Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


Team

Saori Junji
Chiyo


[Clangelände] Sitz der Senju

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[Clangelände] Sitz der Senju

Beitrag von Gast am Di Apr 19, 2016 5:43 pm



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Re: [Clangelände] Sitz der Senju

Beitrag von Akigawa Benihime am Di Apr 19, 2016 8:01 pm


Seit wann sie wohl schon liefen? Zu lange für die beiden Kinder an ihren Händen. Zu lange waren sie schon am Laufen. Ich kann sie nicht ewig abwechselnd tragen. Meine kleinen Sonnenscheine. Sie sind so süß, wenn sie einfach einschlafen. In diesem Moment spürte sie leicht wie der Kopf ihres Sohnes schwer an ihrer Schulter wurde. Das Gewicht des Kleinen war nicht enorm, er war sportlich wie seine Mutter, schmale Knochen dank dem Bau der Kohada und kaum Gewicht das Saki in die Knie zwang. Doch sie ging hinauf und nicht hinab. Immer weiter die Dünen hinauf, weil Kin dort oben etwas gesehen hatte, oder es zumindest behauptete. Also setzte sie mutig einen Schritt vor den anderen. Ihr Körper war in weite luftige Kleidung gehüllt. Ein langer dunkler Rock der knapp über den Boden ging, feste Schuhe und eine weite weiße Bluse, sowie ein Tuch um den Kopf gebunden. Ganz sacht schob sie Kai auf ihrem Rücken zurecht und spürte wie Fuyu an ihrem Rock zog. Saaaaaki ich mag eine Pause machen müssen wir noch weit laufen? Nein Fuyu-chan nur noch den Hügel hinauf und dann machen wir eine Pause. Haaaai. Darf ich vor laufen? Natürlich darfst du. Kaum hatte Saki die Worte über die Lippen gebracht, da stürzte Fuyu los. Er war noch voller Energie, hatte er doch auf ihrem Rücken geschlafen, bevor er die Position mit Kai getauscht hatte. Ihr Bruder war ähnlich angezogen wie Saki, doch er war noch voller Kraft, während Saki an ihre Grenzen kam während sie die Düne hinauf wanderte. Ihre Füße fühlten sich schwer an, der Sand hatte sich einen Weg in ihre Schuhe gebahnt und scheuerte nun ein wenig beim Gehen. Doch sie hatte ein Ziel, zumindest Kin hatte es. Wie weit ist es noch Kin? Wenn du über die Düne bist, dann sind wir fast da. Wir müssten den Höhleneingang dann bald erreichen. Ich drehe noch mal eine Runde. Ja mach das besser. Ich kann sie nicht mehr lange tragen. Die kleine Gruppe war wohl ein wenig seltsam anzusehen in der vollkommenen Verhüllung ihrer Körper. Wer jedoch in die Gesichter sah konnte bei dem kleinen Junger welcher die Düne hinauf rannte und dem Kind auf dem Rücken der kleinen Frau erkennen, dass eine Verwandtschaft bestand. Fuyu besaß dunkle Haare, eine helle Haut wie Saki aber im Gegensatz zu dieser rot braune Augen welche ängstlich aber auch voller Energie waren. In der Wüste und den Wäldern schien der kleine Kohada zu leben, aber sobald Menschen dazu kamen schien er beinahe zu verschwinden. Doch jetzt tobte er voran und über ihm Kreiste Midori mit wachsamen Augen. Ob die beiden sprachen konnte Saki nicht sagen, aber sie blickte immer wieder hinauf um sich keine Sorgen zu machen. Ihr Bruder war ab und an so unbedacht und wenn sie ihm Sano vorstellte wollte er nicht, dass sie alle vollkommen verdreckt aussahen. Dennoch war es schwer sauber durch die Wüste zu kommen. Während Fuyu voran stürmte spürte sie wieder wie Kai sich regte und ihr müde ins Ohr gähnte. Guten Morgen Kai-chan. Hast du gut geschlafen? Hai Oka-san. Dein Rücken ist bequem. Sind wir bald bei Oto-san? Nur noch den Berg hoch mein Kleiner und dann sind wir bald in Chikyu. Da triffst du aber erst einmal deinen Opa. Ist er so laut wie Oma? Ich glaube nicht. Aber ich kenne Opa auch nicht so gut. Er heißt Senju-san und sein Vorname ist Sano. Weißt du das noch? Hai Senju-san ist dein Papa so wie Furô meiner ist. Kommt Papa uns heute auch besuchen? Vielleicht kommt er vorbei. Ich kann es nicht versprechen. Dabei würde ich Oto-san gerne sehen. Wieso kommt er nicht Ka-san? Oto-san hat viel zu tun. Murmelnd sank der Kopf von Kai zurück auf ihren Rücken und er schien in die Wüste zu schauen. Der Kleine ermisst seinen Vater sehr oft und kämpfte mit Fuyu um die Aufmerksamkeit seiner Mutter. Aber Saki war eben oft alleine und musste mit den Problemen der beiden irgendwie zurechtkommen. Währen Fuyu immer wieder voran sprang, stolperte und lachend aufstand zog auch Kin seine Kreise und kehrte langsam zurück zu Saki um sich auf ihrer Schulter nieder zu lassen. Wir sind gleich da, lauf einfach noch die Düne hinauf, dann geht es wieder hinab und wir laufen zwischen zwei anderen Dünen weiter und dann sind wir schon im Schatten. Schon ist gut. Ich kann sie nicht mehr lange tragen. Sie können laufen Saki. Aber sie sind so verletzlich. Ich kann sie hier nicht durch quälen. So war sie eben. Liebevoll, harmoniebedürftig und sie wollte ihre Kinder nicht durch den Sand jagen. Ihr Bruder hatte aktuell zum Glück genug Kraft, sodass Kai sich ausruhen konnte. In die Heimat ihres Vaters zurück zu kehren war immer anstrengend, aber Sano hatte ein Recht auf seinen Sohn und auch darauf, seinen Enkel kennen zu lernen. Der Gedanke sich zu erklären war ihr bereits jetzt unglaublich unangenehm. Mit letzter Kraft schleppte sie sich endlich zum Ende der Düne um einen Moment zu raste. Auf ihren Rücken zappelte Kai auf einmal und Saki ließ ihn runter. Mutig lief er zu seinem Onkel und Saki musste immer ein wenig schmunzeln, wenn sie die beiden sah. Kai war ein wenig größer als Fuyu und älter. Dennoch hatten beide dunkle Haare, wobei die von Kai einen leichten Blaustich besaßen und Fuyus vollkommen schwarz waren. Dafür besaß Kai die Augen seines Vaters, goldgelb und intensiv im Gegensatz zu den eher matten bräunlichen von Fuyu. Der größer klopfte seinen Onkel auf die Schulter und schmunzelte. Bald sind wir wieder bei deinem Daddy, freust du dich Fuyu-chan? Ich habe Angst das er ist wie Suri-san. Der Ältere Junge lachte als wüsste er was Fuyu meinte. Auch Saki kam nun hinter ihnen an und überragte ihre beiden Kinder nur ein wenig. Da Furô nicht groß war würde Kai sie wohl nicht wirklich überragen, aber Fuyu würde wohl oder übel größer werden als sie. Zum Glück bewegten sich beide Kinder noch unter der ein Meter Marke und würde noch ein paar Jahre haben um die schüchterne Frau zu überragen. Wenn wir die Düne runter sind haben wir es fast geschafft. Hai wer als erstes unten ist! Damit stürmten die beide Kinder, immerhin Onkel und Neffe, den Sand hinab und lachten und kreischten. Sie waren süß, goldig und Sakis größer Schatz. Ohne die beiden würde sie wohl sehr einsam sein doch immer, wenn sie die beiden sah fühlte sie sich stark genug weiter zu machen und sie konnte Lächeln. Es war nur ein schmales Lächeln auf ihren Lippen, aber es war herzlich und erwärmte ihr Herz. Sie folgte den beiden mit fliegenden Schritten hinab, stolperte jedoch bald und flog ihm hohen Bogen in den Sand. Es würde wohl niemals aufhören das sie ungeschickt war und ewig sein würde. Doch bald war sie wieder auf den Beinen und lief stolpernd hintern den beiden her um sie nicht zu verlieren. Die Kinder rannten Quer den Hang hinab und warf sich lachend in den Sand um zu verschnaufen.  Etwas taumelt kam Saki neben den beiden zu stehen, bevor Kai den Arm empor riss. Da müssen wir hin oder? Ja genau da müssen wir hin, na kommt. ihre Hände streckten sich den Kindern entgegen und beide ergriffen die Hand ihrer Mutter. Blut war dick, vor allem das Blut zwischen diesen drei Menschen. Mit den Kindern an den Händen ging sie zwischen zwei Dünen entlang, während sich auch der letzte Rabe in die Runde gesellte. Saki sah hinauf, als Tsuki sich hinter Kin und Midori setzte und die drei Raben durch die Luft glitten. Sie alle waren wohl froh, wenn sie diese Wüste endlich hinter sich ließen. Die felsige Wand streckte sich ihnen bereits ein wenig entgegen, doch bis sie im Schatten waren vergingen gut und gerne noch einmal fünfzehn Minuten. Erschöpft ließen sie sich einen Moment im Schatten nieder und verschnauften, ehe Saki sie vorantrieb um ja in das Dorf zu kommen. Die Wand entlang fand sie den ersehnten Eingang in das Dorf und wie beim letzten Besuch mit Suri war hier niemand der sie kontrollierte. Oft hatte Saki sich gefragt woher ihre Mutter den Weg gekannt hatte, aber nützlich war er immerhin gewesen. Die Dunkelheit umgab sie beinahe vollkommen und nur vereinzelt brannten Lichter. Kai zückte eine Taschenlampe und reichte sie Saki, welche nun dafür sorgte, dass sie durch dieses endlose Gewirr voran kamen. Die Luft in den Tunneln war kühl und feucht, so ganz anders als dort draußen in der brennenden Hitze. Die Kinder am Arm und die Raben auf den Schultern ihres Blutes schlichen sie voran. Die beiden Kleinen hingen an dem Rock der jungen Erwachsenen während Saki mutig voran ging. Immerhin war sie nur schüchtern und ihre Angst vor der Finsternis – sie bezwang sie nur um die Kleinen nicht zu verschrecken. Schritte hallten von den Wänden wieder, doch irgendwann gesellte sich Licht dazu und es wurde ein wenig trockener. Als sich ihnen wieder Sonne entgegen streckte standen sie im Dorf, blickten hinab in die Stadt und Saki orientierte sich einen Moment. Kin, Midoir, Tsuki, bitte schwärmt aus und sucht uns den Weg zu Senju-san. Ich werde ihn nie Oto-san nennen können. Ich kenne ihn kaum und jetzt bringe ich ihm Fuyu, damit er ihn kennen lernen kann und damit er von Kai weiß. Ob er einen Enkel will, oder ob er böse ist? Ich will nicht, dass er mich anschreit, ich wollte schon kaum hierher kommen. Aber ich weiß das es richtig ist. Es muss richtig sein! Von den Schultern der drei Kohada erhoben sich die dunklen Tiere in den Himmel und drehten ihre Runden. Saki hingegen führte die beiden Kinder an der Felswand hinab auf den Boden der unterirdischen Stadt. Dort dauerte es nicht lange bis die Raben sie fanden und voran führten zurück zu dem Anwesen Sanos, welches sie kurze Zeit später betrat. Es war noch immer groß und es schien ihr so fremd wie damals bei ihrem ersten Besuch. Unschlüssig blieb sie vor dem Haupthausstehen und sah sie um. Sie hörte niemanden und nun?
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Re: [Clangelände] Sitz der Senju

Beitrag von Gast am Do Apr 21, 2016 8:23 pm

Yanbu

Es herrschte eine merkwürdige Stille auf dem Senju Clangelände. Um diese Uhrzeit trieb sich so gut wie keine Menschenseele durch das Haus hindurch. Abgesehen von der weißen Schneeleopardin, die in fauler Trägheit sich einen neuen Schlafplatz suchte. In letzter Zeit benahm sie sich besonders merkwürdig. Sie fraß sehr oft, schlief fiel und verkroch sich gerne in dunklen Ecken. Ihr treuer Partner Sano hatte sich bereits sorgenvoll um ihr wohlbefinden erkundigt. Jedoch erhielt er darauf nur ein leises brummen und keine wirkliche Antwort. Allgemein sprach die Großkatze nur sehr wenig die Laute der Menschen aus. Es fiel ihr schwer und ihre Stimmbänder waren nicht ganz dafür ausgelegt, sodass sie es vorzog ein paar typischen Tierlaute von sich zugeben. Die Großkatze hatte sich gerade unter einem Mokuton Baum niedergelegt als sie nicht weit von sich Geräusche vernahm. Sie war kein Wachhund, aber allgemein gehörte es zu ihrer Aufgabe tagsüber aufzupassen, dass hier alles ruhig blieb. In einem neuen Anflug von Faulheit hob sie träge den Kopf und gähnte einmal auf, wodurch sich ihre spitzen Zähne deutlich zeigten. Dann lauschte sie in die Stille und hörte im nächsten Moment wieder Geräusche. Misstrauisch drückte sie sich auf ihre Tatzen, streckte ihre müden Glieder und tigerte dann auf Samtpfoten bis  zu dem Geländer des Seitenweges und sprang dort rüber. Dann ging sie weiter voran und sah um die nächste Ecke herum. Ihre hellen Augen erblickten Menschen - nicht weit von ihr. Ihre Ohren richteten sich leicht auf und ihr Schwanz peitschte unruhig. Sie verengte die Augen und tapste mit vorsichtigen Schritten um die Ecke herum. Ihre Augen waren aufmerksam auf die  zwei gerichtet, ihre Ohren gerade aufgerichtet und die Schnurrhaare nach vorne geheftet. Man konnte sehen, dass sie neugierig war, aber gleichzeitig auch sehr vorsichtig. Sie blieb ein paar Schritte später stehen, setzte sich in mitten des Weges und sah zu ihnen. Dort waren zwei Kinder und eine Frau. Fragend legte sie den Kopf schräg, hob dann die Pfote und schleckte sich einmal unbedarft dort rüber. Wieder richteten sich ihre Augen auf die Fremden. Oder kannte sie diese? Sie schnupperte wieder. Schwer zu sagen, wonach sie rochen... aber mit Sicherheit nicht nach hier.
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Re: [Clangelände] Sitz der Senju

Beitrag von Akigawa Benihime am Do Apr 21, 2016 11:11 pm

Einen Moment lang standen sie einfach nur da und Saki ließ den blick wandern. Vorsichtig zupfte sie den Stoff auf ihrem Gesicht und ging in die Hocke um gleiches bei Kai und Fuyu zu tun. Beide hielten einen Moment still als die Ältere sich an dem Stoff zu schaffen machte und auch die Raben gaben einen Moment Ruhe. Als beide Kinder und Saki selbst ihre Bedeckung um die Schultern gelegt hatte sah man beinahe deutlich wie ähnlich die beiden Saki selbst sahen. Bis auf die goldenen Augen schien Kai ganz nach ihr zu kommen und man sah auch das die dunklen Haare von Fuyu denen von Saki. Doch niemand der Anwesenden teilte die Augenfarbe des anderen und so gab es nur die Züge ihres Gesichtes in denen sie sich ähnlich waren, sowie die Tiere auf ihrer aller Schulter. Die drei Raben nahm wieder dort Platz wo Saki sie noch eben verscheucht hatte und die Kinder konnten nicht anders als sich umzusehen. Es war nichts im Vergleich zu der Waldhütte oder den Baumwipfeln welche Suri bevorzugte. kein kleiner enger Raum in einem Dorf, nichts schien hier alt oder ungewollt. Sie hörte Wasser Rauschen und die Bäume rauschten leicht im milden Wind des Dorfes. Am meisten verwirrte Saki jedoch die Art und Weise wie das Licht durch das Monströse Loch im Himmel fiel und seltsam gebrochen wurde. Als würde die Sonne versuchen ihre Hitze überall hin zu tragen und auch die Wüste immer weiter in dieses klaffende Loch tragen. Doch auf dem Anwesen ihres Vaters schien die Wüste keine Macht zu haben. Die Bäume standen in voller Blüte, die Wiese war saftig grün und die steine schienen in perfekter Harmonie und nicht aus dem Reich Chikyu selbst. Ob ihr Vater einen Sinn für Ästhetik hatte? Saki fand es wunderschön und ihre Augen nahmen all diese Schönheit auf, auch wenn sie sich fragte warum es hier so still war, es schien beinahe unheimlich. Fuyu schien mehr Angst vor der Größe zu haben weil viel Wohnraum für ihn wohl sofort mir vielen Menschen einherginge. Auch Saki fühlte sich hier fremd und ungewohnt, doch ihr Vater hatte damals gesagt, sie könne immer wieder kommen. Unsicher zog sie den Schlüssel unter dem Stoff hervor und spürte schon wie sie am hadern war. Den Fall des Schlüssels, so offensichtlich er auch gewesen war, konnte sie nicht verhindern. Ach Oka-san, lachte ihr Sohn und hob ihr den Schlüssel entgegen. Immer wirfst du alles weg. Die beiden Kinder lachten einen Moment, als Saki den Schlüssel wieder entgegen nahm und ihn in ihrer Hand verbarg. Ich bin eben unverbesserlich. Aber zum Glück habe ich ja dich mein Großer. ihre freie Hand strich sacht durch das dunkle Haar ihres Kindes, während Fuyu sich langsam hinter sie bewegte. Er schien Angst zu bekommen, auch wenn sie nur kleine Schritte über den gepflasterten Weg machten. Er kannte so etwas Schönes nicht, sie alle kannten so etwas Schönes nicht. Warum will Oka-san nicht hier wohnen Nee-chan? Alles ist so schön und groß und irgendwie keine Menschen. Die bräunlichen Augen des Fünfjährigen huschte hin und her und zaghaft lief er auf einen kleinen Teich zu. Saki folgte ihm und Kai kam an ihrer Hand brav hinter ihr her. Kin schaust du bitte ob Senju-san da ist? Zur Bestätigung knabberte Kin an ihrem Ohr, bevor er krächzend in die Luft stieg. Seltsam erschien es ihr das Ihr Vater nicht hier war und umso länger sie hier stand umso mehr verließ sie der Mut. Doch sie musste Fuyu seinem Vater vorstellen und sie musste ihm sagen, dass sie einen Sohn hatte. Fuyu hatte nun den Teich erreicht und auch Kai lief zu ihm und sie begannen die Hände in das kalte Wasser zu halten. Freudig sah sie den beiden zu, ehe ihr Blick an etwas großem hängen blieb. Sofort erstarrte die junge Mutter und sah auf das Tier, welches sich nun auf die Gruppe zubewegte. Da ist niemand sonst Saki nur diese große weiße Katze. Das Tier hatte Saki nun selbst entdeckt und besah es sich mit großen Augen. Es waren große schwere Bewegungen, mit welchen sich das Tier zu ihr bewegte. Mutig ging sie dem Tier entgegen, wirkte es doch nicht Aggressiv. Stattdessen hob sie zögernd den Schlüssel und blickte zu dem weißen Tier. Wir sind keine Eindringlinge. Ich bin Saki und Senju Sano-san ist mein Vater. Ich wollte ihn besuchen. Unsicher wich sie einen Schritt vor dem Tier zurück, hielt den Schlüssel jedoch gut sichtbar vor sich. Ich ähm ich wollte meinen Vater sehe um ihm – ich muss mit ihm reden. Mehr wollte sie diesem Tier nicht sagen. Sie wusste nicht ob das wirklich ein vertrauter Geist war, aber anders konnte sie sich das Auftreten an diesem Ort nicht erklären. Hinter ihr hörte sie die beiden Kinder planschen. Scheinbar wuschen sie sich ein wenig Sand von der Haut. Normalerweise würde Saki ihnen sagen, dass Sand nicht in den Teich gehörte, aber aktuell besaß sie ein wenig zu viel Respekt vor dem Tier als das sie aufhören wollte es anzusehen. Sie sprühte beinahe wieder vor Unsicherheit und doch umklammerte sie den Schlüssel mit allem was sie hatte. Ob ihr Vater doch hier war und sich später zeigen würde? Aber warum schickte er dann ein so mächtiges Tier zur Begrüßung und kam nicht selbst vorbei. Ob er Saki nicht sehen wollte? Vielleicht wusste er nicht mehr, dass er eine Tochter hatte, oder er wollte es nicht mehr wissen. Familie war in dieser Blutlinie irgendwie noch nie groß geschrieben worden. Aber deswegen war sie ja hier um das zu ändern zumindest ein wenig. Aber vorerst musste sie eine Antwort von dem Tier bekommen – irgendwie zumindest.
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Re: [Clangelände] Sitz der Senju

Beitrag von Gast am Sa Apr 23, 2016 8:55 am

Die Großkatze hatte sich in mitten des Weges gesetzt, der von Holz und Steinen geprägt war. Die Umgebung hatte etwas paradiesisches, auch wenn es nicht komplett das Werk des Clanoberhaupt der Senju war. Er hatte hier und da seine Ideen mit eingebracht, während sie gemeinsam diesen Ort des Friedens schafften. Inzwischen wurden auch ihre Clanversammlungen hier abgehalten, wodurch an einigen Tagen sich viele Menschen hier herum trieben. Dennoch war es die Ehre des Oberhaupts hier zu wohnen, auch wenn es für zwei Personen viel zu groß erschien. Sano benutzte allerhöchstens drei Zimmer. Das war die Küche, das Bad und sein Arbeitszimmer. Die anderen Räume waren für Besucher oder Familie geplant gewesen. Nur blieb dem Senju nicht viel davon. Er hatte nur seinen Sohn und Yanbu. Letztere agierte teilweise sogar als Ersatz für Kuscheleinheiten. Sie würde zwar nie einen Menschen ersetzen, aber zumindest benötigte sie Nähe genauso, wie der Senju selbst. Genau jene Katze saß direkt vor den Neulingen, die das Gelände betreten hatten. Sie wirkte ruhig, auch wenn ihr Schwanz leicht nervös auf dem Boden zuckte. Als sie die Kinder sah, blickte sie an der jungen Frau vorbei und musterte die beiden eingehend. Die Frau stellte sich derweilen als Saki vor und Yanbu wusste sofort, dass es sich hier um die Tochter der Familie handelte. Sano hatte mit ihr oft darüber gesprochen, dass er viele Dinge bereute und sich wünschte eine Familie hier wohnen zu haben. Es waren genau die Tage an denen dem älteren bewusst wurde, dass ihm nicht viel im Leben geblieben war. Die Einsamkeit holte ihn oft ein, selbst wenn er versuchte so zu tun als würde es ihn nicht stören. Als die Großkatze hörte, dass die Frau Sano sehen wollte, blickte sie sich kurz um. In der Überlegung, ob sie ihn übersehen hatte. Dann richtete sie sich auf und kam leicht geduckt auf sie zu. Ihre Ohren etwas nach hinten gelegt, wodurch man ihre vorsichtig erkennen konnte, die sie an den Tag legte. Als sie direkt vor ihr zum stehen kam, streckte sie ihren Kopf leicht und schnupperte an Saki. Noch sagte sie kein Wort. Als sie das Gefühl hatte das keine Gefahr zu erwarten war, streifte sie sich eng an den Beinen der Frau vorbei, schlich sich um sie herum und umkreiste sie kurz. Mit ihrer nassen Nase stupste sie auffordernd gegen ihre Hand, um ein paar Streicheleinheiten einzufordern. Ein tiefes Brummen entrang sich ihrer Kehle, das klang als schnurrte sie.
„Errr irrrs nirrrch hierrr“, verfolgt wurden die Worte von dem tiefen Schnurren, wodurch die Aussprache des Tieres etwas undeutlich wurde. „Aberrr errr wirrrd sicherrr korrrmmen.“ Sie blieb dicht neben ihr sitzen und sah dabei zu den zwei Kindern rüber. Sie mochte Kinder. Schon damals als sie Furô mit aufwachsen sah, hatte sie sich sofort um ihn gekümmert. Zeitweise vermisste sie ihn sogar und freute sich jedes Mal aufs Neue, wenn er wieder hier war. „Irrrs darrrs deirrrn Narrrwuchrrs?“ Sie überlegte näher zu gehen, war sich aber nicht sicher, ob die Menschen-Mama dann anfing kratzig zu werden. Ihre Augen richteten sich ebenso nach oben auf die Vögel. In ihrem Blick tauchte etwas angriffslustiges auf. Jedoch würde sie wohl niemals einen Raben, der als vertrauter Geist agierte fressen. Aber sie hatte schon die eine oder andere Ratte hier gefangen.

