Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


Team

Saori Junji
Chiyo


Taisho

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Taisho

Beitrag von Yuki Amaya am Do Feb 04, 2016 10:59 pm

Das Taisho ist eines der wenige edlen lokale im Raum der Innenstadt von Chigiri To. Es liegt unweit vom Markt und ist über eine Seitenstraße zu erreichen. Von Außen schäbig wirkend bietet das Taisho jedoch viele hübsche Räume für einzelne Personen und klein Gruppen. Gut isolierte Wände sorgen dafür das gesprochenes beliebt wo es gesprochen wurde. Jeder Raum ist mit Tatamimatten ausgelegt und es stehen flache dunkle Holztische in erdig rot eingerichteten Räumen. Die Speisen hier sind vorzüglich und alles scheint möglich. Bedient wird man höflich und diskret. Eingelassen wird nur wer Rang und Namen hat. Fußvolk verirrt sich hierher nicht.
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Re: Taisho

Beitrag von Yuki Amaya am Mi März 02, 2016 12:53 pm

Cf: Missionsbüro [Etage 5]

Wenn sie gewusst hätte das diese Frau daran zweifelte ob es richtig war essen zu gehen, hätte die Yuki wohl einige böse Worte gefunden um sie zu schelten. Egoistisches Pack das durch dieses Dorf sprang. Es hatte seine Gründe wieso Amaya die andere Frau nach nichts fragte, denn die Yuki selbst hatte Hunger und da kümmerte sie sich nicht darum ob jemand um sie herum auch Hunger hatte oder nicht. Da sie es jedoch nicht wusste und Sarana nichts sagte oder etwas tat das sie ärgern konnte blieben sie beide ruhig und die Frau folgte ihren Worten. Besser für sie genau das zu tun und nichts anderes. Die letzten Etagen waren recht schnell überwunden und auf den Straßen schwappte ihr der Geruch von Schweiß und Dreck entgegen. Der Himmel war bewölkt und jeder schien schnellen Schrittes seinen Weg zu gehen. Auch Amaya schritt voran, behielt sich jedoch einen leichtes hin und her wippen bei jedem Schritt vor den sie tat. Eine beinahe lebendige Angewohnheit  der rechten Hand der Mizukage und dennoch ließ es sie nicht weiter im hier wirken, eher als wäre sie ein Püppchen das voran gezogen wurde. Sarana an ihrer Seite gingen sie voran und sie wurde sich bewusst, dass die Frau um einiges kleiner war als sie. Selbst wenn die Yuki nicht auf Absätzen herum gelaufen wäre würde sie die Dunkelhaarige überragen. Ich denke er besitzt einen natürlichen Charme. Menschen mit Größenwahn und Anhängern sollte man nie unterschätzen. Weniger wegen ihrer Macht sondern vielmehr weil sie nichts zu verlieren haben. Ob die Frau sich das vorstellen konnte? Jemandem Blind zu folgen und das in den Tod? Amaya konnte es, würde es können und sie würde Michiru genauso in den Tod folgen, weil es nichts anderes gab außer diesem Leben für sie. Von Sarana wusste sie das Morden kein Problem für sie war, aber die dunkelhaarige mit dem Kindergesicht meuchelte auch ihre Partner, jene denen sie treue Schwur. Missmut über diese Frau beschlich sie während sie voran schritten und die Yuki eine Treppe an einem Haus ansteuerte, überlegte sie sich was sie nun essen würde. Ein leises Klacken während sie die metallenen Stufen hinauf stieg und ein beinahe zartes Klopfen an der Tür des Lokals. Ein Fenster innerhalb der Tür wurde aufgeschoben und dunkel Augen begutachteten sie. Ich bringe Gesellschaft mit, hauchte sie kühl und das Fenster glitt wieder zu, während ein Schlüssel zu hören waren und die Tür aufgezogen wurde. Amaya trat hinein und neben ihr verbeugte sich eine kleinere Frau im Kimono, das Haar straff nach hinten gebunden. Willkommen im Taisho, summte sie melodisch und deutete voran damit die beiden ihr folgten. Vor einem Raum schob die Bedingung die Türen auf. Amaya schlüpften aus ihren Absätzen und stieg in bereit gestellte Hausschuhe. Diese waren angenehm warm und weich, auch wenn es Amaya nicht wirklich zusagte. Ohne Absätze wirkte sie kleiner, aber nicht weniger zierlich, ihre Schritte jedoch seltsam, weil sie die Beine noch immer so hob, als wäre sie auf diesen hohen Dingern unterwegs. Ohne viel zu sagen nahm sie am Tisch Platz und wartete, dass Sarana es ihr gegenüber gleich tat. Auf dem flachen Tisch vor welchen sie sich kniete lag eine Karte, sowie Notizzettel um die Bestellung aufzugeben. Unverwandt griff die Yuki danach, immerhin hatte sie Hunger. In fein säuberlicher Handschrift notierte sie Reis, eingelegtes Gemüse und Fisch, dazu einen Jasmintee. Sie ersparte sich daran zu schreiben, dass er eiskalt sein sollte. Die Leute hier kannten sie, wussten darum wie sie ihre Essen haben wollte und was sie zu tun und zu lassen hatten. Sie ließ Sarana Zeit etwas Ähnliches zu tun, bevor sie ihr Papier durch einen schmalen Schlitz schob um die Bestellung nach außen zu tragen.  Dann nahm sie wieder Platz und faltete die Hände auf dem Tisch, den Blick zu Sarana gerichtet. Kommen wir nun zu den Blutspielen, begann sie und zog einen Zettel herbei und zog einen Kreis. Aktuell ist  geplant die Spiele im Wald der Trauer stattfinden zu lassen. Wir werden einen Startraum einrichten sowie eine Barriere  in etwa drei Kilometer Entfernung. In den Kreis zog sie einen kleineren Kreis für den Startraum. Dann markierte sie sechs gleich große  Stücke um den Kreis herum. Wir werden dort zur Sicherheit einige Personen positionieren, falls jemandem nicht mit der Auswahl einverstanden ist. Immerhin wollen wir den Kindern in Ruhe beim Sterben zusehen. Sie machte eine Pause und sah zu Sarana um zu sehen wie die anderen auf ihre Worte reagieren. Ein leises Klopfen erklang und die Tür wurde beinahe lautlos aufgeschoben und die Getränke serviert. Dann huschte die Frau wieder fort und ließ die beiden Frauen alleine. Die Yuki  griff nach ihrem Tee, welcher wie immer nicht dampfte und dessen Tasse gekühlt war. Die blasse Frau streckte die langen Finger nach ihrer Tasse aus und nahm einen tiefen Schluck, wartend ob ihr Gegenüber erste Fragen hatte oder sie zum Fortfahren auffordern würde. Solange genoss sie den kalten Tee der ihre Kehle hinab ran und eine leichte Gänsehaut bildete. Es ist so herrlich kalt.
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Re: Taisho

