Atarashi Sho

Naruto RPG # 3 Reiche # FSK 16

Das Atarashi Sho ist ein Rpg Forum das in der Welt des bekannten Anime/Manga Naruto spielt. Wir haben ein FSK Rating von 16, sowie einen FSK18 Bereich. Wir versuchen jedem Mitglied des Forums seine vollsten Möglichkeiten zu gewähren, solange das Konzept in die Geschichte des Forums passt und nichts "zu stark" ist. Unsere Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft des originalen Manga. Naruto starb vor 1000 Jahren und seit jeher ist vieles geschehen. Die Reiche lebten in Frieden doch dies nicht lange. Kriege die die Welt erschütterten brachten viele Veränderungen und die Reiche überfielen sich nach und nach und so entstand eine neue Weltordnung. Konoha Gakure im Feuerreich nahm das gesamte Blitzreich mitsamt dem Dorf Kumo Gakure ein, Suna Gakure nahm ebenfalls ihren Nachbarn Iwa Gakure und das Erdreich ein und Kiri Gakure? Sie verfielen in alte Gedanken und gründeten erneut den Blutnebel, Chigiri. Wir leben heute, 1000 Jahre nach Naruto´s Tod in schweren Zeiten. Der Krieg ist beendet doch leben wir in einer kalten Kriegsphase. Chikyû jenes Reich das aus Suna und Iwa entstand hat ist das größte Reich. Die Hauptstadt tief unter der Erde verborgen und verbunden durch Tunnel. Konoha Tô das große Dorf des Waldes und letztlich Chigiri das Dorf welches Brutalität und Stärke förderte und einen kleinen Kontinent für sich einnahm.


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Nördlicher Shintō-Schrein

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Nördlicher Shintō-Schrein

Beitrag von Nagase Kyoko am Sa Apr 30, 2016 5:27 pm

- Zwar in der Nähe von Chikyū, doch außerhalb der Tunnelbereiche, liegt in nördlicher Richtung ein alter, traditioneller Shintō-Schrein, umgeben von einem dichten und eher düsteren Waldgebiet, welches mit Ausnahme der Gläubigen die zum Gebet erscheinen verlassen und unbewohnt ist. - 
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Re: Nördlicher Shintō-Schrein

Beitrag von Nagase Kyoko am Sa Apr 30, 2016 5:33 pm

First Post

Mit langsamen, bedachten Schritten bewegte sich Kyoko die steilen, alten Stufen herunter, wobei sie bei jedem einzelnen Schritt die Kälte der steinernen Treppen an ihren nackten Fußsohlen spürte. Über ihr ragten die, in nur kurzen Abständen aufgebauten, roten Torii empor und in der Ferne konnte sie die flackernden Lichter der altertümlichen, kleinen Laternen vernehmen, welche ihren Platz am Anfang oder in Kyokos momentanen Fall am Ende des Treppenweges hatten, wobei es inmitten von diesem, allein aufgrund der dicht mit hohen Bäumen und Büschen bewachsenen Gegend, äußerst dunkel war und in Kombination mit der fast unrealistischen Stille von vielen sichr als etwas unangenehm, wenn nicht sogar beängstigend wahrgenommen wurde. Die junge Frau dagegen fand es äußerst angenehm, jene von nervenden Lauten befreite Gegend und die, wenn auch etwas langweilige, Einsamkeit. An diesem spirituellen Ort waren Menschenmassen nicht erwünscht und die Gläubigen kamen in individuellen Abständen zum Gebet. Die Schwarzhaarige hatte letzteres erst soeben beendet und befand sich nun auf dem Rückweg, wobei es ihr fraglich erschien, wie ältere Personen, darunter auch die Priester, diesen Weg, welcher sich sein Alter durchaus anmerken ließ, bewältigten. Doch im Grunde konnte es ihr egal sein, solange sie es mit Leichtigkeit hinbekam. Bekannten der Kunoichi erschien es wahrscheinlich verwunderlich, dass eine Person wie sie überhaupt zum Gebet ging und mit Sicherheit konnte sich niemand auch nur im Ansatz vorstellen, für welche Wünsche und Ziele gerade sie den Weg in ein recht abgelegenes Gebiet von Chikyū bestritt. Doch ging es Kyoko bei solchen Besuchen nicht einmal vordergründig um die Anbetung und das Betteln um irgendwelche Geschehnisse oder materielle Dinge, sondern viel eher um die bloße Anwesenheit an diesem geistlichen Ort, an welchem es einem Möglich war in Unterstützung von Gottheiten einen klaren Gedanken, abseits der umliegenden Welt zu fassen und sich, wenn auch nicht immer freiwillig, in Erinnerungen zu verlieren, war im Falle der Nagase diese Glaubensrichtung schon in ihrer Kindheitszeit fester Bestandteil des Alltages gewesen, insbesondere zu der Zeit als Shirasu sie in den Clantechniken unterrichtete. Der heute verschollene Shinobi war einer der extremsten Anhänger vom Shintoismus innerhalb seiner Familie, doch auch Kyokos Vater legte Wert auf diese, wenn auch recht freie Religionsform. Das Shura Mitglied war sonst eigentliche keine Person, welche viel an Vergangenes dachte und sich mit ihrer Aufmerksamkeit lieber im Hier und Jetzt befand, doch in solch einer Umgebung konnte es wohl letztendlich jedem passieren, dass die verdrängten Gedankenstränge etwas Freiraum erhielten. Doch sie wurde augenblicklich aus ihren Gedanken gerissen, als sie die Anwesenheit einer weiteren Person wahrnahm. Ein bedauerliches Schmunzeln schlich sich auf das Gesicht der jungen Frau, welche sich mit dem Ärmel gespielt eine schwarze Haarsträhne aus dem Gesicht strich und jenen Arm unbemerkt an ihren Obi legte, welcher den knappen, dunklen Kimono zusammenhielt. An diesem befestigt waren zahlreiche, teils auch vergifteten Waffen. Sie schien noch nicht zu reagieren, es war so weit entfernt von ihrem Dorf lediglich eine Sicherheitsmaßnahme. Und trotz dieser gewissen aufmerksamen, angespannten Körperhaltung, typisch für eine Kunoichi, strahlten ihre schlangenartigen Augen ein fast überraschendes Desinteresse aus. Die Stille der Gegend wurde daraufhin sogleich mit ihrer säuselnden Stimme erfüllt. „Da ist man einmal allein....“  
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Re: Nördlicher Shintō-Schrein

Beitrag von Kensaku Oshima am Sa Apr 30, 2016 7:05 pm

Darum schmiede niemals Pläne bevor alles was notwendig ist beisammen gekommen ist. Oder so ähnlich. Dies hatte ihm sein Vater mal in vergnügter Manier formuliert, als Hinweis darauf, wie man auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren soll. Er kratzte sich kurz mit einem fröhlichen Seufzen dort wo der Ansatz seines Zopfes begann, versuchte vergeblich durch das dicke Geäst der alten Bäume mehr von Himmel als nur vereinzelte Sonnenstrahlen zu erblicken. Yare Yare, vielleicht sollte ich beim nächsten Mal doch einen Fremdenführer anfordern Nun gut. Mit einem leichten zucken der Schultern kramte er aus seiner Tasche sein kleines Notizbüchlein hervor, zog einen feinen Strich über die Zeile, in der neben dem heutigen Datum wie Uhrzeit in ordentlicher Handschrift ein Besuch im Shinto Schrein eines Kami Fukuro vermerkt worden war, einem Schutzheiligen eines nahegelegenen Dorfes bei dem ursprünglich einmal für den Schutz der Saat auf den Feldern gebettet wurde. th th th Nun gut der leicht brüchige Kieselsteinpfad der immer wieder von dunklen Baumwurzeln durchzogen wurde, deutet durchaus darauf hin, dass dort am Ende der Treppe ein geheiligter Ort sein könnte, nur der Schrein den er ursprünglich besuchen wollte, besaß einen weithin bekannten Ruf als Glücksbringer, wurde von ortsansässigen Priestern mit fast täglichen Ritualen bedacht und war über die Zeit ein durchaus beliebtes Ausflugsziel für alle Menschen geworden, die auf das Glück einer der Eule hoffen wollten. Hier dagegen würde er wohl kaum in die Verlegenheit kommen, den zuständigen Priester um das Geschäftsbuch zu bitten, um anschließend kontrollieren zu können inwieweit die durchgeführten Dienstleistungen in Relation zu den großzügigen Spenden der Satori Gruppe standen. Resultat war ab jetzt so oder so, dass ihm nichts anderes es blieb als diesen Termin mit seiner Rückreise zu verbinden, durchaus nicht wie von ihn erhofft, gerade weil er eigentlich noch einige der alten Schriften des Tempels aufkaufen und für die Überführung vorbereiten lassen wollte. Nur scheinbar war das Dao mit dieser Version nicht einverstanden. Wobei das Dao ist vermutlich eine nicht überzeugende Ausrede für meinen schlechten Orientierungssinn, nun gut, wenn ich schon einmal hier bin, liegt es nahe dem örtlichen Kami kurz zu begrüßen . Das Buch war unlängst wieder in der Tasche seines Mantels verschwunden, als er gemächlichen Schrittes den Geräuschen lauschte die seine ledernden Schuhe auf dem unebenen Untergrund erzeugten. Und auch wenn es derzeit vielleicht nicht so wirkte, war Oshima wie alle Cha auch ein Anhänger des Shinto, verehrte die Natur, den Schatten der Bäume, das immer wieder kurz erklingende Lied der Vögel, aber Reliquien und Schreine waren für ihn als Rationalist und Anhänger des Prajna nicht vielmehr als dass was ein Laufwagen für keine Kinder war, ein unnötiges Hilfsmittel mit dem sich Geld machen ließ. Wie hat der Weise noch gleich gesagt? Und wenn jemand eines deiner heiligen Bücher die Toilette hinab spült, denke nicht darüber nach ob er dich beleidigt hat, sondern darüber wie du schnellst möglich einen Klemper zu dir bekommst Das war die religiöse Wirklichkeit seines Clans geworden, etwas das ihn immer wieder ein friedvolles und gemütliches Lächeln auf die Lippen schaffte. Er war schon fast an der Frau vorbeigegangen, als er das leichte Säuseln ihrer Stimme vernahm. Gut die Aussage fast an ihr vorbei war in Relation der noch gut fünf Meter durchaus übertrieben gewählt, aber wenn Oshima bedachte, wie weit von Dörfern sie entfernt waren und dass er auf seiner Reise zu diesem Punkt bereits dreimal Bekanntschaft mit Wegelagern geschlossen hatte, waren fünf Meter schon fünf Meter zu wenig Sicherheitsabstand. Gut, wenn das nun wieder ein Hinterhalt wird, sollte ich darüber nachdenken einen anderen Kleidungsstil zu kultivieren Noch war er gekleidet wie der Sohn eines Daimyos der sich anschickte das eigene Militär zu inspizieren, wobei er zugleich weiterhin bezweifelte, dass ungebildete Halunken nur aus ihren Augenwinkeln heraus erahnen konnten, dass seine Garderobe allein schon mehr Wert war, als die Besitztümer mancher Tuchhändler kleiner Dörfer vielmehr hatte er derzeit wohl einfach ein bisschen Pech.
Zum freundlichen Gruße ob er erst die linke Hand, nahm dann aber auch die rechte Hand aus seiner Manteltasche und legte sie auf Höhe seines Herzen vor die Brust, und deute darauf hin eine leichte Verneigung an, bei der seiner Hand hinter seinem Rücken gewandert war. Der Segen des Erwachten und der Götter mit euch, könnte ich euch um die Güte bitten einen verirrten Geschäftsmann darüber aufzuklären welcher Schrein am Ende des Weges liegt? Vermutlich wohl kaum der Schrein einer Fukuro? Nur damit ich den richtigen Namen verwende wenn ich darum bitte mir aus diesen Wald zu helfen und nicht für Blasphemie mit einer Odyssee gestraft werde Nach seinem durchaus vergnügt vorgetragenen Gruß richtete er sich wieder zu seiner vollen Körpergröße auf, in der er die Frau wohl um fast 20 Zentimeter überragte, und nahm sich einen kurzen Moment um einmal mit seinen Augen sein Gegenüber zu betrachten, dies wiederum routiniert wie ein Kunsthändler der eine abstrakte Kultur ansah. Okay mitten in einem dunklen Wald stand eine durchaus ansehnliche Frau in einem durchaus aufreizenden Kimono vor ihm. So langsam weckte die ganze Situation sein Interesse besonders im Hinblick darauf, dass ihre sportschlanken Beine nicht zwischen Schuhe und Rocksaum, sondern nur vom Rocksaum begrenzt wurden. Auch deswegen zog eine Augenbraue kurz nach oben als er die nackten Füße sah. Gut auch wenn diese Frage dir vermutlich bereits in gleicher Weise die Galle hervorbringt wie betrunkene Liebesschwüre junger unsicherer Männer, aber wann hast du dich dazu entschieden auf Schuhwerk zu verzichten… achja und du bist vermutlich keine Mitama? Ich hatte kürzlich das Vergnügen einen Tamagami bei seinem Ritual beizuwohnen Er rieb seine linke Hand über seinen Nacken und blickte kurz zum Himmel während er weitersprach Seitdem glaube ich, dass viele der Legenden die sich mit Reikon beschäftigen ein wenig hinsichtlich der Länge der Nägel oder der Anzahl der Falten und Warzen übertreiben. Aus seiner Stimme dürfte durchaus hervorgehen dass er es letzter Aussage vergnügt meinte und durchaus nicht im Sinne hatte zu erfahren was sich unter dem Obi befand, wie auch immer man diese Aussage auch auslegen wollte.

