Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


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Another Time, Another Life

Beitrag von Sadako Forest am Do Feb 25, 2016 4:37 pm

~Fernab in einem parallel Universum gibt es kein Chakra, keine Dörfer mit ihren Kagen, nichts übernatürliches sondern nur stinknromale langweilige Menschen - Kinder gehen nicht in die Ninja-Akademie sondern in eine Schule, verbringen ihre Kindheit damit Sachen zu lernen die sie später sowieso nicht brauchen. weil sie Pokemon Trainer werden wollen - Spaß beiseite. Natürlich wollen sie einen guten Schulabschluss um ihren Traumberuf nachgehen zu können. Wie auch immer, heute befinden wir uns in einer ganz normalen High-School auf der man überwiegend 15-17 jährige pupertierende Jugendliche finden wird - und heute bekommt genau diese Schule einen sehr verrückten zuwachs..... ~
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Re: Another Time, Another Life

Beitrag von Sadako Forest am Do Feb 25, 2016 6:33 pm

Es gab nun mehrere verschiedene Gründe weshalb die blondhaarige so schnell es ihr möglich war durch die Straßen rannte. Zum einen hatte sie das mit der Zeitumstellung noch nicht so ganz begriffen, zum anderen hatte sie keine Ahnung man wann hier überhaupts die Schule anfing und zum anderen wusste sie allgemein nicht mal mehr wie spät es war. Scheiß Jetlag! Fluchte sie leise, nahm dabei zwei Treppenstufen aufeinmal, eilte eine langgezogene Fußgängertreppe hinab, vorbei an ein paar alten Leuten die gerade ihre Zeitung holten und die blonde nur etwas seltsam ansahen. Warum sie sie seltsam ansahen? Vielleicht weil sie die Sprache des jungen Mädchens nicht verstanden hatten. Mit ihren blonden Haaren und blauen Augen konnte man schon von weitem sehen das sie nicht ursprünglich aus dem Land stammte in dem sie sich nun seit ein paar Tagen befand, doch ihre Sprache und der Akzent in ihrem Japanisch machte das ganze nur noch deutlicher. Aber auf solche seltsamen Blicke konnte sie nun wirklich nicht achten - sie musste den Weg zu ihrer neuen Schule finden und zwar schnell. An einer Kreuzung sah man sie in windeseile nach links abbiegen, nur damit sie ein paar Sekunden später wieder zurückkehrte und doch den rechten Weg nahm. Wenn meine Eltern meinen mich nochmal so kurzfristig zurück schicken zu müssen nur damit ich hier meinen Abschluss mache - dann können sie das gerne selber machen. In ihrer ungewohnten Schuluniform, bestehend aus einem Erdbraunen kurzen Rock, einer gräulichen Bluse und einen dunkelblauen Blazer darüber, schwarzen Kniesocken und einer grünen Schleife am Hals - als Zeichen ihrer Stufenzugehörigkeit - , eilte die blonde weiter durch die Straßen. Um die Schulter trug sie ihre Schultasche, versuchte mit ihren Händen ihre langen Haare zu einem Zopf zusammen zu fassen, schaffte es auch - eher schlecht als recht aber es würde den Lauf bis zur Schule aushalten. Tatsächlich schaffte sie es irgendwann das große Gebäude zu erreichen, nur um schockiert festzustellen dass das gesamte Gelände komplett leer war. Keine Menschenseele war zu sehen. Die blonde schluckte heftig - war sie wirklich so spät? Schnell überquerte sie den Vorhof der Schule, blieb vor der Tür stehen und versuchte sie zu öffnen. Abgeschlossen? Sie wusste ja das hier die Schulregeln strenger waren als zu Hause - doch das die Eingangstür abgeschlossen wurde hatte sie auch noch nicht erlebt - allerdings brachte das ganze ein ganze anderes Problem mit sich. Sie kam nicht in ihre Schule und konnte nicht am Unterricht teilnehmen! - Viele würden sich darüber freuen - aber Forest brachte das ganze am Rand ihrer Verzweiflung. Auch wenn sie eigentlich recht faul war ging sie trotzdem gerne zur Schule und hatte noch nie einen Fehltag - ihr erster Tag hier, würde also ein sehr schwarzer in ihrer Schullaufbahn werden. Gerade lehnte sie laut seufzend ihre Stirn gegen die Tür des Gebäudes als sie von hinten ein Auto vorfahren hörte. Erst als sie die Tür knallen hörte erhob sie ihren Kopf und blickte in das verwunderte Gesicht einer Frau. Skeptisch blickte sie auf ihre Uhr, sah zu Forest, wieder auf ihre Armbanduhr und fing dann plötzlich an sie freundlich anzulächeln. Bist du nicht etwas früh dran? Forests Gesichtzüge entgleisten ihr beinahe. Zu früh? Verwirrt holte sie ihr Handy aus ihrer Tasche und blickte auf ihre Uhr. Es ist erst 7:08?! Und damit wusste sie was als erstes aus ihrem Zimmer fliegen würde wenn sie heimkommen würde - Ihr Wecker hatte ihr nämlich eine weitaus spätere Zeit angezeigt. Mit einem stöhnen warf sie ihren Kopf in den Nacken, fuhr sich über ihren Hinterkopf und schloss genervt ihre Augen. Ein leichtes räuspern erinnerte sie daran das sie wohl einer Lehrerin gegenüberstehen musste - und sie hatte sich total daneben benommen. Mit leicht roten Wangen fuhr sie kurz zusammen, stellte sich sogleich gerade hin und verbeugte sich leicht für der älteren Frau. Ah - tut mir leid ich bin Sadako For- Mori. Ich habe heute meinen ersten Tag hier. Das dachte ich mir bereits. Ich bin Amakata Miho - du wirst in meine Klasse kommen. S-sehr erfreut. Scheiße hab ich ein Glück das ich ihr als erstes begegne! Vielleicht wird dieser Tag doch nicht so schlimm. Mit einem verständnissvollen lächeln besah sich die Lehrerein ihre neue Schülerin, nickte leicht und klatschte freudig in die Hände. Weißt du was? Wir nutzen die Gelegenheit gleich und ich zeig dir die Schule, dann kann ich dir in Ruhe deine Klasse vorstellen. Etwas unschlüssig ob sie das Angebot annehmen sollte blickte das blondhaarige Mädchen kurz zur Seite. Ach warum nicht. Das wäre sehr freundlich. Gesagt getan, Frau Amakata schloss die Tür der Schule auf und fing an ihr alles zu zeigen was es so zu zeigen gab. Von den Spinten der Schüler wo sie ihre Schuhe wechseln musste, bis zu den vielen Klassenzimmern, das Lehrerzimmer im ersten Stock, sowie ein paar der Clubräume in denen sich die Schüler nach der Schule aufhalten konnten. Auch wenn sie das ganze noch etwas von früher in Erinnerung hatte, war es für sie doch seltsam nach so vielen Jahren wieder zurück zu sein und eine ganz anderes Klima an Schulleben zu erleben. Irgendwann trudelten die ganzen Schüler ein, viele trugen eine grüne Schleife wie sie - oder im Fall der Jungs einen Schlips, andere wieder rum rot oder blau - was das ganze noch genau zu bedeuten hatte erfuhr sie dann im Lehrerzimmer, wo sie bereits ihre ganzen Bücher und andere Unterlagen in die Hand gedrückt bekam. Vollbepackt stapfte sie durch die Gänge, lagerte ein paar Sachen in ihrem Schränkchen unter, den Rest nahm sie mit zurück zum Klassenzimmer. Die Uhr näherte sich dem eigentlichen Schulbeginn, langsam kamen alle Schüler an und nahmen ihre Plätze ein, während sie noch etwas ziellos durch die Gänge ging um sich umzusehen. Bereits jetzt zog sie fast alle Blicke auf sich, Köpfe wurden hinter ihrem Rücken zusammengesteckt oder aber sie wurde angelächelt und freundlich begrüßt - eine neue Schülerin war immer etwas besonderes, klar das alle total neugierig waren und die Fremde genau unter die Lupe nahmen. Schließlich kam sie wieder an ihrem Klassenzimmer an, lehnte sich mit dem Rücken gegen die Wand und sah etwas nach draußen aus dem Fenster. Das Schuljahr lief bereits seit ein paar Wochen, trotzdem war es bereits relativ warm und angenehm. Hoffentlich kann ich mithalten - das war wirklich die dümmste Idee von meinen Eltern die sie jemals hatten. Leise seufzte sie, gerade in dem Moment als die Tür aufgezogen wurde und sie in das Zimmer hineingerufen wurde. Jetzt wo sie so kurz davor war ihre - hoffentlich - neuen Freunde kennen zu lernen war die blonde plötzlich extrem aufgeregt. Ihr Herz klopfte ihr stark gegen die Brust und sie schluckte einmal heftig bevor sie sich in den Raum begab und mit einigen "Oh"s  und "Ah"s  empfangen wurde. Sofort steckten ein paar Mädchen ihre Köpfe zusammen sahen mit großen Augen zu ihr, während einige der Jungs total aus dem Häuschen waren und sie einfach nur anstarrten. Möchtest du dich kurz selbst vorstellen? Vorsichtig nickte sie, stellte sich in die Mitte des Raumes vor die erste Reihe und hob ihre rechte Hand zum gruß, legte dabei ihren Kopf schief und schickte ein stahlendes Lächeln durch die Klasse. Mein Name ist Sadako Forest, ich bin 16 Jahre alt und komme aus Deutschland, bin aber hier in Japan geboren. Freut mich sehr euere Bekanntschaft zu machen. Höflich verbeugte sie sich leicht, senkte ihren Kopf etwas. Als sie sich wieder aufrichtete bemerkte sie das eine unheimliche Stille in dem Raum herrschte - hörte sie da sogar im Hintergrund eine Grille zirpen? Hab ich was falsches gesagt? Verwirrt blickte sie zu ihrer Lehrerin die sie genauso entgeistert ansah wie der Rest ihrer Klasse. Danach drehte sie sich leicht zur Seite, erhaschte einen Blick auf die Tafel auf der sie ihren Namen erspähen konnte. Plötzlich fiel der Groschen bei ihr und wurde sogleich etwas rot im Gesicht als sie ihren Fehler bemerkte. Ich hab mich mit meinem Spitznamen vorgestellt! Oh Gott warum hab ich daran nicht gedacht! Jetzt denken alle ich bin irgend ein Freak! Große Kacke aber auch! Was mach ich jetzt? Aaaaaaaaaah! Aufeinmal musste sie etwas anfangen zu lachen, eine Mischung aus Verzweifelung und Hysterie, hob ihre Hände leicht und deutete mit ihrem Daumen hinter sich auf ihren eigentlichen Namen. N-Nun - Mori ist zwar mein richtiger Name - ich bevorzuge aber Forest - also wenn ihr wollt dann kön- Aufeinmal sprangen ein paar ihrer Klassenkameraden aus ihren Stühlen auf - ein lautes Ohhh! Hallte durch den Raum und Sätze wie "Wie cool ist das denn?" "Irgendwie ist sie ja schon niedlich." kamen an ihr Ohr was die röte in ihrem Gesicht nicht gerade verbesserte. Eh.. heh das ist jetzt wirklich nicht- Ein Knall lies alle verstummen. Amakata hatte ein Buch auf die Tischplatte fallen lassen um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, funkelte mit einem finsteren Blick durch die einzelnen Reihen. Beruhigt euch mal wieder. Sadako-san du kannst dich da drüber hinsetzen - ihr habt später noch genug Zeit um euch alle kennen zu lernen, jetzt machen wir erstmal Unterricht. Innerlich machte sie ein Stoßgebet, bedankte sich bei ihr im Stillen und ging mit einem leichten Nicken durch die Reihe um sich an ihren zugewiesenen Platz zu setzen. Ihr Tisch lag am Fenster, etwas in der Mitte der Reihe und direkt vor einem Jungen mit blauen Augen und dunklen Haaren der etwas abwesend aus dem Fenster blickte. Neben ihm saß ein großgewachsener braunhaariger, der sie beinahe schon im sitzen überragte - die größte war sie nämlich nicht. Mit einem leisen seufzen setzte sie sich nun, verstaute ihre Sachen in ihrem Tisch und musste sich von ihrer beinah Katastrophe erstmal erholen. Sie rutschte in ihrem Stuhl etwas nach unten, lehnte sich zurück und starrte für einen Moment ratlos an die Decke - hatte jetzt schon Angst vor der Pause.
Der Unterricht ging recht zügig vorbei, Forest versuchte alles Aufmerksam zu verfolgen hatte jedoch manchmal Probleme mit dem Dialekt den sie hier sprachen, konnte nicht ganz alles verstehen und machte sich so eifrig Notizen. Kaum erklang der Pausengong sprangen alle beinahe Zeitgleich von ihren Stühlen auf, hatten sie umringt noch ehe sie einen Muskel bewegen konnte. Tausende Fragen wurden ihr engegen geschleudert, liesen ihre Ohren klingeln. Als sich dann auch noch ein paar Mädchen das zanken anfingen und sich etwas umher schubsten wurde es ihr zu viel. Schnell griff sie nach ihrem Essen und ihrem Handy, rutschte unter ihrem Tisch hinab, robbte am Boden zwischen den Beinen ihrer Mitschüler hindurch und nahm die Beine in die Hand, flüchtete aus dem Klassenzimmer, stürmte durch die Gänge, nahm die nächst gelegene Treppe und sauste diese so lange hinauf bis es nicht mehr weiter ging, sie im vollen Lauf die Tür am Treppenende aufstieß und sich auf dem Dach der Schule wiederfand. Als ihr die frische Luft gegen das Gesicht schlug lies sie ein lautes, genervtes Stöhnen los, schmiss sich beinahe gegen die Wand hinter sich, rutschte an ihr herab und verbarg ihren Kopf unter ihren Armen. Langsam kippte ihr Körper zur Seite, sie landete etwas hart, aber nicht schmerzvoll auf ihrer Seite und rollte auf den Rücken, starrte hinauf in den blauen Himmel und versuchte ihren Kopf frei zu bekommen. Erst dann bemerkte sie das sich noch ein paar Personen hier oben aufhielten.
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Re: Another Time, Another Life

Beitrag von Ota Ao am Fr Feb 26, 2016 9:19 pm

Es war wieder einer dieser Tage an denen er bereits früh auf den Beinen war. Seine Mutter hatte um halb sechs an seine Tür geklopft und ihn daran erinnert das heute ein wunderbarer Tag werden würde, zumindest für sie. Also war er aufgestanden um mit ihr zu essen und sich zu verabschieden. Heute würde sie wieder fort gehen, für ein paar Tage in die Hauptstadt und fort aus ihrem kleinen Ort. Rin ließ es nicht aus ihm an diesem Morgen dafür zu sorgen das Ao aß, zu viel aß und zupfte ihm einige male die Krawatte zu Recht und richtete sein Hemd, welches er noch nicht einmal richtig an hatte. Aber für Rin zählte die Uhrzeit nicht. Wenn sie nach Tokyo fuhr war sie voller Energie, froh heraus zu kommen und nahm es sich nicht ihn daran zu erinnern das sie noch immer seine Mutter war. Denk daran die Zeit vor der Schule zum Trainieren zu nutzen. Am besten gehst du direkt jetzt los, immerhin ist es noch zu früh um sich für die Schule anzuziehen. Sollte sie einmal jemand verstehen. Wenn er seine Uniform beim Frühstück nicht an hatte war sie auch nicht zufrieden. Ja Oka-san, meinte er ruhig und nagte an seinem Toast welches sie ihm aufgenötigt hatte. Eigentlich hatte er keinen Hunger und wollte keinen Toast schon gar keinen mit Honig und  Marmelade. Aber er sagte nichts und tat ihr den gefallen, verkniff sich sogar die dunklen Stellen ab zu kratzen, weil sie noch immer etwas ungeschickt mit dem Toaster war und es jedes Mal schaffte ihn zu heiß einzustellen. Fröhlich sah die Schwarzhaarige ihm dabei zu wie er aß und schenkte ihm Tee ein, welche er nach einem munteren blick aus trank ohne einen Ton zu sagen. Jetzt aber schnell damit du noch eine große Runde schaffst. Schreib mir heute Abend wie lange du gebraucht hast. Wieder ein Nicken von dem jungen Mann. Plötzlich sprang die Frau auf, huschte um den Tisch und drückte dem Jungen einen Kuss auf die Wange. Also dann ich muss los Ao-chan wir sehen uns in vierzehn Tagen. Viel Spaß Oka-san, konnte er gerade so noch sagen, bevor die Tür ins Schloss fiel. Das andere Leute um sechs Uhr noch schlafen wollten schien Rin einmal mehr nicht zu interessieren. Mit einem missmutigen Blick rubbelte er sich über die Stelle an welche sie ich noch oben geküsst hatte. Er wusste nicht ob es ihm besser ging wenn sie fort war oder wenn sie hier war. Entweder war er alleine und musste sein ganzes Leben organisieren, oder sie war hier und er musste ihr Leben mit organisieren und bekam ständig neue Dinge. Diese drei Tag war es besonders schlimm gewesen. Ihre Schuld hatte ihm neue Jogging-Schuhe eingebracht, einen neuen Anzug, sowie eine neue Schultasche, eine Badehose und diversen Krimskrams welcher viel aus Essensvorräten bestand. Obwohl sie weg war und ihn in zwei Wochen wieder mit Kleidung überschütten würde, aß er sein Toast auf um sein Pflichtgefühl zu besänftigen. Besser schmeckte dieser dadurch nicht, aber er fühlte sich nicht mehr schuldig seine Mutter Geld zu kosten. Um dieses Gefühl jedoch ganz los zu werden schwang er sich vom Stuhl in der Küche und ging zurück in sein Zimmer um sich umzuziehen. Die Schuluniform legte er sauber auf sein Bett, eher er in Jogginghose und Shirt schlüpfte, darüber eine Jacke. Im Flur steckte er den Schlüsse einfach in seine Jackentasche und nahm den Ipod von der Kommode um Musik beim Laufen zu hören.  Im Gegensatz zu seiner Mutter zog er die Tür jedoch leise zu und ging leichten Schrittes die Treppe hinab. Seine Füße trugen in sacht die Straße zum Strand hinab. In großen Bögen ging es den Berg hinab auf welchem er wohnte und vorbei an dem Haus von Makoto, welcher sicher noch im Bett lag. Die Sonne kroch bereits über den Rand des Meeres und lies das blau rötlich Schimmer. Doch heute hatte er keinen Blick für das Wasser über. Eigentlich war er noch immer müde und das Essen bekam ihm nicht. Jeder Schritt fühlte sich schwer an, gezwungen und widerwillig. Alles was ihn dazu trieb war das Pflichtgefühl seiner Mutter gegenüber. Sie würde unglücklich werden wenn seine Zeiten sich nicht verbesserten oder er im Sommer nicht mehr so fit war wie jenen davor. Schritt um Schritt quälte er sich voran und sah wie die Sonne immer höher stieg, währen der Schweiß langsam begann ihm den Nacken hinab zu rennen und seine Haare zu verkleben. Im Sand fühlten seine Schritte sich unglaublich leicht an und vielleicht gaben sie ihm den Antrieb weiter zu laufen. Mit der Rückkehr auf die gepflasterten Straßen wurde es jedoch schlimmer, seine Schritte Träger, auch wenn er bei weitem noch nicht außer Atem war. Als er schwer atmend zurück an seiner Wohnung war – kein Nachbar stand draußen um zu fragen wieso seien Mutter die Tür so warf-  sah er dennoch eine Unbekannte Erscheinung. Ein blondes Mädchen rannte einfach so an ihm vorbei, grüßte ihn nicht und schlug den Weg Richtung Schule ein. Das Gesicht war ihm unbekannt, aber ihre Unhöflichkeit blieb ihm in Erinnerung, sowie die blonden Haare welche sie mit Nagisa teilte. Die Wanduhr sagte ihm, dass er noch etwas mehr als eine halb Stunde hatte um zu baden ehe Makoto ihn holen würde. Also zog er sich aus, wobei er seine neue Badehose entblößte und ließ sich ein Bad ein. Die Zeit im Wasser verging immer viel zu schnell. Kaum hatte er den Kopf unter Wasser getaucht, da war Makoto auch schon bei ihm, streckte ihm die Hand entgegen, als er mit dem Kopf wieder auftauchte. Guten Morgen Ao-chan, lächelte der Braunhaarige und zog Ao mit Leichtigkeit aus dem Wasser hinauf. Ohayo, gab er Ota nur kurz zurück, bevor er sich fertig für die Schule machte und kurz darauf mit seinem Freund die Wohnung verließ. Der Weg in die Schule verlief nicht besonders aufgrund, lediglich auf dem Schulhof fiel ihm Unruhe auf, um welche er sich jedoch nicht kümmerte. Nagisa sah er nicht und auch Makoto schien nicht zu wissen, warum alle so aufgeregt waren. Erst in der Klasse meinte ein Mädchen, dass heute eine neue an die Schule kommen würde. Während Makoto nett fragte ob man schon mehr wusste, verweilte er einfach an seinem Fensterplatz. Was kümmerte es ihn ob sie jemanden neues bekamen oder nicht. Abwesend sah er hinaus auf den Hof und wartete, dass der Unterricht los ging. Kaum hatte die Glocke geklingelt wurde es einen Moment still. Die Absätze verkündeten das Amakata-san den Raum betreten hatte und er wand sich nach vorne um zu sehen, dass die Blonde vom Morgen wohl in seine Klasse gehörte. Jetzt schien sie jedoch weder hektisch noch unfreundlich, sie strahlte wie die Sonne selbst und das kannte er sonst nur von seiner Mutter.  Vielleicht machte das ihr Verhalten vom Morgen nicht wieder wett, aber es verschaffte ihr Pluspunkte. Träge legte er dem Kopf in seine Hand und sah dabei zu wie sie sich ein wenig selbst blamierte indem sie sich falsch vorstellte. Japan war ihr noch kein wirklicher Begriff oder die Deutschen waren einfach sehr komisch.  Interessant war es dennoch sie zu beobachten, immerhin bis zu dem Zeitpunkt an welchem sich alle auf sie stürzten und Frau Amakata liebevoll ihr Buch fallen ließ um Ruhe einkehren zu lassen. Makoto neben ihm murmelte etwas, doch er hörte gar nicht zu.  Seine Augen sahen zu ihr nach vorne und wie sie nun ihren Platz ansteuerte. Wenn seine Mitschüler sie in der Pause auch noch so spannend finden würde, wäre er schnell von hier fort. Sein Blick wanderte also alsbald wieder aus dem Fenster. Dieser Tag zog sich bereits viel zu sehr und er betete um das Ende dieser Stunde. Was dort vorne war interessierte ihn kaum, denn seine Gedanken verweilten bei dem Meer. Bald würde er wieder schwimmen gehen und das Meer genießen. Das hieß auch Druck, aber wenn es los ging war seine Mutter auf einer Reise und würde ihn vorerst nicht hetzen. Mit dem Klingeln wurde er aus seiner schönen Meereswelt gerissen und schlug hart in die Realität. Kaum war Frau Amakata fort stürzten sich beinahe alle auf die Neue. Unauffällig verließ er seinen Platz und fand sich kurz darauf mit seinem Essen sowie Makoto auf dem Dach. Es war noch immer frisch, aber hier oben war es ruhig und friedlich. Seit Jahren war dies ihr Ort für die Pause und an ihrer Routine änderte sich kaum etwas, es sei denn es war wirklich zu kalt für sie. Erschöpft von diesem nervenaufreibenden Morgen  setzte er sich an die Wand, Makoto neben sich und packte sein Essen aus. Was hältst du von Sadako-san Ao? Ich glaube sie ist ganz nett, antwortete er ausweichend und klappte den Decke seiner Bentobox auf, als die Tür zum Dach aufflog. Da war sie wieder, ebenso abgehetzt wie am Morgen. Scheinbar mochte sie die nervende Gemeinschaft in er Klasse doch nicht so sehr, wie er zuerst angenommen hatte. Ohne die beiden zu bemerken warf sie sich an die Wand, rutschte an dieser hinab um kurz darauf zur Seite zu kippen und in den Himmel zu starren. Harter erste Schultag Sadako-san? fragte Makoto freundlich und lächelte sie aus grünen Augen an. Ao selbst saß beinahe direkt neben ihrem Kopf und sah sie aus dem blauen Augen still an. Einen Moment überlegte er ob er auch etwas sagen sollte, doch Makoto kam ihm zuvor. Er war spontan einfach netter und freundlicher. Ich bin Makoto und das ist Ao. Freut mich dich kennen zu lernen. jetzt musste er etwas sagen. Freut mich auch dich kennen zu lernen,  wiederholte er freundlich und schob sich ein falsches Lächeln auf die Lippen. Mit diesem Lächeln hielt er seine Mutter immer davon ab ihn zu fragen wie es ihm ging. Bei Makoto funktionierte es auch ganz gut, ob es bei ihr ähnlich war würde er sehen. Während der Stunde hatte er sie nicht lange angesehen, doch jetzt fiel ihm auf das sie kleiner war als er und zudem ebenso blaue Augen besaß wie er selbst. Neben der deutlichen Genervtheit in ihren Zügen wirkte sie in ihrer Uniform recht niedlich. Ihre blauen Augen machte sie sympathisch, auch wenn er nicht genau wusste wieso. Vielleicht war er einfach sensibel wenn es um blaue Augen ging und ihre Größe spielte da genauso mit rein. Sie war vielleicht so groß wie seine Mutter und da er diese versuchte bei Laune zu halten schien etwas in ihm genau das auch bei ihr zu wollen – zumindest interpretierte er so das ungewohnte Bedürfnis etwas zu sagen. Aber umso länger er ihre blauen Augen betrachte, um so weniger fiel ihm wirklich dazu ein. Makoto hatte alles gesagt und er war immer der Wortführer wenn es darum ging etwas zu regeln oder jemanden kennen zu lernen. Er konzertierte sich nur darauf nett zu sein, seine Leistung zu steigern und seiner Mutter keine Sorgen zu bereiten. Hier oben bist du auf jeden Fall erst einmal sicher. Hier kommen nicht viele herauf. Aber zwei von unseren Freunden lassen sich vielleicht noch blicken, erklärte Makoto gerade noch. Einen Moment lang hatte er die Blonde wohl angestarrte und fragte sich ob sie es bemerkt hatte oder ob er es sich nur eingebildet hatte. Im schlimmsten Fall fand sie ihn genau so anstrengend wie die anderen in ihrer Klasse. Immerhin belagerte er sie nicht auch noch mit Worten. Dafür saß er halb neben ihr und wäre sie nur zehn Zentimeter weiter in seiner Richtung umgefallen läge sie nun wohl in seinem Schoß und nicht auf ihren Armen. Unschlüssig ob er noch etwas sagen sollte sah er von ihr zu seinem Bento und wieder zu ihr. Er war sich Makoto in seinem Rücken unangenehm bewusst und fühlte sich beobachtet. Wie sollte er sie einschätzen könne, wenn sein bester Freund ihn anstarrte als wäre es nicht normal, wenn er jemanden unter die Lupe nahm.
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Re: Another Time, Another Life

