Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


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Shinrei-Anbeter unter sich [Nahe Vergangenheit] [Kohaku & Yakuro]

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Shinrei-Anbeter unter sich [Nahe Vergangenheit] [Kohaku & Yakuro]

Beitrag von Tamagami Yakuro am Fr Jan 15, 2016 10:09 pm

Clantreffen zum Kamigami no Kyôen, das Fest der Götter im März. Wie immer regnete es in den Bergen zu dieser Jahreszeit in strömen. Der ganze Clan hatte sich am Gründungskloster versammelt, die Formalitäten waren bereits vorbei, die Ältesten sammelten sich noch zu den letzten Gebeten im Kloster, während sich einige zum heiligen Baum aufmachten um Kurukawa zu ehren. Andere schotteten sich ab um im Stillen gebet Frieden zu finden, andere unterhielten sich noch mit alten bekannten die man immer nur zum Treffen sehen konnte. Ob nun Geister oder Menschen war dabei egal. An diesem verrgeneten Tag trafen sich auch zwei Cousins wieder. Kohaku und Yakuro. Mit Sicherheit gab es einiges was sie sich zu erzählen hatten, war das letzte Treffen doch auch schon wieder etwas länger her.
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Re: Shinrei-Anbeter unter sich [Nahe Vergangenheit] [Kohaku & Yakuro]