Beitrag von Gast am Di Apr 05, 2016 7:49 pm

„Ich will aber mitkommen“, das Schluchzen seiner Tochter hörte man bis nach draußen auf dem Flur. Saito war inzwischen in ziemlicher Zeitnot geraten, weil es extrem lange gedauert hatte bis er das kleine Mädchen dazu bewegte endlich zu ihren Großeltern zu gehen. Sie hatte 100 Sachen vergessen, brauchte extrem lange bis sie die Schuhe anzog und quengelte auf dem gesamten Weg hier her stetig rum. Dem Terumii fiel es wirklich schwer daraufhin nicht laut zu werden, zumal er wusste das er einen sehr wichtigen Termin hatte. Einen den er lieber nicht zu spät wahrnehmen wollte. Als alleinerziehender Vater war es jedoch recht schwer immer jemand zu finden, der auf das 4-Jährige Mädchen aufpassen wollte. Gerade als er zurück in die Schuhe schlüpfte, hörte er wieder ihre Stimme hinter sich.
„Ich komme dich morgen wieder abholen, Sora! Und dann bring ich dir was tolles mit!“, rief er als Bestechungsversuch, wodurch auf das Schluchzen sofortige Stille folgte. Das Mädchen steckte ihren Kopf raus und wirkte kurz misstrauisch. Für ihr Alter war sie wirklich klug und alles andere als leicht zu verarschen.
„In Ornung. Ich will Eis“, sagte sie in einer kindlichen Stimme und kam in seine Richtung getapst. Sie umarmte ihn und drückte ihn einen dicken Kuss auf die Wange. „Hab dich lie, Papa.“ Er schmiegte noch kurz seine Nase an ihre heran und lächelte leicht. „Ich dich auch mein Schatz. Hör auf Opa und Oma. Ansonsten gibt es morgen kein Eis.“ Sie nickte bekräftigend und wartete dann bis er durch die Tür verschwunden war. Beim Gehen winkte er ihr noch einmal mit einem besonders freundlichen Lächeln. Nachdem die Tür jedoch zu war und er ihr den Rücken zuwandte, erstarb es jedoch. Saito zog die schwarze Kapuze über seinen Kopf, versenkte die Hände in den Taschen und verschwand mit einer recht finsteren Gestalt in der Dunkelheit.
Sein Weg führte über die Dächer von Chirigi. Es war der schnellste Weg als durch die Gassen zu streifen. Normalerweise bewegte er sich auch wie ein zivilisierter Mensch auf den Straßen umher, aber diesmal nicht, ansonsten lief er Gefahr zu spät zu kommen. Das durfte er sich bei der Yuki nicht erlauben oder er wollte es zumindest nicht.
Sein Weg dauerte etwa 10 Minuten, obwohl er sich bereits beeilte. Nachdem er das Dach mit einem großen Sprung verließ, zuckten die Menschen um ihn herum etwas ängstlich zusammen als er in mitten ihren Reihen landete. Er interessierte sich nicht für die misstrauischen Blicke, sondern bewegte sich geradewegs auf das Lokal zu. Hier aß er zwischendurch mit seiner Tochter, weil er wusste das es dort Ruhe versprach und man nicht damit rechnen musste, dass man gestört wurde. An der Tür angekommen, klopft er an und wartete das man öffnete. Als sein Blick den des Mannes traf, nickte er ihm leicht zu. „Ich wurde eingeladen. Meine Begleitung sollte schon da sein“, erklärte er leise, woraufhin man bald schon die Tür öffnete. Saito zog seine Kapuze vom Kopf und ging dann gemächlich weiter in das Lokal hinein. Eine Frau im Kimono begrüßte ihn dann und er erklärte auch ihr, wen er suchte. Sie brachte ihn tatsächlich zu der gewünschten Person, wobei die Frau ihn sogar vorher noch ankündigte und fragte, ob seine Anwesenheit erwünscht war. Ein genervter Gesichtsausdruck tauchte auf und er wartete einen Moment darauf, dass er endlich eintreten durfte. In dem Augenblick schob sich aber eine andere Person hervor. Saito wirkte irritiert und sah ihr hinterher. Wo ging sie hin? Richtung Toiletten? Er wusste es nicht genau, tat es aber ab das er es wissen wollte und trat wenige Augenblicke später in den Raum hinein. Mit einer knappen Verbeugung, die nicht respektvoll war, aber durchaus etwas „netter“ wirkte, sah er dann die anwesende Frau an.
„Verzeiht meine Verspätung. Ich hatte noch zu tun“, erklärte er dann und zeigte keinen Funken eines Lächelns. Für ihn war das hier irgendwie was berufliches, aber hauptsächlich auch, weil er die Frau nicht einschätzen konnte. Es gab Gerüchte. Genug um vorsichtig zu sein.
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Re: Taisho