Beitrag von Sadako Forest am Sa Feb 27, 2016 12:07 pm

Erst als eine Stimme an ihr Ohr drang wurde ihr klar das sie hier nicht alleine war. Die blondhaarige zuckte leicht zusammen, sah sich verwirrt um ehe sie zwei Personen hinter sich ausmachen konnte. Sie hatte ihren Kopf etwas zurück gelehnt und sah die zwei Jungs Kopfüber an, stellte fest das es sich um zwei ihrer Klassenkameraden handelte vor denen sie saß. Forest verzog ihr Gesicht zu einem entschuldigenden Lächeln, wäre sie vor lauter hektik doch fast auf dem dunkelhaarigen gelandet. Kurz musterte sie ihn etwas genauer, hatte sie im Unterricht ja noch nicht so großartig die Gelegenheit dazu gehabt. Von ihrer Position aus konnte sie nicht genau sagen wie groß er war, doch größer wie sie allemal, außerdem hatte er blaue Augen in welche sie für einen Moment starrte, da auch er sie kurz zu mustern schien. Sie musste leicht grinsen als ihr die Ähnlichkeit zu ihren Augen bewusst wurde, wenn auch die beiden ein gänzlich unterschiedliches Blau besaßen, bei ihm war es eher ein tiefes Meeresblau, während sich ihre Augenfarbe zwischen dem blauen Himmel und dem Wasser an einer Küste nicht entscheiden konnten. Ihr Blick wand sich allerdings schnell von ihm ab als der braunhaarige das Wort ergriff und sie beide vorstellte. Etwas überrascht über diese plötzlichen bekanntschaften, rappelte sie sich schnell von ihrer liegenden Position auf, rieb sich leicht über ihren Nacken und setzte sich auf ihre Knie bevor sie sich wieder zu den beiden umwandte. Freut mich auch. Gab sie etwas zögerlich von sich, noch immer ein leichtes lächeln im Gesicht. Tut mir leid ich wollte nicht so hereinplatzen und euch stören - ich hab nur einen Ort gesucht an dem ich nicht so - hach. Sie brach ihren Satz ab und seufzte wieder erschöpft. Hart trifft es ganz gut ja. Ganz kurz lies sie ihre Schultern und ihren Kopf hängen, strich sich eine kürzere Haarsträhne hinter ihr Ohr die sich bei ihrer Flucht aus dem Zopf gelöst hatte. Schon lächelte sie wieder fröhlich, lies sich von ihrem chaotischen Morgen nicht nach unten ziehen und war der vollen Überzeugung das es von nun an nur noch Bergauf gehen konnte. Der größere der beiden erklärte ihr das sie hier erstmal sicher wäre, anscheinend waren die meisten wohl einfach zu faul die haufen Treppen zu überwinden um auf das Dach zu kommen. Das ist sehr nett danke. Aber ich möchte euch wirklich nicht stören. Makoto schüttelte nur leicht seinen Kopf, lächelte sie freundlich an. Neue Gesellschaft ist immer schön, nicht wahr Ao? Dieser sah wie schon im Unterricht etwas abwesend auf sein Essen. Anscheinend war er eher der ruhigere, der beiden, doch um ehrlich zu sein war ihr das gerade mehr als nur recht. Sie war zwar von ihrer Klasse geflüchtet um alleine zu sein, doch um ehrlich zu sein hasste sie es alleine und einsam zu sein, etwas Gesellschaft würde ihr sicher gut tun und wenn sie nicht so redseelig waren wie sie manchmal war das nun auch nicht so schlimm. Makoto hatte sie also fürs erste überzeugt hier zu bleiben, die beiden Jungs fingen nun auch an zu Essen, woraufhin ihr Magen leise vor sich hin grummelte. Da sie heute morgen in ihrer unbegründeten Eile nichts gegessen hatte, war ihr Hunger nun umso größer. Gerade als sie ihre Hand ausstreckte um zu ihrer eigenen Bentobox zu greifen, flog die Dachtür hinter ihr im hohen Bogen auf. Ein Luftzug an ihrem Rücken verriet ihr das die Kante der Tür wohl nur wenige Centimeter an ihr vorbeigerauscht war. Vor lauter Schreck und aus reinem Reflex sprang sie auf, hechtete etwas zur Seite. Sie sah nur noch wie ein Junge mit blonden Haaren um die Ecke gestürmt kam ehe die beiden kollidierten. Schmerzvoll stöhnte sie auf, wurde von dem aufprall etwas zur Seite geschoben, sie drohte zu fallen doch im selben Moment schloss sich ein paar Arme um ihren Hals, wurde zwar vor dem Fallen gerettet, hatte aber nun urplötzlich eine sehr schwere Last auf dem Rücken. Aooooo-chan! Brüllte ihr jemand ins Ohr während sie versuchte ihr Gleichgewicht zu halten um nicht zusammen zu brechen. Von der Seite und von hinten hörte sie nur wie jemand schockiert die Luft anhielt und vermutlich in ihre Richtung starrte. Nagisa!? Nagisa-kun, das ist nicht- Heh? - OOOOHHH! Anstelle seinen Fehler gut zu machen schlossen sich die Arme noch etwas fester um sie, ehe man anfing sie leicht zu schütteln. Mako-chan? Ao-chan! Das ist nicht fair! Wieso habt ihr die Neue vor mir geschnappt? Aaah - k-könntest du- Nagisa! Nicht doch! Wieder ermahnende rufe an den blonden Jungen auf ihrem Rücken. Endlich schien er zu verstehen was seine Freunde von ihm wollten, denn man konnte merken wie sie unter seiner Last langsam einknickte und noch kleiner wurde als sie es eh schon war. Endlich spürte sie wie ihr Körper leichter wurde, sackte allerdings trotzdem gen Boden zurück auf ihre Knie und lies ein erleichtertes seufzen los. Ich hab mich geirrt - es wird nicht besser. Ein freudiges Lachen hinter ihr lies ihren Blick über ihre Schulter wandern und sie besah sich nun erstmal ihren Angreifer. Ahahaha - tut mir leid - ich habe nicht damit gerechnet das sich jemand anders hinter der Tür versteckt außer Ao-chan und Mako-chan. Der blonde aufmüpfige Junge war etwas größer wie sie selbst, besaß ein ähnliches Blond wie sie, hatte allerdings helle rosane Augen, trug die Uniform ihrer Schule allerdings mit einem roten Schlips. Hinter ihm stand ein größerer Junge mit bläulichen Haaren und einer Brille mit rotem Gestell, welche er sich gerade zurück auf die Nase schob. Ich bin Nagisa und das ist Rei, wir sind in der zweiten Stufe. F-freut mich. Etwas zitternd und mit skeptischen Blick besah sie sich den blonden, wusste noch nicht so recht ob sie sich wirklich über eine solch stürmische Bekannschaft freuen sollte oder nicht. Nagisa-kun, du solltest mit etwas mehr Respekt gegenüber der älteren herangehen. Meinte dieser etwas genervt aber trotzdem noch freundlich. Die vier Jungs begrüßten sich nun nocheinmal richtig und Forest wartete einen Moment bis sich alle gesetzt hatten und sich die Situation wieder etwas beruhigt hatte. Immernoch kniete sie auf dem Boden, das Herz raste und schlug ihr noch immer bis zum Hals. Langsam schob sie sich zur Seite, blieb mit etwas mehr Abstand zur Tür sitzen und griff nach ihren Sachen. Gerade als sie ihre Bos öffnen wollte bemerkte sie wie Rei sie unter seine Brille musterte und ansah. Fragend blickte sie ihn an, ehe er das Wort ergriff und anfing zu sprechen. Sadako Mori, 16 Jahre, aus Deutschland, du besuchtest ein Internat für Künstler und Sportler bevor die hier her kamst, deine Mutter ist eine berühmte Designerin und dein Vater ein großartiger Manager in der Sportbranche, hab ich recht? Ihr Mund klappte leicht auf als er die ganzen Informationen über sie Preis gab. Als er ihre Überraschung bemerkte schob er sich zufrieden seine Brille zurecht. Es ist nie verkehrt genaustens über seine neuen Mitschüler bescheid zu wissen. Irgendwie war ihr das ganze unheimlich, zu viele Informationen flogen bereits über sie durch die Schule, zu viele Leute zeigten zu viel Interesse in ihr als das sie sowas gewöhnt war. Eh - ja das stimmt alles - heh, bitte nennt mich doch Forest, auf Mori höre ich nicht so gut. Sprach sie etwas verunsichert in die Runde, blickte die vier Jungs nach der Reihe an und versuchte so aufmunternd wie möglich zu lächeln. Ne - ne, Forest-chan, was war das für ein Internat? Wieso bist du jetzt aufeinmal hier? Hast du vielleicht Lust - Nagisa -  sie hatte einen anstrengenden Tag, vielleicht solltest du dir deine Fragen aufheben und vereinzelt stellen. Die ruhige Stimme von Makoto schien auf den aufgewühlten blonden über zu gehen und er lies sich wieder auf den Boden sinken von dem er leicht aufgesprungen war um ihr die Fragen zu stellen. Dankend warf sie dem großen braunhaarigen einen Blick zu, wollte sich nun endlich ihrem Essen widmen um ihren Körper wieder etwas zu stärken.
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Re: Another Time, Another Life

Beitrag von Ota Ao am Sa März 12, 2016 6:04 pm

Ob sie wusste, dass eine laute Art weitere laute und neugierige Menschen anzog? Die ganze Welt schien sie für einen Moment ausgeblendet haben, einfach dem Stress entfliehen. Das heraus stürmen erinnerte ihn sehr daran mit welcher Dringlichkeit er immer schwimmen ging und wie er im Wasser atmen konnte, leben konnte und zur Ruhe kam. Nur dann konnte er frei sein, Atmen und der eiserne Griff seiner Mutter und ihres Ehrgeizes schien sich zu lösen. Das es ging obwohl schwimmen der Grund für den Druck war schien ein wunder zu sein. Aber seine Leidenschaft stand noch über dem Zwang und Druck seiner Mutter – noch. Nicht das sie von diesen wenigen Leuten das spüren konnte was er spürte, aber vielleicht war sie einfach schnell aus der Ruhe zu bringen. Nicht jeder konnte so in sich ruhen wie er. Natürlich ist sie das, log er ohne zu zögern auf die Frage von Makoto und lächelte ein falsches Lächeln. Das er so neben Makoto sitzen konnte lag nur daran das er diesen seit seiner Jugend kannte und sich an ihn gewöhnt hatte. Neben seiner Mutter und seinen Freunden war er nicht von Nähe begeistert. Froh war er darum das seine Mutter ihn kaum zu Tode umarmte, oder sich Makoto an seinen Arm klammerte. Es war für ihn schon schwer Nagisas tägliche Angriffe über sich ergehen zu lassen und den Jungen nicht immer fort zu stoßen. Aber diese großen Kulleraugen machten es ihm schwer böse zu sein und dazu wirkte Nagisa so oder so mehr wie ein kleines süßes Mädchen. Seine Mutter sah ihn ab und an mit großen Augen an, wenn ihr etwas Leid tat und vielleicht sah er das auch immer in Nagisa. Gedankenverloren fischte er ein Reiskorn aus seiner Box. Da sie nichts mehr sagte und auch nicht ging fand er sich damit ab das er hier war. Ein neues Mädchen in der Runde, auch daran würde er sich gewöhnen, immerhin hatte er sich auch an Gou gewöhnt. Ihre muntere Art und dass sie voller Elan steckte und sich um ihr essen kümmern wollte. Aber heute war sie nicht da, wahrscheinlich war sie krank oder sie musste etwas anderes erledigen. Mit aller Ruhe begann er ein wenig Fisch zu essen und musste feststellen, dass seine Mutter es heute übertrieben hatte. Der Fisch türmte sich beinahe in seiner Box und er erinnerte sich an seine Mutter. Sie war wieder fort und wollte ihm damit es Gutes tun. Zum Glück konnte ihm niemand Fisch madig machen. Also aß er ein wenig Fisch und sah dann in den Himmel, der ihn heute mit seiner tief dunklen Farbe an das Wasser erinnerte. Die leichten Schlieren des weiß sahen aus wie Schaumkronen und waberten hin und her. Seine Augen folgte einen Moment lang dem Spiel am Himmel, als die Tür geräuschvoll gegen das Dach schlug. Gleich würde Nagisa ihn anspringen, sich dabei fast den Kopf an der Wand stoßen und ihm irgendetwas Sinnloses erzählen. In einer gezielten Geste legte er das Essen fort und machte sich bereit. Doch der Blonde fiel die ebenfalls Blonde an. Wie ein verschrecktes Tier war sie aufgesprungen, bereit zu Flucht, doch niemand entkam Nagisa und seinem Elan. Wie ein hungriges Tier sprang er Forest an, erdrückte sie und zwang sie in eine unangenehme Position. Ganz leicht schüttelte er den Kopf, denn seine Freunde redeten bereits auf den Jungen ein. Makoto stand auf und gestikulierte, während Rei damit etwas überfordert  wirkte. Sein kleiner Freund schien jedoch auch von der Neuen gehört zu haben und zeigte keinerlei Reue als er seinen Fehler erkannte. So war der Blonde eben, fröhlich, lebendig und er beklagte sich sofort, dass Makoto und er selbst nichts gesagt hatten. Wie hätten sie auch. Ein winziger Seufzer drang über seine Lippen. Auf einmal war es hier oben Laut, unruhig und durcheinander. Er rappelte sich auf und wurde von Nagisa zur Begrüßung umarmt, der Blonde raubte ihm dabei jedes Mal den Atem. Nicht weil er so begeistert war, sondern mehr weil der Blonde ihm immer die Luft abdrückte. Aber er ließ es über sich ergehen, klopfte dem Blonden munter auf die Schulter und zwang sich sein Lächeln zu behalten. Rei war da friedlicher und nickte ihm nur ehrfürchtig zu. Der Junge hatte einen Narren an ihm gefressen seitdem er ihn schwimmen gesehen hatte. Er verstand das nicht so wirklich, aber es störte ihn auch nicht wirklich. Danach sank er wieder auf den Boden und griff nach seiner Bentobox und sah wie sich der Rest ihm gegenüber nieder ließ. Scheinbar hatte seine neue Klassenkameradin nun Angst vor der Tür. Kaum hatten sie sich hingesetzt gab Rei preis das er mal wieder um einiges besser informiert war als die anderen drei Jungs auf dem Dach. Kunst und Sport? Seine Braue fuhr kurz hinauf, doch er zwang sich wieder unbeeindruckt zu wirken. Seine Mutter wäre jetzt Feuer und Flamme, sie würde ihn sofort versuchen bei ihr unter zu bringen. Er wollte nicht fragen, aber er musste, spätestens wenn seine Mutter zurück kam wusste sie wer nun in seiner Klasse war. Doch er schwieg einen Moment und aß, als auch die anderen damit begannen. Nagisa hörte immerhin auf Makoto und unterließ es die Blonde mit Fragen zu löchern. Einen Moment lang aßen sie alle bis Makoto neben ihm wieder das Wort ergriff. Also wenn du dich für Sport interessierst kannst du nach dem Unterricht ja die Klubs in der Schule besuchen Forest-san. Ohhhh ja willst du heute nicht mit zum Schwimmen kommen Forest-chan? Wir sind nämlich alle am schwimmen weißt du! Nagisa setzt sie nicht schon wieder unter Druck. Wusste ihr das Sadako-san im Internat eine herausragende Handballerin war? Meine Quellen sagen jedoch das du aufgehört hast und nun schwimmst, warf Rei ein und ließ Aos Blick wieder wandern. Vielleicht macht sie dir ja noch Konkurrenz, scherzte Makoto und lächelte Ao von der Seite her an. Jemand der ihn aus stach? Ein Mädchen im schwimmen? Wieder musste er sie ansehen und sich fragen ob sie durch ihre Familie auch so viel anstrebte wie er? Wir trainieren immer hier im Schwimmbad und geben ab und an Kurse im Schwimmen. erklärte Ao und der Blonde fügte hinzu. Ao kann nämlich ziemlich gut schwimmen musst du wissen. Es gibt nichts das schöner aussieht, schwärmte der Blauhaarige sofort und wurde ein wenig belächelt, nur nicht von Ao selbst. Er sah sich oft auf aufnahmen und konnte nicht wirklich verstehen was sein junger Freund an ihm und seiner Technik fand. Alle sagten immer man sah ihm die Leidenschaft an, wenn er durch das Wasser glitt. Er spürte dieses wunderbare Gefühl immer wieder, aber er sah es in den Filmen nicht. Er sah nie das was andere sahen, aber damit hatte er sich abgefunden. Neben seinen Freunden ging er eben verbal unter. Er sprach nicht viel, gab sich nett und so lächelte er auch nun sein Essen an und aß etwas Reis. Sein Interesse an ihr  war nicht so groß wie bei den anderen. Auch wenn sie schöne blaue Augen hatte war die Anwesenheit seiner Freunde hinderlich. Er sprach nicht viel und Freundschaften entstanden mehr weil andere sich für ihn interessierten und nicht weil er so gut darin war Freundschaften zu knüpfen. Nett sein reichte meist aus und er musste nicht weit aus seiner kleinen Welt heraus kommen. Wenn ich sie nicht alle aus dem Kindergarten kennen würde, dann wäre ich wohl ziemlich alleine. Aber so hat uns das schwimmen immer verbunden und wird uns wohl auch lange verbinden. Naja dieses Jahr ist es noch und dann ein weiteres. Was danach wohl aus uns wird. Ich wette Mum versucht mich in einer Mannschaft unter zu bringen, aber dafür müssen wir viel tun. Ich will nicht das sie mich zu einer Freundschaft mit der Blonden nötigt nur um unter Vertrag zu kommen. Am besten halte gekommen ich einfach Abstand von ihr und hoffe das Rei nur schwer an die Informationen heran gekommen ist. Ganz leise seufzte der Dunkelhaarige und sah wieder in den Himmel, während er Reis aß. Er wollte nicht darüber nachdenken, wollte am liebsten wieder in den Klassenraum und sich berieseln lassen. Nicht denken nicht zuhören müssen und davon träumen wieder schwimmen zu gehen. Er hoffte nur, dass sie die Andeutungen der Anderen sie nicht interessierten. Er wollte nicht über sich reden, nicht über das Schwimmen als seine einzig wahre Leidenschaft sprechen.
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Re: Another Time, Another Life

