Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


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Hauptbahnhof

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Hauptbahnhof

Beitrag von Yuki Amaya am So Dez 13, 2015 11:52 pm

Der Bahnhof von Chigiri To ist ein großes hässliches Monstrum mitten im Zentrum des Dorfes. Von hier führen die drei große Linien zu den Hafenstädten. Neben Personenverkehr unter einer stahl Konstruktion, findet man neben an direkt den Güterverkehr und einen großen Verladebahnhof. Der Bereich für den Personenverkehr erstreckt sich über zwanzig Gleise, welche alle die Häfen und nahe kleinere Dörfer ansteuern, zudem findet man Strecken zu den Inseln, welche jedoch unregelmäßig verkehren. Der ganze Komplex ist ein klassischer Planbahnhof- überall Schilder mit der Anmerkung wo man ist, breite Aushänge zu den Gleisen, Zeitpläne mit den Linien und bestimmt dutzende Personen die einem Hilfe bei der Verbindung anbieten. Am Ausgang finden sich riesige Türen, dazwischen immer wieder winzige Läden mit allerlei Schnick Schnack und essen.


Zuletzt von Yuki Amaya am So Mai 29, 2016 9:22 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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Re: Hauptbahnhof

Beitrag von Gast am Di Jan 12, 2016 3:36 pm

#Firstpost!
Aus der Nase des großgewachsenen Mannes drang der Rauch der Zigarette in seiner Hand, die er gerade angezündet hatte. Mit einem leichten Seufzen verzog er das Gesicht und ignorierte den Wind der entstand, als wiedermal ein Zug in dieses monströse Konstrukt einfuhr, das man Hauptbahnhof von Chigiri To nannte. Die Lautstärke war wie immer ohrenbetäubend und man hörte gefühlt tausend Stimmen gleichzeitig, jede einzelne von einem Menschen hier. Einem Menschen der verreisen wollte oder nur seinen Weg zur Arbeit zurücklegte, einem Menschen der jemanden verabschieden oder zu Hause willkommen heißen wollte. So viele Menschen in einer Stadt aus Blut und Chaos.
Der Blonde fragte sich, wie das wohl früher gelaufen war, als es diese Erfindungen nicht gegeben hatte. Waren Shinobi tagelang auf Reisen gewesen, um eine kurze Mission auszuführen? Wenn er und Azayaka Glück hatten, waren sie morgen Abend schonwieder in ihren eigenen Betten. Vorrausgesetzt alles würde nach Plan verlaufen und ihre Mission gelang reibungslos. Allerdings ging der Schwertshinobi durchaus davon aus. Es war ja nicht so, dass sie jung, dumm und unerfahren waren und es war eine eher standardmäßige Mission. Immer wieder wurden starke Diener des Dorfes ausgesendet, um das System in alle Ecken des Reiches zu tragen und jedem aufzuzwingen, der es nicht akzeptieren wollte.
Abermals zog er an der Zigarette in seiner Hand und schnaubt. Wie lange hegte er nun schon diese Gedanken, wie abscheulich ein System war, das soetwas tun musste, um bestehen zu können? Er liebte seine Heimat, aber was hier lebte, war nicht gut für diejenigen, die ihr Leben hier verbringen wollten. Man brauchte ja nur mal in die armen Bereiche am Abhang des Vulkans zu schauen. Dort lebten viel zu viele Menschen in Armut, Elend und auf viel zu kleinem Raum. Die Arbeit dort war unbeliebt und doch nötig, weil eine Rebellion ansosnten wohl kaum noch aufzuhalten wäre. All diese Gedanken schwirrten hin und her, während Züge durch den Bahnhof ihren Weg nahmen und Yaten da herumstand, um auf seine Missionspartnerin zu warten.
Schweigend und lautlos trat er den Rest des Glimmstengels aus und schob seine Hände wieder in die Taschen seiner typischen Shinobikluft. Auf seinem Rücken hing nicht wie sonst Kubikiribôchô. Es schlummerte versiegelt in der Schriftrolle an seinem Bein, denn es war viel zu groß und sperrig zum reisen im Zug. Dennoch hatten ihn hier und da Menschen gegrüßt, weil sie ihn erkannt hatten. Er trug nun schon so lange diese Klinge im Dorf, dass man ihn erkannte, obwohl er sie nichtmal offensichtlich bei sich hatte. Was für ein tröstend einfacher Mechanismus, der auch im Chaos noch funktionierte...
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Re: Hauptbahnhof

Beitrag von Gast am Mi Jan 13, 2016 3:29 am

{. Firstpost

Es war doch immer wieder dasselbe. Wann war das letzte Mal, dass sie eine Missionsbeschreibung auf ihrem Tisch liegen hatte, die nicht nach dem Grundsatz ‚Aufständische gegen das System - geh‘ hin und…ändere das‘ schrie. Warum mühte man sich überhaupt mit dümmlichen Euphemismen ab, wenn im Grunde sowieso jeder - selbst Kleinkinder - wusste, was der eigentliche Ausgang dieser Mission war? Vergossenes Blut und wieder ein paar Leben auf dem unsichtbaren Konto. Konto. Was für eine perverse Bezeichnung, aber irgendwo war es der Lebenserhalt - die Währung - eines Chigiri Shinobis.
Die Erdbeerblondine seufzte leise. Sie besaß tatsächlich ein ziemlich beachtliches Konto voll genommenen Leben und während einige sie dafür in den Himmel lobten, empfand sie es selbst als absolut abscheulich. Aber was blieb einem schon übrig? Sich dagegen auflehnen und Missionen nicht annehmen? Das war in etwa gleichzusetzen mit dem eigenen Tod. Es würde nicht lange dauern, da würde man seiner körperlichen Fähigkeiten beraubt, vor einer Masse an Bluthunden der Mizukage wiederfinden und darauf konnte Azayaka doch irgendwo verzichten. Immerhin hing man ja auch in gewisser Weise an seinem Leben.
„So lästig es auch sein möge…“, dachte sie bitter, während sie die letzten Meter zwischen sich und ihrem alten Sensei zurücklegte, den sie laut Mission begleiten durfte. Oder vielmehr; er durfte sie derweil nerven, ehe sie irgendwann dazu übergehen würden, das zu tun, wofür man sie abgestellt hatte. „Wolltest du nicht mit dem Rauchen aufhören?“, eine rein rhetorische Frage und im Grunde war es ihr auch egal, ob er nun rauchte oder nicht. Möglicherweise hatte sie jenen dümmlichen Kommentar in seiner Gegenwart auch schon unzählige Male gebracht, ehe sich auf ihren Lippen ein schiefes Grinsen abzeichnete und ihre Augenbraue neckisch in die Höhe schnellte.
Wer wollte sein Leben schon aufgeben, wenn man Freunde besaß? Menschen, die einem wichtiger waren, als Leben anderer? Menschen, für die man all das tat? Und doch war es keine Rechtfertigung für das, was sie taten. Noch war es eine Entschuldigung, aber eine Erklärung, warum jenes System funktionierte. „Ich hoff‘ ich hab‘ dich auf deine alten Tage nicht zu lange warten lassen.“, murmelnd schaute sie auf ihre Armbanduhr und musste feststellen, dass sie tatsächlich zu früh war. Ähnlich wie Yaten. Nur das der Schwertschwinger doch noch früher dagewesen war.
Ihr Zug, der sie fast direkt zum Schauplatz führen würde, stand bereits vor Ort und es war nur eine Frage der Zeit, ehe sie aufbrechen würden. Ihre eisblauen Kullern wandten sich an die offenen Türen des Gefährts, ehe sie abermals seufzte. Was hatte sie Lust auf all das. „Is‘ schon ‘ne Weile her, dass man uns für sowas losgeschickt hat. Muss ja diesmal was Ernsteres sein.“ Etwas Ernsteres war in dem Falle ein komplettes Dorf, das sich für Gegenwehr entschieden hatte. Allerdings wohl auch keine besonders freundliche Gegenwehr, aber das würde sie wohl erfahren, sobald sie vor Ort war. Bis dahin konnte sie die Zeit nutzen, um…- „Hoffentlich nicht mit allzu vielen dümmlichen Witzen behelligt zu werden.“, waren ihre Gedanken, die sie fast schmunzeln ließen - aber nur fast.
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Re: Hauptbahnhof

