rote Haar erblickte. Die Gläser waren ihm ein paar Millimeter in der Hand hinab gerutscht und nur gerade so nicht hinab gefallen. Er hielt ihr das volle Glas entgegen und vermied es den anderen anzusehen. Es war ein Stich, ein unglaublicher Stich in seiner Brust. Trotzdem fuhr seine Hand voran, griff nach dem Einkauf. Der Ausflug war bestimmt anstrengend, soll ich dir etwas kochen? er ignorierte den Kerl einfach so lange, bis sie ihm sagte wer er war, wieso er hier war und ob er bleiben würde. Er wollte nicht, dass er blieb, aber er wollte Surus Glück auch nicht im Weg stehen.

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Re: Nur Freunde? [Kamui & Suru] [Zukunft]

Beitrag von Onjô Suru am Mo Nov 30, 2015 9:33 pm

Von innen hörte sie seine Stimme rufen, fröhlich wie immer und mit einem ebenso fröhlichen lächeln griff sie nach der Türklinke und drückte sie auf. Schon erblickte sie den Jungen der sie inzwischen überragte, von dem sie als Kind gedachte hatte er würde nie größer werden als sie und doch war es geschehen. Für einen Moment grinste er sie an, doch von einer Sekunde auf die andere schien ihm etwas die Laune zu vermiesen. Suru kannte Kamui lange genug um zu wissen wann ihm etwas störte, auch wenn er es eigentlich nicht zeigen wollte. Verwirrt legte sie ihren Kopf leicht schief. Besuch? Sie konnte sich nicht erinnern jemanden mitgebracht zu haben. Außer der rotschopf, er hatte nicht wirklich oder? Suru blickte zur Seite, sah den rothaarigen an wie er ihr hinterhergeschlichen war und nun hinter ihr stand. Adlet-san? Heh ich dachte ich hatte mich verabschiedet? Etwas verunsichert sah sie ihn an, während ihr Kamui die Einkaufstüte aus der Hand nahm und sie fragte ob er ihr etwas kochen sollte. Schon gut Kamui-kun, ich hab noch keinen Hunger. Meinte sie an den braunhaarigen gewandt. "Suru-chan." Die Stimme des rothaarigen lies sie wieder die Aufmerksamkeit auf ihn lenken. Tut mir leid, brauchst du noch etwas von mir? Fragte sie ihn freundlich wie immer. Während sie sich kurz hin und her gedreht hatte, hatte auch der andere Chuunin Kamui entdeckt, starrte diesen einen Moment an, sah dann zu Suru und konnte förmlich in seinen Blick lesen was er dachte. ~Du wohnst immernoch mit ihm zusammen?~ War das was er nicht aussprach. Die schwarzhaarige blickte ihn einfach nur starr an, wartete auf eine Antwort auf ihre Frage. Nichts? Gut dann würde ich mich gerne- "Das war vorhin keine rhethorische Frage Suru." Platze es plötzlich aus ihm heraus, während er mit geballten Fäusten und gesenktem Blick vor ihr stand. Irgendetwas schien Adlet zu bedrücken, doch Suru konnte sich keinen Reim darauf machen was es wohl wahr. Für einen Moment sah sie wie er etwas rot um die Nase wurde, eher er leise seufze und sich seine Körperhaltung wieder entspannte. "Schon gut. - Weißt du.... nicht so wichtig. Versprich mir einfach das wir uns bald wiedersehen ja? Bis dann, tschau." Für einen Moment hatte er denselben Gesichtsausdruck wie Kamui vor ein paar Sekunden gehabt hatte. Irgendwas beschäftigte die beiden Männer, doch die junge Dame konnte sich keinen wirklichen Reim darauf machen. In gewohnter Ninja-Manier nahm der rothaarige nicht die Treppe sondern sprang einfach über das Geländer und war schon verschwunden, noch ehe sie ihr. Eh- ja?.. beenden konnte. Suru verstand die Männerwelt einfach nicht. Beide bedrückte etwas was mit ihr zu tun hatte, aber keiner machte seinen Mund auf um ihr zu sagen was. Naja so wirklich hatte sie auch noch nie nachgefragt was das denn bedeutete. Mit einem leisen seufzen schloss sie die Tür hinter sich, fing an sich aus der Chuuninweste zu schälen und sie an der Gaderobe aufzuhängen, balancierte dabei immer wieder das Glas von der einen in die andere Hand, das ihr Kamui zuvor in die Hand gedrückt hatte. Als sie sich auch ihrer Schuhe entledigt hatte und ein paar mal mit ihren Zehen gewackelt hatte um sich von dem langen Marsch zu erholen, leerte sie das Glas mit dem leckeren Saft auch schon aufeinmal in mehreren Zügen. Nun trug sie wie so häufig einen ihrer kurzen bunten Falten-Röcke, heute in rot mit einem blauen Streifen am Saum, sowie eine lockere weiße Bluse dazu. Sie war etwas zerknittert von der Weste und eng an ihren Körper gepresst, betonte sie die weiblichen Rundungen die sie bekommen hatte nur umso mehr. Mit ein paar Schritten durchquerte sie den Flur, hielt nach Kamui ausschau der sich wohl bereits in Richtung Küche begeben hatte als sie die Tür geschlossen hatte. Kamui.kun? Fragte sie vorsichtig in den Raum hinein, sie war sich nicht sicher wie der junge Jounin drauf war. Es hatte ihn sehr Missfallen als Adlet hinter auf aufgetaucht war das hatte sie gemerkt, aber immerhin war er ja jetzt weg. Das leere Glas stellte sie auf den kleinen Tisch in der Küche und ging zu ihrem Freund herüber. Alles in Ordnung? Wie immer griff sie nach seinem Arm um seine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, wollte dabei aber auch nicht aufdringlich wirken oder ihn belästigen, weshalb sie das ganze langsam und vorsichtig anging.
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Re: Nur Freunde? [Kamui & Suru] [Zukunft]

Beitrag von Tanaka Kamui am Mi Dez 02, 2015 10:18 am

Suru schien verunsichert von ihm, aber auch von diesem roten Kerl, der hinter ihr die Treppe hinauf gekommen war. Einen winzigen Moment sahen sich die beiden jungen Männer missmutig an. Es war nicht das erste Mal, das Suru jemanden hatte der ihr nach lief und Kaumi missmutig ansah. Keiner schien die Geschichte der beiden zu erkennen. Trotzdem mochte ihn niemand, der sich für Suru interessierte. Alle wollten ihm seine beste Freundin wegnehmen, sie einsperren und für sich haben. Der Schluck den er aus seinem Glas nahm war tief, leere beinahe das ganze Glas. Er vertrug das nicht. Er wollte sie bei sich haben, wie damals als sie noch klein waren. Doch Suru entwand sich seiner Nähe, entzog sich der Sicherheit seines Lebens. Er konnte jetzt für sie sorgen, verdiente genug Geld und trotzdem dachte immer wieder jemand er dürfte seine Suru für sich beanspruchen. In ihm krampfte sich alles zusammen, während er halb verstört hinter der Tür stand, einen Schritt zurück machte damit dieser Kerl ihn nicht noch einmal anstarrte. Es macht ihn schon krank zu wissen, welche Auren sich um sie herum befanden aber zu wissen, dass diese eine dem Rotschopf gehört war so falsch, so schmerzhaft. Es nagte an ihm wie jede Nacht die herein brach und in der sie nicht zu ihm kam. Schlimmer noch war das sie so nett war, ihn fragte ob er etwas vergessen hatte, ihn fragte ob sie noch etwas tun konnte. Sie war zu nett, sie war viel zu nett zu ihm. Sah sie den nicht was er sah? Dieser Adlet wollte mehr als nur mit ihr Ausgehen, er erkannte es an der Art, wie er sie ansah, daran wie er Kamui mit Hass bedeckte und ihn als schlecht empfand. Die Jahre hatten das Gewicht mehr verstärkt, als es von ihm genommen. Seitdem er wusste was es war, konnte er nicht mehr gut damit umgehen. Stiller Schmerz erfüllte ihn in solchen Moment und es gab sie zu Hauf. Suru die nett war, angesprochen wurde, eingeladen wurde und nicht verstand um was es ging. Als dieser Kerl ihr ein versprechen abringen wollte konnte der Tanaka nicht mehr zuhören. Mit Glas und Tüte machte er sich fort von den beiden, stellte sein Glas nur gerade so kontrolliert in die Spüle. Am liebsten würde er es werfen und den Einkauf gleich mit. Das war alles nicht fair, er brauchte Suru doch und niemand sah es, nicht einmal sie selbst. Irgendwann war sie über damals hinauf gewachsen und er? Er klammerte sich noch immer an diesen Fehler den er begannen hatte, wollte immer noch für sie da sein. Seitdem sie nicht mehr regelmäßig zu ihm kam, schlief er grausam oder gar nicht. Erst dadurch hatte er gemerkt, was ihm so viele Jahre nicht bewusst werden wollte. Seine Hände hatten sich an den Rand der spüle geklammerte, waren weiß geworden und mit dem schlag der Tür zuckte er aus seiner Panik heraus, fand sich in die Realität zurück gedrängt. Mit schweren Gliedern zwang er sich zur Bewegung, öffnete die Schränke und verteilte die Lebensmittel. Wenn sie es verstehen würde, irgendwann verstehen würde – doch er wusste nicht ob es diesen Tag gab, also hielt der den Mund. Seitdem sie nur noch zu zweit hier waren fühlte es sich mehr wie eine Beziehung an, als das es eine Freundschaft war. Aber das lag wohl mehr an seiner Subjektiv verklärten Sicht als daran was sie tat. Gerade als er den Kühlschrank schloss hörte er seinen Namen. Reiß dich jetzt zusammen Kamui! Jaaaaaa bin hier alles schon weggeräumt, summte er zur Antwort und lächelte sie an. Das Glas auf den Tisch stellend kam sie zu ihm herüber, berührte ihn am Arm, damit er sich nicht wieder abwand. Aber wie gerne würde er das tun, jetzt da ihm der Schmerz noch halb im Gesicht stand. Er konnte nicht gut Lügen und seine Gefühl nur schwer verbergen. Ach Suru-chan machst du dir etwa wieder Gedanken? Du weißt doch das es gar nicht nötig ist. Er versuchte zu lächeln, aber es gelang ihm nur halb. Das Alter hatte ihn ernüchtert, ihm grenzen gezeigt, wenn auch nicht besonders viele. Vielleicht war ein wenig Wahrheit ganz gut. Also griff er ihr Hände als wäre es noch immer selbstverständlich und sah sie etwas ernster an. Ich machte mir nur ein wenig Sorgen um dich. Du bist so groß geworden und dieser komische Kerl hat offensichtlich nicht das getan was du wolltest. Du warst so verwundert über ihn wie ich es war. Ich mache mir nur sorgen um dich Suru-chan. Die halbe Wahrheit immerhin und mit seinem etwas ernsten Ausdruck, der Trauer in seinem Herzen, doch nicht vollkommen falsch. Taro ist nicht mehr da um auf uns aufzupassen, als passe ich jetzt auf dich auf. Ich glaub ich bin einfach nicht dran gewöhnt das dir jemand hinterher läuft und auf dich steht. Er hatte es gesagt, ganz offen heraus. Er war sich sicher, dass dieser Rotschopf mehr von ihr wollte. Dieser Blick, wie er gezögert hatte sein Anliegen deutlich zu machen, dass er herauf gekommen war, obwohl sie ihn verabschiedet hatte. Wieso waren Männer so dumm und einfach, wieso war Suru zu nett um es zu verstehen? Ganz leicht wog er den Kopf hin und her, wie immer wenn er abwog wie viel Wahrheit gut war. Außerdem zwang er sich ihre Hände wieder los zu lassen. Seitdem er wusste wie er wirklich fühlte, seitdem konnte er ihre Nähe nicht mehr genießen ohne sie zu fragen ob sie auch so fühlte, ob es ihr auch so ging. Seit Jahren war nicht passiert und immer und immer wieder stieg der Wunsch in ihm an, dass etwas passierte. Egal mit wem er sich getroffen hatte, kein Mädchen hatte ihn so interessiert wie Suru es täglich tat. Er war ihr zu nahe, kannte zu viele ihre Macken, ihr Körpersprache die aktuell auf Verwirrung stand. Es war so einfach zu wissen was sie dachte, sie drückte es so stark aus, viel zu stark. Vielleicht war es wirklich nur die Gewohnheit die ihm so viel über sie sagte, die ihm sagte was dieser Rotschopf von ihr wollte und das sie es nicht verstand. Suru war zu gut für dieser Welt, zu gut für seinen abgehobenen Geist.