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Re: Nördlicher Shintō-Schrein

Beitrag von Nagase Kyoko am Sa Apr 30, 2016 9:11 pm

Mehr oder weniger überraschenderweise, kam der Fremde nicht wie erwartet aus dem Waldstück gesprungen, sondern begegnete Kyoko direkt auf der Treppe, scheinbar nicht auf einen Angriff bedacht, auch wenn es sich bei ihr um keine Person handelte, welche anhand vom ersten Blick voreilige Schlussfolgerungen zog. Letzteres konnte für jemanden ihrer Berufsgruppe den sicheren Tod bedeuten. Ihn jedoch überhaupt für einen Hinterhalt verdächtigt zu haben, ließ sich die Frau, welche rein vom Aussehen her für so etwas viel mehr in Frage kam, nicht anmerken und ihre strahlenden, schlangenartigen Augen fuhren sogleich mit schamloser Offenheit, zur Musterung über die Gestalt des Mannes. Sein Antlitz glich dem eines Adligen und sogleich stellte sie sich die Frage, was solch ein edler Goldscheißer allein in solch einem abgelegenen Waldgebiet zu suchen hatte, so ganz ohne Eskorte versteht sich. Und ganz ehrlich, jener Schrein war zwar äußerst ansehnlich und besaß etwas Magisches, doch äußerst belebt oder bekannt war er nun wirklich nicht. Die Nagase war ohnehin schon eine misstrauische Person, was eventuell auch daran lag, dass sie sich selbst niemals vertrauen würde und bewandert im Wissen war, wie man Menschen mit Leichtigkeit anlog, da machten es diese ungewohnten Tatsachen nicht gerade einfacher für den jungen Mann. Dieser schien jedoch äußerst erfreut eine lebende Seele in dieser Gegend aufgefunden zu haben und legte auch sogleich mit einem, von der Schwarzhaarigen kritisch betrachteten, Redeschwall los. Der Ausdruck und seine Art sich zu artikulieren, erinnerte sie etwas an einen Gelehrten oder Geistlichen, höflich, mit einer gewissen Distanz, rational und doch auf eine Weise verstrickt und mysteriös. So langsam weckte der Fremde das Interesse der sonst so von ihren Mitmenschen gelangweilten Dame. Und da er sie in seiner orientierungslosen, verzweifelten Art irgendwo amüsierte, ließ sie sich sogar zu einem Plausch ein, war sie doch bekanntlich auch eine Freundin von Gesprächen, auch wenn man dabei kein sonderlich großes Entgegenkommen erwarten durfte. „Nein, für eine ausführliche Erklärung fehlt mir leider die Lust! Aber das es sich hier nicht um den Schrein einer Fukuro handelt, hat der Herr gut erkannt.“ Auch wenn sie sich verstellt höflich gab, konnte man aus ihrer Wortwahl und der angebrachten Stimmlage entnehmen, dass es sich hier um eine äußerst selbstbewusste, schelmische und von sich überzeugte Frau handelte. Zwar war Kyoko nicht gerade die größte Menschenfreundin, doch besaß sie ein überragendes Einschätzungsvermögen und war in der Lage ihre Gegenüber blitzschnell zu analysieren. Natürlich gab es für solche Vermutungen keine Garantie, doch schätze sie ihn nicht als feindlich gesinnten Schauspieler ein und entspannte sich etwas. Aber er quatschte ganz schön viel! Oder war es Kyoko von ihren Mitmenschen, innerhalb der Shura auch nicht gerade die gesprächigsten Leute, einfach nicht mehr so gewohnt? Natürlich spürte sie die Blicke des angeblichen Händlers auf ihrem Körper, doch war dies nichts, was sich für die junge Frau unwohl anfühlte und in gewisser Weise war sie es auch gewohnt. Seine darauffolgende Frage bezüglich ihres fehlenden Schuhwerks kam dann doch etwas unerwartet, schien dies ein Großteil der Gesellschaft einfach hingenommen zu haben. Unterstreichend zu dieser Frage, blickte die Kunoichi in gespielter, unschuldiger Art auf ihre nackten, am Knöchel lediglich mit goldenen Fußketten verzierten, Füße und wackelte kurz mit den Zehen. „Hab damit schon im Kindesalter angefangen. Ich fand es so einfach bequemer.“ Erneut schlich sich daraufhin ein Schmunzeln auf ihr Gesicht und sie lauschte weiter den Worten des Mannes. Dieser schien scheinbar noch nicht damit zu rechnen, einer Kunoichi gegenüber zu stehen. Ob sich das ändern würde, wenn er das aufgestickte Dorfzeichen auf der Rückseite ihres Obis erblickt? Doch im Grunde fand sie es immer wieder lustig Leute über ihre Identität, in vielerlei Hinsicht, im Unwissenden zu lassen, auch wenn man bei einer knapp bekleideten, reisenden Frau sicher schnell falsche Schlussfolgerungen ziehen konnte. „Die fälschliche Vermutung nehme ich einfach mal als Kompliment, aber eine einfache Gläubige auf Durchreise tut es auch. Und Legenden sind ja nicht umsonst Legenden mhm?“ Da hörte man wieder den Schelm in ihrer süßlichen Stimme. „Wenn ihr mich schon ausfragt, könnt ihr mir auch gleich euren Namen verraten.“ Letzteres klang weniger wie ein Vorschlag, sondern viel eher wie eine durchsetzungsstarke Aufforderung. Typisch Kyoko, sie war nun mal darauf bedacht, gleich so viel wie möglich über eine ihr Interesse weckende Person zu erfahren
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Re: Nördlicher Shintō-Schrein

Beitrag von Kensaku Oshima am So Mai 01, 2016 8:22 pm

Nunja mit ihren Nicht- Antwort hat sie ihn immerhin schon einmal darüber informiert nicht die örtliche Miko zu sein. Wobei gut nicht jeder Priester war verpflichtet voller Begeisterung über seine Arbeit zu reden, so wie er auch Schuster kannte die am liebsten die Leisten schleudern würden wie einen Speer konnte es ja auch Geistliche geben, die irgendwie da hinein geboren wurden. Zumal, bei betrachten der des Blickes, der fein geschwungen Wimpern, des makellosen Nase oder des Kurzum einfach verführerischen Lächelns garniert mit einem fast frivolen Blick… Irgendwie hatte er das Gefühl, dass einer der jüngeren Cha vermutlich von dieser durchaus dann besonderen Kombi erzählt hätte, mit dem durchaus plausiblen Resultat, dass der bislang scheinbar recht unbekannte Kami sich darüber freuen könnte plötzlich Gebete über Fruchtbarkeit zu hören… Gut zugleich ließ ihn die Stimmlage der Frau irgendwie daran zweifeln, dass sie bereit wäre sich vorschreiben zu lassen welche Kleidung sie tragen sollte, damit ihre Werbepotenzial bei der weiblichen Zielgruppe erhöht werden würde. Schulterzuckend sah er mit unbestimmten Blick an der jungen Frau vorbei in Richtung des Schreins Ob es vielleicht auch hilft, wenn ich hier und jetzt verspreche dem Waldgeist bei sicherer Heimkehr nächste Woche Dango vorbeizubringen? . Durchaus fasziniert beobachtete er wie sie auf die Frage nach ihren Füßen reagierte, gerade auch im Hinblick darauf, dass er sie zuvor durchaus ungeniert nunja gemustert hatte. Er selbst würde es als pragmatische Betrachtung des Gegenübers ansehen ,welches notwendig war um eine gewisse Ruhe im Gespräch zu empfinden, weil dadurch eine durchaus natürliche Neugierde gestillt wurde, die ein jedes Wesen gegenüber den Unbekannten besaß… gut 85 % der Frauen empfanden es als herabwürdige Fleischbeschau deren Ursprung die Unfähigkeit des Mannes war seine zwar irgendwo natürliche aber doch primitiven Trieben ein wenig zu befriedigen, sie schien eher zu den 15 % zu gehören, ihre Stimme erklang zwar in einer neuen Varianz, nicht aber mit einem rauen Bruch der unterdrückte Wut verriet eher im Gegenteil, sie war eher heller Sanfter, ja gut nicht unbedingt engelsgleich aber doch friedvoller geworden, was sie gleichzeitig mit einem dieser Blicke garnierte der entweder mit Hundeblick diffamiert wurde oder der bei Männern gleich zu einem ersten Aussetzen der allgemeinen Sprachfähigkeit führte. Immerhin so dachte sich Oshima, gehörte er zu keiner der beiden Gruppen, sondern lauschte vielmehr mit spitzbübischen Lächeln ihren Ausführungen, die unheimlich erfrischend Banal waren. Und irgendwie auch keine Antwort darauf, was die Person vor ihm eigentlich war, also gut neben eine Frau, in etwa sein Alter, Schwarzhaarige und eine gewisse Vielzahl weiterer Trivialgruppen die sich allein schon durch hastige Blicke ergaben. Sie hatte durchaus etwas von einer Tänzerin, dazu passte zumindest die selbstbewusste Art wie sie ihre Körper präsentierte wie auch verwendete, sie verdeckte nicht immer wieder mit den Händen Bauch oder Brust Bereich, stützte sie sie die Hände noch immer entspannt im Obi. Zudem war dies eine durchaus geeignete Erklärung dafür, wieso sie Barfuß lief, erforderte einige Tänze doch ungeahnte Gelenkigkeit. Gewiss es gab noch dutzende weitere Varianten, nur die Idee hier und jetzt auf eine Tänzerin getroffen zu sein, nun ja so naiv wie es vielleicht klang, so sehr gefiel ihm der Gedanke einfach. Eine einfach Gläubige ist durchaus zufriedenstellend, und ich hoffe doch das dies trotz meines bedauerlichen Unvermögens zu Komplimenten wahrhaftig und nicht nur spöttisch als ein solches aufgefasst wurde. Wären wir nicht mitten im Wald, hätte ich ansonsten befürchtet in den nächsten Wimpern und Herzschlägen alle mir gegeneben Willenskraft bündeln zu müssen um nicht zwischen drei Augenaufschlägen plötzlich Verträge unterschrieben zu haben, die mich zu einem stolzen Besitzer einer maroden Wohnung machen Mit einem leisen Lachen blickte er nach Links auf ein Loch einer der Tannen Wobei vielleicht würde mir eines der Eichhörnchen beipflichten, dass die gute Lage eine Garantie für eine baldige Wertsteigerung des Areals wäre, also ja es war ein Kompliment, aber vermutlich ist diese Art von Humor unter Kaufleuten eigen, verzeiht daher bitte wenn er euch nicht zu erheitern vermochte. Bei der Frage nach seinen Namen bot er ihr kurz die Hand, zog sie dann wieder zurück kratzte sich leicht verlegen und verwirrt an seiner Schläfe Verzeiht ich war geraume Zeit nicht mehr in diesem Teil der Welt, reicht man sich hier zur Begrüßung die Hand, wird von Mann und Frau erwartet sich zu umarmen obwohl man sich fremd ist? Oder genügt es wie in meiner Heimat einer der Hände auf die linke oder rechte Brust zu legen, die zugleich mitteilt ob man einem Gespräch zugeneigt ist oder nicht? Er selbst legte seine rechte Hand wieder flach auf seine rechte Brust, wobei er einmal kurz sein Haupt neigte, danach wieder auf und der jungen Frau mit festen Blick und großväterlichen Lächeln in die Augen sah Meine Mutter schenkte mir den Namen Oshima, was in ihrer Sprache heißt der der im Schnee spielende Kinder beobachtet, ich selbst erwählte mir als Nachnamen Kensaku geschrieben mit dem Zeichen das auch für Suchen steht, und als solcher Tätig als Händler für Kunstwerke und Reliquien, darf ich mich bereits nach ihren Namen erkundigen oder wäre es noch unverfroren? Er würde danach ihre gewählte Art der Begrüßung teilen, egal ob nun Handschlag oder Umarmung oder nur der übliche Gruß der Cha.
Losgelöst davon, fiel sein Blick wieder auf ihre Füße Entschuldigung, dass ich erneut damit beginnen möchte, nur bislang ist mir keine Frau untergekommen, deren Füße die Kiesel eines solchen Weges, die Tannennadeln eines solches Waldes zu trotzen vermögen. Ich meine ich selbst habe durchaus vor einigen Jahren darüber sinniert ob es nicht angenehmer wäre fortan auf dies lästige und beengende Schuhwerk zu verzichten, nur runja vermutlich werden Sie mir beipflichten, dass Männerfüße nicht unbedingt durch eine ein Geschäftsgespräch fördernde Ästhetik glänzen. Er legte seinen Kopf ein wenig schief, wodurch sein Gesichtsausdruck durchaus noch mehr an einen kleinen neugierigen Jungen erinnern konnte, der gerade darüber nachdachte wieso eigentlich Krähen fliegen können Wie viel fühlen Sie noch von dem Boden,, wie ist es im Winter und haben Sie nun Hornhaut oder eher Samtpfoten wie eine Katze? ein kurzes herzhaftes Lachen unterbrach seine Worte, gefolgt davon wie er sich leicht verlegen mit der rechten Hand über den Nacken strich Verzeihen Sie wenn die Frage bislang noch unpassend war, aber im Unterdrücken von Neugierde war ich schon immer fürchterlich wie ein junger Welpe