Beitrag von Gast am Mo Jan 18, 2016 10:50 am


.: First Post

Es gab eine Sache in ihrem Leben, die Keiko wohl niemals lernen würde: Pünktlichkeit. Der Start einer jeden Mission sah im Grunde gleich aus. Alle waren zu früh, die Arashi aber erreichte als letzte und meist auch mit einer großzügigen Verspätung den Treffpunkt. Ob es nun daran lag, dass sie absolut keine Lust auf diese Art der Mission hatte oder an ihrer allgemeinen, chronischen Unpünktlichkeit, sei dahin gestellt. Das einzige, was sie an dem heutigen Tag dazu veranlasste, nach einem Blick auf ihre Uhr so schnell zu laufen, wie sie vermutlich in ihrem ganzen Leben noch nie gelaufen war, war die Tatsache, dass sie sich nach einem Zug zu richten hatte, der sie, Yaten und Azayaka aus Chigiri in ein kleineres Dorf bringen sollte. Und Züge, im Gegensatz zu Missions-Kollegen, warteten nun einmal nicht auf eine einzelne Person.
Mit einer gewissen Erleichterung durfte die Kunoichi aber recht bald feststellen, dass sie zumindest nicht zu spät war, als sie den Bahnhof betrat und das angegebene Gleis erreichte. Dort standen nämlich sowohl ihre beiden Teamkollegen, als auch der Zug, in den sie später einsteigen würden bereits bereit. „Was denn, wollt ihr gar nicht einsteigen?!“, rief sie den beiden entgegen, eine Hand zum Gruß erhoben. Sie war in ihren üblichen, nicht unbedingt shinobi-typischen Sari gekleidet und Kiba zierte wie eh und je ihren Rücken. Auf ihrem Gesicht fand man das übliche, breite Grinsen, das im Grunde nur überspielte, was sie eigentlich empfand. Zwar freute sie sich darüber, sowohl Yaten, als auch Yaka zu sehen und im Grunde gefiel es ihr, Zeit mit den beiden zu verbringen, doch nicht zum angegebenen Preis. Auf die Mission, die die drei hier zusammenführte, hätte sie gut und gern verzichten können. Aber so, wie es aussah, war sie nicht die einzige, der es so ging.
In dem Moment, als sie die beiden anderen erreichte, ließ sie ihre Hand wieder sinken und verschränkte stattdessen beide Hände hinter ihrem Kopf. „Mensch ist das schön, euch beide zu sehen. Da geht mir doch jedes Mal das Herz auf“, meinte sie und zwinkerte erst Yaten und dann Yaka zu, ehe sie zu dem Zug blickte, der sie von hier weg bringen sollte. „Wieso nochmal macht die Kage sich nicht die Mühe, uns wenigstens Plätze in der ersten Klasse zu besorgen? Ist ja nicht so, als hätten wir uns die nicht verdient …“ Und tatsächlich hatten sie es sich mehr als verdient, wenn man bedachte, was jeder von ihnen bereits für dieses Dorf – oder viel eher sein Oberhaupt – getan hatten. Auf vieles, was Keiko sich auf ihre Kappe zu schreiben hatte, war sie nicht stolz und jeden Tag aufs Neue wurde ihr übel bei den Gedanken, was als nächstes kam.
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Re: Hauptbahnhof

Beitrag von Gast am Di Jan 26, 2016 5:56 pm

"Hab ich nie behauptet. Und auf die alten Tage wird das auch nichts mehr ändern", behauptete Yaten mit einem schiefen Grinsen, während er die Zigarette austrat und den letzten Rauch ausatmete. Eine Mission mit Azayaka war schon länger her, denn wenn er sie sah, dann eher privat als beim Arbeiten. Es war allgemein eher atypisch, drei Jônin auf so eine Mission zu schicken, aber je nach größe des "kleinen Dorfes" war das wohl angebracht. Auf ihre Frage hin schüttelte er den Kopf und zuckte mit den Schultern. "Bin das Warten doch gewohnt, Schönheit." Ein Titel, der Azayaka wohl noch nie gefallen hatte, aber irgendwo war sie seine Art ja nun nach bald 20 Jahren mehr als gewohnt. Er würde sich auf die alten Tage sicher auch nicht mehr ändern. Der Gedanke, dass sich in seinem Leben wohl allgemein nicht mehr viel ändern würde, ließ den Kaguya schmunzeln und in die Ferne blicken, wo er sogleich Keiko erblickte.
Die hob die Hand zum Gruß und verschluckte mit ihrer Begrüßung beinahe Azayakas Aussage, einfach weil sie noch nicht nah genug war, um sie zu hören. Grinsend deutet Yaten mit einem Kopfnicken auf den Zug und deutete an, dass sie ja jetzt gemeinsam einsteigen konnten. Er kramte kurz die Missionsanweisung mit dem Siegel der Kage hervor und hielt es dem Futzi unter die Nase, der am Eingang kontrollieren wollte, ob man Fahrkarten besaß. Er deutete auf Azayaka und Keiko, wobei letztere sich gerade darüber beschwerte, nicht in der ersten Klasse fahren zu können. Der Futzi schenkte ihr dafür einen finsteren Blick. "Die zwei gehören zu mir, schau sie nicht so finster an, immerhin beschützen sie dich", flachste der Schwertshinobi und ließ den Mann verwirrt blinzelnd und offensichtlich beschämt zurück. Anstatt sich weiter mit ihm zu befassen, suchte der Blonde eine Sitzgelegenheit und setzte sich entgegen der Fahrtrichtung mit Blick zu der ihm gegenüberliegenden Bank.
Seine Hände landeten auf dem Tisch und lagen entspannt herum.
"Schätze das Staatsbudget reicht gerade so dafür, uns überhaupt kostenlos fahren zu lassen. Wer nur mit Blut zahlen kann, muss das Geld eben sparen." Ein schiefes Grinsen wollte vermitteln, dass es ein Scherz war, aber irgendwo ein bitterer. War er doch so wahr. Doch letztendlich war das vorerst egal. "Aber du hast Recht, Yaka. Ich frage mich auch, wie groß und voll dieses Dorf sein muss, wenn es zwei Schwertshinobi und dich braucht, um da 'Ordnung' zu machen..." Yatens Finger hoben sich bei dem Wort Ordnung, um es in fiktive Anführungszeichen einzurahmen. Ein netter Euphemismus, nicht? Während der Zug sich in Bewegung setzte, lehnte der Fünfundfünfzigjährige sich zurück und schloss die Augen. "Und, was treibt ihr in letzter Zeit so?"
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Re: Hauptbahnhof