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Re: Nur Freunde? [Kamui & Suru] [Zukunft]

Beitrag von Onjô Suru am Mi Dez 02, 2015 9:19 pm

Mit leicht gehobenen Augenbrauen sah sie den Jounin von unten her an, ja sie machte sich Sorgen um ihren langjährigen Freund und auch wenn er immer wieder sagte das sie es eigentlich nicht tun musste, so würde sie es tun. Sie wollte nicht das es ihm schlecht ging, sie hatte nie gewollt das es ihm schlecht ging und doch nagten die letzten Jahre an beiden. Sie waren älter geworden, erwachsener, die Nähe die sie als Kinder miteinander teilten hatte sich verändert. Wie eine kleine unsichtbare Wand hatte sich etwas zwischen die beiden geschlichen und grenzte sie voneinander ab. Manchmal wenn sie ihn umarmte fühlte es sich seltsam an, wärmer und intensiver als sonst. Ihr machte das ganze nichts aus, doch Kamui sah sie immer öfters mit leicht glänzenden Augen, als würde es ihn irgendwie anwiedern und als könnte er damit nicht umgehen. Die schwarzhaarige legte ihren Kopf leicht schief, sah Kamui an. Kamui ich- Moment hatte sie sich nicht gerade noch Sorgen um ihn gemacht? Jetzt war er es der besorgt um sie war. Klar war ich verwundert gewesen, es ist aber auch nicht so das er das tun muss was ich sage. Ich hab mich jetzt nicht angegriffen gefühlt oder so. Mir geht es gut Kamui-kun. Antwortete sie ihn leise. Auch über die Jahre war ihre Stimme noch immer sehr leise und zurückhaltend, extrem selten wurde sie lauter oder erhob ihre Stimme damit man sie anhören konnte. Meistens hielt sie sich wie immer zurück und sprach nur wenn es sein musste. Seine nächsten Worten verwirrten sie noch etwas mehr. Taro ist nicht mehr da ja... aber wir sind doch auch gewachsen und stärker gewoden oder? Ich meine... Etwas verunsichert blickte sie zu Boden als er ihre Hände loslies. Es tat etwas weh mit ihm über solche Sachen zu reden, anstatt einfach in seinen Armen zu sein und seine Hände zu halten. Wir sind doch keine Kinder mehr Kamui, schau doch wir haben unsere eigene Wohnung, sie gehört nur uns, wo wir uns immer nahe sein können. Als er erwähnte das er einfach nicht gewohnt war das ihr ein Junge hitnerherrannte der auf sie stand musste sie leicht stutzen. Aber.... Das er ihr die Wahrheit so direkt vorwarf überforderte sie kurz. Klar sie hatte gemerkt das Adlet ihr gegenüber etwas seltsam war, aber er konnte doch nicht wirklich in sie verliebt sein? Nein das kam gar nicht in Frage das konnte nicht sein, sie war doch mit Kamui hier, wie konnte da jemand anderes in ihr Leben treten wollen? Aber ich hab doch dich, wieso tut er sowas? Ob sie wusste wie zweideutig das klang? Wahrscheinlich nicht. Für Suru gab es nur Kamui und nur ihn egal in welcher Art und Weiße man sie zusammen sah, ob sie gute Freunde waren, Mitbewohner oder ein Paar. Warum sonst blockierte sie allemöglichen Annäherungsversuche von anderen Männern? Warum sonst flüchtete sie von jemanden, bei dem sie nicht wusste weshalb er ihr gegenüber seltsam war. Weil sie Kamui nicht verletzen wollte, weil sie für ihn da sein wollte, wenn auch die Arbeit ihnen immer öfters einen Strich durch die Rechnung machte. Seitdem sie sich damals bei dem Unfall für ihn entschieden hatte, sich entschieden hatte ihr Leben für ihn aufs Spiel zu setzen, war es klar das da kein anderer hinzukommen durfte. Taro war da die Ausnahme. Suru gibt es doch nur mit Kamui, können wir das nicht einfach so beibehalten? Ignorieren was Adlet will? Ich will nicht das es dir schlecht geht und du dir Gedanken machen musst wie du auf mich am besten aufpasst. Sie waren doch beide erwachsen, so war es doch zwischen ihnen seit Jahren, konnte es nicht einfach so weiterlaufen wie bisher? Es überforderte die schwarzhaarige das es da jemanden gab der mehr wollte, mehr von ihr verlangte als sie Kamui bisher gegeben hatte. Wenn auch er immer mehr auf Abstand ging. Aber das war ihr egal, wenn es sein musste würde sie ihn wie früher wieder aus der Entfernung ansehen, solange es da nicht noch jemanden gab der sie haben wollte. Doch konnte sie wirklich so gemein sein und Adlet beim nächsten mal einfach abweisend und kalt stehen lassen? Suru wusste selbst das sie für sowas viel zu nett war und dennoch. Es ging nicht anders. Sie würde Kamui damit weh tun und das wusste sie. Die beiden waren auch heute noch auf einander angewiesen. Nachts brauchten sie sich, doch es fiel ihr schwer ihn zu besuchen und mit ihm einzuschlafen. Wie könnte sie ihn für einen anderen verlassen? Das würde sie niemals übers Herz bringen. Ich bleib doch immer bei dir Kamui, er ist doch nur ein Junge, bald hat ermich vergessen du wirst sehen. Sie versuchte etwas zu lächeln, legte ihren Kopf etwas schief und sah den braunhaarigen vor sich an. Ich lasse nicht zu das er mich weiterhin verfolgt ok? Ob sie ihn damit zufrieden stellen konnte? Ob sie sich selbst damit zufrieden stellen konnte? Noch wusste sie es nicht, doch beim nächsten mal würde sie ihm sagen das sie zu Kamui gehörte.
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Re: Nur Freunde? [Kamui & Suru] [Zukunft]