Beitrag von Sadako Forest am So März 13, 2016 1:24 pm

Nachdem nun also endlich Ruhe eingekehrt war, machte sich die blonde daran ihre Essensbox zu öffnen und den Inhalt darin zu begutachten. Viel fand sie nicht vor, immerhin gab es bei ihr niemanden der er etwas ausgefallenes zusammenstellte und Forest selbst begnügte sich mit recht wenig und einfachen Sachen. Heute gab es Reis mi Reis, das einzige was sie auf die schnelle in der Früh auf die Reihe bekommen hatte. Nicht weiter daran denkend belächelte sie ihr spärliches Essen etwas, riss eine kleine Tüte mit Wasabipaste auf und verteilte die grüne Masse großzügig über den Reis. Auch wenn sie sich erst wieder an die Japanischen Gewohnheiten gewöhnen musste und sich in diesem Moment nichts sehnlicher wünschte als etwas sehr deftiges mit viel Fleisch zum Essen - so schwieg sie einfach, stocherte etwas in der Masse herum um alles zu verteilen und schob sich daraufhin die erste Portion in den Mund. Ein leichtes kribbeln in ihrem Mund lies die schärfte des Wasabi erahnen, doch sie empfand es eher als mild und anngenehm. Mit ihren Freunden würde sie sich nun über die aufkommenden Turniere unterhalten, über die sensationellen Erfolge ihrer Nationalmannschaft, neue Taktiken und hätten mit Sicherheit einen Katalog vor sich liegen um sich neue Trainingsanzüge anzusehen. Doch von nun an gehörte das ihrer Vergangenheit an. Als hätte Makoto ihre Gedanken gelesen sprach er plötzlich die verschiedenen Sport-Klubs der Schule an. Mit vollem Mund blinzelte sie den braunhaarigen kurz an. Darüber hatte sie sich schon selbst Gedanken gemacht, doch bisher hatte sie sich in dem großen Angebot nocht für nichts entscheiden können. Ihre geliebte Ballsportart gab es hier nicht, zumindest nicht in dem Aufgebot wie in ihrer Heimat. Außedem stand es eh außer frage das sie jemals wieder auf dem Spielfeld stehen würde. Nagisas Einwurf lies sie leicht lächeln. So? Natürlich traf sie in ihrer ersten Pause sogleich auf das Schwimmteam der Schule, wie hätte es auch anders sein können. Gerade hatte sie ihre Heimat und ihre Freunde und das Internat vermisst, doch jetzt wo sie ihre frische Vergangenheit einholte war ihr schon gar nicht mehr so wohl bei dem Gedanken ans Schwimmen. Doch für den Moment fühlte sie sich noch recht sicher, noch wussten sie ja nicht das sie auch schwamm - falsch gedacht. Nachdem Nagisa von Makoto gerügt worden war, kam Rei wieder zum Zug um etwas über sie preiß zu geben was sie am liebsten hinter verschlossenen Türen gehalten hätte. Nervösität schlich sich in ihre Züge, kurz zuckten ihre Augenbrauchen und verfluchte innerlich die Sozial Medias im Internet auf denen man alles finden konnte wenn man wollte. Rei war intelligent, aber zu Neugierig. Sie hatte ihre ganzen sportlichen Erfolge und Ereignisse zusammen mit ihrer Vergangenheit vergraben und abgeschlossen, wollte hier eigentlich etwas ruhiger werden und nicht immer nur den ganzen Tag an Sport denken. Doch Rei hatte es tatsächlich geschafft das alles über sie herauszufinden und nun saß sie da, wurde von vier jungen Männern angestarrt, darauf wartend das sie etwas dazu sagte. Vorallem Ao blickte sie für einen Moment länger an, intensiver als wollte er wissen ob das alles wirklich stimmte. Kurz starrte sie ihn einfach nur an, wusste nicht wirklich was genau sie nun sagen oder tun sollte. Wohl war ihr bei dem Angebot von Nagisa nicht wirklich, aber sie wollte auch nicht unhöflich sein. Die blonde saß einfach nur da, den Blick in Richtung von Ao und wand ihn erst ab als Makoto scherzte das sie doch vielleicht eine Konkurrenz für ihn darstellen könnte. Ihr Blick senkte sich etwas, kaum merklich, doch das unbehagen in ihrem innern wurde nur immer größer. Unweigerlich wurde sie langsam in eine Ecke gedrängt. Ao erklärte ihr das sie hier Schwimmen würden und blickte dabei in eine Richtung auf der anderen Seite des Daches. Sie folgte seiner Blickrichtung, konnte hinter dem Geländer zwischen ein paar Bäumen Wasser glitzern sehen. Dort musste eben jener Pool iiegen von dem er gesprochen hatte. Rei und Nagisa bewunderten und lobten den dunkelhaarigen für seinen Schwimmstil und seine Leidenschaft ehe es wieder still wurde und die Aufmerksamkeit wieder zurück zu ihr ging. Nagisa sah sie mit großen Augen an, während Makoto einfach nur freundlich lächelte und die beiden dunkelhaarigen sie einfach nur ansahen, Rei dabei etwas freundlicher als Ao. Also.. ich glaube nicht- Eeeeh? Forest-chaaaaan, du musst einfach kommen- bitte! Flehend sah der blonde sie mit großen Kulleraugen an, er machte es ihr wirklich nicht leicht. Diesem kleinen süßen Jungen konnte man einfach nicht wiederstehen. Mit einem leisen seufzen, schloss sie ihre Augenlieder kurz, legte ihren Kopf leicht schief und blickte anschließend wieder in die Runde. Ich denk mal darüber nach. Yatta! Das ist ein Ja! Jubelnd warf er seine Arme in die Luft, klatschte in die Hände und fing an Rei etwas zu schütteln. Wir hatten noch nie ein Mädchen mit dabei zum schwimmen - das wird so cool! Du hast Gou-san vergessen. Aber sie schwimmt doch nicht! Nagisa kompensierte vermutlich gerade die positiven Gedanken und Gefühle die bei ihr wohl gerade etwas fehlten. Zwar lächelte sie immernoch, doch ihre Hände waren etwas unruhig, ihre Finger tippten immer wieder auf ihre Stäbchen und um ihre Box, als würden sie etwas suchen um zu greifen. Nur weil Nagisa so überzeugend sein kann musst du natürlich nicht, Forest-san. Die Ironie und der nekische Tonfall lies sie leicht schmunzeln. Es wäre aber auch eine Abwechslung - ich würde dich gerne schiwmmen sehen, auch wenn ich bezweifle das jemand an Ao-senpai herankommt. Rei musste wirklich versessen auf dem Schwimmstil von Ao sein wenn er ständig davon prahlte. Noch konnte sie sich darüber kein Urteil bilden und auch der dunkelhaarige selbst schien nicht wirklich davon überzeugt zu sein, was seine Freunde über ihn dachten. Er hatte kaum ein Wort darüber verloren, allgemein war er ziemlich ruhig, aß nur sein Essen und beobachtete seine Freunde hin und wieder.
Nach kurzer Zeit klingelte es dann auch schon wieder und kündigte den nächsten Schulblock an. Forest hatte die restliche Zeit damit verbracht ihren Reis zu Essen um dann die Aussicht von dem Dach etwas zu geniesen. Sie hatte sich etwas abseits aufgehalten und hatte das Schulgelände abgesucht, hatte den Pool einige Zeit lang fokusiert ehe sie die andern Außenanlagen genauer unter die Lupe genommen hatte. Neben dem Pool befand sich noch ein Spielfeld und es kribbelte ihr regelrecht in den Fingern sich auf den Weg dorthin zu machen, doch dafür musste sie auf das Ende des Schultages warten. Als sich die vier zum gehen erhoben, schloss sie sich ihnen eher zögerlich an. Rei und Nagisa gingen zuerst. Also bis später - ich zähl auf dich Forest-chan! Er winkte ihr und dann waren die beiden jüngeren verschwunden. Wir sollten auch gehen. Schloss der braunhaarige und ging zusammen mit dem blauäugigen durch die Tür die Treppe herab. Kurz darauf folgte die kleine blonde, starrte auf ihre Füße und ging langsam die Treppe herab, dachte darüber nach was sie am besten tun sollte, beschloss es davon abhängig zu machen wie der Rest des Tages ablaufen würde. Unten angekommen lugte sie vorsichtig um die Ecke, konnte zum Glück keine Neugierigen Menschen erkennen die nur auf sie warteten um sie wieder mit Fragen zu belagern. Dieser ganze Tag glich einem Chaos das sich so anfühlte als könnte sie es nie ordnen und gab ihr eine Last auf die Schultern die sie nur schwer ertragen konnte. Zurück in ihrem Klassenzimmer setzte sie sich an ihren Platz am Fenster, die Mädchen hatten sich inzwischen beruhigt und nur noch zwei braunhaarige die vor und neben ihr saßen drehten sich zu ihr um und redeten etwas auf sie ein, nicht so aufdringlich wie zuvor, trotzdem noch sehr neugierig. Nur gut das der nächste Lehrer schnell kam und der Unterricht fortgesetzt wurde. Noch immer war sie hin und her gerissen, fühlte sich unwohler als noch zuvor und es fiel ihr schwer dem Unterricht zu folgen. Vielleicht lag es auch daran das es so langsam auf Mittag zu ging, was bedeutete das es bei ihr Daheim nun Abends war. Dementsprechend wurden ihre Augenlieder plötzlich unheimlich schwer und träge, ein Gähnen konnte sie noch unterdrücken, musste allerdings ihren Kopf in ihre Handfläche legen um diesen zu stützen. Keine Sekunde später nickte sie weg, schreckte erst wieder auf als es klingelte und blinzelte absolut desorientiert durch den Raum. Ein paar Köpfe hatten sich zu ihr gedreht - hatte sie im schlaf geredet? Verwirrt fand sie ihren Kopf auf der Tischplatte liegend und ihre schmerzende, pochende Stirn verriet ihr das sie wohl von ihrer Hand abgerutscht war und auf ihre Tischplatte geknallt war. Mit einem seufzen rieb sie sich Augen und Stirn, konnte ihre Müdigkeit allerdings nicht ganz vertreiben. Alles in Ordnung? Die Stimme von hinten vernehmend, blickte sie noch immer etwas verschlafen über ihr Schulter, nickte nur leicht und stellte fest das ihre Mitschüler zusammen packten. Was ist los? Die Verwirrung war ihr wohl noch ins Gesicht geschrieben, denn Makoto konnte sich ein schmunzeln nicht verkneifen. Kunst - wir müssen das Zimmer wechseln. Oh-... Ihr Blick wanderte von dem braunhaarigen zu Ao, sah ihn kurz an und sammelte nun ebenfalls ihre Sachen zusammen um sich ihrer Klasse anzuschließen.
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Re: Another Time, Another Life

Beitrag von Ota Ao am Di März 15, 2016 8:10 am

War sie eine Konkurrentin – konnte sie ihn übertreffen? Einen Moment lang verfing er sich in ihrem Blick, in diesen blauen Augen die seinen ähnlich waren und doch so vollkommen anders.  In ihren Zügen fand sich viel, aber vor allem schien sie nicht begeistert davon zu sein das Rei es wusste. Ob das nur ich auffiel? Vielleicht war dem so und dennoch – er konnte nicht sagen wie gefährlich sie war? In ihm brodelte die Stimme seiner Mutter, wie sie ihn dazu anhielt schneller zu schwimmen, mehr zu laufen öfters zu trainieren, eben der beste zu sein. Er war gut in dem was er tat, aber seine Mutter hielt ihn dazu an besser zu sein als der Ao vor einer halben Minute. Besser, schneller, stärker. Er spürte beinahe wie seine Muskulatur sich an den Lauf von heute Morgen erinnerte. Er hatte keine Schmerzen und dennoch plagte ihn ein unwohles Gefühl.  Einen Moment lang starrt er durch die blauen Augen durch, den Ausdruck ein wenig grimmig und verschlossen. Aus Makotos nett gemeinter Idee hatten Rei und Nagisa für ihn etwas unglaublich unangenehmes gemacht. Nicht nur für ihn, wohl irgendwie auch für Forest die aufhörte ihren Reis mit reinem Wasabi zu essen. Ob er sie sehen wollte, ob er sie beim Schwimmen sehen wollte? Wenn sie in etwas gut gewesen war, so gut das man darüber berichtete. Er hatte keine wirkliche Angst davor sie schwimmen zu sehen, er wollte nur nicht noch mehr Druck von seiner Mutter, noch mehr zu tun, noch mehr zum Trainieren. Er versank in seiner kleinen Welt und wurde vom Klingeln aus seiner starre gelöst. Etwas um ihn herum regte sich und seine Freunde standen auf. Nagisa voller Elan, Rei eifrig darum bemüht dem Blonden zu folgen. Daneben wirkte er schon ein wenig träge und ruhig, als würde er versuchen den Elan der anderen beiden aus zugleich. Dennoch begann er wieder zu lächeln, ganz milde. Etwas sagte ihm das er eben nicht begeistert dreingeblickt hatte und das sollte er auch nicht. Es gab so viel das er sollte und so viel das er nicht sollte. Die Schultern gestrafft ging er einen Moment später Makoto nach und blieb kurz auf der Treppe stehen. Keine Schritte folgten ihm und so wand der den Kopf und rang sich sein nettestes Lächeln ab. Forest-san unser Mathelehrer mag Unpünktlichkeit nicht, beeil dich lieber. Ganz der nette Klassenkamerad wartete er auf sie und sorgte dafür, dass sie sich an ihn halten konnte. Es war ihr erster Tag und sie sollte sich nicht verlaufen. Zudem schirmte er sie so vor neugierigen Blicken ab. Er mochte Aufmerksamkeit und Ruhm nicht und wenn sie beim Handball aufgehört hatte, dann würde sie ihre Gründe haben wieso sie nicht darüber sprach. Wer erzählte fremden schon gerne was man warum tat. Ihre bekannten Eltern reichten aus um sie in den Mittelpunkt zu rücken und offensichtlich war ihr das alles mehr als unangenehm. Dazu die Peinlichkeit in der Klasse und das gebohre seiner Freunde. Das sie niemand belagerte lag wohl daran, dass Ao ihr sehr subtile voran ging. Er war groß, breitschultrig und sportlich und irgendwie kannte man ihn als guten Schwimmer der Schule. Die Gründung des Teams hatte für viel Aufsehen gesorgt und auch die gewonnen Clubaktivitäten hatte diese vier etwas bekannter gemacht. So oder so, niemand bedrängte sie auf dem Weg in die Klasse und selbst dort ging es gemäßigt zu. Nicht jeder ließ sich davon abhalten neugierig zu sein und so wurde sie nur von zwei Mädchen belagerte, während er hinter ihr Platz nahm. Kurz blickte Makoto ihn an, zog die Braue fragend heraus, doch Ao ignorierte in. Seine Augen funkelten das eine Mädchen kurz an und sie wand sich errötetet ab, ebenso wie die andere. Der Lehrer trat in die Klasse und begann mit seinen Ausführungen. Im Laufe der Stunde blieb sein Blatt beinahe leer. E notierte sich das nötigste und sah sonst dabei zu wie Forest ins Land der Träume abdriftete. Rei hatte gesagt, dass sie aus Deutschland kam und dies würde ihre Müdigkeit erklären. Er war nie im Ausland gewesen aber eine Zeitumstellung war sicherlich anstrengend. Er kannte nur die langen Zugfahrten zu seiner Mutter und diese waren ihm ein Graus weil Züge voll waren und die Menschen nicht aufhörten zu sprechen. Die Stimmen schienen ihn immer zu belagern, ihn einzuengen und ihm die Luft zum Atmen zu rauben. Die Zeit tickte langsam voran, rann ihm wie  Sand durch die Finger. Zu gerne würde er hier heraus, also blicke er auf den Hof und sah einem Baum dabei zu wie sich die Blätter im Wind wiegten. Doch bald wurde ihm auch diesen Anblick langweilig und er sah wieder nach vorne auf das lange blonde Haar. Vielleicht war es ihr glück das sie neu war und keinen Ärger bekam, oder es verhielt sich so wie immer, es fiel dem Lehrer nicht auf. Vor allem ihre Mathematiklehrer war sehr mit sich beschäftigt und als es klingelte erhoben sich die Schüler, nachdem der Lehrer fort war. Er griff gerade nach seiner Tasche als ihr Kopf mit einem tock auf den Tisch sank und Makoto bereits neben ihr stand. Sichtlich irritiert war sie davon, dass sie sich bewegen mussten und ein wenig tat sie ihm Leid. In einem fremden Land, an einer neuen Schule und das mitten im Jahr. Makoto schien sie immer zu ein wenig zu belächeln, natürlich und nett wie er eben war und Ao immer etwas steif wirken ließ, auch wenn er sich mühe gab nett zu wirken. Als der braunhaarige merkte, dass Ao sich erneut neben Forest zurück fallen ließ passte auch er sein Tempo leicht an. Der Dunkelhaarige ging ruhig neben ihr und sah sie nicht an, zu direkt wollte er nicht sein und generell war er so oder so auf Abstand gepolt. Wenn es dir nicht gut geht Forest-san kann ich dich ins Krankenzimmer bringen. Alternativ haben wir eine Cafeteria wenn du etwas zu wach werden brauchst, bot er und hob den Blick kurz. Es war nicht so das er unfreundlich war, er ging einfach in der Lautstärke der anderen unter mit seiner ruhigen Art und dem falschen Lächeln. In dieser Pause schaffen wir es nicht mehr, aber nach dem dritten Block ist ein wenig länger frei, dann könnten wir dorthin gehen. Nagisa hätte dies volle Elan gesagt, Rei klug und Makoto fürsorglich, aber wenn Ao so etwas sagte konnte man viel daraus lesen, nur keine emotionale Nähe. Er grub sie nicht an, er begaffte sie nicht, er hatte ihr nur einen Moment genau in die blauen Augen geblickt. Mit seinem Angebot war er einen Schritt schneller geworden und hatte sich hinter Makoto eine Etage tiefer begeben, um dort in den Kunstbereich der Schule zu gelangen. Später gab es hier auch Clubs im künstlerischen Bereich. Die Fluren waren gefüllt mit guten Arbeiten und jenen die Auszeichnungen für die Schule errungen hatten. Hier hingen Bilder und eines davon war sogar von Ao und zeigte das Schulmaskottchen. Seine Mutter hatte ihn genötigt es einzureichen, auch wenn es weder gut noch besonders kreativ war, aber irgendwie hatte es gewonnen. Sie bogen in einen der vielen Räume ein, in welchem bereits einige Schüler saßen. Der Raum grenzte an den Ausbereich und lag direkt neben einem grünen Streifen. Die Fenster waren gekippt und ließen frische Frühlingsluft herein. Wie bereits oben nahm er einen Platz am Fenster ein. Im Gegensatz zu oben gab es zwei  Blöcke mit vier reihen an die immer drei bis vier Leute passten. Die Tische waren aus schwerem Holz, teils verfärbt, teils angegriffen von anderen Werkarbeiten. Auf den Tischen standen verschiede Objekte. Ein Kegel, ein Quader, eine Flasche. Kaum saß er am Fenster nahm Makoto seinen Platz links neben ihm ein, der Braunhaarige ließ ihn immer dort sitzen. Komm ruhig zu uns Forest-san, bot er der Blonden an um sie nicht verloren in der Tür stehen zu lassen. Einen Moment lang blieb der Raum noch etwas unruhig, bis ihre Lehrerin herein trat. Sie war älter, trug farbenfrohe Kleidung und schien immer wieder in die Ferne zu starren als hätte sie einen kreativen Einfall. Die Aufgabe der Stunde war es die Objekte zu Zeichen und mit ihnen ihren Schatten. Sie erzählte irgendetwas von räumlicher Tiefe, Schattenwurf und der Reflektion des Sonnenlichtes. Als er über die Tische blickte erkannte er auch zwei gläserne Objekte. Still sitzen und Dinge abmalen war nicht das was er gerne tat. Ihre Klassenkameraden aus der ersten Reihe verteilten Blätter und gaben die Kisten mit den Stiften umher. Am Ende jeder Kunststunde legte ein jeder Schüler seiner Stifte dort ab, das sparte ihnen die Kunstdinge hin und her zu tragen. Jeder brachte seine Sachen irgendwann hierher, bis die Einheit wechselte. Bitte schreibt eure Namen an die Blätter und legt sich später hier vorne in den Kasten. Wir werden routiniert, bis jeder jedes Objekt am Tisch hat, danach ist diese Einheit beendet. Die Gesamtnote setzt sich aus allen Zeichnungen zusammen. Fang jetzt an. Ao drehte den Bleistift in der Hand hin und her, schreib seinen Namen an den Rand und sah in das Grün. Konnte er nicht das Meer malen, oder einfach Wellen? Nein er musste einen Kegel malen der aus Holz war und kaum einen Schatten warf. Langsam zog er eine Grundform und blickte das Objekt eine Zeit lang an. Ao-kun du kannst doch malen, sieh es als Übung an damit du wieder einen preis gewinnst. Aber er wollte doch gar keinen Preis, aber seine Mutter wollte es leider.
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Re: Another Time, Another Life

Beitrag von Sadako Forest am Di März 15, 2016 10:25 pm

Nur schwer hatte sie sich aufraffen können, schwang sich ihre Tasche über die Schulter und ging eher langsam hinter ihrem Klassenstrom her. Müde rieb sie sich ihre Augen, achtete nicht wirklich darauf wohin sie ging, folgte einfach nur den Personen vor sich, wollte gerade nicht nachdenken wohin sie eigentlich musste. Mit einem leisen seufzen zog sie ihre Schultern etwas nach oben, drückte ihren Rücken durch und legte ihren Kopf leicht in den Nacken. Kann der Tag nicht einfach schon vorbei sein... Sie wusste nicht genau ob sie wirklich so deprimiert drein blickte wie sie sich fühlte, doch als Ao sich zu ihr zurückfallen lies und sie ansprach, schien sie sich wieder zusammen zu reisen, wohl auch deswegen da sie doppelt hinhören musste um zu verstehen was der ruhige Junge zu ihr sagte, sie grinste etwas schelmisch und blickte kurz zu dem dunkelhaarigen. Danke. Aber mir geht es gut, mein Körper ist nur noch nicht ganz an die Zeitumstellung gewöhnt. Krankenzimmer ist also nicht nötig. Hoffentlich würde sich das schnell ändern mit ihrer Müdigkeit. Gegen einen Wachmacher hätte ich allerdings nichts. Für einen Moment sah sie Ao in die blauen Augen, musste sich allerdings schnell wieder auf ihren Weg konzentrieren, da sie sonst noch gegen andere Schüler laufen würde. Die blonde schwieg kurz, überlegte was sie wohl am besten wach machen würde außer ein paar Stunden schlaf. Doch schlafen war keine Option in dieser Situation, sonst würde sie sich nie an die Umstellung gewöhnten. Irgendwas süßes... Schokolade vielleicht. Als würde ihr eine Idee kommen blinzelte sie ein paar mal überraschte, sah wieder zur Seite zu dem großgewachsenen. Haben wir einen dieser Getränkeautomaten? Forest konnte sich nur noch schwach an diese Automaten erinnern, an denen sie als kleines Kind sich immer eine Dose Cola oder Grünen Tee geholt hatte. An ihrer Schule daheim hatte es sowas nie gegeben, allgemein gab es in Deutschland solche Automaten eher spärlich und wenn waren dort immer nur langweilie Sachen drin. Hier in Japan gab es so viele verschiedene Sachen das man einen ganzen Monat lang jeden Tag etwas anders trinken könnte. Dann werde ich mir nachher da etwas holen. Damit war ihr Gespräch auch schon wieder beendet, Ao schloss wieder etwas mehr zu seinem Freund Makoto auf und Forest ging ihnen einfach hinterher. Noch kannte sie sich nicht aus und es würde auch noch einige Tage dauern bis es soweit war, bei ihrer Orientierung würde sie sich wohl sogar in ihrem Zimmer verlaufen. Eine Etage tiefer und später fand sie sich wohl in dem künstlerischen Bereich der Schule wieder, neugierig besah sie sich die Bilder, einige waren wirklich gut, andere waren sehr merkwürdig - wie das von einem... etwas. Ein Vogelartiges Ding. Forest konnte absolut nicht sagen was es darstellen sollte, doch so wie es gezeichnet war, war es wirklich gut - wenn auch merkwürdig. Andere eingerahmte Bilder konnte sie etwas belächeln - sie kam einfach von einer Schule für Kunst, da hatte sie einfach schon zu viel gesehen und selbst schon zu viel gelernt und geleistet was solche Zeichnungen anging. In dem Raum in dem ihre Klasse ihren Zeichenunterricht haben würde, blieb sie etwas unschlüssig im Türrahmen stehen und sah sich erst einmal um. Die Tischanordnung war anders als im anderen Klassenzimmer, in Gruppen lies es sich auch besser arbeiten, wenn auch sie trotzdem immer eher eine Einzelgängerin in der Schule gewesen war. In einer Ecke standen Staffeleine, sie sah einige Becher in denen die ausgewaschenen Pinsel steckten, ein Regal vollgestopft mit den verschiedensten Farben jeglicher Art, farbigen Karton, Papier in allen Größe, noch mehr Bilder an den Wänden und verschiedene Gegenstände und Skulpturen. Sie war überrascht was diese Öffentliche Schule alles zu bieten hatte, wenn es auch nicht an das herankam was sie bisher immer gewohnt war. Doch auch damit würde sie sich arragnieren, vielleicht tat es ihr auch mal ganz gut von ihrem hohen Ross herunter zu kommen und ein "normales" Leben zu führen. Ihre Mitschüler setzten sich bereits an ihre üblichen Plätze, weswegen sie etwas ratlos in der Tür stand und sich umsah. Hier und da waren noch freie Plätze, doch war sie sich sicher das sie neben ihren neuen Klassenkameraden mehr Fragen bewantworten müsste, als das sie selbst zum zeichnen kommen würde. Dabei brauchte sie das gerade um ihren Kopf abzuschalten - ihr Nickerchen zuvor ignorieren wir nun einfach mal. Auch wenn sie zeichenen an sich nie gemocht hatte und auch nur auf diesem Internat gewesen war weil es ihre Eltern so gewollt hatten - so freute sie sich gerade einfach nur darauf etwas zu tun was sie wirklich konnte - keine komplizierten theoretischen Sachen die sie im Moment eh nur zu hälfte verstand, sondern einfach nur Zeichnen. Ihr Blick schweifte weiter durch den Raum, blieb kurz an den beiden Jungs hängen, wobei sie feststellte das ihr die Gegenwart der beiden derzeit wohl noch am liebsten war. Ao war sehr ruhig und ihr gegenüber ganz nett, während Makoto einfach sehr zuvorkommend und freundlich war. Das wichtigste war ihr aber das sie ihr nicht zu viele Fragen stellten, sondern sie irgendwie wohl verstanden, außerdem waren sie im Schwimmteam der Schule - immerhin etwas was sie sich an Interessen teilten. Kaum dachte sie über die beiden nach wurde sie auch schon von dem braunhaarigen zu sich gerufen, der sich links von Ao setzte, was bedeutete das sein rechter Platz noch frei war auf dem sie sich setzen sollte. Ob ihm das recht war? Sie wusste nicht genau warum, aber ihr Gefühl sagte ihr das er zwar freundlich rüber kommen wollte, eigentlich aber eher alleine sein wollte. Aber hätte er sonst nach der Pause und nach dem Unterricht auf sie gewartet? Es war ihr nicht entgangen das er nach der Frühstückspause recht offensichtlich vor ihr gegangen war. Forest lächelte leicht, sah sich nocheinmal um, machte sich aber auf dem Weg um sich trotz ihrer Zweifel neben den dunkelhaarigen zu setzen. Erstmal schwieg sie, blickte verunsichert zur Seite, ehe sie anfing ein kleines eingerolltes Mäppchen aus ihrer Tasche zu kramen und vor sich auf den Tisch zu legen. Als sie sich dafür bedanken wollte und erklären wollte das sie wirklich nicht aufdringlich sein wollte, kam in dem Moment ihre Lehrerin in den Raum und die blondhaarige blieb mit halbgeöffneten Mund einfach stumm. Kurz sah sie sich die Lehrkraft an, grinste leicht und fand das sie wirklich in dieses Fach passte. Bunt angezogen und ein etwas verträumter Blick - es erinnerte sie etwas an zu Hause. Schnell wurde die Aufgabe erkärt, sie sollten Objekte mit ihren Schatten und Schattierungen abzeichnen - etwas langweilig wie sie fand, doch deswegen würde es trotzdem einfach machen. Die weißen Blätter gingen durch die einzelnen Reihe, kamen irgendwann bei ihr an, genauso wie die Kiste mit den Stiften. Da sie ihre eigenen dabei hatte gab sie alles an Ao weiter, nahm sich nur ein weißes Blatt und musste nun die Qual der Wahl treffen welches der Objekte vor sich sie am liebsten abzeichen wollte. Sie entschied sich für die Glasflasche, schob sie etwas vor sich und rollte das Mäppchen auf, nahm sich ihren Lieblingsbleistift und nahm mit ausgestreckten Arm Maß, so wie sie es gelernt hatte. Die Konturen waren schnell gezeichnent, auch der Schatten der auf den Tisch geworfen wurde fand sich schnell auf ihrem Blatt wieder. Kurz warf sie einen blick zur Seite als Makoto Ao dazu animierte weiter zu zeichnen. Einen Preis? Neugierig sah sie auf das Blatt des dunkelhaarigen, sah die Konturen seines Objektes und legte ihren Kopf leicht schief. Es sah wirklich nicht schlecht aus was er bisher zu Papier gebracht hatte, ob sie sich vielleicht etwas zurückhalten sollte? Warum eigentlich? Ich kann nichts dafür das ich gezwungen wurde das zu lernen. Sie hatte ihre Augenbrauen etwas skeptisch zusammen gezogen, ließ ihren Blick zu Makoto wandern der auf sein Blatt konzentriert war. Was für ein Preis? Fragte sie etwas plötzlich. Ao gab ihr keine direkte Antwort, weshalb der braunhaarige das Wort ergriff. Das Bild von unserem Schulmaskotchen draußen im Gang, hat einen Preis bei der Schulausstellung gewonnen und kam von Ao. Forest sah noch etwas skeptischer aus als zuvor, sie legte ihre Stirn in Falten und rief sich dieses seltsame Ding in Erinnerung. Heh - moment - dieses.. Ding. Forest fand einfach keine Worte für dieses seltsame etwas. Das hast du gezeichnet? Leichte Verwirrung lag in ihrem blick, doch etwas überrascht war sie auch, so etwas hätte sie ihm nun nicht wirklich zugetraut, aber gut jeder hatte wohl versteckte Talente - ob nun Erzwungen oder nicht. Recht viel mehr sprachen sie dann auch nicht für den Rest des Zeichenunterrichts, es fiel ihr schwerer als gedacht einen guten Draht zu den beiden zu finden, versank also schnell in ihrer Zeichung, blendete schnell alles um sich herum aus. Als sie fertig war mit dem Schatten und der Schattierung wurde ihr langweilig und sie fing an in das Glas eine Spiegelung des Außenbereichts einzuarbeiten, versank vollkommen in ihrer Konzentration, bekam nicht mal mit wie die Lehrerin ihr neugierig über die Schulter sah oder sich ein paar ihrer Mitschüler fasziniert zu ihr herüber blickten, oder wie sich Makoto noch mit Ao unterhielt, selbst wenn sie sie ansprechen sollten würde sie es erst mitbekommen wenn man sie anstubesn würde - oder aber die Klingel ertönen würde.
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Re: Another Time, Another Life

