Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


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[nahe Zukunft] Eine Mission mal ganz nebenbei?

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[nahe Zukunft] Eine Mission mal ganz nebenbei?

Beitrag von Tencha Anda am Sa März 12, 2016 10:38 am

Missionsplay zu diesem Auftrag

Nachdem Anda zurück in die Hauptstadt gekehrt ist, hat sie sich von ihrem Sohn eine Mission geben lassen um ein wenig Adrenalin im Kampf abzubauen. Ob gewollt oder nicht kam es jedoch dazu, dass auf eine eigentlich einfach erscheinende B-Rang Mission nicht zwei einfache Jonin sondern eine Bestie und eine ehemalige Kage geschickt wurden. Es wird sich jedoch am Ende erst herausstellen, ob es tatsächlich ein Spaziergang oder es für das Wohle aller war, dass dort stärkere Krieger geschickt wurden als es geplant war.
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Re: [nahe Zukunft] Eine Mission mal ganz nebenbei?

Beitrag von Tencha Anda am Sa März 12, 2016 1:21 pm

Ungewohnt war es in einen Spiegel zu sehen und nicht das sich nicht verändernde jüngere Ich zu erblicken. Aber die Folgen von Entscheidungen zu treffen, war sie gewohnt und mit dieser konnte sie sich gut abfinden. Letztlich war es schließlich ihre eigene Idee gewesen. Seit Kogoros Tod hatte sich viel in ihrem Leben geändert. Familiär sowie politisch. Sie leitete nun nicht mehr in Dorf, doch niemand würde vergessen, dass sie es einmal getan hatte. Um all dem zu entfliehen, wenn ihr es gelang, doch noch, eine ‚normale‘ Mission als Jonin dieses Dorfes auszuführen, hüllte sie sich in einen dunklen Umhang. Nur leider hielt es oft nicht lange vor, sie war niemand der sich gut verstellen konnte.
Auf dem Rückweg von Asgar hatte sie den Weg zu ihrem Haus eingeschlagen. Ihrem alten zu Hause hier in der Hauptstadt, in welchem sie einmal mit Ehemann und zwei Söhnen gelebt hatten. Heutzutage würde es leer stehen, wenn Daisukes einer Sohn es nicht bewohnen würde. Nachdem sie ihn mit hierher gebracht hatte und er nun als Shura diente, gab sie ihm die Erlaubnis dafür. So verkam das Haus samt all den Erinnerungen nicht und er brauchte sich nicht um eine Bleibe kümmern. Hin und wieder kehrten auch andere aus der Familie ein, wie Shiori, Daisuke und Anda selbst.
Alles war mittlerweile anders. Asgars Kinderzimmer war nun dem von Shiori gewichen, das seines Bruders dem Zimmer von Katsuo. Doch sie hatte er nicht ertragen etwas an dem Schlafzimmer zu ändern und Daisuke hatte es akzeptiert und nie anders verlangt.
Wenn so viele hier waren, merkte man dies meist an den Gegenständen die vermehrt herumlagen oder an der Lautstärke. Doch momentan war die Frau die einzige aus der Watanabe Familie hier. Aus einem der Schränke im Schlafzimmer zog sie eine Schachtel hervor. Eine feine Schicht Staub hatte sich bereits wieder auf sie gelegt und zeugte davon, wie lange es her sein musste, dass sie zuletzt hervorgeholt worden war. Mit einer Hand sie wegwischend, hielt sie mit der anderen die Schachtel fest und stellte sie sorgsam auf dem Bett ab. Unter dem Deckel kam nicht viel zum Vorschein. Ein alter, in die Jahre gekommener Schwertgut, ihr altes Stirnband, welches sie als Shinobi von Chikyû auswies, ein dunkles Tuch und Haarklammern.
Den Mantel zog sie aus, warf ihn aufs Bett, wo er nun neben der Schachtel lag. Sie befreite ihre Haare aus der Kapuze und ging mit den Klammern in das Bad um sich die Haare hochzustecken und ihren Pony nach hinten zu befestigen. Wieder im Schlafzimmer beschwor sie ihr Schwert aus ihrer Brust und steckte es in den Schwertgut, welchen sie um ihre Taille befestigte. Das Tuch umgebunden verdeckte es nun ihren Mund und das Stirnband zierte darauffolgend ihren Hals. ~ Ein wenig wie damals.~ Ein Gedanke, der sich in Erinnerungen verlor, doch mit einem Kopfschütteln vertrieben wurde. Sie wollte ihren Missionspartner nicht warten lassen. Die Kapuze sich wieder über den rot-blonden Schopf ziehend, schloss sie die Haustür hinter sich, um zum Treffpunkt aufzubrechen.

