Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


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Chiyo


Das kleine Blümchen und das tapfere Schneiderlein

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Das kleine Blümchen und das tapfere Schneiderlein

Beitrag von Nisshoku Rasui am Fr Apr 29, 2016 8:22 pm

Nisshoku Rasui ist nicht nur eine der Bestien Chikyûs und Besitzer eines Bestattungsunternehmens, sondern auch ein recht fähiger Schneider. Obwohl er in der Regel nur für eigenen Bedarf Kleidung anfertigt, oder örtliche Gothic-Conventions beliefert, war er heute einmal bereit, sich einer kleinen großen Kundin anzunehmen. Taiyô Hana, ihres Zeichens eine der Ninjutsu-Meister des Dorfes, kam kürzlich mit einem recht markanten Problem zu ihm. In den örtlichen Geschäften findet sich kaum Kleidung in ihrer Größe! Und weil sich eine Frau ihres Kalibers nicht mit irgendeinem bürgerlichen Schneider zufrieden geben will, wandte sie sich direkt an eine Bestie. Und siehe da, die Schwarze Schildkröte nahm sich ihrer an. Er quetschte sie in seinen übervollen Terminkalender. Der Mann, der schon etliche Tote, und unbelebte Puppen, eingekleidet hat, wird nun also erstmalig einen lebenden Kunden empfangen. In Ermangelung passender Räumlichkeiten allerdings in den Geschäftsräumen seines Bestattungsunternehmens "Schaufel & Söhne". Na, ob das gut gehen wird?
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Re: Das kleine Blümchen und das tapfere Schneiderlein

Beitrag von Nisshoku Rasui am Fr Apr 29, 2016 8:22 pm

°oO(Wie schön es doch ist, ein Shinobi zu sein. Ich kann gleichzeitig in der Verwaltung sitzen und lächerlichen Papierkram erledigen, während ich anderswo einen Toten für seinen großen letzten Auftritt vorbereite und darauf warte, einer kleingeratenen Kunoichi neue Sachen zu häkeln, hihi. Und einer Taiyô noch dazu. Muss jedes Mal grinsen, wenn ich Tigerchen in die Augen sehe. Der Hüne hat einen Zwerg in der Familie. Seltsame biologische Veranlagungen haben diese Bluterben! Wenigstens sind ihre Fähigkeiten interessant. So interessant, dass ich ihre Jutsu am liebsten aus ihren Schädeln reißen und an eine Hai-Puppe kleben würde. Haie mit Lichtlasern! Das wäre die Erfindung des Jahrhunderts!)