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Re: Nördlicher Shintō-Schrein

Beitrag von Nagase Kyoko am So Mai 01, 2016 11:52 pm

Wer hätte gedacht, dass Kyoko an solch einem Ort auf eine so gesprächige und durchaus Interesse weckende Person stoßen würde. Ihr Gegenüber war anders, nicht einem typischen gläubigen Schrein Besucher gleichend und Andersartigkeit gefiel der Kunoichi bekanntlich. Zumindest hatte man damit, in Kombination mit einigen anderen Faktoren, durchaus verbesserte Chancen ihre ohnehin schwer ergatternde Sympathie zu gewinnen und das war schon mal keine schlechte Voraussetzung um einer eventuell vergifteten Kunaiklinge an der Kehle zu entgehen. Während der Dunkelhaarige zu einem weiteren Redeschwall ansetzte, welchem die junge Frau eher halbherzig Gehör schenkte, selbstüberzeugt wie sie war jedoch besonders an von Komplimenten erfüllten Stellen hellhörig wurde, fügte Kyoko in ihrem Kopf weiterhin, mehr oder weniger unterbewusst, Eindrücke zusammen um sich somit ein noch besseres Bild des Fremden machen zu können, eine typische, wenn äußerlich auch unbemerkte Fähigkeit der analysierenden Dame, welche sich für ihre Arbeit als Attentäterin und Spionin schon häufig als äußerst nützlich erwiesen hatte. Bewiesen seine Worte zwar eine durchaus vorhandene Intelligenz und eine eventuelle Vorliebe für Rätsel und verstrickte Gedankengänge, so verlor sie langsam den Glauben daran, dass es sich bei ihm um einen Gelehrten handelte. Sein Kleidungsstil passte einfach nicht dazu und er redete zu viel. Natürlich sollte man sich nicht an Stereotypen klammern, doch gewisse Gruppierungsbasierende Eigenschaften trafen doch immer und immer wieder dazu. Kyoko war, wie von Orochimarus Nachfahren auch zu erwarten, immerhin auch hinterlistig und tückisch wie die Hebi, entsprach somit auch einer gewissen Erwartung, welche man jedoch beim bloßen Anblick ihrer Gestalt vorerst sicher nicht besaß. Zudem sprach der Mann ausführlich und offen, doch mit einer gewissen bewahrten Distanz, was auf eine gute Erziehung schließen ließ. Für einen Moment hätte sie ihn fast für einen Samurai gehalten, was die Sympathie bekanntlich sofort zerstört hätte, doch war er dafür einfach zu offen und abgesehen davon konnte sie kein Katana an ihm vorfinden. Also entweder reicher Reisender, Händler oder doch ein Adelsmitglied. Sie entschied das Gespräch weiter voran zu treiben, um mehr Informationen zu erhalten. „Nun ich habe schon zahlreiche, auch verrückte Komplimente erhalten, macht euch in diesem Punkt keine Sorgen.“ In Ihrer Stimme schwankte jener Hauch von purem Selbstbewusstsein und leider nicht zu leugnender Arroganz mit, die sich auch in ihrem Charakter wiederfanden. Auf seine Ausführung bezüglich eines eher missglückten Wohnungskaufes hatte die Schwarzhaarige dann doch ein belustigtes Lächeln übrig, bei welchem kurz ihre langen Eckzähne aufblitzen, welche genau wie ihre Augen an eine Giftschlange erinnerten, im Eifer eines Gespräches jedoch schnell übersehen werden konnten. Ihr Lächeln galt tatsächlich jedoch nur ansatzweise dem Witz des Herren, verstand sie von Immobilien und Händlerhumor angemerkt nicht viel, dafür jedoch dessen Eröffnung seiner Tätigkeit. Bei der Vermutung letzterer hatte die Nagase ja gar nicht so falsch gelegen, doch gab sie sich positiv, wenn auch nicht übertrieben aufmerksamkeitserweckend überrascht. „Händler also! Und dann auch noch für Kunstwerke und Reliquien. Da habt ihr sicher Geld und Frauen in Massen. Mhm anhand des Schuhwerks hätte ich eher auf Adligen getippt, aber für so eine unsympathische Gruppierung habt ihr scheinbar zu viel Humor.“ Seine Frage bezüglich der Umgangsformen, insbesondere zur Begrüßung, innerhalb dieses Landesbereiches konnte sie ihm jedoch angemerkt auch nicht wirklich beantworten. Immerhin war sie hier auch nur als, wenn auch häufiger vorbeikommende, Reisende unterwegs und an jenem nördlichen Schrein traf man nicht gerade häufig auf Menschen, welche eine Unterhaltung Wert gewesen wären. Und Kyoko selbst begrüßte Bekannte meist eher ohne viel Körperkontakt, doch dafür mit überraschend hervorkommenden, sarkastischen Bemerkungen und Gegner eh mit ganz anderen Dingen, viel eher einer Verabschiedung gleichend, wenn man genauer darüber nachdachte. „Über Begrüßungen hier kann ich euch auch nicht aufklären Oshima.“ Aber eventuell konnte sie zumindest sein, für sie langsam fragwürdiges Interesse an ihrer mangelnden Fußbekleidung stillen. „Sagen wir einfach ich habe Schlangenhaut haha. Und auf den Kontakt mit Schnee und Kälte verzichte ich lieber…. Brr. Aber ich muss beipflichten, dass es eurer Erscheinung wohl eher schaden würde, wenn ihr aufs Schuhwerk verzichtet. Bei eurer Kleidungswahl würde es wie das Produkt eines Diebstahls von Schuhinteressierten Wegelagerern wirken.“ Ehrlichkeit währte am längen…. Mehr oder weniger. Zumindest ließ sich die Kunoichi dazu herab ihm ihren wahren Vornamen zu verraten. „Kyoko übrigens.“ Da stand sie nun, auf den Treppenstufen eines alten Schreins mit einem Händler, welcher durch sein Verkaufsmaterial eventuell Antworten für einige ihrer Fragen parat hatte. „Reliquien also…. Wer weiß. Vielleicht kommen wir ins Geschäft?“ Bei jenen süßlich klingenden Worten blickte sie ihn mit einer Mischung aus schamloser Durchdringung und Belustigung an.
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Re: Nördlicher Shintō-Schrein

