Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


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Konoha Wald

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Konoha Wald

Beitrag von Yukihira Sōma am Mi Apr 06, 2016 9:03 pm

Der Konoha Wald ist nahe dem großen Waldgebiet zum ehemaligen Kumo Gakure und ist besonders für seine Vielzahl an Kräutern, Tieren und Pflanzen bekannt. Besonders oft findet man hier Menschen die Kräuter und Ähnliches sammeln gehen oder einfach die Ruhe des Waldes genießen wollen.

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Re: Konoha Wald

Beitrag von Yukihira Sōma am Mi Apr 06, 2016 9:53 pm

Die ersten Sonnenstrahlen hatten sich zwischen den Vorhängen hindurch gezwängt um den jungen Mann, dessen Haar so rot war wie Feuer aus dem Schlaf zu ziehen. Heute war einer dieser Tage an dem nicht viel los war und noch weniger Arbeit vorhanden war, Zeit also um neue Rezepte zu kreieren und Zutaten zu sammeln, denn dafür wurde es alle Male wieder einmal Zeit. Vor knappen 2 Stunden hatte sich somit der junge Yukihira, Anwärter zum größten Koch aller Zeiten und Nummer Zwei Chef des Restaurant Yukihira auf den Weg gemacht um im Wald von Konoha neue Zutaten und Kräuter für seine Kochkünste zu sammeln. Der Wind wehte durch sein zerzaustes Haar, während er genüsslich über den Waldweg schlenderte und sich die Natur an sah und die Stille genoss. "Wow...ich komme so oft hier her und doch verliert dieser Wald kein bisschen an Mystik und Faszination...egal wo man hinschaut..überall sieht man etwas neues. Bin schon gespannt welche Abenteuer ich heute erleben darf." ging es ihm durch den Kopf als er kurz anhielt und an einem Baum nach einem kleinen Zeichen suchte. Hier und da konnte man kleinste Einkerbungen in der Rinde erkennen, nicht von Tieren, aber von ihm selbst. Wegweiser zu ganz bestimmten Stellen im Wald, wo er seine Kräuter finden konnte die er brauchte, die nächste ging es also links weiter. Seine Schritte beschleunigten sich, bis er zu rennen begann und mit einem großen Satz landete er auf einem der größeren Äste und führte seinen Weg weit über dem Boden fort, wo er Vogelnester ausmachte und auch das ein oder andere Tier welches vorsichtig und neugierig aus Löchern und dem Geäst zu ihm hinab schaute, dem merkwürdigen Wesen mit Haaren die an einen Teufel erinnerten der vor vielen Hundert Jahren gelebt hatte. Nur wenige Minuten dauerte es, bis er auf einem der dünneren Äste stehen blieb und hinunter sah. Seine Hände hatte er in den Hosentaschen, als er hinab sprang und sanft landete, direkt neben einem großen Feld voller Ashitaba. Man nannte diese Kräuter auch die Engel der japanischen Heilkräuter, daher auch der Name Engelwurz. Es hieß, das dieses Kraut die Balance im Körper ankurbelte und den Altersprozess verlangsamen soll, doch auch sonst wurde dieses Kraut seit über 2000 Jahren wenn nicht gar mehr genutzt, auch von Sôma. Pfeifend setzte er sich neben das Feld und suchte nach großen Exemplaren um diese einzupacken. Der Tag würde gut werden, das spürte er.
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Re: Konoha Wald

Beitrag von Gast am Di Apr 12, 2016 8:58 am

[Einstieg]