Beitrag von Kanehana Chiyo am So März 20, 2016 4:30 pm

#firstpost
out: ich hoffe er ist brauchbar, wenn nicht haut mich! (also nicht Ingame) o:

Auch wenn sie spät dran war, ließ Chiyo sich einen letzten Zug an ihrer Zigarette nicht nehmen. Sie hasste es, wenn sie rauchte, aber es verlieh ihr eine kurzzeitige Entspannung, die sie nicht missen wollte. Trotzdem konnte sie es aus gesundheitlichen Gründen nicht gut heißen. Ihre Schwester meckerte sie jedes Mal an, wenn sie sie mit einem angezündeten Glimmstängel erwischte. Sie musste bei dem Gedanken grinsen, als sie sich vorstellte, wie ihr Misaki eine Predigt hielt. Leider würde es in letzter Zeit seltener, seitdem ihre Schwester schwanger war. Chiyo vermied es vor ihr und ihrem noch ungeborenen Kind, zu rauchen, um ihnen keinen Schaden zuzufügen.
Sie drückte den Glimmstängel aus, hob ihn auf und warf ihn in einen Mülleimer, um schlussendlich einen Fuß auf das Gelände des Bahnhofes zu setzen. . Die Kunoichi konnte die Hektik an diesem Ort einfach nicht ausstehen.  All die vielen Menschen, die hier Tag ein Tag aus ihre Reise tätigten. Ein Ort der Ankunft und des Abschieds. Abschied – ein Wort, an das sie ungerne einen Gedanken verschwendete. In ihren Augen war der Hauptbahnhof ein staubig schäbiger Ort mit einem genauso staubig schäbigen Gebäude, welches sie als unansehnlich empfand. Es gab nur zwei Dinge, die sie an diesen Ort bringen konnten. Ein Kosmetikartikelverkauf, oder aber eine Mission, die sie an weit entlegenere Orte bringen konnte. Letzteres  war der Fall. Es war nicht so, dass sie Zug fahren nicht mochte, ganz im Gegenteil, aber die ganze Atmosphäre am Hauptbahnhof war ihr einfach nicht geheuer. Es war jedes Mal so umständlich ein Ticket zu buchen und überhaupt das unfreundliche Personal. Nein Danke, darauf konnte die 29Jährige auch verzichten.
Die Swordnin war heute etwas angespannt, aufgrund der Tatsache, dass es sich bei dieser Mission um die Beseitigung eines Aufstandes handelte. Das Auslöschen von Menschenleben. Ein Thema, dass ihr bitter aufstieß. Ihre Gedanken kreisten immer wieder um ein und dieselbe Frage, was sie diesmal dort erwarten würde. Der Auftrag forderte schließlich ein ganzes widerständisches Dorf dem Erdboden gleich zu machen. In allen anderen Reichen wäre man bei solch einer Mission sicher auf die Barrikaden gegangen, doch hier war das nichts Ungewöhnliches. Da im Zug Rauchen nicht gestattet war und sie deshalb eine andere Form der Ablenkung brauchte, hatte sich Chiyo zum Notfall ein Buch mitgenommen, falls ihr mit den Anderen der Gesprächsstoff ausgehen sollte.
Als sie die riesige Halle betrat, wandte sich er Blick der Schwarzhaarigen nach oben. Ihre gelben Augen rutschten zwischen den vielen Beschilderungen hin und her, die nach ihrem Maß einem Urwald glichen. Es dauerte einen Augenblick, bis sie das richtige Gleis ausgemacht und sich schnellen Schrittes auf den Weg begeben hatte. Hastig schob sie sich zwischen den Leuten hindurch, die fälschlicherweise mit ihr den Weg zu kreuzen versuchten. Mit einem letzten Sprint landete sie gerade noch rechtzeitig vor den Füßen des Kontrolleurs, der sich wohl schon auf seinen Feierabend gefreut hatte und firmelte ihre akkurat gefalteten Missionspapiere hervor. Ihr Gegenüber beäugte sie daraufhin äußerst seltsam, ließ dann die Swordnin noch dazu steigen. Mit dem ersten Schritt im Zug atmete die Schwarzhaarige durch. Für einen Moment hatte sie sogar vergessen, warum sie eigentlich die ganzen Strapazen überhaupt aufgenommen hatte. Der Zug setzte sich in Bewegung und damit begann die Suche nach den anderen Dreien. Nach einem kurzen Augenblick drang von vorn die unverwechselbare Stimme Yatens an ihr Ohr, was sie zu der Gruppe führte und seine Frage aufschnappen ließ. „Euch zu suchen, wäre eines davon Yaten-san.“, sagte mit einem leichten Grinsen auf den Lippen. „Azayaka-sama, Keiko-sama.“, grüßte sie die beiden Frauen. Sie würde es sich wahrscheinlich nie wirklich abgewöhnen können, die Höflichkeitsfloskeln sein zu lassen.„Könnte ich womöglich dazu setzen?“, fragte sie in gewohnt höflicher Manier.
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Re: Hauptbahnhof