Beitrag von Kensaku Oshima am Mo Mai 02, 2016 6:37 pm

Gut er sollte scheinbar ihre Gegenüber nicht erwähnen, was genau es mit dem gewählten Nachnamen auf sich hat, weil in Anbetracht dessen, dass sie den Adel schon mit despektierlichen Worten bedacht hatte, würde sie vermutlich nicht zu den Frauen gehören die eine höhere Stimmlage annehmen, wenn sie erfahren, dass ihnen ein naja Prinz gegenüber steht. Zumindest wenn er noch der offizielle Erbe sein sollte, so recht waren ihn da die Vereinbarungen zwischen seinen leiblichen und seinem gewählten Vater nicht bekannt, und so recht interessierte er sich auch nicht dafür, deswegen erwiderte er auf ihren Scherz auch nicht viel mehr als einen überrascht verwirrten Blick.
Vielleicht der größte Nachteil am Begrüßungsritus der Cha, er verlangte etwas, dass immer mehr Menschen vermieden. Das bewusste Betrachten von etwas so alltäglichen und so zutiefst Menschlichen wie den Augen. Vielleicht war es eine instinktive Sache die Einzug gehalten hatte in das kollektive Bewusstsein der allgemeinen Bevölkerung, etwas das davor warnte wie viel Augen einen über einen Menschen verrieten, wenn man verstand sie zu lesen. Er selbst bemerkte mit leichtem und doch gut verborgenen Betrüben, dass auch ihre Augen nicht die einer typischen jungen Frau waren, nein was diese Augen von denen anderer Menschen unterschied war in etwa gleichermaßen dezent wie das kristallene violette glimmen seiner Augen. Gut die Version mit Reikon wurde von ihr bereits abgelehnt, zudem könnte der Phänotyp ihrer Augen auch nicht die Folge eines Kekkai Genkai sein, natürlich könnte sie auch ein Kekkai Genkai tragen und keine Kunnochi sein. Nur wäre ich selbst gewillt daran zu glauben? Er biss sich leicht mit den Eckzähnen auf die Innenseite seiner Backen, wie bedauerlich es doch war, wie schnell das Leben wieder versuchen wollte kompliziert zu sein. Was wohl geschickter war? Vorerst hatte er kein Interesse daran ein Wort darüber zu verlieren, wieso ihre Augen anders waren, würde es doch die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Sie anschließend darüber redeten, was denn mit seinen Augen war. Lieber lauschte er da weiter ihrer Stimme, ihren lakonischen Antworten, bei denen er zwischenzeitlich seltsam geheimnisvoll vielleicht sogar verschwörerisch feixte. Gott meine Schwester würde mich dafür ausschimpfen Auch er selbst empfand es als geradezu kindische Anhaftung, aber diese Passung von Wortkürze und Rockkürze erinnerte ihn an Figuren aus Allegorien von ihrem Vater, ganz gleich wie Dumm dieser Gedanke doch eigentlich war. Unbestimmt hatten seine Augen den dunklen Stein der Treppe fixiert, egal wie sich die Sache hier noch entwickelte, er würde sich darum bemühen zumindest für so lange wie möglich die ungewöhnliche Ruhe des Waldes zu genießen, eine nette Umschreibung dafür, dass seine Füße nach dem langen laufen zu klagen begannen, weswegen ihn der Gedanke sich einfach auf diese Treppe zu setzen, so reizte wie ein kühles Getränk nach einem langen Tag im Garten der gekennzeichnet gewesen war von schweißtreibender Schneiden der Rosensträucher.. ich sollte vielleicht doch andere Dinge als nur mein Kekkai Genkai trainieren ein weiteres Element für seine umfangreiche Liste an Verpflichtungen, herrlich. Vielleicht mehr wollte er für den Moment nicht auf ihrem verführerisch vorgetragenen Vorschlag für ein Geschäft antworten, zumal er auch noch nicht gänzlich sicher war, welche Art von Geschäftsbeziehung sie als vorteilhaft erachten würde . Achtsam atmete er durch die Nase, während er sich zunehmend sicherer wurde, dass Reijarmo Himmel und Hölle in Bewegung versetzen würde um mit dieser Frau zu schlafen, während er selbst noch rätselte, ob sein Gefühl Neugierde in Bezug auf ihre Person, Erregung durch sie oder ganz einfach beginnender Hunger war. Er sah von der Treppe wieder hinauf Kyoko, genauer genommen auf ihren Rock, der sein Arbeitsgebiet ziemlich exakt mit dem Oberschenkelmuskel aufgeteilt zu haben schien, und auch wenn sich seine linke Augenbraue ein wenig erhob [color=green] Verzeih Kyoko san, wollen wir uns vielleicht für den weiteren Plausch vorerst auf die Treppe setzen? Zumindest meine Füße wären mir dafür durchaus dankbar… [color=green] er schluckte einmal kurz, bevor er begleitet von leichten Kratzen am Kinn durchaus bedächtig weitersprach nur möchte ich nicht auch den Dank meiner Augen gewinnen, die versucht seinen könnten einen Blick unter euren Rock zu erhaschen, wenn nur ich mich auf die Stufe vor uns setze, beziehungsweise dass ihr dies vom mir denken oder befürchten könntet… Ich weiß Abwehrend oder entschuldigend, primär entschuldigend hob er ein wenig die Hände Männer und ihre schwächliche Willenskraft sind Beispiele dafür wie armselig meinesgleichen doch zumeist ist Er rang sich ein Lächeln ab Wobei vermutlich könntet ihr mir den ganzen verblieben Tag davon klagen wie wundersam es doch ist, wenn die eigene Schönheit Grundlage großer Kunstwerke sein könnte, und man sich dennoch fragen muss ob das eigene Gesicht vielleicht voller Makel ist und deswegen die Männer es kaum beachten. je länger er sprach desto mehr schlich sich ein gewisser Schalk in seine Stimme, tatsächlich hatte er noch nie das Verlangen gehabt einer Frau unter den Rock zu spannen, im Gegensatz zu einer scheinbar nennenswerten Gruppe an Männern wie der Erfolg gewisser Schirme, auf deren Innenseiten das abgebildet war, was unter einem Rock zu vermuten war, nur eines der vielen Beispiele für Produkte, die sie nur verkauften, weil sie sich verkauften. Er zumindest verstand noch immer nicht wer dergleichen wieso auch immer kaufte, vielleicht weil sein ohnehin eher geringes Interesse am weiblichen Körper eher dem Busen galt, was dann wiederrum zu der Aussage seines Bruders Reijarmo passen würde, der vor drei Jahren gesagt hätte, man könne alle Männer in zwei Gruppen aufteilen, entweder die die mehr Gefallen am Gesäß oder an den Brüsten fanden. Innerlich schüttelte er den Kopf, immerhin waren diese Worte im Scherz nach einer langen Nacht gefallen und gerade Rei hatte schon immer künstliche Dichitomisierung geliebt um damit seine Positionen zu verdeutlichen. Oshima selbst suchte nun wieder fragend und neugierig hinsichtlich ihrer Reaktion den Augenkontakt mit der Schwarzhaarigen, ließ sie aber noch nicht antworten sondern legte seine rechte Hand im der Handfläche nach oben auf seinen Bauch Selbstverständlich nur, wenn Sie die Zeit dafür haben und Erzählungen über vermeintlichen Sakrilegen nicht abgeneigt sind, wie ich immer wieder erfahren darf, gleich ich in meinen Beruf einen Yasha beraube ich doch die Gläubigen um heilige Werke damit Sie die Sammlungen weniger reicher Leute nur noch kostbarer machen. Zugleich Er sah kurz auf ihre Oberschenkel und blickte dann wieder nach oben Zugleich möchte ich euch dann selbstverständlich meinen dann von mir dann dafür abgelegten Mantel als Sitzfläche offerieren, weil meine drei bewussten Blicke auf eure Beine haben mir dort bislang nicht auch die an Füßen versprochene Schlangenhaut gezeigt, und auch wenn ich von meiner geliebten Schwester weiß, dass Frauen sich auch mit blanken Bein auf nassen Stein setzen würden, verweigert sich mein Verstand bislang zu verstehen wie ihr Frauen immer wieder ertragen dass ihre Haut so enge Bekanntschaft mit den seltsamsten Flächen schließt Er wanderte mit einer Hand zu einem der Knöpfe Zugleich, egal wie altmodisch dies auch sein mag, würde es die Höflichkeit und meine Erziehung in gewisser Weise von mir einfordern Gut und er verstand auch nicht wieso man sie dieses Risiko für eine Blasenentzündung so konsequent ignorierten, aber da ihn seine Schwester jedes Mal gegen auf Hinterkopf geschlagen hatte, wenn er wieder damit angefangen hatte, war er sich recht sicher, dass er dies nicht als Nebensatz erwähnen sollte. Ungeachtet dessen was sie nun tat, er würde sich hinsetzten dann eben mit ein Wenig Abstand zu ihr, er wollte seinen Kopf in den Nacken legen können und ein wenig einen kühle Brise auf seiner Wange fühlen, wollte lieber den Wald und dessen Gespiel der äste und Blätter sehen, als weiterhin die Schneise welcher von Menschenhand geschaffen worden war.
Was denkst du Kyoke, wäre ein Kami nicht glücklicher wenn man für ihn keine Treppen, Schreine und Tori bauen würde? Leise trug er diese Worte vor, während sein Blick unbestimmt in die Ferne des Waldes gerichtet war, er wollte die Frau noch ein wenig besser kennenlernen bevor er entschied wie genau er ihr seinen Beruf beschrieb, denn das was er bislang wusste reichte noch nicht um differenzieren zu können ob Sie Intelligent und Selbstbewusst oder primär verschlagen war, somit wusste er auch noch nicht, welchen Nutzen er haben würde, wobei auch er um den bloßen Selbstwert wusste, denn schöne Frauen mitbrachten, strahlte er doch schon seit Jahrhunderten in alle Geschäftsbereiche und Amtstuben .

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Re: Nördlicher Shintō-Schrein

Beitrag von Nagase Kyoko am Di Mai 03, 2016 6:33 pm

Scheinbar schien es hier nicht bei einem kurzen Aufeinandertreffen zu bleiben, verstrickten sich die beiden doch immer mehr in ein ausführliches Gespräch, bei den Wortwellen des Händlers auch nicht anders zu erwarten. Doch dies war Kyoko eigentlich ganz recht, hatte sie den folgenden Tag bis jetzt eh noch keine Missionen oder wichtigen Arbeiten anzutreten und somit einmal ungewöhnlich viel Zeit. Und mit jener unverbrauchten Zeit, kam die Kunoichi noch nie so wirklich zurecht. Sie war einfach eine Person, welche sich ungerne irgendwo hinsetzte und das Gefühl genoss, nichts tun zu müssen. Ihr Inneres Gemüt verlangte immer nach kleinen Herausforderungen, kämpferischer und geistlicher Ebene. Dies dürfte dem ein oder anderen, bei ihrer Tätigkeit als Spionin und Attentäterin fraglich erscheinen, doch dabei kam sie ja einer wichtigen Tätigkeit nach und verschluderte nicht einfach nur Zeit. Das Beobachten von Personen war eh eine große Vorliebe der jungen Frau und ihre Techniken zur Analyse hatte sie nicht mit reiner Luft und Liebe ausgebaut. Doch gerade an solch einem von Stille und Einsamkeit erfülltem Ort, dem nördlichen Shinto Schrein, hatte die Schwarzhaarige eigentlich nicht mit einer solchen Begegnung gerechnet. Und letztere Begegnung versuchte augenscheinlich, genau wie sie zuvor, etwas über die Unbekannte heraus zu finden. Er mochte es zwar gut verbergen, doch Kyoko war eine zu detailbewusste Person, als das sie seinen lesenden Blick in ihren Augen nicht verspürt hätte. Die meisten Menschen, insbesondere weibliche ihres Alters, hätten bei solch einer Entdeckung sofort ihren Blick gesenkt und versucht den stechenden, wortlosen Kontakt über die Spiegel der Seele zu vermeiden, doch fast herausfordernd erwiderte die Kunoichi diesen, mit ihren violetten, undurchdringbaren, schlangenartigen Augen, welche jene List und Tücke ausstrahlten, die sie auch besaß. Natürlich waren ihr bereits seine ungewöhnlichen, glänzenden, fast kristallinen Augen aufgefallen, doch war sie im Wortwechsel der beiden noch nicht an jenem Punkt angelangt, um ihn auf äußerliche Eigenheiten, die nicht mit seiner Kleidung in Verbindung standen, anzusprechen, eventuell auch um der Beantwortung seiner Fähigkeiten, wenn er als Händler überhaupt welche besaß, näher zu kommen. Doch…. Ja die Nagase war sich recht sicher, dass ihr Gesprächspartner über solche verfügte. Ein Händler, welcher Wert auf sein Leben legte und sich trotzdem in abgelegene, stille Waldstücke begab, würde sich zur heutigen Zeit zumindest mit einem Kurzschwert oder einem Dolch ausstatten. Bis jetzt hatte sie jedoch nichts dergleichen erkennen können, obwohl die kleineren Varianten der Verteidigung natürlich auch leichter zu verbergen waren. Um der langsam unangenehm werdenden Analyse ihrer Augen nun ein Ende zu setzten, entschied die junge Frau erneut ihre gespielt, süßliche, doch klar provokante Stimme zu erheben. „Na? Etwas herausgefunden?“ Sie war sich sicher, ihr Gegenüber wüsste was damit gemeint war. Die knappe Antwort auf ihr geschäftliches Angebot, überraschte sie dann doch etwas, dabei war Kyoko immer davon ausgegangen, Händler würden alles versuchen um ihre Ware anzubieten. Doch vielleicht war Rückhalt eine weitere Masche? Weniger überraschend dagegen, kam seine darauffolgende Bitte und der abschweifende Blick zu gewissen, leicht bekleideten Körperstellen der jungen Frau. Letztere konnte ein amüsiertes, kurzes Auflachen nicht unterdrücken, erschien jedoch keineswegs beschämt oder herausgefordert. In jener Hinsicht gab sie sich verständnisvoll. Ihr war bewusst, wie die Reize einer hübschen Frau auf Männer, insbesondere jüngeren Alters, wirken konnten und vor allem, wie sie jene Reize einsetzten konnte um zu bekommen was sie wollte. Und um ehrlich zu sein, betrieb die Schlange letzteres nur allzu gerne. Wissend, dass sich Oshima bereits in einem Netz verhangen hatte, in dem sie nur noch die richtigen Fäden ziehen musste, um eventuell noch einmal auf das geschäftliche Gespräch über gewisse, von ihr begehrte Reliquien zurückzukommen, schenkte sie ihm ein verführerisches Schmunzeln. „Oh ich bin mir sicher, da haben schon einige Personen unaufgefordert ihren Blick drauf geworfen. Aber nun ja, Männer sind eben leicht zu beeinflussen…. fast wie anzugtragende Tiere. Nur in gewissen Fällen deutlich annehmbarer.“ Bei jenen selbstbewussten, doch versteckt spöttischen Worten, konnte sie sich ein kurzes Grinsen wahrlich nicht verkneifen. Dabei wusste sie angemerkt, dass es auch zahlreiche Frauen gab, die sich von Umwerbungen der Männer unglaublich leicht beeinflussen ließen, widerlich wie die selbstbestimmende Kunoichi fand. Oshima sprach scheinbar nicht nur gut und viel, er war auch äußerst ehrlich und direkt, wie sich folglich zeigte. Und doch kombinierte er dies mit Höflichkeit und gutem Benehmen. Eine interessante, angenehme Mischung wie sie fand. Eventuell würde dies ein durch und durch informatives, gutes Gespräch werden. Der Dunkelhaarige schien wirklich die Erziehung eines Adelskindes genossen zu haben. „Ihr seid zuvorkommend Oshima. Doch unterschätzt lieber nicht die Aushaltekraft einer Frau. Meine Haut hat schon den exotischsten Berührungen standgehalten.“ Letzteren Spaß konnte sich die amüsierte Kyoko einfach nicht verkneifen, sagte es jedoch ohne vernommene Unterbetonung daher, wobei sie eher an das klebende Gefühl von Blut und die glatte, trockene Haut einer Schlange dachte. „Aber um meinen schönen Kimono wäre es schade. Ich will nicht, dass er dreckig wird! Also nehme ich das Angebot dagegen eure Bekleidung in den Schmutz zu legen gerne an.“ Dies klang äußerst selbstbestimmt, doch keineswegs unfreundlich, viel eher belustigt und mit einer gewissen, eher spielerischen Eitelkeit verbunden. So setzte sich die junge Frau neben ihn, nach wie vor bereit notfalls zum Kunai zu greifen, doch deutlich entspannter und die Stille der Natur genießend. „Was ein Kami denkt und fühlt, weiß ich nicht. Ich glaube es interessiert mich auch nicht wirklich. Die Gläubigen sind jedoch ohne Zweifel zufrieden damit. Gäbe es keinen festen Ort, an welchem man die Verbindung zu jenen Dingen, an welche man glaubt herstellen kann, dann würde die innere Überzeugung vermutlich bald erlöschen.“
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Re: Nördlicher Shintō-Schrein