Ein neuer Tag begann für den Nara ziemlich früh. obwohl er lieber hätte weiter schlafen wollen musste seine kleine Schwester ihn natürlich wecken. Schließlich sollte die Familie gemeinsam frühstücken. Obwohl ihr Vater so oder so nicht da war. Mies gelaunt stand er auf und zog sich an. Grummelnd begab er sich auch zum Frühstückstisch. Wo er gleich freudestrahlend von seinem Zwilling begrüßt wurde. Der hatte eine Mission. Weshalb das Frühstück wohl so früh stattfand. Seufzend setzte sich Shisui und aß eher gezwungenermaßen. Seine Laune war wirklich im Keller. Erst als seine Mutter ihm ein Schreiben gab, dass er bald sein neues Team kennen lernen wurde, sah er auf.
//Na ob das gut geht? Auch wenn ich mich mit dem Idioten geprügelt habe. Wir waren doch trotzdem ein gutes Team. Wieso werden wir dann getrennt? Wir bräuchten nur einen neuen Sensei.//, waren seine Gedanken dazu. Aber was muss, dass musste eben. Laut dem Brief wird es die berühmte Kombi aus Akimichi- Nara und Yamanaka sein. Also nichts neues und nichts besonderes. So wie immer seit hunderten von Jahren. Da soll nochmal wer sagen die Naras wären faul.
Nach dem Frühstück begleitete er seinen Bruder zumindest noch bis zum Tor. Da verabschiedeten sie sich und Shisui trat den Weg in den Wald. Ein er wollte ein paar Kräuter sammeln. Außerhalb des Narawaldes gab es auch einige Gute Heilkräuter. Er hatte auch von einem seltenen Kraut gelesen und dieses wollte er finden.
Deswegen machte er sich ganz entspannt auf den Weg. Sah sich immer genau um. Bald verliess er den sicheren Weg um den Wald selbst etwas mehr zu erkunden. Denn sollte es hier ein richtig seltenes Kraut geben wird man dieses nicht beim Weg finden.
Die Stunden zogen ins Land. Wodurch die Sonne ein Farbenspiel in den grünen Wald sendet. Irgendwie hatte es was entspannendes und sehr angenehmes. Shisui genoss diesen Waldspaziergang. Vor allem da er keinerlei Zeitdruck hatte.
Irgendwann kam er allerdings an einem Feld an. Überrascht sah er sich um. Das ganze Feld war voll von Engelswurz.
//Natürlich ist das sicher nicht gewachsen. So ein großes Feld? Hat das jemand angelegt?//, fragte er sich. Sein Blick schweifte über das Feld. Sehr bald entdeckte er einen Rotschopf. Neugierig ging er zu diesem. Ob das ein Konohaninja war?
"Hallo?", grüßte er erst einmal. Mittlerweile war er nur etwa 3 Meter von dem anderen entfernt. Welcher sich ganz in die Arbeit vertieft zus ein schien. Denn er pflückte die größeren Pflanzen. Die kleinen liess er in Ruhe. So gewährleistet man, dass nachhaltig das Kraut nachwachsen konnte. Etwas kannte der sich also aus. Aber zu seinem Clan gehörte er nicht. Vielleicht ein Medic-nin?
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Re: Konoha Wald

Beitrag von Yukihira Sōma am Mo Apr 18, 2016 8:26 am

Der jungen Mann mit dem roten Haar achtete sorgsam darauf wirklich nur die reifen Pflanzen mit zu nehmen, die kleineren und noch teilweise nicht zu gebrauchenden ließ er stehen. Einerseits konnte er mit diesen wenig anfangen beim Arbeiten, andererseits aber sorgte er damit auch für den ewigen Erhalt dieses Feldes das er vor so vielen Jahren zusammen mit seinem Vater angepflanzt hatte, so wie einige andere Felder die man hier und da in Konoha über die letzten Jahre finden konnte. Es gab noch heute Menschen die verwundert an einem kleinen Garten vorbei laufen der zuvor nie dort gewesen war und nun mit Obst, Gemüse und Kräutern übersät war als hätte eine Fee einen Zauber gewirkt. Der Korb war halb gefüllt den er bei sich trug, als er hinter sich ein Geräusch hörte, Schuhe die auf Äste traten und er sah ruckartig hinter sich und wurde sogleich mit einem Hallo begrüßt. Ein Junge, etwas jünger als er selbst wohl, schwarzes Haar, durchdringende schwarze Augen, ein Kopftuch..er sah irgendwie cool aus, wenn auch nicht nach jemandem der sich sonderlich oft in Küchen oder Wäldern auf hielt, wer weiß warum Sôma dies so vor kam. "Ehm hallo? Auch auf einem Spaziergang...?" Kam es ihm über die Lippen und lächelte freudig, als er kurz nach unten blickte und den schon so vollen Korb sah, der Tag war wahrlich gut. Sôma erkannte im Blick des Gegenüber jedoch eine gewisse Verwirrung, lag es an ihm? Oder dem großen Feld das hier so mitten im Nirgendwo des Waldes angepflanzt worden war, also wohl einer jener Menschen die noch immer nicht alles gesehen hatten in diesem farbenreichen Land das sich dem Feuer verschrieben hatte. Der Genin streckte sich einmal kräftig bevor er den Korb zu Boden gleiten ließ und dem Nara, was er selbst noch nicht wusste, entgegen kam und ihm die Hand gab. "Ich bin Sôma, Yukihira Sôma, erfreut." Förmlich und höflich, so hatte man es ihm beigebracht...würde sein Vater mitbekommen wie er diese Manieren einmal vergaß, so würden ihn wohl nicht einmal die Sannin und der Kage persönlich ihn von diesem Zorn bewahren. "Du scheinst nicht oft hier zu sein oder? Hab dich noch nie hier gesehen und ich renn hier sicherlich alle 2 oder 3 Tage herum." Kam es noch schnell und vorlaut aus dem Mund des Rothaarigen Koches, bevor er grinsend seinen Nacken begann zu massieren. Die Sonnenstrahlen kitzelten seine Nase etwas, er sah auf, sah gen Sonnenlicht und schloss die Augen während er entspannt einige kräftige Atemzüge nahm.
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Re: Konoha Wald

Beitrag von Uzumaki Nozomi am Sa Jul 09, 2016 10:55 pm

out: ich hoffe es passt, dass ich hier im Wald poste. Ich dachte mir das Händchen kann bestimmt auch hier auftauchen, zumal es sicher nicht einfach ist als Nicht-Nara in den Nara-Wald zu gelangen. XD

Neuer Einstieg:

Ein anstrengender Tag im Krankenhaus neigte sich dem Ende zu. Ein Tag an dem es die junge Medicnin mit besserwisserischen Patienten und Panickmachern zu tun hatte. An solchen Tagen fragte sich Nozomi immer, warum Menschen bei jedem kleinsten Wehwehchen sofort vom Schlimmsten ausgingen. So wie der Mann mittleren Alters, welcher gefühlt wöchentlich im Krankenhaus vorbei kam um sein Leid zubegklagen. Ja diese Hypochonder waren anstrengend. Doch egal wie viele anstrengende und auch zum Teil unfreundliche Patienten Nozomi zugewiesen werden würden… trotz manchen Strapazen – Nozomi liebte ihre Arbeit. Könnte sie die Zeit zurück drehen, Nozomi würde sich wieder für diesen Weg entscheiden, denn so konnte sie das tun was ihr am meisten Freude bereitete. Sie konnte anderen Menschen helfen und sogar ihre Leben retten. Doch bevor die junge Uzumaki ihre Schicht beenden und sich zu Hause erschöpft in ihr weiches Bett fallen lassen konnte, hatte Nozomi noch etwas zu erledigen. Diese Nacht war besonders. So besonders wie sie alle paar Wochen war, denn in dieser Nacht ließ der Vollmond Konoha To wieder erstrahlen.Diese Nacht war somit wieder die einzige Möglichkeit eine besondere Pflanze zu finden. Es handelte sich hierbei um den blauen Mondstern. Eine Pflanze, welche ihre blaue Blüte nur bei Mondlicht entfaltet und in erblütem Zustand einem fünf zackigen Stern glich. Hatte sich die Blüte erst einmal im Schimmer des Mondlichtes entfaltet, so wurden die heilenden Kräfte der Pflanze geweckt und die Medicnin konnten sie zur Herstellung ihrer Heilsalben verwenden.

Alleine und ausgerüstet mit einem alten Weidekorb machte sich Nozomi auf in den Wald. Trotz der späten Stunde hatte die Rothaarige keine Angst den Wald zu betreten. Sie war alt genug und zudem fest davon überzeugt auf sich selbst aufpassen zu können. Zumal in den Augen des kleinen Sonnenscheines keine Gefahren vom Wald für sie ausgingen. Kein Monster hauste in den Wäldern Konohas. Keine Monster mit Hörern, die in der Nacht auf Kinder Jagt machten, wie Nozomi immer von ihrer Mutter weiß gemacht wurde. Eine große Lüge, welche nur dazu diente Nozomi nachts vom Wald fern zu halten.Und auch wenn sich vor kurzem etwas Seltsames im Wald der Nara zu getragen hatte, so glaubte Nozomi an einen schlechten Scherz ein paar Kindsköpfe. Nein in Konohas Wäldern hauste nichts Ungewöhnliches und schon gar nicht etwas, vor dem man sich fürchten musste. Lediglich ein paar Wilde Tiere waren hier zu Hause. Waldbewohner, von denen man nichts zu befürchten hatte, sofern man die Waldbewohner nicht verärgerte oder ihnen das Gefühl der Bedrohung gab.

Kaum hatte die 17-Jährige den Wald betreten steuerte sie den Ort an, wo die Pflanzen wuchsen. Vor mehr als 20 Jahren hatte Nozomis Mutter die Heilpflanzen dort auf dem Rückweg von einer Mission entdeckt. Wäre die leicht verletzte Hand von Nozomis Vater nicht mit den Blüten in Berührung gekommen, so wäre diese Heilpflanze vlt. noch heute niemandem Bekannt. Und das alles nur, weil er eine der Pflanzen pfücken und Megumi ins Haar hatte stecken wollen.
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Re: Konoha Wald

Beitrag von Ara Iya am So Jul 10, 2016 12:38 pm

"Mui, Mui!", hörte man es düster und tief aus dem Wald heraus. Ein dumpfes Summen zog durch die Bäume. Egal was es war, es musste mehr als nur ein wildes Tier sein... Genauer gesagt war es Iya und er war wütend. An seinem friedfertigsten Tag im Monat, der Vollmondnacht, war Iya wütend gewesen. Und um zu verstehen, wie das passieren konnte, spulen wir mal ein Paar Minuten zurück.