Beitrag von Ota Ao am Mi März 30, 2016 8:59 pm

Wie groß der Unterschied wohl war? Deutschland und Japan lagen weit auseinander, er konnte nicht ermessen wie viele Stunden ihr fehlten, oder ob sie einfach nur aus dem Rhythmus war. Ihn brachte nichts aus dem Rhythmus, dafür würde seine Mutter schon sorgen. Egal wo er war, sie würde ihn ans Laufen erinnern, ein Schwimmbad für ihn finden und sie würde ihm sagen wo es wann wie das optimale Essen für ihn gab und was es kostet optimal versorgt zu sein. Nein ihm würde das nicht passieren, oder vielmehr seiner Mutter nicht. Vielleicht fehlte ihm deswegen so etwas wie ein Feingefühl für ihre Erschöpfung. Er war nur müde vom Sport, aber nicht von viel mehr.  Er hatte die Frage nach dem Automaten bejat, aber auf dem Weg lag keiner und sie fand sich damit ab, stellte jedoch klar, dass sie sich nachher etwas holen würde. Vielleicht würde er sich auch etwas kaufen, wenn ihm beim Malen danach war. Forest kam der Aufforderung von Makoto nach und setzte sich an seien rechte Seite, sagte dazu jedoch nichts. Ob sie von dem Tag wirklich nur erschlagen war? Von Nagisa konnte man an sich nur erschlagen sein. Die Motivation seines Freundes prallte an ihm ab wie ein Vogel am Glas, dafür erweckte die Aussage des braunhaarigen das Interesse seiner neuen Klassenkameradin. Sie fragte nach dem Bild und alles was ihm einfiel war gähnende Leere. Er mochte das Bild nicht und deswegen murmelte er nur Das Gekritzel eben. Makoto erklärte nun das es sich dabei um das Tier der Schule handelte und Aos Werk dazu auserkoren war nun im Schulflur zu hängen. Seine Mutter hatte sich gefreut und er war in der nächsten Ecke verschwunden. Seitdem wollten die Künstler ihn im Malclub haben und er hatte Wochen damit verbracht schnell aus dem Klassenzimmer zu flüchten. Seitdem war er beinahe schon gerne auf dem Dach, auch wenn Nagisa jedes Mal wie ein Wahnsinniger hinauf stürmte. Ohne wirklich darauf zu achten hatte er bereits ein wenig gemalt, nicht viel und er kam in keinen Fluss, wie er es bei Forest sah. Seine Mutter würde sie lieben und ihn auffordern von ihr zu lernen. Einen Moment lang sah er ihr dabei zu, wie sie malte und malte und malte. Irgendwann sah er wieder auf sein Blatt, beendete seine Aufgabe und blieb dann sitzen. Am liebsten würde er aufstehen und sich etwas zu trinken holen, doch er tat es nicht. Er sah einfach auf sein Papier und beobachtete Leute in seiner Klasse. Die Lehrerin und einige seiner Kameraden fingen irgendwann an sie zu beobachten und er fühlte sich von den Leuten irgendwann erdrückt.  Die meisten erschraken jedoch als er einfach aufstand. Entschuldigung ich brauche frische Luft. Damit sprangen sie alle fort einen Schritt zurück und schienen zu realisieren, dass sie nicht Forest bedrängte, sondern ihn. Ob sie wegen ihm zurückgingen oder weil ihnen auffiel wie dämlich sie sich benahmen wusste er nicht. Er musste von der Blonden eigentlich genervt sein, weil sie Menschen anzog wie eine Lampe die Insekten. Aber sie tat ihm leid, weil es ihm vorkam als würde es ihr so gehen wie ihm. Alle wollten etwas, oder verlangten nach Aufmerksamkeit. Sie wurde zwar von mehr als einem bedrängt, aber er fand es mit seiner Mutter schon anstrengend genug.  Vielleicht musste sie ihm deswegen einfach ein wenig leidtun. Ob ihr Talent im Sport sie auch so verflucht hatte? Begeistert war sie von Rei nicht wirklich gewesen und er wusste das von ihm dazu kein Wort mehr kommen würde. Makoto blickte zu ihm auf, fragt ob es ihm gut ging und er nickte nur und trat einen Moment an das Fenster um es zu öffnen und frisch Luft herein zu lassen. Er hatte es nur gesagt um diese Leute los zu werden. Jemanden zu bedrängen war den meisten zum Glück unendlich unangenehm. Umso besser das es ihm nichts aus machte ab und an für andere einzustehen und Menschen zu vertrieben, wenn auch nett und zuvorkommend. Eine Minute stand er am Fenster und dann klingelte es auch schon wieder. Die Leute sprangen auf, räumten zusammen, reichten die Arbeiten durch. Während Makoto den Namen für Ao auf sein Blatt schrieb marschierte dieser mit einer Dringlichkeit und ohne seine Sachen aus dem Raum, bog im Flur ab und kam vor einem Automaten zum stehen. Er kannte sie nicht, aber sie war müde, fertig mit der Welt und sie hatte nach einem Automaten gefragt. Was der Europäer trank wusste er nicht, also warf er Kleingeld ein und rang dem Automaten drei Dosen ab. Eine mit grünem Tee, eine mit einem Citrus Getränk für Makoto und für sich eine Teemischung mit Weizen. Das Zeug war weder besonders lecker noch sonst etwas, aber es machte satt und es hielt ihn wach. Seine Mutter drängte ihm das zeug nach jeder geistigen Leistung auf. Aus dem Gang strömten bereits seine Klassenkameraden, doch er lächelte alle nur Monoton an und wünschte einen schönen Tag, wenn sie ihn ansahen und winkten. Makoto hatte derweil seien Sachen zusammengepackt, sowie die von Ao und schien vor Forest ein Problem zu haben. Sie war irgendwie versunken. Also stellte er ihr die Dose vor die Nase. ich hoffe das ist in Ordnung für dich. Sonst können wir auch tauschen. Er hielt ihr seinen Weizen Gemisch mit grünem Tee vor die Nase und auch Makoto hielt seien Citrusdose voran. Ich würde auch tauschen, aber ich weiß nicht ob du Limetten magst. Makoto der Optimist. Ao wusste nicht mal ob sie bei grünem Tee tot umfiel, ziemlich nachlässig wen er jetzt so darüber nachdachte. Aber er wollte nur nett sein. Zumal Koffein ja wach machte und wen Forest etwas brauchte dann etwas um wach zu werden. Immerhin war alles was sie im Automaten hatte halbwegs gesund, keine reinen Zuckergetränke, auch wen Nagisa das konstant bemängelte.  Makoto reichte ihm seine Sachen und er warf sich die Tasche über die Schulter und faltete seine Jacke. Bis Morgen dann Forest-san, wir gehen jetzt zum Schwimmen. Beide wollten die Blonde nicht noch einmal dazu nötigen mitzukommen und Ao schon gar nicht. Dennoch sah er sie einen Moment lang an und hörte sich an was sie noch zu sagen hatte. Natürlich würden sie beide tauschen, wenn sie es wollte und sich dann auf den Weg machen um zu schwimmen. Ob sie nach kommen würde oder nicht war ihr überlassen. Immerhin war Nagisa nicht da um Druck auf sie auszuüben und die beiden älteren wollten sowas nicht. Auch wenn er gespannt war, in irgendeiner Form Schwamm sie und sie hatte wohl eine Begabung, wenn man Rei glauben konnte. Besser sie kommt nicht mit, sonst fängt sie im schlimmsten Fall an wie Rei und kommt nur deswegen zum Schwimmen. Er dachte an die Probleme mit Rei und seinem Schwimmen, an die Probleme mit dem Becken und daran das sie lange gebraucht hatten um etwas hin zu bekommen. Jetzt erfüllte es ihn beinahe ein wenig mit Stolz zu wissen was sie geleistet hatten. Deswegen war er vielleicht ein wenig motiviert, auch wenn er auf seine Zeit achten musste. Alles für seine Mutter – nur für sie. Ob schritte hintere ihnen waren wusste er nicht, er sah nur noch die Tür zum Clubraum und zog sie auf um festzustellen, dass sie die ersten waren.
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Re: Another Time, Another Life

Beitrag von Sadako Forest am Sa Apr 09, 2016 2:29 pm

Was die ganze Stunde im Klassenzimmer vor sich ging hatte sie nur am Rande mitbekommen, das Ao irgendwann aufgestanden war hatte sie bemerkt, doch nicht weiter darauf geachtet, das man sie beobachtete hatte sie einfach ausgeblendet, versank einfach in ihrer Zeichnung und wollte heute am liebsten nicht mehr nachdenken. Die frische Brise die ihr um die Nase wehte, kitzelte ihre Nase etwas und als nach dem Klingeln alle aufsprangen, ihre Sachen packten und aufräumten, saß sie noch immer da und zeichnete eifrig weiter. Makoto neben ihr erhob sich ebenfalls und gab Ao seine Sachen zurück als dieser wieder ins Klassenzimmer kam. Aufeinmal sah sie vor sich eine kleine metallene Dose. Irritiert sah sie auf, blickte in das Gesicht von Ao der ihr das Getränk vor die Nase hielt. Verwirrt sah sie ihn an, blickte kurz durch den Raum, stellte fest das schon fast alle fort waren und rieb sich peinlich berührt über ihren Nacken. Ohje, ich hab gar nicht gemerkt das es geklingelt hat. Murmelte sie zu sich selbst und griff nach der Dose um sie sich genauer anzusehen. Er hatte ihr einen grünen Tee mitgebracht, bot ihr an zu tauschen falls sie es nicht mochte. Neugierig drehte sie die Dose in ihrer Hand, schüttelte leicht ihren Kopf. Ist vollkommen in Ordnung - danke. Wieder etwas gefasster lächelte sie zum dank zu dem dunkelhaarigen und lehnte auch Makotos Angebot ab. Während sie noch beschäftigt mit der Dose war, packten die beiden nun endgültig zusammen und verabschiedeten sich von ihr. Oh - eh, viel Spaß. War ich so vertieft? .. u-und danke nochmal. Ihr Kopf war noch immer im Zeichnen Modus, weshalb sie alles andere um sich herum langsamer aufnahm und länger brauchte um alles zu verarbeiten. Recht zügig verliesen dann auch die beiden Jungs den Raum und liesen eine noch immer verwirrte Forest zurück die den anschein machte als wäre sie mit einer Dose Tee überfordert. Mit schief gelegtem Kopf sah sie von der Dose raus aus dem Fenster, verharrte so etwas länger als gewollt weshalb die Kunstlehrerin auf sie zu kam und neben ihr stehen blieb. Sadako-san, mit deinen Fähigkeiten solltest du dir überlegen dem Kunst-Club beizutreten, du wärst eine Bereicherung wie wir sie noch nie gehabt hätten. Die blonde zuckte etwas zusammen als man sie wieder darauf ansetzte etwas zu tun was sie gut konnte, aber nur bedingt gern machte. Aber lass dir Zeit dich zu entscheiden, heute war der erste Tag, aber ich muss dich jetzt bitten den Raum zu verlassen. Forest schmunzelte leicht, nickte, notierte ihren Namen auf ihrem Blatt und gab es ihrer Lehrerin zurück die mit einem freundlichen lächeln und wehenden Haaren zurück zum Pult ging. Sie selbst sammelte ihr Hab und Gut zusammen, steckte alles in ihre Tasche und ging mit der Dose Tee in der Hand aus den Raum.
Unschlüssig darüber was sie nun tun sollte öffnete sie die Dose und nahm einen Schluck von dem Getränk. Es schmeckte wie Grüner Tee eben schmeckte, etwas zu bitter für ihren Geschmack, aber sie konnte sich ja noch durch die Sachen durchprobieren. Außerdem hatte es ihr Ao ausgegeben, also sollte sie nicht meckern. Heeeh.... er kann doch nett sein. Ich sollte ihm das Geld zurückgeben, an meinem ersten Tag etwas von jemanden zu bekommen den ich kaum kenne ist nicht gerade die feine Art. Immer wieder nippte sie an der Dose, schlenderte durch den Gang und spürte wie ihr noch immer aus den Räumen Blicke zugeworfen wurden wenn sie vorbei ging. Doch im Gegensatz zu heute morgen sprach sie jetzt niemand an. Ihr Weg führte sie zurück zu dem Zimmer in dem sie zuvor unterricht gehabt hatte, sie wollte noch etwas holen was sie zuvor zurückgelassen hatte. Stutzig wurde sie als sie an ihrem Tisch ein paar Blätter liegen sah. Neugierig stellte sie die Dose ab, setzte sich und nahm den kleinen Stapel in die Hand. Es war eine Art Liste mit den ganzen Club-Aktivitäten der Schule, teilweise mit Wochentagen und Uhrzeiten versehen. Halbherzig flog sie über die Liste, das letzte Blatt war eine MItgliedsbeitrittsanfrage auf der Handschriftlich noch etwas vermerkt war. "Trete doch dem Schwimm-Club bei! - Gou" Gou? Fragend kratzte sie sich an ihrem Hinterkopf. Irgend ein Gou forderte sie auch auf dem kühlen Nass beizutreten. Mit einem seufzen blätterte sie zurück und blieb an der Spalte mit dem Belegplan der Turnhalle hängen. Jetzt hat.... hooooh. Damit hatte sie sich entschieden wohin sie nun gehen würde. Die Listen wanderten in ihre Tasche und sie nahm sich eine zweite Tasche zur Hand die sie bei ihrem Tisch gelassen hatte. Sie warf einen kurzen Blick hinein um zu prüfen ob noch alles da war, ehe sie die Dose leerte und in den Müll warf, sich die beiden Taschen über die Schulter warf und eifriger als zuvor durch die Gänge der Schule schritt. Viele Schüler waren nicht mehr unterwegs und da sie noch nicht wusste wo sie sich in Ruhe umziehen konnte blieb sie bei einer Gruppe von Mädchen stehen, darunter eine mit langen rötlichen Haaren. Oooy - Gomen, aber könntet ihr mir sagen wo ich mich für die Turnhalle umziehen kann? Die drei Mädchen stoben bei dem Klang ihrer Stimme auseinander und wirkten eingeschüchtert. Die einzige die sich normaler verhielt war die mit den roten Haaren, die urplötzlich ein Leuchten in ihre Augen bekam und wie ihre Klassenkameraden zuvor schon fast auf sie zusprang. Haaaah - du bist doch Sadako Forest-san ja? Langsam wünsche ich mir ich wäre es nicht. Ja bin ich, ich will nur wissen wohin ich muss. Ihre Stimme klang genervt weshalb die Euphorie der rothaarigen wohl schnell wich. Sie erklärte ihr wohin sie musste und ehe sie noch etwas sagen konnte eilte die blondhaarige davon.
In der Turnhalle:
Auch wenn sie eine Wegbeschreibung bekommen hatte und das Gelände nun auch wiederum nicht so groß war, dauerte es trotzdem bis sie die richtige Richtung gefunden hatte. Bei den Umkleiden angekommen fand sie die Mädchenkabinen leer vor, klar, immerhin hatten die Jungs gerade die Turnhalle für sich. Also schnappte sie sich einen Spint der unbenutzt war, zog sich um und schlüpfte in ihre eigenen Sportsachen von ihrem alten Verein, flechtete ihre Haare seitlich zusammen und zog aus ihrer Tasche einen Ball. Kaum spürte sie das Leder unter ihren Fingern kribbelte ihr ganzer Körper vor Aufregung. Auch wenn sie noch nicht wusste ob sie wirklich mit spielen konnte, da es keine Mädchen Mannschaft gab, kostete fragen ja nichts. Mit ihrer Trinkflasche, dem Ball und einem Handtuch verlies sie die Kabine und schlug den Weg zur Turnhalle ein. Die Tür stand offen und so hörte sie von weitem schon das prellen der Bälle und das quietschen der Schuhe auf dem Boden der Halle. Die kurze schwarze Hose und das lockere orangene T-shirt hob sie etwas ab, doch noch hatte sie niemand weiter gesehen oder erkannt. Mit einem breiten selbstbewussten grinsen spähte sie in die Halle hinein, sah wie das Team gerade dabei war sich aufzuwärmen und sie so nicht wahr nahmen. Bevor sie einfach hineinstürmte musste sie sich beruhigen, ihre Füße kribbelten regelrecht und brannten darauf aufs Tor zu zu rennen und den Ball im Netz zu versenken. Ihre Augen hielten nach einem Lehrer Ausschau, oder nach etwas anderem das wie ein Trainer aussah. Ihr Blick fiel auf einen großgewachsenen blonden Kerl, die Haare nach hinten gegelt und mit einem Haarband befästigt. Er wirkte weitaus älter als alle anderen und unterhielt sich gerade mit zwei Mädchen, die beide einen Notizblock in der Hand hielten. Forest holte tief Luft, trat mit einer Verbeugung in die Halle und ging schnurstracks auf den Trainer zu. Mit einer weitern Verbeugung stellte sie sich vor, fing sich verwirrte blicke ein, doch als sie ihre Situation erklärte und sich vorstellte wurde sie mit einem kräftigen Schlag auf die Schulter begrüßt. Von der Mentalität her war er ihr schonmal sympathisch, wenn auch der Schlag etwas hart gewesen war. Also was möchtest du genau? Im Moment sehe ich mich nur um, aber ich will mein Training nicht hängen lassen und wollte nur ein paar Tore werfen und meinen Körper in Schwung halten. Er schien sie zu verstehen, doch da er nur der Trainer war und kein Lehrer der Schule konnte er ihr nicht sagen ob das in Ordnung gehen würde, er wand sich an die beiden Mädchen, die eine war in ihrem alter und trug eine Brille, auch sie war eher unsicher, doch wenn sie wirklich nur ein paar Runden laufen wollte sollte es für heute in Ordnung gehen. Yosh vielen dank! Wieder verbeugte sie sich, schmiss ihr Handtuch und ihre Flasche in die Ecke und drehte ihren Ball geschickt auf ihrem Zeigefinger. Nach diesem Tag brauch ich das einfach. Zum ersten mal an diesem Tag wirkte sie so als wäre sie wirklich am Leben und würde sich über diesen Tag freuen, ihre Augen leuchteten vor Freude, ihr Körper war angspannt und ohne die Schuluniform sah man das sie einen sehr sportlichen Körper für ihre Größe besaß. Nach dem Dehnen machte sie Wurfübungen gegen die hintere Wand. Es fühlte sich gut an nach Wochen wieder in einer Halle zu sein, der harte Boden unter ihren Füßen, der Ball zwischen ihren Fingern und der Schweiß auf ihrer Stirn. Sie fühlte sie schon fast wie daheim mit ihren Teamkollegen und aus reiner Routine drehte sie sich um, warf einen Pass quer durch die Halle, als ihr einfiel das niemand da war der ihn abfangen würde. Oh shit.... Er flog im hohen Bogen zu den Jungs die sich noch warm liefen - PASS! Rief sie durch die Halle und tatsächlich reagierten ein paar auf ihren Ruf. Ihr Ball wurde glücklicherweise gefangen, von einem Jungen der sie sicher um fast zwei Köpfe überragte. Irritiert von der Wucht ihres Wurfes blickte er von dem Ball zu der Blonden und wieder zurück. Forest eilte derweil zu den Jungs herüber und entschuldigte sich höflich für den beinahe Unfall. Er jedoch winkte nur ab, gab ihr den Ball zurück. Also bist du das Ass aus Deutschland? Ich weiß nicht ob es wirklich so ist... Es wird nunmal viel erzählt - Lust mit uns zu trainieren? Sie wusste nicht genau ob es eine gute Idee war, doch willigte sie ein.
Eine gute halbe Stunde verging die sie in der Turnhalle verbrachte, das Gefühl über den Hallenboden zu rennen und den Ball zwischen ihren Fingern zu spüren beflügelte sie, machte sie glücklich und lies sie den vormittag vergessen. Als es allerdings darum ging zwei Teams zu bilden und ein kleines Match auszuführen zog sie sich zurück, bedankte sich und verabschiedete sich von dem Team. Sie würde wieder kommen, dafür war ihr der Drang nach ihrem Lieblingssport einfach zu groß, doch für heute sollte es reichen. Mit ihrer Flasche in der Hand, dem Handtuch über die Schultern trat sie aus dem Gebäude, den Ball unter ihren Arm geklemmt und die Flasche an ihren Mund geführt. Iyak - sie kommt - schnell weg Gou! Ihhh - schnell schnell zurück. War das nur ihre Einbildung gewesen oder hatte sie da gerade zwei Stimmen gehört? Irritiert lies sie die Flasche von ihrem Mund sinken und blickte in die Richtung aus der sie die Stimmen gehört hatte. Doch außer einer Staubwolke sah sie niemanden. Seltsam. Sie zuckte nur mit ihrer Schulter, trank noch einen Schluck und machte sich auf den Weg zurück zu den Umkleiden der Mädchen. Dort angekommen zog sie sich schnell um, bevor sie sich jedoch anzog sah sie eine Zeit lang mit gerunzelter Stirn in ihre Sporttasche. Dort lag etwas was sie heute morgen eingepackt hatte, sollte sie es versuchen? Eine Abkühlung, wäre eigentlich echt gut. Auch wenn ihr bei dem Gedanken etwas unwohl wurde, immerhin wusste sie nicht wie sie reagieren würden, doch der Drang war einfach zu groß als das sie sich davor verstecken könnte. Mit einem seufzen zog sie sich nun also wieder an, tauschte die kurze Hose und das T-Shirt gegen einen lockeren Trainingsanzug - eine schwarze Hose und eine hellblaue Jacke mit einem Schriftzug am Rücken der schon recht verbleicht war. "Wie du fühlst so du spielst - du spielst wer du bist" Stand darauf, allerdings in Deutsch und damit wohl nur für die wenigsten lesbar. Die blonde warf sich ihre Tasche über die Schulter, nahm ihren Ball und schlenderte wieder aus dem Gebäude über das Schulgelände. Immer wieder lies sie ihren Ball auf den Boden prellen, fing ihn auf, spielte damit in der Luft und lies ihn geschickt auf ihrem Zeigefinger kreisen. Forest kam an einem großen Sportplatz vorbei, sah dem Baseballteam beim trainieren zu, sah dem Track-Team zu wie sie über hohe Stangen sprangen, weiter hinten spielten die Fußballer. Ein reges treiben war hier am Nachmittag, nur gut das alle so beschäftigt waren und sie so niemand mehr weiter ansprach. Als sie an einem Basketballkorb vorbei kam, versuchte sie ein paar Körbe mit ihrem Ball zu werfen, es gelang ihr eher spärlich was sie anfing zu ärgern. Ein Ball war ein Ball, egal auf welchem Spielfeld, warum ging er also nicht rein in den Korb? Wütend warf sie ihren Ball zu kräftig in Richtung des Korbes, er prallte von der Kante ab und flog in hohen Bogen über einen Drahtzaun. Als sie realisierte was sie getan hatte, entfuhr ihr ein Schrei, ausgerechnet ihren Lieblingsball verschmiss sie natürlich. Sofort rannte sie in Richtung des Zaunes, Pflanzen verwährten ihr den blick dahinter, sie wusste also nicht genau wo er gelandet war. Schon leicht panisch fing sie an an dem Zaun entlang zu rennen in der Hoffnung irgendwo ein Tor zu finden das sie in den hinteren Bereich lies. Das regelmäßige Platschen was sie hörte, nahm sie nur bedingt war, ihr Ball war viel wichtiger und sie würde über Leichen gehen um ihn wieder zu bekommen. Schnaufend kam sie an ein kleines Häuschen das mit dem Zaun verbunden war. Ohne zu zögern, erklomm sie die Treppen, rüttelte an der ersten Tür - verschlossen, nahm die zweite - ebenso verschlossen. Die dritte Riss sie einfach auf - nur gut das sie wirklich offen war sonst hätte sie wohl nun den Türknauf in der Hand. Ihr Blick fiel in einen Raum in dem Regale standen, gefüllt mit Kleidungen und Taschen, ein paar Schränke sah sie noch, Poster und einen Kalender an dem ein paar Tage eingekreist waren - die Schwimmuntensilien in der einen Ecke sah sie nicht - oder wollte sie nicht sehen. Stattdessen stürmte sie durch den kleinen Raum, riss die Tür auf der anderen Seite auf, rutschte mit ihren Schuhen über die Fliesen und hätte beinahe einen Freiflug vom feinsten hingelegt. Allerdings konnte sie sich gerade so noch an einem Geländer abfangen, wunderte sich kurz darüber warum es hier so rutschig und nass war, rannte jedoch gleich weiter um einen Unterstand herum. Wo ist er?! Vielleicht etwas zu laut und vielleicht weil sie dachte sie wäre hier alleine, rief sie nach ihrem Ball als würde er ihr Antworten können. Doch als ihr der Geruch von Chlor entgegen schlug und sich ein paar Köpfe zu ihr drehten, kam sie erneut ins Schlittern, rutschte ein paar Meter seitlich ehe sie zum stehen kam und mit knallrotem Kopf in die Gesichter von Makoto und Rei starrte. Sie war direkt zum Swimmingpool gerannt und mitten ins Training geplatzt. Ein Mädchen mit magentaroten Haaren und weißer Jacke stand mit einem Klemmbrett neben ihnen, Forest erkannte das Mädchen von vorhin wieder, als sie eine Gruppe nach den Weg gefragt hatte. Schwer atmend stand sie also etwas breitbeinig da, da sie sonst wohl hingefallen wäre, starrte in die irritierten Gesichter der Jungs und das etwas ängstlich wirkende Mädchen. S-Sadako-san? W-weißt du, das vorhin - das... Nagisa ist schuld! Der blonde tauchte gerade aus dem Wasser auf, hob seinen Kopf fragend aus dem Becken, erstarrte aber ebenso wie die rothaarige. Wirkte Forest wirklich so einschüchternd und böse, oder war da noch was anderes? Noch ehe Nagisa etwas zu den Vorwürfen sagen konnte, erblickte Forest etwas, das hinter ihm im Wasser trieb. AAAAHHHH! Ihre Hände fuhren sofort an ihren Kopf und gruben sich in ihre Haare, die allerdings fest verflochten an ihrem Kopf anlagen, weshalb das nur bedingt möglich war. Da ist er! Der blonde zuckte bei ihrem Ausruf zusammen. Aaaah sei nicht böse Forest-chan! Das war doch nicht so- Ich hab keine Ahnung was ihr meint - mein Ball! Unterbrach sie ihn, war schon dabei ihre Schuhe und ihre Jacke beim laufen auszuziehen, ging kurz in die Hocke und auch die Trainingshose war weg. So hatte sie das ganze zwar nicht geplant, doch sah man sie nun im Swimmanzug dastehen, sie eilte auf den Rand des Beckens zu, nahm die Stufen des Startblockes mit einem großen Schritt und sprang soweit es ihr möglich war in die Richtung von ihrem Ball. Für ein Mädchen ihrer große besaß sie eine gewaltige Sprungkraft, kam weiter als man es wohl von ihr erwarten würde und tauchte in einem nicht ganz so perfekten Köpfer, durch ihre schnellen und ruppigen Absprung, ins Wasser ein. Mit zwei kräftigen Schwimmzügen war sie bei ihrem Ball, kam direkt unter ihm aus dem Wasser, umgriff ihn mit ihrer Hand und als ihr Kopf aus dem Wasser auftauchte warf sie ihn bereits mit einem kräftigen Wurf aus dem Handgelenk aus dem Wasser. Als sie sah das er sicher außerhalb landete, warf sie ihre Arme mit einem lauten, genervten Stöhnen um eine der Leinen der einzelnen Bahnen und lies den Kopf hängen. Den Geruch und die Feuchitgkeit bekomm ich nie wieder raus. Wieder seufzte sie deprimiert, blieb allerdings noch an dem schwimmenden Wellenunterbrechern hängen. Sowie sie gedacht hatte der Tag wäre vorbei, so schnell hatte sich das Blatt schon wieder gewendet.
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Re: Another Time, Another Life