Beitrag von Kensaku Oshima am Di Mai 03, 2016 8:22 pm

Seine Eckzähne rieben bei ihrer Aussage leicht übereinander, diese Frau war vermutlich wahrhaftig Gefährlich, das einzig beruhigende für ihn, er verstand durchaus welche Art von Spiel sie spielen wollte und verstand im Gegensatz zu den meisten Männern, dass ihre gesenkte Stimme oder die exotischen Berührungen kein exklusives vermutlich nicht einmal überhaupt ein Versprechen waren. Er glaubte den Atemzug zu hören, den er durch seine Nase strömen ließ, vermutlich eher eine Täuschung bedingt durch die willentliche Konzentration anstatt eines schweren Atmens. Yata Yata, Wie würdest du nun Raten Reijarmo? Genießen, mittreiben lassen bzw. nicht vergessen, dass die Berührung durch eine Frau uns Männern das Göttliche Offenbart. Er selbst suchte mit den Augen lieber weiter nach einem der in dem Baumgipfeln versteckten Vögeln, wobei er zudem zufrieden anmerkten musste, dass das Moos unter ihm nicht sonderlich Feucht war, vielleicht würden leichte Spuren auf seinem Gesäß verbleiben, aber er hätte ehe angedacht sich bei erreichen seines Abendziels umzuziehen. Mehr störte ihn, dass die Frau nicht wie erwartet den Mantel genommen und sich wieder entfernt hat. Vielmehr hatte sie sich neben ihn niedergelassen als wären sie bereits durchaus vertraut, oder missinterpretierte er die Distanz fälschlich als Nähe, weil die Cha es schätzten Abstand zu wahren? Beziehungsweise er eine Frau schon als zu Nah empfand wenn kein Tisch zwischen ihnen lag? tata auf dieser Distanz blieben mir nur noch eine kleine Auswahl an Verteidigungen, vermutlich trifft es auch auf mich zu, Frauen scheinen etwas im männlichen Gehirn deaktivieren zu können, was unsere Vorsichte aufrecht erhält dieser Gedankengang ließ ihn dann auch wieder daran denken, dass er ihr bislang die Antwort auf eine ihrer Fragen unterschlagen hatte, oder besser gesagt auf die Frage danach was er denn herausgefunden hat, nur mit einem verständnislosen zusammenziehen der Augenbrauen reagiert hatte.
Was ich herausgefunden habe? Ihr scheint eure Kleidung nicht zu tragen um Beklommenheit zu verbergen, ansonsten hättet ihr euren Blick vermutlich irgendwann gesenkt oder euer Pupillen hätten nach einem Weg gesucht den meinen zu entfliehen. Er zuckte kurz mit den Schultern, ehe er in einem fast schon gelangweilten bisweilen geradezu abwesenden Tonfall weitersprach Ansonsten scheint ihr wahrscheinlich doch keine Tänzerin zu sein, zumindest glaube ich annehmen zu dürfen, dass innerhalb der Kreise in denen ich verkehre über eine Tänzerin mit solchen Augen gesprochen worden wäre. Und vermutlich erwartet ihr nun von mir eine Reaktion, obwohl euer Gesicht noch immer denselben belustigten lauernden Eindruck besitzt wie zuvor. Er nahm die Spitze seines Haarzopfes in die Hand, strich ein wenig mit seinem Daumen über die ungleichen Enden. mhh Eure Körpersprache und Aussagen sind kokett und wirken Glaubhaft Selbstsicher, beziehungsweise eure Stimme lässt keinen Zweifel daran erkennen, dass ihr euch sicher seid gegen einen Mann bestehen zu können Er hatte nun etwas dynamischer gesprochen, hatte aber lediglich darauf gelauscht ob sie ein Geräusch von sich geben würde, wobei er nicht wirklich daran glaubte, dass diese Kleidung sonderlich viel rauschen erzeugen würde. Mit einem leichten Seufzen schnippte er seinen Haarschopf wieder hinter seine Schultern, blickte danach wieder hinüber zur jungen Frau, wobei er sich ihre noch immer zu einem Lippen geformten Lippen besah Berücksichtigt man diesbezüglich die Muskulatur eurer Beine, über die ich bedauerlicherweise schon sehr oft gesprochen habe, was ihr mir doch hoffentlich nachsehen werdet bei diesen Einschub hob er mit einem kurzen entschuldigend Lächeln den Blick die Art wie ihr steht und euch gesetzt habt, dürfte es sich bei euch um eine Kunochi handeln. Und nicht, dass ich den euren Berufsstand nicht schätzen würde, nur habe ich öfter die Gelegenheit mit solchen zu sprechen als mit Frauen, die verstehen mit ihrem Körper eine Dreifaltigkeit der Kunst zu erschaffen. Mit schief gelegten Haupt, wie leicht geschlossenen Augen sprach er weiter, wobei sein Gesicht vermutlich seltsam entspannt wirken durfte Ansonsten ist es mir im Moment ehrlich gesagt noch ziemlich Einerlei welcher Konfession ihr angehört, wenn ihr meinen Tod wollen würdet, so war mein Leben wohl mit dem Moment unseres Treffens verwirkt gewesen, ist es da nicht sinnvoller noch ein wenig den Gesang der Meisen zu lauschen, anstatt über Dinge zu sinnieren die überflüssig geworden sein dürften. Und verzeiht diese Unterstellung, aber als Kaufmann ist man es gewohnt immer zu versuchen alle Verläufe und Entwicklungslinien im Auge zu haben um nicht irgendwann auf Tulpenzwiebeln sitzen zu bleiben. Ansonsten hat der Weise einst davon erzählt wie der Tod an ihm vorbeigelaufen ist und ihn dabei mitgeteilt hat, dass er 25 Leute in dem Dorf töten würde, später erfuhr der Mönch das 50 Menschen gestorben waren, er suchte daher den Tod und forderte ihn auf Rechenschaft abzulegen, Wissen sie was er gesagt hat? Er habe sein Wort gehalten und nur 25 getötet, den Rest habe die Angst umgebracht. Reijarmo legte seine Hände wie zur Meditation auf seinen Schoß, wobei er noch immer in koreanischer Haltung saß. Meine Geschäfte machen eine gewisse Auseinandersetzung mit den unzähligen Sagen dieser Welt notwendig, Daher auch meine Frage nach ihrer Meinung zum Schrein. Für dessen weise Beantwortung ich mich bei ihnen bedanke, sie wird mir zu denken geben. Aber gut welche Art von Geschäft möchten sie mir offerieren? Familienbesitz? Es würde mich überraschen, der Stoff auf ihren Leib wirkt hochwertig, wobei ich über dergleichen erst dann antworten sollte, wenn ich ihn in den Händen gehalten habe, was aber derart nebensächlich für unser Gespräch ist, dass sie dies nun bitte nicht als Wunsch meinerseits missverstehen. Wenn sie derzeit überlegen etwas zu erwerben, würden sie wahrscheinlich wie meine Wenigkeit auf die Aktion in zwei Tagen warten. Daher bin ich nun durchaus gespannt, was genau sie unter Geschäft erhoffen er wollte mit seiner Hand nach seiner Tasche greife, wollte gerne seine geschätzte Münze in die Hände nehmen, fischte dabei aber im Leeren, lag sie doch noch immer in seiner Manteltasche Oh und bevor Sie antworten, könnten sie mir aus meiner linken Manteltasche die Münze geben? Manche meiner Profession rauchen, um in Geschäftsgesprächen entspannt zu bleiben, ich spiele mit dieser Münze und würde ungerne mit Ihnen verhandeln, wenn alle Trümpfe des Momentum in ihrer Hand liegen

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Re: Nördlicher Shintō-Schrein

Beitrag von Nagase Kyoko am Mi Mai 04, 2016 10:45 pm

Kyokos neuer Gesprächspartner besaß scheinbar zahlreiche, sich teilweise auch gegeneinander auflehnende Charaktereigenschaften, was es einerseits ein Stück schwerer machte ihn exakt einzuschätzen, die Situation andererseits jedoch auch viel spannender gestaltete. Hierbei handelte es sich schließlich um eine Frau, welche zwar möglichst immer ihre Spiele gewinnen wollte, ohne eine kleine Herausforderung jedoch schnell einschlief. Daran gedacht dem Schwarzhaarigen körperlich etwas nah gerückt zu sein, hatte sie anfangs angemerkt noch gar nicht, war das Sitzen nebeneinander, ohne jegliche weitere Berührung für jemanden wie sie simpel nichts. Er schien zwar Höflichkeit und Anstand groß zu schreiben, doch konnte sich die Kunoichi gut vorstellen, dass seine mit der Zeit doch hervorstechende Distanz, insbesondere im körperlichen Bereich, äußerst abweisend auf sein Umfeld wirken konnte. Zu letzterem kam immerhin auch noch jene stechende Ehrlichkeit, welche sich in der klaren Beantwortung ihrer eher amüsierten Frage zeigte. Auf die ersten Worte des Händlers, erwiderte die Nagase vorerst ein schlichtes Schmunzeln, schien seine Analyse noch nicht so wirklich ernstgenommen zu haben, ehe ihre verspielte Stimme den stillen, ruhigen Wald, welcher trotz der Schreinerbauung gar unberührt wirkte, erfüllte. „Nun das jene Beklommenheit keine Charaktereigenschaft meinerseits darstellt, sollte nun wirklich nicht schwer zu erraten sein.“ Nicht nur ihr stechender Blick und die freizügige Kleidung waren Hinweis auf eine gewisse, von Mut durchtränkte Offenheit, auch ihr Gang und ihre selbstbewusste Art sich auszudrücken waren für eine Dame ihres Alters recht eigentümliche Eigenschaften. Natürlich hatte die Schwarzhaarige ein Talent dafür sich nach Belieben zu verstellen und sich zahlreiche Masken aufzusetzen, doch handelte es sich bei diesen im Grunde immer um ein Gemisch derselben Persönlichkeitsmerkmale, nur auf verschiedene, verlogene Weisen dargestellt. Und ein schüchternes oder gar ängstliches Erscheinungsbild würde man vermutlich selbst ihr nicht abkaufen. Die darauffolgenden Worte Oshimas, nahm Kyoko einfach mal als Kompliment hin. Sie wurde schon häufig mit einer Tänzerin verglichen, vermutlich auch aufgrund ihrer eleganten und verspielten Art. Recht passend wie sie fand, wenn man den Aspekt der Letalität erst einmal außen vorließ. Für einen weiteren Moment herrschte Stille ihrerseits und nach wie vor erkannte man nur das belustigte Schmunzeln auf ihrem Gesicht, ehe es sich die junge Frau letztendlich doch nicht verkneifen konnte, einen weiteren Kommentar hinzuzugeben. „Oh zweifelt nicht Oshima, ich glaube es nicht nur, es entspricht der Realität.“ Dabei klang sie zugleich amüsiert, wie auch verführerisch und fast einen Hauch mit Fröhlichkeit erfüllt. Eine seltsame Klangmischung, welche manch einem Mann vielleicht den Kopf verdreht hätte, doch jenen die es besser wussten sicher eine Gänsehaut einjagte. Ein erneuter Moment der Ruhe und Wortlosigkeit beider kehrte ein, wobei Kyoko für einen kurzen Moment den langen, dunklen Zopf ihres Gegenübers begutachtete. Jener erinnerte sie auf recht klare Art und Weise an die Samurai. Die schlangenartigen Augen fuhren jedoch augenblicklich zurück auf die seinen, als er in Angriff nahm das Gespräch weiterzuführen und offenbarte, den Beruf der Kunoichi scheinbar schon erkannt zu haben. Zwar war dies aufgrund mangelnden Verstellens ihrerseits nicht sonderlich verwunderlich, doch machte sich für kurze Zeit durchaus ein fast bedrückendes Gefühl der Überraschung im Inneren Kyokos breit. Nur einen Moment zuckten ihre Mundwinkel, doch ließ sie sich weiterhin nichts anmerken, ja nicht einmal ihre Körperspannung wandelte sich. Folgende Worte verloren jedoch leicht an Süßlichkeit und besaßen fast eine bittere Belustigung. „Ihr legt die Karten ja ganz schön schnell auf den Tisch, nicht schlecht! Doch nicht sonderlich erstaunlich, wenn man bedenkt, wie lange ihr meine Beine angestarrt habt. Ich nehme an meine vorherige Vermutung bezüglich Frauen und Geld in Massen bezieht sich eher nur auf letzteres?“ Spielerische Provokation in ihrem Ausdruck, es gefiel ihr nicht so schnell erkannt wurden zu sein, nicht vor dem deutlichen Eingehen auf das erwähnte Geschäft. Dem Händler wurde ein breites Lächeln geschenkt. „Aber nein, ich würde keinen Grund darin sehen, einen unschuldigen Zivilisten seines Lebens zu berauben. Erst recht nicht, wenn er solch interessante Ware im Besitzt hat.“ Lüge! „Hach ja…. die Angst der Menschen ist vermutlich nach wie vor die größte Schwäche gegen sie.“ Wahrheit! Doch wenigstens schlugen die beiden nun eine durchaus interessantere Gesprächsrichtung ein wie Kyoko fand und neugierig schenkte sie Oshima endlich volles Gehör. Während seiner letztlichen Ausführung glitt die feingliederige, mit langen, schwarz lackierten Nageln bestückte, doch völlig von den übertrieben langen Ärmeln des Kimono verdeckte Hand, in die Manteltasche des Mannes, fühlte kurz und kurz darauf flog in beachtlicher Geschwindigkeit sofortig die Münze in seine Richtung. „Vorerst: ich trage nur hochwertigen, wenn auch strapazierfähigen Stoff! Ihr hattet vorhin von Reliquien gesprochen und ich besitze angemerkt großes Interesse an den Shinobi vergangener Zeiten. Madara, Tobirama…. Orochimaru!“ Sie zählte bewusst mehrere auf, um die Aufmerksamkeit des Mannes nicht sofortig und allein auf ihren Vorfahren zu lenken. So leicht wollte sie es ihm immerhin nicht machen! „Welche Arten der Bezahlung sind euch denn am liebsten?“ Daraufhin wurde dem Händler ein lediglich vorgespieltes, liebliches Lächeln geschenkt.
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Re: Nördlicher Shintō-Schrein