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Re: [Clangelände] Sitz der Senju

Beitrag von Akigawa Benihime am Mo Apr 25, 2016 9:44 am

Saki war froh das sie keine Ausgeprägte Angst vor großen Tieren hatte, sonst würde ihr Problem Worte zu finden wohl noch größer und noch einnehmender werden. Dich es ging noch. Sie hatte die Kleinen bei sich, fühlte sich darin bestärkt stark zu sein und sich nicht einschüchtern zu lassen. Dennoch wirkte sie ein wenig verlegen, unruhig eben. Wen würde das auch verwundern? Es waren Zwölf Jahre seit dem letzten Treffen vergangen und nun kam sie mit einem Bruder und einem Sohn zurück. Zwei Jungs die mit Sano verwandt waren, zwei Jungs die er kennen lerne würde. Hoffentlich nahm er sie an und hoffentlich wusste diese große Katze davon, dass Saki zur Familie gehörte. Wie sie da so saß konnte sie einem echt Angst machen und zu allem Überfluss bewegte sie sich nun mit geschmeidigen Bewegungen auf sie zu. Hinter ihr hörte sie wieder das Platschen der Kleinen, immerhin ging es ihnen gut. Immerhin fauchte das Tier nicht und es griff sie auch nicht an. Saki ließ die Großkatze jedoch auch nicht aus den Augen. Das Fell war wunderschön und sie fragte sich wie das Tier hier so lange überleben konnte – war es nicht für Kältere Regionen geschaffen? Aber sie sah eine Anzeichen der Erschöpfung, also verweilte sie und lies sich beschnuppern auch wenn sie bei dem Gefühl des schweren Körpers um ihre Beine etwas zur Seite kippte und einen neuen Mittelpunkt finden musste. Wann wird er kommen. Hat er etwas gesagt, fragte sie und streckte die Hand ganz sacht aus. Zaghaft strich sie dem Tier über das Fell, war sie doch noch immer ein wenig zögerlich und ängstlich das diese Katze ihr etwas antun würde. Das Tier blickte nun zu den beiden Kleinen und Saki verharrte in der Bewegung. Hoffentlich würde sie die beiden nicht verteidigen müssen. Ich habe Sano nicht gefunden. Er wird wohl wirklich noch kommen müssen. Dann müssen wir wohl wirklich warten. Denkst du das Tier tut uns etwas? Solange die Katze uns nicht anfällt ist mir das warten recht. Kir sprach zu den anderen Vögeln und sah wie alle drei in einem Baum über den Teich flogen und sich dort niederließen. Die junge Frau drehte sich halb um und hörte auf das Fell des Tieres zu kraulen. Ähm ja das kann man so sagen, gab sie unsicher zu. Damit heraus platzen wie es wirklich war wollte sie nicht. Immerhin war es ihr ein wenig unangenehm mit fremden darüber zu reden und vor allem mit einem vertrauten Geist, den sie nicht einmal kannte. Sie wollte nur mit Sano darüber reden und sie hoffte, dass er sich hier bald blicken ließe. Eh magst du Kinder Großkartzen-san? fragte die Freie und strich dem Tier noch einmal über das Fell. Kai-kun, Fuyu-kun hört mal auf zu spielen und kommt her, rief sie fast schon leicht zu den Kindern herüber. Das Platschen hörte auf und die beiden Köpfe der schwarzhaarigen Jungen fuhren herum. Kai wirkte ein wenig irritiert, während Fuyu die Hände aus dem Wasser riss und voran stürmte. Kaaaaaaatze, rief er aus und stolperte auf seinen kurzen Beinen zu dem Tier vor und sprang dem Tier direkt an den Hals. Die Arme schlossen sich locker um den Hals des Tieres und er schmiegte den Kopf an das Fell des Tieres. Sooooo weich. Saki Onee-chan ich will auch so eine schöne große Katze zum kuscheln haben. Fragst du Sano-san nach so einer schönen großen Katze? Der Junge hörte gar nicht auf die Katze zu streicheln und mit ihr zu Schmusen. Kai hingegen nahm die Hände nur langsam aus dem Wasser und schüttelte sie aus ehe er auf seine Mutter zu kam. Oka-san ich mag duschen und ich habe ganz fürchterlichen Durst. Überall ist Wasser und Hunger habe ich auch. Beinahe gleichzeitig spürte sie auch ein grummeln in ihrem Magen und das Kratzen in ihrem Hals. Ja sie hatte wohl alle Durst, immerhin waren sie weit gelaufen um Sano zu sehen. Kai reckte die Arme nach seiner Mutter und diese hob ihren Sohn hoch und setzte ihn leicht auf ihrer Hüfte ab, wo er sich an sie schmiegte und den Kopf an ihre Schulter lehnte. Das Dunkel Haar fiel ihm leicht über die Stirn, als er sich an der Brust seiner Mutter vergrub. Ich mag mich hinlegen und schlafen und ich mag Papa sehen, meckerte der Kleine leise in die staubige Kleidung seiner Mutter. Alles gut Kai-chan das wird bald wieder. Der Junge murmelte etwas und vergrub sich weiter bei seiner Mutter, während der Magen von Sanos Sohn laut knurrte. Großkatzen-chan wie heißt du? Hast du essen für uns und darf ich duschen? Mir ist sooooooo warm. Die Wüste ist ein gemeiner Ort. Die Wälder sind viel kühler und man kann überall baden und etwas essen. Warst du mal im Wald? Dort gibt es so viele schöne Ecke und wenn ich Angst habe verstecke ich mich einfach auf einem Baum. Ich bin übrigens Fuyu, plapperte der Junge, welcher nur Angst vor Menschen aber vor keinem noch so großen Tier hatte. Das ihr ganzes Geheimnis – die Tragik die Saki mit Sano hatte besprechen wollen nun schon raus war bedrückte sie ein wenig. Aber immerhin hatte sie so keine Erklärungsnot mehr. Ob das mit Sano auch so laufen würde? Fuyu würde wohl Angst vor seinem Vater haben und Kai sagen was er dachte. Er war wirklich wie Suri und nicht so stille wie Saki selbst. Die junge Mutter seufzte leicht. Lange würde sie ihren Sohn nicht mehr auf den Armen tragen können, er wurde immer schwerer um so älter er wurde. Immerhin würde er nicht größer als Furô werden – sie hoffte es zumindest. Dennoch wartete sie erwartungsvoll darauf ob es möglich war nicht schon einmal duschen zu gehen, oder etwas zu essen. Ob die Großkatze von Fuyu’s Streicheleinheiten begeistert war? Immerhin hatte sie Sakis nähe Gesucht und bekam nun die eines Kindes zurück. Immerhin wusste Fuyu wie man Tiere streichelte und kraulte, er liebte sie immerhin.
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Re: [Clangelände] Sitz der Senju

Beitrag von Gast am Fr Apr 29, 2016 8:22 pm

[Kuchiyose: Yanbu]

Die weiße Schneeleopardin schlich sich weiter um die Beine der Frau und blieb dann schlussendlich an ihrer Seite stehen. Sie schien sehr vertrauensvoll zu sein und keine Scheu vor fremden Menschen zu haben. Dennoch war sie noch immer ein Tier, dass mit größter Wahrscheinlichkeit auch anders konnte. Als man sie fragte, ob er etwas sagte wann er kam, legte die Großkatze den Kopf schräg. Sie schien nachzudenken und schloss die Augen als man ihr durch das Fell kraulte.
„Hmmm…“, brummte sie nachdenklich, mehr damit beschäftigt sich streicheln zu lassen als nachzudenken. „Errr meinte, dass errr nicht solange weg bleiben wirrrd… wobei errr längst hierrr sein sollte“, sagte sie, auch wenn Zeit wohl keine Rolle für ein Tier spielte. Sie wusste nur, dass sein Auftrag keinen ganzen Tag in Anspruch nehmen sollte. Nachdem die Frau aufhörte ihr Fell zu kraulen, öffnete sie wieder ihre Augen und beobachtete die Kinder im Hintergrund. Sie liebte Kinder über alles. Die Menschenkinder strahlten immer eine so unglaubliche Friedlichkeit und Freude aus, dass sie sich wünschte es wäre immer so mit Menschen. Jedoch wusste sie deutlich anderes.
„Ja, ich mag Kinderrr“, bestätigte sie leise schnurrend – was sich bei einer Großkatze eher wie ein tiefes Brummen anhörte und stellte dann beide Ohren auf als sie hörte, wie einer der Knirpse mit hochgerissenen Armen in ihre Richtung stolperte. Sie blieb ruhig sitzen und spürte dann die Arme die sich um ihren Hals legten. Mit ihrer nassen Nase stupste sie den Jungen gegen die Wange und schleckte ihm dann einmal quer über das Gesicht. Die Schmuseeinheit ging weiter und sie umkreiste den Jungen um sich an ihn heran zu schmiegen. Fast ein wenig abgelenkt von den anderen zweien, sah sie dann den wilden Sprössling an der noch immer dicht in ihr Fell gekuschelt war.
„Ich bin Yanbu“, brummte sie leise und stupste ihre nasse Nase wieder gegen seine Hand um über den Kopf gestreichelt zu werden. Schwerfällig erhob sie sich dann und umkreiste den Jungen. Ihr langer, flauschiger Schwanz streifte kurz die Wange des Jungen bevor sie langsam und mit schweren Schritten los trottete. Sie bewegte sich langsamer voran als sonst. Immerhin war sie seit einer Zeit nicht mehr alleine unterwegs.
„Ich zeige Euch wo ihrrr hin könnt. Das ist kein Prrrroblem.“ Die Großkatze würde die anderen im Auge behalten. Zumal es nichts wertvolles hier gab, um das man sich Sorgen machen musste. Die Katze lief voran über den Holzboden, der sie auf eine Eingangstür führte, die offen stand. Derweilen wo sich alle ihr hinterher wanderten, hatte sich der Senju gerade auf den Weg gemacht um vom Kagebüro nach Hause zu kommen. Der Jounin trug seine schlichte Missionskleidung, die keinerlei Besonderheiten an sich hatte. Er verzichtete bewusst auf ein Clansymbol oder irgendwelche prunkvollen Verzierungen. Zum einen, weil er auf einer Mission vom Feind nicht als Senju erkannt werden wollte und zum anderen, weil er nicht viel davon hielt seinen Status an Kleidungsstücken fest zu machen. Es reichte ihn schon an Clansitzungen sich besonders in Schale schmeißen zu müssen, damit er ein gutes Vorbild abgab. Das einzige Merkmal an ihm, dass eine gewisse Besonderheit hatte, war der rote Strich unterhalb seines Auges. Man sah ihn seit gut 10 Jahren damit herumlaufen und lediglich die Clanmitglieder waren sich bewusst, was er damit ausdrücken wollte. Trauer. Trauer über die Zerschlagenheit ihres Clans und solange diese bestehen blieb, würde das Clanoberhaupt dieses Symbol unter dem Auge tragen.
Der Senju atmete leise durch die Nase durch als er von weiten bereits das Clangelände erkennen konnte. Er hatte zum Glück keine Verpflichtungen mehr und würde so schnell wie möglich in sein Bett fallen, um sich auszuruhen. Die Mission hatte ihn etwas geschlaucht und seine linke Hand schmerzte ein wenig von einer Verletzung. Als sein Blick auf den Verband dort fiel, musterte er das Blut dort nachdenklich. Ob er sich hätte behandeln lassen müssen? Er entschloss sich ins Krankenhaus zu gehen,… wenn es nicht besser wurde. An oberste Stelle stand erstmal Duschen und Essen. Innerlich hoffte er, dass sein Sohn irgendetwas im Ofen gelassen hatte, sodass er keine Fertigprodukt warm machen musste. Im Kochen war er nämlich eine Niete – wenn nicht sogar hoffnungslos verloren.
Nachdem er die Tür des Eingangs aufschloss, trat er nach drinnen auf das Gelände. Leise plätscherte hier das Wasser vor sich hin und ein paar Bäume zeigten sich von ihrer besten Seite. Der Senju atmete tief durch, erleichtert zu Hause zu sein und schlenderte dann gemächlich los, um zu der Haustür zu gehen. Das er Besuch hatte, ahnte er noch gar nicht.

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Re: [Clangelände] Sitz der Senju

Beitrag von Akigawa Benihime am Do Mai 05, 2016 12:00 pm

Fuyu hatte wohl einen neuen Freund gefunden. Der Sohn von Sano kam gar nicht mehr von der großen weißen Katze los und streichelte das Tier unaufhörlich, wenn es dazu überging ihn an zu stupsen. Derweil hörte Saki dem Tier aufmerksam zu, während Kai dazu über ging sich in die staubige Kleidung seiner Mutter zu klammern und die Katze anzusehen. Wenn er schon ein wenig fort ist, kommt er vielleicht bald wieder, vor allem wenn es wirklich nichts wichtiges ist. Ohje was sage ich ihm dann nur. Reiß dich zusammen! Mit einem müden Lächeln besah sie sich das Bild, besah sich wie glücklich ihr kleiner Bruder mit dem Tier war, wie aufgeweckt er wurde, wenn es um Tiere und nicht um Menschen ging. Hai hai ich bin Fuyu und Saki ist meine Schwester und Kai ist ehhhhh Kai ist Saki-onee-chans Kind. Aber eigentlich ist er mein bester Freund. Ich bin aber älter als du! Aber meine Oka-san ist trotzdem deine Oma! Aber meine Oka-san passt auf uns beide auf! Der Hozuki Sprössling streckte dem jüngeren die Zunge heraus und Fuyu erwiderte diese Geste und Saki stand einfach nur da. War sich unsicher was sie dazu sagen wollte oder sollte. Immer wenn die beiden Scherze darüber machten schwirrte ihr den Kopf gewaltig. Wieso musste irhe Mutter so spät auch noch einmal ein Kind bekommen. Wieso musste cih so früh Mutter werden mhmm? leise seufzend strich sie ihrem Sohn dunkel Haar zurück und sah etwas strenger zu Fuyu. Deine Onee-chan sagt dir das du lieb zu ihrem Sohn sein sollst. Eben wart ihr beide noch so müde. Gebt zu ihr wollt mich nur ärgern! NEEEIN niemals nee-chan ich hab nur Hunger! Ich hab auch Hunger Oka-san Ihr Blick huschte zu der großen weißen Katze welche sie dazu bereit erklärt hatte ihnen etwas zu essen zu geben, trinken und vielleicht ein Bad. Dann sähen sie nicht ganz so schlimm aus, wenn sie Sano gegenübertraten. Otou-san, wie seltsam das klingt. Ich kenne ihn kaum und nun hat er noch einen Sohn und einen Enkel. Oje oje ich weiß nicht ob das so klug war. Ach Saki wieso immer du. Etwas genickt setzte sie sich in Bewegung, als Kai an ihrer Kleidung zog und voran wollte. Wie eine kleine Horde liefen sie der Großkatze hinterher. Fuyu hörte dabei nicht auf neben dem Tier her zu laufen und er freute sich sehr ein Tier bei sich zu haben. Ein Krächzen ertönte über ihnen und Saki blickte auf um zu den Vögeln zu sehen. Die Dunklen Schatten sammelten sich auf dem Dach des Hauses und kurz darauf klang die Stimme von Kin in ihrem Kopf. Ich würde auch gerne ruhe. Wir werden uns gleich in den Teich setzen. Hai Hai Kin. Sag mir Bescheid, wenn etwas passiert. Wie immer als mhm Ja ein wenig war es wie immer, aber diese Gewohnheit war ja nichts schlechtes. Sie beschützten sich und diese kleine Gemeinde aus drei Raben und drei Kindern war eine eingeschworene Gemeinde. Sie reisten, sie lachten und sie aßen. So introvertiert Saki auch war, sie kümmerte sich liebevoll um die kleinen und so machte sie einen großen Schritt hinter ihren Kleinen her und erreicht kurz darauf das Haus mit ihnen. Steine und Erde weichem soliden Holz und sie fühlte sich viel zu klein und zu schwach um hier zu wohnen. Alles war groß und es sah einfach nur schön aus. In Chikyû haben alle so große Häuser. Furô-kun hat auch so ein großes Haus. Unser Haus im Wald ist einfach und winzig dagegen. Aber ich mag es, weil es unser Haus ist. Trotzdem ist hier alles so schön und groß. Beinahe ehrfürchtig. Warum er wohl alleine in diesem großen Haus wohnt? Ohhhh so groß. Haaai riesengroß. Schuhe aus, mahnte sie leise als ihre Kinder den großen Bereich stürmen wollten. Ein synchrones Hai und die beiden stellte die Schuhe ab und rutschten barfuß über den schönen Boden. Saki blickte sich einen Moment lang um, sah wie die beiden mit ahs und ohs die Wände bestaunten. Fuyu hing sich kurz darauf wieder an Yanbu und schmiegte sich in das Fell der Katze. Wohin nun Yanbu-chan. Hunger! Fuyu-chan hör auf Yanbu-san zu bedrängen. Kai wir gehen erst duschen, bevor wie das Esszimmer verdrecken. Kommt her und quengelt nicht so. Ihr wollte doch das Sano-san ein gutes Bild von euch hat. Warum ihre Stimme immer so leise war? Doch die beiden hörten auf sie. Fuyu strich Yanbu noch einmal über das Fell, bevor er seine Kleidung zurechtrückte und zu seiner Schwester lief um an ihre Hand zu gehen. Auch Kai rutschte über den Boden zurück zu ihr und nahm ihre Hand. Sie machten gerade einen Schritt voran als in ihrem Kopf wieder Kin erklang. Saki-chan er kommt Einen Moment lang verharrte sie und auch die beiden Köpfe zuckten zu ihr hoch. Senju-san ist da. Drei Augenpaare fuhren zu der Tür herum durch welche sie eben noch gekommen waren und wie auf Kommando wand Saki sich um und neigte den Kopf diszipliniert für ihren Vater. Hallo Senju-san, raunte sie leise. Auch in die Kinder kam Bewegung. Kai drängte sich nach vorne, blickte zu dem Mann empor. Fuyu hingegen sprang hinter seine Mutter, war ängstlicher als Kai und blickte nun aus unsicheren Augen voran. Fuyu lerne heute immerhin seinen Vater kennen und Saki sah ihn einmal wieder. Ehrlichkeit – ja deswegen war sie hier. Als ihr Kopf sich empor hob besah sie sich den Mann. Er sah gewöhnlich aus, wie ein Shinobi eben mit seltsam Haaren. Kein Zeichen der Senju, dafür eine strich unter dem Auge welcher Saki irritierte. Sakis blasse Augen waren gefüllt von Anspannung. Das schwarz wirkte Matt und der Blauton schimmerte wie aufgescheuchtes Wasser. Sano war viel größer als sie, wirkte einschüchternd und breit. Wieso war sie so klein, wenn er so groß war? Ob ihm auffiel das Fuyu seine Augen trug? Saki hatte sich immer gefragt ob das die Augen ihres Vaters waren doch jetzt wo sie ihn wieder sah, konnte sie sich sicher sein. Nur die Augen von Kai schimmerten hell und golden wie die aufgehende Sonne. Eine seltsame kleien Familie die sich dem Shinobi aus dem Sand da offenbarte. Nacheinander senkten auch die beiden kurz den Kopf, Kai mutiger, Fuyu noch immer halb versteckt. Ich hoffe wir stören nicht. Otou-san. Ja es war ungewohnt, gänzlich ungewohnt.
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Re: [Clangelände] Sitz der Senju

Beitrag von Gast am Fr Mai 06, 2016 1:52 pm

Yanbu schien sich deutlich zu freuen als sich der junge Sprössling der Fremden dazu niederließ sie mehrmals zu streicheln. Immer wieder stupste sie ihn an und forderte ihn so auf, dass sie mehr wollte. Dabei schien er vor Freude fast zu Platzen. Er erklärte aufgeregt, dass seinen Namen und stellte auch die anderen ausführlich vor. Yanbu hatte noch keine Ahnung, dass die drei zu der Familie gehörten. Sie wusste zwar, dass der Senju noch eine Tochter besaß, aber war sie ihr nie wirklich begegnet. In dem kurzen Schlagaustausch zwischen den Dreien schwieg die Großkatze und beobachtete sie einfach. Die menschliche Sprache war für sie keine, die sie gerne in die Schnauze nahm, sodass sie sich nicht als sehr gesprächig erwies. Allerdings hörte sie gerne zu und gab mit anderer Gestik ihre Meinungen zu Tage. Ihr kam es dennoch nicht als falsch vor, dass die drei erstmal ins Haus gelassen wurden. Immerhin hatte die Frau Kinder bei sich, die zu essen brauchten und sich auch waschen mussten. In ihren Augen konnte man eine solche Notdurft nicht einfach ablehnen. Mit der Schnauze wurde die Tür geöffnet und wenige Augenblicke später, berührten die Pfoten von Yanbu den Holzboden. Fast lautlos schlich sie sich über diesen hinweg, kletterte eine kleine Stufe schwerfällig hoch und setzte sich dann auf den Rand, um abwartend zu den anderen zu sehen. Die Kleinen schienen sich über das große Haus zu freuen. Yanbu ließ ihren Blick schweifen. Für sie war es ideal um etwas Auslauf zu bekommen. Manchmal kletterte sie auch über das Dach hinweg. Recht selten durfte sie jedoch Mal durch die Stadt laufen, weil die Dorfbewohner dann Angst bekam. So war es Sano, der öfters mit ihr in die Natur ging und ihr somit ermöglichte etwas andere Luft zu schnuppern. Auch wenn es nicht die Wälder waren, die sie aus ihrem Reich kannte. Für Sekunden dachte sie an dieses. Wäre es nicht so gefährlich dort, wäre sie längst dorthin zurückgekehrt. Oder zumindest zeitweise dort gewesen. Jedoch gab es dort Menschen, die Jagd auf sie machten und somit dazu führten, dass ihre Rasse langsam ausstarb. Entsprechend gab es einen Schutzvertrag. In diesem hieß es, dass die Großkatze von dem Vertragspartner beschützt wurde, sowie ihre Familie. Andersherum beschützte sie seine Familie.
Yanbu wurde jedoch wieder aus den Gedanken gerissen als sich Fuyu wieder an ihre Seite gesellte. Sie beugte sich zu ihm, schnupperte an ihm und schleckte kurz über seine Stirn. Ganz liebevoll und zahm. Dann richtete die Frau Worte an die beiden Jungen und wollte sie somit dazu bewegen duschen zu gehen. In der Zeit hörte sie bereits leise Geräusche von draußen erklingen.
Ihre Augen und auch Ohren richteten sich auf die Tür. Sie tapste langsam zur Treppe wieder und setzte sich dort hin. Wachsam sah sie, wie sich die Tür öffnete und gleich daraufhin die Gestalt des Senjus auftauchte.