Beitrag von Gast am Mi März 23, 2016 9:21 pm


Auf den Lippen der Terumii zeichnete sich so etwas wie ein kleines Lächeln ab, mit dem sie zu ihrem ehemaligen Ausbilder herauf sah. Manche Dinge änderten sich wohl nie und vielleicht war das auch ganz gut so in dieser doch recht wandelbaren Zeit, in welcher sie lebten. Sollte Yaten also ihretwegen weiterhin rauchen und nur halb ernstgemeinte Komplimente an die Erdbeerblondine verteilen. Früher hätte sie vielleicht erst verdutzt geguckt und ihn anschließend freundlich darum gebeten, sie nicht weiterhin so zu nennen, aber man sah, wie viel Erfolg sie über die Jahre damit gehabt hatte. Letztendlich würde sie also nur ihren Atem verschwenden, weswegen sie lediglich mit den Schultern zuckte.
Selbst wenn sie noch etwas hätte sagen wollen, hätte Keiko ihr ohnehin das Wort abgeschnitten. Ihre langjährige Freundin lief tatsächlich Yaten und ihr wild winkend entgegen, was die Jônin feststellte, als sie sich ein Stück vorbeugte, um an dem Blonden vorbei zu sehen, nur um im nächsten Moment leise zu seufzen.
Fast hätte sie es erfolgreich verdrängt vergessen, dass die Arashi auch noch für diese Mission eingetragen war und sie begleiten sollte. Allerdings hatte sie wohl Recht damit, dass sie langsam einsteigen sollten. Umso schneller sie am Ort des Geschehens ankommen würden, desto früher wäre sie wieder Zuhause und hätte damit das sinnlose Töten vorerst wieder beendet. Man würde sie also - hoffentlich - länger nicht damit behelligen und so wartete sie einfach, bis Yaten den Eintritt in den Zug gewähren würde, wenngleich ihre langjährige Freundin natürlich nebenher noch einen Witz über ihren fehlenden Komfort reißen musste.
Azayaka rollte mit den Augen und stieß Keiko sachte gegen den Oberarm, während sie, ohne groß auf den finster dreiblickenden Kontrolleur zu achten, einstieg. „Freut mich im Übrigen auch dich zu sehen. Ach; und guten Morgen.“, murmelte sie mit einem ironischen Unterton in der Stimme, ehe sie sich gegenüber von Yaten niederließ und die Arme vor der Brust verschränkte.
Kurz sah sie aus dem Fenster, ehe der Zug sich in Bewegung setzte und die riesige Halle damit verließ. Langsam klärte sich das Bild und teilweise uninteressiert beobachtete die Erdbeerblondine die Außenwelt. Noch waren sie so nah an ihrer Heimat, dass sie einzelne Dächer erkennen konnte. „Das ist vielmehr das was mich von Anfang an stutzig gemacht hat. Als ob ihr zwei nicht schon reichen würdet, um ein ganzes Dorf in Schutt und Asche zu legen. Ich bin der zusätzliche Tropfen der das Ganze zum Überlaufen bringt.“ Für einen kleinen Augenblick verengten sich ihre Augen. Sie untertrieb maßlos. Sie allein hatte einst gereicht, um ein ganzes Dorf voller Aufständischen unter Lava zu begraben und selbst bei ihren beiden Mitstreitern wäre einer von ihnen bereits in der Lage, ganze Landstriche voller Menschen mit ihren Klingen zu töten.
Während Azayaka die Frage des Kaguya vernahm, wandte sie sich von dem Landschaftsbild ab und sah den Blonden aus ihren blauen Augen unbeeindruckt an. Da wollte er doch tatsächlich die Stimmung mit Smalltalk anregen! Wahrlich nicht ihr Fachgebiet und sie hatte auch nicht wirklich viel Freudenstrahlendes zu berichten, weswegen sie der Arashi eigentlich den Vortritt lassen wollte, irgendwas zu sagen. Doch statt der ausgelassenen Stimme der Schwertmeisterin neben sich, vernahm sie eine andere, die sie aufsehen ließ.
Etwas überrascht hob die Terumii ihre ebenso erdbeerblonde Augenbraue. Also war die vierte Person im Bunde doch noch aufgetaucht. Schwertshinobi zum 3. Chiyo hatte sie tatsächlich nicht verdrängt, aber jetzt wo die ungleiche Gruppe vollzählig war, überkam sie doch das unbehagliche Gefühl, dass irgendwas mit dieser Mission nicht zu stimmen schien. Warum schickte man gleich drei der sieben Schwertshinobi zusammen mit einer Genjutsu bewanderten Ninjutsuka los? Entweder war dieses Dorf mit seinen Aufständischen besser organisiert, als sie anfangs dachte, oder aber man wollte ein Zeichen setzen - mal wieder. „Chiyo-san. Bitte, Yaten schmeichelt es nur umso mehr so viele seiner weiblichen Kollegen um sich zu wissen.“, mit einer Kopfbewegung deutete sie auf den Platz neben dem Kaguya, der noch frei war, ehe sie leicht schmunzelnd zu dem Blonden blickte. Dann waren sie jetzt also bereit zu viert ein einziges Dorf untergehen zu lassen.
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Re: Hauptbahnhof

Beitrag von Gast am Di Apr 05, 2016 2:00 pm

Direkt nach ihrer Aussage beschloss Yaten, dass in der Tat Zeit war, einzusteigen und so folgte Keiko direkt hinter Azayaka nach drinnen. Dabei hatten sie einen Kontrolleur zu passieren, der der Arashi einen finsteren Blick zuwarf, woraufhin diese ihm die Zunge rausstreckte. Dass er von ihren Worten nicht begeisterte war, zeigte er deutlich, doch durfte diese Missbilligung ihn nicht davon abhalten, die Shinobi einsteigen zu lassen. Während ihre Zunge gerade wieder den Weg in ihren Mund zurück fand, spürte sie, wie Azayaka ihr gegen den Oberarm stupste und damit die volle Aufmerksamkeit der Arashi gewann. Diese grinste darauf breit und stieß zurück. „Naw, hast du mich vermisst?“ Der ironische Ton in der Stimme der Terumii war ihr zwar nicht entgangen, doch Keiko hatte ein Händchen dafür, diesen gekonnt zu ignorieren.
Sie folgte den beiden anderen zu einem Abteil, das Yaten für sie aussuchte und ließ sich spontan neben Yaka nieder. Ihr Blick glitt zwischen den beiden hin und her, während sie ihrem Gespräch folgte. Sie hatten es wohl begonnen, bevor Keiko zu ihnen gestoßen war. „Vielleicht hat die Kage aber auch einfach zu wenig für uns zu tun, weil ohnehin alle in Angst und Schrecken liegen und damit wir nicht auf dumme Ideen kommen, schickt sie uns eben auf Missionen, die eigentlich für einen gedacht sind“, gab Keiko ihre Sicht auf die Dinge preis und lehnte sich die Augen schließend entspannt zurück. Wenn sie ehrlich war, hatte sie sich die Frage, weshalb man sie alle dorthin schickte, wenn die Kage doch normalerweise maximal zwei Shinobi ihres Ranges auf solche Missionen schickte, noch gar nicht gestellt. Für sie war im Grunde nur wichtig gewesen, ihre beiden Kollegen mal wieder zu sehen, nachdem sie nun doch einige Wochen entweder allein in Chigiri herumgesessen hatte oder sich außerhalb mit blutigen Missionen herumgeschlagen hatte. Sie konnte sich aber nicht vorstellen, dass das Dorf wirklich so groß war und die Leute sich genug zur Wehr setzen konnten, dass drei – oder besser vier – Shinobi solch hohen Ranges sich darum kümmern mussten. Denn sehr zu Keikos Überraschung gesellte sich nun noch ein ihr sehr bekanntes Gesicht sich zu ihnen. Wobei „sehr bekannt“ vielleicht ein wenig übertrieben war. Keiko kannte viele Menschen in Chigiri und wenn sie dann der gleichen Berufung nachgingen und sogar noch den gleichen Titel trugen wie sie, dann kannte sie zusätzlich auch noch deren Namen und hatte meist auch bereits das eine oder andere Wort mit ihnen gewechselt. Als nun also die dritte Schwertmeisterin im Bunde sich zu den dreien gesellen wollte, öffnete Keiko ihr linkes Auge und sah sie aufmerksam an.
Yaka gestattet Chiyo derweil, sich ruhig zu ihnen zu setzen und Keiko nickte zustimmend. „Klar, noch mehr strahlende Schönheit kann wohl kaum schaden“, entgegnete sie und setzte sich wieder aufrecht hin. „Na Mensch, Yaka. Jetzt fühlst du dich sicher etwas fehl am Platz, huh?“, stichelte sie und zwinkerte ihrer besten Freundin zu. „So ganz allein unter drei Schwertmeistern.“ Ihre Augen wanderten zwischen Yaka, Yaten und Chiyo hin und her, bis ihr einfiel, dass Yaten ja eine Frage gestellt hatte. „Ich hab‘ übrigens das Übliche getrieben.“ Ihr Zeigefinger richtete sich in Yatens Richtung. „Sake trinken ohne dich ist arg langweilig. Du hättest dich ruhig das eine oder andere Mal in der Bar blicken lassen können, weißt du?“
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Re: Hauptbahnhof