Beitrag von Tamagami Yakuro am Fr Jan 15, 2016 11:02 pm

Warum machte er sich eigentlich noch Hoffnungen das ein Treffen mal anders als sonst verlaufen würde? Jedes halbe Jahr wenn er hier her kam, versuchte er diese Clanfestivals als etwas positives zu sehen, als eine weitere Chance mit seiner Familie endlich ins reine zu kommen. Doch... wie immer sollte es nicht sein. Kaum war er angekommen hatte er eine Diskussion mit seinem Vater gehabt, danach hätte er sich beinahe mit seinem Bruder gestritten, sogar Kotaru und Sukaru waren ziemlich schlecht drauf wegen der ganzen Sache. Es war einfach zum verückt werden mit dieser Familie. Seine Mutter war mal wieder nicht erschienen und seine Nichte hatte man zu Hause gelassen. Eli wäre zumindest ein positver Kontakt gewesen den er hätte machen können. Doch sein Bruder hatte sich dazu entschieden Eli von Yakuro fern zu halten. Seine Entscheidung. Eigentlich konnte es ihm auch egal sein was sein törichter Bruder mit seiner Familie tat. Wenigstens ist das ganze bald vorbei. Irgendwann war es ihm zu viel geworden und er hatte sich von den beiden abgeschottet, war an der Ausenfassade des Kloster entlang gelaufen und hatte sich im Hinterenteil unter das Vordach gesetzt, blickte Gedankenverloren in den Regen. An seinen Rücken gelehnt saß Kotaru, schwieg einfach nur und starrte auf den Boden, während Sukaru in seiner Tierform über die Gesteinsformationen des Geländes sprang und sich unter Büsche schob, als gäbe es irgendwo etwas zu entdecken. Der ganze Trubel der restlichen Clanmitglieder war hier kaum noch zu hören, übertonte doch das Prasseln des Regens so einiges an Geräuschen. Mit kühlem Blick sah er dem dunkelgrauen Fuchsähnlichem Wesen hinterher, winkelte sein rechtes Bein etwas an um seinen Arm auf dem Knie abzulegen. Mit seiner rechten stützte er sich etwas seitlich ab, lehnte sich etwas gegen seinen Gefährten und versuchte sich etwas zu entspannen. Das war heute wieder genug Aufregung für die letzten Wochen gewesen, wäre er nicht so von seinem Clan überzeug wäre er wohl schon längst nicht mehr zu diesen Treffen aufgetaucht. Leicht schüttelte der Tamagami seinen Kopf, warf eine Strähne aus seinem Gesicht und musste mal wieder feststellen wie sehr ihn dieser formelle Aufzug zu den Treffen immer nervte. Die gebundenen Haare waren ungewohnt und der schwarze Kimono den er trug war alles andere als bequem. Am liebsten wünschte er sich seinen Trainingsanzug zurück, einen guten Sake und ein weiches Bett sowie ein nettes Buch das er lesen konnte. Aber nein, er musste noch eine ganze Weile hier bleiben. Er konnte nur hoffen das er keinem seiner Familie mehr über den Weg lief, nur gut das sie nicht wussten wo er sich immer aufhielt wenn ihm alles auf den Geist ging. Eigentlich wussten neben Ko und Suka nur noch eine Lebende Person wo man ihn während des Treffends finden konnte. Sein jüngerer Cousin Kohaku. Ob er heute wieder mit herkommen durfte? Die Jüngeren hatten noch keine Anwesenheitspflicht, deswegen kam es oft vor das viele nicht mit zu den Festen kamen. Es war also nie sicher ob der kleine Blonde ihm Gesellschaft leisten konnte. Er war immerhin der einzige dessen Anwesenheit er wirklich dulden konnte. Der Junge war gut erzogen, hatte Talent und irgendwie waren sich die beiden wirklich ähnlich. Oy.. Suka, findest du nicht das es langsam reicht? Der junge Mann in Form eines kleinen flauschigen Tieres steckte irritiert seinen Kopf aus einen Busch heraus und betrachtete Yakuro mit seinen gelben Augen. Der Tamagami nickte leicht mit seinen Kopf zur Seite, gab seinen zweiten Shinrei Geist damit zu verstehen das er sich endlcih zu ihm bewegen sollte. Doch wie immer machte er was er wollte, verschwand wieder und Yakuro spürte wie er sich von ihm entfernte. Komm zurück Sukaru. Sprach er mit ruhiger, fester Stimme. In der Ferne hörte er nur jemanden laut aufschreien, das rascheln von Gebüsch und keine Sekunde später kullerte Sukaru in seiner Menschengestalt über den Boden, blieb erst fast vor seinen Füßen liegen. ~Eeeh - Yaku-chaaaan, das war nicht fair.~ Hinter sich hörte er Kotaru nur laut lachen als dieser den anderen Shinrei betrachtete, selbst Yakuro hob belustigt eine Augenbraue. Der schwarzhaarige Shinrei Geist, hatte in seinem gesamten Haar und an seiner Kleidung, Schmutz und kleine Äste hängen, seine Haare klebten ihm ihm Gesicht womit er aussah wie ein begossener Pudel. Schimpfend erhob sich der Shinrei-Geist fing an sich abzuklopfen und sich von dem Gestrüpp zu befreien, warf Kotaru dabei einen bösen Blick der nur sagte "Das Lachen wird dir noch vergehen." Doch schwieg er fürs erste und setzte sich in die Nähe seines Meisters, schmollte jedoch erstmal und würde für die nächsten Minuten kein Wort mit ihm wechseln. Yakuro war sowas bereits gewöhnt, er machte sich keine Gedanken darum ob ihm sein Freund wirklich böse war -was er nicht war sonst hätte er das schon längst gemerkt. "Ob er da ist?" Als hätte der blonde Geist zuvor seine Gedanken gelesen zuckte Yaku nur leicht mit seinen Schultern. Geduld. War alles was er als Antwort gab und sich somit wieder dem prasseln des Regens widmete.
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Re: Shinrei-Anbeter unter sich [Nahe Vergangenheit] [Kohaku & Yakuro]

Beitrag von Gast am Fr Jan 15, 2016 11:30 pm



Wenigstens regnete es. Regen war schön. Beruhigend und danach roch die Luft immer so sauber. Somit hätte der Bursch wenigstens etwas zu tun, wenn ihm das Fest zu langweilig wurde. Sein Vater bestand heute darauf, dass Kohaku ihm begleiten sollte also fügte sich der Junge und kam mit. Außerdem freute sich Hyorinmaru. Kohakus Shinrei. Auf dem Fest befanden sich auch andere Geister und der Weißhaarige freute sich doch schon über die Unterhaltungen, die er führen könnte. Also wollte sich auch der Blonde nicht mehr querstellen und willigte ein.
Wie auf den meisten Festen wurde es sehr schnell, sehr langweilig. Das war wohl Standard. Oder es lag daran, dass er noch so jung war und eh kaum wirklich mitreden konnte.
So saß Kohaku neben seinem Vater und lauschte den Gesprächen. Konzentrieren konnte er sich allerdings nicht darauf. Es waren Themen, mit denen er nichts anfangen konnte. Heute hätte er die Zeit doch eigentlich viel sinnvoller nutzen können. Die Abschlussprüfung der Akademie stand bald an und wenn er diese bestehen würde, wäre er endlich ein Genin! Vielleicht würde er sofort einem Team zugeteilt werden und durfte auf spannende Missionen gehen? Nein, das wohl eher nicht. Dafür würde ihnen die Erfahrung fehlen und sicherlich würden sie erst mit etwas leichtem Anfangen. Schade. Eigentlich würde Kohaku doch gerne mal andere Orte sehen. Etwas Fremdes und neues Lernen.