Etwas unbedarft hatte Sano die Tür des Hause geöffnet und blieb wie angewurzelt stehen, als ihn vier Augenpaare anstarrten. Er warf einen irritierten Blick zu Yanbu, die sich kurzer Hand an seine Beine entlang schlängelte und wieder nach draußen quetschte. Sie schien lieber die frische Luft genießen zu wollen als ihm eine Erklärung zu geben.
Der Jounin kratzte sich ratlos am Kopf und sah dann zu den drei anderen zurück. Dort standen zwei Kinder. Etwa im selben Alter. Einer der beiden drängte sich ängstlich hinter das Bein der Frau, während der andere fast neugierig wirkte und zu ihm aussah. Die Augen von ihm kamen ihn nicht ganz fremd vor. Er musterte sie kurz und blickte wieder zu der Erwachsenen. Auch sie kam ihn nicht ganz unbekannt vor. Jedoch waren viele Jahre vergangen und sie war zu einer wahrlich gutaussehenden Frau herangewachsen.
„Saki“, stieß er dann etwas atemlos hervor und bemerkte, dass er vor lauter Überraschung kurz die Luft angehalten hatte. Er trat gemächlich nach drinnen, schloss die Tür hinter sich und trat ein paar Schritte näher.
„Ich muss gestehen, dass ich überrascht bin dich hier zu sehen“, sagte er langsam und fuhr sich kurz durch die Haare hindurch. Seiner Mimik konnte man nicht genau absehen, ob er erfreut war oder nicht. Dort spiegelte sich allerhöchstens etwas Ratlosigkeit wieder.
„Nein ihr stört nicht…“, fügte er dann noch hinzu und fing zunächst an seine Schuhe auszuziehen. Er griff nach ein paar Hausschuhen und stellte diese den drei hin, bevor er selbst in welche schlüpfte. Es verstand sich von selbst, dass er nicht wollte, dass sie kalte Füße bekam auf dem Boden.
Langsam trat er wieder etwas näher, blieb aber stehen als sich der eine Junge hinter dem Bein der Frau weiter versteckte. Machte er ihm Angst?
Sano zögerte kurz und hockte sich dann langsam hin, sodass er auf der Höhe von Kai und Fuyu war.
„Und wer seid ihr zwei? Hm?“, fragte er in dem Versuch freundlich zu klingen. So ganz sicher war er sich nicht, was die drei hier wollten. Mit seiner Tochter hatte er nicht viel zu tun gehabt, was er immer etwas schade fand. Er vermisste eine richtige Familie.
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Re: [Clangelände] Sitz der Senju

Beitrag von Akigawa Benihime am Fr Mai 06, 2016 8:04 pm

Ob es ein Gefühl dafür gab nach Hause zu kommen? Saki kannte es nicht, wusste nicht was ein wirkliches zu Hause war, weil sie einmal hier und einmal dort unterwegs war. Ob Sano in diesem Moment verwirrt war nach Hause zu kommen und zu sehen wie dieses Gefühl brach? Drei Kinder die ihn ansahen, drei Menschen die er kaum kannte die einfach so vor ihm standen, alle drei mit nervösen Händen, zwei Paare davon leicht schwitzig, das dritte trocken und beinahe ruhig. Saki sah zu ihrem Vater, ein schüchternes Lächeln im Gesicht. Sie hatte wohl mehr Angst vor ihm, als nötig war und einiges an Respekt. Sano war groß und breit, überragte sie immerhin um beinahe vierzig Zentimeter, da wollte sie gar nicht wissen wie er auf ihre Kinder wirken musste. Doch er gab sich nett, wenn er auch so aussah als hätte man ihm den Boden unter den Füßen fort gezogen. Hai. Es tut mir Leid, dass wir uns nicht angekündigt haben. Das war eine spontane Idee. Spontan nach zehn Jahren. Was Besseres fiel mir nicht ein. Saki du Dummkopf! Immerhin jagte er sie nicht aus der Wohnung, aber er machte auf keine Freudensprünge. Wer konnte ihm das verdenken? Nach zehn Jahren sah er seine Tochter wieder und sie hatte zwei Kinder dabei und drei Raben im Gepäck. Ihr Vater zog Haussuche für sie drei aus einem Schrank und legte sie ihnen hin. Vorbildlich schlüpften alle drei in diese hinein und doch schien da noch etwas zu sein. Der Ältere ging in die Hocke um auf einer Ebene mit den beiden Kindern zu sein und Saki schob Fuyu nun gutmütig nach vorne. Der Jüngere war beinahe bleich geworden bein Anbetracht seines Vaters und krallte sich noch immer mit einer Hand in  die Kleidung seiner älteren Schwester. Oto-san das ist Fuyu-kun. Er ist mein Bruder und dein Sohn. Die Worte schienen ihr wie Blei auf der Zunge zu liegen. Es war schwer sie über die Lippen zu bekommen und sie tat alles dafür, damit Fuyu ihre Angst nicht spürte. Fuyu ist seit kurzem fünf Jahre alt. Ich weiß nicht ob du dich an das  letzte treffen mir Oka-san erinnerst. Ehm also naja. Eigentlich lebt Fu-chan bei mir und Kai. etwas unsicher strich sie über das Haar ihres Bruders und glättete es. Obwohl Fuyu jünger war schien er bereits jetzt ein wenig größer zu sein als Kai. Während Saki den jüngeren vorgestellt hatte schob Kai sich einen Schritt nah vorne und verbeugte sich voller Elan. Hallo Senju-san ich bin Kai, Hozuki Kai! Saki verzog unruhig die Lippen und wollte ihren Sohn stoppen doch dieser hatte nicht so viel Angst vor seinem Opa wie die anderen beiden. Oka-san wollte das ich meinen Opa kennen lerne und das  Fuyu-Angsthasen-chan weiß wer sein Vater ist. Diese Gene kamen wirklich von Furô. Nicht verlegen um einen Spruch, mutiger als seine eigene Mutter und das mit gerade einmal sechs. Kai-chan sei nicht so gemein zu Fu-chan. Genau ich bin kein Angsthase! In einem Mutigen Moment sprang der Jüngste voran und streckte seinem Neffen die Zunge raus. Kaum eine Sekunde später sprang er jedoch schon wieder an die Seite seiner Schwester und blickte grimmig und vor allem Ängstlich zu Kai. Dieser schien sich nicht beeindrucken zu lassen, strecke ebenfalls die Zunge raus und lachte kurz auf.Immer wenn er lacht sieht er aus wie Furô-kun. Ich vermisse ihn schrecklich. Das reicht jetzt ihr beiden. Saki war ruhig, auch wenn sie klein und Schüchtern wirkte. Sie schien die beiden im Griff zu haben, denn die Blicke hörten auf und Kai sah zu seinem Opa. Kai ist jetzt sechs Jahre alt. Sie haben beide einen Raben Tsuki und Midori, sie sind draußen bei Kin. Vielleicht hast du sie beim hinein gehen gesehen Oto-san. fuhr die dunkelhaarige fort und zupfte verlegen an ihrer Kleidung. Ka-san wollte nicht das du Fuyu kennen lernst ich glaube sie ist sehr traurig wegen dir. Aber ich fand das unfair von ihr. Ihre Stimme war nicht mutig, sondern vielmehr ein leises Flüstern des Kindes. So klar sie auch sprach, wenn Kai sprach war er bereits drei Töne Lauter als seine Mutter. Saki war eben anders, schon immer ruhig gewesen und vor allem ängstlich. Ihre ganze Haltung zeigte scheu vor dem hier sein und doch war sie hier. Was es sie für eine Kraft gekostet hatte diesen Schritt zu machen. Wenn du es möchtest erzähle ich dir die ganze Gesichte aber- Erst mal will ich duschen! Fuyu verdrehte grimmig die Augen und lugte zu dem Anderen Jungen. Du bist viel zu laut Kai, meckerte dieser und Saki schien noch ein wenig kleiner zu werden. Den ganzen Tag hatte sie die beiden getragen und jetzt konnten sie nicht anders als zu meckern und sich zu beschweren. Oh weh ich bin eine grausame Mutter. Was Oto-san wohl nur von mir denkt. Gutmütig streckte sie die Hände aus und zog beide Kinder – die beiden hatten sich dazu entschlossen aufeinander zu zugehen – gutmütig an den Gewändern zurück an ihre Seite. Wenn du möchtest fing sie noch einmal an und seufzte leise. Dann kann ich dir gerne ein wenig erzählen. Wir haben uns lange nicht mehr gesehen. Zerbrechlich und fragil, ja so konnte man sie wohl beschreiben. Das blau in ihren Augen schien bleich zu sein und ihr Körper zeigte deutlich das sie keine Kraft mehr hatte. Wir sind den ganze Weg durch die Wüste gekommen – vielleicht könnten die Kleinen sich ein wenig ausruhen und du auch Oto-san. Ich will dich nach der Arbeit nicht aufscheuchen. An jeden dachte sie und ließ sich dabei außen vor. Die beiden waren ihr einfach wichtiger. Auch wenn sie noch voller Energie waren, so wussten sie alle drei das irgendwann die Müdigkeit kommen würde, Märsche waren sie gewöhnt, aber nicht durch die Wüste und bei weitem nicht so lang mit wenig Wasser. Kinderkörper waren Klein und empfindlich, vor allem der von Fuyu. Dieser neigte den Kopf nämlich bereits wieder und lehnte ihn an das bei seiner Schwester. Der Sohn Sanos gähnte leise, rieb die Stirn an den sandigen Gewändern und schien bereits auf dem Weg ins Land der Träume. Sacht griff Saki nach dem kleinen Kopf hielt ihn an ihrem Bein, damit er nicht abrutschte, bis Sano sich entschieden hatte.
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Re: [Clangelände] Sitz der Senju

Beitrag von Gast am Do Mai 12, 2016 9:16 pm

Es gab nicht viele Dinge, die der Senju nicht mochte. Jedoch gehörte zu diesen Dingen durchaus Überraschungspartys – gleichgesetzt mit überraschungsbesuchen. Er versuchte sich dennoch nicht verstimmt zugeben, sondern zeigte seine freundliche Seite. Nach 10 Jahren war immerhin seine Tochter hier aufgetaucht. Der eine Teil von Sano freute sich auf diesen Besuch, der andere jedoch sah diesem skeptisch entgegen. Er konnte nicht nachvollziehen, wie man nach 10 Jahren plötzlich spontan auf die Idee kam seinen Vater zu besuchen. Ein kurzer Anflug von Verbitterung machte sich in ihm breit, weil er eigentlich nie wirklich die Chance bekam für sie da zu sein. Suri war in der Hinsicht wirklich verschlossen gewesen und zierte sich mit ihrer Anwesenheit, sobald er das Wort „Familie“ nur im Blick zeigte. Vielleicht bekam er nun die Möglichkeit seine Tochter etwas besser kennenzulernen? Sano nickte deswegen über ihre Worte leicht und kniete sich dann langsam auf die Höhe der zwei Jungs runter. Seine hellen Augen musterten, die beiden kurz und wenige später, bekam er die Erklärung, die in seinem Blick zu erkennen war. Es waren nur nicht ganz die Worte, die er erwartete. Als seine Tochter darüber sprach, dass Fuyu sein Sohn war, hatte er Mühe nicht leicht zusammenzuzucken.
Er starrte von unten hoch zu ihr und musterte sie kurz. Forschend, ob sie das wirklich ernst meinte. Das letzte Treffen mit Suri hing ihm gut im Kopf. Er hatte schon immer eine Schwäche für ihren feurigen Charakter gehabt, aber es störte ihn jedes Mal von neuen, dass sie sich nicht binden wollte. Vor gut 5 Jahren waren sie wieder einmal im Bett gelandet. Es hatte ihn damals mächtig geärgert, dass er ihr wiedermal nicht wiederstehen konnte. Das allerdings ein Kind daraus entstehen würde, hätte er sich in seinen Träumen nicht denken können. Im ersten Moment überrascht, flaute dieses Gefühl gleich daraufhin in etwas Traurigkeit ab. Ein Kind mehr das sie ihm enthalten konnte und das er nicht aufwachsen sah. Seine Lippen zeigten einen dünnen Strich, während er die gleichen Augen erkannte, die er auch selbst besaß. Er sah weiter zu dem anderen Jungen, der sein Enkel sein sollte. Was hatte er alles verpasst? Kai stellte sich selbst vor und erklärte, die Gründe warum sie alle hier waren. Wieder stellte sich die Frage, ob der Senju sich freuen sollte oder es lieber mit gemischten Gefühlen aufnahm, dass er nur erneut erkennen würde, dass seine Familie ein kleiner Trümmerhaufen war. Eine Reaktion blieb seinerseits blieb im ersten Moment aus. Starr musterte er die drei und blinzelte dann wieder über die Erklärung von Saki. Die Raben waren ihm aufgefallen und gar nicht so unbekannt. Vorhin hatte er sogar kurz an Suri gedacht. Eigentlich tat er das ziemlich oft. Vielleicht spielte dort noch ein Funken von Liebe mit? Ein Sprichwort sagte immerhin, dass man seine erste Liebe nie vergessen würde. Sano sah langsam nach oben zu seiner Tochter. In seinen Augen spiegelte sich ein merkwürdiger Ausdruck, der zeigte das er etwas überfordert war. Er wusste keinesfalls wie er reagieren sollte. Ob er sich freuen sollte oder ob er traurig darüber sein sollte, eh nicht die Chance zu bekommen beide aufwachsen zu sehen. Mit den Fingern rieb er sich langsam über die Stirn, schloss die Augen und nickte dann immer wieder gemächlich. Es war typisch, dass Suri nicht wollte das er eines seiner Kinder sah. Das hatte sie mit Saki auch schon gemacht, auch wenn es ihn ein Stich ins Herz versetze als er hörte, dass sie traurig war wegen ihm. Warum? Sie wollte nie hier bleiben. Sie hat keinen Grund traurig zu sein, schoss es ihn unfairerweise durch den Kopf und sein Blick fiel zurück auf die zwei Jungs.
„Erzähl mir bitte alles“, sagte er dann ruhig und drückte sich dann langsam auf die Beine. Seine Augen musterten das müde Gesicht der Kinder und blickten dann zurück in die seiner Tochter.
„Jedoch solltet ihr Euch bei so einer Reise alle ausruhen“, erklärte er dann und ging gemächlich ein paar Schritte zurück. Eine merkwürdige Distanz entstand zwischen ihnen, die ihm keinesfalls behagte. Er hätte sie durchaus alle umarmt, aber solche emotionalen Handlungen fielen ihm wirklich schwer und er hoffte, dass er damit nicht den Eindruck erweckte, dass er sich nicht irgendwie ein wenig freute das sie hier waren.
„Ich zeige Euch das Bade- und Gästezimmer. Dann könnt ihr Euch waschen und schlafen. Wenn ich Glück habe ist auch etwas zu Essen da… ich hoffe ihr habt auch Hunger?“, fragte er und wandte sich dabei langsam um. Er fühlte sich merkwürdig. Ein weiterer Sprössling… und Opa… . Der Gedanke war schön und gleichzeitig schmerzhaft, wodurch er leise seufzend den Gang entlang ging. Mit der Hand winkte er seine kleine Familie mit sich und steuerte auf den hinteren Bereich zu, wo sich ein Badezimmer und Gästezimmer befand. Direkt daneben war auch sein kleines Schlafzimmer. Furôs Raum lag in der Nähe der Küche, also direkt in die andere Richtung. Derweilen schlich sich auch die Großkatze wieder ins Haus. Ihr Weg ging in Richtung Küche, um zu sehen ob sie gleich etwas zu Essen fand. Sie aß immerhin für ein paar Kätzchen mehr, derzeit.
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Re: [Clangelände] Sitz der Senju

Beitrag von Akigawa Benihime am So Mai 15, 2016 8:41 pm

Ich frage mich ob das wirklich so klug war. Er sieht aus als hätte ich ihn geschlagen, dabei meine ich es doch nur gut.Stell einfach vor das Suri dir erst nach fünf Jahren erzählt hätte, dass du einen Bruder hast. So wie sie ab und an drauf ist wäre ihr das zuzutrauen, wenn sie schlechte Laune hat. Aber sie ist ja nur enttäuscht von meinen Fähigkeiten. Jetzt mach dich nicht verrückt. Du bist eben eine Senju. Zumindest primär. Ich erinnere sie an den Mann, den sie liebt. In ihrem inneren baute sie ein unermessliches Unbehagen auf. Sie wusste nicht was sie erwartet ahtte, aber sie wusste das es in ihrer Welt gut gewesen wäre. warum kann er sich nicht einfach irgendwie freuen? Ich meine das sind bestimmt zehn Jahre seitdem wir uns gesehen haben und er steht nur da und starrt sie an. Keine Umarmung, kein wirkliches „Hallo“. Ich meine es doch nur gut. Das letzte Mal bin ich ja Furô-kun in die Arme gelaufen. Aber das muss ich ihm ja nicht sagen. Ich will nur das er sich freut, nur ein bisschen. Saki war sichtlich angeschlagen von der Reaktion des Älteren. Er überragte sie und die Kinder und selbst wenn er neutral dreinblickte schien es ihr wie eine monströse Fratze. Das er sich wieder erhob, auf abstand ging machte all das nicht besser. So war er wirklich größer, verschreckte Fuyu ein wenig, der seinen Vater eigentlich kennen lernen wollte. Der jüngste in der Runde sagte nichts, während kai mutig zu dem Senju aufblickte. Du bist ganz schön gemein! Oka-san kommt zu dir und du sagst nicht mal richtig hallo! Sag so etwas nicht kai-chan Oto-san ist nur erschöpft. Er lässt uns baden und essen, also sag so etwas nicht. Aber eigentlich fühlte es sich so wahr an. Tut mir leid, er ist ein wenig vorlaut. Sogar ein wenig schlimmer als sein Vater. Furô-kun Fuyu hingegen klammerte sich an seine Schwester und wurde von dieser auf den Arm genommen. Dann brach die Gruppe auch schon auf. Sano ging voran und auch die Katze kehrte zurück. Das Anwesen war groß, viel zu groß und sie fühlte sich hier klein und winzig. Der Badebereich war schön, beinahe so schön wie bei den Hôzuki. Der Magen von Fuyu knurrte zuerst, anschließend der von Kai. Saki hatte sich im Griff, verneigte sich kurz vor ihrem Vater. Wir beeilen uns Oto-san. Los rein mit euch beiden. Sie schob die Kleinen gutmütig in den Badebereich und sah einen Moment noch zu ihrem Vater. Aber was sollte sie sagen? Sie traute sich nicht ihn zu umarmen und stolperte dann ein wenig Schüchtern ins Bad, ehe sie die Tür zuzog. Fuyu und Kai sauber zu bekommen stellte sie vor eine kleine Herausforderung. Es dauerte bis sie die beiden aus den dreckigen Kleidern geschält hatte und den Sand irgendwie aus den dunklen Haaren der Kleinen gewaschen hatte. Wie viel Wasser das wohl alles kostete und das in so einem Dorf? Zuerst war Fuyu dran. Er saß ein wenig traurig auf dem Rand der Badewanne, ließ sich das Haar brüsten, den Körper schrubben und später war er der Erste, der in das warme Wasser durfte. Kai hatte schon begonnen sich Sand aus den haare zu pulen und es dauerte nicht lange bis auch er vom groben schmutz gereinigt war. Ihren eigenen Körper wollte sie gar nicht säubern. Es fühle sich komisch an eine Frau zu sein, seltsam an eine Mutter zu sein. Ihre Naivität hatte sie zur Mutter werde lassen, ihre Verliebtheit an Furô gebunden. Ab und an erfüllte sie Nähe noch immer mit Scheu und Scham auch, wenn es langsam besser wurde. So liebevoll Furô auch war, hier zu sitzen und gleich diese Gesichte erzähle zu müssen. Saki-onee-chan kommst du? Fuyu streckte die Hände aus dem Wasser und bespritze sie leicht damit. Also rang sie sich ein lächeln ab und vergaß diese Scham. Wenn er da war schien es nicht so schlimm, aber wenn ein andere junge sie ansah erschien sie sich fremd im eigenen Körper. Niemand außer Furô durfte sie jemals so sehen, da war sie sich sicher. Hai hai keine Hektik, ich muss doch ein wenig sauber sein bevor ich zu euch komme. Ein letztes mal fuhr sie sich mit den Fingern durch das kurze Haare und setzte sich dann zu seinen Kindern in das Wasser. Wasser ist soooo schön. Ich weiß wieso Oto-san immer gerne im Wasser ist. Ich will auch einen großen Pool im Wald. Ich mag unseren Teich viel lieber. Wir haben doch bei Furô-kun einen Pool und im Wald unseren See. Wir müssen Papa einfach öfters besuchen, wenn du in den Pool magst Kai-chan. Damit waren die Wogen erst einmal geglättet und Saki wusch ihre beiden kleinen gründlich, bevor Saki zuerst sich und dann die Kinder trocknete. Anschließend ließ sie die dreckige Wüstenkleidung verschwinden und schlüpfte in ihre bequeme Kleidung Es war beruhigend das Foto ihrer Familie über der Brust zu tragen, zu wissen das alles wieder da war wo es hin gehörte. Die Strümpfe sparte sie sich in diesem Dorf jedoch und zog einen Moment die Taschenuhr hervor um Furôs Melodie erklingen zu lassen. Sie spürte das Lächeln der beiden, spürte ihr eigenes, bevor sie alles wieder verschwinden ließ und die beiden an die Hand nahm. Angezogen und sauber machten sich die drei auf in die nahe Küche. Auch in der Kleidung waren sie wohl sehr ähnlich. Alle drei trugen Shirts, die Kinder weiter und lang, während Saki ein wenig weiblich wirkte. Dunkel Shirts für die Kinder und Weste mit allerlei Taschen, welche Chûnin-Westen aus Konoha glichen. Tut mir leid, dass es so lange gedauert hat Oto-san. Wir sind jetzt aber wieder sauber. Wo sollen wir uns hin setzen? Ich werde das Bad später noch sauber machen keine Sorge. brav wartete sie auf eine Platzzuweisung, setzte erst die beiden Kleinen hin und dann sich selbst. Sie war erschöpft und es war nicht schwer es ihr anzusehen. Ihre blauen Augen waren Müde und ihr lächeln halbherzig. Ihr Körper war ausgezehrt von der Anstrengung der letzten Tage. Zwei Kinder waren nicht leicht zu händeln. Dennoch wartete sie geduldig auf die Frage, welche über kurz oder lang kommen würden.
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Re: [Clangelände] Sitz der Senju

Beitrag von Gast am Sa Mai 21, 2016 10:19 am

Sano plagte durchaus ein kleines schlechtes Gewissen als Kai meinte, dass er gemein gewesen wäre nicht richtig hallo zu sagen. Er selbst befand sich derzeit noch in einem Schock – wenn man denn so davon sprechen konnte. Sein Verstand schien sich derzeit etwas schwer damit zu tun zu akzeptieren das dort noch eine Mini-Version von ihm herum lief und das er einen Enkel besaß. Wie viele Dinge hatte er nur verpasst? Erst einmal wollte er jedoch, dass es der kleinen Familie gut erging und dafür brauchten sie ein Bad. Er führte sie alle dorthin, öffnete ihnen die Tür und nickte Saki dann langsam zu.
„Lasst Euch Zeit“, murmelte er leise und beobachtete für einen kleinen Augenblick Fuyu, der immer wieder Mal zu ihm aufsah. Diese Augen… diese Augen waren so vertraut, dass es kaum ein Zweifel gab, dass er sein Sohn war. Schlussendlich blickte er auch Saki entgegen und für Sekunden sahen sie sich einfach nur an bis auch sie stolpernd im Bad verschwand.
Sano stieß leise die Luft hervor und kratzte sich ratlos am Hinterkopf. Die Situation war wirklich nicht einfach für ihn. Es fiel ihm auch so schon schwer Gefühle ordentlich auszudrücken!
Er entschloss sich erst einmal in die Küche zu gehen, um dort etwas zu Essen aufzutreiben. Es gehörte nicht gerade zu seinen Stärken zu Kochen, weswegen er in der Kühltruhe nach eingefrorenen Essen suchte. Dort hatte sein Sohn einen ganzen Vorrat für ihn hinterlassen aus der Sorge heraus sein Vater könnte in seiner Abwesenheit verhungern. Er griff nach vier Portionsboxen und betrachtete sie kurz näher im Licht. Dann stellte er sie an die Seite des Herdes hin und füllte den Inhalt wenig später in einen Wok, um es zu erhitzen. Yanbu lag inzwischen in einer Ecke. Ihr Kopf lag Träge auf den Tatzen und sie schleckte immer wieder müde über ihre Pfote hinweg. Die Schwangerschaft machte sie müde und zerrte an ihren Kräften. Sano warf einen sorgenvollen Blick zu ihr, griff nach einer Porzellanschüssel, füllte dort etwas von ihrem Essen rein und stellte ihr diesen dann direkt vor die Schnauze.
„Nicht mehr lange“, flüsterte er ihr zu und streifte mit den Fingern sanft durch ihr Fell hindurch. Dann erhob er sich und stellte sich direkt zurück ans Waschbecken. Nachdem nun alle irgendwie versorgt waren, konnte er sich selbst um seine Hand kümmern. Er wickelte langsam das Tuch ab und betrachtete dann den Schnitt in seiner Handfläche näher. Es war ihm besser ergangen als eines seiner Teammitglieder. Genau jener musste ins Krankenhaus. Seufzend hielt er die Verletzung unter Wasser, spülte sie mit lauwarmen Wasser aus und suchte dann in einem Schrank nach einem Erste-Hilfe-Kasten. Er fand ihn unter der Spüle und wickelte einen Verband um seine Hand herum. Nachdem auch dieser saß, stocherte er noch einmal kurz im Essen herum und setzte sich dann an den Tisch. Immer wieder sah er dabei in den Flur voller Erwartung, dass dort bald jemand kommen würde. Je länger es allerdings dauerte, umso mehr kam ihn alles wie ein Traum vor. Vielleicht hatte er sich nur eingebildet, dass seine Tochter vor seiner Tür stand? Sano stützte seinen Kopf auf die Hand und stieß leise die Luft hervor.
Ab da an dauerte es auch nicht mehr lange und die kleine Familie um Saki herum tauchte in der Küche auf. Sano blickte auf und nahm seine Hand runter. Er beobachtete die zwei Jungs und erhob sich dann von seinem Platz kurz. Unschlüssig ob er helfen sollte oder nicht. Schlussendlich blieb er nur etwas unnütz stehen, was nur wieder seine Unsicherheit der Situation gegenüber ausdrückte.
„Ihr könnt Euch dort hinsetzen, wo ihr wollt. Es gibt keine feste Sitzordnung“, erklärte er gutmütig und wandte sich noch einmal dem Herd zu. Es roch nach gebratenen Reis. Zugegeben war das nicht der Plan, aber Sano war auch nicht fürs Aufwärmen von Essen berühmt geworden. Er holte mehrere Teller hervor und stellte sie dann auf dem Tisch.
„Ich hoffe ihr esst… Reis. Gebraten.“ Er stellte den Topf in mitten des Tisches und setzte sich dann langsam wieder hin. Seine Augen glitten über die Jungs und dann zu seiner Tochter.
„Ich würde mich freuen, wenn ihr ein paar Tage hier bleiben würdet“, sagte er dann langsam. Er hatte ausgiebig darüber nachgedacht und war zu dem Entschluss gekommen, dass er doch zumindest einmal versuchen wollte Opa und sogar Vater zu sein.
„Ich habe hier genug Gästezimmer. Ihr könnt Euch eins aussuchen“, erklärte er dann und kratzte sich langsam am Hinterkopf. „Und vielleicht kommt Furô bald. Er wird sich sicher über einen kleinen Bruder freuen.“ Das sein Sohn der Übeltäter zur Zeugung seines Enkelkindes war, wusste er bis dato nicht. Er wusste auch nicht, wer der Vater von Kai war. „Und bis dahin… könnt ihr mir ein wenig darüber erzählen, was ihr die letzten Jahre gemacht und erlebt habt.“ Er rührte das Essen erstmal nicht an, deutete aber Saki an, dass sie sich ruhig bedienen durfte.
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Re: [Clangelände] Sitz der Senju

