Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


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Kaigan Hoyōchi

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Kaigan Hoyōchi

Beitrag von Sadako Forest am Fr 1 Jan 2016 - 16:14

Was gibt es über das berühmte Kaigan in Chikyû schon großartig zu sagen, außer das es ein Tor in eine andere Welt ist? Das riesige Gebäude in der Innestand simuliert mithilfe der technologie einen kompletten Strand mit Meer nach, sogar die Sonne scheint mit einem Tag/Nacht Rhythmus. Es gibt hier wirklich alles was das Badeherz begehrt, von Wellenschlagenden Meersbecken bishin zu aufregenden Rutschen über Strandbars und einen angelegten Jungel. Man findet hier wirklich alles, einen ruhigen Ort an der Küste? Eine Höhle zum Auskuntschaften? Alles kein Problem. Man findet hier den perfekten Ort zum entspannen oder für Abenteuer, wenn man alleine sein will oder für die ganze Familie. - oh und für Shinobis ist der Eintritt kostenlos!

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Re: Kaigan Hoyōchi

Beitrag von Sadako Forest am Fr 1 Jan 2016 - 17:31

cf: Wohnung Kano-Jama & Forest

Timeskip 2-3 Tage:

Die letzten Tage verliefen für Forest ziemlich ruhig, sie hatte sich überwiegend in ihrem Zimmer verschanzt, hatte ihrem Körper Zeit gegeben sich zu erholen mit eher mäßigem Erfolg. Die Muskelschmerzen waren nur noch ein dumpfer Nachhall in ihrem Körper, doch ihre Schulter bereitete ihr Probleme. Ihre Wunden verheilten schon immer ziemlich schlecht, sie war ja auch nicht die geduldigste von allen. Doch jetzt wo sie Ao um sich herum hatte wollte sie noch schneller wieder auf die Beine kommen und da machte ihr die Verletzung einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Sie wollte so viel mit ihm machen, etwas unternehmen einfach nur bei ihm sein, doch ihre Eltern liesen sie nicht mal aus dem Haus. Das Kano und Jama allgemein mal länger als zwei Tage zu Hause waren fand Forest schon sehr seltsam, das man sie aber so sehr einsperrte gefiel ihr überhaupts nicht. Die blondhaarige verstand diese Sorge um sie nicht wirklich, sie war doch nicht schwer verletzt und konnte immerhin auch größtenteils auch für sich selbst sorgen. Also hatte sie die Tage in ihrem Zimmer absitzen müssen, hatte die Schulter geschont in die Beine hochgelegt. Wäre Ao nicht immer für ein paar Stunden bei ihr gewesen wäre sie wohl längst an langeweile gestorben, sie war es einfach nicht gewöhnt nichts zu tun, oder eher nichts tun zu dürfen. Doch die Stunden mit ihrem Freund waren sehr entspannend gewesen, sie hatten sich viel unterhalten und waren sich noch näher gekommen. Wo die Stunden mit ihm so schön gewesen waren, waren die Nächte ohne ihn ein Graus. In der ersten Nacht hatte sie kaum einschlafen können, war immer wieder von ihren Alpträumen wach geworden und hatte verzweifelt nach seiner Hand gesucht. Jedesmal hatte sie das Gefühl es würde sie jemand beobachten und hatte nur dafür gesorgt das ihr noch unwohler wurde. Anstelle von Ao war Taijin bei ihr gewesen, hatte sie getröstet und ihr gut zu gesprochen, doch richtig schlafen hatte sie deswegen auch nicht können. Sie lag lange wach in ihrem Bett, stand früh auf um sich abzulenken, konnte aber irgendwann ihr Zimmer und die Bücher und Notizen nicht mehr sehen. Sie hatte einfach genug, musste einmal raus aus dem Haus und nach langem hin und her ging Ao mit ihr am gestrigen Tag in die Praxis von Dr.Tsuku, damit sie sich ihre Wunde nocheinmal ansehen konnte. Trotz der ganzen Ruhe schien ihre Wunde nicht verheilen zu wollen auch wenn ihr Dr.Tsuku gestern grünes Licht gegeben hatte das sie sich ruhig wieder etwas bewegen sollte um nicht einzurosten. Forest hatte darauf bestanden das sie sich morgen woanders treffen sollten als bei sich daheim.

Die Entscheidung war also auf das Kagan Hoyôchi gefallen, das größte Vergnügungsbad in Chikyû. Das man hier nicht nur Spaß haben konnte sondern sich auch einfach mal erholen und entspannen konnte, hatte ihr am Ende auch den segen von Ao erbracht und er hatte zugestimmt sich mit ihr hier zu treffen. Da sie nicht zu spät kommen wollte, war sie viel zu früh hier gewesen, hatte sich also viel Zeit lassen können um sich ihren Bikini anziehen zu können. Das Oberteil verlief von einem weiß ins dunkle blau und hatte die typische Dreieckform eines einfachen Neckholder Bikinis. Darüber hatte sie sich eine lockere weiße Weste gezogen damit ihre Schulter von der künstlichen Sonne und Wasser geschützt war und nicht jeder auf die Verbäne starren würde. Das Unterteil hatte dieselbe Farbe wie das Oberteil, darüber drapierten sich noch zwei in Faltengelegte Stoffreihen wie ein zu kurz geratener Rock. Ihre Mutter hatte ihre Haare zu einem hohen Zopf zusammengebunden, die kurze Strähne an der linken Seite hatte sie mit einem blauen Band verflochten, damit die kurzen Haare nicht so extrem von ihrem Kopf abstanden. Ihre ganzen Sachen die sie dabei hatte befanden sich sicher verwahrt in einem Spint. Die blondhaarige hatte noch etwas Zeit und hatte sich so schon mal etwas umgesehen, hatte eine Lounge entdeckt an der viele Liegen und Sonnenschirme standen sowie eine Strandbar mit vielen Erfrischungsgetränken für die Besucher. Die künstliche Sonne strahlte von dem falschen blauen Himmel, keine Wolke war zu sehen und so fühlte es sich fast so an als wäre sie draußen in der Wüste, wenn auch es nicht ansatzweise so warm war wie draußen. Je mehr Zeit verstrich umso nervöser wurde die blondhaarige, es war das erste mal das sie sich mit Ao verabredet hatte und jedes mal wenn sie daran dachte das es sich hier schon fast um ein Date handelte, bekam sie eine leichte röte im Gesicht. Immer wieder sah sie auf die große Uhr, ging nervös hin und her bis sie sich auf eine Holzbank setzte und mit ihren Füßen unruhig im Sand scharrte. In der ferne hörte sie das rauschen des Wassers, eine leichte Brise ging umher und lies die Palmenblättern sanft hin und her wehen. Ihr linker Arm ruhte noch immer in einer Schlaufe damit ihre Schulter entlastet wurde während sie in ihrer linken Hand ein Geschenk für Ao hielt und dieses immer wieder ansah und zwischen ihren Fingern hin und her wog. Ob es ihm gefallen würde? Sie hatte lange überlegt ob sie ihm etwas schenken sollte und vor allem was. Sie wollte ihm nichts unnötiges geben, oder etwas das zu groß war oder ihm im Weg war. Es sollte aber auch etwas sein das ihn an sie erinnerte, damit die abschiede nicht immer so schwer waren. Hoffentlich hatte sie nicht total daneben gegriffen und die ganze Arbeit für umsonst gemacht. Mit einem Arm etwas zu basteln war schwieriger als sie gedacht hatte, doch sie hatte ja mehr als genug Zeit gehabt. Sie war gerade dabei ihre Füße in den warmen Sand zu graben als sie neben sich eine Bewegung sah und ihren Kopf hob um zu sehen ob Ao sie entdecken würde, so anders wie sie heute doch aussah. Ein Bikini war wohl wirklich das weiblichste was sie in ihrem Schrank hatte, wirklich wohl in ihrer Haut fühlte sie sich zwar nicht, aber das ganze würde sich geben wenn Ao endlich bei ihr war.

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Re: Kaigan Hoyōchi

Beitrag von Ota Ao am Fr 1 Jan 2016 - 21:55

cf: Wohnung Kano-Jama & Forest
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Rest Tag ohne Forest
Nachdem er die Wohnung nach Hause verlassen hatte, war er über diverse Lebensmittelläden gelaufen und hatte eingekauft. Zum einen Dinge für seine Familie, da er wusste das die Lebensmittel zu neige gingen und zum andere Dinge für Forest. Da er den halben Tag mit dem lesen dieses Buches verbracht hatte wollte er nun auch etwas davon ihm Haus haben, falls sie vorbei kam. So waren diverse Tees in seinen Besitzt übergegangen, Chilly, sowie Salz aus dem Meer und Pfefferkörnern. Hinzu kam Obst, getrocknet und frisches für die nächsten Tage. Mit einem Apfel im Mund war er bei sich daheim angekommen und hatte eine Überraschung erlebt. Es hatte nach essen gerochen und neben den Klängen von Musik mischte sich einmal kein Fernseher in die Kulisse aus Geräuschen. Kaum war er eingetreten war seien Mutter ihm entgegen getreten, hatte ihn in die Arme geschlossen und sich darüber gefreut, dass er da war. Zusammen waren sie ins Wohnzimmer gegangen in dem Haru über einen Buch gesessen hatte. Alles war ihm ein wenig seltsam vorgekommen, aber er hatte diese Situation nicht in Frage gestellt, immerhin gab es hier und da immer einmal guten Tag und um diese war er froh. Mit seiner Mutter hatte er gekocht und später hatten sie zusammen gegessen und ein wenig geredet. Über kurz oder lang waren sie auf Forest zu sprechen gekommen und jetzt wo diese nicht da war, schien Rin ein wenig besser damit klar zu kommen. Sie erklärte das sie alles versuchen würde um die Blonde besser kennen zu lernen. Es war schwer nicht zu spüren, dass sie trotzdem keine so gefährlich lebende Schweigertochter wollte, aber sie versprach sich ruhig zu bleiben. „Haru meinte das du auch ein Recht auf glück hast“, war ihr über den Lippen gekommen, was ihn dann noch sehr verwundert hatte. Nach dem Essen hatte er seinen Bruder in die Mangel genommen und sich versprechen lassen das dieser Wandel kein Genjutsu gewesen war. Erst als dieser es geschworen hatte war Ao zur Ruhe gekommen und im Bad verschwunden um für einige Stunden den ganzen Raum zu blockieren. Er hatte einfach nur im Wasser der Badewanne gelegen, immer wieder warmes Wasser hinein laufen lassen und sich einen Plan für die nächsten Tage gemacht. Gegen Mitternacht war er wohl in sein Bett gefallen und hatte einen Zeit lang das Familienfoto angestarrt, ehe er eingeschlafen war.

Tag eins
Am nächsten Morgen war er wach geworden ohne zu wissen wieso und ihm hatte Schweiß an der Stirn geklebt. Er konnte nicht sagen wieso, aber die Tatsache hatte ihn unter die Dusche getrieben. Noch bevor die Sonne aufgegangen war stand er in der Küchen und kochte essen um sich zu beschäftigen. Es war das erste Mal das er etwas anderes kochte, etwas das Forest hätte essen können, auch wenn das beim Frühstück nicht sonderlich schwer war. Als die Sonne sich hinauf schob ging er zu Akako und hielt sie doch recht gezielt vom Arbeiten ab. Er schwatze ihr ein paar Bücher über Pflanzen und Kräuter ab, nein eigentlich fragte er ziemlich höflich danach und bekam mehr als er erwartet hatte. So kam es, dass er mit fünf dicken Bänden wieder zu Hause war, als seine Mutter gerade die Wäsche wusch und Haru aus seinem Zimmer torkelte. Wenn auch leicht verspätete aßen sie zusammen und es gelang dem Shura seinen Bruder zum trainieren animieren. Zusammen verbrachten sie drei Stunden auf dem Trainingsplatz Sonne, formten Harus Körper, ehe er den jüngeren Ota vollkommen erschöpft nach Hause trug und unter die Dusche stellte. Als er wieder gehen wollte – immerhin hatte er kaum geschwitzt und brauchte keine dusche - hielt ihn seine Mutter zögerlich auf. Zum ersten Mal hatte er das Gefühl das sie irgendwie Angst vor ihm hatte, sich fürchtete ihn in seinem Tun zu hinterfragen. Sie wollte wissen wo er hin ging, wann er zurück kam ob sie essen kochen sollte. Wenn auch verwundert darüber war er zu ihr gegangen und hatte sie leicht gedrückt, hatte ihr erklärt das er Forest besuchte, wieder kam und sie heute Abend zusammen kochen würde. Mittagessen hatte er mit seinem Bruder faktisch auf dem heim weg gehabt. Ao hatte dem Blonden wirklich Nudeln mit viel Gemüse aufgedrängt, während er selbst sich gegrillten Fisch gekauft hatte. Gegen Nachmittag war er an diesem Tag bei Forest gewesen und hatte sich nach ihrem Befinden erkundigt und zu hören bekommen wie langweilig es in diesem Zimmer war, das ihre Eltern sie nicht raus ließen. Also war er eine Zeit lang geblieben, hatte mit ihr im Bett gesessen und geredet, war runter gelaufen um ihr Milch zu kochen und hatte sich an diesem Tag viel über ihre Waffen erzählen lassen. Einen Moment lang hatte er versuchte sie auf den Tag der Verletzung anzusprechen, doch ihre Wunde hatte ihn zurück gehalten und das Gefühl, das er damit den Moment ruinieren würde hatte sich bei ihm eingestellt. Nachdem sie eine ganze Zeit lang geredet hatten war er recht spät wieder gegangen um zu Hause wieder eine normale Familie vorzufinden. Er verstand es nicht, hatte das Gefühl das die beiden ein Geheimnis hatten aus dem sie ihn heraus hielten. Seine Mutter hatte ihn schließlich überrumpelte indem sie ihn nach dem Ring gefragt hatte. Etwas verwirrt musste er gestehe das er nicht wusste was sie wollte. Ehering, Verlobungsring- wie sollte er auf so etwas kommen? Mit dem Geständnis das er keine Ahnung hatte war seine Mutter in einen lockeren Plauderton verfallen und hatte ihm alles gesagt was er wissen sollte – oder ihm über fünf ecken nützen sollte. Vieles davon schien er ganz automatisch zu tun, was wohl an seinem Beschützerinstinkt lag, anderes schien ihm absurd. Türen aufhalten, wie man sich meldete, oder nicht, was man sagte, oder eben nicht. Das er immer ehrlich zu ihr sein wollte hatte sie belächelt, von Notlügen gesprochen  die erlaubt waren. Am Ende des Abends hatte sie ihn an den Tisch gezerrt und den Computer hochgefahren um nach Ringen zu schauen. Am Ende war er eingeschlafen, einfach mit dem Kopf auf die Tastatur gesunken und mitten in der Nacht wach geworden. Erst dann hatte er seinen Weg ins Bett gefunden und noch versucht etwas über die Medizin zu lernen – aber da gab es keine Möglichkeit mehr.

Tag Zwei
Mit einem Buch in der Hand war er aufgestanden, hatte sich aus dem Bett gezwungen und sich unter die Dusche gestellt. Das kühle Nass hatte ihn dazu verleitet nachzudenken und so hatte er beschlossen nach dem Frühstück und ein wenig lernen zu Asgar zu gehen. Mit diesem hatte er gesprochen und zum ersten Mal einen eher emotionalen Entschluss gefasst, sich vielleicht sogar mit dem Blonden angelegt. Ob oder ob nicht war so eine Sache gewesen, auf jeden Fall war er danach kein Shura mehr, besaß diese Ausrüstung nicht mehr und hatte das Versprechen einer Ernennung im Ohr. Daheim sagte er dies keinem, verzog sich mit Essen in sein Zimmer, laß weiter in seinem Medizinbüchern und verschwand irgendwann wieder zu Forest um mit ihr zu reden. Wieder verpasste er seine Möglichkeiten, wusste nicht wie er ansetzten sollte und beschloss das alles mit dem Ring zu klären, welchen er nach seinem Besuch bei ihr abholte. Rin war entzückt, Haru fand ihn teuer und schwor seiner Freundin genau solch einen zu besorgen. Der Abend endete in einer Diskussion über Steine und Rin schwärmte von Alten Höhlen mit kristallen in der Wüste. Wenn er nicht gewusst hätte das Forest Angst vor der Dunkelheit hatte, wäre er vielleicht mit ihr dort hin gegangen. So ging er früh in sein Zimmer, lernte und sank mit dem Gedanken ins Bett morgen länger bei Forest zu bleiben.

Tag Drei
Tatsächlich sprang er früh aus dem Bett und laß bis seine Mutter wach war um mit ihr zusammen das Essen zu machen. Danach war er faktisch auch schon verschwunden und besuchte Forest wohl heute die längste Zeit der Tage. Zusammen waren sie zu dem Arzt von Forst gegangen und hatten dort eine neue Diagnose bekommen. Die Blode sollte sich ruhig wieder etwas bewegen, aber nicht zu viel. Das die Jônin dann in ein Spaßbad wollte gefiel ihm nicht, ganz und gar nicht und sie hatte einen kleine Ewigkeit gebraucht, bis er sich darauf eingelassen hatte. Er konnte sich nicht vorstellen, dass seine Liebste ruhig bleiben würde, aber er hoffte es einfach und er hoffte, dass sie sich zur Not beruhigen ließ. Nach diesem Termin war er dann irgendwann wieder verschwunden und hatte den Tag ihres Treffens geplant, an dem sie einmal nicht bei ihr waren oder auf Mission

Am Morgen ihres Treffens war er wie immer zu früh aus dem Bett gekommen und hatte seine Zeit mit lesen verbracht. Da sie schwimmen wollten und der davon ausging, dass sie danach irgendwo etwas aßen minimierte er sein Frühstück auf das nötigste und suchte Sich Dinge zum Anziehen heraus. Ein weißes Shirt, ein lockeres blaues Hemd, dazu eine karierte Hose, helle Schuhe und schon war er dabei seien Tasche zu packen. Seine Mutter war wirklich auf einmal an seinem Leben interessiert und war ein wenig überrascht als er davon erzählte in ein Spaßbad zu gehen. Sie war wohl genauso verwirrt davon wie er selbst und mit einem schiefen lächeln ließ sie ihn von dannen ziehen. Mit seiner Sporttasche bepackt schlich er durch die Straßen, ließ sich seine  Zeit, immerhin war er früh dran. Bis er den Weg gefunden hatte dauerte es jedoch nicht wirklich lang. Auch wenn er noch nie dort gewesen war, so konnte er das monströse Gebäude jedoch nicht übersehen. Die breiten Glastüren, die Hohe Kuppel und die Tafel welche einen willkommen hieß. Hier gab es Wasser, viel Wasser und dennoch war er noch nie hier gewesen. Es war zu groß und alleine die Idee, dass er dort nie alleine war gefiel ihm nicht. Aber für Forest war er hierhergekommen. Die Tage der Ruhe, wenn auch nur der Missionsruhe hatten ihm gut getan und vor allem dieser frischen Beziehung. Zu sitzen und zu reden, ohne Stress oder Leistungsdruck entspannte ihn mehr, als er es gedacht hätte. Sie waren sich näher gekommen, auf die ein oder andere  Art und  Weise.  Das leichte Unbehagen dort hinein zu gehen ging nicht, auch nicht als er durch die Glasscheiben im inneren das Wasser sah. Das friedvolle Gefühl bei dem Anblick der Wellen beruhigte ihn und ließ ihn eintreten. Warum e r hier als Shinobi kostenlos herein kam konnte er nicht sagen, vielleicht schoss Asgar viel Geld dazu, vielleicht sollten sie hier einfach nur entspannen. Ob ich hier abschalten kann? Wenn ich Forest sehe wird es bestimmt besser. Seine Tasche schloss er ein und warf sich dann in seine einzige Badehose. Forest kannte das gute Stück ja bereits und er war gespannte wie sie es mit ihrer Schwimmkleidung gelöst hatte. Als alles verstaut war zog er sich eine Sweatshirt Jacke über und schulterte sein Handtuch. Als er aus den umkleiden heraus trat war es ihm ungewöhnlich hell und er kniff einen Moment die Augen zusammen.  Hier drinnen roch es herrlich nach Wasser. Die Pflanzen blühten grün und hier und da hörte er Stimmen von umher laufenden Menschen. Aufmerksam sah er sich um und fand einen Bereich in den er sein Handtuch legen konnte. Die Jack behielt er an, immerhin hatte er das kleine Kästchen dort verstaut. Von links nach rechts sucht er unter den Menschen nach einer die Forest sein könnte. Erstaunlicherweise musste er feststellen, dass auf die Entfernung beinahe alle Leute gleich aussahen. Mit den ersten Schritten suchte er das Wasser ab, schloss es dann jedoch aus und wand sich um. In sein Blickfeld huschte eine Strandbar mit Schirmen, liegen und einer Bank. Es war nicht das Haar welches sie verriet, sondern vielmehr das sie die Füße durch den Sand streifen ließ, ein wenig unruhig und nervös wirkte. War er zu spät? Eine Uhr hatte er nicht gesehen, vielleicht war er auch einfach blind, oder zu sehr darauf bedacht sich zu ihr durch zu kämpfen.  Die Hände hatte er locker in die Taschen gesteckt und sein Gang war gemächlich, in Eile war er ja nur bedingt. Umso näher er an seine Freundin kam umso seltsamer schien ihm dieser Ort. Der mäßige Lärm, das Rauschen der  Welle und dann saß Forest da und hatte beinahe recht wenig an. Er hätte nicht gedacht, dass sie so einen schönen Bikini hatte. Er war blau, für Forest irgendwie sehr verspielt durch die Stoffbahnen und die kurze Jacke. Trug man das so als Frau? Dagegen wirkte er sehr einfach in Badehose und Jacke. Lächelnd ließ er sich neben seine Freundin sinken. Ich hoffe ich habe dich nicht warten lassen Forest. Ich war hier noch nie – es ist groß gab er zu und sah sich nur kurz um, ehe er den Blick zu ihr wand. Du siehst schön aus, gab er unverblümt zu und griff nach ihrer Hand. Sie sah süß aus in diesem Bikini, die hach hoch gebunden und den Schüchternen Blick im Gesicht. Sonst war sie immer ein wenig stur und wollte nicht, dass man ihr Dinge vorschrieb, aber jetzt, jetzt war sie die Prinzessin aus der Wüste, wenn auch heute in passender Kleidung. Irgendwie fühlte er sich leichter wenn er sie so sah. In ihm kam das Gefühl auf, dass sie ihn wirklich an sich heran ließ, wirklich zu ließ das er sich beschütze und für sie da war. Er versuchte das um sich herum auszublenden nur sie zu sehen und nur das Rauschen des Meeres als Hintergrund zu akzeptieren. Wie geht es dir heute – wie hast du diese Nacht geschlafen? Er band ihr nicht auf die Nase, dass er schlecht schlief, von Dingen träumte die er vergas um verschwitzt aufzuwachen. Mit ihrer Hand schien diese innere Unruhe von ihm abzufallen, ihm auch innerlich etwas friedvolles zu geben und ihn natürlich ruhig wirken zu lassen, nicht so gezwungen wie es sonst der Fall war.