Beitrag von Yuki Amaya am Mi Apr 06, 2016 12:01 am

Nachdem sie ihre Bestellung aufgegeben hatte bekamen sie zuerst etwas zu trinken, eine Spezialität des Hauses wie es hieß. Für die Yuki hatte man Alkohol hinzu geschüttet und für Sarana hatte man es nicht getan. Doch Sarana schien nicht einmal das zu vertragen. Kaum hatte sie das Getränk bestellt erhob sie sich und teilte ihr mit das sie sich entschuldigte. Dann sah sie nur wie die Frau mit dem Schwert davon Schritt und verschwunden war. Beinahe gleichzeitig trat die Damen vom Empfang an sie heran und fragte sie ob sie jemanden erwartete. Amaya rutschte auf dem Kissen in eine neue Position und nickte dann sacht. Ja bringt ihn herein. Mit einer Verbeugung nahm sie die Gläser vom Tisch und ging aus dem Raum um den Terumii herein zu lassen. In der Tür stehend wusste sie das dieser Mann sie auf jedem Absatz den sie in ihrem Schrank hatte überragen würde. Ein blick in sein Gesicht ließ grüne Augen erkennen – nein sie hatte ihm noch nie ins Gesicht geblickt. Also prägte sie sich seine Züge ein, erkannte etwas kantiges in seinem Gesicht das sich wohl ihm Kampf deutlicher abzeichnen würde. Sonst schien er recht normal, auch wenn er in der Realität besser aussah als auf den Bildern in seiner Akte. Groß und männlich, ja so könnte man ihn beschreiben. Willkommen Terumii-san tretet ein und nehmt Platz. Sie sah die Dame an welche noch immer hinter ihrem neuen Gast in der Tür stand.Ihr könnt meiner Begleiterin sagen das sie entlassen ist. Die Dame nickte und schob dann die Tür zu. Amaya erhob sich nicht und sah nur, wie der Mann sich leicht vor ihr verbeugte. Wirklich begeistert schien er jedoch nicht, aber das erwartete sie auch von keinem der sie traf. Ihre Hand deutete etwas steif auf den Platz ihr gegenüber an welchem eben noch Sarana gesessen hatte. Eurer Vorgängerin ging es wohl nicht gut. Kommen wir zum Grund wieso ihr hier seid. Die Yuki wartete bis der Mann saß und verharrte in gewohnter steifer Position. Ob die Leute sich den Mund darüber zerissen wie steif sie immer da saß und die Leute ansah? Ob sie wollte oder nicht, ihr spärliche Kleidung wäre wohl immer Gesprächsthema Nummer zwei wenn es um den Bluthund ging. Da sie jedoch auch an diesem Mann keinerlei Interesse hatte fehlte so etwas wie eine Ausstrahlung und da war nur stille, kälte, keine Mine die sie spontan verzog. Da Sarana sie daran gehindert hatte ihre Bestellung aufzugeben notierte sie noch ein paar Dinge auf dem Zettel, ehe sie aufstand und ihn in den kleinen Kasten legte. Esst ruhig etwas, wenn euch danach ist, sagte sie in den Raum ohne ihn dabei anzusehen. Dann war sie mit wenigen Schritten wieder am Tisch, kniete sich auf ihr Sitzkissen und schwieg einen Moment. Dann fuhr sie fort indem sie ihre Finger faltete und den Blick hob um ihn mit diesen roten Augen zu ihm sah. Ihr seid hier um Informationen zu einem Wichtigen Termin zu erhalten. Dann schwieg sie und wartete ob er sich etwas bestellte und sie wartete darauf, dass ihr kalter Tee kam. Es dauerte einen Moment bis es klopfte und  sie einen Schalter am Tisch drückte der ein Signal gab das die frau eintreten durfte. Sie servierte der Yuki Tee der in einem angefrorenem Glas serviert wurde. Daneben eine Kanne mit Frost Motiv, kein Teelicht um das Getränk warm zu halten, es dampfte nicht einmal. Als letzte befand sich eine Gläserne Karaffe auf dem Tablett mit einer klaren Flüssigkeit. Dann verneigte sie sich, nahm gegebenenfalls den Zettel des Terumii mit und zog sich ehrfürchtig zurück. Einer der Gründe wieso sie so gerne hier war – man wurde nie belästigt und alles blieb hier. Außerdem hatte sie das Gefühl das jeden winzige Angst befiel der hier zu lange mit ihr alleine war. Wahrscheinlich lag es daran, dass sie meist die Temperatur um einige Grad absenkte und viele Leute dies nicht mochten, vor allem in Kombination mit ihrer leichten Kleidung. Ob der Terumii sich darüber Gedanken machte. Immerhin hatte er seine Tochter alleine zu umsorgen und keine Frau mehr die ihn ablenkte. Was stand noch in seiner Akte? Sie legte den Kopf leicht schief, beinahe so als hätte man sie einfach nur geschlagen, doch niemand hatte sie berührt. Sie erinnerte sich an ein Bild seiner Frau, ein Bild seiner Tochter und er war Treu und Loyal. Es gab keinen Grund seine Tochter in den Kampf zu schicken, außerdem war sie noch zu jung, wenn sie sich richtig erinnerte. Irgendwann zog sie den Kopf wieder zurück, das blasse Haar legte sich wieder in seine ursprüngliche Form und auch die Blume war nicht verrückt. So sah sie ihn einen Moment an, einfach als wäre sie tot und gos sich einen Schluck Tee ein.
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Re: Taisho

Beitrag von Gast am So Apr 10, 2016 12:58 am

Der Terumii war schweigend der Bediensteten des Lokals gefolgte und sah sich dabei flüchtig seine Umgebung an. Er war hier öfters mit seiner Tochter und aß in aller Ruhe. Das Lokal hatte eindeutig den Vorteil, dass man hier ungestört Essen konnte und abgetrennte Bereiche die Privatsphäre schützten. Dennoch stimmte es ihn heute keinesfalls ruhig. Er wusste, dass sein gegenüber ein Bluthund der Mizukage war. Eine treue Untergebene, die mit Sicherheit alles andere als freundlich sein würde. Auf dem Weg zu dem abgetrennten Bereich kam ihn eine Frau entgegen und verschwand irgendwo hin. Er blickte ihr nur flüchtig nach und wandte seine Aufmerksamkeit der Tür zu, die man für ihn aufschob. Mit einem knappen Nicken bedankte er sich und blieb dann kurz im Rahmen der Tür stehen. Seine verschiedenfarbigen Augen blieben auf einer jungen Schönheit hängen, die er kurz etwas perplex anblinzelte. Er hatte nicht erwartet, dass er so etwas hier zu Gesicht bekam. Gleichzeitig gestand er sich aber auch im Stillen ein, dass er nicht wusste was er überhaupt hier erwartete. Schnell waren die abgestumpften Gedanken über das Thema Frau verdrängt und er deutete eine knappe Verbeugung an. Nicht besonders respektvoll und gleichzeitig wenig unterwürfig. Er wollte eine gewisse Haltung beibehalten und strahlte damit einiges an Selbstbewusstsein aus. Der Terumii ließ sich nach der Begrüßung direkt auf einem Sitzkissen nieder und setzte sich in den Schneidersitz. Dann sah er ihr direkt entgegen und lauschte ihren Worten zu seiner Vorgängerin. Das war wohl die junge Frau, die ihm vorhin entgegen kam. Saito nickte knapp und bestätigte damit, dass er zuhörte. Auf das Angebot etwas zu essen hob er nur leicht die Hand.

„Nein, danke. Ich habe bereits gegessen“, erwiderte er in einer tiefen brummenden Bassstimme und beobachtete dabei, wie sie in einen kleinen Kasten einen Zettel legte. Eigentlich hätte er sich ebenso etwas bestellen wollen, aber er hielt es für besser diesem Gespräch nicht die nötige Atmosphäre eines Dinners zuzugeben, sondern beschränkte sich nur auf das wesentliche. Es reichte schon aus, dass er die Frau bereits viel zu eingehend gemustert hatte als er selbst für richtig hielt. Wieso zog sie auch nur derartig leichte Kleidung an? Als Mann hatte man keinerlei Chancen sich einem solchen Bild dann entziehen zu können. Gleichzeitig fragte er sich was wohl derzeit in ihrem Kopf ablief. Sie legte ihn leicht schief und schien ihn forschend zu betrachten. Saito hielt es in der Zeit für besser einfach den Blick zu erwidern und ab zu warten, ob sie ihm Information geben würde. Gleichzeitig hatte er kurz das Gefühl das der Raum etwas kälter wurde… oder täuschte er sich? Generell mochte es der Terumii eher wärmer und konnte in wärmeren Umgebung auch besser durchhalten. Das lag wohl unweigerlich an seinem Bluterbe des Youtons.