Merkwürdig könnte man es nennen, wenn jemand eine Bestie zusammen mit einer ehemaligen Kagin auf eine Mission schickte, welche lediglich den B-Rang trug. Doch da sie lediglich als Ersatz für einen kurzfristig erkrankten Jonin diente und sie Asgar ja mehr oder weniger gezwungen hatte, ihr eine Mission zu geben, sollte darüber nicht gemeckert werden.
Sie nahm eine Abkürzung über eine Seitengasse um nicht im Gedrängel des Tages gefühlt unterzugehen. Der Treffpunkt lag am Rande eines kleineren Marktplatzes in der Innenstadt von Chikyû To. Genauer gesagt war es ein kleiner Brunnen an einer Häuserwand der von zwei Bänken gesäumt wurden. Wenn ihr Blick sie nicht täuschte hatte sie ihren Missionspartner bereits entdeckt. Die schwarze Schildkröte oder auch Nisshoku Rasui. Wenn nicht auch er krank geworden war, so müsste die Information von Asgar noch stimmen.
Die Missionsschriftrolle in der Hand, wich sie einer Frau mit Taschen voller Einkäufen aus nur um dann gegen einen Händler, der von hinten kam zu stoßen. ~Argh.~ beschwerte sie sich in Gedanken. Einmal die Augen woanders gehabt, da befand sich auch schon in einem Hindernisparkour. Doch noch in einem Stück beim Brunnen ankommend, blieb sie ein Stück von ihm entfernt letztendlich stehen und nickte ihm zum Gruß freundlich zu. „ Guten Tag, Nisshoku-san.“ Müsste sie nicht eigentlich mit einem –sama ansprechen? Als Bestie? Und sie als Jonin? Wobei sie eigentlich ja über ihm stand…. Und eigentlich auch nichts von eben jener Anrede hielt. Nein ein einfaches –san am Ende des Nachnamen müsste reichen. „ Ihr eigentlicher Missionspartner ist krank geworden und ich werde ihn ersetzen. Mein Name ist … Watanabe Aneko. Jonin.“ War sie mal wieder kreativ gewesen! Der Nachname ihres Mannes und die ersten zwei Buchstaben ihres richtigen Namen und aus dem n und den Rest ein neko gemacht. Sie konnte ja richtig stolz auf diese Leistung sein. ~ Es war eben spontan.~

out/: Ich bin schlecht im Einstiegspost schreiben. Sry ^^' Hoffe,dass du was damit anfangen kannst .)
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Re: [nahe Zukunft] Eine Mission mal ganz nebenbei?

Beitrag von Nisshoku Rasui am Sa März 12, 2016 2:16 pm

(cf: Wagamarus Waffenstüberl)

°oO(Manchmal kann man sich wirklich nicht über die Missionsauswahl beklagen. Will man mal entspannt was in fußläufiger Umgebung erledigen, ist auch meistens was vorhanden. Und als Bestie habe ich natürlich das Vorrecht mir solche Leckerbissen vor allen anderen zu sichern. Und sei es auch nur unter dem Vorwand, mich einige Zeit intensiver um Kuros Training kümmern zu können. Muss ja keiner wissen, dass ich die heimischen Gefilde nur deshalb nicht verlassen will, weil gewisse Experimente mich ortsgebunden halten. Hoffe nur, dass die heutige Mission nicht wieder völlig aus dem Ruder läuft, wie dieses eine Mal, als Anda-sama noch Kage war und es hieß, wir müssten „Nur mal eben ein paar harmlose Blümchen pflücken gehen“ und am Ende hatten wir einen durchgeknallten Zombie-Pseudobijuu-Kult an unseren Hacken. Kann ich jetzt nicht gebrauchen. Ich werde die Mission schleunigst hinter mich bringen, Pelzviecher und flüchtige Gefangene gleichermaßen ausstopfen, und dann zurück in meinen Keller huschen. Hoffe der Umwandlungsprozess von Subjekt 34 verläuft besser, als der seines Vorgängers. Das vollständige Blutabgepumpe habe ich ja mittlerweile gut drauf, aber die Konservierung wichtiger Körperteile läuft trotzdem immernoch nicht mal ansatzweise akzeptabel ab. Wenigstens das Hirn habe ich vorsorglicherweise schon entfernt und meiner Sammlung hinzugefügt. Von daher: Völliger Reinfall wird’s diesmal nicht werden.)