Beitrag von Akigawa Benihime am Do Mai 26, 2016 6:52 pm

Das es keine Sitzordnung gab war immerhin etwas positives. So setzte Saki eines der Kinder rechts und eines links neben sich, während sie in die Mitte rutschte. So hatte sie Kontrolle und sie konnten beide die Hand um Saki legen. Fuyu hatte noch immer Angst vor seinem Vater – kein Wunder so groß wie er war. Ich habe auch ein wenig Angst vor ihm. Er ist so groß und ruhig. Grimmig, aber irgendwie ist er ja mein Vater. Sei stark für die beiden kleinen Saki! Los auf die Stühle ihr beiden und keine Herumgealbert. Ein synchrones Hai kam von beiden Seite und Saki sah zu wie die beiden Platz nahmen, Im Raum roch es bereits nach Essen und Sano schien sich noch einmal darum zu kümmern. Geschirr klirrte und ihr Vater rückte das Geschirr zurecht, während die beiden kleinen unruhig auf ihren Stühlen hin und her rutschten. Ich sterbe vor Hunger ich würde alles essen! Was wirklich Oka-san! ganz leise seufzte Saki und bedachte ihren Sohn mit einem strafenden Blick. Seien Aussage war nicht nett, aber sie hätte wohl schlimmer gemeint sein können. Sie war immerhin auch schon am Hungern und wollte endlich etwas essen. Der Reis roch nicht schlecht. Ob es schmecken würde oder nicht war dabei fast egal, die drei hatten unglaublich viel Hunger. Beinahe gierig sahen sie dem älteren dabei zu wie er das essen anrührte, eher es aufwärte. Kurz darauf fand sich der Topf auch schon auf dem Tisch und Sano bot ihnen an ein paar Tage hier zu bleiben. Etwas verlegte senkte sie den blick, spielte mit ihren Händen und wusste nicht was sie dazu sagen sollte. Das ist sehr lieb von dir Oto-san Dann können wir To-san besuchen gehen Ka-san. Das wer sooooo schon. Lass uns eine ganze Woche bleiben. Eine ganze Woche ohne den Wald, murmelte Fuyu zu ihrer linken und wirkte ein wenig bedrückt, so sehr das Saki ihm das dunkel Haar streichelte. Na na Fu-chan wir sind doch bei unserem To-san. Er hat uns bestimmt vermisst und dann machen wir eine richtige Familienwoche hieraus. Ja du hast recht nee-chan, nuschelte er wieder leise in den Tisch. Dieser Junger war wirklich noch schlimmer als sie selbst. Keine Ahnung wie sie beide die gleichen Eltern haben konnten. Sano war groß und ruhig, Suri war nunja klein und laut. Gegensätze schienen sich anzuziehen. Etwas unsicher fühlte sie sich dennoch so lange hier zu bleiben. Sie wollte ihm nicht zur Last fallen, ihn nicht bei was auch immer stören. Viel zu lange brauchte sie um den Namen Furô zu filtern und ihren Vater ungläubig anzusehen. Wie meinst du das Oto-san? Wir haben einen Bruder und er heißt Furô-kun? Etwas ungläubig löffelte sie den beiden Kindern essen auf den Teller, bevor sie ihren Vater vollkommen verwirrt ansah. Das konnte nicht sein, das musste ein sehr dummer Zufall sein. Furô und Sano hatten nur das teils weise harr gemeinsam. Furô war viel zu klein um der Sohn von Snao zu sein. Nein das musste eine Verwechslung sein! Mit zitternden Fingern hatte sie die Teller ihrer Kinder gefüllt und begann dann an ihre Grünen Jacke herum zu frimeln. Zitternd zog sie alle Fotos in ihrer Brusttasche hervor und ließ sie ein wenig ungeschickt vor ihren Teller fallen. Leicht vorgebeugt und bleich im Gesicht sortierte sie die Bilder vor seinen Augen und drehte sie zu ihm. Auf einem Bild war Suri mit Saki, sowie Kai und dem kleinen Fuyu zu sehen, das Bild war vielleicht ein halbes Jahr alt. Daneben kam ein Bild Mit Saki selbst und ihrem treuen Begleiter Kin. Am äußeren Rand – es hatte im Stapel unten gelegen – offenbarte sich ein letztes Foto. Es zeigte Saki selbst, schüchtern lächelnd die Kai auf ihre Hüfte abgesetzt hatte und von einem weißhaarigen Jungen an sich gedrückt würde. Sie alle drei trugen auf dem Bild einen Kimono, Saki in zarten weiß-rosa und Furô sein übliches Traditionelles Gewand. Die Kleidung von Fuyu schimmerte weiß und Gold, passte zu seinen goldenen Augen hervorragend. Das ist Furô-kun. Er ist Kais Vater – es sit zufall das sie gleich heißen oder? Ihre Stimme war merkwürdig hoch und heiser, als würde sie gleich hysterisch schreien. Das zittern in ihren Fingern hörte gar nicht mehr auf. Wenn dem so war-  wenn dem wirklich so war. Sie würde schreien und weinen. Es konnte keine Option sein. Die beiden Kinder schienen ihre Panik nicht zu verstehen, nicht zu begreifen was Saki versuchte zu verhindern. Ist doch super wenn Senju-san To-san kennt. Immerhin wohnen sie beide hier. Nein Kai verstand es nicht und Fuyu schon gar nicht, Saki war die einzige die wie Espenlaub am Zittern war und kurz davor war einfach zusammen brechen. Wenn er sagen sollte das es wahr wäre – sie würde anfangen zu weinen, bitterlich weinen. Wurde es ihm bewusst, würde Sano verstehen was dies für sie hieß, für sie alle hieß? Es war schon seltsam das Kai der Onkel von Fuyu war aber wenn Furô und Saki Geschwister waren dann würde sie es bereuen, sie müsste das schönste in ihrem Leben Anfangen zu bereuen. Allein den Gedanken daran ertrug sie nicht. Es konnte nicht, durfte nicht – er musste nur sagen das es alles ein dummer Zufall war.
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Re: [Clangelände] Sitz der Senju

Beitrag von Gast am Do Mai 26, 2016 11:08 pm

Wie es sich für einen Familienvater gehörte, ließ er zuerst die Kinder das Essen sich nehmen und zeigte sich geduldig bis jeder etwas auf seinem Teller hatte. Seinem Enkelkind schenkte er ein grimmiges Lächeln als dieser verkündete, dass er großen Hunger hatte und alles aß.
„Glaub mir – du würdest nicht alles essen“, sagte er verschwörerisch und wusste selbst, wie grausam sein Essen schmeckte. Als Furô noch klein war, hatte er sich nicht so oft darüber beschwert. Erst als er in das Alter kam, wo er einen eignen Kopf entwickelte, bekam er öfters über Junk Food oder seine Kochkünste etwas zu hören.
Nachdem alle etwas zu Essen hatten, griff er nach der Schüssel und füllte sich selbst mit einem Löffel etwas Reis auf den eignen Teller. Immer wieder blickte er dabei rüber zu den dreien und fragte sich, ob die Situation gerade wirklich passierte. Es war ein merkwürdiges Gefühl zu wissen, dass dort zwei seiner Kinder saßen und ein Enkelkind.
Trotz der Überraschung, die er ja bekanntlich nicht mochte, wollte er jedoch die drei näher kennenlernen. Es war ihm wichtig zu wissen, wie es seiner Familie ging und wie sie sich entwickeln würden. Deswegen bot er ihnen auch an länger zu bleiben. Gerade seinen Sohn wollte er näher unter die Augen nehmen, um vielleicht raus zu finden ob er das Mokuton-Erbe besaß.
Fuyu schien allerdings nicht so erfreut darüber. Er warf dem Knirps einen Seitenblick zu und dachte nach, wie er ihm dazu motivieren könnte, etwas mehr Freude hier zu haben.
„Wie wärs, wenn ich dir zeige, wie man einen ganzen Wald selbst macht?“, schlug er vor und versuchte ein freundliches Lächeln auf seine sonst ernsten Gesichtszüge zu zwingen. Das fiel ihm manchmal wirklich schwer, auch wenn er kein böser Mensch war. Was wohl Furô dazu sagen würde? Sein Sohn würde sich hoffentlich freuen… oder aber die Krise bekommen, dass er schon wieder mit Suri im Bett gewesen war und dabei ein Kind entstand. Saki war immerhin auch eines dieser „Wunderkinder“, dass damals entstand. Er erklärte also, dass auch Furô bald kommen würde und löste damit etwas aus, dass er selbst nicht für möglich hielt.
„Ja, Furô ist dein Bruder“, bestätigte Sano langsam und nickte leicht. Er nahm Essstäbchen in die Hand, die aus Mokuton Holz waren und eine kleine Geschichte in jedes Hölzchen geschnitzt hatten. Ein Meisterwerk. Was wohl mit Saki nicht stimmte? Sie suchte in ihren Taschen etwas und wirkte aufgewühlt.
Gerade als Sano sich etwas Reis in den Mund schieben wollte, bekam er ein Bild zu geschoben. Er legte die Stäbchen, die in seiner Hand besonders schmal wirkten, am Tellerrand ab und beugte sich vor. Langsam ergriff er das Bild und blickte drauf. Seinen Gesichtszügen konnte man nicht ansehen, was in diesem Augenblick in ihm ablief.
Während die Stimmung am Tisch still kippte, schlich sich Yanbu langsam um den Tisch herum. Die Großkatze hatte wohl das Essen gerochen und hielt es nicht mehr aus auf ihrem Platz. Vorsichtig schlich sie sich um den Stuhl, setzte sich an die Seite von Fuyu und stupste ihn mit der Schnauze in die Seite. Dann hob sie ihre Schnauze leicht an und schnupperte Richtung Tischrand hin, während ihre Iriden größer wurden. Ihre Schnurrhaare stellten sich alle nach vorne und sie versuchte so geduckt wie möglich zu bleiben, dass man über den Tischrand nicht erkennen konnte, dass sie derzeit neben Fuyu saß. Sano mochte es nämlich nicht, wenn sie seine Gäste nervte. Allerdings hatte sie den Jungen ins Herz geschlossen und hoffte so, dass sie etwas abstauben konnte.
Sano senkte das Bild. Er hätte sich gerne eingebildet, dass dort nicht Furô zu sehen war, aber er kannte sein traditionelles Gewand sehr gut. Langsam legte er das Bild wieder ab und schob es Saki gemächlich zu. Eine Antwort bekam sie noch nicht. Er sah stattdessen von ihren Augen auf Kai und dann weiter auf Fuyu. Was für ein Spiel wurde hier gespielt? Saki hatte einen Sohn mit Furô? Ihrem Halbbruder? Wie konnte das sein? Dutzende Fragen schossen ihn durch den Kopf und er erinnerte sich an die Erklärung von Furô das er ein Mädchen geschwängert hätte. Seine Augen richteten sich auf Saki.
„Ja, das muss ein Zufall sein“, erklärte er und winkte mit der Hand etwas ab, um damit deutlich zu machen, dass es egal wäre. Allerdings diente diese Gestik nur einem Zweck: Er wollte nicht vor den Kindern ein so ernstes Thema ansprechen oder gar diskutieren. Zudem wirkte Saki allein bei dem Gedanken etwas verwirrt. Sano griff nach den Stäbchen, stocherte etwas in dem Essen rum und merkte nur, dass ihm der Appetit vergangen war. Er musste dringend das Thema wechseln! „Wo ist denn Suri derzeit? Hatte sie keine Lust mitzukommen? Oder ist sie noch immer sauer auf mich?“ Wie so oft hatten sie sich natürlich nicht im friedlichen damals getrennt. Er hatte ihr versucht noch einmal zu sagen, wie wichtig ihm eine richtige Familie war. Aber das schien sie wohl nur wieder vertrieben zu haben. Ihm wurde bewusst, dass all das eigentlich seine schuld war. Hätte er damals nicht mit Suri angebändelt, wäre jetzt dort kein Kind namens Kai, dass vermutlich durch seinen Sohn gezeugt wurde. Sano wusste nicht, was er tun sollte oder gar wie er sich am besten verhielt in so einer Situation. Er umschloss einfach seine Stäbchen, mit einer brachialen Gewalt und musterte den gebratenen Reis.
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Re: [Clangelände] Sitz der Senju

Beitrag von Akigawa Benihime am Mi Jun 01, 2016 4:49 pm

Saki musste milde Lächeln. Sano kannte Kai nicht denn, wenn dem so gewesen wäre hätte er diese Aussage nich getroffen. Suri war nicht die beste Köchin und doch waren die vier immer gut versorgt gewesen. Das lag wohl zum einen daran, dass Saki nun rudimentär kochen konnte. Bis dahin hatten sie sich im Wald ernährt, immer wieder die weiche Rinde von Bäumen gegessen, oder aus wilden Blumen Salate gemacht. Solange man wusste was gesund war und was nicht kam man so über die Runden. Du hast Omas essen nie gegessen oder? So sehr kann kein normaler Mensch Reis verbrennen. Kai-chan das gehört sich nicht. Aber es ist doch so verteidigte sich der Knirps und sah seine Mutter mit etwas wie grimmiger Entschlossenheit an. Er hatte recht, dass wussten alle drei und dennoch wollte Saki ihre Mutter nicht in ein schlechtes Licht rücken. Suri war kein Musterbeispiel für Fürsorge und Zuneigung, aber sie war immerhin ihre Mutter und diese galt es zu beschützen. Irgendwie hatte sie die wilde Frau ja lieb, sie alle hatten Suri lieb, egal wie seltsam sie oft war. Kai wetterte nicht weiter gegen seien Oma und begann in dem Essen herum zu fühlen und Grünzeug  auszusortieren. Kai-chan bitte. Ein kurzer Seitenblick und der Junge was sein Fehler war und begann mutig das böse Gemüse zu essen. Fuyu war da friedlicher und beugsamer, aß alles was man ihm auftat. Unter dem Blick seines Vaters wurde er dennoch ganz klein und schaffte es kaum ihn anzusehen. Sano versprühte nicht einmal eine bedrohliche Autorität und dennoch sank der Knirps etwas in seinem Stuhl zusammen. Ne-chan macht ab und an ein paar Bäume für uns. Ich glaube nicht das ich sowas auch kann. Ich kann nur mit Tieren reden, murmelte er leise und schob sich Essen in den Mund. Fuyu würde sich wohl nie viel zu trauen, er war schlimmer als Saki, aber die kämpfte immerhin stark mit ihrem Doppelten Erbe, während Fuyu immer vor allem davon lief. Sie war es die all den Ärger von Suri abfing und nicht er. Es war besser so, sie musste die beiden kleinen Schützen und dennoch konnte sie all das so schwer ertragen. Das Fuyu anfing Yanbu zu füttern bekam sie nicht mit, zu sehr war sie darauf gespannt was Sano zu diesem Bild sagte. Doch er sagte nicht wirklich etwas außer, dass es ein Zufall war. Es schien ihr ein Stein vom Herzen zu fallen und schmunzeln nahm die sie Bilder wieder mit sich zurück.  Dann freue ich mich sehr meinen  bruder kennen zu lernen. Eine Glückliche Saki, wann sah man so etwas? Ihr Vater war nicht böse, dass sie einen Sohn hatte, er war nicht böse das sie hier war und er versuchte nett zu sein. Immer mache ich mir umsonst sorgen. Wir sind soooo eine große Familie. Ich freue mich das ich hier bin auch, wenn ich wirklich Angst hatte ihn wieder zu sehen. Kleiner geworden ist er nicht. Dann kannst du meinen Furô-kun kennen lernen und ich meinen Bruder. Als wäre wir eine Familie. ja auch Saki wünschte sich eine Familie die heile war, die Funktionierte und  die groß war. Sie wollte glücklich sein, wollte fröhlich leben. Immerhin wusste sie nicht, dass ihr Vater log, wusste nicht das ein großer Knall kommen würde. Also wart sie vorerst zufrieden, steckte sich die Fotos wieder in die Brusttasche und aß nun endlich auch etwas. Ihr Magen knurrte immerhin gewaltig. Während auch die beiden kleineren aßen frage Sano jedoch nach Suri und Saki kaute einen Moment, bevor sie heiser und verlegen lachte. Naja mitkommen – also ich weiß nicht ähm. Mama ist los gelaufen, weil sie sich getritten haben. Saki spürte wie irhe Wangen warm wurden und sie verlegen auf ihren Teller schaute. Sie mochte Konfrontationen nicht und mit Suri geriet man ständig aneinander ob man wollte oder nicht. Sie war laut und stur, sie meckerte wegen allem und sie war nicht sehr zuverlässig. Ka-san wollte nicht das du Fu-chan kennen lernst. Sie sagt immer – Nein das konnte sie ihm nicht sagen, dass war zu gemein. Dein Vater ist ein egoistisches, eifersüchtiges eh Ka-san was sagt sie immer? Arschloch gab Fuyu ganz leise zu und versteckte sofort sein Gesicht hinter den Händen. Er wusste, dass es falsch gewesen war. Saki wurde nur noch unwohler als sie weiter aß. Ich weiß nicht wie Ka-san früher war, aber heute ist sie immer sauer auf dich Oto-san. Wenn sie nicht weiß das ich sie höre sagt sie immer ganz laut „wieso wieso Sano“. So als hättest du ihr nicht gesagt, dass du sie gerne hast. Hast du meine Mama lieb? Fuyu schielte zwischen seine Finger hindurch zu seinem Vater. Er wollte ihn ansehen, aber irgendwie hatte er Angst, also schielt er zwischen den kleinen Fingern hindurch. Als würde er sich so besser verstecken können. Selbst wenn, Oma ist immer böse wegen allem. Ich weiß nur das Papa Ka-san lieb hat! Der hellhaarige Junge grinste seine Mutter an und einen Moment lang lächelte die junge Frau zurück. Furô hatte sie wirklich lieb, er liebte sie auf ihre Art und Weise, da war sie sich sicher. Er war so gut zu ihr, kümmerte sich liebevoll um sie und sie hatten ihr kleines Haus im Wald. Wenn sie an ihn dachte wurde ihr ganz warm ums herz. Du würdest ihn bestimmt mögen Oto-san. Er lebt auch hier – er wollte immer wieder das wir hier bleiben aber. Ihhhhh Wüste. Das ist eines der Probleme. Ohne das es wirklich aufgefallen war hatte Fuyu Yanbu beinahe seinen ganzen Teller zu essen gegeben. Im Gegensatz zu Kai aß er nämlich nicht was Suri kochte und er war sich sicher, dass er den Teil mit dem angebrannten Reis gehabt hatte. Außerdem war er schneller satt als andere Kinder. Kai hingegen wollte noch eine Portion und lud sich den Teller wieder auf. Saki hatte erst jetzt die Stäbchen wirklich genau angesehen und fand sie schön, wie sie vieles schön fand.
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Re: [Clangelände] Sitz der Senju

Beitrag von Gast am Sa Jun 11, 2016 7:33 pm

Tatsächlich kam Sano äußerst selten in den Genuss von Suris Essen und wenn es der Fall war, hatte er längst vergessen, wie es geschmeckt hatte. Für Sekunden dachte er daran, wann er die Frau das letzte Mal sah. Erneut fragte er sich, wie es ihr wohl ging und was sie über ihn dachte. Er beantwortete sich diese Frage lieber nicht und blickte stattdessen auf den Sprössling seiner Tochter. Dann wanderten seine Augen zu seinen eignen Sohn weiter, der fast unter dem Tisch verschwand. An seiner Seite erkannte er das Zucken eines weißen Schwanzes. Yanbu war an der Seite von Fuyu wohl aufgetaucht. Zuerst wollte er unter den Tisch sehen, ob sie heimlich ein paar Krümel vom Boden fraß, aber er unterließ es als man ihm ein Bild zu schob. Die Emotionen, die sich in diesen Augenblick in seinem Gesicht abspielten, konnte man jedoch nicht sehen. Sano war ein unglaublich guter Diplomat und konnte solche Regungen wirklich brillant verbergen. Allerdings sah er ein paar Mal mehr zu seinen Enkel rüber und musterte ihn eingehend. Nachdem er das Bild wieder an Saki zurückgab, hatte sich jegliche Vorfreude auf die nächsten Stunden verflüchtigt. Konnte es wirklich sein, dass sein Sohn mit seiner Schwester ein Kind in die Welt setzte? Wenn es wirklich so war, dann wussten sie nicht voneinander. Er seufzte leise – diesmal konnte man das Geräusch jedoch deutlich in der Küche hören. Mit seiner Hand fuhr er sich über die Stirn und stützte dann seine Wange dort drauf. Sein Essen rührte er inzwischen nicht mehr an. Stattdessen zeigte sich ein müder Gesichtsausdruck. Er zwang sich ein kleines Lächeln auf die Lippen und nickte, um Saki zu verständigen das er verstand das sie sich auf ihren Bruder freuen würde. Ob sie sich wirklich freuen würde, wusste er allerdings nicht. Um sich selbst von dem Thema erst einmal abzubringen, erkundigte er sich zunächst nach Suri. Im nachhinein hellte aber auch das nicht gerade seine Laune auf. Als er hörte, dass Saki vor einen Streit weggelaufen war und Suri ihn offensichtlich als Arschloch betitelte, zeigte sich eine tiefe Falte auf seiner Stirn. Seine Augen richteten sich auf Fuyu.
„Arschloch nennt man niemanden“, sagte er. Mehr in den Raum hinein als wirklich an Fuyu gerichtet, aber er sah ihn dabei deutlich an. Langsam sah er dann weiter zu Saki, die gerade erklärte das ihre Mutter offensichtlich nicht sonderlich gut auf ihn zu sprechen war. Wenigstens hatte er damit seine Antwort auf seine gedanklichen Fragen. Er nahm sich vor, dass er Suri am besten meiden sollte.
„Wie sie früher war? Keine Sorge… sie hat schon früher über mich gemeckert“, erwähnte er kurz angebunden. Dabei rang er sich ein knappes Lächeln ab und zwinkerte Saki leicht zu. Erst als Fuyu fragte ob er seine Mama lieb hatte, warf er wieder einen Blick zu dem kleinen rüber. Sano erhob sich von seinem Platz, griff nach seinem eignen Teller und ging um den Tisch herum. Beim vorbei gehen, wuschelte er Fuyu kurz durch die Haare.
„Natürlich, sonst wärst du heute nicht hier, kleiner Mann“, sagte er und ging weiter zu der Küchenanrichte. Wenn er eine Sache gelernt hatte, dann war es das Kinder die Wahrheit nicht immer gut verkrafteten. Sano hatte Suri früher wirklich geliebt. Als sie vor 5 Jahren hier war, verfiel er, wie so oft, ihrer Art. Das Ergebnis war der Junge an seinem Tisch. Nachdem sich die Frau jedoch wieder dazu entschloss ihn hinter sich zu lassen, flauten jegliche Gefühle für sie ab. Auch wenn er ein starker, bodenständiger Mann war, wünschte er sich eine Familie die Stabilität besaß. Die letzten Gefühle für Suri wurden von den Jahren erstickt. Schlussendlich blieb nur ein merkwürdiges leeres Gefühl zurück.
Sano stellte seinen Teller in die Spüle und musterte dabei Yanbu, die verdächtig dicht unter dem Tisch bei Fuyu saß. Sie schleckte sich gerade mit der Zunge über die Lippen und stupste mit ihrer nassen Nase gegen die Seite des Jungen.
„Yanbu.“ Seine Stimme wurde nicht lauter, aber sie besaß eine gewisse Schärfe. Die Großkatze zog den Kopf leicht ein, legte die Ohren an und sah kurz grimmig in seine Richtung. Sie schlich sich unter dem Tisch hervor und setzte sich artig an die Seite von Fuyu. Dann schob sie ihren Kopf unter seiner Schulter durch und bettete diesen brummend auf dem Schoß des Jungen. Wenn sie gekonnt hätte, wäre sie sicherlich dort drauf gesprungen, aber dafür war sie inzwischen zu schwer.
Sano warf ihr einen warnenden Blick zu und setzte sich dann wieder gegenüber seiner Familie hin. „Die Wüste ist wirklich nicht immer schön“, bestätigte er dann die Worte von Saki, die etwas über ihren „Freund“ sagte – also ihrem Bruder und seinem Sohn.
„Jedoch gibt es keinen Ort, wo ich nicht einen Baum pflanzen könnte“, erklärte er dann und zeigte wieder ein kleines Lächeln auf seinen Lippen. Mit seiner Hand fuhr er dabei nachdenklich über den Verband seiner anderen Hand und fragte sich nur erneut, wie dieser Abend wohl enden würde. Er käme nicht drum herum, dass er seiner Tochter sagen musste, dass ihr Freund ihr Bruder war. Sofort dachte er daran, was es wohl für ein Bild auf ihn als Vater und Clanführer warf. Es würde ein schlechten Eindruck erwecken.