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Re: Kaigan Hoyōchi

Beitrag von Sadako Forest am Sa 2 Jan 2016 - 0:25

Sie hatte sich nicht getäuscht. Gerade als sie ihren Kopf hob lies sich Ao mit einem leichten lächeln neben sie setzten. Prompt schlug ihr Herz etwas kräftiger, ob es daran lag das beide recht wenig an hatten - wobei sie sich ja schon mit weniger gesehen und berührt hatten - oder einfach die Tatsache das es sich diesesmal um eine richtige Verabredung handelte, konnte sie gerade nicht einschätzen. Vielleicht freute sie sich auch einfach ihn zu sehen, immerhin war die Nacht wieder schrecklich für sie gewesen ohne ihn. Mit einem breiten grinsen und einem leichten kopfschütteln hieß sie ihn willkommen. Nein, nein. Ich war selbst noch nie hier und war zu früh da, also hab ich mich etwas umgesehen und mich gerade erst hier her begeben. Genauso wie Ao lies sie ihren Blick umher schweifen, legte das Geschenk was sie für ihn hatte, neben sich ab, sodass er es noch nicht sehen konnte. Wie sie feststellen musste war der Werbespruch für das Bad wirklich passte, ein Tor in eine andere Welt, sie fühlte sich im Moment nicht so als würde sie unter der Erde leben, auch wenn alles hier künstlich erzeugt wurde und von Menschenhand erschaffen wurde, so tat es ihr nach den letzten Tagen wirklich gut einmal "weg" von Chikyû zukommen, zumindest in ihren Gedanken. Keine dunklen Ecken und blicke die sie verfolgten wie die letzten Tage. Die Blicke der beiden trafen sich wieder, Ao griff nach ihrer Hand und sorgte dafür das sie leicht rot wurde und schüchtern zur Seite blickte. Sie musste nervös lachen, sah dabei immer wieder zu ihm und drückt seine Hand. Die blondhaarige würde sich nie daran gewöhnen das man ihr sagte wie hübsch sie aussah. Danke. Flüsterte sie leise, blickte ihn danach wieder mit einem lächeln an und legte ihren Kopf leicht schief, musterte Ao kurz. Die Badehose kannte sie ja bereits, doch die Jacke sah sie zum ersten mal an ihm. Das weiß mit dem blau passte zu seinen Augen und lustigerweise sogar zu ihrem Bikini. Abgesprochen war das ganze aber nicht gewesen sollte da jemand fragen. Kurz musste sie schmunzeln als sie daran dachte wie seltsam es noch vor drei Tagen gewesen war ihn zu begrüßen. Inzwischen stieg jedes mal die vorfreude auf ihn und ihr Herz hüpfte jedesmal angenehm in ihrer Brust wenn sie auf das Wiedersehen mit ihm dachte. Schließlich fragte er sie wie es ihr heute ging und wie sie geschlafen hatte. Forest atmete tief ein und aus, seufzte leise und drückte wieder seine Hand bevor sie antwortete. Bis auf das ich langsam verrückt werde mit nur einem Arm wirklich gut. Ich glaub mein Kreislauf ist wieder stabil und mir tut nichts mehr weh. Auf seine Frage wie sie geschlafen hatte wollte sie zunächst nicht antworten, doch sie hatte ja gesagt das sie immer ehrlich zu ihm war und sagte was sie bedrückte. Zu wenig glaube ich. Ich bin nicht müde aber die Nächte ziehen sich, ich bin früh wach und langweile mich. Mal wieder ein Anstoß darauf wie schrecklich es für sie war sich nicht bewegen zu dürfen so wie sie es wollte. Es war jetzt der vierte Tag wo sie für ihre Verhältnisse wirklich nichts getan hatte, sie wusste nicht ob sie nach dem heutigen Tag damit weiter machen konnte. Aber heute wird toll, du bist da und wir sind hier. Seltsamer Ort finde ich, aber mal was anderes als meine Zimmerwände und das braun in grau von Chikyû. Ja an die Farbenvielfalt und die Pflanzen hier könnte sie sich wirklich gewöhnen. Kurz blickte sie über das Wasser das den Sand am Ufer leicht hin und her schlug, wunderte sich irgendwie das sich Ao noch nicht in das kühle Nass gestürzt hatte. Dafür liebte er Wasser doch viel zu sehr. Ist bei dir alles in Ordnung? Wenn du willst kannst du gerne ins Wasser, wegen mir musst du dich nicht zurückhalten Ao-kun. Ob bei ihm wirklich alles in Ordnung war? Oder er war einfach nur überwältigt von diesem Ort wie sie es war, oder aber wollte einfach nicht unhöflich sein. Sie musste ihm wirklich beibringen nicht immer solche Rücksicht auf sie zu nehmen sondern auch mal an sich zu denken. Forest war niemand der Leute gern für sich beanspruchte, sie wollte nicht das er seine eigenen Bedürfnisse wegen ihr zurückschraubte. Er war genauso ein feier Mensch wie sie, aber das musste sie ihm wohl nach und nach einfach noch zeigen. Ich geh auch bis zu den Knien mit, oder wir bleiben noch hier sitzen. Bot sie an, wusste sie das sie mit der Wunde lieber nicht ins Wasser sollte, auch wenn sie gerne etwas Spaß haben wollte musste sie sich zusammenreisen und alles ruhig angehen lassen. Sonst würde Ao sie packen und zurück nachhause bringen. Seine Drohungen bezüglich darauf das sie sich nicht Überanstrengen sollte klangen noch immer in ihren Ohren und würden auch solange nicht verschwinden ehe ihr Dr.Tsuku sagte das sie die Schulter wieder voll belasten durfte. Kurz huschte ihr Blick zur Seite, das Armband lag noch immer an Ort und stelle. Sollte sie es ihm jetzt schon geben? Um ehrlich zu sein hatte sie, auser ihren Eltern, noch nie jemanden etwas geschenkt, schon lange nicht ihrem Freund, Ao war ja immerhin ihr erster. Die blonde wurde wieder etwas nervös, versuchte das ganze mit einem leichten lächeln herunter zu spielen, doch so wie sie Ao einschätzte würde er ihre Nervosität eh bemerken und nachhacken. Also löste sie ihre Hand von seiner und griff zu dem Band neben sich. Ich hab dir was mitgebracht. ihre Stimme war plötzlich ziemlich leise und auf ihren Wangen sah man wieder wie sie leicht rot wurde. Nervös wog sie das Band was in ihren kleinen Händen ziemlich wuchtig aussah. Sie hatte lange überlegt was sie Ao schenken könnte, hatte erst an ein Armband gedacht, doch hatte sie dabei Angst das es mit seinem Taijutsu schneller kaputt gehen könnte als es ihr lieb war. Also hatte sie ein paar Lederbänder genommen und sie zu einem dickeren zusammengeflochten, dazwischen ein paar schöne weiße Muscheln zwischen welchen sich eine kleine, sehr dezente blaue Perle befand. Das ganze sollte um seinen Oberarm passen, war nicht zu auffällig und wie sie fand würde das ganze mit seiner Nomadenkleidung sicher ganz gut aussehen. Ich... hoffe es passt. Ich habs die Tage selbst gemacht. Nuschelte sie etwas nervös, den Blick auf das dunkle Lederband gerichtet, schloss ihre Finger nochmal darum und legte es Ao in die Hand, bevor sie mit hochrotem Kopf wieder zur Seite blickte. Wenn sie gewusst hätte das es so schwer war jemanden eine Freude zu machen, hätte sie sich das ganze wohl nochmal überlegt, doch es war immerhin für Ao. Die... die Muscheln sind für das Meer und das Wasser... die Perlen haben- Kurz brach sie ab, spielte wieder mit ihren Füßen im Sand herum und nuschelte weiter. haben dieselbe Farbe wie unsere Augen... und das Band ist das was uns verbindet... Ob er überhaupts ein Wort verstand was sie von sich gab? Sie hoffte es einfach, sie war nicht gut darin Auszudrücken was sie genau dachte oder wie sehr sie ihn liebte. Es war so neu für sie, sie wusste nicht ob sie diese schüchterne Art jemals ablegen könnte, doch mit jedem Tag traute sie sich mehr, öffnete sich mehr ihm gegenüber. Vorsichtig sah sie ihn von der Seite an, ob es ihm gefallen würde?

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Re: Kaigan Hoyōchi

Beitrag von Ota Ao am Sa 2 Jan 2016 - 9:53

Glück im Unglück das sie noch nicht zu lange am Warten war. Er wäre ein toller Freund wenn er sie erst in seinem Zimmer vor Langeweile sterben ließ und sie dann auch noch hier warten lassen würde. Er fühlte sich sowieso seltsam seitdem seine Mutter ihn mit Beziehungstipps überschüttet hatte. „Denke immer daran, dass du es ihr rechts machst, stell dich selbst hinten an Ao.“ Irgendwie war das genau wie die letzten Jahre, nur bei Forest fühlte es sich nicht so gezwungen an, es war mehr so als ob er fast schon freiwillig Ding hinten an stellte. Es war ohnehin schon ein wenig komisch jetzt hier zu sitzen. Er fühlte sich von den Menschen beobachtet und daran erinnert, dass er nicht in seiner Oase war. Das Wasser und die vielen Menschen bildeten einen schweren Kontrast für ihn. Einerseits liebte er Wasser würde sich gerne einfach hinein legen, andrerseits wollte er nicht das diese Menschen ihn entspannt sahen. Das lag wohl daran das Wasser im sein Reich gewesen war und hier schien es auf einmal jeder besitzen zu können, es war einfach nicht seine Oase. Irgendwie war das alles seltsam, viel zu ungewohnt für ihn und er musste leise seufzen, was er sonst wohl nie tat. Alles war hier anders, nicht nur sein begehren nach Wasser auch Forest. Sie war so lieb, wie ein kleines süßes Schulmädchen das schüchtern hin und her blickte, als würde sie es nicht schaffen seine Hand zu halten ohne vor röte zu sterben. Irgendwie verstand er das nicht – nicht so wirklich zumindest. Seien Mutter hatte ihm zwar viel Spaß bei seinem Date gewünscht, aber irgendwie war er nicht darauf gekommen, wieso er ein Date mit Forest hatte. Sie waren ein Paar und würden heiraten – hatte man da noch Dates? Vielleicht war das für sie nicht ganz so normal wie für ihn, wobei er die Größe dieses Treffens wohl einfach unterschätzte und seine Wichtigkeit. Seine Gedanken verfingen sich immer nur in dem was er vorhatte. Zu hören das es ihr gut ging war gut, beruhige ihn zumindest und veranlasste ihn nicht dazu sie sofort wieder hier heraus zu tragen um sie ins Bett zu stopfen. Das du keine Schmerzen mehr hast ist schön, das mit dem Schlafen weniger, stellte er fest und sah sie von der Seite her an, spürte den leichten Druck um seine Hand. Er war auch sicher, dass heute ein schöner Tag werden würde, immerhin verbrachte sie ihn einmal wieder gemeinsam und fernab von den normalen Orten wie Trainingsplätzen und zimmerwänden. Etwas sehnsüchtig musste er bei ihrer Frage auf das Wasser blicken, bevor er versuchte das zu erklären. Das ist nicht so einfach mit dem Wasser. begann er ruhig und starrte auf die Welle die leicht in den Sand schwappten. Das ist nicht meine Oase und auch nicht meine Badewanne. Ich bin hier nicht alleine – außer dir darf mich niemand so sehen. Mit so sehen war natürlich dieser fröhliche Ao gemeint, dieser Ao der sich durch das Wasser zog als wäre es sein Leben, seine ganze Existenz. Er hatte immer nur für sich gelebt und sein ich nur sich selbst und dem Wasser in seiner Oase gezeigt. Forest war da eine Ausnahme, eine wirkliche Ausnahme die er nicht zwangsläufig auf ganz Chikyû erweitern wollte – außerdem musste er ihr ein paar Dinge sagen. Mach dir nicht zu viele Gedanken, ich glaube ich brauche einen Moment um die anderen zu akzeptieren. Ja irgendwie so musste es sein, auch wenn er es nicht besser in Worte gefasst bekam. Wenn sie sich gleich einfach ins Wasser setzen würde, wäre seinem Drang nach Wasser damit bestimmt schon genüge getan. Gerade als er aufhörte das Wasser zu fixierten entzog Forest ihm die Hand und wirkte dabei doch etwas hektisch. Was war heute los mit ihr, sie schien so nervös, irgendwie auch unsicher und das ihre Stimme so leise war passte nicht wirklich zu ihr. Er drehte sich zu ihr um blickte in ein leicht getötetes Gesicht. Sie sieht unglaublich süß aus wenn sie rot wird, musste er feststellen und blinzelte dann einmal um den Blick auf ihre Hände zu richten. Ein Geschenk? fragte er etwas verblüfft. Rin hatte erzählt das Mann Frau etwas schenkte, das es nun andersrum der Fall war ließ seinen Blick etwas verwirrt wirken. In den Händen hielt sie etwas das in diesen viel zu groß aussah. Wie selbstverständlich griff er danach, nahm es ihr aus der Hand und besah es sich. Er musste all seien Konzentration aufbringen um zu verstehen was sie sagte und beugte den Kopf weiter in ihre Richtung um es auch zu verstehen. Die Muscheln für das Meer, sowie Wasser, die perlen für ihre Augenfarben und das Band was sie verband. Wärme keimte in ihm auf, eine Freude die er selten fühlte und er lächelte unweigerlich ein wenig breiter. Auf so eine Idee wäre er nie gekommen – man war er ein unkreativer Mann. Das war genial, es war perfekt, es sagte alles aus was sie verband. Das ist perfekt Forest. Die Freude in seinen Worten war deutlich zu hören. Ich zieh es sofort an. Gesagt – getan. Der Jônin huschte aus seiner Jacke und streifte sich das band über den linken Arm, schob es hinauf, bis es saß und es saß gut. Mit einem prüfenden blick besah er es noch einmal, ehe er sich von der Bank erhob um vor Forest auf die Knie zu sinken. Wie vor ein paar Tagen sah es aus, nur dieses Mal lag die Jacke über seinem Knie, aus welcher er ein Kästchen zog. Das ist leider nicht selbst gemacht sondern nur gekauft, gab er fast schon ein wenig niedergeschlagen zu und hielt ihr das Kästchen leicht entgegen. Aber meine Mum hat gesagt ich kann dir nicht nur einen lächerlichen Dolch als Verlobungsobjekt überlassen. „Wenn ich ein richtiger Mann bin gehe ich los und kaufe einen Ring“ – irgendwie sowas meinte sie zumindest. Etwas verwirrt von dieser Erinnerung öffnete er die Schachtel und entblößte den Ring. Ich hoffe er gefällt dir als Verlobungsring und ich hoffe er stört dich beim Kämpfen nicht. Wenn wir schnell heiraten trägst du den Ring sowieso links, ich glaube dann sollte das wieder passen. Ich hab ihn auch mit viel blau gewählt. Ein heiseres auflachen verlies seine Lippen, irgendwie war das alles ein wenig komisch. Er hatte keine Ahnung von Dingen die man nach vor oder während einer Verlobung tat. Er wollte Forest nur auf Händen tragen und er wollte ehrlich zu ihr sein und ihr sagen was geschehen war. Es nagte einfach noch immer an ihm und es hörte nicht auch, er konnte nicht aufhören sich schuldig zu fühlen. Also stand er auf, nachdem er ihr den Ring an den Finger gesteckt hatte. Was ein Glück das er passte. Anschließend setzte er sich wieder neben sich, beugte den Kopf ganz sacht zu ihr. Forest ist muss dir etwas erzählen, etwas Wichtiges. Gibt es hier einen Ort wo uns niemand sieht? Ein wenig geheimnisvoll klang es ja schon, aber immerhin war es das auch. Was er ihr sagen wollte war wichtig, sehr wichtig. Ich will immer ehrlich zu dir sein deswegen liegt mir das sehr am Herzen. Kurz darauf erhoben sie sich und er folgte seiner Liebsten durch die Ansammlung von Menschen und hin zu einem Ort der ein wenig ruhiger schien, grün über ihren Köpfen, das Gemurmel der Menschen klang weiter fort. Jetzt galt es und mit Pech warf sie ihm den Ring wieder entgegen – aber er musste ehrlich sein – er musste also bereitete er sich auf das vor was er gleich sagen würde.

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Re: Kaigan Hoyōchi

Beitrag von Sadako Forest am Sa 2 Jan 2016 - 15:39

Seine Erklärung warum er - noch - nicht im Wasser war erschien ihr logisch. Irgendwie. Kurz erinnerte sie sich wie sie in der Oase gewesen waren, erhatte ihr erzählt das er sonst immer nur alleine hier gewesen war und noch nie jemanden mit hierhin genommen hatte. Er war also immer für sich gewesen und konnte sich entspannen ohne auf andere zu achten. Alleine eben. Klar das es hier anders war, merkwürdiger, aber sie fand diesen Ort ja selbst merkwürdig. Mit einem leichten nicken gab sie ihm zu verstehen das sie verstanden hatte. Aber ich möchte nachher trotzdem ins Wasser, notfalls suchen wir uns einen anderen Platz. Ich war noch nie am Meer. Auch wenn es hier kein vergleich war, so wollte sie wissen wie es sich anfühlte im Salzwasser zu baden. Sie hatte gelesen das es viel leichter war im Meer zu schwimmen und es hatte wohl sogar eine angenehme Wirkung auf die Haut. Kurz sahen beide auf das künstliche Meer, ehe ihr Ao das Muschelband aus der Hand nahm und begutachtete. Nervös blickte sie ihn dabei ein. Am Anfang wirkte er mehr verwirrt, was sie nur noch nervöser werden lies. Hatte sie total danebengegriffen? Forest versuchte seine Mimik zu lesen, doch was so recht in seinem Kopf vorging konnte sie dann doch nur erahnen. Plötzlich hellte sich seine Mimik auf, ja er lächelte sogar tatsächlich breiter und fröhliches als sonst. Als er meinte es wäre peferkt, schlug die blondhaarige ihre Hände leicht zusammen, so gut es eben mit dem Verband ging. In seiner Stimme hörte man die Freude, seine Augen funkelten leicht, beinahe so wie wenn er an sein Wasser dachte. Er freute sich wirklich über ihr Geschenk, legte sofort seine Jacke an und schob das Band seinen Arm hinauf. Zu ihrer Erleichterung passte es sogar, sie hatte nur grob abschätzen können wie kräfig seine Oberarme waren, da sie selbst mit ihrem Training nicht an ihn herankam. Würde auch merkwürdig aussehen, eine Muskelbepackte kleine blonde Frau, die wegen ihren Muskeln genauso breit war wie sie lang war. Sehr komische Vorstellung die sie da hatte. Als er sich erhob und vor ihr auf die Knie ging war es nun an ihr etwas verwirrt drein zu blicken. Diese Position kannte sie nur von dem Tag an dem sie sich kennen gelernt hatten und er ihr den Dolch überreicht hatte als Zeichen dafür das sie sich verlobt hatten. Immer wieder musste sie leicht über sich selbst schmunzeln, wenn sie daran dachte. Viele paare brauchten Jahre um so einen Schritt zu wagen und die beiden hatten sich nach nur ein paar Stunden verlobt. Ob aus reinem Jugendlichen Unsinn es damals passiert war, oder ob sie schon gewusst hatten das aus ihnen mehr werden würde, sei nunmal dahin gestellt. Fakt ist das es für beide bisher nichts besseres gab als diese sponatnität an der Oase. Kaum hatte sie darüber nachgedacht sprach er auch jenen Dolch an, redete darüber das er als Mann einen Ring kaufen gehen sollte. Er holte daraufhin ein kleines Kästchen aus seiner Jacke. Forest verstand noch immer nicht so recht. Sie musste ehrlich zugeben das für sein Dolch als Verlobungsgeschenk das beste war, was man ihr machen konnte. Sie mit einem Waffenfetisch und einer Waffe als Geschenk, besser konnte man es ja nicht treffen, doch Aos Mutter schien da anderer Meinung zu sein. Für einen Moment starrte sie verwirrt auf den funkelnden Ring in dem Kästchen, lauschte seinen Worten. Verlobungsring? Sie war immernoch etwas verwirrt. Forest hatte nun wirklich nicht damit gerechnet das sie auch etwas bekommen würde, was für ein komischer Zufall - und mit einem Ring hätte sie wohl nie gerechnet. Außer einem Armband, ihren Ohrringen und ihrer Kette trug sie nie Schmuck, war eigentlich auch nicht der Typ für sowas, doch sie konnte sich ein lächeln nicht verkneifen, spürte wie ihr Gesicht wieder leicht rot wurde, als er ihr den Ring an den rechten Ringfinger steckte. Ihr Herz schlug ihr wieder kräftiger gegen die Brust, ob sie auch so aufgeregt war wenn sie vor dem Altar stehen würde? Mit einem faszinierenden Blick und leicht geöffneten Mund hob sie ihre Hand, wackelte leicht mit ihrem Finger und besah sich das Schmuckstück genauer. Ja er hatte wirklich einen Ring mit viel blau ausgesucht. Was das wohl für Steinchen waren? Plötzlich erstarrte sie, ihr Blick wurde etwas panisch als sie darüber nachdachte WAS das für Steinchen sein konnten. A-aber. Aber Ao- i-ich. D-das. Ihr Kopf schwirrte etwas, so etwas wertvolles hatte sie noch nie in den Händen gehabt, von Waffen mal abgesehen. Nicht nur wertvoll im Sinne von das es Geld kostete, sondern auch wertvoll weil sie es von Ao bekommen hatte, sein erstes wirkliches Geschenk an sie. Es war keine Frage das sie den Ring immer tragen würde, doch für den Moment erschlug sie das ganze etwas. Ich weiß nicht was ich sagen soll. Flüsterte sie leise, sah von dem Ring zu Ao und wieder zurück nur um ihn wieder anzusehen. Ohne Zweifel freute sie sich das sie was von ihm geschenkt bekommen hatte, ob sie sich an das ungewohnte Gefühl an ihrem Finger gewöhnen konnte? Außerdem musste sie aufpassen damit sie ihn nicht zertrümmerte falls sie sich auf eine Schlägerei einlassen sollte. Vielleicht war es so ganz gut das er ihr soetwas geschenkt hatte. Die blondhaarige beugte sich etwas nach vorne, gab Ao einen Kuss auf die Lippen und umarmte ihn herzlich für eine weile. Der ist wunderbar Ao. Danke. Flüsterte sie ihm leise ins Ohr, lies sich von ihm wieder auf die Beine ziehen und wieder zurück auf die Bank fallen. Für einen Moment sah sie ihn einfach nur dankend an, ehe er den Kopf zu ihr beugte und ihr etwas zuflüsterte. Er musste ihr etwas sagen, es schien ihm wirklich wichtig zu sein, denn er wollte das sie niemand dabei sah. Ihr Kopf schwirrte noch immer etwas und hörte nun auch erstmal nicht auf. Was könnte es nur sein? So geheimnisvoll wie er tat würden wohl viele denken er wollte ihr einen Antrag machen, doch das war ja schon geschehen. Was gab es noch so wichtiges? Ihre Gedanken kreisten, er wollte immer ehrlich zu ihr sein, deswegen musste er ihr jetzt noch etwas sagen. War es etwas gutes oder schlechtes? Sie konnte es absolut nicht einordnen, stand zusammen mit ihm auf und blickte sich kurz um. Beide entschieden sich dafür das Grün etwas auszukundschaften, schlugen sich durch Bäume und schlängelten sich zwischen Büschen hindurch, ehe sie in einer kleinen Lichtung standen durch die sich ein kleiner Bach zog. Um sie herum befand sich nurnoch grün, auch die Sonne wurde beinahe komplett von Palmenblättern verdeckt. Hier war es etwas schwüler als draußen beim Sandstrand, trotzdem noch sehr angenehm. Hier sollte es ganz gut sein. Meinte sie während ihr Blick über die wirklich kleine Lichtung ging. Jetzt wo sie wirklich alleine waren wurde sie wieder nervös, ihr innerstes konnte sich nicht entscheiden ob sie neugierig sein sollte oder aber Angst haben musste das es etwas schlimmes war. War er jemanden anderes von den Nomaden versprochen? Hatte er irgendwo ein Kind? Einen bösen Zwillingsbruder? Ihr Kopf schmerzte bei solchen negativen Gedanken, nein, er hätte soetwas nicht so lange verschwiegen und sich mit ihr auf eine Beziehung eingelassen. Soetwas würde Ao niemals tun, dafür war zu sehr davon überzeugt für Forest da zu sein und ihr das Leben recht zu machen. Was gab es noch das es sein könnte?