Beitrag von Gast am Di Apr 05, 2016 6:33 pm

Yaten beäugte gerade das "geturtel" von Yaka und Keiko, das man wohl immer beobachten konnte, wenn man die beiden mal zusammen sah, als er eine vertraute Chakrapräsenz wahrnahm. Offensichtlich hatte die Kanehana es also doch noch geschafft, den Zug zu erwischen und sie würden nicht nur zu dritt zu einem elendig kleinen Dorf geschickt, sondern sogar zu viert. Nunja. War ja nicht so, als hätten sie sonst viel besseres zu tun, als sich ständig um Aufständische zu kümmern, denn davon gab es ja genug. Zumindest da, wo man sich in Sicherheit wähnte. Als der Kaguya aber seine Frage gestellt hatte und eine Antwort darauf bekam, die zunächst aus unerwarteter Richtung kam, sah er zu Chiyo auf und erwiderte das Grinsen seinerseits eher sanft. "Neben mir ist immer ein Platz für dich", erklärte er zwinkernd, obgleich er keinen solch eindeutigen Unterton an den Tag legte, wie man es normalerweise von ihm gewohnt war. Chiyo hatte für ihn genausoetwas an sich, wie es Tori immer gehabt hatte. Er respektierte die Frauen zu sehr, um sie billig anzugraben.
Auch wenn er seine Schwäche dafür, das bei anderen Frauen zu tun, nicht leugnen konnte.
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt und so holte er sich eben reihenweise Ohrfeigen oder interessante Gespräche und kleine Flirts. Auf mehr war er ohnehin nie aus, seit Jahren nichtmehr. Aus seinen Gedanken riss ihn die Ansage der Arashi, die ihn dafür schalt, dass er nicht in ihrem üblichen Etablissement gesehen war. "Tut mir leid, hatte viel um die Ohren und musste Opa spielen, weil meine Tochter krank war", entschuldigte er sich, während er sich verlegen mit der Hand am Dreitagebart kratzte. Er war tatsächlich damit beschäftigt gewesen, Baby zu sitten. Größtenteils jedenfalls. Und der Rest ging niemanden etwas an, war ja sein Leben, nicht? Außerdem würde er bestimmt in nächster Zeit mal wieder da sein...
Seine gräulich grünen Augen fanden ihren Weg zu Azayaka und er dachte nocheinmal darüber nach, dass sie sich beide gewundert hatten, warum sie so viele für ein kleines Dorf losschickten. "Wir werden schon sehen, was uns da erwartet...", murmelte er und sah aus dem Fenster, wo die Landschaft schnell an ihnen vorbeizog und sie gen Küste führte. Irgendwann wurden die Wälder lichter und eben jene Küste kam in Sicht, die nur über eine Bahnbrücke an die kleine Insel angebunden war, die sie erwartete. Kankus Bahnhof war genauso elendig, wie der Name und völlig leer gefegt, als seien nichtmal mehr alte Geister anwesend. Aber dort würden sie aussteigen und ihre Mission beginnen...

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Re: Hauptbahnhof

Beitrag von Kanehana Chiyo am Sa Apr 09, 2016 5:52 pm

Das Grinsen auf ihren Lippen wurde zu einem zaghaften Lächeln, während sie der höflichen Aufforderung der Terumii lauschte, doch dann passierte etwas, was sie ein wenig aus der Bahn warf. Keikos Kommentar brachte den Stein ins Rollen und Chiyos Gedanken kreisten um die Phrase, wie eine Achterbahn. War das etwa gerade ein Kompliment gewesen? Zumindest hatte die direkte Art der Arashi es geschafft, dass sie gerade wie angewurzelt dastand und sie eine Sekunde zu lang anstarrte. Als sie dies bemerkte, setzte sie sich rasch neben den Schwertmeister und legte die Hände akkurat auf dem Schoß ab, so als sei nichts gewesen und versuchte dem keine weitere Beachtung mehr zu schenken. Wahrscheinlich hatte sie mal wieder fehlinterpretiert, was ihr äußerst unangenehm war. Ihre gelben leuchtenden Augen schweiften an der Terumii vorbei, der gerade eine Stichelei zu Teil wurde, zu den wenigen Fahrgästen die entlang des Ganges saßen. Einer von ihnen hatte eine zerknitterte Zeitung in der Hand, ein anderer war in einer unbequemen Position eingeschlafen, und dann war da noch das Pärchen ganz hinten, von dem sie jetzt nicht anfangen wollte. War das… widerlich. Sie hatte sich just in diesem Moment gewünscht, mehr Aufmerksamkeit auf die Konversation gelegt zu haben, was sie nun auch tat. Das einzige, was ihr Probleme bereitete war der Umstand, dass sie nicht wirklich wusste, wie sie sich in das Gespräch fügen sollte. Sie hatte es hier mit der Elite des Dorfes zu tun, die obendrein fast alle Clanoberhäupter waren und sich wohl alle sehr gut kannten. Dieser Umstand erschien ihr äußerst unangenehm, weil sie ziemlich wenig über alle drei wusste. Wie sollte sie mit Ihnen ein vernünftiges Gespräch führen? Sollte sie das Thema ‚Clan‘ ansprechen, um nicht ganz fehl zu wirken? Vermutlich hatte diese Frage den ein oder anderen in den Wahnsinn getrieben, die sich so gar nicht damit auskannten, wie eben die Kunoichi. Von Azayaka wusste die Schwarzhaarige, das sie ein ganzes Dorf, unter Lava begraben hatte. Zumindest hatte sie das vom Hören und Sagen mitbekommen. Der Gedanke daran ließ ihr einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Das war vermutlich der Grund, warum sie bisher einen hohen Bogen um alle Clanoberhäupter gemacht hatte.
Erst die Worte des Kaguyas hatten sie aus ihren Gedanken gerissen und mit Erstaunen stellte sie fest: „Ich wusste ja gar nicht, dass Sie ein Enkelkind haben, Yaten-sama“, gefolgt von einem leichten Lächeln in seine Richtung. Das erinnerte sie zu gut an den Umstand, dass sie selbst gerne ein Kind hätte und dann wiederum daran, dass sie es gerade mal zu einer vorläufigen Heiratsurkunde mit ihrer eigenen Katze gebracht hatte. Was hatte sie denn nicht für ein unverschämtes Glück.
Ihr Blick sprang zwischen den Dreien hin und her, als sie den Worten des Blonden lauschte und diese ihr wieder ins Gewissen riefen, dass sie sich auf den Weg zu einer Mission machten. Sie hatte bei der ganzen Sache kein gutes Gefühl. Vier elitäre Shinobi, die wohl auf der Insel Kanku ein Exempel statuieren sollten, wo es doch dort nicht wirklich viel gab. Es würde hoffentlich alles Sinn ergeben, wenn sie endlich da wären…