Beitrag von Tanaka Kamui am Mi Dez 02, 2015 11:26 pm

Für Suru musste niemand tun was sie sagte, oder? Kamui hätte sich am liebsten an den Kopf gefasst und ihn kräftigt geschüttelte. Wenn sie ihren Raum nicht verteidigte, dann würde er das tun müssen, was ihm keinen Ruhm einbringen würde, aber es ging um Suru. Wenn ein Jônin eine Chûnin umher jagte war das immer so eine Sache, aber bei Kamui war das immer noch einmal anders. Er war ein kleines Wunderkind und die Leute fanden seine Fähigkeiten meist eher unheimlich, wenn sie diese nicht verstanden. Er konnte es sich nicht leisten negativ aufzufallen und Leute von seiner Mitbewohnerin fern zu halten. Ja er war eifersüchtig aber er konnte es nicht mehr so raus hängen lassen wie damals. Den Arzt starren, Adlet böse ansehen, er musste über dem stehen. Vielleicht hatte sie sich nicht angegriffen gefühlt, vielleicht hatte er es nur nett gemeint, aber das änderte nichts an seiner rasende Wut. Er mochte es nicht wenn sie wie die Fliegen ums Licht an ihr hingen. Suru gehört zu ihm, sie war sein Leben, seine Existenz und nicht die Existenz eines anderen. Sie war noch immer hier, sollte immer bei ihm bleiben. Ich weiß das wir keine Kinder mehr sind, gab er nur zurück lächelte etwas. Ja sie waren groß geworden, erwachsen, wohnte alleine und hatten harte Jahre hinter sich. Aber das heißt nicht, dass ich aufhöre mir Sorgen zu machen. Es heißt nicht, dass ich aufhören kann eifersüchtig zu sein. Ich kann dich nicht teilen, mit niemandem Suru. Es war ein schmerzliches eingestehen, immer und immer wieder. Es zerriss ihm das Herz, diese Gewissheit, dass keine Rationalität die Gefühle für sie tilgen könnte. Die Wahrheit schlug ihr hart entgegen, er sah es an ihren Augen, wie sie den Mund leicht öffnete, ihn ungläubig ansah. War es wirklich so schwer das einzusehen? Er hatte das Gefühl es zu sehen, wenn er einen Kerl anblickte, es mit seiner Sensorik zu fühlen, als würde das Chakra eines jeden Mannes nach ihr greifen. Hier und da war er etwas paranoid, aber  es fühlte sich wirklich bedrängend an wenn sie Suru ansehen. Er wollte sie jedes Mal alle erwürgen, sie anschreien, sie davon jagen, irgendwie verhindern, dass sie seine Freundin so ansahen. Wenn sie sich doch wirklich nur so nah sein könnten wie sie es beschrieb. Ja es war ihre Wohnung, ja sie lebten seit nunmehr fünf Jahren zusammen in einer Wohnung, hatte sich ihm heim Bett und Zimmer geteilt und jetzt waren sie ohne einen Aufpasser und alles schien auseinander zu klaffen. Er konnte sie nicht mehr so an sich drücken, ohne sich schlecht zu fühlen. Sie war so lieb, ging immer von einfachen Dingen aus. Vielleicht hatte er deswegen diese Wand zwischen sich geschoben, es kam ihm falsch vor ihr Vertrauen für sein Wohlbefinden zu nutzen. Zu gerne würde er ihr sagen, das dieser Rotschopf sich Hoffnung machte, dachte das sie nur Freunde waren, dachte das Suru kein Interesse an ihm hatte. Er weiß einfach nicht was wir durchgemacht haben, versuchte er es rational zu begründen. Kaum jemand kannte ihre Vergangenheit und das ließ sie ab und an seltsam wirken. Früher hatten sie immer die Hände gehalten doch heute konnte er das nicht, brachte es nicht über sich ihr die Illusion zu geben, dass sie nur Freunde waren. Wie gerne er wirklich nur sie haben würde, wie lieb es ihm wäre wenn sie sich nur zu ihm hingezogen fühlte. Er musste sie wieder berühren um die Kraft zu haben weiter zu sprechen, nahm wieder ihre Hände drückte sie so sacht wie er es als Junge immer getan hatte. Kamui gibt es nur mit Suru. Aber versteh doch das ich will das du glücklich bist Suru-chan. Du musst wirklich keine Rücksicht auf mich nehmen, wirklich nicht. Ihm fielen die Worte schwer unglaublich schwer. Er spürte wie ein Körper warm wurde, wie er rebellierte und ihn nicht mehr haben wollte. Sein Geist entzog sich wieder diesem Menschen der er war. Angst ohnmächtig zu werden weil es zu heikel wurde stieg in ihm auf. Er konnte ihr das nicht sagen. Wenn du dich mit ihm treffen willst triff dich mit ihm Suru. Tu was immer du tun möchtest um glücklich zu sein. Er konnte sehen was andere für sie fühlten, aber er war zu blind um zu sehen was sie wollte. Er kannte sie, aber ihm  war nie eine Veränderung aufgefallen, nur er war kühler geworden nicht aber sie. Wieder drückte er ihre Hände leichte, wollte Hoffnung spenden und sich selbst nicht verlieren. Er seufzte schwer, war ungewohnt ruhig. Nur ganz langsam zog er sich an sich, umarmte sie wie früher, verbarg sein Gesicht an ihrem Ohr um leise zu ihr zu sprechen. Ich hab deinen Arzt damals schon nicht ertragen, dass weißt du. Ich kann es heute immer noch nicht ertragen, wenn jemand anders um dich herum läuft. Für mich ist das kein  einfacher Satz. Ohne dich würde ich nicht mehr Leben Suru. Ich verdanke dir immer noch so viel, deswegen fällt es mit so schwer dich los zu lassen. Ich – er brach ab als ein Schauer durch seinen Körper ging. Er konnte nicht ohne sie, er konnte nur mit ihr. Sein Alltag bestand daraus sie glücklich zu machen. Es tut mir Leid das ich dich in letzter Zeit so weg geschoben habe. Er ließ sie wieder los, ließ diese Geborgenheit gehen, die er für einen Moment verspürt hatte. Ich vergesse ihn einfach und wenn wieder wer mit kommt bin ich vorbereitet ja? Er legte den Kopf schief, lächelte sie an. Er musste über diesen Gefühlen stehen um sie glücklich zu machen. Akzeptieren was immer sie wollte und alles dafür tun, dass sie Glücklich war. Er würde diese Wand wieder einreißen die er gezogen hatte. Beides tat ihm weh, aber was immer besser für sie war würde er tun. Sie war doch seine Lebensretterin, die Frau die ihm das Leben schenkte und ihn dazu motiviert hatte so weit zu kommen. Nur mit ihr hatte er etwas wie Integrität gefunden, um seinen Job gekämpft. Als sie Kinder gewesen waren, da war alles noch viel einfacher gewesen. Aber er konnte nicht zurück, als versuchte er abzubauen was er erschaffen hatte, vielleicht würden sie es ja schaffen.

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Re: Nur Freunde? [Kamui & Suru] [Zukunft]