Rasuis Präparationsraum war nur einer von drei größeren Räumen in seinem Bestattungsunternehmen, in dem Leichen aufbewahrt und auf ihre Beerdigung vorbereitet wurden. Neben sich selbst beschäftigte Rasui hier auch noch einige Iryônin, die sich besonders dafür eigneten, übel zugerichtete Shinobileichen für ihre letzte Konfrontation mit ihren Verwandten vorzubereiten. Neben der Verwaltung übernahm Rasui hier auch noch die Gestaltung von Särgen und Grabsteinen, sowie die Einkleidung der Gefallenen. Gerade letzteres beschäftigte ihn aktuell. Für den letzten Marsch und die ewige Ruhe, hatten die Toten schließlich nur das Beste verdient. Selbst wenn sie eingeäschert und sämtlicher Bekleidungswahn damit irgendwo überflüssig war, wie eigentlich immer, sobald der Deckel zu und die Party ein Ende gefunden hatte. Sein aktueller Klient, welchen man scheinbar irgendwo von einem Schlachtfeld gekratzt und notdürftig zusammengeflickt hatte, lag vor ihm, ruhig und friedlich, während Rasui sich mit der titanischen Aufgabe konfrontiert sah, den Mann in seinen Lieblingskimono zu zwängen, in dem er, laut Testament, verbannt werden wollte. Leider hatte Nr. 942754-san, seit er jenen Kimono das letzte Mal getragen hatte, ein wenig zugenommen und sein bombastisches Ableben änderte auch wenig daran, dass Rasui nun erstmal in liebevollster Kleinarbeit den Kimono anpassen durfte. Dies tat er in Gegenwart der drei Teammitglieder seines Klienten, welche alle die selbe Lebhaftigkeit vorzuweisen hatten und damit eine wesentlich angenehmere Gesellschaft bildeten, als jene, die sich gerade vor den Türen seines Präparationsraums tummelte.
Irgendwo im Reiche hatte es wohl mal wieder mächtig gekracht. Böse Aufständische hatten rebelliert und Nuke-nin genuked. Oder so ähnlich. Rasui kannte keine Details, dafür aber die Ergebnisse. Vier Chuunin tot. Drei Worte, die seinem Unternehmen Arbeit und Geld einbrachten. Mehr Arbeit und Geld würde sich später präsentieren. Wobei: Wie viel später eigentlich? Mit einem Blick auf eine an einer Wand montierte Uhr, stellte Rasui fest, dass sein lebendigster Termin heute tatsächlich bereits in kürze anstand. "Na sowas, wie die Zeit verfliegt, wenn man Spaß hat, gelle, Nr. 942754?" Der tote Chuunin gab keinen Laut von sich, was gut war, denn sonst wäre Rasui vermutlich an die Decke gesprungen und hätte die Holzpflöcke geholt. Die Bestie Chikyûs erhob sich von ihrem Arbeitstisch und räumte Stecknadeln, Fäden und mehrere Stoffbahnen weg, ehe er das Objekt seiner Mühen, den Kimono des Toten, inspizierte. Jenen hatte Rasui ein wenig … erweitern müssen, um den neuen Körpermaßen des Toten zu entsprechen. Die Änderungen waren aber nur am Rücken gut zu erkennen. Einen Rücken, den die Verwandten in diesem Leben nicht mehr erblicken würden müssen. Wenn sie ihn später besuchen kamen, würden sie nur die Vorderseite sehen. Und da würde alles präsentabel aussehen. Wie immer. Die Kunden würden zufrieden sein und Rasui einmal mehr Geld mit dem Tod seiner Kameraden verdienen. "Hayashi-san! Bereiten Sie den Toten nun auf den Empfang seiner Verwandten vor." Er würde einen Teufel tun und dem Mann selbst den Kimono anziehen. Das würde einer seiner Iryônin tun. Hayashi, ein rüstiger Shinobi, mit leicht ergrautem Haar und dickem Schnauzer, kam auf Rasuis Worte aus einem Nebenzimmer des Präparationsraums und nickte seinen Chef kurz zu, ehe er den Kimono entgegennahm und sich ans Werk machte. Rasui selbst wusch sich die Hände und verlies den Raum.
Als er wenig später den kleinen Empfangsraum seines Unternehmens betrat, wo ihm von den Wänden direkt wieder die schön eingerahmten Bilder seiner Selbst ins Auge sprangen, stellte er fest, dass sich seine Kundin noch nicht eingefunden hatte, dafür aber bereits eine kleine Trauergesellschaft. °oO(Nix wie weg! Die wollen nur wieder, dass ich ihnen mein Beileid ausspreche und sie tröste!) Flink rauschte Rasui zu seiner Empfangsdame, welche auf den fabulös kurzen Namen, Mori Mai hörte, und teilte ihr mit, dass er seinen nächsten Termin in seinem Büro entgegennehmen würde. "Taiyô-san? Wird gemacht!" Kaum hatte er Mai seine Anweisungen übermittelt, rauschte Rasui auch schon wieder aus dem Empfangsraum, noch bevor einer der trauernden Anwesenden ihn überhaupt richtig erfasst hatte.