“Kohaku. Geh doch etwas nach draußen, du musst nicht hier sitzen bleiben.“ Die Stimme seines Vaters erforderte die abgedriftete Aufmerksamkeit und der Blonde blickte auf, nickte langsam. Wenn er die Erlaubnis hatte, war es viel einfacher zu gehen. Kurz sah er sich um und suchte nach seiner Shinrei. Hyorinmaru war nicht ganz so weit entfernt und unterhielt sich mit einem anderen Geist. Wie, als wenn der Weißhaarige gemerkt hatte, was vor sich ging, verabschiedete er sich von seinem Gesprächspartner und drehte sich zu seinem Partner um. Wie immer zierte ein warmes Lächeln die Lippen des Geistes. “Wollen wir rausgehen?“, fragte Kohaku sogleich und natürlich stimmte der Größere zu. Es würde ihm nie im Traum einfallen, den Kleineren von der Seite zu weichen. “Durftest du endlich aufstehen?“, fragte der Weißhaarige daraufhin amüsiert nach. Er wusste, dass sich Kohaku in Anwesenheit seines Vaters eine solche Unhöflichkeit nicht erlauben würde. Ein nicken kam zur Antwort und sie gingen nach draußen. Zum Glück hatte auch Hyorinmaru nichts gegen das Himmelswasser.

“Hast du das gehört?“ Hm? Doch klar. Der Schrei war nicht zu überhören gewesen und vor allem – diese Stimme nicht! Kohaku wechselte einen wissenden Blick mit seiner Shinrei und gemeinsam machten sie sich auf dem Weg zur Quelle, des Schreis. Beide wussten, von wem dies nur kommen konnte und Kohaku freute sich, seinen Cousin nicht suchen zu müssen. Das Gelände war immerhin nicht ganz so klein. Einmal um die Ecke – und dann sah er sie. Ein kleines Dreiergespann. Sukaru und Kotaru – die beiden Shinrei von Yakuro. Grinsend beschleunigte Kohaku seine Schritte, während Hyorinmaru ihm etwas langsamer folgte. “Ob wer da ist~?“, fragte der Blonde direkt drauf los. Die kleine Frage war ihm nicht entgangen, obwohl ganz sicher war, dass sie nicht ihm gewidmet war. Aber so erlangte man immerhin schnell Aufmerksamkeit! Und diese war es, die Kohaku von seinem Cousin wollte.
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Re: Shinrei-Anbeter unter sich [Nahe Vergangenheit] [Kohaku & Yakuro]