Beitrag von Kensaku Oshima am Do Mai 05, 2016 5:40 pm

Ein leises Patsch und die Münze hatte sich bemüht ihr Wappen in die weiche Haut der linken Wange von Oshima einzuprägen. Kyoko hatte damit unwissentlich eine der vielen Aufgaben der Münzen antizipiert, wobei dies wäre eine übertriebene Unterstellung von weiblicher intuition. Faktisch hatte sie wohl vielmehr unterschätzt wie Bescheiden die Hand- Augen Koordination von Oshima war. Dafür lag sie nun unmittelbar neben ihn, sodass er sie sofort in seine Hand nehmen und kurz das Muster ansehen konnte, Zahl. Zumindest fast, oben war die stilisierte Abbildung der Dreifaltigkeit, die drei sich jagenden Kois, die auch die Seiten seines Mantels zierten und jedes der gewählten Geschwister daran erinnerten Bestandteil einer Familie zu sein. Egal wie oft er die Münze schon in den Händen gehalten hatte, er musste dennoch immer kurz lächeln wenn er sie ansah diesmal jedoch gemischt mit einem recht überraschten zusammenziehen der Augenbrauen. nicht ein Blick . Sie hatte ihn damit tatsächlich ein wenig überrascht, hätte erwartet dass sie zumindest einmal kurz das Muster betrachtet oder eine Nachfrage nach dem Wieso stellt, stattdessen schien sie im Gedanken schon konzentriert auf eines der großen Artefakte zu sein, denn die von ihr genannten Namen umfassten alles Schwergewichte der Shinobi – Welt , Namen die selbst jedes Kind der cha kannte, Namen von Menschen durch die er auch schon gestorben war, zwar nur in einem Traum, aber einen der Träume, die wie ein Leben waren, schon beim Gedanken daran erinnert er sich an den brennenden Schmerz als die Spitze der Waffe erst sein Schulterblatt durchbrachen und sich dann durch die Lungenflügel bohrten. Glück der Cha Kinder, dass diese die drei zwar meist nur als geradezu Sagenhafte und weniger als historische Gestalten kannten, doch dies umschrieb umso mehr welche Fähigkeiten die genannten besessen haben. Nein, er war nicht mehr die Person, die einer Eingebung nachjagte als sei sie ein flüchtender Hase doch dennoch fragte er sich zunehmend wie viel Kompetenz die junge Frau auf dem Markt hatte in dem sie sich gerade einmischen wollte, oder wie viel Selbstbewusstsein dort mit Überheblichkeit ringt, ob die Augen der jungen Frau gerade größer waren als der Mund, um es mit einer abgedroschenen Phrase zu umschreiben. Etwas das mit ihrer häufigen wenn auch süffisant gemeinten Nennung von Geld korrelieren könnte, unterlag sie einem Fehler der Frauen gerne nachgesagt wurde? Machte sie Mammon Blind wie einen Mann die Amore? Oder, während dieses Gedankengangs begann er damit die Münze über die Rückseite seiner Finger rotieren zu lassen, ganz so wie ein Glücksspieler an einem Pokertisch, oder `Sie ist wünscht dass ich in männliche Denkmuster verfalle, sie unterschätze, Sie dadurch gewinnt, weil sie denkt dass ich prahlen möchte um ihre prallen Formen erfahren zu können er hob seine linke Augenbraue, würde so nicht Reijarmo denken? Vermutlich, aber vielleicht war es nicht das schlechteste in dieser Sache dem seinem Denkmustern zu folgen, bis er es besser einschätzen konnte, zumal bislang hat es noch keinen Grund gegeben in Misstrauen zu verfallen Große Namen, die ihr da nennt und ich möchte mich dafür bedanken, dass ihr mir bescheidenen einzelnen Mann zugesteht in einem Atemzug mit selbigen Erwähnung zu finden, und sei es nur als Leichenfledderer. er stieß ein kurzes Seufzen aus, die Münze fand dabei aber keine Ruhe, rotierte weiterhin in einem gleichsamen monotonen Tempo Ihr habt bislang nicht viel mit Artefakten gehandelt oder? Der Mann der die Träume verdammen ließ, der Mann der den Tod verdammen ließ, der Mann der die Freundschaft verdammen ließ. Sagengestalten, die genutzt werden um Kinder Angst zu machen oder zu erfreuen. Klingende Namen sollten doch klingende Münze versprechen Die Frage nach der Art der Bezahlung und er bereute sie in diesem Moment angesehen zu haben, hatte es nicht einmal geschafft ein leichtes Schlucken zu unterdrücken, während sie eine seltsame Mischung aus Frage und Angebot übergeben hatte, so schwer zu erkennen wie Gift in Wein. Kurz stoppte die Münze zwischen kleinen und Ringfinger presste sich in die weiche Haut der Finger, er selbst legte seinen Kopf ein wenig Schief und blickte unbestimmt auf dem Boden vor sich, ganz als würde er nach Ameisen oder anderen Insekten suchen, atmete in drei klaren Atemzügen aus, erinnerte sich daran wie seine Schwester und auch der Weise betont haben, einer der größten Fehler des männlichen Denkens bestehe darin im Zweifel zu denken die Frau wolle Sex, wobei der Weise noch dazugesagt hat, genauso ist es Fehler der Frau anzunehmen im Zweifel ist der Mann nur auf Sex aus. wieso antizipiert ihr eigentlich ein solches Vermögen auf meiner Seite? Vielleicht bin ich auch ein weiterer der Kaufleute die von Yoshiwara abhängig sind? Umgekehrt wenn ich so wohlhaben bin, was solltet ihr mir finanziell bieten wollen, damit ich gewillt bin auf Einmaligkeit zu verzichten? durchaus noch konnte er beides sein ein Kaufmann, der alles was er besaß verkaufte um zumindest genügend Geld zu besitzen notwendige Kleidung um Einlass gewährt zu bekommen nur, um dann zu erfahren wie viel erst die Geschenke für die Kurtisanen kosten würden. Zwischen seinen Fingern begann die Münze wieder zu rotieren, aber nur kurz ehe er zwischen Daumen und Ringfinger nahm und auf Augenhöhe hob, beobachtete wie das Licht rechts und links an ihr vorbeibrach, ein Grinen zeichnete sich auf seinen Wangen, während er die Münzen in die rechte Hand nahm, drehte er seinen Körper in ihre Richtung, fixierte mehr oder wenig ihre Nase wunderte sich darüber, dass sie ihre Lippen dunkler schminkte verwarf diese Verwunderung und verwarf sein Lächeln zu Gunsten eines ruhigen geschäftsmäßigen Gesichtsausdruck Zumal über Waren von diesen Wert würde man nicht auf der Treppe eines Schreins reden, nein diese Gespräche finden nur in Geschäftsräumen oder im Onsen statt. Dort wo man ungestört sein sollte, dort wo man einen Menschen einlädt, wenn man sich entschlossen hat ihm zu vertrauen, oder nicht? Bei Letzteren suchte er in ihren Augen nach einer Reaktion, zugleich schlich sich auf sein Gesicht ein breites Lächeln gefolgt von einem klaren Lachen Ich mag euch, ihr schafft es einen Kaufmann der Cha zu verwirren, dergleichen gelingt nur wenigen. Egal wie dieses Gespräch ausgeht, ich möchte euch vorschlagen, dass wir uns am Abend des nächsten Tages zum Speisen treffen und keine Sorge als Mann von Ehre werde ich bezahlen. Das Lokal das mir vorschwebt wird alle Notwendige Diskretion sicherstellen, egal bei was wir verbleiben werden Er tippelte sich kurz gegen sein Kinn So oder so der Welt ist an euch eine famose Tänzerin bzw. Darstellerin verloren gegangen, seit ihr euch sicher das Shinobi Leben nicht dagegen eintauschen zu wollen? Noch immer lag auf seinem Gesicht jener friedlich gelöster Gesichtsausdruck von Beginn des Gesprächs, bislang war sie es die etwas von ihm wollte, bislang konnte er im Besten Fall seine Geschäfte hier im Ort optimieren im schlechteren würde er kaum etwas verlieren, durchaus eine angenehme Erkenntnis die er erhalten hatte, und Kennzeichnend dafür wieso er Verlangen als Schwäche empfand.

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Re: Nördlicher Shintō-Schrein