[OUT: Vielleicht warten wir jetzt auf Furô. Wir müssen in der Küche bleiben für ihn :p]
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Re: [Clangelände] Sitz der Senju

Beitrag von Hozuki Furô am Di Jun 21, 2016 11:55 pm

Glücklicher als sonst ging er nach Hause. Einen Weg den er schon so oft nach dem Training gegangen war um sich bei seinem Vater zu stärken, ein wenig in seiner Hängematte auszuruhen und es sich gut gehen zu lassen. In seinen Händen hielt der weißhaarige Junge einen offiziell aussehenden Brief und scheinbar konnte nur etwas Gutes darin stehen. Seine gesamte Ausstrahlung trug den Beweis dafür. Nichts ließ den Verdacht erwecken es könnte etwas Negatives niedergeschrieben sein. Sein gewohntes Lächeln schien noch offenherziger als sonst und ließ seine Augen nur noch umso mehr strahlen. Ja heute war wahrlich ein schöner Tag.
Kichernd, reckte Furô während des Gehens seine Hände gen Himmel. Wie wundervoll die nächste Zeit werden würde. Alles was er sich erträumt hatte. Asgar hatte zugestimmt, hier in seiner rechten Hand hielt er es schwarz auf weiß. Sein Antrag war bewilligt worden, er durfte reisen, durfte mehr Zeit mit Saki verbringen, wobei er doch gleichsam niemals voll und ganz seinem Dorf den Rücken zu drehen würde. Das könnte er nicht, das würde er nicht wollen, dazu würde ihn niemand bekommen, selbst die Liebe zu Saki nicht. Die so perfekt, rein und wunderschön war, das er sie niemals wieder los lassen wollen würde. Bald würde er sie wieder sehen. Er hatte ihr geschrieben, davon, dass es große Neuigkeiten zu berichten gab. Die Nächte würde er häufiger nun wach liegen. Nicht weil er sich Sorgen machte, sondern weil er es nicht würde abwarten können bis es endlich soweit war. Bis er Saki mit Küssen überhäufe, bis er Kai wieder in seine Arme schließen, bis er Fuyu wieder durch das Haar streichen würde können. Alle drei liebte er sie, alle drei waren sie Bestandteil seiner Familie geworden, genauso wenig weg zu denken wie Sano oder Nijiko, wie seine Geschwister, sein Ziehvater… oder wie Kuraiko. Wegen ihr würde er niemals hier weg können. Es würde ihm leichter fallen seine Eltern hinter sich zu lassen. Doch Kuraiko? Nein, er würde seinen Schwur ihr gegenüber nicht brechen können. Doch mit einer schnellen Handbewegung, als würde er eine nervige Fliege vertreiben, wischte er diesen doch recht trübseelig erscheinenden Gedanken fort. Jetzt war nicht die Zeit dafür. Jetzt sollte sich gefreut werden.
Furô bog in die Straße ein, die direkt zum Anwesen der Senju führte. Von hier aus war es nun nicht mehr weit. Sein Lächeln verschmalerte sich ein wenig. Was würde sein Vater sagen? Sicher wäre Sano immer noch nicht begeistert davon. Aber könnte er nicht wenigstens versuchen es zu verstehen und zu akzeptieren? Und er würde doch immer wieder zurückkommen! Alleine schon um sicherzugehen, dass er das ganze Fast Food in Zukunft auch vertragen würde. Seufzend musste Furô zugeben, dass es gar nicht so schlecht wäre bis zu seiner Abreise eine Frau für Sano zu finden, die kochen konnte – nur um sicher zu gehen. Aber natürlich nur für dann, wenn er nicht da war. Er hatte keine Lust erneut unangenehme Badbesuche hinter sich bringen zu müssen.
Die Tür zum Eingangsbereich war nicht verschlossen, so war es ein leichtes sie aufzuschieben und hinein zu treten. Noch bevor er sich seine Schuhe ausziehen konnte oder gar die Tür hinter sich schließen konnte, hörte er schon wie sich das Empfangskommitee näherte. Oder sah es eher. Der Kopf einer ihm sehr wohl bekannten Großkatze lugte durch die Küchentür in den Flur und nun tapste Yanbu für ihre Umstände recht geschwind zu ihm, nur um erst den Kopf an seine Beine zu schmiegen und nach ein paar Streicheln ihn noch einmal zu umkreisen. „ Na, Yanbu~ Wie geht es uns?“ lachend flüsterte er ihr dies zu und kraulte sie hinter dem Ohr, wie sie es gerne hatte. „ Bald ist es wohl soweit. Wie nervig. Dann muss ich mir wohl vorher noch ein Hochbett bauen, wo mich niemand vom Schlafen abhalten kann.“ Scherzte er. Doch der Schneeleopard fand dies nicht witzig und es wurde so gleich mit einem spielerischen Biss in die Wade kommentiert. „ AUA!“ rief Furô aus. Genervt blickte er in die verstimmten Augen von Yanbu. „ Ist ja gut. Ich wird es nicht machen.“ Seufzend lehnte er sich an die hölzerne Kommode und begann währenddessen seinen Schuh auszuziehen. „Ich bin wieder da!“ rief er in Richtung der Küche damit Sano es hören konnte. Es verwunderte ihn, dass er mehrere Stimmen gehört hatte, doch durch Yanbus Aktion hatte er noch keine Zeit gehabt richtig hinzuhören und sie zuzuordnen. War Besuch vom Clan da? Nein die Stimmen hatten ein wenig hoch geklangen und seiner Bildung nach, gab es im Clan kaum Jünglinge. „ Und wer ist da?“ fragte er an Yanbu gewandt, erwartete jedoch keine Antwort. Gerade als er nebenbei jedoch den zweiten Stiefel auszog, hörte er wie etwas auf ihn zu lief. Überrascht blickte er hoch. Kleine Tippelschritte hatte er ausmachen können, doch Sano würde nicht so auf ihn zu laufen. Es gab nur einen, aber… der sollte doch gar nicht hier sein. „To-san!“ erfreutes Kinderlachen erhellte den Flur und schon wurde Furô von einem ihm sehr ähnlich sehenden, nahm man die Haarfarbe hinaus, Jungen angesprungen. „ Kai?!“ Ein wenig verwirrt was sein eigener Sohn hier machte aber dennoch sehr erfreut, schloss er seine Arme fest um ihn. Ein wenig war zurück getaumelt und sogar auf seinen Po gefallen. Es war gar nicht so leicht ohne Warnung sein Gleichgewicht auf einem Bein zu halten, wenn man angesprungen wurde. Er zog seinen Sohn nur noch enger in seine Arme und vergrub seine Nase in dem kurzen Haar, als könnte er nur so sicher sein, dass er ihn endlich wieder bei sich hatte. Quengelnd und strampelnd wollte dieser jedoch wieder los und auflachend stieß er ihn wieder ein wenig von sich. Noch einmal durch die Haare wuschelnd und er blickte kurz zu Yanbu. Die schien ihn aber genauso verwirrt anzublicken, als würde sie ihm auch nicht sagen können, warum Kai hier war. Nur bei ihr hatte es einen anderen Grund. Furô wurde gerade von dem Kind seiner Schwester To-san genannt, was der jedoch noch nicht ahnte. „ Kaaaa-san hat gelogen. Sie hat gesagt, du bist gar nicht hier, To-san!“ beschwerte er sich und zog einen Schmollmund, so wie es sein Vater auch sehr gut konnte. „Saki-chan? Sie ist auch hier. Was macht ihr eigentlich in Chikyû?“ „ Fuyus To-san besuchen… und natürlich dich!“ „ Ich freue mich. Ich habe auch gute Neuigkeiten. Bald kann ich ganz oft bei dir und Mama und Fuyu sein.“ Helles, erfreutes Lachen ertönte und noch einmal umarmte Kai seinen Vater, scheinbar immer noch erfreut ihn endlich wieder zusehen und gleichsam zu hören, dass er nun öfter bei ihnen sein würde. Furô hielt noch kurze Zeit seine Hand fest, begutachtete das Armband, welches dort hing und schüttelte seufzend den Kopf. „ Wirst du etwa dick?“ scherzte er und fuhr sich selbst durch seine Haare. Wie groß Kai nur immer wieder wurde. Hatte er tatsächlich schon wieder solch einen Wachstumsschub hingelegt, dass er so viel größere Handgelenke bekommen hatte oder fiel es ihm erst jetzt wieder auf? „ Komm, dann wollen wir mal zu Mama.“ Wieder aufstehend, stellte er den zweiten Schuh ebenso ordentlich hin und sah dann in ein Gesicht, welches bereits beide Hände ausgestreckt hatte. „ Also diese Faulheit kannst du nicht von mir haben.“ Das Gesicht selbst schmollend verziehen, nahm er seinen Sohn dann doch auf seinen Rücken und trug ihn bis zur Küchentür. Dabei hätte Kai das kurze Stück ruhig laufen können. Seinen Brief hatte er so Kai in die Hand drücken müssen, um diesen selbst auf dem Rücken festzuhalten. „ To-san, was ist das?“ fragte er neugierig, doch dieser schüttelte nur den Kopf. Das würde er zunächst mit Saki erst besprechen.
War es wirklich war? Trug er dort wirklich seinen Sohn auf seinem Rücken? Sah er wirklich Saki, Fuyu und Sano an einem Tisch sitzen? Doch warum? Warum waren sie hier? War dies überhaupt wichtig? War es nicht viel schöner zu wissen, dass die gesamte Familie an einem Tisch saß. Kai hinter lassend, beschwerte sich dieser zwar kurz, aber vertröstete ihn auf später. Erst einmal wollte er seine Liebste begrüßend. War es nicht doch ein Traum? Er hatte Angst, dass jeden Moment die Blase zerplatzte und er in seinem Bett aufwachte. Doch nein, er konnte auf sie zugehen, sie verliebt ansehen und letztendlich alles andere für diesen Moment aus seinem Sichtfeld ausblenden. Alles zog ihn zu ihr. Er küsste sie auf die Stirn und umarmte sie, doch nur kurz. Zu sehr wog die Angst sie zu überfordern oder sie in eine unangenehme Situation zu bringen. „ Du weißt nicht, wie sehr ich mich gerade freue euch sehen. Dieser Tag kann nicht perfekter werden.“ Sanft strich er ihr kurz über die Wange, wandte sich dann von ihr ab zu Sano. „ Du hast sie ja scheinbar doch nun schon kennengelernt. Danke, dass du sie hinein gelassen hast.“
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Re: [Clangelände] Sitz der Senju

Beitrag von Akigawa Benihime am Fr Jun 24, 2016 4:09 pm

Klein Fuyu versank hinter seinen Händen. Er hatte unglaubliche Angst vor seinem Vater. Der war viel zu groß, machte ihm zu viel Angst und mit der Falte im Gesicht gruselte es den kleinen Kohada enorm. Saki war dieses Gespräch sichtlich unangenehm, immerhin war sei bei Suri aufgewachsen und die beiden kleinen auch. Alle drei hatten sich an die Launische Frau gewöhnt, daran, dass man ihr kaum etwas recht machen konnten und es am besten gleich lies. Selbst wenn es gut lief, konnte es dazu führen, dass es ihr am Ende ganz und gar nicht passte. Sie war eben etwas ganz Besonderes. Ich wette Ka-san meint es nicht so. Ich glaub sie mag dich immer noch Oto-san, sie will es nur nicht sagen. Saki war naiv, wenn es um die Liebe ging. Wenn man sich mühe gab konnte man alles schaffen und sie war sich sicher, dass Sano und Suri zusammen finden würden, wenn sie es beide wirklich wollte. Da Suri jedoch stur und will war, musste Sano wohl viel dafür tun und ob er das nach der Nachricht über ein zweites Kind noch wollte war fragwürdig. Irgendwie versuchte er es dennoch mit Gelassenheit zu nehmen, während Saki auf ihrem Stuhl herum rutschte und nicht wollte, dass sie weiter über Suri sprachen. Ob er sie immer noch lieb hat? Immerhin ist Fuyu schon ein wenig ältere. Aber sie haben uns beide nach etwas aus der Natur benannt, vielleicht stehen sie sich älter, als er es zugibt. Erwachsene sind komisch Während Fuyu von der Großkatze in die Familie aufgenommen wurde, sah Saki Kai beim essen zu und aß selbst auf. Fuyu streiten derweil den Kopf der Großkatze, die sich in seinen Schoß gelegt hatte. Irgendwas hatten die beiden anstellt und sie war froh, das Sano Fuyu nicht böse angesehen hatte. Der Junge war sowieso genug verschreckt. Immerhin war er seinem Erbe treu und Saki lächelte ein wenig Seelig. Sie hatte es gesehen, das Anwesen war groß, voller Holz und Harmonie. Es war nicht im Wald und doch fand sie hier viele Dinge die schön waren, wenn auch etwas künstlich. Wo wir wohnen wachsen von selbst. Ich liebe die Freiheit des Waldes. Niemand beherrscht ihn und wir leben in Einklang mit ihm. Ka-chan kann den Wald auch kontrollieren weißt du. Ohhh Nee-chan, schaff eine Blume. Yanbu sieh was sie schönes kann. Jetzt sofort? fragte sie etwas schüchtern und sah, wie ihre beiden Jungs den Kopf auf und ab bewegten. Ihre Finger bewegten sich an die Kante des Tisches und sie schob den leeren Teller ein Stück weiter fort, bevor sie ihre beiden Elemente beschwor und sie zwischen den Handflächen bündelte. Sacht zog sie die Hände auseinander und zwischen diesen entstand eine kleine Pflanze, welche nur fünf Zentimeter groß wurde. Saki lächelte darüber, immerhin konnte sie ein wenig von dem was durch ihren Vater kam. Suri schätzte es nicht, dass ihr Kohada Erbe so schwach war, deswegen war sie froh, dass immerhin ihr Mokuton funktionierte. Kai wollte etwas sagen, doch dann hielt er inne. Auch Saki hörte in diesem Moment eine Stimme in ihrem Kopf. Furô ist hier. Alle drei Kohada wanden den Kopf um, in die Richtung aus welcher sie gekommen waren. Kai sprang als erstes auf, sprang wie wild vom Stuhl und folgte der Großkatze, welche Fuyu bereits verlassen hatte. In diesem Moment stürmte Kai auch schon auf seinen Vater zu und Saki schob sich ebenso neugierig aus ihrem Stuhl irgendetwas war komisch, wirklich sehr komisch. Halb hatte sie sich aus dem Stuhl erhoben, wusste jedoch nicht ob das in Ordnung war. Wieso ist er hier. Wieso weiß er das wir hier sind. Wieso ist er hier. Furô-kun wieso bist du bei meinem Vater? Hatte Sano sie angelogen? Ihre augen huschten nervös zu Sano, dann wieder zu Fuyu und am Ende stand er einfach da. Ihr Furô stand in der Tür, Kai auf dem Rücken, der ein Stück Papier in der Hand hielt. Ja sie sah ihn ungläubig an, freute sich doch sehr ihn zu sehen, so sehr, dass ihr ganz warm wurde. Furô-kun was machst du hier? Sie sprach nur ganz leise und schob sich nun endlich von dem Stuhl, ehe sie etwas unsicher auf irhen Freund zu ging. Kai klammerte sich sorgsam noch immer auf dem Rücken seines Vaters fest und lächelte. Dann war er da, umarmte sie kurz und küsste sie auf die Stirn. Ihr Gesicht nahm eine zarte rote Färbung an. Wie glücklich sie war ihn wieder bei sich zu haben. Zum Glück hatten sie geduscht, zum glück war sie sauber und hatte keine Angst davor ihn zu umarmen. Es war ihr immer noch unangenehm vor allem, wenn ihr Vater und ihre Kinder dabei standen. Etwas schüchtern blieb sie bei ihrem Freund stehen, knetete ihre Hände, bevor sie mit einem Lächeln zu ihrem Vater sah. Oto-san, dass ist Furô-kun. Mein Freund und Kais Vater. Kai reckte den Arm mit dem Bändchen empor an dem ihre Initialen eingraviert waren und grinste. Wir sind eine super glückliche Familie. Komm her Fu-chan! Fuyu rutschte von seinem Stuhl und machte ein paar unsicher Schritte auf seinen beinahe Ziehvater zu und umarmte diesen zögerlich. Wir haben dich vermisst. Woher wusstest du das wir bei Senju-san sind? Wie oft hatte sie ihren Vater jetzt Oto-san genannt? Es fühlte sich komisch an, ein seltsames Gefühl auf ihren Lippen, seltsam in ihrem verstand. Ob er wollte, dass sie es immer so tat? Aber jetzt zählte erst einmal, das Furô hier war. Etwas überrascht wand sie sich auch zu ihrem Freund, immerhin wollte sie wissen warum er wirklich hier war. Er schien glücklich und seitdem sie ihn das letzte Mal gesehen hatte, war er nicht wirklich gewachsen. Aber seien Augen funkelten in dem gleichen wunderschönen Gold, wie die von Kai es immer taten. Ich habe ihn so vermisst, so sehr. Jetzt haben wir wieder Zeit für uns. Was Sano-san dazu wohl sagen wird? Ich hoffe er mag Furô-kun. Ich kann gar nicht mehr ohne ihn und ein bisschen Zeit zu zweit wäre schön. Wenn ich nur seine Hand wieder halten kann ist alles gut. Ich muss ihm von dem Streit mit Suri erzählen und er muss Sano kennen lernen und vielleicht auch irgendwann einmal Suri selbst. Wie gerne hätte sie ihr rotes Gesicht an seiner Schulter vergraben, sich von ihm durch das Haar streicheln lassen. Aber sie traute sich nicht, traute sich nicht mal ihn langsam anzusehen und das nach all den Jahren, nachdem sie ein Kind zusammen hatten. Irgendwie war sie nie erwachsen geworden. Verantwortung konnte sie tragen, aber sich selbst würde sie wohl nie einschätzen können, solange Suri so dominant in ihrem Leben war. Aber jetzt waren sie erst einmal zusammen und würde zeit miteinander verbringen. Sie freute sich sehr auf diese Zeit. Dennoch war es seltsam, dass er hier war, dass er den Weg hierher gefunden hatte und das wieso ließ sie nicht los.
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Re: [Clangelände] Sitz der Senju

Beitrag von Gast am Fr Jun 24, 2016 11:08 pm

Eine Stunde hatte es gedauert um das Leben des Clanoberhaupts der Senju vollkommen auf dem Kopf zu stellen. Nicht nur weil er inzwischen wusste, dass er noch ein weiteres Kind besaß und ein Enkelkind. Es kam raus, dass sein Sohn offensichtlich mit seiner Tochter etwas angebandelt hatte. Vermutlich unwissend des Verwandschaftsgrads. Sano wusste bisweilen nicht, wie er die Situation regeln sollte. Er war müde von der Mission und er spürte ein unangenehmen Schmerz in seiner Hand von seiner Verletzung. Auch wenn die Anwesenheit seiner Familie ihn anfänglich sehr erfreute. Es kostete ihn wirkliche Mühe sich nicht anmerken zu lassen welche Sorgen er sich derzeit machte. Entsprechend aufmerksam musterte er den Versuch von Saki eine Pflanze zu erstellen. Es zauberte für Sekunden ein Lächeln auf seine Lippen. Denn es zeigte sehr deutlich, dass die Kleine die Mokutongene besaß.
"Das hast du wirklich gut gemacht", lobte er seine Tochter und in seiner Stimme klang für Sekunden deutlich Anerkennung. Diese friedliche Situation blieb jedoch nicht lange. Die drei Besucher wandten ihre Gesichter fast gleichzeitig Richtung Küchentür, sodass Sano recht verspätet den Kopf umdrehte. Er lauschte in die Stille und konnte beobachten, wie auch Yanbu plötzlich aus der Küche verschwand. So schnell, wie sie Richtung Tür tapste, konnte es eigentlich nur Furô sein, der kam. Die Großkatze beeilte sich nicht einmal bei ihm so sehr, wenn er nach Hause kam. Sein Herz fing plötzlich schneller zu schlagen an und er legte seine Hand kurz an seine Stirn um dort entlang zu streifen. Vom Flur her hörte er Kai, der seinen Vater begrüßte. Dann tauchten beide bereits auf und der Senju hatte wirklich Mühe sein Gesicht die nötige Ruhe zu vermitteln, um nicht verdächtig drein zu sehen. Die drei sammelten sich um Furô herum und Kai verkündetete, wie glücklich sie gemeinsam waren. Das hätte Sano fast freudlos Lächeln lassen. Im Moment fühlte er sich elendig schlecht. Denn wenn er aufklärte, wer Furô war, würde er diese kleine glückliche Familie zerstören. Es wäre nicht das erste Mal, dass er Schuld hatte, so etwas zu tun. Dann erhob sich der großgewachsene Mann von seinem Platz. Seine Gesichtszüge wirkten plötzlich müde und mitgenommen. Ein paar Fältchen zogen sich um seine Augen herum. Seinen Sohn konnte er derzeit nciht angemessen begrüßen. Er schenkte diesem jedoch einen sehr ernsten Blick. Einen den er sonst immer bekam, wenn er irgendetwas ausgefressen hatte.
"Ich schlage vor... dass ihr die Kleinen ersteieinmal ins Bett bringt", sagte er ruhig und nickte auf beide. "Wenn ihr den Gang entlang geht, ist auf der rechten Seite eine Tür neben dem Bad. Das ist ein Gästezimmer." Sano konnte nicht vor den Kindern die schlechte Nachricht verkünden, dass sie beide Verwandt waren. Allgemein hatte er auch nicht das Bedürfnis überhaupt irgendetwas heute Abend klar zu stellen. Wenn es nach ihm ginge, wäre er auf der Stelle verschwunden. Er dachte erneut nach und streifte mit den Fingern gedankenverloren über den Tischrand hinweg. Wenn sie die Sache hier besprachen, konnte es sehr schnell dazu kommen, dass die Kleinen hörten das was nicht stimmte. Zumal er an den Gesichtern von Furô und Saki deutlich lesen konnte, dass sie verwirrt waren. Fragen lagen ihn auf den Zungen. Bevor sie jedoch ihn überhaupt ansprechen konnten, untebrach er sie mit seiner einer knappen Gestik. Er hob die Hand nur. "Die Kleinen sollten ins Bett, jetzt", sagte er nachdrücklich. "Ich warte im Clanbesprechungsraum auf Euch", fügte er fast leise noch hinzu, aber laut genug, dass sie es hören konnte. Freiraum für Worte ließ er nicht. Er hob zwei Finger, hielt sie senkrecht vor seine Nase und sammelte einen Funken von Chakra. Kurz galt sein Blick den zwei Kindern. "Gute Nacht, ihr zwei. Schlaft gut." Dann verschwand seine Person. Er hinterließ nur eine Sache: Klaffende Verwirrung.
Wenige Sekunden später tauchte er in mitten der Dunkelheit des Clanbesprechungraums an. Er war eigentlich direkt angrenzend im Gebäude daneben. Nicht weit von ihrem Haus entfernt. Auch wenn die zwei Kleinen alleine schlafen mussten, so konnte vielleicht Yanbu erstmal auf sie aufpassen, damit sie miteinander sprechen konnte. Sano war extra schnell verschwunden, weil er wusste, dass Fragen aufkommen würden. Fragen, die sie nicht vor den Kindern klären konnten und Antworten, die diese kleine Familie zerstörten. Aber nicht nur Fragen hätten einen langsamen Abgang erschwert. Auch der Blick der beiden Kinder, die ihren Vater bzw. Großvater gerade erst kennenlernten, hätte es nicht leichter gemacht. Wenn er es wirklich sofort aufgeklärt hätte, wäre bei den beiden nur eine Sache hängen geblieben: Sano hatte ihre Familie zerstört. Schlussendlich war er immer der Buhmann.
In der Zeit, wo die zwei drüben waren, zündete er ein paar Kerzen an. Er wandte der Tür dem Rücken zu und ging langsam an ein paar Sitzplätze vorbei. Stühle gab es hier nicht, sondern alt Traditionell Sitzplätze am Boden. Er ließ sich direkt vor dem Wappen der Senju nieder. Selbst kniend war er noch ein mächtiger Berg. Nachdenklich musterte er dabei das Wappen. Innerlich hörte er eine verachtende Stimme sagen, dass er als Clanoberhaupt maßlos versagt hatte. Seine eigenen Kinder waren zusammen. Sano schloss die Augen, senkte den Kopf soweit, dass er mit dem Kinn auf der Brust zum ruhen kam und atmete leise durch. Er dachte nach.
Spoiler:

Hiraishin no Jutsu Version 1
Rang: S Rang
Reichweite: Nah bis Sehr fern
Chakrakosten: Gering - Mittel
Voraussetzung: Siegel am gewünschten Ort der Teleportation, Māku no āto
Beschreibung: Das Hiraishin no Jutsu ist ein S Rang Jikuukan Nin Jutsu das wohl unter die berühmtesten aller Zeiten gehört. Einst entwickelt vom 2.Hokage und weitergeführt durch den Yondaime Hokage ist es ein Teleportationsjutsu das äußerlich mit dem Shunshin no Jutsu verglichen werden kann, im Gebrauch jedoch eher mit dem Kuchiyose zu erklären ist. Innerhalb einer recht kurzen Zeit kann man mit dieser Technik große Entfernungen überwinden. Nachdem man sein Ziel markiert hat, ist man in der Lage sich zu dem markierten Ziel zu teleportieren.
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Re: [Clangelände] Sitz der Senju

Beitrag von Hozuki Furô am Mo Jun 27, 2016 11:50 am

Alles in seinem Leben drehte sich momentan um zwei Dinge, von denen die eine fast schon nebensächlich erschien. Seit dem sich der weißhaarige S-Jonin in den Kopf gesetzt hatte, seinen Antrag zu stellen, konnte er nur noch daran denken, dass er in Zukunft viel mehr Zeit mit seiner eigenen kleinen Familie verbringen konnte. Er hatte es seinem Vater bereits erzählt, natürlich war dieser keineswegs begeistert gewesen und so hatte er es bei einem einmaligen Ansprechen gelassen. Als Beziehungsmensch war ihm die Bindung zu dem Senju mit das Wichtigste in seinem Leben, die er stets versucht hatte vor allem negativen zu schützen – oder eher andersherum gesagt, die er versucht hatte stets so wenig wie möglich zu beschädigen. Mit der Zeit hatte Sano es irgendwie akzeptiert, dass er ein Mädchen geschwängert hatte und sie hin und wieder sah, doch wirklich darüber geredet wurde nicht. Seiner Mutter hatte er es verschwiegen, so groß war die Schmach ihr unter die Augen zu treten. Er wusste, dass es richtig gewesen wäre, Saki sogleich zu heiraten, um auch ihr Schmach zu ersparen und er hätte es sogar bereitwillig sofort getan, allerdings würde er damit Saki einsperren, sie gänzlich an sich binden. Doch sie gehörte nicht hierher, nicht in diese Stadt sondern in die weite Welt. Das Reisen war ihr Leben. Irgendwann hatte er sich zwar damit abgefunden, doch es belastete ihn immer noch, dass er sich mehr oder wenige vor der Wahrheit drückte. Nijiko war im Grunde verständnisvoll, aber sehr traditionell – mehr noch als sein eigener Vater und das war bereits eine Leistung.
Glücklich über das Wiedersehen mit Saki strahlten seine Augen und sein Lächeln war noch breiter als zuvor geworden. Er hatte Kai von seinem Rücken hinuntergelassen und betrachte die Wangen von Saki, welche sich wie üblich zu einem zarten Rosa verfärbt hatten. Das würde wohl noch mehr als ein paar Jahre dauern. Aber er würde ihr alle Zeit der Welt lassen und es würde sie nie zwingen ihre Schüchternheit zu überwinden. Furô war bereits froh genug Zeit mit ihr zu verbringen, zumal er sie liebte wie sie war. Er wollte wahrscheinlich auch gar nicht, dass sie sich groß veränderte. Er ergriff ihre Hände, die sie scheinbar vor Unsicherheit knetete, ließ die eine jedoch wieder los um ihr den Zettel, welchen er Kai wieder weggenommen hatte, mit einem feierlichen Ausdruck zu überreichen. „ Er ist für dich.“ Flüsterte er ihr zu und strich mit dem Daumen der Hand die ihre festhielt sanft über diese. Es war keineswegs eine Antwort auf ihre Frage, warum er eigentlich hier war, doch er hatte sie gar nicht richtig gehört. Seinen nun freien Arm legte er ihr um die Hüfte um sie enger an sich zu ziehen, während er zu seinem Vater sah. Auch Saki blickte nun zu Sano und ergriff das Wort. Sie sprach genau zwei Sätze. Zwei Sätze, die erst seine Gesichtszüge versteinerten vor Verwirrtheit und Entsetzen, ihm dann aber reine Sprachlosigkeit im Gesicht schrieben. Er zwang sich zu einem Lächeln, das diesmal jedoch arg gekünstelt aussah. Der Griff um ihre Hand verstärkte sich plötzlich, bevor er sich deutlich lockerte. Seine Augen waren nicht auf Saki gerichtet, er blickte zu Sano, in der Hoffnung er würde nun irgendetwas sagen, dass diese Situation entkräftete. Flehend blickte er zu ihm. Nein das konnte nicht wahr sein. Saki hatte ihn gerade nicht wirklich Vater genannt.
Benommen blickte er zu Kai, der gerade stolz das Armband Sano gezeigt hatte, welches seine Eltern ihm vermacht hatten und gleichsam Fuyu zum Aufstehen vom Essenstisch bewegte. Der Geruch ließ ahnen, das Sano etwas aufgetaut hatte. Furô kochte öfters in größeren Mengen um zu verhindern, dass Sano es selbst wusste. Es hatte sich als weise erwiesen – so hatten sie sein Talent nicht „erschmecken“ müssen. Abwesend beugte er sich zu Fuyu herunter, versuchte sich nichts anmerken zu lassen, doch sein nicht wirklich aufrichtiges Lächeln schien den Jungen etwas zu verschrecken, sodass er ihn stattdessen schnell in eine Umarmung zog, damit dieser nicht länger in sein Gesicht schauen musste. „ Hey Fu-chan. Freut mich dich wieder zu sehen.“ Murmelte er, ließ den Jungen los und stellte sich wieder gerade hin. Saki schaute zu ihm hinüber, doch in seinem jetzigen Zustand konnte er ihr nicht in die Augen sehen. Sie sollte seine Verwirrtheit nicht sehen, sie sollte sich keine unnötigen Sorgen machen, das war doch gerade sicher nur ein dummes Missverständnis. Sein Vater wollte ihm doch nicht gerade wirklich sagen, dass er mit seiner Schwester ein Kind hatte. Das konnte einfach nicht sein. Das hätte er doch gewusst, er hätte sich doch niemals in sie verlieben können. Das würde nicht gehen. Er würde die Beziehung abbrechen müssen, nein, nein. Das musste anders sein. Wehmütig blickte er nun dennoch kurz zu ihr, dann jedoch wieder zu seinem Vater. Er wirkte müde, mitgenommen und sehr nachdenklich. Etwas schien auch ihm im Kopf herum zu spuken. Sorgenfältchen machten sich in seinem Gesicht breit. Furô hatte es schon oft genug betrachtet um zu wissen, dass es keine Kleinigkeit handeln konnte. Zumal er diesen einen bestimmten Blick aufsetze, der alles nur noch verschlimmerte. Nachdem er Fuyu los gelassen hatte, hatte er wieder instinktiv nach der Hand von Saki gegriffen. Der Griff um ihre Hand hatte sich jedoch sofort wieder gelockert, wurde nur noch von Sakis Hand gehalten. Zu sehr entsetzten ihn die Wirte seines Vaters, seine ganze Art. „ Nein, sie ist nicht dieses Mädchen…. Das ist nur ein böser Scherz von dir.“ Fragte er mit einem panischen Unterton, wie er ihn bisher nur gehabt hatte als man ihm erzählte, dass Kuraiko an seiner statt nun im Koma lag. Zu lange hatten sie bereits einen Vater Sohn Beziehung geführt als das Furô nicht ganz genau wusste, dass sein Vater nicht scherzte, niemals würde er das in einer solchen Situation. Doch es war ein letzter Rettungsanker, den er sich selber als labil eingestehen musste. Er verzog das Gesicht, schluckte und versuchte wieder Haltung zu bewahren. Sein Vater hatte Recht. Natürlich hatte er das, er durfte sich jetzt keinen Fehltritt leisten. Er spannte seine Schultern an, atmete tief durch und setzte diesmal ein Lächeln auf, das nicht mehr gekünstelt wirkte. Nicht vor den Kindern. Sein Griff festigte sich wieder um die Hand seiner Schwester, die Mutter seines Sohnes. „ Ja natürlich.“ Antwortete er nur leise und zog Saki entgegen Sanos Beschreibung jedoch in die Richtung von seinem Zimmer. Er schenkte ihn einen Blick, der zwar nicht so vor Freude strahlte wie am Anfang des Wiedersehens, aber auch den Kummer und Schmerz nicht durchdringen ließen. „Komm.“ Flüsterte er ihr zu. Dadurch das Yanbu öfters in seinem Bett schlafen wollte, hatte er von vorherein ein sehr großes. Saki würde sicher bei den Kindern schlafen wollen später und somit würde es sich besser eignen als das kleinere Bett im Gästezimmer. „ Na kommt es ist schon spät. Yanbu wird sich zu euch legen und wir… Saki ist auch gleich bei euch. Ich habe leider heute noch etwas zu erledigen.“ Er ließ Sakis Hand los und griff nach Kai. Sicher würden sie beide noch nicht ins Bett wollen, aber es musste sein. Er zog Kai zu sich hinauf und hoffte das Saki Fuyu übernehmen. Er hatte den schüchternen Jungen fast immer ihr überlassen.
Mit einer Hand zog er die Zimmertür auf. Es war immer wieder ungewohnt zwischen den Zimmern zu wechseln. Im Gegensatz zu dem Anwesen der Hozuki gab es hier eine richtige Tür und keine ‚altmodische‘ Schiebetür. Es war weniger traditionell und auch sein Zimmer hier wirkte gänzlich anders. Es war voller, aufgeräumt, aber dennoch wirkte es ein wenig unübersichtlich. Überall war etwas. Ob Waffen, Akten, Bücher, Flaschen oder sonst etwas. An der einen Seite vor dem Fenster stand ein großes Bett. Yanbu hatte ihn begleitet, immer wieder hatte sie sich im Gehen an seine Seite gedrückt, um ihm zu symbolisieren, dass sie für ihn da sein würde. Furô hatte das Gefühl sich sehr stark zusammen reißen zu müssen um seine Haltung zu bewahren. Das hier sollte doch der schönste Abend werden seit langem – und nun, nun hatte er das Gefühl, dass er ruiniert werden würde. Bemüht liebevoll, um sie nicht noch mehr als nötig zu verunsichern, schaute er zu Saki, während er Kai herunter ließ. „ Brauchst du noch irgendetwas an Wäsche oder so für sie? Ihr könnt das Bett ganz für euch haben. Wenn wir die Decken aus dem Gästezimmer noch holen, hat auch jeder eine. Nur das Bett dort ist recht klein. Habt ihr euch schon gewaschen? Zähneputzen nicht vergessen.“ Fragte und sagte er betont beiläufig als wäre es ganz normal sich darüber zu unterhalten. War es im Grunde auch, nur nicht jetzt, nur nicht in diesem Moment wo es die eine Frage zu klären gab.
Er seufzte und zog Saki an ihrem Ärmel ein näher zu sich dran, um ihr etwas in das Ohr zu flüstern. „ Ich kläre das mit ihm, belaste dich nicht damit. Das ist etwas zwischen uns beiden. Bleib bei den Kindern. Sie werden schon genug Fragen haben.“ Ein mildes Lächeln versucht aufzusetzen, versuchte er der Versuchung zu wiederstehen sie in seine Arme zu ziehen, zu küssen und mit ihren Haaren zu spielen. Nein er durfte das nicht. Aber war es nicht bereits zu spät? Nein, sicher war nur alles ein Missverständnis. „ Wenn wirklich etwas sein sollte, habe ich den Mist gebaut. Und ich werde diese Suppe auch auslöffeln. Es tut mir leid, euch damit reinzuziehen.“ Er ergriff ihre Hände und hauchte leichte Küsse auf sie. Die unverfänglichste Art und Weise, wie er fand, dem Verlangen nachzugeben.

Furô verließ sein eigenes Zimmer wieder, ging direkt auf das Gästezimmer neben dem Bad zu, um, wie versprochen, die restlichen Decken zu holen. Sollte Saki noch etwas anderes brauchen, so könnte er ihr fast alles aus seinem Zimmer geben, nur eben dies nicht. Wieder zurück, hatte Yanbu sich bereits auf dem Bett zusammen gerollt. Wehmütig blickte er zu ihr. Die Großkatze sprang auf, strich um seine Beine herum und fing an beruhigend zu schnurren. „ Arigatou, aber das löst dieses Problem leider nicht.“ Murmelte er verbittert und presste die Zähne aufeinander. Nein sie war nicht dieses eine Mädchen. „ Auch wenn ich dich gerne dabei hätte… kannst du bitte hier bei den Kindern bleiben? Es ist mir wohler, wenn jemand bei ihnen ist.“ Ein stummes nicken und ein diesmal ehrliches, schwaches Lächeln. Es war einfach mit ihr aufgewachsen zu sein, sie verstanden sich fast blind. Als wären sie seelenverwandt, aber das war nur mit Kuraiko so. Genau die könnte er jetzt gebrauchen. Aber… sie war nicht hier.

Saki war wohl noch mit den Kindern beschäftigt. Möglichst leise ging er zur Tür, zog sich im Vorraum einfache Strohsandalen an, in denen er durch die Tabi gut hinein kam und schob die Tür auf. Kalte Nachtluft schlug ihm entgegen. Viele unterschätzen es, wie kalt die Nächte im Gegensatz zu den heißen Tagen werden konnten. Wenigstens kam hier nur sehr selten so etwas wie Regen an. Ein paar Fackeln spendeten Licht auf dem Anwesen, doch der Hozuki Junge war den Weg oft genug gegangen, um nicht auch so zu finden. Es war im Grunde gut, wenn er sich beeilte, denn das würde heißen, dass Saki nicht wüsste wo das Gebäude war und so gesehen auch nicht kommen. Ja das war gut. Sie sollte sich damit nicht belasten müssen.
Ehrfürchtig betrat er das Gebäude, zog sich am Eingang die Schuhe aus und ging zum Eingang des Besprechungsraumes. Er schien eher aus dem Anwesen der Hozuki zu stammen. Hier gab es keine Stühle, hier gab es kein flutendes Licht. Nur Kerzen, nur Sitzkissen und viele Kleinigkeiten die den traditionellen, alten Stil unterstützen. Eine knappe Verbeugung in Richtung des Clanwappens war für den Hozuki Pflicht, selbst wenn er so aufgewühlt war wie in den Stunden. Es hatte etwas mit Respekt und Ehrerbietung zu tun. Egal wie er es jemals drehen und wenden würde, sie waren so oder so immer noch seine ahnen.
„ To-san…“ sprach er leise mit einem gewissen Hauch an Verzweiflung in der Stimme, die er deutlich versuchte zu unterdrücken. Er hatte sich den ganzen Abend zurück gehalten ihn nicht so zu nennen. „ Erklär es mir.“ Nicht wissen was er eigentlich genau sagen sollte, trat er in den Raum vor, die Wand entlang nach oben, wo sein Vater vor dem Wappen der Senju Platz genommen hatte. Selbst jetzt noch ragte er wie ein Riese auf. Seine Winzigkeit hatte er eindeutig nicht von ihm geerbt.
Wieso? Wieso wird gesagt, dass sie es ist? Nur weil sie den gleichen Namen hat?“ fragte er ein wenig anschuldigend. Ihm war nicht danach sich hinzusetzen oder gar alle Emotionen aus dem Spiel zu lassen um mit ihm rational über das Geschehene zu reden. „ Ich kann das nicht mehr. Ich war immer für euch… für dich da. Aber wenn ich auch mal etwas haben möchte, nur ein Quäntchen Glück, wird es mir weggenommen. Erst zerstörst du unsere Familie, dann hast du Streit mit Oba-san und sie nimmt mir Miina weg, dann Kuraiko und nun auch noch Saki und Kai? Wieso musstest du damals Mama untreu sein, dann… dann wäre das doch alles gar nicht passiert. Dann würden wir noch zusammen leben und ich könnte glücklich mit ihr sein. Aber nein… du hattest dich ja unbedingt auf diese Frau einlassen müssen. Mama war dir immer treu gewesen.“ Oh wie einfach es war, aus Wut auf dich selber, es nicht gemerkt oder gewusst zu haben, aus Wut mit allen Regeln gebrochen zu haben, nun seinen Vater zu beschuldigen, dass er daran schuld wäre. „ Saki kann nicht dieses Kind von damals sein, was alles kaputt gemacht hat. Das hätte ich doch gewusst, gemerkt… nein das hätte sich falsch angefühlt. Aber …. Das tut es nicht. Ganz und gar nicht. Und nur wegen deinen Fehlern werde ich mir nicht auch das noch nehmen lassen. Ich würde für dich alles tun, aber … nein, dieses eine Mal werde ich nicht zuerst an dich und Mama denken. Ich hasse es. Allen versuche ich es recht zu machen, euch glücklich zu machen, mir nie etwas anmerken zu lassen. Immer für euch da sein und als Dank wird mir alles weggenommen was mir lieb geworden ist. Hör auf damit. Ich kann nichts dafür. Es war deine Schuld. Alles hat damit angefangen. “ Aufgebracht hatte er seine Hände zu Fäusten geballt. Furô machte sich nicht mehr die Mühe sich zu einem Lächeln zu zwingen. Sein Vater würde sowieso wissen, dass es nicht echt wäre.
Eine Weile war es still, oder vielleicht kam ihm ein kurzer Moment der Ruhe auch nur wie eine drückende Ewigkeit vor. Doch sie reichte um selbst zu merken was er da gerade gesagt hatte. Zähne knirschend wandte er das Gesicht ab, löste seine Finger und ließ sich vor seinem Vater auf die Knie fallen. „ Gomene… ich hätte das nicht sagen sollen. Aber ich habe es. “
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Re: [Clangelände] Sitz der Senju