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Re: Kaigan Hoyōchi

Beitrag von Ota Ao am Sa 2 Jan 2016 - 22:44

Der Moment auf welchen er die letzten Tage hin gefiebert hatte war gekommen, stand so unmittelbar bevor, dass ihm unwohl wurde. Dieses Bad, noch war es wirklich sein Moment. Er hatte ihn erschaffen, so künstlich wie er sein ganzes Leben geschaffen hatte. Damals als man ihn zum Shura machen wollte, war er ohne zu zögern gegangen, hatte einem Leben voller Entbehrung hingenommen um seine Familie zu versorgen, unterwegs zu sein und sie schützen zu können. Jahr um Jahr hatte er sich gefragt wieso und nie hatte er etwas anderes sagen können außer, dass es um seine Familie ging und immer gehen musste. Sie waren nach seinem Vater alles was ihm geblieben war und diese leere hatte wie ein Loch in ihm geklafft. Er war immer das Kind seines Vaters gewesen, der große starke Bruder, der liebe große Sohn der nun auf die Familie aufpasste. Noch heute wagt er sich kaum an seinen Vater zu denken, nur Forest hatte ihn dazu angetrieben es zuzulassen und sie hatte ihm gezeigt wie tief dieser Schmerz saß, wie er seinen Körper betäubt hatte. Nichts hatte er gefühlt, nichts gewollte, sich nichts gewünscht außer Sicherheit. Seine einzige Sicherheit fand er im Wasser darin, dass er wusste was er tat um für seine Familie zu sorgen. Es war kein Akt der Bewunderung für sein Dorf, es war ein reiner Akt der Selbstaufgabe um sein Blut am Leben zu halten. Die Schritte von ihrer Bank fort kamen ihm so unendlich schwer vor. Jeder Muskel in ihm spannte sich an, er fühlte wieder diese Unruhe, fühlte noch etwas anderes und das seit Jahre – es war Angst die ihm die Nerven raubte. Heute ging es nicht um seien Familie, heute ging es nur um ihn, jetzt und hier würde es darum gehen etwas zu verlieren, oder ein tiefes Verbundenheit zu schlagen. Sei einfach ehrlich befahl er sich selbst. Forest schien ehrlich zu ihm zu sein, ihn ernsthaft zu mögen ihn zu Lieben, auch wenn er es noch immer nicht greifen konnte. In ihm war dieses laue Gefühl von Wärme, etwas das einem Funken glich, einem kleinen Feuer welches wuchs wenn sie dabei war. Etwas Gedankenverloren tauchte er unter dem grün an, spürte wie warme Luft, das verschwindende Licht der künstlichen Sonne in diesem Gebäude. Seine Finger  suchten nach ihrem Band und verbargen es kurze unter der Hand. Es war sein erstes Geschenk von ihr und er würde es in Ehren halten. Die Art und Weise wie er stehe blieb erinnerte mehr an ein verlorenes Kind und man kam nicht drum herum zu sagen, dass er ein wenig abwesend wirkte, als er seine Hände ausstreckte um Die Hände von Forest zu ergreifen. Gestern Abend hatte er sich geschworen alles fallen zu lassen, all diese Barrikaden zu brechen die sein Leben so schwer machten. Vertrauen, lieb, Freude alles wollte er fallen lassen. Einen Moment schloss er die Augen und konzentriere sich nur auf die Wärme ihrer Hände, den Ring unter seinen Finger. Irgendwie war sie davon schockiert gewesen, eingeschüchtert zugleich und dennoch hatte sie sich gefreut, ganz leise gesagt das er wunderbar war. Es war ihm egal was er für sie Ausgab, er wollte nur das sie es mochte, es liebte und es als eine Art sah seine Dankbarkeit zu materialisieren. Mit einem tiefen Atemzug ging er in sich und dann, dann ließ er sich fallen. Es tut mir leid Dad ich muss mein eigenes Leben finden. Bitte verzeih mir – ich werde die beiden immer lieben und beschützen – aber ich kann so nicht mehr. Er dachte an seinen Vater, dachte an das mild Lächeln was er von diesem geerbt hatte, die Fähigkeit nicht aufzugeben, alles für seine Familie zu tun. Es war ihm als spürte er die Anwesenheit des Shinobi, als würde er ihm den Arm um die Schulter legen und raunen das alles in Ordnung war. Die Stimme war nur ganz leise, streifte seinen Verstand und strich diese Zweifel fort. Er verriet sie nicht, er legte die Priorität nur einmal auf sein Leben und seine Zukunft. Zum ersten Mal kam es ihm richtig vor. Als seine Augen sich öffneten und er Forest sah, diese hübschen blauen Augen in die er sich verliebt hatte, die blonde Mähne die sie heute gebändigt hatte da wurde ihm warm und leicht ums Herz. Seine Finger fuhren leicht über Hände, als er zu ihr trat und sein Finger von ihren löste um sie in seine Arme zu ziehen, nur ganz leicht um sie nicht mit Schmerzen zu konfrontieren. Ihre Wärme, der Geruch ihres Shampoos, das Rauschen des Meeres weit hinter ihnen – all das flutete seinen Verstand. Die Anspannung ließ ihn frösteln, die Angst keimte immer weiter in ihm auf, als er den Kopf zu ihr herab beugte und nur ganz leise zu sprechen begann. Er hatte das Gefühl den halt zu verlieren, legte ihr die Hände auf den Rücken um sich selbst zu halten. Ich war nicht ehrlich zu dir Forest, meine ersten Worte waren gelogen, begann er ganz leise. Ich weiß wieso du verletzt bist, ich weiß wie du gelitten hast, wie du sie angeschrien hast, wie du verdurstet bist. Es tut mir Leid, es tut mir unendlich leid, aber ich durfte nicht – konnte nicht anders handeln, wusste nicht was ich hätte tun sollen. Sein Mund fühlte sich trocken an, die Stimme schien ihm zu entgleiten. Machtlos – er fühlte sich einfach nur machtlos. Ich habe es nicht ertragen, es hat mir das Herz gebrochen. Ich will dich so nie wieder sehen. Ich war da – ich habe das mit ihm geklärte, dass wird nie wieder passieren. Das war alles ER – aber ER wird nie wieder kommen ich brauche ihn nicht mehr. Aber anders hätte ich nicht überleben können. Seine Brust krampfte sich zusammen während so viel Abscheu in seinen Worten lag, so viel Angst und Kummer, dass er Angst hatte daran zu ersticken. Etwas schüttelte seinen Körper, während sein ganzer Körper erstarrt war, sich leer und tot fühlte. Ich wollte das nicht – ich wollte es wirklich nicht, beteuerte er mit brüchiger Stimme. Ihm fehlten die Worte um zu beschreiben wie schwer sein Herz war, um zu sagen wie leid es ihm tat, wie leid es ihm getan hatte. Ich liebe dich, ich liebe dich Forest. Du bist die einzige Frau für mich, wirst immer die einzige bleibe. Ich will nicht, dass du jeh von mir gehst. Ich will mit dir einschlafen, mit dir aufwachen, dieses leben mit dir Leben. Ich hatte nie einen Grund um aufzustehen, habe mich in jeden Tag fallen lassen bis er mich aufgesogen hatte. Aber mit dir ist das anders. Ich habe einen Grund zu leben, einen Grund zu atmen, zu lachen und zu weine und ich habe Angst, ich habe unendliche Angst dich zu verlieren. Ich kann und will nicht ohne dich Leben. Ich wollte nie Lügen, wollte nie heucheln ich wollte nur alles tun um dir ein guter Freund zu sein. Ao musste schwer schlucken um weiter zu sprechen. Nur schwer konnte er seine Stimme fest wirken lassen, nur schwer gelang es ihm nicht aus Selbsthass Tränen zu vergießen.Ich hab den Job aufgegeben und ich werde nie wieder diese Verkleidung tragen – nie wieder. Mehr vermochte er nicht zu sagen, als er wieder ansetzen wollte bekam er nur ein leises krächzen hervor. Er spürte die Trockenheit in seinem Mund, die Angst welche an seinem Verstand nagte, ihn leicht zittern ließ. Sie würde gehen, sie würde ihn hassen und doch war ihm diese Wahrheit wichtig gewesen.

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Re: Kaigan Hoyōchi

Beitrag von Sadako Forest am So 3 Jan 2016 - 0:41

Als sie sich beide eingefunden hatten, schob sich Ao leicht vor sie und nahm ihre Hände in seine. Also... was, was willst du mir sagen? Das sie nervös sah man ihr aus dem unsicheren Blick an, die leicht geduckte Haltung die sie einnahm. Ao schloss seine Augen, schien nochmal in sich zu gehen. Innerlich hielt sie es vor Unsicherheit kaum noch aus. Was würde er ihr gleich sagen? Sie bekam Angst, große Angst, sie hatte Angst ihn gleich zu verlieren, schickte man ihn auf Mission und würde für Wochen, oder Monate wegbleiben? Musste er zu den Nomaden? Gab es doch eine andere? Ihr Herz konnte sich nicht entscheiden ob es schmerzen sollte oder lieber vor Aufregung aus ihrer Brust springen sollte. Sie schluckte schwer als er seine Augen öffnete und sie an sah. Ruhig lagen seine blauen Augen auf ihr, sie spürte wie er mit seinen Finger sanft über ihren Handrücken strich, wie er ihr tief in die Augen sah. Forest öffnete ihren Mund um etwas zu sagen, doch löste er seine Hände und zog sie in eine Umarmung. ...Ao was, was ist denn? Warum auch immer kam es ihr so vor als würde es ihm so unglaublich schwer fallen ihr das zu sagen was ihm auf der Seele lag. Seine Hände fanden den Weg auf ihren Rücken, sie musste ihr Gewicht etwas verlagern da er sich leicht auf sie abstützte als müsste sie ihn stützen und halten. Langsam beugte er sich zu ihr herab und begann endlich dieses Schweigen zu brechen. Die ersten Worte waren wie ein Schlag, für einen Moment hatte sie Angst den Halt unter ihren Füßen zu verlieren. Er hatte sie belogen? Von Anfang an? Nur für einen Augenschlag war er still, sprach nicht weiter. Es kam ihr wie eine Ewigkeit vor, eine Ewigkeit in dier sich sich beinahe verlor. Erst seine Worte holten sie wieder zurück. Er sprach davon das er wusste wie sie verletzt wurde, wie sie gelitten hatte, wie sie Leute angeschrien hatte und entschuldigte sich dafür das er nichts hatte tun können. Sie war noch etwas betäubt von seinen ersten Worten, verstand nicht so recht was er aufeinmal von ihr wollte. Er sprach weiter drückte sie kaum merklich fester an sich, seine Stimme war so schmerzvoll und gebrochen das ihr ein leichter Schauer über den Rücken lief. Er entschuldigte sich aus tiefsten Herzen bei ihr für etwas was ER getan hatte und Ao nicht hatte tun können. Wie in Trance hob sie langsam ihre Arme, ihren linken etwas weniger, legte sie einfach um seinen Oberkörper und drückte ihn an sich. Forest erinnerte sich an den Abend an dem sie bei ihm zu Hause gewesen waren, er hatte schonmal von IHM gesprochen, sie erinnerte sich daran als sie ihn zum ersten mal gesehen hatte was für eine Wirkung er auf sie gehabt hatte. Sie rief sich die Erinnerungen der Mission ins Gedächtnis, wie sie gedacht hatte Ao im Dunkeln zu sehen, wie sie sich seinen Schrei in der Burg eingebildet hatte. Doch sie hatte sich nichts eingebildet, diese Wahrnehmungen die sie gehabt hatte waren alle real gewesen und nicht nur ein Streich ihres Kopfes. Er war wirklich da gewesen, er hatte sein Versprechen wirklich gehalten sie zu beschützen wann immer er konnte. Doch Ao schien nicht zu wissen wie sehr er ihr geholfen hatte diese Mission hinter sich zu bringen, er machte es sich zum Vorwurf das er sie seines Dienstes wegen anlügen musste, das er es zugelassen hatte das sie verletzt wurde, das er sie vor Angst erstarrt gesehen hatte und ihr nicht hatte helfen können. Forest verstand den Schmerz den er mit sich getragen hatte, seine Stimme verdeutlichte nur wie leid es ihm tat, wie sehr es ihn bedrückt hatte. Ao... Flüsterte sie leise während er ihr sein Herz ausschüttete, sagte wie sehr er sie liebte wie wichtig sie ihm war, das er unheimliche Angst davor hatte sie zu verlieren. Ob es ihm deswegen so schwer gefallen war ihr zu sagen was wirklich passiert war? Hatte er Angst gehabt sie würde gehen wenn sie wusste das er Mizu war? Sie hatte es doch schon von Anfang an gewusst ohne das er etwas gesagt hatte, ohne das sie es selbst für Wahr genommen hatte, hatte sie es gewusst. Ihre Arme legten sich noch etwas enger um ihn, drückten ihn an sich, sie versuchte ihm zu zeigen das sie da war, das sie nicht gehen würde, das sie für immer seine Freundin sein würde. Mit seinem letzten Satz vermittelte er ihr das er seinen Job aufgegeben hatte, für sie, für sein neues Leben. In ihm muss ein regelrechter Kampf getobt haben seit der Mission. Entweder sie beschützen und sie anlügen, oder ihr die Wahrheit sagen und sein bisheriges Leben komplett aufgeben. Keine einfache Entscheidung für jemanden der seit Jahren so alleine lebte wie Ao. Sie schmiegte ihren Kopf an seinen Nacken, versuchte ihn zu beruhigen. Alles ist gut Ao. Sprach sie leise, streichelte mit ihrer Hand über seinen Rücken. Ich wusste es... glaube ich. Manchmal bin ich wirklich dumm. Ich hab dich gesehen in den Gängen... du hast mich da raus geholt. Und... du hast mir Kraft gegeben, ich hätte fast aufgegeben als ich verletzt wurde. Ist schon gut Ao. Ich bleibe doch bei dir. Das du mir die Wahrheit gesagt hast bedeutet mir sehr viel. Um ehrlich zu sein hatte sie alles erwartet, aber nicht so etwas. Unter ihren Fingern spürte sie wie sein Körper leicht zitterte, sie wollte nicht das er sich schlecht fühlte. Langsam löste sie die Umarmung, gab ihn einen Kuss auf die Stirn, so wie er es eigentlich bisher immer bei ihr getan hatte, legte danach ihre Hand an seine Wange und blickte ihn mit einem warmen, herzlichen lächeln an. Du bist der beste Freund den man sich als Frau wünschen kann. Es war nur die Arbeit gewesen und jetzt wird das nie wieder passieren. Ich bin stolz auf dich Ao. Die blonde legte ihren Kopf leicht schief. Er hatte nicht nur gesehen wie sie gelitten hatte oder wie ängstlich sie sein konnte, er hatte auch gesehen wie brutal und böse sie war. Tut mir leid das du mich so gesehen hast. Flüsterte sie ihm leise entgegen, blickte für einen Moment beschämt zu Boden. Sie hatte nie gewollt das er sie so sah, zu was für mittel sie greifen konnte wenn sie musste. Doch was machte sie sich darüber Gedanken, er hatte es viel schlimmer gehabt als sie. Während sie nur gedacht hatte das er da war, hatte er sie gesehen und hatte sich zwingen müssen ihr nicht zu helfen, nicht einzugreifen. Mit einem leisen erleichternden seufzen lehnte sie ihre Stirn gegen seine. Jetzt wird alles gut. Sprach sie leise zu ihm, blinzelte das Wasser aus ihren Augen, lehnte sich wieder gegen ihn und umarmte ihn wieder.

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Re: Kaigan Hoyōchi

Beitrag von Ota Ao am So 3 Jan 2016 - 18:01

Wie ein Echo der Realität spürte er die Hände von Forest, ihre Stimme, wie ihr Haar sie leicht kitzelte während sein Gesicht an ihrem Kopf vergrub blieb. Sie hielt ihn fest als wäre er ein Kind das jeden Moment zusammen brach und irgendwie fühlte er sich so. Jahr um Jahr war er der große starke Shura gewesen doch Ao selbst war nicht so stark, sonst hätte er Mizu nie schaffen müssen. Zum ersten Mal in seinem Leben fühlte er wie all dies von ihm abfiel. Der starke Mann im Haus, der starke Bruder, der Starke Shinobi. Alles was blieb war ein junger Mann der die Schultern hängen ließ und noch immer an seiner Freundin festhielt. Er fühlte sich schwach, angreifbar und so  befreit wie schon lange nicht mehr. Das Rauschen in der Ferne schien verführerisch, das Gelächter angenehme, die Wärme von Forest prickelte wie ein Feuer auf seiner Haut. Ihre Worte streichelten seine Haut, so wie es ihre Hände taten, waren Balsam für die Panik welche in ihm tobte. War es gut, war es wirklich gut? Konnte es gut sein sie so belogen zu haben, vom ersten Moment an gelogen zu haben? Er rückte in eine Schockstarre als sie meinte es gewusst zu haben, irgendwie. Sie konnte nicht erklären wie, aber sie meinte ihn gesehen zu haben, in den Gängen, auf dieser Mission. Sie behauptete wirklich, dass er ihr Kraft gegeben hatte, obwohl er nicht da gewesen war. Konnte das sein, hatte sie ihn wirklich spüren können oder hatte Taijin ihn verraten? Es war egal, denn alles was zählte war das sie es nun wusste und das sie nicht fort lief. Sie wollte blieben und sie war dankbar für diese Wahrheit. In diesem Moment wusste er, dass er sie nie hätte so anlügen können wie seine Mutter und seinen Bruder. Die beiden waren einfältiger gewesen, leicht abzulenken, aber Forest kannte das System um einiges besser als die beiden zusammen. Haru war zu faul und Rin interessierte sich für zu wenig dafür. Als sie sich ihm entzog fühlte er für einen Moment wieder die Panik in seinem Herzen, doch diese wurde von einem Kuss auf die Stirn erstickt. Etwas neben sich starrte er sie an, den Blick einfach nur auf ihr Gesicht fixiert, fühlte et so etwas wie Sicherheit, Verbundenheit zu der Blonden. Das er noch sofort in sich zusammen sackte lag wohl nur an dem Willen es nicht zu tun, irgendwo stark zu bleiben auch wenn er sich vollkommen wacklig fühlte. Seine Hand legte sich über die ihre. Einen Momente spürte er nur die Wärme, hörte ihren Worten zu und nahm ihre Hand dann um sie sacht zu küssen. Du warst nur an der Arbeit. Ich werde dich immer so nehmen wie du bist, laut und leise, hauchte er sacht und fand sich kurz darauf wieder näher bei ihr. Stirn an Stirn gelehnt standen sie für einen Moment da und schwiegen. Glück wallte in ihm auf, ein Gefühl davon endlich seinen Platz im Leben gefunden haben. Er hätte nie damit gerechnet, dass sie ihm das verzieh und dennoch hatte sie es getan und nun würde er diese Last nie wieder tragen müssen. Ganz sacht sickerte die Erkenntnis in seinen Verstand und als er es Begriff umfasst er ihr Gesicht und küsste sie voller Leidenschaft. Die Wärme ihrer Lippen kam wie ein Feuer vor, ein Feuer das er ehrte und nicht fürchtete. Warmes flüssiges Leben das durch seine Adern rann und ihn weckte, ihn aus dieser eisigen Welt holte. Sie war Leben, sein Leben, seine Funke, seine ganze Energie. Er spürte es so deutlich und als er sich aus diesem Kuss löste schien ihn neues Leben beseelt zu haben. Er lächelte sie an, glücklich und zufrieden. Hey nicht weinen. Alles wird gut. Sacht fuhren seine Finger über ihre Wangen, suchten nach Spuren von Tränen um sie fort zu wischen. Heut beginnt unser neues Leben. Keine Geheimnis mehr, keine Lügen, sagte er sanft und schlang die Arme um sie, als sie dies tat. An meinem Versprechen hat sich nichts geändert, ich werde immer bei dir sein und das ist bereits abgesegnet. Von heute an sind wir ein offizielles Jônin Team. Sein leben würde wunderbar werden, sie an seiner Seite immer zusammen egal was da kommen würde. Er träumte davon bei ihr zu bleiben, am liebsten eine Wohnung mit ihr zu suchen, dort zu wohnen und zu leben, ganz alleine mit ihr. Ich will mit dir zusammen ziehen Forest, nie wieder ohne dich sein, sagte er ganz leise und drückte sie an sich. Sie war sein Feuer, sein Leben und er würde sie auf Händen tragen. Aber jetzt war es erst einmal genug mit dem ernst des Lebens, sie sollte wieder lachen. Immerhin waren sie hier um einen schönen Tag zu haben.  Kurzerhand hob er sie hoch und lächelte sie an. Du wolltest doch baden, also gehen wir jetzt bade. Munter setzte er sich mit ihr in Bewegung. Jetzt fühlte er sich stark, so stark als wäre ihm alles möglich. Er würde seinen Weg gehen, würde ihn mit ihr gehen und sie nie wieder los lassen. Sie gehörten zusammen, würden auf ewig beieinander sein und er würde sie auf ewig lieben. Jeden Tag kamen sie sich näheren, waren tiefer Verbunden und teilten mehr und mehr Moment ihres Lebens. Munter Schritt er durch das grüne Blätterdach und kam den Trubel der Menschen wieder näher. Er hatte die Andere Richtung genommen, war fort vom Eingang gegangen und als sich das grün lichtete stand er alsbald im Sand und hatte einen winzigen einzelnen Poll gefunden. Dieser fiel von seiner Position leicht ab und war nur einen Meter tiefe. Er erinnerte an einen kleinen Tümpel, doch das Wasser war klar und rein, gab einem das Gefühl von Dschungel und unbekannten gefahren. Es war nicht seine Oase, aber es war schön, denn die Sonne brach vereinzelt durch das Blätterdach und ließ das Wasser funkeln. Ich glaube das ist perfekt für uns, sprach er lächelnd zu Forest und trat mit ihr ins Wasser. Vorsichtig ließ er sie auf die Beine kommen und zog sich seine Jacke aus. Achtlos ließ er diese ins Gras fallen und setzte sich in das flache Wasser des Minibeckens. Munter sah er zu Forest, wollte sie neben sich haben und streckte ihr die Arme entgegen. Komm her Sonnenschein, sprach er sanft und lächelte sie an. Er konnte gar nicht mehr aufhören glücklich zu sein, sie bei sich zu haben. Es war einfach zu wunderbar, wie ein Traum – ein Traum der Wahr wurde. Jetzt fing sein Leben an, nach ganzen 21 Jahren spürte er endlich seinen Herzschlag, seinen rasselnden Puls und die Freude jemanden zu sehen. Zum ersten Mal spürte er seinen Herzschlag deutlich in seiner Brust. Er war der glücklichste Mann in diesem Dorf, vielleicht auch auf der ganzen Welt. Mit Forest würde er alles schaffe und das bis er starb.