Noch vor ein zwei Stunden hatte Rasui eine wehrlose Genin gegen ihren Willen in einem Waffenladen festgehalten und gezwungen, den, sich in einem absolut desaströsen Zustand befindlichen, Lagerraum aufzuräumen, allein auf der Tatsache beruhend, dass jene Genin es gewagt hatte, ihn auszulachen. Niemand lachte ihn aus! Schon garnicht wenn es, nach dem Sturz eines viel zu schweren Kastens auf seine armen Füße, absolut angemessen war! Aber zumindest war er nett gewesen, immerhin hatte sie ihr Los akzeptiert und hatte nicht versucht vor einer der Bestien Chikyûs wegzurennen. Hopfen und Malz waren bei ihrer Generation wohl noch nicht verloren.
Über sein Erlebnis in jenem Waffenladen sinnierend, war Rasui pünktlich, na gut ein wenig zu früh, am Treffpunkt mit seinem Missionspartner eingetroffen und hatte es anschließend trotzdem kaum eine Minute ausgehalten nur zu warten. Nun saß er auf dem Brunnenrand und strickte. Manche Leute hielten dies für einen seltsamen Anblick. Ein nur in schwarz gekleideter Mann mit langem silbernem Haar, welches ihm teilweise ins Gesicht hing, und komischer Zipfelmütze, welcher mitten am Tag an einem Brunnen saß und schwarz-weißes Deckchen mit rosa Blumenmuster strickte. Aber was sollte man(n) auch anderes machen? Ruhig warten und nichts tun? Da würde er nur durchdrehen. Vor allem, da er nicht wusste, ob sein Missionspartner nicht vielleicht zu der Sorte Mensch gehörte, die immer und überall zu spät kamen. Eine halbe Stunde Wartezeit war für ihn ja schon der Supergau, also hielt er sich besser bei Laune.
Glücklicherweise hatte er dann doch nicht soo lange zu warten. In seiner Nähe hörte er einige Geräusche, welche sein Hirn flink mit dem Ergebnis unvorsichtiger Drängelei in Verbindung brachte. Klang wie ein Händler, dem jemand gegen den Karren gelaufen war. Eilte da etwa seine Begleitung? Oder nur ein x-beliebiger Genin, mit Frühstücksschnitte im Mund, auf dem Weg zum ersten großen Treffen mit seinem neuen Team? Nein, es war schlimmer. Als die Augen der Bestie sich von der eigenen Strickarbeit lösten und ihren, hinter einem silbernen Vorhang aus Haaren verborgenen, Blick auf die näherkommende Person richteten, stellte Rasui fest, dass ihm eine Art halber Shura zugelaufen war. Zumindest sah die Frau, mit halb vertuchtem Gesicht und Kapuze überm Schädel, geheimniskrämerisch genug aus. Nur ihre Stimme entbehrte jener mysteriösen Note, durch die sich die Shura bisweilen auszeichneten.
"Gibt es noch etwas, was sie mir gerne sagen möchten?" fragte Rasui grußlos, während er nebenher ein wenig weiterstrickte. Ihre Stimme kam ihm seltsam bekannt vor. Fast so, als hätte er sie schon oft in irgendeinem Büro gehört. "Eine Mission des Ranges B, zwei Jounin, einer davon eine Bestie, und wenn der andere krank wird, hält Asgar es für nötig, einen weiteren nachzuziehen und nicht auf niedrigeres Ranggut auszuweichen?" Traute man ihm nicht mehr, oder war an der Mission womöglich mehr dran, als die Beschreibung hergab? "Sie … sind nicht zufällig mit unserer ehemaligen Kage verwandt, hm?" fragte er nun, neugierig geworden, mit einem versuchten Blick ihre Kapuze. Ihre Stimme, der Nachname und ein Stück weit auch der Vorname … erinnerte ihn stark an seine frühere Kage. Diese Frau hatte etwas zu verbergen. Und wenn sie mit der früheren Kage verwandt war, konnte das nur eines bedeuten: °oO(Klüngel! Die reichen sich gegenseitig die einfachen Missionen, damit sie ihre rosigen Ärsche nicht riskieren müssen! Ha, wenn das stimmt, habe ich ein großes Fass voll politischen Schießpulvers wider Asgar, Anda und ihrer Familienbande geschenkt bekommen!)
Ein breites Grinsen erschien auf den Zügen Rasuis und zog sich langsam in die Breite. Schien fast so, als würde es doch noch ein recht vergnüglicher Tag werden.