Szenenauftakt. Der Wald von Konoha. Es war Nacht. Aber dank Vollmond und sternenklarem Himmel war es nahezu taghell gewesen. Iya spazierte gemütlich durch den Wald, da er Hunger hatte. Und da diese haarlosen und cremefarbenen Jeda'ai ihn ja nie an ihren Buffets(es waren Marktstände, aber das wusste Iya ja nicht) teilhaben lassen wollten, war der Wald einfach der beste Ort gewesen, um etwas Essbares zu finden. Hier gab es einfach alles. Insekten, Mäuse, Eulen, blaue fünfblättrige Blumen. Ein reinstes Festmahl war dieser Wald gewesen. Einziger Nachteil: Ein Großteil des Essens wehrte sich. Aber man konnte halt nicht alles haben.
Also machte er sich auf die Pirsch, um etwas zu finden, was sich nicht so sehr wehren wollte. Vielleicht ein altes und krankes Tierchen, etwas, das man erlösen konnte... oder ein halb verwester Kadaver. Iya war da nicht wirklich wählerisch.
Nach einigen Minuten der erfolglosen Suche befand er sich an einem kleinen Felsvorsprung. Es war die Spitze einer Felswand gewesen, die ein Paar Meter nach unten führte. Darunter ging der Wald dann nahtlos weiter, sie verschob eben nur die Gipfelhöhe um ein Paar Meter nach unten. Somit konnte Iya gemütlich über die Wipfel der nahestehenden Bäume seine Blicke auf der Suche nach etwas Essbaren schweifen lassen und erblickte sogar etwas. An einem nahestehenden Ast hing ein Bienennest, was dank der Tageszeit in kompletter Ruhe war. Perfekte leckere Beute. Einfach zu fangen, wehrt sich nicht und hat viel Energie und Eiweiße in sich. Oder in Iyas einfach gestrickter Gedankenwelt:"Leckerlich! Dasse will ichse haben!"

Er ging ein Paar Schritte zurück, immerhin musste man vor präzise kalkulierten Sprüngen immer Anlauf nehmen, trampelte vor Vorfreude noch ein wenig auf dem Boden herum und rannte los. Im Schweinsgallopp spurtete er auf die Klippe zu, wollte sich gerade für den Sprung bereit machen, stolperte und flog mit vollem Karacho und Kopf zuerst auf das Bienennest zu.
Ram, Plam, Schäpper, Zonk. Das waren der Legende nach die Geräusche gewesen, die dank fehlender Zuhörer niemand vernehmen konnte, als Iya mit dem Kopf gegen das Bienennest knallte. Sein langer, hervorstehender Mund hatte es aus unerfindlichen Gründen geschafft, durch das Nest zu brechen, womit es wie ein knubbeliger Maulkorb über ihm drüber hing. Ein Paar Meter Sturz später verfing er sich noch in einigen Efeuranken, was glücklicherweise seinen Sturz abfing, ihn jedoch komplett fesselte. Es war ein ganz unglücklicher Umstand gewesen, in dem sich Iya da befand und damit es nicht genug war, wachten die Bienen durch den Schlag auf und versuchten sich natürlich gegen ihn zu wehren... Aber der Honig war lecker.

Und damit sind wir wieder am Anfang des Postes. Iya war wütend. Gefesselt, mit Maulkorb, kopfüber von einem Baum hängend, von Bienen verfolgt und vor allem wütend. Hörnern gleich hingen seine Schlappohren nach unten, die wild gewordenen Bienen gingen in Massen auf Jeda'ai-Jagd und Iya schrie wie ein erstochenes Schwein herum. Der Efeu juckte, die Bienen pieksten, das Blut stieg in seinen Kopf. Nichts davon kam wirklich durch seine Schuppen, aber alles in allem war sehr nerfig gewesen. Und wie sein Schatten sich gerade auf dem Boden abzeichnete... Das wage ich mir gar nicht erst vorzustellen.
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Re: Konoha Wald