Beitrag von Tamagami Yakuro am Sa Jan 16, 2016 8:08 pm

Als wäre alles geplant und abgestimmt gewesen, kaum hatte Kotaru Yaku gefragt, stand sein kleiner Cousin auch schon neben ihn. "Oooooh Kohaku-kuuuun!" Freudig sprang der blonde Geist auf und legte Kohaku einen Arm um den Hals, drückte ihn kurz an sich wie einen alten Schulfreund. Nun vom Alter her waren sie gar nicht so weit auseinander - allerdings sollte man beachten das Kotaru schon knapp 10 Jahre mit Yakuro zusammen reist - an seinem jugendlichen Charakter hatte sich in dieser Zeit allerdings nur wenig verändert. "Wir haben gerade von dir gesprochen." Mit einem breiten grinsen nahm Kotaru den Jungen etwas näher zu sich, legte die Hand auf seinen Kopf und führte diese zurück an seinen, stieß dabei mit der Handkante an seine Stirn. "Eeeh du bist schon wieder gewachsen!" Stellte er überrascht fest und lies Kohaku dann auch schon wieder los. Su hatte sich währenddessen aufgerappelt und klopfte sich noch immer seine Kleidung sauber, schenkte dem jüngeren Tamagami ein freundliches Lächeln, wand sich allerdings eher an seinen Begleiter, Hyorinmaru. ~Maru-chaaan! Schön Euch zu sehen.~ Auch wenn Sukaru theoretisch älter als alle hier sein müsste, verhielt er sich oftmals wie ein jünglich wie es Kota oder Kohaku waren. Am liebsten gab er seinen Mitmenschen oder Mitgeistern Spitznamen, sprach mit einer übertriebenen freundlichen Stimme. Er hob zum Gruß seine Hand und deutete mit seinem Oberkörper eine leichte Verbeugung an. Yakuro hatte oft das Gefühl das er den Shinrei-Geist seines Cousins mehr respektierte als ihn selbst. Aber gut.
Nachdem sich die vier Jungs ausgiebig begrüßt hatten und die überschwängliche Freude des Wiedersehens langsam abnahm, hob auch endlich der dunkelhaarige seinen Kopf und sah seinen Cousin mit einem etwas milderen Blick an und musterte ihn kurz. Er war wirklich etwas gewachsen, aber bei Jungs in seinem Alter war sowas normal und auch natürlich. Seine Lippen verzogen sich zu einem verschmitzen Lächeln, in Gegenwart seines Cousin konnte er einfach nicht so kühl und kalt sein wie er es sonst war. Setz dich. Die drei Geister hatten sich ebenfalls etwas neben ihre Meister gesetzt und unterhielten sich über ein paar geisterhafte Geschichten. Sukaru konnte natürlich wie immer sein Vorlautes Mundwerk kaum zurück halten. Er erzählte den beiden gerade von seiner letzten Eroberung, was Kotaru nur die röte ins Gesicht trieb und dem älteren Geist mit der Faust eine auf den Hinterkopf gab. Kurz funkelten sich die beiden böse an, doch dann schwankte das Thema um zu neuen Fähigkeiten und Yakuro widmete seiner Aufmerksamkeit seinen Cousin und lies die Geister sich in Ruhe Austauschen. Bewundernswert das du immer bis zum Ende mit den älteren zusammen sitzt. Im Gegensatz zu ihm war Kohaku ein sehr braver Junge, blieb immer bei seinem Vater und hörte sich alles an was die Leute zu sagen hatten, wobei es meist um Themen ging die er noch nicht verstand. Doch die Zeit würde auch noch kommen wo er seinen eigenen Kopf bekam und so schnell wie möglich von dem ganzen Trubel fort wollte. Nachdem es sich die beiden Tamagamis auf dem Holzboden bequem gemacht hatten, ging Yakuros Blick wieder nach draußen zu dem Regen und schwieg für einen Moment. Wie geht es mit deinem Training voran? Kommst du gut zurecht? Fragte er dann mit einem leicht abwesenden Blick, seine Stimme klang jedoch sehr interessiert und auch seine angespannte Körperhaltung zeigte das er wissen wollte wie es dem Jungen so ging.
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Re: Shinrei-Anbeter unter sich [Nahe Vergangenheit] [Kohaku & Yakuro]

Beitrag von Gast am Sa Jan 30, 2016 5:34 pm


Hachja. Das wiedersehen verlief so wie immer. Laut und überschwänglich. Jedenfalls seitens der Shinrei-Geister. Yakuro blieb sitzen, während besonders Kotaru sich mit Kohaku beschäftigte. Und er erforderte wirklich viel Aufmerksamkeit. Was dem blonden Tamagami nicht wirklich störte und er auch auf die Begrüßung des Anderen einging. “Wir haben halt das perfekte Timing!“ Natürlich freute er sich auch, seinen Cousin mit dessen Begleitung wieder zu sehen! Schade, dass es immer nur so selten war, aber dafür waren die Treffen meist umso schöner. Wenn auch etwas chaotisch. Hyorinmaru stand grinsend neben seinem Meister und begutachtete die Begrüßung ehe er sich Sukaru zuwandte. Der Weißhaarige mochte die anderen Beiden. Sie waren so aufgeweckt und freundlich. Nicht dass er dies nicht war, aber…ja. Eine solch kindische Art legte der Geist eher ungern an den Tag. Außerdem musste er sich doch immer mal Öfter um seinen Meister kümmern. Was auch nicht wirklich verwerflich war. Auch wenn es seltsam war, dass er einem so jungen Ninja diente. Seinen Spaß hatte Hyorinmaru jedoch durchaus.