Beitrag von Onjô Suru am Sa Dez 05, 2015 6:59 pm

Eigentlich hätte sie es ahnen müssen, das sie Kamui nie davon abbringen könnte sich sorgen um sie zu machen, mit einem leichten lächeln und Kopfnicken gab sie ihm also nach, also würde er sich auch weiterhin Sorgen um sie machen, obwohl sie jetzt doch schon größer und stärker war als führer. So wie sie Kamui einschätzte ging es bei seinen Sorgen auch nicht mal direkt um das körperliche, sondern um Suru selbst, er wollte sie beschützen, das sie Glücklich sein konnte, das sie einen Weg im Leben fand in dem sie ohne Kummer sein konnte. Nicht so wie früher eben. Keiner weiß das. Keiner weiß wie wichtig du bist, wie wichtig es ist das du weißt wer ich bin. Über die Vergangenheit sprach sie nie mit anderen Leuten, zu schmerzlich war ihre frühe Kindheit gewesen und der Einstieg ins Jugendalter war auch nicht gerade goldig gewesen. Es hatte alles damals im Krankenhaus angefangen, keiner konnte sich vorstellen wie stark sich das Leben der beiden damals verändert hatte und das war auch gut so. Keiner sollte wissen, oder es verstehen warum sie sich so nahe standen. Genau das war es ja immerhin was sie so sehr verband. Vorsichtig griff Kamui nach ihren Händen, hielt sie so sacht wie früher, lies die schwarzhaarige leicht lächeln und auf ihre zierlichen Hände blicken. Kamui war wirklich groß geworden, verschwande ihre Hände doch fast in seinen. Es war ihr nie so aufgefallen wie stark die beiden gewachsen waren. Wenn man sich jeden Tag sah fiel sowas überhaupts nicht auf, doch jetzt. Jetzt fand sie es ganz schön den unterschied so zu sehen. Selbst er musste sich eingstehen das es ihn nur mit Suru gab, es hatte nie eine andere Lösung gegeben und würde es auch noch. Warum versteht er denn nicht? Sie sollte keine Rücksicht auf ihn nehmen und sich mit dem rotschopf treffen wann immer sie wollte. Suru sollte glücklich werden, egal wie. Doch warum sah Kamui nicht das offensichtliche? Er konnte sie manchmal lesen wie ein Buch, es kam ihr oft vor als würde er ihre Gedanken lesen können, doch warum sah er nicht was sie wirklich wollte? War sie so unfähig darin es zu zeigen oder zum Ausdruck zu bringen? Oder verbarg sie es einfach so gut, weil sie es schon fast seit 10 Jahren so tat? Allein seine Stimmlage, wie er die Worte aussprach verriet ihr wie schwer es ihm fiel so zu sprechen. Lag ihn an ihrem Wohl so viel, das er sich selbst hinter sie stellte? Langsam schloss er sie in die Arme, sie spürte seinen warmen Atem an ihrer Seite, spürte wie sich bei jedem Atemzug sein Brustkorb hob und senkte. Du musst mich nicht loslassen Kamui. Vor ein paar Jahren hatte sie oft nich nachvollziehen können, weshalb er anderen Jungs gegenüber immer so aggresiv und protzig gegenüber aufgetreten war. Über die Jahre hatte das ganze zwar nachgelassen weil er wusste wie er sich zu kontrollieren hatte. Doch innerlich schien es ihn immernoch so zu stören wie früher. Suru hatte es ihm nie über genommen wenn er so reagiert hatte, im Gegenteil. Sie war ihm sogar sehr dankbar gewesen. Sie war einfach ein Mädchen das nicht wiedersprach, das tut was man ihr sagte. sie gehorchte brav und erliedigte das was man ihr sagte und wäre Kamui nicht gewesen so wäre sie wohl schon lange auf einen dieser Jungs hineingefallen. Jedes mal wenn er sich für sie eingesetzt hatte war es ihr klarer geworden, jedes mal fühlte sie sich ihm noch näher als eh schon und trotzdem sah er es nicht. Der Braunhaarige verfiel in einen kleinen Redefluss, bei jedem Wort, wollte sie ihn unterbrechen, wollte ihm einfach sagen was los war, doch es fiel ihr einfach so schwer. So war Suru nicht, sie war nicht so jemand der anderen ins Wort fiel, doch sie konnte sich nicht länger anhören was er sagte, wie er sich selbst niedermachte und sich verletzte nur damit sie glücklich war. Es tat ihr mehr weh als er ahnte. Er löste die leichte Umarmung in die er sie gezogen hatte, doch anstatt sich einen Schritt von ihm wegzubewegen sah sie ihn von unten her an. Ihr Herz pochte wie wild, so aufgeregt war sie auf das was sie gleich tun wollte. Vor Zwiespalt glänzten ihre Augen leicht im Licht. Sie hob ihre Arme an und legte Kamui plötzlich ihre Hände auf den Mund, erstickten seine letzten Worte einfach. Womöglich war er genauso verwundert wie sie über ihr Handeln, doch anders wusste sie sich einfach nicht mehr zu helfen. Unsicher blickte sie zur Seite, ihre Hände zitterten leicht. Suru öffnete immer wieder ihren Mund um etwas zu sagen, doch fand sie den Anfang ihrer Worte nicht sofort. ....Keiner auf dieser Welt wird mir das Gefühl geben können das ich bei dir habe. Bei niemanden werde ich so sein können wie ich bin, weil mich keiner verstehen würde. Also kann ich bei niemanden glücklich werden auser bei dir! Wenn es sich vermeiden lässt werde ich mich mit keinem treffen der nicht du bist. Ihr sonst so ruhige und ausgeglichene Stimme zitterte etwas und wirkte als würde man ihr die Kehle zu drücken. Nie hatte sie Kamui wiedersprochen, nie hatte sie sich gegen ihn aufgelehnt, doch anscheinend musste sie das heute tun um ihn zu zeigen was sie wirklich wollte. Es gibt keinen Grund warum es dir schwer fallen sollte mich loszulassen. Ich werde zu niemanden anderes gehen weil ich bei dir bleiben will. War das deutlich genug? Würde er nun verstehen was sie wirklich glücklich machen würde? Den Grad zwischen Kindheitsreundin, Mitbewohnerin und fester Freundin war bei den beiden so schmal das Suru schon lange nicht mehr wusste was sie waren, sie waren beide so aufgewachsen und es hatte sich nie falsch angefühlt. Doch wirklich erwachsen zu werden veränderte den Körper und das denken und genau das war es was sie beiden etwas auseinander getrieben hatte. Ihr Leben konnte man nicht mehr so einfach erklären wie früher, es war jetzt etwas komplizierter, das von zwei erwachsenen eben, oder beinahe erwachsen. Es hat weh getan so von dir getrennt zu sein, aber... Ich dachte das war es was du wolltest also hab ich es so hingenommen. Wenn ich gewusst hätte das es dir genausowenig gut damit geht hätte ich... dann hätte ich schon fiel früher was gesagt. Sie lies die Hände von seinem Gesicht sinken und macht einen kleinen Schritt nach hinten, faltete ihre Händen ineinander vor ihrer Brust, starrte von Kamui zu Boden. Ihre Augen waren etwas feucht, doch Suru weinte nicht, weinte nie. Es war nur die Erleichterung und die Aufregung darüber das die Wahrheit nun aus ihr raus war. Sie war auch nicht traurig, sie war einfach nur froh das er sie nun hoffentlich verstehen würde und sie das ganze nicht länger mit sich herumtragen musste.
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Re: Nur Freunde? [Kamui & Suru] [Zukunft]

Beitrag von Tanaka Kamui am So Dez 06, 2015 7:41 pm

Wie eine Formel wiederholte sie den Satz einfach. Niemand wusste es, niemand konnte es wissen. Taro vielleicht, aber er war fort, war glücklich geworden, hatte sie alleine gelassen. Suru und er konnten sie auch glücklich werden? Ohne sie konnte er das nicht und die Situation erschlug ihn einfach. Er konnte ihr Gesicht nicht lesen, dieser Ausdruck gefiel ihm nicht, weil er ihn nicht einordnen konnte. Immer wenn er sie so sah, dann war er verwirrt, wollte fragen was es war, weil ihre Gefühle in solchen Momenten nicht offensichtlich waren. Während er also vor sich hin sprach, versuche wollte das sie glücklich wurde, schien er ihr zum ersten Mal in seinem Leben wirklich auf die Nerven zu gehen. Mit einmal drückte sie ihm die Hände auf den Mund, ließ seinen letzten Satz ins Leere laufen. Sichtlich irritiert sah er zu Suru, sie zitierte, schien sich ganz und gar nicht zu überwinden. Er übersah etwas, aber er blieb ruhig, hörte ihr zu, wie sie schwer ihre Worte fand. Niemand konnte ihr das gefühl geben, was er ihr gab? Er musste sie ein wenig ungläubig ansehen. Es war richtig das nur er sie verstehen würde, aber das sie wirklich niemanden treffen wollte, nur ihn um sich herum haben wollte. Hatte er all die Jahre den Rückzieher in die falsche Richtung gemacht und sie damit gekränkt, war er in die Rolle des stillen Beobachters gerutscht? Sie so zu sehen tat ihm unglaublich weh, also nahm er die Hände und legte sie sacht über ihre. Er wollt sie reden lassen, sie beruhigen. Ganz automatisch strich er ihr über die Hand, fuhr ihr den Arm hinab. Er konnte sie nie loslassen, quälte sich damit sie los zu lassen. Dennoch hatte er sie nie bedrängen wollen. Ihr Gesicht wirkte so traurig, so unruhig. Seine Finger fuhren ihr über den Arm. Suru war unglaublich hübsch geworden, die Brandnarbe kam ihm so normal an ihr vor, Rücke ließen sie nun hübscher den jeh wirken. Sie war eine richtige Frau mit ihren 18 Jahren. Hübsche dunkel Augen, dunkles Haar und ein Gesicht in dem er so viel fand. Ach Suru, sagte er mild lächelnd als sie aufhörte ihm den Mund zu zuhalten. Ich dachte meine Nähe wird dir unangenehm. Ich wollte dir nur deinen Raum geben. Seine Finger wanderten die Arme seiner Freundin hinab, des Mädchens das er seit Jahren nur bei sich haben wollte. Er umfasste ihre Arme, zog sie an sich. Sie sollte sich ihm nicht entziehen, sollte die Hände nicht vor der Brust falten, von ihm fort sehen. Hey Suru, sieh mich an. Ich war immer für dich da und ich bin immer für dich da. Ich weiß, dass ich es nicht so gut kann, mit anderen umzugehen. Aber ich will immer bei dir sein, wollte früher immer bei dir sein, daran hat sich nichts geändert. Seine Finger verbargen ihre Hände unter seinen. Sie anzufassen war immer ein schönes Gefühl. Es ließ ihn Vollkommenheit spüren. Er wollte sie immer bei sich haben, so wie sie es als Kinder getan hatten. Damals hatte er immer ihre Hand gehalten, ohne zu hinterfragen was andere dachten. Damals war alles einfacher gewesen, unkomplizierter. Heute vergrub er sich in Arbeit und Suru ging auf Missionen. Ganz Sanft zog wanderte seien Hände an ihr vorbei, er schloss das bisschen Luft zwischen ihnen und schlang die Arme um sie, drückte sie einfach nur an sich. Ich kann immer noch nicht ohne die Leben. Kein Kamui ohne Suru. Als wir Kinder waren schien mir das alles noch leichter, deine Hand zu nehmen, nicht darauf zu hören was anderen von uns sagen. Aber alle sehen uns an, als wäre etwas seltsam zwischen uns. Wir halten keine Hände mehr, wohnen aber zusammen. Ich dachte wenn ich dich los lasse wird es besser bei dir. Ich wollte, dass es dir gut geht, ich wollte dich nie verletzen. Weißt du Suru ich kann ohne dich nicht sein, nicht atmen, nicht schlafen, nicht denken. Ich liege jeden Abend wach und frage mich ob du zu mir kommst, oder ob du verweilst und ich wieder alleine schlafen muss. War ihm immer so warm geworden, wenn er sie umarmt hatte? Nein das kam alleine davon, dass er ohne sie nicht konnte. Sein Kopf lag nahe an ihrem. So an sich gedrückt fühlte er wieder ihren Atem, die Unruhe in ihrem Körper. Es war als würde sie Angst haben, es war als gäbe es etwas das er noch immer nicht verstand nicht wirklich begreifen konnte. Hatte ihm Suru mehr gesagt als das sie nur bei ihm bleiben wollte? Nur mit ihm konnte sie glücklich sein. Er wollte denken, wollte es verstehen, begreifen, doch er hatte seine Gefühle noch nie verstanden. Biochemische Impulse die sich nicht einfangen ließen, nicht für ihn. Aber wenn nur er ihr dieses Gefühl geben konnte, war das nicht gut, war das nicht wunderbar? Wenn es diese Gefühle waren die auch er hegte, wenn sie deswegen zu ließ das er Mann um Mann von ihr fern hielt, sich für sie stark machte, wenn eine Mission nicht geeignete war. All das hatte sie nie verurteilt, aber das Kamui zulassen wollte, dass sie sich an einen anderen lehnte. Nein sie würde nie zu jemand anderem gehören. Sein Griff wurde fester, der Wunsch das sie nur seine Freundin war intensiver. Du gehörst nur zu mir Suru. War er nicht immer für sie munter gewesen? Wenn es ihr nicht gefiel, konnte sie ihn immer noch hauen, konnte ihn immer noch anschreien. Aber er musste es jetzt wissen, musste wissen ob er sie richtig verstand, wissen ob sie wirklich nur ihm gehören würde. Hey Suru-chan, den Griff lockernd schob er ihr die Hand unter das Kinn, sah in diese bekannten Augen die noch immer im Zwiespalt schienen. In seinem Gesicht lag ein mildes Lächeln, die Idee davon das er eine Antwort bekommen würde. Egal mit wem er sich getroffen hatte, er wollte immer nur wieder zu ihr zurück, hatte immer nur sie küssen wollen und nach vielen Jahren traute er es sich. Klarheit, Gewissheit, Glück, alles Dinge die er haben wollte als den Kopf senkte um sie zum ersten Mal zu küssen. Kein Kuss auf die Wange konnte beschreiben wie glücklich er sich fühlte und er kam auch nicht an diesen ersten Kuss heran. Er fühlte sich wie aufgeladen, sprang über vor Glück. Egal ob er dafür ärger bekommen würde. Vielleicht war es dieser Stromstoß der ihn recht schnell wieder zurück fuhren ließ. Ich kann nicht ohne dich. Ich möchte, dass du meine Freundin bist. Ich will, dass unsere Kindheitssprüche wahr werden. Zusammen hier wohnen und nicht nur miteinander wohnen. Ich möchte deine Hand halten, egal was andere sagen. Ich weiß, dass sie mich seltsam ansehen, weil ich diese ganze Technik erledige – Aber ich wollte nur dich, seitdem wir klein sind wollte ich dein Freund sein. Ich schulde dir mein Leben, meine ganze Existenz und ich kann nicht mehr ohne dich existieren. Er senkte den Kopf nicht, sagte es ihr direkt entgegen, noch immer dieses kindliche Lächeln im Gesicht. Sie war seine Suru und würde es immer bleiben. Aishiteru Wie lange er darauf gewartete hatte es ihr zu sagen, wie lange er Angst gehabt hatte sie damit zu kränken. Wie lange er es schon wusste mochte er nicht zählen.