Rasuis Büro befand sich im hinteren Teil des Gebäudes. Das war vor allem deshalb so, weil er eigentlich nur äußerst selten jemanden in seinem Büro zu empfangen hatte. Die meiste lebende Kundschaft wurde von seinen Angestellten abgefertigt und Besucher, die nach ihm verlangten, erwischten ihn entweder bei der Arbeit oder garnicht. Sein Büro war ein abgeschotteter Ort, so ruhig wie ein Grab und damit perfekt geeignet für Rasuis Nickerchen, gerne auch rekreative Pausen genannt. Ein paar Aktenschränke, Stühle und zwei Tische schmückten den Raum. Ein Tisch war offensichtlich für die handwerklichen Bedürfnisse eines Schneiders präpariert, der andere war sein Schreibtisch. Das einzige Fenster des Raumes zeigte in Richtung eines kleinen unterirdischen Parks.
Kaum war Rasui in seinem Büro angelangt, schmiss er sich in seinen  Sessel hinterm Schreibtisch, legte die Füße auf eben jenem ab, schob seinen Hut ins Gesicht und driftete sogleich in einen leichten Schlummer ab. Sowas tat er häufiger, es hielt ihn bei Kräften. Ein arbeitsames Bienchen wie Rasui brauchte Pausen, wenn es ständig über hundert Prozent Leistung bringen wollte. Und bis zum Erscheinen seines Termins war die Zeit mit einem Nickerchen besser gefüllt als mit Warten. Und aktivitätsloses Warten hatte Rasui. Was hatte er schon anderes zu tun? Bis zur Ankunft der Kundin lies sich nichts produktives mehr beginnen. So schlummerte er lieber ein wenig und dachte im Schlaf, irgendwo im Hinterstübchen, über seine Kundin nach.
Taiyô Hana, Mitglied seines recht interessanten Clans mit noch interessanteren Fähigkeiten. Sie selbst war von so kurzer Statur, dass sie in Chikyûs Geschäften nur beschwerlich passende Kleidung finden konnte. Und gerade als Shinobi hatte Kleidung zu sitzen! Ein unangenehmes Scheuern oder schlechtes Sitzen, konnte im falschen Moment richtig Ärger machen. Hanas Verlangen nach guter Kleidung war nur allzu gut nachvollziehbar. Rasui gingen aber noch andere Dinge durch den Kopf. Womöglich konnte er sein Beschäftigungsfeld noch erweitern, wenn er ein richtiges Schneiderei-Geschäft eröffnete. Mehr Geld war immer hilfreich und wenn die übrigen Läden Chikyûs nicht alle Gruppen bedienen konnten, würde Rasui eben abfertigen, was sie übrig liesen. Doch würde er mit dem Arbeitspensum noch zurecht kommen? Er war bereits jetzt Shinobi, Verwalter des Norviertels und Bestatter in einem. Dazu kam seine Arbeit an Puppen und seine geheimen Experimente mit Toten, zur Erforschung der Menschenpuppen und des Edo Tenseis. Das war eine ganze Menge, was er da zu tun hatte. Aber irgendwie lies sich sicher noch etwas in seinen Terminkalender quetschen. Hana hatte er ja auch noch unterbringen können. Wobei er sich ihres Anliegens nicht nur aus purer Liebenswürdigkeit angenommen hatte.
Sie hatte etwas zu bieten. Das Hiton. Und obwohl sie ihm niemals Zugang dazu gestatten würde, tat sie es bereits allein dadurch, dass sie sich mit ihm abgab. Ihr Kleider zu schneidern war der erste Schritt. Damit hatte er den Fuß schonmal in der Tür. Mit etwas Zeit und Geduld konnte er womöglich regulären Kontakt zu ihr Aufbauen. Er musste sie und ihre Fähigkeiten besser kennen lernen. Hatte er bereits irgendwas mit ihr vor? Schwer zu sagen. Im Schlaf sah er sich bereits mit Träumen einer Taiyô-Menschenpuppe konfrontiert, aber ob er das real auch umsetzen konnte, oder wollte, stand noch in den Sternen. Voreilig würde er nicht handeln. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
Der schlummernde Rasui fing an leicht zu grinsen. Selbst in seinen Träumen tüftelte er an seinem Vorgehen, sortierte mögliche und unmögliche Kandidaten seines Puppen-Projekts ein und aus und bereitete sich innerlich darauf vor, beim Eintrefen Hanas einmal mehr die Maske eines ewiglich lügenden Mannes aufzusetzen. Geduldig wie eine Schildkröte, die wahren Absichten verborgen im Panzer, war er doch letztlich Schlange genug, Tod und Ausbeutung eigener Kameraden zu planen. Oder auch nur die Kleidung, die er ihr mit geschickten Fingerchen auf den Körper fummeln würde. Es begann immer harmlos.
Während Rasui sich dem leichten Schlaf und finsteren Gedanken hingab, kehrte im Empfangsraum langsam Ruhe ein. Die Trauergemeinschaft war mittlerweile ausgezogen, Tote zu identifizieren, zu betrauern und sich dabei nach allen Regeln der Kunst die Augen auszuheulen. Mori Mai, die Empfangsdame, war somit wieder allein und wartete nur darauf, die für heute erwartete Kundin in Empfang nehmen zu können und zu Rasuis Büro zu geleiten. Und so wie Mai ihren Boss kannte, ahnte sie bereits, dass jener gerade wieder am pennen war. Sie würde Hana also freundlich bitten, leise in sein Büro einzutreten. Schließlich verdiente ihr Chef seinen Schlaf. Und er unterschrieb ihre Gehaltsschecks!
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