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Re: Kaigan Hoyōchi

Beitrag von Sadako Forest am So 3 Jan 2016 - 20:42

Nach einer Zeit des schweigens schien er sich langsam wieder zu beruhigen, zu realisieren das sie ihm verziehen hatte und nicht von seiner Seite weichen würde. Ja er hatte sie angelogen, doch Forest war nicht so kompliziert - also eigentlich schon - doch sie wusste was er für eine Verantwortung hatte und wie man damit umgehen musste. Allein das er ihr es gesagt hatte zeigte ihr wie stark er ihr vertraute, das er der blonden so ein Geheimniss anvertraute. Ebenso wie bei ihrem Vater würde sie nie ein Wort darüber verlieren. Sie wusste nur zu gut was man durchmachen musste als Shinobi. Ao hatte sich für sie entschieden, hatte ein Tabu angekratzt und war ehrlicher zu ihr gewesen als es ihr Vater je sein würde. Genauso wie sie ihn verstand nahm er es ihr nicht übel das sie so böse während ihrer Mission gewesen war. Aufeinmal hob er seinen Blick, sah sie einfach nur an als wollte er ihre Seele durch ihre Augen greifen. Er griff auch nach ihr, legte seine Hände an ihr Gesicht und gab ihr einen Kuss der so voller Leidenschaft und Liebe steckte das sie regelrecht überrumpelt und erschlagen davon wurde. Für einen Moment starrte sie erschrocken ins Leere, gab sich allerdings schnell seinen Kuss hin. Ihre Lippen und er Rest ihres Körpers kribbelte und fühlte sich angenehm warm und leicht an. Er vernebelte ihren Verstand komplett, nahm ihr jegliches Zeitgefühl und so brauchte sie erst einen Moment um zu verstehen das er den Kuss bereits wieder gelöst hatte und ihr sanft über die Wangen strich. Als sich ihr Blick so langsam wieder klärte sah sie wie ihr Liebster vor ihr stand und sie wirklich glücklich anlächelte. Ihr Gesichtsausdruck musste wahrlich verdutzt aussehen, sie war überwältigt von seinen Gefühlen, wie er sie plötzlich mit ganz anderen Augen ansah und mit ihr ganz anders umging, als wäre dieses Geständniss eine so große Last gewesen die ihn zurückgehalten hatte und ihn erdrückt hätte. Fing er nun wirklich an zu Leben? Für sie? Wegen ihr? Wieder wurden ihre Augen leicht wässrig vor Glück, das Ao so aufging hatte sie nicht erwartet, der Ring, seine Beichte - nichts von alledem hatte sie erwartet. Ihr Herz schlug angenehm in ihrer Brust, ihr erhöhter Puls lies ihre Backen wieder leicht rot werden, als er zu ihr sprach und sie wieder in seine Arme schloss. Als er meinte die beiden würde ab heute in Jouninteam bilden konnte sie einfach nicht anders als, ein leises japsen von sich zu geben? Was? Wirklich? Stotterte sie etwas vor sich hin. Asgar hatte ihn zum Jounin ernannt? Vielleicht war er deswegen so beschäftigt gewesen die Tage über. Das ist toll! Verkündete sie freudestrahlend, drückte ihn sanft an sich, freute sich das sie ab nun offiziell zusammen arbeiten konnten und sich so schnell nie wieder trennen mussten. Irgendwann musste sie sich bei Asgar dafür bedanken, naja vielleicht. Für den Moment schien sich Ao an seiner neuen Lebensfreude so sehr zu freuen das er ihr wieder zuflüsterte das er mit ihr zusammen ziehen wollte. Forest lächelte, um ehrlich zu sein war das ganze inzwischen viel greifbarer als noch vor ein paar Tagen. Vielleicht würde sie sich schon bald eine Wohnung mit ihm suchen, wenn ihre Schulter zumindest wieder in Ordnung war. Ehe sie darauf wirklich antworten konnte, hob er sie plötzich hoch, was ihr ein überraschtes kichern entlockte. Sie fand sich ein seinen Armen wieder, blickte ihn fröhlich, aber vorallem glücklich an und auch er schien sich unglaublich gut zu fühlen. Für heute lies sie es zu das er sie durch die Gegend trug, beim nächsten mal - na mal sehen. Die blondhaarige lehnte ihren Kopf an seine Schulter, spürte die warme Haut an ihrem Gesicht, konnte überhaupts nicht mehr aufhören zu lächeln. Auch das kribbeln schien nicht mehr fort zu gehen. Allmählich fingen die beiden an zu harmonisieren, fingen an sich zu verstehen und eine feste Basis für eine gemeinsame Zukunft aufzubauen. Dieses Gefühl an Sicherheit was er ihr gab, an Verständniss und Führsorge was er ihr entgegenbrachte lies ihr Herz immer wieder aufgeregt hin und her springen, lies das Kribbeln mit jedem Tag stärker werden. Ao hatte ihr sein Herz geöffnet, hatte zugelassen das sie in sein Leben treten konnte, hatte ihr ein Tor zu einem gemeinsamen Leben geöffnet. Vor ein paar Tagen war alles noch so unreal und fern gewesen, nun konnte sie es kaum noch erwarten was sie noch alles mit ihm erleben würde, was noch alles auf sie zu kommen würde. Er war ihr neuer Lebensinhalt, war jemand zu dem zu zurückkehren konnte, der sie liebte wie sie war, bei dem sie sich nicht verstellen musste. Es tat gut die zu sein die sie war, sie musste sich nicht mehr zwanghaft vor anderen beweisen, konnte sich auch mal fallen lassen da nun Ao an ihrer Seite war um sie zu fangen. Mit einem leisen zufriedenen seufzen traten die beiden aus dem Gebüsch, fanden sich wieder an einer kleinen Lichtung wieder, diesesmal jedoch an einer anderen Stelle. Vor sich sah sie einen kleinen Pool, wobei Pool schon fast die falsche Beschreibung war. Eigentich war das kleine Becken noch immer von Pflanzen umringt, ging vom Ufer der Wiese flach nach hinten weg. Vorsichtig setzte er sie wieder ab, zog seine Jacke aus und begab sich etwas in das Wasser, setzte sich einfach ans Ufer und rief sie zu sich. Kurz sah sie sich noch um, die Menschen und das planschen von Kindern war nun wieder deutlicher zu hören, doch hier hatten die beiden ihre Ruhe, konnten sich etwas entspannen und den Tag geniesen. Die Sonne kam nur vereinzelnt durch das Blätterdach, warf vereinzelte Schattenplätze und kleinere Sonnenplätze auf die Lichtung. Mit einem sanften lächeln ging sie zu Ao, hielt zunächst die Füße ins Wasser um zu sehen wie warm dieses war. Es war ganz angenehm, etwas kühl und erfrischend, aber nicht so kalt das man gleich nach ein paar Minuten durchgefroren war. Ao streckte ihr seine Arme entgegen, dabei fiel ihr Blick auf das Band das sie ihm geschenkt, hatte was sie kurz auf den Ring an ihrem Finger blicken lies, es würde dauern bis sie sich an dieses Gefühl gewöhnen würde. Sie holte ihren arm aus der schlaufe und legte diese zu seiner Jacke, stützte ihren Arm mit ihrer Hand und lies sich neben Ao in das seichte Wasser sinken. Gleich darauf zog er sie ins eine Arme, sie lehnte sich mit einem leichten lächeln gegen ihn, spürte wie das Wasser um ihre Beine und ihre Hüfte tanzte und sie leicht kitzelte. Sie winkelte ihre Beine etwas an, sah aus den Augenwinkeln zu Ao der noch immer so glücklich wirkte. Lass uns eine weile hier bleiben. Hier stört und findet und so schnell niemand. Mit einem leisen kichern sah sie sich wieder etwas um, musste feststellen das sie so einen Ort in der Natur unbedingt mal finden und sehen wollte. Wenn wir mal auserhalb von Chikyû sind, lass uns nach so einem Ort suchen, dann hast du den Sand los der dich so nervt und die Sonne scheint auch nicht so stark und bruzelt uns nicht gleich durch. Sie kicherte leise als sie daran dachte wie ironisch es eigentlich war, das Ao seine Oase so sehr liebte, die Wüste aber nicht ausstehen konnte. Die blonde lies ihren rechten Arm in das Wasser sinken, sammelte immer wieder etwas in ihrer Handfläche, nur um es zwischen ihren Fingern wieder herab tropfen zu lassen. Forest war wirklich glücklich, schmiegte sich so noch etwas an ihn, genoss die Nähe zu ihm und lies ihren Körper etwas entspannen. Hach... das hab ich gebraucht... Murmelte sie leise, war froh einfach mal ihren Alltag hinter sich lassen zu können, ohne dabei von allen Seiten beobachtet zu werden.

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Re: Kaigan Hoyōchi

Beitrag von Ota Ao am Di 5 Jan 2016 - 0:06

Er fühlte sich frei, so frei wie noch nie. Sein Herz schien zu schlagen, seine Brust hob und senkte sich, all diese gewöhnlichen Dinge fühlten sich viel Intensiver an. Sein eigener Herzschlag schien ihm laut, sein Leben bunter, die Welt fröhlicher. Mit Forest hatte er zurück ins Leben gefunden. Dieses Leben würde nun ewig in ihm liegen. Sie würde ihn aus jeder Dunkelheit ziehen, denn er würde nie mehr vergessen das sie ihn liebte, mit allem was er war. Sie war sein Stern, war im in der Dunkelheit seines Lebens erschienen, hatte ihn beinahe ermordet – aber sie hatte ihn wach gerüttelte. Er war verzaubert von ihr, ganz und gar eingenommen, von ihrer Stärke, ihrem Mut und der Kraft die sie besaß um ihm seine Lüge zu verzeihen. Er bewunderte sie für den Mut heute hier zu sein, sich nicht von ihrer Wunde unter kriegen zu lassen. Nichts schien sie zu Boden zu ringe und wenn stand sie wieder und wieder auf. Damals hatte man sie fast getötet und trotzdem war sie aufgestanden. Er hatte sich hingegen einfach nur sein Leben nehmen lassen und hatte ihrer Hilfe bedürft um es wieder zu finden. Aber jetzt stand er im Leben, oder aktuell saß er vielmehr und hatte Forest bei sich, legte die Arm um sie, als sie sich neben ihn in den Sand setzte. Das Wasser wog leicht hin und her, die Sonne kitzelte ihn im Gesicht. Wenn er nicht an die Leute dachte, nur an sie und alles um sich herum vergaß, dann war all das hier sehr gelungen. Seine Hand legte sich um ihre Schulter, während sie an ihm lehnte, halb in seinen Armen lag. Da kann ich nicht widersprechen, meinte er sanft und blickte zu ihr hinab. Heue kichert sie viel, schien so glücklich und gelöst zu sein wie seit einiger Zeit nicht mehr. Wie hatten sie auch fröhlich sein können, wirklich fröhlich wo sie verletzt gewesen war und sich in ihrer Bewegung hatte einschränken müssen. Einen Moment sah er ihr dabei zu wie Wasser durch ihre Finger rann. So war ihm das Leben die letzten Jahre vorgekommen, es war an ihm vorbei gelaufen. Wenn ich gekonnt hätte, begann er behutsam, dann wäre ich nicht in diesem Dorf geblieben. Ich wäre ans Meer gegangen, mit meiner Mutter und meinem Bruder. Aber hier gab es Sicherheit. Nach der Hochzeit mit meinem Vater wollte meine Mutter nicht zurück zu den Stämmen. Es wäre keine Schmach gewesen, aber sie war zu stolz um fort zu gehen, zumal sie hier Freunde hatte. Akako war in all den Jahren meine einzige Freundin. Seitdem wir aus der Akademie raus sind, kümmert sie sich um meine Wunden. Ao verfiel in einen leichten Plauderton. Sie sollte ihn kennen, seine Geschichte und vielleicht konnte er verstehen wieso der Rotschopf so essentiell für ihn war. Ohne sie und meinen Sensei wäre ich wohl nicht mehr am Leben. Weißt du ich wollte nie Shinobi werden, mich nie der Welt beweisen, deswegen wusste ich nicht ob dieser Rang gut für mich ist. Ota Ao der Jônin – ich bin nicht dazu geboren um aus der Masse heraus zu stechen, murmelte er ein wenig leisen, eher seine Miene sich wieder aufhellte. Aber ich habe dich kennen gelernt und das war es wert, das waren all diese Jahre wert. Jetzt werde ich dich nie mehr gehen lassen – nie wieder. Sacht senkte er den Kopf und gab ihr einen Kuss auf das blonde Haar, ehe er etwas verträumt in die grünen Büsche sah. Ich meine das ernst Forest. Kannst du dir vorstellen mit mir zusammen zu ziehen? Die letzten Jahre hatte er keine Entwicklung in seinem Leben gehabt, wieso sollte er sich jetzt also von so etwas scheuen. Es gab nichts das ihn halten konnte. Für Ao war das wohl überlegt, er wollte um jeden Preis bei Forest bleiben. Vielleicht überfiel er sie damit ein wenig, vielleicht war es aber dennoch in Ordnung. Immerhin hatten sie sich schnell verlobt, sich geküsst und sich geliebt. Was konnte sie noch bremsen, was stand ihnen noch im Weg außer sie selbst? Von seiner Mutter los zu kommen, von Haru fort zu sein waren beides Dinge die ihn beflügeln würden. Wir wären eine richtige Familie, ein richtiges paar, sprach er verträumt und kam aus einem sanften lächeln nicht mehr heraus. Ja ihm gefiel diese Idee. Er wäre nie wieder alleine, würde nie wieder mit Mizu um seine Gefühle ringen, alle konnte er einfach heraus lassen. Vielleicht war das sein Weg sich selbst zu finden, vielleicht war das sein Weg zurück ins Leben zu kommen und wenn er all dies auch mit einem gewaltigen Satz tun wollte. Alle Zeit ließ er ihr um darüber nach zu denken, immerhin hatte sie ihm eben keine wirkliche Antwort auf seine wirren Wort gegeben. Wie auch immer diese Antwort auch sein mochte, sein Magen ließ sich davon nicht beirren, Zeit verstrich und mit Forest leider immer viel zu schnell. Lass uns schauen ob wir eine Kleinigkeit zu essen finden, ich habe nicht so viel gefrühstückt. Vielleicht finden wir noch einen anderen schönen Ort. Wir sind zu jung um zu rosten, meinte er versöhnlich und ließ sie einen Moment lang los. Im Wasser sitzen war schön, aber es würde nie an seine Liebe zum Schwimmen heran kommen. Sacht stand er auf, drückte die Beine durch und half Forest dabei aufzustehen und die Schlinge wieder anzulegen. Die Jacke warf er sich leicht über die Schulter, während seine freie Hand die ihre fand. Heute hatte er keine Angst mehr das sie fort zuckte, vor den Menschen fort lief, ihre Beziehung verheimlichte. Der weiche Boden unter seinen Füßen ließ sie beinahe lautlos zurück in die Zivilisation kommen. Das Geschrei von Kindern wurde lauter, Wasser plätscherte hier und da eine Felsenklippe hinab. Es schien als hätten sie sich einen Moment lang in einer ganz anderen Welt befunden, an einem Ort den sie nur zusammen erreichen konnten. Vor ihnen erstreckte sich mehr und mehr weißer Sand. Sie Welle wogen leicht hin und her, während Strandkörbe im Sand standen, oder bereits leicht in den Bäumen verschwanden, aus welchen sie gekommen waren. Sein Mangen rumorte leise vor sich hin und er spürte wie sehr ihn diese Überwindung angegriffen hatte. In seinen Augen hatte er alles auf eine Karte gesetzt und gehofft, gebetet, dass Forest ihn wirklich wollte, auch wenn er einst Shura gewesen war. Er mochte sich nicht vorstellen, wo er gelandet wäre, wenn sie nein gesagt hätte. Vielleicht kniend und bettelnd vor Asgar um ja seinen alten Job zurück zu bekommen. Was hältst du von dem kleinen Strandcafe dort drüben? Er zeigte auf ein kitschiges kleines Haus mit gewobenen Wänden aus Holz und bunten Plasitkblumen am Rand. Ein Schild versprach exotische Getränke und kleine Snacks für Jung und Alt. Er fühlte sich zwar weder besonders alt, noch besonders, jung, aber er hatte Hunger und wollte es auf einen versuch ankommen lassen. Mit Forest konnte nichts mehr schief gehen. Wenn es ganz und gar schlimm war oder wurde, dann konnten sie sich in diese kleine Idylle zurückziehen. Ob hier oder dort, alles war schön mir Forest. Jeder Schritt durch den warmen Sand, sogar die Sonne, welche ihm in den Nacken schien und ihm ein falsches Gefühl von Hitze gab.

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Re: Kaigan Hoyōchi

Beitrag von Sadako Forest am Di 5 Jan 2016 - 14:59

Als er anfing zu erzählen blickte sie Ao von der Seite her an, es kam nicht ganz so oft vor das er einfach so über sich erzählte. Er hätte also das Dorf verlassen und wäre mit seiner Familie ans Meer gegangen. Forest hatte bisher nur einmal für längere Zeit das Dorf verlassen und das war zusammen mit Anda um Trainieren zu gehen. Ein ganzes Jahr lang war sie Chikyû fern geblieben, hatte das Reich besser kennen gelernt und viel gesehen und erlebt. Es war gefährlich da draußen, beinahe täglich war sie irgendwelchen Spinnern begegnet, wäre des öfteren Klippen hinab gestürzt hätte Anda sie nicht immer aufgehalten. Für eine Familie ohne richtigem Dach über dem Kopf könnte so einen Tripp schnell zum letzten werden lassen. Im Dorf war es zu großen Teilen wirklich sicher, sie selbst konnte sich eigentlich nur hier wirklich entspannen und einmal nicht an die gefährlichen Aufgaben eines Shinobi denken, wobei ihr der zwischenfall mit den Kamu nun wirklich zu denken gab. Mit einem leichten kopfschütteln verwarf sie diese Gedanken erstmal wieder, hörte Ao weiter zu. Er sprach von Akako, von seinem Sensei, davon das er ohne sie nicht mehr am Leben wäre. Freunde und bekannte waren wichtig wenn man weiter Leben wollte, das wusste sie nur selbst allzugut. Unwillkürlich musste sie an die Zwillinge denken die mit ihr im Team gewesen waren, Forest musste zugeben das sie nach der Chuuninprüfung kaum noch Kontakt zu ihnen gehabt hatte. Sie war so versteift auf ihr Training und ihren Aufstieg gewesen das sie alles und jeden um sich herum vergessen hatte. Ab und an hatten sie sich noch im Dorf gesehen, doch was sie nun wirklich taten wusste sie selbst nicht so genau. Forest war keine gute Freundin wie sie feststellen musste, dachte oft nur zu sehr an sich selbst. Sie dachte kurz an Asgar, Anda und Zara, waren das Freunde? Oder einfach nur Leute mit denen sie sich gerne anlegte und die sie um ihre Stärke bewunderte? Egal wie sie es drehte und wendete, sie kam auf keinen richtigen Nenner ob sie die drei als Freunde sehen konnte oder nicht. Sie kannte viele Leute und auch Forest kannte man, doch richtige Freunde in ihrem alter hatte sie nun wirklich nicht. Eigentlich sehr traurig. Wieder sah sie Ao an, lächelte sanft als er meinte er wusste nicht so recht ob er dem Jounin Rang wirklich entsprechen würde. Ich finde es passt zu dir. Meinte sie einfach gerade heraus und lächelte ihn breit an. Um ehrlich zu sein fand sie das er einen besseren Jounin abgeben würde als sie. Gut sie wusste noch nicht was er genau alles drauf hatte, die letzte Mission konnte sie nur schwer als Vergleich nehmen da sie nicht wirklich hatte sehen können was er wirklich an Stärken hatte. Doch allein sein ruhiger Charakter passte besser in das Bild eines Jounin als ihre wilde Art. Sie würde nie ein Genin Team leiten können, dafür fand sie sich als Sensei nicht ernsthaft genug. Für eine Mission könnte sie sich aufraffen andere Shinobi zu befehligen, doch wusste sie selbst das sie sich früher oder später zu sehr von ihrem Emotionen leiten lassen würde und das könnte die ganze Mission gefährden. Sie war zur Jounin geworden weil sie viel Ehrgeiz hatte, ein gutes Herz, sich mit allem für das Dorf einsetzte und sie konnte mit Stolz von sich sagen das sie wirklich nicht schwach war. Ja sie war wirklich stolz auf sich, sie hatte schon so viel für das Dorf getan, ob nun legal oder nicht, hatte sich gegen eine Bestie behaupten können und stand dem Kagen sehr nahe und das eigentlich nur weil er ihr immernoch ein Haus schuldete. Als er sie nochmal direkt darauf ansprach ob sie sich vorstellen konnte mit ihm zusammen zu ziehen blinzelte die blonde ein paar mal ratlos. Sie blieb kurz still blickte nach oben in das Blätterdach der Palmen und dachte nach. Was sprach eigentlich dagegen? Bis auf das sie zuvor das Finanzielle durchrechnen musste eigentlich nichts und im Gegensatz zu vor ein paar Tagen schien ihr diese Idee nun viel angenehmer. Sie wäre nachts nicht mehr alleine, könnte vielleicht wieder ruhiger schlafen, hatte ihn immer bei sich, sie müssten sich nicht mehr so umständlich verabreden und durch das halbe Dorf laufen um sich zu sehen. Ihre Eltern waren eh so selten daheim das es ihnen nur am Essen auffallen würde das sie nicht mehr da war, wobei sie sie ja immernoch besuchen konnte. Sie selbst hatte ja auch nur ihr Zimmer in dem sie alles tat, kochte und putzte ja schon immer für sich selbst, zumindest versuchte sie es so gut es ging, oder trainierte im Dorf wenn sie nicht auf Mission war. Es würde sich eigentlich nicht viel ändern außer das sie mit Ao eine wirkliches Paar werden würde, eine kleine neue Familie. Ja wenn sie so daran dachte mit ihm eine Wohnung zu haben machte ihr Herz einen sprung, ihr wurde angenehm warm und sie musste anfangen zu lächeln. Doch, also ja ich glaube das ist etwas was ich sehr gerne machen würde. Am liebsten so bald wie möglich. Forest hatte eher weniger das Problem von ihren Eltern loszukommen, doch wie war es bei Ao? Sie wusste ja das er für seine Familie sorgte, das Geld verdiente und viel mehr tat als man als Sohn und Kind eigentlich tun musste. Kannst du das denn mit Haru und deiner Mutter vereinbaren? Mit einem etwas besorgten Blick sah sie ihn an, sie wollte ihn nicht aus seiner Familie reisen. Ich will die Idee nicht schlecht reden, aber ich will das wirklich erst in die Hand nehmen wenn bei dir alles klar ist. Meine Eltern werden mich kaum vermissen, ich müsste nur alles mal durchrechnen. Dabei grinste sie aufmunternd und lehnte ihren Kopf an seine Schulter an. Irgendwie freute sie sich darauf eine Wohnung zu suchen, sie mussten sich entscheiden wie groß sie sein sollte, wo sie hin wollten und was sie noch so alles einkaufen mussten. Viele Möbel hatte sie nicht, es würde also einiges auf sie zu kommen. Viel Geld hatte Forest nie gebraucht, sie hatte sich ab und an eine Waffe oder Pflanze gegönnt, aber sie war nie die Frau gewesen die viele Klamotten hatte oder sich teueren Schmuck kaufte. Sie hatte einfach ihr Geld zur Seite gelegt und wenn sie etwas gesehen hat was sie wollte, hatte sie es sich gekauft. Einfach sparen für etwas was man noch nicht weiß und jetzt wusste sie auch wofür sie das Geld verwenden könnte. Sie saßen noch etwas in dem Wasser, Forest lies ihre Zehen leicht hin und her wackeln als er den Vorschlag machte nach etwas Essbaren ausschau zu halten. Sie musste lache als er diesen Vorschlag machte, normal war sie es doch die nach ein paar Stunden jammerte und etwas zu Essen wollte, heute war es Ao. Klingt gut, ich kann immer was Essen. Mit einem fröhlichen grinsen lies sie sich von ihm aufhelfen, schlüpfte mit ihrem Arm wieder in die Schlaufe und nahm seine Hand als sie sich den Weg zurück zu dem Rest der Menschen bahnten. Da sie links von ihm lief erhaschte sie immer wieder einen Blick auf das Band an seinem Arm, drückte seine Hand dabei etwas fester und spürte den Ring an ihrem Finger. Sie war wirklich glücklich mit ihm an ihrer Seite. Mit langsamen Schritten gingen sie durch das Gebüsch, kamen dem Strand wieder näher und gingen an diesem entlang. Bald schon kamen sie zu einem Strandcafe, es war klein und niedlich, mit vielen Blumendekorationen bestückt, draußen standen einige Tische und Stühle, drinnen konnte man sich sicher auch hineinsetzten, doch Forest wollte draußen bleiben. Es gab hier keine Bedienung also ging sie mit Ao an der Hand in das kleine Cafe, überflog die Theke an der es Eis, Früchte, Joghurt und andere Herzhafte Snacks gab. Als Forest die ganzen ihr unbekannten Früchte sah, lief ihr schon fast das Wasser im Mund zusammen. Oooohh da sieht alles so lecker aus... Sie konnte sich nicht so recht entscheiden was sie wollte, blickte immer mal wieder zu Ao der sich auch darüber machte und die Theke studierte. Also deutete sie mit ihrem Finger auf einige der geschnittenen Früchte, bekam alsgleich einen Becher mit diesen Fürchten und Johgurt in die Hand gedrückt, dazu ein großes Glas mit Traubensaft. Am Ende der Theke musste man das Armband einscannen lassen, das man am Eingang des Bades bekommen hatte. Es wurde erst beim verlassen des Bades abgerechnet. Was hast du dir ausgesucht? Etwas ungeschickt nahm sie ihre beiden Becher in die Hand, wartete nur noch darauf das auch Ao seine Bestellung bekam um sich wieder mit ihm nach draußen zu setzen.