Beitrag von Uzumaki Nozomi am Fr Jul 15, 2016 8:18 pm

Kurz blieb der Rotschopf stehen und blickte zwischen den Bäumen umher, achtete konzentriert auf jedes kleinste Geräusch. Doch nichts war zu hören. Nichts, außer dem sanften Rascheln der Blätter. Das Geräusch, welches sie zuvor vernommen hatte, war wieder verstummt oder hatte ihr ihre Fantasie am Ende womöglich nur mal wieder einen Streich gespielt? Sollte sie es sich wirklich nur eingebildet haben? Nozomi beschloss ihren Weg weiter zu führen. Zwei Schritte, weiter kam die Uzumaki nicht, als das Geräusch erneut durch den Wald hallte. Nozomi blieb erneut stehen und lauschte neugierig dem merkwürdigen Geräusch, welches sie keinem Tier aber auch keinem
Menschen zu ordnen konnte. Während andere sich vor dem Unbekannten fürchteten und deshalb auch lieber ihren Gewohnheiten nach gingen, wurde die neugierige Uzumaki davon jedes Mal fast wie magisch angezogen. So war es auch nicht verwunderlich, dass sich Nozomi auf den Weg machte um den Ursprung des Geräusches zu erkunden.
Das Geräusch wurde immer klarer, glich mittlerweile einem düsteren und tiefen Jaulen. Nozomi schluckte leicht, als sie hinter einem Baum angekommen war und dem Ursprung des Geräusches ganz nahe zu sein schien. Bei dem düsteren, tiefen Klang war Nozomi mittlerweile doch ein kleinwenig unwohl, allerdings war ihre Neugierde um ein vielfaches größer, weshalb die Rothaarige
neugierieg hinter dem dicken Baumstamm hervor luckte. Wenige Meter vor ihr hing etwas im Baum. Viel konnte sie von dem Wesen nicht sehen. Der Großteil seines Körpers war von Efeu eingehüllt und das Gesicht konnte sie von ihrer Position aus schlecht sehen. Allerdings schien das
Wesen groß zu sein und Hörner zu besitzen. Leise schlich Nozomi auf das gefesselte Wesen zu. Vorsichtig setzte sie dabei einen Fuß vor dem anderen um nicht auf einen Ast zu treten und sich zu verraten. Fast bei dem gefangenen langen Elend angekommen, erblickte sie erst, dass es etwas im Gesicht hatte. Stutzig versuchte Nozomi das Ding in seinem Gesicht zu identifizieren. Es dauerte
etwas, bis sie erkannte, dass es sich hierbei um ein zerstörtes Bienennest handelte. Nozomi trat in das Blickfeld des Wesens und lächelte es freundlich an. „Erschreckt nicht, ich werde Euch befreien“, kündigte sie ihre Hilfe an, damit das Wesen ihr Handeln nicht noch als Angriff auffassen würde. Nozomi glaubte nicht daran, dass das Wesen eine Gefahr für sie darstellte. Selbst
wenn es böse gesinnt war, so glaubte das junge Ding, dass selbst so jemandem seinem Retter nichts tun würde. Genauso wie sie glaubte, dass das Wesen Wesen merken würde, dass es von ihr nichts zu befürchten hatte. „Am besten bewegt ihr Euch nicht. Ich will euch nicht verletzen“, riet sie dem Wesen mit sanftem Klang, auch wenn sie nicht glaubte, es würde ihre Sprache verstehen. Zwar war sie Medicnin und könnte die Verletzungen wieder heilen, doch warum sollte man es erst so weit kommen lassen, wenn man den Schaden auch vermeiden konnte?
Nozomi stellte ihren Weidekorb auf dem Boden ab, ging ein paar Schritte auf das unbekannte Wesen zu, ehe sie wieder stehen blieb. Anschließend setzte Nozomi das Kekkei Genkai ihres Clanes ein. Sogleich traten zwei goldene Ketten aus dem Rücken der Uzumaki und steuerten das Wesen an.Eng umwickelte eine der beiden Ketten den Bienenstock und mit einem kräftigen Ruck wurde das Wesen von seinem Maulkorb befreit. Anschließend schleuderte Nozomi mit Hilfe der Kette den
Bienenstock weit weg von ihnen, während sie mit der anderen Kette vorsichtig den Efeu durchtrennte.
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Re: Konoha Wald

Beitrag von Ara Iya am Di Jul 19, 2016 5:15 pm

Hach Iya. Da hing er nun im Efeu, angegriffen von Bienen und dachte... eigentlich nichts. Es passierte sehr selten, dass dieser Geselle sich die Arbeit machte und Kopfschmerzen mit Bildern bekam. Oder Ideen, wie manch andere es nannten. Doch eines musste selbst dieser hochgewachsene, schuppige Geselle zugeben. Die Lage, in der er sich gerade befand, war ganz schön dämlich gewesen. Und damit die Situation noch besser für eine japanische Sitcom geeignet wäre, kam natürlich auch noch die zweite Hauptrolle dazu. Es war ein junges Weibchen dieser cremefarbenen Jed'aii gewesen, die hier irgendwie überall zu leben schienen. Doch irgendwas war anders an ihr gewesen. Mal abgesehen von diesen zinnoberroten Haaren und dem sehr vertrauensvollen Aussehen. Sie hätte auch bis an die Zähne bewaffnet sein können, Iya hätte in ihr keinen Feind gesehen. Doch so lange er in seinem Gefängnis aus Strauch und Biene gefangen war, konnte er einfach nicht ausmachen, was an ihr so komisch war, weswegen wir uns erst mal um diesen Umstand kümmern.
Mit sanften Worten versuchte sie ihn zu beruhigen, was jedoch komplett zwecklos war. Er war total außer sich vor Wut gewesen, da ihn weiterhin diese nervigen Bienen ins Gesicht stachen, aber dieser Umstand war ja schnell gelöst gewesen. Aus dem Rücken des Weibchens schossen einige Ketten, welche nicht nur den Bienenstock aus seinem Gesicht schlugen, sondern auch die Efeuranken zerschnitten, wodurch Iya sanft mit dem Kopf zuerst wieder auf dem Boden der Tatsachen landen konnte. Die Tatsache, dass auf total eindrucksvolle und übertrieben unnötige Art und Weise er da befreit wurde, interessierte ihn jedoch herzlich wenig. In seiner kurzen Zeit in dieser Welt hatte Iya schon vereinzelte dieser cremefarbenen Jed'aii kennen lernen dürfen, die so einige komische Fähigkeiten konnten. Einer spuckte Feuer, der andere lies Steine wachsen, diese da lies halt Ketten aus ihrem Rücken sprießen und der beeindruckenste Fall konnte zweistellige Zahlen im Kopf addieren. Dass diese Wesen eine gewisse Omnipotenz, oder in seinen Worten "Holy Moly, diese können ja alligles", besaßen, wunderte ihn also kaum noch. Und trotzdem nahm er deren Fähigkeiten immer wieder neugierig zur Kenntnis. Da konnte man also auch wieder ganz normal aufstehen, sich auf seine  gesamten zwei Meter irgendwas aufbäumen, als Autor nehme ich mir hier das Recht heraus, zu faul zu sein, um das genaue Maß noch mal nachzuschauen und dem kleinen Weibchen wortwörtlich geschwollen ins Gesicht zu schauen. Die Bienen hatten scheinbar ganze Arbeit geleistet.
"Ui, Ui. Ische daake diehe sea!", brabbelte er dann ihr entgegen. Eigentlich sollte der Satz >Mui, mui. Ichse danke dirse sehr< lauten, aber Iya war recht ungeübt in der Sprache mit geschwollenem Mundraum gewesen, wodurch jegliche Betonung für ihn irgendwie ein Unding war... sollte er sich überhaupt mal anstrengen, sinnvoll verstanden werden zu wollen.
Zumindest sei zu sagen, dass seine Schlappohren jetzt auch wieder wie zwei Zöpfe an seinem Rücken herunter baumelten und nicht mehr wie zwei Hörner ab standen. Somit sollte er zwar weniger gefährlich, dafür aber umso absurder ausschauen, wie er da eben stand und das Weibchen mit geschwollener Fresse beäugte. Er legte seinen Kopf dazu noch neugierig schief und zog einige kräftigere Atemzüge durch seine zwei abstehenden Nasenlöcher. Irgendetwas fand er einfach komisch an diesem Weibchen, aber er konnte es einfach nicht aus machen, was es genau war.
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Re: Konoha Wald

