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Kami no Sekei
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BeitragThema: Kerker   Do Jan 28, 2016 6:31 pm

Der Kerker des Palastes. Heute wird er nicht mehr viel genutzt.

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Tennō Asgar
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BeitragThema: Re: Kerker   So Jun 05, 2016 12:40 pm

NPC Aton + Asgar Post

Asgar hätte niemals gedacht nochmal in seinem Leben in Ketten zu liegen. Er erinnerte sich noch damals, als er mal auf Mission war und von abtrünnigen Shinobi gefangen genommen wurde. Auch diese hatten ihn in Ketten gelegt, ihm die Finger gebrochen und wollten ihn ausquetschen. An sich eine gute Idee, auch wenn sie nicht damit gerechnet hatten, dass Asgar sich hat gefangen nehmen lassen um die Basis zusammen mit dem Team von innen heraus zu zerstören. Und was interessierten Asgar gebrochene Finger? Solange er noch mit seinen Händen seine Klinge formen kann, war ihm alles egal. Das waren noch Zeiten, als Asgar auf Missionen ging und dem Thrill des Kampfes erlegen war. Jetzt hatte er sich mit Papierfront zu begnügen und so eine Wallung des Blutes wie im Kampf gegen Aton hatte er lange nichtmehr. Der Kampf mit Aton ging für beide nicht glimpflich aus, auch wenn beide wussten, dass Asgar verlieren würde. Der verlorene Arm gab einfach zuviel Angriffsfläche preis. Selbst ohne hätte er es wohl nicht geschafft, da Asgar hier nur einen begrenzen Chakrapool zur Verfügung hatte. Dennoch, das schlechtmöglichste Szenario war eingetroffen, welches Asgar's Leben beinhaltete - sein Siegel war geschwächt. Denn, im Kampf gegen Aton schaffte es dieser einen Schlug mitten über seine Brust zu erhaschen, was sein Siegel ankratzte. Somit wurde der Blondhaarige von Kopfschmerzen, Übelkeit und anhaltender Aggressivität geplagt, während er hier im Kerker saß. An einem Arm, am Hals und an den Beinen angekettet mit Gewichten. Der Raum war eine extrem große Anlage, die tief nach unten führte. Stieg man viele Treppen hinab konnte man Asgar dort unten vorfinden, auf einer Art Podest, neben ihm tiefer Abgrund. Die Gewichte gingen über einen Mechanismus so, dass Asgar damit festgehalten wurde. Also war an Flucht in diesem Zustand schonmal nicht zu denken. Aber Asgar musste sich erstmal unter Kontrolle kriegen, bevor er überlegte wie er hier fliehen konnte. Die Kopfschmerzen pochten extrem stark gegen seine Schläfen und die Übelkeit würde ihn wohl umkippen lassen, wenn er nicht angekettet wäre. Wie lange hatte er diese Nebenwirkungen nichtmehr erfahren, dass er so verweichlicht darauf reagierte? Musste Jahre her sein.
Zu allem Überfluss gab es auch nur ein bisschen Licht, dass irgendwie durchscheinte. Asgars Kopf war nach unten gebeugt, also merkte er nicht viel davon. Seine Augen jedoch waren nicht leer, er war immernoch bereit zu kämpfen. Und das würde er jetzt auch herausfinden, denn jetzt galt es wohl mit Worten zu kämpfen als Aton langsam die Treppen hinabstieg. Asgar blickte auf und versuchte seinen Kopf nach oben zu strecken, sodass er den Mann in der Sandrüstung erblicken konnte. Dieser bewegte einmal kurz seinen Arm und die Sandsoldaten die überall in den Ecken der Mauern versteckt waren verschwanden kurzzeitig. Aton näherte sich dem Blondhaarigen und setzte sich vor ihm. Erstmal ein bedrückendes Schweigen, da keiner von beiden so richtig wusste wie er den Satz anfangen wollte. Der Sandmann setzte sich im Schneidersitz hin und legte seinen Stab neben ihm ab. Hallo sprach Aton dann mit Ehrfurcht. Jetzt im Ernst? Du kerkerst mich hier ein, bindest mich an Ketten, hackst mir einen Arm ab, machst mein Siegel kaputt und das erste was dir einfällt, wenn du hier runterkommst ist "Hallo"? Kommt jetzt nicht so ne dämliche Ansprache von wegen, dass du der Geilste bist und dieser ganze größenwahnsinnige Ziegenkäse von Macht und Göttlichkeit? Asgar grinste. Aton hielt sich eine Hand an das Gesicht und fing dann leicht an zu lachen. Ebenso wie Asgar dann lachen musste. Ihr seid wirklich amüsant Tennō-san. Selbst im Angesicht des Mannes der euch niederstreckte macht ihr noch komische Witze. Habt ihr keine Angst vor dem Tod? Der Halbgott fragte mit einer provokanten Stimme. Naja... nicht wirklich. Wisst ihr, wenn ich sterbe, sterbe ich eben. Das ist ganz normal. Also fürchtet ihr den Tod nicht? Doch, aber nicht meinen eigenen. Ich fürchte den Tod der anderen. Von jedem anderen. Jeder Tod, den ich hervorrief oder nicht aufhalten