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Re: Kaigan Hoyōchi

Beitrag von Ota Ao am Mi 6 Jan 2016 - 1:33

Ob sein Rang wirklich zu ihm passte würde er wohl erst sehen, wenn da ein Team stand, dem er etwas beibringen sollte. Leute durch die Gegend schicken konnte er als Shura, wenn auch ohne Worte. Aber würde er einen genin zu Recht weisen können? Vielleicht das noch, aber wie sah es mit der Motivation aus? Er konnte Haru schon nur schwer dazu bewegen etwas zu tun, was dieser nicht wollte, aber vielleicht waren nicht alle Genin so zäh wie sein kleiner verwöhnter Bruder. Die Zeit würde es zeigen, so wie die Zeit es zeigen würde, ob sie sich schnell eine Wohnung suchten oder erst in einem Jahr, vielleicht sogar in zwei Jahren. Aktuell hatte er nicht das Bedürfnisse von ihrer Seite weichen zu wollen.  Hin und her hatte er nicht überlegen müssen um darüber nach zu denken ob er von den beiden los kommen konnte. Aktuell hatten sie eine gute Phase, vielleicht hatte die Beziehung zu Forest auch in seiner Familie etwas wach gerüttelt. Sie konnten ihn nicht ewig einsperren und in Anspruch nehmen. Jetzt schien also beinahe der beste Zeitpunkt um auszuziehen, doch wie sollte man das erklären, ohne das seine Mutter und Haru egoistisch klangen. Er würde sich etwas überlegen, etwas Besseres als sein vorläufiges. Das wird schon, keine Sorge, die beiden sind erwachsen. Wenn er von guten und schlechten Phasen der beiden anfing würde Forest wohl nichts an dem Gedanken finden die beiden alleine zu lassen. Immerhin war ihr seine Familie nicht egal, etwas das ihn freute, wenn auch nicht so sehr wie die Tatsache, dass sie mit ihm zusammen ziehen wollte. Eine schöne Wohnung mit zwei Zimmern in der sie sich noch näher kommen würde, mehr Zeit hatten um alles an sich kennen zu lernen was sie noch nicht kannten. Es war eine verträumte Zukunft und doch genoss er sich mit dem Schritt mehr den sie zusammen taten. Forest immer bei sich zu haben, ihre Hand immer zu spüren, ihre Nähe, die warmen Lippen die nur er küssen würde. War er wirklich dabei so etwas wie Ansprüche auf ihre Nähe zu stellen? So viel würde auf ihn zu kommen über das er noch nie nach gedacht hatte. Alleine die paar Meter durch den Sand ließen ihm bewusst werden, dass sie nicht alleine waren. Menschen sahen zu ihnen herüber, nicht zwanghaft oder beobachtend, sie ließen die Blicke schweifen und dennoch musste er überlegen, ob er es ertrug einen Moment lang unwichtig zu sein. Als er jedoch sah wie Forest die Akrte bereits fixierte, während er noch einen Moment das Wasser anstarrte, war ihm klar das ihn so etwas nie kümmern würde. Dafür war er zu unwichtig gewesen und das über Jahre. Aufmerksamkeit und Fürsorge war nichts das er in einem Maße erfahren hatte, als das es ihn heute zerstören würde, wenn man es ihm entzog. Forest macht sich das bestellen etwas umständlich, kannte sie die Früchte doch nicht und man sah dem Mann an wie er die imaginäre Linie zwischen ihrem Finger und dem Bild suchte und auch irgendwie fand. Das war wohl reine Übung, etwas über das er leicht grinsen musste – wieso konnte er nicht einmal sagen. Während Forest sich weiter schob und dabei zusah, wie man ihr Essen und Trinken zusammen stellte beugte er sich leicht über den Tresen und sah wie der Mann auf der anderen Seite es ihm nach tat. Ich möchte bitte eine von diesen Waffel. Der Shura machte eine Pause, sah dem Mann an was daran jetzt so besonders verschweigen gewesen war. Doch bevor er etwas sagen konnte sprach der Schwarzhaarige weiter. Aber bitte machen sie Makrele auf die Waffel. Kein Eis, oder Sahne nur den Fisch und Sojasoße. Auch wenn seinem gegenüber leicht die Züge entglitten nickte er machte sich daran auch das Essen für Ao herzurichten. Er selbst schob sich weiter zu Forest und entschied sich für Tomatensaft, welcher ihm mit einem skeptischen Blick zusammen mit seinem Waffelfisch gereicht wurde. Auch er zog das band über den Scanner, richtete seine Jacke und nahm Forest ihren Saft ab. Lass mich das machen, bis dein Arm wieder genesen ist, sprach er sanft und stapelte die beiden Getränke auf seinem Teller, den er nun locker von dannen trug, als hätte er nie etwas anderes getan. In seinem früheren Leben hätte er Kellner sein können. Mir großen, langsamen Schritten folgte er seiner Verlobten nach draußen und balancierte die Dinge geschickt um tische und Stühle herum. Fisch, antwortete er kurz, als er den Teller und beide Gläser abstellt. Fisch auf einer warmen Waffel mit Sojasauce und dazu Tomatensaft. Erklärte er ungerührt und spürte beinahe wie Forest das Gesicht verziehen würde – aber vielleicht bildete er sich das auch nur ein. Zu Hause gab es in den letzten viel Tagen ungewöhnlich viel essen, erklärte er einfach und sah auf seinen Fisch, besah ihn sich mit diesem verträumten Blick den er auch beim Wasser hatte, bevor er weiter sprach. und ich bin nicht zum Trainieren gekommen. Training war nichts das er liebte, aber es war notwendig um gut zu sein in dem was er von Natur aus konnte. Seien Augen huschten zu der Bestellung von Forest und er war froh, dass sie viel essen konnte und vor allem oft. Er saß gerne mit ihr zusammen, sie war so munter dabei und irgendwie schien sie dann glück. Am liebsten würde er für sie kochen, heute Abend, morgen früh, einfach um zu sehen ob sie sein Essen auch mochte und es vielleicht schätzte. Ein Frühstück war ihm nicht genug um etwas für sein Ego zu tun, dass würde wohl ein wenig länger dauern. Was hast du zu essen Sonnenschein? gab er die Frage  zurück und ließ sie antworten, bevor er , wenn auch etwas unmotiviert, in die Hände klatschte. Itadakimasu. Seine Finger umschlossen die etwas zu zierliche Gabel und er begann den Fisch zu Essen, blickte immer wieder begeistert auf das tote, wenn auch leicht angebratene, Tier um sich zu freuen. Es dauerte nicht lange bis der Fisch gegessen war und er begann die Waffel gemächlich zu essen. Er musste noch immer an ihre Frage von vorhin denken und legte die Waffel halb gegessen zur Seite um seinen Tomatensaft zu trinken und sie anzusehen. Deine Familie ist nicht auf dich angewiesen, stellte er  fest und sah dann kurz an ihr vorbei zu dem Fleck hinter den Bäumen, an welchem sie gesessen hatte. Die letzten Tage hat sich zu Hause viel getan. Ich glaube der Gedanke das ich heirate hat die beiden wach gerüttelt. Haru hat trainierte, meine Mutter hat sich um Dinge gekümmert die sonst meine Aufgabe waren – ich glaube sie würden damit zurechtkommen. Vielleicht nicht auf einen Schlag, aber sie werden es. Mit einem leichten schmunzeln musste er an seinen Bruder denken, daran das er sich bewegte hatte und nicht nur träge vor dem Fernseher gesessen hatte. Vielleicht gab es keinen besseren Zeitpunkt um all das zu tun. Mit einem Lächeln bedachte er die blonde, spürte diese sanfte Wärme in seinem innersten, spürte seinen Herzschlag die sanfte Welle von Zuneigung für sie. Du bist das beste was mir passieren konnte, sagte er ehrlich und streckte die Hand über den Tisch um ihr über die beringte Hand zu streicheln. Es würde der Tag kommen an dem er aus dieser Blase fallen würde, der Tag an dem er hart auf dem Boden der Realität aufschlug. Aber bis dahin genoss er dieses zarte Gefühl das ihm so fremd und doch so angenehm war. Wo er am ersten Tag nur abgewogen hatte ob es eine besser Frau für ihn gab, so wusste er jetzt, dass er sich einmal in seinem Leben spontan richtig entschieden hatte und seiner Lieb zum Wasser hingegeben hatte. In ihren blauen irden würde er immer Wasser sehen, ruhiges tiefes Wasser das zu einer Sinnflut werden konnte um ihn mit zu reißen, ihn vollkommen einzunehmen. Ohne Zweifel würde er sofort in ihren Augen ertrinken, immer und immer wieder. Bereitwillig den Verstand verlieren sich ihr hingeben, sich von ihr mitreißen lassen. All das um wieder zu Leben wieder zu fühlen – es war wunderbar im Leben angekommen zu sein, einen Inhalt zu fühlen und mit Leib und Seele zu spüren wie einem das Herz in der Brust beim Anblick ihrer Schönheit zu hämmern begann.

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Re: Kaigan Hoyōchi

Beitrag von Sadako Forest am Mi 6 Jan 2016 - 14:12

Und ja - als Ao ihr mitteilte was er sich zu Essen genommen hatte verzog sie tatsächlich ihr Gesicht. Er musste Makrelen wirklich gerne haben wenn er sie sogar als eigentlich gedachte Süßspeise zu sich nahm. Es war allerdings kein angewiederter Gesichtsausdruck den sie annahm, sondern eher etwas irritiert und verwirrt. Forest hatte eigentlich gedacht sie war hier diejenige mit einem merkwürdigen Appetit, doch in Bezug auf Makrelen schlug er sie um weiten. Mit leichten lächeln musterte sie seinen Teller, verzeihte ihm sogar das er ihr ihren Saft aus der Hand genommen hatte um ihn für sie zu tragen. Forest verstand noch immer nicht so ganz warum man ihr alles tragen und abnehmen musste. Die Verletzung war doch nicht so schlimm - in ihren Augen. Doch sie hatte ja schon immer sehr seltsame Ansichten von ihrem eigenen Körper. Bei uns gab es auch ziemlich viel, liegt aber glaube ich nur daran das meine Eltern mal länger als ein paar Tage zu Hause sind. Überlegte sie laut, wunderte sich Gleichzeitig über diese seltene Erkentniss. Normalerweise waren sie immer recht schnell weg und wieder unterwegs. Dazu kam das es ihr so vorkam als wäre ihr Vater während der letzten Tage unglaublich angespannt und unruhig. So kannte sie ihn eigentlich nicht. Aber um ehrlich zu sein kann die die Linsensuppe bald nicht mehr sehen. Und sowas hörte man sie nur sehr selten über das Essen ihrer Mutter sagen. Eigentlich sprach sie nie negativ über das Essen was ihre Mutter zauberte. Mit einem leichten Schulterzucken nahm sie in ihre linke die kleine Gabel und stocherte in dem Yoghurt herum, schob ein paar Obststücke hin und her. Yoghurt und keine Ahnung was für wieviele verschiedene Obststücke. Sie lächelte leicht und blickte verwundert zu Ao als er in die Hände klatschte. Forest konnte sich nicht erinnern das er so etwas getan hatte als sie zum ersten mal zusammen gegessen hatten. Färbte sie schon etwas auf ihn ab? Normal war sie es immer die es kaum erwarten konnte und voller Freude in die Händeklatschte. Also tat sie es ihm gleich, recht vorsichtig natürlich denn sie spürte schon den durchdringenden Blick als sie ihren Arm anhob. Itadakimasu! Rief sie fröhlich schob sich munter ein gelb-orangeliches Stück Obst in den Mund. Auch Ao sah mit leuchtenden Augen auf seine Makrele und fing an zu Essen. Oohhh das kenn ich, das ist glaubich Mango. Meinte sie aufeinmal und starrte mit großen Augen in den Obstsalat, schob wieder ein paar Stücke hin und her, piekste als nächstes ein grünes, faseriges Stück an. Sie wusste nicht das es Obst gab das grün war, normal war doch grün immer alles was Gemüse war. Oder so. Wieder fand das Obst den Weg in ihren Mund, doch diesesmal blieb der fröhliche Aufschrei aus, denn sie musste unheimlich die Augen zusammenkneifen und verzog das Gesicht als hätte sie in eine Zitrone gebissen. Nicht ganz so schlimm, aber nach der süßen Mango war der bittere, sauere Geschmack der Kiwi nur umso intensiver. Kurz schüttelte sie sich leicht, ehe sie zurück zu Ao sah der angefangen hatte zu sprechen. Mh? Etwas irritiert von dem Themenwechsel sah sie ihn an, kam seinen Worten jedoch schnell hinterher und verstand das er davon redete das er die Sache mit dem Ausziehen schon klären würde mit seinem Bruder und seiner Mutter. Das sich etwas bei ihm veränderte freute sie irgendwie total, weshalb sie breit grinsen musste und ihn mit großen Augen ansah. Heeeh? Wirklich? Das klingt toll! Normalerweise würde sie nun die Hände in die Luft werfen und sie zusammenklatschen, doch sie zwang sich dazu den Impuls zurück zu halten. Als er meinte das es wohl keinen besseren Zeitpunkt gab um sein Leben in die Hand zu nehmen musste sie nicken. Ja, vielleicht hast du wirklich recht. Doch kam sie nicht drum herum wieder ein nachdenkliches Gesicht zu machen wenn sie daran dachte was alles auf sie zu kommen würde. Eine Wohnung suchen die beiden gefiel, alles zusammenpacken, neue Möbel kaufen, Verträge abschliesen, lernen zu kochen. Ihr Kopf rauchte etwas, konnte sie das alles schaffen, während sie arbeiten musste, während sie gesund werden musste? Vielleicht sollte sie abwarten bis ihre Schulter verheilt war, doch das könnte noch Wochen oder Monate dauern. Ihr kam diese Zeit schon immer extrem lange vor und verging auch immer sehr langsam. Jetzt wo sie allerdings ein paar Ziele hatte, würde die Zeit sicher unerträglich werden. Aos Hand wanderte über den Tisch, legte sich über ihre und er sah sie mit einem liebevollen Blick an während seine Finger über ihre Haut strich. Ihre Wangen wurden leicht rot und für einen Moment konnte sie nur den Teller vor sich fixieren, wusste nicht so recht was sie darauf antworten sollte, obwohl ihr es doch genauso ging. Die letzten Tage hatten sie und ihr Leben total verändert, sie musste sich neu an sich selbst gewöhnen und Ao besser kennen lernen, musste über ihren Schatten springen und gerade im Leben stehen und sich auf konfrontationen einlassen die sie sonst immer gemieden hatte. Es war alles neu und verwirrend, trotzdem konnte sie sich immer mehr freuen. Mit einem lächeln hob sie ihren Blick wieder und blickte ihn einfach nur ein bevor sie antwortete. Du auch Ao. Das beste und aufregenste. Fügte sie mit einem breiten grinsen noch hinzu, schob sich darauf hin wieder etwas von ihrem Essen in den Mund, hatte diesesmal ein Stück Apfel erwischt. Als sie so über das ganze Obst nachdachte kam ihr eine Idee. Was hältst du davon wenn wir im Westviertel eine Wohnung suchen? Ich mein, da sind doch die ganzen Gärten und Felder. Je länger sie dieses Thema mit dem zusammenziehen aufrecht erhielt, umso realer wurde es ihr. sie machte sich wirklich Gedanken darüber wie ihr Leben weiter verlaufen könnte, zusammen mit ihm. Da kommen wir bestimmt günstig an frisches Obst. Es ist zwar auch etwas weiter bis in die Innenstadt, aber... ich glaube da könnte es schön sein. Sie fing an etwas verträumt zu wirken, dachte an die ganze Landwirtschaft im Westen von Chikyû, wie es ein Dorf geschafft hatte unter der Erde etwas anzubauen um für ihr eigenes Dorf zu sorgen. Vielleicht konnte sie sich selbst eine kleine Wohnung mit einem Garten leisten, das wäre natürlich perfekt. Wie teuer so etwas in der Realität war wusste sie natürlich noch nicht. Doch der Gedanke war schön und lies ihr Herz angenehm schlagen, die Augen etwas leuchten. Oder willst du in die Nähe von dem Viertel in dem ihr wohnt damit wir öfters zu Djaffar können und ganz viel exotische Dinge kaufen können? Da fällt mir ein ich hab dem kleinen Mädchen noch versprochen mir zu zeigen wie man Haare flechtet. Ich glaube da würde es mir auch sehr gefallen, ich mag die mentalität der Leute. Verlegen kratzte sie sich an ihrer Wange, hatte inzwischen auch schon fast ihren Teller leer, schob nur noch ein paar Stückchen herum die ihr irgendwie nicht so geschmeckt hatten.

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Re: Kaigan Hoyōchi

Beitrag von Ota Ao am Do 7 Jan 2016 - 23:07

Das Forest nicht alleine daheim war schien wirklich eine Rarität, wie sei trotzdem ein freundschaftliches Verhältnis zu ihrer Familie aufbaute war ihm ein Rätsel. Vielleicht lag es an ihrer Art, oder seine Familie war einfach ein wenig verkorkst, mit Pech war es ein wenig von beidem. Für Forest schien Familie eine Bindung zu sein, für ihn war Familie Jahr um Jahr Geld und harte Arbeit gewesen. Seine Mutter wusste nicht einmal, dass er tiefe Wunden hatte, wusste nicht einmal wann er kämpfte, siegte oder verlor. Rin würde sich nie dafür interessieren, ihn nie für etwas Loben das er schafft. Eine Zeitlang hatte er versucht ihr Dinge zu zeigen, Kombinationen die ihn schweiß gekostet hatte. Doch dann hatte Haru gemeckert, sich gelangweilt oder etwas getan das unglaublich spannend war und er hatte gespürt wie egal er gewesen war. Ao wurde dies Schmerzhaft bewusst, sehr schmerzhaft. Immer zu war er ein Objekt gewesen, etwas das Geld heran brachte. Wahrscheinlich übertrieb er damit maßlos, aber für diesen einen Moment war ihm der Gedanke eine tröstende Idee wieso seine Familie nur bedingt harmonisch war. Man hörte auf ihn und dafür bog er eben alles zurecht. Ein wenig neidisch war er auf Forest, hätte er doch auch viel für eine Mutter gegeben die sich um seine Wunden sorgte und nicht um seinen quengelnden Bruder. Linsensuppe wäre da ein kleines übel für ihn gewesen, immerhin kochte ihre Mutter, wenn sie krank war, von seiner konnte man das nicht behaupten, oder eben nur selten. Er versuchte in dem Gewirr von Stücken etwas zu erkennen, erriet geistig die eine oder andere Sorte, aber bei weitem nicht alle. In ihrem Becher war alles an Obst gelandet zu sein, was kein normaler Mensch auf den ersten Blick erkannte oder jemals gegessen hatte. Aber ihn sollte das nicht stören und immerhin hatte er seinen Fisch und den würde ihm niemand nehmen. Vielleicht würde er sich eines Tages darüber frühen Fisch zu essen, vielleicht an dem Tag an dem er es nicht mehr aus zwang kochte, sondern weil es ihm spaß machte für alle zu kochen. Er mochte sein essen, aber er wusste nicht ob es ihm so gut gefiel, dass er sich darüber freute, wenn er so darüber nachdachte kannte er nur sein Essen, oder das was er außerhalb für günstig Geld einmal zu sich nahm. Interessiert sah er dabei zu wie Forest Obst um Obst aß und einmal den Mund verzog ein anderes Mal lächelte. Er erkannte Mango und freute sich über diese, sammelte sie vollkommen ein um den Mund bei der Kiwi zu verziehen.  Anschließend erkannte er noch eine Papaya, Litschi und etwas das eine Limette sein konnte, aber ihr Aufschrei bliebe auf, vielleicht hatte er sich verschätzt. Aufhören ihre Hand zu streicheln wollte er jedoch nicht, sah ihr weiter dabei zu wie sie aß und erriet weiterhin geistig ihr Obst oder nicht. Nach einer Weile nahm er seine Waffel zur Hand und knabberte den letzten Rest davon. Ihr Lächeln war immer so ehrlich und aufrichtig, nicht so gestellt wie sein Lachen, nicht so willkürlich und rein dienlich. Wenn Forest lächelte schienen ihre Augen zu strahlen und ihr ganzes Gemüt versprühte diese einnehmende Freude die Ao nie besitzen würde. Wenn er lächelte rang er es sich meist für jemanden ab, es sei denn er sah Wasser, dann lächelte er aus sich heraus. Aufregend? Ich weiß immer noch nicht wo sie das her nimmt. Ich bin so aufregend wie ein Lexikon. Aufregend mhm - murmelte er leicht vor sich hin, konnte es noch immer nicht verstehend. Nichts an ihm war aufregend oder spannend. Er sprach nicht viel, er hatte kein spannendes Leben oder besondere Erfolge auf die er verweisen konnte. Er war ein niemand der seinem Dorf diente um Geld zu bekommen. Er würde nie rebellieren, würde seien Stimme nie gegen jemaden erheben, vielleicht nur wenn jemand Forest etwas antat. Er konnte nur hoffen, dass sie für ihn meckern würde, er konnte das nicht, bekam den Mund in diesen Dingen einfach nicht auf. Kaum war seien Waffel gegessen schwenkte Forest weiter zu einem Ort für die Wohnung. So weit war er noch gar nicht mit dem denken gekommen. Ihre Idee klang gut. Im Westviertel war viel grün, was ihm an sich egal war, aber es war kein Sand, also war es positiv. Er nickte zustimmend als sie von Obst sprach, sogar von frischem, das Einkaufen würde schneller gehen, aber vielleicht mussten sie sich auf das beschränken was sie dort bekam. Er war zu selten da um dieses Viertel zu beurteilen, aber er wäre fort von seiner Mutter und Haru, würde vielleicht mehr Luft zum Atmen haben. Einen Moment lag wog er ab in einen fremde Nachbarschaft zu ziehen. Leute die er kennen lernen musste, Leute mit denen sie sich anfreunden würde, oder die sie verschrien weil sie arbeiten waren. Oder wollte er in die Nähe seiner Mutter, weiter in ihrer Nähe bleiben und sich der Gefahr aussetzen das sie zur über Mutter wurde? Ganz leicht schüttelte er den Kopf. Wir können ruhig ins Westviertel ziehen. Ich bin dafür das wir uns einen eigenes Leben aufbauen. Ich möchte nicht, dass deine Eltern unsere Wohnung ordnen, oder meine Mutter meint sie müsste putzen und uns bewirten. Das Grün ist mir gleich, es ist besser als Sand, aber du magst ja Pflanzen. Wir können sie alle mitnehmen wenn du magst, ich glaube mir reicht mein Kleiderschrank und das Bild aus meinem Zimmer, damit bin ich glücklich, eröffnete er ihr. Nein mehr brauchte er wirklich nicht. Ich denke wir brauchen ein Wohnzimmer, ein Schlafzimmer und ein Arbeitszimmer oder? Fasste er zusammen und konstruierte in seinem Kopf drei Räume und ein große Küche, er brauchte nach all den Jahren in dieser kleinen Küche  etwas mehr Raum zu kochen und vielleicht fand er seine Liebe zum Kochen mir Forest. Sie aß viel, gerne und nicht nur Süßigkeiten, wie sein Bruder es tat. Zu Djaffar können wir immer noch einmal gehen und einkaufen, zur Not kaufen wir auf vorrat. In seinem Stuhl rutschte er ein wenig empor und trank den Rest seines Saftes. Ein neues Leben, es schien zum greifen nahe. Am liebsten würde hier nach sofort eine Wohnung suchen und dort einziehen, seine Möbel mitnehmen. Ein Bett, ein Tisch und ein Schrank, den Rest brauchte man später erst, Kochplatten gab es immer irgendwo abzugeben. Er schob seinen leeren Teller fort und sah zu Forest die Obst hin und her schob. Die Limetten magst du nicht? fragte er, bevor er ihr den Teller abnahm, sollte sie diese wirklich nicht mehr mögen. Für den Moment hatte er genug gegessen, musste sich ein wenig bewegen, etwas gegen das fett tun das ihm allmählich auf die Muskeln drückte. Langsam erhob er sich, streckte den Rücken durch und sah u Forest. Sie war die letzten Tage sehr brav gewesen, soweit man das über seine Verlobte sagte. Sie war ruhig geblieben, war nicht viel herum gesprungen, vielleicht sollte er ihr ein Angebot machen. Sacht stapelte er das Geschirr, stellte die Tassen ineinander und nahm alles in die Hände um es zurück zu bringen. Was hältst du davon, wenn wir dir wieder etwas Spannung zumuten? klappernd schob er das Geschirr in den Wagen und wand sich um, bot ihr den Arm an und deutete mit der freien Hand empor. Am Himmel unter der Kuppel erstreckte sich eine Rutsche, lang und weiter über ihren Köpfen und gelegentliches Geschrei drang durch die Luft. Gefällt dir so etwas? Ich denke wenn ich mit komme kann ich das mit mir vereinbaren und mit deiner Wunde. Mit einem milden Lächeln bedachte er seine liebste. Er wollte sie nicht ausbremsen, wollte nicht, dass sie irgendwann das Gefühl bekam er würde sie einschränken, ein wenig mehr Bewegung würde sie hoffentlich nicht gleich wieder ins Krankenhaus bringen.