Beitrag von Kami no Sekei am Mo Aug 08, 2016 9:01 am


2 Wochen Zeitsprung
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Die Ereignisse des Ingame sind ab diesem Punkt 2 Wochen in die Zukunft gerückt. Im Laufe dieser 2 Wochen sind die Events abgelaufen und jeder Charakter kann sich selbst ausmalen was er in diesen 2 Wochen noch zusätzlich erlebt hat.


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Re: Konoha Wald

Beitrag von Uzumaki Nozomi am Di Aug 09, 2016 8:09 pm

Nozomi stand vor dem fremden Wesen, dessen wahre Größe und Gestalt zuvor von Grünzeug bedeckt gewesen war, weshalb sie es für kleiner gehalten hatte als es in Wahrheit war. Das Wesen war mindesten 2 Köpfe größer als Nozomi, weshalb sie zu ihm hinauf schauen musste. Neugierig musterte die Rothaarige das Wesen. Noch nie hatte sie solch eine Kreatur gesehen. Selbst im Neunschwänzigen hatte sie ein ihr bekanntes Tier erkennen können, aber nun? Dieses Wesen hatte keinerlei Ähnlichkeit mit einem ihr bekannten Lebewesen. Es hatte lange Schlappohren, wie ein Hase und große Augen wie ein Frosch. Im Mondschein glaubte Nozomi sogar Schuppen erkennen zu können. Doch es war auch keine Schlange oder eine Echse. War es etwa eine neue Spezies? Die goldbrauenen Ketten der Uzumaki zogen sich in ihren Rücken zurück. Nozomi näherte sich dem Wesen und streckte ihm ihre Hand entgegen, damit es sie beschnuppern und feststellen konnte, dass sie keine Gefahr für es darstellte. Bis vor wenigen Tagen hätte sie noch gesagt, dass sie noch nie so ein großes Wesen gesehen hatte. Doch seit dem eine Legende zur Realität wurde, gab es kein Wesen, welches diesen geglaubten Mythos in Größe noch übertreffen konnte. Glaubte zumindest die Rothaarige. Erneut tauchten Bilder dieses schrecklichen Tages in ihrem Kopf auf. Bilder, wie sie Nozomi immer wieder sah, wenn sie durch die Straßen lief. Bilder des Leides und der Zerstörung, welche auftauchten, wenn sie Blumen an den Gräbern niederlegte. Blumen für die Opfer des Angriffes, welcher Konoha wie aus dem Nichts getroffen hatte. Bei der großen Anzahl von Opfer hatten die Wenigsten niemanden um den sie trauerten. Auch Nozomi hatte  Bekannte und Freunde verloren. Auch sie hatte lange geweint. Die Leiche einer sehr guten Freundin hatte sie gar nicht mehr los wollen. Fest hatte Nozomi den leblosen Körper an sich gedrückt gehabt, nachdem sie versucht hatte sie zu heilen. Doch sie hatte die Farbe nicht zurück in das blasse Gesicht der anderen Chuunin bringen können. Schließlich konnte sie keine Toten wieder erwecken. Dass Nozomi in diesem Moment – im Wald - nicht erneut Tränen des Verlustes vergoss, lag weniger daran, dass sie gar keine mehr besaß. Eine ganze Woche hatte sie getrauerte und sie würde es auch noch länger, doch sie hatte sich vorgenommen ihr Leben nicht von dieser Trauer beherrschen zu lassen. Etwas derartiges hätten die Verstorben sicherlich nicht gewollt. Zumindest waren dies die Worte ihrer weißen Großmutter gewesen. Auch wenn die Speisen der alten Uzumaki oft sehr gewöhnungsbedürftig schmeckten, so war die Rentnerin doch eine sehr weiße Frau.