Beitrag von Akigawa Benihime am Do Jun 30, 2016 8:09 pm

Sano hatte sie gelobt und das war wunderbar. Suri lobt sie nie. Ihre eigene Mutter war kritisch und mürrisch, beschwerte sich über ihre mangelnde Kontrolle über Federn und das sie viel zu wenig Ahnung hatte. Nein sie war keine gute Mutter, kümmerte sich um alles was sie mochte und wenig um Saki oder um ihren Sohn. Hätte Fuyu Saki nicht gehabt wäre er wohl vor Angst im Wald gestorben. Sano war zwar kein großer Redner, aber er gab sich irgendwie Mühe. Seine Größe war einschüchternd, vor ihm fühlte sie sich winzig und klein, aber er hatte etwas Wunderbares getan, er hatte sie gelobt. Bereits bei seinem Lob war sie schüchtern geworden, schüchterner als noch beim Essen. Danke Senju-san, hatte sie leise genuschelte, bevor sie die Pflanze selbst einen Moment betrachtet hatte. Holz war schön, es konnte so viel schaffen und wunderbare Muster bilden. Sanos Essstäbchen waren nun ein Beispiel für vollkommenes Holz. Doch die Federn der Kohada hinterließen überall Blut und sie hinterließen Schmerz. Vielleicht schätzte sie deswegen nur die Vögel und nicht das, was sie ihr zu tun erlaubten. Alle drei waren wunderbar und sie halfen ihr unglaublich. Aber Blut und Federn – nein sie mochte das Holz in vielen Moment mehr. Sie war ein Waldkind und sie war frei zu tun, was immer sie wollte.
Furôs Anwesenheit wischte die Dinge jedoch fort. Wenn es möglich war in ein kleines Universum einzutauchen, dann tat sie es immer in seiner Nähe. Ihre blass blauen Augen schienen zu funkeln, beinahe zu glänzen, wenn sie ihn sah. Saki selbst merkte es nicht, konnte nicht wissen wie sie ihn ansah. Verliebt und fröhlich, ein schmales Lächeln auf den Lippen. Rote Wangen und ein Hauch von Schüchternheit, während sie den Kopf leicht gesenkt hielt und nicht wusste wie sie mit ihm umgehen sollte, vor allem vor ihrem Vater. Doch Furô griff nach ihren nervösen Fingern, brachte Ruhe in sie und veranlasste sie dazu leicht aufzusehen. Ja sie schenkt ihm ein winziges Lächeln während Er Kai absetzte und ihr den Brief entgegen heilt, welchen ihr Sohn eben noch gehalten hatte. Für mich? fragte sie leise und wog die Papierrolle in den Fingern. Vielleicht ein weitere Brief? Sie liebte seine Briefe, die liebevoll gewählten Worte mit denen er sie immer bedachte, wenn er ihr schrieb. Er war wunderbar, kümmerte sich immer um sie und sie liebte seine Geschenke. Niemals wollte sie seine Geschenke fort geben, sie waren alles was sie erfreute. Er machte sich Gedanken um sich, kümmerte sich und er war nicht so gemein wie Suri. Flammend rot wurden ihre Wangen bei seiner Nähe und sie stieß kurz die Luft aus, als er sie an sich zog. Dennoch schaffte sie es zu sagen was wichtig war. Sie stellte Furô als ihren Freund vor und sie stellte Sano als ihren Vater vor. Doch die beiden reagierten irgendwie nicht wirklich. Kein Fluchen, kein Gruß von Sano an den jungen und auch sonst nichts wirklich. Ihre Augen blickten zu dem kaum größeren jungen Mann. Was geschah hier gerade? Saki konnte es nicht benennen, sie blickte nur hin und her.
Ewas war plötzlich anders an ihrem Furô. Er war immer gut gelaunt, er war immer fröhlich und er schien immer zu strahlen. Doch etwas in ihm schien sich zu rühren, es war als würde ein Teil von ihm verschwinden. Sie war nicht gut darin Gefühl aufzufangen nicht, wenn sie selbst nervös war. Ihr Herz pochte unter der Berührung von Furô. Ihr Körper wurde angenehm war und sie wollte einfach nur einen Moment in seinem Armen bleiben. Doch er ließ sie etwas los um nun auch Fuyu zu begrüßen und den kleinen in die Arme zu schließen. Furyu hatte potenzial Furô und Saki zu überragen, doch noch war er kleiner und verschwand in den Gewändern des hellhaarigen. Hallo Furô-kuuun. Mein Oto-san hat ein tolles Haustier. Wenn ich groß bin, dann will ich auch so eine große Katze, plapperte der Kleine in die Umarmung des Älteren. Er fühlte es nicht, er war ebenso wie Saki von Sanos Größe und der Situation gelähmt. Aber er mochte Furô und hatte wohl nur aufgrund der mangelnden Größe kaum Angst vor ihm. Ihre Augen fixierten die Umarmung der beiden, ehe sie zu einem wieder grimmiger wirkenden Sano blickte. Ihr Vater war keine Frohnatur und er war nicht ansatzweise so laut wie Suri. Ihre Hand fand zielsicher wieder die von Furô, als Fuyu sich wieder an die Seite von Saki drückte und sich halb vor seinem Vater versteckte. Die Stimmung schien nun vollkommen zu kippen. Dieses Mädchen? Die Kinder sollen schlafen? Was haben die beiden den jetzt. Wieso begrüßen sie sich nicht, wieso fragt niemand nach etwas. Warum sagt Sano etwas wegen meinen kleinen? Hassen sich die beiden? Das wäre schlimm. Sie wollte doch nur eine schöne Familie. Suri wollte es nicht, Sano schien ein Problem mit Furô zu haben und wollte ihn wohl nicht während der Anwesenheit der Kleinen Aussprechen. Wo lag das Problem? Alles was sie erfuhr war, dass sie reden würden. Aber worüber? Ihre beiden süßen waren ebenso von dem Kommando ins Bett zu gehen verwirrt, wie Saki es war. Aber ich will noch nicht schlafen! Meckerte Kai als Sano verpuffte, dann staunte der kleine Mischling von drei Fähigkeiten. Ohhhh wie cool. Ich will das auch können! Also ich würde gerne schlafen Saki-onee-chan, sprach ihr Bruder gedehnt und wurde mit Kai von einem grimmigen Blick bedacht. Nicht streiten. Ihr hört auf Senju-san. Auf ins Bett. Ob das die Gewohnheit war? Vielleicht ein wenig. Immer wenn sie diese Blicke sah gab es eine laute Diskussion und jedes mal musste sie die beiden auseinander ziehen. Also unterband sie es sofort. Mit großen Augen blickten die beiden zu ihrer Mutter und entschieden sich dann ruhig zu sein. Vielleicht lag es auch an Furô, welcher wieder ihre Hand fester hielt. Sie verstand es immer noch nicht, sie verstand immer weniger. Er sagte nicht was los war und ihr fehlte das Wieso. Was übersah sie hier? Warum nahm Furô ihren Sohn einfach so hoch und trug ihn ins Bett. Etwas verwirrt sah sie ihm auf den Rücken, tat es ihm gleich und griff nach Fuyu. Den halben Tag hatte sie ihn ertragen und jetzt musste er nur noch ins Bett. Alle beide mussten ins Bett und Saki wollte ihren geschundenen Körper auch in ein Bett legen und sich mit Furô unter einer Decke verstecken. Wieso will er weg. Will er alleine mit meinem Vater reden und das mit dem Kind erklären? Furô, was ist los mit dir, mit uns? Mit einem matten Ausdruck setzte sie sich in Bewegung und steuerte hinter ihrem Liebster her, in das Zimmer von diesem – was sie jedoch nicht wusste.
Etwas verwundert hätte sie sein müssen als sie das volle Zimmer sah, ein Zimmer voller Bücher und Waffen, ein Zimmer das zu dem passte was sie im Anwesen der Hozuki kannte. Sorge strömte über sie hinein. Warum nahm Furô nicht das Zimmer welches Sano vorgeschlagen hatte. Warum kannte er sich überhaupt so gut hier aus, wieso war er einfach durch die Tür spaziert. Was verband diese beiden Männer und wieso konnte sie es nicht fest machen. Fuyu blickte sie mit einen unsicheren Blick an und begann unruhig in ihrem Arm zu wacklen. Hey Fu-chaaaan du darfst doch gleich Schlafen. Ich bin müde Nee-chan und ich mag schlafen und Senju-san schaut immer so böse er macht mir Angst. Ihr Bruder vergrub das Gesicht an ihrem Hals und verschwand ein wenig unter den dunklen Haaren seiner Schwester. Immer wenn er müde wurde begann er zu zappeln und heute zupfte er unruhig an ihrer Jacke herum und spähte durch den Raum. Kaum war Kai am Boden lief er voran, stellte sich vor einen Schrank und beobachtete eine Reihe von Büchern, bevor er begann mit den Fingern darüber zu fahren und dann weiter zu einigen Waffen zu gehen. Ist das hier auch ein Gästezimmer? fragte er halblaut und fuhr mit den Fingern über eine Waffe. Ich will auch das in unserem Gästezimmer Waffen sind und viele Bücher! Wir haben doch kein Gästezimmer, kam es von Fu, der sich neben seinen Neffen stellte. Daaaaan macht Ka-san eben eins! nein sie würde kein Gästezimmer mit Waffen und Büchern bauen, sie würde erst einmal versuchen zu verstehen, wieso Furô hier ein Zimmer nutzte, das offensichtlich kein Gästezimmer war. Ihr beiden geht erst einmal schlafen, soll umziehen. Mit einer beinahe leichten Bewegung zog sie eine Schriftrolle hervor und entriegelte zwei Beutel. In beiden waren Schlafkleidung, sowie Zahnbürsten und ähnliches waren. Arigatou gosaimaszu Furô-kun Aber wir haben alles was wir brauchen. Sie schenkte ihm ein Dankbares, wenn auch unsicheres lächeln und neigte leicht den Kopf, bevor ihre Finger schon wieder anfingen an ihrer Kleidung herum zu zupfen. Vielleicht zog er sie deswegen am Ärmel zu sich, näher. Seine Lippen an ihrem Ohr ließen wieder diese wärme in ihr Aufkeimen und zusammen mit ihrer Verwirrtheit schien sie ein wenig fehl. Sonst war sie bei Furô nie verwirrt. Sie genoss doch sonst immer, wenn er da war. Auf ihrer Stirn bildeten sich Falten der Verwirrung. Was genau must er klären. Das sie ein Kind hatte, dass er nicht um ihre Hand angehalten hatte? Was – in ihrem inneren schrie sie dieses Wort, doch etwas in ihr hatte Angst diese Frage zu stellen. Ich verstehe das nicht Furô-kun. Was ist mit euch. Ich meine ich – ihr – habt ihr ein Problem miteinander? ihre Stimme war ein leises raunen, ein ängstliches und zugleich besorgtes Raunen. Wenn ihr euch nicht versteht dann musst du meinen Vater nicht kennen lernen, versuchte sie es unsicher, fand seine Hand und drückte sie einen kurzen Moment unsicher. Wo sollte sie hinblicken, was soltle sie sagen oder fragen. Welche Suppe wollte er auslöffeln, wenn er Mist gebaut hatte? War Sano in Chikyû dafür bekannt streng zu sein? Ja er war grimmig, aber er war nicht in die luft gegangen. Vielleicht sollten die Kinder deswegen schlafen? Würde es gleich einen streit geben? Unglücklich blickte sie zu ihrem Furô und wollte wissen was los war, was sie dagegen tun könnte. Doch ihr fiel nichts ein. Mit einem leisen klirren ging ein Wurfwaffe zu Boden und Saki sprang vor Schreck zurück und sah erschrocken und verwirrt zu ihrem Sohn der entschuldigend lächelte. Tut mir leid Ka-san! rief er sofort aus und sah zu seiner Mutter die zwischen roten Wangen der Schwärmerei für ihren Freund und dem tiefen Schreck ihres Herzens gefangen war. Ein leises seufzen drang über ihre Lippen, bevor sie sich ihrem Sohn zu wand und die Waffe vom Boden aufsammelte um sie zurück zu legen. Wir gehen erst einmal ins Bad ihr beiden. Los los Mit einer Halbherzogen Bewegung brachte sie die beiden Kinder dazu ihre Beutel zu nehmen und blickte mit einem gequälten Ausdruck zu Furô. ich weiß nicht was es ist – aber es macht mir Angst, nuschelte sie leise und spürte den vorherigen Kuss auf ihren Händen. Ob er es richten konnte, ob er es wirklich in den Griff bekommen würde? ich mache die beiden für das Bett fertig. Dann reden wir mit ihm. Kaaaaa-san kommst du? Müde setzte sie sich in Bewegung, huschte aus dem Zimmer und mit ihren Kindern in das angrenzende Bad, in welchem sie eben gewesen waren.
Kai und Fuyu für das Bett fertig zu machen war jedes mal eine Herausforderung. Kai konnte nicht aufhören Fuyu vom Spiegel fort zu schieben und Fuyu wollte sich die Zähne nie putzen. Zuerst hatte sie Kai beim Umziehen geholfen, seine Kleidung wieder in der Schriftrolle verstaut und ihn dann auf ihren Schoss gesetzt, um ihm kurz die Haare zu kämmen. Sie verstand nicht wieso der kleine Rabauke genau das mochte, aber er saß still beim Kämmen seiner dunklen Haare und beobachtete Fuyu. Dieser putzte sich unter einem beinahe ständigen Kommentar seiner Schwester die Zähne und wurde angewiesen hier mehr und dort gründlich zu putzen. Während sie also Kais haar kämmte suchte ihr Verstand nach Kin und das erste was sie übertrug war ein Seufzen.Kin irgendetwas ist hier seltsam. Die beiden scheinen sich zu kennen. Furô erzählt etwas davon, dass er die Dinge richten muss. Ich verstehe das nicht. Ich werde eine Runde über das Geländer drehen und schauen. Oh Furô verlässt das Gebäude und betritt ein anderes. Oh – ich dachte er wartet drüben auf mich und wir gehen zusammen zu Sano. Es wird schon nichts schlimmes sein. Ich wollte doch nur, dass wir eine große Familie sind. Kannst du? Ja ich zeige dir gleich, wo er hingegangen ist. Mit einem dankbaren seufzen brach sie die Verbindung ab und setzte sich nun Fuyu auf den Schoss um ihm die Haare zu kämmen. Dieser mochte es nicht so wie Kai, aber er hielt still, während das Spiel nun anders herumging. Ihr Verstand war jedoch weit entfernt, war bei Furô und einem Problem, dass sie nicht kannte. Als die beiden endlich fertig waren nahm schickte sie die Kinder voran ins Bett und sortierte einen Moment gedankenverloren das Bad Handtücher zurück an Ort und Stelle, die Wasserlachen vom Baden beseitigen und das Fenster öffnen um ein wenig frischte Luft herein zu lassen. Saki fühlte sich fertig. Den ganzen Tag laufen, Sano von seinem Sohn erzählen und nun war Furô hier. Die Freude wollte nicht kommen. Seit diesen Blicken, seit diesen seltsamen Worten fühlte sie sich eigenartig beklommen. Angst schürte sich in ihr jetzt wo die beiden Kleinen aus dem Bad hüpfen und wieder herüber in ihr Schlafzimmer liefen. Es war nicht das Gästezimmer, Sano hatte ihm eine andere Raum gesagt. Warum kannte Furô dieses Zimmer, wieso bewegte er sich normal durch diese Räume, wieso verschwand er einfach ohne sie? Was habe ich nur wieder getan? Mum hat immer gesagt ich soll nicht zu Sano gehen, es gäbe nur ärger. Aber es fühlt sich so an als wäre ich schuld. Wenn Sano Furô nicht akzeptieren kann, was mache ich dann? Was ist, wenn sie sich schon anschreien? Ich will nicht- wieso sagen sie mir nichts was los ist. Lange konnte sie jedoch nicht im Bad stehen und die Hände in den Taschen ihrer Jacke vergraben, denn Kai rief bereits wieder nach ihr. Doch sie verstand nichts, also setze sie sich in Bewegung, zwang sich zu lächeln. Die beiden sü0en lagen bereits unter der Decke. Yanbu hatte sich neben Fuyu gekuschelt. Dieser schmiegte den Kopf in das Fell des Tieres, währen Kai sie erwartungsvoll ansah. Singst du? Wie konnte sie nein sagen, wenn er sie mit diesen großen Kulleraugen ansah? Es waren die Augen von Furô, Augen die sie liebevoll bedachten und jetzt nach einem Lied fragten. Erschöpft setze sie sich auf die Kante des Bettes, strich ihrem Sohn durch das dunkle Haar und bedacht ihn mit einem müden aber liebvollen Blick. Aber nur eins und dann versucht ihr zu schlafen ja? Was sollte sie singen? Einen Moment lang sah sie in die Augen ihres Sohnes und setzte dann zum Singen an. Im Walde möcht' ich leben
zur heißen Sommerzeit!
Der Wald, der kann uns geben
viel Lust und Fröhlichkeit.
In seine kühle Schatten
winkt jeder Zweig und Ast;
das Blümchen auf den Matten
winkt uns: "Komm, lieber Gast!"
Wie sich die Vögel schwingen
im hellen Morgenglanz!
Und Hirsch' und Rehe springen
so lustig wie zum Tanz.
Von jedem Zweig und Reise,
hört nur, wie's lieblich schallt!
Sie singen laut und leise:
"Kommt, kommt zum grünen Wald!"
Saki selbst fand nicht, dass sie sehr schön sang, aber sie sang gerne für Kai und auch für Fuyu. Es war eine Art, wie sie ihre Zuneigung ausrücken konnte und meist schlief Fuyu bei einem ruhigen Lied auch. Auch an diesem Abend war er einfach in dem fremden Bett neben der Großkatze eingeschlafen während Kai kurz gähnte. Schlaf gut und weck Fuyu nicht aus Langeweile ja? Ich gehe nach Papa sehen? Kai wollte etwas sagen, doch sie legte ihm den Finger auf die Lippen und küsste ihn kurz auf die Stirn. Psst schlafen, sprach sie liebevoll und rutschte vom Bett um das Licht zu löschen und das Zimmer zu verlassen.
So wirklich sagen wohin sie nun musste konnte sie nicht. Also lief sie zurück in den Eingansbereich und schlüpfte in ihre Schuhe, bevor sie durch die Tür hinaustrat. Überall brannte leichtes Licht, Fackeln die man über das Anwesen verteilt hatte. Wollte sie überhaupt wissen was das Problem war? Sie musste es wissen oder nicht? Immerhin ging es um ihren Vater und ihren Freund. Dennoch hatte sie Angst und hier draußen war es kühl. Die kalten Finger des Abends griffen beinahe nach ihr und all ihrem Mut. Wo sind sie hin Kin? Ich komme zu dir. Flügelschläge waren zu hören und kurz darauf setzte Kin sich zu ihr und wurde sacht gestreichelt. Der Rabe knabberte an ihrem Ohr und führte sie dann voran durch das Anwesen. Es war nur ein kurzer Sprung auf das Dach hinüber und dann den schwach beleuchteten Weg entlang. Das Gebäude vor dem sie stehen blieb schien ehrfürchtig und sie bekam beim bloßen Anblick wieder Angst. Einfach fort laufen schien so viel einfacher, so viel leichter und effektiver. Angst lähmte sie, ließ sie noch kleiner werden und vor allem noch schüchterner. Hätte Kin sie nicht in die Wange gezwickt, wäre sie wohl nicht schüchtern hereingegangen.


Zuletzt von Saki am Do Jun 30, 2016 9:00 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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Re: [Clangelände] Sitz der Senju

Beitrag von Gast am Do Jun 30, 2016 8:37 pm

Die Stille des Raumes beruhigte das Gemüt von Sano ein wenig. Er konnte spüren, wie sein Herzschlag regelmäßiger wurde und seine Atmung sich normalisierte. Die Situation von eben war nicht sonderlich einfach gewesen. Wie hätte er vor den Kindern eine passende Erklärung bringen sollen, die die ganze Verwirrung aufdecken würde? In wenigen Sekunden wurde dem Senju klar, dass er aller höchstens Schadenbegrenzung betreiben konnte. Denn eine Lösung für dieses Dilemma würde nicht so einfach vom Himmel fallen. Ein letztes Mal atmete er tief durch, sammelte seine Mitte und vernahm das Geräusch einer Tür hinter sich. Mit dem Eintreffen von Furô verschwand die Stille in dem Raum. Seine Schritte hörten sich hohl in dem fast leeren Raum an. Schlussendlich blieb er stehen, auch wenn Sano nicht erkennen konnte wo. Er zog es weiterhin vor am Boden zu bleiben, die Hände flach auf seinen Knien und die Augen geschlossen haltend. Leise atmete er durch die Nase ein. Noch wusste er nicht, wie die Unterhaltung enden würde, hoffte aber auf eine Lösung, die schnelle Klärung brachte. Wichtig war, dass Furô wusste wer Saki war. Bevor Sano jedoch etwas sagen konnte, war es sein Sohn der die ersten Worte ergriff. Innerhalb von wenigen Sekunden wurden die ersten Vorwürfe zu Tage gebracht. Die Stimmung von Sano kippte etwas, auch wenn man es seinen Gesichtszügen nicht entnehmen konnte. Die ganze Zeit über hielt er seine Augen geschlossen und versuchte zu verstehen aus welchem Grund sein Sohn derartig reagierte. Viele von den Anschuldigungen, die er zu hören bekam, waren nicht einmal ansatzweise überdacht. Sano glaubte nicht, dass Furô einige der Situationen je wirklich verstanden hatte. Gerade wenn es um die Geschichte mit seiner Schwester ging. Ein Verlust den er noch heute betrauerte und deutlich mit einem roten Streifen unter seinem Auge zeigte. Jene hatte er noch nicht abwaschen können, weil Saki ihn direkt überfiel. Sano schwieg weiterhin und ließ seinen Sohn bis zum Schluss zu Ende sprechen. Er hatte Mühe seine eigne Verärgerung im Zaum zu behalten und wartete ab bis die Stille wieder in den Raum zurückkehrte. Die Entschuldigung, die ihn Furô daraufhin entgegen brachte, hatte in seinen Augen keinerlei Relevanz. Er hätte ihn auch gleich beleidigen können.
In seinen Augen war eine Entschuldigung nicht ernst gemeint, wenn man hinzufügte das man es eben das gesagt hatte, was man sagte. Entschuldigungen gingen für ihn mit wahrer Reue ein, aber die konnte er derzeit nicht raushören. Vielleicht vernebelte ihm auch sein eigner Ärger den Geist, aber das war auch kein Wunder. Bis zu diesem Augenblick hatte er geglaubt, dass sich sein Sohn und er gut verstanden. Das sie ein wirklich gutes Team abgaben. Mit diesen Worten wurde ein Keil zwischen sie getrieben. Er hatte sein Leben zerstört? Er nahm ihm all sein Glück? War das Leben mit ihm eine solche Qual? Eine solche Bestrafung, dass er es so sah?
Sano öffnete seine Augen und blickte mit einer dunklen Mimik auf seinen Sohn nieder, dessen Körper weiter gesenkt vor ihm war. Er spannte kurz seinen Kiefer an, seine Hände vergruben sich langsam in den Stoff seiner Hose.
„Du willst erwachsen sein, ein Vater mit Verantwortung, ein Mann der seine Familie beschützt… und dennoch sind deine Worte die eines verzogenen Kindes“, sagte Sano ruhig, fast in einem flüsternden Tonfall. Aufgrund der Stille konnte man sie deutlich hören. Es hatte etwas bedrohlich, wenn sich das tiefe Brummen von Sano durch den Raum fraß.
„Saki ist deine Schwester und meine Tochter. Sie war das Mädchen das vor gut 10 Jahren vor unserer Tür auftauchte und danach verschwand“, sprach er dann weiter und verengte gemächlich seine Augen zu engen schlitzen. „Wenn du glaubst, dass ich nichts Besseres zu tun hätte als das Leben meines Sohnes zu zerstören, irrst du dich gewaltig.“ Ein leises Schnauben war zu hören, dass seine Verärgerungen verdeutlichten sollte.
„Es enttäuscht mich zu tiefst, dass du überhaupt solche Gedanken mir über hegst. Es zeigte mir mehr noch, dass dein Vertrauen in mich nicht sonderlich groß scheint und das du kein Stück von all dem Verstanden hast, was vorgefallen ist.“ Stille erfüllte den Raum und er hatte seine Faust in irgendetwas rein zu rammen. „Da du dir offensichtlich bereits ein Urteil über alles gebildet hast, werde ich Dir nur eine Sache ans Herzen legen… du irrst dich. Du irrst dich, wenn du glaubst, dass ich es nicht bereue was damals passiert ist. Ich habe die Konsequenzen meiner Handlung tragen müssen…“, Stille. „Offensichtlich bis heute.“ Seine Augen wirkten dunkler und zeigten das irgendetwas in ihm gerade abkühlte. Er hatte sich stets Mühe um seinen Sohn gemacht. Entsprechend undankbar schien er gerade gewesen. Von einer Sache, die vor seiner Geburt geschah und die er vermutlich nicht einmal verstand. Sano erhob sich von seinem Platz. Schwerfällig und langsam.
„Bevor du ansatzweise das Recht dazu hast ein Urteil darüber zu fällen was damals vorgefallen ist, solltest du selbst darüber nachdenken was du vor nicht allzu langer Zeit ‚ausversehen‘ in die Welt gesetzt hast. Gerade du solltest verstanden haben, dass so etwas ziemlich schnell passieren kann.“ Der Mann wandte Furô seinen Rücken zu und ging ein paar Schritte voran. Auf dem Weg zur Tür hörte man weiterhin seine Stimme: „Falls es dich beruhigt. Ich ‚enthebe‘ dich der Verantwortung das du mir alles recht machen musst. Tu was du für richtig hältst. Ich werde dir nicht im Weg stehen und den Teufel tun zu bestimmen welche Entscheidung du triffst.“ Schlussendlich erreichte er die Tür. „Die Unterhaltung ist für mich beendet. Vielleicht solltest du noch einmal darüber nachdenken, bei wem du derzeit die Füße unter deinem Tisch hast. Wenn es dich so stört, steht es dir offen zu gehen.“ Die letzten Worte flüsterte er eher, während sein Blick in die Dunkelheit des Geländes ging. Er würde keinerlei Unterhaltung derzeit führen, so viel stand fest. Nicht, wenn sein Sohn eine solche Meinung über ihn hatte.
Als Sano weitere Schritte hinaustrat lief er fast in Saki hinein. Er blieb stehen, sah sie und atmete dann tief durch. Seine Hände legten sich auf ihre Schultern ab und drückten sie kurz.
„Es hat mich gefreut, dass du her gekommen bist“, flüsterte er. „Ich bin Stolz auf Euch drei. Aber es ist besser, wenn du zunächst mit Furô sprichst und dann entscheidest ob du bleibst. Ich werde niemanden von Euch in Weg stehen.“ Der Senju atmete tief durch, beugte sich vor um ihre Stirn zu küssen und ging dann an ihr vorbei. Würde ihn keiner aufhalten, wäre er in den nächsten Sekunden einfach verschwunden.

TBC (wenn keiner ihn auffällt): Ort-Kasumi-Port
Gast
Gast



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Re: [Clangelände] Sitz der Senju

Beitrag von Hozuki Furô am Di Jul 05, 2016 1:45 am

„Sorg dich bitte nicht, Saki. Sano und ich kennen uns. Wir haben kein Problem miteinander… aber es gibt dort etwas, dass wir klären müssen. Aber mach dir bitte wirklich keinen Kopf darum. Das wird schnell fertig sein und am Ende wirst du feststellen, dass es nur ein Missverständnis war, das aus der Welt geschafft werden musste.“ Bemüht sich ein aufmunterndes Lächeln abzuringen, wollte ihr mit der Hand über die Wange streicheln. Fast berührte er sie auch, bevor er die Lippen aufeinander presste, die Finger wieder sinken ließ und sich mit einem Ruck umdrehte. Er musste stark bleiben.