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Re: [nahe Zukunft] Eine Mission mal ganz nebenbei?

Beitrag von Tencha Anda am Mo Apr 25, 2016 9:44 am

Ein neuer Rekord! Und dabei hatte sie sich nicht einmal dadurch verraten, dass sie sich über irgendetwas aufgeregt oder jemanden verprügelt hatte. Nein, einfach nur durch ihr Erscheinungsbild und ihre Worte. Oder  vielleicht wusste er es auch noch nicht genau? Unschlüssig darüber, versuchte sie dennoch ihr Spiel aufrecht zu erhalten. Eigentlich war Rasui nicht jemand, der sie anders behandelte, weil sie einmal Kage gewesen war, aber dennoch… andere würden es tun. Es war leichter den Drang nach Adrenalin und dem Leben als Shinobi auf eine Weise zu befriedigen, wo nicht jeder sie gleich erkannte. Konnte man nicht versuchen derart naiv zu sein, als das man zumindest so tat, als würde er nicht wissen, dass sie etwas zu verbergen hatte? Auch wenn es derart offensichtlich war?
„ Ich war gerade im Missionsbüro, als die Nachricht eintraf und über den weiteren Verlauf geredet wurde.“ Setzte sie ihm entgegen. Das war doch noch nicht einmal gelogen, auch wenn Anda tatsächlich in dem Missions Büro gewesen war, als man den Jonin als unpässlich für die Mission gemeldet hatte, war es eher ein sich selbst Aufdrängen gewesen war. Nicht nur ihrem Sohn gegenüber ihr endlich wieder eine Mission zu geben – da sicher zufällig gerade eine frei sein müsste. Von höherem Rang verstand sich, nichts was sie unterforderte oder aber zu wenig Adrenalin ihr geben würde. Eine Katze einzufangen oder anderen Genin Missionen war daher nicht ihr Ziel gewesen. Eine solche Gelegenheit hatte sie sich nicht entgehen lassen wollen, auch wenn es nur eine B-Rang Mission war und damit tatsächlich die Besetzung ein wenig zu ‚hochrangig‘ war. „ Umso schneller wird es möglich sein, diese Mission zu beenden und ihr werdet euch wieder anderem zuwenden können.“ Anda bemühte sich einen Tonfall zu nehmen mit den man ihn ein wenig beschwichtigen konnte, womöglich war er sogar ein wenig beleidigt, weil es sein könnte, dass man eine solche Mission ihm alleine nicht zu traute.
„  Nein bin ich nicht.“ Was für eine schöne Wahrheit! Die zwar nicht gelogen war, aber auch nicht die wahre Antwort war. Fast wie ein Gespräch mit einem Diplomaten kam ihr diese vor. Sie konnte schließlich nicht mit sich selbst verwandt sein, oder? Als er versuchte unter ihre Kapuze zu blicken, trat sie einen Schritt nach hinten. Die Devise war immer noch, auch wenn er es wusste oder zumindest fast wusste, versuchen, dass andere es nicht herausfanden. Es verwirrte sie jedoch, als er anfing so breit zu Grinsen. „ Alles in Ordnung?“ fragte sie daher, nicht wissend, woher diese Reaktion kam  oder was sie bedeuten sollte. Es war zwar allgemein bekannt, das Rasui nicht alle Schrauben fast gezogen hatte oftmals, aber manche Reaktionen ließen sie dennoch unschlüssig darüber wirken, wie sie dies in ihr kommendes handeln einzubeziehen hatte. Worüber er sich freute, konnte sie sich noch nicht ablesen.
„ Wie dem auch sei. Ich denke, dass wir aufbrechen sollten.“ Zwar war Rasui als höchster Rang der Teamführer und damit in der Befehlsgewalt, aber dennoch würde es nicht schaden können, wenn sie zum Aufbruch drängte. Wenn er sie schon enttarnen musste, dann nicht im Dorf selbst und auf der Mission würden seine Gedanken vielleicht darum kreisen. Ein Gefängnis musste beschützt werden, scheinbar trieb erneut ein Clan von sogenannten Untergrundler ihr Werk und das würde letztendlich zu der unangenehmen Tatsache führen, dass Verbrecher an die Oberfläche oder zumindest in die Freiheit gelangen könnte – nichts was nicht verhindert werden konnte, nichts was zugelassen werden sollte. Es war zwar bekannt, dass sie das Doton beherrschen würden, aber sicherlich würden sie beide etwas dagegen ausrichten können. Er mit seinen Bestienfertigkeiten und sie mit ihren Künsten. Kanchi Taipu war nützlich um alles im Blick zu behalten, Siegel um sie einzuschränken und Kenjutsu wären ebenso hilfreich um sie im direkten Kampf zu bezwingen.