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Re: Hauptbahnhof

Beitrag von Gast am Mo Apr 11, 2016 3:23 pm


Keiko hatte Recht. In vielerlei Hinsichten.
Azayaka war definitiv allein unter Schwertmeistern, aber das war mittlerweile für sie fast nichts mehr Besonderes. Die Hälfte ihres Akademistenjahrgangs besaß heute eine - oder in Keikos Falle - zwei ausgefallene Klingen, während sie eine der wenigen war, die sogar einen gewissen Respekt vor Schwertern besaß und sich absolut nie mit dieser Materie beschäftigt hatte. Generell hielt sie einen gepflegten Abstand zu den Waffen ihrer Bekannten und Freunde, was allerdings sowohl der Kaguya als auch die Arashi wussten.
Schultern zuckend betrachtete sie die Trägerin von Kiba aus ihren Augenwinkeln und gab ein leises, kurzes ‚Mh‘ von sich, was wohl als Antwort von ihr genügt hätte, sie aber dennoch hinterher setzte: „Würde ich mich fehl am Platz fühlen, würde mir das schon seit etlichen Jahren so gehen und doch bin ich immer noch hier und hol dich aus irgendwelchen Genjutsu. Was würden wir nur ohneeinander machen…“ Wie immer war ihre Antwort relativ trocken und in ihr Schwang auch ein gewisser Schwall seichte Ironie mit und vielleicht beantwortete sie damit automatisch die rhetorische Frage von eben.
Die Erdbeerblondine hatte sie vermisst. In gewisser Weise jedenfalls. Die letzten Tage hatte sie sich mit Claninternen Problemen rumgeschlagen und etliche Diskussionen mit ihrem Vater und den restlichen Ratsmitgliedern führen müssen, weswegen sie die restliche Zeit eher für sich hatte sein wollen. Zwischenzeitlich hatte sie darüber nachgedacht, bei irgendwem ihrer Freunde vorbeizuschauen, war aber doch eher in ihren eigenen vier Wänden geblieben. In dem Sinne war sie ganz froh darüber, dass sie durch die Mission zunächst aus ihrem gewohnten Umfeld entfliehen konnte und dabei auch noch einige vertraute Persönlichkeiten um sich wusste.
Es reichte allein schon, die ihr bekannten Stimmen zu hören. Sie musste gar nicht groß irgendwas sagen und so blickte sie an Yaten vorbei, nur um erneut aus dem Zugfenster zu schauen und dabei zu zusehen, wie die Landschaft sich veränderte. Letztendlich sprach man sie eh nicht direkt an und obwohl sie eine nervende Fahrt erwartet hatte, empfand sie es auch nicht als weiter schlimm, wenn lediglich ein paar Worte ausgetauscht wurden, die eben nicht auf ihre Kosten gingen.

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Re: Hauptbahnhof

Beitrag von Gajo am Mi Jun 08, 2016 7:17 pm

KA: Ausbildungszentrum


Also auf ein Neues, dachte sich Gajo, als er unter seiner Maske grinsend zur Kenntnis nahm, wer nun sein neuer Missionspartner war. Dennoch störte ihn ihr arrogantes Auftreten, was er aber, wie bei allen Anderen auch, die ihm tagtäglich auf die Nerven gingen ignorierte. Wenigstens, so freute sich der Hüne, gab es hier immer wieder mal ein paar Damen, die sich ein wenig luftiger, oder besser gesagt, unkonventioneller kleideten, sodass man etwas zu sehen bekam. Gleich zwei an einem Tage waren da allerdings eine Seltenheit. Als die dann auch noch ein Henge benutzte, schnalzte Gajo mit der Zunge. Ai-Chan, nun gut, wenn sie das so wollte, ihm war dieser Umstand herzlich egal, was ihm aber nicht egal war, war die Lockerheit die sie plötzlich an den Tag legte. Es mochte Tarnung sein, doch so etwas ignorierte man nicht einfach, wenn man halbwegs bei Verstand war. Also stemmte der Schwarzhaarige vorerst nur die Hände in die Hüften, genoss den Ausblick und grinste unentdeckt. Warum auch nicht? Es gab nichts zu verlieren, ganz im Gegenteil, viel eher zu gewinnen. Wer sich aber so offensichtlich um ihn bemühen zu schien, der machte sich über ihn lustig, doch das sollte sie ruhig machen, denn den Spieß galt es einfach nur umzudrehen. Auch der Oinin formte nun die entsprechenden Fingerzeichen und aus der Wolke trat ein ungefähr zehnjähriger Junge in lässiger Freizeitkleidung und mit einem bösen Grinsen.
"Ich war auch lange nicht mehr am Meer.... Mama."
Zug fahren war keine schlechte Idee, zumindest war diese Art zu reisen weitaus bequemer, als den Weg in aller Eile zu Fuß zu beschreiten. Während er das dachte, ging er einen Schritt auf die Rothaarige zu und fasste sie bei der Hand, um sie nach draußen zu ziehen. Es musste wirklich lächerlich aussehen, wenn eine Frau ihr Kind an der Hand herumführte und dabei aussah, als wäre sie eine Prostituierte, doch was kümmerte das Gajo. Von unten machten ihre Brüste, besonders wegen dem unfassbar aufdringlichen Ausschnitt einiges her und er scheute nicht mir Blicken.

Das ungleiche Duo schritt, mit kindlichem Eifer angetrieben durch die Straßen bis hin zum Bahnhof, wo sie sich ordnungsgemäß ein Ticket besorgten, was selbstverständlich die Mutter für ihr Kind bezahlte, ehe sie an Board gingen. Noch nie war der Hüne zuvor in diesem Gefährt gefahren, dementsprechend konnte er seine Aufregung auch nicht leugnen, wenngleich er sie nicht nach außen hin zeigte. Ai-Chan machte mit ihrem unvergleichlichen Charme schnell ein leeres Abteil ausfindig, oder besser machte es leer, indem sie den dort sitzenden von einem üblen Fieber berichtete, welches ihr Sohn mit sich rumtrug. Gajo spielte selbstverständlich hervorragend mit und konnte es sich sogar liegend auf einer der Bänke bequem machen. Es war ungewohnt so klein zu sein, doch tatsächlich hatte es wunderbare Vorzüge.
"Und, wie lange brauchen wie mit dem Ding hier? Ich bin noch niemals Zug gefahren!", fragte er immer noch etwas ungewohnt aufgrund seiner kindlichen Stimme, die so zu seinem profunden Bariton kontrastierte. Äußerlich konnten sie die Tarnung noch nicht aufgeben, doch sprechen konnten sie weitestgehend normal, da das Abteil eine Tür besaß und so vor ungebetenen Ohren schützte.
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Re: Hauptbahnhof