Beitrag von Nagase Kyoko am Do Mai 05, 2016 7:31 pm

Da hatte Kyokos Gegenüber, welcher allem Anschein nach nicht sonderlich Reaktionsbewandert war, doch tatsächlich die Münze ins Gesicht bekommen. Damit hatte sie nicht gerechnet und für einen kurzen Moment konnte man das Lächeln auf ihrem Gesicht als pures Auslachen deuten, schien jener Vorfall für sie interessanter zu sein als das Münzergebnis, welchem sie selbst eh keine Informationen hätte entlocken können. Nach wie vor amüsiert, richtete sich ihr Blick daraufhin auf die Stufen, welche sich vor den beiden erstreckten, teilweise mit Moos bewachsen, doch trotz ihres Alters keineswegs schäbig aussehend. Im Grunde eine wahrlich perfekte Umgebung für die Erbauung eines Glaubensortes. Still, mysteriös, dicht bewachsen, unbevölkert und unterhalb doch mit Wegabzweigungen und Handelsstraßen verbunden. Scheinbar schien es lediglich am Alter des Schreins, dessen verborgener Lage und der allgemein niedrigen Bevölkerung im Umkreis zu liegen, weshalb er einem Besucher fast vergessen vorkam. Auf seltsame Art und Weise erinnerte dieser Gedankenstrang die Kunoichi kurzzeitig an ihre Kuchiyose, die Schlangen von Ryuuchidou, welche selbst alt, spirituell und mächtig waren, doch über viele Jahre in Vergessenheit gerieten. Welch Verbindungen sich in der Welt doch immer wieder finden ließen. Scheinbar schien ihr Gesprächspartner endlich fertig mit der Begutachtung seiner Münze und erhob erneut das Wort, woraufhin er von der Schwarzhaarigen auch gleich Antwort geschenkt bekam. „Wohl wahr, große Namen, doch werden sie von uns durch eine noch größere Zeitspanne getrennt, weshalb es äußerst schwer ist Artefakte über sie aufzutreiben. Tatsächlich gibt es heutzutage leider keine kleine Anzahl an ungebildeten Menschen, welchen jene großen Namen nur lose Bedeutungen zuordnen können.“ Die mächtigen Shinobi vergangener Zeiten, waren längst zu Gestalten von Kindergeschichten und Sagen geworden, es gab zahlreiche Menschen, welche der Existenz einiger gar keinen Glauben mehr schenken wollten. Und dies obwohl einige von ihnen fast die Stärke von Göttern besaßen. Die Vermutung des Mannes, bei der Nagase handele es sich um keine erfahrene Geschäftsfrau, störte letztere auch nicht sonderlich. Dieser Umstand war nicht schwer zu erraten und entsprach simpel der Wahrheit. „Nein habe ich nicht, mein Geschäftsgebiet ist ein anderes, wenn ihr versteht.“ Fast überraschend sah sie plötzlich von den Stufen auf und blickte dem Schwarzhaarigen schmunzelnd mitten ins Gesicht. Die Spannung, wie auch immer man sie beschreiben konnte, des Geschäftsgespräches hatte zugenommen. Und um ihre eigentliche Berufung wusste er ja bereits Bescheid.  Ohne auf seine Antwort zu warten, ertönte noch einmal die selbstbewusste Stimme der jungen Frau. „Was habt ihr erwartet? Die Darstellung eines mit Geld befüllten Säckchens?“ Die Antwort, welche Bezahlung er sich für die gewünschte Ware vorstellen könne, ließ Oshima scheinbar aus, was die Erhebung Kyokos Mundwinkel nur verstärkte. „Wieso? Nun ja, wie bereits erwähnt handelt ihr mit Reliquien, eine anspruchsvolle Geschäftsrichtung, welche Wissen erfordert das ihr zu besitzen scheint und auch eine gewisse Professionalität. Eure Bekleidung, die gepflegte Erscheinung und die Höflichkeit, welche euch wie ein Samurai oder ein Adelsmitglied erscheinen lassen, weisen nicht gerade auf einen bäuerlichen Kleinhändler hin. Und zu meinen Erwerbungsmöglichkeiten gebe ich euch noch keine Auskunft. Dies wäre doch idiotisch, wenn ich über die genaue Warenanbietung noch nicht informiert wurde. Wo bleibt denn da die Spannung?“ Während jener ausführlichen Aussprache, die einen beachtungswerten Wechsel zwischen purer, rationaler Analyse und schnippischen, sündhaften Anspielungen nahm, strich die Kunoichi provokant langsam über den unter ihr liegenden Mantel des Händlers, fast als wolle sie sich über dessen gutes Material noch einmal Klarheit verschaffen. Folglich sprach er direkter über Geschäftsgespräche und Vertrauen, wobei er bei dessen Erwähnung keinerlei Änderungen von Kyokos Mimik oder ihrer Haltung vernehmen würde. Das sie wissentlich niemandem Vertrauen schenkte, behielt die Frau in diesem Augenblick für sich. Da konnte er lange drauf warten. Doch ihr Lächeln wurde breiter, als er begann kurzzeitig ein Lachen erschallen zu lassen und sie daraufhin für ein Geschäftsgespräch in ein Lokal einzuladen. Die dabei von ihm übernommene Bezahlung, für die Nagase angemerkt selbstverständlich, sowie das tatsächliche Einspringen auf ihr Kaufinteresse bestärken sie nur noch einmal in ihrer Vermutung, bezüglich seines Händlerstatus. Und vermutlich war solch ein Lokal wirklich ein besserer Verhandlungsort, als die kühlen, alten Treppen eines Schreins. „Verwirrung zu schaffen erfreut mich immer wieder! Und euer Angebot nehme ich gerne an.“ Auf die darauffolgenden Worte seinerseits, erfolgte ein kurzer Moment der Stille, in welchem Kyoko sich scheinbar tatsächlich als Darstellerin vorstellte und folgend dem Gesicht des Schwarzhaarigen immer näherkam, grinsend und spannungshaltend, ehe ihre flüsternde, provokativ liebliche, amüsierte Stimme erklang. „Nicht für alles Geld der Welt.“ Ob er wusste wie riskant es war, sich mit einer hinterhältigen Kunoichi auf ein Geschäft einzulassen?
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Re: Nördlicher Shintō-Schrein

Beitrag von Kensaku Oshima am Do Mai 05, 2016 10:10 pm

Musik zum Post


Er kämpfe noch mit dem aufsteigend Bedürfnis auf die Näherung ihres Gesichtes seinerseits mit Näherung zu reagieren, bei ihm aber in der Gestalt, der Finger um ihr gegen ihre Stirn zu schnippen als wäre sie ein kleines Mädchen. Nur irgendwo in seinem Verstand schrie die Vernunft, dass er für diesen Spaß vermutlich eben jene Finger riskieren würde, zugleich wusste er in Gegenwart ihres Atems, das Reijarmo keine Sekunde gezögert hätte, entweder als Auftakt des Vorspiels oder als Auftakt von großer Demaskierung. er selbst wollte seine Maske weitertragen, wollte nicht Finger durch eine Kristallhaut sichern, selbst wenn das Risiko einer einschneidenden Reaktion der jungen Dame von ihm auf weniger als 10% eingeschätzt wurde... Vielleicht mochte Sie sich überschätzen, aber er hatte bei ihr durchaus nicht den Eindruck, einer unfähigen bzw. ungeduldigen Kunochi. Dennoch er würde durch diesen Spaß keinen Gewinn erreichen, so zumindest sein Eindruck, gerade da er dem geschlechtlichen dem Verlangen entsagte, denn auch in diesem Fall, was würde er gewinnen? Kurzes Vergnügen daraus resultiert aber Verlangen nach mehr Vergnügen, eine Abhängigkeit gegenüber ihr, für ihn nur zu lösen durch pekuniäre Gegenleistung ein Ungleichgewicht zu Lasten der Familie der seine Loyalität galt, keine Option, nein so seltsam pathetisch dies auch für einen anderen Menschen klingen würde, lieber würde er sterben als seine Familie zu verraten, als wieder diese Mahlstrom der Gedanken zu durchleben, das er lange sein Leben genannt hat. Er stützte lediglich seinen linken Arm auf seinem Knie und seinen Kopf auf der Handfläche der linken Hand Wenn ihr auf das Leben einer Königin verzichten könnt, scheint ihr eure Passion in den Künsten der Kunochi gefunden zu haben, wobei natürlich noch immer eure Fähigkeit sich in Bewegung auszudrücken in Vergleich zu eurer Erscheinung und Ausstrahlung verkümmert sein kann, wie bedauerlich das zum Mensch sein scheinbar dazu gehört Dinge verbergen zu wollen. Er blies ihr kurz auf die Augenbrauen und rutschte darauf vermutlich überraschend schnell und bewand ein wenig von ihr weg. Wieso dieses pusten? Aberglauben? Scherz? Der Schalk auf seinem Gesicht sowie die nun ans Kinn gelegte Hand ließ wenig offen an der Absicht seiner Worte Nein tatsächlich kein Reikon, ich habe mal gehört, dass diese sich verwandeln sobald man ihnen auf die Wimpern gepustet hat vermutlich hätte er sich das leichte bestätigende Nicken auch sparen können, aber irgendwo in seinem Herzen schlummerte auch ein Spielkind, ein Spielkind welches zu selten frei hatte um diesen Impuls nachkommen zu können. Oder die Legenden sind falsch, oder mein Humor scheint nicht euren Geschmack zu entsprechen? gespielt verlegen fasste er sich begleitet von einem verlegenen Lausbuben glucksen hinter seinem Nacken, kratzte dieses leicht mit den Fingerspitzen. Und eigentlich wollte er ihr nur eine Sache zu verstehen geben, diese weiblichen Tricks funktionierten bei ihm als Rationalisten nur bedingt, nämlich nur dann, wenn er nicht wusste welche Funktion der Wimpernschlag erfüllen sollte, warum die Lippen gekräust worden waren, so viele verschieden Mittel und Tricks. Wenn er eben nicht differenzieren konnte ob die Frau echtes Interesse an ihm als ein menschliches Wesen besaß oder ob sie wie jetzt glaubte ihn mit etwas zu überlisten vor dem vermutlich nicht nur die Geschäftsleute der Cha gewarnt wurden, jedes Schlachtfeld besaß seine eigenen Regeln, Er selbst schlug kurz die Hände zusammen, die Münze noch immer eingeklemmt zwischen Zeige und Ringfinger Doch somit muss ich anerkennen: Mit Gewissheit werden wir noch in einer Verhandlung um Ergebnisse ringen, aber nicht im hier und jetzt nicht wenn der Sperling gleich zum Solo ansetzt und Ich zum ersten Mal seit einigen Wochen einen freien Nachmittag genießen kann. Wollen wir beide also im hier und jetzt vorerst im du über andere Dinge reden? Z.B. wieso einen Schrein aufsuchen, wenn einen die Gedanken der Kami egal sind? Oder würdet ihr euch um die Zeit betrogen fühlen? Wenn das Zweite solltet ihr erst aus meiner rechten unteren Innentasche des Mantels eine der gefalteten Roten Karten ziehen und mir geben Er ließ die Münze zwischen Daumen und Zeigefinger rotieren, wobei er sie fast komplett herausschob Dann würde ich kurz mein Siegel in das dortige ... wir sagen mal dazu Wachs drücken, ansonsten würdet ihr nicht Einlass erhalten zu den von mir angedachten Räumlichkeiten außer natürlich ihr überrascht mich abermals und seid im geheimen doch eine Ausgewanderte und verkehrt Regelmäßig im Lokaal Cha bei letzteren ließ er ungehemmt seinen bislang gut verborgenen Cha Akzent durchklingen wodurch die Worte eher Luukchael Cha klangen, weich gesprochene Worte bei denen auffallend die Pupillen vor Vergnügen oder Freude an die heimatlichen Gedanken glänzten. Und naja selbst wenn sie dort Stammgast war, sie würde kaum in das private Arbeitszimmer des Clanoberhauptes gelassen werden, aber wie hatte er selbst schon gesagt? Es mussten zwischen Menschen Geheimnisse bleiben. Kein Geheimnis war dagegen ihr flacher muskulöser Bauch der dennoch wie durch magische Mächte eine leichte Fettschicht hatte, wodurch er weiblich flach und kein Reibreisen war, wobei Oshima sich dennoch sicher war auf diesem Bauch stehen zu können ohne das er einen Unterschied zu einer Stahlplatte merken würde, gut vielleicht ein wenig übertrieben Achja und es mag Vermessen sein, doch würde ich euch darum bitten dort nicht unbedingt konservativer gekleidet aber zumindest nicht Bauchfrei den Eingangsbereich zu betreten … Die Cha würden sonst eine Beerdigung erwarten, eine der seltsamen Religiösen Sitten deren Ursprünge scheinbar auch den Dorfälteren unbekannt ist. er sah wieder auf von ihrem Bauch vermied es beim aufschauen auch nur kurz auf die nur von Bandagen verhüllten Brüste zu blicken, auch um seine eigen Dogmen nicht vorzeitig weiter prüfen zu müssen Wenn ihr einen Mantel überwerft könnt ihr aber auch in dieser Kleidung erscheinen, wobei ich vermute, dass ihr meine Bitten belustigt anhört und euch von einem Mann keinerlei Empfehlungen oder wohlgemeinte Ratschläge bzgl. Eurer Kleidung geben lasst. Und das wäre dann mein letztes Geschäftliches Wort, ich mag es nicht Geschäft und Freizeit zu vermischen Er zuckte mit den Schultern Sonst verliert man am Ende nur beides Worte die zumindest ohne Wehmut gesprochen hatte, eher im leichten Tonfall, während sein Blick schon wieder auf die Bäume des Waldes gerichtet war.