Beitrag von Ota Ao am Do Apr 21, 2016 12:47 pm

Einen Moment lang Stand er in dem leeren Raum und blickte in die flachen Regle zu allen Seiten. Fach an Fach stand bereit um die Kleidung der Schwimmer zu beherbergen. Dich es waren nur sie und es würden wohl nur sie bleiben. Wieso seine Mutter ihn wohl an eine Schule geschickt hatte, in welcher es kaum Schwimmer gab? Er wusste das sie wollte das er weiter Schwamm, weil es an seinen Vater erinnerte. Ein toter Mann den Ao selbst nicht kannte. Es gab diese Fotos von ihm und seiner Mutter und er selbst war auch auf ihnen zu sehen, aber damals war er noch jung gewesen, vielleicht fünf oder Sechs. Sein Vater war gestorben bevor er Ao hatte viel zeigen können. Doch er konnte schwimmen dank diesem fremden Mann und er hütete die Eigenschaft. Es war ihm wichtig zu schwimmen, aber er wollte nicht das erreichen was seine Mutter sich wünschte. Er sollte so bekannt werden wie sein Vater es war, es in die Nationalmannschaft schaffen und immer besser und besser werden. Das er einige Jahre nicht geschwommen war hatte ihr fast das Herz gebrochen, aber seitdem er hier wieder schwamm schien auch ihre Laune besser zu werden, zumindest ein wenig. Gelaufen war er immerhin all die Jahre durch, auch wenn es ihm keinerlei Spaß machte. Nur wegen ihr hatte er so viele weitere Sportarten probiert und war immer und immer wieder unzufrieden mit dem Gefühl und seiner Leistung. Auch Rin war unzufrieden mit seiner Leistung gewesen, aber sie war froh gewesen, dass er immerhin etwas getan hatte. Ob er das so wunderbar gefunden hatte – nun das stand auf einem anderen Blatt. Selbst wieder in einer Mannschaft zu schwimmen schien ihm noch immer ein zwang, aber da er Wasser liebte war es erträglich. Er schwamm gerne, fühlte sich wohl dort im Wasser. Niemand den er hörte, niemand den er sah und er spürte nur sich seinen Körper, das Wasser und wie er hindurch glitt. Alles in Ordnung Ao-kun? Er hatte einfach nur vor seinem Fach gestanden und hinein gesehen. Keine Regung, kein Ausziehen und keine Freude, dass er nun schwimmen konnte. Jetzt fing er sich jedoch wieder und erwachte zum Leben. Nein alles in Ordnung, ich habe nur nachgedacht. Lass uns schwimmen gehen Makoto. In einer flüssigen Bewegung schlüpfte er aus dem weißen hem, seiner Jacke, sowie Hose und Schuhen. Es dauerte nicht lange bis er es gefaltet und in seinem Fach verstaut hatte. Als sein Blick sich wieder hob sah er einen Moment lang die Dose an die er gekauft hatte. Makoto hatte seien bereits leer getrunken, doch in seiner schwappte noch ein letzter Rest und er trank ihn aus. Wann habe ich das letzte Mal jemandem etwas zu trinken gekauft außer den Leuten beim Schwimmen? Das muss schon ewig her sein. Für sie wird es wohl egal sein. Seltsam das sie mich so an mich erinnert. Irgendwie wirkt sie gezwungen in dem was sie tut und vollkommen unzufrieden damit hier zu sein. Präzise warf er die leere Dose in den Müll des Clubraumes, als die Tür aufflog und Nagisa, Rei, sowie Gou den Raum betraten. Yosh ich bin bereit aber ehhh wo ist Forest-chan? Sie hatte keine Lust, gab er ruhig zurück und hörte wie Nagisa laute Ooohs und Ehhs ausstieß. Ihm gefiel es nicht das der Blonde nicht aufhörte zu meckern, es kam ihm so vor als würde er Druck auf dieses Mädchen ausüben und das gefiel ihm nicht. Du solltest sie nicht bedrängen Nagisa. Wir hätten uns alle gefreut. Außerdem schwimmt man nur dann schön wenn man es wirklich mit Freude machte. Stell dir vor sie sähe nicht schön aus beim Schwimmen! Rei hatte wirklich Probleme – immer musste alles schön sein. Sie alle hatten Probleme, wenn es ihnen nur darum ging die Neue hier herein zu zwingen. Damals hatten sie Rei gebraucht, aber heute waren sie vier, sie mussten niemanden zwingen dem Club bei zu treten – also wieso auf die Blonde einreden, als müsste sie Spaß daran haben. Für Ao war es wichtig, dass sie erst einmal hier ankam. Ist mir das wirklich wichtig – soll sie hier ankommen? Es wäre besser für sie, egal was gut für die Jungs wäre. Sie soll sich nicht in etwas hinein zwingen – niemand soll das. Immerhin reicht es wenn ich das tue, oder nicht? Irgendwie war ihm das zu viel, auch wenn er nicht sagen konnte wieso. Es fühlte sich an als wäre sie in der gleichen Situation wie er, nur das sie von gefühlt jedem bedrängt wurde, da wollte er nicht auch noch zu gehören. Ob sie vielleicht später kommt.? Das wäre sooo schön. Lasst uns doch erst einmal etwas tun, versuchte er so motiviert zu sagen wie es ging. Den anderen fiel nicht auf was ihn umtrieb, aber das war nichts Neues und es würde sich wohl auch nie ändern. Dennoch sahen sie ein wenig irritiert zu Ao, welcher sich an ihnen vorbei schob und hinaus in die warme Luft trug. Das Wasser des Pools war herrlichblau, reflektierte die strahlende Sonne und rief nach ihm. Es brauchte nur eine Sekunde bis er leichten Schrittes auf den Startblock gesprungen war und anmutig im Wasser verschwand. Sollen sie sich doch wundern, dachte er sich abwesend während er die ersten Züge unter Wasser tat. Sollen sie sich doch schief ansehen. Sie werden es nie verstehe und solange ich schwimme ist doch eh alles egal oder nicht? Ja es ist egal. Ein Zug unter Wasser ein weiterer. Er glitt die ganze Bahn unter Wasser hindurch und schoss erst am Ende des Pools wieder in die Höhe. Ganz sacht warf er das dunkle Haar hin und her, ehe er dazu den andere herüber sah. Mittlerweile waren sie alle umgezogen und Gou winkte ihm. Während Ama-Sensei am Rand in ihrem Stuhl saß. Ao-kun wir wollen anfange, rief sie ihm zu. Mit einem leisen Seufzen machte er sich auf und schwamm die Bahn zurück um sich aus dem Wasser zu ziehen. Seine Freunde saßen im Kreis auf den warmen Steinen, während Gou ihnen einen Zettel vor die Nase hielt. Wir machen da weiter wo wir letzte Woche aufgehört haben. Rei muss noch immer lernen effektiver zu schwimmen und wir sollten ihm dabei helfen. Wir versuchen es einfach abwechselnd, die anderen ziehen solange ihre Bahnen und verbessern ihre Zeiten. Aber erst einmal dehnen. Irgendwie vergaß er es immer mit Absicht, aber niemand beschwerte sich deswegen, sie ließen ihn einfach machen, ließen ihn einfach schwimmen. Dennoch beugte er sich jetzt der Gruppe und begann damit seine Muskulatur zu dehnen. Die Sonne brannte bereits ungewöhnlich warm, sodass er nach dem dehnen beinahe schon wieder getrocknet war. Doch niemand beschwerte sich, immerhin konnten sie bald alle schwimme gehen, bis auf Gou und Ama-Sensei. Die Braunhaarige Lehrerin saß unter ihrem Schirm und blickte sich friedlich um, als würde sie auf etwas warten. Nagisa meldet sich freiwillig um mit Rei an seiner Technik zu arbeiten und so beschlossen Makoto und Ao ihre Bahnen zu ziehen. Gou hockte sich an den Rand und ließ die Füße einen Moment im Wasser baumeln, während sie die ersten Bahnen lang immer wieder die Bahnen stoppte. Er wurde besser und die Jahre der unterschiedlichen Sportarten hatte ihm kaum geschadet, auch wenn nichts ihn so fröhlich machte wie zu schwimmen. Nach einem dutzend Bahnen hatte auch Nagisa keine Idee mehr was er Rei noch zeigen sollte und so übte dieser einen Moment alleine, während Gou ihnen Getränke bereitstellte und mit Nagisa zu tuscheln begann. Er hörte den beiden gar nicht zu, im schlimmsten Fall würde er sich aufregen und das wollte er nicht. Es dauerte nicht lange bis die beiden kurz verschwanden und Ao blickte ihnen nach und fragte sich was sie nun wieder trieben. Seine Beine baumelten noch immer im Wasser, als Makoto zu ihm kam und ihm eine Dose mit kühlem Tee reichte. Hier Ao-kun du musst genug trinken.Danke dir Makoto. Ist alles in Ordnung? Du wirkst so abwesend heute. Einen Moment lang hob er den Blick vom Wasser und sah zu seinem alten Freund. Wollte er ihm die Wahrheit sagen? Ich will nicht das sie Sadako-san bedrängen, gab er zu und blickte dann wieder auf seine Teedose. Makoto nickte als hätte er sich so etwas gedacht. Ich gebe mir Mühe die anderen im Zaum zu halten, versprach er und sah wieder zu Ao. Makoto würde sie immerhin nicht mehr drängen, aber er würde es nicht verstehen – niemand verstand es. Mit einem tiefen Schluck trank er die Dose leer und stellte sie fort. Sein Blick fiel auf Rei der noch immer ein wenig zum Kämpfen schien und durch die Bahn paddelte als würde er versuchen einen Kampf gegen das Wasser zu gewinnen. Du solltest ihm helfen solange Nagisa nicht da ist. Auch Makoto sah nun zu Rei und nickte kurz, bevor auch er seine Dose leer trank und ins Wasser sprang um zu Rei zu schwimmen. Ao blieb sitzen und sah ihnen zu, bis Nagisa und Gou schwer atmend zurück kehrten, sich aber nicht erklärte. Nein er wollte es nicht wissen – sonst wäre er nur wieder böse. Als er zurück ins Wasser sank ließ er sich fallen und zog seine Bahnen unter Wasser. Er wollte nichts hören und nichts sehen, er wollte nur das die Zeit verging und das er nach Hause konnte, seine Ruhe haben, keine Stimmen die etwas von ihm wollte. Heute war kein guter Tag um zu trainieren. Irgendwann hob er den Kopf aus dem Wasser und hörte wie jemand rief. Sein kopf hob sich aus dem Wasser und er blickte zu Makoto und Rei, die sich etwas von Gou erklären ließen. Seien Ahnung um was es ging wanderte gegen null er sah nur etwas irritiert dabei zu wie Forest dem Wasser entgegen eilte und kurz darauf über Nagisa ins Wasser sprang. Die Wellen schwappten ihm leicht entgegen als er sah wie Forest auf einen Ball zu ruderte, welcher eben noch nicht dort gewesen war. Seine Augen folgten ihr einen Moment und er sah zu wie sie den Ball ergriff und ihn knapp über seinem Kopf aus dem Becken warf. Wieder stöhnte sie laut auf, beschwerte sich über das Wasser was nun nie wieder weichen würde und starrte irgendwie an ihm vorbei. Du könntest einen neuen kaufen, oder ihn einige Tage in die Sonne legen, schlug er vor und machte sich damit wohl für sie bemerkbar. Die Art und Weise wie eifrig sie ins Wasser gesprungen war erinnerte beinahe an ihn, auch wenn sie dabei ein wenig hektisch wirkte und er eher konzentriert. Dein Nachmitag scheint nicht von Erfolg gekrönt gewesen zu sein, überlegte er laut und sah sie direkt an. Kann ich dir irgendwie helfen? Einen Moment lang zwang er sich zu einem Lächeln versuchte nett zu sein, ehe die Frage in ihm aufkam wieso er sich bemühte. Aber tat er das nicht immer? War er nicht immer zu jedem und allem wirklich nett und zuvorkommen? Das hatte ihm seien Mutter doch beinahe krankhaft antrainiert oder nicht? Vielleicht wirkte es deswegen auch oft aufrichtig, wenn er solche Dinge sagte – all das war ihm in Fleisch und Blut übergegangen. Doch ein langer Moment der stille war ihm nicht gegönnt den der Rest schrie beinahe zu nach einer Erklärung. Forest-chan du bist also doch gekommen weil du mit uns schwimmen willst, brüllte der Blonde nach seinem ersten Schoko. Ich glaube du verstehst das Falsch. Ehhhhh? Sie wollte nur ihren Ball wieder haben. Objektiv betrachtet sieht es nicht so aus als wäre sie wegen uns hier. Vielleicht ist das auch alles nur ein Vorwand und sie ist wegen Ao hier, schwärmte Gou, welche die beiden beobachtete. Nagisas Frage war noch halb laut gerufen gewesen, der Rest der Anwesenden war in beinahe in ein Tuscheln übergegangen. Das Gou jedoch sichtlich gespannt hin und her blickte schien nicht übersehbar zu sein. Ao hingegen hatte nur einen kurzen Blick herüber geworfen und war sich unangenehm bewusst, dass Gou ihn seltsam ansah. Was sie wohl wieder dachte. Ich glaube wenn du weniger auffallen wirst solltest du dich weniger auffällig verhalten. Du bist sehr ungestüm im Vergleich zu uns Japanern. Erfrischend Anders fiel es ihm sofort ein was ihm zu einem weiteren blick in ihrer Richtung trieb, noch immer begleitet von einem Lächeln. Auch wenn er an Gou immer etwas wie willen gesehen hatte, so schien Forest ungezwungen und Frei, als gäbe es niemandem der ihr etwas verbot. Sie brach einfach mit den Konventionen und irgendwie gefiel ihm das. Keine starren ketten, keine starren Regeln und irgendwie machte sie das interessant. Nicht das ihn etwas dazu treiben würde sie so zu bedrängen – im Gegenteil er wollte das verhindern. Wenn sie dir zu aufdringlich werden sag mir einfach Bescheid, egal wer es ist, bot er erneut etwas an und überbrückte die letzte Meter um an den Rand des Beckens zu kommen. Er wollte sich nicht einfach über das Band lehnen, es schien ihm sowieso besser für heute erst einmal Ende zu machen. Dieses Team war viel zu aufgedreht um heute noch etwas leisten zu können und er sah schon wie Nagisa das Becken umrundete um Forest wieder mit Fragen zu bohren. Etwas in seinem Gesicht wurde ernst – er würde nicht zulassen das er sie noch einmal nervte.
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Re: Another Time, Another Life

Beitrag von Sadako Forest am Mi Mai 04, 2016 10:48 pm

Immer wieder hörte man sie leise seufzen, bemerkte nichtenmal das sich jemand ganz in ihrer Nähe befand und sie wohl meckern gehört hatte. Das kühle Wasser umspielte ihren Körper, kühlte sie etwas von dem Training ab, allerdings nicht ihren Kopf der vor Ärger innerlich rauchte. Nein dieser Tag war alles andere als gut, jetzt wollte sie eigentlich nur noch Heim und alles vergessen. Etwas weiter neben ihr regte sich etwas, weshalb sie mit enem verwirrten Ausdruck die Augen aufschlug und in das Gesicht des dunkelhaarigen Schwimmers blickte. Sie hatte ihn wirklich nicht bemerkt, blinzelte so ein paar mal überrascht und musste bei seinem Vorschlag breit lächeln und kichern. Das kann ich leider nicht machen, auch wenn es die nahegelegenste Lösung wäre, aber gerade dieser Ball ist mir wichtig und den will ich nicht ersetzen. Ob ein Schwimmer überhaupts verstand von was sie da sprach? Ein Ball war immerhin nur ein Gegenstand, es gab viele von ihnen und trotzdem war ihr eines dieser Dinger einfach wichtig. Jetzt kann ich also nur hoffen das ich ihn richtig trocken bekomme. Nein er würde es vermutlich nicht verstehen wieso ihr ein Ball wichtig war, zumindest jetzt würde er das noch nicht verstehen. Doch so hatte so ein Gefühld as sie ihm früher oder später noch die Geschichte dazu erzählen würde, vielleicht würde er es dann ja verstehen. Für einen Moment lies sie leicht den Kopf hängen, nickte leicht, doch das Lächeln verschwand nicht von ihren Lippen. Forest war kein Mädchen das sich herunter ziehen lies - ja der Tag war richtig scheiße und sie fühlte sich schrecklich, doch es würde auch nichts ändern wenn sie ein mieses Gesichts ziehen würde - Nein Lächeln hieß die devise und das würde sie auch weiterhin durchziehen. Der ganze Tag ist seltsam - keine Ahnung ob das nur mir so vorkommt, aber eigentlich hatte ich mir das alles anders vorgestellt. Heute scheint aber ja nichts so zu laufen wie ich es geplant hab. Die blondhaarige wog ihren Kopf hin und her, sah Ao von der Seite her an und blickte einen Moment überrascht drein als er sie fragte ob er ihr helfen könne. Drück mir einfach die Daumen das ich später nicht noch meine Bude abbrenn - das fehlt irgendwie noch auf der Tagesordnung. Eigentlich war es nur als Scherz gemeint, doch in Forest kam so ein seltsames Gefühl auf als könnte es wirklich noch passieren. Auch der dunkelhaarige lächelte sie für einen Moment an, ehe ein Rufen die Unterhaltung der beiden unterbrach. Ihr Kopf ging zurück zu dem restlichen Schwimmteam, sah wie Nagisa ihr zu winkte, ehe sie das Mädchen von vorhin erkannte das sie nach dem Weg gefragt hatte, die gerade den Kopf mit Rei zusammen steckte und verräterisch in ihre und Aos Richtung blickte. Forest verengte ihre Augen zu schlitzen, spitze ihre Ohren um zu verstehen was die anderen redeten, doch das rauschen des Wassers war hier einfach zu laut, weshalb sie nach ein paar Sekunden auch schon wieder aufgab. Neeeeein - Nagisa-kun ich hab nur meinen Ball geholt - ach eigentlich ist es ja auch egal. Das "Nein" hatte sie noch etwas lauter gerufen, war aber schnell leiser geworden weil es eh keinen Sinn hatte gegen den blonden zu wettern, so viel hatte sie bereits über ihn gelernt. Mit ihrem Auftritt beim Pool hatte sie wohl mal wieder für Redestoff gesorgt, weshalb sie sich mit einem leisen seufzen von dem Wellenbrechen abstieß und ihre Aufmerksamkeit wieder zu Ao richtete der wieder das Wort an sie gewand hatte. Diesesmal konnte sie einfach nicht anders als leise zu lachen, nicht weil sie ihn wegen seiner Wortwahl auslachte sondern weil sie ähnliches schoneinmal gehört hatte. Hehe, weißt du sowas ähnliches hat schonmal jemand zu mir gesagt - "Wenn du für weniger Gerüchte sorgen willst solltest du aufhören so ruhig und mysteriös zu sein.". Mit erhobenen Zeigefinger und tieferer Stimme zitierte sie ihre jetztige engste Freundin in Deutschland, ehe sie in ein prustendes Lachen ausbrauch, während sie sich mit Armen und Beinen strampelnd über Wasser hielt. Ich finde es sehr Ironisch das ich immer das Gegenteil mache - je nachdem wo ich bin, aber ich werde es versuchen, wette aber nicht auf mich das es mir gelingt. Noch immer kichernd sah sie zu wie sich der blauäugige in Bewegung setzte und den Rand des Beckens ansteuerte. Sein Angebot das sie ihm ruhig sagen solle wenn einer der anderen sie zu sehr bedränge, lies sie etwas stutzend zurück, machte er ihr da gerade ein Angebot sie vor seinen eigenen Freunden zu schützen? Forest konnte es nicht ganz vermeiden als nach diesen Worten etwas rot um die Nase zu werden, nur gut das er ihr gerade den Rücken zu wand. Kurz holte sie Luft, tauchte unter der Schwimmabsperrung hindurch und folgte Ao bis zum Rand. Sie wusste nicht ob man ihr die Verlegenheit noch im Gesicht ansah, doch sie versuchte es mit ihrem lächeln zu überspielen, zog sich mit ihren Händen an den Rand und hielt sich dort fest. Ich werde mich melden wenn es zu viel wird - Danke Ao-kun. Danach drehte sich ihr Kopf auf die andere Seite, hörte sie doch schon die trampelnden schnellen Schritte die sich ihr näherten. Oooooy Forest-chan! Ao-chan! Über was redet ihr? Leicht außer Atem kam der jüngere blondhaarige bei den beiden an, lies seine Beine neben Forest ins Becken gleiten und beugte sich zu ihr herab, knallte dabei beinahe mit seiner Stirn gegen ihren Kopf, wäre sie nicht zur Seite ausgewichen. Kurz glaubte sie den Arm von Ao mit ihrem zu berühren, weshalb sie sofort wieder etwas zurück wich um nicht zu aufdringlich zu wirken. Erwachsenen Themen. Meinte sie nekisch ohne sich etwas anmerken zu lassen das es ihr zwischen zwei halbnackten Kerlen dann doch zu viel wurde. Du bist doch auch nur etwa ein Jahr älter als ich! Na und? Reicht doch! Ahhh die Begründung zählt nicht! Egal - Du bist so klein Forest-chan, wie schaffst du es so weit zu springen?! Ob man die Ader an ihrem Kopf sie die genervt an ihrer Schläfe pulsierte während sich ihre Hände zu Fäusten ballten? klein?! Du bist nicht viel größer als ich! Na und? Aber ich bins! Mit den eigenen Waffen geschlagen zu werden fühlte sich sehr seltsam an, vertrieb allerdings die Wut aus ihrem inneren und lies ihren Kopf kurz zur Seite kippen, ehe sie den blondhaarigen wieder ansah. Das war nicht fair - aber gut, du willst wissen wie ich es so weit schaffe? Oh ja unbedingt! Dann pass auf. Die kleine blondhaarige hob ihre Arme aus dem Wasser, stützte sich mit ihren Händen auf dem Rand ab und zog sich in einer flüssigen Bewegung aus dem Wasser, setzte ihren rechten Fuß auf den Rand um sich nun komplett aus dem Wasser zu heben und machte einen Schritt nach vorne. In dem Moment in dem sie ihren linken Fuß auf den Boden aufsetzte, schien es für den Bruchteil einer Sedkunde so, als würde ihr linkes Bein nachgeben, als hätte sie keine Kontrolle darüber und würde wegknicken. Doch so schnell wie es den anschein gemacht hatte, setzte sie auch schon wieder ihren anderen Fuß vor sich und das kurze Schwanken verschwand wieder. Als wäre nichts gewesen ging sie ein paar Schritte nach vorne, benetzte den Boden mit dem Wasser das an ihren Beinen herabfloss, stemmte ihre Hände in die Tailie und drehte sich einer lockeren Bewegung zu den beiden Jungs am Beckenrand um. Ihr dunkler Schwimmanzug mit den hellblauen Streifen an der Seite, glänzte von dem Wasser leicht in der Sonne. Forest beugte sich mit einem breiten grinsen nach vorne, starrte Nagisa einen Moment lang an. Das Geheimnis ist hartes Training. Dabei streckte sie ihre Zunge heraus, bemerkte allerdings schnell das sie die Aufmerksamkeit des blonden verloren hatte, stattdessen sah sie wie er mit leicht geöffneten, etwas schockiertem Gesichts ausdruck auf ihr linkes Bein starrte, um genauer zu sein auf Höhe ihres Knöchels. Weißt du es ist unhöflich jemanden anzustarren. Fing sie an, folgte seinem Blick und drehte ihr linkes Bein leicht zur Seite ehe sie erkannte was ihn so ablenkte. Mit einem leisen schnaufen richtete sie sich auf und drückte ihren Rücken durch. Noch nie eine Narbe gesehen? Ihre Mimik und Gestik wirkte noch immer sehr locker und fröhlich, doch man konnte einen leichten Umschwung in dem klang ihrer Stimme hören wenn man genau lauschte. Mit einem leisen seufzen hob sie ihre Hand, gab Nagisa einen Schlag auf die Schulter und drohte ihn zurück ins Becken zu stoßen sollte er sich nicht rechtzeitig fangen. Glückwunsch du hast soeben den Grund entdeckt weshalb ich nicht mehr auf dem Spielfeld stehe sondern Schwimme. Wie lange hatte sie vor dem Spiegel gestanden und diesen Satz geübt? Stunden, Wochen, tausende Male hatte sie den Satz wiederholt, dabei ihre Mimik geübt und sich gezwungen nicht jedesmal Tränen in die Augen zu bekommen wenn sie darüber sprach, doch den knick in ihrer Stimme hatte sie nie ganz abstellen können. War es wirklich etwas so ungewöhnliches zu sehen? An ihrem Knöchel anfangend zog sich eine dunkle Narbe etwa 18 cm seitlich ihr Bein herauf. Man konnte relativ gut erkennen das es sich um eine Operationsnarbe handelte, da man noch lauter quer verlaufende dünnere Narben erkennen konnte. Sportleraugen dürfte nun auch nicht mehr entgehen das ihr linkes Bein schwächer und schmaler wirkte als ihr rechtes Bein, beinahe so als wäre die ganze Sache noch nicht allzulange her und als hätte ihr linkes Bein eine lange Ruhephase hinter sich gehabt und daher Muskeln abgebaut.
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Re: Another Time, Another Life