Beitrag von Yuki Amaya am Mi Jun 08, 2016 11:15 pm

Cf: Ausbildungszentrum

Mama – sie hätte ihn auf der Stelle töten sollten. Was erlaubte sich dieses Nichts von einem Straßenköter sie so zu verärgern? Mama – sie und Mutter, Mutter eines kleinen nervigen Kindes mit roten Haaren. Nie wollte sie ein Kind mit roten Haaren, nie wollte sie überhaupt ein Kind und schon gar nicht mit diesem Idioten der sich in ein Kind verwandelt hatte. Das er die Dreistigkeit besaß sie an der Hand zu nehmen, dass er die Dreistigkeit besaß sich an ihr zu rechen. Diese einfach und dumme Art. Dafür würde sie ihn herum schubsen, ihm kein Eis kaufen und ihn ärgern wo es nur ging. Mama ans Meer – wie konnte er nur. Auch wenn sie lächelte, ihr rotes Haar munter hin und her wippte, so brodelte es doch in ihr. Sie wollte sein Blut sehen. Sollte er doch als Kind sterben und tot in den Straßen liegen bleiben. Nur weil sein Bruder etwas zu sagen hatte hieß es nicht, dass Amaya alles mitmachen würde. Das war seine Chance, seine einzige und vor allem seine letzte.  Wenn du lieb bist fahren wir öfters ans Meer, säuselte sie beinahe eisig und drückte die kleinen Finger kontrolliert. Sie würde ihn nicht los lassen und schon gar nicht würde sie ihn aus den Augen lassen. Der Körper den sie sich ausgesucht hatte war ganz angenehm, ein wenig kleiner, dafür nervte jedoch der weite rote Stoff den sie hinter sich herzog. Es gab gründe wieso sie weniger für mehr hielt, vor allem bei Kleidung, vor allem wenn es auf eine Mission ging. Da Ayama nun ganz offiziell in Zivil unterwegs war musste sie eine Karte für den Zug organisieren – was ein leichtes war. Einen kurzen Moment beugte sie sich zu ihrem Sohn hinab, lächelte ihn zynisch an und meinte er solle ja brav sein. Kaum hatte sie ihn nämlich in den Zug gezerrt – sie dachte gar nicht daran ihre Schritte groß anzupassen – schoss ihre Stimme auf schon in die Höhe. Panisch schlug die Rothaarige die Tür zu einem Abteil auf und begann herzzerreißend zu sprechen. Bitte, mein Sohn es geht ihm nicht gut. Er ist schwer krank und wir müssen ihn zu dem einzigen Arzt bringen der ihn heilen kann. Lügen machte spaß und vor allem dann, wenn die dummen Zivilisten wie Hühner durcheinander sprangen und panisch aus dem Abteil spürten. Da musste klein Gajo nur noch bedrohlich husten und röcheln und schon waren sie alleine. Da brauchte es nicht einmal ein Genjutsu, oder große Künste. Ihr Talent zum Schauspielern wurde wirklich verkannt. Krachend flogen die Türen zu und dann war es einen Moment lang still. Zum Glück kam diese stille nicht zu kurz, denn es blieb ruhig, bis Gajo meinte sie nerven zu müssen. Der Junge, welcher sonst zwei Meter groß war, lag in bester Kindermanier auf einer Bank und tat so als gäbe es nichts besseres als ein krankes Kind zu sein. Das rote Gewand hinter sich her ziehend ließ sie sich ihm gegenüber nieder und schlug die Beine übereinander. Zwei bis drei Stunden, das ist eine direkte Verbindung, meinte sie nur kühl und blickte dann wieder aus dem Fenster. Es war gar nicht so schlecht, dass sie ein Mutter Kind Duo waren. Vielleicht konnte sie versuchen ihn zu verlaufen und so direkt an den Hintermann gelangen. Es würde ihr nicht einmal leidtun dieses Nervensäge von Mensch zu verkaufen. Vielleicht stirbt er ja ausversehen, wenn sich versuchen ihm sein kleines verdorbenes Herz aus der Brust zu schneiden. Dann müsste ich ihn nicht in meinen Reihen ertragen. Sein grausames Ego spricht nicht gerade für ihn. Abartiger Kerl. Gajo würde sich über den Gedanken wohl nicht wundern, dafür die ganze dummen Leute, welche zu ihr in das Abteil blickten und sei einen Moment lang anstarrten. Es war kaum zu glauben wie gierig sie alle waren, wenn der frostige Hauch eines Yukis sie einmal nicht umgab. Primitiv und dumm, alle nur noch am Leben um dieses drecksloch von Chigiri am Leben zu halten. Ihr Blick wanderte zurück zu Gajo und sie bedachte ihn mit einem strengen Blick. Ich will nie wieder sehen, dass ihr eure Kollegin während der Schicht angrabt. Was ihr in eurem verkorksten Privatleben macht ist mir egal, aber Arbeit hat eine tiefer Bedeutung als sich ein Bett zu teilen. Wenn er nur wüsste mit wem er sprach, ob er dann auch noch so dumm und vorlaut war? Vielleicht gehört er ja zu dieser Sorte Mensch die um alles in der Welt ihre Dummheit auf die Spitze treiben wollten.
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Re: Hauptbahnhof