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Re: [nahe Zukunft] Eine Mission mal ganz nebenbei?

Beitrag von Nisshoku Rasui am Mi Apr 27, 2016 8:53 pm

°oO(Tatsächlich würde ich mich aktuell lieber um andere Dinge kümmern, aber diese Mission ist gerade ein gutes Stück interessanter geworden. Ich frage mich, ob sie zufälligerweise auch die gleichen Fähigkeiten wie unsere Kage a.D. Vorweisen kann. Oder ob sie sich im Kampf einfach nur zurückhält und mich die sprichwörtliche Drecksarbeit verrichten lässt. Womöglich ist die ganze „Ex-Kage verkleidet sich“-Taktik nur ein Vorwand, um mich von der eigentlichen Frage abzulenken: Warum man überhaupt jemanden wie mich nicht ohne Unterstützung auf so eine Mission lässt. In einem eigenen Territorium, wohlgemerkt! Will da jemand mehr über mich herausfinden? Oder geht man schlicht Bauchgefühlen nach? Ich habe immernoch gewisse Kontakte zur Unterwelt Chikyûs und es könnte womöglich in Asgars Interesse sein, falls er davon weis, herauszufinden, ob diese „Untergrundler“ gerade diese Kontakte raushauen wollen. Klang zumindest in der Missionsbeschreibung so, als ob diese Wesen explizit die Tunnel des Untergrundgefängnisses erreichen wollen. Hm, ich sollte während dieser Mission sehr bedacht vorgehen. Oder die schleichende Paranoia ignorieren und zur Beruhigung etwas Schokolade zu mir nehmen. Ja, Schokolade klingt gerade verdammt gut!)