„In welcher Form werde ich die Informationen erhalten?“, fragte er dann schlussendlich nach dem sie sich ziemlich lange anschwiegen. Er hoffte in seinem tiefsten Inneren, dass es ein Auftrag war bei dem es nicht um moralische Entscheidungen ging. Für die hatte er derzeit überhaupt keinen Nerv übrig. Ihm wurde plötzlich bewusst, dass der Tee der Yuki kalt war und etwas anders aussah als für gewöhnlich. „Ihr mögt es kalt, nicht wahr?“, stellte er dann langsam fest, auch wenn er rasch den Mund hielt und darüber nachgedachte, ob es überhaupt angebracht war mit einer Vorgesetzten über so etwas zu reden. Er dachte kurz darüber nach und entschloss sich dann um.

„Ah, verzeiht. Mein zwischenmenschlicher Drang war Mal wieder etwas zu neugierig“, tat er seine letzte Frage dann ab und griff nach einem Stift, sowie Zettel. Er wollte sich zumindest einen Tee bestellen.
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Re: Taisho

Beitrag von Yuki Amaya am Di Apr 12, 2016 9:11 am

Leblos wie sie war reagierte sie nicht groß auf seine Absage zum Essen. Sein Problem, wenn er nicht auf die Kosten des Dorfes Essen wollte und daheim mit seinem Kind aß.  Irgendwie kam er ihr sowieso unruhig vor, als wollte er gleich wieder hier heraus stürmen und sich wie Sarana übergeben. Aber vielleicht war es nicht das trinken was der Frau auf den Magen geschlagen hatte, vielleicht war es auch ihre Anwesenheit gewesen. Dabei hatte sie der kleinen Frau gar nicht zugetraut, dass sie sich so schnell einschüchtern ließ. Ob oder ob nicht würde sie wohl nie erfahren, den Amaya war niemand der nachfragte. Einen Moment lang nahm sie nur Schlücke aus ihrem Tee und drehte dann die Tasse in ihrer Hand. Keine unruhige Geste, aber bei der Yuki wirkte auch kaum etwas das sie tat unruhig. Diese Ruhe, vielleicht auch bohrende Stille schien ihm irgendwann nicht mehr zu behagen. Immerhin war er mutig genug um sie anzusehen und nicht bei jedem Blick fort zu zucken, dem sie ihn schenkte. Nunja schenken war etwas übertrieben, sie starrte durch ihn hindurch, bohrte ihren Blick in seine ungleichen Augen. Wieso waren Menschen immer so besonders, wenn es um ihre Augen ging? Ihre waren einfach blassgrau, auch wenn sie das unter roten Kontaktlinsen verbarg. Ihr werdet diese Informationen von mir erhalten sobald mein Essen da ist. Gedudelt euch noch zwei Minuten. Damit war es für sie auch schon wieder vorbei, zumindest ein wenig.  Sie wollte nicht viel reden und vor allem nicht mit einem Mann der ältere war und ganz passabel aussah. Zwar kam niemand an Iori heran, aber für die Optik war er vollkommen in Ordnung. Kälte liegt mir im Blut, gab sie ihm zur Antwort und konnte sich dabei ein anzügliches Schmunzeln nicht verkneifen. Es war nicht die Art welche anziehend wirkte, den der Hauch von kalter Berechnung schien nicht zu weichen.  Wieder nahm sie einen Schluck, bevor erneut ein Klopfen an der Tür zu hören war. Wieder betätigte sie den Knopf und dieses mal kam die Frau mit vielen kleinen Speisen in das Zimmer und drapierte diese vor Amaya um den Zettel von Saito einzusammeln und sich gebeugt erneut zu verabschieden. Auf den viele kleinen Schalen fand sich eingelegtes Gemüse, eine Schüssel mit Reis, verschiedene Früchte und gebratener Fisch. Nichts das auf eine Vorliebe oder Abneigung im Essen hindeutete und sie dachte auch nicht daran ihm etwas anzubieten. Ihre Finger fanden die Stäbchen und in steifer Manier nahm sie diese zwischen die Finger. Hier gab es nicht die billigen Teile aus der Massenproduktion, sondern feine Stäbchen aus edlem Holz mit kunstvollen Verzierungen im Holz.  Zielsicher hob sie eine Gurke aus dem Schälchen und aß es. Bevor sie sprach wollte sie nicht wieder von der Dame unterbrochen werden. Es dauerte nicht lange bis sie mit dem Tee zurückkehrte und ihn vor Saito drapierte. Wenn er nun noch etwas bestellen wollte würde sie ihm wohl das Wort verbieten, immerhin wollte sie anfangen. Als die Gurke gegessen war legte sie die Stäbchen einen Moment zur Seite und sah ihn wieder ruhig an. Chigiri wird Blutspiele ausrichten. Einen Moment gab sie ihm, um diese Information aufzunehmen, bevor sie weiter sprach. Mizukage-sama wird Kinder im Akademiealter nehmen und wir werden sie in eine Aren schicken. Dort wird nur der stärkste von ihnen herauskommen. Wir nennen es eine bessere Selektierung. Wieder eine Pause um abzuwarten ob er geschockt war oder nicht. Sie verspürte das dringe Bedürfnisse grausam zu sein, ihm einen Schock zu versetzen und als sie das nächste Mal die Stimme hob war da wieder dieses gemeine lächeln in ihren Züge. Ihr habt doch auch eine Tochter nicht war? Dabei klang ihre Frage so unschuldig, als hätte sie einfach nur nach dem Wetter gefragt. Doch sie wollte sehen aus welchem Holz er war, wollte sehen ob er sofort panisch wurde und in die Luft ging.  Terumiis waren immer so eine Sache. Es gab einige die waren temperamentvoll und vor allem die mit dem Youton. Sie mochte diese Hitze nicht mochte es nicht, wenn sie wusste das es wärmer wurden. Vielleicht wollte sie diese Leute deswegen alle los werden, sie an den Abgrund treiben und sie wahnsinnig mache. Sie ist dieses Jahr noch zu jung, aber wenn die Spiele von Erfolg gekennzeichnet sind wird sie nächstes Jahr wohl teilnehmen. Eine einfache Mitteilung und doch würde es wohl jedes Elternteil nerven kosten, wenn es nicht wirklich dem Blutnebel verschrieben war. Amaya liebte dieses System, liebte es Leute zu töten und dadurch Anerkennung von Michiru zu bekommen. Es ging nur ihm ihre Anerkennung, nur darum Leute zu demütigen und dabei zuzusehen wie sie Leid erfuhren. Keine Reaktion würde sie sich entgehen lassen, keinen Funken Leid in seinen Zügen.
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Re: Taisho