Beitrag von Ota Ao am Do Mai 05, 2016 8:45 pm

Dann musste sie wirklich an dem Ball hängen. Gab es etwas an dem er so hing? Spontan nichts das ihm einfiel. Es gab nur Geschenke aus Entschuldigung, aber ein Geschenk das ihm etwas bedeutete, etwas das er nicht bekommen hatte, weil er etwas geleistet hatte, sondern weil er er war. Nein es gab nichts das ihm so wichtig war. Aber vielleicht war es bei diesem Ball so. Das muss etwas Schönes sein. Als Mensch gesehen zu werden nicht als Leistung. Sie hat wirklich Glück. Also zuckte er ganz sacht die Schultern und rang sich ein schmales Lächeln ab. Es ist immer schön etwas zu haben das eine Bedeutung hat. Eigentlich klang das vollkommen harmlos, wenn man sein lächeln sah, wenn man nicht in ihn hinein sah. Es fühlt sich beinahe so an als wäre ich eifersüchtig. Wenn ich auch einen Ball hätte. Ein ziemlich abwegiger Gedanke. Er war unter Wasser flink aber anderen Sport mied er einfach. Schwimmen lag ihm im Blut, ein Ball werfen nur bedingt. Wenn du ihn direkt auf das Flachdach legst gibt es eine reelle Chance das er gut durchtrocknet. Dort oben wirft nichts einen Schatten und aktuell werden die Tage nur noch wärmer. Irgendwo konnte er nicht damit aufhören. Hilfe geben, zurück lächeln und friedlich vor sich hin leben, einfach leer sein. Er konnte sich nicht vorstellen wie es war neu zu sein. Da war immer jemand an seiner Seite gewesen – Makoto. Er hatte nie jemand anderen kennen lernen müssen, Makoto hatte das für ihn getan. Jetzt gute Mine zu machen war also eine seiner Künste. Vielleicht fielen ihm die Worte deswegen so leicht? Natürlich drücke ich dir die Daumen. Es ist schwer etwas anzuzünden, vor allem wenn man am Meer wohnt. Es wird schon ein friedlicher Abend werden. Er wusste es nicht aber er wünschte es ihr. Immerhin reichte es, wenn er sich durch den Tag quälte. Sie war voller Energie und das sie einmal ruhig gewesen sein sollte konnte er irgendwie nicht glauben. Vielleicht zog er deswegen die Braunen einen winzigen Moment zusammen, bevor er leise lachte. Du solltest so sein wie du dich am besten fühlst. gab er zu . Auch Forest kam nun zum Beckenrand und hielt sich an diesem fest, während Nagisa sie stampfend erreichte. So klein er auch war, so schwer schienen heute seine Schritte zu sein. Der Rest wollte wohl nicht dem Impuls folgen und hielt sich zurück, vielleicht mehr Getuschel. Seine Augen hoben sich zu dem blonden Jungen empor, während Nagisa nicht anders konnte als dem Mädchen beinahe eine Kopfnuss zu verpassen. Einen flüchtigen Moment lang stieß sie gegen ihn und die ungewohnte nähe ließ ihn erschaudern. Voller Energie, voller Leben und dann auch noch so nahe bei ihm, dass konnte nur Probleme geben. Wenn er Pech hatte würde sie anfangen zu bohren und dann – er hoffte einfach nicht, dass es so weit kam.  Ob sie wirklich auf ihn zurück kommen würde? So oder so – er hatte es ihr angeboten und war seinem Ruf als netter Kerl nachgekommen. Freundlich aufdringlich, so kannte man ihn und auch nur so. Niemand sah seinen Frust, seine Leere. Einen Moment lang folgte er den Worten der beiden und erkannte, dass Forest gut auf sich selbst aufpassen konnte. Während die beiden sich stritten  oder eher Nagisa die Deutsche ausargumentierte, zog er sich aus dem Wasser und blieb einen Moment am Beckenrand stehen. Das Wasser tropfte ihm aus den Haaren und er fuhr sich mit der Hand durch das dunkle nasse Haar. Er mochte den leichten Sonnenschein, der ihm über die Haut fuhr, ihn ein wenig wärmte, solange er noch keinen Wind spürte. Doch es dauerte nicht lange, bis ein Hauch ihn erfasste und dafür sorgte, dass sich ihm die Nackenhaare aufstellten. Als dies der Fall war fuhr er sich über die Arme, streifte einige Wassertropfen ab und schüttelte das dunkle Haar. Neben ihm zog sich nun auch Forest aus dem Wasser. Sie wollte Nagisa zeigen wieso sie so weit sprang. Man merkte das der Blonde zwar viel redete, aber nicht gutzuhörte. Rei hatte erzählt das sie Sport getrieben hatte, natürlich würde sie da nicht vollkommen untrainiert sein. Aber Nagisa wäre nicht Nagisa, wenn er nicht solche Fragen stellen würde. Einen Schritt vom Beckenrand fort sah er wie sie aus dem Wasser auftauchte, das blonde Haar wie eine Schleppe hinter sich her zog. Zusammen gebunden oder nicht, es war ein hübscher Anblick. Ich hätte nicht gedacht, dass Blond an Frauen gut aussieht. Ich kenne ja nur Nagisa. Blond ist eben nicht die Farbe der Japaner, alles gefärbt. Aber bei ihr scheint es natürlich - hübsch. Wie in einem schlechten Film sah er sie schwanken, noch bevor Nagisa es sah – der sah es wohl nicht einmal. Doch so schnell sie zu wanken schien, so schnell stand sie auch wieder und konfrontierte sich mit Nagisa. Hartes Training, das kannte der Blonde nicht. Ao musste grinsen. Training kennt er nicht, vor allem kein hartes, gab der Ota schmunzelnd zu und streckte sich einen Moment lang um seine Muskulatur zu entspannen. Doch ein Spruch seines Temakameraden blieb aus. Du hast sie gehört Nagisa. Doch dieser war wohl wirklich beschäftigt. Also hörte er auf die Arme in die Höhe zu recken und versuchte zu verstehen was ihm entgangen war. Es lag nicht in seiner Natur Leute anzustarren, schon gar keine Frauen und dennoch warf er einen Blick in die Richtung der Blonden. Ihm fiel auf das sie sportlich war, doch erst als sein Blick hinab glitt sah er was Nagisa sah. Eine Narben fing seine Aufmerksamkeit ein und er wusste was jetzt kommen würde Fragen über Fragen. Es brauchte nicht lange, nur zwei große Schritte und ein paar Sekunden, da war er an ihr vorbei und stand vor dem Blonden Jungen. Dieser schnappte gerade nach Luft um etwas zu sagen. Ao brachte ihn mit einem blick zum Stoppen. Es war nur ein winziges schnappen nach Luft, bevor er eingeschüchtert zu dem Älteren aufsah. Nagisa lass das, so etwas ist unhöflich. Es reicht schon das Rei sie durchleuchtet hat. Wenn du willst das sie wieder kommt solltest du das lassen. Einen Moment lang starrte er nur auf den Jüngeren nieder der mit sich zu ringen schien. Ich meine es ernst Nagisa. Mit einem beinahe gequälten Blick schaute er an Ao vorbei zu Forest. Doch es dauerte nicht lange, bis Ao sich aufbaute, den Rücken durchstreckte und damit beinahe einen Kopf größer war als der Blonde. Geh zu Rei. Du bist so gemein Ao-chan! nörgelte der blonde schließlich und zog eine Grimasse. Doch er ging, er beugte sich dem Größeren und zog einen Schmollmund. Morgen sagst du mir was passiert ist ja Forest-chaaaaa? Wie gerne würde er dem Blonden an den Hals springen. Nagisa dachte nicht an andere, dachte nicht daran was er anrichtete. Rei war ähnlich, auch wenn er sich eher auf Informationen beschränkte und nicht auf das was dahinter stand. Emotion und Logik – ja da trafen zwei seltsame Menschen aufeinander. In Kombination würde sie für Forest wohl zum Wahnsinn treiben. Einen Moment lang blickte er dem blonden nach der ihr immer wieder grimmig anblickte und ihm die Zunge raus streckte. Ao hingegen drehte sich wieder um und verneigte sich entschuldigend. Tut mir Leid, dass ich dich bevormundet habe. Ja so war er eben. Höflich, zuvorkommend und so oft wie möglich das was man eben gerade brauchte. Auch wenn er keine Ahnung hatte was sie brauchte - es reichte zu wissen wie anstrengend Fragen sein konnte. Er mochte sie selbst nicht, aber bei ihm bohrte ja niemand nach, zum Glück.  Ob sie ihm böse deswegen war? Er würde nicht nachfragen, niemals. Dafür waren ihm sein Gegenüber einfach zu wichtig, Privatsphäre zu sensibel. Wenn er so etwas wie wichtige Dinge nicht hatte, dann sollten immerhin andere diese für sich behalten können.
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Re: Another Time, Another Life

Beitrag von Sadako Forest am So Mai 08, 2016 6:57 pm

Schmunzelnd wog sie ihren Kopf leicht zur Seite und warf einen Blick zu dem Flachdach das zum Teil über den Pool ragte. Oooh ich weiß nicht ob ich da hoch komme. Gab sie kichernd zu und rieb sich über ihren Nacken. Obwohl ich dann einen Grund zum wieder kommen hätte. Bei ihrem eigenen Gedanken ertappt wurde sie für einen Moment leicht rot um die Wangen. Wollte sie wirklich schon wieder hier her kommen um zu schwimmen, oder eher um das Team besser kennen zu lernen? Eben jener rotschimmer wurde etwas deutlicher als ihr Ao zusprach am besten so zu sein wie sie sich am wohlsten fühle. Einen Moment schien sie überrascht von seinen Worten zu sein, doch im nächsten fing sie an zu strahlen, kicherte und hob ihre Hand aus dem Wasser, ballte sie leicht zur Faust. Hai - das ist glaube ich eines der wenigen Dinge in denen ich wirklich gut bin. Fröhlich wie eh wand sie sich dann kurz an Nagisa der sich stürmisch zu ihr begeben hatte, zog sich aus dem Wasser und blickte den blonden skeptisch entgegen als dieser nicht mehr aufhören konnte sie anzustarren. Sie sah es ihm regelrecht an das ihm nun wieder neue Fragen auf den Lippen lagen, sein blick wechselte zwischen ihrem Bein und ihrem Gesicht hin und her, langsam öffnete sich ein Mund, während sich seine Augen nicht entscheiden konnten ob sie vor Aufregung glänzten oder ob er Mitleid zeigen sollte. Neben ihr stand Ao, der sie locker über einen Kopf überragte und gerade dabei war seine Arme zu strecken und um den blonden etwas aufzuziehen. Hartes Training kannte er also nicht? Dabei hatte es doch vorhin so ausgesehen als würde das Schwimmteam wirklich einen Trainingsplan verfolgen. Aber vielleicht war Nagisa auch einfach etwas schwerer zu motivieren. Die neugierde die von dem Jungen so langsam Besitz ergriff schien auch dem dunkelhaarigen aufzufallen, zumindest sah nun auch er für einen Moment auf Forest, bemerkte die Narbe an ihrem Knöchel und noch ehe der jüngere ein Wort herausbrachte war er an Forest vorbeigeschritten um sich zwischen die beiden Blonden zu schieben. Etwas irritert tat sie einen Schritt nach hinten, starrte kurz auf den muskulösen, vom Wasser glänzenden Rücken von Ao, bekam nur zur hälfte mit wie er Nagisa zurechtwies. Was tut er da?... versucht er gerade mir zu helfen? Ob oder ob nicht war ihr realtiv egal, ab dem Moment in dem sie Nagisa so angesterrt hatte, hatte sie gespürt wie sich ein Knoten in ihrer Brust bildete und ihr womöglich jegliche Antwort verweigert hätte. Sie sprach nicht gerne darüber, die ganze Sache war noch nicht so lange her, hatte sie gezwungen mit ihrem Liebsten Sport aufzuhören, ihre Freunde und ihr Team im Stich zu lassen, ihr halbes Leben aufzugeben. Da fiel es ihr einfach noch nicht so leicht über das Thema zu reden. Diesen einen Satz schaffte sie nur über ihre Lippen weil sie sich zwang, weil sie es geübt hatte und sich zusammenreisen konnte, kurz zumindest. Wie auch immer schaffte es der dunkelhaarige den kleineren von seinem vorhaben abzuringen, nörgelnd stand er auf, maulte ihn etwas beleidigt an ehe er ihr noch zurief das sie ihm morgen erzählen müsse was passiert war. Eh, ich- Schwer schluckend sah sie ihm hinterher, wie er sich noch ein ums andere mal umwand um Ao die Zunge zu zeigen, ehe er wieder bei dem Rest der Truppe war und sich prompt Rei um den Hals warf, mit seiner Hand wild gestikulierte, nur damit sich im nächsten Moment Gou zu ihr drehte und Ama-chan ebenfalls zu ihr blickte. Vermutlich hatte er sofort erzählt was er gesehen hatte. Ehh... soviel dazu. Aber vielleicht hatte er auch was ganz anderes von sich gegeben, zum Beispiel das sich Ao für sie eingesetzt hatte, weil er sie mochte? Mit einem leisen seufzen wand sie sich von der Gruppe ab, blickte nun zu einem Ao der sich ihr zugewandt hatte und sich mit einem mal vor ihr verbeugte, womit sie für einen Moment auf einer Augenhöhe waren. Heh - was - eh nein, nein! Schon gut. Sie merkte wie ihr Gesicht warm wurde, hob ihre Arme abwehrend und wedelte mit ihren Händen vor ihrem Gesicht. Eigentlich war sie es doch diejenige die sich bedanken sollte oder? Schnell fasste sie sich wieder, kratzte sich mit einem Finger an ihrer Wange und war nun selber dabei ihren Kopf leicht zu neigen. Danke Ao-kun. Das war wirklich nett von dir. A-aber weißt du... Stockend hob sie ihren Kopf wieder um ihren Gegenüber ins Gesicht zu blicken. Sie war ihm wirklich dankbar das er ihn von den Fragen des blonden gerettet hatte, doch irgendwie machte sich noch ein anderes beklemendes Gefühl in ihr breit. Weißt du, ich bin neu hier und bringe wohl gerade alles etwas durcheinander. Ich möchte wirklich nicht in etwas hereinplatzen und Streit verursachen. Etwas unsicher blinzelte sie ein paar mal ehe sie sich ein paar blonde, nasse Strähnen aus dem Gesicht strich. Du musst das wirklich nicht machen. Meinte sie mit einem matten lächeln, sah dabei in die blauen schimmernden Augen von Ao. Eine seltsame Stille überkam sie, sah ihn einfach nur kurz an bevor der aufkommende Wind ihr eine leichte Gänsehaut bescherte. Brrr - es ist immer noch frisch wenn der Wind kommt. Vorsichtig versuchte sie das Thema zu wechseln, sah über den Boden zu den Ball den sie zuvor aus dem Becken gerettet hatte, machte die zwei Schritte auf diesen zu um ihn in die Hand zu nehmen und neben ihrem Ohr leicht zu schütteln. Da sie nichts hörte atmete sie erleichtert aus, kein Wasser war in das innere gedrungen, also bestand die Chance wirklich das er wieder komplett trocknen würde. Jetzt wo ich schonmal hier bin kann ich eigentlich auch noch ein paar Runden schwimmen - Nass bin ich jetzt sowieso. Schon kehrte das lächeln wieder zurück auf ihre Lippen, während sie sich wieder leicht drehte und in die Ferne zu ihren Sachen auf den Boden spähte. Und Hopp. Mit einer lockeren Handgelenkbewegung segelte der rote Ball durch die Luft, kam auf dem Boden auf, sprang nocheinmal in die Luft, rollte die letzten paar Meter und kam beinahe direkt neben ihrer Jacke zum liegen. Seid ihr für heute fertig? Fragte sie dann als sie bemerkte das die Gruppe in Aufbruchstimmung war, wickelte trotzdem ihre Schwimm-Brille von ihrem Handgelenk. Warum auch immer hatte sie es sich angewöhnt sie immer am Handgelenk zu tragen - zu oft hatte sich der dehnbare Gummi um ihren Hals mit ihren Haaren verheddert, als das sie das nocheinmal durchleben wollte. Eine Runde sollte aber noch drin sein oder? Mit einem spielerischen Grinsen sah sie kurz zu dem dunkelhaarigen, ob er nun mit ging oder nicht war ihm überlassen. Forest zumindest setzte sich in Bewegung um zu den Startblöcken auf der anderen Seite zu gelangen um wenigstens eine richtige Bahn hinter sich zu bringen.
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Re: Another Time, Another Life

Beitrag von Ota Ao am So Mai 08, 2016 11:53 pm

Er wird dich morgen nicht fragen , keine Sorge. Dafür das es nett gemeint sein könnte, klang es irgendwie ein wenig unterkühlt. Als würde unterschwellige Wut in ihm hinauf kriechen und sich über seine Worte legen. Doch als er sich aus der Entschuldigung erhob war da nur das geheuchelte Lächeln das seinen Worten folgte. Ao machte sich nicht die Mühe den Blick wandern zu lassen. Er wusste, dass es Fragen geben würde, oder das es alle in den falschen Hals bekamen. So oder so würden die nächsten Tage ein wenig anstrengend für ihn werden. Lügen und lächeln, ja das würde er tun und das mit beinahe perfektionistischer Sicherheit. Forest reagierte wirklich nicht wie die japanischen Mädchen es taten. Sie wurde zwar unsicher, aber außer Gou fuchtelte auf dieser Schule wohl kein weibliches Wesen so mit den Händen. Einen Moment lang versuchte er in ihrem Blick etwas zu lesen etwas zu sehen, dass er nicht mitbekommen hatte. Aber sie war einfach die Neue und sie hatte sich in einige seltsame Dinge manövriert. Seltsamerweise schien es ihr unangenehm zu sein das er sie beschützt hatte. Nagisa war offenkundig nervig, aber sie schob es auf sich. Seltsame Frau, vielleicht schlug doch etwas japanisches in ihr. Mach dir deswegen keine Gedanken. Das war kein Streit. Ich streite mich nicht. Das war sogar nicht einmal gelogen. Nagisa himmelte ihn viel zu sehr an. Das bisschen von eben würde der Blonde morgen ganz anders interpretieren, wenn nicht sogar sofort. Wenn es nach ihm geht bin ich bereits jetzt unglaublich in sie verliebt. Morgen wird wirklich nicht angenehm Dieses verliebt sein hatte man ihm schon öfters versucht  an zudrehen. Er war einfach immer nett, passte sich der Situation an und das ließ viele Menschen die Dinge falsch verstehen. Vor allem Mädchen schienen zu denken, dass er deswegen in sie verliebt war – so ein Unsinn. Wenn seine Worte sie nicht beeindruckten, dann vielleicht der ruhig Blick. So ein Blick wie er ihn mit Forest teilte, sie einfach nur stumm ansah um seinen Worten Nachdruck zu verliehen. Sie war kein Problem, es hatte keinen Streit gegeben und alles war vollkommen in Ordnung. War für ihn nicht beinahe immer alles in Ordnung? Lag wohl daran, dass er sich einfach vieles gut und schön redete. Forest hielt es derweil scheinbar nicht mehr aus ihn anzusehen, was ihn wenig verwundete. Selten kam jemand mit dem intensiven blau seiner Augen zurecht. Also lenkte sie ab, ziemlich offensichtlich wie er fand. Es musste ihr wirklich unangenehm sein. Der Frühling hier ist immer sehr mild. Du solltest wirklich aufpassen wenn du leicht krank wirst. Bei diesen Temperaturen kann es schnell zu einer Erkältung kommen. Aber Ao war ein netter junger Mann und nahm ihr Thema auf, während sie sich wieder mit ihrem Ball beschäftigte. Warum sie nun schwimmen wollte konnte er nicht genau sagen, vielleicht fühlte sie sich schuldig? Der Ball flog über den Pool zu ihren Sachen und bliebe beinahe direkt neben ihn liegen. Werfen konnte sie auf jeden Fall. Wir waren soweit durch. Aber das heißt nicht das der Pool jetzt zu ist. Du kannst ruhig noch eine Runde schwimmen. Wenn du möchtest leiste ich dir Gesellschaft. Irgendwer würde abschließen und da er nicht wollte das Nagisa sie belagerte konnte er sich auch gleich anbieten. Ganz selbstverständlich ging er mit ihr um das Becken, ließ sie voran schreiten und spähte über sie hinweg zu den anderen. Die Blicke wirkten etwas irritiert. Ihr Sensei lächelte und auch Nagisa schien sich über etwas zu freue. Rei und Makoto konnte er nicht einschätzen, aber kaum waren die beiden angekommen begann Nagisa auch schon zu reden. Ao-cha Ama-Sensei ist eingefallen das sie uns noch etwas zeigen muss. Wir lassen dir den Schlüssel hier und gehen das eben klären. Du brauchst es dir nicht anzutun. Also dann wir sehen uns Morgen. Voller Tatendrang konnte er nun dabei zusehe wie Nagsia Rei gutmütig auf den Rücken klopfte. Dieser rang sich ein lächeln ab und mit einer kurzen Verbeugung eilten sie alle davon. Makoto schmunzelte und sah ihn friedvoll an, während Gou und Nagisa breit am grinsen mal. Ob ihr Sensei damit zufrieden war wusste er nicht, aber auch sie machte sich auf. Nur einen Moment lang drückte sie ihm den Schlüssel in die Hand und sagte etwas wie „Man kann sich nicht gegen den Strom stellen“. Wie immer sehr tiefgreifend von ihr.  Bis morgen dann, meinte er noch halblaut und wog den Schlüssel in der Hand hin und her. Dachte Nagisa eigentlich er wäre vollkommen verblödet? Auch von diesem Gedanken ließ er sich nichts anmerken und warf den Schlüsselbund in sein Handtuch. Ein wenig kühler war es nun wirklich geworden. Aber es konnte nicht kalt genug sein um nicht zu schwimmen. Sieht so aus als wollen sie dich nicht mehr bedrängen. Du kannst so viele Bahnen schwimmen wie du willst. Ich würde auch noch eine oder zwei Bahnen schwimme, wenn es dich nicht stört. Sicher war sicher und er fragte lieber zweimal als sich seltsam Beleidigungen anzuhören. Aber irgendwie hatte er das Gefühl, dass sie ihn nicht fort jagen würde. Es war wohl daran, dass sich eben so etwas wie Schuld in ihrem Blick gefunden hatte. Zum zweiten würde sie wohl den Jungen mit dem Schlüssel nicht heraus jagen um alleine zu schwimmen. Er war immerhin nicht Nagisa, oder sonst jemand. Auf dem Weg zum Startblock kam er jedoch nicht herum darüber nach zu denken, was wirklich dahinter steckte. Auch wenn sie gesagt hatte, dass es nichts wäre außer einer Narbe konnte er das nicht glauben. Ihm fiel auf das ihre Beine nicht gleich stark wirkten und er sah das es eine Op Narbe war. Sie musste einen Unfall gehabt haben und dieser hatte es ihr wohl nicht mehr erlaubt ihrem großen Hobby nachzugehen. Aber er würde nicht fragen, egal was da kommen würde. Irgendwie hatte er das Gefühl beobachtet zu werden. Wenn er Pech hatte würden Gou und Nagisa ins Gebüsch flüchten um sie zu beobachten. Es kann sein, dass Nagisa morgen seltsam Anspielungen macht. Am besten gehst d einfach nicht drauf ein. Etwas klügeres konnte er der Neuen nicht raten. Wenn die beiden es wollten, wäre dises Ao schwimmt mit der Neuen, bald in aller Munde. Was man über ihn sagte war beinahe egal,  aber man sollte sie nicht belästigen. Am besten alles abstreiten und ihnen allen nicht zuhören. Rat Nummer drei oder viel an diesem Tag. Er wand den Kopf, war da wirklich niemand mehr? Sein Blick blieb an dem Ball hängen und er erinnerte sich daran, was sie gesagt hatte. Achso wegen deinem Ball. Ich kann ihn dort hinauf legen, dass sollte kein Problem sein. Ob man Leute in Freundlichkeit und Aufmerksamkeit ertränken konnte? Wenn war er wohl gerade auf dem besten Weg um Forest in Nettigkeit ein zukleiden. Man konnte schon behaupten, dass er bei ihr wirklich noch aufmerksamer war als bei anderen, aber das fiel wohl nur ihm selbst auf. Immerhin hatte er ihr etwas zu trinken gekauft, für einige war das etwas Heiliges. Aber er hoffte einfach mal, dass ihr deutscher Charme sie nicht dazu bewog wegen diesen Kleinigkeiten etwas falsch zu verstehen. Seine Füße fanden den Weg auf den Startblock. Die Arme an Ort und Stelle nahm er einen tiefen Atemzug, würde noch Fragen beantworten und dann abtauchen.
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Re: Another Time, Another Life