Also war diese Watanabe Aneko nicht mit Tencha Anda verwandt, oder behauptete es zumindest. Da kam er doch direkt wieder ins Grübeln und fragte sich, ob sie damit auch ausschloss, dass sie Tencha Anda selbst war, oder ob ein Ausschließen der Verwandtschaft trotzdem bedeuten konnte, dass sie es war. War man mit sich selbst verwandt? Tencha Anda gehörte ja wohl zweifelsohne ihrer eigenen Familie an und teilte ihr eigenes Blut. Aber war es grammatikalisch korrekt, da noch von einer Verwandtschaft zu sprechen? Fragen über Fragen. Fragen, die nie ein Mensch zuvor gestellt hatte. Auch Rasui nicht, den offen sprach das das nicht an. Er nahm es hin, verblieb stumm und strickte weiter, um seine Hände zu beschäftigen, während Anda nachfragte, ob alles in Ordnung seie. Käme die Frage von einem Genin, hätte er jetzt frech zurückgeschossen, dass wohl kaum „alles“ in Ordnung sein konnte, wenn irgendwo ein Gefängnis drohte von Untergrund-Viechern geknackt zu werden. In Gegenwart einer vermeindlichen Ex-Kage enthielt er sich aber erstmal eines derartigen Bonmots. Erst, als sie verkündete, dass man langsam aufbrechen konnte, meldete er sich wieder zu Wort, nachdem er wie von der Tarantel aufgesprungen war und sein Strickzeug weggepackt hatte.
"Sollten wir, sonst fange ich noch an, Socken für die verbliebenen Gefangenen in unserem schönen Zuchthaus zu stricken!" Und wenn sie sich nicht beeilten, würde es wohl nur noch bedenklich wenige Füße zu besocken geben. Das Strickzeug wurde also erstmal wieder im Inneren seines schwarzen Mantels versteckt und der Weg in Richtung des Gefängnisses eingeschlagen. Bis sie ankamen, gab es allerdings noch einige Fragen zu klären. Die Frage der Rangfolge ergab sich aus Rasuis sich völlig selbstverständlich. Bis sich seine Begleiterin als Ex-Kage zu erkennen gab, war er hier das Nonplusultra. Als Bestie stand er über anderen Jounin und, aus seiner Sicht, ein Stück weit auch über dem Gesetz. Ha! Eine tolle Aussicht hatte man von dort oben! Abseits davon galt es aber natürlich noch, Fähigkeiten und Taktiken für die zweifellos bevorstehenden Kämpfe abzusprechen. "Nicht nur die Anstandsfloskel des „Ladys First“, sondern auch die Logik gebietet, dass ihr mir zuerst eure Fähigkeiten unterbreitet. Ich möchte schließlich wissen, in welchen Bereichen ich mich auf euch verlassen kann. Danach werde ich, falls es wirklich nötig ist, ein wenig zu meinen Fähigkeiten sagen." Falls es denn wirklich einen Shinobi, oder überhaupt irgendwen, in Chikyû gab, der nicht nicht wusste, was die Bestien generell so konnten.
"Außerdem wart ihr zuletzt im Missionsbüro. Gibt es eventuell neue Erkenntnisse bezüglich dieser „Untergrundler“ auf die wir treffen sollen? Für mich klang es nämlich so, als suchten diese Wesen direkten Kontakt mit den Tunneln des Gefängnisses, was nicht nur auf höhere Intelligenz, sondern auch auf Planungsfähigkeit und eine Zielperson im Gefängnis hindeuten würde. Wenn dem so ist, sollten wir die Zielperson so schnell es geht ausfindig machen und entscheiden, wie mir ihr zu verfahren ist." Viele neue Erkenntnisse gab es allerdings garantiert noch nicht, sonste wäre ihr Sekundärziel nicht mehr, Informationen über diese Wesen zu sammeln. Trotzdem hoffte Rasui auf ein paar zusätzliche Hinweise. Gab es eine Zielperson, würde er erstmal wissen wollen, was ihn ins Gefängnis gebracht hatte, warum man ihn heraushaben wollte und ob es überhaupt lohnen würde, die Person am Leben zu lassen, wenn man dadurch weitere gefährliche Befreiungsversuche provozieren könnte. Andererseits hätte eine Person, für die solche Befreiungsversuche unternommen wurden, sicherlich noch ein paar interessante Details für die freundlichen Befragungs-Teams Chikyûs übrig, bevor man sie Gevatter Tod übergab. Für Rasui lief aber schon jetzt alles auf eine Ausrottung der Untergrundler hinaus. Sie beherrschten Doton, waren definitiv nicht auf Chikyûs Seite und konnten, laut Asgar, einfach so verschwinden und wieder auftauchen, ohne das man jemals hinter ihre Motive kam. Und wenn sie im Untergrund lebten, würden sie irgendwann sicher anfangen, ihr Territorium gegen die fleißigen Bergwerksarbeiter Chikyûs zu verteidigen und dass konnte Rasui nicht zulassen. Der Untergrund und alles was sich darin fand gehörte ihnen. Basta!

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