“Natürlich bin ich wieder gewachsen! Wir haben uns ja schon einige Zeit nicht gesehen.“, lachte Kohaku, nachdem sich Kotaru über dessen Größe ‚beschwert‘ hatte.  “Und ich werde eh noch größer!“ Hoffte er jedenfalls. Es machte keinen Spaß, wenn man kleiner wie die Anderen war. Es gab sowieso schon immer blöde Sprüche, weil er nicht ganz so stark wie seine Klassenkameraden war. Pff, sollten sie doch reden. Irgendwann wird Kohaku eh ein besserer Ninja! Und es kommt ja auch nicht allein auf die Körperkraft an.
“Ich freu mich auch dich zu sehen, Sukaru.“ Hyorinmaru hatte sich mittlerweile zu dem Schwarzhaarigen gesellt um auch diesen begrüßen zu können. “Wie sieht‘s aus? Alles in Ordnung bei dir?“ Üblicher Smalltalk. Welcher aber recht schnell zu irgendwelchen Geschichten überschwankte. Etwas, worauf sich Kohaku nicht konzentrieren brauchte und sich nun endlich zu Yakuro setzten konnte, welcher ihn bereits dazu aufgefordert hatte.
Nun besser gelaunt, ließ sich der Blonde neben seinem Cousin nieder und die Lautstärke legte sich bereits wieder. Normale Unterhaltungen waren somit möglich, womit die Geister schon längst Beschäftigt waren. “Vater möchte nicht, dass ich während den Besprechungen einfach gehe. Er will nicht, dass ich Unhöflich erscheine.“, erklärte Kohaku schnell seinem Cousin. Sobald er die Pflicht an der Teilnahme dieses Festes hatte, würde er eh nicht einfach gehen dürfen. Also sollte sich Kohaku schnell daran gewöhnen, meinte sein Vater. Und Unhöflichkeit mochte der Ältere nicht. Somit wurde dies seinem Sohn schnell beigebracht, wie man sich zu Verhalten hatte. Und sei es nur das sitzen bleiben. Beschweren tat sich Kohaku allerdings nicht. Sein Vater entließ ihn meistens recht schnell. Ob Yakuro überhaupt zugehört hatte, wusste Kohaku nicht. Sein Cousin schwieg eine kurze Weile und sprach dann das Training an.
Ein Thema, bei dem Kohaku etwas Zweigespalten war.
“Ehm…ja! Ich denke schon. Vater ist zufrieden mit mir und bald steht die Genin Prüfung an.“ Wo sich der Blonde doch schon Gedanken machte. Was, wenn er durchfallen würde? Einen guten Eindruck würde dies gewiss nicht machen! “Ich bin gespannt, wie sie ausfallen wird…“, meinte der Junge etwas leiser. Ob er nun bestehen würde oder nicht. Danach würde es Veränderungen geben. Entweder weitere Übungen oder ein Team. Was für Leute wohl in diesem Team sein könnten?
Aber mit diesen Gedanken wollte Kohaku seinen Cousin nicht belästigen. Dafür hatten sie zu wenig Zeit! “Was ist denn mit dir? Hast du seit dem letzten Mal etwas interessantes Erlebt?“  Neugier schwang in seiner kindlichen Stimme mit. Kohaku lauschte gerne den Geschichten des Älteren. Aus diesen konnte man meist auch etwas lernen!
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Re: Shinrei-Anbeter unter sich [Nahe Vergangenheit] [Kohaku & Yakuro]