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Re: Nördlicher Shintō-Schrein

Beitrag von Nagase Kyoko am Fr Mai 06, 2016 12:01 am

Kyoko war sich ihrer Sache sicher. Der Mann musste zumindest etwas über die von ihr heiß begehrten Reliquien wissen, ansonsten hätte er das Gespräch mit dem Schwerpunkt jenes Themas erst gar nicht weitergeführt, ganz abgesehen von der Einladung. Und zielstrebig wie sie war, hatte sich kurzfristig das Verlangen danach eingeschoben, jene Artefakte in ihren feingliedrigen Händen zu halten. Auf die folgenden Worte des Händlers, entfernte die junge Frau ihr Gesicht wieder etwas von dem seinen und schielte schmunzelnd zu ihm rüber. Seine Worte waren für sie von Unwissen geprägt. Die Königin würde selbst überschüttet mit Gold und Geschmeide nach wie vor sterben, wenn man sie mit den strahlenden Blitzen des Raiton durchbohrte, sie in den lodernden Flammen vom Katon röstete oder den hübschen, frisierten Kopf mit einem Katana in Zwei schnitt. Kyoko mochte nach außen hin eher wie eine Tänzerin oder Schauspielerin wirken, doch ihr Inneres war eingehüllt in jene Dunkelheit, welche jeder Angehörige dieses gefährlichen Berufsstandes irgendwo in sich trug und ihr Herz schlug alleinig für den Kampf, auch wenn sie letzteren nicht immer mit fairen Mitteln bestritt. Doch wie sie zu sagen pflegte, war sie eine Ninja und keine Angehörige der Samurai. Es gehörte zur Gewohnheit, dass man sie vorerst unterschätze, doch bekanntlich konnte genau dies der größte Fehler sein. „Wollt ihr es ausprobieren?“ schlug sie amüsiert zurück, meinte es natürlich nicht ernst und doch hätte ein jener, der sie bereits seit Jahren kannte, den bedrohlichen Hauch in ihren Worten herausgehört. Was darauf folgte, überraschte sie dann doch ein wenig. Das schwache Pusten in ihr Gesicht, ließ die Schwarzhaarige verwundert aufblicken und insbesondere die Begründung ihres Gegenübers veranlasste Zweifel in ihr, ob sie ihn nicht doch falsch eingeschätzt hatte. Konnten höfliche Rationalität und kindliche Anmaßungen vereint in einer Person existieren? Eine äußerst seltsame Wendung, wie die junge Frau fand und auch, wenn letztere Oshima einen verwunderten, doch schmunzelnden Blick schenkte, wie der einer großen Schwester, die sich etwas abwegig über die Scherze ihres jüngeren Bruders amüsierte, so war dieser in jedem einzelnen Bestandteil der Maske gespielt. Im Kopf Kyokos blitzen dagegen zufriedenstellende Bilder auf, wie sie dem soeben noch halbwegs sympathischen Gesprächspartner, ihren giftgetränkten Kunai durch den Hals sausen ließ und ihm den ansehnlichen Kopf abschlug, welcher von ihren Schlangen daraufhin lediglich als Trinkbecher genutzt werden würde. Bei der Nagase handelte es sich um eine Person, welche gewohnt war sofortig zu bekommen was sie wollte, egal mit welchen Mitteln. Das mangelnde Anspringen auf ihre gespielten Darbietungen und die zahlreichen Anspielungen, störten sie zwar nicht auf direkt emotionaler Ebene, doch fühlte sich das platzbenötigende Ego der jungen Frau dadurch äußerst angegriffen. Der Schwarzhaarige ging scheinbar davon aus, er besäße in dieser Konversation die Oberhand, doch jenen Gedanken würde sie ihm spätestens am morgigen Abend gehörig ausschlagen. Gerade dieser Verlauf, so störend und langweilig er für sie im Grunde auch sein mochte, verlieh dem ganzen einen gewissen Ansporn. Das Shura Mitglied betrachtete die Situation scheinbar nach wie vor als Spiel, bei dem sie den Hauptgewinn wollte. Während der erneuten Ausführung des Händlers, tastete sie etwas desinteressiert in der Manteltasche, ehe die von ihm erwähnte Karte gegriffen wurde und zog jene langsam heraus. Lächelnd wurde ihm das Papierstück gereicht, welches aus dem langen Kimonoärmel herausragte und er daraufhin verspielt angestarrt. „Ich denke für einen belanglosen Plausch fehlt mir allmählich die Zeit.“ Sie zeigte auf den von ihm geschafften Abstand zwischen beiden „Bis morgen könnt ihr ja noch einmal eurer gewünschtes Abstandverhältnis überdenken. Ist doch langweilig so prüde.“ Lachend kam sie ihm noch einmal kurzzeitig näher, ehe sie sich langsam erhob und den Worten des Mannes bezüglich ihrer Bekleidung morgen lauschte. „Verzeiht Oshima, aber ich werde mich sicher nicht für die langweiligen, konservativen Ankleidungswünsche einer mir eh unbekannten Gruppierung umziehen.“ Ihr Tonfall war nach wie vor schnippisch und selbstbewusst, beherbergte jedoch einen schroffen Unterton, welcher ihr Missfallen gegenüber seiner Anordnung entblößte. Die dabei von ihm genannten Cha, waren einer Beleidigung ihrerseits nur entkommen, weil sie dadurch eine Gefährdung des Geschäftes kommen sah. Die nun vom Siegel gekennzeichnete Karte wurde sofortig entgegengenommen, während ihre Stimme erneut ertönte, ruhiger, lieblicher, verlogener. „Ein Mantel sollte es auch tun. Ich hoffe ihr kommt mir dabei nicht noch mit irgendwelchen Farbwünschen für diesen?“ Lachen erklang und sie machte sich bereit zu gehen, ignorierte dabei seine durchaus weise Ausführung, bezüglich der Vermischung von Freizeit mit Geschäft und drehte sich auf den nach unten führenden Treppenstufen noch einmal um. „Achja! Die Menschen beten letztendlich eh nicht für die Götter, sondern nur für sich selbst. Immerhin sind es Menschen.“ Belustigt schritt sie die Stufen hinunter, in gemächlichem Tempo, doch elegant und trotz unbekleideter Füße standfest. Für den heutigen Abend würde sie sich eine Unterkunft in einer der umliegenden Gaststätten nehmen und morgen wie ausgemacht zu dem Geschäftsgespräch mit Oshima erscheinen. Ob er besaß, auf was sie aus war?
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Re: Nördlicher Shintō-Schrein

Beitrag von Kensaku Oshima am So Mai 08, 2016 4:53 pm

Nein diesbezüglich werde ich mir nur wünschen, dass meine Neugierde in Bezug auf eure Farbwahl mich nicht von meiner notwendigerweise noch zu erledigen Arbeit ablenkt. Eine Frau wie euch warten zu lassen, würden die Götter mir vermutlich zu Lasten legen Seine Stimme versuchte ihren leicht verspielten Klang zu imitieren, dies erschien ihn noch immer praktikabler als durchschimmern zu lassen, dass ihn ihre geradezu offensive Ignoranz gegenüber vielleicht nützlichen Informationen so langsam enttäuschte Ansonsten möchte ich euch lediglich ich euch noch mitgeben, dass ihr der vom hiesigen Dorf der Straße in Richtung Chiyuu folgen müsst, an einer der Wegkreuzungen ist in den Boden ein Stein mit einem altertümlichen Schriftzeichen eingraviert, diesen Weg müsst ihr Folgen um das Lokaal Cha zu finden. Er verzichtete diesmal darauf, sie mit zusätzlichen Informationen langweilen, wobei es durchaus angeregt debattiert werden könnte, wieso die Begebenheit das in dem Dialekt der Cha Lokaal eben nicht nur Lokal sondern auch Raum oder Platz heißen konnte, für nicht Linguistiker interessant wäre. Sie hätte dann zumindest schon eine Vorstellung darüber entwickeln können, dass es sich bei dem Treffpunkt nur teilweise um eine klassische Gaststätte handeln würde. Somit sprach er lediglich etwas gesetzt, den Blick noch zwischen ihrem Gesicht und den Weg vor ihr, bzw. dessen Bäumen schwankend Möge deine Schritte von den Göttern gesegnet, sein und deine Hüf er stoppte kratzte sich dort wo bei anderen Männern ein Bart oder zumindest einzelne Stoppen waren Oder belassen wir es lieber bei dem Wunsch nach einem klaren Geist dessen Versprechen der Erwachte uns gab der abgebrochene Aussprach stammte von Cha die ursprünglich in entlegenen Oasen gewandert waren, und war erst seit kurzem bei den Cha wieder in Mode gekommen, dies gegen die persönliche Vorbliebe von Oshima, der wenig mit dem Wunsch von stehst feuchten und fruchtbaren Hüfte anfangen konnte, wobei er das männliche Äquivalent mochte, zumindest die Schlusszeile “ und wenn die Götter dir das können genommen, so erlösen sie dich bitte auch vom Wollen“. Reijarmo mochte die Ambivalenz in den Grüßen, nannte sie sogar durchaus Weise. Oshima ignorierte sie bislang und auch jetzt wollte er nicht unbedingt mehr Gedanken als die schon gedachten daran, wie er fand, verschwenden. Zumal sein Blick ehe gefangen genommen worden war, die Art wie sie mit einer eigenwilligen Art Stolz, einen Hauch Verachtung und dann doch Versprechung zusammenlegte als sie ihren Blick wieder abwand, dabei die Haare wieder in Position warf, naja gefiel ihn.
So nütze ihn das Wissen darum, dass sie wohl in vollen Bewusstsein ihr Hüfte verführerisch schwingen ließ, wohl wissend darum dass Männer ihren Schritten folgen werden wenig. Oshima übersah nicht das harmonische Zusammenspiel ihrer Muskeln, den tanzenden Beginn der langsam aufsetzen Füße, fließend und dennoch fest, kein Bauernfersengang nein langsam und federnd wie bei einem unbeschwerten Kind. Beobachte faszinierend jenes kaum wahrnehmbare beugen und Strecken ihrer Unterschenkel, die sich fein abzeichnenden Muskel, wenn sie den Fuß anhob und dieses unentwegte leichte Wackeln der Hüfte, welches für seine Augen geradezu bei den Oberschenkeln begann, obwohl dies unmöglich war. Deze vrouwtje is gevaarlijk Und dennoch löste er nicht den Blick von ihren schlanken von hinten in seinen schwächer zu erkennbar werden Konturen zerbrechlich wirkenden Körper, diese unausgesprochene Versprechen welches Sie zu geben schien und schon hundertfach gebrochen haben dürfte, und dies obwohl er sich auf die Innenseite des Daumens biss, eine seiner typischen Reaktionen, wenn seine Gedanken ihn missfielen. Gut in diesen Fall waren es nicht die Gedanken, sondern der Umstand in den Cha - Dialekt verfallen zu sein, etwas, dass ihn nur passiert, wenn er nervös wurde, Nervosität war dagegen in seinem Verständnis nur eine andere Form von Angst und Angst war ein schlechter Ratgeber und eine der Quellen für Dukkha dem Leidschaffenden aus dem die schlechten Angewohnheiten der Menschen erwuchsen. Nur waren es wirklich seine Gedanken oder war einfach diese Frau in sich perniziös? Er hatte zumindest keinen Zweifel daran, dass sie die undisziplinierten Blicke gespürt hat und innerlich deswegen ehe ein stilles Triumphgeheul anstimmen würde, anstatt den Gedanken zu fassen beim nächsten Mal schneller aus dem Blick zu entkommen. Als ein Mann von einer Meute von Räubern angegriffen wurde, Versuchte er zu entkommen, weil er wünschte zu leben. Aber als er sich aufmachte, konnten seine Füße sich nicht bewegen oder rennen, Und so fingen die Räuber und unterwarfen ihn. Jetzt wo sie verschwunden war, sah er auf die Druckspuren die sich auf zwei seiner Finger abgezeichnet hatten. Quittierte diese mit einem langgestreckten Seufzen und ließ sich etwas mehr auf die Treppe sacken Vermutlich ist mein Widerstand das Problem Wobei er damit seinen Widerstand dagegen meinte, einfach schweigend zu akzeptieren, dass ihn diese Frau erregte, dass er nicht einsehen wollte, scheinbar noch nicht so weit auf seinem angedachten Weg zu sein wie erhofft. Wobei diese Einsicht wiederrum beruhigend auf ihn wirkte. Er blieb noch ein wenig auf der Treppe sitzen, raffte dann seine Sachen zusammen ohy ohy ich sollte dann doch so langsam aufbrechen, ansonsten könnte es passieren, dass die zeitliche Toleranz nicht für meinen Orientierungssinn ausreicht.


Tbc: Lokaal Cha.

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Re: Nördlicher Shintō-Schrein

Beitrag von Kami no Sekei am Mo Aug 08, 2016 9:06 am


2 Wochen Zeitsprung
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Die Ereignisse des Ingame sind ab diesem Punkt 2 Wochen in die Zukunft gerückt. Im Laufe dieser 2 Wochen sind die Events abgelaufen und jeder Charakter kann sich selbst ausmalen was er in diesen 2 Wochen noch zusätzlich erlebt hat.


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