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Re: Kaigan Hoyōchi

Beitrag von Sadako Forest am Fr 8 Jan 2016 - 14:57

Ao schien die Idee vom Westviertel besser zu gefallen als der Vorschlag in der Nähe seiner Mutter zu ziehen. Als er so seine Gedanken aussprach musste sie leicht nicken. Vermutlich hatte er recht. Es wäre besser etwas abseits ihrer Eltern und seiner Mutter zu Leben. Auch wenn sie es nicht ganz ausschließen konnte das ihre Eltern auch im Westviertel Überraschungsbesuche machen würden, so wäre es dort zumindest etwas unwahrscheinlicher als in unmittelbarer nähe. Ob seine Mutter sie wirklich bewirten und putzen würde konnte sie nicht einschätzen, dafür kannte sie die blonde zu wenig. Mhn dann ist das Westviertel vielleicht eine bessere Wahl. Ich kann mir gut vorstellen das dort auch die Wohnungen billiger sind, dort leben nicht so viele Leute die nicht in der Landwirtschaft arbeiten. Deshalb müssen die Wohnungen erschwinglich für Arbeiter sein. Auch wenn man es nicht von ihr denken würde, Forest kannte sich im Dorf unheimlich gut aus, was seinen Aufbau und seine Struktur anging. Sie hatte zu viele Tage im Kagebüro verbracht um das Dorf kennen zu lernen und das System dahinter zu verstehen. Auch wenn sie keine Ahnung von Wirtschaft hatte und dem ganzen politischen Zeug, so hatte sie schnell begriffen das Shinobi von der Arbeit der Zivilisten abhängig waren und anders herum. Vielleicht war es mal an der Zeit das sich die Shinobis nicht nur in der Innenstadt aufhielten, sondern sich endlich mal in die verschiedenen Viertel aufteilten. Es wäre zwar umständlicher jemanden zu Kontaktieren, doch die Wissenschaftler von Chikyû würden da sicher schnell eine Lösung finden. Mit einem leichten lächeln sah sie zu Ao und nickte leicht. Ja ihre Pflanzensammlung müsste wohl oder übel mitkommen wenn sie weiter forschen wollte, vielleicht lernte sie im Westviertel sogar noch was dazu, oder konnte selber versuchen etwas anzubauen. Auch ihre ganzen Waffen und das zubehör musste mit, sonst würde ein Teil von ihr einfach fehlen. Ja die müssen mit, ich hab sie nicht umsonst so viele Jahre gehegt und gepflegt. Sie lächelte leicht als sie darüber nachdachte wieviele Zimmer sie wohl benötigten. Forest dachte daran was sie überhaupts in der Wohnung ihrer Eltern verwendete. Ihr eigenes Zimmer in dem sie schlief und arbeitete, das Bad und den Küchentisch um zu Essen. Um ehrlich zu sein verwendete sie das Wohnzimmer am wenigsten von allen Räumen, sie sah kaum Fernsehn und mit ihren Eltern saß sie nur extrem selten am Abend auf dem Sofa um sich zu unterhalten. Ich weiß nicht. Sind wir überhaupts oft genug zu Hause als das wir ein Wohnzimmer brauchen? Schlussfolgerte sie nachdenklich und blickte Ao an, wusste nicht so recht genau wie sie eine eigene Wohnung aufbauen sollte ohne das sie unnötig viel Platz hatten den sie nie verwenden würden. Oh aber was machen wir dann mit Besuch? Nachdenklich stubste sie sich gegen die Schläfe während sie ihren Saft trank und immer wieder den Kopf hin und her wog. Das man an so viel denken musste wenn man sich eine Wohnung suchen wollte hatte sie nicht gedacht. Am besten wir sehen uns mal ein paar Wohnungen an, dann können wir ja mal sehen wie viel Platz wir brauchen. Mit einem leichten nicken stimmte sie ihm zu das sie früher oder später nochmal zu Djaffar gehen mussten. Er würde ihr ja nicht davon rennen, nicht so schnell zumindest. Forest schob noch eine Weile die letzten Obststücke hin und her, hatte ihren Saft leer getrunken und war für die nächste Stunde zumindest erstmal wieder gesättigt. Ah das sind Limetten? Ich glaube ich mag Obst das Süß schmeckt lieber als sowas. Gab sie mit einem entschuldigenden Lächeln zu. Ao sammelte das Geschirr zusammen und stellte alles in den dafür vorgesehenen Wagen ab. Als er wieder zu ihr zurück kam griff sie nach seinen Arm den er ihr anbot und zog sich von dem Stuhl auf, folgte dabei seinen Zeig mit den Finger nach oben. Sofort hellte sich ihre nachdenkliche Miene auf, ihre Augen funkelten leicht und ihr Mund formte sich zu einem leichten "O". Man sah ihr an wie begeistert sie von der Idee mit der Spannung war und wie sehr sie sich freute. Oooh ja lass uns die mal ausprobieren! Voller Vorfreude zog sie bereits leicht an seinen Arm, wollte sofort los und sich auf die Suche nach dem Aufgang zu der riesigen Rutsche machen. Dumm das sie nicht wusste wohni sie genau gehen mussten. Los los! Drängte sie ihn schon fast, stapfte dabei über den Sand und folgte dem Verlauf der Rutsche über sich, vielleicht käme sie so an ihr Ziel. Und tatsächlich nachdem sie ein paar Minuten gesucht hatten fanden die beiden auch das wonach sie gesucht hatten. Aufgeregt hüpfte sie von einem Fuß af den anderen während sie in einer Schlange noch warten musste, ehe sie selbst in die Rutsche steigen konnte. Zum Glück war nicht viel los und so waren nur ein paar Jugendliche vor ihr, vielleicht ein paar Jahre jünger. Freudig wippte sie auf und ab um schonmal etwas sehen zu können was sie gleich erwarten würde. Ich hab sowas noch nie gemacht. Meinte sie schließlich blickte Ao von der Seite her an. Ob er nun dachte das sie kindisch wäre? Und selbst wenn, dann lernte er wieder einen teil on ihr kennen der sehr unbeschwerlich und naiv war. Immerhin sollte er ja alle Seiten von ihr kennen lernen, weshalb sie ihre Freude auch nicht versteckte. Eine Art Ampelvorrichtung zeigte an wann wieder jemand rutschen durfte und so dauerte es etwas bis sie endlich an der Reihe war und mit großen Augen in den Tunnel spähte, indem gerade ein Mädchen verschwunden war und nur noch ihr fröhliches Rufen zu hören war. Bereit? Fragte sie ihn und grinste dabei beinahe bis über beide Ohren.

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Re: Kaigan Hoyōchi

Beitrag von Ota Ao am So 10 Jan 2016 - 21:32

Ob er lange brauchen würde um sich an den neuen Weg nach Hause zu gewöhnen? Würde er sein Zimmer mit den leeren Wänden vermissen, würde er vermissen diese seltsame Musik seiner Mutter zu hören, Harus Jammern, wenn er nicht zu essen bekam was er sich wünschte? All diese Fragen schwirrten in seinem Kopf herum, trieben lautlos vor sich hin und er suchte nach einer Antwort. Das Westviertel war bestimmt schön, auch wenn er weit ins Zentrum war aber gab es etwas das dagegen sprach? Nein bei weitem nicht. Er würde die Musik seiner Mutter nicht vermisse, er würde nicht vermissen, dass Haru meckerte, oder das zu Hause egal war ob er da war, oder eben nicht. Vielleicht würde er dort aufblühen, neue Leute kennen lernen und anfangen zu leben. Forest würde dort alles Lebendig machen, nicht nur mit ihrer Anwesenheit. All ihre Pflanzen würden Grün in die Wohnung bringen, ihre Leben einhauchen und sie würde ihn am Leben halten. Er konnte sich nichts Schöneres vorstellen als sie jeden Tag lächeln zu sehen, ihre Freude zu sehen und sich immer besser mit ihr zu verstehen. Er hatte nichts was er mitnehmen konnte und wollte, vielleicht war es gut es als Schlussstrich zu sehen. Sie einigten sich darauf eine Wohnung zu suchen, Ao nickte ihrem Vorschlag brav ab. Er hatte nicht an den Besuch gedacht, es war wohl mehr die Gewohnheit ein Wohnzimmer zu haben, dort essen zu servieren, wenn er gekocht hatte. Und wenn wir nur ihm Wohnzimmer essen hat es seinen Zweck erfüllt. Ich koch gerne Forest und gegessen wird am Tisch, nicht am Arbeitsplatz oder auf einem winzigen Tisch in er Ecke unserer Küche. Warf er noch ein und lächelte. Ich werde dir jeden Tag etwas kochen, verhungern wirst du bei mir nicht. Limetten werde ich von der Liste runter streichen, viel scharf und nichts exotisches an Gewürzen, nur Pfeffer und Salz, versprach er auf dem Weg zur Rutsche. Forest hatte sein Angebot strahlend angenommen, sich wie ein Kind gefreut und war los gestürmt. Sie war wie ein Kind, begeistert wenn es um Dinge ging die Spaß machten. Er musste sie leicht an der Hand zurück halten, damit sie nicht los rannte und vergaß, dass sie noch verletzt war. Freude glänzte in ihren Augen, ihrem Gesicht, in ihrer ganzen Haltung. Die Blonde navigierte ihn ein wenig ziellos voran, wusste so wenig wie er wo es lang ging, doch Forest nährte sich der Rutsch einfach auf Luftlinie zum höchsten Punkt. So hätte er es auch gemacht, wenn er denn so begeistert gewesen wäre wie sei. Doch Ao war genügsam, ihm reichte die Freude von Forest um sich selbst ein wenig zu freuen. Lächelnd besah er sich ihr wippendes Haar und fand immer mehr, dass Forest Rüschen ganz gut standen. Mit Glück konnte er sie dazu bringen so etwas ihm zu liebe öfters zu tragen. Auf dem Weg zur Rutsch, eher im Eingangsbereich eben jener gab es ein Fach, in welchem er seine Jacke ablegte, bevor sie die nassen Stufen empor stiegen. Zu beginn war es glatter Stein, später wurden es metallener Gitter, welche er sich mit Forest dort hinauf machte. Ein Glück, dass sie jetzt nicht mehr so ziehen konnte, den es waren noch andere Leute die sich hierher begeben hatte. Dennoch ging es zügig die Treppe hinauf, immer zu im Kreis und Ao fragte sich ob es hier ein Ende gab. Während Ao hier wie ein alter Opa wirkte der nur mühsam eigene Freude an dieser Idee fand, wippte Forest mit hin und her. Ich auch nicht, mach dich nicht verrückt, sagte er schmunzelnd angesichts ihrer Freude und ihrer Nervosität. Sie war aufgedreht konnte es nicht erwarten hinunter zu kommen. Langsam zog sie hinauf und irgendwann standen sie vor dem Licht. Neben diesem fand Ao ein Schild das ihn dazu anhielt sich nicht viel zu bewegen, sitzen zu bleiben und die Rutsche nicht zu blockieren. Bereit, gab er lächeln zurück und schob Forest vor sich. Er nahm hinter ihr Platz und spürte wie Wasser seine Beine entlang rann. Die Ampel sprang um, erst war sie eine gefühlte Ewigkeit Rot, dann sprang sie auf gelb, blieb dort einen Moment, bevor sich grün wurde. Gut festhalten. Er schob sich von der leichten Erhöhung auf der sie saßen und rutschte mit Forest hinab. Das Wasser trug sie hinunter und sie rutschten durch eine zuerst noch grün schimmernde Röhre. Das Licht brach sich schwach und die Geschwindigkeit erhöhte sich. Das Grün wechselte und über ihnen wurde der Himmel klar als das Plastik durchsichtig wurde. Sie wurden durch Kurven gedrückt, links herum, rechts herum, schleifen hinab und quer durch das Bad. Über ihnen schimmerte die künstliche Sonne, das Wasser rauschte lautstark zu beiden Seiten, immer wieder hörte er schreie der Freude im Tunnel die von der Rutsche zurück hallten. Seine Augen sahen einen künstlichen Himmel durch das Plastik. Es war ein friedlicher blauer Himmel ohne Wolken und traumhaft. Seine Hände blieben sacht um Forest liegen, er schmiegte sich an sie, hielt sie fester wenn sie in Kurven schlugen und Forest sich freute wie ein Kind. Die Geschwindigkeit reizte ihn zwar, dennoch war ihm das hin und her fliegen in den Kurven zu spontan, zu aufregend und es überraschte ihn immer und immer wieder. Außerdem hatte er Angst das Forest sich stieß, irgendwie einen Hauch von Schmerz empfand und dann wurde es dunkel. Mit einem Schlag war nichts mehr um sie herum außer schwärze welche mit winzigen Lichtern gespickt waren die funkelten wie am Firmament, aber Forest mochte die Nacht nicht, sie braucht Licht, brauchte etwas zu sehen. Die Dunkelheit nahm ihm die Orientierung ließ ihn auf sein Gehör lauschen. Ich bin da Forest gleich ist es vorbei, sagte er weich, wusste jedoch nicht ob das Rauschen seine Worte hinfort wischte. Mit einmal sah er und wieder, spürte wie ein Stück Anspannung von ihm wich. Einige weitere Kurven folgten, wie viele konnte er nicht sagen, bevor das Vergnügen ein Ende hatte und sie platschend ins Wasser schlug. Keinen Moment ließ Ao sie los, auch nicht als sie kurz von Wasser umgeben waren. Er drückte sich aus dem Wasser wieder hoch, zog Forest dabei mit und schüttelte wie ein Hund sein Haar aus, bevor er Forest anlächelte. Hat es dir gefallen? fragte er und zog sie dabei vom Ende der Rutsche fort, damit nicht der Nächste in sie hinein flog. Es dauerte nicht lange bis wieder jemand ins Wasser schlug. Das Becken in dem sie waren lief weit zum Rand hin aus, wurde breite und hatte wohl ein Muster, welches er mit Forest im Arm jedoch nicht erahnte. Er besah sich nur ihr blondes Haar und wollte wissen wie sie es fand, ob sie noch einmal wollte oder lieber weiter erkunden wollte.

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Re: Kaigan Hoyōchi

Beitrag von Sadako Forest am Mo 11 Jan 2016 - 18:45

Endlich waren sie an der Reihe! Aufgeregt setzte sich sich auf die Stufe, Ao platzierte sich prompt hinter Forest und schloss sie in seine Arme. Danach wartete sie noch auf das Lichtsignal der Ampel. Sie fühlte sich gleich 10 Jahre jünger, so aufgeregt wie sie wegen einer Rutsche war, nun um ehrlich zu sein fühlte sie sich immernoch wie 13, Intelligenter und erfahrener als Früher aber immernoch wie 13. Juchu! Los gehts! Schon sprang die Ampel auf grün um und Ao drückte die beiden fort. Sofort legten sie an Schnelligkeit zu, sausten um die erste Kurve und ihr Herz begann unheimlich schnell in ihrer Brust zu schlagen. Nach jeder Kurve musste sie kichern, blickte durch den durchsichtigen Tunnel der Wasserrutsche den künstlichen Himmel der Anlage an, bewunderte ein paar Meter später die bunten Lichter, verschluckte sich beinahe als es plötzlich Bergab ging und ihr für einen Moment die Luft zum atmen nahm. Je länger diese Fahrt ging umso mehr musste sie lachen, einerseits weil sie wirklich Spaß und Freude hatte, andererseits weil sie sich selbst sehr kindisch fand und über sich selbst lachen musste. Ab und an konnte sie sich ein "Oooh" und "Hui" nicht verkneifen. Ao war niemand der sich überstark freute wie sie, sie spürte wie er sich leicht an sie schmiegte und sie weiterhin festhielt. Ihre Schulter vergaß sie für die lange Fahrt komplett, grinste bis über beide Ohren, lehnte ihren Kopf etwas gegen seine Schulter als sie eine etwas ruhigere Passage entlang kamen. Diese Rutsche war wirklich lang und innerlich fragte sie sich bereits ob sie hier überhaupts nochmal herauskommen würden. Gerade hatte sie einen Strudel aus bunten Lichtern hinter sich gelassen, Forest hatte die Farben mit ihren Augen verfolgt und musste ein paar mal blinzeln damit sie wieder freie Sicht bekam, da sie kurz Sterne gesehen hatte. Als sie dann wieder gerade aus sah, verstummte ihr Lachen und ihr Körper spannte sich etwas an. Keine Sekunde später tauchte sie in die Dunkelheit ein, klammerte sich von selbst an Ao und suchte bei ihm halt. Aufeinmal fand sie diese ganze Rutsche überhaupts nicht mehr lustig. Sie mochte keine Dunkelheit, selbst dann nicht wenn sie mit etwas lustigem verbunden war. Forest hatte das Gefühl ihr Herz würde von einem HöchstPuls auf Null fallen, ein beklemmendes Gefühl machte sich in ihr breit. Jetzt wollte sie ganz und gar nicht mehr hier sein, wollte nur noch weg, wollte Heim und sich in ihrem Bett verkriechen. Ao hielt sie sacht in seinen Armen flüsterte ihr gut zu und so schnell wie der Sternenbesetzte Tunnel gekommen war, verschwand er auch wieder, gab das künstliche Licht der Sonne frei und Forest atmete erleichtert auf. Ob sie das so gut überstanden hätte wenn Ao nicht dabei gewesen wäre? Vermutlich nicht. Sie warf ihm einen dankenden Blick zu, zu mehr kam sie nicht dann sie flogen beinahe regelrecht schon wieder in die nächste Kurve. Der Schrecken über die plötzliche Dunkelheit hatte sie wieder etwas von ihrem Freuden-Tripp herunter geholt, trotzdem lies sie sich den Spaß an dem Rest der Rutschpartie nicht verderben, fing auf den letzten Metern wieder an zu grinsen und flog in hohem Bogen aus dem Tunnel. Mit einem platschen kamen die beiden in dem Auffangbecken auf - nur gut das sie einen Wasserabweisenden Verband trug. Kurz befand sie sich Unterwasser, strampelte wild mit ihren Füßen und schnappte nach Luft als sie wieder auftauchte. Ao half ihr auf die Beine, führte sie weg von dem Ende der Rutsche und lächelte sie sanft an. Forest schüttelte kurz ihren Kopf um das Wasser aus ihrem Gesicht zu vertreiben und ging langsam mit ihm aus dem Becken. Seine Frage lies sie kurz aufhorchen, fühlte in sich - ihr Herz schlug noch immer recht schnell, ob es jetzt von der Angst her kam oder von dem aufregenden Erlebniss der Rutsche wusste sie nicht genau. Das hat Spaß gemacht. Meinte sie schließlich mit einem leichten Lächeln. Auch wenn sie vielleicht ein Warnschild aufstellen sollten das es dunkel wird. Setzte sie mit einem unsicheren Blick nach. Wäre dieser kleine Teil nicht würde sie vermutlich den ganzen Tag hinauf rennen und herunter rutschen, doch so. Nochmal brauch ich das aber nicht - lass uns nach was anderem suchen! Auch wenn ihr die kurze Angst einen kleinen Schlag versetzt hatte, so wollte sie unbedingt mehr sehen, lies sich davon nicht unterkriegen und damit den Spaß verderben. Für ein paar Stunden wollte sie einfach mal an nichts denken und einfach nur unbeschwert herumrennen und nach spannenden Sachen suchen. Dahinten war ein Wasserfall, da gibt es bestimmt ein Geheimniss zu entdecken! Sie trat nun ganz aus dem Becken, Wasser tropfte von ihren Haaren und ihrer Haut zu Boden. Ihre Hand griff nach der von Ao, hoffte das er sie noch für eine Weile einfach noch etwas mehr Spannung zumuten könnte. Nach fast vier Tagen Ruhe brauchte sie das einfach, sie musste ihre Energie irgendwie verbrauchen, sonst würde sie wohl bald explodieren. Mit einem breiten lächeln sah sie ihn an, zog ihn leicht hinter sich her, holten seine Jacke ab und ging mit ihm an dem Tower vorbei an dem die Rutsche anfing. Irgendwo hatte sie das Wasser unglaublich laut plätschern gehört. Neugierig stapfte sie durch den Sand, kam an einigen Höhlen vorbei in die sie allerdings nicht wollte, fand dann in einer Art Lagoone das wonach sie gesucht hatte. Von einer hohen Klippe strömte das Wasser herab, kam mit lautem getöse in einem Becken auf. Daran vorbei führte tatsächlich ein Weg und es sah so aus als könnte man hinter dem Wasserfall tatsächlich etwas entdecken. So auffällig wie das war ging sie mit Ao den Weg entlang, wurden von der Gischt des Wasserfalls erfasst und nocheinmal komplett durchgeweicht. Ooooooh sieh doch mal. Dann sah sie es, eine gut ausgeleuchtete Höhle führte tief in den künstlichen Berg und als Forest um die Ecke bog blieb sie mit leuchtenden Augen vor riesigen Glasscheiben stehen hinter denen sich Fische tummelten.