Beitrag von Sadako Forest am Sa Mai 14, 2016 7:58 pm

Ob oder ob das nun kein Streit gewesen war war ihr wirklich ungewiss, doch Ao beteuerte ihr das er sich wohl nie streitete weshalb sie ihren Kopf etwas schief legte. Nun, so ruhig und besonnen er war konnte sie sich das sogar irgendwie sehr gut vorstellen. Wenn sie daran dachte wie oft sie selbst in Streits verwickelt war und wie oft sie laut wurde - Ich sollte mich wirklich etwas zurücknehmen - ich will keinen Ärger verursachen oder machen. Mit einem leichten Nicken lies sie das Thema dann auch wieder gut sein, sie konnte sich zwar wirklich an niemanden erinnern der immer ruhig geblieben war, doch mit Ao könnte sich das nun auch ändern. Mit einem Kopfschüteln und einer leichten Handgelenksbewegung wand sie sich etwas von ihm ab. Danke für die Info - aber ich habe zum Glück ein sehr gutes Immunsystem. So schnell werd ich nicht krank. Hoff ich - immerhin muss ich mich ja trotzdem noch ans Klima hier gewöhnen. Mit leicht gerunzelter Stirn verschränkte sie ihre Hände in ihrem Nacken und blickte zu der Gruppe die etwas zu diskutieren schien. Heeeeh, wirklich? Zu Schade. Ich würde trotzdem gerne eine Runde schwimmen - Gesellschaft ist mir da immer lieb! Mit einem breiten grinsen setzte sie sich dann in Bewegung, schlenderte voran und wickelte dabei die Schwimmbrille von ihrem Handgelenk. Als sie dann den Pool umrundete und fast bei der Gruppe ankam, hob sie ihre Hand um den Rest zu Grüßen und um sich nocheinmal richtig vorzustellen. Doch noch ehe sie ein Wort sagen konnte, kamen Nagisa und das rothaarige Mädchen auf Ao zu, erzählten etwas von wegen das ihr Sensei ihnen noch etwas zeigen wollte, er aber nicht mit kommen musste. So schnell konnte sie gar nicht reagieren, drückten sie ihm den Schlüssel in die Hand und die drei Schwimmer, sowie das Mädchen und Ama-Sensei waren verschwunden. Nagisa hatte ihr noch überfröhlich zugelächelt, Gou hatte leicht den Kopf geneigt, während Rei und Makoto etwas entschuldigend gelächelt hatten. Entweder ich hab sie jetzt vergrault.... -oder die hecken was aus. Flüsterte sie leise zu sich selbst und beobachtete skeptisch wie die Truppe verschwand und die blonde mit dem dunkelhaarigen zurückliesen. Nuuuuuun~ Heh... Unschlüssig rieb sie sich über ihren Nacken, sah einen Moment lang Ao hinterher wie er den Schlüssel zu seinen Sachen legte. Währenddessen schob sie ihre Haare etwas zusammen, nahm die paar geflochtenen Strähnen und klemmte alles so gut es ging unter den Gummizug der Schwimmbrille. Wenn ich wieder richtig schwimmen will sollte ich sie schneiden lassen. Sitrnrunzelnd richtete sie die blonde Mähne noch etwas, ehe sie mit zwei großen Schritten zum dritten Startblock ging - wenn sie die wahl hatte nahm sie immer den dritten, er war nicht soweit in der Mitte aber auch nicht so nah am Rand, genau da wo sie am liebsten schwamm. Mit zwei kleinen Sprüngen stellte sie sich oben auf die Plattform, legte ihre Hand oberhalb ihrer Augen an und wand sich etwas der Sonne entgegen. Auch wenn sie klein war - sie konnte sie es nicht abstreiten auch manchmal etwas größer sein zu wollen. Jedesmal wenn sie dort oben stand musste sie einen Moment inne halten um die Aussicht zu geniesen, wenigstens ein paar Sekunden groß sein und das Gefühl aufnehmen auf andere herab zu sehen. Haaai~ so viel werde ich aber auch nicht mehr schwimmen, ich muss noch irgendwie heim kommen und so wie ich mich kenne verlaufe ich mich wieder. Noch immer den Blick zur Sonne gewand kicherte sie leicht, es dämmerte noch nicht, doch lange dürfte es bis dahin auch nicht mehr dauern. Etwas verwirrt sah sie zurück zu Ao und legte ihren Kopf etwas schief. Anspielungen? Ein leises prusten war alles was man dann von ihr hörte - war Nagisa wirklich so übereifrig und interpretierte so schnell Sachen in etwas, das man innerhalb ein paar Stunden oder einem Tag besondere Anspielungen mit ihr machen musste? Hihi - das sollte kein Problem sein. Heute war schon sehr spannend gewesen was das anging, ich glaube solangsam kann mich nichts mehr überraschen. Woher sie die Energie und das positive Denken nur hernahm wusste sie selbst nicht, sie wusste nur das sie sich nie unterkriegen lassen würde, egal von wem oder was. Wenn sie etwas einen Schritt zurückwarf, dann ging sie einfach wieder zwei nach vorne, so einfach war das. Lass uns das später machen Ao-kun, außerdem musst du dann damit Leben das ich morgen wieder hier auftauchen werde. Sie warf ihm noch ein breites Grinsen zu, ehe sie sich die Schwimmbrillengläser von ihrer Stirn über ihre Augen schob und sie leicht festdrückte. Gerade brauch ich etwas Wasser um mich herum. Locker ging sie in die Knie, beugte sich nach vorne und fixierte für einen Moment das glitzernde wabernde Wasser vor sich. Ein glücklicher Ausruck umspielte ihre Lippen und ein funkeln trat in ihre Augen währnd sie so auf die Wasseroberfläche starrte. Ich-Ni-San! Ein eigenes Kommando was sie sich immer gab wenn sie nur für sich schwamm, ob sich Ao auch mit ihr ins Wasserbegab? Vielleicht ja. Zumindest stieß sie sich mit ihrer ganzen Kraft auf, spürte das Kribbeln in ihrem Bauch als sie ihre Arme nach vorne warf und sich für eine Sekunde in der Luft befand. Dieses unbeschreibliche Gefühld as sie immer fühlte wenn sie sich vom Startblock abstieß, war genau dasselbe kribbeln wie auf dem Hartplatz, wenn sie sich mit ihren Füßen vom Boden abstieß und sich kurz in der Luft befand. Schmerzlich erinnerte es sie daran wie es sich anfühlte zu spielen, gleichzeitg hatte sie dieses Gefühl aber auch dazu gebracht weiter Sport zu treiben und zu schwimmen. Weiter als sonst sprang sie nach vorne, bahnte sich mit ihren Fingerspitzen einen Weg ins Wasser und tauchte ab. Auch hier noch verspürte sie das Gefühl zu fliegen, der Schwung und die Geschwindigkeit mit der sie ins Wasser eintauchte gab ihr immernoch einen Schub, wodurch sie ganz einfach Unterwasser weiter getrieben wurde. Als sie merkte wie sie langsamer wurde tauchte sie auf, hob ihre Arme und schwamm kraulend weiter. Nach ein paar Metern spürte sie wie jemand an ihr vorbeizog, ein Blick zur Seite, es konnte ja nur einer sein, verriet ihr das Ao auch ins Wasser getaucht war und sich mit großen kräftigen Zügenan ihr vorbeischob. So schnell... Eigentlich war es ja klar, er war ein Mann, größer und stärker als sie, hatte längere Arme und Beine und bei weitem mehr Kraft sich durch das Wasser zu schieben. Trotzdem - ganz so einfach lies sie sich nicht abhängen, zumindest wollte sie das nicht so einfach hinnehmen. Heh... das ist wirklich spannend... Ao-kun. Innerlich grinste sie, merkte wie ihr ehrgeiz aufkam. Forest spannte ihren Körper an, zog nach und kam dem anderen Ende des Pools näher. Ich hab noch mehr zu bieten~ Die Rolle vorwärts kam um sich umzudrehen, die blondhaarige spannte ihre Beine an, stieß sich ebenso kräftig fort wie vom Startblock, bekam einen weiteren Schub und für einen Moment holte sie wieder auf, wenn auch nur solange der Schwung der Rolle anhielt. Zurück an der Oberfläche zum Luftholen spürte sie wie ihr Puls in die höhe geschossen war, sie spürte das dröhnen in ihrem Kopf, das kühle Wasser um ihren Körper und das kribbeln in ihren Fingerspitzen. Wie kann man nur so schnell sein? Eeeh... wäre ich doch nur etwas größer. Ihre Arme zogen ihren Körper durch das Wasser, immer öfter musste sie nach Luft schnappen und als ihre Hand erneut die andere Seite berührte warf sie ihren Kopf aus dem Wasser und sog scharf die Luft ein, zog sich die Schwimmbrille von den Augen und warf einen Blick auf die andere Seite zu Ao. Schnaufend sog sie die Frühlingsluft in ihre Lungen, starrte den dunkelhaarigen einfach nur einen Moment lang an, sah wie das Wasser von seinen Haaren tropfte und konnte ihr rasendes Herz kaum unter kontrolle bringen. Das war unglaublich. Heftig hob und senkte sich ihr Brustkorb, ihr Körper fühlte sich zum einen kaputt und geschlagen an, andererseits voller euphorie und Freude. Forest zog sie die Brille von ihrem Kopf, lies ihre Haare zurück ins Wasser fallen, warf kurz darauf ihre Arme in die Luft und lies sich mit einem platschen zurück fallen um auf ihrem Rücken zu treiben. Das war die BESTE Bahn seit langem! Rief sie erschöpft und gleichzeitig fasziniert, wand ihren Kopf wieder zurück zu dem dunkelhaarigen und lächelte überglücklich. Danke Ao-kun, das war das beste Gefühl seit langem. Langsam richtete sie sich wieder auf und zog sich zurück an den Poolrand, hob ihre Hände und starrte auf ihre Finger die vor Freude zitterten. Nie hatte sie so etwas verspürt wenn sie schimmen war, noch nie. Ao war unglaublich im Wasser, sie wollte am liebsten nie wieder aufhören mit ihm zu schwimmen - oder mit jemanden anderen - und das nur nach einmal hin und her.
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Re: Another Time, Another Life

Beitrag von Ota Ao am Do Mai 26, 2016 6:44 pm

Keine Fragen, zumindest keine die er wirklich beantworten musste. Sie schien verstanden zu haben was er meinte, oder zumindest sagen wollte. Es schien sie nicht zu stören, sie lachte vielmehr noch ein wenig darüber und nahm es wohl nicht sonderlich ernst. Aber sie kannte Nagisa auch noch nicht so lange wie er. Vielleicht würde sie morgen böse Erwachen, oder er mochte diese Aufmerksamkeit einfach nicht. Am wahrscheinlichsten war wohl beides, aber jetzt wollte er noch eine Bahn mit ihr schwimmen. Auf jeden Fall hört sie nicht auf fröhlich zu sein und zu strahlen. Beinahe wie Nagisa, nur ein wenig kontrollierter dabei. Aber vor allem nicht so nervig und auch mal fähig sich zu konzentrieren. Auf dem Startblock wischte er die Gedanken jedoch fort und zog sich die Brille über die Augen, bevor er in Position ging. Beinahe passend fing Forest an zu zählen, sodass er bei San durch die Luft flog und perfekt ins Wasser eintauchte. Es gehört zu ihm, es war ein Teil von ihm und jetzt schien es als würde das Wasser ihn zärtlich streicheln und dafür sorgen das er hindurch glitt ohne Probleme zu haben. Sie waren eins. Das Wasser und er, sie gehörten zusammen und eine Stimme rief ihm zu er solle kommen, zu ihr kommen. Sein Körper glitt hindurch, verbarg sich eine Zeit lang noch unter Wasser um den Schwung seines Startes zu nutzen. Es rauschte an ihm vorbei, sein wunderschönes Wasser. Es war wie in einer eigenen Welt, seine Welt. Die Welt um ich herum verschwand einfach und zurück blieb das pochen seines Herzen, das Gefühl von Sauerstoff der immer und immer weiter in ihm zirkulierte. Schneller - weiter – mehr Er bemerkte sie kaum neben sich. Nur er existierte hier, nur er und seine Liebe zu dem blauen Nass. Die andere Seite kam viel zu schnell in Sicht und er wand sich, drehte sich um sich wieder ab zu stoßen, voran zu schießen. Im Wasser hörte er nichts und er sah nichts. Nur er, das Wasser und das hämmern seines Herzens. Die Bahn war viel zu schnell zu Ende und als sein Kopf aus dem Wasser schoss spürte er die kühle Luft, den unregelmäßigen Atem und noch etwas. Er hatte ganz vergessen, dass er nicht alleine geschwommen war. Mit einem Blick auf die Bahn neben ihm sah er wie der Blonde Schopf seiner neuen Mitschülerin aus dem Wasser schoss. Dafür das sie heute Morgen nicht hatte schwimmen wollen war sie ziemlich gut hinter ihm hergekommen. Etwas verwirrt von ihrer Aussage wollte er nachhaken, als sie die Arme auf die Wasseroberfläche schlug und davon sprach, dass sie die beste Bahn ihres Lebens geschwommen war. Wie kann sie nur so begeistert sein, das ist ja fast schon so schlimm wie bei Nagisa. Ehm Bitte. Was sollte er dazu sonst sagen? Etwas verwirrte ihn diese Euphorie dann doch. Warum sprangen alle im Dreieck, wenn er ein paar Bahnen schwamm. Es fühlte sich wunderbar an zu schwimmen, aber konnte man das sehen? Scheinbar sahen es die Leute um ihn herum. Sollten sie, solange er spaß am schwimmen hatte war alles wunderbar. Er zog sich die Brille vom Gesicht und ließ sie locker um den Hals baumeln. Da sie angekündigt hatte keine weitere Bahn zu schwimmen würde auch er aufhören. Mit einem Ruck zog er sich aus dem Becken und setzte sich auf den Rand. War sie am zittern? Alles gut bei dir? Bist du am frieren? Er streckte ihr die Hand entgegen um ihr aus dem Becken zu helfen, wenn sie es denn wollte. Jetzt wo er sie in Ruhe betrachtete war es ungewöhnlich, dass sie so schnell war. Du bist ganz schön schnell, bemerkte er und streckte sich einen Moment. Der Abend brach an, begann den Himmel langsam rot zu färben und kühle Luft über das Schulgelände zu wehen. Mit wenigen Schritten war er bei seinem Handtuch und wollte es sich um die Schulter werfen, bevor sein Blick zu Forest glitt. Er hatte nicht gesehen, dass sie ein Handtuch dabei hatte, generell hatte er nicht viel von ihr gesehen. Auf dem Boden lagen noch immer ihre Klamotten herum, aber er sah kein Handtuch. Also sparte er es sich irgendwas an seinem Zustand zu ändern und ging ihr wieder entgegen. Bist du nur wegen dem Ball hierher gekommen und hast du ein Handtuch dabei? Wenn nicht kannst du meins haben – frisch gewaschen. Versicherte er noch und hielt es ihr entgegen. Er würde dann wohl einen Moment frieren, aber es gab immerhin schlimmeres. Sorgsam fuhr er sich mit der Hand durch das schwarze Haar, befreite es von seinem liebsten Wasser und sah einen Moment lang in den rötlich schimmernden Himmel. Ich glaube heute Morgen ist sie an mir vorbei gelaufen. Wenn ich sie jetzt so sehe könnte das gut sein. Das heiß sie würde gar nicht weit von mir weg wohnen. Ob ich sie nach Hause bringen sollte, wenn dem so ist? Irgendwie ist sie wirklich anders und auffällig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie jemals wirklich ruhig war. Irgendwas scheint sich geändert zu haben. Aber ich heiße nicht Rei, ich werde nicht in ihrem Leben herum stochern. Er war bereits jetzt dabei sich wieder mehr Gedanken um sie als um sich zu machen. Trotz des kühlenden Windes und der sinken Temperaturen stand er nur da, wurde vom letzten Licht des Tages angestrahlt und überlegte wann er aufdringlich wirken würde und wann unfreundlich. Sein Ziel war es immer nett und zuvorkommend zu sein, den Leuten zu helfen, ohne sie zu bedrängen oder übernatürlich freundlich zu sein. Er war eben da, wenn es nötig war. Aber wann war es bei jemandem wie Forest nötig? Er kannte sie nicht, sie war neu und wurde hier belagert. Das war alles nicht so einfach wie er sich wünschte, dass es einfach war. Ob es seltsam aussah wie er da stand? Den Blick in die Ferne gerichtet, als würde er über etwas Essentielles nachdenken. Das sein Körper dabei war auszukühlen und sich eine leichte Gänsehaut bei ihm bildete fiel ihm nicht auf. Er musste wissen was er tun sollte ohne es falsch wirken zu lassen.
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Re: Another Time, Another Life

Beitrag von Sadako Forest am Fr Mai 27, 2016 11:10 pm

Kaum waren die beiden wieder bei Atem zog sich Ao auch schon aus dem Wasser. Forest hob ihren Blick von den Händen, schüttelte eifrig ihren Kopf als er sie fragte ob sie friere. Nein alles gut, das ist nur die Anstrengung. Die blondhaarige atmete tief ein und aus, beruhigte sich langsam wieder von dieser Schwimmrunde, konnte allerdings nicht aufhören breit zu grinsen und noch unruhiger als sonst zu wirken. Das Adrenalin saß ihr noch immer in den Glieder, eigentich wollte ihr Körper weiter schwimmen, doch ein Blick in den Himmel verriet ihr das es nun schon sehr später Nachmittag war, denn das schöne helle blau verfärbte sich langsam und leutete die Dämmerung ein. Mit einem leisen seufzen wollte sie sich gerade aus dem Becken ziehen als der dunkelhaarige aufeinmal vor ihr stand und ihr seine Hand hinhielt. Einerseits wirkte sie für einen Moment überrascht, andererseits hob sie sogleich ihre Hand, umfasste sein Handgelenk und lies sich aus dem Becken helfen. Ein leises Japsen entfuhr ihr als Ao sie mit mehr Kraft als gedacht schon regelrecht aus dem Becken zog. Schon lies sie seinen Arm wieder los, kicherte leise als sie etwas wackelig wieder festen Boden unter ihren Füßen hatte. Danke vielmals. Entgegenete sie ihm höflich und wackelte einen Moment mit ihren Zehen damit wieder etwas mehr Gefühl in ihr linkes Bein kam und sie nicht wieder schwankte wie zuvor an diesem Tag. Während sie also mit ihrem Bein beschäftigt war bemerkte Ao wie schnell sie doch gewesen war, was die blondhaarige dann doch etwas in Verlegenheit brachte - immerhin war er hier doch derjenige der so unglaublich schnell war. Das er sie dann auch noch lobte lies sie etwas erröten und auflachen. Im Vergleich zu dir nein. A-aber danke. Es hat einfach Spaß gemacht mit dir zu schwimmen. Ob das wirklich die Erklärung dafür war das sie zumindest etwas mit ihm mithalten hatte können? Weil sie Spaß hatte? Sie hatte schon oft das Gefühl gehabt das es einen Unterschied machte ob man etwas tun musste oder gerne tat. Im ersten Fall waren ihre Ergebnisse immer nie so gut gewesen wie im zweiten Fall und das nicht nur im Sport. Also ja, es hatte wohl einiges dazu beigetragen das sie gerade so schnell gewesen war - ob sie das immer so aufrecht erhalten konnte? Vielleicht treibt es mich ja doch zum Schimmclub. Ein kühler Wind lies sie dann doch försteln und ihren Blick über den Pool schweifen. Wo hab ich nochmal... Mh? Auch wenn er sich gerade von ihr entfernt hatte, stand Ao nun wieder vor ihr und hielt ihr ein Handtuch entgegen. Die Frage warf sie wieder etwas aus der Bahn und sofort ging ihr Blick zu ihrem geliebten Ball in der anderen Ecke bei ihrem Trainingsanzug. Nun - in erster Linie - also. Eigentlich wollte ich. Naja. Sie fühlte sich irgendwie etwas ertappt und auch das Kompliment von vorhin saß ihr noch im Hinterkopf weshalb sie erstmal keinen richtigen Satz zu stande brachte. Auch wenn sie zwischenzeitlich gedacht hatte das er sie nicht leiden konnte, schien er ihr seit dem Unterrericht immer zuvorkommender zu sein. Ich hatte mich nicht so ganz entscheiden können, mein Ball hat mir die Entscheidung dann abgenommen. Hehe - also, wenn ich meine Tasche finde hab ich auch ein Handtuch, keine Sorge. Trotzdem danke. Wie oft sie sich heute schon bei ihm bedankt hatte? Also lies sie ihn erstmal alleine zurück, ging vorsichtig über die Fliesen der Anlage und versuchte sich zu erinnern wo sie ihre Tasche hin geschmissen hatte. Sie ging etwas zurück zu den Treppen und fand sie schließlich um die Ecke auf den Boden liegend wieder. Mit einem leisen aufseufzen zog sie ihr Handtuch heraus, warf es sich über die Schultern und spürte schon wie die Gänsehaut über ihre Haut kroch. Schnell rubbelte sie sich ab, trocknete sich so gut es ging ab, wischte das kühle Nass von ihrem Körper und wickelte anschließend ihre langen Haare ein, drückte das Handtuch immer wieder zusammen um so viel Wasser wie möglich herauszuwringen. Es würde Stunden dauern bis sie trocken waren, darum konnte sie sich erst richtig kümmern wenn sie daheim war. Hier war das eine Sache der Unmöglichkeit. Schnell ging sie zurück zum Pool, wo sich Ao wohl auch inzwischen getrocknet hatte. Zügig ging sie zu ihren Sachen die am Boden lagen und sammelte alles auf, warf sich alles über ihren Arm und nahm ihren Ball in die Hand um ihn nocheinmal zu begutachten. Mhhhn - hoffentlich wird das wirklich was. Murmelte sie leise zu sich selbst, hob ihren Blick wieder und starrte zu dem Flachdach das die Duschen überdeckte. Wie ein kleines Kind tapste sie herüber und blieb mit in den Nacken gelegten Kopf davor stehen, als würde sie darauf warten das etwas magisches passieren würde. Es war wirklich zu hoch für sie. Danach streckte sie ihren Arm in die Luft, von weitem musste es wohl ziemlich dämlich aussehen, denn auch mit ausgtesreckten Arm fehlte ihr sicher noch ein guter halber Meter bis zum Dach. Auch das Stellen auf Zehenspitzen half da recht wenig. Wackelig verlagerte sie ihr Gewicht auf ihr rechtes Bein versuchte noch immer an den Rand des Daches zu kommen, doch bei ihrer Größe gab es da wohl recht wenig Hoffnung. Mit einem unverständlichen grummeln, lies sie ihren Arm wieder sinken und sah hilfesuchend zu Ao. Uhm... Ao-kun? Könntest... du mir vielleicht helfen? Irgendwie war es schon ziemlich peinlich. Es war heute ihr erster Tag an dieser Schule und irgendwie fühlte sie sich inzwischen so, als wäre Ao ihr aufpasser oder Babysitter der ihr bei jedem Schritt helfen musste - und das obwohl sie sich doch überhaupts nicht kannten. Bis er also bei ihr war sah sie von ihrem Ball zu den Duschen, als ihr unangenehm bewusst wurde das sie vorhin nur durch eine Kabine gehen konnte, das heißt also es gab hier nur diese Duschen und in dem Raum vorhin hatten sich die Jungs sicher umgezogen. Ob sie Ao gerade davon abhielt sich zu Duschen und fertig zu machen? Eh - weißt du... ich, ich konnte vorhin nur durch diesen einen Raum zum Pool, also- Und sie musste sich ja auch noch umziehen. Im Nassen Anzug konnte sie ja schlecht Heim laufen. Wenn ich dich von irgendwas abhalte, dann - also ich werde daheim meine Haare waschen, aber ich müsste mich irgendwo umziehen. Wie dämlcih sie wohl gerade aussah? Zu klein um einen Ball zum trocknen auf ein Dach zu legen, verlegen weil ihr jetzt erst bewusst wurde was ihre überstürzte Aktion ihr eingebracht hatte und etwas überfordert mit allem - der Tag war eindeutig zu lang.
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Re: Another Time, Another Life