Noch immer lag ihr Blick auf dem seltsamen Wesen, welches plötzlich anfing zu sprechen. Es kann sprechen? Überrascht blieb Nozomi stehen und blinzelte irritiert mit den Augen. Auch wenn sie kein Wort von seinem Gebrabel verstanden hatte, Nozomi war sich sicher eine Sprache und keine tierischen Laute gehört zu haben. Ob das Wesen immer so undeutlich sprach, oder es an seiner geschwollenen Schnauze lag? Sie wusste es nicht, aber gleich würde sie es erfahren. Nozomi stellte den Korb auf den Boden. Ein leuchtend grüner Schimmer legte sich um ihre Hand, welche sie langsam zu der zerstochenen Schnauze des Tieres führte. „Gleich sollte die Schwellung verschwunden sein“, meinte sie lächelnd und legte ihre Hand vorsichtig auf seiner Schnauze ab. Nozomi hatte noch nie eine so zerstochene Schnauze gesehen – die Bienen hatten wirklich ganze Arbeit bei der Verteidigung ihres Bienenstockes geleistet. „Ich heiße Nozomi und wie heißt Ihr?“, fragte sie, während sie die Schwellung gründlich behandelte. „Ihr habt doch sicherlich einen Namen oder? Ich meine… jedes Lebewesen hat doch einen Namen oder?“, erklärte sie mit schnellen Lippenbewegungen warum sie eine solche Frage stellte. Nozomi vermutete, dass nicht nur die Menschen anderen Lebewesen einen Namen gaben. Schließlich besaßen auch Vertraute Geister einen Namen, welchen sie nicht von den Menschen hatten. Wer sagte dann, dass dies nicht auch auf andere Arten zu traf? Sollte das Wesen vor ihr am Ende sogar einer dieser Vertrauten Geister sein? Ein Bijuu war es jedenfalls nicht, da war sich Nozomi sicher. So oder so schien es noch ein sehr interessanter Abend für die neugierige Chuunin zu werden. Es schien ganz, als ob Nozomi am Gab wieder viel zu erzählen hätte, bei den ganzen neuen Eindrücken und Erfahrungen. "Oder versteht Ihr mich genauso wenig wie ich Euch eben?"
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Re: Konoha Wald