Beitrag von Gajo am Di Jun 21, 2016 1:29 am

Wenn sie innerlich zerknirscht war, was Gajo ohne Zweifel hoffte, dann ließ die Frau das sich nicht anmerken. Der Hüne aber dachte gar nicht daran seinen Spaß einfach so aufzugeben, immerhin war dieses Privileg, dieser Spaß etwas, dass er erst seit vergleichsweise kurzer Zeit kannte und wenn man ihm immer weißmachen wollte, wie hart und schlimm es doch bei den Oinin war, so konnte er nur lachen. Der braunhaarige Mann hatte eine Kindheit durchlaufen, von denen manche der hiesigen, verdorbenen Seelen nur träumen konnten, denn manchmal wirkte es auf ihn so, als machte sie das Leid, oder die Härte eines Lebensstils sie an. Gajo selbst war das egal, er musterte jeden Menschen vor sich mit einer gewissen Portion Selbstironie und machte auch nicht vor Vorgesetzten halt, zeigte jedoch auch gleichzeitig wenn es darauf ankam, dass er das Vertrauen wert war. Er hatte keine Ahnung, ob diese Frau, die sich in ihrem Henge prinzipiell gar nicht so weit von ihrer ursprünglichen Form entfernt hatte, ihn kannte, etwas von ihm wusste oder ähnliches, doch das änderte nichts.
Zwei bis drei Stunden hieß es nun Zweisamkeit in einem Abteil, dass sie nun wieder von der Außenwelt abtrennte. Gajo ließ die Deckung selbstverständlich nicht fallen und mimte noch immer das kranke, verletzliche Kind, dass auf der Bank platzgenommen hatte. Ai-Chan, wie sie sich selbst betitelt hatte äußerlich ebenso wenig, doch ihre Worte waren nun wieder jene seiner Vorgesetzten und nicht die seiner Mutter... Schade eigentlich, dachte der Oinin mit einem Blick auf ihre recht ersichtlichen Brüste, auch wenn sie falsch waren und nickte dabei. Er würde sich selbstverständlich nicht daran halten, nur seine Strategien fortan etwas verdeckter aufspielen, wenn es darum ging sein kollegiales Schäferstündchen zu bekommen. Das musste Ai Chan aber nicht wissen und so nickte er einfach weiter, wie ein mit den Gedanken weit entferntes Kind es tun würde. Nur mit Mühe wandte er den Blick von dem aufreizenden Dekolletee ab und sah durch das Fenster nach draußen. Ein Ruck ging durch den Zug und sie begannen zu rollen... ein merkwürdiges Gefühl, wie er befand, doch nicht unangenehm.
"Habe verstanden.", fügte Gajo noch hinzu, denn das mochten die Oinin. Bedingungslose Zustimmung, auch wenn diese Worte meist schneller ausgesprochen waren, als dass ihnen ihre Bedeutung nachkam. Dann stahl sich ein Grinsen auf sein Gesicht. Verkneifen konnte sich der Hüne es dann doch nicht, schwieg einen Moment, erhob dann auf ein neues seine kindliche Stimme: "Nach der Arbeit habt ihr nicht zufällig Zeit?"
Er ging nicht davon aus, nein, er wusste sogar, dass sie vielleicht entsetzt, vielleicht weniger entsetzt ablehnen würde, doch allein deswegen war es ihm wert diese Worte ausgesprochen zu haben. Es konnte nichts zu seinem Nachteil passieren, nichts was ihn wirklich belangte. Mochten sie ihn hassen, etwas anderes kannte er ohnehin nicht, mochte sie ihn verachten, das war nur eine andere Form des Gleichen. Doch vielleicht funktionierte es auch und ein weiteres Mal hatte er Spaß auf die einzige Weise, die ihn körperlich befriedigte. Denn auch dort kannte er nichts anderes.
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Re: Hauptbahnhof

Beitrag von Yuki Amaya am Mi Jun 22, 2016 11:55 am

Dieser Kerl war wirklich eine Qual, ein kleines dummes etwas das man durch die gegen schupsen musste um etwas mit ihm anzufangen. Aber musste man das nicht bei jedem? Aus ihrem Blick sprach etwas Abschätziges, etwas das vermuten ließ das auch ein Kind nichts war das sie zum brechen brachte. Das Kinn hoch erhoben lehnte sie sich leicht an die Wand, den Rück jedoch dabei gerade und steif. Die langen in Strümpfen gehüllten Beine schlug sie übereinander und besah sich ihren Sohn. Ein kleiner Rotschopf der sich auf der Bank zusammen rollte und auf krank machte. Es hatte sie nur einen Moment gekostet nachträglich dafür zu sorgen, dass die Schlosser verweist waren, zumindest das eine. Das andere war nicht existent, immerhin saßen sie im letzten Abteil des Zuges und wenn man sie kontrollieren wollte, hatte man eben Pech gehabt. Leute die Pech hatten waren nicht ihre Sorge. Es dauerte nicht lange, bis der Zug sich in Bewegung setzte. Scheinbar waren sie beinahe perfekt am Gleis gewesen und das ohne sich zu hetzten. Dennoch war sie froh, nicht mehr die Hand ihres Sohnes halten zu müssen, das war wirklich anstrengend, zum kotzen eigentlich sogar widerwertig. Etwas abschätzig besah sie sich die Hand, welche nun in ihrem roten Stoff lag, bevor sie die geliehenen Augen wieder auf den Jungen legte. Er wollte wohl nicht aufgeben? Wie nervig. Nach der Arbeit werdet ihr damit beschäftigt sein den Bericht anzufertigen, wenn ihr denn dann noch lebt. Nein sie machte keinen hell daraus, dass sie davon ausging dort nicht heile heraus zu kommen. Sie machte auch keinen Hehl daraus, dass ihr Interesse an ihm eher geringfügig war. Sie mochte Männer nicht, eigentlich mochte sie nur keine Nähe. Es war abartig von jemandem berührt zu werden, der nicht Iori war oder eben Sakura. Eine Hand zu ergreifen, oder gar seine, diese primitiven Idioten zu küssen oder sonst etwas mit ihm zu tun ließ sofortige Übelkeit in ihr aufflammen. Nie würde sie jemanden auf dieser Welt küssen, keinen Mann und keine Frau würde sie an sich heran lassen. Einzig und alleine Michiru darf mir nahe kommen und die will es nicht. Besser so für uns alle. Speichel ist widerlich, genau so wie Blut. Ihre Augen waren wieder aus dem Fesnter geglitten, hinaus auf die Gleise welche sich zu beiden Seiten erstreckten und kurz darauf durch das Dorf führten, ehe sie im Wald verschwanden. Der Zug hatte Vorteile auch, wenn er Faulheit heraufbeschwor. Aber was konnte man klage. Drei Stunden für eine Trip der zu Fuß mehr als einen Tag gedauert hatte. Es gab Dinge die waren angenehm und entspannend. Das sie ihn jetzt drei Stunden lang ertragen musste ohne sich groß ablenken zu können, war hingegen ein Drama. Sie beschwor das Bild ihres Bruders herauf, eine Erinnerung aus ihre Kindheit mit der sie zufrieden war. Er hatte neben ihr im Bett gelegen und ihr das helle Haar zurück gestrichen, weil sie einmal krank gewesen war. Diese Bilder waren das schönste in ihrem leben, das einzige was sie noch zu bewegen schien. Auch wenn Ai-chan nicht besonders bewegt aussah, als sie die Grenzen des Dorfes hinter sich gelassen hatte. Sie würde schon noch zum Leben erwachen, wenn es darum ging das Herz ihres Sohnes los zu werden und ihren Charm spielen zu lassen. Es hatte mehr als einen Grund wieso sie eine vollbusige rote Frau gab und wieso es nicht falsch war, dass Gaijo nun ein kleiner Junge war. Ihr hört in Kyoko auf den Namen Taro, stellte sie fest, bevor sie in ein stures schweigen verfiel und aus dem Fenster sah. Drei Stunden diesen lüsternen Idioten vor sich, drei Stunden dumme Fragen, wenn sie Pech hatte.


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Re: Hauptbahnhof

Beitrag von Kami no Sekei am Mo Aug 08, 2016 9:02 am


2 Wochen Zeitsprung
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Die Ereignisse des Ingame sind ab diesem Punkt 2 Wochen in die Zukunft gerückt. Im Laufe dieser 2 Wochen sind die Events abgelaufen und jeder Charakter kann sich selbst ausmalen was er in diesen 2 Wochen noch zusätzlich erlebt hat.


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