Beitrag von Gast am Do Apr 14, 2016 7:05 pm

Die Ambiente des Raumes wirkte schlicht, aber dennoch ansehnlich. Saito stellte erneut fest, dass er unglaublich gerne hier aß. Heute war er jedoch nicht mit seiner Tochter hier sondern mit einem Bluthund der Mizukage. Eine treue Untergebene, die mit Sicherheit nicht zögerte jemand zu schaden. Er blieb trotz allem sehr gelassen und zeigte eine glatte Gesichtsmimik, wodurch er viel Neutralität ausstrahlte. Für ihn gab es weder den Anlass von Nervosität, noch die Befürchtung, dass er etwas falsch machte. Saito gehörte zumindest nicht zu der Art von Männer, die sich von der kühlen Ausstrahlung eines Bluthundes einschüchtern ließ. Gerade er war das Vorbild von Folgsamkeit und Loyalität. Er ließ sich so gut wie nie etwas zu Schulden kommen und sprach in Unterhaltungen, auch nie schlecht über sein Dorf. Zumal er bei den Terumii als Ratsmitglied fungierte und damit nicht nur ein Platz belegte, der für sein Clan wichtig war, sondern auch das Bild seiner Treuhaftigkeit deutlich stärkte. Entsprechend dieses Hintergrundes verfiel er nicht im nervösen Schweigen, sondern setzte zu einem Gespräch an. Die erste Frage bekam er fast umgehend beantwortet. Er legte ruhig seine Hände auf die Oberschenkel und bestätigte, dass er zunächst warten würde bis sie ihm die Informationen gab. Für ihn war das weniger ein Geschäftsessen als ein purer Austausch von Neuigkeiten. Direkt im Anschluss dieser Frage deutete er die Kälte an. Abgeleitet von ihrer dünnen Kleidung und dem nicht wirklich warmen Tee. Er hörte ein Klopfen.
Saito wandte sein Kopf herum und beobachtete eine Frau, die nach der Bestätigung der Yuki eintreten durfte. Sie brachte Essen mit und verteilte es auf dem Tisch. Der Jounin schwieg und ließ kurz seine Augen über die Auswahl gleiten. Anfänglich bereute er es, dass er nichts zu essen bestellte. Als er allerdings hörte, was die Frau zusagen hatte, blickte er ernst in ihr Gesicht. Er wirkte nicht beunruhigt oder besorgt. Diese Gefühle unterdrückte er und würde sich darauf beschränken, später darüber nachzudenken.
Saito mimte den geduldigen Jounin und hörte der Yuki erst einmal zu. Ein Schock stand ihm nicht ins Gesicht geschrieben. Inzwischen war er die Grausamkeit seines Dorfes gewöhnt. Allerdings empfand er es alles andere als schön, dass sie auf seine Tochter zu sprechen kam. Der Terumii zeigte kaum eine Regung. Kein Funken von Panik oder Sorge zeigte sich in seinem Gesicht.
„Sehr interessant“, erwiderte er dann und zeigte einen kleinen Anflug eines Lächeln. „Wie wird diese Selektierung stattfinden? Kämpfen die Kandidaten untereinander?“ Für ihn war es persönlich wichtig herauszufinden, wie die Spielregeln lauteten. Wenn es wirklich dazu käme, dass seine Tochter nächstes Jahr daran teilnehmen müsste, wäre es ein Vorteil. Dennoch würde er versuchen es zu verhindern.
In seinen Augen flammte ein gewisses Feuer auf. Eines das aussagte, dass er sich nicht von Worten einschüchtern ließ und das sein Geist stärker war als man vielleicht dachte. Ein Mann der wusste, wo seine Eier waren!
Als er dann von seiner Tochter zu sprechen anfing, waren seine Worte jedoch knapp und nicht wirklich aussagekräftig. „Wenn die Spiele wiederholt werden, wird sie nächstes Jahr daran teilnehmen. Dann hat sie die Chance ihr volles Potenzial zu zeigen.“ Normalerweise wollte er nicht, dass seine Tochter Shinobikram lernte, aber in letzter Zeit brachte er ihr immer häufiger Dinge bei. Vor allem, wie sie ihr Youton irgendwann verwenden konnte. Allein der Gedanke, dass sie sterben könnte, war für ihn eine innerliche Qual. Für nichts auf dieser Welt hätte er das zugelassen.
„Ich hoffe Euer Essen schmeckt Euch“, fügte er dann noch seinem Satz hinzu, wodurch er fast überfreundlich wirkte. Er ging auf die Stimmenlage der Yuki ein, die einen Plauderton angesetzt hatte.
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Re: Taisho