Beitrag von Ota Ao am So Mai 29, 2016 8:39 pm

Wann hatte er das letzte Mal vor Anstrengung gezittert? Schwimmen brachte ihn kaum noch aus der Ruhe, im Gegenteil, schwimmen beseitigte alle körperlichen Defizite die er verspürte. Müdigkeit, Lustlosigkeit, Hunter – es war als würde eine Bahn diese Dinge fortwischen und wenn dem nicht so war, dann schwamm er solange bis es so war. Erschöpfung machte sich nur in ihm breit, wenn er an die Anforderungen seiner Mutter dachte und daran wollte er nicht denken. Es war ein leichtes sie aus dem Becken zu ziehen und er schenkte ihr ein falsches Lächeln, als sie sich bedankte. Immer nett sein, zuvorkommend und dennoch nicht aufdringlich. Perfekt sein, optimal sein. Wenige Leute waren schneller als er und so nahm er nicht mal das Kompliment wirklich ernst. Immerhin war es ja sein Ziel schneller zu sein als diese Leute in der Schule, auf den Turnieren, herausragend zu sein und entdeckt zu werden. Der beste im Schwimmen, im Freestyle. Spaß am schwimmen hatte er und irgendwie wirkt sie so, als würde sie es ernst meinen. Mit ihm schwimmen taten immer wieder Leute, aber sie schien dabei wirklich irgendwie Spaß zu haben. Vielleicht war er auch einfach schlecht im Lügen erkennen, aber er nahm es hin und lächelte sein pseudo Lächeln der Dankbarkeit.  Hinzu kam, dass sie sein Handtuch nicht wollte. Also begann er damit sich abzutrocknen und ein erneutes Danke entgegen zu nehmen.  Es dauerte nicht lange, bis sein haar trocken war und die kühlende haut getrocknet war. Die Reibung ließ ihm wieder warm werden und als er trocken war blieb er mit dem Handtuch über den Schultern einen Moment lang stehen um in das Wasser zu sehen. Forest war zu ihren Sachen gegangen und einen Moment warf er den Schlüssel von einer in die andere Hand und driftete wieder ab. Wasser erfüllte ihn mit Freude mit Leben und er wollte am liebsten sofort wieder hereinspringen und sich verlieren. Doch der Himmel rief ihn nach Hause. Es wurde kühler, windiger und vor allem wurde es dunkel. Foret Stimme in seinem Rücken ließ ihn den Kopf drehen und er schüttelte leicht das Haar um sie besser ansehen zu können. Klar helfe ich dir, sprach er wie selbstverständlich und wanderte mit dem Handtuch über den Schultern zu ihr. Ob er noch eine Sache mehr oder weniger für sie tat spielte keine Rolle. Er war höflich und wenn sie ihn bitten würde sie Heim zu tragen würde er selbst das tun ohne zu murren. ich wurde so erzogen und sie ist so voller Leben, dass es mich fasziniert. Schon seltsam was sie schafft wo andere sich die Zähne dran ausbeißen. Sie ist spontan, laut und ungestümt. Einfach frei in dem was sie tut. Wenn ich so sein könnte, frei zu tun was ich wollte – außerdem ist sie hübsch. Ruhig besah er sich das lange blonde Haar, die wilde Frau die dahinter stand und dennoch irgendwo verletzlich war. Es war etwas passiert und sie wollte nicht darüber reden. Vorsichtig stellte er sich neben sie, streckte die Arme leicht empor und bekam so die Kante des Flachdaches zu fassen um sich unter einem lauten Stöhnen hinauf zu ziehen. Wirf ihn mir zu, ich lege in die Ecke, wo es tagsüber am sonnigsten ist. Sie warf, er fing und für einen Moment lief er auf dem Dach herum, um den Ball zu drapieren, ehe er zurück kam und sich eiern Forest gegenüber sah, die sich umziehen wollte. Du hältst mich nicht  ab, keine Sorge. Moment. So einfach er auf das Dach hinauf geklettert war, so einfach kam er auch wieder herunter und ließ sich einen Moment von der Kante hängen, ehe er wieder auf dem harten Boden landete. Das Handtuch, welches er auf den Boden geworfen hatte, sammelte er wieder auf und marschierte recht zielstrebig zu dem Schlüssel zurück. Mit diesem und der Tasche kehrte er zurück und hielt ihr den Schlüssel entgegen. Du kannst du Umkleide nutzen, lass mich nur einmal durch gehen. Ich warte dann vor der Tür auf dich. Er hatte die Verantwortung für den Schlüssel und würde sich auch daran halten. Außerdem würde er sie nicht alleine lassen, nicht nachdem sie gesagt hatte sie würde sich auf dem Weg nach Hause laufen. Wenn du möchtest bringe ich dich nach Hause, damit du dich nicht verläufst. Das hier ist keine Großstadt, aber man sollte dennoch nicht alleine bei Dämmerung durch die Straßen wandern. Ein schiefes Lächeln zog sich über seine Züge und er fuhr sich mit der Hand durch das halb trockene Haar, bevor er die Tür auf zog und hinein trat. Es dauerte nur einen Moment, bis er sein Handtuch in die Tasche geworfen hatte und seine Uniform über den Arm trug. Mit beidem bewaffnet trat er auf der Anderen seite heraus, steckte den Schlüssel von der Innenseite für sie in das Schloss und schenkte ihr noch einmal ein Lächeln. Nein das macht mir nichts aus – wirklich. Damit schob er die Tür zu und trat aus der Umkleide.  Die Tasche fand ihren Weg auf den Fußboden, währen Ao sich sein hem überwarf und es in aller ruhe zuknüpfte. Es störte ihn nicht seien Hose nass zu machen. Immerhin lief er so oder so immer in seiner Badehose herum und hatte sich an das Gefühl gewöhnt. Ich kann gar nicht anders als auf sie aufzupassen. Irgendwie seltsam. Sie zieht mich fast so an wie das Wasser und doch will ich sie nicht bedrängen – aber das will ich nie bei keinem. Sie ist errischend anders frei – ich glaube ich beneide sie dafür. Abwesend sah er in den Himmel und knöpfte sich das Hemd langsam zu. Dann schlüpfte er in seine Socken, die Hose und seine Schuhe, ehe er sich die Krawatte wieder um band und sich noch einmal das Haar mit einem leicht hin und her werfen seines Kopfes richtete. Eigentlich war er nicht leicht zu beeindrucken, aber freie Menschen zogen ihn an und er wollte ihre Freiheit bewahren. Sie sollte sich nie verändern und irgendwie machte er sich sorgen darum, ob sie so sein konnte, wenn Nagisa sie so belästigte. Dann sorge ich einfach dafür das sie niemand dazu zwingt anders zu sein. Wird schon möglich sein. Immerhin einer sollte frei sein, murmelte er halblaut vor sich hin und schloss den Gürtel seiner Hose, bevor er etwas verträumt in den Himmel sah. Frei sein – wie schön das wäre.
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Re: Another Time, Another Life

Beitrag von Sadako Forest am So Jun 05, 2016 9:52 pm

Mit großen Augen sah sie Ao dabei zu wie er sich an der Dachkante nach oben zog und sie bat ihm den Ball zu zu werfen. Danke. Sprach sie etwas leiser und ruhiger als sonst, war sie doch fasziniert davon wie kräftig ihr Klassenkamerad war. Sie hatte es sich nicht verkneifen können seine Arme und seinen Oberkörper genauer anzusehen während er sich an ihr vorbei gezogen hatte. Sie war ja schon früher mit dem Jungenteam geschwommen, eigentlich sollte sie es ja gewöhnt sein solche Körper zu sehen, doch Ao kam ihr anders vor, nie hatte ihr jemand so bereitwillig seine Hilfe angeboten wie er. Die blondhaarige trat einen Schritt zurück als er ihren Ball abgelegt hatte und sich wieder vom dem Flachdach herablies. Sie wollte sich schon wieder bedanken, verkniff es sich allerdings - irgendwie war sie den ganzen Tag nur damit beschäftigt sich bei ihm zu bedanken, langsam wurde es dann doch peinlich. Mit ihren Sachen über den Arm nahm sie im vorbeigehen ihre Tasche und warf sie sich über die Schulter. Nun bot ihr Ao noch an das er sie nach Hause bringen konnte, weshalb sie sofort einen Schritt überrascht zur Seite tat. Ah - das ist wirklich nicht nötig - ich eh- Abwehrend zog sie ihre Schultern etwas empor, zog den Kopf etwas ein als er die Dämmerung erwähnte und sie damit dann doch etwas zur Vernunft brachte, das es für sie wohl wirklich keine gute Idee war alleine in der Dunkelheit durch die Straßen zu irren. Wie lange es wohl dauerte bis er bemerkte das sie sich auch noch unwohl im dunkeln fühlte? Beim eintreten in die Kabine versicherte er ihr das es ihm wirklich nichts ausmachte, woraufhin Forest leise seufzte als sich die Tür hinter ihm schloss und sie alleine in der Kabine stand in der sich normalerweise die Jungs umzogen. Mhhhhn... Sie grummelte leise vor sich hin, lies ihre Sachen auf den Boden fallen und fing an sich aus ihrem feuchten Schwimmanzug zu schälen. Sie konnte sich keinen Reim darauf machen warum der dunkelhaarige so freundlich zu ihr war, bisher machte sie ihm nur Arbeit und er hörte einfach nicht auf ihr weiter helfen zu wollen. Vielleicht sollte ich mich erkenntlich zeigen... Ob er Hunger hat? Nah aber ich kann nicht gut kochen, außerdem stehen daheim noch Kartons herum - hab ich das Wohnzimmer eigentlich aufgeräumt? Versunken in ihren Gedanken schlüpfte sie in ihre Unterwäsche, zog sich die lockere Trainingshose über und schlüpfte in einen Pullover der an ihr zu groß aussah. ihre langen feuchten Haare wickelte sie in ein kleines Handtuch und zog sich die Kapuze des Pullis weit über den Kopf sodass kein kühler Wind an ihre Haare kommen konnte. Ihre restlichen Sachen stopfte sie in ihre Tasche, warf sie sich über den Kopf um sie seitlich tragen zu können ohne das sie ihr ständig abrutschte. Als letztes Griff sie nach ihrer Schultasche und spähte durch die Umkleide. Neben dem Holzregal und den Schränken mit Untensilien fiel ihr ein Kalender auf, daneben hing ein Foto auf dem sie Ao, Makoto und Nagisa erkennen konnte, zusammen mit einem rothaarigen Jungen den sie nicht kannte. Daneben hing eine Art Trainingsplan, doch sie konnte kaum etwas entziffern - jemand hatte da eine grausame Schrift und so gut war sie auch noch nicht mit dem lesen der Schriftzeichen. Kurz legte sie ihren Kopf schief, suchte einen Moment lang nach dem Lichtschalter um die Lampe an der Decke zu löschen. Dann trat sie nach draußen, wo ihr ein kühler Wind ins Gesicht wehte. Ich bin soweit. Sprach sie an Ao gewandt der etwas abwesend und verträumt in den Himmel blickte. Irritiert sah sie ihm nach, blicktein den Himmel der nun zunehmend an roter Farbe gewann und den Abend nun entgültig ankündigte. Also- Fing sie dann an und versuchte sich zu erinnern wie die Straße hieß in der sie wohnte - doch es fiel ihr einfach nicht ein. Eh, weißt du ich wohne ein ganzes Stück von hier. Uhm, erst muss ich in die Richtung. Sie hob ihren Finger und zeigte gen Westen. Und dann laufe ich eine ganze Weile an einer Strandpromeade entlang und einen Berg hinauf. Die Siedlung in der ich wohne hat so viele kleine Gassen das ich mich noch nicht zurecht finde. Etwas nervös lachte sie leise auf, zog leicht an den Bommeln des Kapuzenpullis um ihn noch etwas weiter in ihr Gesicht zu ziehen. Ich hoffe das liegt auch nur irgendwie in der Richtung in der du wohnst Ao-kun. Ich will nicht das du wegen mir einen ganzen Stadtrundlauf machen musst. Abbringen konnte sie ihn sowieso nicht mehr. So gut schätzte sie ihn zumindest schonmal ein, wenn er etwas tun wollte tat er das auch. Danach wartete sie bis er die Tür zugeschlossen hatte und stieg die Metallstufen herab, setzte sich gemütlich in Bewegung als ihr etwas einfiel. Oh da fällt mir nochwas ein. Mit ihrer Hand griff sie in ihre Hosentasche, zog ein paar Münzen heraus die sie kurz in ihrer Handfläche hin und her wog. Eigentlich hatte sie ja einen ganz anderen Grund gehabt zum Schwimmen zu kommen - neben dem eigentlichen schwimmen natürlich. Hier - für die Dose heute Mittag. Sie wollte nicht das er es ablehnte. An meinem ersten Tag möchte ich nicht gleich in Geldschuld stehen, es ist schon mehr als genug was du heute für mich getan hast. Also griff sie schnell nach seinem Handgelenk und drückte ihm die paar Münzen in die Hand. Kurz sah sie ihm in die Augen, lächelte fröhlich, ehe sie ihre Hände auch schon wieder zurückzog als sie bemerkte das sie ihn einfach so berührt hatte ohne das sie ihn darauf vorbereitet hatte oder ihn gar um Erlaubnis gefragt hatte. Ihr Temperament von ihrer Heimat könnte sie wohl nie ablegen, da war es ganz normal das man körperlich mehr berührte als hier in Japan. Mit einem entschuldigenden Lächeln zog sie sich etwas zurück, versuchte die Verlegenheit in ihrem Blick zu verbergen und verschränkte ihre Arme schnell hinter ihrem Rücken. Unsicher darüber was sie nun tun sollte senkte sie ihren Kopf etwas, lief weiter neben Ao her. Das Schulgelände hatten sie bereits hinter sich und etwas weiter vorne konnte sie auch schon das Ende der Innenstadt erkennen, auf welche der schöne Strand folgte. Gerade öffnete die blondhaarige ihren Mund um etwas zu sagen, als ihr ihr Magen zuvor kam und laut vor sich hin grummelte. Penlich berührt hob sie ihre Arme und presste sie auf ihren Bauch, seufzte leise und sie konnte von Glück reden das die Dämmerung den rotstich in ihrem Gesicht gut überdeckte. Eeeehhh.... Daheim werde ich erstmal was Essen. Meinte sie und warf dem dunkelhaarigen einen Seitenblick zu. Was hast du noch vor heute? Hatte sie ihm das gerade wirklich gefragt? Hatte sie nicht vorhin noch mit sich abgemacht das es eine schlechte Idee war ihn eventuell einzuladen? Doch Forest lies sich nichts anmerken grinste nur und hoffte einfach darauf das ihr Magen nicht nocheinmal so laut meckerte.
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Re: Another Time, Another Life

Beitrag von Ota Ao am Do Jun 09, 2016 12:41 am

Habata itara modore na ito te mezashita no wa aoi aoi ano sora. Wenn er fliegen könnte würde er die Flügel ausspannen und nie wieder aus dem Himmel herab kommen. Oder wie wäre es ein Fisch zu sein? Sich ein einem Fluss treiben zu lassen, bis er im großen Meer leben konnte ohne große Grenzen. Wie langer er wohl hinauf gesehen hatte? Er reckte den Kopf zu Forest herum. Angezogen sah sie noch immer ein wenig wild aus, aber immerhin gab es keinen Grund mehr ihr offensichtlich auf die Narbe zu starren. Er hörte auf zu starren und richtete seine Aufmerksamkeit voll und ganz auf sie. Sie wusste nicht einmal wo sie wohnte? Sie ist seit heute hier und ihre Orientierung ist eher unterirdisch. Sie ist wirklich ein wenig anders oder? Seine Augen folgten dem ausgestreckten Finger Richtung Weste. Immerhin gingen sie wirklich in die gleiche Richtung. Während Forest sich also in ihrem Pullover vergrub machte er sich Gedanken, wie er den Weg finden würde. Ich muss auch nach Westen. Wir gehen also in die gleiche Richtung. Er hätte sie auch ohne Probleme angelogen um ihr kein schlechtes Gewissen zu machen. Aber zum Glück war das nun überflüssig. Er dachte nach und schloss dabei den Clubraum ab um den Schlüssel in seiner Tasche zu verstauen. Morgen würde er wieder schwimmen und es schien ihm bereits jetzt wie eine Ewigkeit. Mit dem Schlüssel war er die Treppe hinab, bevor ihr noch etwas einfiel. Er blieb am Ende der Stufe stehen, sah ihr dabei zu wie sie etwas abzuwägen schien und ihm dann Geld entgegen streckte. Das ist nicht notwendig. Doch sie wollte nicht direkt am ersten Tag schulden machen und er sah ein wenig verwundert dabei zu, wie sie seine Hand ergriff und ihm das Geld einfach hinein legte. Seine Finger legten sich langsam um das Geld, bevor er es in die Hosentasche steckte und ihr ein Lächeln schenkte. Du musst dir wegen so etwas keine Gedanken machen. Wir passen hier alle aufeinander auf. Eigentlich nur ich auf alle aber naja. Sie sollte sich nicht zu viele Gedanken machen, das war anstrengend und es hemmte Menschen. Dennoch war es seltsam zu wissen, dass sie ihn berührt hatte, einfach so. Man tat das vielleicht in Europa, aber hier in Japan war Nähe nur unter guten Freunden möglich. Sie beide alleine hier war schon seltsam, aber das sie ihn so berührte kam einer offenen Bekundung von Zuneigung gleich. Aber sie war anders. Sie ist einfach ein wenig anders. Er machte sich nicht zu viel raus auch, wenn es eine bleibenden Eindruck hinterließ. Ob sie das wusste? Vielleicht ein wenig, aber sie sagte dazu nichts. Kaum vom Gelände runter war der Weg durch das Zentrum nicht mehr weit. Er mochte das milde Wetter, die leichte Brise und das Rauschen des Meeres, welches immer lauter wurde.  Sein Blick blieb auf dem Wasser hängen, als sie begannen die Promenade entlang zu laufen. Es hätte romantisch sein können, wenn er sich den um so etwas Gedanken machen würde. Seine Augen verweilten auf ihr. Sie war wirklich gerne am reden, mehr als er, aber er wäre nicht Ao, wenn er nicht nett wäre. Ich werde wohl noch etwas kochen, lernen und aufräumen. Nichts Besonderes also, gab er leicht zurück und sah dabei zu, wie die Sonne sich weiter hinab wand. Im schwächer werden Licht der Sonne fiel ihm etwas ein, etwas das ihm heute schon einmal aufgefallen war. Kann es sein, dass du heute Morgen bereits sehr früh unterwegs warst? Beim joggen hatte er sie gesehen, hätte sie gesehen haben können. Sie war an ihm vorbei gerannt, viel zu früh um in die Schule zu gehen. Er hatte sie an der Uniform erkannt und an dem blonden Haar. Man sah es hier selten, aber sie könnte es gewesen sein. Wenn du heute morgen unterwegs warst, kenne ich immerhin deine Straße. Er lenkte sie an der Promenade entlang, wo noch einige Leute am joggen waren. Morgen früh würde er auch wieder laufen gehen, den Tag wie immer starten, ob seine Mutter da war oder nicht. Wenn du nicht weiß wie du nach Hause kommst. Wie hast du es in die Schule geschafft? Tut mir Leid, das war taktlos. Der Gedanke war dennoch erheiternd. Sie würde sich morgen wieder verlaufen. Vielleicht war sie deswegen am Morgen so früh durch die Gegen gelaufen. Entweder hatte sie sich verlaufen, oder sie war pünktlich und viel zu früh da gewesen. Beides hatte seinen Reiz, etwas das man hier eher Eltern traf. In diesem Dorf verlief sich an sich niemand, so groß war es nicht. Aber sie war fremd, neu und sie kannte niemanden. Irgendwie tat sie ihm leid, wenn ihm auch nicht genau bewusst war wieso. Vielleicht tat sie ihm leid, weil sie so auffiel und weil sie alleine war. Jeder kannte sie und vielleicht wollte sie jetzt auch jeder kennen lernen. Er bog vom Strand ab und begann eine schmal Treppe hinauf zu steigen, die zwischen  ein paar alten Häusern empor führte. Sie hatte gesagt, sie musste einen Berg hinauf. Hoffentlich wusste sie wie ihr Haus aussah. Er hatte den Weg so gewählt, dass sie am unteren Ende der Straße ankamen. So konnten sie alle Häuser ablaufen, bis sie wusste, welches ihr gehört. Vielleicht liefen sie so einen kleinen Umweg, aber es war sicherer. Die Straße war auch hier eher karg besucht, der Wind war nicht so stark wie am Meer und man hörte beinahe die Tiere in den Gärten. Eine Katze lief vorbei, als die beiden Schüler voran liefen. Bitte vergiss nicht, dass mein Angebot steht. Wenn du ein Problem hast würde ich dir gerne helfen. Jedem würde er helfen, jedem wollte er helfen. Aber bei ihr war es besonders stark. Seine Hand kribbelte noch immer von der Berührung nahe der Schule. Ob sie wusste, wirklich wusste wie viel so etwas in Japan wert war? Warum hatte es ihn erwischt, gerade ihn? Er scheute Menschen doch auf seine eigene Art und Wiese ein wenig. Nett zuvorkommend, aber nie aufdringlich oder gar privat. Er würde Leute Heim bringen, aber niemanden wirklich zu sich einladen. Er würde in der Schule etwas tun, helfen, aber nur solange er da war solange es in der Schule blieb. Sein Leben vor heucheln, gute Noten schreiben, sinnlose Dinge tun um sympathisch zu wirken. Ob es jemanden gab der den Weg in sein Zimmer fand und nicht aus dem Schwimmklub kam? Es war unwahrscheinlich. Vielleicht wen sie jetzt neben ihm zusammen brechen würde – aber das wollte er nicht, er wollte ihr gar nichts. Sie sollte nur frei sein. Welche Nummer hat euer Haus? fragte er irgendwann, als sie die sein Haus schon passiert hatte. Er wollte nur wissen wie weit es noch war, bevor er sich in seine Badewanne flüchten konnte. Entspannen und abschalten, alleine sein und die Welt vergessen. Nicht darüber nachdenken, dass sie seine Hand berührt hatte, dass sie zusammen geschwommen waren und, dass sie den Weg nach Hause zusammen antraten. Sonst lief er immer mit Makoto rein. Was man ihn morgen wohl alles fragen würde?
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