Beitrag von Tamagami Yakuro am Mo Feb 01, 2016 9:27 pm

Die kühlen blauen Augen von Yakuro lagen auf seinem jüngeren Cousin während er erzählte. Er hörte ihm aufmerksam zu un fragte sich dabei ob es wirklich unhöflich wäre, wenn man dem Jungen mal etwas Freiheit bei dem Treffen gestatten würde. Von den Gesprächen der älteren wüde er so oder so wenig verstehen, noch würde er wirklich etwas lernen. Es gab mehr als genug Kinder in seinem alter mit denen er sich austauschen könnte. Von ihnen könnte er zumindest etwas seinem alter entsprechend lernen. Doch Yakuro war wohl der letzte der sich in Erziehungsmaßnahmen einmischen durfte, er respektierte seinen Onkel immerhin mehr als seinen eigenen Vater. Nun leider wird es immer das gleiche sein mit den ehrenwerten alten. Auch wenn er das gedanklich etwas spöttisch meinte, so erkannte man das in dem Ton seiner Stimme nur kaum. Er empfand diese halbjährlichen Treffen selbst als relativ nervig, doch es gehörte zu seinem Clan, wie die Geister zu den Mitgliedern. Es war wichtig um die Harmonie zwischen den Akuma-Adepten und Shinrei-Anbetern zu erhalten, sonst gäbe es mit Sicherheit schon längst einen Kleinkrieg zwischen den zwei Parteien. Doch Frieden war etwas war das Clan suchte, jeder auf seine weise. Kurz sah er dabei zu den drei Shinrei, besah sich die strahlenden Gesichter seiner beiden Gefährten und die ruhige Ausstrahlung von Hyorinmaru. Vielleicht würden die beiden heute auch mal wieder etwas dazulernen um zu seinem Frieden beizutragen. Oft fragte er sich weshalb die beiden so aufgedreht waren, vermutlich damit sein Leben nicht zu langweilig wurde. Mit einem leichten kopfschütteln richtete er die Aufmerksamkeit wieder zu dem blondhaarigen Jungen vor sich. Geninprüfung. Murmelte er leise. Nun war es also schon wirklich an der Zeit, das auch Kohaku nun zu einem wahren Dorfshinobi wurde. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Um ehrlich zu sein würde er den Jungen lieber mit auf reisen nehmen, fort von diesen Dörfern und dem Kagen - nicht das sie etwas schlechtes waren, doch die Menschen und vor allem Shinobis die dort lebten würden nie wissen was es bedeutete frei zu sein - das zu tun wohin einem der innerste Wunsch trieb. Die drei Großmächte sperrten die Menschen ein, verwehrten ihnen die große weite Welt die er frei erkunden konnte und vorallem standen sie im Gegensatz des Clanes. Das es in Chikyû einen Tamagami gab der den Rang einer Bestie innehatte war ihm bis heute ein wahres Rätsel. Doch Zara war schon immer sehr eigen gewesen. Als Kohaku etwas unsicherer wirkte versuchte Yakuro etwas aufmunternder zu wirken, wischte die negativen Gedanken beiseite und zeigte ein leichtes Lächeln. Ich bin mir sicher du bekommst das hin. Du bist sehr aufmerksam und hast bereits einen Shinrei-Geist an deiner Seite vergiss das nicht. Er war nicht wirklich gut im aufmuntern und Mut zusprechen, aber vielleicht könnte es seinem Cousin trotzdem helfen - und vielleicht konnte er ihn mit einer kleinen Geschichte sogar auf andere Gedanken bringen. Erlebt hab ich einiges - In letzter Zeit bin im Südosten von Chikyû herumgekommen. Dort findet man noch höhere und gefährlichere Gebirge als hier. Fing er an zu erzählen, hob seine Stimme etwas an und setzte sich nun aufrecht hin. Dabei bin ich auf ein Mönchskloster gestoßen in dem fünf Männer im einklang mit der Natur lebten. Ich muss gestehen das es der friedlichste Ort war den ich jeh gesehen habe. Im Umkreis von mehreren Kilometern habe ich keinen Akuma spüren können - sogar Kotaru und Sukaru haben sich von dem Frieden mitreisen lassen und sind ruhig geworden. Vielleicht war es wirklich falsch mit solchen Mächten wie Shinobis zusammen zu leben, vielleicht war das der Grund weshalb es so viel Leid auf der Welt gab? Nachdenklich runzelte Yakuro seine Stirn und blickte für einen Moment Gedankenverloren nach draußen gen Himmel. Wenn du alt genug bist werde ich dich dorthin führen, wie klingt das? Fragte er dann aus dem nichts heraus. Auch wenn es vielleicht im ersten Moment nicht so klang als würde er das ernst meinen, so war ihm dieses Angebot an Kohaku wichtig. Er sollte die Welt sehen jede Fassade kennen lernen können.
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Re: Shinrei-Anbeter unter sich [Nahe Vergangenheit] [Kohaku & Yakuro]

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