Beitrag von Yuki Amaya am Di Apr 19, 2016 10:19 pm

Immerhin war dieser Terumii nicht anstrengend. Er war ruhig, kühl und es schien ihm nicht schwer zu fallen sich zu benehmen.  Es gab keinen Grund ihn weiter in die Knie zu zwingen. Er brach nicht ein unter keinem Wort mit keiner Regung in seinem Gesicht. Wie schade es war, wenn die Leute ihr keinen Anlass zur Freude gaben. Saito gab ihr keinen Anlass, aber es sagt ihr zumindest oberflächlich, dass er ihr bei diesen Spielen keine Probleme machen würde. Sie konnte ihn einsetzten und wenn er einen guten Job machte, dann wäre sie immerhin zufrieden.  Keine Panik, keine Angst. Amaya blickte ihn jedoch weiter an, musternd und auf ihre Art neugierig. Wie bedauerlich das ich kein Salz in die Wunde streuen darf. Dabei wäre das so schön gewesen. Nunja dann muss ich meinen Tee genießen. Ihre Hand umfasste den Alkohol und sorgsam mischte sie diesen mit ihrem kalten Tee.. Vielleicht würde ihr das etwas gute Laune machen, wenn er ihr schon keinen Anlass dazu gab. Mit einem tiefen Schluck sah sie ihn wieder an. Die Kandidaten werden in einer großen Arena  freigelassen und töten sich gegeneinander. Wir werden wohl jemanden einschleusen der sie ein wenig auf Trab hält nicht, dass es langweilig wird. Sie werden sich also töten müssen. Sie lächelte kalt als gäbe es nichts Besseres als Kinder zu drangsalieren. Nun sie würde dieser Aufgabe nicht nachkommen, aber sie war sich sicher, das Michiru jemanden finden würde der für Probleme sorgte. Amaya würde sie am Rand herum drücken und darauf achten das die Kinder Probleme bekamen, wenn sie zu nahe an den Rand kamen. Ich denke sie wird sich herausragend Schlagen, bereitet sie gut vor. gab sie ihm gelassen zurück und spürte das er sich nicht hinab drücken lassen würde. Auch er wollte nicht, dass sein Kind starr, so wie Amaya nie wollen würde das Sakura durch die Hand eines anderen starb. Sie würde dafür sorgen das starb wer das Mädchen umbrachte. Aber zum Glück war es noch nicht so weit. Nach dem Tee mit Alkohol war ihr das Essen nur recht und ihre Finger umfassten die Stäbchen als würde es sich um die teuersten ihrer Art waren. Dabei war all das nur mittelmäßig teuer im Material, wenn auch hochwertig verarbeitet. Elegant angelte sie sich Reis aus einer Schüssel, welche sie herbei zog und aß diesen abwesend mit Gurken, Rettich und Fisch. Habt viele Dank. Der Plan ist recht simpel und wir möchten euch einbinden um den äußeren Ring zu schützen und zu besetzen. Sie machte eine Pause in welcher sie noch etwas aß und ihn wieder ansah. Es werden Kinder von sechs bis  sechzehn kämpfen, erklärte sie nebenbei und schob sie erneut etwas zu essen in den Mund. Aber das kann man natürlich noch variabel anpassen. Wieder einen Bis und sie blickte auf ihr Essen, bevor sie ihn ansah. Was hielt sie von diesem Vater den Mund nicht auf machte um sich zu beschweren, aber von dem sie sicher war, dass er seine Tochter nicht sterben lassen würde. Ob er sie sehr darauf hin drillen würde? Wer wusste das -  wenn er klug war? Sie würde es ihm nicht verdenken und während sie so aß wirkte sie beinahe schon friedlich. Wäre da nicht die Kälte, welche beinahe bei jeder ihrer Bewegungen von ihr ausging. Solange er nicht mit Hitze antworten würde konnte er davon ausgehen das sie entspannt blieb, zumindest vorerst. Ihr werdet wohl einen Partner bekommen. Ihr sollt mit diesem die Grenzen nach innen Sichern und euren Bereich mit Fallen spicken. Wenn ihr Lust habt könnt ihr verirrte Kinder töten, das liegt daran wie viel Spaß es euch macht eure Fähigkeiten auszuleben.  Amaya kümmerte das immerhin nicht. Wenn sie zu viel Langeweile hatte würde sie wohl auch das ein oder andere Kind ärgern und es Piesacken. Ob und wie of sie das tun würde konnte sie nicht sagen, aber so gelangweilt wie sie oft vom Leben war schien es immerhin eine Option. Ob er auch so gelangweilt vom Leben war? Mit einer Tochter um die er sich kümmerte wahrscheinlich nicht. Ich bin die einzige die hier alleine ist. Trauriges Leben, traurige Welt. Aber ich habe immerhin Michiru und ich hatte Iori. Wenn ich ihn wieder sehen wird alles besser und es wird wunderbar. Ich liebe die iori-onii-chan. Ihr Blick wurde wieder härter als sie an den Tod ihres Bruders dachte, an die Nachlässigkeit seiner Retter, an die Unfähigkeit der Heiler. Eigentlich wollte sie all diese Leute tot sehen.
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Re: Taisho

Beitrag von Gast am Sa Apr 30, 2016 10:09 pm

Die Mimik des Terumii blieb kühl und distanziert. Er war in den letzten Jahren zu einem wahrlich guten Schauspieler geworden. Denn im inneren stimmte es ihn ein wenig unruhig, dass die Blutspiele von einigen eingeschleusten Personen auf Trag gehalten werden sollten. Es ging bei diesen Spielen hauptsächlich nur darum Menschen auf eine wirklich absurde Art zu quälen. Saito hätte sich längst gegen solche Maßnahmen gewehrt, wenn er nicht gewusst hätte, dass er ein Ziel vor Augen besaß. Er wollte Mizukage werden. Ihm ging es hierbei nicht um den Machtaspekt und das Ansehen, sondern das er das Dorf humaner gestalten würde. Bis er sich allerdings soweit vorkämpfen würde, musste der eine oder andere noch sterben. Das war das Los um nicht auszuscheiden in diesem Kampf. Nach der Erklärung zu dem Vorgehen, schwieg der Terumii zunächst. Er erwartete eine weitere Erklärung, bekam aber nur den Rat, dass er seine Tochter gut vorbereiten sollte. Seine Augen blickten ihr direkt entgegen. Es spiegelte sich dort kein Zweifel wieder.
„Sie wird in der Arena glänzen“, erklärte er ruhig und spielte nebenbei mit dem Gedanken sich einen Tee zu bestellen. Er mochte die Kälte in dem Raum nicht und war sich ziemlich sicher, dass sie direkt von der Frau vor ihm ausgestrahlt wurde.
Die Stille legte sich wieder in den Raum, lediglich unterbrochen von dem Geräusch der Stäbchen, die zeitweise an das Keramik der Schüssel stießen. Die Yuki aß in aller Ruhe so als würde sie mit ihm Smalltalk über das Wetter halten. Er fand es fast schon etwas absurd über Menschenleben, während des Abendbrots zu sprechen. Jedoch musste er sich dort dem System unterwerfen und miemte den folgsamen Shinobi.
Das Gespräch wurde weitergeführt und diesmal zeigte sich ein nachdenklicher Gesichtsausdruck. Natürlich hatte er gehört, dass sie bei den Blutspielen verschiedene Altersklassen hatten. Allerdings fragte er sich, welcher Sinn dahinter steckte. Saito stützte seine Wange auf die Faust und runzelte die Stirn. Es lag ihm zwar nicht die Befehle zu hinterfragen, aber es interessierte ihn, welcher Hintergrund bei dieser Überlegung geführt wurde.
„Weswegen ist der Altersunterschied derartig groß? Verzeiht, wenn es anmaßend klingt, aber ich bezweifle etwas das ein 6 Jähriger gegen einen 16 Jährigen bereits das geeignete Potenzial aufweist, um ihn umbringen zu können. Damit würde die jüngere Generation einfach abgeschlachtet werden. Was wiederum bedeutet das die Blutspiele bald nicht mehr als solche geführt werden könnten, weil niemand nachrückt?“ Seine Augen blickten ihr entgegen und er richtete sich wieder auf. „Oder sehe ich das falsch?“
Für Sekunden herrschte wieder Stille. Er dachte darüber nach, was er machen würde, wenn ein Kind an den äußeren Rand vorrückte. Das konnte nur bedeuten, dass er es töten musste, obwohl er es kein bisschen wollte.
„Natürlich… werde ich alles machen, was man mir befielt“, sagte er dann in einem etwas ruhigeren Tonfall, um noch mal deutlich zu machen, dass seine Worte kein Aufstand sein sollten, sondern das Interesse welcher Sinn hinter diesen Verfahren steckte. Sie würden immerhin die jüngeren Generation töten, sodass sie bald keine Shinobi mehr hatten, die sie ausbilden konnten. Vor allem nicht, wenn sich die Genin dann noch darauffolgend in der Akademie töteten, wenn sie zum Genin befördert werden wollten. Saito bemerkte das er Lust auf eine Zigarette bekam. Die Blutspiele bedeuteten einfach viel zu viel Kopf zerbrechen.
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Re: Taisho