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Re: Nur Freunde? [Kamui & Suru] [Zukunft]

Beitrag von Onjô Suru am So Dez 06, 2015 11:43 pm

Sie war sich noch immer so unsicher ob es wirklich das richtige gewesen war ihm so direkt zu sagen was sie wollte. Schließlich hatte sie es zuvor noch nie getan und wusste so überhaupts nicht wie er reagieren würde. Sein verwirrter und überraschter Blick lag noch immer auf ihr. Nein... war sie nicht. Mein Raum ist doch bei dir. Doch nach einem kurzen Moment der Besinnung, nahm er ihre Hände und fuhr mit seinen über ihre Unterarme und zog die junge Frau an sich. Überrascht stolperte sie den einen Schritt auf ihn zu, befand sich mit ihrem Oberkörper an seinen gelehnt wieder. Nach seinem Aufruf folgte sie seiner bitte, hob unsicher ihren Kopf und blickte den Jungen an. Während er sprach konnte sie nicht anders als ihn einfach nur an zusehen, blinzelte nur Gelegentlich einmal, rührte sich jedoch kein bisschen. Waren beide über die Jahre so sehr abgestumpft das sie beide nicht gemerkt hatten das sie eigentich nur zusammen sein wollten? Die Gewohnheit die beide über die Jahre zwischen sich aufgebaut hatte, war sie so stark das sie alles gedämpft hatte? Nie hatte sie seine Worte so sehr aufgenommen wie heute, nie war sie wirklich verlegen geworden wenn er so zu ihr gesprochen hatte, doch heute trieben seine Worte ihr eine leicht, helle rosa Farbe ins Gesicht. Das sie endlich ehrlich zu ihm gewesen war hatte sie nicht nur erleichtert, sondern hatte auch ihren Geist etwas mehr geöffnet. Sie nahm seine Worte nicht einfach nur mehr hin, sie nahm sie auch wahr und verstand sie nun, verstand ihn nun wirklich. Der höhere Rang und die viele Arbeit hatte die beiden weiter voneinander getrennt, hatte die Gewohnheit überhand nehmen lassen und die Wahrheit einfach verborgen. Wie früher schoben sich seine Hände an ihr vorbei, zogen ihren Körper nun ganz an sich. Hatte es sich schon immer so angefühlt wenn er sie so umarmt hatte? Ihr Herz pochte etwas schneller als sonst, seine Worte berührten sie tief in ihrem innern, liesen sie verstummen. Er hatte genauso gedacht wie sie. Beide hatten gedacht wenn sie sich voneinander entfernten wäre es das nächst beste für den anderen. Doch genau das Gegenteil war der fall gewesen, beide lagen Nacht für Nacht in ihren Betten, er hoffte das sie zu ihm kam, sie hatte mit sich gekämpft ob sie wirklich zu ihm gehen sollte, wo er doch auf Abstand gegangen war. Obwohl sie so erwachsen waren, in solchen Momenten waren sie doch noch grün hinter den Ohren. Suru spürte seinen Kopf neben ihren, hörte seine Worte, merkte wie etwas in ihr war, was zwar schon immer da gewesen war, sich aber nie so deutlich und stark angefühlt hatte. Als er sie noch etwas fester an sich drückte und seine Stimme ein weiteres mal vernahm, musste sie lächeln. Anscheinend hatte er verstanden, er hatte es wirklich verstanden das sie nur zu ihm gehörten wollte und schon immer nur bei ihm sein wollte. Suru lehnte sich leicht gegen ihn, war froh das sie so ehrlich zu ihm gewesen war und er sie jetzt wirklich verstehen konnte. Ja? Etwas verwirrt über den halb angefangenen Satz hob sie ihren Kopf von seinen Brustkorb und sah Kamui an. Als würde es nicht schon reichen, das sie ihn von selbst ansah, führte er seine Hand unter ihr Kinn, als wollte er sicher gehen das sie ihm nicht wieder auswich. Als wollte er sichergehen das sie nicht flüchtete wenn er.... Ihre Augen weiteten sich als sie erkannte was er tat. Auf den Lippen hatte er ein leichtes lächeln, seine Augen sahen sie so an wie er sie schon immer angesehen hatte und die ganzen Jahre, die ganzen Jahre über hatte sie nicht bemerkt was er eigentlich von ihr wollte. Sie hatte es immer ignoriert, dachte er würde sich auf sowas nicht einlassen, dass das ganze nur Einseitig war. Doch wie sehr sie sich getäuscht hatte merkte sie als Kamui ihrem Gesicht so nahe kam wie noch nie, ihr Herz pochte ihr ungewohnt hart gegen die Brust, ihre Augen fixierten die seinen. Ihre Lippen waren leicht geöffnet als sich seine auf ihr legten, als sie spürte was sich die ganze Jahre über zwischen den beiden aufgebaut hatte. Suru konnte kaum glauben wie ihr geschah, ungläubig starrte sie ins Leere, lies den schwall an Gefühlen über sich ergehen. Sie konnte kaum einordnen was genau in ihr vor sich ging und ehe sie sich versah wurde ihr erster Kuss von Kamui auch schon recht ruckartig gelöst. Wahrscheinlich hatte er sich selbst drüber erschrocken was er getan hatte, doch sprach er mit seiner ruhigen Stimme und diesen verträumten Blick zu ihr. Wie gelähmt hing sie an seinen Lippen, hatte den Mund noch immer leicht geöffnet, sah Kamui einfach nur Fassungslos an. Er offenbarte ihr seine Gefühle, so wie sie es vorhin ungeschickt getan hatte, durch seine Worte wusste sie nicht ob sie lachen oder vor freude weinen sollte. Sie war durcheinander und als er auch noch ein, Aishteru, daran hing, wusste Suru überhaupts nicht mehr wo oben und unten war. So oft hatte sie davon geträumt, so oft hatte sie es sich vorgestellt und jetzt wo es soweit war konnte sie es nicht fassen. War das die Wirklichkeit oder ein dummer Scherz? Nein, sie war hier, sie spürte seine Hand an ihrem Gesicht, sie spürte wie warm ihr war und wie schnell ihr Herz schlug. K-Kamui. Mit fast erstickter Stimme stotterte sie ihn an. Wo Suru sonst immer kein Schamgefühl gehabt hatte ihm gegenüber, so wusste sie mit dieser dirtekten konfrontation nicht damit umzugehen. Noch immer lag ihr Blick auf diesen braunen Augen, auf diesem kindlichen lächeln. Ich- Sie war einfach zu geschockt um einen richtigen Satz zu formulieren, um einen klaren Gedanken zu fassen. Aishteru Ihre Stimme schien wie verschwunden, also formte sie das Wort so deutlich mit ihren Lippen wie sie nur konnte, während sie ihn einfach nur weiter anstarrte. Nach all den Jahren, nach so langer Zeit des stillen beobachtens und des einfachen Existierens füreinander, hatte sie nun wirklich zusammengefunden. Diese Geschichte der beiden die so tragisch angefangen hatte, fand sich also doch zu einem Happy-End, wobei wir hier erst vor einem großen, neuem Anfang sprechen. Nachdem sie die Kraft aufgebracht hatte um die Worte so deutlich zu formen konnte sie nicht mehr anders, vor Glück musste sie lächeln, lachte leise und schloss ihre Arme um seinen Oberkörper, drückte ihr Gesicht an seine Schulter. Was er dabei nicht sah, war wie sich ein paar Tränen von ihrer Wange stahlen, Tränen der puren Freude und Erleichterung. Hontōni aishteru Kamui.
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Re: Nur Freunde? [Kamui & Suru] [Zukunft]