konnte zieht Konsequenzen nach sich für mich. Und davor fürchte ich mich. Asgar blickte, leicht melancholisch lächelnd auf den Boden. Kogoro. Ich verstehe. Auch ich fürchtete den Tod zu Lebzeiten nicht. Asgar unterbrach ihn Moment, bist du dann untot oder wie jetzt? Wo er im ersten Moment ihm noch leicht Respekt zollte, so hatte Asgar diesen wieder vergessen. Aber Aton interessierte das nichtmehr. Ehrlich gesagt, ich weiß es selber nicht. Ich weiß nurnoch von damals, was passierte. Aton schien etwas traurig auf den Boden zu blicken. Konnte man nicht erkennen, unter dem Helm. Aus den Geschichtsbüchern geht hervor, dass ihr Iwagakure eingenommen habt und dann habt ihr eurem Volk das bessere Leben verweigert. Bessere Stellung, bessere Möglichkeiten und ich frage mich wieso? Aus rotzübler Eitelkeit oder irgendeinem bescheuerten Ehrenkodex? Auch wenn Asgars Fragen provokant und dumm klangen, so waren sie doch ernst gemeint. Und Aton verstand das zum ersten Mal, seit er den Blondhaarigen getroffen hatte. Geschichte wird von den Überlebenden geschrieben. Wer überlebt? Der Sieger. Also habt ihr... verloren? Genau. Sunagakure hatte schon immer das Problem, dass es einfach nicht dazu geschaffen war Neuland einzunehmen. Die größte Stärke des Sandreiches war bis jetzt immer der Heimvorteil. IMMER. Eroberungszüge waren uns bis jetzt immer verwehrt, da wir in Iwagakure keinen Heimvorteil hatten. Asgar blickte fragend drein. Dann frag ich mich jetzt was damals passiert ist, aber ich wette ihr werdet mir das jetzt gleich erzählen, stimmts? Aton lächelte. Konnte man unter der Maske leicht erkennen. Wisst ihr, ich habe verstanden das Sunagakure Iwagakure niemals einnehmen wird. Gleichzeitig hatte ich auch verstanden, das Sunagakure vielleicht doch irgendwann von Konoha eingenommen wird, wegen ihrer mächtigen Clans. Also tat ich das einzig Richtige für mein Volk. Asgars Augen wurden groß. Ich ergab mich. Ich handelte mit Iwagakure einen Pakt ein, von dem nur ich und die höchsten in Iwagakure etwas wussten. Ich gab mein ganzes Volk, meine Ressourcen, alles sogar meine Familie außer mich selbst in die Hände von Iwagakure. Dafür wurde das Volk des Sandes mit dem Volk der Erde verschmolzen. Ich blieb in meinem Palast zurück, auf meinen Tod wartend in der Hoffnung mein Volk findet ein besseres Leben. Ich habe Geschichten gehört, dass Sunagakure schon immer Probleme mit der Wirtschaft und den Ressourcen hatte. War es so schlimm? Asgar schaute bedrückt drein. Aton blickte betrübt nach unten. Man sagt in Kriegszeiten essen die Leute auch sich selbst. Ich gab alles an Essen, dass ich hatte dem Volk und es war immernoch nicht genug. Wer nicht auf der Straße verhungerte, tötete seine Mitmenschen und aß diese. Es war ein grauenvoller Anblick so einer Person in die Augen zu sehen und auf die Frage warum sie das tat nur die Antwort "Der Hunger war einfach zu groß" zu bekommen! Asgar stockte. Deswegen gab ich mich selbst auf. Sogar die Frau die ich liebte, den Sohn den ich in der Schlacht verlor, die Tochter die ich auf Händen trug und den Bruder, den ich schätze. Sie ALLE sollten besser leben können. Jeder im Dorf, jeder den ich schätze, jeder den liebte, jeder mit dem ich kämpfte und jeder der mich hasste. Asgar's Kopf schwankte leicht. Wow... das ist echt harte Kost. Jetzt stellt sich mir nurnoch die Frage auf, warum ihr hier ankommt und meint einen auf "Ich bin der Größte" zu machen. Diesmal war Asgar leicht sauer. Aton stand auf und drehte sich um. Ich tue das... für mein Volk. Für dein Volk. Für unser Volk. Dann ging der Mann in gelber Rüstung wieder auf den Weg der Treppen. Asgar ließ das aber nicht so im Raum hängen! Hey! Was soll die Scheiße? Du erzählst mir hier von deinem heldenhaften Opfer und jetzt willst du mir nichtmal sagen wieso du dann im Begriff bist alles wieder zu zerstören was die Nachfahren DEINES Volkes aufgebaut haben? Verarsch mich hier nicht! Komm zurück und erkläre dich gefälligst! ATON! KOMM ZURÜCK. Asgar brüllte wie ein Irrer, aber Aton interessierte das nicht. Asgar merkte im selben Moment allerdings eine Reaktion in seinem Körper und er musste Blut spucken. Leicht keuchend hing er da, sein Siegel pulsierte, sein Kopf zum Zerbersten schmerzend, aber Asgar hielt das nicht auf und er brüllte nochmal HÖRST DU MICH?! KOMM ZURÜCK UND REDE MIT MIR! Ob das nun von seinem kaputten Siegel kam, oder einfach nur davon, dass er genauso handeln würde wusste er nicht.
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