Beitrag von Yuki Amaya am Do Mai 05, 2016 11:20 pm

Glänzen – wie eine Schneeflocke. Iori hat mich immer Schneeflökchen genannt. In ihren Augen fand sich nur Leere und doch brachte der Austausch mit dem Terumii ein Bild zurück. Es war ein altes Bild von einer jungen Amaya. Ein Kind das leise lachte und sich in einem weißen Kleid im Kreis drehte, immer und immer wieder. „Tanz Schneeflöcken,“ summte eine Stimme hinter dem Kind. Es war ein Junge, ihr so gleich, doch er klatschte fröhlich in die Hände und rief immer zu Schneeflökchen. Dieses süße Mädchen hörte nicht auf, sprang durch die Schneeflocken. Weder das Kleid noch die nackten Füße ließen sie frieren. Hin und her drehte sie sich wie eine Prinzessin durch den Schnee gleitend. Der Schnee war auf einen winzigen Bereich konzentriert, schien nur durch die beiden Kinder zu fallen und solange er klatschte sprang und wirbelte sie hin und her. Irgendwann kam auch er in den Schnee und zusammen drehten sie sich einen Moment hin und her. Die beiden fassten sich an den Händen, wirbelten sich gegenseitig durch den lockeren Pulverschnee und lachte unbeschwert. Das Bild wurde jeh unterbrochen als eine wütende Stimme über sie hinweg brüllte. Iori warf sich vor sie um sie zu stützen, doch Mutter stieß ihn fort er fiel und schrie. Doch die Ohrfeige konnte niemand verhindern. Schützend hob sie die Hand, kam gegen die Wucht nicht an und fiel in den Schnee. Eben noch herrlich schien er nun ein Ort des Grauens. „Tut das nie wieder“ dröhnte die Stimme und sie sah wie Blut dick und schwer in den Schnee fiel. Blut ~ sie hasste Blut. Ich hasse sie, ich hasse alle. Aus den Augen von Saito schien das Blut zu tropfen und stumpf sah sie dabei zu. Natürlich wird sie das. Dafür sind sie da, sie machen uns stolz. Es war ein hohles und totes Lächeln, eines das so falsch war das es einigen wohl einen Schauer über den Rücken jagte. „Wie könnt ihr es wagen!“ Da war sie wieder, die Stimme in ihrem Herzen, in ihrem Verstand, eine Stimme die brannte und sie an das Blut denken ließ. Ihre Hhageren Finger zwang sie zum Essen, zwang sie dazu weiter überlegen zu sein. An diesem Tag hatten sie zum letzten Mal im Schnee getanzt. Seitdem hasste sie Blut, seitdem hasste sie vielleicht auch einen Teil ihrs Lebens. Später hatten sie einmal im Schnee getanzt, still und heimlich und ohne ein Wort. An diesem Tag hatte sie ein Weißes Kleid getragen und er einen weißen Anzug. Barfuß waren sie durch den Schnee geglitten, hatten nichts gesagt und sich einfach nur an etwas erinnert, an etwas sehr sehr Altes. Vielleicht hatte er in diesem Moment einmal ihre Liebe gespürte, Liebe die unter diesen eisigen Finger pulsierte. Doch im Taisho spürte sie nichts von dieser Liebe. Es war Eis das durch ihre Venen floss, Eis das durch ihr Herz rann und sie essen ließ, dazu führte, dass sie ihn ab und an ansah, während seine Haltung sich veränderte. Er beugte sich, wirkte dadurch weniger Steif, aber auf weniger stark. Eine schwache Haltung - denkend, sie mochte Denker nicht. Meist gab es mit diesen Leuten nur Probleme und sie hasste es viel Problem zu lösen. Natürlich werdet ihr tun was euch befohlen wird, gab sie ungerührt zurück und deutete mit den leeren Stäbchen auf ihn, als wollte sie ihm drohen. Denker waren anstrengend, nervend und dennoch zog sie die Stäbchen zurück und hörte einen Moment lang auf zu essen. Den Gewinner erwartet eine besondere Ehre, deswegen ist der Rahmen so groß. Außerdem wäre es langweilig, wenn die Auswahl zu gering wäre. Wisst ihr wir mögen Familien nicht die Anstrengend sind. Direkt hätte sie ihm wohl nicht sagen können, das einige Kinder einfach wegen ihrer Eltern auf der Liste gelandet waren. Es gab immer Mittel und Wege Dinge zu Regeln und Michiru kannte viele die ein wenig absurd waren. Ob er nun dachte auch ein Dor im Auge zu sein? Vielleicht, vielleicht nicht. Bis jetzt hatte Amaya nichts gegen ihn, aber wenn dann könnte sich alles ändern. Michiru besaß zwar die Macht und Amaya folgte ihr wie ein braver Hund, doch sollte die Oinin jemanden tot sehen wollen, so würde das möglich werden. Tötete was nötig war und tat was getan werden musste. Der Gewinn wird am Ende bekannt gegeben und ihr zieht das gleiche los wie all die anderen. Mehr würde er nicht zu hören bekommen. Den Plan ihrer Kage wollte sie bei weitem nicht offenbaren. Immerhin ging es ihn nichts an. Es war schon schlimm genug, dass er überhaupt daran dachte etwas Schlechtes zu denken. Alleine für seine Frechheit hätte sieh ihm etwas antun können, doch nach der Bilderflut wollte sie nur einen Moment lang sitzen und essen. Doch die Bilder saßen tief und so goss sie einen beträchtlichen teil Alkohol in ihren Tee und nahm einen tiefen Schluck. Die Hitze brannte durch ihren Körper und doch erreichte sie kein Gefühl an diesem Tisch. Konnte Iori nicht einfach zurück kehren?
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Re: Taisho