Beitrag von Tanaka Kamui am Mo Dez 07, 2015 8:30 pm

In ihrem gesicht tat sich etwas, dass er noch nicht gesehen hatte. Irgendwo zwischen Freude und Leid, zwischen einem Lachen und weinen. Sie sah ihn so überrascht an und doch, doch war da diese leichte, röte in ihrem Gesicht. Wie lange hatte er davon geträumt sie zu küssen, sie wirklich so zu halten. Sein Leben hatte nur diesen einen Sin gehabt, sich nur darauf konzentriert zu ihr zu kommen, seinen Weg zu ihr zu finden. Nach so vielen Jahren hatte er es geschafft, konnte ihr so gegenüber stehen, sie in seinen Armen halten und sie endlich küssen. Er konnte nicht mehr aufhören zu grinsen, sie anzustrahlen. Wie neuer Impuls war dieser Kuss durch seinen Körper gejagt, hatte ihn beflügelt eine Last von seinen Schultern genommen und ihn in unendliches Glück gestürzt. Suru war seine Freundin, nur seine und nie wieder würde es einen anderen geben. Ihm wurde warm, unglaublich warm und sein Herz schlug so stark, das Atmen schwer wurde. Es war als würde er wieder einen Anfall bekommen, doch sein Körper hielt stand. Sie jetzt zu halten ließ seine Finger kribbelten, seinen ganzen Körper unruhig werden. Wo sie noch immer erschrocken wirkte nur stotternd seinen Namen hervor brachte, da glühte er vor Feuer und Energie. Er schnappte kurz nach Luft, versuchte nicht wahnsinnig vor Freude zu zittern, doch er konnte nicht an sich halten als sie es erwiderte. Er lachte auf, heiser, beinahe panisch und drückte sie an sich so fest er konnte. Ihr Kopf an seiner Brust, das leise lachen in seinem Ohr, ihre Arme um seinen Oberkörper geschlungen. Oh Suru ich werde dich nie wieder gehen lassen. Jahre, unendlich lange Jahre waren es gewesen in denen sie gelacht und gealbert hatten und heute waren sie sich so nahe. Er nahm den Geruch ihrer Haare in sich auf, spürte ihren Kopf an seiner Schulter, das Gewicht das sie auf ihn verlagerte. Er machte einen Schritt zurück, lehnte sich mit dem Rücken an den Kühlschrank um sie einfach nur einen Moment zu halten. Du warst immer mein größer Schatz, alles wofür ich weiter gemacht habe, alles das mir Spaß im Leben gemacht hat. Für dich lernen, für dich leben ein wunderbares leben für dich bereit halten. Ich liebe dein Lächeln Suru, wie du aus deiner Weste schlüpfst, wenn du nach Hause kommst. Ich liebe es wie du rot wirst, wenn dir warm wird, dich etwas ärgert, dann ziehst du die Stirn immer seltsam kraus. Ich liebe es wie du über deine eigenen Füße stolperst und dich immer wieder über dich selbst erschreckst.  Ich finde es wunderbar deine Hand zu halten, wie du immer an meiner Seite warst, wie ich dich beschützen konnte, seitdem wir Kinder waren. Seitdem ich aus dem Krankenhaus heraus bin wollt ich immer auf dich aufpassen und nie wieder zulassen das dir etwas passiert. Seine Hand fuhr zu dem kurzen Haar hinauf, strich es sanft glatt, als wäre es etwas das er immer getan hatte. In seinem Kopf hatte er sich immer wieder Gedanken darüber gemacht, sie immer wieder über seine Gefühle aufgeklärt. Doch heute war es zum ersten Mal wahr und nicht nur in seinem Kopf. Sein Redefluss sollte nicht stoppen er wollte, dass sie es wusste, es wirklich verstand. Doch all seine Ideen wie dieser Moment war hatten ihn nicht auf dieses Herzrasen vorbereitet, hatten ihm nicht gesagt wie sich ihre Lippen anfühlte, dass diese Spannung in ihm lebte. Ganz vorsichtig drückte er sich vom Kühlschrank fort und stellte sich gerade hin sah sie seitlich an. Weinst du etwa? fragte er ganze leise, sucht mit der Hand ihr Gesicht, umschloss es mit deinen Händen sanft und suchte mit den Fingern Spuren von Tränen um diese fort zu wischen. Du brauchst nie wieder weinen Suru. Ich bin immer da – ich bin immer für dich da. Er fühlte sich gefasst, doch das leichte zittern seines Körpers verwirrte ihn, ließ ihn wieder auflachen. Er wollte ihre Sorgen fort küssen doch Jahr für Jahr war dies nicht möglich gewesen. Jetzt konnte er es tun, konnte sie ihr nehmen, all diese Sorgen, er musste sie ihr alle nehmen. Dieses Mal war es nicht die Idee das es wirklich wahr sein könnte, es war der Wunsch ihre Lippen wieder zu spüren, wieder dieses kribbeln zu fühlen das ihn so unruhig machen. Also hob er ihr Gesicht an um sie erneut zu küssen, richtig zu küssen. Dieses Mal war er darauf vorbereite von seinen Gefühlen überrannt zu werden und doch stieß sie alles in ihm auf das er immer zurück gehalten hatte. Wärme bahnte sich durch jede Faser seines Körpers und er spürte, wie dieser mit seinen Emotionen überfordert war. Das Blut jagte ihm unkontrolliert durch den körper, seine Ohren rauschten. Die Wärme ihrer Lippen war herrlich, so neu und doch gewohnt. Wie oft hatten sie sich auf die Wange geküsst? Wie oft hatte er sich mehr gewünscht. Sie ist meine Freundin, sie liebt mich – ich liebe sie – sie wird immer bei mir sein. Das ist unser neues Leben, ein Leben als wir und es gibt nichts vor dem ich mich fürchten muss. Alles an ihr – ich liebe einfach alles an ihr. Es fühlte sich richtig an, so warm in seiner Brust. Jetzt konnten sie über all das reden und alles für immer miteinander teilen. Jetzt würde er jede Emotion einordnen könne, sie benennen können und sie nie wieder falsch verstehen. Irgendwann nachdem sie diesen Kuss gelöst hatten sah er sie nur verträumt an, spürte wie sein Blick verklärte. Keine Logik konnte diese irrationalen Gefühle beschreiben, nichts konnte ihn davon abbringen sie zu lieben. Er tat es einfach, egal was andere sagten, egal was andere dachten. Nur noch sie beide gegen alles und jeden, ja das hatte er sich gewünscht, genau das und nichts anderes.

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Re: Nur Freunde? [Kamui & Suru] [Zukunft]