Schuld war etwas Komisches. Eigentlich stand Furô stets zu allem was er tat. Es hasste es, etwas anzustellen und dann zu feige zu sein, um dafür gerade zu stehen. Nein, so war er nicht. So wollte er nicht sein. Und dennoch fühlte es sich in diesem Moment so einfach an. Wütend Worte, die ihm wie nichts über die Lippen kamen, die er niemals hatte aussprechen oder geschweige denn Denken wollen. Lügen waren es. Lügen. Sie bohrten sich in sein eigenes Fleisch wie schneidende Klingen, ganz genauso wie die Worte seines Vaters. Sie hielten ihm nicht nur einen Spiegel vor die Augen, wobei er noch immer versuchte die Augen sich zu zu halten vor der Wahrheit, sondern schallten ihn auch noch für seine Torrheit, für seine Worte und für seine Gedanken. Doch Sano hatte Recht.
Die Hand griff hastig nach der Kleidung von Sano, als dieser dabei war, den Versammlungsraum verlassen zu wollen. „ Oto-san. Nein bitte. Ich wollte das nicht. Ich glaube das nicht. Ich bin Schuld. Ich allein.“ Gestand er mit verzweifelter Stimme. „ Ich ertrag das nicht.“ Flüsterte er vor sich hin. Seine Hand glitt ohne das Erfassen der Kleidung wieder nach unten. Sano hatte sicher keinen Spaß daran das Leben seines Sohnes zu tun, geschweige denn auch sicher besseres zu tun. Der Verlust von Miina traf ihn genauso schlimm. Mit Kuraikos Unfall hatte er nicht einmal ansatzweise etwas zu tun und das er nicht wahrhaben wollte, das Saki seine Schwester war… das er es nicht selbst gemerkt hatte. Für die Dummheit des Hozuki Jungen konnte das Clanoberhaupt nun im Grunde sicher auch nichts. „ Nein, To-san… ich… du wirst mich niemals aus dieser Verantwortung holen können, solange ich sie mir selber weiter auflegen werde. Egal wie du mich nun siehst. Ich kann meine Worte nie wieder zurück nehmen, sie entsprachen nicht der wirklich Wahrheit, doch das kann ich nicht beweisen. Ich bin nicht frei von Sünde. Ich bin nicht gut genug um zu behaupten, dass alle Worte für mich gelogen waren. Aber bitte… bitte schließe mich nun jetzt nicht aus.“ Rief er Sano nach, eilte ihm hinterher und bemerkte dann erst, dass er nicht wegen seinen Worten stehen geblieben war. Zunächst hatte er noch die Hoffnung gehabt, dass er sich wieder umdrehen würde. Sie noch einmal reden würden können. Auch wenn Furô in diesem Moment zu emotional war, um wirklich zu reden.
Er sah das Mädchen, dass er liebte. Traurig und ein wenig gebrochen blickte er ihr in die Augen und wandte so gleich den Blick ab. Sano beschäftigte sich mit ihr. Erzählte ihr etwas darüber wie stolz er auf alle drei war und das sie nun mit Furô sprechen sollte. Doch würde er das können? Nein. Flehentlich blickte er zu Sano. Doch im Grunde wäre es gut so. Ja er würde mit Saki reden. Sano würde ihr vielleicht nur noch mehr wehtun als es nötig wäre.
Das Ploppen seines Verschwinden war das letzte Geräusch im Flur des Gebäudes. Wortlos blickte Furô zu Boden. Die Hände zu Fäusten geballt und die Lippen fest aufeinander gepresst, versuchte er die richtigen Worte zu finden, wussten womit er anfangen oder was er sagen sollte. „ Saki.“ Sprach er traurig aus, versuchte sie anzublicken und zwang sich zu einem Lächeln, doch erneut erreichte es nicht seine Augen. „ Schlafen die Kinder mittlerweile?“ Sicherlich wäre es so, denn wäre sie sonst alleine hier? „ Lass uns hinein gehen. Die Kerzen brennen noch dort gibt es Sitzkissen.“ Bemüht freundlich wies er mit seiner Hand auf den Eingang in den größten Raum des Gebäudes, in welchem normalerweise immer Clanversammlungen stattfanden. Hätte er sonst einfach ihre Hand ergriffen und sie mit sanfter Gewalt hinein geführt, wartete er diesmal einfach darauf, dass sie an ihm vorbeiging. „ Setzt sich ruhig. Ich kann nicht sitzen.“ Meinte er ein wenig aufgewühlt. Nein stillsitzend war nun sicherlich nicht seine Stärke. Er lehnte sich an einer der Wände, schloss kurz seine Augen und rang nach Worten. Womit anfangen?
„ Ich liebe dich. Mehr als alles andere auf dieser Welt… und … vielleicht werde ich nie wieder in meinem Leben jemanden finden wie dich, ihn lieben können dich. Niemand wird dich jemals ersetzen können. Die Gefühle zu dir waren immer einzigartig. Du warst das einzige Mädchen das ich wohl jemals wirklich… wahrhaftig geliebt und nicht nur verehrt habe.“ Er hatte seine Augen wieder geöffnet und blickte sie direkt. Diese Worte waren ehrlich gemeint und nichts an ihm würde sie wahrscheinlich daran zweifeln lassen, außer der Stimmung des Abends vielleicht. „Doch wir können… wir dürfen nicht zusammen sein. Es ist gegen jede Moral auf dieser Welt. Wenn ich die Gesetze geschaffen hätte, dann würde es diese dumme Regel nicht geben. Ich habe schon gegen die Tradition verstoßen als ich dich durch Heirat nicht an mich band. Ich kann nicht auch noch mehr sündigen in dem ich… in dem ich… mit meiner eigenen Schwester, meinen eigenen Blut eine Beziehung führe.“ Er hatte es gesagt, hatte es aus seinem Mund gepresst. Als fühlte sich an als hätte er Kohle gegessen. Oder vielleicht Mehl? Das als feuchte Klumpen in seinem Mund hing und davon abhielten seine Zunge klar, deutlich, präzise zu bewegen? Er hatte es wohl schneller rüber gebracht als es gut war. Es tat ihm leid, er hatte nicht gewusst wie er hatte anfangen sollen und war fast gleich mit der Tür ins Haus gefallen. Das war nicht gut.
„ Es gibt einen Grund dafür. Warum ich weiß wo alles ist in diesem Haus. Warum ich dort ein Zimmer habe. Warum ich Sano kenne. Warum ich überhaupt hier bin. Wir… Sano…“ Sicher würde sie daran zweifeln. Würde es selbst nicht wahr haben wollen, also würde er sie überzeugen müssen von der Wahrheit. „ Sano ist der Vater von mehr als nur zwei Kindern, Saki. Er ist auch mein Vater. Das macht uns zu Geschwistern. Wir teilen uns nicht dieselbe Mutter, aber denselben Vater. Seit dem meine Eltern sich trennten und mittlerweile in unterschiedlichen Anwesen wohnen, habe ich dennoch ein Zimmer bei beiden behalte und schlafe mal hier und mal dort. Das Anwesen der Hozuki gehört meinen Großeltern und wird mittlerweile fast nur noch von meiner Mutter, ihrem Mann und meinen Geschwister genutzt. Ich wohne hier. Das ist mein zu Hause. So wie es in Zukunft auch deins sein wird. Und das von Fuyu. Und natürlich auch von Kai.“ Bei seinem Namen verzog er schmerzlich das Gesicht und blickte zur Seite. Was würde aus seinem Sohn werden? Er würde nicht bei ihm bleiben können. Würde wahrscheinlich lediglich als Sohn von Saki aufwachsen – ohne ihn.
„ Wir haben nie darüber geredet. Ich habe dir den Freiraum gegeben selbst zu entscheiden, was du mir sagen möchtest. Ich wollte dich nie zu etwas drängen, was dir hätte unangenehm werden können. Es war meine Schuld. Ich hätte mich mehr für deine Geschichte interessieren müssen, dann… dann wäre das alles nicht passiert. Wir wären nun nicht in dieser Lage. Ich müsste dir nicht das Herz brechen und meine Liebe verleugnen.“ Saki war ein eher Verschwiegenes Mädchen gewesen. Doch es hatte ihn nie gestört. Für Furô hatten andere Dinge gezählt. Das Hier und Jetzt und nicht die Vergangenheit. „ Du weißt es genau, Saki. Vor mehr als zehn Jahren bist du in bereits einmal in diese Stadt gekommen. Ich war damals fast schon elf. Wir sind nicht besonders unterschiedlich alt. Du warst damals auch zehn. Du stundest in der Tür von Senju Sano, einem Mann der in einem Moment der Schwäche sich einer Kohada hingab. Einer Kohada, der Name mir bis heute unbekannt war. Nun ja nicht unbekannt, aber ich habe ihn nie mit dir in Bezug gesetzt. Aus dieser Schwäche resultierte ein Kind, eben jenes, das dort in der Tür stand. Ich habe dich damals nicht gesehen, aber meine Mutter tat es. Sie schob mich in mein Zimmer, packte unsere Sachen und sie trennte sich von Sano. Zu sehr war sie in ihrem Stolz verletzt worden. Ihr Ehemann hatte sie betrogen, hatte mit einer anderen ein Kind gezeugt und es ihr nicht einmal gesagt. Das wir auszogen war nicht die einzige ihre Dummheiten… aber lassen wir das. Du hattest deinen Vater kennen gelernt, bis kurz darauf wieder gegangen. Dein Besuch war nichts Großes. Für dich vielleicht sehr abenteuerlich, schließlich hast du den Mann kennengelernt, der dich gezeugt hat. Doch für mich war es damals das Ende meiner Familie. Ich kannte nur deinen Namen. Saki.“ Seufzend stieß er sich von der Wand ab, begann seine Hände zu kneten und unwirsch mit den Zähnen zu knirschen. „ Sechs Jahre später kamst du erneut nach Chikyû. Vielleicht hattest du auch damals schon vor, zu Sano erneut zu gehen. Du kannst jedoch nie dort gewesen sein. Ich hätte es ansonsten gewusst. Na ja du weißt was damals passiert war. Ich habe mich versucht zu beherrschen und erlag dir dennoch. Ich war dumm genug zu glauben, dass Saki sicher ein häufiger Name wäre. Das du niemals das Mädchen sein könntest, das vor sechs Jahren in mein Leben trat und eine Schwester für mich darstellte. Auch wenn ich sie nie kennengelernt hatte und sie mir nahm, was mir mit sehr wichtig war, hätte ich damals wohl trotzdem gerne eine Bindung zu ihr aufgebaut. Na ja… irgendwie habe ich es ja.“
Wütend auf sich selber ballte er erneut die Hände zu Fäusten, schlug frustriert mit einer auf die Wand des Raumes und atmete langgezogen aus. Er hatte sich von ihr weggedreht, sah sie nun aber wieder direkt an. Doch statt Traurigkeit war dort nun Ernst und vielleicht auch ein wenig? Etwas gänzlich Ungewöhnliches. Doch es war ihm ernst. Sehr sogar. Saki würde es verstehen müssen, sie würden fortan getrennt leben müssen. „ Verstehst du Saki? Ich weiß das alles nicht, weil du mir deine Geschichte erzählt hast, sondern weil ich sie miterlebt habe. Ich will das nicht. Für mich es wie ein Alptraum aus welchem ich immer noch hoffe zu erwachen, dich in meine Arme schließen zu können und mit meiner kleinen Familie in unserem Haus glücklich zu sein, aber das geht nicht mehr. Es wird niemals wieder so sein.“ Nachdrücklich den Kopf schüttelnd trat er ein paar Schritte auf Saki zu, versuchte aber Abstand zwischen ihnen zu lassen. Mit dieser neuen Situation würde es schwer werden sich abzufinden. Jede einzelne Faser seines Körpers wollte zu ihr zurück, wollte sie in seine Arme ziehen, wollte, dass sie den Brief laß, sich darüber freute. Er sehnte sich nach den Stunden in ihrem kleinen Haus am See. Die friedlichsten die er jemals gehabt haben würde wahrscheinlich. Mit verzerrtem Gesicht blickte er sie erneut an, versuchte den Gedanken daran jedoch fort zu wischen. Erneut streckte er, diesmal beide, Hände nach ihr aus, ließ sie dann jedoch wieder sinken. Nein er durfte nicht. Zögerlich setzte er noch einmal dazu an etwas zu sagen. Er wollte sie in den Arm nehmen, ihr sagen, dass alles gut werden würde, doch das würde er nicht können.
„ Mach dir keine Sorgen um die Kinder. Ich werde mich niemals aus der Verantwortung gegenüber Kai ziehen. Aber er wird mich nicht mehr als Vater sehen dürfen. Und Fuyu… ich werde ihm der große Bruder sein, den er verdient. Und für Kai werde ich es auch sein… nicht mehr. Das geht nicht.“ Sie durfte nicht auch noch den Eindruck gewinnen, dass er sie nun im Stich lassen würde. „ Wenn irgendwann einmal etwas ist. Egal was. Ich werde immer für dich da sein. … so gut ich es noch kann. Für dich, für Fuyu, für Kai. Für euch alle drei.“
Sehnsüchtig blickte er zu ihr. Atmete tief ein und aus. Was konnte er nur tun? Wieso gab es keinen Ausweg? Warum hatte ihm das Schicksal schon wieder eine geliebte Person wegnehmen müssen? „ Es gibt einen Grund warum ich dir mein Zimmer gegeben habe. Nicht nur wegen der Größe vom Bett. Ich dachte, dass du dich hier noch am sichersten fühlen würdest…. Aber… es ist verständlich, wenn du Abstand haben möchtest. Dann hat Sano dir ja gesagt, wo das Gästezimmer ist.“ Sagte er langsam und versuchte erneut ein Lächeln aufzusetzen.
„ Ich muss nur noch etwas aus meinem Zimmer besorgen und werde dann wieder gehen. Es ist schon genug passiert. Ich werde die Kinder wecken und ihnen selbst alles erklären. Es wird besser sein ihn nicht gleich alles zu sagen. Ich weiß nicht, ob sie es verstehen würden Wobei nein, es wird besser sein, sie wenigstens diese Nacht noch in Frieden schlafen zu lassen. Du kannst dann ruhig hier bleiben. Yanbu wird auf euch aufpassen. Sano ist sicher bald zurück. Ich bleibe dann im Haus meiner Mutter. “
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Re: [Clangelände] Sitz der Senju

Beitrag von Akigawa Benihime am Mo Jul 11, 2016 8:26 am

Es war seltsam, dass sie zuerst in Sano hineinlief, wollte dieser doch eigentlich mit ihnen beiden reden. Seien große Gestalt ließ sie einen Moment zurück taumeln, ehe sie sich unsicher wieder fing und ihn ansah. Irgendetwas an ihm war anders. Er wirkte aufgewühlt und dennoch war er ruhig, sog die Luft einfach ein und sah sie einen Moment an. Dann streckte er die Hände aus, brachte Kin dazu von ihrer Schulter fort zu fliegen und drückte ihr Schultern kurz. Das war an diesem Abend bis jetzt das liebevollste was er getan hatte und die Verwirrung stand ich praktisch ins Gesicht geschrieben, bevor seien Stimme ungewohnt leise erklang. Er freute sich sie zu sehen, er war stolz auf sie und doch sollte sie mit Furô sprechen und danach entscheiden, ob sie bleiben würde. Warum sollte sie gehen wollen? War das Problem dieser beiden Männer so groß, war es so unerträglich, dass sie damit nicht leben können würde? Oto-san, sprach sie leise aus, als dieser ihr einen Kuss auf die Stirn gab und dann auf einmal verschwand. Verwirrt blickte sie auf die Stelle, an welcher er noch eben gestanden hatte. Doch er war fort und ihre Verwirrung wurde größer. Sie hatte Angst vor dem was kommen würde, hatte Angst vor dem, was Furô ihr erzählen würde und vor allem hatte sie Angst vor dem was dies für sie heißen würde. Sie stand wohl wirklich da wie eine verloren Seele in ihren Shorts und der großen grünen Jacke. Sie gehörte nicht an diesen Ort, weder körperlich noch geistig. Ich Blick hob sich erst von der Stelle, an welcher ihr Vater verschwunden war, als sie ihren Namen hörte. Kin war wieder auf ihre Schulter geflattert und sie beide blickten nun zu Furô, der aus der gleiche Richtung wie ihr Vater gekommen war. Ihre Müden Augen blickte ihn einen Moment lang an, hellten sich auf als sie ihn sahen. Sie mochte ihn wirklich, sie wollte wirklich nur mit ihm zusammen sein und es würde bestimmt alles gut werden. To-san hat gesagt ich darf entscheiden was ich tue und er wird es akzeptieren. Er unterstützt mich auch, wenn wir uns kaum kennen. Er hat mich wirklich lieb oder? Der Gedanke bestärkte sie ein wenig und auf die Frage von Furô konnte sie immerhin nicken. Fuyu-chan ist sofort eingeschlafen und Kai war auch müde, als ich gegangen bin. Ich denke er schläft auch bald. Ihre Kinder gaben ihr Kraft und Zuversicht. Mit diesen beiden wusste sie was sie im Leben zu tun hatte. Mit Furô wollte sie alt werden, aber die kleinen gaben ihr jeden Tag so viel Freude am Leben und so viel zu tun, dass sie nicht anders konnte als glücklich zu sein. Mit einem müden Lächeln folgte sie seiner Aufforderung hinein zu kommen, strich Kin über die Federn. Er ist ganz seltsam heute. Ja ich weiß, dass ist traurig oder? Aber ich wette es ist gar nicht so schlimm! Wirst du jemals aufhören so naiv zu sein? Furô-kun liebt mich – wir werden alles schaffen. Närrin Du bist gemein Kin. Nur realistisch. Ich warte draußen, ich hasse Räume. Hai hai Kin-chan Der Vogel erhob sich mit einem letzten gedanklichen murren von ihrer Schulter und flatterte aus dem Gebäude um sich auf das Dach zu setzen und über Saki zu wachen. Die dorflose junge Frau hatte zwar Angst mit jedem Schritt weiter in den Raum hinein, aber sie sprach mit ihrem Freund, also war alles gut oder nicht? Brav und beinahe folgsam setzte sie sich auf das Kissen am Boden und ließ den Blick durch den von Kerzen erhellten Raum schweifen. Er war groß, altmodisch und dazu noch wunderschön. Ihre Augen bekam bereits wieder dieses leichte Funkeln, wie sie es immer taten, wenn Saki etwas Schönes erblickte. Sie war einfach zu schnell einzunehmen und zu beeindrucken vor allem dann, wenn etwas schön und altmodisch war. Fast hätte sie vergessen, dass es hier um etwas ernstes zu gehen schien, denn es dauerte eine ganze Weile, bis Furô sich wirklich an sie richtete und sie damit aufhörte das fein gearbeitete Holz zu bewundern. Ihre Augen suchten ihren Freund, welcher damit begann wie sehr er sie liebt, dass er sie aufrichtig liebte und nicht nur für sie schwärmte. Seine Erklärung ließ sie rot werden, ihr wurde immer heiß, wenn er so etwas sagte. Obwohl sie sich so nahe waren ließen solche Worte sie rot werden. Sie war so an ihn gewöhnt, verrannt in die Idealsite Vorstellung davon, dass sie immer bei ihm bleiben würde. Auch, wenn sie für diese ganze Beziehung lange brauchte und viel Angst selbst bei kleinen Dingen hatte, so war er doch immer umgänglich gewesen. Er hatte ihr alle Zeit gelassen, sie nie bedrängt und Kai vom ersten Tag an geliebt. Er war so nett gewesen, war immer noch nett und fürsorglich. Sie wusste nicht einmal was in den Brief für sie gestanden hatte, aber was kümmerte sie das, wenn er ihr so etwas schönes sagte? Verlegen erwiderte sie den Blick und spielte mit den Fingeren. Furô-kun du machst mich verlegen, nuschelte sie noch leise du halb zu sich, als sie der erste Schlag traf. Sie konnten und durften nicht? Lag es doch an ihrem Vater, hatten die beiden ein Problem? Aus ihrer Freude wurde Verwirrung, als er weiter sprach, davon erzählte, dass er schon eine Tradition gebrochen hatte als sie nicht geheiratet hatten. Sie hatte das nicht gewollte, hatte Angst davor gehabt an einem Ort auszuharren. Sie konnte nicht immer an ein und demselben Punkt sein und auch die Kinder wollten oft an einen anderen Ort, etwas neues entdecken und sie mussten zu oft nach Suri sehen. Auch wenn ihre Mutter erwachsen war, so legte sie dieser verhalten nicht an den Tag. Aber das warf er ihr nicht vor – er warf ihr vor, dass sie Blutsverwand waren. Sie sollte seine Schwester sein, Sano sollte sein? Sie traute sich nicht darüber nach zu denken, nein das konnte nicht sein. Angst stieg in ihr auf, wallte in ihrem inneren auf und sie spürte wie etwas in ihr brach. Nein sie konnten nicht verwandt sein. Sano war nur ihr Vater, er war ein Hozuki. Stück für Stück kam die Trauer in ihren Körper sie schlich sich einfach ein. Doch Saki schüttelte den Kopf, als könnte sie es so vertrieben. Es durfte nicht sein, es konnte nicht sein. Sie konnte ihn nicht ansehen während er fort fuhr, zugab dass Sano sein Vater war, ebenso wie er ihrer war. Er lebte hier von Zeit zu Zeit. Sie kannte nur das Anwesend er Hozuki, hätte nie erahnen können, dass er hier wirklich wohnte weil er zur Familie gehört. Das mit dem Zimmer war seltsam gewesen ja – aber so etwas? Ihr Körper begann ganz leich zu zittern. Ihre Finger verkrampften sich in ihrem Schoß und sich sichte nach einer Antwort, einer Lösung die es nicht geben konnte. Sie konnten keine Familie sein. Alles was sie gewollt hatte zerbrach genau in diesem Moment. Sie konnte hier nicht wohnen, sie konnte nie wieder an diesen Ort zurück kehren. Hier leben war jetzt noch unmöglicher als davor. Eine erste Träne rann über ihre Wange, lautlos und stumm. Hastig wischte sie diese fort, spürte jedoch wie ein weitere ihrem Körper entkam. Sie konnte es nicht begreifen. Wie konnte das Schicksal so gemein zu ihnen sein? Wer war schuld daran? War es nur wegen ihr so weit gekommen nur, weil sie unfähig war ihr Blut zu kontrollieren? War es ihre Schuld? Es musste ihre Schuld sein. Ich hätte reden sollen. Aber ich konnte doch nicht- Suri und Sano waren Ballast für mich. Sie haben mir weh getan, ihr Streit meine nicht vorhandene Familie. Ich wollte das nicht in mein Leben lassen. Ich wollte schöne Stunden mit ihm haben. Ich hätte mehr sagen sollen. Ich bin so nutzlos. nuschelte sie leise in ihre Hände, welche sie mittlerweile vor ihr Gesicht geschlagen hatte. Die Tränen wollten nicht aufhören und sie kämpfte damit gleichmäßig zu atmen. Er erzählte die ganze Geschichte. Das Suri seine Familie zerstört hatte, sie selbst alles auf die Spitze getrieben hatte und dann war sie wieder zu ihrem Vater gekommen, beinahe zusammengebrochen und sie hatte sich in ihn verliebt. Noch heute war sie in ihn verliebt. Genauso, wie sie es damals gewesen war. Das er nun ihr Bruder war erschütterte sie und doch war sie verliebt, dennoch empfand sie diese tiefe Zuneigung zu ihm. Er war Furô, er war der Junge mit dem sie eine Familie gründen wollte. Ihr Freund und Vater ihres Kindes. Zu hören, dass sie ihn nicht mehr lieben durfte, dass sie nicht mehr zusammen in diesem Haus leben durften. Sie konnte nicht aufhören lautlos zu weinen, das Gesicht zu vergraben, während Furô mit den Händen an die Wände hämmert. Ein ungewöhnlich grobes Geräusch für eine so zerbrechliche Situation. Wie lange sie noch sitzen konnte und sich all das anhören konnte? Saki war lieb und ruhig, sie tat Dinge die gut waren, wenn sie denn einmal etwas tat. Aber was konnte sie in diesem Moment tun außer zu weinen. Sie hatte in einem Moment alles verloren was ihr etwas bedeutete und sie würde es nie wieder bekommen. Seit einiger Zeit hatte sie ich nicht mehr angeblickt. Er würde so etwas grausames nicht erfinden. Warum sollte sie an seinen Worten zweifeln, sie waren so schmerzhaft und die Fragmente waren so wahr. Wir werden nie eine Familie sein können. Ich bin eine Schande für mein Blut – eine Schande. Sie hörte wieder seine Schritte im Raum. Er hatte aufgehört mit den Hände irgendwo gegen zu schlagen, aber sie konnte nicht aufhören zu weinen. Saki saß einfach da wie ein Häufchen Elend und weinte unter dem versteckten Gesicht. Ihre Augen schiene zu brennen und nicht mehr aufhören zu wollen. Wir werden nie wieder glücklich sein, nie wieder. Nur ganz leise drang ihre Stimme durch ihre Hände, wohl kaum hörbar, während ihr Herz begann zu flattern. Ihr Atem ging unruhiger gegen ihre Finger, ihr warm heiß und dennoch unglaublich kalt. Das Zittern wurde stärke, er war wieder näher, seine Stimme war lauter als eben noch. Doch sie konnte nicht, sie wollte seien Nähe nicht. Aus den stummen Tränen wurde ein leises Schlurzen, während sie ihre Arme nun um den kleinen Körper schlang der ihr gehörte. Als versuchte sie sich selbst fest zu halten, als versuchte sie sich selbst zu schützen und dieses Beben unter Kontrolle zu bekommen. Doch wie sollte sie. Saki konnte an nichts denken, sie spürte nur diese tiefe leere, die Angst wieder alleine zu sein. Sie spürte wie alles was ihr lieb und teuer war verschwand. Nein die Kinder würden immer bei ihr bleiben, sie würde nicht gehen oder? Sie konnte es ihnen nicht sagen, sie wollte es ihnen nicht sagen. Kai sagen, dass Furô ihr Bruder war? Es gab keien Option, sie konnte das nicht, sie würde es nicht können. Das schütteln in ihrem Körper wurde stärker, als sich ihr Körper nach vorne neigte und sie mit dem Gesicht den Boden berührte, weiter weinte, langsam lauter wurde, während Furô noch von den Zimmern sprach. Was interessierten sie die Zimmer? Sie wollte ihren Furô zurück, ihre Familie. Alles zerstört, säuselte sie mit heiserer Stimme. Langsam zwang sie sich mit dem Gesicht wieder vom Boden aufzublicken. Doch die Kraft ihn anzusehen fehlte ihr einfach. Das ganze Gesicht war getrötet, die Tränen hatten ihre Spuren gezogen und alles an ihr wirkte noch verletzlicher als es sonst der Fall war. Saki war am Ende, nichts außer einem kleinen Mädchen das schwer atmete und am Weinen war. Was sollte sie sagen? Sie hatte keine Kraft, sie hatte für nichts mehr Kraft. Irgendwie zwang sie sich auf die Beine, stand einen Moment zitternd da und versucht die Tränen fort zu wischen. Doch es waren so viele, zu viele um sie zu stoppen. Immer wieder wischte sie sich mit der Hand durch das Gesicht, bevor sie zur Tür taumelte. Sie konnte nichts sagen, sie würde niemals etwas sagen können. Ich kann das nicht, ich kann gar nichts. Ich bin so nutzlos, ich bin so nutzlos. Ich muss schlafen. Geh nicht zu ihnen, geh nicht zu ihnen. Ihr Kopf rauschte und ihr Blick war von den Tränen verklärt. Sie sah nicht wirklich klar sie wusste nicht wohin sie wollte. Aber in ihr keimte der Wunsch auf fort zu laufen. Es war wie damals, vielleicht sogar noch schlimmer. Da war nicht nur Scham mit ihrem Bruder geschlafen zu haben, ein Kind von ihm zu haben. Da war mehr als das. Es gab nichts mehr was danach kam, es würde nichts mehr danach kommen. Sie musste weg, sie musste hier raus. Desorientiert stolperte sie zur Tür herüber, fiel beinahe über ihre eigenen Füße und hielt sich am Rahmen fest. Gute Nacht Furô, sagte sie mit erstickter Stimme, klammerte sich am Türrahmen fest und starrte auf den Boden. Dann taumelte sie benommen aus dem Zimmer. Ihr Kopf begann sich zu drehen und die kalte Luft brachte sie noch stärker zum Zittern. Den Weg in das Zimmer nahm sie nicht wahr. Alles was sie spürte war das stetige stolpern über ihre eigenen Füße, das stolpern, wie sie sich an jedem Rahme fest hielt und zitternd in der Zimmertür zu den beiden kleinen stehen blieb. Alles was sie hatte, alles was sie behalten durfte waren diese beiden. In voller Montur fiel ihr Körper wie ein schützender Schild um die Körper ihre Kinder. Sie machte sich ganz lang, schütze die Seite, welche Yanbu nicht schütze und vergrub das Gesicht am Kopf von Kai. Sie wollte schlafen und vergessen. Hoffentlich kam er nicht wirklich hier herein, hoffentlich blieb er einfach draußen. Morgen früh würde sie fort laufen mit den beiden. Sie konnte nicht hier bleiben, nein sie konnte es einfach nicht. Diese Nacht würde sie kein Auge zu tun, keinen einzigen Moment.
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