Beitrag von Gast am Mo Mai 16, 2016 7:56 pm

Saito fiel am Anfang nicht die Kälte auf, die den Raum einnahm und schob es einfach auf die frostige Unterhaltung zwischen ihnen beiden. Er wusste, dass die Frau nicht vor Emotionen triefte, aber das taten die wenigstens hier. Es war eine stille Maske, die verhindern sollte Opfer von irgendwem zu werden. Denn Gefühle boten eine geeignete Angriffsfläche und konnte hier zu Lande einen in den Tod reißen. Saito reagierte deswegen nicht auf die weiteren Worte zu seiner Tochter. Er nickte nur und bestätigte damit, dass seine Kleine ihn Stolz machen würde. Wenn er es verhindern konnte, würde sie nicht am Event teilnehmen. Vielleicht schlug er ihr dafür die Hand ab? Eine Einhändige konnte man nicht kämpfen lassen, oder? Bei dem Gedanken wurde Saito etwas flau im Magen und er schob sie lieber beiseite. Niemals wäre er zu solch einer Tat im Stande gewesen. Zusehr liebte er dieses kleine Ding, dass jeden Morgen auf ihn rumsprang und ihn wecken wollte. Dennoch wollte er plötzlich etwas mehr zu den Hintergründen des Blutnebels wissen. Er war sich nicht sicher, warum man überhaupt ein solchen Altersunterschied in Betracht zog. Um nicht ganz so respektlos zu klingen oder sogar anmaßend, fügte er noch eine Floskel hinzu. Es sollte zumindest nicht so wirken als Zweifel er an irgendwelchen Entscheidungen. Auch wenn er das im Stillen tat. Denn er wusste bereits eine Sache, sollte er jemals schaffen Mizukage zu werden, so würde er dafür Sorge tragen, dass der Blutnebel abgeschafft wurde. Würde er es vielleicht sogar im Frieden schaffen? Saito beobachtete die Frau und spürte unbehagen in sich aufsteigen als sie direkt mit den Stäbchen auf ihn deutete. Es war fast so als wollte sie ihn damit verurteilen. Seine Mimik blieb ruhig, einzig und alleine seine Augenbrauen zogen sich tiefer. Denn er Verstand, was sie ihm versuchte zu sagen. Die Kinder, die dort waren, gehörten teilweise auch zu diejenigen Kinder, die man los werden wollte. Vielleicht, weil irgendwelche Familie sich nicht richtig verhielten? Es war ein grausames Unterfangen Kinder für diese Taten büßen zu lassen. Es schürrte nur seinen Hass gegen dieses Dorf weiter. Warum er nicht schon längst hier abgehauen war? Das Waisenhaus war ein Erbe seiner Frau und er besuchte es regelmäßig. Die Kinder dort konnte er nicht einfach so im Stich lassen. Denn auch sie würden irgendwann in diesem Blutnebel kämpfen.
Saito verdrängte die aufsteigenden Gedanken und musterte nun die Yuki etwas eingehender. Hatte sie gar keine Zweifel an diesem Blutnebel? Keine Reue? Keine Angst?
Er nickte langsam zu den Worten der Frau. So langsam als dachte er darüber nach noch etwas zu sagen, aber das tat er nicht.
"Natürlich - ich verstehe", bestätigte er zusätzlich noch und lehnte sich langsam zurück, wodurch er wieder eine aufrechte Haltung annahm. "Gibt es sonst noch etwas zu wissen?", fragte er dann und klang dabei nicht wirklich neugierig. Es war einfach nur ein Auftrag, den er abarbeiten würde und am Ende des Tages hoffte er nicht von Alpträumen geplagt zu werden. "Wenn nicht, würde ich mich zurückziehen. Ihr wollt sicher in aller Ruhe weiteressen." Seine Augen liefen über den Tisch, flüchtig und blickten dann wieder ihr entgegen.
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Re: Taisho

Beitrag von Yuki Amaya am Di Mai 17, 2016 7:37 pm

Ob er sie für ein Monster halten würde? Wenn Iori jemals zurück kehren würde, würde er sie dann für ein Monster halten? Aber er würde nie zurück kehren, er würde nie wieder zu ihr kommen, mit ihr durch den Schnee springen und ihren Namen sagen. Schneeflökchen mhm mhm Schneeflökchen Nie wieder ihre Namen sagen, den einzigen Namen der ihr jemals etwas bedeutet hatte. Er war fort und mit ihm dieses süße Kind. Es ist so lange her so unendlich lange. Ihr Kopf reckte sich, ihr Nacken knackste leise bei der Bewegung. Steifheit schlich sich in ihre Haltung, Leblosigkeit. Sie saß schon wieder zu lange still, viel zu lange stille und hörte sich diese bedeutungsloses Gerede an. Ob er Angst hatte jetzt wo sie ihm beinahe offen gedroht hatte? Kinder deren Eltern nicht folgsam waren wurden schneller den jeh auserwählt. Eine Strafe, eine Erinnerung daran wer das Sagen oder gar die Macht hatte. Wie viele Leute wohl Angst vor ihr hatten? Ob Saito Angst vor ihr hatte? Vielleicht ein wenig auch, wenn man es ihm nicht ansah. Ob er etwas von ihr wollte, mehr wissen wollte als sie bereit war zu sagen? Vielleicht - viele wollten wissen was sie wusste und doch war es nur ihr Wissen, ihr Reich, ihr System. Sie lebte und atmete dafür, verrat gab es nicht und ohne dieses System würde sie fallen, einfach nur fallen. Fing er nun an sie anzustarren? Nein ihr müsst nicht mehr wissen ihr könnt gehen. Wieder alleine, wieder ihre Sauerstoff, ihre Luft ihre Gedanken ihr Tee. Einen Moment lang blickte sie ihn noch an, wand sich aber recht schnell wieder ihrem Essen zu. Sie sah ihn nicht einmal mehr an, als er aufstand und ging. Keinen schönen Tag, keinen guten Heimweg. Er war ihr vollkommen egal. Zieht die Tür zu war die einzige Anweisung, welche sie noch gab. Dann war sie wieder alleine.

Amaya hörte die Schritte im Flur nicht, hörte nicht wer hinein oder hinaus ging oder herein kam. Sie saß nur da und spürte wie kühler Tee und Alkohol durch ihren Körper strömte. Es dauerte bis sie mit dem Essen fertig war und als alle Schälchen leer waren fühlte sie sich noch immer leer und Hungriger. Was sollte sie nun tun, was sollte sie nun tun. Michiru wollte sie heute nicht mehr sehen, niemand wollte sie aktuell noch sehen und sie wollte auch niemanden sehen. Schneeflökchen mhmhmmmm, summte sie leise vor sich hin und  rutschte von ihren Kissen hinab um sich auf den Boden zu legen. Ihre roten Augen blickten an die Decke und sie spürte nur ihren raschelnden Atem, dass rasen ihres Pulses. Eine Zeit lang blieb sie so liegen, sah dabei zu wie sich die Welt vor ihren Augen ein wenig verzerrte und immer wieder klar wurde. Der Alkohol war in ihren Kopf gedrungen, mühte ihren Körper ein wenig träge und sie gähnte leise ohne darauf zu achten wer sie war oder was sie war. Schwer kam sie auf die Beine, streckte sich kurz und gähnte erneut. Vielleicht würde sie Baden, einfach ein wenig vor sich hin leiden. Wer war sie schon, wenn sie alleine war und niemand da war, den sie herum scheuchen konnte. Sie war ein niemand, wie immer.

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Re: Taisho

Beitrag von Kami no Sekei am Mo Aug 08, 2016 9:02 am


2 Wochen Zeitsprung
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Die Ereignisse des Ingame sind ab diesem Punkt 2 Wochen in die Zukunft gerückt. Im Laufe dieser 2 Wochen sind die Events abgelaufen und jeder Charakter kann sich selbst ausmalen was er in diesen 2 Wochen noch zusätzlich erlebt hat.


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