Beitrag von Onjô Suru am Di Dez 08, 2015 10:54 pm

Sie spürte wie Kamui ihren Körper noch enger an sich drückte. Beide wussten sich am Anfang nicht zu helfen, lachten einfach nur vor Freude und Glück. Suru konnte ihre Gefühle nicht ordnen, zu sehr hatte sie Kamui aus der Bahn geworfen, zu überrascht war sie von der Tatsache das er sie wirklich liebte. Die schwarzhaarige konnte es kaum glauben, lehnte einfach nur an seiner Schulter, vergrub ihre Finger in dem feinen Stoff des Hemdes das er trug. Vor Freude lachte sie leise, drückte ihren Kopf gegen seine Schulter, spürte wie sein Herz schnell gegen seine Brust schlug. Ihm ging es also nicht anders als ihr. Die realität fühlte sich zum ersten mal so fremd für sie an, wie ein wunderschöner Traum aus dem sie nie erwachen wollte. Sie konnte es einfach nicht glauben das er Gefühle für sie hegte, das ihr ganzes Leben mit ihm und für ihn nicht umsonst gewesen war, das er ihre Stille Liebe erwiederte ging einfach nicht in ihren Kopf hinein. Ihre Brust fühlte sie so unglaublich warm an, so warm wie schon lange nicht mehr, seit Jahren nicht mehr. Immer wieder schnappte sie nach Luft, vergrub ihr Gesicht an seiner Schulter, lachte wieder und drückte sich gegen ihn. Es tat so gut endlich ehrlich mit ihm sein zu können. Immer hatte sie sich zurück gehalten, hatte ihre Gefühle beiseite geschoben, hatte ihn Jahrelang nur versucht als Freund zu sehen, wo es ihr doch nie gelungen war. Immer hatte sie gedacht, wenn sie so weiter machen würde wie früher, würde sich nichts ändern und sie würden trotzdem Glücklich werden, doch das erwachsen werden hatte alles sehr kompliziert gemacht und endlich, endlich hatte sich der feste Knoten in ihrer Brust gelöst, sie fühlte sich so frei und leicht wie noch nie, fühlte sich so als könnte sie Berge versetzen. Seine Worte machten sie so glücklich, liesen sie noch mehr lächeln, liesen ihre Augen wieder vor tränen glänzen. Kamui hatte noch nie so ewas schönes zu ihr gesagt, noch nie hatten seine Worte ihr Herz so sehr hin und her hüpfen lassen wie heute. Suru konnte einfach nicht anders als darüber zu kichern wie er aufzählte was er alles so an ihr liebte und mochte. Es gab nichts was er nicht mochte an ihr, sogar ihre Tollpatschigkeit liebte er. Er war schon immer so gut mit Worten gewesen, egal ob er mit anderen gesprochen hatte, ob er jemanden nieder gemacht hatte der etwas falsches zu ihr gesagt hatte, oder wenn er wie jetzt über sie sprach. Suru konnte so etwas nicht, sie konnte ihre Gefühle selbst nur schlecht zum Ausdruck bringen. Deswegen hatte sie die ganze Jahre nichts sagen können, sie hatte sich nie überwinden können so viel zu sagen. Sie war einfach so gestrickt, ruhig und zurückhaltend, nur kein Wort zu viel. Wer weiß, vielleicht wäre alles anders, wenn sie schon früher mit der Sprache heraus gerückt hätte? Doch daran wollte sie nicht denken, sie war im hier und jetzt, es gab kein wenn und aber. Nachdem er geendet hatte richtete er sich wieder auf, löste sie von seiner Schulter und blickte sie an. Schnell wischte sie sich über die Augen, bevor er seine Hände an ihr Gesicht legte und sie ansah. Ich... ich weiß nicht. Sotterte sie noch immer leise. Wenn auch ihre Augen glasig und traurig aussahen, so konnte sie nicht aufhören zu lächeln. Wieder sah Kamui sie an, wieder mussten beide lachen und erneut sahen sie sich in die Augen. Diesesmal wusste sie was kam, sie kannte diesen Blick, jetzt konnte sie ihn endlich einschätzen, wusste was er bedeutete, wusste innerlich auf was sie sich nun vorbereiten konnte. Sein Gesicht kam ihn wieder so Nahe, etwas entspannter als zuvor, kam sie ihm etwas entgegen, spürte wieder seine Lippen auf ihren. Ihre wurde noch wärmer, ihre Wangen wurden noch etwas röter und ihr Herz fühlte sich so an als würde es ihr gleich aus der Brust springen. Dieser Kuss fühlte sich wie ein richtiger Kuss an, nich so kurz und knapp wie der davor, wenn auch sie diesen für immer in Erinnerung behalten wird. Wie alles was sie mit Kamui durchlebt hatte, so würde sie auch jetzt nichts mehr vergessen, jetzt wo ihr Traum endlich wahr wurde. Unter seinen Lippen musste sie wieder lächeln, spürte wie ihr heiße Tränen unter ihren geschlossenen Liedern die Wange herab liefen, doch konnte sie sie einfach nicht zurück halten. Sie legte ihre Hände sanft auf seinen Brustkorb, umschloss den Stoff leicht zwischen ihren Fingern. Als er den Kuss wieder löste fühlte sie sich so, als würde sie jeden Moment umfallen. Sie wusste einfach nicht mehr wie sie ihre Gefühle einordnen musste. Die ganzen Jahre wusste sie, wie sie sich verhalten musste, wusste immer ganz genau was sie tun musste, doch jetzt. Jetzt konnte sie sich zwischen weinen und lachen nicht entscheiden. Das sie seit Jahren allgemein weinen musste verwirrte sie noch zusätzlich. Baka... Schluchzte sie leise, hob ihre Hände und rieb sich leicht über ihre Augen. Hatte sie überhaupts schonmal vor ihm geweint? Suru konnte sich nicht erinnern, nicht wirklich zumindest. Immerwieder wechselte ihr Gesichtsausdruck zwischen weinen und lachen, zwischen fröhlichem lachen und erleichterten weinen. Sie war nicht traurig, doch die Last die sie die ganze Zeit mit sich getragen hatte war so groß gewesen, das sie überhaupts nie gemerkt hatte wie stark sie sich unter Druck gesetzt hatte. Baka. Wiederholte sie leise, musste wieder lachen und rieb sich ihre Augen wieder. Wir sind so dumm Kamui. Lachte sie unter ihrem schluchzen leise. Wir kennen uns so lange - und nie... Wie dumm waren wir die ganze Jahre? Es waren keine Vorwürfe, sie verurteilte auch keinen von beiden, es war einfach nur ihre Feststellung wie blind sie die ganze Zeit gewesen waren und das offensichtliche nicht erkannt hatten. Zu mehr kam sie auch nicht wirklich, ihre Knie zitterten, ihr Herz raste vor Aufregung und ihr Kopf tat leicht weh. So viel Aufregung war sie nicht gewohnt, wenn es auch eine schöne Aufregung war.
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Re: Nur Freunde? [Kamui & Suru] [Zukunft]

Beitrag von Tanaka Kamui am Fr Dez 25, 2015 12:59 pm

Die Nähe zu ihr, welche er sonst immer fort geschoben hatte schien heute einmal angebracht, nach all den Jahren in denen er nicht gewusst hatte ob es falsch oder richtig war, wusste er heute zum ersten Mal, dass es richtig war. Es war richtig se anzusehen, sie zu bewundern, sie hübsch zu finden und sie still zu bewundern. Stumm hatte er all das immer auf geschrieben, in sich bewahrt und ein Ideals Bild von ihr bekommen und es beibehalten. Ihr zartes Lachen berührte sein Herz, ließ ihn strahlend und das aus tiefstem Herzen. Ihr Kopf an seiner Schulter gelehnt musste sie spüren wie sein Herz raste und doch blieb das Gefühl der schwärze, des Schwindels aus. Der Moment war gekommen an dem sie immer beieinander bleiben konnte. Er durfte wieder ihre Hand nehmen, den Leuten sagen das sie zu ihm gehörte ohne dabei einen Hehl aus seiner Eifersucht zu machen. Wie ein Tier hatte sie immer in ihm gewütet, wenn Suru jemand anderen traf, mit ihm lachte oder auf Missionen ging, doch nun war es gerechtfertigt, nun war sie wirklich sein, liebte ihn so, wie er sie liebte. Keine Ausreden würde er mehr benötigen um seine Gefühle zu rationalisieren, da war nur sie, die Gewissheit was liebe war, die Gewissheit das seine schmerzhafte Sehnsucht nun ein Ende hatte. Ihr nächster Kuss löste die Anspannung der Jahre in ihm auf, ließ ihn das stille beobachten vergessen, das Stille Bewunderung und vor allem die stille Angst bald ihren festen Freund kennen zu lernen. Sie war so erwachsen geworden und dennoch brauchte sie seinen Schutz. Die Hände an ihrem Gesicht spürte er ihre Wärme, spürte er die heißen Tränen, das lächeln in ihrem Gesicht. Alles was ihn überkam war Erleichterung, war Freude. Das Warten hatte ein Ende, hatte sich gelohnt. Ihre Hände lagen zum ersten Mal aus Zuneigung an seiner Brust, nicht aus Angst oder Panik. Diese sanfte Berührung, der liebevolle Kuss und die beinahe kühle Realität als sie aufhörten sich zu küssen. In ihr Gesicht traten Tränen während seine Züge mild und versöhnlich blieben, seine Hände ihr Gesicht los ließen, als sie sich Augen rieb, versuchte die Tränen fort zu wischen die ihr weiter hinab lief. Ganz sacht zog er sie an sich, lehnte noch immer an den Küchenschränken und strahlte sie nun an. Ein Idiot war er? Der Jônin lachte auf und wuschelte ihr durch das dunkle Haar, als wäre sie immer noch Kinder. Surur-chaaaan jetzt wein doch nicht. Gute Dinge brauche seine Zeit, das ist wie mit Wein. Er wird besser umso länger er lagert. Vielleicht waren wir ein wenig blind – ich konnte diesen einen Blick bei dir nie einordnen. Aber jetzt wo ich weiß das er immer mir galt, das du immer nur mich so angesehen hast, da werde ich dich nie wieder gehen lassen und ich meine nicht dieses unsymbolische nie im Sinne von ein paar Jahren. Ich will solange bei dir bleiben bis ich aufhöre zu atmen und man mich irgendwie beerdigt. Aber selbst dann will ich dich irgendwann bei mir wissen und wenn das Leben auf dieser Welt endet, gibt es vielleicht ein nächstes Leben in einer anderen Welt. Seine Hände umfasst die ihren, versuchten ihr Halt zu geben. Sie schien zu zittern und so zog er sie mit der einen leicht an sich, stützte sie im Rücken und wischte ihr die Tränen fort als wäre sie ein Kind. Es gibt keinen Grund mehr zu weinen. Du bist und bleibst mein kleiner Tollpatsch. Kamui gab ihr einen leichten Kuss auf die Stirn, schlang dann wieder beide Arme um sie und hob sie kurz hoch. Wie damals tapste er mit ihr nach vorne und drehte sich einmal, zweimal um sich selbst, während er Suru fest hielt. Er lachte so unbeschwert wie seit Jahren nicht mehr. Tiefes Glück war alles was er empfand, war alles was ihn beschwingte während er sich mit ihr im Kreis drehte und über sein Glück lachte, sich freute und grinste, gar nicht mehr aufhören konnte zu grinsen. Er musste seine Zuneigung nie wieder verstecken, nie wieder aufhören stürmisch zu sein. Nach einigen Umdrehungen blieb er stehen, lachte weiter und ließ sie nur ein wenig los, sah sie an mit diesem breiten Grinsen im Gesicht an. Ich habe so lange gedacht das du mich nicht willst, dass ich nur ein Freund bin, dass ich nur der Wahnsinnige bin den du aus dem Feuer gerettet hast, dass du nur aus Mitleid bei mir bleibst. Ich fand dich schon immer wunderbar, habe dir immer so viel verdankt und dich immer bewundert. Ich wollte immer bei dir sein, als wir klein waren wusste ich nie was das ist was ich für dich empfinde. Doch umso älter ich wurde umso mehr hatte ich Angst dich damit zu verscheuchen. Du hattest immer so viele Verehrer und ich war auf jeden Eifersüchtig der dich auch nur angesprochen hat. Er plapperte so vor sich hin, sprach sich all das von der Seele was ihn seit Jahren beschäftigte. In seinem Blick lag so viel und er erkannte so viel in dem ihrem. Jedes Gefühl würde er bewahren, in sich aufnehmen und sich ewig an diesen Moment erinnern. Zu keinem Zeitpunkt konnte er aufhören zu strahlen und sie anzulächeln. Sein Kopf drehte sich zwar ein wenig, aber das hinderte ihn nicht, niemand würde ihn hindern sie anzulächeln. Das Glück kribbelte in ihm, gab ihm ein beschwingendes Gefühl und er konnte nicht anders als Suru anzusehen und zu grinsen. Ich will gar nicht aufhören dich zu küssen und dich im Arm zu halten, nuschelte er ganz sanft und zog sie wieder eng an sich um sie zu küssen. Immer hatte er sich vorgestellt wie süß ihre Lippen wohl waren, wie warm jeder Kuss wäre den sie teilen würde. Aber keine Vorstellung hatte ihn damit rechnen lassen. Seine Gefühle machten alles emotionaler, aufregender, spannender. Alles kribbelte, hörte nicht mehr auf und sein Puls würde keine Frieden finden, nicht so lange er sie immer und immer wieder küssen würde. Er fühlte sich überdreht, wie im Rausch und dieser rausch von Glück sollte nicht enden. Der braunhaarige wollte sie küssen, immer und immer wieder küssen, sie halten, an sich drücken und mit ihr durch die Wohnung springen, als gäbe es nichts außer ihnen.