Beitrag von Yuki Amaya am Mi Okt 19, 2016 8:17 am

Cf: Chigiri To
Timeskip von 2 Wochen

Amaya saß an einem Baum irgendwo im nirgendwo. Auffällig war wohl das sie wirklich am Stamm lehnte und nicht in dem dichten Grün lauerte um jemanden zu überfallen. Sie saß einfach da und starrte voran. Wie lange sie schon dort saß war nicht gewiss. Irgendwie hatte sie auch nicht viel dafür getan um sich weiter zu bewegen. Heute Morgen hatte man sie unsanft geweckt und ihr gesagt, dass es Zeit war für sie zu gehen. Der Mann war alt gewesen und eindeutig ein Seefahrer. Er hatte ihr deutlich gemacht, dass sie nun das Schiff verlassen musste für mehr hatte das Geld nicht gereicht. Die Chigirinin hatte nicht gewusst, was er von ihr wollte, aber sie war aufgestanden und von Bord gegangen.  Sie hatte nicht gewusst wo sie war, oder wer sie war, aber sie hatte sich Schritt um Schritt voran geschleppt, bis niemand mehr in Sichtweite war. Seitdem saß sie an diesem Baum, unweit eines Dorfes von dem sie nicht wusste, dass es existierte. Alles was sie wusste war wie sehr ihr Kopf weh tat und, dass alles an ihrem Körper steif schien. Jeder Schritt war eine Qual gewesen und selbst sitzen war anstrengend. Doch irgendwann hatte sie sich dazu gezwungen so etwas wie Licht in ihr Leben zu bekommen. Panisch war sie nicht geworden und so war es nur eine Frage der Zeit gewesen bis sie sich gesammelt hatte. Zuerst hatte sie ihren Körper begutachtet. Überall trug sie Verbände, einige dünner, aber viele davon dicker. Am meisten schmerzte ihr Kopf, danach ihre linke Schulter und ihre vielen kleinen Verbände schienen nur Schnittwunden zu verdecken. Es hatte sie bestimmt eine halbe Stunde gekostet alles abzutasten und sich sicher zu sein, dass ein zeitiger Tod nicht bevorstand. Danach hatte sie in den Himmel geblickt und dem Wind dabei zugesehen wie er die Blätter hin und her schob. Sie hatte Hunger, war müde und ihr Kopf hörte nicht auf weh zu tun. Ihr wurde nicht einmal klar wie sie hierher gekommen war. Nun sie wusste, dass sie hier gelaufen war, aber davor war alles schwarz.  Missmutig lud sie die dunkle Tasche welche man ihr mitgegeben hatte zwischen ihren Beinen ab. Wer immer sie auf das Schiff geworfen hatte schien ein Interesse daran zu haben, dass sie nicht starb. Aus den Tiefen der dunklen Tasche förderte sie diverse Dinge zu Tage. Ein einfach dunkler Umhang, eine Schriftrolle, ein Brief, einen Beutel mit Geld und einen Ring. Zuerst griff sie nach dem Brief und lass die wenigen Zeilen die ihr jemand hinterlassen hatte. Geh nicht zurück nach Chigiri To. Beginn dein Leben von vorne, vergiss was war und erinnere dich am besten nie wieder. Verschweig deinen Namen, verbrenn diesen Brief. S Nicht viel und doch war diese Anweisung das klarste was sie in diesem Moment hatte. Ein wenig ironisch das man sie dazu aufforderte ihren Namen zu vergessen und ihr ganzes Leben – denn jemand hatte ihr das abgenommen. Aber wie hoch war die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich einen Namen ausdachte, der ihrem entsprach? Ich heiße einfach Hoshi Yuno, dass sollte ausreichen. Einfach bedeckt halten. Stöhnend sank sie mit dem Rücken weiter an den Stamm, rutsche ein wenig an diesem hinab und versuchte sich vorzustellen wo sie her kam.  Scheinbar nicht aus diesem Ort – aber was lag noch um sie herum? Im Hafen hatte man sie nicht gekannt und auch sonst hatte sie niemand wirklich beachtet. Warum ist alles so anstrengend? Die Dinge ergaben keinen Sinn. Wieso schrieb ihr jemand einen Brief und sagte ihr nicht wohin sie nicht zurück kommen würde. Ob diese Person sie verletzt hatte und davon ausging das sie noch alles wusste? Vermutlich. Ihr war nicht einmal der Tag bekannt, geschweige denn ein Datum, noch konnte sie sagen, wie lange sie vor sich hin gedämmert hatte. Es fühlte sich lange an und vielleicht hätte sie fragen sollen, bevor sie aus dem Dorf gelaufen war. Doch sie hatte sich dort so unwohl gefühlt, dass sie einfach nur fort wollte. An einem Unbekannten Ort erwachen und niemand zu sein. Nur die Dinge, die man am Körper trägt, hohe Schuhe auf denen laufen nicht möglich ist sowie knappe Kleidung, welche entblößend und kaum Schutz bietet. Als nächstes beschäftigte sie sich mit dem Umhang in ihrer Tasche, zog ihn sich über als wäre der Stoff alles was sie schützen konnte. Immerhin war er schön warm und gemütlich. Einen Moment lang vergrub sich den Körper in dem warmen Stoff, zog die Knie an und lies ihre Tasche einfach in Ruhe. Eine kleine Ewigkeit spürte sie einfach nur ihren Herzschlag, wie sich unter dem Mantel Wärme aufbaute und sie schützend einhüllte. Ihre Finger glitten über die Innenseite des Mantels, in welcher sie einige kleine Taschen fand, nur in einer war jedoch etwas zu finden. Sorgsam zog sie es hervor, und betrachtet sich die kleine Menge Geld in ihrer Hand. Damit würde sie nicht reich werden, aber sie konnte überleben. Nachdem sie sich gewärmt fühlte zog sie die Tasche wieder in ihren Schoss, streckte die Beine aus und begann weiter in dem einfachen Beutel herum zu suchen. Sie fand noch eine Schriftrolle und an diese gebunden einen Ring auf Knochen. Einen Moment drehte sie diesen in den Fingern, nachdem sie ihn von der Schriftrolle gelöst hatte. Ob er von ihrem Briefschreiber war? Beinahe gleichgültig schob sie ihn über den Finger rund spürte wie nichts passiert, rein gar nichts. Also behielt sie ihn als Erinnerung daran wer sie nun sein sollte und rollte die Schriftrolle aus. Ein großes Muster schlang sich über die Seiten, doch sie wusste nicht, was sie damit anfangen sollte. Der Anblick dieses Gewirr löste nur heftige Kopfschmerzen aus und so rollte sie das Teil wieder zusammen und warf es zurück in ihre Tasche. Mehr hatte sie nicht in ihrem Beutel. Das war es, alles was sie tun konnte. Aber was kam nun? Etwas verloren blickte durch den Wald. Aus welcher Richtung war sie noch einmal gekommen? Mit einem frustrierenden Stöhnen legte sie den Kopf in den Nacken und starrte wieder in den Himmel. Wer war sie jetzt wie sie hier saß? Amaya war bleich und ausgehzerrt. Hunger dominierte neben ihren Kopfschmerzen und so schien die nächste Option Nahrung zu sein. Schwer kam sie auf die Beine, zog sich beinahe an dem Baum hoch, bevor sie auf ihren hohen Schuhe blind in eine Richtung davon schwankte.
Yuki Amaya
❆ verlorene Eisprinzessin ❆
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