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Re: Kaigan Hoyōchi

Beitrag von Ota Ao am Mi 13 Jan 2016 - 23:22

Forest war wirklich schnell zu begeistern, schnell zu verärgern und dabei so offen. Ihr Lachen berührte sein Herz, ihre Angst ergriff ihn ebenso wie sie. Er hörte und fühlte nur sie, war nur noch fähig mit ihr zu leiden und zu leben. Ob ihre Angst vor der Dunkelheit, ihre Freude über jede Kurve, er musste darüber lächeln. Es war keine Freude über das Unbekannte, sondern vielmehr Freude das sie da war, dass sie zusammen etwas erlebten konnten. Ein leichtes nicken ging in ihre Richtung als sie sagte, dass es trotz der Dinkelheißt Spaß gemacht hatte. Irgendwo blieb jedoch die Erleichterung, dass sie nicht noch einmal wollte. Jetzt kannte er dir rutsche zwar, jetzt war sie weniger spontan und dennoch fand er es nicht sonderlich schön. In Wasser verschwand man voll und ganz und rutschte nicht nur auf ihm hin und her. Haru würde diese rutsche bestimmt auch wunderbar finden und ihm womöglich halt taub schreien vor Begeisterung. Nein er würde nie mit dem Blonden hier her kommen – niemals. Schritt um Schritt traten sie in flachen Gewässer und er spürte diesen winzigen Stich in der Brust, die Trauer darüber das Wasser zu verlassen. Seine Sehnsucht erstarb also nicht vollkommen bei Menschen, auch wenn diese sie wirklich stark einschränkten. Er musste es unweigerlich mit dem Gefühl vergleichen von Forest getrennt zu sein. Einen kurzen Moment besah er sich ihre verschränkten Hände, dachte daran sie los zu lassen und spürte einen grimmigen Widerwillen. Er würde sie nicht los lassen und er würde nie aufhören Wasser zu lieben. Dennoch war Forest primär, zielte auf sein Herz und seine Psyche, während Wasser seinen Körper entspannte und ihn lockerte, egal wie verkrampft er war. Erst als er so darüber nach dachte, spürte wie das Wasser bald nur noch um seine Füße züngelte, da wurde ihm bewusst wie schwer sein ganzer Gang eigentlich war. Stur ging er voran, ohne viel Gefühl oder das Wippen was er bei anderen sah, bei Haru war dies unglaublich ausgeprägt. Ging er auch so steif mit Forest um, auch wenn er versuchte liebevoll zu sein? Ein unerträglicher Gedanke der dazu führte das sein griff um ihre Hand etwas lockerer wurde und er brav mit ihr ging. Vielleicht war es besser, dass sie ihm weiter zog und ihn damit zur Bewegung zwang. Die Menschen, ihre Stimme, das Rauschen um ihn herum benebelte seine Gedanken auf kurz oder lang genug um den Faden zu verlieren. Hatte er Lust auf einen Wasserfall und Geheimnisse. Ja bestimmt, gab er unschlüssig zurück und spielte den treuen Gefährten – folgen, keine Fragen stellen und schon gar nicht seiner Liebsten widersprechen. Das Gefühl von halb feuchtem Sand an seinen Füßen irritierte ihn zunehmend. Sand und Wasser waren bei ihm zwei Welten, an einem wirklichen Strand würde er wohl in einen wahren Konflikt kommen den der nasse Sand fühlte sich angenehm zum Laufen an. Mit seiner Jacke ausgestattet machen sie sich nun voran zu dem Wasserfall den Forest gehört oder gesehen hatte. Ob ihm so etwas gefiel? Ao ging stark davon aus sich immerhin an dem Bild zu erfreuen, dass sich ihm bieten würde, es handelte sich immerhin um Wasser das hinab rauschte. Irgendwann hörte er das laute rauschen und als sie um eine Ansammlung von Bäumen bogen sah er was Forest gesucht hatte. Majestätisch stürzte das Wasser vin einer Klippe hinab und versank mit lautem tosen in dem Becken darunter. Die Klippe war umwoben von Grün und erinnerte an einen wilden Dschungel, nur die bunten exotischen Pflanzen fehlten. Unweigerlich musste der Schwarzhaarige stehen bleiben und diese Schönheit betrachte. Wie wunderbar war ein Wasserfall dann dort draußen in der freien Wildbahn? Dieses Naturphänomen musste er mit eigenen Augen sehen und sich unter das Wasser stellen, sich von ihm einfangen lassen. Die unruhigen Wellen im Wasser zogen ihn an, schrien danach das er zu ihnen kommen sollte, sie mussten eines werden. Für den Bruchteil einer Sekunde vergaß er Forest, wollte schwimmen, als ihr ziehen an seiner Hand ihn jedoch weiter stolpern ließ. Sehnsüchtig blickte er den Wasserfall an, gab ein stilles versprechen kurz bevor sie in einer Höhle unter der Klippen waren. Das Wasser klebte wie ein stilles Versprechen an seiner Haut, ein Versprechen das er halten würde. Er bekam nicht mit was Forest sah, bis sie ihn darauf hinwies, so versunken war er in dem Wunsch den Wasserfall hinab zu springen. Etwas träge kam er zum Stehen und gab ein leises Hm? von sich ehe er die blauen Augen auf das richtete was seine Liebste sah. Eine Sekunde lang setzt seinen Herzen einen Schlag aus. Da schwammen Fische, direkt vor seiner Nase. Viele kleine und große, bunte und langweilig grau. Hin und her trieben sie durch das Wasser und das direkt vor ihm. Einen Moment starrte er die Glasscheiben an, dann drückte er die freie Hand an das kühle Glas, späte hinein und zählte die Tiere. Es war viele, so viele und sie waren hier – da - da war eine Makele! Ich muss dahin, entschied er und sah sich um. Hier musste es einen Weg gehen, einen Weg hinein zu seinen Fischen, er musste zu ihnen, in dieses Wasser. Komm mit. Wie zum Leben erwacht setzte er sich in Bewegung, war es nun der Forest mit zog und steuerte eine Tür an auf der Privat stand. Dahinter mussten die Fische sein, es konnte gar nicht anders sein. Ohne zu zögern stieß er die Tür auf, Schritt selbstsicher hindurch und fand sich in einem Raum von welchem Treppen hinauf zu den Tanks führten. Niemand war da zumindest noch nicht. Ohne zu denken stieg er die Stufen aus Metall hinauf, Forest noch immer an der Hand. Seine Schritte wurden Zügiger immer und immer schneller, er rannte schon fast die Treppe hinauf. Die letzten Stufen ließ er seine Jacke fallen, ließ die Hand von Forest los, nahm drei Stufen auf einmal und stieß sich ab. Wie in Zeitlupe schien er durch die Luft zu segeln, der Körper perfekt um in das Wasser einzutauchen. Ein leises Platschen war zu hören als er verschwand und sich in die tiefen begab. Wie die Fische um sich herum zog er sich durch das Wasser, rollte sich vor und zurück um hinauf oder hinab zu gleiten. Es gab nur ihn, das Wasser und die Fische die an seiner Seite schwammen, auseinander stoben wenn er auf die kleinen schwärme zuschoss. Wie ein Kind strotzte er vor Kraft vor Leben vor Energie und spürte recht spät, dass ihm die Luft ausging. Mit einem kräftigen Schlag war er wieder an der Oberfläche und strahlte über beiden Ohren zu Forest. Hier ist es wunderschön, schwärmte er schon fast. Seine Augen schienen zu glänzen vor Freude und er spürte wie sein Puls raste. Er würde hier jeden Tag her kommen um mit den Fischen zu schwimmen – er liebte diesen Ort auf einmal ganz spontan, hier war es beinahe genau so schön wie in seiner Oase, vielleicht sogar schöner, wenn er nicht daran dachte das er eine private Tür ignoriert hatte. Dieser Ort war wohl einer der wenigen der selbst aus Ao einen Rebellen machte.

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Re: Kaigan Hoyōchi

Beitrag von Sadako Forest am Do 14 Jan 2016 - 18:31

Forest trat einen Schritt näher an die Aquarien heran, spähte in das riesige Becken und beobachtete die ganzen Fische wie sie schwerelos in dem Wasser herumtrieben. Sie konnte kaum einen Fisch benennen, sah gerade einem kunterbunten Fisch zu wie er um eine Felsformation schwam als Ao etwas verwirrt realisierte wo sie sich befanden. Ihr Blick huschte zu dem dunkelhaarigen, wie er neben sie trat und die Hand an die Scheibe legte. Seine Augen bekamen plötzlich dasselbe funkeln wie ihre eigenen, er hatte den gleichen Blick aufgesetzt den sie immer hatte wenn sie sich über etwas freute und faszinierd von etwas wurde. Ao kannte sich wahrscheinlich besser mit den Flossenträgern aus als sie, neugierig suchten seine Augen das Wasser ab. Als er etwas entdeckte was ihn unheimlich erfreute, drückte er ihre Hand leicht fester und gab etwas von sich was sie stutzen lies. Eh. Was? Hatte sie sich da gerade verhört oder wollte er zu den Fischen? War das sein ernst? Etwas ungläubig sah sie von Ao zu den Fischen und wieder zurück. Er hingegen blickte sich in der Höhle um, suchte nach etwas, wonach genau wusste sie nicht. Also widmete sie sich wieder dem treiben in dem Aquarium. Sie hatte gerade eine Krabbe entdeckt die sich im Sand einbuddelte, als sich Ao aufeinmal in Bewegung setzte und sie mit einem leisen aufschrei mit zog. Verwirrt stolperte sie ihm ein paar Schritte hinterher. Was? Wohin? Von seiner plötzlichen spontanität überrascht lies sie sich mit ziehen, erkannte eine Tür auf der in Rotschrift "Privat" stand. Will er wirklich-? Kurz hatte sie die Befürchtung das die Tür verschlossen war, doch sie war offen und ohne groß darüber nachzudenken ging Ao durch die Tür. Jap er will wirklich. Der ernste, vernüftige Ao tat etwas verbotenes und zog sie gleich mit rein. Nicht das sie Angst davor hätte Ärger oder so zu bekommen, nein im Gegenteil, sie fand das alles sogar ziemlich aufregend. Innerlich musste sie über Aos spontanen Entschluss lachen - nein mit ihm würde es mit Sicherheit nie langweilig werden. Und du sagst du bist langweilig - Ach Ao. Mit einem grinsen im Gesicht folgte sie ihm durch einen sehr spartanisch eingerichteten Raum, eigentlich waren hier nur viele Rohre und Pumpen mit Filtern, sowie Treppen die in viele Richtungen nach oben führten. Es kam ihr so vor als würden seine Schritte immer schneller werden, sie gingen beide auf eine Treppe zu, stiegen sie hinauf und sie spürte wie seine Hand aufeinmal unruhig wurde, ja beinahe schon vor Aufregung pulsierte. Am Anfang der langen Treppe konnte sie noch mit ihm mithalten, doch gegen Ende rannte er schon fast die Treppe hinauf, zog sie hinterher und mehr als einmal hatte sie Angst auszurutschen. Plötzlich lies er ihre Hand los als man einen großen Tank mit Wasser sehen konnte, seine Jacke glit zu Boden und die letzten Stufen hechtete er hinauf und sprang mit einem sauberen Köpfer in das Becken. Die blondhaarige blieb kaum losgelassen stehen, klammerte sich mit ihren Händen and es Geländer und starrte mit großen Augen auf ihren Verlobten. Ihr Kiefer klappte nach unten als sie sah wie er im Wasser verschwand. Er ist nicht wirklich gerade.... da rein gesprungen oder? Sie konnte das gerade nicht wirklich glauben, normal war sie es doch die irgendwelche waghalsigen, spontanten Aktionen brachte. So etwas von Ao zu sehen war... neu. Nach ein paar Sekunden fing sie sich wieder, bückte sich um seine Jacke von den Stufen aufzuheben und ging die letzten Stufen hinauf. Langsam ging sie an den Rand des großen Aquariums, spähte über die Wasseroberfläche und versuchte etwas zu erkennen. Von seinem eintauchen ins Wasser sah man überhaupts nicht mehr, die Wasseroberfläche war nur sehr aufgewühlt weil überall Pumpen, das Becken mit Sauerstoff und Wasser versorgten. Sie erkannte eine Bewegung Unterwasser die nicht wirklich nach einem Fisch aussah. Forest warf sich seine Jacke über die Schultern und ging in die Hocke, verfolgte Ao Unterwasser und wartete bis er wieder auftauchen würde. Normal wäre sie sich einfach hinterher gesprungen, doch sie war sich sehr unsicher ob es gut war mit einer offenen Wunde in ein Becken voller Fische zu springen. Während sie also auf ihn wartete legte sie ihre Arme um ihre Beine, stützte ihr Kinn auf ihren Knien ab. Wie auch immer, je länger sie da so hockte, umso unruhiger wurde sie. Ao war schon eine gewisse Zeit unterwasser und sie machte sich langsam Sorgen. Doch kaum machte sie sich Sorgen tauchte er auch schon auf, mit einem so freudigen strahlen in den Augen das Forest kaum wagte zu blinzeln um ja keine Sekunde davon zu verpassen wie glücklich er war. So wie sie Ao bisher kennen gelernt hatte gab es solche Momente nun wirklich selten. Sie musste unweigerlich ihren Kopf leicht schief legen, lächelte einfach nur fröhlich. Kaum zu glauben wie sehr es sie freute ihn so zu sehen, wie sehr er sie mit diesem Gesichtsausdruck verrückt machte. Wenn er sie öfters so ansehen würde, würde sie wohl vollkommen den Verstand verlieren und ihn nur noch anstarren und noch anziehender finden. Ja? Freut mich. Meinte sie dann und blickte Ao einfach nur weiter an. Willst du noch etwas hier bleiben und Gefahr laufen das dich jemand von draußen sieht? Mit einem leisen kichern wog sie ihren Kopf auf die andere Seite. Sie wollte ihn nich drängen, ihn nicht aus seiner kleinen Traumwelt befehligen, doch würden sie sicher Probleme bekommen wenn jemand Wind von der Sache bekam und sie melden würde und beide im schlimmsten Fall Hausverbot bekämen. Forest war jetzt bei weitem kein braves Engelchen das nie etwas verbotenes tat, doch jetzt wo sie Ao so sah wie sehr es ihn freute in diesem Aquarium zu sein, da wollte sie keinen Ärger bekommen, was es ihnen beiden verwähren würde noch einmal her zu kommen. Also? Die blondhaarige lies ihre Hand in das Wasser gleiten, es war sehr angenehm, fühlte sich irgendwie total anders an als das Wasser in den Schwimmbecken draußen.

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Re: Kaigan Hoyōchi

Beitrag von Ota Ao am So 17 Jan 2016 - 18:36

Er sah nicht wie Forest seine Jacke einsammelte, sah nicht wie verblüfft sie über ihn war, über das was er tat. Ao wurde von Wasser angezogen, beinahe magisch. Dieses Becken mit Fischen war wie ein Traum der in Erfüllung ging. Das Wasser war angenehm klar, brannte nicht in den Augen wenn er sie unter Wasser öffnete. Sein Körper fühlte sich so leicht, so frei und unbeschwert. Wenn er im Wasser war dann lebte er, spürte seinen Puls hinauf und hinab gehen, fühlte die Aufregung, dass kribbeln in seinen Fingerspitzen. Im Wasser lebte er, wollte sich an die Fischer heran schmiegen, sie fest halten, sich von den großen ziehen lassen. Noch nie war er mit ihnen geschwommen, für ihn war damit ein Traum in Erfüllung gegangen, einer von dem er beinahe vergessen hatte ihn zu besitzen. Dieses schwimmen mit den Triere, es weckte etwas in ihm, wecke den Ao der Träume und Wünsche hatte, der leben wollten und nicht nur überleben. Seien Füße hielten ihn über Wasser, er spürte das Wasser welches ihn schützend umhüllte sah die leichten Wellen welche durch Tier und Mensch verursacht wurden. Seien Finger fanden halt an dem Glastank und er zog sich ein wenig an diesem hinauf um Forest anzusehen. Wann war er das letzte Mal so frei gewesen, wann war ihm so leicht ums Herz gewesen. Etwas verträumt sah er zu seiner Liebsten, würde sie am liebsten mit in das Wasser ziehen, ihr die Faszination des Wasserreiches zeigen. Doch seine Augen blieben an dem Verband hängen und er lächelte sie nur Mild an, erfreute sich daran das es ihm gut ging und das auch die Blonde lächelte. Wie sie legte er den Kopf schief, lächelte und strahlt vor sich hin, so ehrliche wie es selten gewesen war. Wenn es nach mir geht ziehen wir hier ein! Dann lachte er kurz auf, ließ die Hände vom Glas gleiten und stieß sich am um dieses Mal rücklings einen Kopfsprung ins Wasser zu machen. Ein wenig unschöner als der erste, aber er versank für einen Moment, drehte sich im Wasser um den Kopf dann wieder strahlend zu Forest aufzutauchen und ihre Frage zu hören. Seine Finger hielten sich wieder am Rand des Wassers fest, dann zog er sich auf das dicke Glas und setzte sich einen Moment hin, die Beine im Wasser während Forest ihre Hand in dieses hielt. Es ist mir egal ob mich jemand sieht. Das Wasser ist es mir Wert. Aber wir gehen wenn es dir unangenehm ist. Einen winzigen Moment war dort Trauer, einen winzigen Moment wollte er wirklich länger dort bleiben, doch Ao wusste wie unvernünftig dies war. Seine Beine baumelten noch im Wasser, als man im Raum Schritte hörte. Irgendwie gefiel ihm dies nicht und er zog die Beine sofort aus dem Wasser, sah Forest ein wenig schief an. Scheinbar mache ich dir Probleme, meinte er halb schnaubend, halb lachend und stellte sich tropfnass neben sie. Irgendwo unter ihnen hörte man Schritte, dann eine Stimme die vor sich hin grummelte. Ein Mann im Fischbecken – den Leuten fällt auch nichts Besseres ein um mich zu beschäftigen. Alle haben sie Langeweile, verdammte Jugend – immer ich! Die Schritte des Mannes waren schwer, der Schlüssel den er trug schlug bei jedem Schritt mit, verriet ihn wo Ao nun ganz leise wurde und versuchte heraus zu finden, wo der Mann war. Komm mit, ich habe eine Idee, raunte er leise, nahm ihr die Jacke ab und umfasste ihr Hand sacht. Dann ging er mit ihr über die Metallener Erhöhung, umrundete den Tag beinahe halb und fixierte dabei die Tür an. Sorglos hüpfte er auf das schmale Glas, hörte nun schwere Schritte auf der metallener Treppen und wieder der Mann, der sich beschwerte. Immer diese Kontrollen – HE IHR DA! brüllte er auf einmal und Ao wand sich sofort um, packte Forest, hob sie hoch und sprang einfach mit ihr an die felsige Wand und lief los. Die Stimme des Mannes hallte durch den Raum, wurde von den summenden Geräte einige Mal verschluckt, während der Jônin seine Tür ansteuerte und er rannte. Das die Tür eine Fluchttür war half ihm deutlich, als er sich halb mit der Schulter, halb mit dem Rücken dagegen warf und halb hinaus stolperte. Rückwärts taumelte er wieder in den Raum aus welchem sie ebne gekommen waren, umklammerte Forest wie ein Kind das er beschützen musste und trat die Tür zu. Scheppernd fiel sie ins Schloss, doch er blieb nicht stehen, fand wieder einen sicheren stand und lief dann auf die Wand zu um sich an dieser hinauf zu bewegen. Von drinnen hörte man das schwere trommeln schon Schritten und gerade als Ao Höhe erreicht hatte, sich in einem Schatten verbarg, Forest an sich drückte, da flog die Tür auf, schlug gegen den Fels und löste einen wiederhall in der Höhle aus. Unter ihnen stand ein Mann, etwas kleiner und rund, den schweren Schlüsselbund nun in der Hand und schwer am schnauben. An seinem Gürtel knackte ein Walkie-Talkie und er schnaubte, bevor er hinein sprach. Da war wirklich ein Mann im Wasser, hatte ein Mädel dabei, sie sind jetzt aber weg. Türen verschließen und Augen offen halten. Hör auf deinen Posten zu verlassen, echote es aus dem Gerät und der Dicke murmelte einen Fluch, bevor er antwortete. Ja Sir, kehre zurück und schließe nun ab. Dann war es still im Flur und man hörte nur wie der Schlüssel im Schloss umgedreht wurde. Einen Moment verweilte er noch, dann ließ er sich zu Boden fallen, schnaubte kurz und lachte auf. Meinst du wir können uns einen See bauen? Mit ganz vielen Fischen? Halb meinte er dies als Scherz, halb wollte er es wirklich. So der so lachte er noch einen kleinen Moment, freute sich über die Erfahrung die er gemacht hatte. Nie würde er vergessen wie schön es war mit Fischen zu schwimmen und vielleicht würde er irgendwann am Meer wohnen und dort immer mit ihnen schwimmen können. Wieder nahm er die Hand seiner Liebsten,  Schritt mit ihr an dem Fischtank vorbei und spähte noch einmal sehnsüchtig hinein, bevor er mit ihr hinaus ging und sie von der Seite her ansah. Meinst du dort oben ist es schön? fragte er schief lächelnd und nickte mit dem Kopf hinauf auf den Wasserfall.

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Re: Kaigan Hoyōchi

Beitrag von Sadako Forest am Mi 20 Jan 2016 - 19:38

Ao kam aus dem strahlen gar nicht mehr heraus, auf seinen Kommentar hin musste Forest unwillkürlich kichern, hielt sich kindlich ihre freie Hand vor den Mund und sah zu wie sich ihr Verlobter ein wetieres mal von dem Rand des Tanks abstieß und wieder mit dem Kopf Unterwasser tauchte. In diesem Moment beschloss sie, sobald sie sich eine Wohnung gesucht hatten, sich ein Aquarium zu zulegen. Es würde sicher nicht so groß werden das Ao dort drinnen schwimmen konnte, aber vielleicht könnte sie ihm damit immer mal wieder dieses strahlen und das leuchten seiner Augen entlocken. Diesesmal war er nicht so lange weg, taucht gleich wieder auf und kehrte zu ihr zurück. Mit einer flüssigen Bewegung zog er sich aus dem Wasser und setzte sich neben sie. Mit einem leichten lächeln wand sie sich zu ihm, legte ihren Kopf leicht schief und schüttelte ihn leicht. Wie soll mir das hier unangenehm sein? Es ist total spannend. Das nächste mal komm ich mit rein. Meinte sie voller zuversicht und stubste Ao leicht gegen den Arm. Dann jedoch hörte man Geräusche in diesen Maschienen-Aquarium Raum und Forest richtete sich etwas auf, versuchte zu sehen woher die Stimme kam. War doch klar das früher oder später jemand kommt. Ein lachen konnte sie sich trotzdem nicht verkneifen, obwohl sie wusst das sie hier etwas verbotenes getan hatten und nun die Quittung bekommen würden. Ist doch nicht zum ersten mal das ich sowas- Doch bis zum Ende kam sie gar nicht, Ao ergriff ihre Hand und zog sie zur Seite, tapste mit seinen nassen Füßen über den Stählernden Boden und sprang leichtfüßig auf den schmalen Rand des Glastankes. Forest folgte ihm ohne Probleme, balancierte ihm leicht hinterher. Die Schritte wurden lauter, sie hörte einen Mann schimpfen und meckern, ein dicker Schlüsselbund klimperte an einem Gürtel und sie hörte das Rauschen eines Walkie-Talkies. Die festen Schuhe erzeugten einen lauten dumpfen Ton auf den Stahltreppen. Gerade als sie sich umwand sah sie wie ein kahlköpfiger, etwas pummeliger Mann auf der Trepper erschien, wieder etwas meckerte und dann die beiden jungen Shinobis entdeckte. Forest konnte sich ein breites unschuldiges Grinsen nicht verkneifen, im selben Moment jedoch zog Ao sie an sich, legte einen Arm um ihren Rücken, den anderen schob er unter ihre Oberschenkel und hob sie hoch. Die blondhaarige konnte kaum anders als anfangen zu lachen als sich Ao auf machte und die Flucht ergriff. Wie es sich für einen Shinobi gehörte nahm er den Weg an der Wand entlang, leicht trugen ihn seine Füße über diese, während Forest ihre Arme um seinen Hals legte um sich etwas festhalten zu können. Wieder musste sie daran denken wie er sie einst gefragt hatte was sie so spannend an ihm fand. Da war es wieder. Wenn es um Wasser oder Fische ging war der dunkelhaarige einfach unberechenbar und genau das machte ihn spannend, würde ihn immer interessant für sie machen und niemals langweilen. Schnell hatten sie den Kontrolleur hinter sich gelassen, Ao rannte mit ihr im Arm auf die Tür zu durch die sie gekommen waren und stieß sie halb mit der Schulter, halb mit dem Rücken auf und stolperte heraus. Mit seinem Fuß trat er die Tür zu. Ein lauter Hall ging durch die Höhle und Ao war noch lange nicht fertig mit seiner Flucht. Schnell eilte er zu der gegenüberliegenden Wand. Mit einem kräftigen Satz stieß er sich ab und huschte diese hinauf. Dumpf hörte man von dem anderen Raum Schritte, leises Fluchen und das laute klimpern der Schlüssel. Nur gut das die Höhle eine sehr hohe Decke hatte, sodass man die beiden Jounin so weit oben kaum noch erkennen konnte. Mit seinen kräftigen Armen drückte er sie an sich, sodass es gar keine Möglichkeit für sie gab aus seinen Armen zu rutschen. Gespannt sah Forest nach unten, blickte zu der Tür die mit einem zweiten Scheppern aufschwang und ein zweiter Wiederhall durch die Höhle ging. Die blonde musste ihre LIppen aufeinander pressen um nicht weiter zu lachen und damit ihre Position zu verraten. Irritiert stand der kleine pummelige Glatzkopf in der Tür, nuschelte in sein Walkie-Talkie und war von der Jagd schwer mitgenommen. Erst nachdem er sich ein paar mal umgesehen hatte und keine Eindringlinge mehr sehen konnte machte er kehrt, zog die Tür hinter sich zu und man hörte wie sich ein Schlüssel herumdrehte. Kaum war dies geschehen brach Forest erneut in Lachen aus, musste sich etwas fester an Ao festhalten um nicht den halt zu verlieren als er wieder gen Boden sprang. Unten angekommen lies er sie wieder auf ihr eigenen Beine. Vor lachen waren ihr Tränen in die Augen gestiegen, um ehrlich zu sein wusste sie gar nicht weshalb sie das alles so lustig fand, aber sie konnte einfach nicht anders als zu lachen. Mit ihrer Hand wischte sie sich über die Augen, als sich die Hand von Ao um ihre schloss. Das war lustig! Brachte sie dann irgendwann voller Freude heraus und folgte ihrem Freund zurück zum Ausgang der Höhle. Bei dem Glastank blieben sie nocheinmal stehen und Ao blickte Sehnsüchtig in den Tank und stellte ihr eine Frage wegen der sie leicht kichern musste. Ich weiß nicht. Möglich wäre es sicher. Aber damit hätten wir dann wohl den gesamten Wasserhaushalt von Chikyû aufgebraucht. Und das sagte sie, wo sie sich in einem gigantischen Bad befand in dem es so viel Wasser gab wie wohl im ganzen Reich von Chikyû. Langsam gingen sie aus der Höhle, an dem Wasserfall vorbei von dem sie wieder etwas geduscht wurde. Ihre Hand umschloss die von Ao etwas fester, strich mit ihrem Daumen leicht über seinen Handrücken während sie beide den Wasserfall empor spähten. Bestimmt. Komm. Diese Aussicht würde sie sich nicht entgehen lassen. Wieder war sie es die den jungen Mann voran zog, auf die Wand zu die die Klippe markierte von der der Wasserfall herabstürzte. Jetzt war sie wirklich zu faul um nach einer Treppe oder ähnlichem zu suchen. Die beiden waren immerhin Shinobis, da konnte man es sich schonmal leicht machen. Mit großen Schritten stieg sie die Wand empor, musste dabei immer mal wieder ihr Gleichgewicht finden da die steinige Mauer ziemlich rutschig war. Ich bin mir sicher wir können von da oben alles sehen. Mit einem breiten Grinsen wurde ihr Schritt schneller und nach einem kurzen Aufstieg hatten sie es auch schon geschafft. Zuerst sah Forest vor sich eine Art kleine Quelle aus der das Wasser für den Wasserfall sprudelte und nach einer kurzen Biegung auch schon herabstürzte. Der Rest war überwiegend mit Wiese ausgepolstert und zwei drei Palmen und ein paar Büsche. Mehr war hier nicht, vermutlich weil niemand damit rechnete das sich nach hier oben jemand verirrte. Als sie die Umgebung gemustert hatte drehte sie sich um, um den Ausblick über das Bad zu geniesen. Sie hatte sich nicht zu wenig ausgemalt, hier oben konnte man wirklich alles sehen, recht weit hinten den Eingangsbereich, den Strand über dem sie gegangen waren, der große angelegte Dschungel, die vielen Rutschen die sich an der Decke entlang schlängelten, die Sonne die über dem Meer schwebte und überall kleine Menschen die umher rannten, spazieren gingen oder einfach im Wasser schwammen. In der Natur wäre so ein Auslbick sicher noch um einiges schöner als in so einer künstlich erstellten Vegetation. Doch es freute sie trotzdem. Ihre blauen Augen schweiften mehrmals umher, immer wieder entdeckte sie etwas neues - Suchspiele würden hier sicher ewig dauern. Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist blau. Kurz wartet sie auf seine Antwort, wand dabei ihren Kopf zu Ao und lächelte ihn verspielt an. Je nachdem was er Antworten würde, würde sie ihn einfach an sich ziehen, ihre Finger mit seinen verschränken und mit richtig oder aber mit - Nein - deine Augen. antworten. Langsam näherte sie sich seinem Gesicht, stellte sich leicht auf die Zehenspitzen und gab ihm einen Leidenschaftlichen Kuss auf die Lippen, lehnte ihren Oberkörper dabei etwas an ihn. Der letzte Kuss war schon wieder eine kleine Ewigkeit her und sie bekam seinen glücklichen Gesichtsausdruck einfach nicht aus dem Kopf. Der Gedanke daran wie er in dem Tank gesprungen war und gestrahlt hatte lies ihr Herz leicht schneller schlagen. Sie wollte ihn am liebsten immer so sehen.