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Re: Nur Freunde? [Kamui & Suru] [Zukunft]

Beitrag von Onjô Suru am Mi Dez 30, 2015 11:55 pm

Suru war glücklich, sie war so glücklich, das sie überhaupts nicht wusste wie sie weiter reagieren sollte. Sie weinte obwohl sie von Glück und Erleichterung durchströmt wurde. So wie es zwischen den beiden knisterte, konnte sie sich überhaupts nicht beruhigen, all die Jahre hatten sie beide den Funken im Keim erstickt, hatten nicht zugelassen das zwischen ihnen mehr entstand als Freundschaft. Jetzt wo alles raus war schien es zwischen den beiden erst richtig warm zu werden, sie wurde förmlich von seiner Zuneigung erschlagen, er wuschelte ihr wie früher durch die Haare, versuchte sie zu beruhigen indem er ihre Hände nahm und sie anlächelte. Nach seinen Worten musste sie lächeln, legte ihren Kopf etwas schief und sah schnellstens zu das ihr keine Tränen mehr über die Wangen liefen. Er hatte ja recht, es gab keinen Grund zu weinen, jetzt konnte es nur noch Bergauf mit ihnen gehen. Irgendwie fand sie es schon fast Ironisch, das Kamui diesen Blick nie identifizieren konnte den sie ihn immer zugeworfen hatte, er kannte sie wie ein Buch, doch diesen Blick den sie ihn schon täglich seit dem Heim schenkte, seit dem Tag an dem sie ihn das erste mal gesehen kannte, wo er noch nicht mal wusste das es sie gab, hatte er nie verstehen können. Suru hatte sich über die Jahre einfach damit abgefunden das er es womöglich nicht verstehen wollte, hatte sich damit abgefunden das er sie nie als seine Freundin sehen würde, doch hatte sie nie aufgehört ihn anzusehen und zu bewundern. Aufeinmal schloss er sie wieder in die Arme, ging mit ihr durch die Küche und fing an sich mit ihr zu drehen. Früher hatten sie sowas ständig gemacht, doch in den letzten Jahren hatte alles stark abgenommen, die Zweisamkeit die sie sonst immer geteilt hatten, die Nähe zueinander, alles hatte abgenommen und so war sein lachen, sein stürmisches Ich wie Balsam für ihre Seele, lies die Tränen nun wirklich versiegen. Sie stimmte in sein Lachen ein, kicherte und hielt sich an ihm fest. Um sie herum drehte es sich, beide lachten aus vollem Herzen, freudig und voller Glück. Er setzte sie zurück auf den Boden, sah sie immernoch mit diesem breiten lächeln an das sie so sehr an ihm liebte. Am Anfang schüttelte sie nur ihren Kopf, er hatte wirklcih von ihr gedacht das sie ihn nicht wollte, das sie ihn als Wahnsinnigen sah und nur Mitleid mit ihm hatte. Es stimmte alles nicht, nie hatte sie so von ihm gedacht. Wieder schlossen sich ihre Hände um den Stoff seines Hemndes. Ich hab dich schon immer gemocht Kamui. Schon im Heim... du hast es nie bemerkt aber ich hab dich immer beobachtet, wollte nur deine Aufmerksamkeit und deine Freundin sein. Als wir zu Mika zogen dachte ich es könnte etwas werden doch... ich hab mich nie getraut, ich konnte dich immer nur aus der Ferne beobachten und bewundern. Ich hab dich immer beobachtet und verfolgt. Das Feuer, als du in das Gebäude gegangen bist und das Feuer gesehen habe und du nicht mehr herauskamst hatte ich solche Angst. Ich wollte nicht das du aus meinen Leben verschwindest obwohl du mich nicht mal kanntest, ich wollte dich nicht verlieren. Ihr Blick wanderte zu ihrem Arm an dem man noch immer die deutliche Brandnarbe sah. Sie hatte sich inzwischen so sehr daran gewöhnt das es ihr überhaupts nicht mehr auffiel, doch heute sah sie sie so deutlich wie schon lange nicht mehr. Ein Glückliches lächeln trat in ihr Gesicht. Nachdem ich im Krankenhaus wach wurde und keine Schmerzen mehr hatte war ich so dankbar gewesen. Dich an meinen Bett zu sehen war das schönste was mir bisher passiert war. Es war mir egal was ich für Schmerzen gehabt hatte, mir war diese Narbe egal, ich war einfach nur dankbar das es so passiert war und gutgegangen war. Du hattest mich endlich für wahr genommen und ich konnte bei dir sein. Ich war so glücklich, ich war immer glücklich mit dir. Sie sah ihn wieder an, musste immernoch lächeln und schlug ihm leicht mit ihrer Hand gegen die Brust. Aber du hast dir nur Vorwürfe gemacht, dabei gab es nie einen Grund dafür. Mir war das alles egal, ich war nur froh endlich bei dir sein zu können. Lange hab ich gedacht das ich so für immer weiter Leben könnte, das es das ist was ich wollte. Doch je älter wir wurden... je älter wir wurden hab ich einfach akzeptiert das es nie anders werden würde, das aus uns nicht mehr werden würde. Plötzlich schüttelte sie ihren Kopf, musste leise lachen. Aber das ist jetzt egal... Alles ist jetzt egal. Wir haben ja endlich die Augen aufbekommen. Kaum hatte sie zu Ende gesprochen, zog Kamui sie wieder näher an sich, beugte seinen Kopf zu ihr und flüsterte ihr etwas zu. Sie lächelte einfach nur sanft, reckte sich ihm etwas entgegen und küsste ihn wieder auf seine weichen Lippen. Nie hätte sie sich vorstellen können wie es ist jemanden zu küssen, wie es ist Kamui zu küssen. Sie konnte verstehen das er nicht genug davon bekam, es ging ihr fast ähnlich. Jetzt wo der Damm zwischen den beiden gebrochen war und das lodernde Feuer der Liebe ausbrechen und sich erweitern konnte schienen sie nun nie mehr voneinander ablassen zu können. Sie wusste nicht wie lange sie so in der Küche standen, sich küssten und sich umarmten, die Zeit schien still zu stehen und irgendwann löste sie den Kuss wieder, iht atem ging etwas schwerer da sie immer wieder die Luft angehalten hatte. Ihr sonst so blasses Gesicht hatte leicht an röte gewonnen. Erst jetzt bemerkte sie stark ihr ihr Herz gegen die Brust hämmerte, wie aufgeregt sie eigentlich war. Plötzlich wurde sie nervös, blickte von Kamuis Augen immer wieder an ihn vorbei und zurück. Sie fühlte sich aufeinmal wie ein kleines Kind, nicht so selbstsicher wie sie es sonst war, zum ersten mal in ihrem Leben wusste sie nicht was sie nicht was sie tun sollte, fühlte sich so unsicher wie noch nie. Was tat man nun? Gab es noch etwas was sie ihm sagen wollte. Ihr Kopf schwummerte etwas, hatte sich Kamui immer so gefühlt wenn er dabei war das Bewustsein zu verlieren? Unsicher sah sie zu ihm auf, nahm seine Hände und ging mit ihm aus der Küche, blieb in dem kleinen Flur ihrer Wohnung stehen und sah sich um. Suru wusste wirklich nicht was sie tun sollte, also drehte sie sich einfach wieder zu ihn um, stellte sich auf ihre Zehenspitzen und war nun diejenige die ihren so langjährigen Freund einen Kuss gab.
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