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Re: Kaigan Hoyōchi

Beitrag von Ota Ao am Do 21 Jan 2016 - 22:38

Was fand Forest an dieser unangenehmen Situation nur so lustig? Er konnte nicht darüber lachen aus seiner Illusionären Welt der Meer gerissen zu werden. Sie fand es nicht unangenehm ihm in diesem Wasser zu sehen, versprach das nächste Mal mit herein zu kommen. Ob ihr das Spaß machen würde? Er glitt gerne durch das Wasser, liebte es sich hin und her zu winden wie ein Fisch. Es war beruhigend, friedlich und er hatte Angst, dass es Forest zu ruhig und langweilig war. Aber er würde ihr das nicht nehmen, wieso auch. Wenn sie Gemeinsamkeiten außer sich hatten wäre das wunderbar, würde es so schön machen die Zeit zu verbringen. Zusammen schwimmen, zusammen mit den Tieren durch das Becken treiben. Aber erst einmal musste sie sich beruhigen. Kaum am Boden fing Forest an zu lachen, bereits eben hatte sie gegrinst und gekichert, aber jetzt kam sie aus Lachen nicht mehr heraus, lachte Tränen und der Ota stand nur da und sah sie ein wenig ungläubig an. Ihr Humor ist ein wenig schief – oder sehe ich so schlimm aus wenn ich laufe und sie fest halte. Ein seltsamer Gedanke der ihm da kam, während er dabei zusah, wie Forest sich die Tränen fort wischte und seine Hand nahm. Ich hätte nichts dagegen all das Wasser bei mir zu haben. Ihr Lachen steckte ihn ein wenig an, ließ ihn immerhin schmunzeln. Vielleicht lag das an dem Gedanken Wasser vor seiner Tür zu haben, vielleicht daran das Forest es ihm erlaubt, aber am wahrscheinlichsten lag es wirklich daran, dass sie am Strahlen war.  Ihre Freude war wirklich ansteckend, ihr Lachen schön und melodisch. Sein Kopf blieb eine Weile lang nach oben gerichtet, bis auch Forest der Ansicht war, dass es dort oben schön wäre. Mit einem leichten Nicken folgte er ihr, machte sich daran die Wand empor zu kommen, wie er es bereits eben im inneren getan hatte. Irgendwie war ihm im Nachhinein unwohl dabei gegen eine Regel verstoßen zu haben. Der Drang nach Wasser hatte ihn einfach eingenommen, als würde es seinen Namen flüstern, leise und Liebevoll wie eine sehnsüchtig wartende Geliebte. So stellte er es sich zumindest vor, Forest flüsterte seinen Namen zwar auch in gewissen Momenten, aber ob er das mit dem Ruf des Wassers in ihm vergleichen konnte. Verwirrt von sich kniff er die Augen zusammen, versuchte Forest und Wasser nicht zu vergleichen, während der Wasserfall neben ihnen rauschend hinab stürzte. Beim Aufstieg wurde seine Jacke ein wenig nasser, weichte auf und er war froh, als sie oben waren. Forest an seiner Hand strauchelte ein wenig an der rutschigen Fassade, während Ao das Gefühl bekam durch die feuchten Tunnel von Chikyû zu laufen und nach einem Schlafplatz zu suchen.  Er erinnert sich unwillkürlich an eine seiner schlimmsten Nächte, umgeben von feuchten Wänden, klammer Kleidung und weit entfernt davon es noch nach Hause zu schaffen. Seine Schritte passten sich ihren an, sie wurde schneller und schien sich auf den Ausblick zu freuen. Der Platz selbst war unglaublich unattraktiv dafür, dass er so weit oben lag. Aber wer außer ihnen verirrte sich schon hierher? Künstliche Wiese, halb trocknes Gras unter seinen Füßen. Eine Quelle die den Wasserfall speiste und von oben denkbar unschön aussah, zumindest nicht im Ansatz so hübsch wie der reißen Strom, welcher hinab fiel. Das wenige Gestrüpp mache es nicht besser, dafür war die Aussicht wirklich schön. Einen Moment schien es ihm war, eine wirkliche Welt mit diesen Bäumen und den Gewässern, doch dann spürte er wieder das seltsam Gras, sah die mageren Büsche an. Unten liefen die Menschen umher, sahen die beiden gestalten nicht, welche über ihren Köpfen thronten. Er fühlte sich seltsam so weit oben, über den Menschen stehend, das war kein Ort für ihn. Am liebsten verschwand er in der Masse, hob sich nicht ab.  Als würde Forest ihn vor dieser Macht fern halten können trat er näher zu ihr, schmiegte sich ein wenig an sie und folgte ihrem Blick in das Bad. Seine Augen hatten sich schnell satt gesehen, die Künstlichkeit lockte ihn nicht so wie das Wasser in den Tanks unter ihm. Dann fand Forest sich um, streifte mit dem blonden Haar seine Brust um ihn anzusehen. Sie sah etwas, dass er nicht sah? Innerlich musste er seufzen, sah kurz hinaus auf das Treiben unter ihnen, bevor er wieder zu ihr blickte, ihr in die hübschen blauen Augen sah. In ihrem Blick sah er sich, ein winzige Reflektion und einen Moment empfand er einfach nur Glück darüber mit ihr hier zu stehen.  Meine Augen? fragte er ein wenig verträumt, ließ er sich doch wieder auf sie ein und versuchte zu vergessen, dass es hier oben nur bedingt schön war. Ein leichtes Lächeln kam über ihre Lippen als sie seine Antwort bejahte, seine Hand ein wenig fester drückte. Ganz sacht beugte sie sich ihm entgegen und er senkte den Kopf, legte die Arme um ihren Körper, drückte sie sacht an sich, hielt sie und erwiderte den Kuss. Die plötzliche Ruhe ließ ihn seinen Puls spüren, den leicht erhöhten Herzschlag durch seinen spontanen Schwimmakt. Als er die Augen schloss waren neben seinem Puls noch die warmen Lippen von Forest zu spüren. Wie lange war ihr letzter Kuss nun her? Es fühlte sich an wie eine kleine Ewigkeit. Ihre Lippen wieder zu spüren weckte in ihm den unbändigen Drang sie weiter zu küssen, nicht mehr damit aufzuhören. Dennoch ließ er seine Lippen irgendwann von den ihren gleiten. Einen Moment lang blickte er ihr in die blauen Augen, den Blick verträumt. Jedes Mal zog sie ihn fort, fort in eine Welt aus unscharfen Konturen und einem pochenden Herz. Die Moment mit dir sind unglaublich kostbar, hauchte er sanft, bevor er ihr noch einen Kuss auf die Stirn gab, ohne sie loszulassen. Sie waren nun schon eine ganze Weile hier und kurz blickte er fort in das Bad. Es gab noch einiges zu sehen und Forest wirkte noch nicht sehr müde, während er zurück in seinem Tank wollte. Wo möchtest du als nächstes hin Sonnenschein? Eine neue Rutsche suchen, eine heiße Quelle suchen, oder einfach ein wenig im Sand sitzen und das Wasser spüren? Irgendwo gab es bestimmt eine heiße Quelle, mehr Rutschen konnte er in der Ferne sehen und im Sand sitzen war nicht schwer. Er wäre für alles offen, begnügte sich jedoch damit sie noch einen Moment anzusehen, einfach nur ihre Augen zu bewundern und ihr wärme an seinem feuchten Körper zu spüren. Bevor sie hier wieder herunter gingen, würde er sie küssen, nur kurz und zärtlich, um ihr zu zeigen, dass sie wunderbar war. Danach würde er ihr einfach folgen, oder hier bleiben, bei ihr sein und ein wenig lächeln weil er froh war sie zu sehen, sie bei sich zu haben. Es kam ihm so vor, als wäre sie schon immer bei ihm gewesen, schon immer Teil seines Lebens. Vielleicht war er einfach nur Blind vor Glück, freudig davon eingenommen nicht mehr alleine zu sein. Aber er genoss diese Zeit, genoss jede Minute mit ihr und war froh aus dieser Einsamkeit heraus zu kommen.

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Re: Kaigan Hoyōchi

Beitrag von Sadako Forest am So 24 Jan 2016 - 19:27

Forest hoffte innerlich das es sich immer so anfühlen würde wenn sie Ao küsste. Als sie seine Lippen mit ihren berührte kam wieder dieses angenehme kribbeln in ihrem Bauch zum vorschein, lies ihr warm ums Herz werden und ihren Puls höher werden. Bei jedem Kuss fühlte sie sich wie in einer anderen Welt, eine Welt in der ihr nichts schaden konnte, in der es nur sie und ihn gab. Es fiel ihr schwer dieses Gefühl hinter sich zu lassen und den Kuss zu lösen, sie wollte eigentlich einfach nur weiter hier stehen bleiben und dieses Gefühl der Zweisamkeit geniesen. Doch war Ao der erste der sich rührte und diesen tiefen Kuss der Verbundenheit löste. Er sah mit seinen blauen Augen lange in ihre, gab ihr einen sanften Kuss auf die Stirn. Forest stand einfach nur noch einen Moment da, hatte die Arme leicht um ihn gelegt und spürte seine Haut an ihrer, spürte wie die Feuchtigkeit des Wassers in Form von Tropfen an ihnen herab lief und ihr Herz kräftiger schlagen lies. Mit einem warmen lächeln sah sie Ao an, nickte leicht. Ja die Momente die sie beide teilten waren so kostbar wie die Luft zum Atmen. Nach diesen wenigen Tagen mit ihm war sie schon an einem Punkt angelangt an dem sie nicht mehr ohne ihn wollte, ihre Gedanken kreisten immer weniger um ihr Training und ihr Shinobileben, sondern immer mehr und mehr nur um ihn. Sie hatte sich sogar Gedanken gemacht was sie für heute anziehen sollte, wie sie sich ihre Haare machen sollte, nur um ihn etwas mehr zu gefallen - auch wenn sie wusste das sie sich über sowas keine Gedanken machen brauchte. Doch je länger sie mit ihm zusammen war umso mehr konnte sie sich mit der Idee anfreunden das sie sich auch einfach mal nur als Frau oder Mädchen verhalten konnte. Während sie ihrn Blick wieder über das Bad gleiten lies lehnte sie leicht ihren Kopf an seine Brust, überlegte dabei wohin sie nun am liebsten gehen wollte. Mhn... Sie ging seine Vorschläge kurz durch, irgendwie war ihr danach eine Sandburg zu bauen, doch sie wusste wie "gern" Ao den Sand mochte, also entschied sie sich erstmal dagegen. Ob er noch etwas schwimmen wollte? Gedankenverloren strich sie mit ihren Fingern über seinen Rücken, spürte ein leichtes ziehen in ihrer Schulter und seufze innerlich. Sie hatte die Uhrzeit nicht wirklich im Blick, wusste nicht genau wie lange sie schon hier waren, doch ihre Schulter sagte ihr das sie wieder etwas langsamer machen sollte. Magst du noch etwas schwimmen? Ich würde mich gerne einfach nur etwas ans Ufer setzen und dir zusehen. Meinte sie dann und löste ihren Kopf von seiner Brust, blickte den dunkelhaarigen fragend an. Je nachdem was er wollte, würde sie so oder so sich wieder auf den Weg nach unten machen, allerdings nicht ohne seinen seinen sanften Kuss kurz zu erwiedern. Danach legte sie ihren linken Arm wieder zurück in die Schlaufe, sie musste ihre Schulter wieder etwas mehr entlasten, sonst würde die Verletzung nie heilen. Bis auf das leichte ziehe fühlte sie sich allerdings noch ziemlich fit, wollte eigentlich noch etwas länger hier bleiben, doch erstmal sehen wie ihr Körper darauf reagierte. Doch erstmal ging es daran die Klippe wieder herab zu gehen, das ganze ging recht schnell, sie wurde zwar wieder etwas nass, doch schnell hatten sie wieder festen Boden unter den Füßen. Ein paar kleine Kinder hatten die Shinobis dabei beobachtet, standen am Rand des Wassers und starrten die beiden Erwachsenen mit großen Augen und mit weit geöffneten Mund an. Ob sie nun Angst hatten oder einfach nur faszinierd von dem Wandlaufen waren konnte Forest nicht genau sagen. Sie schritt einfach an den Kindern vorbei, hielt Aos Hand mit ihrer fest und strich immer wieder sanft über seinen Handrücken. Wieder gingen sie über die künstlich angelegten Steinwege, kamen an Palmen vorbei die so hoch waren wie der Kageturm und an Pflanzen von denen sie wusste das sie niemals in so einer Umgebung wachsen könnten, würde man sie nicht mit allen mitteln am Leben erhalten. Dieses ganze Bad war das reinste Traumland, hier sollte man sich einfach mal vergessen und nicht daran denken was real und was nicht ist. Einfach die Seele baumeln lassen. Für jemanden wie Forest eigentlich nichts das schwer fallen sollte, doch in dieser Umgebung schien ihr alles einfach zu perfekt, zu friedlich. Immer wieder blickte sie zu Ao, als könnte er sich neben ihr plötzlich in Luft auflösen, ging dann weiter um einen neuen Weg zu erkunden. Irgendwann kamen sie an einer Art Wasserpark vorbei. Wasser schoss durch Löcher aus dem Boden, an der Decke hingen Eimer die gefüllt wurden und sich in einem schwall leerten, eine Art großer Regenschrim von dem Wasser strömte und tropfte, sowie ein kleiner Kletterparkur wo überall Spritzpistolen angebracht waren um ein kleines Piratenschiff zu verteidigen oder einzunehmen. Für einen Moment wurde ihr Schritt langsamer, ihr Blick lag dabei auf den ganzen Apparaten und den Kindern die hier spielten, vor freude lachten und Spaß hatten. Doch um ehrlich zu sein war es ihr hier viel zu hektisch, sie wollte gerade ihre Ruhe und nicht so viel trubel um sich herum haben. Lass uns weiter gehen, irgendwo finden wir schon ein ruhiges Plätzchen. Nach ein paar weiteren Minuten kamen sie wieder zu einer kleinen Strandanlage. Zu sehen waren hier nur sehr wenige Personen und das auch nur in der Ferne. Palmenbäume streckten sich fast bis zum Ufer, der eine war so stark gebogen das man sich ohne Probleme auf den Stamm setzten konnte und die Füße ins Wasser halten konnte. Kurz blieb Forest stehen, lies diesen kleinen ruhigen Ort auf sich wirken und blickte dann zu ihrem liebsten. Ich setz mich noch etwas auf den Stamm. Wollen wir uns dann fertig machen und etwas leckeres Essen gehen? ich glaube ich bekomme langsam richtigen Hunger. meinte sie und musste leicht lachen. Ja manchmal war sie wirklich seltsam und hatte wirklich viel zu oft zu viel Hunger.

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Re: Kaigan Hoyōchi

Beitrag von Ota Ao am Mo 25 Jan 2016 - 23:06

Ob sie hören konnte wie sein Herz noch immer ein wenig stärker schlug? In den letzten Tagen hatten sie sich immer und immer wieder geküsst und doch schien ihm jeder Kuss ein wenig intensiver zu werden. Sein Herz trommelte bei jedem Kuss stärker gegen seinen Brustkorb, raubte ihm mehr und mehr dem Atem. Ihre Nähe war ihm vertrauter geworden, er nahm sie an ohne sich zu wundern. Wo er zu Beginn noch nicht so recht wusste, ob sie wirklich eine Einheit werden würden, so war ihm nun klar, dass er sich an sie anpasste. Sein Körper sehnte sich nach ihrer Nähe, ihrer weichen Haut, den Momenten in denen das lange blonde Haar ihn kitzelte. Immer wenn sie so an seiner Brust lehnt bedachte er sie mit einem Sorgsamen Blick, spürte den leichten Atem an sich, wie sie sich anfühlte. Hetzt sah sie auf das Bad hinaus, schien einen Moment unschlüssig was sie nun wollte. Ihr Vorschlag hellte seine Mine merklich auf, auch wenn er nicht unglücklich schien. Schwimmen entlockte ihm einfach immer einen Funken Freude und Spaß, welchen er sonst nicht zu schau trug. Ein eifriges Nicken bekundete Zustimmung und Vorfreude. Wenn es für dich in Ordnung ist würde ich gerne noch ein wenig schwimmen. Vielleicht finden wir etwas, dass dem Fischtank doch recht ähnlich ist. Am liebsten würde ich wieder zu ihnen. verkündete er sehnsüchtig und lies den Bick zum Boden gleiten, direkt an die Stelle wo die Tanks grob unter ihnen lagen. Mit einem neuen Ziel legte Forest den Arm zurück in die Schlaufe und sie machten sich den Wasserfall wieder hinab, wurden von Kindern und Erwachsenen angesehen, was ihm doch unangenehm war. Er mochte Aufmerksamkeit nicht, wollte sie nicht haben und alleine das er sich in diesem Moment von der Masse abhob gefiel ihm nicht. Glücklicherweise sprach sie niemand ab und er gab sich alle Mühe einfach nur zu Forest zu sehen und die Leute auszublenden. Können sie nicht einfach so tun als wären wir Sonderlinge. Immerhin passen wir auf sie auf und nicht sie auf uns. Ich habe mir diesen Weg nicht ausgesucht, wenn sie das nur wüssten. Ein innerliches Seufzen konnte er sich nicht ersparen. Es war resignierend anders zu sein, resignierend dafür auch noch angestarrt zu werden. Als würde sie seine Unruhe spüren fuhr sie ihm über die Hand, sodass er einen Blick zu ihr herüber warf, doch sie lächelte nur und er konnte nicht anders als das Lächeln zu erwidern. Vielleicht konnte er mit ihr von diesem Gefühl los kommen seltsam zu sein, sich dabei schlecht zu fühlen. Zwischen hohen Palmen gingen sie über steinerne Wege und an einem Kinderland vorbei. Beinahe augenblicklich wurde Forest langsamer und er machte sich bereit sich gleicht dort hindurch zu quälen, aber sie sagte nur sie wolle ein ruhiges Plätzchen finden. Was sie wohl gedacht hatte? Einen winzigen Moment musterte er die Kinder kritisch, sah wie sie um ihre Eltern herum tobten oder umeinander. Sie waren laut, machten ihm viel zu viel Lärm und erinnerten ihn an Haru. Unbändig und laut, beinahe außer Kontrolle. Forest wollte Kinder das wusste er und viele sollten es sein. Ob er damit zurechtkommen würde. Ein Kind vielleicht, aber er würde sich mit mehr arrangieren, ihr zu liebe. Ob sie in diesem Moment an Kinder dachte? In ihrem Blick konnte er es nicht herausfinden und so gingen sie noch einen Moment weiter, während es wieder ruhiger um sie herum wurde. Die Palmen wichen nicht, dafür gab es wieder ein neues Becken und eine Palme die sich dem Waser entgegen bog. Genau das steuerte Forest an und er folgte brav, sah hinaus auf das Wasser und freute sich über den Mangel an Menschen. Einen Moment lang setzte er sich neben sie, zog sie wieder an sich und legte den Arm um sie. Natürlich, lass mich nur noch einen Moment neben dir sitzen und ein wenig schwimmen. Dann können wir hin, wo immer du hin möchtest. Wie angekündigt blieb er einen Moment sitzen, strich ihr über die Hand und sah sie an, begutachtete das Wasser, ehe er die Jacke auszog und ihr über die Schulter legte. Ich nehme sie dir wieder ab, wenn wir gehen, versprach er mit einem Lächeln. Ein leichter Kuss auf ihr Haar und dann stand er auf. Vom Stamm aus köpfte er elegant ins Wasser und schlängelte sich einen Moment hin und her. Das Wasser hier war nicht so wie an seiner Oase, es war wärmer, bewegte sich ständig und das Augen öffnen war ein wenig anstrengender als mitten in der Wüste. Er wollte nicht wissen, was sie alles noch hier herein warfen. Ao versuchte einfach nur zu genießen, zog sich mit kräftigen Bewegungen durch das Wasser, bis er ein Ende erreicht und den Kopf aus dem Wasser reckte um frische Luft zu bekommen. Unweigerlich war sein Puls in die Höhe geschossen, hatte ihn beflügelt, ihn dazu angetrieben immer Länger unter Wasser zu bleiben. Auch ohne Jutsu konnte er unglaublich lange tauchen. Ein gesundes Leben und viel Sport ermöglichten genau dies, auch wenn er sich aktuell nicht sehr fit fühlte. Die Tage der ruhe wirkten sich unweigerlich auf ihn aus, also würde er sich mehr bewegen müssen wenn Forest nicht dabei war. Er wollte ihr immerhin nicht vorführen, was sie aktuell alles nicht durfte. Über das Wasser hinweg suchten seine Augen sie und er hob die Hand, winkte ihr wie ein verliebter Teenager, bevor er wieder Luft holte und abtauchte. Er war beinahe durch das ganze Becken getaucht und schlängelte sich nun wieder zurück, um schwamm einen Stein im Wasser, kratzte beinahe über den Boden des Beckens, weil er diesem so nahe war. Doch es ließ sich nicht beirren, tauchte noch einmal auf, schüttelte das Haar und orientierte sich, suchte wieder Forest und lächelte, als er sie sah. Zum letzten Mal zog er die Luft ein, warf sich in das Wasser und genoss die Bewegung, genoss es eins zu seinem mit diesem wunderbaren Element. Als er das nächste Mal auftauchte war das direkt vor Forest am Stamm der Palme. Er schoss einfach aus dem Wasser, zog sich hinauf und stützte sich auf dem Stamm ab, ein hinreißendes Lächeln im Gesicht. Ich glaube jetzt habe ich mich genug angestrengt um auch etwas zu essen. Glück stand ihm in die Züge geschrieben, nicht mehr oder weniger, während er schon dabei war sich aus dem Wasser zu ziehen um ihr zu folgen.

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